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Pressewellers

t r o p e R st e st i x a r P o t u A Ausgabe 24

Space Star Polo Langzeit Vorschau

April 2017

Jahrg. 55


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t r o p e R st e st i x a r P AutAous-gabe 24 April 2017 Jhg. 5 Mitsubishi Space Star 1,2 + Polo-Langzeittest 3 + Vorschau

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Leicht und locker zu fahren: Space Star Der City-Flitzer von Mitsubishi mit 1,2-Liter-Motor geht gut zur Hand Siegen. 4. April 2017. Mitsubishi hat den City-Flitzer Space Star im Vorjahr aufgehübscht. Die neue Version fuhren wir im März 2017 in der 1,2-Liter-Version „Top Extra“. Der Space Star ist das meistverkaufte Modell der Marke auf dem deutschen Markt. Gegenüber dem Vorgänger hat er zugelegt. Das hübsche, schnittige Design gefiel uns ebenso wie die neue kräftigere 80-PS-Motorisierung, die auf Wunsch gewählt werden kann. Der neue Space Star sieht hübsch und schnittig aus und erfreut Natürlich ist der Space Star nicht mit gutem Handling. (Fotos: © presseweller) nur dem Stadtverkehr vorbehalten, wenn er dort wegen seiner mehr. Von der „schlüssellosen“ im Kofferraum je ein Band. Nur Handlichkeit auch besonders Bedienung per Knopfdruck über ziehen, und das Teil klappt nach praktisch ist. elektrische Fensterheber ringsum vorne und schafft eine fast ebene Der neue Space Star gefiel uns auf bis zur Sitzheizung für beide Ladefläche. Klasse. Anhieb. Außen wurden unter anderem Vordersitze und Klimaautomatik der Front- und Heckbereich modifiziert. war vieles für angenehmes und Sicherheit an Bord An Sicherheitseinrichtungen sind Von hinten wirkt er breiter und niedriger bequemes Fahren an Bord. Die Platzverhältnisse im knapp im Space Star neben den sechs als das Vormodell. Der Kandidat glänzte von außen in Rot, kombiniert mit 3,80 Meter langen und 1,70 Airbags zum Beispiel auch schwarz-grauem Interieur. Im prak- breiten Spacy gehen klassen- elektronische Stabilitäts- und tischen Fünftürer sind Sitzposition und gemäß in Ordnung. Im Fünsitzer Traktionskontrolle (MASC und Übersichtlichkeit gut. Das griffige gibt es für nicht so groß MATC) an Bord, ABS, BremsMultifunktionslenkrad liegt fest in der gewachsene Mitfahrer auch assistent und die praktische Hand, der Fahrer hat alle Instrumente im hinten noch ausreichend Knie- Berganfahilfe. Blick. Die Beschalterung ist klar und freiheit. intuitiv. Ablagen und Becherhalter Das Ladeabteil geht nach der Locker durch die Kurve ergänzen die Innenausstattung, die akzeptablen Ladekante etwas in Über die kurvenreichen Mittelinsgesamt ein angenehmes Ambiente die Tiefe und schluckt je nach gebirgsstrecken ging der Frontvermittelt. Das Testauto war mit allem Version und Rücksitzstellung triebler wie „Schmitz' Katze. Bei Pi, Pa, Po ausgestattet, zum Beispiel mit zwischen 209 und 912 Liter extra schnell angegangenen Tempoautomatik und dem klasse Ladung. Der Einkauf hat locker Kurven entstand ein Gefühl, als funktionierenden Start-Stopp-System Platz. Wenn nicht, legt man eine würde er „durchgezogen“. Wie sowie mit moderner Infotainmentanlage, oder beide der 60 zu 40 geteilten auf Schienen hielt er die Spur. inklusive Digitalradio, Smartphone- Rücksitzlehnen um. Das geht Gut gemacht! Verbindungsmöglichkeit und vielem kinderleicht. Die Sitzteile haben Fortsetzung S. 2


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Fortsetzung: Leicht und locker zu fahren: Mitsubishi

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Space Star 2

Das nicht so hart abgestimmte Fahrwerk – vorne McPerson-Federbeine und hinten Verbundlenkerachse – liefert zwar etwas Seitenneigung, wusste aber auf den heute leider öfter schlechten Straßen zu gefallen. Er geht recht ordentlich über solche Schlaglochpisten, ohne dass die Passagiere stets durchgeschüttelt werden. Das gegenüber dem Vorgängermodell modifizierte Fahrwerk steht dem Spacy gut an! Zum angenehmen Fahrgefühl tragen vor allem auch die einfache Bedienung und das gute Handling bei sowie der kleine Wendekreis. Einparken wird nahezu zum Kinderspiel. Neue kräftigere Motorisierung Gegenüber dem Vorgängermodell kann der neue Space Star auch mit einem kräftigeren Motor geordert werden: Die 1,2-Liter-Maschine mit drei Zylindern leistet 80 PS (59 kW). Bei 4000 Touren liegt das höchste Drehmoment an. Die

Der Fahrer hat alles im Blick, das Multifunktionslenkrad ist griffig und liegt gut in der Hand.

