Page 1

Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

Jahresbericht

2004

Weltweit beitragen, damit das Leben junger Menschen gelingt! Jahresbericht J1W 2004 1


Aus dem Inhalt Seite

1. Vorwort des Geschäftsführers............................................................3 2. Der Verein Jugend Eine Welt ......................................................................4 3. PartnerInnen und Netzwerke ........................................................................6 4. Blitzlichter 2004 ................................................................................................7 5. Volontariatsprogramm ..................................................................................11 6. Projektarbeit ....................................................................................................14 7. Finanzen 2004 ................................................................................................20 8. So können Sie uns helfen ..........................................................................22 9. Beitragen, damit das Leben junger Menschen gelingt..................23

Beilage: Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarität

Impressum: Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Austria St. Veit-Gasse 25, 1130 Wien Tel: 01/8790707-0 Fax: 01/8790707-15 E-Mail: info@jugendeinewelt.at Für den Inhalt verantwortlich: Ing. Reinhard Heiserer Redaktion: DI Erwin Hinterholzer, Mag. Norbert Kempter 2

Jahresbericht J1W 2004


1. Vorwort des Geschäftsführers Liebe Freunde von Jugend Eine Welt, liebe Förderer der Arbeit von Don Bosco Weltweit! Der vorliegende Jahresbericht erinnert uns an Aufgaben und Leistungen des Jahres 2004. Er zeigt exemplarisch Beispiele unserer vielfältigen Arbeit, präsentiert Zahlen und erläutert Zusammenhänge. Wir dokumentieren damit unseren weltweiten Einsatz für mehr Lebenschancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Der Jahresbericht zeigt, dass durch unseren gemeinsamen Beitrag wieder vieles möglich wurde. Er veranschaulicht, dass uns allen die Situation ausgegrenzter Kinder und Jugendlicher, von Straßenkindern oder arbeitenden Kindern, von Kindern ohne Bildungsmöglichkeiten und Jugendlichen ohne Arbeitsplätze, von ausgebeuteten Mädchen oder hungernden Familien Auftrag und Motivation sind, uns gemeinsam mit Don Bosco sowie mit vielen anderen Partnern erfolgreich für menschenwürdige Lebensbedingungen einzusetzen.

Ihnen und allen, die Jugend Eine Welt dabei wieder unterstützt haben, ein herzliches Vergelt´s Gott! Ohne die Spendenfreudigkeit unserer Freunde und Förderer, ohne das Engagement unserer angestellten und freiwilligen MitarbeiterInnen, ohne den Einsatz unserer VolontärInnen, ohne das Vertrauen von öffentlichen Fördergebern und die wohlwollende Unterstützung durch Unternehmen, Presse und Partnerorganisationen wäre vieles nicht möglich. Wie wichtig und richtig unsere Arbeit ist, erkenne ich immer dann besonders, wenn ich Projekte persönlich besuchen darf oder uns Projektpartner in Wien besuchen. Die Menschen in den Projekten zählen auf uns, sie vertrauen auf unsere Mitsorge und unsere Unterstützung. Manchmal können wir sofort helfen, oft bedarf es aber auch längerfristiger Strategien und Maßnahmen. Immer aber zeigt es sich, wie wichtig und richtig es auch ist, sich für ausgewogene soziale, politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen hier in Österreich einzusetzen, um mittelfristig eine gerechtere Welt für alle zu ermöglichen. Informieren, Spenden sammeln, konkrete Projekte der Entwicklungszusammenarbeit fördern, entwicklungspolitische Bildungsarbeit und politisches Engagement in Österreich gehören daher für Jugend Eine Welt zusammen!

Liebe Freunde und Förderer von Jugend Eine Welt: Wir brauchen Sie. Die Menschen in den von uns betreuten Projekten und Programmen brauchen Sie. Bitte begleiten Sie die Arbeit von Jugend Eine Welt auch weiterhin mit Ihrem Wohlwollen und Ihrer konkreten Unterstützung! Vergelt´s Gott!

Reinhard Heiserer – Geschäftsführer reinhard.heiserer@jugendeinewelt.at Jahresbericht J1W 2004

3


2. Der Verein Jugend Eine Welt 2.1. Entstehung und Organisationsform Am 28. Juni 1997 fand die Gründungsversammlung des Vereines Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Austria, im Don Bosco Haus in Wien statt. Jugend Eine Welt ist ein rechtlich unabhängiger und eigenständiger Verein mit Sitz in Wien. Der Verein ist Mitglied mehrerer nationaler und internationaler Netzwerke und Träger des österreichischen Spendengütesiegels seit dessen Einführung im Jahre 2001.

2.2. Zweck des Vereines (Aus: Statuten Verein Jugend Eine Welt, §2) Jugend Eine Welt ist ein gemeinnütziger Verein und bezweckt die nationale und internationale Jugendhilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Hierbei stützt sich der Verein auf mehrere Säulen: Projektförderung und Projektvermittlung, Volontariatseinsätze für junge Menschen sowie Anwaltschaft und Bewusstseinsbildung in Österreich.

2.3. VereinsmitarbeiterInnen im Jahr 2004 2.3.1. Vorstand (ehrenamtlich) Der Vorstand des Vereins setzte sich im Berichtsjahr 2004 wie schon im Vorjahr aus nachstehenden Personen zusammen. Vorstandssitzungen von Jugend Eine Welt fanden regelmäßig alle 6 bis 8 Wochen statt. Vorsitzender: Stv. Vorsitzende: Weitere Mitglieder:

P. Petrus Obermüller SDB Ruth Heiserer-Radatz Mag. Karin Hintersteiner Mag. Barbara Wininger P. Dr. Josef Keler SDB P. Dr. Karl-Heinz Salesny SDB

2.3.2. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen Allen ungenannten HelferInnen, Förderern, SpenderInnen, WohltäterInnen, Firmen und Organisationen ein herzliches Dankeschön. Vor allem RückkehrerInnen haben die Vereinsarbeit durch Übernahme ehrenamtlicher Tätigkeiten wie Mithilfe bei Büroarbeiten, Durchführung von Diavorträgen, Vorträgen bei Informationsveranstaltungen, Übersetzungen, etc. unterstützt. Danke an alle, die mitgeholfen haben, die Vereinsarbeit zu unterstützen. Ohne ehrenamtliche HelferInnen wäre uns vieles nicht möglich.

4

Jahresbericht J1W 2004


2.3.3 Beschäftigte MitarbeiterInnen Ing. Reinhard Heiserer Geschäftsführung

P. Mag. Petrus Obermüller SDB Vorstandsvorsitz

Tel.: 01/8790707-10 E-Mail: reinhard.heiserer@jugendeinewelt.at

Tel.: 01/87839-531 * E-Mail: petrus.obermueller@jugendeinewelt.at

Mag. Hannes Velik Büro- und Projektleitung

Mag. Bernadette Kempter Geschäftsführungsassistenz

Tel.: 01/87839-516 * E-Mail: hannes.velik@jugendeinewelt.at

Tel.: 01/8790707-11 E-Mail: office@jugendeinewelt.at

Ernestine Tesmer Fundraising u. SpenderInnenbetreuung

Mag. Marianne Tiki Finanzmanagement

Tel.: 01/87839-518 * E-Mail: spenden@jugendeinwelt.at

Tel.: 01/8790707-16 E-Mail: finanzen@jugeneinewelt.at

Mag. Erwin Uhrmann Presse

DI Erwin Hinterholzer Projektpartnerschaften

Tel.: 01/87839-513 * E-Mail: presse@jugendeinewelt.at

Tel.: 01/87839-519 * E-Mail: projektservice@jugendeinewelt.at

Mag. Stefan Bock Projekte

Stefan Gusenleitner Volontariat

Tel.: 01/87839-535 * E-Mail: stefan.bock@jugendeinewelt.at

Tel.: 01/87839-524 * E-Mail: volontariat@jugendeinewelt.at

Engelbert Brandstätter Büroassistenz

Mag. Georg Bauernfeind Kampagne – Bildung überwindet Armut

Tel.: 01/87839-531 * E-Mail: info@jugendeinewelt.at

Tel.: 01/8790707-14 E-Mail: georg.bauernfeind@jugendeinewelt.at

Mag. Heike Angerer Kampagne – Bildung überwindet Armut

Mag. Monika Fazekasova Finanz- und Projektassistenz

Tel.: 01/8790707-13 E-Mail: info@jugendeinewelt.at

Tel.: 01/8790707-12 E-Mail: monika.fazekasova@jugendeinewelt.at

* Im Lauf des Jahres 2005 ändert sich bei diesen MitarbeiterInnen die Telefonnummer. Die neue Nummer lautet: 01/8790707-0 Im Berichtszeitraum haben Brigitta Bauchinger (Volontariat), Nina Fritsche (Projektabteilung) und Mag. Josef Mitschan (Fundraising) den Verein verlassen. Anfang des Jahres 2005 beendete auch Thore Dohse (Bildung überwindet Armut) seine Mitarbeit im Verein. Wir sagen ihnen ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz und wünschen alles Gute für ihre neuen Aufgaben! Jahresbericht J1W 2004

5


3. PartnerInnen und Netzwerke Jugend Eine Welt arbeitet mit einer Vielzahl von Organisationen und Einrichtungen eng zusammen. Da in erster Linie Don Bosco Projekte vom Verein unterstützt werden, sind die Salesianer Don Boscos (SDB) und nahestehende Einrichtungen/Organisationen, wie deren Missionsprokuren in Wien und Bonn, die Don Bosco Schwestern (FMA) und der Verein „Jugend Dritte Welt” in Deutschland wichtige Partner. In der Vereinigung Don Bosco Network (Jugend Eine Welt ist Gründungsmitglied) koordiniert Jugend Eine Welt mit mehreren europäischen Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs) seine Aktivitäten. In Österreich läuft die Zusammenarbeit der katholischen NROs im entwicklungspolitischen Bereich über die Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz der katholischen NROs für Mission und Entwicklung (KOO) und die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ). Anwaltschaft für Benachteiligte und Unterdrückte ist Jugend Eine Welt ein großes Anliegen. Der Verein ist deshalb z.B. auch Träger der „Clean Clothes Kampagne” und der österr. Plattform gegen kommerzielle, sexuelle Ausbeutung von Kindern (ECPAT-Ö). Jugend Eine Welt ist seit 1998 vom Innenministerium (BMI) anerkannte Trägerorganisation für Sozialdienste im Ausland gem. §12b, Zivildienstgesetz. Für das Berichtsjahr waren 3 Einsatzorte in Ghana, Ecuador und Mexiko mit insgesamt 7 vollfinanzierten Einsatzplätzen (die wir auf 14 aufteilen durften) anerkannt. Für die Abwicklung der Einsätze beauftragte das BMI den Verein zur Förderung von Auslandsdiensten, der auch Ansprechpartner für Jugend Eine Welt ist. Jugend Eine Welt unterstützt Projekte, welche auch den Grundsätzen und Zielen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) entsprechen. Per 1. Jänner 2004 schloss Jugend Eine Welt eine Rahmenvereinbarung mit der für die Abwicklung von öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Austrian Development Agency (ADA). Dadurch können derzeit je ein Projekt in Nepal, Mosambik und Namibia sowie zu einem geringen Teil auch Volontariatseinsätze unterstützt werden. Wenn Jugend Eine Welt ein Viertel der Summe für diese Projekte selbst aufbringt, wird der Restbetrag aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ergänzt. Don Bosco Network (DBN)

Don Bosco Schwestern (FMA)

Salesianer Don Boscos (SDB)

Missionsprokur der Salesianer Don Boscos in Wien

Jugend Dritte Welt (J3W) in Bonn/Deutschland

Missionsprokur der Salesianer Don Boscos in Bonn/Deutschland

Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für Entwicklung und Mission

Don Bosco Youth Net

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (Austrian Development Agency – ADA)

Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT Bundesministerium für Inneres

Österreichisches Spendengütesiegel Kammer der Wirtschaftstreuhänder Österreichs

BAOBAB

6

Clean Clothes Kampagne

Jahresbericht J1W 2004

0,7% Kampagne

Interessensvertretung österreichischer gemeinnütziger Vereine (IÖGV) AGEZ – Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit ECPAT – Österreichische Plattform gegen kommerzielle, sexuelle Ausbeutung von Kindern

Netzwerk für Friede und Gewaltfreiheit


4. Blitzlichter 2004 4.1 Blitzlichter Pressearbeit 2004 Fußball-Heißluftballon als Zeichen gegen ausbeuterische Kinderarbeit Jugend Eine Welt ließ am Freitag, 23. April 2004, den ersten Heißluftballon in Form eines fair gehandelten Fußballs starten. Der Ballon wurde rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft und zu den Olympischen Spielen initiiert und ist ein weithin sichtbares Zeichen gegen Kinderarbeit und für ein solidarisches Miteinander. Als Symbol für die Kampagne „Fußball für Straßenkinder” mit der Jugend Eine Welt benachteiligte Jugendliche in Don Bosco Sportschulen unterstützt, kommt der Heißluftballon bei zahlreichen Veranstaltungen zum Einsatz.

Erfolge in der Öffentlichkeitsarbeit Im Jahr 2004 war Jugend Eine Welt in den österreichischen Medien mehr denn je präsent. Fast 500 Artikel erschienen in österreichischen Printmedien über Jugend Eine Welt. Dazu kommen 30 Beiträge in Radio und Fernsehen. Es berichteten sowohl Tageszeitungen wie Kurier, Kronen Zeitung, Standard, Presse, Wiener Zeitung, Tiroler Tageszeitung, Oberösterreichische Nachrichten und Salzburger Nachrichten, wie auch Wochenmagazine. Die Kampagne Fußball für Straßenkinder war ein Herzstück der Öffentlichkeitsarbeit.

