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Werkbuch

Arbeitsproben aus meinem Studium der Innenarchitektur (Bachelor & Master)


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4


5

entwerfen

konstruieren

Gebäude

Schnitt durch Glasfassade

Bestand

Technischer Ausbau Küche/ Bad 140

Restaurant Toulouse

8

Zeit-Ausstellung Kaiserslautern

18

Arbeitsräume FH Kaiserslautern

36

Neubau

138

Innenausbau Treppe

142

Konstruktionsdetail Wandkasten

144

inszenieren

Buchhandlung Hildesheim

46

Filmprojekt „Nach t ruhe“

148

Shaolin-Kloster Otterberg

58

Moodboards

152

Hostel Kaiserslautern

82

Wettbewerb Messestand

156

Messestand M Real

158

Möbel Garderobe aus Stahlrohr

120

Standregal aus HPL

122

Tisch aus Beton

124

Produkte

zeichnen Produkte - Bleistift

162

Menschen - Fineliner

168

Akt - Pastell

170

Stimmungen - Aquarell

172

Schachfiguren

126

Fliesen für ein Hotel

128

Schriftentwürfe

130

vorstellen

Leuchten

132

Lebenslauf & Arbeitsmedien

176

Impressum

179 Inhaltsverzeichnis


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entwerfen


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Restaurant L‘Esprit du Vin für Michel Sarran

Gestaltung eines Wein-Restaurants Toulouse, Frankreich Großer Entwurf 1 4. Semester (BA)

Entwerfen - Gebäude (Bestand)


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Restaurant L‘ Esprit du Vin


10 Auftrag: Der Sternekoch Michel Sarran möchte sein zweites Restaurant eröffnen. Dazu hat er sich für ein Landhaus von 1750 bei Toulouse entschieden. Der Schwerpunkt in diesem Restaurant soll beim Wein liegen, es wird Wein verkostet, Wein verkauft und mit Wein gekocht. Die räumliche Gestaltung soll das Thema des Weines unterstützen.

Konzept: Dem Thema leiten sich Materialien, Farbspektrum und Formgebung für die Innengestaltung der Räumlichkeiten ab. Neben Holz und Stein steht so auch Glas im Vordergrund; bei den Farben Rot-, Grün- und Erdtöne; Rundungen bei den Formen. Entwurf: Der Fußboden aus Brettern alter Weinkisten und Leuchten aus Weinflaschen geben dem Speisesaal die gestalterische Basis. Die neu eingestellten Wände sind weiß und haben eine dezente Flaschenstruktur, alle Bestandswände bleiben in ihrer Ursprungsform erhalten, werden hinter Glas geschützt und vom Boden angestrahlt. Die Treppe und Wangen bestehen aus Cortenstahl, der Handlauf (Holz) wird hinterleuchtet. Ein separater kleiner Saal im Erdgeschoss dient zur Weinverkostung und ist rundum mit Birkenholz verkleidet.

Entwerfen - Gebäude (Bestand)


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Restaurant L‘ Esprit du Vin


12 Schnitt A-A

Entwerfen - Geb채ude (Bestand)


13 Schnitt B-B

Restaurant L‘ Esprit du Vin


14 Schnitt D-D

Entwerfen - Geb채ude (Bestand)


15 Schnitt C-C

Restaurant L‘ Esprit du Vin


16 Flasche ohne Boden Vorstufe zur Leuchtenherstellung (rechts) Produkte aus Weinflaschen: Tablett & Aschenbecher (unten) Rechte Seite: Leuchte aus einer Weinflasche Modelle in M 1:1

Entwerfen - Geb채ude (Bestand)


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Restaurant L‘ Esprit du Vin


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Ausstellung Zeitwandel

Konzeption & Entwurf einer Ausstellung zum Thema „Zeit“ Pfalzgalerie Kaiserslautern Bachelorthesis Wintersemester 2010 / 2011

Entwerfen - Gebäude (Bestand)


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Ausstellung Zeitwandel


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Eingang

Entwerfen - Geb채ude (Bestand)


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Ausstellung Zeitwandel


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Entwerfen - Geb채ude (Bestand)


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Der Filterraum (Polaroids) Die Fotowand ist das Erste und das Letzte, was dem Besucher in der Ausstellung begegnet. Sie empfängt ihn aus dem Alltag und entlässt ihn wieder dahin. Auch wenn dieser Raum auf die Ausstellung und ihr Thema vorbereiten soll, so hat er dennoch etwas sehr Alltäglich - Reales, ein Foto ist schließlich kein unbekannter Gegenstand. An der langen Wand sind in einem Raster unregelmäßig Holzsteckleisten montiert. Der Besucher kann hier seine Eintrittskarte platzieren und damit Teil der Ausstellung werden. Nach dem Rundgang kann er nochmals einen Blick auf sein Foto werfen und feststellen, ob er sich immer noch damit identifizieren kann und ob sich in der Zwischenzeit etwas für ihn geändert hat. Der lange Raum, der offen und als Durchgang gehalten ist, soll die Übergänge zwischen Ausstellungsatmosphäre und Alltagsstimmung fließend machen. Zudem dient er als Filter: dem Besucher wird vor Augen geführt, dass die Ausstellung beginnt und später endet. Vielleicht sind zwischendurch weitere Fotos dazu gekommen und die Wand hat mittlerweile eine andere Ausstrahlung. Schließlich ist es dem Besucher überlassen, ob er weiterhin Teil der Ausstellung bleiben und sein Bild hier lassen möchte oder ob er die Teilnahme beendet und es mitnehmen will. Ausstellung Zeitwandel


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Zeit als Bewegung (Videoprojektionen) Im ersten Raum wird der Besucher visuell mit anderen Menschen konfrontiert: an die Wände werden Menschen unterschiedlichen Alters projiziert, die diesen Raum entlang laufen. Dabei verhält sich jeder von ihnen anders: ein Kind bleibt dann und wann stehen, dreht sich herum und schaut sich um, ein Geschäftsmann läuft mit eiligen Schritten, während eine alte Frau eher langsam voran kommt und ab und zu eine Pause machen muss. Es werden die verschiedenen Weisen der Menschen demonstriert, wie sie mit der Zeit umgehen. Alle Personen laufen in dieselbe Richtung und geben somit auch den Beginn des Rundgangs und die Richtung an. Am Ende des Raumes wird es heller und automatisch zieht es den Besucher in diese Richtung. Außerdem wird der Besucher so in den nächsten Raum geleitet.

Entwerfen - Gebäude (Bestand)


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Ausstellung Zeitwandel


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Zeit in der Kunst Gemälde und Collagen Die Künstler Alfons Rapp und Teresa Dietrich haben sich mit dem Thema auf verschiedene Weisen auseinander gesetzt: Während sich Alfons Rapp in seiner Serie „Die Ästhetik des Zerfalls“ auf malerische Weise mit der Zeit und ihren Auswirkungen beschäftigt, zeigen die Polaroidcollagen und die Serie „ Übermalte Zeiten“ von Teresa Dietrich eine andere Interpretation des Themas. Der Besucher findet hier nach dem dynamischeren Raum zuvor etwas Ruhe und die Möglichkeit, sich zu setzen. Das Wandband senkt sich

Entwerfen - Gebäude (Bestand)

in diesem Raum zu einem Sitzmöbel und bietet die Möglichkeit, auch im Sitzen in alle Richtungen zu schauen. Die Wände des Raumes sind zu zwei Dritteln mit farbigem Leinentuch bespannt, um den Raum der Kunst anzupassen und ihr somit eine intensivere Wirkung zu verleihen. Die bespannte Fläche soll dabei als Hintergrund einen Verlauf darstellen und gibt den Bildern einen Rahmen. Zudem wirkt der Raum gefasster und grenzt sich etwas mehr von den beiden Anschlussräumen ab. Dort, wo das Wandelement zur Bank

wird und somit zugleich als Raumteiler funktioniert, zieht es sich zur Wand hin wie eine Linie im Raum nach oben. An gegenüberliegender Wand geschieht ein Farbwechsel im Leinentuch, sodass beides zusammen einen rahmenden Durchgang ergibt und der Gesamtraum zwar einheitlich wirkt, aber trotzdem aus zwei Bereichen besteht. Der Raum besitzt als Verbindung zur Außenwelt und somit zu anderen Menschen noch ein Fenster, einen Ausblick, der die Längsachse des Gebäudes aufnimmt .


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Ausstellung Zeitwandel


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Zeit als Geschwindigkeit Klänge und Rhythmen Der Alltag wird geprägt durch Rhythmen, Taktungen und Einheiten, die auf den Menschen einwirken, ihn in seinem Tun und seiner Geschwindigkeit beeinflussen und ihn prägen. Jeder kennt eine laut tickende Uhr, die wie ein Metronom sich auf den eigenen Bewegungsrhythmus und die eigene Handlungsgeschwindigkeit auswirkt. Wie stark wir uns von manchen Klängen beeinflussen lassen, kann in diesem Raum herausgefunden werden: die hintereinander gereihten Rahmen aus Cortenstahl, die wie Tore wirken, besitzen links und rechts an den Innenseiten Lautsprecher. Beim Durchschreiten werden verschiedene Klänge und Rhythmen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit abgespielt, wie zum Beispiel ein Herzschlag, ein Ampelticken, ein Wellenrauschen. Dabei kann man die Wirkung dieser Geräusche erfahren und feststellen, wie präsent und prägend sie sind.

Entwerfen - Gebäude (Bestand)


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Zeit in Einheiten Videoprojektionen Gesichter Zeit wird in verschiedenen Einheiten gezählt. Von Jahren über Jahreszeiten, von Monaten, Wochen und Tagen über Stunden, Minuten und Sekunden. In diesem Raum werden zwei Zeiteinheiten dargestellt, die wir täglich um uns haben und sie doch viel weniger als andere Zeiteinheiten wahrnehmen. An die schmalen Wände jeweils gegenüber werden zwei Portraits (Mann und Frau) projiziert. Im Zeitraffer sieht man nun diese Gesichter abwechselnd altern und wieder jünger werden und wie sich dabei die Gesichtszüge und das Erscheinungsbild verändern. So erlebt man Zeit in der Einheit eines Menschenlebens. Himmel Zeitgleich wird das Oberlicht in der Decke für eine weitere Projektion genutzt: ebenfalls im Zeitraffer sieht man den sich verändernden Himmel, von Tag zu Nacht und von Jahreszeit zu Jahreszeit. Die Position oben und die Rückversetzung in die Decke spielen auf einen typischen Ausblick in den Himmel an. Darunter gibt es eine Sitzmöglichkeit, sodass dieser Bereich wieder etwas beruhigter ist und der Besucher auch etwas länger verweilen kann. Ausstellung Zeitwandel


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Zeit in der Gegenwart Ausblick auf die Stadt Im Außenraum kann man die Zeit und die Veränderungen des Wetters, des Lichts und des Stadtbildes live wahrnehmen. Durch ein Fenster betritt man die Plattform (mit ETFE- Folie bespannte Stahlseilkonstruktion).Die transparente Membran gibt den Blick frei über die Stadt und vermittelt das Gefühl, draußen zu sein. Zugleich funktioniert dieser Raum, der von außen wie ein kristalliner Kokon an das Gebäude gewachsen zu sein scheint, als Werbung für die Ausstellung.

