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Leuchtende Vorfreude

Merry Christmas – So feiern unsere Nachbarn

Feuilleton

Geschichten von Weihnachten in anderen Ländern und KulturenS.30

Weihnachtszauber in Uelzen Von Barbara Kaiser | 

ab S. 11

Zeit für neue Ideen Was wird aus unseren Dörfern | 

Film ab!

ab S. 16

17 Jahre »Mobiles Kino« in Bad Bevensen | S. 24 

Wegweiser für schwere Zeiten

Geschenk-Ideen Die besten Geschenk-Tipps finden Sie ab S. 36

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• Servicecenter + Reisebüro Eschede Bahnhofsstraße 50, 29348 Eschede

Isernhagen Langenhagen Mitte

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Tel.: (0581) 97 164-164 Fax: (0581) 97 164-169 E-Mail: kundenzentrum@der-metronom.de (Mo–Fr 7:30 – 18:30 Uhr) Aktuelle Verkehrsmeldungen und mehr:

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Kreiensen Einbeck Salzderhelden Northeim(Han) Nörten-Hardenberg

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Hier gibt es metronom Fahrkarten. www.metronom.de (0581) 97 164-164 ( Mo–Fr 7:30 – 18:30 Uhr )


Liebe Leserinnen, liebe Leser! Mit meiner besten Freundin bin ich in 25 Jahren zum Kaminabend verabredet. Wenn mal wieder viel passiert ist oder alles anders kam als gedacht, malen wir uns aus, wie es wohl sein wird: Wir haben Katzen auf dem Schoß und wohnen auf dem Dorf. Eine Konstante braucht das Leben. Wie es später einmal sein wird, treibt zur Zeit viele Menschen um: privat und beruflich. Der demografische Wandel lauert quasi hinter jeder Ecke. Auch Barftgaans schaut in dieser Ausgabe, mit welchen Konzepten die Menschen unserer Region dem Wandel entgegen wirken wollen. Wie werden unsere Dörfer in zwanzig Jahren aussehen? Wie bleiben die ländlichen Regionen attraktiv? Für Junge und für Alte? Für mich stand es eigentlich nie zur Debatte, wie und wo ich leben wollte. Ländlich natürlich! Einen kleinen Ausflug in die Stadt habe ich erst im Sommer wieder rückgängig gemacht. Der Umzug nach Uelzen war ein Zugeständnis an meinen Mann. Ein bisschen Hoffnung vielleicht, dass aus unserer Fernehe mal ein richtiges Zusammenleben wird. Er ist überzeugter (Groß-)Städter. Nachdem ich mich doch wieder aufs Dorf zurückgezogen habe, hatte ich mich gedanklich bereits abgefunden: Zusammen leben wir erst, wenn wir alt sind. Umso erstaunter war ich, als mein Ehemann mir mitteilte, zu mir ziehen zu wollen. Aber was bringt uns überzeugte »Landeier« eigentlich auf die Dörfer? Die Liebe zur Natur? Bessere Möglichkeiten Tiere zu halten? Ein stärkerer Gemeinschaftssinn vielleicht? Die Ruhe und die gute Luft? Dass unsere Kinder freier aufwachsen und jederzeit draußen spielen können? Ein richtiger Sternenhimmel? Für mich ist das Leben auf dem Land das gewisse Etwas mehr. Einfach mehr Lebens(t)raum! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen mehr Räume und Träume im Leben, eine schöne Vorweihnachtszeit und einen guten Rutsch!


Inhalt 6

Kurz berichtet It´s Tru[mann] – Heimlig Abend

7

Uelzener Weihnachtszauber

8

Willkommen zum Eiszauber in Uelzen

11

Sie geben alles bei Schnee und Eis

10

Themen Winterdienst in Uelzen

16

»Stecken Sie nicht den Kopf in den Sand...«

18

Zeit für neue Ideen auf dem Lande

19

Anpacken und verändern

20

Was bedeutet NALAMA-NT?

26

Zwei Klaviere und ein Saxophon

30

Weihnachten in fremden Ländern

38

Pro Beweis – Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt

42

Palliativversorgung – Gemeinsam den Weg gehen

44

Das Trauertagebuch

45

Buchveröffentlichung: Friedhöfe in Stast und Kreis

61

Perspektivwechsel

11 13

Feuilleton Keine anderen Götter neben mir

Wieren aus der Vogelperspektive. 

38

Foto: Schoop

Pro Beweis

Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt

Bauer kriegt ´ne Frau

14

Goethes Kaktuskopf und Freuds Albträume

15

Preistträger: Flötenwettbewerbs „Friedrich Kuhlau“

Impressum

4

Herausgeber/Verlag Kolumnist Green Lemon UG & Co.KG Jürgen Trumann [It´s Tru[mann] Wächterweg 35 | 29525 Uelzen juergen@barftgaans.de Redaktion Jugendredaktion Eva Neuls [V.i.S.d.P.] [eva] Hauke Steinmann [hauke] Tel.: 05 81 | 98 99 93 92 hauke@barftgaans.de Nicole Lütke [nicole] Nadja Bolzendahl [nadja] Onlineredaktion barftgaans.de redaktion@barftgaans.de Nicole Lütke Feuilleton nicole@barftgaans.de Barbara Kaiser barbara.kaiser@barftgaans.de | www.barftgaans.de |  Dezember 2013/Januar 2014

Gestaltung Kay Steinmann (verantwortlich) kay@greenlemon24.de Nina Meyer Hursched Murodow Tobias Kassühlke (Fotografie) Projektleitung/Medienberatung Nadja Bolzendahl nadja@barftgaans.de Tel.: 05 81 | 20 81 61 94

Medienberatung Yvonne Schmidt yvonne@greenlemon24.de Tel.: 05 81 | 20 81 61 94 Erscheinungsweise 2-monatlich Druck-Auflage 14.000 Exemplare Druck Meiling Druck | Haldensleben


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ab

Was wird aus unserer Dörfern? Der demografische Wandel in unserer Region wird sich am stärksten in den Dörfern wiederspiegeln. Mit Initiativen wie »Wieren 2030 – ein Dörfergemeinschaft packt an« arbeiten die Menschen der Region gegen die Prognosen an.

23

Freizeit Bad Bevensen –Kurstadt-Highlights

24

Der Film muss dorthin, wo die Menschen sind

25

Eine Tour mit dem Bücherbus

28

Vorweihnachtliches Ebstorf

29

Gästemagazin für die Vitalheide

39

Chronist der deutschen Teilung

40

Apotheker Hacke lässt Dampf ab

Rubriken

ab

ab

28

Geschichte auf Platt

32

Weihnachtsmärkte im Landkreis

34

Die Zeit ist reif für stille Reserven

36

Die Heilung in uns – Buchvorstellung

37

Gesundheit im Blick

41

Gastronomie im Blick

49

Geschenktipps zu Weihnachten

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Jugendredaktion

58

Kinonews

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Termine

Selbst wenn die erste Liebe längst vergessen ist, so erinnert sich doch noch fast jeder an seine erste wunderbare richtige Jeans. Diese ungewöhnliche Beziehungsgeschichte, zu dem einzig wahren Kleidungsstück, ist erfreulicherweise eine unendliche Liebe! Genau so, wie wir es uns auch im wahren Leben wünschen. Es ist ganz gleich, welchen Stil oder welche Richtung Sie persönlich mögen, schließlich ist jede Jahreszeit so einzigartig wie man selbst. Ich bin mir sicher, dass Sie bei uns immer Ihr Lieblingsstück finden und ich freue mich darauf.

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HEIMELIG ABEND »Hast du kein Zuhause?«, witzeln manchmal Bekannte, die mich wieder einmal in einem Café antreffen. Die Bemerkung darf ich dann freundlich zurückgeben und mich freuen, mir eine Wohnung leisten und mich zudem in verschiedenen Gaststuben der Stadt heimisch fühlen zu können.

Genussvolle Winterzeit im Café Hirsch Heißer Kakao mit Marshmallows, nach Mandeln duftender Mandochino oder eine entspannende Chai Latte – köstliche Kaffeespezialitäten im ganz besonderen Ambiente des Café Hirsch erwärmen Leib und Seele in der kalten Jahreszeit. Die Vereinigung von traditionellem Kaffeehausambiente mit modernem Vintagestil sorgt für eine einmalige Atmosphäre, in der man gerne verweilt. Verführerische Torten und Blechkuchen machen die Pause zum vollkommenen Genuss. An Samstagen können Sie sich hier übrigens auch mit vielfältig belegten Brötchen für den Einkaufsbummel stärken. Ob zur Kaffeepause mit der Freundin, zum Mittagssnack oder in größerer geselliger Runde, das freundliche Team freut sich auf Ihren Besuch!

Über das Christkind ist alle Jahre wieder zu hören, dass für die Eltern kein Raum in der Herberge war, ihnen ein Stall als Unterkunft dienen musste, ein Futtertrog als Babybett. Dieser Umstand, im Laufe der Zeit sehr verklärt, ergötzt als Krippenspiel die Heiligabend-Kirchgänger. Dabei war die Krippe eine Not-Unterkunft – weil »ein Gebot ausging«, ein Erlass, der alles Volk in Bewegung brachte sich registrieren zu lassen, so »auch Josef … mit Maria, seinem vertrauten Weibe«. Heute macht sich, von sozialen und finanziellen Umständen genötigt, oft genug »das Weib« allein auf, sein Kind in eine Krippe zu geben, anstatt ihm persönlich ein Zuhause bieten zu können. »Fühl dich wie Zuhause – aber benimm dich nicht so«, ist eine Begrüßung, die, üblicherweise in scherzhaftem Ton gesagt, doch eine klare Ansage beinhaltet: Passe dich unseren Regeln an und erspare uns Unannehmlichkeiten. Das ist eine, meist unausgesprochene, verbreitete Weihnachts-Maxime, die, überfordernd, Probleme geradezu provoziert, die sogar das herangewachsene Christkind unangenehm auffallen ließ: zu offen, zu geradeheraus, zu unangepasst, zu unbequem. »Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf«, steht von ihm geschrieben. Das ist tragisch. Denn er hatte alles dabei, was sich ein Gastgeber zum Fest wünschen kann: Liebevolle Aufmerksamkeit, Aufrichtigkeit, Friedfertigkeit, sogar die Fähigkeit, Wasser in Wein zu verwandeln – einen Sack voller Geschenke sozusagen. Nur dass er eine besondere Wert-Schätzung an den Tag legte, unabhängig von Wirtschaftlichkeit und Nützlichkeit. Statt Börsen-Ochs und Dukaten-Esel lud er die schwarzen Schafe in die Stube, ans »Stövchen« ein, wo sich ihre Gesichter aufhellen konnten. Wenn man statt der Altlasten und des Erwartungsdrucks einander die Voraussetzungen als gute Gaben mitbrächte, die man sich selbst wünscht: Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, guten Mut zu guter Laune; die Kinder bzw. die Eltern wiegend statt aufwiegend, zugewandt wie natürlicherweise einem Säugling – man zum Gelingen beitrüge, es heimelig und Zuhause werden zu lassen, das wäre doch… wie Weihnachten.

Mo., Di., Do., Fr. von 11.00 - 18.00 Uhr Mi. 10.00 - 18.00 Uhr Sa. 9.00 -18.00 Uhr Sonntags geschlossen, außer an verkaufsoffenen Sonntagen!

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Foto: Thomas Neidhardt – www.tnt.de

Leuchtende Vorfreude

Weihnachszauber in Uelzen vom 29.11. bis 23.12.

W

eihnachten – eine Zeit des Jahres, die die Menschen immer wieder verzaubert. Zusammenkommen, beisammensitzen und Geschichten erzählen: Die Adventsszeit ist stimmungsvoll und besinnlich. Diese Atmosphäre ist es auch, die jedes Jahr tausende Besucher zum Uelzener Weihnachtszauber und der traditionellen Fensteröffnung am Alten Rathaus zieht. Auch in diesem Jahr werden trotz des Umbaus die bunten Fenster die Dunkelheit erleuchten. Wenn Horst Schulz täglich um 18 Uhr die Trompete erklingen lässt und die Engel die bunten Bilder der Künstlerin Dagmar Glemme enthüllen, liegt stets eine festliche Stimmung in der Luft. In der St.-Marien-Kirche laden von 17.15 bis 17.45 Uhr verschiedene Chöre aus der Region zur Einstimmung zum gemeinsamen Singen ein. Ein prominenter Gast erzählt anschließend seine ganz persönliche Weihnachtsgeschichte. Am 23. Dezember wird Ministerpräsident Stephan Weil nach Uelzen kommen, um mit seiner Geschichte auf das Fest einzustimmen. Klar gehört ein Besuch des gemütlichen Weihnachtsmarktes rund um die St.-Marien-Kirche zur Vorweihnachtszeit dazu: Ein Punsch oder Glühwein, klönen und stöbern an den Ständen mit Geschenkideen und anderen schönen Dingen. In der Heilig-Geist-Kapelle lädt die liebevoll gestaltete Krippen-Szene zum Verweilen ein. Mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlen Lichterketten über den Straßen und in vielen Bäumen. Genießen Sie die Vorweihnachtszeit mit allen Sinnen! [nicole]

Festliche Melodien Vom 1. Advent an erklingen täglich in der St.-Marien-Kirche bekannte Advents- und Weihnachtslieder. Sonntag, 2.12.:  St. Petri Gemeindechor Montag, 3.12.:  Musikschule Niebuhr Dienstag, 4.12.:  Gitarren- und  Flötenkreis Rosche Mittwoch, 5.12.:  Frauenchor  »Concordia« Wrestedt Donnerstag, 6.12.:  Heiderose Harmoniker Freitag, 7.12.:  Kirchenchor Wichmannsburg Samstag, 8.12.:  Ev. Posaunenchor  Oldenstadt Sonntag, 9.12.:  Männerchöre  Bad Bodenteich, Ostedt, Suhlendorf Montag, 10.12.:  Gesangverein  »Heiderose« Stadensen Dienstag, 11.12.:  MGV »Concordia« Wrestedt

Mittwoch, 12.12.:  Kinderchor der  Uelzener Singschule Donnerstag, 13.12.:  Schulchöre der  Musikschule für Kreis und Stadt Uelzen Freitag, 14.12.: Sing- und Posaunenchor  der Christusgemeinde Nettelkamp Samstag, 15.12.:  Flötenkreis  amica musica Sonntag, 16.12.:  Weihnachtsoratorium,  17 Uhr (an diesem Tag kein  öffentliches Singen) Montag, 17.12.:  Bärbel Grosse-Chor Dienstag, 18.12.:  »Liedertafel Germania« Mittwoch, 19.12.: Choriander-Frauenchor  der Singschule Bach-Colleg Donnerstag, 20.12.: Gesangsverein  »Frohsinn Hösseringen« Freitag, 21.12.:  Shantychor  Helgoländer Jungs Samstag, 22.12.:  Kammerchor Uelzen Sonntag, 23.12.:  Orgelmusik und  offenes Singen

Knusper, knusper, knäuschen ... chen? ...wer baut das schönste Häus

Ab sofort lädt das Hotel und Restaurant »Deutsche Eiche« in Uelzen / Veerßen zum Lebkuchenhaus-Wettbewerb ein. Unter dem Motto »Wer baut das schönste Lebkuchenhaus?« sind Kinder und Erwachsene aufgerufen, ihr selbst gebautes Knusperhaus bis zum 20.12. (täglich von 7-22 Uhr) in die »Deutsche Eiche« zu bringen. Dort können die Meisterwerke von den Gästen bewundert und bewertet werden. Am 22. Dezember um 15 Uhr werden die drei besten Knusperhäuschen prämiert, den Siegern winkt neben Restaurant-Gutscheinen ein exklusiver Kochkurs in der »Deutschen Eiche«. Alle Teilnehmer erhalten einen Ehrenpreis und können nach der Prämierung ihr Knusperhaus wieder mitnehmen, um an den Weihnachtstagen das eigene Heim damit zu verschönern. Das Café in der »Deutschen Eiche« ist während der Lebkuchenhaus-Aktion täglich geöffnet und verwöhnt seine Gäste mit leckeren hausgebackenen Torten und Kuchen – kommen, gucken und genießen! Weitere Infos zum Wettbewerb immer aktuell: www.eiche-uelzen.de und Tel. 05 81 | 90 55-0.

Akzent Hotel und Restaurant Deutsche Eiche Soltauer Str. 14 | 29525 Uelzen Tel. 05 81-90 55-0 | info@eiche-uelzen.de www.eiche-uelzen.de

www.barftgaans.de | Dezember 2013/Januar2014 | 

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Willkommen zum Eiszauber in Uelzen Es ist das Winterereignis in und um Uelzen – kaum ein Event in der Vorweihnachtszeit zieht so viele Menschen in die Innenstadt wie mycity on ice. Ein attraktives Rahmenprogramm und viele Mitmach-Aktionen für Groß und Klein locken auch in diesem Jahr wieder auf die Eisbahn mitten im Uelzer Weihnachtszauber auf dem Herzogenplatz. Die Vorfreude auf den Beginn von mycity on ice in Uelzen wird täglich spürbar größer. Vom 25. November bis zum 26. Dezember 2013 verwandeln die Stadtwerke Uelzen den Herzogenplatz wieder in eine märchenhafte Eiswelt. Hier können Schlittschuh-Liebhaber auf der Eisbahn ihre Runden drehen und sich in den Pausen an den Weihnachtsbuden mit heißem Weihnachtspunsch und warmen Speisen aus dem großen kulinarischen Angebot stärken. Wen es nicht gleich aufs Eis zieht, der wird auch abseits der Eisfläche unterhalten. Weihnachtlich geschmückte Pagodenzelte, ein besonderes Kinderprogramm, spannende Wettkämpfe und spektakuläre Premieren sorgen für jede Menge Abwechslung in den Wochen vor Weihnachten. mycity on ice – Eisvergnügen mit Tradition Seit mittlerweile dreizehn Jahren ist mycity on ice in der Heideregion fester Bestandteil der Adventszeit. Eine schöne Tradition, die jedoch nur durch das große Engagement der vielen freiwilligen Helfer und Sponsoren aus der Region in dieser bewährten Form aufrechterhalten werden kann. Die Stadtwerke Uelzen, die auch 2013 wieder als Organisator und Hauptsponsor des Events auftreten, sehen in der Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur stetigen Verbesserung der Lebensqualität in Uelzen und Umgebung. »Als kommunales Energieversorgungsunternehmen, das seit mehr als 150 Jahren mit der Region verbunden ist, möchten wir diesen Entwicklungsprozess aktiv mitgestalten«, betont Franziska Albrecht, Leiterin für Marketing und Unternehmenskommunikation bei den Stadtwerken Uelzen. »Dazu gehört, dass wir bereits seit 2008 als erster Energielieferant in Niedersachsen unsere Haushaltskunden mit Ökostrom be-

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| www.barftgaans.de |  Dezember 2013/Januar 2014

liefern und damit einen wichtigen Schritt zum Gelingen der Energiewende geleistet haben. Unmittelbar spürbar für die Menschen in der Region sind natürlich auch der Betrieb des modernen und zuverlässigen Busverkehrs sowie der ganzjährige Freizeitspaß im BADUE.« Das Programm zum 13. Jubiläum von mycity on ice Pünktlich zum Beginn der kalten Jahreszeit wird der Herzogenplatz in der Uelzener Innenstadt wieder zu einer ­spiegelglatten Rutschpartie. Als vorweihnachtliches Geschenk wird allen »kleinen« pluscard-Inhabern jeden Sonntag eine besondere Ehre zuteil. Alle Kinder, die sich in der Zeit von 10 bis 11 Uhr an der Eisbahn einfinden, können mit mycity pluscard kostenlos Schlittschuh laufen. Wer keine eigenen Schlittschuhe besitzt, kann sich diese einfach vor Ort ausleihen. Nikolausparty auf dem Eis Um die kleinen Besucher dreht sich auch am 6. Dezember alles, wenn zwischen 15 und 18 Uhr die ­große Nikolausparty stattfindet. Mit einem bunten Unterhaltungsprogramm möchte mycity allen Kindern einen einzigartigen Nachmittag bereiten und lädt herzlich zu dieser ­außergewöhnlichen ­Veranstaltung ein. Natürlich dürfen auch der Nikolaus und seine Helfer nicht fehlen. Ein Highlight ist auch in diesem Jahr das traditionelle ­Stiefelbefüllen. Alle Kinder mit einer gültigen pluscard dürfen sich ihre geputzten Stiefelchen mit verschiedenen Leckereien auffüllen lassen und gleich mitnehmen. Neben dieser tollen Aktion warten unter anderem spannende Bastelaktivitäten, Spiele auf dem Eis und das Plätzchenverzieren auf die kleinen Gäste. Breakdance Vorführung der Dizwon Crew Uelzen Einen Tag danach, am 7. Dezember, erwartet die Besucher von 17 bis 18 Uhr auf der Uelzener Eisbahn eine ­Premiere: Die Breakdance-Lokalmatadore der Dizwon Crew Uelzen wer-


Mehr Infos unter: www.mycity.de ... ...oder bei Facebook: www.facebook.com/mycityonice den für ein wahres Feuerwerk sorgen. Mit einer unglaublichen Mischung aus Musik, Akrobatik und Tanz werden die Zuschauer hier ganz sicher einen spektakulären Abend erleben. Frank und seine Freunde Ein weiteres Highlight ist in diesem Jahr wieder der ­Bühnenauftritt von »Frank und seinen Freunden« am 14. Dezember ab 15 Uhr. Nicht zuletzt seit dem ­Gewinn des Deutschen Rock- & Pop-Preises in der Kategorie »Kinderlieder« gehört der Kindermusiker Frank Acker zu den erfolgreichsten Kinderliedermachern Deutschlands. Mit der »­Winter-Wunderland-Show« stellen »Frank und ­seine Freunde« auf der mycity on ice Bühne ihr Album »Winter ­Wunderland« vor. Biathlon auf dem Eis mycity und der Kreisschützenverband Uelzen holen den ­Biathlon auf die Eisbahn. Bei einem sportlichen Wettkampf ist am 15. Dezember von 15 bis 18 Uhr für ­jedermann der Spaß vorprogrammiert. Ziel beim Biathlon auf dem Eis ist es, mit Schlittschuhen einen Parcours aus ­insgesamt zwei Laufstrecken, fünf Schüssen am Schießstand und einem Slalom-Lauf mit anschließendem Abschmücken des ­Weihnachtsbaumes als Schnellster zu absolvieren. ­Anmeldungen erfolgen direkt an der Eisbahn oder über die »mycity on ice« Facebook-Seite. Auf die Gewinner ­warten tolle Preise bei der Siegerehrung ab 18.30 Uhr auf der E ­ isbahn. Mitmachen lohnt sich!