Straßenkinder sind die Schwabenkinder von heute Auf Initiative von Reinhard Heiserer und Theaterautorin Claudia Lang entstand das Buch „Lechtaler Schwabenkinder”, das die Tiroler Geschichte mit der aktuellen Situation von Straßenkindern verknüpft. In Entwicklungsländern leben benachteiligte Kinder heute unter ähnlichen Bedingungen wie Schwabenkinder damals. Mit dem Spendenerlös aus dem Buch werden Bildungsmaßnahmen für Straßenkinder unterstützt.

Welttag des Ehrenamtes am 5. Dezember: Auslandseinsatz als Zukunftschance Jugend Eine Welt ist einer der größten Anbieter von Auslands-Volontariaten in Österreich mit Einsatzplätzen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika. Laut einer österreichweiten Studie des Österreichischen Institutes für Jugendforschung kennen 18 Prozent aller Jugendlichen das Jugend Eine Welt Volontariat, das seinen Schwerpunkt auf die Betreuung von Kindern und Jugendlichen setzt. In den vergangenen 10 Jahren haben bereits mehr als 200 junge Menschen einen Volontariatseinsatz über Jugend Eine Welt absolviert, jedes Jahr kommen ca. 30 weitere hinzu. Jahresbericht J1W 2004

7


4.2 Blitzlichter Aktionen 2004 Vielfältiges Engagement für Eine Welt Im Jahr 2004 haben sich wieder zahlreiche Pfarren, Vereine, Eine-Welt-Gruppen, Betriebe und Schulen mit karitativen Aktionen für Projekte von Jugend Eine Welt engagiert. Ihnen allen für dieses Engagement ein ganz herzliches Dankeschön. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass wir auch 2004 wieder mit einer beträchtlichen Summe Don Bosco Projekte für bedürftige Menschen in verschiedensten Ländern der Welt unterstützen konnten. Herzlichen Dank sagen wir auch all jenen, die uns eingeladen haben, bei Festen, Veranstaltungen und Workshops auf Themen wie Eine Welt, Armustbekämpfung, Straßenkinder oder Kinderarbeit aufmerksam zu machen.

Schuhputzaktion für Straßenkinder Für Straßenkinder in Ecuador putzten 60 SchülerInnen der Hauptschule Stronsdorf im niederösterreichischen Weinviertel. Bereits seit vier Jahren veranstaltet die Religionslehrerin Christine Eigner von der Hauptschule Stronsdorf die Schuhputzaktion. „Im ersten Jahr waren es nur wenige, die sich überwinden konnten, in der Kälte am Kirchenplatz mit Putzfetzen und Cremen bestückt den Schuhputzer für die Leute zu machen”, so Eigner, „nun reißen sich die Jugendlichen darum, mitzumachen.” Mehrere tausend Euro haben so die SchülerInnen in den Jahren schon zusammen gebracht.

„Rock 4 Peace“ 2004 für ehemalige Kindersoldaten Beim vierten Benefizfestival im mittelburgenländischen Horitschon am 18. Dezember 2004 im Gasthaus Lazarus kamen 18 Bands der heimischen Szene, darunter klingende Namen wie „Garish” oder „Funkalicious”, zu einem multikulturellem Rahmenprogramm zusammen. „Rock 4 Peace” hat sich als größtes Friedensfest der Jugend vor Weihnachten etabliert. Der Reinerlös kam besonders dem Projekt „Frieden für die Kinder des Krieges in Liberia” von Jugend Eine Welt zugute.

Jubiläum der Pfadfinder Amstetten und „Fußball für Straßenkinder“ Die Pfadfindergruppe Don Bosco Amstetten hatte 2004 Grund zum Feiern: 75 Jahre Bestandsjubiläum. Als roter Faden durch die diversen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr zog sich das Engagement für die Aktion „Fußball für Straßenkinder“. Zum Ende des Jubiläumsjahres konnte stolz ein Scheck in der Höhe von 6500 Euro überreicht werden. So können nun auch Straßenkinder in den Don Bosco Fußballschulen die Freude am Jubiläum teilen.

Musikverein Ernsthofen spielt auf für Mexiko Der begeisterte Musiker Stefan Piesenberger absolvierte seinen Zivilersatzdienst mit Jugend Eine Welt in Tijuana (Mexiko). Die KollegInnen der Blasmusikkapelle Ernsthofen engagierten sich mit ihrer musikalischen Leidenschaft für die bedürftigen Kinder und Jugendlichen in Tijuana. Durch das Benefizkonzert konnten mehr als tausend Euro nach Mexiko überwiesen werden. 8

Jahresbericht J1W 2004


4.3 Blitzlichter Projekte 2004 Ecuador – Chicos de la Calle Im Straßenkinderprojekt „Chicos de la Calle” werden 3.012 Mädchen und Buben zwischen 4 und 17 Jahren betreut. Die Arbeit der 89 Salesianer und 200 Mitarbeiter ist sehr vielseitig: Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder weiterentwickeln, um so ihren Selbstwert zu fördern, ihre Identität zu stärken und sie damit vor den typischen Folgen des Lebens auf der Straße zu schützen – Drogenkonsum und Kriminalität. Außerdem wird ihnen ein Ort geboten, wo sie sich sicher fühlen können, mit sanitären Einrichtungen, Mahlzeiten, psychologischer Betreuung, etc.

Sambia – City of Hope Die Don Bosco Schwestern in Lusaka, Sambia, haben sich zum Ziel gesetzt, dass Ausbildung für Mädchen nicht mehr die Ausnahme sein soll. In ihrem Projekt „City of Hope“ – Stadt der Hoffnung – erhalten junge Frauen solide Grundschulkenntnisse und eine Berufsausbildung und lernen einen eigenen Haushalt zu führen. Jugend Eine Welt unterstützt das Projekt z.B. durch den Ausbau der Gemeinschaftsräume, um so weiteren Mädchen eine Ausbildung zu ermöglichen.

Sri Lanka – Tsunami, Hilfe nach der Flutkatastrophe

Foto: Beatrice Giorgi

Bereits einen Tag nach der verheerenden Flutkatastrophe in Südostasien erreichte uns der erste Hilferuf aus Sri Lanka. Von Anfang an unterstützte Jugend Eine Welt die Hilfsmaßnahmen der Salesianer Don Boscos in den betroffenen Regionen: Ein Flüchtlingscamp wurde eingerichtet und die Menschen mit dem Notwendigsten versorgt. Auch in den nächsten Jahren wird der Wiederaufbau nach der Flut (Häuserbau, Anschaffung von Fischerbooten, Hilfe für betroffene Kinder) tatkräftig unterstützt.

Äthiopien – Jugendsozialarbeit und Gewaltprävention In Gambela, einer der entlegensten und ärmsten Regionen Äthiopiens, nahe der sudanesischen Grenze, existieren kaum Ausbildungsmöglichkeiten. Deshalb, und um Konflikten vorzubeugen, entsteht dort ein Don Bosco Ausbildungszentrum, wo 90 Jugendliche jährlich in Kurzzeitkursen ausgebildet werden und je 60 Jugendliche in den Bereichen KFZ, Tischlerei und Mechanik eine Berufsausbildung erhalten. Darüber hinaus nutzen rund 3.500 junge Menschen das Freizeitangebot.

P. Kiesling – Nahe bei den Menschen: Damit Don Bosco Schwestern und Salesianer Don Boscos zu den Menschen kommen können, nehmen sie oft stundenlange Wegzeiten auf sich. Um auch die entlegenen Dörfer zu erreichen, braucht es leistungsstarke Geländefahrzeuge. Jugend Eine Welt finanzierte im Jahr 2004 gemeinsam mit der MIVA u.a. drei Autos für die Diözese Sakania, Dem. Rep. Kongo, in der P. Johann Kiesling arbeitet. Bei der Feier zu seinem 70. Geburtstag wurde ein Auto gesegnet. Jahresbericht J1W 2004

9


4.4 Blitzlichter Volontariat 2004 Bewerbung InteressentInnen werden an unsere Homepage verwiesen, wo sie die wichtigsten Informationen und Bewerbungsunterlagen finden. Alle InteressentInnen, die sich (unverbindlich) bewerben, bekommen eine Einladung zu einem der vier Informations- und Auswahltage, die jährlich abgehalten werden. Von 224 BewerberInnen im Jahr 2004 nahmen 74 an den Auswahltagen teil, 36 wurden für einen Einsatz ausgewählt.

Vorbereitung Die Teilnahme an drei Vorbereitungs-Modulen (jeweils ein Wochenende im Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf) und einer Entwicklungspolitischen Woche (zweimal jährlich im Don Bosco Haus Wien) ist Voraussetzung für einen Einsatz. Darüber hinaus informieren sich die VolontärInnen im Zuge ihrer persönlichen Vorbereitung über die aktuelle Situation im Einsatzland und kümmern sich um das Erlernen der nötigen Sprachkenntnisse.

Sendungsfeier Nach absolvierter Vorbereitung gestalten die VolontärInnen einen gemeinsamen Gottesdienst. Eltern, Angehörige und Freunde der VolontärInnen sind zu dieser Feier eingeladen und haben die Möglichkeit, sich noch einmal persönlich mit den Verantwortlichen zu unterhalten. Bei einem gemütlichen Zusammensein lernen sich auch die Eltern untereinander kennen.

Einsatz Jugend Eine Welt schickt VolontärInnen ausschließlich in Projekte der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern. Zu vielen ProjektpartnerInnen gibt es bereits langjährige Beziehungen, weitere Beziehungen (z.B. Philippinen, Indien) werden gerade aufgebaut. Die VolontärInnen arbeiten immer mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen, die Aufgabenbereiche reichen je nach Einsatzprojekt von Unterricht, Nachhilfe und Berufsausbildung bis hin zu Freizeit- und Familienbetreuung.

RückkehrerInnen Betreuung und Unterstützung ist nicht nur für VolontärInnen wichtig, die sich in der Vorbereitung oder im Einsatz befinden, sondern natürlich auch für die RückkehrerInnen. Neben einem persönlichen Abschlussgespräch werden die VolontärInnen zu einem Rückkehrertreffen eingeladen, bei dem sie ihre Erfahrungen mit anderen VolontärInnen teilen können. Seit Herbst 2004 gibt es auch regelmäßige Treffen von ehemaligen VolontärInnen („Boscope” genannt). Viele engagieren sich nach ihrem Einsatz in Österreich und unterstützen Jugend Eine Welt z.B. mit Vorträgen und Infoveranstaltungen. 10

Jahresbericht J1W 2004


5. Volontariatsprogramm Ein Schwerpunkt von Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Austria ist das Volontariatsprogramm. Freiwilligeneinsätze werden in Projekten der Salesianer Don Boscos (SDB) und Don Bosco Schwestern (FMA) in Afrika, Lateinamerika, Asien und Europa durchgeführt. Angeboten werden Jahresvolontariat (12 Monate), Zivilersatzdienst im Ausland laut §12b ZDG (Zivildienstgesetz) mit der Dauer von 14 Monaten und mit beschränkter Zahl an Einsatzplätzen das Sommervolontariat in Tijuana, Mexiko (2 Monate). Bei Volontariatseinsätzen von Jugend Eine Welt handelt es sich in erster Linie um einen Einsatz für und mit ärmeren und benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Die VolontärInnen leben und arbeiten in den Projekten der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern unter Anleitung und Begleitung einheimischer Fachkräfte in direktem Kontakt mit dieser Zielgruppe. Die aktuellen Einsatzplätze umfassen ausgewählte Straßenkinderprojekte, Schul- und Berufsbildungsprojekte sowie offene Jugendzentren in Ecuador, Mexiko, Peru, Ghana, Gabun, Sambia, Kenia, Indien und den Philippinen. Die VolontärInnen leisten unterstützende Lehrtätigkeit und engagieren sich in der Freizeitbetreuung und allgemein für die ganzheitliche Erziehung der Kinder. Das Ziel von Volontariatseinsätzen ist, dass junge Menschen aus Österreich in den Projekten mitleben und je nach Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten mitarbeiten. Ein weiteres Ziel ist es, die Gelegenheit zu bieten, die Situation benachteiligter Kinder und Jugendlicher kennen zu lernen und Solidarität konkret zu leben. Diese Erfahrungen sollen die VolontärInnen nach der Rückkehr in Österreich als Multiplikatoren im Engagement für entwicklungspolitische Arbeit und Solidarität weitergeben. Die wichtigsten Voraussetzungen für einen Volontariatseinsatz sind eine mindestens einjährige Erfahrung in der Leitung von Kinder- und Jugendgruppen, gute Kenntnisse der Sprache des jeweiligen Einsatzlandes, die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit Land, Projekt und Kultur sowie die Bereitschaft für einen Einsatz in einem Projekt der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos oder der Don Bosco Schwestern. Das Mindestalter für einen Volontariatseinsatz beträgt 19 Jahre. Nach einer unverbindlichen Bewerbung und der Teilnahme an einem Informations- und Auswahltag erfolgt die beiderseitige Entscheidungsfindung. Nach einer positiven Auswahl beginnt die Vorbereitung. Jährlich werden 2 Vorbereitungskurse angeboten, im Frühjahr und im Herbst. Jeder Kurs besteht aus 3 Modulen, die jeweils an einem Wochenende veranstaltet werden. Die VolontärInnen beschäftigen sich hier intensiv mit interkulturellen und entwicklungspolitischen Themen, der Pädagogik Don Boscos sowie mit der spezifischen Vorbereitung auf das Einsatzprojekt. Am Ende der gemeinsamen Vorbereitung erarbeiten qualifizierte ReferentInnen gemeinsam mit den VolontärInnen vorrangig entwicklungspolitische Themen wie Globalisierung, Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik. Offizieller Abschluss der Vorbereitungszeit ist das Jugend Eine Welt Fest mit der Sendungsfeier. Dieser Gottesdienst wird von den VolontärInnen selbst vorbereitet. Wichtig ist hier auch die Einbindung von Familie, Angehörigen und Freunden, die zur Sendungsfeier eingeladen werden. Sie haben die Möglichkeit, die Verantwortlichen des Vereins kennen zu lernen. Nach der Sendungsfeier erfolgen, in Absprache mit den ProjektpartnerInnen und den VolontärInnen, die Ausreisen zu den Volontariatseinsätzen. Da Volontariatseinsätze mit durchaus erheblichen Kosten verbunden sind, arbeitet Jugend Eine Welt mit einer Reihe von offiziellen Stellen (Diözesen, Missio, Fastenaktion St. Pölten, Gemeinden, Landesjugendreferate etc.) sowie mit einer Vielzahl an privaten Förderern (Firmen, Angehörige, Freunde etc.) zusammen. Ohne diese finanzielle Unterstützung könnten wir das Volontariatsprogramm nicht in diesem Umfang durchführen. Dafür sei ihnen herzlich gedankt!