Entwerfen - Gebäude (Bestand)


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Zeit als Entwicklung Organisches Verhalten bei Früchten & Gemüsen Pflanzen, Früchte und Gemüse verändern sich im Wandel der Zeit auf ganz unterschiedliche Arten. Teils erhalten sie neue Farben, teils neue Formen und auch andere Konsistenzen. Die Wandlungen sind dabei immer individuell. Wie spannend, interessant, unangenehm oder ästhetisch die Veränderungen erscheinen können, wird in diesem Bereich gezeigt und an Hand mehrerer Beispiele demonstriert. In Glaskuben befinden sich organische Substanzen, die über den Zeitrahmen der Ausstellung darin verweilen. Während beispielsweise eine Erdbeere langsam verschimmelt und vergammelt, so steckt eine Kartoffel die ganze Kraft in einen Keim. Möglicherweise lassen sich aus diesen Verhaltensweisen einige Parallelen zur eigenen Lebensweise ziehen?

Ausstellung Zeitwandel


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Zeit in der Kunst Fotografien Die Fotografie ist ein Medium des Zeitspeicherns, sie ermöglicht, Situationen festzuhalten und sie vor dem Vergessen zu bewahren. Der Künstler Julian Schnabel hat mit einer speziellen Polaroidkamera großformatige Polaroidfotos (50x60 cm) in einem Zeitraum von acht Jahren gemacht. Dabei fotografierte er alles, was ihm wichtig war und was ihm etwas bedeutete: Neben Selbstportraits und Fotos von seiner Familie und Freunden sind auch Portraits berühmter Persönlichkeiten oder

Entwerfen - Gebäude (Bestand)

Darstellungen von Örtlichkeiten, die für ihn wichtig sind, dabei. Die sehr persönlichen, poetischen „Mitschnitte“ seines Lebens sind für den Künstler weniger Werke als vielmehr Möglichkeiten, die wichtige Momente festhalten. Sie sind Zeitzeugen vieler Augenblicke. Teilweise hat Schnabel die Fotos nachträglich noch mit Farbe bearbeitet und somit bestimmte Sichtweisen und Stimmungen betont oder andere erzeugt. In diesem Raum wird eine Auswahl dieser Polaroids gezeigt.

Um dem Raum eine einheitliche Stimmung zu verleihen, sind auch hier die Wände diesmal deckenhoch mit dunklerem Leinentuch bespannt. Der ganze Raum wird dadurch in eine andere Stimmung versetzt und grenzt sich abermals von den Anschlussräumen etwas ab. Auch hier entwickelt sich wieder das Wandelement zu einer Bank. Die Längsachse aufgreifend gibt es in diesem Raum ebenfalls ein Fenster, einen „Ausblick“ als Verbindung zu anderen Menschen.


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Ausstellung Zeitwandel


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Zeit in der Natur Materialproben und Fotografien Die Auswirkungen der Zeit sind bei natürlichen Produkten sehr gut sichtund spürbar. Die Materialien wandeln sich mit der Zeit auf unterschiedliche Weisen: Abhängig von den äußeren Einflüssen verändern sich Form, Farbe, Geruch und Konsistenz. In diesem Raum werden diese Phänomene an natürlichen Produkten und Oberflächen gezeigt und wie jene sich im Laufe der Zeit verhalten. Neben einer abstrakten Form von Stalagmiten und Stalaktiten des Steines werden Hölzer verschiedenen Alters gezeigt, oxidiertes Kupfer mit Patina, Schiefer in seiner Vielschichtigkeit, etc. Eine große Rolle spielt dabei die Haptik, daher ist das Berühren der Materialien erlaubt und sogar erwünscht. Begleitend dazu erläutern Fotografien verschiedene Phänomene der Zeit in der Natur, wie beispielsweise Salzwüsten oder Gletscherrückbildungen.

Entwerfen - Gebäude (Bestand)


Pr채sentation Bachelorarbeit

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Ausstellung Zeitwandel


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Arbeitspl채tze f체r Studenten

Umgestaltung der Arbeitsr채ume FH Kaiserslautern Experimenteller Entwurf 2. Semester (MA)

Entwerfen - Geb채ude (Bestand)


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ZONIEREN

AUFBEWAHREN

AUFBEWAHREN

SKIZZIEREN

NOTIEREN

AUFBEWAHREN

AUFBEWAHREN ZONIEREN BELEUCHTEN & VERSORGEN

Arbeitsr채ume f체r Studenten


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AUFBEWAHREN Die zur Fixierung der Wandverkleidung vorhandenen Metallschienen werden durch Schienen mit Bügeln ersetzt. So kann je nach Bedarf Regalboden oder ein Spind eingesetzt werden. Die Spinde bestehen aus Stahlblech und sind weiß lackiert. Als Griff dient ein farbiger Gurt, der als Schlaufe durch ein Loch in der Tür gezogen und verknotet wird.

Entwerfen - Gebäude (Bestand)


300,0

1.230,0

80,0

Spind als Modell M 1:1 Maße sind dem Raster der Wandverkleidung angepasst

300,0

81,9

60,0

330,0

88,0

89°

226,0

1.226,0

325,85

20,15

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Arbeitsräume für Studenten


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SKIZZIEREN Am Gruppenarbeitstisch wird dauerhaft eine Papierrolle zum gemeinschaftlichen Skizzieren angebracht.

NOTIEREN Klapptische am Galeriegeländer können hochgeklappt und zum Arbeiten und Notieren bei Vorlesungen genutzt werden.

lK pa b itp efe w cs its re eh tg ed a k n m nö G en äle g n dn e re erd th

Entwerfen - Gebäude (Bestand)

Klapptische am Geländer befestigt können gedreht werden


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Arbeitsr채ume f체r Studenten


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Entwerfen - Geb채ude (Bestand)


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ZONIEREN Einzelne Filzelemente, ineinander gesteckt und so eine raumteilende Fläche bildend: In seiner Größe beliebig erweiterbar und dort anzubringen, wo er gebraucht wird, strukturiert der Paravent die Räumlichkeit & sorgt neben einer besseren Raumakkustik auch noch für eine neue Atmosphäre.

BELEUCHTEN & VERSORGEN In der Wandverkleidung befinden sich auf Brüstungshöhe pro Arbeitsplatz 2 Steckdosen zur Stromversorgung; in einem kleinen Rückversatz bestimmen LED‘s die gleichmäßige Grundlichstimmung.

Arbeitsräume für Studenten


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Entwerfen - Geb채ude (Bestand)


45

Arbeitsr채ume f체r Studenten


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Buchhandlung für Hanns - Josef Ortheil

Architektur / Innenarchitektur Domäne Marienburg Hildesheim Großer Entwurf 2 6. Semester (BA)

Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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Buchhandlung


48 Zur Aufgabe: Der Autor Hanns-Josef Ortheil plant auf der Domäne Marienburg in Hildesheim eine Buchhandlung mit einer speziellen Auswahl an 5000 (von ihm ausgesuchten) Büchern zu eröffnen.

Südansicht

Entwerfen - Gebäude (Neubau)

Ostansicht


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Zur Draufsicht: Das Gebäude schließt städtebaulich die Straßenecke ab, in dem es an der Südseite das Baufeld ganz ausfüllt. Zum Garten hin wird das Gebäude schmaler und ermöglicht über ein Patio und Fenster den Blick in den Garten. Bei gutem Wetter kann draußen das Forum genutzt werden, dass sich mittels zweier Bänke aus dem Gebäude heraus in Richtung Garten erstreckt. Das Forum im Garten ist Teil des Nutzungskonzeptes der Buchhandlung: als kulturelle Stätte sollen hier auch Lesungen und Vorträge (draußen oder im Lesebereich im Obergeschoss) stattfinden oder auch Konzerte im kleinen Rahmen im Café.

Nordansicht

Westansicht

Buchhandlung


50 Konzept

Gebäude

Materialien

Die Buchhandlung bietet neben dem Buchverkauf auch Platz für Lesungen, Diskussionen und Vorträge. Dafür eignen sich der Lesebereich im Obergeschoss, sowie die Lounge oder der Café-Bereich im Erdgeschoss, wo durchaus auch Konzerte in kleinem Rahmen stattfinden könnten. Als ein kultureller Ort, wo gleichermaßen Literaturstudenten der Domäne sowie Besucher und Kunden von außerhalb Zeit verbringen können, animiert das Gebäude, neben seinen Räumlichkeiten auch unterschiedliche Ausblicke & Einblicke in die Literatur zu entdecken.

Durch die Erschließung des Gebäudes soll der Besucher intuitiv durch die Räumlichkeiten geleitet werden. Dabei kommt das Gebäude nahezu ohne Türen aus. Der Besucher hat die Möglichkeit, sich beim Lesen zurückzuziehen (Fenster) oder gemeinsam im Lesebereich zu sitzen, sich mit anderen auszutauschen oder im Erdgeschoss einfach nur einen Kaffee zu trinken. An Ost- & Westseite gibt es jeweils ein Patio. Im Sommer kann im Erdgeschoss das Patio zum Garten hin geöffnet werden, sodass das Forum draußen genutzt werden kann.

Es sind hauptsächlich zwei Materialien verwendet worden: Beton & Nussholz. Der Beton bildet die Basis, er umhüllt das Gebäude und ist in jedem Bereich sichtbar. Ähnlich wie ein Buchumschlag verbindet er die Räumlichkeiten und die zwei Geschosse. Das Nussholz betont die Bereiche im Gebäude, an denen eine Interaktion mit den Besuchern stattfindet (Lesebereich, Bänke, Bücherregale).

Foyer

Bücherregale / Lese-Nischen

Infobereich

Lese-Niveau

Als kleines Augenmerk werden im Café Servietten aus recycelten Buchseiten ausgegeben.

