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JungeFamilie Heft 5/2012 – € 1,50

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C 25073

Magazin für Schwangere & Eltern

Körpersprache Wie Sie ohne Worte mit dem Baby kommunizieren

Spielzeug Was die Entwicklung fördert

EXKLUS IV FÜR SIE von Ihre m Arzt, Ihrer Kli nik, Ihr Hebamm er e

Väter Wie Männer das mit dem Sex nach der Geburt sehen

Fit&Bab

Das Special nur für die Frau

Was Sie nach der Geburt wissen wollen Meredith MichaelsBeerbaum – trotz Baby fest im Sattel

Zurück in den

Wie Frauen das hinbekommen

Traumberuf


Foto: Thinkstock

Foto: Thinkstock

Manche Mütter machen sich selbstständig Seite 8

Tolles Spielzeug für die Allerkleinsten Seite 26

Lesestoff

Du

Mut tut Müttern gut Drei Mütter berichten, wie sie den Anschluss an das Berufsleben geschafft haben. Manchmal hilft ein Neustart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Bilderbücher Babys imitieren gern ihre Eltern. Wenn Mama oder Papa lesen, wollen sie das auch. Zum Glück gibt es bereits Bilderbücher für die ganz Kleinen . . . . . . . . . 20

Neustart

Der erste Brei Ab wann er angesagt ist und was er beinhalten sollte. Und dann dauert es auch nicht mehr lange, bis Ihr Kind alleine essen will . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Zeichensprache Die Zeichensprache von kleinen Kindern, die noch nicht sprechen können, ist ähnlich der Gebärdensprache. So können sich Eltern und Baby verständigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Spielzeug Bei der Entwicklung von Spielzeug sind heute Hirnforscher mit im Boot. Kinder lieben es zu spielen – und gutes Spielzeug fördert ganz nebenbei die Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

Wir Wie Väter das mit dem Sex sehen Meist reden die Mütter. Doch was sagen die Väter, wenn sich plötzlich alles um das Baby dreht und sie nur noch die zweite Geige im Leben ihrer Frau spielen? Wir haben einen Experten gefragt . . . . . . . 32

Witzig

Foto: Thinkstock

Wenn Mütter ihren Mädelsabend haben, sind die Väter gefragt. Dann sollten Frauen aber auch bitte loslassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

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In Gebärdensprache können Eltern sich mit Babys verständigen Seite 16

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gekennzeichnet

Brei essen macht Spaß Seite 22

Fit&Bab Meredith Michaels-Beerbaum Die Springreiterin saß kurz nach der Geburt ihrer Tochter bereits wieder im Sattel. Sie erzählt, wie sie das geschafft hat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Babyjogger Das sind schon ganz schöne Vehikel mit ihren drei riesigen Speichenrädern. Aber man kann prima mit ihnen Joggen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Bad hair days Ein ewiges Thema und ganz vermeiden kann man sie nicht. Aber Sie können viel zur Pflege Ihres Haares tun . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 Schön und fit In der Schwangerschaft ist die Haut durch Hormone fest, prall und rosig. Das lässt nach der Geburt oft wieder nach. Wie Sie Gesicht und Körper dann pflegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

Inhalt

Foto: Thinkstock

Foto: Thinkstock

Die Themen auf dem Titel sind mit

Schnullern ja – aber gewusst wie Seite 56

Sprechstunde Schnuller Er soll den Saugreflex befriedigen und beruhigen. Aber er soll das Kind nicht zustöpseln. Ein Experten-Interview . . . . . . . . . . . . . . . 56 Erkältung Kleine Kinder bekommen häufig eine nach der anderen. Nicht schön, aber auch nicht schlimm. Denn so wird das Immunsystem gestärkt . . . . . . . . . 58

Unterwegs Der neueste Trend: Babymoon Die letzte Erholung, bevor das Baby kommt und die ganze Energie der Eltern braucht. Hotels haben sich darauf eingerichtet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64

Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66

Zurück zur Traumfigur Ernährung und Bewegung sind das A und O. Aber Sie brauchen auch Geduld. Etwa so lange, wie der Bauch wächst, bildet er sich zurück . . . . . . . . . . . . . . . 46

