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28 KULTUR FÜHRER THEATER KONZERTE

VERANSTALTUNGEN

2017 | 2018


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VORWORT

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Theater in Ostwestfalen-Lippe schauen auf eine gelungene Saison 2016/2017 zurück. Zahlreiche Uraufführungen und Premieren wurden gefeiert, deutsche oder deutsch-sprachige Erstaufführungen kamen auf die Bühnen. Zeitgerechte Themen wurden angepackt, Neues probiert und aufgeführt. Terror: dieses Thema wurde mehrfach aufgegriffen. Katharina Kreuzhage, Theater Paderborn, nahm sich des Terrors durch den sogenannten IS mit einem eigenen Stück an, „Der Zwang des Materials“, auf der Basis des Buchs von Anne Speckhard und Ahmet S. Yaylas „ISIS Defectors: Inside Stories of the Terrorist Caliphate“, das 2016 erschien. In „Gott wartet an der Haltestelle“ von Maya Arad Yasur wird der israelisch-palästinensische Konflikt aufgegriffen, ebenfalls Theater Paderborn. Michael Heicks, Theater Bielefeld, brachte schon in der Spielzeit 15/16 Ferdinand von Schirachs „Terror“ auf die Bühne, mit erfolgreicher Wiederaufnahme am 27. September 2016, in dem die Entscheidung eines Piloten untersucht wird, ob es verantwortbar ist, nur die 164 Menschen in seinem Flugzeug, anstatt einer nicht zu beziffernden - sicher aber größeren - Anzahl von Menschen, in einem vollbesetzten Fußballstadion zu töten. Neues wagte Theater Bielefeld mit „Bonsai“. Gezeigt wird in einem Audio Walk wie sich die permanente Berieselung mit Informationen auf die Rezipienten auswirken kann. Mit Sparten übergreifenden Produktionen wie „Show!“ (von Simone Sandroni und Michael Heicks) in der Schauspiel und Tanz gemeinsam auftraten - eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, so Heicks. Um nur einige zu nennen.


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Das Landestheater Detmold eröffnet die Spielzeit 2017/2018 bereits am 18. August mit der Wiederaufnahme von „Drunter und drüber“, Alexandra Maxeiners Komödie inszeniert von Alexander Flache. Minden beginnt mit Richard Wagners „Siegfried“. Damit wird die Kooperation „Der Ring des Nibelungen“ des Richard Wagner Verbandes Minden, der Nordwestdeutschen Philharmonie und des Stadttheaters Minden fortgesetzt, die noch bis 2019 läuft. In Detmold wird „Der fliegende Holländer“, in Bielefeld „Das Rheingold“ aufgeführt. Das Theater Gütersloh präsentiert zwei eigene Produktionen: „Raushauen“ von Tillmann Rammstedt in der Inszenierung von Christian Schäfer und „Dornröschen“ nach den Gebrüdern Grimm in einer neuen Fassung von Christian Schäfer und Jochen Vahle, in Kooperation mit dem Landestheater Detmold und der Bielefelder Kinder-Rockband „Randale“. Veränderung ist am Landestheater Detmold angesagt: Kay Metzger geht zum Ende dieser Spielzeit nach Ulm, sein Nachfolger, Georg Heckel, der als Bassbariton auf der Bühne stand, bevor er 2006 ins Theater-Management wechselte, kommt aus Augsburg, wo er noch als Musiktheater-Chef tätig ist. Vielen Dank allen Institutionen und Veranstaltern, die Text- und Bildmaterial zur Verfügung stellten, und auch an die Unternehmen, die diese 28. Ausgabe des Kulturführers Ostwestfalen-Lippe durch ihre Insertion ermöglichten. Bitte beachten sie auch die aktuellen Programmhinweise auf www.kulturfuehrer-owl.de. Viel Vergnügen in den Theatern und Konzertsälen der Region in der interessanten Spielzeit 2017/2018 wünscht Ihr Jürgen Lindemann


Wollrausch

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INHALTSVERZEICHNIS

BIELEFELD ALARMTHEATER BIELEFELDER PHILHARMONIKER BRACKWEDER KULISSE FORUM FÜR KREATIVITÄT KLEINES THEATER BIELEFELD MOBILES THEATER THEATER BIELEFELD TROTZ ALLEDEM THEATER WIENER KLASSIK

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SEITE 46 37 45 44 47 48 8 49 42

DETMOLD

DETMOLDER KAMMERORCHESTER LANDESTHEATER DETMOLD

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GÜTERSLOH

THEATER GÜTERSLOH

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KULTUR FÜHRER OSTWESTFALEN-LIPPE

Internet präsenz für OWL Theater Konzert Museum Jazz Termine Neues

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INHALTSVERZEICHNIS

HERFORD

STADTTHEATER HERFORD

SEITE 78

METROPOLITAN OPERA NYC METROPOLITAN OPERA NYC

LIVE-ÜBERTRAGUNG INS CINESTAR-KINO GÜTERSLOH

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STADTTHEATER MINDEN

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MINDEN

PADERBORN

THEATER PADERBORN

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OSTWESTFALEN-LIPPE

NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

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KULTURFÜHRER OSTWESTFALEN-LIPPE IMPRESSUM INHALTSVERZEICHNIS VORWORT

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Erstes Konzert | Dienstag, 5. Dezember 2017

Simon Gaudenz | Ashley Thouret (Sopran) Zweites Konzert | Sonntag, 11. Februar 2018

Yves Abel | Antonia Bourvé (Sopran) Drittes Konzert | Sonntag, 18. März 2018

Yves Abel | Lisa Smirnova (Klavier) Viertes Konzert | Mittwoch, 18. April 2018

Martin Panteleev | Eldjørg Hemsing (Violine) Benedict Klöckner (Violoncello) Anna Fedorova (Klavier) Preise: 15,– / 19,– / 23,– / 29,– / 32,– € Informationen + Karten unter:

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

ROBERT LOPEZ

AVENUE Q MUSIKALISCHE LEITUNG: WILLIAM WARD INSZENIERUNG: CHRISTIAN LUGERTH

MURTA

Princeton hat gerade seinen Abschluss in Englisch gemacht und sucht in New York eine Wohnung. Erst in der Avenue Q findet er das zu seinem Konto passende Mietpreisniveau und trifft dort auf eine ganze Reihe Leute, die die Großstadt aus ihrer Mitte gespült hat: Brian, der gerade seinen Job als Komiker verloren hat, Kate, die sich nach einem Mann sehnt, Nicky und Rod, die eine Albtraum-WG führen, und Christmas Eve, die als Therapeutin immer noch auf ihren ersten Patienten wartet. Zum Glück verbreitet Daniel Küblböck (gibt’s

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

den auch noch?) als Hausmeister unerschütterlich gute Laune. Wie in erfolgreichen Comedy-Fernsehserien, wie „Sesamstraße“ oder „The Muppet Show“, sind die meisten Bewohner der Avenue Q Puppen. Sie stolpern durch heikle Alltagssituationen, denen sie nur eines entgegenzusetzen haben, allerdings etwas Unschlagbares: Singen (na gut, und Diskutieren, etwa wenn es um die Frage geht, ob Rod schwul ist oder nicht). Mit lustvollem Seitenhieb auf die Erklär-Bär-Mentalität der erwähnten TV-Shows verhandelt „Avenue Q“ lauter No-Gos der Kinderunterhaltung wie Immigration und Rassismus, Homosexualität und Pornografie sowie Arbeits- und Obdachlosigkeit. Die schmissigen Songs sind nach bester Broadway-Manier gestrickt. Dort war „Avenue Q“ ab 2003 fast sechs Jahre am Stück zu sehen.