Garderobe Toiletten Café Küche / Lager Lounge

Entwerfen -

Entwerfen - Gebäude (Neubau)


Erdgeschoss

Obergeschoss

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Buchhandlung


52 Schnitt A-A

Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


53

Buchhandlung


54 Schnitt B-B

Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


55

Buchhandlung


56 Schnitt C-C

Schnitt D-D

Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


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Oben: B端cherregal mit Fensternische Unten: Blick zum Schaukasten (Hintergrund) und in den Lesebereich

Buchhandlung


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Kloster für den Shaolin - Orden Architektur & Innenarchitektur Otterberg (Landkreis KL) Großer Entwurf 1. Semester (MA)

Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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Shaolin - Kloster


60 Auf dem Weinbrunner Hof in Otterberg soll der Bestand der Gastwirtschaft Hamann in das neue Shaolin-Kloster umgebaut und erweitert werden. Das Gelände liegt am Hang und bietet neben dem Neubau auch genügend Fläche zur Außenplanung an. Da der Außenraum vor allem in Bezug auf Natur und Gärten eine Rolle für das Kloster spielt, lag es nahe, die zur Verfügung stehende Fläche nicht vollflächig zu bebauen, sondern den Garten in das Ensemble von Alt- und Neubau zu integrieren und ihm einen zentralen Platz zu zusprechen.

Rechts: Baufeld mit Bestandsgebäuden Unten: Lage etwas abseits von Otterberg (Kreis Kaiserslautern) am Hang

Entwerfen - Gebäude (Neubau)


61 Die Bestandsgebäude hatten vor allem durch ihre zwei südlichen Fassadenrundungen ein einprägsames Erscheinungsbild. Generell jedoch waren die Gebäude sehr verwinkelt, formal unentschlossen und sanierungsbedürftig. Gelungen wirkte allerdings die Positionierung der Gebäude und die Eingangssituation, welche die Besucher wie in einem kleinen Hof empfing. Um soviel wie möglich zu erhalten, wurden die Bestandsgebäude hauptsächlich mit einer neuen Fassade verkleidet und in ihrer Gestalt etwas dem Neubau angepasst (Rasterung, Fensteröffnungen, orthogonale Räume). Im Bestand ist überwiegend der weltliche Bereich untergebracht. Er zieht sich von der Straßenseite etwas zurück und befindet sich dort, wo schon vorher ein öffentlicher und weltlicher Bereich war. Die Besucher des Klosters laufen den alten Weg hinauf, wo sie zunächst vom Klostercafé und Klosterladen empfangen werden.

Bestandsgebäude

Shaolin - Kloster


62 Volumenmodell - S체dwesten

Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


Volumenmodell - S端dosten

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Shaolin - Kloster


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Bestand: weltlicher Bereich Neubau: geistlicher Bereich

Lageplan mit Gartengestaltung Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


Bestand S端dansicht

Westansicht

65 Bestand Ostansicht

Ostansicht

Nordansicht

S端dansicht

Shaolin - Kloster


66 No

viz

Grundrissausschnitte aus dem Langhaus en

zim

me

r

Untergeschoss Besprechungsraum / Teeküche

Großmeister

Erdgeschoss Meisterbereich

Entwerfen - Gebäude (Neubau)

Abt/ Alt-Abt/ Vize-Abt


67

Untergeschoss

No

Keller / Lager

viz

en

Meister

GroĂ&#x;meister

Shaolin - Kloster


68 Erdgeschoss weltl. Seminar &Meditation

weltl. Wohnräume

Café & Shop

Küche

Speisesaal

Werkstatt

Studierraum Novizen

Empfang

No

viz

Studierraum Meister

en

Meister

Entwerfen - Gebäude (Neubau)

Assistent

Alt-Abt

Abt

Vize-Abt

Abt


69

1. Obergeschoss weltl. Wohnung

weltl. Wohnr채ume

Apotheke

B체ro/ Verwaltung

Lesebereich

Meditation Bibliothek

Buddhahalle

Shaolin - Kloster


70 Vertiefung Haupthaus Erdgeschoss

Sanit채r

Studierraum Novizen

Empfang Studierraum Meister Meister B체ro

Audienzraum Abt

Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


71 Empfangsbereich am Eingang

Blick ins Foyer mit Zen-Garten

Shaolin - Kloster


72 Vertiefung Haupthaus Obergeschoss Lesebereich

Meditation

Bibliothek

Buddhahalle/ Trainingsraum

Dachterrasse

Entwerfen - Geb채ude (Neubau)

Sanit채r


73 Blick 端ber Galerie zur Buddhahalle

Blick 端ber Galerie zur Treppe und Lesebereich

Shaolin - Kloster


74 Buddhahalle (Blick zum Altar)

Buddhahalle (Blick zum Schrank)

Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


Bibliothek mit Lesebereich

75

Blick vom Lesebereich in die Bibliothek

Shaolin - Kloster


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Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


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Shaolin - Kloster


78 Leuchtenkatalog (dekorative Leuchten) Empfangstresen:

Treppe:

Privaträume:

Deckenleuchte Sistema macchina della luce von CASTELLANI & SMITH - Material: Messing - Leuchtmittel: Halogenlampe 12 V - Höhe 145 cm (variabel), D 120 cm - 16 kg

Pendelleuchte Maxi 01 von MILANO (Hersteller: Bover) - Material: Messing - 2 kg - 4 x 60 W - Höhe 158 cm, D 25 cm

Pendelleuchte Model 130 Bouquet von LE KLINT - Material: Plastikfolie - max. 50 W - Höhe 32 cm - D 35 cm

Meditationsraum:

Tischleuchte Telchì von CASTELLANI & SMITH - Material: Messing - Leuchtmittel: Halogen 12V, max.35W - D 50 cm

Pendelleuchte Mobilé Stand by 5 Mobile von AQUA CREATIONS - Material: Seidengewebe & Edelstahl - max. 50 W - D 28 cm

Studierräume:

Tischleuchte AD1 von WOKA - Material: Messing - 2 kg - 2 x 100 W - Höhe 40 cm, D 40 cm Entwerfen - Gebäude (Neubau)

Pendelleuchte Stand by Quartet Pendant von AQUA CREATIONS - Material: Seidengewebe & Edelstahl - 12 x 55 W - Höhe 130 cm, D 250 cm

Pendelleuchte Model 105 von LE KLINT - Material: Papier - max. 75 W - Höhe 33 cm - D 26 cm


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Shaolin - Kloster


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Hostel Edelstolz Architektur & Innenarchitektur Kaiserslautern Innenstadt Masterthesis Sommersemester 2012

Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


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Hostel Edelstolz


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WAS IST REISEN?

…ist Erkunden

REISEN

…ist Bewegung …ist Erfahrung

…ist neugierig sein …ist Abenteuer erleben

Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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Hostel Edelstolz


84 ein Ort für Reisende… - Rheinland-Pfalz, Kaiserslautern Innenstadt - bisher kein Hotel im Low- BudgetSegment vor Ort - nach Information des Touristenbüros durchaus Bedarf nach günstigem Hotel

- 10 Min. Fußweg vom Hauptbahnhof, Alleestraße/ Ecke Kerststraße - gut erreichbar zu Fuß, mit dem Auto, mit dem Bus - Nähe zur Altstadt, Fußgängerzone, kulturellen Einrichtungen - interessanter Platz für die Zielgruppe

Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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Rosenstraße

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Allee

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Hostel Edelstolz


86 früher Feinkostgeschäft „Edelstolz“… (ca. 1933)

Foto: Stadtarchiv Kaiserslautern

… heute ungenutzte Brache (März 2012)

Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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Hostel Edelstolz


88 Entwicklung eines städtebaulichen Abschlusses: Schritt 1 klassische Blockrandbebauung

Schritt 2 Abstrahierung des Daches in Anlehnung an die benachbarten Dachformen

Schritt 3 (rechte Seite) Ablösung der Nachbargebäude für mehr Tageslicht und einen schmalen Garten Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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Hostel Edelstolz


90 Schritt 4 Einzug der vorderen Gebäudeecke zur Eingangssituation und als sich öffnende Geste

Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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Hostel Edelstolz


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Blick aus der Kerststraße

Blick aus d. Grünen Graben

Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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Blick aus der RosenstraĂ&#x;e

Blick aus der AlleestraĂ&#x;e

Hostel Edelstolz


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G

UG

2.O

Untergeschoss

2. Obergeschoss

- öffentliche Toiletten - Waschraum - Lager- und Putzräume - Archiv

- Doppelzimmer - Lesebereich mit Wanderbibliothek - Nischen & Aufenthaltsbereiche

3.OG

EG Erdgeschoss

3. Obergeschoss

- Empfang - Café - Küche - Frühstücksbereich - Lounge - Garten

- Aufenthaltsbereiche (Ruhebereiche) auf den Boxen

1.OG 1. Obergeschoss - Mehrbettzimmer - Teeküche zum Selbstversorgen - Nischen & Aufenthaltsbereiche - Gemeinschaftsduschen Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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Untergeschoss

Birkenholz

Beton

Im Untergeschoss befinden sich alle nötigen Räume zur Lagerung und anderen Funktionen. Zudem führen die Linien die Gäste des Cafés hier zu den öffentlichen Toiletten. Es gibt auch eine barrierefreie, sowie eine Personaltoilette mit Dusche.

Beton

farbige Seite/ Textilkabel Seil

rechts: Übersicht der für die Innengestaltung vorwiegend verwendeten Materialien

brünierter Stahl

Hostel Edelstolz Birke

Stahl brüniert


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Erdgeschoss Im Erdgeschoss befinden in der Nähe des Eingangs ein Informationsbereich mit 2 Computern und dem hauseigenen Stadtplan, sowie der Empfangstresen, der auch als Ausschank dient. Das Café ist sowohl Frühstücksbereich, als auch ein öffentliches Café. Die lockere Atmosphäre wird erzeugt durch unregelmäßige Tischformationen, Beistelltische und die hauseigene Betonleuchte. Im hinteren, ruhigeren Bereich hat man durch große Flügelglastüren Ausblick in den Garten. Im Sommer können die Türen geöffnet werden, sodass der Cafébereich dann auch nach draußen verlagern kann. Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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Hostel Edelstolz


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Ein Garten in der Stadt Der Abstand zu den benachbarten Häusern bietet Platz für einen kleinen, aber wunderbaren Garten mitten in der Stadt. Hier sind die Giebelwände der gegenüberstehenden Häuser begrünt, dazwischen gibt es Rasen, Pflanzen, Kräuter… im Sommer können hier Grillfeste gefeiert werden, es gibt eine Durchreiche zur Küche, sodass man draußen sitzen und sich kurz ein Getränk holen kann. Durch die Fenster, Entwerfen - Gebäude (Neubau)

die zur Gartenseite hin zeigen, blickt man direkt auf die begrünten Außenwände. Die Begrünung erfolgt über ein spezielles System, das es ermöglicht, Pflanzen vertikal anzuordnen und sie mit Wasser zu versorgen, ohne einen zu großen horizontalen Aufbau. Dafür besonders geeignet sind Sedumgewächse.