Mölders Holz-Olympiade und Christmas Rock Party Während sich die deutschen Sportler für die WinterOlympiade im russischen Sotchi noch fitmachen, verwandeln Antenne Niedersachsen und Mölders Baucentrum die Eisbahn am 21. Dezember in eine Holz-Olympiade. Ab 15 Uhr können hier alle begeisterten Heimwerker beim Kampf um den Titel hämmern und sägen was das Zeug hält. Anmelden können Sie sich direkt über die Veranstaltungsseite bei Facebook oder direkt im Mölders Baucentrum am Funkturm. Am Abend des 21. Dezember wird dann die Kult-Band »Heart Rock Café« die Stimmung auf der Eisbahn anheizen. Ab 19 Uhr sorgt die beliebte Band dafür, dass auch die Ü30Generation bei mycity on ice ganz auf ihre Kosten kommt. Mit einem tollen Musikprogramm und den größten Rock-Hymnen aller Zeiten wird die Gruppe das Eis in der Uelzener Innenstadt zum Beben bringen und die klirrende Kälte vergessen machen. Eiskunstlauf-Show und große Tombola-Auslosung Zum krönenden Abschluss des diesjährigen Eiszaubers in Uelzen erwartet alle Eisbahn-Fans ein ganz besonderes Highlight. Die Eislaufkünstler des ESC WEDEMARK SCORPIONS stellen am 22. Dezember ihr eigens für mycity on ice entwickeltes Show-Programm vor. Lassen Sie sich verzaubern von einer Kreation aus Eiskunstlauf, Tanz und Akrobatik bei peppiger Musikbegleitung. Neben der Eiskunstlauf-Show warten tolle Tombola-Preise – also Lose nicht vergessen!

mycity-Kalender (210x148mm) DruckDatei_Layout 1 01.11.13 12:00 Seite 1

15:00 – 17:00 Uhr

Montag

Dienstag

»mycity on ice « Programm 2013

Eröffnung »mycity on ice« 25

Spiele auf dem Eis

15:30 – 16:30 Uhr

Lauflernschule

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Mittwoch

Dezember Montag

Dienstag

15:00 – 17:00 Uhr

Spiele auf dem Eis

03 15:00 – 17:00 Uhr

Spiele auf dem Eis

15:00 – 17:00 Uhr

Öffnungszeiten

Spiele auf dem Eis

09:00 – 13:00 Uhr 13:00 – 19:00 Uhr 13:00 – 22:00 Uhr 10:00 – 21:00 Uhr 10:00 – 20:00 Uhr Geschlossen 13:00 – 20:00 Uhr

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Eintrittspreise pro Person 1 Stunde

Kinder Erwachsene Schlittschuhverleih / Paar

mit pluscard

19:00 – 23:00 Uhr

19:00 – 20:00 Uhr

Hüttengaudi Party

Lauflernschule

Training Eisstock28 schießen

Freitag

Donnerstag

Samstag

30

November Sonntag

10

Schulen (Mo-Fr) Eiszeit (Mo-Do) Eiszeit (Fr) Eiszeit (Sa) Eiszeit (So) 24.12.2013 25.+26.12.2013

15:30 – 16:30 Uhr

3,50 EUR 4,– EUR

15:30 – 16:30 Uhr

Lauflernschule

04 15:30 – 16:30 Uhr

Lauflernschule

11 15:30 – 16:30 Uhr

Lauflernschule

18

25

Donnerstag 15:30 – 16:30 Uhr

Lauflernschule

19:00 – 20:00 Uhr

Training Eisstockschießen 05 15:30 – 16:30 Uhr

Lauflernschule

19:00 – 20:00 Uhr

Training Eisstockschießen 12 15:30 – 16:30 Uhr

Lauflernschule

19:00 – 20:00 Uhr

Training Eisstockschießen 19

Samstag

Freitag 15:00 – 18:00 Uhr

Nikolausparty

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Training Eisstockschießen

13 19:00 – 22:00 Uhr

Eisstockmeisterschaften

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17:00 – 18:00 Uhr

Breakdance Vorführung

DIZWON Crew Uelzen

07

15:00 – 16:00 Uhr

Frank und seine Freunde

19:00 – 22:00 Uhr

Vorrunde Eisstockmeisterschaft 14 15:00 – 18:00 Uhr Mölders HolzOlympiade 19:00 – 21:00 Uhr Christmas Rock 21

18:30 – 19:30 Uhr THREE A PAIR – Livemusik aus Uelzen 08 15:00 – 18:00 Uhr Biathlon Kreisschützenverband

15

15:00 – 17:00 Uhr Eis-Show & Tombola 18:30 – 19:00 Uhr Gospel Chor 22 Just4Fun

letzter Tag »mycity on ice«

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mycity wünscht Ihnen viel Spaß bei »mycity on ice« und ein tolles Jahr 2014!

ohne pluscard

2,50 EUR 3,– EUR 3,50 EUR 4,– EUR

Mittwoch

15:00 – 18:00 Uhr SpAZ-Kinderpar ty mit Fräulein 01 Hatschi

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Sie geben Alles bei Schnee und Eis Winterdienst der Stadt Uelzen sorgt für freie Fahrt

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sei Blitzeis, da seien die Streudienste besonders gefordert. »Wir sind ja immer die ersten, die auf die Strecke gehen, das ist schon gefährlich. Besonders auf Brücken oder Steigungen kommen selbst unsere Fahrzeuge nicht mehr weiter«.

Noch schlummert der Fuhrpark, zu dem vier große Lkws für die Straße und elf kleine Fahrzeuge für die Fuß- und Gehwege gehören, in der Garage. Sobald der erste Schnee fällt oder die Fahrbahnen vereist sind, sind die Mitarbeiter auf der Straße im Einsatz. »Wir haben immer den Wetterbericht im Auge. Sobald sich Schnee und Eis ankündigen, werden die Kollegen per SMS alarmiert«, erklärt Kaune.

Ein »Urgestein« des Winterdienstes ist Christian Bergs. Seit 23 Jahren ist er mit den orangenen Fahrzeugen unterwegs. So manche Geschichte hat der ruhige 58-Jährige auf Lager. Er kennt seine Fahrzeuge – heute mit modernen Bordcomputern ausgestattet – genau. Wie viel er streut, hängt von der Eisschicht ab. Anhand des Computers kann Bergs die Richtung, in die das Salz gestreut wird, die Menge und die Richtung des Schneepfluges genau einstellen.

as Salzlager ist voll, Fahrzeuge und Geräte sind einsatzbereit. Geht es nach Jürgen Kaune, Abteilungsleiter der Betrieblichen Dienste der Stadt Uelzen, können die ersten Schneeflocken fallen. Das Winterdienst-Team der Stadt Uelzen, steht in den Startlöchern.

Die Mitarbeiter des Räumdienstes haben alle vierzehn Tage eine Woche lang Rufbereitschaft. »Gegen 4.30 Uhr alarmieren wir die Kollegen, die ersten Fahrzeuge fahren gegen fünf Uhr vom Hof«, so Kaune. Erst wenn die Kollegen da sind, wird das Streugut aufgeladen – damit es nicht fest friert. Rund 6 bis 7,5 Tonnen Salz kommen auf einen Lkw. Das Streugut muss für den ganzen Winter halten – von November bis März. Daher lagern in einem Silo auf dem Gelände 100 Tonnen Salz, in der Halle kommen nochmal 100 Tonnen Salz und 400 Tonnen Sand für die Gehwege dazu. Das verbrauchte Salz wird dann gleich wieder nachbestellt. Die große und kleinen Räumfahrzeuge sorgen im ganzen Stadtgebiet und in den äußeren Ortsteilen für freie Fahrt. 16 Mitarbeiter sind drei bis fünf Stunden unterwegs. Je nachdem, ob nur gestreut wird oder ob auch geräumt werden muss. »Die Strecken sind so gelegt, dass ein reibungsloses Abfahren möglich ist«, betont Kaune. Das Allerschlimmste

Bergs ist es gewohnt, bei Eis und Schnee unterwegs zu sein. »Manche Autofahrer verhalten sich leichtsinnig«, stellt er fest. Einige überholen ihn, einige fahren zu schnell. »Mache Fahrer denken, nur weil wir gestreut haben, ist die Straße auch frei«, sagt Bergs. Die vergessen allerdings, dass das Salz erst einige Zeit braucht, bis es das Eis auftaut. Und überhaupt – Salz wirkt nur bis zu einer Temperatur von -10 Grad Celsius. Ist die Strecke einmal geräumt und schneit es dennoch weiter, müssen die Mitarbeiter wieder von vorn anfangen. Ab 22 Uhr ist Ruhezeit für die Fahrer – bis um 4.30 Uhr wieder die Schneepflüge angeworfen werden. »Mir macht es Spaß dafür zu sorgen, dass die Menschen bei Schnee und Eis sicher im Auto unterwegs sind«, betont Bergs. Er selbst kann der Jahreszeit auch schöne Seiten abgewinnen: »Ich mag den Winter – er darf nur nicht zu lange dauern.« [nicole]

Wissenswertes zum Winterdienst Wer ist zum Winterdienst verpflichtet?

• Eigentümer von bebauten und unbebauten Grundstücken • Mieter oder Pächter einer Wohnung, eines Grundstückes oder eines Hauses, wenn sie laut Miet- oder Pachtvertrag zum Winterdienst verpflichtet sind. • Welche Flächen umfasst der Winterdienst ? • An bebaute oder unbebaute Grundstücke angrenzende Gehwege, Radwege, Gossen und Straßenabläufe. • Ist kein Gehweg oder Seitenraum vorhanden: Ein mindestens 1,50 m breiter Streifen auf jeder bebauten Seite der Straße. • An Bushaltestellen: Der Zugang vom Gehweg zur Haltestelle. • Wann und wie ist der Winterdienst durchzuführen? • Bei Schnee- und Eisglätte: Werktags bis spätestens 7.30, an

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Sonn- und Feiertagen: bis spätestens 8.30 Uhr • Bei einsetzendem Schneefall oder Eisglätte: Unverzüglich während der Hauptverkehrszeiten werktags von 7.30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 8.30 Uhr, jeweils bis 20 Uhr. • Gehwege räumen in einer Breite von mindestens 1,50 m, Radwege in einer Breite von mindestens 1m, Geh- und Radwege nebeneinander in einer Breite von mindestens 2,50 m. • Abstreuen: Generell mit Sand, Splitt oder anderen abstumpfenden Mitteln. Nicht verwendet werden dürfen: Salz und Chemikalien. Ausnahmsweise Streusalz bei Eisregen, auf Treppen, Rampen, starken Gefällestrecken. • Freischaufeln (bei Tauwetter): Die Gossen in voller Schaufelbreite und Straßenabläufe sind komplett zu räumen, damit das Tauwasser anschließend ungehindert und einfach ablaufen kann.


Feuilleton

Keine anderen Götter neben mir … as kann man an Wagner mögen? Den Mann? Schön war er gerade nicht, klein obendrein. Die Musik? Vielleicht. Auch wenn diese Selbstinszenierung ohne Ende ist und von schwülstigen Texten begleitet wird, die man besser nicht genauer aushört. Den Menschen? Den nun ganz und gar nicht; denn der gute Richard war einer, der andere gnadenlos für sich instrumentalisierte und fallen ließ, sobald sie nicht mehr nützlich waren. Und da ist sein allem immanenter Antisemitismus noch mit keinem Worte erwähnt. Vielleicht schlägt positiv seine Liebe zu Tieren, explizit zu Hunden, zu Buche? Aber das ist relativ, weil hier von einer Hundebesitzerin aufgeschrieben. Lesen wir also bei anderen nach und schauen wir! Zum Jubiläumsjahr, dem 200. Geburtstag des Sachsen, waren die Regale voll, die Bühnen dieser Republik ebenfalls. Sogar Bayreuth öffnete seine Tore einem Regisseur, der Chaos bedeuten kann: Frank Castorf. Ich habe mich dem Selbstversuch unterworfen mit der Lektüre von Kerstin Decker: »Richard Wagner mit den Augen seiner Hunde betrachtet« (Berenberg-Verlag) und Gottfried Wagner: »Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Richard Wagner – Ein Minenfeld« (Propyläen). Und ich habe fünf Stunden im Nationaltheater Weimar im »Lohengrin« gesessen. Bin ich jetzt Wagnerianer geworden? Nein, und nochmals nein! Erstens: Das Buch von Kerstin Decker ist eine kleine Belanglosigkeit, die sich nett liest. In der der Behauptung nachgespürt wird, wie Wagners Vierbeiner seine Musik inspirierten. Ob Neufundländer Robber Anteil am »Fliegenden

 Bis Montag, 16. Dezember | Ausstellungsraum Kunst-

verein | Bilder und Skulpturen Anne Kollwitz und Michael Hitschold

 Bis Sonntag, 22. Dezember Arboretum Melzingen,

Collage-Bilder von Georg Lipinsky.

 Sonntag, 17. November: St. Marien, 20 Uhr, Oratori-

sches Konzert der Reihe »75 Jahre Pogromnacht«.

 Sonntag, 24. November: Theater Bevensen, 19.30 Uhr,

Holländer« hat, ist eigentlich genauso unerheblich wie die Annahme, das Schwanzwedeln von King Spaniel Peps habe sich im »Tannhäuser« verewigt. Literarisches Fastfood also. Zweitens: Der Weimarer »Lohengrin« ist sehr sehenswert. Ein musikalischer Glücksfall die Sänger, allen voran eine Elsa (Johanni van Oostrum), die in jedem Ton und jeder Geste überzeugt. Heiko Börners Lohengrin kommt einem zu Beginn ein wenig belegt in der Stimme vor, bis zur Gralserzählung aber bewahrt er Kraft und Ausstrahlung. Die Staatskapelle Weimar wird mit der Esoterik des Vorspiels genauso fertig, wie sie dramatisch aufzutrumpfen vermag. Und die Chöre – hervorragend aufgestellt – jagen einem Schauer über den Rücken! Eine kluge Regie-Idee (Tobias Kratzer) macht aus dem auch optisch grauen Volk der Brabanter, die auf »das große Wunder warten« (in Leuchtschrift auf der Bühne) eine muntere, hoffende Gemeinschaft in zauberhaft bunten Kostümen. Die am Ende jedoch, deprimiert nach der Abreise des Ritters, wieder weggeworfen werden. Schönes, tiefes Symbol. Das Ende gleicht dem Anfang. Die Gerichtseiche auf der Bühne, um die sich alles versammelt, ist sowieso nur ein Stumpf gewesen; in Zeiten der Hoffnung visuell imaginiert als ganzer Baum… Was stört? Wagners Kriegsgeschrei: »Für deutsches Land das deutsche Schwert!/ So sei des Reiches Kraft bewert.« Und damit sind wir beim Dichterkomponisten, den Urenkel Gottfried Wagner in seinem Buch, und damit drittens, sehr detailliert, kenntnisreich und mit vielen Zitaten auf den Prüfstand und an den Pranger stellt. Dessen Publikum lässt er dabei nicht aus. Die Kapitelüberschriften sind Programm

 Freitag, 29. November: Theater an der Ilmenau, 11

Uhr, »Romeo and Juliet« (Englisch).

 Donnerstag, 12. Dezember: Kulturnhalle, 20 Uhr,

Kabarett mit Gerd Hoffmann »DENKverBOTE«.

 Dienstag, 31. Dezember: Theater an der Ilmenau, 19

Uhr, Wiener Blut«.

 Samstag, 4. Januar: Kurhaus Bad Bevensen, 19.30 Uhr,

Neujahrskonzert.

»Deutschland. Ein Wintermärchen«, Szenische Lesung  Sonntag, 5. Januar: Theater an der Ilmenau, 11 Uhr, nach Heinrich Heine. Neujahrskonzert.

 Donnerstag, 28. November: Jahrmarkttheater Bostel-

wiebeck, Premiere »Stadt, Land, Wurst«.

 Samstag, 18. Januar: Theater an der Ilmenau, 19 Uhr,

»Dornröschen«, Ballett.

Termine

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Lektüre und ein Selbstversuch im Richard-Wagner-Jubiläumsjahr 2013

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in dieser sehr gut lesbaren Publikation, die jedem Wagner-Gänger zur Kenntnis angeraten sei. Durchschritten wird das Leben des Jubilars zwischen »Der Dilettant und Scharlatan« und »Der Revoluzzer« über den »Königsliebling«, »Rassenantisemit« und »Selbstvergötterer« bis zur »Erlösungs-GmbH zum Endlösungs-Tempel« und dem »Neu-Bayreuther Etikettenschwindel«. Wir dürfen gerne den Kopf schütteln, dass Kapellmeister Christian Thielemann im Jahr 2013, auf Wagners Weltsicht und den reaktionären Gehalt seiner Opern angesprochen, allen Ernstes sagt: »In den Noten ist dafür kein Platz, denn C-Dur bleibt C-Dur.« Aber es ist ein Irrtum zu glauben, die Musik ließe sich vom ideologischen Gehalt trennen, weil Wagner sich selbst als »Programmmusiker« verstand. Er nutzte sein musikalisches Können, seine fragwürdigen Botschaften massenkompatibel zu machen. Und wenn der Auflauf der Festwiese in den »Meistersingern« in strahlendem C-Dur überwältigt, dann dürfen wir nicht vergessen, wie diese »heil`ge deutsche Kunst« einen Beckmesser (eine Wagner-Karikatur des ewigen Juden wie Alberich oder Mime im »Ring«) zuvor erniedrigte und verspottete. »Das Ohr ist ein williges Organ«, zitiert Gottfried Wagner Carl von Ossietzky, »durch das Ohr läßt sich der Kopf am leichtesten betrügen.« Und wenn ich an dieser Stelle einer wunderbaren »Lohengrin«-Aufführung das Wort rede, so insistiere ich genauso auf der Anmerkung: Indem die Bra-

banter am Ende, nach dem Platzen ihrer Träume und dem Harren auf einen »Erlöser«, wieder aus ihren farbenfrohen Kostümen steigen, wird damit gleichzeitig das königliche Kriegsgeplärr vom »deutschen Schwert« konterkariert und unterlaufen durch die Regie. »Ich kann nicht glauben«, schätzt Opernregisseur Barrie Kosky ein, »dass Menschen sagen, es gäbe keinen Antisemitismus in Wagners Stücken.« Gottfried Wagner belegt das und die Selbstüberhebung seines Ahnen mit zahllosen anderen Zitaten. Redet über dessen herablassenden Umgang mit seinem (ihm unentbehrlichen) königlichen Hofkapellmeister Hermann Levi, über sein Frontmachen gegen die Ernennung Paul Heyses als künstlerischen Leiter des Hoftheaters. Erzählt vom Schnorrer Wagner, wie ihn Meyerbeer in Paris und Liszt in Weimar kennenlernten. Man hülle sich angesichts der Begeisterung der Musik lieber in Schweigen, schreibt er und wirft dem neuen Bayreuther Familien-Clan nur halbherzige Aufarbeitung vor. Trotz anderslautender Ansagen durch Katharina Wagner im Jahr 2008 im Feuilleton der »Jüdischen Allgemeinen Zeitung«. »Je mehr ich über Wagner lese, desto schwerer fällt es mir, seine Musik aufzuführen«, bekannte Sir Simon Rattle im Interview mit der »Zeit« zum Auftakt dieses Jahres. Ist also C-Dur doch nicht gleich C-Dur? [Barbara Kaiser]


Bauer kriegt `ne Frau Premiere einer neuen Jahrmarkttheater-Produktion am 28. November in Bostelwiebeck »Stadt, Land, Wurst« heißt das neue Stück von Autor und Regisseur Thomas Matschoß, das am Donnerstag, 28. November, 19.30 Uhr, im Theaterhaus Bostelwiebeck Premiere feiert. Das klingt auf der einen Seite wie das alte Kinderspiel »Stadt, Name, Land, Tier, Beruf, Pflanze, Fluss« - auf der anderen jedoch wie: Ist eh alles egal. Wurscht eben. Dass dem Jahrmarkttheater-Ensemble, ganz gleich in welcher Zusammensetzung, seine künstlerische Arbeit keineswegs »wurscht« ist und dass Matschoß, voller Kreativität steckend, sich stets Neues, Amüsantes wie Bedenkenswertes auszudenken vermag, wissen treue Fans seit sechs Jahren. Diese turbulente Komödie nun hat alles, was das Genre braucht. »Der Titel deutet es an: Es geht um unterschiedliche Lebensentwürfe«, sagt Matschoß dazu. Stadtleben, Landleben und was diese zwei Arten des Daseins ausmachen und mit einem machen. Wie will man leben und kann man es wie vorgestellt. Und Klischees spielen natürlich auch eine große Rolle und wie man Vorurteile (vielleicht) überwindet. »Wir nehmen viele Themen, über die man stolpert«, sagt der Autor. »Manche behandeln wir ernst und manche als Gag.« Landei trifft Stadtpflanze, wortkarge Bauern, Schützenfestsauferei, Chill-out-area, Hühner mit Namen und Tierarztbesuch, Reeperbahn-Feeling. Und natürlich gibt es ein Happyend! Und Musik! Dieses Mal genauso aus der Feder von Thomas Matschoß. Die Theaterebene sei immer ganz klar, ist der sich sicher und präsentiert das Modell des Bühnenbildes, wo der Himmel auf dem Lande hoch, weit und Windräder bestückt ist. Der viel kleinere Horizont der Stadt suggeriert Bedrängnis. Ob die geistigen Horizonte von Stadt und Land dem entsprechen, sich proportional (wozu?) entwickeln oder doch reziprok erscheinen, das untersuchen fünf Schauspieler in 27 Rollen. Die Tiere – keine Angst, aus Tierschutzgründen keine lebendigen - nicht mitgezählt. Dazu gibt es Videoeinspielungen, die das Ganze noch einmal auf eine andere Ebene heben, andere Realitäten präsent werden lassen. Das Jahrmarkttheater gibt Vollgas, heißt es auf dem aktuellen Programmflyer. Und: »Es lebe die Schwundregion!« Die Gegend, wo sich Fuchs und Hase vermeintlich »Gute Nacht«

sagen, wo es bis zum nächsten Theater 100 Kilometer sind, es dafür aber Vogelgezwitscher und viel frische Luft vorrätig hat. Am Ende jedenfalls wird alles gut. Das ist das kräftigste Klischee neben dem maulfaulen Landwirt, dem düsteren Oberförster, den zwei allwissenden Weibern - Dorf-Wikipedia sozusagen – dem smartem Reitlehrer, gierigem Energieinvestor und all den anderen Figuren. »Dass alle Klischees falsch sind, ist leider auch eins«, war sich der Medienberater Karl-Heinz Karius sicher. Wir Zuschauer werden also mit dem Schlussapplaus entscheiden, wie sehr uns dieses Theater den Spiegel vorhielt.  [Barbara Kaiser] Die Premiere wird besprochen unter www.barftgaans.de Link: Feuilleton im Netz. Aufführungen am 29./30. November, 6./7., 12./13./14., 20./21., 26./27. Dezember und am 3./4. Januar 2014. Immer 19.30 Uhr Theaterhaus Bostelwiebeck. Kartentelefon: 05807/979971 oder per E-Mail: karten@jahrmarkttheater.de

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Feuilleton

Goethes Kaktuskopf und Freuds Albträume

»Schnittblumen«-Collagen von Georg Lipinsky bis Ende Dezember im Arboretum

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raucht Goethe auf seinem Dichterkopf einen großstacheligen Kaktushelm? Als Narrenkappe fürs Aushalten von Widersinnigem und Lüge vielleicht. Und warum ist Michelangelos Adam, eindeutig identifizierbar durch die Körperhaltung, so alt geworden? Verzweifelt angesichts dieser Welt, sitzt er versteckt zwischen überdimensionalen Pflanzenstängeln. Albert Einstein steckt uns nicht die Zunge heraus wie auf dem berühmten Foto, sondern zeigt uns einen Vogel. Den Finger am Artischocken bewehrten Haupte. Macht diese Pflanze schlau? Sodass man zur Erkenntnis kommt: »Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit; aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.« In unverwechselbarer Ästhetik kommen sie daher, die Bilder von Georg Lipinsky, die noch bis zum 22. Dezember im Arboretum Melzingen zu sehen sind. Der Uelzener Künstler hat sich dafür ins Reich der Flora begeben; so wie es Anspruch ist, will man seine Arbeiten an diesem Orte zeigen. »Schnittblumen« nennt Lipinsky seine zwei Dutzend Bilder. Acht von ihnen wachsen empor aus einer Art Kiste. Aus Pandoras Büchse? Hier komponiert der Maler Figuren,

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meist weibliche, in oder auf einem orangefarbenen Behältnis, aus dem die jeweilige Pflanze sprosst. Frida Kahlo trägt eine Kaiserblütenkrone und hält eine Frucht in der Hand. Eine Pfingstrose korrespondiert mit prallen Torso-Brüsten und ein Leib scheint von einer Silberdistel angepflockt, ein anderer von einer Yucca erdolcht. Jemand trägt eine Lilienkrone. Liliencron? Georg Lipinsky ist der Aus-sich-heraus-Rufer geblieben und konfrontiert uns auch mit abgelegenem Bildungsgut. Man kann das Renitenz nennen oder einen Hang zur Provokation. Angst vor seiner Fabulierlust muss man allerdings nicht haben, denn wo wäre heute noch Bildkunst als Widerhaken im öffentlichen Bewusstsein anwesend? Alles marktkonform glatt. Nicht bei Lipinsky. »Sigmunds Gärten« unter seinen Schnittblumen wuchern wie die Welten eines Hieronymus Bosch. Krakenarme, Toten-Schädel, präparierte Muskelkörper im Dschungel unserer Träume. Der große Psychoanalytiker schaut den Betrachter mit Zitronen auf dem Kopf an – alles nur vergeblich? Hat er mit den sprichwörtlichen Zitronen gehandelt in seiner Lehre? Baudelaires »Blumen des Bösen« unter Lipinsky Schnittblumen reden keineswegs von Überdruss, Melancholie oder Weltenschmerz. Ein Armeetarnanzug und ein blutiges Hemd, dazu das Logo von United Colors of Benetton – das sind die mit der umstrittenen Werbung – und man könnte dazu den Dichter zitieren: »Und blutige Prachtentfaltung der Zerstörung.« Die Arbeiten Georg Lipinskys sind trotz aller Fülle sachlich kühler Detailrealismus, zerschnittene (Schnittblumen!) und in anderen Zusammenhang gefügte Petitessen. Aber Vorsicht, wie immer bei Collagen: Es entstehen falsche Bilder aus echten. Als solche führen die Werke ein magisches Eigenleben. Wie die asiatische Schöne, die auf dem Kopf das Ensemble des Holdenstedter Schlosses trägt. Hoch oben. Unantastbar.Vor der Dame ein Absperrgitter. Obacht: Hochkultur? Denken Sie, was Sie wollen!  [Barbara Kaiser]


Abschlusskonzert des 15. Internationalen Flötenwettbewerbs „Friedrich Kuhlau“ Preisträgerinnen und Preisträger Kategorie I: Flöte Solo/Flöte und Klavier 1. Preis: Andrea Mairhofer/Italien, Alexey Zuev/Russland. 2. Preis: Katherine Batemann/USA, Seungwon Lee/Südkorea. 3. Preis: Shu-Torng Lin/Taiwan.

