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Oink oink!

Faires Budget:

Wiedergewählt!

Robert erzählt von seinem wunderschönen Leben am BioBauernhof Seite 6

"Mehr Zaster für die Banken, das nehm ich mir von den Asylanten." Seite 2

Putin bekam 103% der Stimmen auch Eisbären wählten ihn. Seite 3

Foto: http://www.wattagnet.com/

Foto: Multimedia-Blog Brundespraesident.in

Foto: Presidential Press and Information Office

Schock: Homosexualität jetzt auch im Ländle! Expertin Brigitte Stadelfrau über die Sexuellenorientierungsschwäche (S.4)

WIE SO? DIE ALTERNATIVE ZEITUNG Junge Grüne Vorarlberg - Satirezeitung - Ausgabe Nr.1 http://vbg.junge-gruene.at/ - vorarlberg@junge-gruene.at

Ende des Internets? Russicher Superstar fürchtet sich vor dem Anti-PiraterieAbkommen ACTA. Seite 10

T I E K G I RECHT

E G ! E T L U A I E Z L SO E R S ! N U zu jung, zu schön, zu reich

FÜR

FREUNDERLWIRTSCHAFTSPARTEI ÖSTERREICHS


2 Frühjahr 2012

WIESO

tie“ „Demokra berg in Vorarl st du Was hält n o dav ?

Christine, 54, Nenzing:

Georg, 21, Bregenz:

Ich hab mich noch nie mit Demokratie beschäftigt, aber nur Schlechtes darüber gehört. Ich bin auf jeden Fall dagegen, da sich in meinem Bekanntenkreis noch niemand für Demokratie ausgesprochen hat.

Prinzipiell könnte ich mir schon vorstellen, die Demokratie bei uns einzuführen. Man sollte sie aber schon an Vorarlberg angleichen. Ich fände es problematisch, wenn wir alle uns an ein System anpassen müssten und nicht umgekehrt.

Papst nur bezahlter Schauspieler! VATIKAN. Skandal in der Kirche: Papst Benedikt der XVI. hat heute in einer Pressemitteilung zugegeben, ein von der Kirche bezahlter Schauspieler zu sein. In seinem Statement ließ er verlautbaren, dass „an diesen Mist doch niemand ernsthaft glauben könne“. Er sei müde geworden, „dauernd reaktionären homophoben Mist zu verbreiten“ und suche sich nun einen neuen Job. Die Kirche versucht zu beruhigen: „Der Papst ist heute von einem Dämon heimgesucht worden!“

Foto: Sergey Gabdurakhmanov

Finanzministerium wird privatisiert! WIE SO?

Finanzministerin Mitzi Veckter hat gestern im Nationalrat die neuen Pläne für das Sparpaket präsentiert – das gerechteste, beste und mathematisch einwandfreiste der 2. Republik. „Die Formel ist einfach: 30 zu 70.“, eröffnete die auch liebevoll „Schottermitzi“ genannte Finanzministerin ihre Rede. „30% holen wir uns durch neue Steuern auf Asylanträge, die 70% kommen durch die Privatisierung des Finanzministeriums, der ÖBB, der Polizei, des Nationalrats, des Bundesheers und aller Landesgerichte.“ Das zusätzlich freigewordene Geld steht

24en in

laut Finanzministerium zu 90% den Banken zu, die vollkommen schuldlos in die Finanzkrise „einfach so reingerutscht sind!“, wie Veckter wiederholt klarstellte. Auch der Werbeagentur, die das SparpaketHeftl designt hat, wurden bereits 4% der Staatsausgaben 2013 zugesprochen. „Leistung muss sich wieder lohnen, und die Leistung der Werbeagentur war beeindruckend – so ein schönes Heftl hab ich seit meiner Zeit als Innenministerin, als die Broschüre „Asylbetrug und Linksextremismus“ publiziert wurde, nicht gesehen!“, so Veckter abschließend.

+ + + E I N D R Ü C K E A U S A L L E R W E LT + + +

Stund Bildern

Pwned: Rick Santorum hat endlich die wahre Bedeutung seines Namens herausgefunden.

19:17 UHR SHIJIAZHUANG. Umgefallen: Ein Sack Reis ist in China umgefallen, die Kommunistische Partei spielt den Vorfall herunter.

Foto: ESMT

WASHINGTON.

Foto: Myrabella

00:37 UHR

11:40 UHR

Foto: Gage Skidmore

BERLIN. Abgeschafft: Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündet die Auflösung der Koalition, weil sich die FDP selbst abgeschafft habe.