Zur Möbilierung: Im Garten befinden sich neben der Außenmöblierung (Stuhl Vegetal, Brüder Bouroullec; Tisch Tor, Montis) auch Schaukelsessel (Satala Hammock, Aqua Creations) und das Leuchtensystem (Bocci, 28.16), was sich bei der grünen Wand anbietet.


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Hostel Edelstolz


100

Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


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Detailierter Schnitt durch 2 Zimmer

Hostel Edelstolz


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Küche

1. Obergeschoss Eingestellte Boxen beherbergen hier mehrere Leute pro Zimmer (je nach Größe 3 - 6 Betten pro Raum). Klappbetten und Rollkästen sparen Platz. Die Mehrbettzimmer sind alle mit internem WC & Waschbecken versorgt, Gemeinschaftsduschen befinden sich auf dem Gang. Zwischen den Räumen befinden sich Aufenthaltsnischen mit locker zusammengestellten, bequemen Möbeln. In der Teeküche hat man z.B. die Möglichkeit, sich mittels der Kräuterbar einen frischen Kräutertee zu brühen oder den Gemeinschaftskühlschrank zu benutzen, bzw. sich eine Kleinigkeit zu essen zu machen. Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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K端che Hostel Edelstolz


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Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


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Hostel Edelstolz


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2

3

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2. Obergeschoss Hier befinden sich die Doppelbettzimmer und in der mittleren langen Nische ein eingelassener Lesebereich mit einer Wanderbibliothek. Von diesem Geschoss aus kann man bis unter das Gebäudedach schauen und die gesamte Räumlichkeit wahrnehmen. Der Blick über die Zimmerboxen macht neugierig. Abends werden Decke und der Gang so ausgeleuchtet, dass man die verschiedenen Höhen und Tiefen gut erkennen kann. Durch die verschiedenen Fenster in immer andere Himmelsrichtungen gibt es zu jeder Tageszeit andere, sehr interessante Licht- und Schattenspiele und je nach Uhrzeit kann man an den Wänden andere Lichtpunkte finden. Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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1

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Hostel Edelstolz


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Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


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Hostel Edelstolz


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Blick in die Leseecke mit Wanderbibliothek

Blick vom Flur in den Gang zur Westseite

Entwerfen - Geb채ude (Neubau)


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Blick vom Gang an der Westseite zum Aufenthaltsbereich

Ausblick vom Aufenthaltsbereich auf den Platz an der Stirnseite des Hostels

Hostel Edelstolz


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3. Obergeschoss Vom Gang im 2. Geschoss aus gelangt man über Leitern an 3 Stellen nach oben auf die eingestellten Zimmerboxen, auf die dritte Etage/ Ebene. Von hier oben erlebt man das Gebäude mit seinen Dachwölbungen, den eingestellten Räumen, verwinkelten Gängen und verschiedenen Ausblicken besonders gut und kann sich hier in den bequemen Sitzmöbeln entspannen. Eine Glasbrüstung stellt die Absturzsicherung dar und stört trotzdem das Raumempfinden nicht. Der Ausblick von der Eckbox an der Westseite ist besonders schön und die Lichtstimmung besonders abends sehr interessant. Entwerfen - Gebäude (Neubau)


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traĂ&#x;e

Allees Westansicht

SĂźdansicht

Hostel Edelstolz


114 Hostel-Einrichtung & Produkte

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6

5

4 1 Atelier Pfister - Prêles Hocker 2 Zeitraum - Bondt Hocker 3-4 Minus tio - Audrey 5 Ligne roset - Louise 6 FSB - Isis (Türdrücker & Schloss mit Schlüsselkarte) 7 Paola Lenti - Float Mini 8 Paola Lenti - Ease

7 Entwerfen - Gebäude (Neubau)

8


115

Zum einfachen Transport der Bettwäsche werden Laken und Deckenbezug zusammengerollt…

…und in den Kissenbezug gelegt.

Kis

Kis Kis

Oben: Stadtplan Kaiserslautern mit den vom Hostel empfohlenen „Edelspots“ Rechts: Liniensystem mit Piktogrammen leitet als Navigation durch das Haus Unten: Rucksackbeutel als Werbemittel wird zum Reisen vom Hostel verkauft

12

Oben: Betonleuchte, 1:1-Modell Hostel Edelstolz


116 Pr채sentation der Masterarbeit

Collage der verwendeten Materialien

Entwerfen - Geb채ude (Neubau)

Collage der Pflanzen zur Wandbegr체nung


117

Volumenmodell

Kissenbezug mit Griffen

Rucksack mit Logo

Hostel Edelstolz


118 Möbelentwurf 4. Semester (BA) „Möbel sind Linie“

das material Die Garderobe besteht aus vercromdynamische um eine linie fugenlose, zu erhalten, dynamische habe ich linie mich zu für erhalten, habe ich mich für tem Stahlrohr, ihredie Form en. die stahlrohr runde rohrform entschieden. erinnert zudem rundewurde rohrform an denabgeerinnert zudem an den leitetdievon den zwei Grundtypen des iderbügel. konventionellen glänzend-spiegelnde kleiderbügel. die oberfläche glänzend-spiegelnde oberfläche tzt diedes garderobe stahls unterstützt in ihrerSie wirkung diehängt garderobe als freies inobjekt. ihrervon wirkung als freies objekt. Kleiderbügels. gerade

der Decke und wird nach unten hin

die konstruktion größer und wölbt sich. Der Mittelteil an der diedecke garderobe aufgehängt. wird anim der stahlrohr decke aufgehängt. oben ist im stahlrohr oben ist beugt unten, einen be- geschraubt wurde, ein dübel, ein gewinde, dersich in die innach das decke ein geschraubt dübel, um der in wurde, die decke schwingten zuden vermitteln. hat man eingedreht den eindruck, wird.Eindruck sodie hatgarderobe man eindruck, kommt alsdie garderobe kommt als , die befestigung rohr derist decke, alsokann nicht die befestigung sichtbar. ist also nicht sichtbar. Dieaus Kleidung auf verschiedene

„dübel M 8“ fischer befestigungssysteme fischer b (länge 50 mm)

ein am oberen ende desein möbels am ober befestigter gewindestab befestigter (M 8; 55mm) gewin wird dann in den dübel eingedreht wird dann in d

Arten aufgehängt werden (z.B. darüdie funktion ber gespannt oder geworfen werden). beliebig dieüber kleidung die garderobe kann beliebig gehangen über die oder garderobe gelegt gehangen oder gelegt Wird sie nicht gebraucht, hat über die man tücher, rizontal werden. verlaufende es gerade gibtbereiche, horizontal über verlaufende die man tücher, bereiche, die Garderobe eine skulpturale Aus- kann. über die engeren d dergleichen pullover, akkurat hosen und hängen dergleichen kann. über akkurat die engeren hängen seiten, biegungen die wie breite an den hacken seiten, nutzbar diefreies wie sind, breite können hacken strahlung und wirkt als Objekt im nutzbar sind, können mden,jacken, etc. gehangen blusen, hemden, werden. das etc. ende gehangen des rohrs werden. ist das ende des rohrs ist Raum.

ken nutzbar, ebenso wie z.b. ein auch hacken für hüte, nutzbar, mützen.... z.b. auch für hüte, mützen....

arderobe einsetzbar in jedem ist innenraumbereich die garderobe in jedem (z.b. flur innenraumbereich und (z.b. flur und schlafzimmer foyer, wieoder auch imim bad), schlafzimmer aber auch oder im außenim bad), aber auch im außeneine decke bereich, zum sofern befestigen es einegibt. decke zum befestigen gibt.

ansicht m1:10

von der Seite

ansicht m1:10

von vorn

von oben Entwerfen - Möbel


119

Garderobe aus Stahl


120 Möbelentwurf 4. Semester (BA) „Möbel sind Fläche“ Das Standregal besteht aus 10 mm HPL-Platten (schwarzer Kern, weiße Beschichtung). Die Maße sind 150 x 40 x 40 cm. Es besteht aus einem Kasten, der auf 2 lange Platten gesteckt wird, die die Standbeine bilden. In die Platten des Korpus‘ ist außen ein florales Ornament gefräst. Dieses Muster wirkt zum einen durch den starken farblichen Kontrast zwischen Weiß und Schwarz und zum anderen durch den inhaltlichen Kontrast zwischen dem filigranen Motiv und dem günstigen Plattenmaterial. Das Regal lässt sich in jeden Wohnbereich integrieren, durch seine resistente Oberfläche ist es auch in Küche und Bad einsetzbar.

Entwerfen - Möbel

Seitenansicht Korpus

Draufsicht Korpus

Standbein mit ausgefräster Nut

Schnitt durch das Regal


121

Standregal aus HPL


122 Möbel & Objekte 1. Semester (MA) CONCRETE AND HIS EIGHT YELLOW FRIENDS Der Tisch (Maße besteht aus Beton & Stahl. Form, Gestalt und Materialitäten sind bewusst reduziert und ihre Fügung ist offen dargestellt. Das einzige Element, das farblich akzentuiert ist, addiert die zwei verschiedenen Materialien und macht es nachvollziehbar. Die Kante der Tischplatte ist gefast. Die Tischbeine „umklammern“ die Platte seitlich an den Ecken - eine stützende Geste. Gedanken zum Marketing: Zielgruppe sind Menschen, die Freude an unkonventionellem Design haben und die puristisch-reduzierte Verwendung der Materialien schätzen. Der Tisch funktioniert in vielen Umgebungen (z.B. Esstisch, Arbeitstisch, Galeriemöbel, Gartentisch, etc.) Preislich bewegt sich der Tisch im finanziellen Rahmen der Zielgruppe. Aufgrund seines Eigengewichts ist der Lieferservice des Tisches nahezu unumgänglich und im Preis inclusive.

