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„WIR“ sind alle (für) Angie!

www.junger-schluessel.de

AUSGABE 02/13


Editorial

INHALTSVERZEICHNIS „Mutti“

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Powerfrauen

04

12 Fakten über die private Angela Merkel Unsere Bundestagskandidatinnen

Die großen Unternehmer von morgen

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Der Junge Wirtschaftrsrat

Veranstaltungen 10 Die JU Bremen aktiv!

Highlight

12

Nordsommertour des teAMs!

16

Wahlreform

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Volker Kauder im Interview

06 Junger Wirtschaftsrat

AKs

Volker Kauder aus euren 24 Berichte 12 Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Interview Arbeitskreisen

Eine Collage

Wiebkepedia erklärt, wie deine Stimme die Wahl beeinflusst!

Bitte lächeln!

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AK Wirtschaft, Häfen und Verkehr

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Fotos der JU Bremen

Wirtschaft ist nichts für junge Leute? - Ist sie wohl!

AK Wahlanaly26 se, Strategien und Kampagnen Kinodreh, Wahlkampfmittel und PARTYYYY!

AK Bildung

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Nordkonferenz

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Bundesabi? Bessere Vorbereitung auf das Berufsleben? - Was wir erreichen wollen! Nord JU tagt bei ATLAS Elektronik

Unser Grillmeis- 32 ter

Liebe Freundinnen und Freunde der JU Bremen und des Jungen Schlüssels,

E

in großes Ereignis wirft seine Schatten voraus, denen auch wir uns nicht entziehen können – die Bundestagswahl am 22. September. Um euch ideal darauf vorzubereiten, stellt euch der Junge Schlüssel unsere Spitzenkandidatinnen vor und zeigt euch Bilder der Sommerzour des teAMs. Auch Wiebkepedia ist involviert – hier versucht Wiebke, euch das neue, komplizierte Wahlsystem und seine Notwendigkeit zu erläutern. Ein besonderer Leckerbissen: auch Volker Kauder hat uns anlässlich dieses Ereignisses ein Interview gestattet! Jedoch sind wir natürlich das BREMER JU Magazin und wollen euch deshalb auch mit BREMER THEMEN füttern: so stellen wir euch den Jungen Wirtschaftsrat, der in Bremen wieder aktiver werden möchte, im Interview mit dessen Bundesvorsitzenden Nils-Oliver Freimuth vor. Ebenfalls könnt ihr durch die neuesten Aktivitäten der Arbeitskreise „Bildung“, „Wirtschaft und Häfen“ sowie „Wahlanalyse und Strategien“ stöbern. Wie immer wünschen wir euch ganz viel Spaß beim Lesen dieses Magazins und hoffen darauf, dass auch ihr (sofern ihr denn wahlberechtigt seid) am 22. September wählen geht! Cool bleiben und Kanzlerin wählen! Mit den allerliebsten Grüßen, Wiebke

News, News!

Was bei uns passiert ist!

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Fotos: CDU/Götz Schleser, Junger Wirtschaftsrat

Der JU Bremen-Nord Kreisvorsitzende Marcel Käthner hat einen außergewöhnlichen Job!

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JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13


Mutti

Wiebke Winter

„Mutti“ - mal ganz anders

Ihr Markenzeichen, die symmetrische Raute und der Titel „Die mächtigste Frau der Welt“ - so kennen wir unsere Kanzlerin, die nun seit 2005 ihr Amt inne hat. Jedoch weiß man erstaunlich wenig über die private Angela Merkel. Klar, es ist bekannt, dass sie am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren wurde und ihre Kindheit als Tochter eines Pfarrers in der DDR verbrachte. Auch, dass ihr zweiter Ehemann Joachim Sauer heißt und Merkel durch ihn zwei Stiefsöhne hat, weiß nicht nur die NSA. Doch was macht unsere Kanzlerin privat? Was mag sie, wovor hat sie Angst? Ein Dutzend witzige oder interessante Fakten über unsere „Mutti“!

Fotos:CDU Bremen

<> Merkel war zum Zeitpunkt des Mauerfalls nicht anwesend – sie war in der Sauna <> Während ihres Studiums hat sie als Kellnerin gearbeitet und für Studentenpartys Kirschsaft mit Wodka gemixt <> Entspannen tut sich unsere Kanzlerin bei Gartenarbeit und Spaziergängen in ihrer Heimat, der Uckermark <> Wenn sie mehr Zeit hätte, würde sie am liebsten Französisch lernen <> Merkel’s Traum: mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok reisen (Merkel spricht übrigens fließend Russisch!) <> Es gibt nicht nur eine Angela-Merkel-Zitronenpresse, sondern auch eine Angela Merkel Barbie <> Merkel achtet bei Männern immer auf die Augen <> Merkel ist zu einem Viertel Polin <> Merkel galt während ihrer Schulzeit als sportlich wenig begabt – trotzdem können wir sie regelmäßig euphorisch jubelnd bei Spielen der Fußballnationalmannschaft erleben! <> Die vielleicht mächtigste Frau der Welt fürchtet sich vor Hunden und davor, bei Gewittern ungeschützt zu sein! <> Zwar hat sie kein Faible für Obst – dafür knabbert Merkel ganz gern mal an Mohrrüben <> Ihr Lieblingsfilm ist „Jenseits von Afrika“ Quellen: http://uselessk.com/knowledge/stunning-facts-about-angela-merkel/126 http://www.angela-merkel.de/page/133.htm http://www.neon.de/artikel/kaufen/produkte/angela-merkels-spitzname-lautete-frueher-kasi/1036182 http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/prominente-fragen-die-kanzlerin-angela-merkel-ganz-privat/6986688.html http://www.news.de/politik/855022197/mensch-merkel/1/ JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13

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Powerfrauen

*13. Oktober 1952 in Lübeck Beruf:

Bürgerschaftsabgeordnete

In der CDU seit:

1991

Deshalb möchte ich in den Bundestag:

Gern möchte ich mich nach der Bundestagswahl für ein starkes und erfolgreiches Bremen einsetzen. Insbesondere im Bereich der Bildungs-, Finanz-, und Wirtschaftpolitik muss einiges passieren, um unseren Nachwuchskräften einen bestmöglichen Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen und um unsere Wirtschaft weiter anzutreiben und zu stabilisieren. Ich werde meine ganze Kraft dafür einsetzen, eine gute Anwältin für die Belange unseres Bundeslandes zu sein und die Interessen und Wünsche der Menschen in Bremen und Bremerhaven bestmöglich in Berlin zu vertreten.

Politischer Schwerpunkt:

Familien- und Frauenpolitik, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Medien.

Mein grosses Vorbild ist:

Angela Merkel, weil unser Land bei ihr in guten Händen ist. Sie hat Deutschland sicher durch die Finanz- und Wirtschaftskrise geführt und hat dafür gesorgt, dass wir eine historisch niedrige Arbeitslosenzahl zu verzeichnen haben. Insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit ist bei uns so gering wie sonst nirgendwo in der Europäischen Union. Die Ausgaben für Bildung und Forschung haben unter der Kanzlerschaft von Angela Merkel einen Höchststand erreicht; der Bund kommt 2014 erstmalig ohne strukturell neue Schulden aus.

Wenn ich nicht mit Politik beschäftigt bin...

... trifft man mich bei meinen Kindern, Enkelkindern und meiner Mutter, die hier in Bremen im Altersheim lebt. Für mich ist der Zusammenhalt in der Familie etwas ganz Besonderes. Der Dialog zwischen den Generationen empfinde ich als große Bereicherung: Man lernt die Dinge mit anderen Augen zu sehen und zu verstehen. Diese verschiedenen Sichtweisen sind eine wichtige Basis für Debatten mit konträren Meinungen. Auch im Theater oder im Museum kann man mich anfinden, denn für diese Bereiche habe ich eine besondere Leidenschaft.

Das Erste, was ich morgens mache:

Im Sommer genieße ich es, mich mit meinem Kaffeebecher auf die Terrasse zu setzen, Zeitung zu lesen und den Tag zu begrüßen.

Meine Abendpläne für den 21.9.:

Genaue Planungen gibt es noch nicht; in jedem Fall bin ich unterwegs, um Wählerstimmen für unsere Partei zu werben.

Mein Wunsch an die JU Bremen: Ich wünsche mir, dass die JU möglichst viele junge Menschen für die CDU begeistern kann. Die Ideen und das Engagement der JU sind für unsere Partei sehr wichtig. Ich freue mich auf die Diskussionen mit der JU, weil sich manchmal auch aus konträren Meinungen neue Ansichten entwickeln lassen. Wichtig dabei ist mir ein klares Bekenntnis zu den Positionen in unserem Grundsatzprogramm. 4

JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13

Fotos: CDU Bremen

Elisabeth Motschmann


Powerfrauen

Bettina Hornhues

Fotos: CDU Bremen

* 19. Juli 1972 in Bremen Beruf:

Bankkauffrau im Rechnungswesen einer Privatbank

In der CDU seit:

1991

Deshalb möchte ich in den Bundestag:

Mir liegen die Bürger meines Wahlkreises mit ihren Belangen am Herzen, für ihre Anliegen setze ich mich ein. In Berlin werde ich mich als ihr Botschafter einsetzen - für Bremen und Bremerhaven!