Besprechung unter

Kategorie II: Zwei Flöten/ Zwei Flöten und Klavier 1. Preis: Aya Komatsu, Reina Abe/beide Japan. 2. Preis: Sooeun Choi/Südkorea, Wen-Yi Tsai/Taiwan. 3. Preise: Verena Beatrix Schulte, Lara Hüttemann/beide Deutschland. Eva Szabados/Ungarn, Pantxoa Urtizberea/Frankreich.

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Feuilleton im Netz

Kategorie III: Drei Flöten/Vier Flöten 1. Preis: Maximilian Josef Randlinger/Deutschland, Matvey Demin/Russland, Sunghyun Cho/Südkorea. 2. Preis: Holly Melia, Sarah Bennett, Helen Wilson/alle Großbritannien. 3. Preise: Elzbieta Drozdowska, Anna Jasińska, Seweryn Zapłatyński/alle Polen, Eva Szabados/Ungarn, Pantxoa Urtizberea/Freankreich, Barbara Chemelli/Österreich, Elisa En Alena Zagler/Italien. Den Sonderpreis des Soroptimist Club International erhielt: Katherine Bateman/USA.

Anke Scheuermann - Dietsche Gudesstr. 11 | 29525 Uelzen Telefon: 05 81 | 1 47 95

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Auch Emmendorf gehört zu den »schwächeren« Dörfern der Analyse.

„Stecken Sie nicht den Kopf in den Sand, handeln Sie!“

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ussterbende Dörfer ohne Infrastruktur, eine Bevölkerung, die mehrheitlich über 65 Jahre alt ist und leere Häuser: So könnte das Szenario für den Landkreis Uelzen im Jahre 2030 aussehen. Dr. Franziska Lehman vom Planungsbüro pro loco aus Bremen und Dr. Jens-Martin Gutsche vom Büro Gertz Gutsche und Rümenapp aus Hamburg stellten den politischen Mandatsträgern aus Stadt und Kreis Uelzen das zu erwartenden Szenario vor und zeigten Handlungsempfehlungen für die Kommunen auf.

Die Bevölkerung altert und schrumpft

Die Analyse der Bevölkerungsentwicklung für die 27 Gemeinden des Landkreises mit insgesamt knapp 200 Ortsteilen ergibt einen Rückgang der Bevölkerung in allen Teilen des Kreises bis 2030 um 17 Prozent. Der Landkreis hätte dann noch etwa 78.800 Einwohner (Ende 2009: rund 95.000) Noch deutlicher ist der Rückgang bei den Einwohnern unter 25 Jahren: im Kreisdurchschnitt 35 Prozent. Die Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalte wird steigen. Dazu wird es mehr Seniorenhaushalte geben. Die Nachfrage nach gebrauchten Immobilien wird sinken. In allen Einheits- und Samtgemeinden machen die alten Immobilien aus den Jahren von 1958 bis 1979 ein knappes Drittel aus – aber diese Häuser werden nicht mehr nachgefragt. Kurz gesagt: Es fehlen seniorengerechte Mietwohnungen in den zentralen Orten.

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Unverkäufliches Bauland und Leerstände

Dr. Gutsche zeigte den interessierten Gästen auf, dass es im Kreis ein Überangebot an Bauflächen gibt, die nicht mehr zu verkaufen sind oder für die es keine Nachfrage mehr gibt. Es bestehen Flächenreserven von etwa 220 Hektar, das entspricht etwa 2.300 Wohneinheiten im gesamten Landkreis. Die Analyse ergab zudem, dass der Anteil von leerstehenden Wohnungen und Häusern stetig ansteige.

Fünf Ortsteiltypen

Die Experten für Regionalentwicklung teilten unter verschiedenen Aspekten den Landkreis in fünf Typen ein. Grundlage waren die Infrastruktureinrichtungen und die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen.

Typ A – die Kerne

Dazu zählen die zentralen Bereiche von Uelzen, Bienenbüttel, Bad Bevensen und Ebstorf. Insgesamt gehören 14 Ortsteile dem Typ A an. Die Entwicklung dieser Kerne ist stabil. Die Orte altern langsamer und es wandern weniger Menschen ab.

Typ B – die ehemaligen Zuzugsgemeinden

Diese Orte waren primäre Orte von Siedlungserweiterungen. Sie profitieren von der unmittelbaren Nähe zu den Kernen (beispielsweise Wriedel, Hanstedt I, die weiter entfernt gelegenen Ortsteile von Bienenbüttel). In diesen Teilen vollzieht sich aktuell der demografische Wandel.


Typ C – der Übergangsbereich

Diese Orten zeichnen sich durch eine überdurchschnittliche Bautätigkeit in den letzten Jahren aus. Hier nimmt die Altersgruppe über 65 Jahren besonders zu (beispielsweise Suhlendorf, Lüder, Barum, Altenmedingen)

Typ D – der hart getroffene ländliche Raum Ist der häufigste aller fünf Typen. Fast 27 Prozent aller Ortsteile gehören zu diesem Typ. Viele dieser Orte sind sehr klein (beispielsweise Holthusen I, Haaßel)

Typ E – die kleinteiligen Brennpunkte der Problemlagen

Diese 32 Ortsteile haben die schlechteste Prognose. Es sind die kleinsten Orte in den Randlagen des Kreises. Viele Menschen sind in der Vergangenheit aus diesen Orten abgewandert (beispielsweise Eimke, Stoetze, Stadensen).

Leitbild: Kooperation für stärke Zentren

Um eine positive Entwicklung für alle Orte und Ortsteile zu erreichen, schlagen die Experten eine Kooperation auf allen Ebenen vor – von den Kommunen bis zum Kreis. Folgende Handlungsempfehlungen wurden vorgeschlagen: • Schaffung von seniorengerechten Wohnungen • Barrierefreiheit im öffentlichen Raum • Gute Anbindung an ÖPNV-Angebote • Nähe zu Einrichtungen der Nahversorgung und sozialen Infrastruktur sowie der hausärztlichen Versorgung • Nähe und gute Erreichbarkeit von Kindergarten, KiTa und Grundschule • Attraktive Angebote in innerörtlichen Bereichen auch für Familien mit Kindern • Guter energetischer Standard der Wohnungen • Leerstandskataster: aktuelle Kenntnisse über derzeitigen und zukünftigen Leerstand • Stärkung der innerörtlichen Bereiche der Ortsteile • bedarfsgerechte, zurückhaltende Neuausweisung von Baugebieten, vor allem in den Gruppen D und E Fazit: Ausgehend von den rückläufigen Bevölkerungszahlen wird deutlich, dass die Schaffung von attraktiven, nachfrageorientierten Wohnungsangeboten im Zentrum einer neuen kommunalen Strategie stehen muss. Dazu kommt die Ausstattung mit sozialer Infrastruktur: Nahversorger, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, ein attraktives Freizeitangebot. Viele gerade kleine Ortschaften werden dieses Angebot nicht mehr vorhalten können. Eine Strategie wäre es deshalb, mit anderen Kommunen und dem Landkreis ein gemeinsames Entwicklungskonzept zu erarbeiten. Kooperationen zwischen Gemeinden werden notwendig sein, um einen attraktiven Standard in der Region halten zu können. Auf den Kreis kommen große demografische Veränderungen zu. Zeit, sich diesen zu stellen.  [nicole]

Weihnachtsstimmung in der Markthalle

Samstag, 30. November Kulinarisches, Künstler und ihr Handwerk, ca. 16 Uhr: Der Hamburger Nachtwächter Volker Roggenkamp liest Heine, Kästner, Ringelnatz & Konsorten auf Platt- und Hochdeutsch Sonntag, 8. Dezember, 19.30 Uhr Als ideale musikalische Einstimmung auf die Weihnachtszeit singen Amy Rodenburg (Sopran) aus den USA und Mira Teofilova (Klavier) aus Bulgarien. »Veni, Veni Emmanuel«, »Stille Nacht», »The Little Drummer Boy«, »The Christmas Song« und vieles, vieles mehr. Eintritt: 12 Euro, Kartenvorverkauf im Marktladen. Samstag, 14. Dezember, Beginn 11 Uhr Kochen, Backen, Singen und der Nikolaus kommt, Künstlern über die Schulter schauen... Samstag, 21. Dezember, Beginn 11 Uhr Besonderes vor dem Fest: Kulinarisches, Künstler und Kunsthandwerk, talentierte Künstler zeigen ihr Können. Ab ca. 16 Uhr stimmt der Hamburger Nachtwächter Volker Roggenkamp aufs Fest ein.

Musicaltag in der Markthalle 6. Dezember (Nikolaus)

Weihnachtsmusical für Kinder, 9.30 Uhr + 11 Uhr angemeldete Kindergärten und Gruppen für Kinder und Junggebliebene, Eintritt 5 Euro um 15.30 Uhr Let's Twist – Christmas Show mit Stars aus der Musical-Szene Hamburg Eintritt 12 Euro, Beginn um 19.30 Uhr Kartenvorverkauf im Marktladen.

Markthalle 2014

Freitag, 10. Januar, 19 Uhr Bernd Vocht, Osteopath und Heilpraktiker aus Wieren, stellt sein Buch »Ein heilender Weg vor«. Um Anmeldung wird gebeten unter stepbystep-vocht@t-online.de oder telefonisch unter 05825-831412 www.markthalle-bienenbuettel.de www.barftgaans.de | Dezember 2013/Januar2014 |  17 Markthalle: 05823-9542220 Dorfgespräch: 05823-9542230


Zeit für neue Ideen auf dem Lande Wieren: Eine Dörfergemeinschaft packt an Zwei Drittel aller ländlichen Gemeinden verlieren Bevölkerung – Dörfer in ihrer Existenz bedroht – Landflucht beschleunigt sich: Das sind nur drei der Schlagzeilen, die täglich vom Niedergang der ländlichen Gemeinden künden. Eine Studie des Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (»Die Zukunft der Dörfer. Zwischen Stabilität und demografischen Niedergang«) erklärt, dass es in Deutschland bis 2050 zwölf Millionen Menschen weniger geben könnte. Dieser Niedergang werde überwiegend ländliche Regionen treffen. Die Studie zeigt außerdem auf, dass eine Vielzahl von Faktoren, wie beispielsweise die schnelle Erreichbarkeit von Schulen, Ämtern, Einzelhandel oder Ärzten, die Stabilität eines Ortes beeinflussen. Und noch ein Punkt wirke sich positiv aus: Je mehr sich die Bewohner für ihre eigenen Belange engagieren, desto stabiler sind ihre Ortschaften. Die Bewohner der ehemaligen Gemeinde Wieren und Lehmke packen ihre Zukunft an. Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen und versuchen so, ihren Wohnort weiter lebenswert zu gestalten. Uwe Kufner und Dieter Schoop stehen nur stellvertretend für viele, die sich seit Jahren unermüdlich einsetzen. »Ich will in Wieren nicht nur wohnen, ich möchte hier leben«, beschreibt Schoop seine Motivation. Er lebt mit seiner Familie seit über 30 Jahren hier; engagierte sich bei der Prinzengarde des TuS Wieren, bei der Aktion »Sommerbad Wieren« und beim Arbeitskreis Handwerk, Handel und Gewerbe. »Es ist wichtig, immer wieder neue Ideen zu entwickeln, um den Ort und die umliegenden Dörfer attraktiv zu machen«, so Schoop. Ideen hatten die Wierener immer viele: der Weihnachtsmarkt, das Dorffest – oder der Adventskranz im Dorf, an dem an jedem Sonnabend in der Vorweihnachtszeit eine Kerze entzündet wird. Selbstverständlich sei das nicht, dass sich so viele Einwohner ehrenamtlich engagieren. »Aber es zeigt, dass wir alle den Willen haben in Wieren gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.« Nur dem Einsatz und jahrelangen Engagement der Wierener ist es zu verdanken, dass sich nicht nur die Wierener jeden

Sommer über ihr Bad freuen können, das es seit 2000 eigentlich nicht mehr geben sollte. Die Sommerbäder in Stadensen und Wieren sollten aufgrund von Sparmaßnahmen geschlossen werden. Die »Aktion Sommerbad Wieren« (ASW) gründete sich im April 2000 zunächst als Bürgerinitiative und wollte »zur dauerhaften Existenzsicherung des Sommerbades Wieren beitragen.« Uwe Kufner, Vorsitzender der ASW erzählt, dass das Bad 2004 erneut vor dem Aus stand. 2005 übernahm dann die »Aktion Sommerbad Wieren« als Verein das Bad und führt es seitdem in Eigenregie. »Der Betrieb kostet rund 210.000 Euro, davon bezahlt die Samtgemeinde Aue 42.000 Euro. Die Kosten für Betrieb, Erhaltung und Investitionen müssen wir selbst tragen. Die Samtgemeinde hatte in den zurückliegenden Jahren nur das Notwendigste investiert. Darum war es erforderlich, dass wir die Technik komplett erneuern mussten«, erzählt Kufner. Dank vieler ehrenamtlichen Helfer und Spender kann der Betrieb aufrechterhalten werden, auch Investitionen sind möglich. »Das geht nur, weil Firmen und viele Bürger vor Ort beispielsweise unentgeltlich helfen und wir nur die Materialkosten bezahlen müssen«, so Kufner. Rund 8.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden kommen so durchschnittlich in einem Jahr zusammen. Ein Einsatz, der sich lohnt. Rund 30.000 Badegäste haben 2013 das Schwimmbad in Wieren genutzt. Und noch wichtiger: Fast alle Kinder der benachbarten Grundschule in Wieren haben hier schwimmen gelernt.

Infos & Termine Mehr Informationen zur "Aktion Sommerbad Wieren" gibt es im Internet: www.sommerbad-wieren.de Am Samstag, 30. November, 18 Uhr, wird die 1. Kerze am Adventskranz entzündet.

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Workshop zu den Themen: Grund- und Nahversorgung, mobiler Einzelhandel, Dorfladen, Ärzte …

Anpacken und Verändern

Wieren 2030: Dörfer für die Zukunft rüsten und attraktiv gestalten Trotzdem müssen sich alle Beteiligten im Klaren sein, dass es Nur wenn sich die Gemeinden auf die Zukunft vorbereiten, nicht das Ziel sein kann, alles wieder so herzustellen wie es können sie für Neubürger attraktiv werden. Eine gute Verfrüher einmal war: Kreative Lösungen sind gefragt! Eine bekehrsanbindung und Infrastruktur, finanzierbare Immobilien sondere Herausforderung stellt die Versorgung mit Lebensund ein reiches Vereinsleben: Das macht unsere Dörfer lemitteln dar, seit der kleine EDEKA in Wieren geschlossen hat. benswert. Wenn alle mit anpacken, hat das Leben auf dem Dass sich hier ein Discounter niederlässt, ist weitestgehend Land eine Zukunft. In der Ortschaft Wieren als Mittelpunkt ausgeschlossen. Eine Arbeitsgruppe zum Themenfeld Verund größtem Dorf der Altgemeinde Wieren und Lehmke sorgung beschäftigt sich mit eben dieser »Dorfladen«-Thewerden noch viele alltägliche Bereiche abgedeckt: Kindermatik. Das fehlende Angebot macht besonders den älteren garten und -tagestätte, die Grundschule und die ärztliche Bürgern zu schaffen. Versorgung sind noch vorhanden. »Eine unserer Herausforderungen ist es, diese auch zu erhalten«, so Peter Meyer, eiUm den demografischen Wandel positiv zu beeinflussen, ner der Initiatoren von »Wieren 2030«. müssen die Dörfer auch für Familien attraktiv bleiben. Unter dem Motto »Lebensraum Wieren 2030 – eine Dörfer»Schule, Kindergarten, das Vereinsleben und die Freizeitangemeinschaft packt an« bemühen sich engagierte Bürger gebote sind wichtig, damit sich junge Eltern für das Landleum Perspektiven und Lösungen für die ländliche Zukunft. Im ben entscheiden", betont Peter Rahmen der Lokalen Aktionsgruppe Meyer. Die verschiedenen Asder Heideregion (LAG) konnte die Gepekte und Themenfelder greimeinde Wrestedt mit Leader-Mitteln Ein Einstieg in das Projekt »Wieren 2030« ist fen ineinander. Sind die Dörfer Prof. Dr. Arnd Jenne von der Ostfalia jederzeit möglich und die Gruppe freut sich für Familien interessant, verbesHochschule mit der Erarbeitung eines über jeden, der bereit ist sich zu engagieren sern sich auch die Strukturen für Konzeptes beauftragen. und mitzumachen. die älteren Bürger. »Deshalb ist »Kein Konzept, das nur über Experties wichtig, die Attraktivität für sen entwickelt wurde, wird auf den Ansprechpartner jungen Leute und Familien aufDörfern funktionen«, ist sich Prof. Dr. Jochen Steinhagen und Peter Meyer recht zu erhalten«, so Jochen Arnd Jenne von der Ostfalia sicher, E-Mail wieren2030@gmail.com Steinhagen. »Die Dörfer leben»Die Ideen müssen von den BürgeAlexander Kahlert dig zu halten, ist eine unserer rinnen und Bürgern kommen und E-Mail a.kahlert@wrestedt.de Aufgaben.« getragen werden.« Ein wesentlicher Eine Belebung der Altgemeinde Aspekt auch für den stellvertretenWieren und Lehmke durch einen Ausbau der touristischen den Gemeindedirektor Alexander Kahlert, der die Initiative Angebote ist ein weiterer Ansatz, der ebenfalls bearbeiseitens der Gemeinde Wrestedt berät. An Interesse und dem tet wird. »Die Anbindung an den Ilmenauradweg oder an Willen, die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen, mandie Salzstraße können den Bereich Tourismus aktivieren«, gelt es den Menschen der Region nicht, wie die Haushaltsmeint Hartmut Skroka von der Ostfalia. Das käme auch den befragung und die ersten Workshops zeigen. Fast die Hälfgastronomischen Angeboten zu Gute. »Wir hatten in fast te aller Haushalte (46 Prozent) hat sich an der Befragung jedem der kleinen Dörfer eine Gaststätte, diese Kommunibeteiligt, zur Auftaktveranstaltung Ende August waren gut kationsstätten sind für die Dorfgemeinschaft wichtig«, so 150 Personen erschienen, die ersten Workshops konnten 50 Kahlert. Sie würden durch touristische Projekte ebenfalls Teilnehmer zählen. gestärkt werden. Zur Zeit wird außerdem an einer Entscheidungsstruktur für Projekte aus den vier definierten Themenfelder werden zur »Wieren 2030« gearbeitet. Ein Verein oder auch eine GeZeit in verschiedenen Workshops bearbeitet: nossenschaft sind im Gespräch, um Entscheidungen treffen • Versorgung zu können, finanzielle Mittel zu generieren und Projekte • Verkehr anzuschieben. »Auch hier gibt es bereits ein Bereitschaft • Wirtschaft sich finanziell zu beteiligen», erklärt Jochen Steinhagen. • Leben und Wohnen

Mitmachen

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Foto: NW-FVA

WAs bedeutet NaLaMa-nT? »Nachhaltiges Landmanagement im norddeutschen Tiefland«

Der Klimawandel, die Globalisierung der Märkte und der demografische Wandel werden Einfluss auf die künftige Entwicklung der Landnutzung haben. Vor diesem Hintergrund unterstützt der Landkreis Uelzen das wissenschaftliche Verbundprojekt »NaLaMa-nT«. 21 Forschergruppen aus den Bereichen Klimatologie, Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, Sozioökonomie sowie fünf Vertreter aus vier Modellregionen in Niedersachsen (Diepholz, Uelzen), Sachsen-Anhalt (Fläming) und Brandenburg (Oder-Spree) sind daran beteiligt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Projekt läuft noch bis Mitte 2015. Im Rahmen des Projektes sollen Wissensgrundlagen für ein anpassungsfähiges und nachhaltiges Landmanagement erarbeitet sowie Handlungsstrategien zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels aufgezeigt werden. Hierzu wurden in den vier Modellregionen während der letzten drei Projektjahre gründliche Zustandserhebungen sowie

ergänzende Versuche durchgeführt, deren Ergebnisse dazu dienen sollen, einen Blick in die Zukunft zu werfen: Welche Baumarten sind unter den zu erwartenden klimatischen Verhältnissen und der zunehmenden Holznachfrage geeignet? Welche Unkräuter werden wir auf unseren Äckern finden? Wie werden sich das Grundwasserdargebot und die Wassernachfrage im ländlichen Raum verändern? Was ist ein nachhaltiges Landmanagement aus Sicht der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft? Wer sich für das Thema »Nachhaltiges Landmanagement« interessiert, ist herzlich zu den Veranstaltungen der gleichnamigen Vortragsreihe eingeladen, die in regelmäßigen Abständen in Uelzen stattfindet. Dort stellen Experten der Land-, Forst und Wasserwirtschaft Aspekte einer nachhaltigen Landnutzung vor und laden die Teilnehmer zur Diskussion ein. Mehr Informationen gibt es unter www.nalama-nt.de oder auf http://www.uelzen.de > Suchbegriff: NaLaMa-nT.

