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Alm-Rezepte Reiberdatschi

von Julia Heßler

Mit leckeren Reiberdatschi, zu Deutsch Kartoffelpuffer, zaubert man sich schnell das Gefühl von der Österreichischen Alm ins eigene zu Hause. Und sie sind leichter zubereitet als gedacht! Das Gericht kann man sowohl süß, mit Apfelkompott oder Preiselbeeren, als auch deftig mit Kräuterquark genießen. Zutaten für 2 Portionen 800 g große Kartoffeln (mehlig kochend) • 1 TL Salz • 2 EL feine Haferflocken (oder Semmelbrösel) • 2 Eier • 1 kleine Zwiebel • Muskatnuss • Schwarzer Pfeffer • Reichlich Öl zum Braten Die Kartoffeln waschen, schälen und reiben (nicht zu fein). Die Kartoffelmasse in einem sauberen Küchentuch gut ausdrücken. Mit dem Salz, den Haferflocken und den Eiern gründlich verrühren. Die Zwiebel fein reiben und unter den Kartoffelteig mischen. Mit Muskat und Pfeffer würzen. In einer großen Pfanne reichlich Öl nicht zu stark erhitzen. Für jeden Reiberdatschi etwa einen gehäuften Esslöffel Kartoffelmasse hineingeben und mit einem Pfannenwender flach drücken. Die Puffer so lange braten, bis sie auf der Unterseite goldbraun sind. Danach wenden und auch auf der anderen Seite goldbraun backen. Die fertigen Reiberdatschi auf Küchenpapier gut abtropfen lassen und den übrigen Teig verbraten. So heiß und frisch wie möglich servieren, dann schmecken sie am besten!

Schiwasser Das rosarote Erfrischungsgetränk aus den Alpen gilt als das Lieblingsgetränk der Skifahrer*innen. Früher bereiteten die Almwirte das Getränk angeblich nur mit aufgetautem Schnee zu. Auch wenn das Skiwasser heute mit Mineralwasser aufgegossen wird, ist der meist teure Preis auf der Alm unangemessen. Sieht man sich das Rezept des Kultgetränks nämlich genauer an, stellt man fest, es ist total simpel. Zutaten für 1 großes Glas 4 cl Himbeersirup • 6 cl Zitronensaft • 0,5 l kühles Wasser Zur Zubereitung einfach die Zutaten in einem großen Glas vermischen. Das Mengenverhältnis kann je nach Geschmack, ob man es süßer oder saurer mag, auch etwas angepasst werden. Zur Dekoration eignen sich Zitronenscheiben, Himbeeren und Eiswürfel. Klassischerweise verbindet man mit dem Schiwasser zwar den Himbeergeschmack, mit verschiedenen Sirup-Sorten lassen sich aber auch weitere leckere Varianten des Schiwassers zaubern. Eine weitere Variante erhaltet ihr, wenn ihr Sirup und Zitronensaft mit heißem statt mit kaltem Wasser aufgießt. So bereitet ihr ganz leicht anstelle eines kühlen Durstlöschers ein Schiwasser als Tee zu.

Kaiserschmarrn Bergluft, ein toller Ausblick, eine Almhütte und eine große Portion Kaiserschmarrn! Was gibt es Besseres? Zutaten für 2 Portionen 40 g Rosinen • 2 EL Rum (oder Wasser) • 3 Eier • 1 Packung Bourbon-Vanillezucker • 1/2 EL Zucker • 1/2 Prise Salz • 125 g Mehl • 250 ml Milch • 25 g Butter • Etwas Butter für die Pfanne • 2 TL Puderzucker Die Rosinen mindestens eine halbe Stunde, bevor ihr mit der Zubereitung beginnt, in Rum einlegen. Wenn ihr keinen Alkohol mögt, nehmt ihr einfach die entsprechende Menge an Wasser, um die trockenen Rosinen etwas einzuweichen. Die Eier trennen. Das Eigelb in eine Schüssel geben und mit dem Vanillezucker, einem halben Esslöffel Zucker und einer Prise Salz mit dem Handrührgerät innerhalb von einigen Minuten schaumig aufschlagen. Nach und nach rührt ihr nun abwechselnd immer jeweils einen Löffel Mehl und einen guten Schuss Milch ein, bis Mehl und Milch aufgebraucht sind. Die Butter in einem Topf oder (vorsichtig) in der Mikrowelle zerlassen und in den Teig gießen. Das Eiweiß zu einem festen Eischnee aufschlagen und diesen mit einem Löffel langsam aber gründlich unter die Teigmasse heben, bis sich eine homogene, luftige Masse daraus ergibt. Danach rührt ihr die (Rum-) Rosinen – ohne die Flüssigkeit – unter die Masse. Und schon ist der Teig fertig! Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und den Teig circa 1 cm hoch eingießen. Die Hitze reduziert ihr etwas und lasst den Teig goldgelb anbacken. Um den richtigen Moment zu erwischen, schaut ihr am besten hin und wieder darunter. Hat der Teig eine schöne goldgelbe Farbe erreicht, viertelt ihr die Masse und wendet die Stücke einzeln, um sie von der anderen Seite anzubacken. Zum Schluss zerrupft ihr den Teig mit zwei Gabeln in mundgerechte Stücke und bestreut den Pfanneninhalt mit 2 TL Zucker. Den Zucker auf dem fertigen Kaiserschmarrn lasst ihr noch kurz karamellisieren. Nun ist der Kaiserschmarrn bereit, um auf Tellern mit etwas Puderzucker und – je nach Geschmack – z.B. Apfel-, Pflaumenkompott oder Vanilleeis angerichtet zu werden. Guten Appetit!

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Adrenalin Sommersemester 2018  

Herzlich Willkommen zur neuen Ausgabe unserer AStA-Zeitschrift "Adrenalin"! In diesem Heft findet ihr unter anderem einen Rückblick auf die...

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