WIESO

Frühjahr 2012 3

Hertha, 85, Egg:

Wolfgang, 32, Lustenau:

Julia, 13, Sulz:

Demokratie brauchen wir hier nicht! Ich bin gegen dieses neumodische Zeug, wir sind bis jetzt auch gut ohne ausgekommen.

Demokratie ist prinzipiell abzulehnen, weil wir keine ominösen Erfindungen linker Gutmenschen bei uns brauchen. Das ist was für andere und nicht für unser schönes Ländle.

Mir machen vor allem die Auswirkungen der Demokratie auf die Jugend Sorgen! Ich habe zwei kleine Kinder und möchte nicht, dass sie in so einem unsicheren System aufwachsen.

Putin Überraschungssieger! WIE SO?

Wladimir Putin hat vollkommen überraschend die sowjetische Präsidentschaftswahl mit 103% der Stimmen gewonnen. Wahlbetrug habe dabei keine Rolle gespielt, sagten sowohl der Sprecher der sowjetischen Wahlkommission als auch die Parlamentsklubs der Parteien FPÖ und BZÖ einstimmig. Die Präsidentschaftswahl in der UdSSR, die bis knapp vor der Ergebnisverkündung noch vollkommen offen war, wird als die demokratischste in ganz Europa bezeichnet. Die OSZE, die Wahlbeobachter entsendet hatte, konnte keinen einzigen Fall von Wahlfälschung feststellen. „Die Wahlbeobachter wurden mit Vodka willkommen geheißen und haben als Gastgeschenke Anteile an staatlichen Ölfirmen bekommen, was ihre absolute Neutralität und ihre kritische Wahlbeobachtung aber zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigte“, stellte der OSZE-Generalsekretär

William MacKenzie in einem Interview in der Halbzeit des letzten ManchesterUnited-Spiels in der VIP-Lounge fest. Augenzeugenberichten zufolge sollen in sibirischen Wahllokalen auch Eisbären dem starken Mann aus St. Petersburg die Stimme gegeben haben. „Er sorgt einfach für Sicherheit und Stabilität“, zitierte eine regierungsnahe Zeitung eine Eisbärmutter, die extra ihre zwei Kinder für sieben Tage alleine ließ, um für Putin zu stimmen. „Putin wird endlich wieder frischen – gar polaren – Wind in die sowjetische Politik bringen!“

PISSA-Studie: Östereich kann weder lesen noch shcreiben! BREGENZ. In der aktuelen PISSAStudie liegt östereich auf dem vorletzten Platz. Die Schreibkompetenzn sein katasptrophal, Leseschäche die Normalität, so die Studie. Landesrat Schwätzer will nun eine Sonderextraauswertung fürs Ländle. Aufgrund der Qualitätszeitungn im Land müssen die Ergebnisse hier sicher besser ausfallen, versicherte der Herr Landesrat. Abgrenzend zum Restösterreich will Schwätzer zkünftig die Bewertng Vorarlbegs gemeinsma mit de Schweiz durchführen lassen. „Eigentlich gehören wir eher mer zu denen, daher sollten wir auch gemiensma bewertet werden. Ob die Gemiensamkeit der beiden bildungssysteme auch zur Anpassng der Lehrergehälter an schweizer verhältnise führen werdde, ließ der herr Landesrat unkommentiert.

Verspielt! Mehr von diesem Süßen gibts auf flickr.com/junge-gruene!

13:09 UHR ZÜRICH. Süß: Diese Erdmännchen entspannen

7:48 UHR ALBERTA. Spaßig: Kanadische Kinder spielen im Ölsand.

Foto: ESMT

sich nach einer dreistündigen Sex-Orgie.


4 Frühjahr Früh ühja üh jahr ja hr 2012

WIESO

Brigitte Stadelfrau - zur Person Die 42-jährige SOS-Expertin Brigitte Stadelfrau ist hauptberuflich Diplom Seuchenspezialistin . Im Zuge der SOS-Seuchen-Warnung der Weltgesundheitsorganisation und aufgrund einer Empfehlung des Vatikans hat das Land Vorarlberg einen Krisenstab einberufen, Brigitte Stadelfrau ist in diesem seit Februar die beauftragte Fachexpertin.