Alle Informationen zum Volontariat finden Sie auch auf unserer Homepage:

www.jugendeinewelt.at Jahresbericht J1W 2004

11


5.1 Durchgeführte Volontariatseinsätze 2004 Nr.

Typ Name

Bundesland

Projektort

Land

OÖ Tijuana Mexiko 1 VolS Außerwöger, Johanna VolJ Behr, Elisabeth Wien Lusaka Sambia 2 3 ZED Binder, Tobias OÖ Esmeraldas Ecuador 4 VolJ Bruck, Cecilia Sbg. Libreville Gabun 5 VolJ Buchmayr, Doris OÖ Libreville Gabun 6 EFD Bugeja, Ryan Malta Klagenfurt Österreich 7 VolJ Chavanne, Jacob Wien Vijayawada Indien 8 VolJ Edelsbrunner, Christine Ktn. Quito Ecuador 9 VolS Ehrenberg, Britta NÖ Tijuana Mexiko 10 VolJ Feiks, Camilla Wien Tijuana Mexiko 11 ZED Hageneder, Abraham OÖ Tijuana Mexiko 12 VolJ Holzmann, Matthias NÖ Joinville Brasilien 13 ZED Huemer, Emanuel OÖ Tijuana Mexiko 14 VolJ Juranek, Monika Tirol Lusaka Sambia 15 ZED Kislinger, David NÖ Esmeraldas Ecuador 16 ZED Klingesberger, Josef OÖ Esmeraldas Ecuador 17 ZED Krizmanics, Georg NÖ Quito Ecuador 18 VoLJ Krottmayr, Christoph Stmk. Esmeraldas Ecuador 19 ZED Lederer, Jakob Tirol Sunyani Ghana 20 VolJ Lehner, Bianca OÖ Tijuana Mexiko 21 VolJ Macho, Katharina Wien Ambato Ecuador 22 VolJ Maier, Sophia NÖ Tijuana Mexiko 23 VolJ Matejka, Cornelia Wien Port Gentil Gabun 24 ZED Mathes, Christoph Ktn. Esmeraldas Ecuador 25 VolJ Neuhauser, Johanna OÖ Ambato Ecuador 26 VolJ Neuhuber, Katharina OÖ Cebu Philippinen 27 ZED Neumann, Günter Bgld. Ambato Ecuador Slowakei DBH-Wien Österreich 28 EFD Macko, Pavol 29 VolJ Pruscha, Philipp OÖ Vijayawada Indien 30 ZED Piesenberger, Stephan NÖ Tijuana Mexiko Ecuador Stmk. Quito 31 ZED Preininger, Stefan 32 VolJ Rabanser, Anna Tirol Port Gentil Gabun 33 ZED Richter, Stephan NÖ Quito Ecuador OÖ Lusaka Sambia 34 VolJ Rossmann, Sarah 35 VolJ Ruschak, Daniela OÖ Tijuana Mexiko 36 EFD Mayer, Sarah NÖ Glasgow England 37 VolJ Scharinger, Romana OÖ Lusaka Sambia 38 VolJ Scharinger, Ursula OÖ Tijuana Mexiko 39 ZED Schmid, Michael OÖ Quito Ecuador Sbg. Yaounde Kamerun 40 VolJ Schmied, Elisa Maria OÖ Sunyani Ghana 41 ZED Schwarz, Dominik 42 VolJ Spitaler, Monika NÖ Tijuana Mexiko 43 VolJ Wiesler, Christoph Stmk. Sto. Dom. Ecuador 44 ZED Zobernig, Thomas Stmk. Sto. Dom. Ecuador

Einsatzbeginn

Wochen 2004

29-06-04 22-09-04 20-08-03 15-09-03 15-09-03 23-09-04 15-03-04 14-11-03 29-06-04 20-03-04 12-02-03 17-08-03 20-10-04 10-09-03 14-10-04 01-11-03 27-11-02 14-02-03 01-08-03 15-09-03 11-08-04 15-07-03 22-09-04 12-05-04 15-09-03 01-09-04 11-08-04 01-02-03 15-03-04 23-10-03 02-12-04 22-09-04 06-10-03 29-12-03 30-11-03 01-09-03 01-12-04 23-07-04 15-04-04 07-01-04 02-09-03 01-09-02 01-09-03 12-05-04

11 15 42 26 28 14 37 38 11 41 52 10 11 37 12 52 4 15 21 36 21 38 15 34 34 18 21 4 37 50 5 15 49 52 48 36 5 23 37 28 44 33 34 34 1228

(Gepl.)Ende

12-09-04 06-09-05 20-10-04 30-06-04 12-07-04 23-09-05 27-11-04 19-09-04 12-09-04 20-04-04 12-04-04 10-03-04 20-12-05 07-09-04 14-12-05 01-01-05 27-01-04 14-04-04 22-05-04 03-09-04 09-09-04 21-09-04 19-07-05 12-07-05 24-08-04 01-09-05 11-10-05 31-01-04 27-11-04 13-12-04 02-02-06 19-07-05 06-12-04 28-12-04 29-11-04 02-09-04 06-09-05 23-07-05 15-06-05 24-07-04 02-11-04 17-08-04 26-08-04 12-07-05

VolJ = Jahresvolontariat, VolS = Sommervolontariat, ZED = Zivilersatzdienst, EFD = Europ. Freiwilligendienst 12

Jahresbericht J1W 2004


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

Danke f端r Ihre Unterst端tzung unserer Arbeit!

Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarit辰t

Wir schenken benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine lebenswerte Zukunft - denn Bildung 端berwindet Armut.


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

Armutsbekämpfung in Nepal Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt. Besonders die Minderheiten, wie das Volk der Santal, leiden unter Unterernährung, Kindersterblichkeit und Analphabetismus. Etwa 70 Prozent der Santal können weder lesen noch schreiben. Als besonderer Nachteil erweist sich, dass sie die Landessprache Nepali nicht beherrschen. Da sie keiner Kaste angehören, gelten sie als „Unberührbare” und werden an den Rand der Gesellschaft gedrängt. In Indien haben die Salesianer Don Boscos bereits über 50 Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Santal, daher betreuen sie seit 1997 auch die in Sirsia und Umgebung ansässigen Santal und einige weitere Minderheiten. Sie haben bereits annehmbare Selbstverwaltungsstrukturen und damit steigen die Erfolgsaussichten in der Zusammenarbeit. Die Bevölkerung von Sirsia, im Südosten des Landes, direkt an der Grenze zu Indien hat immer wieder Bildung als dringendstes Bedürfnis formuliert. Daher wird seit Herbst 2000 eine auf einem geschenkten Grundstück errichtete Mehrzweckhalle mit mobilen Zwischenwänden als Schule sowie für Jugend- und Kulturgruppen genutzt. Derzeit werden hier bereits 225 Kinder aus ärmsten Verhältnissen von 5 Lehrern in den ersten 5 Schulstufen unterrichtet. In der Don Bosco Schule ist Nepali ein wichtiges Unterrichtsfach. Nur durch das Erlernen der Landessprache kann die Jugend höhere Schulen besuchen und später für die Rechte des Volkes eintreten.

Jugend Eine Welt finanziert und unterstützt, mit Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, seit 1. Jänner 2004 ein ländliches Entwicklungsprogramm für Sirsia und Umgebung mit insgesamt ca. EUR 400.000,- (in drei Jahren). Dabei wird in 5 Dörfern in folgenden wichtigen Bereichen gearbeitet: Erziehung und Schulbildung, ErwachsenenAlphabetisierung, Gesundheit, Tierhaltung und Landwirtschaft. Damit werden insgesamt über 500 Familien erreicht. Die bestehende Schule soll sukzessive bis zur 10. Schulstufe ausgebaut werden und die Lehrer der umliegenden Schulen eine kontinuierliche Begleitung und Weiterbildungsmöglichkeiten bekommen. Zur besseren Wahrnehmung ihrer Rechte erhalten die Santal Unterricht in Nepali. Durch die bessere Bildung und das bewusstere Wahrnehmen ihrer eigenen Kultur werden sie auch als Minderheit gestärkt. Die Kinder bekommen bereits im Vorschulalter spielerischen Unterricht in Nepali. Durch die Betreuung der Vorschul- und Kleinkinder wird vor allem auch vielen Mädchen im Schulalter der Schulbesuch erst ermöglicht, da sie nicht mehr die ganze Zeit auf ihre kleineren Geschwister aufpassen müssen. Damit die Eltern ihre Kinder beruhigt in die Obhut der Don Bosco Mitarbeiter geben können, muss auch eine entsprechende Infrastruktur geschaffen werden: in jedem Dorf entsteht ein kleines Mehrzweckgebäude, vor allem, um in der Monsunzeit auch ein Dach über dem Kopf zu haben und die Sicherheit der Kinder garantieren zu können. Sowohl Kleinkinder- als auch Vorschulkinderbetreuung sind hier untergebracht. Auch die Organisation der Dorfgemeinschaften ist dadurch erleichtert, da es hiermit einen Versammlungsort gibt. Wie dringend das Bildungsangebot benötigt wird, zeigt zum Beispiel, dass 2004 kein einziger Schüler in Sirsia die Abschlussprüfung für die 10. Schulstufe geschafft hat. Zwei Schülern aber wurde in einer Don Bosco Niederlassung in Dharan die Möglichkeit geboten, sich auf den Schulbesuch zu konzentrieren. Beide haben die gleiche Prüfung aus eigenem Bemühen heraus ohne Nachhilfe geschafft!

2

Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarität

www.jugendeinewelt.at


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

„Gemeindearbeiterinnen” in den Bereichen Gesundheit, Tierhaltung und Landwirtschaft sowie ein kleines Programm zur Einkommensstärkung und Erwachsenenalphabetisierungskurse sollen die genannten Maßnahmen zur nachhaltigen Armutsbekämpfung durch Bildung verstärken. Koordiniert wird das Programm durch Pater John Prakash. Er wird dabei von einem weiteren Salesianer unterstützt, der selbst ein Santal ist und durch seine Herkunft einen besonders guten Zugang zur Zielgruppe hat. Zwei engagierte Teamleiterinnen komplettieren das Team und sind jeden Tag unterwegs, um den Gemeindearbeiterinnen bei ihren vielfältigen Aufgaben zur Seite zu stehen. Vor allem die Motivationsarbeit ist derzeit sehr wichtig, da die politischen Zustände unberechenbar bleiben, auch wenn derzeit sowohl die Regierung, als auch die Maoisten dem Don Bosco Engagement in Sirsia sehr positiv gegenüberstehen. So wurde P. John z.B. gebeten, jedes Mal vorher Bescheid zu geben, wenn er mit dem Auto nach Sirsia kommen will, weil sein Auto einem Armeeauto ähnelt und damit leicht verwechselt werden und „anfällig“ für Anschläge sein könnte.

der Santals gestärkt, dass die versprochene Hilfe auch weiterhin bei ihnen ankommt. Der Enthusiasmus ist trotz aller politischen Wirren spürbar!

Der Jugend Eine Welt Geschäftsführer Reinhard Heiserer hat das Projekt gemeinsam mit dem zuständigen Projektbetreuer Hannes Velik besucht und dadurch das Vertrauen

Daher ist geplant, wenn das Pilotprojekt in den fünf ausgewählten Dörfern weiterhin so positiv verläuft, ab 2007 weitere 10 Dörfer in ähnlicher Weise zu betreuen.

Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

Partner der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit Seit 1997 engagiert sich Jugend Eine Welt mit großem Einsatz für eine bessere Zukunft junger Menschen. „Aufgrund der herausragenden Tätigkeit” (KOFI-Bulletin 08/2003) hat Jugend Eine Welt per 1. Jänner 2004 eine Rahmenvereinbarung mit der für die Abwicklung von öffentlichen Kofinanzierungen zuständigen Austrian Development Agency (ADA) abgeschlossen. Dadurch können derzeit je ein Projekt in Nepal, Mosambik und Namibia sowie z.T. auch Volontariatseinsätze unterstützt werden. Wenn Jugend Eine Welt ein Viertel der Summe für diese Projekte selbst aufbringt, wird der Restbetrag aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ergänzt. Spenden für diese Projekte zählen daher vierfach! Projekte 2004-2006

Notwendige Eigenmittel

Namibia: Armutsbekämpfung durch Jugendbildung in der Region Kavango Mosambik: Armutsbekämpfung durch Aus- und Weiterbildung von berufsbildendem Schulpersonal Nepal: Armutsbekämpfung durch ländliches Entwicklungsprogramm im Morang-Distrikt Personalprogramm/Freiwilligeneinsätze Summe EUR

36.336,42 99.019,29 99.019,29 15.625,00 250.000,00

Insgesamt werden im Zeitraum 2004 bis 2006 EUR 1.000.000,– investiert werden.

www.jugendeinewelt.at

Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarität

3


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

Katastrophenhilfe im Sudan Seit mehr als 20 Jahren gibt es im Sudan Unruhen, Krieg, Verfolgung und Kämpfe zwischen Völkern, Stämmen und Gruppierungen, die für den Betrachter aus Europa oft unverständlich und nicht nachvollziehbar sind, die aber leider zum Leben der Menschen seit Generationen dazugehören. In der Krisenregion Darfur wurden bereits mehr als 50.000 Menschen getötet. Eine Million Menschen befindet sich in Flüchtlingslagern im Sudan, 200.000 sind in Nachbarländer geflüchtet und weitere 250.000 leben am Rande der Existenz.

Jugend Eine Welt und die Salesianer Don Boscos helfen im Sudan in vielfacher Hinsicht. Einerseits werden Hilfslieferungen in die Krisenregion gebracht, andererseits werden Waisenkinder aus der Katastrophenlage befreit. Ihnen soll in Don Bosco Heimen eine würdige Kindheit und Chancen für die Zukunft gegeben werden. Seit dem Beginn des Genozids im Sudan wurden drei groß angelegte Hilfslieferungen mit Medikamenten, Decken und Nahrungsmitteln in die Flüchtlingscamps organisiert. „Wir benötigen dringend weitere Mittel, um den Menschen wenigstens das Notwendigste geben zu können”, berichtete Bruder Jim Comino bei einem Besuch in Wien im Oktober 2004. „In den Camps herrscht unglaubliche Trostlosigkeit und Elend. Die Menschen basteln sich aus Zweigen und einem Stückchen Plastik eine notdürftige Unterkunft, die beim nächsten Regen wieder zerstört wird.” Nachdem die ersten Hilfsmaßnahmen organisiert waren, hörte Bruder Comino vom Schicksal einer Mutter und ihres Kindes, die sich in den Wirren des Konfliktes verloren hatten. Die Mutter musste das Kind an einer Stelle zurücklassen, um noch Nahrungsmittel aus einer Hilfslieferung zu bekommen. Als sie zurückkam und es abholen wollte, war das Kind verschwunden. Solches und ähnliche Schicksale haben die Salesianer Don Boscos dazu bewogen, Waisenkinder aus Darfur zu holen und ihnen unter einem sicheren Dach die Chance auf ein besseres Leben zu geben. In den Don Bosco Heimen bekommen sie Schutz, menschliche Wärme, Gesundheitsversorgung, haben die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen, und können ihre Freizeit sinnvoll verbringen. Die Salesianer Don Boscos haben eine langjährige Erfahrung im Sudan. In Khartoum, El Obeid, Wau und Tonj betreiben sie Jugendzentren, Schulen und unterstützen Kinder und Jugendliche in den Krisengebieten. Wenn man Tonj besucht, erkennt man sehr schnell, dass die vielen Menschen, die hierher kommen, um Hilfe zu erhalten, 4

bisher fast ausschließlich Leid, Schmerz und Verfolgung erlitten haben. Die Schulen, Krankenhäuser und alle öffentlichen Gebäude sind ausgebrannt, zerstört worden oder befinden sich heute in einem Zustand, dass man sie nicht mehr nutzen kann. Zu diesen Ruinen, wo nicht nur die Häuser ausgebrannt sind sondern auch die Seelen der Menschen, kommen Flüchtlinge, um ein wenig Trost, vor allem aber Wasser und Lebensmittel zu erhalten.

Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarität

www.jugendeinewelt.at


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

Während der heißen Phase der Kriegskämpfe musste das Jugendzentrum in Tonj geschlossen werden. Die Rebellen nahmen einen Salesianer gefangen, den sie 18 Monate lang als Geisel behielten. Erst anschließend war es wieder möglich, das Zentrum zu öffnen. Die Menschen, die hierher kommen, gewinnen wieder Vertrauen und etwas Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die drei Salesianer und die vier Don Bosco Schwestern sind für sie Zeichen dafür, dass die Welt den Sudan noch nicht vergessen hat. Die eigentliche Arbeit, die dazu geführt hat, dass die Salesianer und die Don Bosco Schwestern in Tonj angesiedelt wurden, bestand in der Pfarrei, einer kleinen Schule, einer Krankenstation und einer Lepra-Station. Diese Infrastrukturen sind aufgrund der vielen Flüchtlinge, die hier ein Obdach bzw. eine Bleibe suchen, so nicht mehr aufrechtzuerhalten. Die Salesianermission ist für viele Menschen der Region zu einem „Leuchtturm der Hoffnung” geworden.

hart wird. Durch das große Talent von Br. Jim Comino und seiner MitarbeiterInnen war es möglich Medikamente und Lebensmittel dorthin zu bringen, wo andere Organisationen schon aufgegeben hatten. Jugend Eine Welt förderte die Hilfsmaßnahmen im Jahr 2004 mit mehr als 50.000 Euro. Weiters wurden ca. 30.000 Euro für die Errichtung eines Berufsbildungszentrums in El Obeid zur Verfügung gestellt. Die große Unterstützung der Wohltäter und Freunde Don Boscos für die notleidenden Menschen im Sudan hat es ermöglicht, dass der Verein Jugend Eine Welt die Bevölkerung mit dem Notwendigsten unterstützen konnte.

Die Salesianer und die Don Bosco Schwestern wollen als erstes wieder eine Grundschule aufbauen, um den Menschen Lesen und Schreiben beizubringen. Wenn möglich, soll später eine Berufsschule angesiedelt werden, damit hier in Zukunft junge Menschen eine gute handwerkliche Ausbildung erhalten. Die jungen Menschen sollen darin gestärkt werden, sich verantwortungsvoll für die Entwicklung der Gesellschaft einzusetzen. Dies ist eine große Herausforderung, da seit zwanzig Jahren keiner dieser Menschen in eine Schule gehen konnte bzw. es keine geregelte Ausbildung gab. Die Schule, die hier nun langsam entsteht, ist eine Schule für Kinder, aber auch ein Ort für all jene Menschen, die im Alter von 17 bis 70 Jahren etwas lernen wollen. Der Gedanke bzw. die Vision der Don Bosco Präsenz in Tonj besteht darin, dass eines Tages hier Muslime und Christen gemeinsam spielen, lernen und ihre Gesellschaft aufbauen. Und der Schlüssel hierzu soll die handwerkliche und berufliche Ausbildung sein. Die Hoffnungen auf eine bessere Zukunft sind für die kleine Gemeinschaft der Schwestern und Brüder im Sudan Motivation für ihren Alltag. An der Seite der armen, verfolgten Menschen träumen sie gemeinsam vom neuen Sudan. Von einem Sudan, in dem Menschen aller Religionen leben können. Dies ist eine enorme Herausforderung für die Kongregation und für alle Menschen, die die Arbeit Don Boscos unterstützen wollen. Die Salesianer haben bewiesen, dass sie nicht aufgeben und nicht davonlaufen, wenn es extrem www.jugendeinewelt.at

Unserer Hilfe für den Sudan Ausbildungszentren Nothilfe für Flüchtlingskinder

Summe 2004 EUR: 86.295,00

Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarität

5


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

Hoffnung für die Demokratische Republik Kongo Der österreichische Missionar P. Johann Kiesling SDB arbeitet seit 1982 in der Demokratischen Republik Kongo. Er baute zwei kleine Spitäler, begründete ein Berufs Ausbildungs Programm und, gemeinsam mit seinen Mitbrüdern, ein erfolgreiches Straßenkinder Zentrum. Um seine Arbeit langfristig zu sichern und ähnliche Projekte zu ermöglichen, gründete Jugend Eine Welt den „Pater Johann Kiesling Fonds”. „Einmal traf ich einen Buben auf der Straße. Er hieß Robert und war 12 Jahre alt. Er hatte keine Eltern mehr, deshalb brachte ich ihn in unser Straßenkinder Projekt. Aber dort wurde er von den anderen Kindern gemieden. Es dauerte einige Zeit, bis die Sozialarbeiter des Projektes eine Gruppe finden konnten, in der er akzeptiert wurde.” Das Schicksal eines einzelnen Kindes beschäftigt P. Kiesling oft tagelang. Dabei ist seine ureigene Aufgabe die Pfarrarbeit. Aber als in den 90er Jahren immer mehr Kinder die Straßen von Lubumbashi auch nachts bevölkerten, meinten seine Mitbrüder zu ihm: „Du hast doch gute Kontakte in Österreich. Vielleicht könnten wir gemeinsam ein Haus für die Straßenkinder errichten…”

Inzwischen finden in Lubumbashi etwa 1.000 Kinder in den verschiedensten Häusern der Salesianer nicht nur Kost und Quartier, sondern auch eine Ausbildung. Auf zwei Bauernhöfen außerhalb der Stadt erhalten jeweils zwischen 30 und 50 Kinder eine landwirtschaftliche Grundausbildung: Schweine mästen, Fische züchten, Obstbäume pflanzen – wer sich auf diesen Gebieten auskennt, der kann später selbst einen kleinen Betrieb aufbauen. Ein anderer Teil der Kinder lernt das Handwerk des Tischlers oder Mechanikers. Alle aber durchlaufen die Grundschule, die speziell für die Straßenkinder eingerichtet wurde. In ihrer Freizeit können sie Fußball oder Basketball spielen, Ausflüge unternehmen oder in einer Musikgruppe spielen.

Ein Straßenkinder Zentrum wächst…

Die Gründe, warum Kinder auf der Straße landen, sind vielfältig. Viele bekommen zu Hause nur jeden zweiten Tag zu essen, beginnen zu betteln und entdecken: „Wenn ich auf der Straße lebe, habe ich seltener Hunger.”

Johann Kiesling scheute sich nicht. Auf einer Reise durch Österreich gelang es ihm, die Herzen vieler Menschen zu gewinnen. Die Reise vor etwa zehn Jahren wurde zum Startschuss für das große Straßenkinder Projekt in Lubumbashi. „Zuerst verteilten wir nur einmal wöchentlich Nahrung an 400 Kinder. Nach einiger Zeit konnten wir für etwa 50 Kinder täglich eine warme Mahlzeit organisieren”, erzählt der Missionar.

Manche stehlen Nahrungsmittel, werden erwischt und müssen fliehen. „Unser erstes Bemühen ist es immer, die Kinder in die Familie zurück zu führen. Denn dort sind sie am besten aufgehoben”, erzählt der Pater. Oft muss aber den Eltern finanziell geholfen werden, damit es genügend Mais und Bohnen für die Mahlzeiten gibt. Etwa 20 Prozent der Kinder kann man durch Gespräche wieder in die Familien integrieren. Und die anderen Kinder?

6

Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarität

www.jugendeinewelt.at


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

„Sie sind oft wie kleine Erwachsene. Sie mussten für sich selbst sorgen und lassen sich auch nicht gern von jemandem anderen belehren,” berichtet P. Kiesling. Bandenkämpfe, regelmäßiges Betteln und Stehlen haben aus diesen Kindern keine Engel gemacht. „In den Don Bosco Straßenkinder Zentren kommt es zu abenteuerlichen Mutproben mit Rasierklingen, in denen sich die Buben gegenseitig „beweisen”, dass sie „richtige Männer”sind.” Aber in Wahrheit haben sie verletzliche Seelen, die sie nach außen schützen. Oft dauert es lange, bis sie zu Betreuern und Sozialarbeiterinnen Vertrauen fassen können. Aus ganzem Herzen für die Menschen unterwegs… In seiner neuen Pfarre Sakania hat P. Kiesling 30 Dörfer zu betreuen: Als Salesianer Don Boscos fühlt er sich den Kindern und Jugendlichen in seiner Pfarre verpflichtet und engagiert sich so gut er kann. Er versucht Jugendlichen eine Schulausbildung und eine Lehre zu ermöglichen. Durch ein Fischzucht Programm und durch Baumpflanzungen setzt er auch wirtschaftliche Impulse für das Gebiet. In sein Spital kommen Mütter zur Entbindung, aber auch viele Straßenkinder werden versorgt. P. Johann Kiesling sieht seine Arbeit als ganzheitliche Mission – als einen Einsatz, der die Menschen mit Leib und Seele ernst nimmt. Jugend Eine Welt unterstützte im Jahr 2004 seine Arbeit durch den P. Johann Kiesling Fonds mit etwa 20.000 Euro. Mit P. Johann Kiesling und Sr. Hildegard Litzelhammer sind zwei engagierte Ordensleute aus Österreich in der Dem. Rep. Kongo im Einsatz. Dies machte es möglich, in diesem Land besonders engagiert zu helfen. Im Jahr 2004 konnten Straßenkinderprogramme, Gesundheitsversorgung, Kauf von Fahrzeugen und Baumaßnahmen mit der Summe von 201.582,69 Euro unterstützt werden.