Politischer Schwerpunkt:

Bildungs- und Familienpolitik

Mein grosses Vorbild ist:

Konrad Adenauer, weil er in der schwierigen Nachkriegszeit den Grundstein für ein Deutschland mit Berufung auf christliche Werte und der sozialen Marktwirtschaft legte und uns die Chance gab, das zu werden, was wir heute sind.

Lieblingszitat:

Wer wagt selbst zu denken, der wird auch selber handeln. (Bettina von Arnim)

Wenn ich nicht mit Politik beschäftigt bin...

... trifft man mich bei meiner Familie an!

Das Erste, was ich morgens mache:

den Wecker zweimal ausschalten, bevor ich mit meinen Kindern den Start in den Tag gestalte.

Meine Abendpläne für den 21.9.:

Ich werde die Wahlkampfunterlagen zusammenpacken und noch bei der ein oder anderen Veranstaltung vorbeischauen.

Mein Wunsch an die JU Bremen: Ich bin in der Jungen Union „aufgewachsen“ und wir hatten damals super Veranstaltungen und tolle Partys. Ich freue mich, dass die Junge Union Bremen wieder so engagiert ist und wünsche ihr das auch für die Zukunft!

JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13

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Interview

Wiebke Winter

Nils-Oliver Freimuth *15.11. 1982 (30) in Mainz

Juli 1997 - Okt 2009 Gesellschafter und Geschäftsführer Laubenheimer Ruckzuck Verputzer GmbH Aug. 2000 - Mai 2008 Leistungsschwimmer

Seit Aug. 2002 FREI-speed Gruppe in verschiedenen Tätigkeiten (u.a. Gründer und Geschäftsführer) März 2003 - Mai 2007 Beisitzer JU Mainz

Okt. 2005 - Okt. 2007 Beisitzer JU Rheinhessen/Pfalz Nov. 2006 - Nov. 2012 Beisitzer Rheinland-Pfalz Jan. 2009 - Mai 2011 Beisitzer CDU Mainz

Seit März 2010 Vorsitzender CDU MainzLaubenheim

Mai 2011 - April 2013 svt. Kreisvorsitender CDU Mainz

Seit Okt. 2012 Bundesvorsitzender Junger Wirtschaftsrat 6

Als Bremer kennt man dieses Phänomen: wir haben ein Talent dafür, im bundesweiten Vergleich, wie zum Beispiel bei Bildungsvergleichtests, schlecht abzuschneiden. Mit einer Arbeitslosenquote von 11,1% ist Bremen auch unter den westdeutschen Bundesländern trauriger Verlierer. Doch ausnahmsweise wollen wir hier mal nicht unseren Fokus darauf legen, unserer rot-grünen Landesregierung die Schuld in die Schuhe zu schieben, sondern euch eine Organisation vorstellen, die sich für eine florierende, nachhaltige Wirtschaftspolitik einsetzt und so Arbeitsplätze generieren möchte – um so zumindest für das letzte Problem eine Lösung für Bremen zu finden! Ein Interview mit dem Bundesvorsitzenden des Jungen Wirtschaftsrats, Nils-Oliver Freimuth.

H

Nein, wir sind unabhängig von der CDU und pflegen enge Kontakte zu allen demokratisch legitimierten Parteien. Der Zusatz „der CDU e.V.“ ist nur historisch bedingt, in Anlehnung an unsere Gründung durch den Impulsgeber Ludwig Erhard.

Wirtschaftsrat der CDU e.V. – gehört ihr zur CDU oder in welcher Beziehung steht ihr zu den Christdemokraten?

Der Wirtschaftsrat ist dafür bekannt, sich zur „sozialen Marktwirtschaft“ zu bekennen. Kannst du uns davon mal deine persönliche Definition verraten? Prägend ist dabei das Leitbild des ehrbaren Kaufmannes. Jeder muss sich seiner sozialen Verantwortung bewusst werden. Dabei geht es jedoch nicht um reine Umverteilung, sondern um Leistungsgerechtigkeit!

allo Nils, schön, dich hier in Bremen antreffen zu dürfen. Du bist Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats (JWR). No offence – aber was seit ihr genau? Der JWR ist das Nachwuchsorgan des Wirtschaftsrates der CDU e.V. - was aber nicht heißen soll, dass der Wirtschaftsrat alt ist! Wir sind, ähnlich wie die Junge Union, manchmal der Stachel im Fleisch unserer Mutterorganisation. Wir haben andere Ansätze und Ideen, was den Reiz unserer Arbeit allerdings auch ausmacht!

JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13

Fotos: Junger Wirtschaftsrat

VITA

„Wir können uns aktiv in Regierungsprogramme einbringen!“


Interview Auf welche Themen setzt ihr eure Schwerpunkte? Inwiefern unterstützt der JUNGE Wirtschaftrat die JUNGE Generation? Als Jugendverband setzen wir natürlich vor allen Dingen unsere Schwerpunkte auf die Themen, die die junge Generation auch betreffen. Dabei kümmern wir uns momentan intensiv um die Themen „Existenzgründung“, „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ und „Innovationen“. Besonders bei letzterem verstehen wir uns als junge Wirtschaftsinteressierte als Think Tank – wir wollen uns heute schon um Themen kümmern, die vielleicht erst in zehn Jahren aktuell werden, um uns so perfekt auf neue Herausforderungen einzustellen und Technik für uns zu nutzen. Ein Beispiel dafür wäre zum Beispiel der 3D-Druck, der mich persönlich auch sehr fasziniert. Damit wollen wir unseren Schwerpunkt auch auf die Handlungsfähigkeit der junge Generation in zehn bis fünfzehn Jahren setzen. Dazu gehören für uns auch nicht nur die schon angesprochenen Punkte, sondern zum Beispiel auch die Schuldentilgung.

Fotos: Junger Wirtschaftsrat

Ihr seid also alle in der Wirtschaft angesiedelt? Wie sieht das typische Junge Wirtschaftsratmitglied aus? Bei uns darf jeder bis 35 Jahren mitmachen, der als Führungskraft oder Unternehmer tätig ist oder es absehbar werden will. Das durchschnittliche Mitglied ist männlich und arbeitet zu 90 Prozent in einem Büro an einem festen Arbeitsplatz. Das ist jedoch eine der wenigen Gemeinsamkeiten unserer Berufsfelder, denn sonst sind wir sehr individuell – es geht vom Bankangestellten zum Vorstandsassistent, von Fluglinien bis zu wissenschaftlichen Forschern, Jungreedern oder IT-Pionieren – wir sind sehr breit aufgestellt. Du hast es schon angesprochen – Wirtschaft ist generell eher eine Männerdomäne. Haben Frauen bei euch trotzdem die Chance, richtig mitzumischen? Es stimmt, es gibt – leider – immer noch deutlich weniger Frauen als Männer im JWR. Jedoch ist zum Beispiel in meinem Landesverband ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Damen und Herren und es gibt auch Landesverbände, in denen Frauen überproportional vertreten sind! Trotzdem würde ich mich über noch mehr weibliche Beteiligung sehr freuen! Wir sind auf die Meinung der Damenwelt sehr stark angewiesen und auch unsere Bundesfachkommission Junge Generation ist mit starken Frauen besetzt. Was mir so gut an unseren weiblichen Mitgliedern gefällt, ist ihre Zielstrebigkeit und Effizienz – das finde ich klasse! Wieso und wann bist du damals dem JWR beigetreten? Ich bin vor ein wenig mehr als fünf Jahren dem JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13

Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftrsrats Nils-Oliver Freimuth

Jungen Wirtschaftsrat beigetreten – befasse mich mit dem Thema Wirtschaft jedoch schon länger. Parallel zu meiner ersten Firmengründung im Jahre 1998 wurde nämlich auch im Bundestag über dieses Thema debattiert. Damals ging es um Vereinfachungen für Firmengründungen. Jedoch ist den damaligen Abgeordneten kein großer Wurf gelungen – verständlich, wenn man bedenkt, dass damals von den über 600 Abgeordneten nur 21 einen unternehmerischen Hintergrund hatten! Das war Ansporn für mich, etwas zu verändern und mich aktiv einzubringen – erst einmal in der Jungen Union und CDU. Durch die persönliche Ansprache von Herrn Eckes (ehemaliger Eigentümer von z.B. hohes C, Anm. d. Red.) bin ich dann zum Wirtschaftsrat gekommen. Heute kann ich als Bundesvorsitzender noch aktiver die 7