Das erste Babyzimmer Eltern richten es mit viel Liebe ein. Auf was sie achten müssen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

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Babymoon ist gut, um alle Batterien aufzufüllen Seite 64

Foto: Hotel Alpenrose

Wir


Auftakt 

Zum Kuscheln



Handgenähte „Cwtches“ aus Schaffell. Größen für null bis sechs und sechs bis 12 Monate, etwa 38 Euro, www.inchblue.de

Sonntagsfein Kleid aus Feincord-Nicki mit durchgeknöpftem Rückenteil. Größen für drei Monate bis drei Jahre, etwa 57 Euro, www.petit-bateau.de

Wintermode

Mit diesen Outfits sind Babys kuschelig verpackt – und noch dazu süß angezogen.

Von Kopf bis Fuß

schön warm 

Pünktchen und Anton Getupfte Mütze aus Baumwolle von „Lief”. In Pink und Grau, etwa 13 Euro, www.lieflifestyle.com



Unverwüstlich



Gefütterte Latzhose aus Baumwolle mit verstellbaren Trägern von „Ikks“. Größen 62 bis 92, etwa 65 Euro, erhältlich z. B. über www.zalando.de/kids

Winterfest Wind- und wasserdichter Schneeanzug aus Polyester/ Polyamid und Baumwolle. Größen für ein bis acht Jahre, etwa 108 Euro, www.danefae.dk

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Schnittig Strickpullunder aus Baumwolle mit Kapuze und Automotiv. Größen 62 bis 92, etwa 10 Euro, www.vertbaudet.de


Du

Bilderbücher für die Kleinsten

Franziska Biermann: „Herzlichen Glückwunsch kleines Huhn“. Bloomsbury, 19,95 Euro. Ab zwei Jahren, mit CD. Für alle Jungen und Mädchen, die gerne singen: Die größten Klassiker unter den Kinderliedern wurden nicht nur liebevoll in Bilder umgesetzt und zu einer zusammenhängenden Geschichte um ein Geburtstagsfest verbunden. Auf der beiliegenden CD haben Kinder und Profis Lieder wie „Summ, summ, summ“, Wide-widewenne“ oder „Es klappert die Mühle“ eingesungen – mit so viel Lebensfreude, dass man einfach mitmachen muss.

Barbara Bergmann: „Aufs Klo? Das geht so“. Arena, 8,99 Euro. Ab zwei Jahren. Das perfekte Buch für alle Kinder, die dabei sind, sich von der Windel zu verabschieden. Die kleine Emma zeigt ihnen genau, wie es geht. Sie macht das nämlich schon ganz allein, und nimmt dabei immer ihre kleine Ente Dacki mit. Und weil Dacki auch mal muss, hilft sie ihr auf das Töpfchen. Dann ist das Toilettenpapier leer, doch zum Glück ist Mama nicht weit. Völlig unverkrampft wird den Kleinsten mit süßen Bildern der Gang zur Toilette nähergebracht. Hinter Klappen, Schiebern und auf Drehscheiben warten viele amüsante Details darauf, entdeckt zu werden.

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„Will auch

lesen“ Thomas Schleusing: „Nimm mich mit“. Beltz & Gelberg, 5,95 Euro. Ab zwei Jahren. Eine witzige Geschichte zum Anschauen und Amüsieren: Ein kleines gelbes Auto fährt spazieren. Und jeder, der will, wird mitgenommen. Doch was ist mit dem Elefant? Passt der am Ende etwa auch noch rein? Die schlicht und einfach gezeichneten Bilder mit den knalligen Farben sind auch für die Allerkleinsten sofort zu verstehen und werden mit Sicherheit gerne wieder und wieder betrachtet.

Alexander Steffensmeier: „Was schmeckt dir, Lieselotte?“ Sauerländer, 7,99 Euro. Ab drei Jahren. Die Kuh Lieselotte findet es langweilig, immer nur Gras zu fressen. Deshalb schaut sie sich auf dem Bauernhof neugierig um, was die anderen Tiere so zu sich nehmen. Sie besucht die Ziege, die Hühner und das Pony. Sie probiert Disteln, Körner und Hafer. Ob es ihr schmeckt, sieht man, wenn man unter die großen Klappseiten schaut. Am Ende blickt Lieselotte auch der Bäuerin auf den Teller, die isst gerade Nudeln mit Tomatensoße. Die vielen lustigen Details in den Illustrationen von Alexander Steffensmeier sorgen für Vorlesespaß.


