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ESF-Fรถrderprogramm unternehmensWert: Mensch


Inhalt • Der Kontext | Unternehmenswelt im Wandel & Gestaltungsansätze

• Im Überblick | Das ESF-Programm unternehmensWert: Mensch

• Der Beratungsscheck | In vier Schritten zur Fachberatung

• Der Fachberaterpool | Qualitätskriterien

Stand: 5. April 2013

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DER KONTEXT | Unternehmenswelt im Wandel & Gestaltungsans채tze

Stand: 5. April 2013

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Der Kontext | Unternehmenswelt im Wandel demografischer Wandel globaler Wettbewerb

rasanter Strukturwandel

Unternehmen m체ssen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunehmend in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen, um innovativ und wettbewerbsf채hig zu bleiben.

Stand: 5. April 2013

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Der Kontext | Gestaltungsansätze unternehmensWert: Mensch: •

wird inhaltlich aus dem Expertenwissen der Initiative Neue Qualität der Arbeit gespeist

steht im Gesamtkontext der Fachkräfte-Offensive des BMAS, des BMWI und der BA

wird gefördert aus Mitteln des Bundesministerium für Arbeit und Soziales

und des Europäischen Sozialfonds

Stand: 5. April 2013

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IM ĂœBERBLICK | Das ESF-Programm unternehmensWert: Mensch

Stand: 5. April 2013

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In Kürze | Die zentralen Aspekte •

Warum wird gefördert?

Mit welchen Zielen?

• •

Was wird gefördert?

Die Stärkung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel wird ein zentraler Schlüssel zum Unternehmenserfolg sein. KMU verfügen in der Regel nicht über die nötigen Ressourcen zur strategischen Ausrichtung ihrer Personalpolitik.

KMU für die zukünftigen Herausforderungen und ganzheitliche Lösungsansätze sensibilisieren. KMU bei der Entwicklung und Umsetzung einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik unterstützen. Durch beteiligungsorientierte Beratungsprozesse nachhaltige Ergebnisse erzielen. Informations- und Beratungsleistungen in vier Handlungsfeldern auf zwei Ebenen: (1) die Erstberatung und administrative Umsetzungsbegleitung durch die regionalen Beratungsstellen (2) die Fachberatung für KMU

Stand: 5. April 2013

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Im Detail | Die Förderphasen Erstberatung

Fachberatung

Was wird gefördert?

Was wird gefördert?

Unternehmen können eine kostenlose Erstberatung in einer der 36 regionalen Beratungsstellen in Anspruch nehmen.

Gefördert werden bis zu 15 Beratertage durch eine/n für das Programm autorisierte/n Fachberater/in in den vier Handlungsfeldern

Im Rahmen der Erstberatung werden die Fördervoraussetzungen geprüft, der Handlungsbedarf analysiert und der benötigte Beratungsumfang festgelegt.

In welcher Höhe?

Förderphase 1

max. 1000 Euro Tagessatz

80 Prozent werden bezuschusst

20 Prozent trägt das Unternehmen selbst.

Förderphase 2

Stand: 5. April 2013

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Im Detail | Die vier Handlungsfelder

Stand: 5. April 2013

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Im Fokus: Arbeits- und Besch채ftigungsf채higkeit st채rken

Stand: 5. April 2013

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Im Detail | Rahmenbedingungen  Modellprogramm 

Je Bundesland eine, maximal zwei Modellregion mit Erstberatungsstellen aus unterschiedlichen Trägerstrukturen mit Sonderregelung in NRW

Regionaler Ansatz: Gewährleistung der Niedrigschwelligkeit, kurze Wege

Evaluation: Gfs Verlängerung in der nächsten Förderperiode

 Programmlaufzeit 

Oktober 2012 – Dezember 2014

bis Mai 2014: Ausgabe von Beratungsschecks

 Programmbudget 

14 Mio. Euro, davon 10 Mio. Euro ESF-Mittel und 4 Mio. Euro Bundesmittel

Stand: 5. April 2013

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Im Detail | Die Akteure des Programms •

Das Programm wird mit Hilfe von 36 Beratungsstellen in 30 Modellregionen umgesetzt. Die Beratungsstellen fungieren als erste Ansprechpartner für interessierte Unternehmen und Berater/innen und führen die sogenannte Erstberatung durch.

Die Fachberater/-innen sind erfahrene Expertinnen und Experten und führen gemeinsam mit den Unternehmen die Fachberatung durch.

Inhaltlich begleitet und gesteuert wird das Programm durch die Programmkoordinierungsstelle im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Fachliche Unterstützung erhält das Programm durch die Steuerungsgruppe, einem beratenden Gremium aus Akteure der Wirtschaft und der Gewerkschaften.

Für die finanztechnische Abwicklung des Programms ist im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Bundesverwaltungsamt (BVA) zuständig. Es agiert als Bewilligungsbehörde.

Stand: 5. April 2013

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Im Detail | Die Fördervoraussetzungen Antragsberechtigt sind KMU, die folgende Voraussetzungen erfüllen: •

natürliche oder juristische Personen des privaten Rechts

Arbeitgebereigenschaft

weniger als 250 Beschäftigte

Beschäftigung von mindestens einer/einem vollzeitbeschäftigten sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer/in

Sitz und Arbeitsstätte des Unternehmens in Deutschland in einer Modellregion

älter als 5 Jahre

Gesamtfinanzierung ist sicher gestellt (Erstattungsprinzip!)