Homosexualität jetzt auch in Vorarlberg entdeckt! Nach Warnungen der Weltgesundheitsorganisation sowie des Vatikans und vereinzelten Ausbrüchen in europäischen Großstädten scheint sie nun auch in Vorarlberg angekommen zu sein: die Sexuellenorientierungsschwächenseuche (SOS-Seuche). WIESO? hat dazu die Lage mit der Landesbeauftragten für SOS, Brigitte Stadelfrau, besprochen. Die Bombe ist geplatzt! Es musste eines Tages so kommen: Erste Fälle von Homosexualität sind jetzt auch bei uns in Vorarlberg aufgetaucht. Lange war davon die Rede, seit diese Art der so genannten Sexuellenorientierungsschwäche (SOS) zuletzt 1976 in der angrenzenden Schweiz in Zürich beobachtet wurde. „Dort gelang es dann aber, durch gezieltes Kampfbeten einen Ausbruch der Epidemie zu verhindern“, weiß Brigitte Stadelfrau zu berichten. In Vorarlberg war das Interesse erwartungsgemäß gering. „Einzig der Bischof der Diözese Feldkirch, Elmayer

Foto: Guillaume Paumier

Fisch, erkannte bereits 2009 als einziger im Land die Gefahr und rief dazu auf, diese Krankheit durch eine Therapie zu bekämpfen und so einer SOS-Epidemie vorzubeugen“, so Stadelfrau, und weiter: „Ein weiser Ratschlag, den die Regierung damals besser befolgt hätte!“ Der Sprecher des „Krisenstabs SOS Vorarlberg“ Hermann Sausgut meint, die Bürgerinnen und Bürger seien seit Jahren belogen worden, man habe „verharmlost und vertuscht“. Er droht dem österreichischen Staat mit Anzeigen und fordert unter anderem den Rücktritt der Regierung. „Tatsache ist, dass bereits mehrere Personen im öffentlichen Raum beobachtet wurden, auf jene die Symptome der Sexuellenorientierungsschwäche zutreffen dürften“, stellt Stadelfrau fest. So wurde vergangenen Samstag in den Bregenzer Seeanlagen eine ca. 33-jährige Frau dabei beobachtet, wie sie ihrer Begleiterin tief in die Augen

schaute, sie zu sich heranzog und auf die Lippen küsste. Ein Feldkircher Bauer berichtet, dass er bei Forstarbeiten zwei spazierende Männer dabei beobachtet habe, wie sie sich an den Händen hielten, während sie gingen. Doch das dürfte erst die Spitze des Eisbergs sein. „Wissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass infizierte Personen sogar Sex miteinander haben und vom Irrglauben gegeißelt werden, eine „normale“ Paarbeziehung miteinander leben zu können“, erzählt Stadelfrau.

„ Infizierte Personen haben sogar Sex miteinander! Brigitte Stadelfrau, Expertin

WIE SO?

In ganz besonders schweren Fällen und in fortgeschrittenem Krankheitsstadium solle es sogar zu einem Kinderwunsch kommen können. Welchen Rat hat die Expertin, um die Seuche in Vorarlberg doch noch abzuwenden, um so die katholische Unschuld und natürliche Reinheit des Ländles zu sichern? „Gemeinsam mit Vorarlbergs Ärzten und Ärztinnen raten wir dringend, sich impfen zu lassen.“ Impfvorräte würden in der kommenden Woche aufgestockt werden, auch die Kosten werden zur Gänze von den Kassen übernommen. „Wer sich aber nicht völlig auf Impfungen verlassen möchte, was ich als Expertin auch rate, dem hilft nur eines: Beten!“, so Stadelfrau abschließend. Der Landesbischof habe zusätzlich bereits in Zusammenarbeit mit dem Landeshauptmann beim Bundesministerium für Familie wegen mobilen Bet-Truppen angefragt. Diese sollen spätestens in drei Tagen mit Helikoptern des Bundesheeres eingeflogen werden.


Frühjahr 2012 5

WIESO

Gratulation Werner Greber wurde zum Vorsitzenden des Sibratsgfäller Pensionistenverbandes für Pilzesammeln ernannt. Nachdem sich der 72-Jährige seit Jahren in dem Verein engagiert hat, wurde er fast einstimmig zu dessen obersten Vertreter gewählt. Schon als Kind wurde Greber zum leidenschaftlichen Sammler, als sein Großvater ihm beibrachte, genießbare Pilze auf einen Blick zu erkennen und ihm die besten Pilzplätze der Umgebung zeigte. Heute gibt der Pensionist sein Wissen gerne an Interessierte weiter und verrät auf Anfrage auch das Geheimrezept für sein berühmtes Pilzragout.

IMPRESSUM:

„Hüsle baua“ ein Menschenrecht! BREGENZ. Ein seit Wochen anhaltender Streit über die Ziegelversorgung im Land droht zu eskalieren. „Der Bedarf in Vorarlberg ist zu hoch, ein Haus pro Bewohner in Vorarlberg utopisch!“, ließ ein Vertreter der Ziegelindustrie, der nicht namentlich genannt werden wollte, ausrichten. Hubert Fussenegger, Präsident der Vereinigung Pro-VorarlbergerHäuslebauer, wittert eine Verletzung der Menschrechte: „Ein Haus für jeden fleißigen Vorarlberger ist ein Grundrecht!“ Er will nun beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagen.

