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Las Vegas Las Vegas´ Geschichte ist ebenso dramatisch wie die Stadt selbst. Nicht nur, dass die Rahmenbedingungen der Mojave Wüste äußerst ungünstig waren, fehlte es auch an jeglichen Ressourcen, um eine Industrie ansässig zu machen. Nichtsdestotrotz ist aus dem ursprünglichen Eisenbahn-Zwischenstopp eine Ikone der global populärsten Tourismuszentren gewachsen. Mit dem Artikel „The Tradition of Invention – Conceiving Las Vegas“ möchten Douglass & Raento darauf aufmerksam machen, dass die herkömmlichen Klassifizierungen Las Vegas´ als eine von vielen „sunbelt southwestern American communities“ oder als „culmination of southern Californian poor taste and environmental degradation“ nicht ausreichen, um den außergewöhnlichen Charakter der Stadt zu erfassen (Douglass & Raento 2004: 8). Sie betrachten die Stadt aus einer anderen Perspektive und analysieren in ihrer Arbeit die Innovationsfähigkeit Las Vegas´. Weiter argumentieren sie, dass hinsichtlich der historischen Entstehung und den damit einhergehenden Innovationsphasen, die Einzigartigkeit der Stadt eher von „ a tradition of invetion“ als „ the invention of tradition“ herrührt (Douglass & Raento 2004: 8).


Mavaricks

Die Geschichte: Betrachtete man die Gründungsumstände Las Vegas´, so fragt man sich wie es die Stadt geschafft hat, eines der global populärsten Tourismuszentren zu werden - schließlich handelt es sich ursprünglich um einen in der Wüste errichteten Zwischenstopp für Eisenbahnarbeiter, ohne nennenswerte Ressourcen, geringen Wasservorräten und der niedrigsten Besiedelungsdichte der USA (Moehring & Green 2005). Dennoch verzeichnet Nevada und speziell Las Vegas seit dem Zweiten Weltkrieg, den höchsten Bevölkerungszuwachs der Vereinigten Staaten (Douglass & Raento 2004). Mit den ersten Ankünften von Eisenbahnarbeitern und -passagieren, eröffneten Rotlichtund Glücksspiel-Etablissements, welche das Entertainment-Geschäft Jahrzehnte lang prägten. Mit dem Boulder-Damm - Bau von 1930-35 wurde ein weiterer Grundstein für Las Vegas´ Erfolg gelegt (Moehring & Green 2005). Einerseits wurde durch ihn die Wasserversorgung gewährleistete, andererseits löste er die erste Besiedlungswelle aus. Wie zuvor zogen vornehmlich männliche Arbeiter zu. Diese wurden zwar in Boulder Stadt untergebracht, Las Vegas galt jedoch als Versorgungsdreh- und Angelpunkt. (Douglass & Raento 2004) In Nevada wurde das Glücksspiel dreimalig liberalisiert. Die endgültige Legalisierung geschah 1931 und war eine staatliche Maßnahme, um die agrar-, ressourcen-, industrie- und bevölkerungsarme Stadt vor der Weltwirtschaftskrise zu wappnen. Durch diese Initiative wurde Las Vegas touristisch attraktiv und in Kombination mit den für die Dammarbeiter aufgezogenen Casinos, entstand das Fundament für die heutige Hotel- und Casinostadt. (Douglass & Raento 2004)

Die (Neu-) Erfindung: Bei der ersten Identitätsfindung der Stadt, fehlte es weniger an ironischer Selbstbetrachtung, vielmehr an Kreativität. Bis in die Mitte des 20. Jhdts, intensivierten die Gründerväter das stereotypische, west-amerikanische Grenzbereich-Image durch dunkle, ominöse Saloons (Douglass & Raento 2004). Der Bau des Boulder Dammes lockte erste, technikinteressierte Touristen an und die Legalisierungsmaßnahmen des Staats führten dazu, dass das Glücksspiel bis 1978 (Glücksspiellegalisierung in New Jersey) zu Nevadas Alleinstellungsmerkmal wurde, wovon speziell Las Vegas profitierte. Durch die Ansiedelung der Militärbasis wurden weitere, an Entertainment interessierte Tagesbesucher nach Las Vegas gezogen. Geht man von diesen Umständen aus, kann man noch nicht von einer endogenen Erfindungskraft der Stadt sprechen. Es handelt sich vielmehr um günstige, extern initiierte Entwicklungsmaßnahmen.