Stand: 5. April 2013

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Im Detail | Sonderregelung in Nordrhein-Westfalen Aufgrund des bestehenden Länderprogramms „Potentialberatung“ wurde eine Sonderregelung zwischen Bund und Land zur trennscharfen Abgrenzung vereinbart:

Umsetzung des Programms in 10 Modellregionen.

Dafür Fokus auf Unternehmen, die bislang über das Förderinstrument „Potentialberatung“ des Landes nicht in gewünschtem Maße erreicht werden konnten: • •

Unternehmensgröße: KMU bis zu 10 Beschäftigte (ausgenommen wirtschaftsnahe beratende Berufe: Rechtsanwälte, Steuerberater und Unternehmensberater) oder bestimmte Branchen/Wirtschaftsbereiche (Unternehmensgröße bis 249 MitarbeiterInnen): • Baugewerbe (WZ Kode 41-43) • Erziehung und Weiterbildung (WZ Kode 85) • Handel (WZ Kode 45-47) • Kulturwirtschaft (WZ Kode 90) • Gastgewerbe (WZ Kode 55-56) • Altenpflege (WZ Kode 87.3 und 88.10.1) Die Definition der Branchen richtet sich nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige des statistischen Bundesamtes von 2008, die auch in der Potentialberatung zugrunde gelegt sind.

Stand: 5. April 2013

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DER BERATUNGSSCHECK| In vier Schritten zur Fachberatung

Stand: 5. April 2013

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Die Erstberatung| Der Weg zum Beratungsscheck

Stand: 5. April 2013

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Die Erstberatung | Der Beratungsscheck • Im Beratungsscheck werden der Förderumfang und die Handlungsfelder vermerkt. • Der Beratungsscheck ist noch keine Förderzusage!

Stand: 5. April 2013

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Die Antragstellung | Vom Beratungsscheck zum Zuwendungsbescheid Schritt 4

Ausgabe des Beratungsscheck

Antragstellung durch das Unternehmen beim BVA 端ber ZUWES

Verweis auf den Fachberaterpool Auswahl eines/einer geeigneten Fachberater/in durch das Unternehmen

Pr端fung durch das BVA Ausstellung des Zuwendungsbescheid durch BVA & Zusendung ans Unternehmen

Start der Fachberatung Stand: 5. April 2013

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Die Fachberatung | Von der Fachberatung zur Erstattung

gem. Zuwendungsbescheid

oder

Vorzeitiger Maßnahmenbeginns

Verwendungsnachweis durch das Unternehmen

Fachberatung

Start Startmeldung

Ende

Start der Fachberatung spätestens nach 2 Monaten

Verwendungsnachweisprüfung durch das BVA

max. 9 Monate

2 - 3 Monate

Thema 1

Thema 2

Zahlung Erstattung

Stand: 5. April 2013

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Die Fachberatung | Was ist förderfähig? Die Fachberatung enthält folgende Elemente: •

Vertiefende Analyse der Stärken und Schwächen des Unternehmens

Entwicklung von Lösungswegen und Handlungszielen

Festlegung von Maßnahmen in einem verbindlichen betrieblichen Handlungsplan

Umsetzung dieser Maßnahmen gemäß der zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten

Fokus Nachhaltigkeit: •

Im Fokus steht die Entwicklung und Begleitung von Maßnahmen, die die Verankerung einer nachhaltigen Personalstrategie im Unternehmen unterstützen.

Eine konkrete Durchführung von Einzelmaßnahmen ist jedoch nur beispielhaft möglich, insbesondere zur Befähigung von Multiplikator/innen oder zur Vermittlung von Bewältigungskompetenzen und nur, wenn der Umfang der geförderten Beratungstage dies erlaubt.

Stand: 5. April 2013

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Die Fachberatung | Erfolgsfaktoren Erfahrungen zeigen, dass sich insbesondere 3 Faktoren positiv auf die Inanspruchnahme und die Wirkung von Beratungsleistungen auswirken: •

Die Beratung ist aktiv aufsuchend. Die Fachberatung erfolgt vor Ort im Betrieb und kann so auf den individuellen Bedarf des Unternehmens eingehen.

Die Beratung ist eingebettet in bestehende regionale und unternehmensnahe Unterstützungsstrukturen und Netzwerke.

Die Beratung ist beteiligungsorientiert. Durch den Einbezug von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird eine hohe Akzeptanz im Betrieb geschaffen und nachhaltige Veränderungsprozesse angestoßen.

Stand: 5. April 2013

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DER FACHBERATERPOOL | Qualit채tskriterien

Stand: 5. April 2013

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Der Fachberaterpool | Qualitätskriterien Wer sich für Fachberatungen im Rahmen von unternehmensWert: Mensch autorisieren lassen möchte, muss fundierte Fachkenntnisse und umfangreiche Erfahrungen nachweisen:

Akademischer Abschluss oder abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließender mindestens fünfjähriger beruflicher Tätigkeit

Mehrjährige Berufserfahrung als Berater (mindestens drei Jahre)

Benennung von min. drei Kunden-Referenzen (KMU) mit Angabe der Beratungsthemen (zur Darstellung der Beratungserfahrung in den Themenfeldern von unternehmensWert: Mensch)

Nachträglich: Teilnahme an einer Schulung zu unternehmensWert: Mensch innerhalb von 4 Monaten nach Aufnahme in den Beraterpool

Stand: 5. April 2013

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www.unternehmens-wert-mensch.de

Stand: 5. April 2013

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Profile for Jürgen Gross

UnternehmensWert: Mensch  

informieren Sie sich hier über die Fördermöglichkeiten der Programms: UnternehmensWert: Mensch

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