PREMIERE 10. SEPTEMBER 2017 STADTTHEATER BIELEFELD

GIUSEPPE VERDI

OTELLO

MUSIKALISCHE LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC INSZENIERUNG: PAUL-GEORG DITTRICH

Otello hat mehr erreicht, als er wohl je zu erträumen wagte: Er bekleidet einen hohen militärischen Rang, scheint gesellschaftlich anerkannt zu sein und hat Desdemona, eine der schönsten und begehrtesten Frauen des Landes, im Sturm erobert. Und dies alles gelang ausgerechnet ihm, dessen Leben als Sklave vorgezeichnet schien, der auf abenteuerlichen Wegen als Habenichts in eine fremde Gesellschaft kam. Als der intrigante Jago ihm das Gift der Eifersucht einträufelt, beginnt Otello jedoch alles zu entgleiten. Mit kleinen, wohldosierten Bemerkungen wird nicht nur Otello, sondern die gesamte Gesellschaft manipuliert. Aber was ist Jagos Motivation? Geht es ihm nur um seinen persönlichen Vorteil oder ist er tatsächlich das personifizierte Böse, wie er dem Publikum gegenüber offen behauptet? Wie kann der Zuschauer

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

einem Demagogen trauen, dessen suggestives Blendwerk Dinge anders erscheinen lässt, als sie sind? Mit Jago erschuf William Shakespeare eine abgrundtief zynische Figur, einen Meister der Verführung. Kein Wunder, dass Giuseppe Verdi und sein Librettist Arrigo Boito zeitweise beabsichtigten, ihre Oper Jago zu nennen. Sie entschieden sich dann aber doch, nicht den rationalen Drahtzieher, sondern den handelnden, emotionalen Menschen zur Titelfigur zu erheben. Eng wie nie zuvor verschmelzen Musik und Wort in diesem Spätwerk Verdis zu einer Einheit: ein wahres Musikdrama und ein Höhepunkt der romantischen italienischen Oper!

PREMIERE 7. OKTOBER 2017 STADTTHEATER BIELEFELD

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

JULES MASSENET

WERTHER

MUSIKALISCHE LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC INSZENIERUNG: ALEXANDER CHARIM

Der junge Dichter Werther ist hingerissen von Charlotte. Leidenschaftlich steigert er sich in seine Emotion hinein – zu seinem und ihrem Unglück. Denn sie fühlt sich an ihr Versprechen gebunden, den erfolgreichen Geschäftsmann Albert zu heiraten. Verzweifelt fordert Charlotte den liebeskranken Dichter auf, Abstand zu suchen. Doch ausgerechnet zum Weihnachtsfest bittet sie ihn, zurückzukehren. Während in Deutschland die geradezu sakrale Verehrung des Dichterfürsten Goethe Adaptionen seiner Werke beinahe unmöglich machte, konnten französische Komponisten ungenierter zur Tat schreiten. Den wohl berühmtesten Selbstmord der Literaturgeschichte verwandelte Jules Massenet in eine lyrische Oper. Auf einer Reise durch Deutschland verschlang Massenet gebannt Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“: „Ich konnte mich nicht von der Lektüre jener brennenden Briefe losreißen, in denen sich die Gefühle der größten Leidenschaft widerspiegelten. Was für aufwühlende Szenen, was für fesselnde Bilder muss das ergeben!“ Wenngleich heute nicht mehr zu befürchten steht, dass durch den Roman oder die Oper eine Welle von Suiziden liebeskranker Jugendlicher ausgelöst wird wie bei Erscheinen des Romans, so bleiben die unbedingten Emotionen der verzweifelt Liebenden doch zeitlos und berührend. Massenet gab den tiefen Seelenregungen Werthers eine sinnlich kantable Tonsprache, deren poetischem Zauber sich, wie Charlotte, auch kaum ein Zuhörer zu entziehen vermag.

PREMIERE 2. DEZEMBER 2017 STADTTHEATER BIELEFELD

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

EMIL NIKOLAUS VON REZNICEK

BENZIN

MUSIKALISCHE LEITUNG: GREGOR ROT INSZENIERUNG: CORDULA DÄUPER

Kein Bühnenbeitrag zur Ölkrise der Siebzigerjahre, sondern eine Zeitoper aus dem Jahre 1929 verbirgt sich hinter Benzin. Sie kleidet den antiken Circe-Mythos aus Homers Odyssee in den Rausch technischer Errungenschaften, der Teil der Goldenen Zwanziger war: Das Luftschiff Z 69 befindet sich nach einer Weltumrundung schon fast im Anflug auf den amerikanischen Luftschiffhafen Lakehurst, als der Treibstoff ausgeht. Zum Glück kann Kommandant Ulysses Eisenhardt auf einer Insel notlanden, die auf keiner Karte verzeichnet ist. Am notwendigen Benzin scheint kein Mangel zu herrschen, doch es gehört der Milliardärstochter Gladys Thunderbolt, und die macht alsbald von sich reden: So versetzt sie mit ihren Hypnosekünsten die gesamte männliche Luftschiffbesatzung in Trance – bis auf Eisenhardt, der ihr widersteht. Solcherart herausgefordert führt Gladys den Geschlechterkampf mit anderen Mitteln fort, bis schließlich beide ihre Gefühle füreinander erkennen und der notwendigen Benzinlieferung nichts mehr im Wege steht. Emil Nikolaus von Reznicek, 1860 in Wien geboren, hatte mit seiner Oper Donna Diana 1894 einen frühen Welterfolg errungen, konnte aber erst im Alter sein Talent weiter entfalten. Seine Oper Benzin oszilliert musikalisch zwischen der faszinierenden Klangwelt Richard Strauss‘, dem Konversationston der Operette und der Jazz- und Tanzmusik, die seinerzeit topaktuell aus den USA herüber schwappte.