Unserer Hilfe für die Demokratische Republik Kongo Straßenkinderprogramme Gesundheitsversorgung Fahrzeuge Baumaßnahmen

www.jugendeinewelt.at

Summe 2004

EUR: 201.582,69

Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarität

7


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

Berufsausbildung in Ecuador Die allgemeine wirtschaftliche Lage im Land Ecuador ist sehr schwierig. In der Provinz Esmeraldas ist die Situation der Bevölkerung, vor allem der Kinder und Jugendlichen, besonders aussichtlos. Der wirtschaftliche Entwicklungsstand der Provinz ist vorindustriell. Es gibt praktisch keine Arbeitgeber. Die Raffinerie, die die Luft der Stadt verpestet, und der Ölhafen, der die Fische vertrieben hat, haben der Stadt weder Arbeitsplätze (die Facharbeiter stammen zum Großteil aus anderen Landesteilen) noch Geldmittel beschert.

Diese Situation bedingt zum einen, dass der Großteil der Kinder in Esmeraldas arbeiten muss, um zum Familieneinkommen beizutragen. Zum anderen ist Esmeraldas auch die Provinz, aus der die meisten Kinder in die Großstädte abwandern. Der Traum vieler ist in die Vereinigten Staaten oder nach Europa auszuwandern, um dort das große Geld zu machen. Besonders für Jugendliche, die neben einer sehr schlechten Schulausbildung, fehlenden Freizeitangeboten und einer zur Korruption neigenden Bevölkerung unter extrem schlechten Rahmenbedingungen aufwachsen und kaum Arbeitsplätze vorfinden, sind die Zukunftsaussichten alles andere als positiv. Diese scheinbar hoffnungslose Lage führt dazu, dass es immer mehr Kriminalität gibt und die Korruption blüht. Hier wollen die Salesianer Don Boscos den Kindern und Jugendlichen eine Zukunft ermöglichen. Mit ihren Berufsausbildungszentren schaffen sie Berufsalternativen für die arbeitslosen, unterbeschäftigten und oft auch kleinkriminellen Jugendlichen. Das Projekt Berufsbildungszentrum San Rafael in Esmeraldas wird vom Orden der Salesianer geleitet. Das Ziel ist die Betreuung der ärmsten und benachteiligten Jugendlichen, der jungen Arbeiter, Straßenkinder und der Jugendlichen aus den armen Vororten. Die Salesianer haben sehr viel Erfahrung mit Berufsschulen und technischen Gymnasien und sind unter anderem mit diesen Ausbildungsstätten in Quito, Guayaquil, Cuenca, Paute und im Amazonasgebiet vertreten. Die Finanzierung der laufenden Kosten der Berufsausbildungszentren ist sehr schwierig. Da die Zielgruppe die Armen sind und dementsprechend niedrige Studiengebühren verlangt werden. Die Eltern können nicht mehr als einen symbolischen Beitrag leisten. Deshalb sind andere Einnahmequellen notwendig. Neben der Unterstützung von Jugend Eine Welt versuchen die Salesianer auch vor Ort die vorhandenen Einrichtungen für die Produktion zu verwenden. 8

Diese darf aber keine Konkurrenz zu den lokalen Werkstätten sein. Viele Kinder lebten vor der Betreuung durch die Don Bosco Projekte in unsagbarem Elend. Manche wurden durch Armut oder Gewalt innerhalb der Familien auf die Straße gedrängt. Sie sind sehr scheu und trauen niemandem, denn

Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarität

www.jugendeinewelt.at


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

der Praxis verankert sind. Die Salesianer Don Boscos besuchen die Jugendlichen auch nach der Ausbildung, wenn sie in einem Betrieb zu arbeiten begonnen haben. So sehen sie, wie die Jugendlichen mit ihrem Arbeitsverhältnis zurecht kommen. Diese langjährige Betreuung ist wichtig. Schließlich handelt es sich bei einem Großteil der Jugendlichen um ehemalige Straßenkinder, die eine spezielle Begleitung brauchen. José, den die Salesianer vor 13 Jahren auf der Straße kennen lernten, arbeitet nun als Lehrer in einer Werkhalle der Salesianer. Er zeigt uns die Werkhalle und mit besonderem Stolz einen Auftrag, der unlängst an Land gezogen wurde: die Stadtgemeinde bestellte 20 Verkaufsbuden aus Metall, die in der Stadt aufgestellt werden sollen. Die Burschen hämmern und schweißen eifrig unter der Aufsicht ihrer Lehrer. Immerhin kann dadurch ein kleiner Teil des Einkommens für das Zentrum eingebracht werden. Natürlich kann ein Jugendlicher, der einen halbjährigen Kurs als Installateur belegt hat, noch keine Meisterprüfung ablegen. Aber er findet viel leichter einen Arbeitsplatz und bei der Berufsausbildung gelten in Ecuador andere Maßstäbe als in Österreich: Wer einen Kurs als Tischler absolviert, arbeitet vielleicht später als Mechaniker. Er hat gelernt mit Maschinen umzugehen und in einem Arbeitsverhältnis zu stehen. Und vor allem sind die Jugendlichen beschäftigt und in einem sozialen Netz integriert, die Gefahr dass sie auf die schiefe Bahn geraten sinkt massiv.

die Gesetze der Straße sind hart und machen vorsichtig. Wie alle Kinder haben auch Straßenkinder ihre Träume und Wünsche. Diese Jugendlichen bekommen in den Berufsausbildungszentren der Salesianer wieder eine Chance auf eine bessere Zukunft. Die Ausbildung der Jugendlichen basiert auf dem traditionellen Lehrlingssystem. Die Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren arbeiten als Lehrlinge in verschiedenen Werkstätten (Tischlerei, Auto- und Mechanikerwerkstätten, Schneidereien, Kunstwerkstätten, Elektrik, Installationen, Malerei, etc.). Dort lernen sie von den Facharbeitern. Die Ausbildung dauert in den meisten Fällen drei Jahre. Ebenso werden auch Kurse angeboten, die ein halbes Jahr dauern und sehr stark in

Die Jugendlichen sehen, dass es eine Zukunft geben kann. Für die Salesianer ist die Berufsausbildung der Jugendlichen ein Herzensanliegen. Es geht um ärmere Jugendliche, die eine Chance erhalten sollen: Manche Kurs-Absolventen in Ecuador haben ein Zeugnis als Schweißer und noch nie ein Schweißgerät in den Händen gehalten. Die Jugendlichen aus den Berufsausbildungszentren der Salesianer Don Boscos schon. Unserer Hilfe für Ecuador Berufsausbildung Straßenkinderprogramme Sozialprogramme

Berufsausbildung und Straßenkinderprojekte der Salesianer in Ecuador Zahl der Betreuten BUBEN PROYECTO SALESIANO CHICOS DE LA CALLE - ECUADOR QUITO-ZONA NORTE 2.090 365 GUAYAQUIL 179 CUENCA, PAUTE MACHALA 57 MACAS 35 GESAMT 2.726

www.jugendeinewelt.at

MÄDCHEN 1.000 325 87 48 25 1.484

Summe 2004

EUR: 67.618,92

GESAMT 3.090 690 266 105 60 4.211

Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarität

9


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

Volontariat in Mexiko Seit 1993 ist das Proyecto Salesiano Tijuana im Nordwesten Mexikos Projektpartner von Jugend Eine Welt. Monika Spitaler, die im Rahmen eines Jahresvolontariats in diesem Projekt mitgearbeitet hat, berichtet von ihrem zukunftsstiftenden Einsatz.

Tijuana liegt im Norden von Mexiko. Die Nähe zur USA und die Hoffnung auf ein besseres Leben locken jährlich zehntausende Migranten. Für die meisten endet aber dieser Traum in einem der zahlreichen Armenviertel. Für so viele Migranten gibt es weder Arbeitsplätze noch Wohnraum und es bleibt oft nur eine Unterkunft aus Garagentoren, Wellblech und Holztafeln, ohne Kanalisation, ohne Fließwasser und ohne Einkommen. In großer Verzweiflung bleiben oft nur Drogenhandel, Kriminalität und Prostitution, um das eigene Überleben zu sichern. Kinder und Jugendliche, die unter solchen Umständen aufwachsen sind besonders gefährdet. In sechs Don Bosco Zentren (Oratorien) erhalten vor allem Kinder und Jugendliche jene Unterstützung, die sie brauchen, damit sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen können. Jedes Oratorium, das von einem Salesianer Don Boscos geleitet wird, bietet dafür eine familiäre Umgebung nach dem Vorbild der Pädagogik Don Boscos. Freundschaftliches Miteinander, Bildungsangebote, Persönlichkeitsbildung, Kultur, Sport und Gesundheit sollen dabei besonders gefördert werden. An mir als Volontärin lag es, gemeinsam mit lokalen MitarbeiterInnen, Sport- und Freizeitaktivitäten vorzubereiten und durchzuführen, Kinder und Jugendliche zu unterrichten und bei der Pastoralarbeit mitzuhelfen. Das Spiel als Methode der Entfaltung war ein fester Bestandteil für die bis zu 200 teilnehmenden Kinder, die ich dafür begeistern konnte. Ich glaube, dass das für mich das allerschönste war, das ich im Rahmen des Volontariats machen durfte und ich war mindestens so begeistert wie die Kinder. Begleitung und Assistenz der jungen Menschen war für mich ein Zentralpunkt meiner Arbeit. Kinder und Jugendliche brauchen in diesem schwierigen Umfeld Freunde, die ständig für sie da sind und sie nicht auf die schiefe Bahn geraten lassen.

Da ich selbst in meiner Heimatpfarre jahrelang Ministrantin war, ist es mir eine ganz besondere Freude gewesen, Ministrantenstunden zu geben und beim Erstkommunionsund Firmunterricht mitzuwirken. Mittlerweile gibt es schon viele begeisterte MinistrantInnen, die ihren Dienst mit Freude und Ehrfurcht ausüben. Wie Monika Spitaler waren im Jahr 2004 zahlreiche junge Menschen in Volontariatseinsätzen engagiert.

Alle Informationen zum Volontariat finden Sie auch auf unserer Homepage:

www.jugendeinewelt.at 10

Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarität

www.jugendeinewelt.at


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

Volont채rInnen 2004

Danke f체r euren Einsatz! www.jugendeinewelt.at

Beispiele unseres weltweiten Netzwerkes der Solidarit채t

11


Don Bosco-Aktion Austria

JUGEND EINE WELT

Der größte Lohn für unsere Arbeit ist, wenn wir hören, dass unsere Hilfe ankommt. Täglich erreichen uns Meldungen, die den Erfolg unserer Projektarbeit dokumentieren. Auch Kinder und Jugendliche sagen uns „Danke!”, ein Dank, den wir gerne an Sie weitergeben.

Spendenkonto: PSK 92.083.767 JUGEND EINE WELT - Don Bosco Aktion Austria St. Veit-Gasse 25 1130 Wien/AUSTRIA 24

Tel.:Netzwerkes +43/1/8790707-0 • Fax: +43/1/8790707-15 Beispiele unseres weltweiten der Solidarität www.jugendeinewelt.at E-Mail: info@jugendeinewelt.at • Internet: www.jugendeinewelt.at


5.2. Das Volontariat in Zahlen Gesamteinsatzdauer Volontariatseinsätze 2004 Einsatzart Sommervolontariat Jahresvolontariat Zivilersatzdienst Europ. Freiwilligendienst Gesamt

Dauer in Wochen 22 684 468 54 1228

Anzahl der Volontäre 2 24 15 3 44

Volontariatseinsätze 2004 nach Ländern (Anzahl der VolontärInnen) Sommervolontariat Jahresvolontariat Zivilersatzdienst EFD Gesamt

Mexiko Ecuador Brasilien Philippinen Indien 2 6 5 1 1 2 3 10

Ghana

Sambia Gabun Kamerun Österreich England 4

4

1

2 2

1

Gesamt 2 24 15 3 44

Entwicklung des Volontariats zwischen 1993 und 2004 (Anzahl der VolontärInnen) Sommervolontariat Jahresvolontariat Zivilersatzdienst Europ. Freiwilligendienst Gesamt:

1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 11 3 11 4 11 8 6 10 3 7 5 2 1 1 5 9 11 12 18 24 1 1 3 13 22 18 23 18 15 3 3 11 3 11 5 13 12 24 41 32 42 44 44

Entwicklung des Volontariats zwischen 1993 und 2004 (Einsatzwochen) Sommervolontariat Jahresvolontariat Zivilersatzdienst Europ. Freiwilligendienst Gesamt:

1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 88 24 88 32 88 64 48 80 33 56 34 22 52 52 102 194 329 274 324 684 52 52 50 259 570 533 636 444 468 68 54 88 24 88 84 192 166 409 844 895 966 870 1228

Sommervolontariat Jahresvolontariat Zivilersatzdienst Europ. Freiwilligendienst

1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004

Jahresbericht J1W 2004

13


6. Projektarbeit 6.1 Grundsätze der Projektarbeit – Bildung überwindet Armut Der Schwerpunkt der Projektarbeit von Jugend Eine Welt liegt in der Unterstützung von Sozial- und Ausbildungsprojekten der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern in aller Welt. Die von Jugend Eine Welt unterstützten Projekte werden eigenverantwortlich von den ProjektpartnerInnen vor Ort geplant und durchgeführt. Bei Jugend Eine Welt eingehende Projektanträge werden in Zusammenarbeit mit der Missionsprokur ausgewählt und bearbeitet. Da Jugend Eine Welt nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, können nicht alle eingegangenen Projekte gefördert werden. Daher bemüht sich der Verein, Anträge an andere Organisationen oder Förderinnen und Förderer weiterzuleiten und vermittelt Projekte auch an private Gruppen sowie an kirchliche und staatliche Stellen. Priorisiert werden Projekte, die von Jugend Eine Welt bereits unterstützt werden, oder in Programmländern der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit angesiedelt sind. Bei Neuvorhaben wird auf Kontinuität und Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Aktionsbereichen von Jugend Eine Welt (z.B. Volontariat) und dem Don Bosco Network besonderes Augenmerk gelegt. Gefördert werden Betreuungseinrichtungen für Straßenkinder, Berufsausbildungszentren, Lehrwerkstätten, Jugendzentren sowie Familienförderungsprogramme und Aktivitäten zum Schutz von Kindern und Frauen. Zu den wichtigsten Förderrichtlinien zählen: Das Projekt muss sich eines Problems annehmen, das für viele Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts von Wichtigkeit ist und dem Wohl der ärmsten Bevölkerungsschicht dient. Die Selbsthilfekapazität der Bedürftigen muss aufgebaut und gefördert werden. Überdies soll die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Bevölkerung durch das Projekt gefördert und deren Situation nachhaltig verbessert werden können.