Entwerfen - Möbel


123

Concrete and his eight yellow friends


124 Tagesstegreif Produktdesign 5. Semester (BA) Schachfiguren Die Aufgabe bestand darin, Schachfiguren zu entwerfen, die in eine Schachtel mit den Maßen 12 x 12 x 10 cm passen. Die entworfenen Spielfiguren besitzen zwei verschiedene Größen und deuten formal bereits an, welche Aufgaben und Bedeutungen sie im Schachspiel übernehmen. So sind die Bauern am kleinsten und schlicht. Die Offiziere haben die doppelte Größe, sind von ihrer Gestalt her auch auffälliger; im Schachspiel haben sie auch bedeutendere Funktionen: Der Läufer zeigt durch seine Diagonale die Richtung, die er im Schach ziehen kann. Das Pferd deutet einen abstrakten Sprung an. Der Turm ist massig, robust, er kann senkrechte und waagerechte Reihen ziehen. Das Königspaar ist von seiner Erscheinung her ähnlich: beide Figuren sind „gekrönt“, wobei der König seine Dame an Masse übertrumpft. Die Dame kann - wie auch der Läufer - diagonal ziehen, aber auch waagerecht und senkrecht. Allen Figuren ist ein flacher Fuß (Sockel) als Basis gemeinsam. Entwerfen - Produkte


125

Schachfiguren


126 Tagesstegreif Produktdesign 6. Semester Fliesen für ein Hotel: (Fliesen-) “Spiegel“ moderner Lebensformen In der heutigen Zeit, die auf Informationsaustausch, Reisen, Kontakte knüpfen, etc. basiert, entwickeln sich immer mehr Netzwerke. Im Alltag und Berufsleben müssen verschiedene Stationen erreicht, verschiedene Wege beschritten werden. Auf jenen Strecken dienen Hotels als elegante, neutrale Alternative zum Büro oder dem Zuhause. Wie dafür gemacht erscheint die Fliese als idealer Wand- und Bodenbelag für Hotels. Ihre bodenständige Keramik vermittelt Halt, die glatte Oberfläche versichert Reinlichkeit. Doch das orthogonale Fugenraster der konventionellen Fliese erinnert an Gitterkäfige!

Entwerfen - Produkte


Um aus dem altbekannten Raster der Starrheit auszubrechen, wurde ein neues Fugenbild durch eine trapezförmige Fliesenform entwickelt, die die Dynamik unserer Zeit und die Verbindungen, Wege und Linienstrukturen in unserem Alltag widerspiegelt.

Dabei bleibt die Fliese in ihren Grundeigenschaften ( wie Materialität, Oberfläche ) erhalten. Zudem wird noch der Mörtel betont, indem ihm ein farbiger Zusatz beigefügt und so die Linienstruktur bewusst betont wird. Die Fliese ist in sämtlichen Bereichen

127 des Hotels einsetzbar, sie ist durch ihre plane Oberfläche begeh- und bestellbar und leicht zu reinigen, hat aber dennoch eine räumliche Wirkung. Sie ist faktisch zweidimensional, optisch dreidimensional, woraus sich der Name ergibt: 23D.

Fliesen


128 Typografie 1. Semester (MA) Schriftentw端rfe Es sollten 2 Schriften entworfen werden mit unterschiedlichen Bedingungen: Typo1 (diese Seite) sollte einem bestimmten, aber nicht sichtbaren Grundraster folgen, es sollten Majuskeln und Minuskeln entworfen werden. Typo2 (rechte Seite) sollte aus einem kleinen Gegenstand zusammengelegt werden, wobei hierf端r das Raster sichtbar bleiben sollte.

Entwerfen - Produkte


129

Schriften


130 Produktdesign 7. Semester (BA)

Der Der Kunststoffschlauch Kunststoffschlauch besteht besteht aus einer einer Kunststoffschlauch besteht ausaus einer SnutDer - die Rüsselleuchte Kunststoffspirale, Kunststoffspirale, mit mit einer einer dünnen dünnen Kunststoffspirale, diedie mitdie einer dünnen

Als intuitiv bedienbare Leuchte bietet weißen weißen Folie Folie bespannt bespannt ist. Der Der Durchmesser Durchmesser weißen Folie bespannt ist. ist. Der Durchmesser „Snut“ durch den form-veränderbaren des Schlauches Schlauches beträgt beträgt 10 10 cm, die die volle volle desdes Schlauches beträgt 10 cm, diecm, volle Schirm die Möglichkeit, sowohl Licht Länge Länge 100 100 cm. cm. Kabel Kabel und und Fassung Fassung sind sind ausaus Länge 100 cm. Kabel und Fassung sind aus als auch Gestalt zu verändern: weißem weißem Kunststoff, Kunststoff, ebenfalls ebenfalls der DeckelabDeckelabweißem Kunststoff, ebenfalls derder DeckelabJe nach Position der Halterungsgumschluss, schluss, in welchem in welchem die die Fassung Fassung sitzt. sitzt. mis schluss, und derinStopper sich dersitzt. welchemkann die Fassung Schirm bis zu 100 cm ausdehnen und Die Die Leuchte Leuchte ist eine ist eine Deckenleuchte, Deckenleuchte, Die Leuchte ist eine Deckenleuchte, sie sie sie somit fürbenötigt indirektes Licht sorgen. Wird benötigt folglich folglich weder weder Fuß noch noch Halterung. Halterung. benötigt folglich weder FußFuß noch Halterung. der Schirm aufgezogen, so verdichtet Die Die Halterungsgummis Halterungsgummis sind sind als als Eyecatcher Eyecatcher sind eine als Eyecatcher sich Die das Halterungsgummis Material und es entsteht in den in den satten satten Farben Farben Lila Lila und und Türkis. Türkis. in den satten Farben Lila und Türkis. DieDieDie gezielte Leuchtrichtung. Kordelstopper Kordelstopper sind sind aus aus transparentem transparentem Die Kordelstopper Materialien sind sindtrend-orientiert aus transparentem :tsvon üreGvon sla redef gnurpS ausgewählt und lassen sich inDurchmesser verKunststoff, Kunststoff, haben haben einen einen Durchmesser Kunststoff, haben einen Durchmesser von schiedene Umgebungen integrieren 15 15 mm mm und und sind sind rund. rund. 15 mm und sind rund. (Büro; Kinderzimmer; Hotel; Wohnbereich; Restaurant; etc.). Form und Gestalt sind aus der Tierwelt abgeleitet. :tetielegba dlewreiT red sua mroF

MAßE MAßE & KONSTRUKTION & KONSTRUKTION MAßE & KONSTRUKTION

egnummitsthciL eiD ttelpmok mrihcS red driW .gnuuertS dnu tätisnetnI ni hcis nediehcsretnu n tstne os ,negozegfua e h t e i n n a h e z u l i c h t d i c h t e r Z y l i hcan lhartsthciL netkerid nenie red ,redn d driW .ftriw netnu e r S c h i r m k o m p l e t t i n d i e L ä n g e a u s g e z o g e ,suffid mrihcS eznag red tethcuel ,n ie( lairetaM sad ad n e l i c h t d u r c h l ä s s i g e F o l i e ) d a s L i c h t fi l t e r t . W e r d e n d i e -rev simmugsgnuretlaH Materialien für die Leuchte: driw dnu nebohcs d e r gnuhcsiM enie nam thcierre os ,negozegsua egnäL eblah eid fua run mrihcS .medieb sua Gummikordeln, Kordelstopper,

Materialien für die Leuchte: Kunststoffluftschlauch Gummikordeln, Kordelstopper, Entwerfen Produkte Kunststoffluftschlauch PIZNIRP SAD


131

Snut, die R端sselleuchte


132 Produktdesign 7. Semester (BA) Snotz - die Rüsselleuchte Als eine Variante des „Snut“ hat die „Snotz“ einen etwas größeren Durchmesser und andere Materialien: sie besteht aus einem Drahtspiralen – Gestell, das mit Jute bespannt ist. Die Halterungsgummis sind in einer neutraleren Farbe und sie hat Transparentkabel mit Messingfassung. Die Leuchte kann auf die gleiche Weise gerafft werden und verändert dadurch ihr Lichtbild und die Lichtstimmung. Der etwas grobe Charakter des nachwachsenden Rohstoffes Jute kann gerade in einer konträren Umgebung wirkungsvoll sein. Auch diese Variante kann in die gleichen Umgebungen wie der „Snut“ integriert werden. Gerüst:

Tierweld abgeleitet:

Die DieLeuchte Leuchtekann kannmehrere mehrereLichtstimmungen Lichtstimmungenerzeugen, erzeugen,indem indemihr ihrSchirm Schirmgerafft gerafftund unddie die Halterungsgummis Halterungsgummisversetzt versetztwerden. werden.Wie Wiedas dasfunktioniert, funktioniert,erklärt erklärtsich sichdurch durchdie dieMaterialien Materialien von vonallein alleinund underfolgt erfolgtintuitiv. intuitiv. IDEE

Entwerfen - Produkte

DAS DASPRINZIP PRINZIP


133

Snotz, die R端sselleuchte


134


135

konstruieren


136 Konstruktiver Entwurf 3. Semester (BA) Fassadenschnitt

Konstruieren


137

18

52

Dachgefälle 2 %

Attika Blech Brett 25 x 50 mm Stahlbeton

17

5

44

Blech Attika Kiesschicht 30 mm Bitumenbahn harte Dämmung 40 mm Dämmung 140 mm Dampfbremse Stahlbetondecke 120 mm

80

2,38

Füllstück

28

Glasfassade Alu-Profil 60 x 80 mm Isolierglas

12 Entwässerung Kastenrinne 130 x 150 mm Stahlwinkel

2,43

dauerel. Fuge

Drainschicht

Schnitt durch Glasfassade


138 Technischer Ausbau von Küche/ Bad 4. Semester (BA)

Für ein Reihenhaus wurden Küche und Bad durchgeplant sowie Armaturen, Fliesen und technischer Geräte.