PREMIERE 13. JANUAR 2018 STADTTHEATER BIELEFELD


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BIELEFELD

RICHARD WAGNER

DAS RHEINGOLD MUSIKALISCHE LEITUNG: ALEXANDER INSZENIERUNG: MIZGIN BILMEN

KALAJDZIC

Wotan hat bei den beiden Riesen Fasolt und Fafner eine neue Götterburg bestellt, ohne aber die Finanzierung dieses umfangreichen Bauauftrags sicherzustellen. Da erreicht die Kunde vom verschwundenen Rheingold Götter wie Riesen: Dem Nibelungen Alberich ist es nicht nur gelungen, das begehrte Edelmetall vom Grund des Rheines zu stehlen, sondern auch einen Ring daraus zu schmieden, der ihm laut alter Weissagung Macht über die ganze Welt verleiht. Den Preis dafür – künftig auf Liebe und Lust zu verzichten – ist er nach erotischem Misserfolg bei den Rheintöchtern durchaus bereit zu zahlen. Quasi als Funktionstest für den Ring knechtet er erst mal die Nibelungen, die fortan für ihn im Bergwerk schuften und Gold abbauen müssen. Was mit einem Planungsfehler begann, entpuppt sich als eine Art Ursünde, die fortan das Geschehen wie ein schlechtes Omen prägt. Wotan und sein windiger Berater Loge können Alberich das Gold nebst Ring zwar abjagen, doch quittiert der betrogene Nibelung dies mit einem Fluch, und der fordert alsbald gravierende Opfer. Machtsysteme, die auf Lügengebäuden basieren, fördern Verhaltensweisen und Mechanismen zutage, die zugleich urmenschlich und zerstörerisch sind. Angesichts des aktuellen Zustandes der Welt nehmen wir uns die Freiheit, Wagners Rheingold einmal als in sich geschlossenen Kosmos isoliert zu betrachten. Nur wenige Opern des über Generationen gepflegten Repertoires weisen so zeitlose wie treffende Anknüpfungspunkte zu unserer Zeit auf, wie Richard Wagners 1854 vollendeter „Vorabend“ zum „Ring des Nibelungen“.

PREMIERE 3. MÄRZ 2018 STADTTHEATER BIELEFELD

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JOSEPH HAYDN

ORLANDO PALADINO MUSIKALISCHE LEITUNG: MERIJN VAN INSZENIERUNG: JULIA HÖLSCHER

DRIESTEN

Welch großen Effekt in Baumrinden geschnitzte Herzchen und Liebesschwüre doch haben können! Als Ritter Orlando anhand der Schnitzereien erkennt, dass seine angebetete Angelica einen anderen liebt, verfällt er in rasende Eifersucht. Rachsüchtig verfolgt er das Liebespaar, seinerseits wiederum verfolgt von dem cholerischen Krieger Rodomonte. Eine wilde Hatz beginnt. Denn während Angelicas Geliebter Medoro einem Kampf nun ganz und gar nichts abgewinnen kann, wäre es für Rodomonte die Erfüllung eines lang gehegten Traums, sich endlich mit dem rasenden Orlando zu duellieren. Gut, dass Angelica auf die zauberkräftige Unterstützung der Fee Alcina zählen kann. Doch bei so tiefsitzendem Liebeswahnsinn muss selbst Alcina die Hilfe der Unterwelt in Anspruch nehmen, um Orlando wieder zur Besinnung zu bringen. Letztendlich steht aber der allgemeinen Er-

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PREMIERE 27. APRIL 2018 STADTTHEATER BIELEFELD

DUNCAN SHEIK // STEVEN SATER

FRÜHLINGS ERWACHEN (SPRING AWAKENING) MUSIKALISCHE LEITUNG: WILLIAM

WARD MURTA

„Mama, du kannst doch nicht annehmen, dass ich immer noch an den Storch glaube?“ fragt die 16-jährige Wendla, aber sie bekommt keine zufriedenstellende Aufklärung von ihrer Mutter. 1891 erschien Frank Wedekinds Pubertätsschocker „Frühlings Erwachen“, zu einer Zeit, in der man in deutschen Kleinstädten nicht über das Makingof des Erwachsenwerdens sprach. Frank Wedekind erzählt von einer Clique von Jugendlichen, die mit dem Kopf durch die Wand wollen – und an den längst erstarrten Moralvorstellungen ihrer Eltern und Lehrer zerbrechen. Die Sehnsucht nach Freiheit wird greifbar als kollektiver Hilferuf einer ganzen Generation nach Akzeptanz. Die Neuproduktion des Theaters Bielefeld macht die Besonderheit des Sujets zum Prinzip und betreibt Nachwuchspflege im besten Sinne: Auf der Bühne werden junge Leute aus Bielefeld und Umgebung agieren, die mit Profidarstellern zu einem authentischen Ensemble verschmelzen.

PREMIERE 18. MAI 2018 STADTTHEATER BIELEFELD

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

WOLFGANG RIHM

JAKOB LENZ MUSIKALISCHE LEITUNG: GREGOR ROT INSZENIERUNG: NADJA LOSCHKY

Jakob Lenz irrt durchs Gebirge. Getrieben von inneren Stimmen stürzt er sich ins eisige Wasser. Um sich zu töten? Oder doch nur, um zu baden, wie er später gegenüber Pfarrer Oberlin behauptet? 1778 nahm der sozial engagierte Pfarrer Oberlin den Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz bei sich auf, Autor von Dramen wie „Der Hofmeister“ oder „Die Soldaten“. Gemeinsam mit dem Philosophen Christoph Kaufmann hoffte Oberlin, Lenz’ Anfällen paranoider Schizophrenie etwas entgegensetzen zu können. Der zunehmende geistige Verfall des Sturm-und-Drang-Dichters, wie ihn Oberlin in seinen Notizen schilderte, inspirierte schon den jungen Georg Büchner zu seiner Novelle Lenz, die wiederum den erst 25-jährigen Wolfgang Rihm zu einer Kammeroper anregte. Der unaufhaltsame Sog der seelisch-geistigen Verstörung und der musikalischen Ausdruckswucht zieht den Zuhörer direkt

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in die zerrüttete Psyche des Dichters. Zu den realen Figuren, Lenz, Oberlin und Kaufmann, gesellen sich sechs Stimmen – Projektionen des inneren Zustands von Lenz, seiner Ängste und Träume, aber auch Stimmen der Umwelt. Ununterscheidbar überlagern sich Wirklichkeit und Halluzination; Lenz’ psychisches Erleben verschmilzt mit dem ihn umgebenden Klang. Für Lenz gibt es keinen Ausweg aus seinem verstörenden Wahrnehmungsstrom, für ihn bleibt nur noch die Zwangsjacke. Seit der Uraufführung 1979 entwickelte sich Rihms jugendliches Meisterwerk zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Opern des 20. Jahrhunderts.

PREMIERE 9. JUNI 2018 STADTTHEATER BIELEFELD

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Das Theater am Alter Markt -TAM- verfügt über 300 Sitzplätze. Es wurde 1950 mit „Viel Lärm um nichts“ von Shakespeare eröffnet. Fünf Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs erhielt das Bielefelder Schauspiel seine erste eigene Spielstätte. Baubeginn des kleinen Hauses der Städtischen Bühnen war, nach einer durch den Umbau im 20. Jahrhundert entdeckten Inschrift, das Jahr 1538. Ursprünglich betrat man das Haus von der Niedernstraße. In Höhe des ersten Stockwerks befand sich ein Relief von Adam und Eva mit der Jahreszahl 1562. Dieses Kunstwerk ist heute im neuen Rathauses zu sehen. 1820 wurde die alte Fassade des spätgotischen Rathauses abgerissen und erhielt ein schlichtes klassizistisches Antlitz. Im 19. Jahrhundert befanden sich im Gebäude eine Polizeiwache mit Arreststube, im ersten Stockwerk der Bürgermeister und die Verwaltung sowie das Land- und Stadtgericht. 1944 wurde das TAM schwer von Bomben getroffen und vier Jahre nach Kriegsende wieder errichtet. 2010 wurden Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt.

