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Autotipps: Batterie leer Vorschau auf Ausgabe 26

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Schick, laufruhig, kräftig: Hyundai i20 T-GDI Mit dem neuen 120-PS-Turbomotor kam er gut zur Sache Mai 2017. Siegen. Die stilvoll gestaltete Karosserie kann sich sehen lassen in der gefahrenen Version mit dem neuen Turbomotor kommt der Hyundai i20 gut zur Sache. Er gehört zwar zur offiziellen „Kleinwagen“Kategorie, der Fünftürer bietet aber gute Platzverhältnisse. Im Test stand die Version i20 blue 1,0 T-GDI Style. Hyundai ihaben wir bereits sehr viele Jahre m Testprogramm. Wir sind stets positiv überrascht, wie innovativ sich die Marke gibt und wie angenehm sich diese Fahrzeuge, wie auch der kleine i10, fahren lassen.

Klare Linienführung, stilvolles Styling: Der Hyundai i20, hier in der Version Style, weiß zu gefallen. (Alle Fotos: © presseweller) bietet der Hyundai im Innenraum Platz für Dinge, die man „in Griffnähe“ haben will. Das knapp 4,04 Meter lange und gut 1,73 breite Auto ist gut überschaubar und handlich und passt auch in nicht so großzügige Parklücken und Garagen. Die Bestuhlung ist bequem und vorne mit Seitenhalt, das Cockpit für den Fahrer übersichtlich. Die nach dem Anfahren und selbst bei höherem Tempo zurückhaltnde Akustik ist sehr angenehm.

zur elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC) und dem Der i20, der Zahl nach quasi der fahrdynamischen StabilitätsTwen in der Reihe der Hyundaimanagement sowie BremsasModelle ist, gefällt uns mit der sistent, Berganfahrhilfe und schicken, fließenden Linienfühmehr. Käufer können sich für rung, die Teil der neuen Designverschiedene Ausstattungssprache „Fluidic Sculpture“ (etwa versionen und „Pakete“ „flüssige Form) des Herstellers entscheiden. ist, sowie mit dem auch im Fond Der Testwagen hatte zum guten Platzangebot. Der KofferBeispiel Tempomat, raum des Testwagens ist dank des Spurhaltewarnsystem, USBerhöhten Ladebodens, unter dem Schnittstelle, AUX-Buchse und noch etwas verstaut werden kann, zwei Zwölf-Volt-Steckdosen, gut zugänglich und einfach Smart-Key zum Öffnen und beladbar. Das angegebene Schließen sowie Anlassen und Laderaumvolumen, ab 326 Liter, Abschalten per Knopfdruck. Alles drin und dran ist für diese Klasse richtig Sicherheitstechnisch ist bereits in Beim Verschließen des Fahrordentlich. Mit vielen Ablagen, zeugs klappten die Außenspiegel der Basisausstattung einiges Becherhaltern und Handschuhfach dabei, von den sechs Airbags bis … Forts. S. 3


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Schick, laufruhig, kräftig: Hyundai i20 T-GDI

…Außenspiegel … automatisch an. Es war noch vieles Weitere an Bord: zum Beispiel Multifunktions-Lenkrad, Bluetooth-Freisprecheinrichtung inklusive Sprachsteuerung für Mobiltelefone, eine so genannte Supervision-Instrumentenanzeige sowie Radio-Navi-System mit dem sieben Zoll großen Touchscreen. Hyundai „MapCare“ schließt fünf Jahre lang kostenloses Karten-Update ein. Nützlich sind ebenfalls die gut darstellende Rückfahrkamera, Parksensoren vorne und hinten, Klimaautomatik, Sitzheizung vorne, heizbares Lenkrad und vieles mehr. Alles behaglich, praktisch und komfortabel. Nein, da glaubt man nicht, in der Kleinwagenklasse unterwegs zu sein. Turbo mit gutem Drehmoment Unter der Testwagen-Fronthaube arbeitete der Ein-Liter-Dreizylindermotor mit Turbounterstützung. Er bringt 120 PS an die Kupplung, wobei das höchste Drehmoment in breiter Spanne zwischen 1500 und 4000 Umdrehungen zur Verfügung steht. Damit zieht der i20 kräftig an und kommt nach einem Augenblick gut zu Potte, wenn der Turbo mit Schub in Gang ist. Im Testschnitt flitzte der Hyundai im dritten Gang in 5,8 Sekunden von … Fortsetzung S. 4

Die Platzverhältnisse im i 20 gingen klassengemäß auch für die Fondpassagiere in Ordnung.