Interview Politik beraten, was mir sehr viel Spaß macht. Wieso sollte man bei euch eintreten? Was bietet einem der JWR? Lernt man bei euch auch Steuertricks? Der absolute Mehrwert des JWRs ist das Netzwerk der Mitglieder untereinander. Wir sind bundesweit in jeder Branche vertreten. So gibt es immer Anknüpfpunkte in jeglicher wirtschaftlicher Thematik. Was uns außerdem auszeichnet, ist die große Hilfsbereitschaft untereinander. So vertreten wir nachhaltig mit Blick auf die Zukunft die Interessen der jungen Generation, damit wir morgen noch handlungsfähig sind. Wir wollen Trends heute schon erkennen und

uns so frühzeitig darauf einstellen. Zudem sind wir DER praxisnahe Ratgeber der Politik und Verteidiger der Sozialen Marktwirtschaft. Wir sind im direkten Dialog mit hohen Politikern und können uns aktiv in Regierungsprogramme einbringen. Das hat sicherlich nicht jede Jugendorganisation in dieser Form. So haben wir mit Friedrich Merz zum Beispiel den Dreiklang zur Reformierung des Einkommenssteuergesetzes, Steuersicherheit, Steuergerechtigkeit und Steuervereinfachung geschaffen – zwei dieser Punkte sind heute im Regierungsprogramm zu finden! Nun, zu den Steuern: Wir tricksen nicht, wir überzeugen durch Wissen!

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... interessierst dich für Wirtschaft? ... möchtest der Gesellschaft etwas zurückgeben? ... willst die Politik in Deutschland mitbestimmen? ... hast Lust, viele interessante Leute kennenzulernen? ... arbeitest in der Wirtschaft oder könntest es dir vorstellen? ...bist unter 35?

... bist perfekt für den Jungen Wirtschaftsrat! Kontakt

Annika Herzner Koordinatorin des Jungen Wirtschaftsrates Tel: 030 / 240 87-212 Mail: info@junger-wirtschaftsrat.de

Postanschrift Wirtschaftsrat der CDU e.V. Bundesgeschäftsstelle Luisenstraße 44 D-10117 Berlin

oder: www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/junger-wirtschaftsrat-de 8

JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13


Interview

Am 11. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 gedachte die Initiative junger Transatlantiker zusammen mit Berlinern und Besuchern der Stadt am Brandenburger Tor der Opfer.

JUNGER SCHLĂ&#x153;SSEL | 02/13

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Veranstaltungen

Von Jan Friedrich Hellmuth „Ohne Bildung sehen wir den Fortschritt der Menschheit als Zuschauer, auf den Bildschirmen, die es immer geben wird, aber wir werden weder Handelnde noch Teilnehmer sein.“ (Sergio Ramírez)

Tobias Utermarck

Grillen im Westen

B

ei schönstem Sommerwetter verbrachte die Junge Union Mitte/Westen gemeinsam mit der CDU Westen am 06.07.2013 ihren Grillabend in Walle. Neben der Bundestagskandidatin Bettina Hornhues ließ es sich auch der CDU Landesvorsitzende Jörg Kastendiek nicht nehmen, unsere Veranstaltung zu besuchen. Während Franz Roskosch für gutes Essen und Heiko Strohmann für Trinken sorgte, kam es zu guten Gesprächen und einem schönen Zusammensein zwischen den Mitgliedern der CDU und der Jungen Union.

Marcel Hobbensiefken

Stipendiaten der KonradAdenauer-Stiftung diskutieren mit Mitgliedern der Jungen Union

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Die wichtigste Ressource, die Deutschland besitzt, ist die gute Ausbildung der Jugend. Aber genau diese ist in großer Gefahr. Gerade das Bildungsniveau in Bremen ist durch falsche Politik besorgniserregend niedrig. Ich bin Jan Friedrich Hellmuth, 16 Jahre alt und seit Mai diesen Jahres Mitglied in der Jungen Union. Politisch interessiert bin ich schon lange. Ein Freund hat mich dazu angeregt, den längst überfälligen Schritt des Eintritts in die JU zu tätigen. Mein Hauptthema, wie im Zitat oben unschwer zu erkennen, ist Bildung, vor allem, weil ich noch selber Schüler bin. Des weiteren liegen mir Familien- und Wirtschaftspolitik auch sehr am Herzen. Die JU bietet für mich die Möglichkeit, mich politisch zu engagieren, mitzudiskutieren, und zu versuchen, meine Ideen einzubringen, um die Stadt Bremen in eine gute Zukunft zu führen und dabei gleichzeitig Spaß zu haben. Als JU sollten wir gerade in Bremen versuchen, die Leute dieser Stadt, besonders im Bezug auf den nahenden Wahlkampf, auf die fatale Bildungs-, Wirtschafts-, und Steuerpolitik von Rot-Grün aufmerksam zu machen.

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Fotos: Jan Günther Hellmuth, Beckstein CDU Bremen

m 11.06.2013 trafen sich Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung und Mitglieder der Jungen Union in den Räumlichkeiten der Konrad-AdenauerStiftung Bremen, um über die aktuelle Bildungssituation in Bremen zu diskutieren. Als Diskussionsgäste waren Claas Rohmeyer MdBB (CDU) und der Landesvorsitzende der Jungen Union Nils Janßen eingeladen. Claas Rohmeyer berichtete über seine Erfahrungen mit der Bremer Bildungspolitik und Nils Janßen erläuterte die aktuelle Ausbildungssituation, welche er als Unternehmer und Ausbilder selbst miterleben kann. Nach zweieinhalb Stündiger interessanter Diskussion gingen alle Teilnehmer mit dem Gewissen, dass eine Wiederholung einer solchen Diskussionsveranstaltung nach der Bundestagwahl geplant ist, auseinander.

JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13


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Interview

Wiebke Winter

„Frauen sind eindeutig auf dem Vormarsch“

H

err Kauder, wie und wo haben Sie während Ihrer Studentenzeit gewohnt? Ich habe in Freiburg Jura studiert. Dort hatte ich möbliertes Zimmer. Es war klein, aber ich habe mich dort ganz wohl gefühlt. 12

Was raten Sie Jugendlichen heute, die studieren wollen, aber keine bezahlbare Wohnung in der Nähe ihrer Uni finden? Wie kann die Politik diese jungen Menschen unterstützen? Wir wissen, dass es für viele Studenten immer schwieriger wird, eine passende Unterkunft zu JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13

Fotos: CDU / Götz Schleser

Er ist dafür zuständig, als Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU die Partei „auf Kurs“ zu bringen. Er muss Konsens schaffen, Kompromisse schließen, vermitteln. Doch was denkt er eigentlich selbst? Volker Kauder gibt Antworten zur Wohnungsknappheit, Frauenquote, Europa und „Homo-Ehe“!


Interview

Viele junge Frauen, die heute studieren, streben Führungspositionen an. Wie schätzen sie die Chancen dieser Frauen ein, eine solche zu erlangen? Frauen sind eindeutig auf dem Vormarsch. Über die Hälfte der Studierenden sind heute Frauen. Frauen sind also heute ebenso hoch qualifiziert wie Männer. Das wird sich in den nächsten Jahren auch in den Führungsetagen widerspiegeln. Ich glaube, dass die meisten Unternehmen inzwischen selbst wissen, dass sie am besten geführt werden, wenn Männer und Frauen gleichermaßen in der Spitze repräsentiert sind. Frauen und Männer ergänzen sich einfach. Das ist auch in der Arbeitswelt so. In welcher Weise kann die Politik Frauen am besten fördern? Die Politik kann Frauen bei ihrem Aufstieg natürlich dadurch helfen, dass sie die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie erleichtert. Deshalb engagiert sich der Bund auch so beim Ausbau der Kita-Plätze, obwohl dies eigentlich Ländersache wäre. Die Unternehmen sind hier aber auch gefordert. Es gibt zum Beispiel noch zu wenige Betriebskindergärten. Das wäre auch einmal ein Thema für die Wirtschaftsverbände.

finden, die vor allem auch noch bezahlbar ist. Den Anstieg der Mieten in besonders gefragten Vierteln in Großstädten versuchen wir zu bremsen. Eine entsprechende Möglichkeit ist den Ländern bereits in Hinblick auf die bestehenden Mietverträge eingeräumt worden. Die Länder können den Anstieg der Mieten in problematischen Gebieten auf 15 Prozent innerhalb von drei Jahren begrenzen. In der nächsten Legislaturperiode wollen wir eine ähnliche Regelung auch für neue Mietverträge von bestehenden Wohnungen schaffen. Die Länder können dann bestimmen, dass die Miete nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Beide Regelungen werden auch Studenten etwas helfen. … JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13