Nach der Vorstellung Kleine Weinkarte Wernings Weinstube im historischen Gewölbe unter dem Theater am Alten Markt

Alter Markt 1 Telefon 0521.1 36 51 51


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SCHAUSPIEL

GEORGE ORWELL

1984

INSZENIERUNG: CHRISTIAN

SCHLÜTER

„Die Vergangenheit wurde ausradiert. Das Ausradierte vergessen. Die Lüge wird Wahrheit und wieder Lüge.“ Winston Smith arbeitet im Ministerium für Wahrheit in Ozeanien, einer der drei Supermächte der Welt, die sich im andauernden Krieg gegeneinander befinden. Im Ministerium wird die Geschichte ausgelöscht und die Geschichtsschreibung im Sinne der Parteilinie neu geschrieben. Das Leben der Menschen innerhalb dieses totalitären Systems ist gekennzeichnet von Einsamkeit, Misstrauen, Angst und ständiger Kontrolle. Die Partei arbeitet an der perfekten Sprache: „Neusprech“ verringert den Wortschatz und zielt auf die Auslöschung des freien Geistes. Die Gedankenpolizei überwacht permanent die gesamte Bevölkerung, schon der bloße Gedanke ist ein Verbrechen und könnte die Todesstrafe zur Folge haben. Unter diesen Umständen begibt sich Winston in Lebensgefahr, als er anfängt, seine systemkritischen Gedanken einem Tagebuch anzuvertrauen. „Es gibt die Wahrheit und es gibt die Unwahrheit. Freiheit bedeutet die Freiheit zu sagen, dass zwei und zwei vier ist. Gilt dies, ergibt sich alles andere von selbst.“ Als Winston dann auch noch Julia, Aktivistin der Anti-Sex-Liga, kennenlernt, wird ihre heimliche Liebe zum Akt des Widerstandes. Duncan Macmillan und Robert Icke verlegen Orwells berühmte Dystopie über die Zerstörung des Menschen durch eine Staatsmaschinerie nochmals in die Zukunft und lassen den Betrachter immer tiefer in den Kopf des Protagonisten eindringen. In einer Zeit, in der Worte wie Wahrheit, Realität und Freiheit keine Verbindlichkeit mehr besitzen, ist 1984 politischer denn je.

PREMIERE 16. SEPTEMBER 2017 STADTTHEATER BIELEFELD

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

JOSEPH KESSELRING

ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN INSZENIERUNG: HENNER

KALLMEYER

Abby und Martha Brewster sind mit Abstand die liebenswertesten Damen, die im rauen Stadtteil Brooklyn zu finden sind. Dessen ist sich ihr Neffe Mortimer sicher. Jedermann steht die Tür ihrer großen Villa offen, immerzu werden Köstlichkeiten serviert und für jedes Problem haben die Schwestern ein offenes Ohr. Selbstverständlich eilt Mortimer also zu ihnen, nachdem er seiner Liebsten einen Heiratsantrag gemacht hat. Die Tanten sind außer sich vor Freude. Selbst Teddy, Mortimers geisteskranker Bruder, der sich für Präsident Roosevelt hält, unterbricht für einen Moment die Ausgrabung seines Panamakanals im Keller. Doch dann entdeckt Mortimer eine Leiche und seine heile Welt gerät ins Wanken. Seine Tanten – Mörderinnen? Sein verrückter Bruder – der Totengräber? Schlimmer noch, die Schwestern versuchen nicht einmal, ihre Tat zu verbergen. Stolz erzählen sie von ihrem Hobby, einsame ältere Herren von ihrer irdischen Malaise zu befreien und von Teddy im Keller begraben zu lassen. Der zwölfte ist es heute! Hurra! Mortimer hat alle Hände voll zu tun, die Tanten vom nächsten Opfer und die Polizei von den Tanten fern zu halten. Doch die Familie wäre nicht vollständig, stünde nicht plötzlich der steckbrieflich gesuchte Bruder Jonathan vor der Tür. Im Gepäck führt er, natürlich, eine Leiche. Bald gerät Mortimer selbst ins Fadenkreuz des familiären Irrsinns. Kesselrings morbide und hochnotkomische Kriminalgroteske über die Abgründe des kleinen Bürgers feierte 1941 am Broadway Premiere und wurde zum Kassenschlager; drei Jahre später trug der gleichnamige Film mit Cary Grant als Mortimer endgültig zur Unsterblichkeit der Komödie bei.

PREMIERE 22. SEPTEMBER 2017 THEATER AM ALTEN MARKT


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SCHAUSPIEL

THOMAS VINTERBERG

DIE KOMMUNE INSZENIERUNG: MICHAEL

HEICKS

Freiheit, Gleichheit, Basisdemokratie! Am Ende von aufwändigen Bewerbungsgesprächen gibt es sie: Die Kommune. Neun zauberhafte, nackte, tolerante, sexwillige, kluge und politisch aktive Menschen. Gelebte Utopie! Doch der Traum vom idealen Leben lässt sich nicht so leicht realisieren, weil es eben Menschen sind, die dieses Leben leben. Und weil Erik, Gründungsmitglied der Kommune und langjähriger Lebensgefährte von Anna, sich irgendwann in die zwanzig Jahre jüngere Emma verliebt. Sie soll einziehen. Kann das gut gehen? Der Regisseur und Autor Thomas Vinterberg wuchs selbst in einer Kommune auf. Sein Stück beschreibt die Abgründe einer Gemeinschaft und ist gleichzeitig eine große Liebeserklärung an eine Zeit, in der die Menschen dem Wagnis größtmöglicher Freiheit auf der Spur waren.

PREMIERE 10. NOVEMBER 2017 THEATER AM ALTEN MARKT

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

GEBRÜDER GRIMM

SCHNEEWEISSCHEN UND ROSENROT INSZENIERUNG: NORA

BUSSENIUS

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt – auf die Bäume, die Vögel, die Fische – immer gibt es mehrere und im schlimmsten Fall: Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: „Jäger und Bär / hassen sich sehr“. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust, etwas Aufregendes zu erleben. Da mag die Mutter warnen so viel sie will. Doch was dann folgt, übersteigt ihre kühnsten Träume, denn die Welt vor ihrer Türe steckt voller Gefahren und Zauber. Ein Zwerg will befreit werden, ein Bär beschützt, ein Jäger erlöst. Und während die Rosen vorm Haus wie wild wuchern, verwandelt sich die ewige Sorge der Mutter in Stolz auf ihre Töchter, die zurückkehren und nichts Geringeres als die Liebe gefunden haben. Manuel Schöbel ist mit seiner behutsamen Modernisierung des Grimm'schen Märchens von Schneeweißchen und Rosenrot ein frischer Blick auf einen Klassiker gelungen, der Poesie und Witz mit Spannung und den großen Themen vereint: Schließlich braucht es Mut, Verstand und Herz, um die Abenteuer des Heranwachsens zu bestehen.