Griffiges Lenkrad, übersichtliches Cockpit.

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Schick, laufruhig, kräftig: Hyundai i20 T-GDI

ging es auch nach Kehren schnell wieder auf Touren. Gut gemacht. Fazit: Der Hyundai i20 ist schick gestylt und bietet für die Klasse gute Platzverhältnisse für die Passagiere und das Gepäck. Er ist akustisch zurückhaltend, lässt sich Zügiger Kurvengänger Auf der Autobahn zeigte sich der angenehm fahren, zeigte ein einfaches Handling und bewies Kandidat mit gutem Geradesich als guter Kurvengänger. Den auslauf und stabiler Lage. Das Testverbrauch muss man Frontantriebsfahrwerk mit ringsum Einzelradaufhängung ist individuell sehen, von Fahrwerten gut abgestimmt, was einerseits für und Elastizität her, hat uns der geringe Seitenneigung in Kurven Turbomotor gefallen. Hyundai und andererseits für komfortable bietet lange Garantien, zum Abfederung steht. Auf passartigen Beispiel fünf Jahre FahrzeugMittelgebirgsstrecken übrzeugte garantie ohne KilometerBegrenzung (anders bei Taxis und der Twen auch bei flotter Fahrt: kurvenfest, ohne Muck. Eingriffe Mietwagen!) sowie fünf Jahre waren fahrerseits nicht erforder- Mobilitätsgarantie. Zum Testzeitpunkt stand die Basisversion lich. Dank der elastischen des i20 mit 12.100 Euro in der Kraftentwicklung des Motors, Liste. Es stehen verschiedene Versionen und Motorisierungen zur mpressum und Hinweise: Pressewellers Auto-Praxistestreport erscheint bei Auswahl. (jw) … Sekunden von ... von 60 auf 100 km/h, etwas oberhalb des Werkswertes ging es in elf Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Elastizität des kleinen, feinen Motors wird bei der Beschleunigung von 80 auf 120 km/h im fünften Gang deutlich: nur 10,0 Sekunden. Die angegebene Spitze, 190 km/h, erreichten wir auch im Test. Insgesamt bescheinigen wir eine gute Motorcharakteristik, die gut durch das prima schaltbare Sechsganggetriebe unterstützt wurde. In gemischter Fahrweise mit Kurzstrecken, Mittelgebirgspassagen und flotten Autobahnritten stellte sich im Test ein Gesamtverbrauch von sieben Liter pro 100 Kilometer ein, was

wir angesichts der Leistung und unter Testbedingungen für vertretbar hielten, auch wenn der angegebene Kombiwert (4,6 l) deutlich niedriger liegt.

Medienbüro + PR DialogPresseweller, Jürgen Weller, Lessingstr. 8, D-57074 Siegen, T. 0271 33 46 40, E-Mail mail>at<presseweller.de, www.presseweller.de. Alle Angaben beziehen sich auf Deutschland bzw. den deutschen Markt. Alle Rechte auf Titel, Fotos, Text © presseweller. Es gilt deutsches Urheberrecht. Praxistests auf den uns von Herstellern und Importeuren zur Verfügung gestellten Fahr-zeugen sowie allgemeine Texte geben unsere individuelle Meinung bzw. Messungen hinsichtlich Fahreindrücken, Komfort, Testverbrauch und allem anderen wieder. Alle offiziellen Leistungs-, Fahr- und Verbrauchsdaten sind den Fahrzeugpapieren bzw. den Technischen Daten entnommen. Alle Daten, Angaben und Bezeichnungen beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Zwischen Test und Lesezeitpunkt können sich Veränderungen jedweder Art ergeben haben, sodass keine Gewähr dafür übernommen wird. Unabhängig davon bleibt trotz sorgfältiger Bearbeitung Irrtum in allen Fällen vorbehalten. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist D-Siegen, in 1. Instanz stets das Amtsgericht. Ergänzend gilt für diesen online erscheinenden Report das Impressum auf dem Autodialog-Blog bzw. auf der Internetseite www.presseweller.de