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Kurstadt-Highlights

Gesänge des Mittelalters

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it mittelalterlichen Gesängen begeistert der Chor Gregorianika jedes Jahr zur Weihnachtszeit das Publikum in der Klosterkirche Medingen. Auch in diesem Jahr ist der Männerchor mit zwei Auftritten um 16 Uhr und 19.30 Uhr zu Gast. In der Klosterkirche zu Medingen wirft flackerndes Kerzenlicht seine Schatten. Vor dem Altar stehen sieben Männer, in schlichte graue Kutten gehüllt. Aus der  Ruhe  erheben sich  ihre kraftvollen reinen Stimmen, die mühelos das runde Kirchenschiff erfüllen. Mystische Stimmung, ein hervorragend geschulter Mönchschor und makelloser A-cappella-Gesang – dafür steht »Gregorianika«. Das Vokal-Septett aus der Ukraine entführt seine Zuhörer mit klassischer Gregorianik in die traditi-

onellen mittelalterlichen Klöster. Bei den gregorianischen Chorälen handelt es sich um schwebende einstimmige Vertonungen von Gebeten und biblischen Texten. Daneben beherrscht der Chor auch motettenförmige Hymnen, wie »Ave Verum«. Stücke wie »From the Sea to the Mountain« oder »Night in Shining Armour« ebenso wie »Schneeland« sind der Jahreszeit angepasst. Die Klassiker der Gregorianik umfassen Gebete, Sequentiae, Introiti, Mariengesänge und Luzide. Daneben erweitern auch moderne Arrangements das Repertoire der Sänger. Mit seiner umfangreichen musikalischen Bandbreite unterstreicht der Chor eindrucksvoll seine Einzigartigkeit in Deutschland. Samstag, 21. Dezember, 16.30 Uhr und 19.30 Uhr, Klosterkirche Medingen

„WEIHNACHTEN mit JUDITH & MEL“

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udith & Mel – Das blonde Traumpaar aus dem hohen Norden steht seit Jahren erfolgreich an der Spitze der deutschsprachigen Musikszene. Mit ihrem aktuellen CD-Album »MEINE LIEBE – DEINE LIEBE« knüpfen Judith & Mel nahtlos an die bisherigen Erfolge an. Diese neue CD enthält zwölf neue Lieder, die Mel Jersey für sich selbst und seine bezaubernde Ehefrau Judith komponiert und getextet hat, wie fast alle Titel die das Duo bisher gesungen hat, sprühen förmlich vor Emotionen und die großen Gefühle sind Thema Nummer 1. Genauso ist es auch mit der aktuellen Weihnachts-CD »Weihnachtszeit mit Judith & Mel«. Titel wie »Weihnachten kommen die Kinder nach Haus`« – »Oma erzählt« – »Weihnacht im Norden« – »Weihnacht überall« um nur einige zu nennen, sind alles Titel, die Mel Jersey dem Duo auf den Leib geschrieben hat und darin all seine Erinnerungen und Erlebnisse aus der Kindheit und dem späteren Leben verarbeitet hat.Mit diesen gefühlvollen

»Alpenüberquerung - barfuß�� – Dia-Show Donnerstag, 21.11.2013, 19.30 Uhr, Kurhaus In seiner neuesten Multivisionsshow erzählt Martl Jung über seine Beweggründe und den langen Weg, der ihn zum extremsten Barfußwanderer Deutschlands werden ließ. Eintrittspreis: 11 Euro Michael Hirte »Liebesgrüße auf der Mundharmonika« Freitag, 29.11.2013, 19.30 Uhr, Kurhaus Große Tournee 2013 live mit Band und Bassbariton Ronny Weiland. Eintrittspreis: ab 27,20 Euro Weihnachtskonzert mit dem Knabenchor St. Petersburg Donnerstag, 05.12.2013, 15.30 Uhr, Kurhaus Die Lünepost veranstaltet ein Weihnachtskonzert mit Stars aus St. Petersburg. Mit dabei ist der Knabenchor St. Petersburg unter Leitung von Vadim Ptscholkin. Eintrittspreis: 24 Euro Die Norddeutsche Kammerakademie Lüneburg »Zeitenwende« Samstag, 14.12.2013, 19.30 Uhr, Kurhaus Die Lüneburger Symphoniker interpretieren Musik des Barockzeitalters, der Frühklassik und der Wiener Klassik. Eintrittspreis: ab 16 Euro Das kleine Weihnachtsspektakel Dienstag, 17.12.2013, 19.30 Uhr, Kurhaus Eine anarchistische Weihnachtsrevue der etwas anderen Art. Eintrittspreis: 16 Euro Weihnachten mit Judith & Mel Freitag, 20.12.2013, 19.30 Uhr, Kurhaus Die Superstars der Volksmusik präsentieren eine volkstümliche Schlagerweihnacht. Eintrittspreis: ab 18 Euro

Weihnachts-Liedern treten die beiden in Bad Bevensen auf und werden für die Besucher ein einmaliges Erlebnis präsentieren. Im ersten Teil des Konzerts werden Judith & Mel ihre volkstümlichen Schlager vortragen und im zweiten Teil dann die weihnachtlichen Titel. Das weihnachtliche Bühnenbild wird die Besucher genauso wie die Musik-Show in die richtige Vorweihnachtstimmung bringen. Freitag, 20.12.2013, 19:30 Uhr, Kurhaus

Gregorianika Samstag, 21.12.2013, 16.30 Uhr + 19.30 Uhr, Kloster Medingen Klassisch-gregorianische Klänge und moderne Arrangements stimmkräftig präsentiert. Eintrittspreis: 18,50 Euro

Vorverkauf in der Touristinfo Bad Bevensen, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.bad-bevensen-tourismus.de Dahlenburger Straße 1 Telefon 05821 5752 E-Mail bbm@bad-bevensen.de


Mal ins Kino...

am Freitag, 29. November, 16 Uhr: Fünf Freunde 2 20 Uhr: »Love is all you need« Romantische Komödie mit Trine Dyrholm und Pierce Brosnan, die unter der Sonne Italiens die große Liebe finden. Philip ist Firmenchef, Ida Frisörin, er ist Vater des Bräutigams in spe, sie Mutter der zukünftigen Braut. Sie sind auf dem Weg zur Hochzeit in Italien. In der Flughafen-Garage stoßen sie erstmals aufeinander –buchstäblich – mit ihren Autos. Obwohl das kein guter Anfang ist und die beiden sich nicht ausstehen können, ändert sich das im Laufe der Vorabfeierlichkeiten in einem Landhaus in Sorrent. Seine Schwägerin nervt, ihr Mann taucht mit seiner Affäre auf, die Brautleute sind sich unsicher und Ida befürchtet, dass ihr Bruskrebs wieder ausbrechen könnte. Die beiden kommen sich dennoch näher.

Der Film muss dorthin, wo die Menschen sind 17 Jahre »Mobiles Kino« in Bad Bevensen

G

emütliche Kinosessel, der Geruch von Popcorn und ein guter Film auf der Leinwand: Ein Kinobesuch ist seit Jahrzehnten ein Erlebnis. Generationen könnten darüber erzählen, welche Filme sie am meisten geprägt oder beeindruckt haben – in den 70ern war es vielleicht »Star Wars«, »E.T.« in den 80ern. Es war die Zeit der großen Lichtspielhäuser, die es nicht nur in den Großstädten gab, sondern auch in den ländlichen Regionen. 1962 gab es in Uelzen noch mehrere Kinos: das Park-Theater an der Schuhstraße, die Kammer-Lichtspiele an der Veerßer Straße sowie das Central Theater an der Bahnhofstraße. In den 80er-Jahren schlossen die meisten von ihnen, vor allem auf dem Land. Nur das Central Theater ist bis heute geblieben. Das Kino wieder zurück zu den Menschen in die Regionen zu bringen hat sich seit 1992 das »Mobile Kino Niedersachsen« (MKN) zur Aufgabe gemacht. In Bad Bevensen macht das Mobile Kino seit 1996 Station und hat sich seitdem eine kleine und treue Fangemeinde aufgebaut. »Wir wollten eigentlich den Jugendlichen vor Ort etwas bieten. So ist die Idee entstanden, dass Mobile Kino nach Bad Bevensen zu holen«, erzählen Ute und Rolf Hartmann. Gezeigt werden die Filme in er Aula in der Lindenstraße. »Viel Herzblut« gehöre dazu, um das Kino am Leben zu erhalten, »aber wir sind stolz darauf, dass wir das über so viele Jahre geschafft haben.« Am Nachmittag laufen besondere Filme für Kinder, am Abend wird anspruchsvolles Programmkino

gezeigt. Auch unbekanntere Filme wie »More than honey« bekommen ihre Chance. Achtmal im Jahr heißt es in Bad Bevensen »Film ab!«. Aus einer umfangreichen Liste des MKN wählt das Team in Bad Bevensen seine Favoriten aus. Das Team in Bad Bevensen hat beim Mobilen Kino ein Filmabonnement gebucht. Ab und zu wird auch ein thematisch geeigneter Film für eine Schulveranstaltung am Vormittag ausgewählt. Seit 1992 versorgt das MKN Regionen mit anspruchsvollen Filmen für Kinder und Erwachsene erzählt Bernhard Gorka. »Es geht nicht darum, die aktuellen und kommerziell erfolgreichen Filme zu zeigen, sondern welche mit kulturellem Anspruch. Die Idee war, die Kultur auf dem Land zu fördern und das Kino zurück zu den Menschen zu bringen.« Das MKN ist ein Projekt unter dem Dach der LAG Jugend und Film Niedersachsen e. V., das im letzten Jahr landesweit insgesamt rund 22.000 Zuschauer ins Kino gelockt hat. Die Kinder- und Jugendfilme werden mit einem speziellen medienpädagogischen Angebot, beispielsweise gemeinsamen Basteln oder Spielen, ergänzt. Zu hoffen bleibt, dass die engagierten Kino-Liebhaber in Bad Bevensen sich weiter für ein breites kulturelles Angebot – mit Kino – einsetzen und das Stammpublikum dem MKN die Treue hält. Sonst würde die Leinwand in Bad Bevensen schwarz bleiben und die Kurstadt um ein kulturelles Angebot ärmer.  [nicole]


Die Bücher zu den Menschen bringen Eine Tour mit dem Bücherbus

D

er Strom Lesewilliger nimmt an diesem Nachmittag kaum ab. Kinder schmökern in Bilderbüchern, Eltern und Großeltern schauen sich nach den neuesten Romanen um oder blättern durch die vielen Zeitschriften. Der Bücherbus ist auf seiner Tour durch den Landkreis unterwegs. Eine Institution, denn die rollende Bücherei – früher die Fahrbücherei – versorgt seit den 60er-Jahren die Leseratten. Dass der Bücherbus heute immer noch über die Dörfer fährt, ist dem unermüdlichen Einsatz von Sylke Drescher und ihren Mitstreitern zu verdanken. Hektisch werden die letzten Bestellungen in den Bus gepackt. Routiniert überprüft Sylke Drescher die Listen, greift hier ein Buch aus dem Regal und packt es in den Bus. Drescher ist die Leiterin des Vereins BücherBus e. V. An diesem Nachmittag ist sie zusammen mit Andreas Henneke von Gerdau über Eimke, Lintzel und Melzingen bis Westerweyhe unterwegs. Rund 120 Haltestellen fährt der Bücherbus im gesamten Landkreis an. Mit an Bord haben die beiden Sachbücher, Romane, Kinder- und Jugendbücher, CDs, Hörbücher und Musik – rund 4.000 Medien. Insgesamt umfasst

der Bestand 21.000 Medien. Eine bunte Auswahl, bei der für jeden etwas dabei ist. Erster Halt: Gerdau. Hier wird der Bücherbus schon erwartet. Ein munteres Geschnatter der Kunden. Die einen wollen ihre Bücher verlängern, die anderen suchen nach neuem Lesestoff. Büchertipps werden ausgetauscht und Sylke Drescher empfiehlt neue Schmöker. »Wir haben einen engen Kontakt zu den Kunden, da gibt es Bindungen, die über Jahre gewachsen sind.« Sie kennt die Vorlieben ihrer Leser, wer lieber Krimis, wer Liebesromane liest. Alle drei Wochen parkt der Bus in den Orten an den ausgeschilderten Haltestellen. Für viele ein fester Termin im Kalender. »Wenn der Bus nicht mehr käme, das wäre schlimm. Dann müsste ich erst mit dem Auto in die Stadt fahren«, erzählt eine ältere Dame. So wie ihr geht es fast allen. Der Bücherbus ist mehr als eine rollende Bücherei, er ist ein Treffpunkt im Ort. Nachbarn halten einen Plausch, Mütter tauschen Tipps aus und für die älteren Menschen ist es eine bequeme Möglichkeit, Bücher auszuleihen. Viele Kinder besuchen am Nachmittag den Bücherbus und decken sich mit Lesestoff für die Ferien ein. »Der Bücherbus ist einfach eine wichtige Einrichtung«, meint Esther Suderburg. Ohne ihn würde auf dem Dorf ein wichtiger Ort der Kommunikation fehlen. »Ein Treffpunkt der Dorfgemeinschaft«, sagt Heidi Stamm. Bücherbus – ist das noch zeitgemäß? Wer daran zweifelt, dass die Bücherei auf Rädern eine beliebte und viel genutzte Einrichtung ist, der sollte selbst einmal an einer Haltestelle zusteigen. Die Idee der Fahrbücherei war es, den Menschen in den Dörfern einen einfachen Zugang zu Medien zu schaffen und bei Kindern das Lesen zu fördern. Das ist heute der Anspruch, genauso wie vor 50 Jahren. »Wir wollen den Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern«, sagt Drescher. Ohne die Arbeit des gesamten Bücherbus-Teams gäbe es wohl viele traurige Leseratten im Landkreis.  [nicole]

Rollende Bücherei

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre nutzen den Bücherbus kostenlos. Der Leseausweis für Erwachsene kostet 15 Euro im Jahr. Der Verein Bücherbus e. V. ist Träger der Fahrbücherei. Der Verein erhält vom Landkreis eine Sockelfinanzierung, die er durch Spenden aufstocken muss. Ausführliche Informationen zum Angebot und wie Sie dem Bücherbus helfen können, gibt es im Internet unter http://www.buecherbus-uelzen.de Standort und Magazin sind in der Tivolistraße 9 in Uelzen. Im Bücherbus gibt es folgende Medien vor Ort und auf Vorbestellung: Romane, Kinder- und Jugendbücher (auch für die Kleinsten), Sachbücher (Tier- und Gartenbücher, Kochund Bastelbücher, Reise- und Kunstbücher, Zeitschriften, Sprachkurse, CDs, Hörbücher. www.barftgaans.de | Dezember 2013/Januar2014 | 

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Zwei Klaviere und ein Saxophon »Dixie Flyer« – Das Randy-Newman-Projekt im Schauspielhaus »Es waren einmal …« so könnte diese Geschichte beginnen und dann wie folgt weitererzählt werden: »... drei verschiedenartige Künstler aus drei verschiedenen Himmelsrichtungen, die sich eher zufällig vor ein paar Jahren begegneten und dabei ihre gemeinsame Wertschätzung für den US-amerikanischen Sänger und Songschreiber Randy Newman entdeckten.« Was zunächst als launige Idee unter dem Motto »Das Randy-Newman-Projekt« begann, löste von Anfang an begeisterte Publikumsreaktionen und Pressekritiken aus und führte zur ersten bundesweiten Tournee durch 20 Städte und zu einem Höhepunkt bei den »Songs an einem Sommerabend«, dem bundesweit wohl bedeutendsten Liedersänger-Festival. Dieses Festival findet von Beginn an auf den Klosterwiesen vor dem oberfränkischen Kloster Banz bei Bad Staffelstein statt. Veranstalter und Presse waren so ziemlich alle einer Meinung: nämlich Zeuge eines unerwartet grandiosen Konzerts geworden zu sein. Nach nunmehr über sieben Jahren, zwei Programmen und unzähligen Konzerten zwischen Alpen und Nordsee präsentieren die drei Musiker des Randy-Newman-Projekts am 23. November in Schamuhns Neuem Schauspielhaus nun den dritten Teil unter dem griffigen Titel »Dixie Flyer«. Wer aber sind die Männer, die sich den Namen »Randy-Newman-Projekt« gaben? Es sind George Nussbaumer – der blinde Sänger aus Österreich, Manfred Maurenbrecher, der

Geschichtenerzähler am Klavier und der Multi-Instrumentalist Richard Wester an Saxophon und Flöte. Gemeinsam bauen sie aus Newmans Melodien, Rhythmen und Charakterstudien Abende voller Spannung, Dramatik, Schärfe und Sehnsucht und jeder für sich sind sie unverwechselbar. Vor allem der »Geheimtipp« George Nussbaumer wird bei den Konzerten regelmäßig mit Standing Ovations gefeiert. Die hinreißende Konstellation zusammen mit den Deutschen Kleinkunstpreisträgern Manfred Maurenbrecher und Richard Wester hinterlässt eine nachhaltige Wirkung beim Publikum. Wie im Flug vergeht die Zeit, wenn im Spiel der Drei aus Randy Newmans klugen Bösartigkeiten Träume von einer anderen Welt werden und diese Träume rasant in die Wirklichkeit rasen – wie der »Dixie Flyer« – ein Eisenbahnzug zwischen Kalifornien und New Orleans.  [Frels]

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Das Projekt: Kultige RandyNewman Texte, literarisch und eigenwillig interpretiert von Manfred Maurenbrecher gegen die eindrucksvolle Stimme von George Nussbaumer. Dazu das unverwechselbar lyrische Saxophon von Richard Wester. Dies Konzert am Sonnabend, dem 23. November, verspricht bluesig sentimental und spannend zu werden! Die Karten gibt es für 20 € online unter http://www.eventbrite.de/ event/8972363581/eorg oder für 23 € an der Abendkasse.


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Geschichte auf Platt DAt Russengeschäft 1929/1930 Jetzt wo in Uelzen in de Wisch `n neiet Inkopscenter baut ward, fööl mik up`n Tofall de Jubiläumsschrift: „100 Johr Schwienherdbooktucht Hannober“ von 1995 in de Händ`n. Na dor les ik nu as olen Schwienzüchter so düt un dat. Natürlich stöt ik up dat Russengeschäft mit de schö`n ool Veihmarkthall, de dor stohn hät, wo jetzt de erste Parkplatz vörm Kreishus is. Stellt jük mol vör, hüt mössen dusend Söögen dor bie`n Kreishus noh`n Bohnhoff to Fot dörch de Stadt. `N kortes Stück Veerßer Stroot, denn lang up de Dieterichsstroot bet noh de Alewinenstroot, denn een korts Stück Bohnhofstroot un links rup

noh`Göderbohnhoff. Dor häbt uhs Vörforn öwer wat ferdig brocht, dat könn sik sehn loten! Nu ne Anfrog bie`n Ordnungsdamt von de Stadt Uelzen. Wie wür dat hüt utsehn? Von de Stadt möss ne Genehmigung her, wür ok klappen. Nu öwer de eenhillig Meenung. De Schwien von hüt, könn`n dat öwerhaupt nich, sünd öwertücht, Driewers dorto harn wie ok nich mehr, dat gew een furchtboret Dörcheenanner. Also könt wie tohop foten; Minsch un dat uns anvertautet Veih is düsse Strapotzen hüt nich mehr wussen . Stalin hät de dusend Sögen domols krägen un se sünd all gesund bie de

Bolschewiken as „Genossin Sau“ upnohmen wor`n. Düt möch ik mol mit dat schöne Bild von de oole Veehmarkthall, de im Krieg zerschoten wür in Erinnerung bringen. Vielicht ännert de Architekten dat Portol noch so, dat de Veehmarkthall in Erinnerung blivt.  [Wilhelm Feuerhake]

Advent, Advent Vorweihnachtszeit im Klosterflecken

Auch wenn die Tage kürzer werden und die Menschen lieber in den warmen Stuben bleiben, locken vorweihnachtliche Veranstaltungen Groß und Klein nach draußen. Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz Am ersten Adventswochenende wird im Klosterflecken Ebstorf auf dem im weihnachtlichen Glanz illuminierten Rathausplatz der traditionelle Weihnachtsmarkt gefeiert. Ab dem frühen Nachmittag kann man am 30. November und am 1. Dezember hier allerlei Schönes und Leckeres entdecken. Kinderbasteln im Rathaus, Wichtelmarsch zum Öffnen des ersten Kalendertürchens und das Ankommen des Weihnachtsmannes wird die Kleinsten erfreuen. Daneben erfreuen die Auftritte verschiedener Chöre und Musikgruppen aus Ebstorf mit einem Potpourrie bekannter und beliebter Weihnachtsmelodien. Weihnachtsgansverlosung und die Ausgabe der Tombolapreise durch die Wirtschaftsgemeinschaft runden das festliche Wochenende ab, dessen Höhepunkt es ist, wenn am frühen Abend des 1. Advents die erste Kerze durch den Bürgermeister des Klosterfleckens am großen Adventskranz entzündet wird. Damit ist die Einladung an alle Besucher verbunden, auch an den drei anderen Adventssonntagen dem Programm rund um das Anzünden der Kerzen beizuwohnen. Posaunenkonzert am 1. Advent Der Posaunenchor lädt am 1. Advent um 17 Uhr zu seinem schon zur Tradition gewordenen und immer sehr stim-

mungsvollen Auftritt in die Klosterkirche ein. Der Frauenchor tritt am 2. Advent um 19.30 Uhr in der besonderen Atmosphäre des alten Refektoriums im auf. Kreuzgangsingen am 3. Advent Am 3. Advent lädt das Kloster um 17 Uhr zum Kreuzgangsingen ein. Diese Veranstaltung ist bei Groß und Klein eine sehr beliebte Tradition geworden. Bei Kerzenschein erleben singend alle den Kreuzgang in ganz besonderer vorweihnachtlicher Stimmung. Arboretum Melzingen Erstmalig bietet auch das Arboretum Melzingen mit dem Gospelchor »foryoursouls« am 1. Advent um 16.30 Uhr ein stimmungsvolles Konzert im weihnachtlich geschmückten Gartencafé. Bis zum 22. Dezember ist das Gartencafé im Arboretum noch geöffnet, so dass nach dem Genuss von Kaffeespezialitäten und von Haus gebackenen Torten der wunderschöne Garten auch noch im winterlichen Kleid betrachtet werden kann. [Anzeige]

Orte und Wege der Besinnung! »Genießen Sie die Vorweihnachtszeit bei den Veranstaltungen in der Urlaubsregion oder verbinden Sie die Wanderung durch die reizvolle winterliche Landschaft auf einen unserer Besinnungswege mit einem Cafébesuch in Ebstorf oder im Arboretum Melzingen.« Informationen bei der Tourist-Info Ebstorf Tel. 05822 2996 | touristinfo@ebstorf.de | www.ebstorf-tourismus.de


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Traum-Bäder und alle anfallenden Gewerke aus einer Hand.

Neues Gästemagazin für die Vitalheide Im November erscheint neben dem neuen Gastgeberverzeichnis für die Vitalheide auch das neue Gästemagazin für die Urlauber Die neue Themenmarke der Lüneburger Heide zu Gesundheit, Entspannung und Wellness nimmt Gestalt an: Im November erscheint neben dem ersten gemeinsamen Gastgeberverzeichnis auch erstmals ein Gästemagazin für die Urlauber. Die Gastgeber in der Vitalheide können das 48-seitige Gästemagazin in ihrer Touristinformation kostenlos für die Weitergabe an ihre Urlauber bekommen. Unter dem Markennamen »Vitalheide – anregend anders« haben sich die Touristinfos von Bad Bevensen, Bad Bodenteich, Heideregion Uelzen, Stadt Uelzen, Urlaubsregion Ebstorf sowie der Samtgemeinden Rosche und Suderburg zusammengeschlossen. Künftig könnten darunter alle Angebote zu Gesundheit, Wellness und Spiritualität in der Lüneburger Heide vermarktet werden. Das neue Gästemagazin erscheint getrennt für die Winter- und Sommersaison. Gastgeber können darin keine Anzeigen schalten. Damit soll zum einen die Neutralität gewahrt werden, zum anderen soll es jedem Gastgeber ermöglicht werden, die Broschüre an Urlauber weiterzugeben, ohne damit automatisch auf Anzeigen seiner Mitbewerber aufmerksam zu machen. Die Autoren des Gästemagazins kommen aus der Region, darunter die Journalistinnen Kathrin Marie Arlt, Barbara Kaiser, Nicole Lütke, Eva Neuls oder der Gordon Sowerby. Chefredakteur ist der Journalist Wolfgang Weiler aus Berlin. Er arbeitet seit vielen Jahren in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Bad Bevensen und die Region. Das für die Winter- und Sommersaison getrennt erscheinende Magazin will Urlaubern in locker geschriebenen Beiträgen Lust auf die Region in der jeweiligen Jahreszeit und ihre regionalen Produkte machen und zu neuen Entdeckungen anregen. Das Gästemagazin ist kostenlos bei den Touristinformationen zu beziehen.

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Der geist von Weihnachten Anders und doch ähnlich: So feiern andere Nationen das Fest

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reunde treffen, ein geschmückter Weihnachtsbaum, Geschenke und ein leckeres, üppiges Festessen mit Gans oder Ente. Für viele Familien in Deutschland gehören diese Dinge zum Weihnachtsprogramm. Jede Nation feiert das Fest auf ihre ganz spezielle Weise: mit besonderen Traditionen und einer ganz eigenen Geschichte. Die schwedische Weihnachtszeit beispielsweise beginnt mit dem ersten Advent. Das Fest der heiligen Lucia am 13. Dezember ist die Hauptfestivität vor Weihnachten selbst. In Russland und manchen anderen slawischen Ländern Osteuropas kennt man die Tradition des Ded Moros (Väterchen Frost), der von seiner Enkelin Snegurotschka (Schneemädchen, Schneeflöckchen) begleitet wird. Weihnachten wird in Russland erst am 7. Januar gefeiert. In Spanien werden traditionell keine Weihnachtsbäume aufgestellt, sondern die Wohnungen mit Weihnachtskrippen ge-

schmückt. In den Straßen hängen Lichterketten oder Sterndekorationen zwischen den Häuserzügen. Der Nahe Osten verbindet weihnachtliche Elemente mit traditionellen Riten. Der Libanon ist ein Mosaik aus verschiedenen christlichen und islamischen Konfessionen. Von allen arabischen Ländern hat der Libanon prozentual gesehen die größte christliche Gemeinde. Die wichtigsten Feste der größten religiösen Gruppen – Muslime und Christen – sind offizielle Feiertage. Schulen, Behörden und Banken sind nicht nur am Ramadan- und am Opferfest, sondern auch an den Weihnachtstagen der westlichen und orthodoxen Kirchen geschlossen. Die libanesischen Christen haben eine vielfältige Weihnachtstradition. Für Weihnachten wird das Haus dekoriert und traditionell eine Krippe aufgebaut. Ein schöner Brauch ist es, Wochen vor Weihnachten Weizen-, Bohnen-, Erbsen- oder

Und so feiern unsere Nachbarn... ... in Dänemark Bei den Dänen beginnt Weihnachten am 23. Dezember, wo gemeinsam Apfelkuchen und Tee genossen werden. Dieser Tag wird als "Lillejuleaften" bezeichnet, was soviel wie "Kleiner Heiliger Abend" bedeutet. Traditionell ist der 23. Dezember der Tag an dem viele Dänen sich den Weihnachtsbaum ins Haus holen. ... in Italien Das Weihnachtsfest wird am 25. Dezember begangen, wo das Jesus-Kind in ganz Italien ausgiebig gefeiert wird. Am 6. Januar kommt die gute Zauberin/Hexe La Befana zur Bescherung. Sie saust nachts durch die Schornsteine und lässt für die artigen Kinder Geschenke in Schuhen oder Strümpfen zurück. Die bösen Kinder finden allerdings Kohlestückchen in ihren Schuhen.