PREMIERE 11. NOVEMBER 2017 STADTTHEATER BIELEFELD


BIELEFELD

SCHAUSPIEL

FATMA AYDEMIR

ELLBOGEN

INSZENIERUNG: DARIUSCH

YAZDKHASTI

Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Sie fiebert ihrem 18. Geburtstag entgegen und hofft, dass ihr Leben bald endlich richtig losgeht. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen und sich ihr keine einzige befriedigende Lebensperspektive zu eröffnen scheint. Tagsüber sitzt sie in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme und schreibt aussichtslose Bewerbungen am Fließband. Nachmittags absolviert sie den Praxisteil in der Bäckerei ihres Onkels für 3,50 Euro die Stunde. Abends trifft sie ihre besten Freundinnen, sie brezeln sich auf und ziehen um die Häuser. Hazal glaubt weder ihren Eltern, noch dem Gequatsche ihrer Lehrer. Am wenigsten aber glaubt sie an sich selbst. Doch so kann das nicht weitergehen. Hazal will kein „Opfer“ mehr sein. Und dann passiert es, an ihrem 18. Geburtstag, mitten in der Nacht, in einer U-Bahn Station, einfach so wird sie zum Täter. Und bereut nichts.

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SCHAUSPIEL

Mit Ellbogen legt die 1986 in Karlsruhe geborene Fatma Aydemir ein fulminantes Romandebüt über ein junges Mädchen hin, das ihren Platz auf der Welt sucht und dabei auf die schiefe Bahn gerät. Eine transkulturelle Coming-of-Age-Geschichte.

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

DAWN KING

CHIFFREN INSZENIERUNG: BERNHARD

MIKESKA

Justine sucht einen neuen Job. Bewerbungen unter Chiffre… Das könnte der Anfang gewesen sein. „Man wird Ihnen eine Menge persönliche Fragen stellen, über Ihre Vergangenheit, Ihre Karriere, politische Ansichten, Sexualität, Drogen und Alkoholkonsum.“ Justine hat kein Problem damit. Ihr Leben war bisher eher langweilig. Der Geheimdienst bietet ihr ungeahnte Möglichkeiten, denn die Welt steckt voller geheimer Zeichen. Ein scheinbar harmloses Telefongespräch über falsches Essen in einem Chicken-House kann sich als Verabredung von Terroristen herausstellen. Informanten müssen gewonnen werden, notfalls mittels Erpressung. Verschlüsselte Berichte, in Coladosen unter Parkbänken deponiert, erreichen so verabredungsgemäß ihren Adressaten. Doch spätestens als Justine in der Galerie ihrer Schwester Kerry den verheirateten Künstler Kai kennenlernt, wird auch ihr Privatleben zum Tarnungssystem. Sie treffen sich heimlich in Bars, in die ihre Freunde nicht gehen und checken unter falschem Namen im Hotel ein, um unerkannt eine Nacht miteinander zu verbringen. Dass Justine sich über ihren Beruf in Schweigen hüllt, verleiht ihr den Reiz des Geheimnisvollen. Als sich Kai von seiner Frau trennen will und Justines Arbeitgeberin die Beendigung der Affäre verlangt, scheint das System zu kollabieren. Die preisgekrönte Autorin Dawn King hat mit Chiffren ein Verwirrspiel von atemberaubender Komplexität geschaffen, das weit mehr ist als eine simple Spionagegeschichte – berührt es doch den Kern dessen, was wir Identität und Wahrheit nennen.

PREMIERE 20. JANUAR 2018 THEATER AM ALTEN MARKT

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SCHAUSPIEL

IWAN TURGENJEW

VÄTER UND SÖHNE INSZENIERUNG: MICHAEL

HEIKS

Flirrende Hitze im Mai: Auf seinem Landgut sieht Nikolaj mit gespannter Erwartung der Ankunft seines Sohnes Arkadij entgegen, der in Petersburg sein Examen bestanden hat. Was Arkadij nicht weiß – Nikolaj ist nochmal Vater geworden. Das zwanzig Jahre jüngere Dienstmädchen Fenitschka wohnt nun im Herrenhaus. Schließlich ist Nikolaj nicht nur verliebt, sondern auch liberal. Als Arkadij eintrifft, bringt er seinen Freund Bazarow mit. Sie beide seien Nihilisten, erklärt er stolz. Und schon ist die schönste Diskussion im Gange über phrasendreschende Nichtstuer, das Nützlichkeitsprinzip, Kulturfeindlichkeit, den korrupten Staat, überkommene Vorstellungen und den Fortschritt. Einen Monat später: Anna, eine junge Witwe, ist mit ihrer jüngeren Schwester Katja zu Besuch. Wieder wird diskutiert, über die Liebe diesmal. Bazarow glaubt nicht an sie, Anna möchte das mit ihr verbundene Risiko nicht eingehen. Unterdessen ist es August geworden: Nikolajs Landgut soll mit Annas Hilfe reformiert werden. Bazarow zieht es nach einem Besuch bei seinen Eltern aufs väterliche Landgut des Freundes zurück, doch die Lebensansichten beider Nihilisten sind längst nicht mehr dieselben. Abschied ist angesagt – wie sich herausstellen wird, für immer. Oktober: Mit der Doppelhochzeit von Nikolaj mit Fenitschka und Arkadij mit Katja bahnen sich die nächsten Konflikte an. Anna bleibt allein, denn die leidenschaftlichste Liebe ist immer die abwesende.


BIELEFELD

SCHAUSPIEL

Brian Friels Dramatisierung von Turgenjews Roman ist ein lebenspralles Panorama über einen Generationenkonflikt von zeitloser Gültigkeit – voller Wildheit, Wehmut und Humor.