6.2 Projektarbeit in Zahlen Projekte nach Bereichen Entwicklungszusammenarbeit (E) Pastoral (P) Katastrophenhilfe/Wiederaufbau (K) Bildung (B) Gesamt

Summe 2004 (Euro) 841.238,17 193.640,08 70.600,00 203.311,06 1.308.789,31

Bildung…15,53

% 64,28 14,80 5,39 15,53 100

Anzahl 73 39 3 8 123

Katastrophenhilfe/ Wiederaufbau…5,39

Pastoral…14,80 Entwicklungszusammenarbeit…64,28

Projekte nach Bereichen 2004 (in %)

Finanzierungen Summe nach Kontinent 2004 (Euro) Lateinamerika (57) 235.543,76 Afrika (34) 558.561,94 Asien (14) 248.344,06 Europa (13) 226.143,59 länderübergreifend (5) 40.195,96 Gesamt (123) 1.308.789,31

in % 18,00 42,68 18,98 17,28 3,07 100,00

Anzahl der Projekte 57 34 14 13 5 123

länderübergreifend…3,07 Europa…17,28

Lateinamerika…18,00

Asien…18,98 Afrika…42,68

Finanzierungen nach Kontinent 2004 (in %)

Die Definitionen der Kategorien richten sich nach den KOO-Richtlinien (www.koo.at). Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit wurden insgesamt 73 Projekte unterstützt, darunter insbesondere Ausbildungszentren und Lehrwerkstätten, Jugendsozialarbeit und Straßenkinderprogramme sowie Gesundheitsprogramme und Personaleinsätze. Die allgemeine Förderung der religiösen Gemeinschaften, der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern, zählt zur Kategorie Pastoral (39 Projekte, u.a. Bereitstellung von Fahrzeugen, Messstipendien und Unterstützung von VolontärInnen). Katastrophenhilfe beinhaltet jene Maßnahmen, die unmittelbar nach Naturkatastrophen oder kriegerischen Ereignissen das Überleben der Betroffenen sichern und den Wiederaufbau der Basisinfrastruktur fördern sollen (3 Projekte). Die Kategorie Bildung (8 Projekte) umfasst entwicklungspolitische Bildungsarbeit und Anwaltschaft. 14

Jahresbericht J1W 2004


6.3 Durchgeführte Finanzierungsprojekte 2004 Land

Kategorie

Projekt-Nr.

Projekt-Kurzbeschreibung

Projektpartner/ Antragsteller

Afrika, übergreifend Albanien

E

AXX-04-7020

Salesianer Don Boscos

E

IME-04-7079

Angola Argentinien

E E

ANG-01-7101 ABB-04-7037

Asien, übergreifend Äthiopien

E

IXX-04-7024

E

AET-02-7016

Äthiopien Brasilien

E E

AET-02-7055 BBH-04-7049

projektbez. Don Bosco-WL Afrika übergreifend Qualifizierungskurse für Jugendliche im Berufsbildungszentrum Don Bosco, Scutari Volontariat Doris Urak Unterstützung der Laura-Vicunia Schule für Mapuche-Indianer, Junin de los Andes projektbez. Don Bosco-WL Asien übergreifend Jugendsozialarbeit und Gewaltprävention, Gambela Hilfe für AIDS-Kranke, Addis Abeba Zugang zu universitärer Bildung für benachteiligte junge Menschen, Belo Horizonte Ausbildungszentrum, Joinville

Brasilien

E

BPA-02-7042

Brasilien

P

BPA-03-7043

Brasilien

P

BPA-04-7022

Brasilien

E

BXX-02-7021

Ecuador

E

ECU-01-7019

Volontariatseinsatz bei SDB, Porto Alegre - M. HOLZMANN (VOLJ) KFZ für Jugend- und Sozialarbeit, Joinville Allgemeine Beihilfe, Berufsbildung, Fortaleza dos Nogueiras Unterstützung für bedürftige Jugendliche

Ecuador Ecuador

P E

ECU-01-7022 ECU-01-7026

Messstipendien Bau von Oratorien in Esmeraldas

Ecuador

E

ECU-01-7027

Ecuador

E

ECU-01-7033

Bau von Unterkunft für Waisenkinder auf der Straße in Guayaquil GOLASO, Sportschule für Straßenkinder

Ecuador

E

ECU-02-7008

Ecuador

E

ECU-02-7032

Ecuador

E

ECU-02-7038

Ecuador

E

ECU-02-7079

Ecuador

E

ECU-03-7008

Ecuador

E

ECU-03-7009

Ecuador

E

ECU-03-7010

Ecuador

E

ECU-03-7040

Ecuador

E

ECU-03-7041

Ecuador

E

ECU-03-7042

Ecuador

E

ECU-03-7065

Ecuador

E

ECU-03-7088

Ecuador

E

ECU-03-7094

Ayuda ninos campesinos, Hilfe für Landkinder, Cayambe Volontariatseinsatz bei SDB, Casa Inspectorial Salesiana, Quito G. KRIZMANICS (ZED) Volontariatseinsatz bei SDB, Casa Inspectorial Salesiana, Quito A. SCHILD (VOLJ) Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle (VOLJ)- C. KROTTMAYER Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle (ZED)- T. BINDER Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle (ZED)- J. KLINGESBERGER Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle (VOLJ)- J. NEUHAUSER Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle, St. RICHTER (ZED) Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle, Ch. EDELSBRUNNER (VOLJ) Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle, Ch. WIESLER (VOLJ) Busgeld für SchülerInnen - Proyecto Don Bosco, Ambato Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle - D. UBUK KISLINGER (ZED) Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle - M. SCHMID (ZED)

Summe der Auszahlungen in Euro

2.584,38

Don Rudi Borstnik Sr. Zvonka Mikec

10.375,53 34.095,95

Sr. Mansilla Jovita Salesianer Don Boscos

5.000,00

Br. Cesare Bullo Br. Cesare Bullo Br. Raimundo Mesquita Centro Educacional Dom Bosco P. Cesar Teixeira P. William Barbosa Vianna Ir. Nilsi Claudete de Carvalho Inspectoría Salesiana, P. Javier Herran P. Pio Baschirotto Sociedad Salesiana, P. Javier Herrán Sociedad Salesiana, P. Javier Herrán Proyecto Salesiano Chicos de la Calle P. Javier Herrán P. Pio Baschirotto P. Javier Herrán P. Javier Herrán Proyecto Salesiano Chicos de la Calle Proyecto Salesiano Chicos de la Calle Proyecto Salesiano Chicos de la Calle Proyecto Salesiano Chicos de la Calle Proyecto Salesiano Chicos de la Calle Proyecto Salesiano Chicos de la Calle Proyecto Salesiano Chicos de la Calle P. José Hidalgo Torres Proyecto Salesiano Chicos de la Calle Proyecto Salesiano Chicos de la Calle

6.800,00 2.934,23 15.107,00 7.500,00 2.600,00 1.125,89 3.700,00 1.000,00 797,77 1.001,00 12.316,32 239,34 4.500,00 8.500,00 704,82 1.156,00 428,53 1.206,76 1.140,32 4.116,70 1.393,00 250,26 5.442,20 1.000,00 684,48 4.734,28

Jahresbericht J1W 2004

15


Land

Kategorie

Projekt-Nr.

Projekt-Kurzbeschreibung

Projektpartner/ Antragsteller

Ecuador

E

ECU-03-7095

Ecuador

E

ECU-03-7096

Ecuador

E

ECU-03-7097

Ecuador

P

ECU-03-7110

Ecuador

E

ECU-03-7116

Ecuador

E

ECU-04-7001

Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle - CH. MATHES (ZED) Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle - T. ZOBERNIG (ZED) Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle - St. PREININGER (ZED) Altarraumrenovierung in der Pfarrkirche Juan Montalvo Möbel für 2 Aulas der Katecheseschule der Pfarre Cayambe Kunst- und Musikschule „Escuela de marimba”, Quito

Proyecto Salesiano Chicos de la Calle Proyecto Salesiano Chicos de la Calle Proyecto Salesiano Chicos de la Calle Casa Campesina Cayambe Casa Campesina Cayambe Consultora Don Bosco (P. Ivano Zanovello)

Ecuador

E

ECU-04-7019

Ecuador

E

ECU-04-7041

Ecuador

E

ECU-04-7042

Ecuador Ecuador

E E

ECU-04-7097 ECU-98-7002

Ecuador

E

ECU-98-7003

Ecuador

E

ECU-99-7015

Europa, übergreifend Gabun

P

BEN-03-7001

P

ATE-03-7045

Gabun

P

ATE-03-7046

Gabun

P

ATE-03-7093

Gabun

P

ATE-04-7077

Ghana

E

GEK-02-7024

Ghana

E

GEK-02-7025

Ghana

E

GEK-03-7004

Ghana

E

GEK-98-7007

Indien

E

INB-02-7035

Indien Indien

E E

INB-04-7029 IND-02-7007

Indien

P

IND-04-7014

Indien

E

INH-03-7083

Indien

E

INH-03-7090

Indien

E

INH-03-7099

Kamerun

P

ATE-03-7092

Kolumbien

E

COB-04-7087

Kolumbien

16

E

COM-00-7035

Jahresbericht J1W 2004

TESPA - Berufsausbildung für Jugendliche, Quito Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle - K. MACHO (VOLJ) Volontariatseinsatz bei Chicos de la Calle - G. NEUMANN (ZED) Bildungspartnerschaften f. Straßenkinder Chicos de la Calle - Straßenkinderbetreuung in Quito Straßenkinderbetreuung in Ambato Betreuung arbeitender Kinder u. deren Familien in Quito Soziale Jugendarbeit allgem. Beihilfe Don Bosco Youth Net, Oud-Heverlee Volontariatseinsatz bei FMA Libreville, C. BRUCK (VOLJ) Volontariatseinsatz bei FMA Libreville, D. BUCHMAYR (VOLJ) Volontariatseinsatz bei FMA Port Gentil, A. RABANSER (VOLJ) Kleinbus für Don Bosco SchwesternMission Libreville Volontariatseinsatz bei SDB Sunyani Th. WEISSENSTEINER (ZED) Volontariatseinsatz bei SDB Sunyani J. LEDERER (ZED) Volontariatseinsatz bei SDB Sunyani D. SCHWARZ (ZED) Non-formale Berufsausbildung Laufende Kosten Volontariatseinsatz Loutolim (Goa) B. SCHMIDT (VOLJ) Interreligiöser Dialog, Bombay Allgemeine Beihilfe, Berufsbildungszentrum, Berufsberatung und Arbeitsvermittlung, Assam KFZ für Sozial- und Pastoralarbeit in Don Bosco Kheti, Tirap Volontariatseinsatz bei Fr. Koshy, J. CHAVANNE (VOLJ) Volontariatseinsatz bei Fr. Koshy (VOLJ) - P. PRUSCHA Straßenkinderprogramm Navajeevan laufende Kosten, Secunderabad Volontariatseinsatz bei FMA Yaounde, E. SCHMIED (VOLJ) Integration und Berufsbildung für ehemalige jugendliche GuerrillaAngehörige, Bogota Hilfe für Straßenkinder und benachteiligte Jugendliche in Ciudad DB Medellin

P. Ivano Zanovello Proyecto Salesiano Chicos de la Calle Proyecto Salesiano Chicos de la Calle P. Javier Herrán Proyecto Salesiano Chicos de la Calle P. José Hidalgo Torres ALDEC (P. Eduardo Delgado) Guido Stoop FMA Libreville, Sr. Lengauer FMA Libreville, Sr. Lengauer FMA Port Gentil Sr. Christine Lengauer FMA Salesians of Don Bosco - Sunyani Salesians of Don Bosco - Sunyani Salesians of Don Bosco - Sunyani Salesians of Don Bosco - Sunyani Don Bosco Crafts Institute Fr. Nelson Falcao F. P.X. Francis Fr. Mathai Kottarathil Fr. Koshy

Summe der Auszahlungen in Euro

4.608,00 5.808,00 1.372,82 1.000,00 3.900,00 9.000,00 24.214,00 2.525,26 837,53 1.180,00 23.796,73 6.747,30 199,44 3.500,00 296,77 311,17 495,00 1.000,00 467,14 3.591,79 1.294,60 27.379,90 187,14 500,00 10.000,00 4.000,00 1.112,38

Fr. Koshy Fr. Gopu Anand Reddy

2.500,00

FMA Yaounde

1.187,68

Leonor Mateus Contreras Inspectoria Salesiana Medellin

612,38

159,55 119,67


Land

Kategorie

Projekt-Nr.