Einige Technische Daten* Motor: 998 ccm; 120 PS (88 kW)/ 6000 U; Drehmoment 172 Nm/ 1500 – 4000 U Fahrwerte: 0 – 100 km/ h 10,2 Sek.; Spitze 190 km/ h Verbrauch l/ 100 km/ CO2 (Kombiwerte; Klammer 16-ZollFelgen)): 4,6 (4,8); 107 (1129 g/ km Effizienzklasse B, Euro 6 *Laut Hyundai-Unterlagen


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Leicht und locker zu fahren: Space Star Der City-Flitzer von Mitsubishi mit 1,2-Liter-Motor geht gut zur Hand Siegen. 4. April 2017. Mitsubishi hat den City-Flitzer Space Star im Vorjahr aufgehübscht. Die neue Version fuhren wir im März 2017 in der 1,2-Liter-Version „Top Extra“. Der Space Star ist das meistverkaufte Modell der Marke auf dem deutschen Markt. Gegenüber dem Vorgänger hat er zugelegt. Das hübsche, schnittige Design gefiel uns ebenso wie die neue kräftigere 80-PS-Motorisierung, die auf Wunsch gewählt werden kann. Der neue Space Star sieht hübsch und schnittig aus und erfreut Natürlich ist der Space Star nicht mit gutem Handling. (Fotos: © presseweller) nur dem Stadtverkehr vorbehalten, wenn er dort wegen seiner mehr. Von der „schlüssellosen“ im Kofferraum je ein Band. Nur Handlichkeit auch besonders Bedienung per Knopfdruck über ziehen, und das Teil klappt nach praktisch ist. elektrische Fensterheber ringsum vorne und schafft eine fast ebene Der neue Space Star gefiel uns auf bis zur Sitzheizung für beide Ladefläche. Klasse. Anhieb. Außen wurden unter anderem Vordersitze und Klimaautomatik der Front- und Heckbereich modifiziert. war vieles für angenehmes und Sicherheit an Bord An Sicherheitseinrichtungen sind Von hinten wirkt er breiter und niedriger bequemes Fahren an Bord. im Space Star neben den sechs Die Platzverhältnisse im knapp als das Vormodell. Der Kandidat glänzte von außen in Rot, kombiniert mit 3,80 Meter langen und 1,70 Airbags zum Beispiel auch schwarz-grauem Interieur. Im prak- breiten Spacy gehen klassen- elektronische Stabilitäts- und tischen Fünftürer sind Sitzposition und gemäß in Ordnung. Im Fünsitzer Traktionskontrolle (MASC und Übersichtlichkeit gut. Das griffige gibt es für nicht so groß MATC) an Bord, ABS, BremsMultifunktionslenkrad liegt fest in der gewachsene Mitfahrer auch assistent und die praktische Hand, der Fahrer hat alle Instrumente im hinten noch ausreichend Knie- Berganfahilfe. Blick. Die Beschalterung ist klar und freiheit. intuitiv. Ablagen und Becherhalter Das Ladeabteil geht nach der Locker durch die Kurve ergänzen die Innenausstattung, die akzeptablen Ladekante etwas in Über die kurvenreichen Mittelinsgesamt ein angenehmes Ambiente die Tiefe und schluckt je nach gebirgsstrecken ging der Frontvermittelt. Das Testauto war mit allem Version und Rücksitzstellung triebler wie „Schmitz' Katze. Bei Pi, Pa, Po ausgestattet, zum Beispiel mit zwischen 209 und 912 Liter extra schnell angegangenen Tempoautomatik und dem klasse Ladung. Der Einkauf hat locker Kurven entstand ein Gefühl, als funktionierenden Start-Stopp-System Platz. Wenn nicht, legt man eine würde er „durchgezogen“. Wie sowie mit moderner Infotainmentanlage, oder beide der 60 zu 40 geteilten auf Schienen hielt er die Spur. inklusive Digitalradio, Smartphone- Rücksitzlehnen um. Das geht Gut gemacht! Verbindungsmöglichkeit und vielem kinderleicht. Die Sitzteile haben Fortsetzung S. 2