PREMIERE 26. JANUAR 2018 STADTTHEATER BIELEFELD

AISCHYLOS

DIE ORESTIE INSZENIERUNG: PRINZIP

GONZO

Die erste vollständig erhaltene Tragödien-Trilogie des Theaters handelt vom Ende eines Fluchs und beginnt mit einer ausweglosen Familientragödie. Auf Schuld folgt Vergeltung, aus Vergeltung wird weitere Schuld, so schreibt sich das Schicksal seit Generationen fort. Um Glück für den Trojanischen Krieg zu erflehen, hatte König Agamemnon die Tochter Iphigenie geopfert. Seine Frau Klytaimnestra kann die Tat nicht verwinden und tötet ihn nach seiner siegreichen Wiederkehr hinterrücks, um die Tochter zu rächen. Die Stadt stöhnt unter ihrer und ihres Geliebten Willkürherrschaft – bis der verschollene Sohn Orest zurückkehrt und beide erschlägt, um den Vater zu rächen. Fortan hetzt Orest atemlos durch das Land, verfolgt von den Erinnyen, den Rachegöttinnen, die Vergeltung für den Muttermord fordern: „Zahlen musst du, Schlag um Schlag, Mord um Mord, Recht um Recht, Schuld um Schuld“. Doch dann ereignet sich das Ungeheuerliche. Die kluge Göttin Athene schafft es, den Menschen vom Wahnsinn des wechselseitigen Mordens zu erlösen. Sie besänftigt die Erinnyen, ersetzt individuelle Rache durch eine geordnete Rechtsprechung und lehrt Menschen und Götter das Prinzip der Verzeihung. In der unruhigen gesellschaftlichen Umbruchsituation beschreibt

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

der Dichter Aischylos mit der Orestie die Hoffnung auf einen fundamentalen Wandel des europäischen Denkens von Blutschuld und Rache zu Vergebung. Und er beschreibt den Gründungsmythos der Demokratie.

PREMIERE 16. MÄRZ 2018 THEATER AM ALTEN MARKT

MOLIÈRE

DER MENSCHENFEIND INSZENIERUNG: MAREIKE

MIKAT

Alceste kann nicht anders, er sagt, was er denkt. Das ist nicht ohne Tücke, lügen doch alle anderen ständig. Sei es aus Höflichkeit, Angst, Nachsicht, Dummheit, Unkenntnis oder Professionalität. Ein Herz, das keine Unterschiede kennt, ist Alceste zu groß, er will der sein, der er ist. Ein Freund für alle ist ihm kein Freund, deshalb verstößt er Philinte. Gegen Orante prozessiert er, weil er dessen Gedichte hasst. Einen Verteidiger lehnt er ab, da er sich auf die Wahrheit verlassen will. Dem Richter zu schmeicheln kommt ihm nicht in die Tüte. Ausgerechnet dieser radikale Idealist verliebt sich in Célimène. Die strahlende Salonlöwin, leichtfertige wie verführerische Königin des Gossip und Mittelpunkt der Gesellschaft, lästert über jeden und verscherzt es sich mit niemandem. Alceste sieht sich als ihr Retter und träumt von einem zurückgezogenen gemeinsamen Leben. Er macht den Beziehungsfehler Nummer eins: Er glaubt zu wissen, wie sie „wirklich“ ist und will ihr helfen, sich zu ändern. Was ist verlässlicher, die Überzeugung oder Manieren? Wann ist Haltung einfach nur Meinung und wann Vorurteil? Wann ist es besser, nicht laut zu denken? Ist Small Talk überflüssig oder überlebensnotwendig? Und was ist überhaupt diese Wahrheit? In Zeiten eines


BIELEFELD

SCHAUSPIEL

beliebigen Umgangs mit Fakten steht Molières Gesellschaftskomödie da wie aus dem Diskurshimmel herabgefallen. Seine schwebenden Wortduelle bringen dem verbissenen Ringen um Wahrheit in einer verlogenen Welt Leichtigkeit und Gedankenschärfe zurück.

K

PREMIERE 17. MÄRZ 2018 STADTTHEATER BIELEFELD

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

SIMON STEPHENS

HEISENBERG INSZENIERUNG: CHRISTIAN

SCHLÜTER

Eine ungewöhnliche Begegnung. Er: ledig, Metzger, Musikliebhaber, Tagebuchschreiber, liebt Gewohnheiten und alles Planbare. Wann er das letzte Mal Sex hatte, lässt sich dagegen eher in Jahren als in Monaten ausdrücken. Sie - Killerin, nein Kellnerin, nein, Sekretärin - ist schwer einzuordnen, weil sie wie ein Wasserfall redet, aber selten die Wahrheit sagt. Ihre Lebensgeschichte von der kinderlosen Witwe jedenfalls ist erstunken und erlogen, die von der Mutter eines verlorenen Sohns, der 19-jährig in die USA ausgewandert ist, könnte schon eher stimmen. Aber genau weiß man das bei dieser Frau nie. Georgie Burns ist unberechenbar, überschwänglich und von entwaffnender Unverschämtheit, Alex Priest introvertiert und nüchtern. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein, was sie verbindet, ist ihre Einsamkeit. Simon Stephens mag Überraschungen und sein neuestes Stück ist voll davon. Ausgehend von Werner Heisenbergs Unschärferelation erzählt er eine Liebesgeschichte, die durch ihre unerwarteten Wendungen alle Kategorien über den Haufen wirft. Irrationale Handlungen erscheinen plötzlich vernünftig, gesicherte Tatsachen ungültig, moralische Urteile obsolet. Nachdem alle Züge Richtung goldene Zukunft abgefahren sind, ist Platz für Großzügigkeit und eine zärtliche, unmögliche Liebesgeschichte: „Ob das wohl das Seltsamste ist, was Menschen je in der Geschichte der Welt angestellt haben?“

PREMIERE 22. MÄRZ 2018 THEATER AM ALTEN MARKT


BIELEFELD

SCHAUSPIEL

TOBIAS RAUSCH

HECHELN. EIN TRIP INS TEXTILE INSZENIERUNG: TOBIAS

RAUSCH

30 Jahre hat sie für das Modeunternehmen genäht. Und plötzlich soll Schluss sein. Der ganze Betrieb wird dicht gemacht. – Pech? Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Früher gab es 4 Kollektionen pro Saison. Wer jetzt nicht doppelt so viel anbietet, hat keine Chance. Das Tempo wird immer atemloser. – Zufall? Leinenweberei lohnt sich schon lange nicht mehr. Jetzt also Stoffe für kugelsichere Westen. Oder Verlagerung der Produktion ins Ausland. Oder Spezialisierung auf Nischenmärkte für Adelsfamilien. Wer nicht ganz vorne dran ist, bleibt auf der Strecke. – Schicksal? Seit ihrer Entstehung ist die Textilund Bekleidungsindustrie unter Veränderungszwang. Die ungeheuren Kräfte des Weltmarkts entladen sich in den Biografien von allen: Unternehmern, Händlern, Angestellten. Sie hinterlassen Spuren und

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

Narben, sie öffnen die Wege für Karrieren und unverhofftes Glück. Gibt es ein Gesetz der Geschichte? Oder ist alles Zufall? Hat der Einzelne sein Schicksal in der Hand? Oder sind wir Teil eines globalen Spiels, in dem manche Glück, manche Pech haben?

PREMIERE 18.

MAI 2018 URAUFFÜHRUNG THEATER AM ALTEN MARKT

ANNE JELENA SCHULTE

WEISSES GOLD URAUFFÜHRUNG INSZENIERUNG: CHRISTIAN

SCHLÜTER

Hunderttausende Kriegs- und Armutsflüchtlinge aus ganz Europa ließen sich locken vom Ruf des „Weißen Goldes“, wie man die Baumwolle in Argentinien nannte. In der Hoffnung auf ein besseres Leben setzten sie über, um fortan unter der subtropischen Sonne der Provinz Chaco Baumwolle zu kultivieren. Die Autorin Anne Jelena Schulte hat den Chaco besucht, Familiengeschichten gesammelt und den Baumwollanbau im Zeichen der modernen Agrarindustrie dokumentiert. So hart das Leben für viele kleinere Bauern dort ist: Der Traum vom weißen Gold, das nicht nur Geld, sondern auch Frieden und Geborgenheit versprach, lebt fort.