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Linsensamen zu säen. Mit diesen Pflänzchen werden später dann die Krippen dekoriert. Im Islam wird Weihnachten nicht gefeiert. Überhaupt kennt der Islam eigentlich nur zwei Hauptfesttage: Das Opferfest, das im Rahmen der Pilgerfahrt stattfindet und das Fest des Fastenbrechens, das zum Abschluss des Monats Ramadan gefeiert wird. Aber wie gehen Muslime mit Weihnachten um? Wie verbringen sie die Feiertage? »Als Kinder haben wir Weihnachten gefeiert, wie die deutschen Familien auch. Mit Weihnachtsbaum und Geschenken«, erzählt Nora Khamis. Ihre Familie stammt aus dem Libanon, sie ist in Deutschland geboren. Die Familie trifft sich, man isst zusammen etwas Leckeres, Geschenke werden geöffnet – Familie Khamis feierte so, wie das am Weihnachtsabend viele Familien machen. Mittlerweile feiert die Familie aber nicht mehr traditionell, dennoch gehört der Besuch des Weihnachtsmarktes mit Freunden dazu. »Ich mag Weihnachten mit Tannenbaum und allem was dazugehört.« Sie reist auch regelmäßig in das Land, aus dem ihre Eltern stammen. »Im Libanon gibt es ja auch viele Christen, die feiern traditionell. Die Stadt ist geschmückt mit Tannenbäumen, auch im muslimischen Teil.« Jasmin Houd Houd berichtet, sie sei Palästinenserin, geboren in Deutschland. Ihre Familie ist aus Palästina in den Libanon geflohen. Von dort aus sind sie nach Deutschland gekommen. »Weihnachten ist für uns ein ganz normaler Tag. Wir haben den Ramadan und das Opferfest, die wichtigsten Feiertage bei uns.« Die 18-Jährige macht zur Zeit ein Jahrespraktikum beim CJD Jugendmigrationsdienst (JMD) und besucht die Fachoberschule Wirtschaft. Nora, die sich als Tagesmutter im JMD selbstständig gemacht hat, hat so ihre ganz eigenen Erinnerungen an Weihnachten: »Wir haben immer gegrillt, das fand ich toll.« Und was mögen sie an Weihnachten in Deutschland? »Weihnachten ist schön«, sagen sie. Die geschmückten Bäume, die Lichter. Mohammad Isa Sahel und Mahsoud Sediqi sind aus ihrer Heimat geflüchtet. Mahsoud mit seiner Frau und zunächst einem Kind. Mohammad hat seine Familie in Afghanistan zurückgelassen. »Weihnachten«? Für jede Nationalität bedeutet das etwas völlig anderes. Das Fest wird unterschiedlich gefeiert, sogar an unterschiedlichen Tagen. Doch egal, woher man kommt, eines ist allen gemeinsam: Zusammenkommen, Familie, Freunde, gutes Essen. Willkommen sein, gerade, wenn die Heimat weit weg ist. DAS ist der Geist der »Weihnacht«.  [nicole]

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»Die InnoWard-Jury würdigte das Projekt der Uelzener als »ein Beispiel par excellence für lebenslanges Lernen und einen zeitgemäßen Weg zur Gewinnung von Auszubildenden, die nicht Schulabgänger sind«. Besonders hervorgehoben wurden die positiven Nebeneffekte für das Unternehmen: »Ein neues, verständnisgeprägtes Miteinander im Unternehmen, gestiegene Loyalität und nicht zuletzt auch Traum-Abschlussnoten der sechs neuen Kaufleute: sechsmal eine Eins im fallbezogenen Fachgespräch und insgesamt viermal Abschlussnote Zwei, zweimal eine Drei. (...) beachtlich.«

Die Zeit ist Reif für Stille Reserven Uelzener Versicherungen: Neue Konzepte für eine kompetente Zukunft

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er die Uelzener Versicherungen kennt, der weiß: Die »Uelzener« geht gerne mal neue Wege. Diesen Mut, sich nicht beirren zu lassen, hat die Uelzener Versicherungen zum Spezialisten für Tierversicherungen gemacht. Dieses Engagement wurde kürzlich mit dem 1. Platz in der Kategorie Personalentwicklung und Qualifizierung des InnoWard 2013, dem Bildungspreis der Deutschen Versicherungsbranche, ausgezeichnet. Mit dem Projekt »Aktivierung der ›Stillen Reserven‹« hat das Ausbildungsteam ein Augenmerk auf Kolleginnen und Kollegen gelegt, die als Quereinsteiger zu uns ins Unternehmen gekommen sind. »Das bringt mehrere Vorteile für beide Seiten und diese Auszeichnung erfüllt uns mit Freude und Stolz«, erklärt Personalreferentin Beate Krüger. »Die Kolleginnen haben bereits Berufserfahrung und kennen das Tagesgeschäft ganz genau. Ihre Leistung wird mit dieser Weiterqualifizerung wertgeschätzt.« Hintergrund des Projektes ist der sich abzeichnende Fachkräftemangel, ein Thema mit dem sich auch die Uelzener Versicherungen wie jedes andere Unternehmen in Deutschland beschäftigen muss. Wie es sich für einen Versicherer gehört, sorgen die »Uelzener« lieber vor, statt am Ende das Nachsehen zu haben. Martina Klenzmann, Stefanie Kozok, Nadine Neumann, Bianca Buddeberg-Schulz, Christine Buchholz und Kathrin Richter haben diese Chance für sich ergriffen. Von ihren Kollegen wurden sie respektvoll als »Azubis mit Erfahrung« bezeichnet. Zwei Jahre haben sie nach dem Blended-Learning-Konzept die Ausbildungsinhalte neben ihrer Berustätigkeit gelernt. Das Konzept ist eine Verknüpfung von traditionellen Präsenzveranstaltungen und modernen Formen von E-Learning. »Natürlich war es auch anstrengend«, erklären die Teilnehmerinnen einhellig, »aber diese enorme Unterstützung und Kollegialität zu erfahren war einfach großartig. Alle haben hinter uns gestanden und geholfen, besonders aber natürlich Marion Rochel und Beate Krüger.« Regelmäßige Unterrichtssamstage an denen die »Azubis mit Erfahrung« von der Ausbildungsleiterin und der Personalreferentin liebevoll betreut wurden. »Das ist ja auch eine Belastung, die von allen

mitgetragen werden muss,« erklären sie. »Wir haben versucht eine schöne Lernatmosphäre zu schaffen und geholfen, wo wir konnten. Wie übrigens alle Kollegen im Haus.« Um so mehr freuen sich alle über den InnoWard: »Wir wollten etwas für die Mitarbeiter tun, die schon länger dabei sind, sich engagieren und mehr machen wollen – der InnoWard war sozusagen die Krönung zum Abschluss unserer Bemühungen.« Das Thema Ausbildung liegt dem Traditionsunternehmen schon lange am Herzen. Die Uelzener Versicherungen wissen wie wertvoll gut ausgebildete Mitarbeiter sind. Deshalb sorgen sie auch dafür, dass junge Menschen hier eine EIns-a-Ausbildung absolvieren können. In diesem Jahr haben Maleen Arndt, Natali Geiger, Birte Müller und Phillip-Seren Menke den klassischen Weg der dreijährigen Ausbildung abgeschlossen. Neben breit gefächerter Praxis-Erfahrung hatten sie einen umfassenden Einblick in alle Abteilungen und lernten das tägliche Versicherungsgeschäft so rundum kennen. Die immer wieder guten bis sehr guten Prüfungsergebnisse der Absolventen bestätigen regelmäßig das Top-Ausbildungskonzept der »Uelzener«. »Sehr gut ist der Betriebsunterricht. Man bekommt richtig viel Unterstützung und wird hervorragend auf die Abschlussprüfung vorbereitet«, so eine junge Absolventin. Einmal wöchentlich treffen sich die Auszubildenden zum internen Betriebsunterricht neben den Berufsschultagen. Hier wird der Lehrstoff durch das Ausbildungsteam Marion Rochel und Beate Krüger wiederholt und vertieft – beste Abschlussnoten sind dafür die Bestätigung! Auch aus Sicht des Vorstandes ein sehr erfolgreiches Jahr im Zeichen der Ausbildung, Förderung und Weiterentwicklung von Mitarbeitern: »Hinter uns liegt ein außergewöhnliches Ausbildungsjahr, denn so viele Absolventen gibt es selten. Umso größer ist unsere Freude darüber, dass alle erfolgreich bestanden haben!«, erklärt Imke Brammer-Rahlfs, Personalvorstand der Uelzener Versicherungen. »Wir gratulieren unseren Absolventen herzlich und freuen uns auch in diesem Jahr wieder bewiesen zu haben, wie tierisch gut die Ausbildung bei der Uelzener ist.«


Martina Klenzmann, 54 Jahre:

»Vor zehn Jahren habe ich im Teleservice begonnen, ohne Computerkenntnisse und habe die Chance bekommen, alles hier zu erlernen. Privat habe ich mir weitere Kenntnisse erarbeitet, auch für die Abteilung Finanzen, in der ich heute tätig bin. Mich weiterzubilden macht mir Spaß, deshalb war ich sofort mit dabei.«

Die Nr.

Sabine Kozok, 40 Jahre:

»Ich habe sehr viel mit der Beratung von Kunden zu tun und habe jetzt einfach viel mehr Hintergrundwissen, um besser beraten zu können. Für mich ist es auch schön, jetzt eine Fachkraft auf diesem Gebiet zu sein.«

Nadine Neumann, 36 Jahre:

»Als Kauffrau für Bürokommunikation bin ich über Umwege zur Uelzener Versicherung gekommen. Ich arbeite sehr gerne hier und wollte die Chance nutzen eine vollwertige Fachkraft zu sein. Jetzt kann ich zukünftig auch unseren neuen Auszubildenden als Mentorin zur Seite stehen.«

Bianca Buddeberg, 38 Jahre:

»Wenn ich gefragt werde was ich beruflich mache, kann ich jetzt selbstbewusst sagen, ich bin Kauffrau für Versicherung und Finanzen. Auch mit Hauptschulabschluss kann man etwas erreichen, ich bin ja auch Vorbild für meine Kinder. Wenn man fleißig ist und an sich glaubt, klappt es mit dem Traumberuf.»

Christine Buchholz, 56 Jahre:

»Ich habe schon immer gerne gelernt und bin jetzt seit neun Jahren hier tätig. Die Beratung unserer Kunden macht mir viel Spaß. Bei der großen Bandbreite unserer Angebote und Leistungen fehlte mir das Hintergrundwissen – jetzt nicht mehr, das ist ein gutes Gefühl. Außerdem war es für mich eine Herausforderung: Schaffe ich das?«

Kathrin Richter, 37 Jahre:

»Ich habe mich als Quereinsteigerin bis zur Abteilungsleiterin des Service bei der Uelzener beruflich entwickeln dürfen, da war es für mich klar, als das Projekt vorgestellt wurde, dass ich dabei bin. Es ist schön sich einbringen zu können und mit Kollegen gemeinsam etwas zu erreichen.«

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Buchvorstellung

Machen Sie aus einer Mücke einen Elefanten! Eine elementare Aufforderung des Vortrags, den Bernd Vocht zu Vorstellung seines Buches hält. Stellen Sie sich selbst in den Mittelpunkt und erlauben Sie es sich, Ereignissen aus Ihrer frühsten Kindheit eine Bedeutung für das gesamte, folgende Leben zu geben.

Termine: Samstag, 23. November, 16 Uhr, Rittersaal Burg Bodenteich Freitag, 10. Januar, 19 Uhr Markthalle Bienenbüttel Samstag, 8. Februar, 16 Uhr, Lässig, Hundertwasser Bahnhof Uelzen Um Anmeldung wird gebeten unter stepbystep-vocht@t-online.de oder telefonisch unter 05825-831412

Das Buch ist erhältich im step by step Gesundheitszentrum, in Wieren, Droher Straße 2, und im Internet unter www.stepbystep-verlag.de

Die Heilung in uns Bernd Vocht lädt ein: Entdecken Sie sich selbst

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eder Mensch steht irgendwann an einem Punkt in seinem Leben, an dem er sich die Frage stellt: Warum passiert mir das? Sei es eine Krankheit, eine berufliche oder familiäre Krise, ein Unglück … dafür gibt es eine Erklärung in uns selbst. Einfühlsam, mit vielen Erläuterungen aufgrund von Erfahrungen aus der osteopathischen Arbeit an seinen Patienten, mit Einblicken in seinen eigenen Lebensund Leidensweg, möchte Bernd Vocht seinen Lesern einen Gedanken ans Herz legen: sich selbst in Liebe zu betrachten. Können unsere Emotionen so wichtig, sogar so lebensbestimmend sein, dass sie festlegen: • Ob ich glücklich oder unglücklich bin? • Ob ich depressiv oder optimistisch und lebensbejahend bin? • Ob ich Krebs bekomme oder andere Krankheiten? • Ob ich auf der Sonnenseite lebe oder mich lieber von der Erde stehlen möchte? Ich sage ja! Ja, sie sind so wichtig! Mit seiner Philosophie möchte er Ihnen ermöglichen, den Ursprung Ihres eigenen Lebensmusters zu finden. Der wichtigste Schritt dafür ist die Entscheidung, etwas aus sich heraus ändern zu wollen. Niemand anderes als Sie selbst trägt die Verantwortung für Ihr Leben. Nicht der Chef, der Sie entlassen hat; nicht der Partner, der Sie hat sitzen lassen; nicht Alles was ich brauchte ist, der Wille, im Jetzt zu fühlen und die Hingabe, das Fühlen zuzulassen und es zu beobachten! Das Beobachten schafft den Raum zwischen mir und meinem Gefühl. Mit dieser Kleinigkeit ist der Bann gebrochen. Eine Unterbrechung des limbischen Reaktionsmusters: Das krankmachende Denken und Fühlen bin nicht ich!

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Der Wille, sich selbst auf die Schliche zu kommen, ist Interesse an sich selbst zu haben. Interesse fordert den Willen zum Verstehen. Verstehen bedeutet sich selbst kennenlernen. Kennenlernen bedeutet positive Zuwendung und Öffnung sich selbst gegenüber. Das sind alles Aspekte, die der Liebe sehr nahekommen. der Umstand, der Sie krank gemacht hat. Sie benötigen den Willen, sich selbst zu erkennen. Sie benötigen Interesse an den Ursprüngen Ihres emotionalen Ichs. Sie benötigen den Mut, zu verstehen, welchen Mustern wir uns selbst unterwerfen, um Ihr Leben nachhaltig zu verändern. Mit diesem Buch möchte Bernd Vocht Ihre Fähigkeit wecken, Ihr Leben, Ihre Gesundheit, Ihre Bestimmung in die eigene Hand zu nehmen und positiv zu verändern. Wir können uns unmöglich einen besseren, gerechteren, friedlicheren, gesünderen Planeten wünschen, ohne den ersten Schritt bei uns selbst und in uns selbst zu unternehmen. Wie dieser Schritt bewerkstelligt werden kann, möchte ich in diesem Buch verdeutlichen.

Über den Autor: Bernd Vocht ist Phystiotherapeut, Heilpraktiker und Osteopath. Gemeinsam mit seiner Frau Alexandra hat er seit 13 Jahren eine eigene Praxis in Wieren. Sein Buch basiert auf Erkenntnissen seiner beruflichen Tätigkeit, seines eigenen (Er-)Lebens und den Erfahrungen aus der Arbeit mit seinen Patienten.


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ein anderer Blick auf uns selbst... Stimulation mit Klanggabeln Alles, was wir erleben, erzeugt bestimmte Informationen, die wir speichern. Daraus entwickeln wir individuelle Verhaltensmuster, die unseren Alltag nicht nur erleichtern, sondern als unbewusste Steuerung uns auch hemmen oder blockieren können. Jeder Mensch hat charakteristische Lernwege und einen individuellen Lernstil. Die Art und Weise der Informationsaufnahme und ihrer Verarbeitung bedingt unsere Reaktionen und Ausdrucksmöglichkeiten. Kinesiologie ist eine sanfte Methode, bei der achtsam und respektvoll mit dem Körper kommuniziert wird. Mit Hilfe von Muskeltests als »Biofeedback-System« können Ungleichgewichte und Dysfunktionen festgestellt werden. Sie kann auf alle Bereiche unseres Lebens unterstützend wirken und fördert: intellektuelle und soziale Kompetenz, körperliche Fähigkeiten und emotionale Balance.

Barftgaans – Gesundheit im Blick Höchste Zeit für starke Abwehrkräfte Winterzeit ist Erkältungszeit. Und die Ansteckungsgefahren lauern momentan überall. Höchste Zeit, diesen ständigen Angriffen auf Ihre Gesundheit mit gestärkten Abwehrkräften zu begegnen. Bevölkerungsstudien zeigen, dass sportlich Aktive seltener an Infekten erkranken als Inaktive. Regelmäßiger Bewegung kommt in den kalten Wintermonaten daher besondere Bedeutung zu. Egal, ob Sie Rad fahren, joggen oder zügigen Schrittes spazieren gehen: Bereits 30 bis 60 Minuten an der frischen Luft pro Tag wirken Wunder. Der Wechsel zwischen warmer Innen- und kalter Außenluft regt Durchblutung und Abwehrkräfte an. Natürlich können Sie Ihre Abwehrkräfte auch indoor durch Ausdauersport stärken. Hierfür reichen 3- bis 5-mal pro Woche. Wichtig nur: Bitte nicht übertreiben! Denn eine ungewohnt intensive Trainingseinheit schwächt das Immunsystem. Treiben Sie lieber moderat und regelmäßig Sport.

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Lern- und Konzentrationsstörungen Lese- und Rechtschreibprobleme Dyslexie Entwicklungsstörungen der Feinmotorik und Auge-Hand-Koordination Prüfungsängste Mobbing Motivations- und Aufmerksamkeitsdefizite berufliche Neu- oder Umorientierung Selbstentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung Steigerung von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen Erkennen und Entwickeln eigener Stärken Stress- und Konfliktmanagement Stressabbau

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Hilfe für Opfer Häuslicher Gewalt »Netzwerk

ProBeweis« hilft Opfern von häuslicher Gewalt und Sexualstraftaten

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iele Frauen und Männer, die Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt geworden sind, scheuen sich, Strafanzeige zu erstatten. Spuren gehen so verloren. Das »Netzwerk ProBeweis« verbindet primäre Hilfe mit forensischer Beweissicherung. Gestartet ist das Projekt am 1. Juni 2012 an zwei Standorten, in Hannover und in Oldenburg. Ab Dezember wird das Klinikum Uelzen Partnerklinik des Netzwerkes und somit eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene von häuslicher und/oder sexueller Gewalt. Ziel des Projektes ist, Betroffenen von häuslicher und sexueller Gewalt eine gerichtsverwertbare, kostenfreie und verfahrensunabhängige Dokumentation und Spurensicherung bereits vor der möglichen Entscheidung für eine Strafanzeige anzubieten. Betroffenen Frauen und Männern können in Opferambulanzen für eine eventuelle spätere Beweisführung Verletzungen dokumentieren und Spuren sichern lassen – ohne unmittelbar nach der Tat eine Strafanzeige erstatten zu müssen. Denn sollte sich eine Frau erst nach einiger Zeit

Beweissicherung führt nicht zwingend zur Strafverfolgung

Die Opfer, die sich an das Klinikum Uelzen wenden, brauchen eine ungewollte Strafverfolgung des Täters nicht zu befürchten. Eine Strafverfolgung ist nur geboten, wenn das Opfer direkt Anzeige erstattet. Im Netzwerk ProBeweis wenden sich die Opfer jedoch zuJaqueline Falke nächst nur an die medizinischen Mitarbeiter des Klinikums, nicht an die Strafverfolgungsbehörden. Die Möglichkeit der medizinischen Untersuchung zur reinen Beweissicherung wird vielen Frauen die Angst nehmen, sich den Ärzten anzuvertrauen, erklärt Jaqueline Falke vom Polizeikommissariat Uelzen.

für eine Strafanzeige entscheiden, sind meist mögliche gerichtsverwertbare Beweismittel verloren. Mit der verfahrensunabhängigen Beweissicherung werden mögliche Tatspuren standardisiert dokumen tiert und gesichert. Hierzu werden die Betroffenen körperlich untersucht und Fotos von Spuren gemacht. Die Beweise werden zum Teil bis zu 20 Jahre auf bewahrt. Durch das Projekt werden die Opfer angesprochen, die sich erst später zur Anzeigeerstattung entschließen. Zudem wird die Vernetzung des Projekts mit Opferhilfe und Opferberatungsstellen dabei helfen, Opfern durch Beratung den Weg zur Anzeigeerstattung zu erleichtern.  [kay] 

Jede vierte Frau in Deutschland wird einer Studie des Bundesfamilienministeriums zufolge mindestens einmal im Leben Opfer von häuslicher Gewalt oder einer Sexualstraftat durch einen früheren oder den aktuellen Beziehungspartner. »Das Netzwerk ProBeweis bietet ein situationsgerechtes Angebot für die Opfer von Sexualdelikten und häuslicher Gewalt und leistet einen wichtigen Beitrag für die Unterstützung von gewaltbetroffenen Frauen. Die weitere Ausdehnung des Angebotes ist im Flächenland Niedersachsen von besonderer Bedeutung«, betont Cornelia Rundt, Niedersächsische Sozial- und Frauenministerin.