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Das nicht so hart abgestimmte Fahrwerk – vorne McPerson-Federbeine und hinten Verbundlenkerachse – liefert zwar etwas Seitenneigung, wusste aber auf den heute leider öfter schlechten Straßen zu gefallen. Er geht recht ordentlich über solche Schlaglochpisten, ohne dass die Passagiere stets durchgeschüttelt werden. Das gegenüber dem Vorgängermodell modifizierte Fahrwerk steht dem Spacy gut an! Zum angenehmen Fahrgefühl tragen vor allem auch die einfache Bedienung und das gute Handling bei sowie der kleine Wendekreis. Einparken wird nahezu zum Kinderspiel. Neue kräftigere Motorisierung Gegenüber dem Vorgängermodell kann der neue Space Star auch mit einem kräftigeren Motor geordert werden: Die 1,2-Liter-Maschine mit drei Zylindern leistet 80 PS (59 kW). Bei 4000 Touren liegt das höchste Drehmoment an. Die

Der Fahrer hat alles im Blick, das Multifunktionslenkrad ist griffig und liegt gut in der Hand.

Maschine ist drehfreudig. Wir Stadtverkehr mitrollen und auch konnten aber im fünften Gang im Steigungen teilweise noch im vierten oder fünften Gang absolvieren. Im unteren Drehzahlbereich wirkt das Motorgeräusch leicht grummelig, wechselt aber dann und auf Stecke in eine angenehme Akustik. Beim 0-auf-100-Sprint lagen wir mit um 12 Sekunden knapp über der Werksangabe, für die Überholdistanz von 60 auf 100 km/h im dritten Gang brauchten wir im Mittel um die neun Sekunden. Auf der Autobahn ging es auch bis in höhere Geschwindigkeiten zügig voran, aufgrund der … Auch in Details optisch gut drauf. Der Testwagen hatte Leichtmetallräder. Fortsetzung S. 3


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Fortsetzung: Leicht und locker zu fahren: Mitsubishi … aufgrund … der Autobahnverkehrsverhältnisse konnten wir die Spitze (angegeben 180 km/h) nicht austesten. Je nach Strecke stellte sich ein Verbrauch ab 4,9 Liter/ 100 Kilometer ein, im Testschnitt mit auch vielen Kurzstreckenfahrten knapp über sechs, Kombiverbrauch laut Unterlagen 4,1 bis 4,3 Liter. Unseren Testverbrauch hielten wir für in Ordnung. Der Eco-Drive-Assistent zeigte farblich an, ob man im guten oder schlechteren Verbrauchsbereich unterwegs ist. Fazit: Der neue Mitsubishi Space Star hat ein schickes Design. Er ist agil, leicht bedienbar und handlich, ideal für den Stadtverkehr und das Parken. Aufgrund seiner Leistung passt er ebenfalls für längere Strecken. Wir sind stets entspannt ausgestiegen. Zur Auswahl stehen mehrere Ausstattungsvarianten sowie der Einlitermotor mit

71 PS (52 kW). Seit März sind auch „Edition 100“ Sondermodelle mit Preisvorteil zu haben, weil Mitsubishi „100 Jahre

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Automobilbau“ feiert. Zu weiteren Details dazu und zum Space Star kann man sich beim Händler informieren.