PREMIERE 25.

TAMDREI

MAI 2018


TANZTHEATER

BIELEFELD

SIMONE SANDRONI

ROMEO UND JULIA INSZENIERUNG UND CHOREOGRAFIE: SIMONE MUSIKALISCHE LEITUNG: GREGOR ROT

SANDRONI

Das wohl bekannteste Liebespaar der Welt, eine der tragischsten Feindschaften zwischen zwei Familien, die prominentesten Bürger Veronas – William Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ inspirierte seit jeher die unterschiedlichsten Künste. Zu Beginn der neuen Spielzeit spürt Chefchoreograf Simone Sandroni tänzerisch der schicksalhaften Liebes- und Lebensgeschichte nach. Er entwickelt dabei seine eigene choreografische Ausdrucksweise für die Figuren, fernab von klassischen Ballettvorlagen. Sandroni eröffnet neue Perspektiven auf den historischen Stoff und überführt damit die Geschichte ins 21. Jahrhundert. Mit Feingefühl für die fragile Liebesbeziehung, mit starker physischer Präsenz für die Anfeindungen der Familien und mit Bewegungen des zeitgenössischen Tanzes wird das Drama choreografisch umgesetzt. Musikalisch taucht der Abend gänzlich in die orchestrale Musik von Sergej Prokofjew ein. Die Bielefelder Philharmoniker präsentieren bei dieser Inszenierung seine berühmte Ballettmusik „Romeo und Julia“. Zwei Jahre später als geplant, 1938, wurde das Auftragswerk des russischen Komponisten im tschechischen Brünn uraufgeführt. Spätestens seit der Premiere in Leningrad im Jahr 1940 feierte Prokofjew weltweit Erfolge mit seinem Werk.

PREMIERE 20. OKTOBER 2017 URAUFFÜHRUNG STADTTHEATER BIELEFELD

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TANZTHEATER

BIELEFELD

SIMONE SANDRONI

HAUTNAH

INSZENIERUNG UND CHOREOGRAFIE: SIMONE

SANDRONI

Chefchoreograf Simone Sandroni und das Ensemble von TANZ Bielefeld befragen eines der elementarsten Dinge unseres täglichen Lebens, nämlich den Stoff, der uns umgibt. Im Dialog mit den KünstlerInnen von „recherchepool“ setzen sich die TänzerInnen unter der Leitung von Sandroni künstlerisch mit den Produktionsstadien und -bedingungen sowie den Eigenarten des Fabrikats Stoff auseinander und rufen somit ins Bewusstsein, was wir beinahe massenhaft als Selbstverständlichkeit angenommen haben: Kleider machen Leute. Allerdings hat die Mode seit Jahrzehnten den natürlichen Körper immer wieder verändert, seine Umrisse manipuliert, physische Bewegungen teilweise eingeschränkt oder auch erleichtert. Das gewebte Garn kann zum Schutz der Haut werden, als Ausdruck unserer Persönlichkeit dienen oder die Projektionsfläche für die Außenwelt bilden. Die TänzerInnen loten die Beziehung zwischen Körper und Kleidung neu aus, spielen mit Silhouetten, gehen den Besonderheiten verschiedener Textiloberflächen nach und fokussieren sich auf die haptische Wahrnehmung. Hautnah richtet sich der Fokus in der Inszenierung auf das Dazwischen – zwischen Haut und Stoff, zwischen außen und innen. So entwickelt Simone Sandroni mit seiner


TANZTHEATER

BIELEFELD

Choreografie zwischen filigranen Garnfäden und robusten Stoffbahnen einen intermedialen Tanzabend.

PREMIERE 19.

JANUAR 2018 URAUFFÜHRUNG TOR 6 THEATERHAUS

TEATRO COMMUNALE CARLO GOLDONI, VENEDIG

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TANZTHEATER

BIELEFELD

LALI AYGUADÉ | GERHARD BOHNER | NIKITA KOROTKOV | OVERHEAD PROJECT | SIMONE SANDRONI

PAST FORWARD

KÜNSTLERISCHE LEITUNG: SIMONE

SANDRONI

Für diese Inszenierung bringt das Ensemble von TANZ Bielefeld ein Stück Geschichte wieder auf die Bühne. Im Zentrum des Abends „past forward“ steht das Werk Angst und Geometrie (Uraufführung 1990) von Gerhard Bohner. Diese späte Arbeit des bereits verstorbenen Tänzers und Choreografen steht für das Deutsche Tanztheater der ersten Generation und wird von TANZ Bielefeld rekonstruiert. Dabei treten Tanzerbe und gegenwärtige Tanzlandschaft in künstlerischen Dialog: Vier Choreografien werden rund um Bohners Werk erarbeitet und lassen somit einen geschlossenen und vielschichtigen Tanzabend im Stadttheater entstehen. Das Kölner Akrobaten- und Choreografenduo Overhead Project sowie die Choreografen Nikita Korotkov, Lali Ayguadé und Simone Sandroni entwickeln die disziplinierten Bewegungsabläufe von Bohner weiter, streben der bebenden Konzentration und Präzision nach oder nehmen im Kontrast zu Angst und Geometrie flirrende Bewegungen auf. Gerhard Bohner hat stets mit den Produktionsbedingungen des institutionalisierten Tanzes gehadert, nach eigenen Wegen gesucht und war trotzdem oder gerade deswegen maßgeblicher Impulsgeber für die Entwicklung des Tanzes in Deutschland. Dieser Abend macht ein Stück Tanzgeschichte sichtbar und schlägt zugleich die Brücke zu aktuellen Strömungen der internationalen Tanzszene.