Um die Wirtschaft Nevadas und speziell Las Vegas´ einmal mehr anzustoßen, wurde in den 1940igern die Militärbasis „Nellis Air Force Basis“ samt einiger tausend Arbeitsplätze errichtet. Parallel dazu wuchs die Anzahl der Casinos. Bis zur Ankunft des ehemaligen Sittenpolizeimannes McAfee, erstreckten sich die „Spielhöllen“ nur entlang des „Glitter Gulch“, der Fremont Street, dem heutigen „Downtown“. Durch Guy McAfee entstand in den frühen 1940igern „The Strip“, das ironische gemeinte Pendent zu dem bekannten Sunset Blvd. Los Angeles´ - der heute jedoch vielmehr mit Las Vegas in Verbindung gebracht wird. Die Errichtung des Strips stellte jenen kritischen Augenblick dar, welcher Las Vegas´ Glücksspielsektor zweiteilte; letzterer zog Glücks spieler und Freizeittouristen der oberen Mittelschicht an und Downtown lockte Spielklientel der (einheimischen) Arbeiterklasse an. spieler und Freizeittouristen der oberen Mittelschicht an und Downtown lockte Spielklientel der (einheimischen) Arbeiterklasse an.

Noch nicht erfindungstreibend, jedoch wegbereitend waren McAfees Initiativen, dem Strip seine heutige Identität zu geben und die ersten beiden Resorts samt aller Annehmlichkeiten zu eröffnen (Douglass & Raento 2004). Durch diesen Eingriff leitete er das Auseinanderdriften von „Downtown“ und „The Strip“ ein. Dennoch verwirklichte er seine Ideen eher unkoordiniert und ohne geschäftsmännischen Charakter.


Bugsy - ära

Kurz nach der Ankunft McAfees erschien ein weiterer Protagonist, Benjamin Siegel – Bugsy. (Douglass & Raento 2004) Mit ihm begann Las Vegas wohl bunteste Periode (Land & Land 2004). Bugsy Siegel entwickelte aus dem Glücksspielsektor eine formelle Glückspielunternehmung, bei welcher „Geschäft-machen“ im Vordergrund stand (Douglass & Raento 2004). Er verbannte das Glücksspielzeitalter der Mavericks1 und setzte seine ganz eigene Vision des Strips um (Douglass & Raento 2004: 13). Ebenso wie McAfee ließ er Resort-Casinos errichten, jedoch führte er das „Hotel-Theming“ ein. Von seiner Vorstellung von Wüste und Tropen inspiriert, entstanden das „pink“ Flamingo, „[…ein Hotel-Casino das Las Vegas bis dato nicht gekannt hat…]“ (Douglass & Raento 2004: 13). Später folgten ihm die “Mob Casinos”2 : the Sands (1952), Sahara (1952), Dunes (1955), Riviera (1955), Hacienda (1956) & Tropicana (1958). Bugsy brachte nicht nur den „Maiami Beach Club“und „Monte Carlo“-Flair nach Las Vegas, sonder leitete die Verbindung zu Hollywood, Elvis und „The Big Entertainment“ ein (UNLVVorlesung 2011; Land & Land 2004).

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Cowboy-Rebellen/Ganoven

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Abkürzung für Mobster, hier: Mafioso

Bugsy, bekannt für seine Extravaganzen, ließ es sich nicht nehmen den Strip nach seinen Vorstellungen umzugestalten (Douglass & Raento 2004; Land & Land 2004). Um seine Vision eines exotischen Strips zu erfüllen, thematisierte er zunächst den Florida-Flair. Später initiierte er das Ambiente Monte Carlos, jedoch sorgten seine Mobster-Geschäftspartner dafür, dass er dessen Umsetzung nicht mehr erlebte (Douglass & Raento 2004). Bei der Thematisierung seiner Hotels durften passende Inszenierungselemente wie, die modernen, aus Florida stammenden elektrochemischen Pastellfarbtöne in der Planung nicht fehlen. Durch das neuartige Inventar schaffte es Bugsy das Interieur seines Resorts zu einer wahren Attraktion zu machen: „Everybody drove out Route 91 just to gap. Such Shapes!“ (Wolfe 1956:10-11