Vorratskammer

Bodenentwässerung Advantix Viega Visign ER9-Rost 4971.80

11,5 Bad

78,5

90,0

63,0

Theke

Bodenfliesen 45x45 cm Villeroy & Boch Bernina 2391 RT5M

Kühlschrank Gefrierschrank 88,0 200,0

Küche

11,5

Wand- & Bodenfliesen Villeroy & Boch Bernina 2394RT5M

80,0

301,6

100,0

290,0

Heizkörper

Wohnen

Entree

Essen

±0,00

Konstruieren

80,0

80,0

41,0


139

120,0

61,0

Vorratskammer

Wand- & Bodenfliesen Villeroy & Boch Bernina 2394RT5M

Heizkörper Axor Urquior

60,0

40,0

19,0

OK Oberschrank 2,00 m DA-Haube Miele DA 416-4

241,5

201,5

184,0

20,5

80,6

93,0

Küchenspüle Starck K 751010

Backofen Miele H 4104E

Geschirrspüler Miele KD 128235

60,0

60,0

7,4

10,0

40,0

90,0

100,0

2,0

60,0

57,5 40,0

UK Oberschrank 1,60 m

Einhebel-Pro Küchenmischer DN 15 Axor Starck

60,0

20,0

100,0 200,0

101,5 24,0

11,5

61,5

60,0

3,5

262,0 375,0

Technischer Ausbau Küche & Bad


625

7,32

3

Hintereingang Gäste

A

93

Hintereingang Personal

625

Obergeschoss

140 Treppenkonstruktion 6. Semester (BA) Lager

29

Weinlager & Ausschank

625

2

1

B

Konstruktionsdetails der Stahltreppe aus dem Entwurf des Restaurants (am Anfang vorgestellt)

625

Putzraum / Abstellkammer

KĂźche

625

2,90

Sanitärbereich Personal / Gäste

Gästetreppe Empfang

625

B

Personaltreppe

Personaleingang

Haupteingang Gäste

Erdgeschoss

625

A

25

34 34 34

1,50 1,55

50

Schnitt C - C

Schnitt D - D C

21

625 55 62 62

Speisesaal Speisesaal Speisesaal

25

D

Speisesaal

Sanitärbereich Gäste Sanitärbereich Sanitärbereich Gäste Gäste

D

25

25

Neoprenband 75x5mm / Akustische Entkopplung Corten Stahlblech 5mm / klar lackiert

625 55 62 62

Schnitt A - A

6

5 6

3 33

Hintereingang Gäste Hintereingang Hintereingang Gäste Gäste

A A

Innenausbau 3_TreppenĂźbung_SS 2010_Juliane Born 857177

Lager Lager Lager

625 55 62 62

29 29 29

22 2

11 1

B B

62 6255

Putzraum / Abstellkammer Putzraum / Putzraum / Abstellkammer Abstellkammer

625 55 62 62

Speisesaal

62 6255

Sanitärbereich Personal

625 55 62 62

Anrichten Personalbereich

Personaltreppe Personaltreppe Personaltreppe

Sanitärbereich Gäste

Empfang B Empfang BEmpfang

Personaltreppe

625 55 62 62

2,90 2,90 2,90

Anrichten Personalbereich

Gästetreppe Gästetreppe Gästetreppe

B

62 6255

Sanitärbereich Gäste

Sanitärbereich Personal / Gäste Sanitärbereich Sanitärbereich Personal / Gäste/ Gäste Personal

Erdgeschoss

3 Obergeschoss

Putzraum / Abstellkammer

2

1

2

Personaltreppe

Personaleingang

Gästetreppe

Neoprenband 75x5mm / Akustische Entkopplung Neoprenband 75x5mm / Akustische Entkopplung Neoprenband 75x5mm / Akustische Entkopplung Corten Stahlblech 5mm / klar lackiert 25 Corten Stahlblech 5mm / klar lackiert Stahlblech 5mm / klar lackiert 25 25 Corten

Schnitt A - A Schnitt A - AA - A Schnitt

äude aus dem 18. Jahrhundert, in dem sich ein Restaurant   soll die edie ausvom demdem 18. 18. Jahrhundert, in dem sichsich ein Restaurant

  die die Empfang äude aus Jahrhundert, in dem ein Restaurant

  soll Bsollwerden. Erdgeschoss ins Obergeschoss (Speisesaal) fßhrt, geplant e die vom Erdgeschoss ins ins Obergeschoss (Speisesaal) geplant werden. vom Erdgeschoss Obergeschoss (Speisesaal) fßhrt, geplant werden. em Konzept des Restaurants (Wein) entsprechend, ausfßhrt, Stahl (Corten) konstruiert Haupteingang Gäste Konzept des Restaurants (Wein) entsprechend, Stahl (Corten) konstruiert em Konzept des Restaurants (Wein) entsprechend, Stahl (Corten) konstruiert nfalls wird noch eine Trockenbauwand benÜtigt,aus anaus welcher die A Treppe an einer lsWange wirdwird noch eineeine Trockenbauwand benÜtigt, an Seite welcher Treppe an einer nfalls noch Trockenbauwand benÜtigt, an welcher die Treppe einer e befestigt wird. Auf gegenßberliegender liegtdie die Treppe aufan einem, ange befestigt wird. Auf gegenßberliegender Seite liegt die die Treppe auf auf einem, endswand Wange befestigt wird. Auf gegenßberliegender Seite liegt Treppe einem, montierten, Winkel auf. Unter der Treppe

  sich eine, Ăźber das Personaltreppe Personaleingang wand montierten, Winkel auf. Unter der der Treppe

  sichsich eine, Ăźber dasdas ndswand montierten, Winkel auf. Unter Treppe

  eine, ßber zugängliche Abstellkammer (Putzraum). gängliche Abstellkammer (Putzraum). zugängliche Abstellkammer (Putzraum).

M 1:100 M 1:100 tikal und horizontal) 1:20 M 1:100 und M 1:20 M 1:5 tikalhorizontal) und horizontal) 1:20 M 1:5M 1:5

A

ppenĂźbung_SS 2010_Juliane Born 857177 Ăźbung_SS 2010_Juliane Born Born 857177 ppenĂźbung_SS 2010_Juliane 857177

Erdgeschoss

Blech zur Verblendung Blech zurzur Verblendung Blech Verblendung oberhalb der GK-Ständerwand oberhalb derder GK-Ständerwand oberhalb GK-Ständerwand

Stahlblech 75x5 mm Stahlblech 75x5 mm Stahlblech 75x5 mm

25

Haupteingang Gäste

50

Erdgeschoss

Konstruieren C

25 25 25

62 6255

D D

6 66

D

Empfang Sanitärbereich Personal / Gäste

5 55 6 66

C C

62 6255

Corten Stahlblech 3mm / klar lackiert Corten Stahlblech 3mm / klar lackiert Corten Stahlblech 3mm / klar lackiert Anti-DrĂśn-Matte 5mm Anti-DrĂśn-Matte 5mm Anti-DrĂśn-Matte 5mm B

Schnitt D - D

Schnitt C - C

Schnitt D - D

Schnitt C - C

25

D

50

Speisesaal

Sanitärbereich Personal

62 6255

Sanitärbereich Personal / Gäste

Gästetreppe

KĂźche

C

3,55 3,55 3,55

PutzraumFoyer / Abstellkammer Foyer Foyer

62 6255

B KĂźche

Putzraum / Abstellkammer Putzraum / Putzraum / Abstellkammer Abstellkammer

62 6255

1 Weinlager & Ausschank

Sanitärbereich Personal Sanitärbereich Sanitärbereich Personal Personal

1,50 1,55

25

1,50 1,55

25

21 625

D D

25 25 25 21 21 21

1,50 1,50 1,50 1,55 1,55 1,55

29

D

25 25 25

2,90

C

C Lager

50 50 50

93 29

B

C

Speisesaal esaal Speisesaal

3

Schnitt Schnitt CC - C-- C Schnitt C C

Schnitt Schnitt DD - D-- D Schnitt D D

Hintereingang Weinlager & Gäste Ausschank

A

11 11 11

Hintereingang Personal

17 17 17

Lager

62 6255

Erdgeschoss Erdgeschoss Sanitärbereich Personal Hintereingang Gäste

A

625 55 93 62 62

Haupteingang Gäste Haupteingang Haupteingang Gäste Gäste

2,90 3,25 3,25 3,25

A

A Personaltreppe Hintereingang Personal

62 6255

Obergeschoss

A

21

7,32

KĂźche KĂźche KĂźche

7,32

B

34 625

Weinlager &

Ausschank Weinlager & Weinlager & Ausschank Ausschank Speisesaal

Personaleingang onaleingang Personaleingang

Weinlager & Ausschank inlager & Weinlager & sschank Ausschank

625 55 62 62 7,32 7,32 7,32

A

Stahlblech 75x5 mm

93 93 93

Hintereingang

Personal Grundrisse & Schnitt Hintereingang M 1:100 Hintereingang Treppenschnitte (vertikalPersonal und Personal horizontal) M 1:20 Details M 1:5

Blech zur Verblendung oberhalb der GK-Ständerwand

625 55 62 62

Sanitärbereich Personal Sanitärbereich

11

Personaltreppe

Sanitärbereich Personaltreppe Personaltreppe Personal Fßr ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, in dem sich ein Restaurant   soll die Personal Gästetreppe, die vom Erdgeschoss ins Obergeschoss (Speisesaal) fßhrt, geplant werden. Diese soll, dem Konzept des Restaurants (Wein) entsprechend, aus Stahl (Corten) konstruiert werden. Ebenfalls wird noch eine Trockenbauwand benÜtigt, an welcher die Treppe an einer Obergeschoss Seite ßber die Wange befestigt wird. Auf gegenßberliegenderObergeschoss Seite liegt die Treppe auf einem, Obergeschoss an die Bestandswand montierten, Winkel auf. Unter der Treppe   sich eine, ßber das Personal-WC zugängliche Abstellkammer (Putzraum).