Verlegerin, Eigentümerin, Herausgeberin, Medieninhaberin: Junge Grüne Rooseveltplatz 4-5/Top 5 1090 Wien Herausgeber: Daniel Haim Herstellerin: Turnher Druckerei GmbH Grundweg 4 6830 Rankweil Kontakt: vorarlberg@junge-gruene.at vbg.junge-gruene.at

Dieses Magazin versteht sich als Satire.

Das Ländle wird zur Piste! WIE SO?

Die gesamte Fläche Vorarlbergs könnte schon bald eine gigantische Schipiste sein. Diese Idee wurde vor kurzem in Feldkirch vorgestellt und steht seitdem zur Debatte. WIESO präsentiert die wichtigsten Fakten. Der bekannte Lokalpolitiker Karl Meier stellte kürzlich seine großen Zukunftsvisionen für Vorarlberg vor. Seine Idee ist, ein flächendeckendes Schigebiet über das ganze Bundesland aufzubauen. Schon innerhalb der nächsten 10 Jahre könnte dieser Plan in die Tat umgesetzt werden. Ein Vorteil wäre der wachsende Strom an Touristen, der einen Wirtschaftsaufschwung bewirken würde. Überdies könnten die Lifte als öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden, was gut für die Umwelt wäre. Außerdem kommt der beste Schilifterzeuger der Welt aus Vorarlberg, somit würde die regionale Industrie gestärkt werden. Wenn wir zeigen, wie sehr unser Bundesland hinter seinen Firmen steht, wäre das eine

unbezahlbare Werbung, um weitere Firmen anzulocken, was auch förderlich für unsere Wirtschaft wäre. Insgesamt kann diese Idee nur unterstützt werden. Denn: Was nützen uns die Berge, wenn wir sie nicht nützen?

NEU: SCHIGEBIET HÄUSLEBERG Kommenden Winter eröffnet ein neues Schigebiet auf dem Häusleberg in Lustenau - 20 Schneekanonen garantieren Spaß und Action den ganzen Winter lang!


6 Frühjahr 2012

WIESO

Robert Schweinderl - zum Schwein

Robert wurde 2010 auf dem Bio-Berg-Almen-Freilauf-Fairtrade-Bauernhof mit AMA-Gütesiegel „Naturnatürlichpur-Hof“ in Viktorsberg unter paradiesischen Bedingungen geboren und ist glücklich auf grünen, saftigen Almen aufgewachsen. Nach dem Schweine-Skandal im letzten Jahr war Robert so von der Hetzkampagne der Tierrechtsaktivist*innen verärgert, dass er die Initiative „Schweinderl Pro Massentierhaltung“ ins Leben gerufen hat. Von den knapp 9.600 in Vorarlberg lebenden Schweinen haben bereits 8.375 die Initiative mit ihrer Unterschrift unterstützt. Foto: http://www.wattagnet.com/

"Ich freu mich schon irre auf meine Schlachtung!" Das Viktorsberger Schwein ist ein typisches glückliches Vorarlberg Schwein und erzählt von der Erfindung des Schmerzes, über sein sorgenfreies Leben und die bösen bösen Öko-Fuzzies. Robert Schweinderl im WIESO?-Gespräch.

Robert Schweinderl: Ach, an das kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Kann also gar nicht so schlimm gewesen sein. Und überhaupt: Wir Tiere spüren eh keine Schmerzen, also kein Grund zur Panik. Tierischer Schmerz ist eine Erfindung, eine Verschwörung von bösen Menschen und Wissenschaftlern. Nur der Mensch ist einzigartig!

WIESO: Hallo Schweinderl! Wie geht es dir auf deinem Bio-BergAlmen-Freilauf-Fairtrade-Bauernhof mit AMA-Gütesiegel?

WIESO: Was ist deine Meinung zur Kastenstandhaltung?

Robert Schweinderl: Ausgezeichnet! Mein Bio-Bauer ist sehr freundlich zu mir und ich freu mich schon irre auf meine Schlachtung. Das ist ja der Sinn meines Lebens.

Robert Schweinderl: Tolle Erfindung! Kein Sonnenlicht und null Bewegung für Muttersäue! Geilo! Meine doofe Mutter hätte mich in unserem weitläufigen Stall einmal fast erdrückt... das wäre mit einem Kastenstand nicht passiert.

WIESO: Ja, du hast es gut, aber nicht alle Schweine in Vorarlberg leben so prächtig. Wie hast du auf den Schweineskandal im Herbst reagiert? Robert Schweinderl: Das war doch kein Skandal, das war eine bewusste Übertreibung von Öko-Fuzzies. Vorarlberg ist doch die Insel der Seligen, da gibt’s so was nicht.