Auch wenn das Flamingo die bisherigen Cowboy-Casinos verbannte, stellte sich nicht der gewünschten Gewinn ein, bzw. verschuldete sich Bugsy mehr und mehr bei seinen Financiers, Zugehörige der Cosa Nostra3, was das Ende der Bugsy-, jedoch nicht der Mobster-Ära bedeutete (Aladdin, Circus Circus, The Sands, Dunes, Tropicana entstanden)(Land & Land 2004). Erst mit der Verurteilung der Cosa Nostra Bosse 1986 und der Ankunft Howard Hughes, wurden die dubiosen Geschäfte durch die heute gängigen Geschäftsmodelle ersetzt (Las Vegas Sun 2009; Douglass & Raento 2004). Nichtsdestotrotz verlor Las Vegas ihren Glanz, es schien als hätte die Stadt während der 1950-1960er ihren Höhepunkt erreicht und würde nun am Ende ihrer Reifephase stehen (Douglass & Raento 2004).

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Amerikanische Mafia

Neben kurvigen Bar-Arrangements und muschelförmigen Swimmingpools, achtete Bugsy auch auf das Gesamtbild seines Hotels. Die Szenerie sollte stimmig sein und so musste auch die Architektur des Flamingos bestächen. Nicht nur, dass sich riesige Zylinder rechts und link des Gebäudes erstreckten, überdies stiegen pinke Neonring-Blasen die achtstöckigen Fassade hinauf – „[…] like an illuminated whisky-soda tumbler filled to the brim with pink champagne“ (Wolfe 1956:1011 zit. nach Douglass & Raento 2004: 13). Beeindruckend ist, dass diese Neuerfindung eher auf Bugsys Intuition zurückzuführen ist, als auf Wissen und dennoch sind vier Komponenten des erfolgreichen Innovationsprozesses zu erkennen. So mag er sich vielleicht in der Kostenkalkulation vertan haben, nicht jedoch in der organisierten Gestaltung und Umsetzung von Inventionen. Letztendlich gab es mehrere Nachahmer, die die Idee des „Hotel-thememing“ weiter umsetzten. Dieser beschriebene Ablauf deckt sich wiederum mit dem erfolgsorientierten InnovationsprozessModell von Brockhoff (1999: 36).


Wynn - ära

Anfang der 90iger erschien ein neuer Akteur mit übermenschlichen Vorstellungen von Glamour und Inszenierung - Steve Wynn - mit seiner Neigung zu weiße Delphine, Tiger und Löwen. Trotz der rückläufigen Übernachtungszahlen, ließ sich Steve Wynn nicht davon abbringen ein Megaresort mit über 3.000 Hotelzimmern zu errichten – „The Mirage“! (Douglass & Raento 2004) Mit diesem Luxusresort gelang es Steve Wynn das heruntergekommene Image Las Vegas´ samt seines Klientel, vollkommen zu sprengen und lockte Touristen der Extraklasse nach Las Vegas, ohne jedoch die „meat-and-potatoes proles & silver-haired ladies“ (Douglass & Raento 2004: 16) zu vertreiben. Der Erfolg des „The Mirage“ animierte andere Investoren wie Kirk Kerkorian (MGM), und bald reihten sich Megaresort neben Megaresort4 entlang des Strips . Steve Wynn kaufte sich nach und nach in diverse Hotel-Casinos ein, so dass er am Ende über Immobilen aller Hotelkategorien verfügte. Zugunsten dieser Hotellandschaften mussten einige anderer Casinos weichen (Douglass & Raento 2004) Mit dem Aufbau des weltgrößten Resort versuchte Kirk Kerkorian nicht nur einen neuen Superlativ zu errichten (5.005 Hotelzimmer), sondern wollte mit

Als Steve Wynn den die Bildfläche betrat, hatte Las Vegas bereits die Sättigungsphase innerhalb Butlers (vgl. Bieger 2008) Destinationslebeszykluses5 erreicht, dennoch leitete er die Reinkarnation des heutigen Las Vegas ein. Ebenso wie Bugsys pink Flamingo, verkörpert Wynns The Mirage die Ära der 90iger und frühen Zweitausender. Analysiert man das The Mirage, so kann man auch hier wieder Parallelen zu dem Innovationsprozesse erfolgreicher Tourismusprodukte nach Hinterhuber, Pechlaner & Matzler (2001) erkennen. Das gesamte Hotel wurde auf seine Vorliebe für weiße Delphine, Tiger und Löwen abgestimmt. Neben diesen Inszenierungselementen, regte er die Philosophie des „Zeitlosseins“ durch fehlende Uhren, aufgemalte Fenster und Tageslicht an. Die Atmosphäre wurde durch sein Prinzip „ all Entrance no Exit“ (Douglass & Raento 2004: 12) intensiviert. Die Attraktionen dieses Megaresorts spiegeln das Thema Exotik wider; die elf Restaurants, der künstliche Regenwald und die große, tropische Poollandschaft war jedoch nicht genug, daneben musste ein künstlicher Vulkanausbruch und die Show von Sigfried & Roy mit ihren weißen Gefährten glänzen.