Du

Jetzt gibt es was zu Beißen

Von der Milch zum Butterbrot

Foto: Thinkstock

Babys lieben es, auf Brotkanten herumzukauen

Für die Umstellung auf feste Nahrung brauchen Eltern einen guten Ernährungsfahrplan und eine große Portion Geduld.

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pätestens mit einem halben Jahr ist es so weit: Die Kinder signalisieren unmissverständlich, dass sie Interesse für die Speisen der Großen entwickelt haben. Alles, was in Reichweite liegt, wird in den klei-

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nen Mund befördert. Zugleich ist dies der Zeitpunkt, an dem Muttermilch oder Säuglingsnahrung allein dem steigenden Nährstoffbedarf des Babys nicht mehr gerecht werden. Es benötigt weitere zusätzliche Energielieferanten.

Hattu Möhren? „Das sicherste Zeichen dafür, ob ein Baby bereit ist, die Welt des Breis zu entdecken, sind seine motorischen Fähigkeiten“, weiß Birgit Arnold, Beikostberaterin beim „Familientreffpunkt- 


Wir

Soll nach der Geburt eines Babys im Bett alles weitergehen wie gehabt? Sind wöchentliche Dates des jungen Paares das Patentrezept gegen die Sexflaute? Junge Familie Autorin Petra Plaum hat Männertherapeut Björn Süfke befragt, was junge Eltern unter der Bettdecke treiben – oder auch nicht.

Väter das mit dem

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en Babysitter buchen, nett essen gehen und danach Sex? Ich kenne viele Männer, denen beim Gedanken an so viel Planung jede Lust vergeht“, meint Björn Süfke. Süfke ist Psychologe und Psychotherapeut mit eigener Praxis, Autor und dreifacher Vater. Was frischgebackene Eltern denken und fühlen, bekommt er beruflich und privat bestens mit.

„Auf jungen Eltern lastet heute ein großer Druck“, weiß Björn Süfke. Was prominente Vorbilder vermitteln, trägt kräftig dazu bei. Modelmamas sehen acht Wochen nach einer Geburt so aus, als sei da nie ein Bäuchlein gewesen. Promipapas drehen tagsüber einen Actionfilm, wickeln abends ihr Baby und verführen

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Foto: Thinkstock

Wie

Was Männer wirklich denken, wenn er möchte und sie nicht

Sex sehen

hinterher ihre Frau. Doch die meisten Nicht-Promi-Eltern haben nun mal weder Haushälterin noch Nanny noch Personal Trainer – ja, nicht mal das Talent zur Schauspielerei. „Da ist man schon erschöpft und verletzlich nach diesem Ereignis Geburt, und nun soll man mehrmals am Tag die Rollen wechseln?“, gibt Björn Süfke zu bedenken. „Wenn ein Papa erst seinen Job macht, danach für das Baby da ist und um 20 Uhr, wenn das Kind schläft, auf die Partnerrolle umschwenken soll, ist das doch eine ziemliche Herausforderung.“ Unter Müttern hat sich herumgesprochen: Das Wochenbett ist ein Ausnahmezustand. Die Zeit, in der jede Frau sensibel reagieren und sich schonen darf. Bis der Körper wieder in Form ist, bis die

Seele wieder Lust auf Sex signalisiert, dauert es eben ein paar Monate. Na und! Und bei Männern soll alles anders sein? „Ist es eben nicht“, weiß Björn Süfke. Und auch, dass Väter – wie Mütter – unterschiedliche Geschmäcker haben: „Der eine Mann findet die prallen Stillbrüste seiner Frau gerade besonders schön. Der andere ist zwar voller Wertschätzung, dass die Frau das Kind ernähren kann, findet aber befremdlich, wenn bei der Liebe Milch fließt. Er überlässt die Brüste eine Weile ganz seinem Baby.“

Innig und liebevoll durch die Sexpause Björn Süfke betont: „Patentrezepte, wie das Sexleben junger Eltern ablaufen sollte, gibt es nicht. Zweimal pro Woche miteinander zu schlafen ist genauso nor-


Wir

Babys erstes eigenes Zimmer

Gemütlich und sicher

Foto: Thinkstock

Wenn sich ein Baby ankündigt, müssen die zukünftigen Eltern Pläne machen. Der Nestbautrieb setzt ein. Spätestens, wenn die Geburt naht, sollte ein behagliches Zimmer auf seinen neuen Bewohner warten.

