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Kambodscha

Projekt - Info Hoffnung für junge Menschen Schulbildung für Kinder aus ärmsten Verhältnissen Projektverantwortlich: P. John Visser Seit mehr als 25 Jahren sind die Salesianer Don Boscos in Kambodscha tätig. Das Land ist immer noch geprägt von der Schreckensherrschaft der Roten Khmer und den Grausamkeiten, die in dieser Zeit begangen wurden. Die Salesianer Don Boscos sind schon seit den achtziger Jahren in Kambodscha tätig. Anfangs arbeiteten sie in Flüchtlingslagern, heute kümmern sie sich um bedürftige Kinder und Jugendliche. Besonderes Augenmerk legen sie dabei auf die Opfer des Kinderhandels. In der Stadt Poipet an der Grenze zu Thailand leben die sogenannten „verlassenen Kinder“. Die extreme Armut und die Ausweglosigkeit treibt viele Eltern dazu ihre Kinder als Sklaven in das Nachbarland zu verkaufen. Hier werden sie zur Arbeit in Fabriken, zum Betteln oder zur Prostitution gezwungen. Die Salesianer Don Boscos arbeiten eng mit den Polizeibehörden zusammen, um diese Kinder aufzuspüren und sie zurück nach Poipet zu bringen. Bei den Salesianern bekommen sie eine Schulausbildung oder erlernen einen Beruf und erhalten so die Chance auf eine bessere Zukunft.

Ansprechpartnerin in Österreich:

Mag. Karin Hintersteiner, Projektreferentin Jugend Eine Welt - Don Bosco Aktion Österreich St. Veit Gasse 21, 1130 Wien Mobil 0664/824 37 95 karin.hintersteiner@jugendeinewelt.at www.jugendeinewelt.at

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Kambodscha

Projekt - Info Projekthintergrund: Kambodscha zählt zu einem der ärmsten Länder der Welt. Die Folgen der Schreckensherrschaft der Roten Khmer (1975 bis 1979) sind noch im ganzen Land zu spüren. Mehr als zwei Millionen Menschen wurden in dieser Zeit ermordet. Die systematische Auslöschung von gut ausgebildeten Menschen wirkt bis heute nach. Nahezu zwei Drittel der 13,5 Millionen Einwohner können nicht lesen und schreiben. Das staatliche Bildungssystem ist völlig unzureichend und es fehlen Lehrer und Fachkräfte. Fehlende Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten sind auch ein Mitgrund für die weitverbreitete Armut. Heute leben in Kambodscha ein Drittel der Menschen mit weniger als einem US-Dollar am Tag, viele Kinder sind chronisch unterernährt und die medizinische Versorgung ist unzureichend. HIV/AIDS ist ein weiteres großes Problem in Kambodscha. Die Krankheit zerstört ganze Familien. Hilfsorganisationen gehen davon aus, dass über 100.000 Kinder durch HIV/AIDS zu Waisen wurden. Besonders betroffen von diesen schwierigen Lebensumständen sind Kinder und Jugendliche. Viele haben keine Möglichkeit eine Schule zu besuchen oder eine Berufsausbildung zu absolvieren. Durch die fehlende Zukunftsperspektive haben sie kaum eine Chance der Armut zu entkommen. Kinder und Jugendliche werden auch als Sklaven nach Thailand verkauft, wo sie zur Prostitution oder zur Arbeit in Fabriken gezwungen werden. Die Salesianer Don Boscos nehmen sich dieser jungen Menschen an. Neben dem Ausbildungszentrum für „verlorene Kinder“ betreiben die Salesianer Don Boscos in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh eine Berufsschule für 450 Mädchen und Burschen aus ärmsten Verhältnissen. Zusätzlich unterstützen die Salesianer Don Boscos Kinder aus 175 Dörfern mit Schuluniformen und Lehrmaterialien, Verpflegung, Kleidern und einem kleinen Taschengeld. Damit ermöglichen sie 4.500 Kindern den Besuch des Schulunterrichts. Jüngstes Projekt der Salesianer in Kambodscha ist die Eröffnung einer Hotelfachschule. 50 jungen Menschen erhalten hier eine Ausbildung als Koch oder Hotelfachangestellte und können so vom Tourismus im Land profitieren. So können Sie helfen: 3 Euro kosten die Medikamente für ein aidskrankes Kind 50 Euro kosten Kleidung und Bücher für vier Schulkinder pro Jahr 320 Euro kostet ein Schulstipendium für ein Jahr 460 Euro kostet der Internatsaufenthalt pro Jahr

Bankverbindung

Kontoinhaber: Jugend Eine Welt, Konto-Nr. PSK 92.083.767, BLZ 60.000 IBAN AT02 6000 000 9208 3767, BIC OPSKATWW Kennwort: INN-10-7040, Schule in Kambodscha

Wir bitten um Ihre Unterstützung!

Hoffnung für junge Menschen  

Hoffnung für junge Menschen