Vorarlberg ist die Insel der Seligen, da gibt’s solche Skandale nicht.

Robert Schweinderl, Schwein

WIESO: Das Videomaterial zeigt aber Schweine mit Verletzungen und manche stehen in ihrem eigenen Dreck.

Robert Schweinderl: Oink! Das sind kriminell entstandene Bilder! Die zählen nicht als Beweismaterial. WIESO: Schwein, es ist immer noch üblich, männliche Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren. Wie war das bei dir?

WIESO: Die „Naturnatürlichpur!“Fernsehspots zeigen paradiesische Zustände für Tiere. Kannst du das bestätigen? Robert Schweinderl: Freilich! Das ist absolut wahr! Vertrauen Sie mir, ich bin schließlich ein niedliches, sprechendes Schwein. Ich muss es wissen! WIESO: 75% alle Schlachttiere in der EU werden lebendig geschlachtet, weil sie nicht ordentlich betäubt werden. Robert Schweinderl: Wie gesagt: Das spüren die eh nicht. Und überhaupt: Wissen Sie eigentlich, wie teuer so eine

ordentliche Betäubung sein kann? Wer soll denn das bezahlen! Sicher nicht die treuen Kund*innen!

Wir Tiere spüren eh keine Schmerzen. Robert Schweinderl, Schwein

WIE SO?

WIESO: Das Ländle importiert Fleisch, um den Eigenbedarf zu decken. Robert Schweinderl: Das ist böses Fleisch vom bösen Ausland! Fleisch bringt‘s... aber nur wenn‘s aus Vorarlberg stammt. WIESO: Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegetarische Lebensweise. Robert Schweinderl: (lacht) Die grünen Spinner sterben eben nicht aus. Wer soll denn die ganzen Tiere essen, wenn alle Vegetarier sind? Dann haben wir ja eine Schweineplage! Dumme Vegetarier! Oink! WIESO: Robert Schweinderl, Danke für das Gespräch! Robert Schweinderl: Danke an das Vorarlberger Medialhaus für seine objektive, konkurrenzlose Berichterstattung! Und wenn ich endlich geschlachtet bin: Eat me!


Frühjahr 2012 7

WIESO

94

Prozent der Österreicher haben noch nie etwas von der Dornbirner Messe gehört diese erschreckende Zahl fand WIESO in einer vor kurzem durchgeführten Umfrage heraus. Während in Vorarlberg volle 100% der Befragten die Messe kennen, waren es in den anderen Bundesländern höchstens 1%. Das ist vor allem auf die Ignoranz der außervorarlbergerischen Medien zurückzuführen. Zu dieser Tatsache befragte Vorarlberger lobten ausnahmslos die genaue Berichterstattung von WIESO.

Foto: Böhringer Friedrich

Die fabelhafte NaziGeschichte der Messe WIE SO?

Zum Auftakt der 37. Dornbirner Frühjahrsmesse hat das WIESO-Team einen Blick in die Geschichtsbücher geworfen. Wer waren die glorreichen Gründungsväter dieser Vorarlberger Institution? Auf jeden Fall müssen es „khörige, gschtandne Mä“ gewesen sein. Jedes Jahr strömen tausende Besucher zur Dornbirner Messe, um dort zu erfahren, was ihnen noch alles an materiellen Gütern fehlt, die ihnen die Geldbörse und das Leben erleichtern sollen. Zwischen all den spielenden Kindern, lachenden Jugendlichen, fröhlichen Senioren, glücklichen Familien und „khörigen“ Häuslebauern entsteht ein geradezu idyllisches und harmonisches Bild, welches die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger widerspiegelt. Zudem kommen noch die alljährlichen im WeltZelt stattfindenden Schwerpunktthemen wie „Lateinamerika“ oder „Afrika“, welche in der Umsetzung durch ihre Offenheit, Akzeptanz, ihr Interesse und ihren Respekt gegenüber landesfremden Kulturen, Sitten, Religionen und Sprachen ein Spiegelbild der Vorarlberger Mehrheitsgesellschaft darstellen. Bei all dieser Weltoffenheit fällt es schwer zu glauben, dass es in Vorarlberg einst Nazis gegeben haben soll, geschweige denn,

dass diese etwas mit der Dornbirner Messe zu tun haben könnten.