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ie ersten vier Wände sollen aber nicht nur gemütlich sein, sondern vor allem sicher. Das ist das, worauf laut Studien Eltern den größten Wert legen. Dafür geben sie lieber etwas mehr Geld aus. Dazu soll das Zimmer auch schön sein. Man soll es gern betreten und es soll eine heimelige

Atmosphäre ausstrahlen. Denn auch eine harmonische und liebevoll gestaltete Umgebung ist für Babys wichtig.

Farbharmonie Nicht umsonst legt man heute Wert auf die Farblehre, denn man weiß, wie Farben aufs Gemüt wirken. Deshalb

wählen Eltern meist warme Farben, die das Babyzimmer wohnlich gestalten. Akzente setzen hübsche Bettbezüge, bunte Gardinen, Spielzeug wie eine Spieluhr, ein Teddy oder ein Mobile. Auch der Fußboden ist nicht unwichtig. Er sollte nicht fußkalt sein, gut zu reinigen und gesundheitsverträglich, sprich ohne Schadstoffe. Denn Babys stecken  Junge Familie – Fünf 12

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Sprechstunde

Seelentröster mit Beruhigungswirkung

Schnuller

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her! Schon vor 4.500 Jahren beruhigten die Ägypter ihre Babys mit Saugnäpfen aus Ton. Die alten Römer legten dem Nachwuchs Henkeltierchen mit Öffnungen in den Mund, die mit Honig gefüllt wurden oder mit etwas Mohn. Adrienne Friedlaender sprach mit Ärztin und Stillberaterin Gudrun von der Ohe.

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er Versuch, Säuglingen einen Ersatz für die Brust zu geben, ist so alt wie die Menschheit. Der Schnuller ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Keine Frage, er ist für viele Eltern eine Hilfe und beruhigt viele Babys und Kleinkinder in den ersten Lebensjahren. Aber er ist auch immer mal Gegenstand kontroverser Diskussionen: Darf man Schnuller bedenkenlos verwenden, oder schaden sie Kind und Kiefer? Können Schnuller wirklich trösten, oder wird das Kind mit dem Stöpsel im Mund nur ruhiggestellt? Babys haben einen natürlichen Saugreflex. Die meisten Ungeborenen saugen

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bereits im Mutterleib an ihren Fingern, später dann zum Trinken an der mütterlichen Brust. Um die Milchproduktion anzuregen, ist es nach der Geburt erst einmal wichtig, das Neugeborene so oft wie möglich anzulegen. Manchmal gibt es dabei anfangs noch Probleme: Der Säugling nimmt die Brustwarze nicht korrekt in den Mund, was zu Empfindlichkeiten und Schmerzen führen kann. Dann sollte sich die Mutter schnell Hilfe und Unterstützung holen. Stillen ist wie Tanzen. Dazu gehören zwei eingespielte Partner! Bis das klappt, sollten Sie Ihr Baby nicht mit einem Schnuller irritieren. Generell lautet die Empfehlung, in den ersten vier bis sechs Wochen keinen Schnuller anzubieten.

Dosieren Sie den Schnuller Jedes Baby möchte saugen, denn über die Nahrungsversorgung hinaus hat das Saugen eine entspannende Wirkung. Der Körper produziert beim Saugen verdauungsfördernde Proteine, die beruhigend und schlaffördernd wirken. Entscheidet man sich nach den ersten Wochen für einen Schnuller, dann ist vor allem der bewusste Einsatz wichtig: Geben Sie Ihrem Kind den Schnuller wohlüberlegt. Das heißt, klären Sie immer erst die Ursache seiner Unzufriedenheit, bevor Sie den Schnuller einsetzen. Ein quengeliges Kind hat meist Gründe für sein Verhalten. Vielleicht sehnt sich Ihr Baby


unterwegs

Foto: Thinkstock

NAcHRIcHtEN&NEUHEITEN

Im Club „Pineto“ in Borgo auf der Insel Korsika gibt’s schon für Babys ab drei Monaten ein abwechslungsreiches Programm: In der Kleinkindbetreuung wird gesungen, gespielt und vorgelesen. Die Appartementanlage liegt direkt am Strand inmitten eines Pinienhains. www.belambra.de