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5 Um hierzu nähere Informationen zu erhalten, bedienen Sie sich bitte der „The Tourism Area Life Cycle“

Excalibur, the Luxor, the MGM, th Monte Carlo, New York-New York, Treasure Island, Mandaly Bay, the Bellagio, Paris & Venetian

Prezi. ePortfolios, Artifacts Angewandtes Destinationsmanagement.


dem Milliarde-DollarProjekt den Familienmarkt erreichen. Ebenso wie bei seinen Nachahmern, blieb der erhoffte Erfolg jedoch aus. Nach diesem Fehlschlag ergriff Steve Wynn erneut die Initiative und legte den Fokus auf die modernen Tourismustreiber Haute Cousine, Luxus- Shopping und Kultur. So befinden sich heute vier von den insgesamt 17 US-amerikanischen Fünf Sterne-Restaurants an dem Strip. Weiter reihen sich am Strip alle erstklassigsten, internationalen Luxusboutiquen; das Caesar´s Forum verfügt über die weltweit höchste Luxusboutiquendichte. (Douglass & Raento 2004) Durch das Kulturangebot wollte Steve Wynn sich gänzlich von seinen Nachahmern abheben (Douglass & Raento 2004: 17). Für das Entertainmentprogramm konnte er Montreals Cirque du Soleil gewinnen, alle Veranstaltungen spielte sich innerhalb seiner Resorts, Treasure Island und Bellagio ab (Douglass & Raento 2004: 17). Allein für die Kunstsammlung seines Fünf Sterne-Restaurants „Picasso“, investierte er 300 Millionen US Dollar (Douglass & Raento 2004: 17).

Diese Erlebnisszenerie wurde durch die Architektur, die ganz nach Wynns Vorstellungen in Gold und weiß gehalten wurden, abgerundet. Da das The Mirage kurz nach der Eröffnung schon mit „poor, indeed predatory, service“ in Verbindung gebracht wurde, musste Steve Wynn sich bzgl. des Wohlfühlmanagements, Hilfe von seinem Bekannten und CEO der Disney Corporation, Michael Eisner holen (Douglass & Raento 2004: 18). Durch ihn schaffte es Steve Wynn die logistischen Anforderungen eines Megaresorts in dem The Mirage zu verankern (Douglass & Raento 2004). Wie zuvor wurde hier ein Grundstein für eine ganze Reihe an Megaresorts gelegt, was später Las Vegas zu der höchsten Megaresort-Dichte verhalf und der Stadt die Erfindung der Hotelzimmerstrategie, der „accomodations of scale“ sicherte (Douglass & Raento 2004: 18). Diesem Schub der Hotelriesen stand jedoch das Problem des begrenzten Platzes entlang des Strips entgegen und so mussten einige Hotels der BugsyMobster Ära weichen. Unter der führenden Hand Steve Wynns wurde eine Serie an spektakulären Explosionen veranlasst, die als eine zukunftsorientierte Vermarktungsstrategie und dem heutigen Guerilla-Marketing gleichkommt.


Der Eigentümer des Venetian, Sheldon Adelman, wollte Steve Wynn in nichts nachstehen und schloss Verträge über Kunstausstellungen mit New Yorks Guggenheim Museum und St. Petersburgs Eremitage. Nebenher entwickelte sich eine Vielzahl an kleinen, mehr oder weniger luxuriösen Entertainmentgeschäften. Las Vegas profitiert von seinen hybriden Geschäftsstrukturen und lockt internationale, aus jeder Einkommensklasse stammende Touristen an, die von der Stadt in ihren Bann gezogen werden möchten. Die damalige „Sincity“ ist heute vielmehr die „City of Entertainment“. Las Vegas intensiviert jedoch nicht in nur das Nightlife-Angebot, vielmehr haben die Verantwortlichen erkannt, dass im Zuge der Globalisierung auch die Nachfrage nach großen Messe- und Tagungszentren immer stärker wächst. Heute verfügt die Stadt über eine Las Vegas Convention and Visitor Authority, die eines der weltweit größten Tagungszentren leitet.