Fotos: Jürgen Ritter

Chronist der Deutschen TEilung

Grenzfotograf Jürgen Ritter veröffentlicht »Deutschland Grenzenlos«

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renzfotograf, Chronist der deutschen Teilung und Bewahrer der Erinnerung – Jürgen Ritter hat sein Leben seiner Berufung gewidmet: der Dokumentation der innerdeutschen Grenze. Sein Leben ist mit der deutschen Geschichte verwoben und er zeigt uns kleine Mosaiksteine aus der großen Geschichte. Ein kleines Guckloch in den Grenzalltag der Deutschen Demokratischen Republik, der DDR. Anfang der 80er-Jahre: Die Teilung Deutschlands ist fest zementiert. Mauer und Stacheldraht halten die DDR zusammen. Die Entspannungspolitik Willy Brands hat für ein fast ›normales‹ Verhältnis zwischen den beiden deutschen Staaten gesorgt. Doch was ist schon normal, wenn ein Land auf seine eigenen Bürger schießt, wenn diese das Land verlassen wollen? »Ich hielt die Teilung für Unrecht. Die Mauer war ein Verbrechen«, sagt Ritter. Denn die Grenzanlagen richteten sich gegen das eigene Volk, nicht gegen den Feind im Westen. Das monströse Beton-Bauwerk, Wachtürme, Soldaten, die von Kameraden beim Arbeiten überwacht wurden – von Ritter wurden diese Szenen des Alltags für alle Zeiten festgehalten. Seine Bilder fangen einmalige Stimmungen ein. Ein Grenzturm bei Sonnenaufgang. Wachtürme und Kirchen, die zusammenstehen. Ein Widerspruch? Ritter hat immer das Besondere gesucht, das er fotografisch festhalten wollte, den besonderen Winkel, die besondere Stimmung. Ein Bild, das Geschichte machte: Grenzsoldaten vor dem Brandenburger Tor, aufgenommen am 10. November 1989. Sie stehen allein, in vier Reihen. Die Männer in Uniform sehen ein bisschen verloren aus. »Ich möchte mit meinen Bildern in den Köpfen der Menschen bleiben«, sagt Ritter. An

fast 50 Orten brachte er seine Werke zu den Menschen. Seit 1981 werden seine Fotos ausgestellt. Manchmal wurden Bilder zensiert – wie bei einer Ausstellung im Hamburger Senat. »Die politisch Verantwortlichen wollten die Entspannungspolitik nicht gefährden oder die DDR provozieren.« Doch das Regime in Ost-Berlin fühlte sich provoziert. Ritter gründete 1982 den Verein ›Grenzopfer‹, der geflohenen DDR-Bürgern beim Neustart im Westen half. Die Stasi beobachtete ihn seit 1982. Wie seine Stasi-Akte beweist, wurde Ritter von Westdeutschen bespitzelt. Der Geheimdienst sammelte Zeitungsausschnitte über seine Ausstellungen. Die Stasi befürchtete »... von Ritter und Mitgliedern des Vereins seien auch terroristische Angriffe gegen die Staatsgrenze ... zu erwarten« – so steht es in der Akte. Berlin, 10. November 1989: Ritter ist da, wo Geschichte geschrieben wird. Am Checkpoint Charlie und an der Bernauer Straße. »Das Klopfen der Mauerspechte war wie ein Rauschen, das kann ich gar nicht beschreiben.« Aus Lautsprechern dröhnt der Schlager »Marmor, Stein und Eisen bricht« und tausende Menschen singen mit. Ein berührender Moment. »Ich dachte, meine Aufgabe sei erledigt«, sagt Ritter. Doch er fotografiert weiter. Die Veränderungen an der Mauer, der Grenze, in den Orten. So entstand sein Buch »Die Grenze – ein deutsches Bauwerk«, eine Gegenüberstellung der Bilder von einst und heute. Seine Bilder bleiben – heute als Bücher und Kalender und auf der Internetseite www.grenzbilder.de. Ein Fundus an einmaligen Aufnahmen – so können sich Generationen später einmal ansehen, wie Deutschland von 1961 bis 1989 aussah. Als eine Mauer die Deutschen trennte.  [nicole]

Deutschland Grenzenlos

DEUTSCHLAND GRENZENLOS – Damals und Heute von Jürgen Ritter und Peter Joachim Lapp. Jürgen Ritter hat die frühere Grenze durch Deutschland im Bild dokumentiert und nach der Einheit die landschaftlichen und baulichen Veränderungen an gleicher Stelle festgehalten. Auslieferung im Frühjahr 2014. Ch. Links Verlag, Berlin. Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls: der „DEUTSCHLAND GRENZENLOS“ Kalender. Fotos die vor ca. 30 Jahren und heute wieder am gleichen Ort aufgenommen wurden. Bestellungen für Buch und Kalender sind unter www. grenzbilder.de möglich. www.barftgaans.de | Dezember 2013/Januar2014 | 

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Apotheker Hacke lässt Dampf ab

Modellbau: erst Schiffe, dann Loks

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r wirkt leicht verkrampft, aber glücklich: Andreas Hacke kauert vorgebeugt auf einer seiner Modell-Dampflokomotive und tuckert los. Sechs km/h Höchstgeschwindigkeit kann der Uelzener Apotheker erreichen. »Ich sitze quasi an der Maschine«, beschreibt der Hobby-Lokführer seine ungewöhnliche Körperhaltung.

Dampftraktor Lisbeth

Original nachgebaute Dampfloks, die mit Wasserdampf angetrieben werden, haben es dem gebürtigen Lippstädter angetan. Hacke, Jahrgang 1952, besitzt zwei größere Exemplare. Lisbeth, benannt nach seiner Mutter Elisabeth, ist die Nachbildung eines Modells aus dem Jahr 1928. Nachgebaut im Maßstab 1:3,7. Der Dampftraktor der englischen Firma Aveling & Porter ist 1,18 m lang und wiegt 127 kg. Hacke erwarb die Maschine vor zwölf Jahren vom Nürnberger Erbauer Gerhard Kieffer. Der Kaufpreis betrug damals 18000 DM. Würde der stolze Besitzer die Kostbarkeit heute gewinnbringend verkaufen? »Nein«, lautet die eindeutige Antwort.

Der große Sir Rolf

Hackes jüngstes Exemplar ist ein ganzes Stück größer: Sir Rolf, benannt nach seinem Vater, ist ein Traktor der Firma Zimmermann vom Typ Burrell Agricultural im Maßstab 1:2,7. Er misst 1,70 m und ist 530 kg schwer. Zum Anheizen verwendet Hacke hochwertige Anthrazitkohle. Durch die enorme Hitze verpuffen auf einem Streckenkilometer fünf Liter Wasser. Das bedeutet: alle zehn Minuten nachkippen.

Nachschub muss her

Viel umständlicher ist es, den Nachschub an Anthrazitkohle heranzuschaffen. Dazu muss Hacke extra nach Hannover fahren. Jedesmal ein kleines Abenteuer, denn sein 25 Jahre alter VW Golf verfügt über keine grüne Umweltplakette. Und die ist in der niedersächsischen Landeshauptstadt bekanntlich Pflicht. Dass sein Auto schon zum alten Eisen zählt, darin sieht der Halter auch einen Vorteil: »So konnte ich in den vielen Jahren Geld sparen.« Natürlich für das nicht ganz billige Hobby.

Mutterland England

In Deutschland haben sich rund 100 Bastler dem Bauen von Modell-Dampfloks verschrieben. Sie tauschen sich im »Freundeskreis Straßendampf« aus. Dem Verein trat Hacke im Jahr 2001 bei. Ungleich größer ist die Fangemeinde in England, dem Mutterland der ungewöhnlichen Freizeitbeschäftigung.

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Alljährlich findet in der Grafschaft Dorset im Südwesten, genauer in Tarrant Hinton, das weltgrößte Dampffestival statt. Vornehmlich aus England beziehen die deutschen Bastler die benötigten Bauteile, normalerweise jeden Monat nur einen Satz. »Dadurch erhält man beim Werkeln den Überblick«, so Hacke. Und den Geldbeutel schont es ebenfalls.

Bastel-Leidenschaft und Dampfvirus

Wie kam Hacke zum Modellbau? »Ich habe bereits als Kind gern gebastelt«, sagt der dreifache Familienvater. Mit Schiffsmodellen fing es irgendwann richtig an. Erster Versuch war ein Mississippi-Raddampfer. »Ich bin zunächst am flachbödigen Rumpf gescheitert«, schmunzelt Hacke. Viele andere Schiffsmodelle mit Dampfantrieb folgten. Alle sind schwimmtüchtig. Einige davon tragen die Namen von Hackes Kindern Franziska, Hubertus und Konstanze. Aber wie wurde die Leidenschaft für Loks entfacht? Daran erinnert sich Andreas Hacke noch genau: »Von der Fußgängerbrücke hinter dem Bahnhof beobachtete ich die von Dampflokomotiven gezogenen Züge. Den Geruch des Abdampfes habe ich nie vergessen. Dadurch bin ich mit dem Dampfvirus angesteckt worden.« Na dann, Qualm ab und freie Fahrt voraus...  [Gordon Sowerby]


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Barftgaans – Gastronomie im Blick

Gastlichkeit mit besonderem Charme: die Lübener Tenne Erlebnis und Genuss pur im Wiesencafé Hof Haram Ob zum Klönschnack nach der Arbeit oder einem gemütlichen Treffen mit Nachbarn und Freunden: Im Wiesencafé Hof Haram in Oldendorf II können Sie die Seele baumeln lassen und genussvoll Ihre Zeit verbringen. Egal ob die heiß geliebte Buchweizentorte oder die nicht weniger beliebte Mohn-Marzipantorte – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Der bunte Hüttenzauber und die Weihnachtsausstellung stimmen Sie auf die festliche Zeit ein. Lassen Sie sich zu kleinen Geschenken inspirieren – mit wunderhübschen Ideen aus Skandinavien. Verschenken Sie doch einfach etwas „Erwärmendes“: Wie wäre es mit norwegischen Plaids aus Røros Tweed; dazu gibt es stilvolle Damenmode, Mützen, Schals, Kissen und Kerzen sowie eine große Auswahl an dekorativen Seidenblumen. Am Nikolaustag, 6. Dezember, 19 Uhr, dürfen Sie sich auf norwegische Spezialitäten vom reichhaltigen Buffet freuen. Die Märchenerzählerin unterhält die Gäste mit geheimnisvollen Geschichten. Anmeldungen bitte telefonisch 05822/ 1348. Und wer die richtigen Räumlichkeiten für seine Weihnachts- oder Familienfeier noch nicht gefunden hat: Das Wiesencafé bietet Platz für 120 Personen.

Unsere Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag: 14 bis 18.30 Uhr Sonntag: 13 bis 18.30 Uhr Weihnachten: 1. Weihnachtstag geschlossen, 2. Weihnachtstag: geöffnet von 14 bis 18.30 Uhr

Wiesencafé - Hof Haram 29587 Natendorf-Oldendorf II Telefon: 0 58 22 | 13 84

Feldfrisch Catering – die clevere Art, seine Gäste zu beeindrucken! Ob zum geschäftlichen Meeting oder zum festlichen Empfang, zum Get Together oder zur Messe, in kleiner privater Runde oder mit 500 Gästen – Feldfrisch Catering Marlies Schulz erstellt Ihnen für jeden Anlass ein maßgeschneidertes kulinarisches Angebot. Vom raffinierten Uelzener Schnittchen über anspruchsvolles Fingerfood bis hin zum imposanten Flying-Food, vom vielfältigen Buffet bis zum exquisiten Menü – mit dem Feldfrisch-Catering-Konzept aus hochwertigen Zutaten und innovativen Kreationen begeistern Sie Ihre Gäste – auch die Vegetarier und Veganer! Laden Sie doch mal zum Motto-Abend ein: mediterran, asiatisch oder mal nur mit Spezialitäten aus der Region – Sie werden staunen, was möglich ist, denn bei Feldfrisch Catering sind dem guten Geschmack keine Grenzen gesetzt! Gerne ist Marlies Schulz auch bei der Wahl der Location behilflich und kümmert sich um den kompletten Ablauf Ihrer Veranstaltung! Nur feiern müssen Sie noch selbst!

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Im schönen Museumsdorf Lüben in der Gemeinde Wittingen lädt die Lübener Tenne zum Verweilen, Genießen und Feiern ein. Zwischen altem Fachwerk und mit dem nostalgischen Charme vergangener Zeiten, entflieht man hier in naturnaher Umgebung dem Alltag. Lassen Sie sich vom vielfältigen kulinarischen Angebot der Familie Wolter verwöhnen: Ob beim Gänsebratenessen (26./28./29./30. November sowie 6./12./13./14./16. Dezember, jeweils ab 12 Uhr, 21.12., auch ab 18 Uhr), dem Weihnachtlichen Dinner-Buffet am Sa., 14. Dezember, ab 18 Uhr oder bei der ganz privaten Weihnachtsfeier im Kreise von Familie oder Kollegen – wer einmal in der Lübener Tenne war, kommt gerne wieder – deshalb die Empfehlung, rechtzeitig vorzubestellen! Übrigens: Das ganze Jahr hindurch wird jeden Sonntag ab 10.30 Uhr zum Brunch oder ab 11.30 Uhr zum Lunch Buffet eingeladen. Reservierungen werden erbeten unter Telefon 0 58 31/25 33-0. Weitere Infos und Termine unter www.luebener-tenne.de

OT Lüben Nr 1 29378 Wittingen Tel.: 0 58 31 | 25 33-0 Fax.: 0 58 31 | 75 15 www.luebener-tenne.de


Gemeinsam den Weg gehen Palliativversorgung unterstützt Patienten und Betroffene

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etztes Jahr im Sommer veränderte die Diagnose Krebs alles im Leben von Benedikt Eiternick. Fast ein Jahr ist es her, dass Sylke Eiternick ihren Mann nach einer intensiven Zeit der palliativen Pflege zu Hause beerdigt hat. Herzlichen Dank an sie, dass sie mit uns über dieses sensible Thema spricht. Viele Betroffene sind im ersten Moment wie gelähmt, weiß Dirk Ammann zu berichten und häufig fehlt eine intensive Aufklärung und Beratung, was für Möglichkeiten unheilbare Patienten haben. Eine Frage steht ganz oben: Wie sie ihre verbleibende Zeit verbringen möchten und können. Familie Einternick hatte das Glück, dass eine engagierte Klinik-SozialarbeiteBenedikt Eiternick rin sie ausführlich informiert und beraten hat. »Mein Mann wollte nicht zum Sterben ins Krankenhaus,« erzählt Sylke Eiternick heute. Durch ein Gespräch im Krankenhaus hat sie vom Palliativnetz Landkreis Uelzen e.V. erfahren. Hier wurde sie weiterberaten und betreut. »Es ist viel zu wenig bekannt, dass eine Palliativpflege zu Hause möglich ist. Es wäre schön, wenn mehr Menschen dies in Anspruch nehmen könnten. Einen geliebten Menschen bis zum Abschied zu Hause zu begleiten ist anstrengend und schwierig, aber es ist auch machbar und eine tiefgreifende Erfahrung auf diesem letzten Weg da zu sein, sich zu kümmern und Wünsche zu erfüllen«, ergänzt sie.

Für Sylke Eiternick war die Unterstützung, die sie durch das Palliativ-Team des Pflegedienstes Ammann erfahren hat eine sehr große Hilfe, diese Situation zu meistern. »Der Pflegedienst und der Palliativarzt sind immer erreichbar gewesen, rund um die Uhr, wenn es Fragen oder Probleme gab. Die Unterstützung in der Pflege selbst, das Aufstehen und die speziellen Handgriffe, damit war ich anfangs überfordert. Aber auch die Hilfestellung darüber hinaus, die Beratung, Gespräche, die Unterstützung haben uns sehr geholfen.« Den Betroffenen Mut zuzusprechen ist ein wichtiger Bestandteil der Palliativpflege. »Als Frau Eiternick uns angesprochen hat, ob sie es noch wagen können, ein Wochenende an die Ostsee zu fahren, haben wir ihr und ihrem Mann unbedingt dazu geraten und ihr geholfen, alles vorzubereiten.« Zu helfen, Wünsche zu erfüllen, Ängste zu nehmen und vor allem auch ehrlich zu sein, ist das Wichtigste. Besonders hier stoßen Ärzte an ihre Grenzen. Vielleicht, weil sie sich selbst schlecht damit abfinden können, ihre Patienten nicht mehr gesund machen zu können? »Alle meine Fragen wurden professionell und trotzdem einfühlsam beantwortet. Dem privaten Umfeld ist es schwer gefallen, mit dem Thema Tod umzugehen. Es war auch nur eingeschränkt möglich, mit meinem Mann darüber zu sprechen, was er möchte. ›Du machst das schon.‹ Besonders in den letzten Tagen«, erzählt Sylke Eiternick. »Trotzdem, auch unsere Freunde, Nachbarn und meine Familie waren mir eine große Stütze. Schwierig ist dann nochmal die Zeit danach. Da würde ich mir Möglichkeiten zur Verarbeitung wünschen." Dirk Ammann bestätigt ebenfalls die Bedeutung der Unterstützung der Angehörigen. »Sie ist mindestens genauso


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SAPV bedeutet Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung Spezialisiert sind die Mitarbeiter, die eine Palliative Care-Zusatzausbildung zu ihrer eigentlichen Qualifikation durchlaufen haben. Sie bringen viel Erfahrung in ihrem Fachgebiet mit, insbesondere in der ambulanten Versorgung. Es werden besonders schwer betroffene Patienten, zumeist unheilbar erkrankte Menschen in der letzten Lebensphase, in der SAPV betreut, die unter komplexen Symptomen leiden. In enger Zusammenarbeit mit dem Hausarzt und anderen Beteiligten werden diese Symptome behandelt und gelindert.

Die Palliativ Versorgung beinhaltet:

Das Palliativ-Team des Pflegedienstes Ammann.

wichtig wie die Betreuung des Patienten. Wenn der Angehörige zusammenbricht, ist niemandem geholfen.« In der Palliativpflege hat der Pflegedienst die einmalige Möglichkeit, sich wirklich die Zeit zu nehmen, die für Patient und pflegenden Angehörigen notwendig sind. »Natürlich habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, ob ich es alleine Zuhause schaffe. Für uns wäre dann ein Hospiz die Alternative gewesen«, erklärt Sylke Eiternick. Es gibt zudem die Möglichkeit, die Palliativpflege in Anspruch zu nehmen, wenn der Betroffene in einer Pflegeeinrichtung untergebracht ist. »Auch hier können wir die Sterbebegleitung übernehmen, da das normale Pflegepersonal in der Regel nicht dafür ausgebildet ist und überlastet wäre«, informiert Dirk Ammann. »Viel zu öft höre ich von betroffenen Angehörigen, die die Palliativversorgung nicht in Anspruch genommen haben, im Nachhinein von Schwierigkeiten während der Betreuung. Das ist mir unverständlich.« Betroffenen rät er, den Hausarzt auf die Palliativversorgung anzusprechen: »Das bedeutet nicht, dass der Hausarzt mit dem Patienten nichts mehr zu tun hat, sondern dass die Versorgung in akuten Fällen durch einen spezialisierten Arzt des Palliativnetzes übernommen wird und die Pflege durch einen extra ausgebildeten Pflegedienst«, betont Dirk Ammann. Sieben Ärzte und fünf Pflegedienste kümmern sich um die Palliativversorgung im Landkreis Uelzen.  [eva]

• Information und Beratung von Patienten und Angehörigen • Schmerztherapie und Behandlung von belastenden Symptomen • Hilfestellung bei der Formulierung des Patientenwillens • Enge Zusammenarbeit mit weiteren Diensten • 24-Stunden Rufbereitschaft für Patienten und Angehörige • Erstellung von Medikamenten- und Krisenplänen in Absprache mit dem Hausarzt • Unterstützung in schwierigen Situationen im familiären und sozialen Bereich • Vernetzung mit Hospizvereinen und ehrenamtlicher Helfer • Einfühlsame Begleitung aller Betroffenen

Anspruch auf Palliativversorgung

Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) ist eine Leistung der Krankenversicherung, auf die ein Rechtsanspruch besteht und die vom Hausarzt verordnet werden kann. Das SAPV-Netz Uelzen klärt Fragen zur pflegerischen Versorgung, zur medizinischen Problematik, zur familiären Unterstützung und zur ärztlichen Versorgung. Im SAPV-Netz sind alle Einrichtungen, die Betroffenen oder Angehörigen Hilfe bieten können, zusammengeschlossen.

Die zentrale Rufnummer des SAPV-Netzes

0581 838383

Häusliche Kranken- und Altenpflege Dirk Ammann GmbH Ernststr. 46 | 29525 Uelzen | Tel. 05 81 -7 56 87 | Fax 05 81- 7 56 85 info@pflegedienst-ammann.de | www.pflegedienst-ammann.de

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DAS »tAGEBUCH FÜR TRAUERNDE« Ein kleiner Wegweiser für schwere Zeiten

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zeitlos - klassisch, kreativ - modern oder als naturbelassener Felsen

Irgendwo dort weit über dem Regenbogen ist der Ort, wo Träume wahr werden, wo Sorgen dahin schmelzen, wo kein Schmerz regiert, wo keine Tränen fließen, jenseits, weit dort. Michael Meyn

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illionen Menschen nehmen Jahr für Jahr an Trauerfeiern teil. Außer einem Kranz, einem Blumenstrauß oder einem Kartengruß können sie dem Trauernden kaum etwas geben, haben kaum weitere Möglichkeiten, ihre aufrichtige Anteilnahme und Betroffenheit zum Ausdruck zu bringen. Hinzu kommt, dass viele Menschen nicht in der Lage sind, ihre Anteilnahme auszudrücken, weil ihnen die Worte fehlen, einen Trauernden zu trösten. Es ist allgemein bekannt, dass die eigentliche Trauer und Einsamkeit erst langsam ins Bewusstsein eines Trauernden vordringen. Doch dann ist er meist in seiner Trauer allein, die Blumen verwelkt und die Beileidskarten vergessen. Während für alle anderen das Leben weitergeht, mühen die Trauernden sich, mit ihrer neuen Lebenssituation zurechtzukommen. Natürlich gibt es Bücher über Tod und Trauer. Meist sind sie ideologisch oder religiös geprägt. Ob sie in der Trauerverarbeitung helfen, bleibt offen. Üblicherweise versuchen die meisten Trauernden ihren Schmerz zu verdrängen und/ oder zu vergessen. Manchen gelingt das auch, doch das ist keine Trauerverarbeitung. Die, die es nicht vergessen oder verdrängen können, leiden, werden oft psychisch und körperlich krank und brauchen dann professionelle Hilfe. Der Verlust eines geliebten Menschen ist im übertragenen Sinn wie der Bruch eines wichtigen Knochens, den wir brauchen, um uns fortbewegen zu können. Bei einem Beinbruch käme niemand auf die Idee, solch einen Bruch zu ignorieren oder auf Selbstheilung zu hoffen. Doch genau das geschieht, wenn keine Trauerarbeit geleistet wird. Auch die See-

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le kann "brechen" und braucht Hilfe. Das "Tagebuch für Trauernde" – einzigartig in seiner Konzeption – hingegen will und kann den Trauernden helfen. Es ist kein Ersatz für eventuell notwendige medizinische oder andere professionelle Hilfe, jedoch kann es als Anleitung zur aktiven Trauerverarbeitung einen Beitrag leisten, nicht seelisch zu erkranken. Das "Tagebuch für Trauernde" nimmt den Leser an die Hand und führt ihn behutsam zurück in das gemeinsame Leben mit einem Menschen, der unwiederbringlich von ihm gegangen ist. Es lädt ihn ein, sich an entscheidende Phasen und Ereignisse des gemeinsamen Lebens zurückzuerinnern und die schönen und wertvollen Dinge festzuhalten, in seinem ganz persönlichen Trauertagebuch. Kraft, das Lebens zu meistern und "weiterzumachen" bekommt man durch gute Erinnerung und durch Dankbarkeit. Das "Tagebuch für Trauernde" ist ein großartiges, ein wertvolles Geschenk für Trauernde, denen man etwas nachhaltig Tröstendes schenken möchte. Der Trauernde bekommt somit ein Geschenk, das in einzigartiger Weise zeigt: Du (Trauernder) bist mir nah ...