Was würde eine Quote an dieser Stelle den Frauen nützen? Sie wissen, dass wir in der Union zudem lange über die Einführung einer Frauenquote diskutiert haben. Im Wahlprogramm haben wir nun die Linie festgeschrieben. Ich glaube, es ist richtig, dass wir in einem Schritt die börsennotierten und mitbestimmungspflichtigen Unternehmen - sie sind praktisch die Symbolbetriebe in der Frage - auffordern, eine verbindliche Frauenquote für Vorstand und Aufsichtsrat festzulegen. Im Sinne dessen, was ich gerade ausgeführt habe, müssen sich diese Unternehmen also mit der Frage der Frauen in Führungspositionen beschäftigen. Ab 2020 wird es dann in einem zweiten Schritt eine verbindliche Frauen-Quote von 30 Prozent geben, was die Aufsichtsratsmandate in börsenorientierten und voll mitbestimmungsfähigen Unternehmen angeht. Auch in anderen europäischen Ländern, wie z.B. Spanien, gibt es viele hochmotivierte junge Menschen, deren Chancen auf einen Job oder eine Ausbildung jedoch in ihrem Heimatland schlecht stehen. Wie können wir diesen Menschen helfen? Wenn wir ihnen Arbeits- oder Ausbildungsplätze in Deutschland anbieten – wie schaffen wir es, diese Menschen am besten zu integrieren? Wie stellen wir sicher, dass diese Menschen, besonders sprachlich, die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen? 13


Interview

VITA

Ob Italien oder Portugal - beide Länder stecken tief in der Krise. Und trotzdem sind sie einfach wunderschön!

Volker Kauder 1950-1969 Kindheit und Schulzeit in Singen 1969 - 1971 Wehrdienst in Immendingen

1971-1975 Jurastudium in Freiburg im Breisgau 1975 - 1980 Referendariat und Einstieg in die Landesverwaltung 1980-1990 Stellvertretender Landrat (Landkreis Tuttlingen)

seit 1990 Bundestagsabgeordneter

1991-2005 Ehrenamtlicher Generalsekretär der CDU in BadenWürttemberg 2002-2005 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion 2005 Generalsekretär der CDU Deutschland

seit Nov. 2005 Vorsitzender der CDU/CSUFraktion im Deutschen Bundestag 14

Zunächst werden wir große Anstrengungen unternehmen, die Situation in den jeweiligen Ländern zu verbessern. Entsprechende Initiativen sind gerade unter deutscher Beteiligung gestartet worden. Natürlich ist jeder innerhalb der Europäischen Union frei, auch nach Deutschland zu kommen. Wie jeder, der ins Ausland geht, müssen sich die jungen Leute natürlich auch anstrengen, insbesondere mit dem Deutschlernen. Die Goethe-Institute helfen aber auch, indem sie Sprachkurse anbieten. Ich freue mich über die jungen Spanier, Portugiesen und Griechen, die zu uns kommen. Ich glaube, die meisten sind doch fit genug, sich bald auch bei uns heimisch fühlen zu können. Wir suchen doch junge motivierte Menschen. Unsere Firmen klagen doch schon über zurückgehende Bewerberzahlen. Andere Länder werfen Deutschland „Lohn-Dumping“ vor oder fordern Deutschland auf, die Lohnstückpreise anzuheben. Wie sehen Sie das? Braucht Deutschland einen Mindestlohn und warum (nicht)? Wie würde Ihr bevorzugtes Modell aussehen? Die Lohnstückkosten sind in Deutschland in letzter Zeit gestiegen, weil die Lohnabschlüsse durchaus positiv waren. Wir müssen aber in der globalisierten Welt immer

wettbewerbsfähig bleiben. Die Wettbewerbsfähigkeit ist immer die Grundlage, dass die Firmen vernünftige Löhne zahlen können. Dem widerspricht aber nicht, dass der Lohn auch Ausdruck der Anerkennung der menschlichen Arbeit sein muss. Das sagt uns schon die kirchliche Soziallehre, die die Programmatik der Union immer schon beeinflusst hat. Daher werden wir in der kommenden Legislaturperiode sicherstellen, dass die Tarifvertragsparteien einen flächendeckenden Mindestlohn für Deutschland festlegen. Nicht die Politik, sondern die Tarifvertragsparteien können das am besten. Sie können dann auch für einzelne Regionen oder Branchen Ausnahmen vorsehen, wenn sie das als sinnvoll ansehen. Das wohl umstrittenste Thema des diesjährigen Brementags war das Adoptionsrecht homosexueller Paare. Wenn Sie dabei gewesen wären, für welche Seite hätten Sie argumentiert? Was wären Ihre Argumente gewesen? Wir haben jetzt im Steuerrecht die völlige Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der Ehe. Beim Adoptionsrecht geht es aber um viel schwierigere Fragen. Es ist vor allem zu klären, ob ein solches Adoptionsrecht mit dem Kindeswohl zu vereinbaren ist. Die Wahrung des JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13

Fotos: Wiebke Winter

*03.09.1949 in Hoffenheim


Kindeswohls ist der entscheidende Punkt und nicht der Wunsch von zwei Erwachsenen nach einem Kind. Dazu müssen Gutachten von Kinderpsychotherapeuten einholt werden. Es muss hinterfragt werden, was es für Kinder bedeutet, in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft aufzuwachsen. Jede Neuregelung im Familienrecht wird immer genau auf die Auswirkungen für die Kinder abgeklopft. Das muss gerade auch hier der Fall sein. Man sollte nicht nach dem Motto „Das wollen wir, dann machen wir es“ handeln. Um es klar zu sagen: Ich stehe einem vollen Adoptionsrecht skeptisch gegenüber. Wir befinden uns nun in der heißen Phase des Wahlkampfes.Wie sieht der typische Arbeitstag des Volker Kauder aus? Wie erholen Sie sich zwischendurch? In diesen Wochen bin ich jeden Tag voll im Wahlkampf. Zeit für Erholung gibt es danach, jetzt nicht. Ein Gedankenspiel: CDU/CSU und FDP schaffen keine gemeinsame Mehrheit, ebenso wenig wie SPD und Grüne. Was wird dann Ihrer Meinung nach passieren? Mit solchen Gedankenspielen beschäftige ich mich nicht. Wir wollen die Koalition mit der FDP fortsetzen. Sie ist gut für unser Land. Wir wollen aber vor allem eine starke Union, die unserem Land eine gute Zukunft sichern wird. Angela Merkel muss Kanzlerin bleiben. JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13


teAM

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JUNGER SCHLĂ&#x153;SSEL | 02/13

Fotos: teAM Deutschland Fotos: teAM Deutschland

Die Sommertour des teAMs durch Norddeutschland!


teAM

JUNGER SCHLÜSSEL | 01/13

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WIEBKEPEDIA

Bundestag Wahl des Bundestages und Beispiele für seine Zusammensetzung Vizepräsidenten

Bundestagspräsident

Ältestenrat

Bundestagspräsidium

Bundestagsverwaltung

Regierungsmehrheit

Opposition Fraktion

Fraktion

mindestens 5 % aller Abgeordneten

mindestens 5 % aller Abgeordneten

Fraktion

Fraktion

mindestens 5 % aller Abgeordneten

mindestens 5 % aller Abgeordneten

Fraktionslos Bundestag

Erststimme Direktwahl

Parteimitglied

Parteimitglied

Parteimitglied

Parteimitglied

Zweitstimme Listenwahl

Bürger/innen

Bundeszentrale für politische Bildung, 2009, www.bpb.de

Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de

Wiebke Winter

Im Februar hat der Deutsche Bundestag eine Neuregelung für die Wahlen verabschiedet. Nun sollen unsere durch das Prinzip der personalisierten Verhältniswahl entstandenen Überhangs- mit Ausgleichsmandaten wieder wirkungslos gemacht werden. Bitte was??? Wiebkepedia über das neue Wahlsystem, damit ihr wisst, was eure Stimme so anstellt!

E

s hätte alles aus ihm werden können. Vielleicht die Seite eines Collegeblocks oder die Fahrkarte eines Reisenden. Aber dieser eine Zettel wird zu etwas Höherem werden – zu deinem Stimmzettel, deiner Stimme für unser Land. Dieser Zettel ist ein essentieller Bestandteil unserer Demokratie und die einfachste Möglichkeit, wie du dich an der Politikgestaltung beteiligen kannst. Du kannst mitbestimmen, wer in der nächsten Legislaturperiode dein Land regiert und so den politischen Kurs festlegen. 18

Doch wie wirkt sich deine Stimme aus? Was bestimmt deine Wahl, was bedeutet Erst- und Zweitwahl so genau und wie werden die Kandidaten zu den Prozenten, die wir später bei ARD oder ZDF im Newsticker über den Bildschirm laufen sehen werden, zugeordnet? Wie wählen wir? Wahlen, die in Deutschland durchgeführt werden, egal ob Kommunal-, Bundestags- oder Europawahl, basieren auf fünf Grundsäulen. Nach den Artikeln 38 und 28 des Grundgesetzes sind JUNGER SCHLÜSSEL | 02/13

Fotos:Bundeszentrale für politische Bildung, 2009, www.bpb.de, Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de

Warum einfach, wenn‘s auch kompliziert geht?