34

C

625 55 62 62

Corten Stahlblech 3mm / klar lackiert Anti-DrĂśn-Matte 5mm

Anrichten Personalbereich Anrichten Anrichten Personalbereich Personalbereich

3,25

Foyer

Putzraum / Abstellkammer

17

Weinlager & Ausschank

3,55 625 55 62 62

Sanitärbereich Personal


141

A

B

wolle) 220 mm

Stahlblech 3 mm

Dauerelastische Fuge

4 8

  Mineralwolle als Zwischendämmung GK-Platten doppelt 25 mm

4

Epoxidharz Lack 3 mm Parkett 24 mm Kleber 5 mm Holzwerkstoffplatten 22 mm Trittschalldämmung 20 mm Holzbalken / Dämmung (Mineralwolle) 220 mm Lattung 40 mm Gipskartonplatten 15 mm

A

5

6

Epoxidharz Epoxidharz Epoxidharz LackLack 3Lack mm 3 mm Lack 3 mm Epoxidharz 3 mm Parkett 24 mm Parkett Parkett 24 mm mm Parkett 2424 mm Kleber Kleber 5 mm 5 mm Kleber 5 mm Kleber 5 mm Holzwerkstoffplatten 22 mm Holzwerkstoffplatten Holzwerkstoffplatten 22 mm mm Holzwerkstoffplatten 2222 mm Trittschalldämmung 20 mm Trittschalldämmung Trittschalldämmung 20 mm mm Trittschalldämmung 2020 mm Holzbalken / Dämmung (Mineralwolle) 220 mm Holzbalken Holzbalken / Dämmung / Dämmung (Mineralwolle) (Mineralwolle) 220220 mm 220 mm Holzbalken / Dämmung (Mineralwolle) mm Lattung 40 mm Lattung Lattung 40 mm mm Lattung 4040 mm Gipskartonplatten 15 mm Gipskartonplatten Gipskartonplatten 15 mm mm Gipskartonplatten 1515 mm

B

AB BB

A AA

B

Stahlblech 3 mm

Dauerelastische Fuge

4

7

223

45 43 10

95

5

Handlauf Eiche 45x45 mm mit Kunststoffsteckprofil

2

45 43 10

A

5

5 5

1,06

5

6

1,06

Dauerelastische Fuge

6

1,06

4

4 44

Trittschalldämmung 20 mm OKFF Holzbalken / Dämmung (Mineralwolle) 220 mm OG Lattung 40 mm Gipskartonplatten 15 mm

10

doppelt 25 mm GK-Platten GK-Platten doppelt 25doppelt mm25 mm 25GK-Platten mm GK-Platten doppelt

1,06

8

6,36

7

6

6 6

1,06

Handlauf Eiche

625

625

625

625

625

6 66

6

3

4

10

7 77

Estrich, 55 mm Estrich, Estrich, schwimmend schwimmend 55 mm 55 mm Estrich, schwimmend 55schwimmend mm Trennlage Trennlage Trennlage Trennlage Mineralwolle 140 mm Mineralwolle Mineralwolle 140140 mm 140 mm Mineralwolle mm Trittschalldämmung Trittschalldämmung Trittschalldämmung harthart 20hart mm mm hart 20 mm Trittschalldämmung 2020 mm Abdichtung gegen aufsteigende Feuchte Abdichtung Abdichtung gegen gegen aufsteigende aufsteigende Feuchte Feuchte Abdichtung gegen aufsteigende Feuchte Bodenplatte Bodenplatte Bodenplatte Bodenplatte Dauerelastische Dauerelastische Fuge Fuge FugeDauerelastische Fuge Dauerelastische

2

Stahlblech 3 mm

7

8 88

Handlauf Eiche

B

OKFF OG

Pfosten-Riegel-Konstruktion Pfosten-Riegel-Konstruktion Pfosten-Riegel-Konstruktion Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Stahl-V  aus Stahl-V  Stahl-V  ausaus Stahl-V  fĂźr die Trockenbauwand fĂźr diefĂźr Trockenbauwand fĂźr Trockenbauwand die Trockenbauwand die M 1:100 M 1:100 M 1:100 M 1:100             ("Pfosten") 100x100 mm, ("Pfosten") ("Pfosten") 100x100 mm, 100x100 ("Pfosten") 100x100 mm,mm,                         ("Riegel") 70x70 mm ("Riegel") ("Riegel") 70x70 70x70 mm70x70 ("Riegel") mmmm

8

OKFF OG

OKFF OKFF OKFF OG OG OG OKFF EG

Handlauf Eiche Handlauf Eiche Handlauf Eiche

335

625

625

625

625

625

625

625

7,315

Handlauf Eiche

45 43 10 Handlauf Eiche 45x45 mm mit Kunststoffsteckprofil

17 x 1150 x 3 mm Stahlwinkel Stahlwinkel 17 x 1150 x1150 3xmm 1150 xmm 3 mm Stahlwinkel 17 x17 x 3Stahlwinkel

223

125

AB BB

A AA

Dauerelastische Fuge

3 33

Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Stahl-V  fĂźr die Trockenbauwand M 1:100    ("Pfosten") 100x100 mm,       ("Riegel") 70x70 mm

8

2

6

4

B

625

7

Estrich, schwimmend 55 mm Trennlage Mineralwolle 140 mm Trittschalldämmung hart 20 mm Abdichtung gegen aufsteigende Feuchte   Mineralwolle als Zwischendämmung Bodenplatte GK-Platten doppelt 25 mm

3

Podestlänge Podestlänge 920 mm Podestlänge 920920 mmmm Podestlänge 920 mm

125 125125

625

22

95

Innenausbau 3_TreppenĂźbung_SS 2010_Juliane Born 857177

Stahlblech Stahlblech 3 mm 3 mm 3 mm Stahlblech

A

625

7,315

10

Stahlwinkel 17 x 1150 x 3 mm

625

2

5

5 55

625

10

125

625

10 10

Stahlwange 5 mm Stahlwange Stahlwange 5 mm 5 mm Stahlwange 5 mm GK-Platten GK-Platten GK-Platten doppelt doppelt 25 mm 25 mm doppelt 25 mm GK-Platten doppelt 25 mm Mineralwolle (Zwischendämmung) Mineralwolle Mineralwolle (Zwischendämmung) (Zwischendämmung) Mineralwolle (Zwischendämmung) Podestlänge 920 mm Vierkantstahlprofil Vierkantstahlprofil Vierkantstahlprofil 100x100 100x100 (nicht(nicht (nicht 100x100 (nicht Vierkantstahlprofil 100x100 sichtbar) sichtbar) sichtbar) sichtbar) Stahlblech 3 mm GK-Platten GK-Platten GK-Platten doppelt doppelt 25 mm mm doppelt 25 mm GK-Platten doppelt 25 25 mm

335

2 2

5

45 43 10

Stahlblech 3 mm

Dauerelastische Fuge

OKFF EG

35 45 44 4453 43 10 10 10 Stahlwange 5 mm Handlauf Eiche 45x45 mm Handlauf Handlauf EicheEiche 45x45 Eiche mm 45x45 mm Handlauf 45x45 mm GK-Platten doppelt 25 mm mit Kunststoffsteckprofil mit Kunststoffsteckprofil Kunststoffsteckprofil mitmit Kunststoffsteckprofil Mineralwolle (Zwischendämmung) Vierkantstahlprofil 100x100 (nicht 95 95 95 sichtbar) GK-Platten doppelt 25 mm Imbussenkschraube verzinkt Imbussenkschraube Imbussenkschraube verzinkt verzinkt Imbussenkschraube verzinkt m 4x40 mm Din 7991 m 4x40 m mm 4x40 Din mm 7991 7991 m 4x40 mm DinDin 7991

1,06

95 Imbussenkschraube verzinkt m 4x40 mm Din 7991

3

6

Estrich, schwimmend 55 mm Trennlage Mineralwolle 140 mm Trittschalldämmung hart 20 mm Abdichtung gegen aufsteigende Feuchte Bodenplatte

223

3

B

4

4 4

4

Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Stahl-V  für die Trockenbauwand M 1:100 Epoxidharz Lack 3 mm    Parkett ("Pfosten") 24 mm 100x100 mm, Kleber 5       mm         ("Riegel") 70x70 mm22 mm Mineralwolle als Zwischendämmung Holzwerkstoffplatten Mineralwolle Mineralwolle als Zwischendämmung als Zwischendämmung Mineralwolle als Zwischendämmung

223

50 x 3 mm

4

A

223 223

m

Stahlblech 3 mm

Dauerelastische Fuge Stahlblech Stahlblech 3 mm 3 mm 3 mm Stahlblech Dauerelastische Dauerelastische Fuge Fuge Fuge Dauerelastische

  Mineralwolle als Zwischendämmung GK-Platten doppelt 25 mm

95

OKFF OKFF OKFF EG EG EG 335

OKFF EG

5 5 5 5 33 55 5 55 5 5 5 62 3362 62 62562 6255 62562 6255 62562 6255 6262 6255 6262 6255 6262 6255 62 33 62 62 62 5 5 7,315 7,317,31

Innenausbau 3_TreppenĂźbung_SS 2010_Juliane Born 857177 Innenausbau 3_TreppenĂźbung_SS Innenausbau 3_TreppenĂźbung_SS 2010_Juliane Born 2010_Juliane 857177 Born 857177 Innenausbau 3_TreppenĂźbung_SS 2010_Juliane Born 857177

Imbussenkschraube verzinkt m 4x40 mm Din 7991

Stahlwange 5 mm GK-Platten doppelt 25 mm

Innenausbau Treppe

A


142 Mรถbelkonstruktion 4. Semester (BA)

ST

ST

ST

ST

In mehreren รœbungen wurden verschiedene Varianten eines Wandkastens konstruktiv gezeichnet. Hier sind ein paar Ausschnitte zu sehen.

ST

ST

Lamello 4x19 mm

ST

ST

ST

ST

ST

ST

ST

ST

ST

ST

Lamello 4x19 mm

ST

ST

ST

Lamello 4x19 mm

ST

ST

ST

21

ST

ST

ST ST

ST

21

ST

21

ST

380

408 450 408 450

ST

21

ST

21

380

ST

ST

ST ST

ST ST

ST

408 450

ST ST

ST ST

ST

ST ST ST

ST

ST

ST

300 300

ST

ST

ST

ST

300 258 253

Lamello 4x19 mm

ST

17 16

ST

ST

ST

ST

300 258 253

ST

ST

ST

ST

300 300 258 258 253 253

ST

ST

289

ST

19

ST

9 19 5

380 380

6

ST

ST

ST

6 6

17 16

9 19 5 9 19 5

19

289

17 16

19

289

17 16

ST

25

25 220 220

Konstruieren

20

9

44 9

6

9 19 5

19

289

17 16


143

Oben links: Variante mit Klappt端r & Einlegeboden Oben rechts & unten: Variante mit alternativer Klappt端r und Schubladenkasten Wandkasten


144


145

inszenieren


146 Kurzfilm „Nach t ruhe“ 2. Semester (MA) Im Kultur-Seminar zum Thema: Film im Sommer 2011 entstand unter der Leitung der Filmkünstlerin Susan Chales De Beaulieu eine Kurzfilmreihe unter dem Titel: „Was macht die Innenarchitektur eigentlich nachts?“ Nach vorheriger Beschäftigung und Inspiration u.a. durch das 1933 veröffentlichte Essay „Lob des Schattens“ von dem japanischen Autor Junichiro Tanizaki wurden Kurzfilme nach Mitternacht gedreht, die im Halbdunkeln aufgenommen wurden. Mit der Kamera wurden Schatten erforscht und subtil auf die Besonderheiten hingewiesen. Die Filmreihe wurde am 6. Juli 2011 im Union-Theater Kaiserslautern uraufgeführt und des öffteren danach in unterschiedlichem Rahmen gezeigt. Im Juni 2012 wurden in der Galerie Renate Kammer in Hamburg Filmstils, Drehbücher und ein Film (als Loop) ausgestellt.