Projekt-Kurzbeschreibung

Projektpartner/ Antragsteller

Kongo, Dem. Rep. Kongo, Dem. Rep. Kongo, Dem. Rep. Kongo, Dem. Rep. Kongo, Dem. Rep. Kongo, Dem. Rep. Länderübergreifend Länderübergreifend

E

AFC-00-7031

Straßenkinderbetreuung in Kinshasa

Sr. Hildegard Litzlhammer FMA

121.170,19

P

AFC-01-7092

P. Johann Kiesling

14.026,50

P

AFC-03-7025

Medikamente für Gesundheitszentrum, Lubumbashi Pastoralarbeit P. Kiesling, Sakania

E

AFC-04-7013

P

AFC-04-7038

P

AFC-04-7039

P

AUS-01-7108

P

AUS-02-7060

Länderübergreifend Länderübergreifend Länderübergreifend Madagaskar

P

AUS-03-7003

P

AUS-04-7045

E

AUS-04-7089

P

MDG-01-7107

Madagaskar Mexiko

P E

MDG-03-7071 MEG-00-7019

Mexiko

P

MEG-02-7028

Mexiko

P

MEG-02-7030

Mexiko

P

MEG-02-7061

Mexiko

P

MEG-02-7067

Mexiko

E

MEG-03-7002

Mexiko

P

MEG-03-7006

Mexiko

P

MEG-03-7007

Mexiko

P

MEG-03-7037

Mexiko

P

MEG-03-7038

Mexiko

P

MEG-03-7084

Mexiko

P

MEG-03-7085

Mexiko

P

MEG-03-7087

Mexiko Mexiko

E P

MEG-03-7100 MEG-98-7004

Namibia

E

ZMB-03-7032

Namibia

E

ZMB-04-7011

Nepal

E

INC-02-7074

Nepal

E

INC-03-7059

Nicaragua

E

CAM-02-7063

P. Johann Kiesling Zubau eines Schwesternhauses, Kinshasa Sr. Hildegard Litzlhammer KFZ für Bischof von Sakania, Lubumbashi P. Henri Musonda KFZ für Pastoralarbeit, Lubumbashi P. Kikoli Firmin projektbez. Don Bosco-WL weltweit Salesianer Don Boscos Don Bosco Flüchtlingsbetreuung, Wien Don Bosco Flüchtlingswerk Austria EVS-Einsatz-DBH, P. MACKO (SLK) Don Bosco-Haus Wien EVS-Einsatz-Klagenfurt, Ryan BUGEJA (Malta) P. Gödl Richard Fußball für Straßenkinder - Unterstützung Salesianer für Schul- und Jugendzentren, weltweit Don Boscos Leprahilfe, Ranotsara Sr. Elisabeth Schwarzl KFZ für Pastoralarbeit, Ambanja P. Giovanni Corsello Lehrwerkstätten, Jugend- und Sozialzentrum Chimalhuacan FMA Mexico Volontariatseinsatz bei Proyecto Proyecto Salesiano Salesiano Tijuana - A. HAGENEDER (ZED) Tijuana Volontariatseinsatz bei Proyecto Proyecto Salesiano Salesiano Tijuana - Ch. WIRGLER (ZED) Tijuana Volontariatseinsatz bei Proyecto Proyecto Salesiano Tijuana - M. SPITALER (VOLJ) Tijuana Fussballschule Tijuana Proyecto Salesiano Tijuana Jugendzentrum allgem. Beihilfe Oratorium Proyecto Salesiano Domingo Savio, Sanchez/Tijuana Tijuana Volontariatseinsatz bei Proyecto Proyecto Salesiano Salesiano Tijuana - S. MAIER (VOLJ) Tijuana Volontariatseinsatz bei Proyecto Proyecto Salesiano Salesiano Tijuana - B. LEHNER (VOLJ) Tijuana Volontariatseinsatz bei Proyecto Proyecto Salesiano Salesiano Tijuana, St. PIESENBERGER (ZED) Tijuana Volontariatseinsatz bei Proyecto Proyecto Salesiano Salesiano Tijuana, D. RUSCHAK (VOLJ) Tijuana Volontariatseinsatz bei Proyecto Proyecto Salesiano Salesiano Tijuana, U. SCHARINGER (VOLJ) Tijuana Volontariatseinsatz bei Proyecto Proyecto Salesiano Salesiano Tijuana, C. FEIKS (VOLJ) Tijuana Volontariatseinsatz bei Proyecto Proyecto Salesiano Salesiano Tijuana, E. HUEMER (ZED) Tijuana Unterstützung Ciudad Juárez P. Javier Prieto Kinder- und Jugendbetreuung in Tijuana Proyecto Salesiano Tijuana Armutsbekämpfung durch Jugendbildung P. Joseph Skowron in der Region Kavango, Shambyu Bau eines Kindergartens, Shambyu Fr. Thomas Chenginiyaden Ausbildungszentren für ländliche Bevölkerung, Kathmandu Fr. Vincent Mondol Armutsbekämpfung durch ländliche Fr. Benjamin Entwicklung im Distrikt Morang, Sirsia Pampackal Nachhaltige Armutsbekämpfung durch Centro Juvenil Don Ausbildung und Produktion, Managua Bosco-Managua

Summe der Auszahlungen in Euro

36.386,00 10.000,00 15.000,00 5.000,00 7.671,96 10.288,00 220,00 2.260,00 19.756,00 19.000,00 5.600,00 3.804,80 763,50 500,00 Salesiano 323,34 4.500,00 1.100,00 5.437,01 316,70 4.924,44 233,65 1.603,97 641,17 669,91 815,46 12.047,19 99.099,31 4.000,00 16.445,56 184.991,60 35.000,00

Jahresbericht J1W 2004

17


Land

Kategorie

Projekt-Nr.

Projekt-Kurzbeschreibung

Österreich

B

AUS-03-7031

Österreich

B

AUS-03-7075

Österreich

B

AUS-04-7008

Österreich

B

AUS-04-7009

Österreich

B

AUS-04-7010

Österreich Österreich

B B

AUS-04-7015 AUS-04-7117

Österreich Philippinen

B K

AUS-04-7118 FIN-04-7003

Philippinen

E

FIS-04-7056

Rumänien

E

IVE-01-7094

Rumänien

E

IVE-03-7102

Russische Föderation

P

EST-03-7079

Sambia

E

AFM-03-7027

Sambia

E

AFM-03-7091

Sambia

E

AFM-03-7105

Sambia Sambia

P E

AFM-04-7005 AFM-04-7006

Sambia

E

AFM-04-7055

Sri Lanka Südafrika

K E

LKC-04-7099 AFM-03-7035

Südafrika

P

AFM-03-7078

Südamerika, übergreifend Sudan Sudan Swasiland Syrien

E

LXX-04-7025

E K P P

AFE-02-7050 AFE-04-7060 AFM-03-7080 MDR-04-7050

Venezuela

P

VEN-00-7028

Mitgliedsbeiträge an entwicklungspolitische Organisationen/Kampagne, Wien Human Development in the Information Society Entwicklungspolitische Bildung durch Volontariat, Wien Entwicklungspolitische Bildung durch Fußball, Wien Entwicklungspolitische Bildung durch Zeitung Don Bosco Weltweit, Wien Österreich schießt Milleniumgoals, Wien Entwicklungspolitische Bildung durch Medienarbeit EZA-Bildungskampagne 0,7% Nothilfe nach Großbrand in Tondo, Manila Volontariatseinsatz bei Don Bosco Boy´s Home Cebu - K. NEUHUBER (VOLJ) Jugend- und Berufsbildungszentrum, Constanza Schul- und Berufsausbildung für Kinder und Jugendliche, Vatra Dornei Sommervolontariatseinsatz bei Projekt Salesianski Centre Gatchina - E. MATEJKA, St. Petersburg Volontariatseinsatz bei „City of Hope” Lusaka - M. JURANEK (VOLJ) Volontariatseinsatz bei „City of Hope” Lusaka - S. ROSSMANN (VOLJ) Schulausbildung in der „City of Hope” lfd. Kosten, Lusaka Schulbus für die „City of Hope”, Lusaka Erweiterung von Gemeinschafträumen in der „City of Hope”, Lusaka Volontariatseinsatz bei „City of Hope” Lusaka - E. BEHR (VOLJ) Nothilfe nach Flutkatastrophe, Sri Lanka Street Youth Projects im Salesian Institute, Cape Town KFZ für SDB-Noviziat, Rynfield (Johannesburg) projektbez. Don Bosco-WL Südamerika übergreifend Ausbildungszentrum El Obeid Nothilfe für Flüchtlingskinder, Darfur KFZ für MFMA, Malkerns KFZ für das Hôpital Italien der FMA, Damaskus Unterstützung Pastoralarbeit Don Bosco Schwestern

Projektkategorien lt. KOO Kriterien:

Jahresbericht J1W 2004

Summe der Auszahlungen in Euro

diverse

23.794,86

VIS Rom

7.800,00

Jugend Eine Welt

23.078,71

Jugend Eine Welt

11.418,05

Jugend Eine Welt Jugend Eine Welt

121.523,98 2.285,01

Jugend Eine Welt Jugend Eine Welt P. San Pedro Rodolfo Don Bosco Boy´s Home

12.410,45 1.000,00 5.000,00 1.195,00

P. Aldo Bort

3.000,00

Timmel Günther Don Reno, Projekt Saleianski Centre Gatchina

5.462,00

Sr. Piejko Ryszarda

362,23

Sr. Piejko Ryszarda

2.344,32

Sr. Piejko Ryszarda Sr. Piejko Ryszarda

2.473,08 13.064,70

Sr. Maria Mazzone

12.000,00

Sr. Maria Mazzone P. Anthony Pinto Fr. Patrick Naughton

495,00 10.000,00

495,00

12.500,00

Fr. Robert J. Gore 4.375,00 Salesianer Don Boscos 5.807,12 Br. Jim Comino 30.695,00 Br. Jim Comino 55.600,00 Sr. Elsa P. Joseph 4.625,00 Sr. Obiad Widad 5.000,00 Anna FMA Venezuela Sr. Maria Wachtler 1.049,53 GESAMT 1.308.789,31

E ………. Entwicklungszusammenarbeit P ………. Pastoral K ………. Katastrophenhilfe/Wiederaufbau B ………. Bildungsarbeit

Wir danken für die Förderung unserer Arbeit durch die

18

Projektpartner/ Antragsteller


7. Finanzen 2004 Aufgrund der Mitgliedschaft von Jugend Eine Welt bei der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO) wird der Finanzbericht entsprechend der von der KOO im April 2003 beschlossenen und im Dezember 2004 geringfügig abgeänderten neuen Finanz- und Werberichtlinien dargestellt. Die Änderung zum vorjährigen Ausweis betrifft den Posten der zurechenbaren Aufwendungen der Spendenwerbung, Spendenbearbeitung und SpenderInnenbetreuung. Da diese Ausgaben dem gesamten Spektrum der Einnahmen zuzurechnen sind, werden sie künftig von den Gesamteinnahmen, und nicht wie im Vorjahr von den Spendeneinnahmen abgezogen. Nähere Informationen zu den erwähnten Richtlinien finden Sie im Internet unter www.koo.at. Weiters erhalten Sie bei der Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz die Leitlinien für die Zusammenarbeit der katholischen Kirche in Österreich mit den PartnerInnen in Entwicklungsländern, an denen sich auch die Arbeit von Jugend Eine Welt orientiert. Mittelherkunft Spendeneinnahmen Öffentliche Mittel Sonstige Erträge, Finanzerfolg Gelder aus ordentlichen kirchlichen Budgets Auflösung von Rücklagen Gesamteinnahmen – Aufwendungen Spenderwerbung/-betreuung Nettoertrag

2004 € 1.371.958,26 350.572,10 69.023,42 14.270,00 0,00 1.805.823,78 -278.663,49 1.527.160,29

Mittelverwendung Leistungen Projektarbeit: Projektmittel: Pastoralarbeit Entwicklungsarbeit Katastrophenhilfe Summe Projektmittel: Projektvorbereitung und -durchführung Summe Projektarbeit: Leistungen Bildung/Anwaltschaft/Information Verwaltungsaufwand Dotierung von Rücklagen Aufwendungen statutarisch festgelegte Zwecke

193.640,08 841.238,17 70.600,00 1.105.478,25 99.673,44 1.205.151,69 203.311,06 95.327,54 23.370,00 1.527.160,29

% 75,98 19,41 3,82 0,79 0,00 100,00 -15,43

78,92 13,31 6,24 1,53 100,00

Vergleichsjahr 2003 in € 1000 % 1238 77,0 114 7,1 37 2,3 14 0,9 205 12,7 1608 100,0 -306 -19,1 1302