WIEBKEPEDIA Wahlen des Deutschen Bundestages allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim. Da dies nun sehr abstrakte Begriffe sind, möchte ich sie noch einmal kurz erläutern. Allgemein heißt, dass alle Staatsbürger ab 18 Jahren (bei der Bundestagswahl) wählen dürfen und gewählt werden können. Unmittelbar ist die Wahl, wenn die Wähler einen oder mehrere Abgeordnete direkt über eine Liste, nicht wie in der USA durch Wahlmänner, wählen können. Frei bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Wähler sich frei für eine Partei oder einen Kandidaten entscheiden kann, auf ihn keinen Druck ausgeübt wird und er sich auch frei für oder gegen seine Beteiligung an der Wahl entscheiden kann. Die Gleichheit der Wahl sichert, dass jede Stimme, egal von wem sie stammt, auch gleich viel zählt. Geheim sind Wahlen, wenn zum Beispiel durch die Wahlkabine oder die Wahlurne niemand preisgeben muss, wen er wählt.

Wen wählen wir? Regulär besteht der Bundestag aus 598 Abgeordneten. Diese wählen wir nach dem Prinzip der personalisierten Verhältniswahl. Das hört sich nun erst einmal ziemlich kompliziert an – ich hoffe aber, es euch nun erklären zu können. Bei einer personalisierten Verhältniswahl hat jeder Wähler zwei Stimmen – die Erststimme und die Zweitstimme. Mit der Erststimme wählt man einen Direktkandidaten nach dem relativen Mehrheitsprinzip. Das heißt, derjenige, der die meisten Stimmen bekommt, zieht mit seinem Direktmandat direkt in den Bundestag ein. Man bezieht sich hier also auf eine Person – daher das „personalisiert“. Direktkandidat kann erst einmal jeder Staatsbürger über 18 werden. Dafür muss er jedoch entweder von einer Partei aufgestellt werden oder Unterschriften von 200 Wahlberechtigten nachweisen können. Jeder Bewerber darf sich

ÜBER WIEBKE Mein Name ist Wiebke Winter und ich wurde am 17. März 1996 in Kiel geboren.

Nachdem ich im Frühjahr 2013 mein Abitur am Gymnasium Vegesack in Bremen-Nord absolviert habe, werde ich ab September in Hamburg an der Bucerius Law School Jura studieren.

Fotos:Karl-Rudolf Korte, Zeitbilder „Wahlen in Deutschland“, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2013

Neben meiner Tätigkeit beim Jungen Schlüssel bin ich ebenfalls im Landesvorstand der JU Bremen vertreten.

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WIEBKEPEDIA

Quellen http://www.bpb.de/ politik/wahlen/bundestagswahlen/62534/wiefunktioniert-die-wahl http://www.bpb.de/politik/wahlen/bundestagswahlen/62524/personalisierte-verhaeltniswahl?p=1 http://www.bpb.de/ politik/grundfragen/deutsche-demokratie/39310/ wahlen?p=1 http://www.bpb.de/politik/wahlen/bundestagswahlen/163311/das-neuewahlrecht?p=all http://www.bundestagswahl-bw.de

nur in einem Wahlkreis für die Wahl aufstellen lassen. 58 Tage vor der Wahl entscheidet dann ein Ausschuss darüber, ob die jeweiligen Kandidaten zur Wahl zugelassen werden. Für die Wahl wurde Deutschland in 299 Wahlkreise aufgeteilt, aus dem dann jeweils ein Direktkandidat kommt. Das garantiert, das jede Ecke in Deutschland im Bundestag repräsentiert wird. Für Bremen stehen für die Bundestagswahl 2013 Elisabeth Motschmann für Bremen und Bettina Hornhues für Bremen-Nord und Bremerhaven als Direktkandidaten der CDU zur Wahl. Durch die Erststimme werden also die erste Hälfte der regulären Bundestagssitze verteilt. Die anderen 299 Sitze werden aufgrund der Zweitstimmen verteilt. Mit der Zweitstimme wählt man die Landesliste einer Partei, keinen direkten Kandidaten. Sie bestimmt den prozentualen Anteil der Sitze einer Partei. Daher kommt das „Verhältniswahl“ in „personalisierte Verhältniswahl“. Mit der Verhältniswahl wird sichergestellt, dass auch kleinere Parteien, wie zum Beispiel die FDP oder Die Grünen, Sitze im Bundestag bekommen, da die Direktkandidaten ihrer Parteien nur selten ein Direktmandat erhalten. Die Vergabe der Plätze erfolgt so: Erst werden alle Zweitstimmen zusammengezählt. Sie bestimmen den Anteil einer Partei an den Zweitstimmen aller abgegebenen, gültigen Stimmen. Sofern dieser Anteil mindestens 5 Prozent beträgt (oder sie drei Driektmandate bekommen hat), bekommt die Partei Sitze über die Zweitstimme. Hier tritt die sogenannte „Fünfprozentklausel“ in Kraft. Mit dem Sainte-Laguë-Verfahren (Infos dazu findet ihr auf den angegebenen Internetseiten am Rand) wird berechnet, wie viele Mandate jeder Partei, die berücksichtigt wird, im Bundestag zustehen. So wird festgestellt, wie viele Sitze jede Partei im Bundestag erhält. Dann werden diese Sitze, proportional nach der Einwohnerzahl (ohne Berücksichtigung von Nichtstaatsbürgern) und entsprechend dem Anteil der Zweitstimmen seiner Landesliste, wieder auf die Bundesländer verteilt. Doch was geschieht nun, wenn in einem Bundesland die Anzahl der Direktmandate höher ist als die, die ihnen nach ihrem Zweitstimmenergebnis zusteht? Als Beispiel: Eine Partei hat fast alle Direktmandate in ihrem Bundesland gewonnen, jedoch im Verhältnis nur 40 Prozent aller Zweitstimmen bekommen. Das passiert am häufigsten bei taktischen Wählern, die ihre Stimme „splitten“. Wenn zum Beispiel ein eigentlich FDP-Wähler weiß, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass der FDP-Direktkandidat

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den Wahlkreis gewinnt, wählt er lieber, sodass seine Stimme nicht wirkungslos ist, mit seiner Erststimme den Kandidaten einer größeren Partei, mit seiner zweiten Stimme jedoch weiterhin die FDP. Da man aber keinem Direktkandidaten seinen Sitz verweigern kann, entstehen sogenannte Überhangsmandate. Bei der letzten Bundestagswahl bekam die CDU 21, die CSU drei dieser Überhangsmandate. So bekam die CDU bei der Wahl 2009 mehr Sitze, als ihr proportional eigentlich zustanden. Es kam sogar zu der paradoxen Situation, dass es der CDU geschadet hätte, wenn man sie mit der Zweitstimme wählen würde, da sie dann weniger Überhangsmandate bekäme. In Artikeln wird das häufig als „paradoxer Effekt des negativen Stimmgewichts“ bezeichnet. Das Bundesverfassungsgericht beurteilte das bestehende Wahlrecht deshalb und aufgrund seines Verstoßes gegen die „Grundsätze der Gleichheit und Unmittelbarkeit der Wahl“ als verfassungswidrig. Deshalb wurde am 21. Februar 2013 eine Neuregelung verabschiedet, nach dem Überhangmandate ausgeglichen werden sollen. Das soll scheinbar „ganz einfach“ funktionieren, indem die Gesamtzahl der Bundestagssitze so lange erhöht wird, bis die Proportionen der Fraktionen im Bundestag wieder mit dem Zweitstimmenergebnis der Wahl übereinstimmen. Zwar wird so das Problem gelöst, dass die Proportionen der Zweitstimmen wieder übereinstimmen, jedoch kann die Neuregelung zu einer massiven Vergrößerung des Bundestags führen. So wäre es zum Beispiel möglich, dass anstatt der regulären 598 Abgeordneten in der nächsten Legislaturperiode über 700 Abgeordnete nicht nur einen Sitz im Bundestag, sondern auch Büros, Angestellte und sonstiges Material benötigen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass von dort, wo Überhangsmandate entstehen, auch später mehr Abgeordnete herkommen und so nicht mehr jeder Abgeordnete gleich viele Wählermeinungen repräsentiert. Wow, ihr habt den Artikel bis hier hin gelesen? Respekt. Denn auch ich muss zugeben, dass die Recherche zu diesem Thema etwas länger gedauert hat, denn einfach zu durchschauen ist dieses Wahlrecht nicht. Jedoch wisst ihr nun genau, was mit eurer Stimme passiert, wie sie gewertet wird und auch, warum es immer so lange dauert bis zu den ersten Hochrechnungen. Und schließlich geht es hierbei auch um ein Grundelement unseres täglichen Lebens – unsere Demokratie!