Die Anfänge Da früher alles besser war, liegt auch die Entstehung der all zu beliebten Dornbirner Messe einige Jahre zurück. Eigens für die damals noch existierende und florierende Textilindustrie in Vorarlberg öffnete 1949 die „1. Exportund Musterschau Dornbirn“ ihre Pforten. Bruno Amann war durch sein zur NSZeit erschienenes Buch „Das Weltbild des Judentums“ mehr als nur qualifiziert für den Posten des Pressesprechers. Es lag doch auf der Hand, dass eine Person, die Worte schrieb wie „die Ausschaltung des jüdischen Geistes aus unserer Kultur“ oder „Kampf gegen die Verjudung des öffentlichen Lebens“, ideal als Pressesprecher für eine so wichtige Vorarlberger Veranstaltung geeignet war. Diese Person musste offensichtlich sehr begabt im Verfassen von auf Fakten basierenden und sachlich korrekten Texten sein, wie es vom Pressesprecher einer Mustermesse erwartet wird.

Ehrenbürger Falls der 1960 zum „Ehrenbürger“ von Dornbirn ernannte Hermann Rhomberg jemals für die Dornbirner Messe seine Referenzen angeben musste, dachte

man wohl, dass er durch das Vorweisen seiner blütenreinen Weste als ehemaliger „Luftwaffenbeauftragter“ des NSReichsluftfahrtministeriums und durch die Leitung der Gauwirtschaftskammer Tirol-Vorarlberg in der Funktion des Vizepräsidenten auch in der Lage sei, die erste Ausstellung zu leiten. Wer als Luftwaffenbeauftragter tätig war und eine wesentliche Funktion in einem Verbrechens-Regime innehatte, das Millionen Menschen ermordete, zeigt eindeutig, dass er mit allergrößter Wahrscheinlichkeit ohne Rücksicht auf die eigenen Empfindungen und trotz von Schuldgefühlen geplagten schlaflosen Nächten mit eiserner Disziplin alles für seine Arbeit und das Allgemeinwohl tut. Dies war wahrscheinlich neben seinem starken Sinn für „Recht und Ordnung“ ein ausschlaggebender Punkt, weshalb er bald Präsident der Dornbirner Messe wurde.

Keine Nazis Zusammenfassend kann man also nur sagen, dass alles nach landesüblicher Art mit rechten Dingen zuging, es in Vorarlberg nie Nazis gab und nie geben wird und falls doch, handelt es sich bestimmt um in Vorarlberg lebende Ausländer!


Seite 8

„Bunt, bunt, bunt sind alle meine Transpis!“

Super Stimmung bei der Anti-ACTA-Demo in Bregenz!

Süß! Die zwei wärmten sich gegenseitig

Coole Tanzmoves, gute Stimmung ...

Rampensäue: Klara, Nici und Sebastian


Seite 9

Strahlende Gesichter bei der Messe 2011

Partner-Look: der blaue Block bei der lustigen Antifa-Demo in Diepoldsau

Total vermüllt, total verstrahlt.

Nomnom Fleisch!

Igittigitt vegan!

Messerspielchen!

Die zwei üben sich in Frauenarbeit...

Wuff! Max und sein pelziger Freund!

„Lässige“ Verteilaktion!

Drei flotte Bienen genießen das gute Wetter beim grünalternativen Sommercamp.


Frühjahr 2012

WIESO

10 Sommercamp: Grenzen und Freiheit! Mitte August findet wieder das magische antiheteronormative grünalternative Sommercamp statt. Thema ist heuer „Grenzen und Freiheit“. Infos vom letzten Sommercamp und bald auch die Anmeldung für das heurige Camp findet ihr auf www.sommercamp.me!

GESUCHT - GEFUNDEN IMMOBILIEN Suche besonders schön gelegenes Waldstück in Partenen zur Umwidmung in Bauland, habe gute Kontakte zum Bürgermeister. Tel.: 0332567245775

Unser großartiges Herbstseminar steht dieses Jahr im Zeichen des Feminismus. Die Arbeitsgruppe Feminismus wird sich viele tolle Inhalte einfallen lassen, um eine abwechslungsreiche, spannende und informative Veranstaltung für euch auf die Beine zu stellen. Willkommen sind alle Feminist*innen und solche, die es werden wollen.

Niedliche Kleintiere billig abzugeben: Kaninchen, Mäuse und Meerschweinchen suchen ein liebevolles Zuhause, möglicher weise minimalste psychische Beeinträchtigung aufgrund ihres Vorlebens als Labortiere, übernehmen keine Haftung für übertragene Krankheiten! Kontakt: Seucheninstitut Dr. Neumann JOBS Nationales, staatsnahes Te l e k o m m u n i k a t i o n s unternehmen sucht willige, aufgeschlossene Politiker, die sich ein Taschengeld verdienen wollen. Sehr diskret. Tel: 05783432258

Christlich-soziale Heimatpartei, alt, mit langjähriger Regierungserfahrung, sucht Hausverstand. Tel: 0247569985 PARTNERSUCHE

REISE Hohenems: Suche dringend größeres Haus in zentraler Lage, bevorzugt ehemaliges Hotel etc., lärmunempfindliche Nachbarn erwünscht, Tel: 0969467624 TIERE

Still lovin‘ feminism!