202 595 55 852 99 951 273 78 0 1302

73,0 21,0 6,0 0,0 100,0

7.1 Mittelherkunft Im Jahr 2004 wurden Jugend Eine Welt Mittel in der Höhe von insgesamt EUR 1.805.823,78 anvertraut. Gegenüber dem Jahr 2003 sind das Mehreinnahmen von EUR 402.838,29, eine Steigerung von mehr als 28%. Diese Steigerung ist vor allem auf höhere Eingänge im Bereich der privaten Spenden und der Zuwendungen öffentlicher Mittel auf Basis des Rahmenvertrages mit der Austrian Development Agency (ADA) zurückzuführen. Aufgrund dieses Rahmenvertrages flossen im Berichtsjahr insgesamt EUR 225.000,- an Jugend Eine Welt. Unter den „Sonstigen Erträgen” sind Zuwendungen, für die ein Warenwert retourniert wurde, in Höhe von EUR 45.517,83 enthalten. Darunter fallen die Einnahmen von Fußbällen, Büchern, Videos, Freundschaftsbändern etc., die größtenteils zu Einstandspreisen an unsere SpenderInnen abgegeben werden.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage:

www.jugendeinewelt.at Jahresbericht J1W 2004

19


7.2 Mittelverwendung Leistungen der Projektarbeit Unter „Leistungen der Projektarbeit” fallen all jene Mittel, die unsere ProjektpartnerInnen in den Zielländern erhalten (Projektmittel) sowie Leistungen im Rahmen der Projektvorbereitung, -begleitung und -durchführung, die die unmittelbaren Zahlungen an die ProjektpartnerInnen ermöglichen. In diesem Bereich wurden im Berichtsjahr insgesamt EUR 1.205.151,69 eingesetzt. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung um fast 27%, welche vorwiegend auf erhöhten Einsatz an Projektmitteln zurückzuführen ist. Im Gesamtvergleich ist ersichtlich, dass 78,92% der verfügbaren Mittel unter die Leistungen der Projektarbeit fallen. Projektmittel Die Projektmittel umfassen alle Mittel, die unsere ProjektpartnerInnen im Rahmen ihrer Aktivitäten der Entwicklungszusammenarbeit, Pastoralarbeit und Katastrophenhilfe von Jugend Eine Welt erhalten haben. Im Jahr 2004 waren das EUR 1.105.478,25 – eine Steigerung zum Vorjahr von knapp 30%. Eine detaillierte Darstellung der Projektmittel (Projektförderungen) ist auf den Seiten 15-18 zu finden. Projektvorbereitung und Durchführung Die eingesetzten Mittel für Projektbewertung und -auswahl, Überprüfung, Begleitung und Evaluierung der Projektdurchführung sowie für die entsprechende Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene betrugen im Jahr 2004 EUR 99.673,44. Trotz höherem Einsatz an Projektmitteln konnte dieser Posten gegenüber dem Vorjahr in etwa gleich gehalten werden (2003: EUR 98.771,39). Leistungen Bildungs-, Anwaltschafts- und Informationsarbeit Darunter fallen die Aufwendungen der entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit sowie Anwaltschaft und Lobbyarbeit. Zielland dieser Leistungen ist zum größten Teil Österreich. Durch zahlreiche Kooperationen von Jugend Eine Welt mit anderen solidarischen Netzwerken umfasst der Wirkungs- sowie Einflussbereich bereits eine Vielzahl an europäischen Ländern. Die Bildungs- und Informationsarbeit will das Bewusstsein fördern, dass wir ein mitverantwortlicher Teil einer Weltgesellschaft sind, um daraus die Bereitschaft zu solidarischem Handeln entstehen zu lassen. Durch entwicklungspolitische Anwaltschaft und Lobbyarbeit soll den Anliegen der Benachteiligten des Südens, besonders den Kindern und Jugendlichen im Rahmen unserer Politik mehr Gewicht verliehen werden. Im Jahr 2004 wurden hiefür EUR 203.311,06 eingesetzt. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Senkung um 25%, die zum Grossteil auf verzögerte Projektstarts mit den entsprechenden Auszahlungen erst im Folgejahr zurückzuführen ist. Verwaltungsaufwand Der Verwaltungsaufwand beinhaltet die administrativen Aufwendungen, die für den reibungslosen und ordnungsmäßigen Ablauf innerhalb der Organisation notwendig sind. Insgesamt betragen diese Ausgaben für den Berichtszeitraum EUR 95.327,54, im Vergleich zu 2003 eine Steigerung von 22%. Die erhöhten Verwaltungsaufwendungen sind vor allem auf eine zusätzliche Stelle im Bereich Finanzen/Controlling/Personaladministration zurückzuführen, die aufgrund des kontinuierlichen Wachstums des Vereins Jugend Eine Welt unerlässlich geworden und von den Rechnungsprüfern empfohlen worden ist. Dotierung von Rücklagen Der Betrag von EUR 23.370,- konnte im Jahr 2004 unseren ProjektpartnerInnen nicht ausbezahlt werden. Diese Mittel werden somit einer Rücklage zugeführt und gelangen im Folgejahr zur Auszahlung an die entsprechenden Projekte. Zurechenbare Aufwendungen der Spendenwerbung und SpenderInnenbetreuung Dieser Posten umfasst Aufwendungen, die uns jene Spendeneinnahmen verschaffen, um die entsprechenden statutarisch festgelegten Leistungen durchführen zu können. Neben den Personal- und Infrastrukturkosten im Bereich Spendenwerbung/SpenderInnenbetreuung fallen darunter auch Ausgaben zur Erstellung und Distribution von Informationsmaterial. Im Berichtszeitraum wurden in diesem Bereich Mittel in der Höhe von EUR 278.663,49 eingesetzt – im Vergleich zum Vorjahr eine Verringerung um 9%.

20

Jahresbericht J1W 2004


7.3 Rechnungsprüfung, Spendengütesiegel Die Finanzgebarung von Jugend Eine Welt wird sowohl von den vereinsinternen RechnungsprüferInnen als auch von dem unabhängigen, beeideten Wirtschaftsprüfer, Mag. Wilhelm Zmatlo, geprüft.

Jugend Eine Welt hat als eine der ersten österreichischen Non-Profit-Organisationen das Spendengütesiegel am 14. November 2001 erhalten und ist aufgrund der vorjährigen Prüfung zur Führung des „Spendengütesiegels 2005“ berechtigt. Weitere Informationen zum Österreichischen Spendengütesiegel finden Sie unter www.osgs.at

Jahresbericht J1W 2004

21


8. So können Sie uns helfen! 8.1 Aktionen, Veranstaltungen, Sammlungen Wir freuen uns immer sehr über die tatkräftige Solidarität von Schulen, Pfarrgemeinden und Eine Welt Gruppen, die mit bewundernswertem Engagement Spendenaktionen für Jugend Eine Welt veranstalten. Auch Firmen und Einzelpersonen starten zum Teil regelmäßige Aktionen zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Wenn wir rechtzeitig davon erfahren, tragen wir natürlich gerne mit Unterlagen, Präsentationsmedien (z.B. Fotos, Poster, Videos, Powerpoint-Präsentationen, Ausstellungsgegenständen und ReferentInnen) dazu bei, damit Ihre Veranstaltung erfolgreich und interessant wird. Jede dieser Aktionen ist ein Zeichen der Hoffnung, deren Wert weit über das Materielle hinausgeht. Für diese Hilfe, die wir sehr schätzen, allen ein herzliches „Vergelt’s Gott”!

8.2 Dauerauftrag und Einziehungsauftrag Um Bankspesen oder Bareinzahlungsgebühren zu sparen, empfehlen wir Ihnen, einen Einziehungsauftrag oder Dauerauftrag bei Ihrer Bank einrichten zu lassen. Sie gehen damit keine Verpflichtung ein, man kann jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen. Es ist eine große Hilfe für unsere Arbeit, wenn Sie sich für diesen kostensparenden und verläßlichen Weg der Unterstützung entscheiden. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit bemüht sich Jugend Eine Welt sehr, zu Projekten langfristige Beziehungen aufzubauen, die strukturverändernd wirken. Daher sind wir besonders dankbar, wenn sich Förderer dazu entschließen, regelmäßig und unbürokratisch unsere Arbeit zu unterstützen. Wir geben gerne Auskunft: 01/8790707-0.

8.3 Spendenkonten Jugend Eine Welt hat zwei Spendenkonten bei der PSK (BLZ 60.000) eingerichtet: Kto. Nr. 92.083.767 für Einzelspenden und Großspenden (händische Erfassung) und Kto. Nr. 7.030.303 für regelmäßige Spenden (automatische Erfassung über Datenbankmanagement). Überweisungen auf diese Konten können als Einzelspenden oder als regelmäßige Unterstützung per Dauerauftrag oder Einzugsermächtigung erfolgen. Den Informationsaussendungen von Jugend Eine Welt liegen normalerweise Erlagscheine bei. Sie können auch jederzeit einen Zahlschein telefonisch und über das Internet anfordern oder das Formular für eine Einzugsermächtigung bzw. einen Dauerauftrag downloaden: www.jugendeinewelt.at. Ein besonderer Dank gilt unseren GroßspenderInnen sowie all jenen, die sich dazu entschlossen haben, Vermächtnisse oder Stiftungen zu Gunsten von Jugend Eine Welt einzurichten. Gerne beraten wir Sie auch telefonisch und im persönlichen Gespräch über unterstützenswerte Projekte und Formen der Hilfe.

8.4 Ideelle und öffentlichkeitswirksame Unterstützung Wir leben in einer Informationsgesellschaft, in der wir ständig von Nachrichten überflutet werden. Daher ist es oft nicht leicht, Interesse und Mitgefühl für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen aus den benachteiligten Gebieten der Welt zu wecken. Jugend Eine Welt ist sehr dankbar, wenn Persönlichkeiten, angesehene Institutionen und Menschen, die einen breiten Wirkungskreis haben, für unsere Arbeit öffentlichkeitswirksam auftreten. Kommen Sie uns besuchen, reden Sie mit uns! Gemeinsam können wir viel Gutes bewirken.

8.5 Geburtstags-, Jubiläums- und Kranzspenden Ob bei Geburtstagsfeiern, zu Weihnachten, bei Hochzeiten oder bei Todesfällen: Viele Menschen verzichten vermehrt auf Geschenke oder Kränze zugunsten einer sinnvoll eingesetzten Spende. Wir senden Ihnen gerne Urkunden und Projektinformationen zu, wenn Sie einmal etwas „anderes” schenken wollen. Eine Spende für Kinder erfreut mehr Herzen als so manches herkömmliche Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. Bei Begräbnissen besteht die Möglichkeit aufgrund des ausdrücklichen Wunsches der/des Verstorbenen oder der nächsten Angehörigen anstelle von Kränzen Hoffnung für junge Menschen zu schenken. Wenn Sie diesbezüglich Fragen haben, rufen Sie uns bitte an, wir beraten Sie gerne! 22

Jahresbericht J1W 2004


9. Beitragen, damit das Leben junger Menschen gelingt! Dieses Motto des präventiven Erziehungsmodels von Johannes Bosco leitet Jugend Eine Welt und die Don Bosco Bewegung weltweit.

Johannes Bosco – Priester, Pädagoge, Ordensgründer, Heiliger Die Arbeit mit jungen Menschen aus ärmsten Schichten ist nicht immer einfach. Die Salesianer, Partner von Jugend Eine Welt, haben in ihrem Gründer Johannes Bosco ein besonderes Vorbild: Johannes Bosco (geboren am 16. August 1815) erlebte selbst eine schwere Kindheit. Der Vater stirbt als er zwei Jahre alt ist. Von da an muss die Mutter allein für ihn und seine beiden Geschwister sorgen. Der kleine Johannes lernt bei einem pensionierten Pfarrer lesen und schreiben und besucht mit 15 Jahren zum ersten Mal eine Schule. Ein Jahr später zieht er zu Bekannten der Familie in der Nähe von Turin und bestreitet seinen Unterhalt selbst. Nach und nach lernt der junge Mann die Grundfertigkeiten als Schneider, Tischler, Schuhmacher, Schmied – ein wichtiges Kapital für seine spätere Arbeit. Nach dem Schulabschluss tritt Johannes Bosco im Herbst 1835 in das örtliche Priesterseminar ein und empfängt im Juni 1841 die Priesterweihe. Von nun an heißt er bei allen „Don Bosco”. Zur theologischen Weiterbildung zieht er anschließend nach Turin – und begegnet bei seinen Besuchen in Krankenhäusern, Hospizen und Gefängnissen dem ganzen Elend der beginnenden Industrialisierung. Immer wieder sind Jugendliche und Kinder unter dem verarmten „Gesindel”. Sie kommen aus den umliegenden Dörfern, um Arbeit zu finden und ihr Glück zu machen. Doch – damals wie heute – gehen viele von ihnen unter: Skrupellose Geschäftemacher nutzen sie als billige Arbeitskräfte aus oder sie verspielen ihr Geld in Wirtshäusern, so dass sie betteln und stehlen müssen. 1854 gründet Don Bosco mit engagierten Mitarbeitern die Ordensgemeinschaft der Salesianer. Ihr Ziel ist es, sich um ärmere, gefährdete und gestrauchelte Jugendliche zu kümmern.

Salesianische Pädagogik Vorbeugen – nicht strafen Johannes Bosco wird bald klar, dass die gefährdeten Kinder und Jugendlichen, die meist ohne eigenes Verschulden in ihre missliche Lage gekommen sind, nicht durch harte Strafen und Unterdrückung erzogen werden können. Don Bosco stellt dem gegenüber seine „revolutionierende Pädagogik der Vorsorge”. Dieses System stützt sich auf Wohlwollen, Vernunft und Glauben. Heute, mehr als hundert Jahre nach dem Tode Don Boscos, sind seine erzieherischen Ideen noch immer von zukunftsweisender Modernität. Don Boscos Präventivsystem ist der bestimmende Faktor in der erzieherischen Praxis aller salesianischen Straßenkinderprojekte. Es hat zehntausenden Jugendlichen den Weg gewiesen und ist eine konkrete Hilfe in einem krank machenden Umfeld, das immer mehr Kinder in den Städten dieser Welt auf die Straße treibt. Es ist eine Hilfe, die täglich mehr gebraucht wird. Jahresbericht J1W 2004

23


Wenn jemand anklopft, braucht er uns! Don Bosco

Spendenkonto: PSK 92.083.767 JUGEND EINE WELT - Don Bosco Aktion Austria St. Veit-Gasse 25 1130 Wien/AUSTRIA Tel.: +43/1/8790707-0 • Fax: +43/1/8790707-15 E-Mail: info@jugendeinewelt.at • Internet: www.jugendeinewelt.at

Jugend Eine Welt Jahresbericht 2004  

Jahresbericht 2004

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you