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Wirtschaft

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Fotos

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Fotos: JU Bremen

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AK Wirtschaft

Arbeitskreis Wirtschaft, Häfen und Verkehr Christine Deppe

Wirtschaft ist nichts für junge Leute? - Ist sie wohl!

W

irtschaftspolitik ist langweilig, staubig und die junge Generation hat davon sowieso keine Ahnung. Unser Arbeitskreis Wirtschaft, Häfen und Verkehr räumt mit diesen Vorurteilen gründlich auf. Denn hier sitzen regelmäßig engagierte Mitglieder der Jungen Union Bremen zusammen und machen sich konkrete Gedanken darüber, was man in Bremen verbessern kann. Eines dürfen wir nämlich nicht vergessen – unsere Wirtschaft ist der Dreh- und Angelpunkt unserer Gesellschaft. Nur auf einer funktionierenden wirtschaftlichen Basis können wir die Dinge in Bremen und Deutschland erreichen, die uns am Herzen liegen, wie die staatliche Unterstützung sozial schwächerer Mitmenschen, eine solide Ausbildung unserer jungen Generation und alles übrige von Umweltschutz bis Sicherheit der Rente. Das sind Themen, die uns alle betreffen und wir sind der Überzeugung, dass wir auch die Kompetenz haben, unsere Zukunft zu gestalten. Immerhin wird Deutschland gemeinhin als In-

Hafenwirtschaft unterstützen!

Bremens Wirtschaftskraft beruht zu einem großen Teil auf dem Handel und den daran angeschlossenen Dienstleistungen. Unsere Logistikbranche ist nicht nur enorm gut ausgeprägt, sondern auch enorm wichtig für unseren Standort. Daher wurde der Arbeitsbereich auf Häfen und Verkehr ausgeweitet. Hier kommen uns die Logistiker in den eigenen Reihen zugute, wie Alexander Bauermann, der diesen Arbeitsbereich leitet und sich besonders für verkehrspolitische Themen einsetzt. Es kann nicht angehen, dass Bremen unter rot-grün ein kleines „gallisches Dorf“ in Norddeutschland bleibt, das sich gegen jede Weiterentwicklung, wie den Feldversuch mit Lang-LKWs beharrlich sträubt. Das muss sich ändern! Bremen soll nicht Schlusslicht bleiben, sondern Vorreiter werden!

Bedingungen für Bremens Logistik optimieren! Wir sind der Meinung, dass die rot-grüne Regierung unsren Logistik-Standort nicht ausreichend bedient. Die Verkehrsanbindung des Güterverkehrszentrums (GVZ) muss deutlich verbessert werden. Wir leben in Bremen zu einem Großteil von unserer starken LogistikBranche. Das muss unterstützt werden! Unser Arbeitskreis will diese Themen anpacken und dafür einstehen, dass diese Branche auch in Zukunft Bremens Wirtschaftskraft sichert. Dazu müssen wir den Fachkräftemangel besiegen und eine Infrastruktur schaffen, die unsren Unternehmern hilft unserer Stadt zu helfen.

Fotos: Fotolia

Die Häfen in und um Bremen sind zentraler Punkt des Handels und zeichnen uns aus! Wir wollen unsere Häfen stärken und Konzepte entwickeln, die Bremen national und international wettbewerbsfähig machen – und zwar nachhaltig! Das passiert unter rot-grün aktuell nicht in ausreichendem Maße. Auf unseren Fahnen steht dieses Thema aber in großen Buchstaben!

novationsführer gelobt. Diese Innovationen werden in Schulen und Universitäten von unserer Generation entwickelt und vorangetrieben. Wir sind kompetent und wir haben das Engagement und die Ideen die Welt von morgen zu gestalten!

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AK Wirtschaft

Der AK Wirtschaft beim Landesparteitag der CDU – Bremen und die Zivilklausel: Am 25. Mai 2013 war der Arbeitskreis mit einem eigenen Antrag beim Landesparteitag der CDU Bremen vertreten. Es ging um die Ablehnung eine Zivilklausel in das bremische Hochschulgesetz aufzunehmen, denn so wird vielfältige technische Forschung verhindert, die einem Bremen schadet, das sich als Technologiestandort vermarktet. „Ich freue mich auf die Zukunft und die technischen Möglichkeiten, die sich uns erschließen werden, denn diese sind noch längst nicht ausgeschöpft. Ich wünsche mir aber, dass diese Innovationen auch aus Bremen kommen.“ erläuterte Christine Deppe, die den Antrag vorstellte. Es kann nicht sein, dass Technologieunternehmen aus Bremen ihre Forschungsaufträge an die Institute von Hochschulen anderer Bundesländer geben. Das können wir uns nicht leisten und das grenzt an Diskriminierung der heimischen Wirtschaft durch den eigenen Hochschulsektor. Der Antrag wurde mit überragender Mehrheit von den Delegierten der CDU Bremen angenommen.

Wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt euch mit uns für eine solide und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in unserem schönen Bremen zu engagieren, dann scheut euch nicht den Kontakt zu suchen. Sprecht uns gerne an! Wir freuen uns über neue Mitstreiter!

Wirtschaft und Bildung müssen zusammenarbeiten – Vorankündigung Der Arbeitskreis Wirtschaft plant zusammen mit dem Arbeitskreis Bildung einen thematischen Schwerpunkt in der beruflichen Bildung zu setzen. Warum brauchen Bankkaufleute heutzutage Abitur? Wieso findet eine Entwertung unserer Schulabschlüsse statt? Welche sind die richtigen Stellschrauben, um das zu ändern? Uns liegt diese Thematik sehr am Herzen und wir möchten herausfinden, warum es so schwierig ist, mit einem Realschulabschluss einen Ausbildungsplatz zu finden. Liegt das Problem in der Wirtschaft oder in der Bildung? Und wie kann man diese beiden Spieler wieder so zusammen bringen, dass die folgenden Generationen von Schülern wieder gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt haben?

Kontakt: Alexander.Bauermann@ju-bremen.de Christine.Deppe@ju-bremen.de

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AK Wahl

Arbeitskreis Wahlanalyse, Strategien und Kampagnen

Kinowerbung

Du möchtest beim AK Wahlananlyse, Strategien und Kampagnen mitmachen? Melde dich beim Leiter des Arbeitskreises, Nils! Kontakt: Nils.janssen@ju-bremen.de 26

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Fotos: JU Bremen

Wir haben uns länger darüber Gedanken gemacht, wie wir junge Menschen, also euch, erreichen können – egal ob schon JU Mitglieder oder nicht! Eine unserer Ideen war Kinowerbung. Wenn ihr euch jetzt fragt: „Warum Kinowerbung?“, kann ich euch nur sagen: „Wo guckt man schon freiwillig Werbung?“ - zuhause auf dem Sofa sicherlich nicht, wenn ihr ehrlich seid, oder? Daher denken wir, dass es wir mit ein paar lustigen, aber wiederum ernsten Kinowerbespots sicherlich den ein oder anderen jungen Menschen mehr erreichen können. Wenn auch ihr einen seht – wir freuen uns über Feedback!


UniversitätAK Wahl

Zum Abschluss des Wahlkampfes wird es von uns eine Wahlkampfparty geben! Sie findet am 20.09.2013 ab 23 Uhr in der Disco Gleis 9 statt. Wir wollen dieses entscheidende Wochenende mit einer coolen Party einleiten! Mit Muttischein kommt ihr natürlich auch mit 16 rein. Lasst uns zeigen, dass wir neben der politischen Arbeit uns auch darin verstehen, Spaß zu haben und unser Leben zu genießen!. Und pssssssst – es gibt außerdem ein tolles Gewinnspiel!

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T.G.I.F.

Thank God it‘s Friday

weite Wahl res kam mate pfrial

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AK Bildung

Unsere Themen chule S d n u leben chaft s s t t i r e i b W Ar eg ins i t s n i lität E htsqua

Lehramt

sstudium

Wie kann man sich er stellen len Lehre , dass die r auch fü potentielr ihren Jo Ist das Ba b geeigne chelor-M t sind? aster-Syst em hier s innvoll? Deine An sprechpa rtner: Tim und Julia

erric ie Unt d r i reiw nnen erhöhen? svorbe f ö k u r e e i B W i der ? tika be schbildung wik a r P n z n e u n f l rn he der Berufsw Kooperatio en? e f e i w In ere nd wirk tung u ich eine eng ehmen aus Schuntern nnte s d von Wie kö hulen und U verpflichten serer Zeit n un Sc schen ächer sollte ? Was ist in en eF Welch boten werd wichtig? e g ine heute len an Christ d n u bke r: Wie e n t r a echp ng! Anspr e n i e D Föderales Bildungssystem – brauchen Planu

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stalt Veran

Weitere Ansätze n verpflichle - brauchen wir ei hu Sc r de in e ch ra Sp jahr? tendes Kindergarten , Tobias U. --> AK INTEGRATION bschlüssen al- und Hauptschula Aufwertung von Re angel chtausfall, Lehrerm ris er nt U it, ke ar rb ie Finanz

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wir ein Bundesabitur?