Einige Technischen Daten* Motor: 1,2 l Hubraum, 80 PS/ 59 kW/ 6000 U; höchstes Drehmoment: 106 Nm/ 4000 U Fahrwerte: 0 – 100 km/h = 11,7 Sek.; Spitze: 180 km/h Länge/ Breite/ Höhe: 3,795 x 1,665 x 1,505 Verbrauch, Super bleifrei/ CO2 komb.: 4,1 – 4,3 l/ 100 km: 96 – 100 g/km – je nach Ausführung *Angaben lt. Unterlagen des Herstellers/ Importeurs

Auch ein praktisches Detail (links) im Space Star: Um eine der Rücksitzlehnen umzulegen, muss man nur am Band ziehen: „Schwupps, und es entsteht eine nahezu ebene Ladefläche.

Vorne und und hinten geht es aufgeräumt zu. Die Platzverhältnisse gehen größenbezogen in Ordnung.


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Manchmal macht die Auto-Batterie schlapp Passiert das unterwegs, ist das besonders ärgerlich und nervig Siegen. Juni 2016 (DiaPrw). Die Auto- oder Starterbatterie muss so einiges leisten. Macht sie schlapp, und das Auto springt nicht mehr an, steht man erst einmal dumm da. Manchmal wird man überrascht, weil Licht und Kontrollleuchten noch funktionierten. Aber zum Anlassen ist schon mehr Akku-Kraft erforderlich. Die Haltbarkeit der Batterien ist begrenzt. In Berichten lesen wir teils von drei bis fünf Jahren, unsere funktioniert bereits seit elf Jahren tadellos. Leere Batterien sind auch nicht selten ein Pannenfall. „Als wir nach dem Marktbesuch starten wollten, ging nichts mehr“, erzählte uns ein Bekannter. Da blieb nur, einen Servicedienst anzurufen. Der brachte das Auto wieder zum Laufen, riet aber, die Batterie gleich am Montag austauschen zu lassen: „Fünf Jahre alt. Sie wird wohl hin sein.“.Bis dahin hatte der Stromgeber keine Mucken gemacht. Im Laufe der Jahrzehnte und unserer unterschiedlichsten Autos, oft weit über 100.000 Kilometer gefahren, mussten wir erst zweimal einen Batterietausch vornehmen. Anders als früher Autobatterien haben sich im Laufe der Jahre verändert. Konnten wir früher noch den Füllstand kontrollieren und, wenn erforderlich, destilliertes Wasser auffüllen, so sind bereits seit einigen Jahren die so genannten „wartungsfreien“ Batterien im

Vorschau auf Ausgabe 26 * Im Test der aktuelle Kia Sportage mit 1,7-Liter-Motor * Urlaubscheck fürs Auto

Nichts zu gucken, außer eventueller Korrosion an den Anschlüssen. Moderne Batterien sind „wartungsfrei“, aber dennoch endlich. (Foto: presseweller) Einsatz. Da gibt’s nicht mehr zum Reingucken. Als Einziges kann man mit einem entsprechenden Gerät noch die Spannung prüfen oder bei der Inspektion oder sonst im Fachbetrieb prüfen lassen. Das kann gewissen Aufschluss geben. Durch die seit Jahren fortschreitende Elektronik in Autos und den diversen Komforteinrichtungen, die elektrisch betrieben werden, ist der Stromgeber weit mehr gefordert, als früher. Im Winter setzt ihm außerdem Kälte zu. Ungenutzt bei längeren Standzeiten, verliert die Batterie ebenfalls an Leistung. Da die Lebensdauer der Akkus wohl unterschiedlich ist, raten wir, die Batterie regelmäßig prüfen und gegebenenfalls nachladen zu lassen. Prüf- und Ladegeräte gibt es auch für den Eigenbedarf. Wir empfehlen den Kfz-Fachbetrieb. Wird eine neue Batterie fällig, kann man nicht irgendeine kaufen. Sie muss zum Fahrzeug und dessen Anforderungen passen. In der Regel stehen die wichtigen Kennzahlen dazu in der Betriebsanleitung. Wer sich selbst nicht damit sowie mit Demontage und Neumontage auskennt, sollte das unbedingt dem Fachmann überlassen.

Auto-Praxistest-Report 25  

Vorgestellt werden der Hyundai i20 T-GDI sowie der Mitsubishi Space Star 1,2. Außerdem gibt es Hinweise rund um die Autobatterie.

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