Dieses Buch entstand in der Zusammenarbeit mit dem Buchautor und Theologen Hans J. Zimmermann und dem Wendländer Künstler Tobias Kassühlke. Das Tagebuch für Trauernde und alle Infos zum Buch und Künstler erhalten sie hier: mail: kassuehlke@kreartion.com fon: 0 58 83 | 7 44 90 18 web: www.kreartion.com/tagebuch


Friedrich Brüning, Uwe Harnack, Angelika Weber: Friedhöfe in Stadt und Kreis Uelzen. Herausgeber: Museums- und Heimatverein des Kreises Uelzen e. V. Uelzen, 2014. 264 Seiten. ISBN 978-3-929864-22-9. Erhältlich beim Museumsund Heimatverein des Kreises Uelzen, Schlossstraße 4, 29525 Uelzen oder E-Mail: info@schloss-holdenstedt.de

Zum Gedächtnis Friedhöfe in Stadt und Kreis Uelzen

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anche Menschen machen einen großen Bogen um diesen Ort, andere nutzen das weitläufige und grüne Gelände für einen kleinen Spaziergang: Friedhöfe berühren jeden auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Sie sind ganz besondere Orte, die viel über die Bewohner und die Geschichte einer Stadt oder einer Gemeinde aussagen. Dabei liegt stets ein Hauch von Mystik, Nostalgie und Vergänglichkeit in der Luft. Friedhöfe sind aber auch wichtige Bestandteile des öffentlichen Grüns. Wer will, findet hier Ruhe und Entspannung. Im Landkreis Uelzen gibt es 82 Orte, die einen oder mehrere Friedhöfe besitzen – eine vielfältige Friedhofslandschaft und -kultur, ein echter Kulturschatz, den es auch für nachfolgende Generationen zu bewahren gilt. Diese alte und bedeutende Friedhofskultur des Landkreises zu dokumentieren, dieser Mammutaufgabe haben sich Friedrich Brüning, Uwe Harnack und Angelika Weber angenommen. In einer Dokumentation über 250 Seiten geben sie den alten Friedhöfen, Grabdenkmälern, Kapellen und Glocken einen Ort der Erinnerung. In dem Buch sind alle Friedhöfe – nach Ortsnamen – aufgeführt und ihre Geschichte und Besonderheiten vermerkt. So gibt es neben den Friedhöfen in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft auch Klosterfriedhöfe, private Ruhestätten, jüdische Friedhöfe und Reste der vor- und frühgeschichtlichen Bestattungsplätze. Hinzu kommen Gedenkstätten für die Gefallenen der Weltkriege und Kriegsgräber, Gräber ausländischer Verstorbener, vor allem von Zwangsarbeitern. Allerdings werden die Kriegsdenkmäler nur erwähnt. Eine genaue Recherche wäre zu umfangreich gewesen und hätte den Rahmen des Buches gesprengt, erklärte Harnack. Beim Stöbern im Buch entdeckt man viele neue Details, denn die Friedhöfe im Landkreis sind zum Teil sehr unterschiedlich. Es gibt Wald- und Heidefriedhöfe, übersichtliche Gräberfelder und unter dichtem Buschwerk verborgene Grabstätten. Erstaunlich viele kleine Friedhöfe besitzen eine eigene Kapelle, oftmals mit Glocke. Auf den Friedhöfen fallen unterschiedlich gestaltete Grabmale auf: schlichte oder aufwendig bearbeitete Einzelsteine sowie pompöse Familiengräber aus verschiedenen Epochen. Aufschlussreich sind auch die Inschriften und Symbole neben den persönlichen, auf den Verstorbenen bezogene Darstellungen. Zu jedem Friedhof wird die Lage und die Geschichte beschrieben. Die Friedhofskultur ist seit einigen Jahren im Umbruch. Große Familiengrabstätten gibt es kaum noch, da sie zu teuer geworden sind. Flächen für Urnengräber nehmen zu, neu sind Flächen für anonyme Bestattungen. Alte kunstgeschichtlich bedeutsame Grabdenkmäler verfallen. Sie zu retten – zumindest in Schrift und Bild – ist Ziel dieses Buches. [nicole]

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Schottland Rundreise 8 Tage 10.-17.07.2014, ab € 1.445,Flug ab/ bis Hannover. Treffen mit »echten Schotten«w – Besichtigung einer Schaffarm und einer Whiskybrennerei – ein Besuch bei Nessie und Urquhart Castle – Edinburgh und Glasgow – Auf den Spuren der Highlander

Madagaskar – Insel der Gegensätze und Garten Eden 27.10.-07.11.2014 ab € 2995,Mit Rail & Fly zum Frankfurter Flughafen, Flug nach Antananarivo und zurück. Schon der Name Madagaskar weckt die Lust auf Exotik und Abenteuer: kunstvolle Reisterrassen, bizarre Dornenwälder und Kulturen mit asiatischen Wurzeln. Die Natur der viertgrößten Insel weltweit ist einzigartig, die Klimazonen von Halbwüste bis Regenwald sind Heimat von Tier – und Pflanzenarten, die es nur auf Madagaskar zu finden gibt!

Reisen unter Freunden Auch für 2014 hat das FIRST REISEBÜRO EICHMANN wieder eine spannende Auswahl an Reisezielen für seine begleiteten Gruppenreisen zusammengestellt: Erleben Sie die faszinierende Tierwelt Südafrikas, begeben Sie sich auf die Spuren der Highlander nach Schottland, tauchen Sie ein in die einzigartige Natur und Kultur Madagaskars oder lassen Sie sich ein auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und besuchen Sie Äthiopien und damit die Wiege der Menschheit. Dieses sind aber nur einige der Reise-Höhepunkte 2014, weitere interessante Reiseziele und natürlich die beliebten Kreuzfahrtreisen finden Sie unter www.eichmann-reisen.de Gruppenreisen im FIRST REISEBÜRO EICHMANN erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, die Teilnehmer kommen mittlerweile aus ganz Deutschland. Die von Monika Eichmann und ihrem Team organisierten »Reisen unter Freun-

den« sind eine einmalig schöne Erfahrung für alle, die gerne mit anderen reisen und dennoch ihre persönliche Freiheit genießen wollen. Ob als Paar oder alleine – Sie finden schnell Anschluss im Kreise Gleichgesinnter und können durch die fachkundige Reiseleitung Länder, Städte und Menschen so eindrucksvoll und stressfrei erleben, wie es alleine kaum möglich ist – inklusive echter Geheim-Tipps! Zudem verdoppelt sich bekanntermaßen die Freude, wenn man sie teilen kann! Und diese Möglichkeit besteht sogar noch dann, wenn die Reise schon zu Ende ist: Gruppenreisende treffen sich gerne im Anschluss in »Eichmanns ReiseClub«, um sich bei den auf der Reise gemachten Fotos und Filmen gemeinsam der schönsten Reisemomente zu erinnern und vielleicht schon wieder das nächste Reiseziel ins Auge zu fassen….  [nadja]

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Schmuck aus skandinavien Eine unverwechselbare Schmuckkollektion mit einem Hauch von Luxus und Glamour für die anspruchsvolle Frau. Mit traumhaften Schmuckstücken wie aus einer Märchenwelt verzaubert das Charisma seine Kundinnen. Damen, die den Schmuck von Charisma für sich entdecken, unterstreichen ihre Weiblichkeit und machen sogar das schlichteste Kleidungsstück zum modischen Hingucker. Charisma Mode; Veerßer Straße 23; Uelzen. www.charisma-mode.com

Kleine Geschenke... ...erhalten die Freundschaft Originelle Geschenkideen für den kleinen Geldbeutel finden Sie bei Anja Bunge im Otto Shop, Veerßer Straße 15, Uelzen

»Akzente« zieht Frauen magisch an Modebewusste Frauen, die ihren eigenen Stil ausstrahlen und sich dabei pudelwohl fühlen möchten, finden bei Anja Gubbe und der neuen Kollektion von MASAI ihr persönliches Lieblings-Outfit für jeden Anlass und jede Wetterlage. Gesehen bei »Akzente« in Bad Bevensen, Lüneburger Str. 2 sowie in der Markthalle Bienenbüttel. www.boutique-akzente.de

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KartoffelBirn en -Grat in Zutaten:

• 1 kg festkochende Kartoffeln • 1 EL Mehl • 250 g Birnen • Butter • 1 Zwiebel • 250 ml Sahne • Zitronensaft • Salz, Pfeffer • Bergkäse • Gemüsebrühe

Zubereitung:

Die Kartoffeln bissfest garen, pellen und in dünne Scheiben schneiden. Birnen schälen, in feine Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Zwiebel fein würfeln, in Butter glasig dünsten und in einer gefetteten Auflaufform verteilen. Die Birnen- und Kartoffelscheiben überlappend

und kreisförmig in die Auflaufform schichten. Sahne und etwas Gemüsebrühe mit Mehl abbinden, mit Pfeffer und Salz würzen. Die Soße soll alles bedecken, darüber den Bergkäse verteilen. Den Auflauf 20 bis 30 Minuten bei 180 Grad goldbraun backen.

Festtagsmenüs ToGo

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Genau das richtige gegen Weihnachts- und Feiertagsstress. Lassen Sie sich in Ihren eigenen Wänden ganz lässig verwöhnen. Sie sorgen für das richtige Ambiente, das Küchenteam des Lässigs für das gelungene Essen.

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Feines Kartoffelcremesüppchen mit Heideananas und Streifen vom Räucherlachs  Weihnachtliche Blattsalate in Himbeerdressing mit Scheiben von Flugentenbrust, Baguette 

Mittwoch, 25.12.13 - Donnerstag, 2.01.14

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Ganze Gans oder Bauernente für 4 Personen mit Orangen-Thymiansauce, Apfelrotkohl, Speck-Rosenkohl, hausgemachten Semmelknödeln und Kartoffeln  75,90 € Knusprig gebratene Gänsekeule mit Orangen-Thymiansauce, Apfelrotkohl und Kartoffelklößen  Knusprig gebratene Gänsebrust mit Orangen-Thymiansauce, Apfelrotkohl und Kartoffelklößen 

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Jugendredaktion JazzMusik

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Wir befinden uns in der Zukunft und alles hat sich verändert. Der Großteil aller Menschen wird von sogenannten Seelen kontrolliert, die sich in ihren Körpern eingenistet haben und sie so steuern. So auch die Seele Wanda. Ihr neuester Wirt ist die junge Rebellin Melanie, einer der letzten richtigen Menschen auf der Erde. Doch die Kontrolle über Melanie zu erlangen, scheint nicht so einfach, wie gedacht, denn da Melanie eine Rebellin war, hat sie einen stärkeren Willen als andere Menschen. So kommt es also, dass Wanda nicht alleine Melanies Körper bewohnt, sondern Melanie auch noch da ist und ihrerseits versucht den Besitz über ihren Körper zurückzubekommen. Denn sie möchte mit aller Kraft zu ihrem Bruder und ihrem Geliebten zurückkehren, die ebenfalls noch Menschen sind und sich irgendwo versteckt halten. Durch die starken Gefühle von Melanie beginnt Wanda sich genauso nach den beiden zu sehnen und letztendlich machen die beiden Frauen in einem Körper sich auf den Weg, um die Menschen zu finden, die sie lieben.

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Das Wort, mit dem man die Handlung am besten beschreiben kann, ist das Wort: ermüdend! Eigentlich beginnt die Geschichte ganz gut, mit der Beschreibung der Situation auf der Erde und der Vorstellung von Wanda, der Protagonistin, die mit Melanie in ihrem Kopf zurechtkommen muss. Es geht auch ganz interessant weiter, weil Wanda sich entgegen ihrer Art auf die Suche nach Jamie und Jared macht und den weiten, gefährlichen Weg durch die Wüste für zwei Menschen, die sie gar nicht kennt auf sich nimmt und dabei auch fast stirbt. Doch dann kommt Wanda in die Höhlen, dem Versteck der Rebellen und das aufregende Leben ist vorbei. Da ihre Spezies die Menschen übernommen hat, sind die übrig gebliebenen Menschen nicht gerade gut auf sie zusprechen, außer Jeb und Jamie, und wünschen ihr den Tod. Also ist Wandas Hauptbeschäftigung zu Beginn ihres Höhlenabenteuers sich zu fürchten. Das kann ich ja sogar noch verstehen, weil sie eben eine sehr sensible, gewaltverachtende Person ist und die Rebellen nicht die gastfreundlichsten Wesen sind. Als sich alle ein bisschen an sie gewöhnen konnten, nach ungefähr 150 weiteren Seiten (Ja, 150 Seiten hat sie sich nur gefürchtet!), nimmt Jeb, der Anführer, sie unter seine Fittiche und weist sie in ein paar gemeinnützige Arbeiten ein. Die weitere Alltagsbeschäftigung von Wanda besteht nun die nächsten ...ähm naja...500 Seiten?! daraus Brot zu backen, Gemüse anzupflanzen und abzuernten, sich mit Ian, einem anderen Rebell und anderen Menschen anzufreunden und sich gelegentlich vor Jared zu fürchten, der sie immer noch nicht leiden kann. Jamie dagegen freundet sich sogar mit Wanda an, weil er dahinter kommt, dass Melanie noch lebt und in Wandas Kopf mitlebt. Wie man sieht, geht es spannend weiter!  >>>

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Jugendredaktion

Nutzloses Wissen

Die einzige interessante Stelle, die in diesem Teil, der den Größten in der gesamten Handlung ausmacht, ist meiner Meinung nach die Stelle, bei der Wanda mitbekommt, dass die Menschen auf ihren Beutezügen (für die Versorgung der Gruppe) besetzte Körper entführen und die Seelen gewaltsam entfernen, also töten. Wanda ist dadurch dann selbstverständlich traumatisiert, da sie denkt, man wolle ihr das auch antun und ich konnte die Seelen in diesem Moment wirklich verstehen, denn die Menschen haben eindeutig einen Hang zu Brutalität. Wenn man sich diese erschlagende Statistik der Langeweile so durchliest, könnte man meinen, dass Frau Meyer alles falsch gemacht hat, was man so falsch machen kann, aber das ist nicht mal so! Sie hatte durchaus Momente eingebaut, bei denen es richtig spannend hätte werden können, nur leider hat sie diese Momente verpasst und lieber weiter um den heißen Brei herumgeredet!Leider war der Schreibstil auch nicht ihre Stärke, weshalb ich die fehlende Spanung nicht nur der missratenen Handlung ankreiden darf. Man muss ja gerecht bleiben! Bleiben nur noch die Charaktere, die meine Bewertung noch retten könnten und da muss ich fairerweise sagen, es gab einen kleinen, naja klitzekleinen, Lichtstreifen am Horizont.

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Wanda ist in Ordnung. Ich finde sie nicht übermäßig spektakulär ausgearbeitet, aber ihre Handlungsweise ist mir immer verständlich geblieben, wenn man bedenkt, dass sie eine Seele ist, es also ganz natürlich ist, wenn sie sich wie ein treudoofes, naives Hündchen verhält. Melanie war einfach nur nervig. Selbstverständlich muss es furchtbar für sie sein nicht der Herr über ihren Körper zu sein, aber ihre ständige Einmischung in Ians und Wandas Beziehung hat sie mir einfach nur unsympathisch gemacht, weil sie dabei auch offensichtlich immer vergaß, dass es für Wanda auch nicht gerade toll sein muss jemanden zu küssen, den zwar ihr Körper, aber nicht sie selber liebt. Genauso nervig war Jared. Es muss natürlich hart sein, wenn man den Körper anschaut, den man liebt und aber genau weiß, dass die Person, zu der er eigentlich gehört, nicht mehr drin ist, aber das gibt ihm nicht das Recht eine fühlende Person zu verprügeln, egal ob Wanda ein Mensch ist oder nicht. Also genau genommen ist Melanie in einen Schläger verliebt, denn wer einmal schlägt, der tut es immer wieder. Ian konnte ich als toleranten Rebellen, der die WAHRE Wanda erkennt gut akzeptieren, somit bekommt seine Rolle eine befriedigende 3. Süß war auch Jamie, der immer versuchte älter zu sein, als er wirklich war, aber in Wahrheit natürlich immer noch ein Junge war, der Trost von seiner großen Schwester braucht (oder auch von Wanda). Außerdem hat er sich nicht von Jared und seiner Halsstarrigkeit und Intoleranz beeinflussen lassen. Ein H��hepunkt war für mich aber Jeb, der verrückte Anführer, der sich als gar nicht so verrückt herausgestellt hat, wie alle dachten. Er ist der Einzige, der Wanda einfach nur mit Neugierde betrachtet hat und ihr eine Chance gab sich in der Gesellschaft einzugliedern. Nachdem ich jetzt so viel zu den Charakteren gesagt habe, komme ich noch kurz zum leider sehr voraussehbaren Ende. In vielen Rezensionen habe ich gelesen, dass das Ende so überraschend ist, aber ehrlich gesagt, war mir das schon von Anfang an klar, da Wanda nun mal eine Seele ist und somit für Frieden und für das Glück von anderen Personen alles tun würde. Außerdem war das dann doch zu viel Happy End und hat mich stark an "Biss" erinnert.  [hauke]

1. Bänderschnecken können bis zu drei Jahre lang schlafen. Dabei leben sie aber nur drei bis vier Jahre. Somit können sie ihr ganzes Leben lang schlafen. 2. In Alaska ist es ein Verbrechen, einen lebenden Elch aus einem Flugzeug zu schubsen oder betrunken zu machen. 3. Die Behauptung, in der Bibel würden keine Katzen erwähnt, ist falsch (siehe Einheitsübersetzung, Buch Baruch, Kapitel 6, Vers 21). Aber in der Bibel gibt es weder Gänse noch Enten. ... für euch gesammelt von Hauke

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Kinonews

Georg Baselitz Anfang der sechziger Jahre sorgte der deutsche Maler und Bildhauer Georg Baselitz mit seinen zum Teil obszönen Motiven für Aufsehen: Besonders bekannt aus der Zeit ist sein Bild »Die große Nacht im Eimer«, das einen masturbierenden Jungen zeigt. Später beeindruckte und provozierte er mit seinen Werken, die »auf dem Kopf stehen« bis hin zu völlig schwarzen Bildern. Die Dokumentation begleitet hautnah das Schaffen des Künstler über mehrere Jahre hinweg und zeigt seinen persönlichen Kreativitätsprozess. Filmstart: 18.11. | Central Uelzen

Die Tribute von Panem – Der Hobbit: Smaugs Einöde Catching Fire

Der Medicus

Katniss und Peeta haben die Hungerspiele überlebt. Doch viel mehr: Sie haben dem mächtigen Kapitol die Stirn geboten. Ihr Beispiel ermutigt die unterdrückte Bevölkerung in den Distrikten zur Rebellion gegen das Regime. Doch dann ändert Präsident Snow kurzerhand die Spielregeln und lässt alle bisherigen Gewinner bei den anstehenden Hungerspielen noch einmal gegeneinander antreten. Auch Katniss und Peeta werden in die Arena geschickt und müssen sich erneut dem Kampf ums Überleben stellen.

Der Hobbit Bilbo Beutlin, der große Zauberer Gandalf und die 13-köpfige Zwergengruppe um Anführer Thorin Eichenschild sind nicht mehr weit von der ehemaligen Heimat der Zwerge, dem Berg Erebor, entfernt. Auf der Flucht vor dem hasserfüllten Orkkönig Azog gelangt die Gruppe in die dunklen Gefilde des Düsterwalds. Doch das größte Abenteuer wartet noch auf Bilbo und seine Freunde, denn im Innern der Festung Erebor ist der der Drache Smaug erwacht und bedroht die Menschen der nahen Seestadt.

Im Jahr 1021 wird der 9-jährige Rob in London Waise. Sein Schicksal will, dass er dem fahrenden Bader Henry Croft begegnet, der ihn als Lehrling zu sich nimmt. Von ihm erlernt Rob die Grundkenntnisse der Heilkunst, aber auch Zirkusstücke wie das Jonglieren. Nach dem Tod des Baders reift in Rob der Wunsch, Medizin zu studieren. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise in den Orient, um beim berühmten Arzt Avicenna die begehrte Wissenschaft zu erlernen und ein anerkannter Medicus zu werden.

Filmstart: 21.11. | Central Uelzen

Filmstart: 12.12. | Central Uelzen

Filmstart: 25.12. | Central Uelzen

The Metropolitan Opera live im Kino Am Samstag, 14. Dezember 2013: | Verdi Falstaff ca. 101 Min. inkl. Pause

Filmkunsttage

In dieser Filmreihe zeigt das Central Theater Uelzen jeden Montag und Mittwoch um 20.15 Uhr Filme zu bestimmten Themenbereichen: Literaturverfilmungen, künstlerisch wertvolle Filme, Dokumentationen, europäische Filme, Klassiker, Filme in Originalfassung...

Am Montag, 2. Dezember wird folgender Film gezeigt:

Foto: pixelio.de/ Rothacker

Gloria

Dirigent: James Levine, Produktion: Robert Carsen
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

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Die geschiedene 58jährige Gloria verkriecht sich nicht zu Hause, sondern flirtet auch schon mal im Single-Club, schwingt das Tanzbein und hat Lust auf Sex. Als sie den ebenfalls geschiedenen Rudolfo trifft, funkt es. Sie geht lässt Nähe und Intimität zu, öffnet sich dem anderen. Sein Manko: Kaum ruft dessen Ex oder eine seiner Töchter an, folgt der sonst so kuschelige Kerl brav deren Order. Er schaut in die Vergangenheit, sie in die Zukunft. Irgendwann zieht Gloria die emotionale Notbremse und erkennt, sie genügt sich selbst.

Central Theater Uelzen


Laith Al-Deen: live acoustic 2013 Während die Arbeit am kommenden Studioalbum noch in vollem Gange ist, wird der Mannheimer Sänger Laith Al-Deen in diesem Jahr mit seinem live acoustic Set auf der Bühne stehen und exklusive Versionen von Titeln aus seinem bisherigen musikalischem Schaffen präsentieren. Bluesige Piano-Solos (Tobi Reiss), tolle, spanisch angehauchte Gitarrenarbeit (Ole Rausch) und swingendes Schlagzeug (Dave Mette) mit funkigem Bass (Frieder Gottwald) – die Musiker erweisen sich als versiertes Team, das die Songs authentisch überbringt.

Jan Weiler: Berichte aus dem Christstollen Spätestens wenn der Adventskalender hängt, läuft der Countdown: Weihnachten droht mit allen Konsequenzen für Figur und Nervenkostüm. Da muss man als Glühweinhasser auf den Weihnachtsmarkt und als Nikolaus in die Schule. Da verwandeln sich Kinder in Wunschmonster und Ehefrauen in backende Nervenbündel. Und natürlich wird das Fest nicht stiller, wenn auch noch der italienische Schwiegervater zu Besuch kommt... Jan Weiler präsentiert die schönsten Weihnachtsgeschichten aus „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ und seiner Serie „Mein Leben als Mensch“.

Christoph Maria Herbst: Das total gefälschte Geheim-Tagebuch Ich bin seit zwei Wochen mit der Treppe dran, die Nachbarn haben schon „Ferkelmerkel“ in den Staub geschrieben … Sie ist wieder „mächtigste Frau der Welt“ in „Forbes“, wir haben ein bisschen gefeiert, bis die Nachbarn sich über den Krach beschwert haben … Sie trifft Obama in Washington. Ich hab gerade ihre Blazer aus der Reinigung geholt … Können wir mit Rösler zum Chinesen gehen? … Nach den letzten drei sensationell verkauften, erfolgreichen Lesetourneen 2007, 2009 und 2011 mit Tommy Jauds „Vollidiot“ und „Millionär“ und seinem eigenen Bestseller „Ein Traum von einem Schiff“ begeisterte Christoph Maria Herbst deutschlandweit das Publikum und sorgte für volle Hallen. Nun geht er mit seinem neuen Programm auf Tournee und liest „Das total gefälschte Geheim-Tagebuch vom Mann von Frau Merkel“ ab November 2013.

Wladimir Kaminer: Diesseits von Eden – Neues aus dem Garten Neues Buch, neue Geschichten! Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin. Er veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und organisiert Veranstaltungen wie seine mittlerweile international berühmte »Russendisko«. Mit der gleichnamigen Erzählsammlung sowie zahlreichen weiteren Büchern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands. Alle seine Bücher gibt es als Hörbuch, von ihm selbst gelesen.

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Alles für ein schönes Fest

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Feiern, Feste, Ausflüge

Festlicher Genuss Damwild an Spekulatiussauce für zehn Personen 2 kg Damwildkeule, ausgelöst, 1 Pack. Spekulatius, 5 Stck. Knoblauchzehen, 5 Stck. Zwiebeln, 0,5 Ltr. Wildfond, 0,5 Ltr. Sahne, Olivenöl, Salz, Pfeffer

Auskunft, Anregung und Anmeldung: Sabine Kliche, Telefon 0171-2635543

Lammbraten mit Kräuterkruste 1 kg Lamm (Rücken, ausgelöst), 4 Körner Piment, schwarzer Pfeffer, je 1 Bund Thymian, Salbei und Petersilie, 2 EL Öl, 1 EL Senf , 250 ml Rotwein, trocken, 2 Zwiebeln fein gewürfelt, 3 Knoblauchzehen fein gehackt, 250 ml süße Sahne

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Lapin à la Moutarde 1 Kaninchen, 3 Schalotten, 2 Knoblauchzehen, 200 ml Weißwein, 500 ml Hühnerfond, 4 Zweige frischer Estragon, Senf, 250 g Sahne, Pfeffer, Salz

Rezepte: www.henning-bauck.de

Wir bieten für Gruppen Events und Festivitäten aller Art an. Eine gute Bio-Küche mit vielen hofeigenen Produkten ist die Grundlage. Gerne überlegen wir mit Ihnen gemeinsam, wie Ihre Veranstaltung bei uns unvergesslich wird: Kombinieren Sie Ausflüge und Feiern mit einer Hofführung und Aktionsangeboten.