Foto: Apart- und Kinderhotel Muchetta

Für Mitmacher

Für Asia-Fans

Stärkt Körper und Seele: Werdende Mütter können bei einer Ayurveda-Schwangerschaftsmassage im „Apart- und Kinderhotel Muchetta“ mal so richtig abschalten. Gezielte Grifftechniken regen den Stoffwechsel an und lindern Schwangerschaftsbeschwerden. Das Kinderhotel in Davos Wiesen im Schweizer Kanton Graubünden liegt auf einer Sonnenterasse in 1.450 Metern Höhe und bietet neben viel Natur auch eine finnische Sauna, Dampfbad und eine Frischwasser-Whirlwanne zur Entspannung. www.kinderhotel.ch

Für Sparfüchse

Für Naturfreunde Cremes und Öle mit frischen Kräutern – das „Holzhotel Forsthofalm“ in Leogang im Salzburger Land bietet Spa-Behandlungen mit selbstgerührter Naturkosmetik an. Schwangere können in dem Viersternehotel, das komplett aus Holz gebaut ist, bei Ganzkörpermassagen oder Energiewickeln Kraft tanken. Drei Übernachtungen in der Juniorsuite mit Dreiviertelpension, Spa-Behandlungen, Obstkorb und Kräutertee auf dem Zimmer sowie der Löwen-Alpin-Card mit kostenfreien Leistungen kosten ab 479 Euro pro Person, www.forsthofalm.com

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Günstiger Urlaub: Kinderfreundliche Privatwohnungen und Ferienappartements mit viel Platz zu moderaten Preisen finden Familien auf der Internetplattform www.housetrip.com

Für Luxusliebhaber In den Fünfsterne „Gloria Hotels und Resorts“ in Belek an der türkischen Riviera werden kleine Gäste fürstlich umsorgt. Zum „Very Important Minis”Konzept (VIM) gehört zum Beispiel die genau getimte Zubereitung von Babys Fläschchen oder Gläschen. Spezielle Pflegeprodukte wie Babylotion oder -Seife warten im Badezimmer neben der Babybadewanne. Gegen eine Gebühr können sich Familien Kinderwagen oder Babyphones ausleihen, auch ein Babysitter steht zur Verfügung. www.gloria.com.tr


unterwegs

Die letzte Tankstelle vor der Autobahn

Fotos: Hotel Alpenrose

Babymoon

Es ist die letzte Gelegenheit, pure Zweisamkeit zu genießen und aufzutanken, bevor aus einem Paar eine Familie wird. „Babymoon“ heißt der neue Reisetrend.

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st das schön! Zwar kann ich mit meinem dicken Bauch in der 35. Woche nicht mehr auf demselben und auch nicht mehr auf dem Rücken liegen. Aber die sanfte Massage für die werdende Mama kann ich auch in bequemer Seitenlage genießen. Auf einer gut gepolsterten Liege im Massageraum des Hotels „Alpenrose” in Lermoos in Tirol, Österreich. Mein Mann hat mir diese Tage schon einmal vorab zum Geburtstag geschenkt. Im wahrsten Sinne

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des Wortes, denn mein Baby hat etwa um meinen Geburtstag herum Stichtag. Ich bereite mich auf den Endspurt vor. „Babymoon“ heißt der letzte Urlaub vor der Geburt, auf den sich etliche Hotels spezialisiert haben. Mit „Babymoon“ zieht seit einigen Jahren ein neuer Trend der Familienhotels weite Kreise. Eltern wollen den letzten Urlaub ohne Kind auskosten. Die Wortschöpfung geht auf die britische Anthropologin Sheila Kitzinger zurück, die analog zum engli-

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Magazin für Schwangere und Eltern