Inszenieren


147

Filmprojekt Nachtruhe


148

Filmstil aus dem Kurzfilm „Nach t ruhe“ Ausschnitt aus dem Kurzfilm „Nach t ruhe“ (Szene: die Verwandlung)

Inszenieren


149

SuSan ChaleS de Beaulieu

mit 21 Studenten der Masterklasse Architektur und Innenarchitektur der FH Kaiserslautern

WaS maCht die innenarChitektur eigentliCh naChtS? Filmstills, Drehbücher und Kurzfilme 21. Juni bis 12. Juli 2012

Pressemitteilung

Raum|Spannung, 2011 | Nadine Gebauer und Lena Voigt

HAMBURGER ARCHITEKTURSOMMER 2012 SuSan ChaleS de Beaulieu

Filmpremiere 6. Juli 2011 Union-Theater Kaiserslautern mit Susan Chales De Beaulieu

WaS maCht die innenarChitektur eigentliCh naChtS?

Eine Ausstellung der Galerie Renate Kammer vom 21. Juni 2012 bis zum 12. Juli 2012 Eröffnung: Donnerstag, 21. Juni 2012, um 19 Uhr, Begrüßung: Renate Kammer, Galeristin Einführung: Susan Chales de Beaulieu, Filmkünstlerin und Dozentin „Hinters Licht geführt“ (Vortrag): Natias Neutert, Performancekünstler, Philosoph und Dichter Dreiteilige Filmvorführung: 7. Juni 2012, 19 Uhr, 8. Juni 2012, 19 und 21.15 Uhr, 14. Juni 2012, 21.15 Uhr, Metropolis Kino, Kleine Theaterstr. 10, 20354 Hamburg, Reihe: „Liebhaber des Halbschattens“ Was sieht man, wenn man wenig sieht? So könnte am 21. Juni eine Frage an die Besucher der Ausstellung „Was macht die Innenarchitektur eigentlich nachts?“ lauten. Womit bereits die zweite Frage gestellt wäre. Inspiriert von Jun‘ichirô Tanizaki, dem japanischen Autor des 1933 veröffentlichten Essays „Lob des Schattens“, erforschten im Jahr 2011 21 Studenten der Fachhochschule Kaiserslautern – konfrontiert mit denselben Fragen – den dunklen Raum mit der Kamera. Entstanden sind zehn Drehbücher und Kurzfilme über das Verborgene und die Nacht, über „Metamorphosen“, „(t)raumwelt“ oder „stillLEBEN“ – außerdem Filmstills unterschiedlichen Formats, die das kreative Potential von Licht und Dunkelheit zeigen. Die Schönheit der Schattengestalten aus verschiedenen Perspektiven aufzunehmen, die Abwesenheit von Licht und damit von konkreter, visueller Information „festzuhalten“ und all das sichtbar zu machen, was Linse und Auge nur noch schemenhaft wahrnehmen – das war die Absicht von Susan Chales de Beaulieu, Filmkünstlerin und Dozentin. Das Projekt setzte sie mit Masterstudenten des Studiengangs Innenarchitektur im Sommersemester 2011 um. Susan Chales de Beaulieu wurde in Stockholm geboren, sie lebt und arbeitet in Hamburg. Anlässlich des Hamburger Architektursommers eröffnet die Galerie Renate Kammer die Ausstellung „Was macht die Innenarchitektur eigentlich nachts?“ am 21. Juni 2012 um 19 Uhr.

Ausstellung der Filmstils & Drehbücher Galerie Renate Kammer Juni 2012, Hamburg Filmprojekt Nachtruhe


150 Moodboards - Stimmungen 5. Semester (BA) Bei diesem Seminar stand das Darstellen von Befindlichkeiten, das AusdrĂźcken von Stimmungen im Vordergrund. Rechte Seite: In der ersten Arbeit ging es um eine anmutende Komposition aus WeiĂ&#x; und dem Schweigen. Nächste Seite (156-157) Bei der zweiten Arbeit wurden Stimmungstafeln erstellt, die zu einem Text stehen. Die Tafeln wurden mehrfach behandelt, bis das beste Ergebnis entstanden war. Das Raue und Erdige der zweiten Arbeit steht dabei als Kontrast zur ersten.

Inszenieren


151

Weißes Duett Zwei Komponenten, ein Ensemble. Das Spiel zweier Substanzen von Weiß unterschiedlicher Beschaffenheit. Eine Aussage unterbricht… tacet.

Moodboards


152

Ein hübsches Experiment, das sich der Form seines Lebens nähert. Wachstum. Die Zukunft gestalten wird? Groß die Herausforderungen. Verantwortung übernehmen. Mut machen. Das Gefühl zu können. Symbolisieren, wie der Mensch grundsätzlich zweifele. Künstler, Konsequenzen, die im Ambiente der Zeit denken. Die Idee verbreitet verführerischen Glanz.

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153

Moodboards


154 Messestandgestaltung 1.Semester (MA) Drinnen & Draußen Gefordert wurde ein Ideenentwurf für einen Messestand mit dem Motto „Drinnen und Draußen“, mit dem der Studiengang Innenarchitektur auf der IMM (Internationale Möbelmesse Köln) sich präsentieren kann. Die Ausarbeitung und Ausstellungsstücke sollten vom nächsten Team ausgeführt und entworfen werden. Zur Idee: Während des Studiums wurden hauptsächlich Möbel und Produkte für den Innenraum entworfen. Dabei wohnen und leben Menschen auch auf Terrassen, Balkonen oder im Garten. Passend zum Motto sollten daher also Möbel und Produkte für den Innenund Außenbereich entworfen werden. Der Messestand: Damit die Möbel einen Bezug erhalten, funktioniert der Messestand wie eine grüne Wiese mitten in der Messehalle. Für die zugewiesene Fläche wird Rollrasen ausgelegt, darüber wird eine Plane gespannt, auf die mittels Beamer Wolken und Himmelsbilder projeziert werden. Die Möbel können unkompliziert auf dem Rasen plaziert werden. Durch den geringen Budgetverbrauch bleibt mehr Geld für die Herstellung guter Ausstellungsobjekte. Die Besucher werden von ganz alleine aufmerksam schon durch die ungewohnte Tatsache, ein „Draußen“ im „Drinnen“ vorzufinden! Inszenieren

was fehlt?

Möbel & Dinge!


155

Oben Himmel… Aufbau: Als Bodenbelag wird Rollrasen ausgebreitet, sodass eine Wiesenfläche entsteht. Über der Fläche wird das Bild eines sonnigen Himmels projektiert.

Inmitten der Messehalle - also im „Drinnen“ - entsteht ein „Draußen“. …unten Rollrasen! Inmitten der Messehalle - also im „Drinnen“ - entsteht ein „Draußen“

? ? ?

Der Rasen wird zur Wiese mit Aufenthaltsqualität, lädt die Besucher zum Verweilen ein und ermöglicht Ihnen, die ausgestellten Objekte zu benutzen. Der Himmel darüber verdeutlicht das Gefühl des Draußen-seins und begrenzt den Stand nach oben hin, wodurch keine weiteren Wände und Begrenzungen mehr benötigt werden.

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Messestand Möbel


156 Tagesstegreif Messestandgestaltung Wettbewerb 6. Semester (BA) Bristle Carpet Die Firma M- Real wünschte sich für ihren Messestand eine Gestaltung mittels des eigenen Produkts (eine sehr strapazierfähige Papiertapete). Der Entwurf funktioniert wie eine Tapete auch, indem er Bahn für Bahn an die Wand angebracht wird. Jede Bahn wird durch einzelne Streifen gefertigt, die an der oberen Seite in Streifen eingeschnitten sind und übereinander geklebt werden. Der obere, eingeschnittene Teil fällt automatisch nach unten und im Gesamten wirkt alles wie ein Streifenteppich. Die einzelnen Streifen erinnern an das Abreißen einer Tapete oder an einen Tapezierpinsel. (3. Platz im Wettbewerb)

Inszenieren


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Messestand MReal


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zeichnen


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Zeichnen


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Produkte - Bleistift


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Zeichnen


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Produkte - Bleistift


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Zeichnen


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Produkte - Buntstift/ Copic‘s


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Zeichnen


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Menschen (2 Min.-Skizzen) - Fineliner


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Zeichnen


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Menschen (Akt) - Pastellkreide


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Zeichnen


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Stimmungen - Aquarell


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Zeichnen


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Stimmungen - Buntstift/ Copic‘s


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vorstellen


176 Lebenslauf Juli 1986 geboren in Berlin Juli 2005 Abitur am Goethe-Gymnasium Berlin September 2005 - Februar 2006 Tätigkeit als AuPair in Paris März 2006 - August 2006 diverse Praktika (Schreinerei; Modeatelier; Architekturbüro) Oktober 2006 - Februar 2011 Bachelor- Studium Innenarchitektur an der FH Kaiserslautern mit Abschluss Bachelor of Arts Februar 2008 - Juli 2008 Auslandssemester (Erasmus) an der Ecole Superieure d’ Architecture Interieure (ESAIL) in Lyon/ Frankreich seit Januar 2010 Studentin im BDIA (Bund deutscher Innenarchitekten) Juni 2012 Stipendium für die Werkbund Akademie Nordrhein-Westfalen Sommersemester 2012 Wissenschaftliche Hilfskraft bei Professor Dr. Ulrich Winko März 2011 - Oktober 2012 Master- Studium der Innenarchitektur an der FH Kaiserslautern mit Abschluss Master of Arts

Vita

Teilnahme an Exkursionen im Rahmen des Studiums Russland (Sankt Petersburg - Architektur); Italien (Umbrien - Aquarellieren); Schottland (Newcastle/ Edinborough/ Loch Lomond - Fotografie); Tschechien (Prag - Architektur); Deutschland (Köln/ Essen/ Stuttgart Architektur) Sprachen Deutsch (Muttersprache); Englisch (gut); Französisch (gut) Arbeitsmedien Mac OS X MS Windows MS Office Adobe-Palette (Photoshop; Illustrator; InDesign) ArchiCAD Sketchup Artlantis


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Portrait


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Herausgegeben von: Juliane Born Brandenburgische StraĂ&#x;e 13 10713 Berlin +49 (0) 176 63142586 juliane@blickwerk.net Š 2012

Impressum

Werkbuch Juliane Born  

Arbeitsproben aus dem Studium Innenarchitektur (Bachelor & Master)