Wochenmärkte in der Region Gifhorn – am Rathaus Mittwoch von 8 bis 14 Uhr Samstag von 8 bis 14 Uhr Uelzen – Vitalmarkt Mittwoch von 7 bis 14 Uhr Samstag von 7 bis 14 Uhr Sie finden uns außerdem in Wolfsburg und Braunschweig Hofverkauf immer samstags, ab 10 Uhr, BioGut Reinstorf

Unsere Produkte • Fleisch und Wurst aus eigener Herstellung • eigene Viehzucht (Deutsch-Angusrinder, Ungarische Steppenrinder, Büffel, Bisons, Landschweine, Bentheimer Landschafe, Wild aus eigenem Gehege, Lamas, Geflügel, Kaninchen) • Eier unserer Geflügel (Hühner, Enten, Gänse, Fasanen, Wachteln, Puten, Perlhühner) • Käse und Milchprodukte aus eigener Herstellung • mehr als 100 Käsespezialitäten (DE/EU)

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Perspektivwechsel

Jede große Idee beginnt mit einem kleinen Schritt

A

ls eingefleischte Großstadtpflanze entspreche ich (fast) dem Klische. Ich bin tolerant, weltoffen, kulturinteressiert und erlebnishungrig. Selbstverständlich muss ich in meiner Heimatstadt in einem trendy Viertel wohnen. Grob gesagt, falle ich direkt aus der Haustür hinaus in die Szene. Trotzdessen uns nur eine sechsspurige Straße voneinander trennt.

• Wie fühlt es sich an, wenn die Wahrscheinlichkeit auf 50 Prozent steigt, auf die unbekannte Person von frühmorgens beim Bäcker erneut in der Mittagspause an der Ilmenau zu stoßen?

Die Gewissheit, ich könnte, wenn ich denn wollte, war es mir jedenfalls wert, an den nördlichsten Punkt Altonas zu ziehen. Oder auch an den westlichsten Punkt Eimsbüttels. Selbst für die lokalen Mietpreis-Verhältnisse zünden die Parameter meiner Wohnung Stoff für Diskussionen an. Aber das ist mir auch heute noch egal. Ich habe mich in meinem lichtdurchfluteten Mini-Loft, in einem Zimmer mit Parkettfussboden, offener Küche und einer Terrasse von knapp 12 Quadratmetern Größe pudelwohl gefühlt. Auch, wenn ich für insgesamt 43 Quadratmeter 630 Euro zahlen durfte. Warm und ohne Strom.

• Sich die kulturellen Ausweichmöglichkeiten an einer Hand abzählen lassen?

Wäre da nicht nur eines gewesen ... die Sache mit den Träumen ... im Leben. Ich hatte einen überdurchschnittlich gut bezahlten Teilzeitjob. Mit einem Aufgabengebiet, für welches ich sogar alleinverantwortlich agieren wie entscheiden durfte. Und dies bei freier Zeiteinteilung. Da blieb nebenher noch genug Spielraum für die einen und anderen freiberuflichen Aktivitäten. So war jedenfalls der Plan. Doch in stillen Momenten der Einkehr blitzte immer wieder dieses Luftschloss auf ... Vor rund vier Jahren hatte ich es entdeckt und war in diesem spazieren gegangen. Ich probierte mich in jedem Zimmer aus. Zu der Musikanlage und dem CD-Archiv im Dachgeschoss zog es mich immer wieder zurück. Ich wollte mich auf die Moderation im Hörfunk spezialisieren und dafür nocheinmal ganz klassisch ein Volontariat absolvieren. Im stolzen Alter von 37 Jahren. Vollkommen verrückt ... werden. Und das musste sie auch. Die Perspektive. Es kam alles auf die Probewoche an. Fünf Tage lokaler Bürgerrundfunk in Uelzen. Ich simulierte reale Lebensbedingungen und übernachtete vor Ort. Auch im Bezug auf meine beruflichen Vorraussetzungen glaubte ich mich zunächst in Sicherheit. Stress erzeugte viel eher die Flut an offenen Fragen:

• Wenn sich die gemeinsam geteilte Stadtfläche auf überschaubare 135,84 km2 beschränkt?

• Die Uelzener Partymeile auf einem Bermudadreieck von vier locations konzentriert ist, die sich dazu in einer Straße direkt gegenüber liegen?

Nina Prasse 

Foto: Marcus Wagner

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• Das sprichtwörtliche Hochklappen der Bürgersteige so lautlos vonstatten geht, dass ich vor überpräsent erdrückender Stille nicht einschlafen kann? Nur auf eine Frage war ich überhaupt nicht vorbereitet. Sie wurde mir von meinem direkten Vorgesetzten am letzten Tag der Probewoche gestellt: «Frau Prasse, können Sie sich vorstellen, Geduld aufzubringen? Denn hier ticken die Uhren langsamer.« Oh. Da war sie. Die alles entscheidende Antwort. «Wenn Sie mir das hoch und heilig versprechen, Frau Prasse, dann helfen wir Ihnen auch dabei.« Hilfsbereitschaft öffnet Herzen. Und das war das alle meine Zweifel aushebelnde Argument. --«Was hat Sie denn nach Uelzen verschlagen?« Die Neugier einer Dame unterbricht meine Gedankenverlorenheit. Ich blicke in das ämusiert fragende Gesicht einer durchaus attraktiven Frau um die goldene Mitte der Fünzig. Sie trägt die Plastikkopie einer rot-weiß gestreiften Matrosenmütze. Ansonsten wirkt sie ganz normal. Richtig. Ich erinnere mich. Wir sind auf einer Benefiz-Veranstaltung, einem maritimen Frühshoppen am Sonntagvormittag. Ich unterstütze eine Kollegin aus dem Sender. «Nun ja ...« Dazu lege ich das Grinsen eines Honigkuchenpferdes auf: «Ich bin für die Karriere nach Uelzen gezogen.« Die Dame blickt mich ungläubig an: «Ähm ... aber Sie ... Sie kommen doch aus Hamburg?!«  Nina Prasse,  Erzählung einer Großstadtpflanze

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 Donnerstag, 21. November, 18.30 Uhr Friedhofs-, Bestattungskultur im Wandel der Zeit Hans-Udo und Manuel Maury stellen die verschiedenen Bestattungsformen vor, bitten zur Diskussion und beantworten Fragen rund um die Bestattung. Anmeldungen unter 0581/97649-0. Diese Veranstaltung findet im KVHS-Veranstaltungszentrum Uelzen, Turmstr. 9 statt.

 Donnerstag, 21.

bis 24. November

Ausstellung im »Wunderschön« Bilder-Ausstellung im »Wunderschön« in Römstedt, Soldweg 1. Gast im Hühnerstall ist Sabine Auffarth.

 Dienstag, 26. November, 19 Uhr Die Geschichte der DGB-Frauen Dr. Sibylle Plogstedt wird an dem Abend ihr neues Buch »Wir haben Geschichte geschrieben. Zur Arbeit der DGB-Frauen (1945-1990)« vorstellen. Die Veranstaltung findet im KVHS-Veranstaltungszentrum Uelzen, Turmstr. 9 statt.

 Freitag, 29. November, 19.30 Uhr Maritimes Adventskonzert in der Himberger Kirche Der Shantychor »Die Helgoländer Jungs« gibt ein maritimes Adventskonzert besonderer Art. Hier spiegelt sich das Leben der Seefahrt in der Weihnachtszeit wider: mit maritimen Weihnachtsliedern, Geschichten von der Seefahrt und Weihnachtsliedern zum Mitsingen. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für Kinder- und Jugendarbeit gebeten.

 Samstag, 30. November, 10 Uhr Weihnachtsbäckerei mit Kindern Im Handwerksmuseum dürfen die kleinen Weihnachtsbäcker ran. Am Sonntag findet ab 13 Uhr der Adventsmarkt auf dem Museumsgelände statt. [Anzeige]

 Samstag, 30. November, 18 Uhr Erste Kerze entzündet Der Arbeitskreis Handwerk, Handel und Gewerbe in Wieren lädt alle Bürger zum feierlichen Entzünden der ersten Adventskerze ein.

 Sonntag, 1. Dezember, 17 Uhr Weihnachtliche Stimmung In der Kirche in Hanstedt I geben Christiane Schirmer, Klavier, und Holger Hansen, Violine, ein weihnachtliches Konzert.

 Donnerstag, 1. Dezember, 19.30 Uhr Adventskonzert Weihnachtliche Melodien erklingen in der St. Jakobuskirche in Wieren.

 Donnerstag, 5. Dezember, 10 Uhr Die kleine Hexe feiert Weihnachten Bilderbuchkino in der Bücherei Uelzen. Lisbet, die kleine Hexe, weiß gar nicht, was sie zuerst tun soll. Den Weihnachtsbaum schmücken? Wenn die Weihnachtshexe kommt, muss schließlich alles fertig sein...

 Donnerstag, 5. Dezember, 15 Uhr Ochs und Esel wissen mehr Weihnachtliches Singspiel mit Schülerinnen und Schülern ders Herzog-Ernst-Gymnasiums in der Stadtbücherei Uelzen.

Freitag, 6. Dezember, 20 Uhr

»Celtic Shamrock« im Herz- und Gefäßzentrum Drei Frauen – das keltische Kleeblatt – singen die alten Balladen und Lieder mit viel Gefühl und Ausdruck. Nebenbei erfährt man einiges über die grüne Insel, das Leben dort, die Tradition, Geschichte und Geschichten.

 Freitag, 6. Dezember, 17 Uhr ALENA-Stammtisch Öffentlicher Stammtisch jeden ersten Freitag im Monat im Café der Woltersburger Mühle. Jeder Stammtisch hat ein eigenes Thema und einen Gast, der das Thema einleitet und den Gesprächsimpuls gibt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

 Samstag, 7. Dezember, 17 Uhr  Musik im Advent Gemeinsames Konzert des Gemischten Chores der Liedertafel Germania aus Bad Bevensen und dem Flötenensemble Bad Bevensen in der Dreikönigskirche.

Donnerstag, 10. Dezember, 19.30Uhr

»Winterdag bi uns achtern Dieck« Dia-Vortrag im Kurhaus Bad Bevensen mit eindrucksvollen Winterbildern und plattdeutschen Geschichten.


Termine  Freitag, 13. Dezember, 18 Uhr Äten, Drinken und Lopen Mit Leckerem aus der mittelalterlichen Küche beginnt dieser historische Abend. Krustenbraten, Sauerkraut und andere rustikale Spezialitäten stimmen ein und sind Wegbereiter für den anschließenden Rundgang durch Uelzen. Erleben Sie spannende Begegnungen mit geschichtlichen Persönlichkeiten der Stadt.

 Samstag, 14. Dezember, 19.30 Uhr »Zeitenwende« Die Lüneburger Symphoniker interpretieren im Kurhaus in Bad Bevensen klassiche Musik des Barockzeitalters, der Frühklassik und der Wiener Klassik. Unter der Leitung ihres neuen Musikdirektors Thomas Dorsch spielt das klassische Ensemble Werke von Mozart, Beethoven und den Bach-Söhnen.

 Sonntag, 15. Dezember, 11 bis 18 Uhr Kunst- und Handwerkermarkt In der stilvollen Atmosphäre des Holdenstedter Schlosses können Sie die letzten Geschenke besorgen oder sich selbst mit einem handgemachten Unikat belohnen.

 Sonntag, 15. Dezember, 17 Uhr Weihnachtsoratorium In der St.-Marien-Kirche erklingen Teile des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach. Eintrittskarten: Stadtund Touristinfo Uelzen, Telefon 0581/ 8006172

 Sonntag, 15. Dezember, ab 11 Uhr Antike Glasperlenmacherei Glas: Diesen faszinierenden Werkstoff gibt es seit über 5.000 Jahren. Zu allen Zeiten schmückte man sich gern mit Glasperlen: Männer, Frauen, Kinder, auch als Zeichen von Wohlstand oder als Talisman. In diesem Kurs geht es um grundlegende Techniken der Glasperlenherstellung von der einfarbigen geformten Perle bis zum einfachen Millefiori. Insbesondere werden Formen aus alten keltischen und wikingerzeitlichen Glasperlenwerkstätten, wie z. B. Ribe in Dänemark, aufgegriffen und hergestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Perlenwickeltechnik; deshalb wird über Gasbrennern mit regelmäßiger Flamme gearbeitet. Anmeldungen sind bei der Kurverwaltung unter der Rufnummer 05824/3539 oder direkt bei AGIL unter der Rufnummer 04131/681706 möglich.

 Dienstag, 17. Dezember, 19.30 Uhr Das kleine Weihnachtsspektakel Eine anarchistische Weihnachtsrevue im Kurhaus Bad Bevensen der etwas anderen Art. Wer keine Angst vor schwarzen Engeln, pöbelnden Omas oder klerikalen Rappern hat, der sollte sich diesen Abend auf keinen Fall entgehen lassen.

 Sonntag, 15. Dezember, 20 Uhr Herr Holm – Stille Nacht Nach dem überwältigenden Erfolg seiner Aufklärungskampagne im St. Pauli-Theater hat die Hamburger Polizeidirektion Herrn Holm mit einem neuen Projekt auf die Bürger unseres Landes angesetzt. Es ist der Weihnachtsabend, der die Polizei jedes Jahr wieder vor schier unlösbare Probleme stellt. Was als Fest der Freude und Besinnung mit Kaffee und Kuchen beginnt und mit dem Absingen des weihnachtlichen Liedgutes und der reichen Bescherung seiner Erfüllung zustrebt, findet für viele Familien seinen eigentlichen Höhepunkt in einem handfesten Polizeieinsatz. Zerschlagenes Mobiliar, brennende Tannenbäume, gekreuzigte Weihnachtsmänner und verlorene Hoffnungen sind die Bilanz der Heiligen Nacht – jedes Jahr von neuem. Getreu dem Motto „Vorbeugen statt einsperren“ werden Bürger, die wiederholt durch unchristliches Verhalten am Heiligen Abend auffällig geworden waren, nun nachdrücklich von Herrn Holm zu einer zentralen polizeilichen Weihnachtsfeier geladen. Wer nicht zu Hause eigenverantwortlich mit Verwandten fröhlich wird, muss es eben unter Aufsicht tun. Auch Feiern will gelernt sein – besonders am Heiligen Abend.

 Mittwoch, 18. Dezember, 17 Uhr Kleines vorweihnachtliches Konzert Zum kleinen vorweihnachtlichen Konzert in der Friedenskirche Uelzen, Dieterichsstr. 20, lädt die Kirchengemeinde ein. Es werden alte und neue Weisen und Musikanten, jung und nicht mehr ganz so jung, zu hören sein. [Anzeige]


 Donnerstag, 2. Januar, 15.30 Uhr Aschenputtel – das Musical Es war einmal: Das Aschenputtel, das unter ihrer bösen Stiefmutter und der gemeinen Stiefschwester leidet. Und dennoch vergisst Aschenputtel niemals ihren Traum – ihren Traum von der großen Liebe! Ein verlorener Schuh und die allzeit helfenden Tauben bereiten den Weg zum romantischen Happy-End, bei dem die an Schönheit alles überstrahlende Aschenputtel am Ende doch zu ihrem verdienten Glück kommt und all ihre Träume in Erfüllung gehen! „Aschenputtel – das Musical“ ist eine kindgerechte und anspruchsvolle Interpretation des Märchens frei nach den Gebrüdern Grimm – mit viel Musik und tollen Kostümen im Theater an der Ilmenau in Uelzen. Für Kinder und für Kindgebliebene ab vier Jahren. Und natürlich für alle Musical-Fans!

 Samstag, 4. Januar, 19.30 Uhr Symphonisches Neujahrskonzert in Bad Bevensen Musikalisch ins neue Jahr mit dem Wendland-Sinfonie-Orchester. Auf dem Programm stehen diesmal Richard Wagner, Richard Strauß und Anton Bruckner.

 Dienstag, 7. Januar, 11 Uhr Augen- und Sehtraining Die Bedeutung der digitalen Geräte wie Smartphone, Tablets, Laptops sowie PC-Arbeitsplätze wird in unserem Alltag immer größer. Von morgens bis abends, aus beruflichen Gründen, zu Informationszwecken oder zur Unterhaltung, sind sie unsere ständigen Begleiter. Die meisten Geräte nutzen wir in naher Distanz. Unsere Augen müssen ständig zwischen Bild und Text umschalten. Es ist daher nicht überraschend, das immer mehr Menschen über folgende Symptome klagen: Trockene Augen, gereizte Augen, Müdigkeit, Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich, Kopfschmerzen. Hier ist es hilfreich zu lernen, die Augen bewusster zu gebrauchen. Es werden Übungen trainiert. Ansprechpartnerin: Cornelia Burkert 05822-3177. Veranstaltung des Arbeitskreis Landfrauen.

 Sonntag, 11. Januar, 11 Uhr Neujahrsempfang der Stadt Uelzen Verwaltung, Politik, Vereine und Verbände der Stadt und des Landkreises Uelzen laden zum Neujahrsempfang ins Rathaus ein.

 Sonntag, 15. Januar, 11 Uhr Amazing Shadows im Theater an der Ilmenau Ein weiter Bogen spannt sich hier über Länder und Kulturen, denn diese brandneue Show erzählt die fesselnde Geschichte einer genialen Kunstform. Von den Ursprüngen im fernen Osten vor über 1.000 Jahren über das ombres chinoises im 18./19. Jahrhundert in Frankreich bis zum Schattenspiel der Moderne in unserer Gegenwart. Die Künstler experimentieren mit den traditionellen Formen, erweitern diese durch Tanz und Akrobatik, Varieté- und Theaterelemente – und kreieren so eine neue, fantastische Dimension. Sie durchbrechen die Schattenwände, tanzen auf verschiedenen Ebenen, spielen mit dem Licht und verschmelzen zu Schattenrissen. Der Zuschauer erlebt großes Kino, wenn die Akteure mit unglaublicher Leichtigkeit scheinbar fließend von einer Darstellungsebene auf die nächste springen. Eine Bildergeschichte, erzählt, gewoben und getanzt aus Licht und Schatten. Ausdrucksstarke Musik und eindrucksvolle Projektionen untermalen die wundersame Schattenwelt. Das Abstrakte trifft die Wirklichkeit. Faszination pur in Licht und Schatten. [Anzeige]

 7. und 8. Februar, 11 Uhr  Sonntag, 5. Januar, 11 Uhr Träume und Wünsche Das diesjährige Neujahrskonzert des Göttinger Symphonie Orchesters setzt sich mit unseren „Träumen und Wünschen“ auseinander. Freuen Sie sich auf ein wunderschönes, romantisches Konzert zum Jahresbeginn, durch dessen Programm der Chefdirigent des Orchesters, Christoph-Mathias Mueller, führen wird. Mit Werken von Jacques Offenbach, Fritz Kreisler, Josef Strauß und Johann Strauß (Sohn).

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Schulranzenparty

Freitag, 7. und Samstag, 8. Februar von 9 bis 18 Uhr in der Bürowelt Köhn, Am Funkturm 4, Uelzen.


Termine Waldweihnacht an der Woltersburger Mühle 

Samstag, 30.11. und 7.12., ab 16.00 Uhr

Samstag, 30. November und Samstag, 7. Dezember jeweils 16 Uhr bis 17.30 Uhr Entlang an einem von Kerzen erleuchteten Lichterpfad werden die Teilnehmer durch den stillen, dunklen Winterwald  zum lebenden Weihnachtsbaum geleitet. Dort wird es eine kleine, besinnliche Feierstunde mit Liedern und Texten geben. Selbstgebackene Plätzchen der Teilnehmer machen die Runde und mit kleinen Futtergeschenken werden auch die Tiere des Waldes in die Waldweihnacht einbezogen. Die Veranstaltung wird geleitet von Caroline Rothe, zert. Waldpädagogin. Die Teilnahme kostet 9 Euro. Startpunkt ist am Cafe der Woltersburger Mühle .    Weitere Informationen: Caroline Rothe, Telefon: 0176-96918757, E-Mail: abnachdraussen@gmail.com  www.waldwärts.de Um Anmeldung wird gebeten. Vorher und im Anschluss besteht die Möglichkeit, Suppe, Kuchen und Kinderpunsch im Mühlencafe zu genießen.

Die Waldweihnacht kann auch gebucht werden als Veranstaltung für Kinder - und/oder Erwachsenengruppen.

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Mühlenmaus

von: Caroline Rothe – www.waldwärts.de

5. Teil: mümmas glückstag

www.woltersburgermuehle.de


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FahrPLAN

Björn Pamperin Unternehmenssprecher

Unser Alltag ist hektisch: der Weg zur Arbeit, metronom Termine, Besprechungen, Kinder zum Sport, Eisenbahngesellschaft mbH Engagement im Verein, Großeinkauf für die Familie oder der Besuch bei den Verwandten. St.-Viti-Straße 15 Viele unserer Termine und Verpflichtungen 29525 Uelzen erreichen wir nur, indem wir ein geeignetes Verkehrsmittel nutzen. Je nach Tageszeit, Entfernung und Grund der Fahrt können wir uns für verschiedenste Verkehrsmittel entscheiden: das eigene Auto, Fahrrad, Bus, Taxi, Straßenbahn, die eigenen zwei Beine oder die Eisenbahn. Für mittlere und lange Entfernungen bietet die Fahrt mit Warum regt uns eine Verspätung bei der Bahn dann so auf? der Eisenbahn einen fast unschlagbaren Vorteil: es ist beWas meinen Sie? Wir bei metronom haben da eine Verquem. mutung: der Fahrplan. Im Fahrplan werden Abfahrts- und Einsteigen, hinsetzen und sich fahren lassen. Während der Ankunftszeit genau angegeben. Ein Fahrplan wirkt wie ein Fahrt können wir aus dem Fenster schauen und die LandVersprechen, ein Vertrag. Dabei ist er eigentlich nur eins: schaft genießen. Wir können lesen, nachdenken oder neue ein (Fahr)-Plan. Jeder Lokführer, Fahrdienstleiter und alle Freunde kennenlernen. Wir können im Internet surfen, anderen Beteiligten sind fest entschlossen, diesen Plan auf Facebook kommentieren oder schlafen. Und kommen einzuhalten. Meistens mit Erfolg. Kommt es auf den vielbetrotzdem schnell und pünktlich ans Ziel. Meistens. fahrenen Schienenwegen dann zu einer der oben genannDie größte Kritik der Fahrgäste beim Bahnfahren sind »Verten Störungen, gibt es zu Verspätungen. Genau wie auf der spätungen“. Bereits 5 Minuten Abweichung vom ursprüngStraße. Meistens sind es nur ein paar Minuten. lichen Fahrplan führen bei vielen zu Stress und Verärgerung. Versuchen Sie beim nächsten Mal doch, diese Zeit zu genie95% aller Züge fahren pünktlich. Zumindestens beim metroßen. Zusätzlich. Es ist Ihre Zeit. Atmen Sie tief durch, lesen nom. Trotzdem gibt es viele Gründe, warum ein Zug VerspäSie noch zwei Seiten oder schenken dem Sitznachbarn ein tung haben kann: Personen im Gleis, andere Züge auf der StreLächeln. cke, Baustellen und vieles mehr. Auch bei der Fahrt mit dem In der Zwischenzeit wird die Störung behoben und Sie komAuto gibt es diese Störungen – die meisten von uns nehmen men – wie geplant – entspannt und zufrieden ans Ziel. sie klaglos in Kauf. Zum Vergleich: weniger als 40% aller Fahr [Björn Pamperin] ten mit dem Auto verlaufen ohne Störung oder Verzögerung.


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Licht ist Leben Das Lichtstudio von Manuela Schmidtke bringt Licht ins Dunkel – Esthetik, Ergonomie und Sinnlichkeit finden sich in ihren ausgesuchten Lampen und Leuchten wieder. Sichtbar gemachtes Leben für jeden Raum geben die ausgesuchten Lampen dem Alltag eine emotionale Kulisse.

Lichtstudio im Stadtgarten Bei Manuela Schmidtke finden Lichtsucher eine inspirierende Auswahl an Lampen in allen Preisklassen. Die Stärken des Fachgeschäftes liegen in der Beratung und im Service, dazu gehört auch eine Vor-Ort-Beratung für individuell passende Lösungen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Manufakturen können auch eigene Lampenschirme mit ausgesuchten oder eigenen, vom Kunden mitgebrachten Stoffen, hergestellt werden.

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Gut für unsere Region!

Jeder Lebensabschnitt hat seine Ansprüche und Herausforderungen, seine schönen und schwierigen Seiten. Die Palliativstation des Klinikums Uelzen widmet sich der Pflege und Behandlung von Menschen mit unheilbaren Erkrankungen und ihren ganz speziellen Fragen, individuellen Bedürfnissen und Wünschen.

»Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.« Cicely Saunders

Klinikum Uelzen GmbH Hagenskamp 34 • 29525 Uelzen Tel.: 0581/83-0 • Fax: 0581/83-1004 www.klinikum-uelzen.de


Barftgaans Dezember 2013