Wie schaffen wir eine größere Vergleichbarkeit der Abschlüsse? Was sind die Vor- und Nachteile vom G8-System? Brauchen wir dieses System? Deine Ansprechpartner: Jan, Vincent, Wiebke, Luisa, Tobi

JUNGER SCHLÜSSEL SCHLÜSSEL || 02/13 02/12 JUNGER


Interview AK Bildung

Durch uns spricht

sich die JU Bremen

aus:

bliothek fnung Universitätsbi öf gs ta nn So e di R FÜ len ltur an Bremer Schu FÜR einen Tag der Ku hrmaterial FÜR verbessertes Le Lehrstudi/Master System im GEGEN das Bachelor engang

Bildung ist unsere wichtigste Ressource! Du möchtest, dass Bremer Schüler die bestmögliche Ausbildung bekommen? Du hast Lust, dich mit möglichen Lösungen für die Probleme im Bremer Bildungssektor auseinanderzusetzen? Dann mach‘ mit beim AK Bildung! Wir treffen uns meist in einem kleinen Kaffee, um in netter und entspannter Atmosphäre zu diskutieren.

Fotos: Jacobs University Bremen

Der nächste Termin ist sicher bald und du erfährst ihn sofort und bekommst mehr Infos, wenn du Wiebke Winter über Facebook oder Mail: wiebke.winter@jubremen.de kontaktierst!

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NoKo

Wiebke Winter

Zu Gast beim Drohnenhersteller

A

m 22. Juni fand die diesjährige Nordkonferenz bei uns im schönen Bremen statt. Wir hatten die tolle Möglichkeit, Räumlichkeiten der Firma Cassidian Airborne Solutions und Atlas Elektronik zu nutzen. Die JU Bremen durfte sich über zahlreiche Gäste aus den Landesverbänden Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Oldenburg und sogar dem etwas weiter entferntem Mecklenburg-Vorpommern freuen! Ebenfalls begrüßen durften wir den Vorsitzenden der Bremer CDU, Jörg Kastendiek, die Spitzenkandidatin des Wahlkreises Bremen, Elisabeth Motschmann, den Bundesvorsitzenden des Jungen Wirtschaftsrates, Nils-Oliver Freimuth, und den Jungendoffizier Hauptmann Gümmer. Nach herzlichen und motivierenden Begrüßungen durch Herrn Kastendiek, Frau Motschmann und Herrn Freimuth bekamen die Teilnehmer von Herrn Gümmer einen interessanten Einblick in die Arbeit der Soldaten und der Regierung bezüglich der Piratenproblematik, insbesondere am Horn von Afrika. Nach einer leckeren Stärkung, die von Cassidian und ATLAS Elektronik bereitgestellt wurde, durften die JU’ler und ihre Gäste an einer Tour über das Werksgelände teilnehmen, inklusive

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Vorträge über die Drohnenentwicklung der Firmen Cassidian und ATLAS Elektronik. Ohne die JU’ler aus Mecklenburg-Vorpommern, die uns aufgrund des langen Weges leider nach dem gemeinsamen Genuss von Kaffee, Kuchen und Süßigkeiten leider frühzeitig verlassen mussten, wurden mehrere Anträge lebhaft diskutiert. Die Nord JU’ler machen auf die schlechten Zustände der Infrastruktur aufmerksam und sprechen sich für regelmäßig verpflichtende Erste Hilfe Auffrischkurse, eine berufsorientiertere und wirtschaftsnähere Schulausbildung und den Wissenschaftsstandort Norddeutschland aus. Nach langer Diskussion wurden auch die steuerliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften und die Widerspruchsklausel bei Transplantationen befürwortet. Nach den konstruktiven Diskussionen ließen wir den Abend in einer kleinen Gruppe bei leckerer Pizza, Pasta und Salat im Restaurant „Fellini“ ausklingen. Die Nordkonferenz in Bremen war eine allseits sehr positiv aufgenommene, konstruktive Veranstaltung und wir freuen uns schon darauf, auf dem nächsten Deutschlandtag in Erfurt einige Anträge einzubringen!


LaVo

Die Tagesordnung

NoKo

Nils-Oliver Freimuth, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats, hält ein Grußwort

Die Teilnehmer

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JU‘ler

Fleischerei Dohrmann hat fünf Filialen, in Bremen-Lesum, Bremen-Vegesack, Bremen-Grohn, Bremen-Blumenthal und Bremen-Neue Vahr. Ich arbeite in der Hauptfiliale in Grohn. Dort arbeite ich Montags, Dienstags und Samstags von 0:30 bis 12:00 Uhr und am Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 3:00 bis 13:00 Uhr. Das mag im ersten Moment früh klingen – aber da ich schon immer Frühaufsteher war, macht mir die ungewöhnliche Arbeitszeit nicht viel aus. Während meiner Arbeit bin ich dafür zuständig, das Fleisch für den Verkauf vorzubereiten und den Partyservice der Fleischerei zu organisieren. Zum Letzteren gehören nicht nur Kundengespräche, in denen ich die Kunden berate, sondern kümmere mich auch mit meinem Team darum, dass auf den Veranstaltungen selbst alles glatt läuft. Ich liefere die Ware, helfe im Service aus und koordiniere das Zeitmanagement. Daher ist mein Job sehr vielfältig und nie langweilig – und er hat den Riesenvorteil, dass mein Beruf nie aussterben wird, denn essen werden die Leute immer.

JU‘ler mit interessanten Berufen:

Der Grillmeister

Er schläft - wenn überhaupt - tagsüber und arbeitet bei kalten Temperaturen - warum der JU BremenNord Kreisvorsitzende Marcel Käthner seinen Job trotzdem liebt, erfahrt ihr hier!

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er kann schon von sich behaupten, denselben Beruf wie Stefan Raab zu haben? Tja Leute, ich kann das. Denn ich bin Fleischer und außerdem in der JU – genauso wie Stefan Raab. 2007 habe ich meine Ausbildung im Fleischereifachgeschäft Dohrmann begonnen, die ich 2010 dort erfolgreich abschließen konnte. Die

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Ihr seht, ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Auch habe ich die Möglichkeit, mich weiter fortzubilden. So plane ich, im nächsten Jahr meine Meisterausbildung zu beginnen. Dann darf ich sogar meine eigene Fleischerei aufmachen und offiziell junge Leute ausbilden. Allen, die gern mal anpacken, sich für Lebensmittel interessieren und vielleicht auch gern mal ein Stück Fleisch essen, kann ich diese Ausbildung nur ans Herz legen. Ich kann euch versprechen – nach einem langen Arbeitstag könnt ihr euch sogar definitiv das Fitnessstudio sparen!

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Fotos: Marccel Käthner

Wiebke Winter & Marcel Käthner

Ihr werdet jetzt sicher von meinem Tagesablauf und meinen Tätigkeiten überrascht sein. Wenn ich ehrlich bin, ich hatte anfangs auch ganz andere Vorstellungen vom Beruf des Fleischers. Ich hätte nie gedacht, dass so sensibel und vorsichtig in der Lebensmittelproduktion vorgegangen wird. Besonders beeindruckt haben mich auch die strengen Hygienevorschriften. Seitdem weiß ich, wie wichtig z.B. Hände waschen ist – für euer Fleisch wasche und desinfiziere ich mir täglich sicher mindestens 50 Mal die Hände. Ihr braucht sicherlich keine Angst vor Keimen zu haben! Und wusstet ihr, dass wir als EU-Betrieb sehr oft vom Veterinäramt kontrolliert werden und man Schweine- und Rindfleisch nicht auf einer Arbeitsfläche verarbeiten darf?