Maschine ist drehfreudig. Wir Stadtverkehr mitrollen und auch konnten aber im fünften Gang im Steigungen teilweise noch im vierten oder fünften Gang absolvieren. Im unteren Drehzahlbereich wirkt das Motorgeräusch leicht grummelig, wechselt aber dann und auf Stecke in eine angenehme Akustik. Beim 0-auf-100-Sprint lagen wir mit um 12 Sekunden knapp über der Werksangabe, für die Überholdistanz von 60 auf 100 km/h im dritten Gang brauchten wir im Mittel um die neun Sekunden. Auf der Autobahn ging es auch bis in höhere Geschwindigkeiten zügig voran, aufgrund der … Auch in Details optisch gut drauf. Der Testwagen hatte Leichtmetallräder. Fortsetzung S. 3


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Fortsetzung: Leicht und locker zu fahren: Mitsubishi … aufgrund … der Autobahnverkehrsverhältnisse konnten wir die Spitze (angegeben 180 km/h) nicht austesten. Je nach Strecke stellte sich ein Verbrauch ab 4,9 Liter/ 100 Kilometer ein, im Testschnitt mit auch vielen Kurzstreckenfahrten knapp über sechs, Kombiverbrauch laut Unterlagen 4,1 bis 4,3 Liter. Unseren Testverbrauch hielten wir für in Ordnung. Der Eco-Drive-Assistent zeigte farblich an, ob man im guten oder schlechteren Verbrauchsbereich unterwegs ist. Fazit: Der neue Mitsubishi Space Star hat ein schickes Design. Er ist agil, leicht bedienbar und handlich, ideal für den Stadtverkehr und das Parken. Aufgrund seiner Leistung passt er ebenfalls für längere Strecken. Wir sind stets entspannt ausgestiegen. Zur Auswahl stehen mehrere Ausstattungsvarianten sowie der Einlitermotor mit

71 PS (52 kW). Seit März sind auch „Edition 100“ Sondermodelle mit Preisvorteil zu haben, weil Mitsubishi „100 Jahre

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Space Star

Automobilbau“ feiert. Zu weiteren Details dazu und zum Space Star kann man sich beim Händler informieren.

Einige Technischen Daten* Motor: 1,2 l Hubraum, 80 PS/ 59 kW/ 6000 U; höchstes Drehmoment: 106 Nm/ 4000 U Fahrwerte: 0 – 100 km/h = 11,7 Sek.; Spitze: 180 km/h Länge/ Breite/ Höhe: 3,795 x 1,665 x 1,505 Verbrauch, Super bleifrei/ CO2 komb.: 4,1 – 4,3 l/ 100 km: 96 – 100 g/km – je nach Ausführung *Angaben lt. Unterlagen des Herstellers/ Importeurs

Auch ein praktisches Detail (links) im Space Star: Um eine der Rücksitzlehnen umzulegen, muss man nur am Band ziehen: „Schwupps, und es entsteht eine nahezu ebene Ladefläche.

Vorne und und hinten geht es aufgeräumt zu. Die Platzverhältnisse gehen größenbezogen in Ordnung.


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Neues zum Polo-Dauertest Schon wieder ein Reparaturfall Der Polo 1,4 (9 N) hatte bei knapp 70.400 Kilometern einen weiteren teuren Schaden nach dem Einbau des neuen Motors, der ein rundes Jahr vorher seinen Geist aufgegeben hatte. Vielleicht hat das Auto jetzt die Zeit der „Sollbruchstellen“ erreicht, ein Phänomen, von dem man bei vielen technischen Geräten spricht. Vielleicht gibt’s das tatsächlich. Auf jeden Fall führten uns ein lauter Knall bei der Abfahrt vom Parkplatz und danach ein rasselndes Geräusch zu der Erkenntnis, dass etwas nicht in Ordnung ist. So war es denn auch: In der VW-Werkstätte brauchte der Fachmann nach kurzem Anheben des Wagens nur einen kurzen Blick: Feder vorne rechts gebrochen. Tatsächlich, da hing ein Teil der massiven Schraubenfeder einfach rum. Kurzum: Reparatur war dringend notwendig! Es war noch nicht alles Wie uns gesagt wurde, werden solche Mängel auf den schlechten Straßenzustand zurückgeführt. Dem können wir zwar etwas abgewinnen. Aber dann müssten laufend und viel mehr Autos mit noch höheren Laufleistungen davon betroffen sein. Wie es auch ist: Es passiert eben. In solchen Fällen macht es Sinn, dann auch die andere