Alteingesessene Regionalzeitung sucht guten Anwalt, um widerliches Schandblatt „WIESO“ zu verklagen, Tel: 0694932587834

Wer braucht schon das Ausland? Wir bieten Ihnen eine beschauliche Kaffeefahrt durch unser schönes Ländle. Entdecken Sie Ihre Heimat neu und genießen Sie Zeit unter Freunden.

AUTO Zu verkaufen: riesiger Spritfresser, gut erhalten, kann mir aber die Benzinkosten nicht mehr leisten, sehr gut um Midlife-Crisis oder zu kleine Genitalien zu kompensieren!

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Karl-Heinz/Lobbyist! Mache ALLES für Geld, keine Hemmungen! ***Benütz mich!*** Tel: 03476785974 Hilfe! Die Redaktion von WIESO hält mich seit 3 Wochen gefangen! Liest das hier denn gar niemand?! H-I-L-F-E !!!!

LESERBRIEFE

Mimimimi! Mimimi mi mimmi Mimimi Minarette mim. I mimim Imimim imimi Islamismus, Mimi mim imimimim imimimi Mimimi mimi mimimi mimi Christliche Werte mimi, Mi mi mimi mimimi. Mi mimi mimimimi mim! Imim i früher mimimi mimi, m Im imimimi mimi mimi! Mi m i mi mimi mi-

mimi mi Mimmi mimimi das ist einfach so. I mimim Imimim imimi Mimi, mim imimimim imimimi Mimimi mimi. Mimimi mimi Mimi mi Mi, Mimimi mi mimi, mimi mimimi mi! Mimi mimimimi mimi Mim i mimimi Mimi mi m i mi mimimi! Ein besorgter Vorarlberger, Walserstraße 8, Lauterach

Trololo! Trololololo lololo, lololololo Trololol olololo lololo trolololo. Trolololo lololol ololo lolololo lolololo. Trolololo lol olo lol lolo lolo! Trololololo lolololo! Trololololo lololo, lololololo Trololol olololo lololo trolololo. Trolololo lololol ololo lolololo lolololo. Trolololo lol olo lol lolo lolo! Trololololo lo-

lololo! Trololololo lololo, lololololo Trololol olololo lololo trolololo. Trolololo lololol ololo lolololo lolololo. Trololo trolo trolo trolololo! Trolololo lol olo lol lolo lolo! Trololololo lolololo! Эдуард Анатольевич Хиль, Sowjetallee 89, Moskau


Frühjahr 2012

WIESO

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BUNT

HOROSKOPE

Zwillinge 21.5. - 21.6. Liebe: Der Kriegstreiber Mars steht diese Woche gefährlich nah an Jupiter, was sich negativ auf Ihr Liebesleben auswirkt. Geld: Diese Woche ist besonders geeignet für größere Anschaffungen, wie eine Yacht. Dazu können wir Ihnen unseren Partner BodenseeCruiser-Lines empfehlen. Gesundheit: Machen Sie Sport, das könnte sich unter Umständen positiv auf Ihre Gesundheit auswirken. Krebs 22.6. - 22.7. Liebe: Es läuft nicht immer so wie Sie wollen, Fickbeziehungen sind das einzig Wahre. Geld: Werfen Sie Ihr Geld mit beiden Händen zum Fenster raus. Nur zu! Gesundheit: Die 35 Monde des Neptuns stehen in einer sehr ungünstigen Konstellation zu einander, dies beeinträchtigt Ihre Gesundheit massivst. Löwe 23.7. - 23.8. Liebe: Ihr Charme beeindruckt diese Woche viele Menschen, nutzen Sie das ruhig schamlos aus für Ihre Zwecke. Geld: Sowohl im Beruf als auch in anderen finanziellen Fragen könnten heikle Situationen entstehen, seien Sie auf der Hut. Gesundheit: Venus ist Ihnen wohlgesonnen, Sie strotzen nur so vor Tatendrang.

Ricky Astley (1966) Britischer Poet

Weil die Witze im Wann&Wo schon dermaßen sexistisch sind, ist es uns leider nicht möglich diese zu parodieren! Die ‚WIESO?‘-Redaktion

Stier 21.4. - 20.5. Liebe: Lassen Sie sich diese Woche nicht auf eine neue Bekanntschaft ein, daraus kann sich nichts Ernstes entwickeln. Geld: Diese Woche hält einige finanzielle Überraschungen bereit, Sie dürfen gespannt sein. Gesundheit: Viren lauern überall! Kaufen Sie sich eine Atemschutzmaske.