KV Bremen

Luisa Häsler

JU Bremen goes Maschseefest 2013

D

Der JU Kreisverband Bremen entdeckt Hannover!

as beeindruckende neue Rathaus, das Leineschloss, die Altstadt, der Maschsee, die Herenhäuser Gärten oder auch die Leibniz-Universität sind für viele Bremer kein Begriff. Dies wollten wir als Kreisverband dringend ändern und unseren Mitgliedern dazu verhelfen, ihre niedersächsischen Bildungslücken zu schließen. Im August war es dann soweit, der Kreisverband Bremen hat mit all seinen mutigen und reiselustigen JU’lern die Landesgrenze verlassen und sich in die niedersächsische Hauptstadt gewagt. Erster Tagesordnungspunkt war eine ausgiebige Stadterkundung, die, geleitet von unseren Hannover kundigen Mitgliedern, nicht nur bereits feuchtfröhlich, sondern auch mit kleinen Aufgaben ganz schön herausfordernd gewesen ist. Besonders schön war die Besichtigung des neuen Rathauses mit einem tollen Blick über die ganze Stadt. Nach einer ausgie-bigen, zünftigen Mittagspause folgte das zweite Highlight des Tages, das Maschseefest. Hier ging es zum „Meet & Greet“ mit der JU Hannover. An diesem Abend läuteten die hannoverschen jungen Christdemokraten im gemieteten Brauhaus-Pavillon den Wahlkampf ein und wir waren als Bremer Gäste herzlich dazu eingeladen. Nach vielen interessanten Gesprächen in einem wunderschönen Ambiente auf Norddeutschlands größtem Seefest in und der ein oder anderen „Lüttjen Lage“ (die hannoversche Bier/Schnaps Spezialität), fuhren wir spätabends glücklich aber müde in unser kleines Bremen zurück. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir dann vielleicht das alljährliche Schützenfest unsicher machen!

Luisa Häsler

Kreisvorstand Bremen wieder voll einsatzbereit!

A Foto: JU Bremen

ufgrund der Neuwahlen des Landesvorstandes im April 2013 fanden am 7. Juni 2013 die Nachwahlen der neu zu besetzenden Funktionen im Kreisverband Bremen statt. Mit der Wahl von Luisa als neue Kreisvorsitzende, von Julia als neue Beisitzerin und der Ernennung von Tobi H. als neuen Kreisgeschäftsführer ist Euer Kreisverband wieder voll einsatzbereit. Neben den regelmäßigen Neumitgliedertreffen soll ein Ziel unserer Arbeit sein, die „Black Hour“ wiederzubeleben und gemeinsam mit je einem unserer Stadtbezirksverbände regemäßig politische und/oder lustige Veranstaltungen vor Ort zu organisieren. Darüber hinaus soll dieses Jahr gemeinsam mit dem Kreisverband Bremen-Nord eine große Klausurtagung unter Einbezug der Landesarbeitskreise stattfinden, um uns auch für die Zeit nach dem Wahlkampf in den Kreisverbänden inhaltlich aufzustellen. Natürlich sollen aber auch die reinen Spaßaktionen nicht zu kurz kommen: Im Dezember erwartet Euch als Jahresausklang eine feuchtfröhliche Straßenbahnparty, es wird wieder eine Kohlfahrt geben, aber auch kleine Ausflüge wie z.B. im August zur JU Hannover auf dem Maschseefest sollen Euch viele Möglichkeiten bieten, eine spannende, abwechslungsreiche Zeit mit Eurer JU vor Ort zu verbringen und junge Menschen kennenzulernen, die genauso viel Freude daran haben, der Politik nicht nur zuzugucken, sondern MITZUMACHEN! Dazu seid Ihr auch im neuen Kreisvorstand ganz herzlich eingeladen. Seid also gespannt, es erwarten Euch viele tolle Highlights!

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Intern Eure Ansprechpartner des Landesverbands Bremen Nils Janßen Landesvorsitzender Maximilian Neumeyer 1. stellvertretender Landesvorsitzender Alexander Bauermann Stellvertretender Landesvorsitzender / Landesgeschäftsführer Luisa-Katharina Häsler Stellvertretender Landesvorsitzende / Kreisvorsitzende Bremen Stadt

Wiebke Winter

Bundesministerin Ursula von der Leyen in Bremen

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Ein Gespräch mit der Ministerin für Arbeit und Soziales

ei schönstem Sommerwetter besuchte unsere Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, am 1. August unser schönes Bremen. Nicht nur wir, sondern auch die Ministerin selbst freute sich sehr über den Besuch - Ursula von der Leyen assoziiert mit Bremen Kindheits- und Sommerferiengefühle, da ihre Familie aus Bremen und Leuchtenburg stammt. Im Gespräch mit Elisabeth Motschmann und Vivien Claussen diskutierte die Befürworterin der Frauenquote die Situation in Europa, am deutschen Arbeitsmarkt und führte die Vor- und Nachteile eines Mindestlohnes auf. Sie selbst spricht sich für einen tariflichen Mindestlohn aus, der jedoch nicht politisch festgelegt werden soll. Weitere Themen waren unter anderem das Betreuungsgeld, die Mütterrente und der Kitaausbau, den von der Leyen begrüßte. Sie merkte jedoch ebenfalls an, dass der nächste, logische Schritt der rechtliche Anspruch auf eine verlässliche Ganztagsschule sei. Der Auftritt der Ministerin wirkte trotz der hohen Temperaturen locker. Dazu trugen auch die Anekdoten der Ministerin aus ihrem Privatleben bei. Zum Schluss durfte natürlich ein Bild von uns als JU, die sich schon lange auf den Besuch gefreut hatte, nicht fehlen! PS: Und mir wurde auch schon ein Interview zugesichert, also freut euch darauf!

Bitte der Redaktion

Hallo liebe Leser des Jungen Schlüssels! Jeden Monat machen wir uns viele Gedanken darüber, was wir berichten und welche Fotos wir verwenden. Dabei können wir sicher nie allen Erwartungen gerecht werden. Da wir aber versuchen wollen, diesem hohen Ziel so nah wie möglich zu kommen, wollen wir euch bitte, uns Anregungen, kleine Artikel oder Fotos von euren Veranstaltungen zukommen zu lassen! Wir werden definitiv versuchen, sie irgendwie zu berücksichtigen! Merci! Kontakt: wiebke.winter@ju-bremen. de! 34

Marcel Freihorst Pressesprecher Ralf Behrend Landesschatzmeister Tobias Hentze Referent für politische Bildung Julia Weidlich Referentin für Bildungspolitik Wiebke Winter Beisitzerin / Redaktion Junger Schlüssel Nicole Höft Beisitzer Maximilian Nesnidal Beisitzer Malte Engelmann Kooptierter Marcel Käthner Kreisverband Bremen-Nord Christine Deppe Stv. Vorsitzende Kreisverband Bremen Jannes Ukena Landesvorsitzender Schüler Union

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BEITRITTSERKLÄRUNG

Landesverband Bremen Landesverband Landesverband Landesverband Bremen Bremen Bremen Landesverband Bremen

Die Zeiten müssen sich ändern! Helft uns, Bremen zu verändern.

Landesverband Bremen

Du bist 14 – 35 Jahre alt? Du hast Lust, dich ehrenamtlich zu engagieren und viele neue, interessante Leute kennenzulernen? Du interessierst dich für das, was in Bremen passiert und willst endlich was verändern? Und du möchtest dabei auch noch Riesenspaß haben? Dann schau mal vorbei! Wir freuen uns auf dich!

Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zur Jungen Union Bremen und verpflichte mich zur Zahlung des für mich geltenden Jahresbeitrages.

Name

Vorname

Straße, Hausnummer

PLZ, Ort

Geboren am

Religionszugehörigkeit

Telefon

Handy

E-Mail

Aufnahme im Bezirk

Datum / Unterschrift

Hiermit ermächtige ich die Junge Union Bremen widerruflich Beitragszahlungen zu Lasten meines Girokontos einzuziehen. Da sich der Beitrag nach dem Alter richtet, kann sich dieser im Laufe der Mitgliedschaft ändern. Diese Einzugsermächtigung gilt – bis auf Widerruf – auch für einen durch o.g. Möglichkeit erhöhten Beitrag. Wenn das Konto nicht die erforderliche Deckung aufweist, besteht seitens des kontoführenden Geldinstitutes keine Verpflichtung zur Einlösung.

Name des Kontoinhabers

BLZ / Geldinstitut

Kontonummer

Datum / Unterschrift des Mitgliedes (wenn abweichend vom Kontoinhaber)

Datum / Unterschrift des Kontoinhabers

Die jährlich zu zahlende Beitrag beträgt

für alle Mitglieder 24 € (2,– € / Monat)

BITTE SENDE DIESES FORMULAR AUSGEFÜLLT UND UNTERSCHRIEBEN PER POST ODER FAX AN DIE:

Junge Union Bremen Am Wall 135 28195 Bremen

Telefon: 0421/517 025 40 Fax: 0421/517 025 41 E-Mail: info@ju-bremen.de

www.ju-bremen.de


Bei uns geht Ihre Spende garantiert nicht unter.

Impressum Redaktion: Wiebke Winter, Nils JanĂ&#x;en, Ralf Behrend Layout: Auflage: Kontakt:

www.seenotretter.de

Wiebke Winter 7500

redaktion@ju-bremen.de

Danke.


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