Neues Malheur: Schraubenfederbruch vorne rechts! Fahrzeugseite mit einer neuen Feder zu bestücken. Bei der Reparatur wurde festgestellt, dass auf der linken Seite die Radwelle ebenfalls ersetzt werden muss, weil sie sich nur noch stückhaft lösen ließ. Alles klar! Federn, Radwellen und Co. Es ist uns schon wichtig, dass der Polo technisch in Ordnung und sicher ist. Daher gab es auch von Beginn bis heute regelmäßige Inspektionen im VW-Fachbetrieb. Wir fahren ihn schließlich gerne. Kurz und gut: Für diese Reparatur schlugen um die 800 Euro zu Buche. So summiert sich ein „Autoleben“ in finanzieller Hinsicht. Ob der Ersatz wieder ein Polo ist? Die Teile 1 und 2 des Langzeittests sowie andere Auto- und Verkehrsthemen sind über unsere Seite „Auto“ auf presseweller.de aufrufbar. Alles ohne Anmeldung.

Impressum. Hinweise gem. Presserecht und Telemediengesetz sowie anderer gesetzlicher Vorgaben. Herausgegeben und produziert von Medienbüro DialogPresseweller, Jürgen Weller (verantw.), Lessingstr. 8, D-57074 Siegen, T. 0271334640, E-Mail: mail>at<presseweller.de, www.presseweller.de. UmSt.Id.Nr: DE 192423892 FinA Siegen. Inhalte beziehen sich ausschließlich auf den deutschen Markt. Alle Angaben, teils nach Hersteller-/ Importeuer-Daten zur Zeit der Veröffentlichung, sonst nach eigenen Anschauungen, nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Irrtum bleibt stets vorbehalten. Aktualität gilt nur zum Zeitpunkt des Erscheines! Vervielfältigung oder Eigenveröffentlichung jeder Art nicht erlaubt. Es kann aber ein Link gesetzt werden. Weitergehende Verwendung des Gesamtprodukts sowie einzelner Teile davon nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung. Alle Rechte auf Texte und Fotos vorbehalten, © Presseweller. Es gilt deutsches Urheberrecht. Gerichtsstand und Erfüllungsort D-Siegen, in 1. Instanz, ungeachtet des Streitwertes, stets das Amtsgericht. Fotos Titel: oben mit Seat; im Uhrzeigersinn: Nissan, VW, Mitsubishi, Citroen, Felge Smart, Renault, Mitte Hyundai. Testfotos aus verschiedenen Jahren. Alle Fotos: © presseweller


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Ortsstraßen: Schlaglöcher, Dellen, Flickwerk Auf zum nächsten Schlagloch: Manche Innerorts- aber auch Kreisund Landstraßen geben ein klägliches Bild ab. Neben Schlaglöchern fordern auch Dellen, Kanten, Risse und mehr Achsen, Federn und Stoßdämpfer heraus. In der KfzWerkstatt weist man bei Defekten auch auf den wohl höheren Verschleiß der Bauteile hin. Zurzeit sieht man wieder Sand auf manchen Straßenflecken. Es wurde geflickt, schließlich hat der Winter seinen Tribut gefordert. Mit Pressemitteilung 13/ 2017 mahnt der Autombilclub von Deutschland (AvD) unter anderem die zuständigen Stellen an, die WiederherManche Orts- und Landstraßen sehen wüst aus, teils gibt es nur stellung der Verkehrswege zügig und gründlich anzugehen. ein holpriges Flickwerk.

Vorschau auf Ausgabe 25 In der nächsten Ausgabe steht der Hyundai i20 GDI im Blickpunkt. Das Design wirkt schnittig, und die Platzverhältnisse sind ordentlich. Mit dem kräftigen Turbomotor kommt der i20 gut zur Sache. Wir nahmen lange Autobahnstrecken und kurvige Mittelgebirgsstraßen unter die Räder. Lesen Sie mehr zu Fahrverhalten, Komfort und Verbrauch in der nächsten Ausgabe. In Planung für Nr. 25 sind weitere Die Karosserie des Hyundai i20 ist schick „geschneidert“ mit der Tipps und Themen rund um Auto dynamisch wirkenden Linienführung. Im Innenraum geht es mit und Verkehr. ordentlichen Platzverhältnissen angenehm zu.

Praxis-Autotest-Report 24  

Im neu gestalteten Magazin von Presseweller gibt es neben dem Praxistest zum Mitsubishi Space Star und Folge 3 des Langzeit-Tests VW Polo ei...