Frühjahr 2012

Widder 21.3. - 20.4. Liebe: Diese Woche trifft Amors Liebespfeil Sie mitten ins Herz! Ergreifen Sie Ihre Chance. Geld: Im Job läuft nicht alles rund, halten Sie den Kopf unten und fallen Sie bloß nicht auf! Gesundheit: Amors Pfeil wird sich entzünden und die Wunde eitern, reservieren Sie sich schon mal ein Bett auf der Intensivstation!

WETTER

Never gonna give you up, never gonna let you down...

In ganz Vorarlberg ist mit strahlenden Revolutionär*innen zu rechnen. Diese werden auch in den nächsten Tagen beständig bleiben und den Vorarlberger Frühling einläuten. Auch konservative Einstellungen können diese Aussichten nicht trüben. Machen Sie sich auf einen Sturm gefasst.

Jungfrau: 24.8. - 23.9. Liebe: Zweifeln Sie nicht an Ihrem Partner, auch wenn es manchmal schwer ist. Ihr Durchhaltevermögen wird belohnt werden! Geld: Sextoys sind eine ausgezeichnete Investition diese Woche. Gesundheit: Schalten Sie mal einen Gang zurück, immer nur Party funktioniert auch nicht. Waage 24.9. - 23.10. Liebe: Verfestigen Sie sich nicht auf nur einen Partner, Sie würden viel verpassen. Monogamie brachte noch nie mehr als Langeweile. Geld: Sie bringen sich diese Woche gut in ihrem Job ein, das bringt Pluspunkte. Gesundheit: Die Planetenstellung beeinflusst Sie diese Woche auf eine äußerst interessante Weise, Sie werden einige Überraschungen erleben!

Skorpion: 24.10. - 22.11. Liebe: Sie sind immer für eine Überraschung gut und lassen sich nicht in die Karten schauen, das gefällt Ihrem Umfeld.

Geld: Studieren Sie genau die Werbeeinschaltungen unserer diversen Partner. Gesundheit: Bleiben Sie diese Woche lieber im Bett, es nützt Ihrer Gesundheit. Beten Sie mal wieder.

Schütze 23.11. - 21.12. Liebe: Sie sind sehr charmant diese Woche und flirten viel. Passen Sie auf, dass Sie es nicht übertreiben, Sie wollen doch nicht unangenehm auffallen. Geld: Seien Sie ihrem Chef diese Woche besonders unterwürfig, vielleicht bringt Ihnen das ja eine Gehaltserhöhung! Gesundheit: Sie sind sehr vital und nichts außer einer SOS-Infektion kann Sie im Moment aus der Bahn werfen. Steinbock: 22.12. - 20.1. Liebe: Es ist an der Zeit, sich völlig neu zu orientieren, überlegen Sie sich Ihre nächsten Schritte genau. Geld: Saturn steht sehr ungünstig im dritten Quadranten, vermeiden Sie alle Ausgaben. Gesundheit: Geben Sie gut auf sich

Acht, in dieser Jahreszeit lauern überall Viren und Gefahren – wie SOS. Wassermann: 21.1. - 19.2. Liebe: Lassen Sie sich nicht von Ihrem Umfeld verunsichern und genießen Sie das Liebesglück mit Ihrem neuen Partner. Es könnte der Richtige auf Lebenszeit sein! Geld: Im Job läuft alles gut für Sie, nutzen Sie das für neue Pläne – haben Sie sich schon mal überlegt, sich an „Wieso?“ zu beteiligen? Gesundheit: In dieser Hinsicht brauchen Sie sich keine Sorgen machen, genießen Sie den Moment, es geht bald bergab.

Fische: 20.2. - 20.3. Liebe: Ihr Liebesleben entwickelt sich in eine ganz andere Richtung, Sie dürfen sich auf neue Erfahrungen freuen. Geld: Ohne Moos, nichts los, leben Sie diese Woche nach diesem Grundsatz. Gesundheit: Keine Angst, bis auf kleinere Wehwehchen geht es Ihnen gut.


DREI JAHRE GRATISABO ‚WIESO?‘! Keine Hemmungen! Sicher dir noch heute dein Gratisabo der „Wieso?“ für drei Jahre und du kriegst das Welcome-Package der Jungen Grünen GRATIS dazu! Schick einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Abo“ an vorarlberg@junge-gruene.at!

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WIESO?-Ausgabe 1  

Die 1. Ausgabe der Satirezeitung 'WIESO?' der Jungen Grünen Vorarlberg

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