Auch wenn Kirk Kerkorians Versuch der Familiendestination versagte, so erkannten Las Vegas Akteure durch ihn die wahre Neuerfindungskapazität der Stadt. Ganz dem modernen Zeitgeists des globalen Tourismus entsprechend, wurde das Angebot so vielseitig wie die hybride Gesellschaft des 21. Jhdts. selbst. Neben Fünf Sterne-Restaurants reihen sich Fast-Food Ketten; neben einfachen Entertainmentgeschäften gibt es eine Vielzahl an Kunstaustellungen, Theater- und Musical- Aufführungen; neben Luxusboutiquen findet man „Low Budget-Shops“. Auch das Glücksspielangebot hat sich diversifiziert. So kann man beispielsweise den Einarmigen-Banditen bedienen, am Pokertisch spielen oder aber für Live-Boxkämpfe Sportwetten abschließen.


INNOVATIONSGRAD

MAVERICKS

BUGSY-ÄRA

WYNN-ÄRA

ZEIT

Betrachtet man die geschichtliche Entwicklung, erkennt man, dass es durchaus von Ära zu Ära sogenannte „Innovations-Treiber“ gab, die immer ausgefallenere aber auch strukturierter agierten. Ich stimme den Autoren zu, dass Las Vegas eine Stadt ist, die sich in einem fortlaufenden Innovationsprozess befindet und die Stadt ist, die sich weltweit immer wieder neu erfindet. Aus diesem Grund finde ich auch die Aussage über „the tradition of invention“ sehr treffend. Nichtsdestotrotz zehrt Las Vegas momentan noch von Wynns Neuerfindungsschub. In einer Welt, die sich so rasant weiterentwickelt, in der die Produktlebenszyklen immer kürzer werden, muss sich eine Stadt die von Neuerungen lebt, ebenso dynamisch entwickeln. Die Ära von Steve Wynn neigt sich dem Ende zu - wo bleibt der nächste Protagonist, der Las Vegas die Zukunft weist?


Literatur: Bieger, R. (2008): Management von Destinationen, 7. Aufl., München, Oldenbourg. Brockhoff, K. (1999): „Forschung und Entwicklung: Planung und Kontrolle“, 5. Aufl., München et al., Oldenbourg. Douglass, W.A./ Raento, P. (2004): The tradition of invention – Conceiving Las Vegas. Annals of Tourism Research, 31(1), 7-23. Flood, J.J./ McGough, J. (1997-2006): Las Vegas Casinos and Past Mob Ties [Online]. Available: http://www.ipsn. org/casinos.html, accessed: 28.11.2011 Hinterhuber, H./ Pechlaner, H. / Matzler, K. (2001): IndustrieErlebnisWelten: vom Standort zu Destination, Berlin, Erich Schmidt. Land, B./Land, M. (2004):A short history of Las Vegas, 2. Aufl., Reno, University of Nevada Press. Las Vegas Sun (2009): The mob of Las Vegas [Online]. Available: http://www.lasvegassun.com/photos/galleries/2009/jan/06/mob-vegas/#3961, accessed, 25.11.2011 Moehring, E.P./ Green, M.S. (2005): Las Vegas: A centennial history, Reno, University of Nevada Press. Seger, C. (2005): Grand Hotel, Schauplatz der Literatur, Köln, Böhlau Verlag. UNLV-Vorlesung: Bernhard, Bo.J. (2011): Las Vegas: A Historical and Analytical Overview, UNLV-International Gaming Institute. Wolfe, T. (1965): The Kandy-Kolored Tangerine-Flaked Streamlined Baby, New York, Farrar Straus and Giroux.

Bilder: Boulder Dam: Hoffer, R. (2010): July 7, 1930 – Construction on Hoover Damn Starts. [Online]. Available: roberthoffer.com/wp-content/uploads/2010/07/hoover_dam_400px.jpg, accessed: 25.11.2011 Slot machine: McArthur, A. (2009): Gambling legalized in Nevada. [Online]. Available: http://warnerbros.pbworks. com/w/page/9771514/Public-Enemy-%281931%29, accessed: 25.11.2011


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Las Vegas the invention of tradtion  

Die Geschichte der Neuerfindung einer Stadt

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