PREMIERE 14. APRIL 2018 URAUFFÜHRUNG STADTTHEATER BIELEFELD


BIELEFELDER PHILHARMONIKER

BIELEFELD

1. SINFONIEKONZERT

SCHÖNBERG | SCHUMANN | MENDELSSOHN BARTHOLDY LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC HORN: RADOVAN VLATKOVIC

ARNOLD SCHÖNBERG | KAMMERSINFONIE NR. 1 E-DUR OP. 9 ROBERT SCHUMANN | KONZERTSTÜCK FÜR 4 HÖRNER F-DUR OP. 86 FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY | SINFONIE NR. 4 A-DUR OP. 90 ITALIENISCHE FREITAG 13. OKTOBER 2017 20:00 UHR SONNTAG 15. OKTOBER 2017 11:00 UHR

2. SINFONIEKONZERT

MESSIAEN | BACH | BEETHOVEN LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC TROMPETE: REINHOLD FRIEDRICH

OLIVIER MESSIAEN | L‘ASCENSION VIER MEDITATIONEN FÜR ORCHESTER JOHANN SEBASTIAN BACH | 2. BRANDENBURGISCHES KONZERT F-DUR BWV 1047 LUDWIG VAN BEETHOVEN | SINFONIE NR. 3 ES-DUR OP. 55 EROICA FREITAG 3. NOVEMBER 2017 20:00 UHR SONNTAG 5. NOVEMBER 2017 11.00 UHR

3. SINFONIEKONZERT

HÄNDEL | GUILMANT | BACH | STRAWINSKY

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER

BIELEFELD

LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC ORGEL: RUDOLF INNIG

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL | KONZERT FÜR ORGEL UND ORCHESTER B-DUR HWV 294 ALEXANDRE GUILMANT | SINFONIE FÜR ORGEL UND ORCHESTER NR. 1 D-MOLL OP.42 JOHANN SEBASTIAN BACH / LEOPOLD STOKOWSKI | TOCCATA UND FUGE D-MOLL, BEARB. FÜR ORCHESTER IGOR STRAWINSKY | DER FEUERVOGEL, SUITE FÜR ORCHESTER (1919) FREITAG 22.

DEZEMBER 2017 20:00 UHR

4. SINFONIEKONZERT

BRAHMS/SCHÖNBERG | STRAWINSKY LEITUNG: MARC

PIOLLET

JOHANNES BRAHMS / ARNOLD SCHÖNBERG | KLAVIERQUARTETT NR. 1 G-MOLL, BEARB. FÜR ORCHESTER IGOR STRAWINSKY | PETRUSCHKA BURLESKE SZENEN IN 4 BILDERN FÜR ORCHESTER FREITAG 19. JANUAR 2018 20:00 UHR SONNTAG 21. JANUAR 2018 11:00 UHR

5. SINFONIEKONZERT

BACH | LIGETI | SIBELIUS VIOLINE UND LEITUNG: THOMAS

ZEHETMAIR

JOHANN SEBASTIAN BACH | VIOLINKONZERT E-DUR BWV 1042 GYÖRGY LIGETI | RAMIFICATIONS FÜR STREICHER


BIELEFELDER PHILHARMONIKER

BIELEFELD

JEAN SIBELIUS | SINFONIE NR. 2 D-DUR OP. 43 FREITAG 16.

FEBRUAR 2018 20:00 UHR

6. SINFONIEKONZERT

MANTOVANI | MENDELSSOHN BARTHOLDY LEITUNG: ALEXANDER

KALAJDZIC ...: ORATORIENCHOR DER STADT BIELEFELD BIELEFELDER OPERNCHOR

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER

BIELEFELD

BRUNO MANTOVANI | TIME STRETCH (ON GESUALDO) FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY | SINFONIE NR. 2 B-DUR OP. 52 LOBGESANG FREITAG 9. MÄRZ 2018 20:00 UHR SONNTAG 11. MÄRZ 2018 11:00 UHR

7. SINFONIEKONZERT

RAVEL

LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC KLAVIER: ROGER MURARO

MAURICE RAVEL | RAPSODIE ESPAGNOLE | KLAVIERKONZERT D-DUR FÜR DIE LINKE HAND | KLAVIERKONZERT G-DUR | LA VALSE FREITAG 13. APRIL 2018 20.00 UHR SONNTAG 15. APRIL 2018 11.00 UHR

8. SINFONIEKONZERT

RACHMANINOW LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC KLAVIER: KHATIA BUNIATISHVILI

SERGEJ RACHMANINOW | KLAVIERKONZERT NR. 2 C-MOLL OP. 18 | SINFONIE NR. 2 E-MOLL OP. 27 FREITAG 11. MAI 2018 20.00 UHR SONNTAG 13. MAI 2018 11.00 UHR


BIELEFELDER PHILHARMONIKER

BIELEFELD

9. SINFONIEKONZERT

SCHÖNBERG

ARNOLD SCHÖNBERG | GURRE-LIEDER FÜR SOLI, SPRECHER, CHOR UND ORCHESTER LEITUNG: HENDRIK

VESTMANN

IN KOOPERATION MIT DEM STAATSORCHESTER OLDENBURG, MUSIKVEREIN DER STADT BIELEFELD, BIELEFELDER OPERNCHOR

FREITAG 15. JUNI 2018 20.00 UHR SONNTAG 17. JUNI 2018 11.00 UHR

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WIENER KLASSIK

BIELEFELD

1. KONZERT JOHANNES BRAHMS | KLAVIERKONZERT NR. 1 D-MOLL OP. 15 LUDWIG VAN BEETHOVEN | SYMPHONIE NR. 6 F-DUR OP. 68 („PASTORALE“) KLAVIER: EKATERINA

LITVINTSEVA

30. OKTOBER 2017 20.00 UHR

2. KONZERT FESTLICHES WEIHNACHTSKONZERT TOMMASO ALBINONI, JOHANN SEBASTIAN BACH, GEORG FRIEDRICH HÄNDEL, WOLFGANG A. MOZART, FRANZ SCHUBERT, CAMILLE SAINT-SAËNS, GABRIEL FAURÉ, CLAUDE DEBUSSY, AX REGER ETC. TROMPETE: MARKUS

CZIEHARZ

5. DEZEMBER 2017 20.00 UHR

3. KONZERT GIOACHINO ROSSINI | OUVERTÜRE ZU „DER BARBIER VON SEVILLA“ EDVARD GRIEG | KLAVIERKONZERT A-MOLL OP. 16 WOLFGANG AMADEUS MOZART | SINFONIE NR. 41 C-DUR KV 551 (JUPITER-SINFONIE) KLAVIER: TAMARI

OKROASHVILI

29. JANUAR 2018 20.00 UHR

4.KONZERT WOLFGANG AMADEUS MOZART | SINFONIE NR. 30 D-DUR KV 202 FELIX MENDELSSOHN | KLAVIERKONZERT NR. 1 G-MOLL OP. 25 JOSEPH HAYDN | SINFONIE NR. 102 B-DUR

19. FEBRUAR 2018 20.00 UHR


WIENER KLASSIK

BIELEFELD

5. KONZERT FELIX MENDELSSOHN | OUVERTÜRE ZUM „MÄRCHEN VON DER SCHÖNEN MELUSINE“ LUDWIG VAN BEETHOVEN | VIOLINKONZERT D-DUR OP. 61 VIOLINE: THOMAS

REIF

MAX REGER | VARIATIONEN, FUGE ÜBER EIN THEMA VON MOZART OP. 132

16. MÄRZ 2018 20.00 UHR KLASSISCHE PHILHARMONIE BONN LEITUNG: HERIBERT BEISSEL

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FORUM FÜR KREATIVITÄT

BIELEFELD

FELICIA ZELLER

KASPAR HÄUSER MEER INSZENIERUNG: CHRISTEL

BRÜNING

Abgründig und irrwitzig begleitet dieses preisgekrönte Stück von Felicia Zeller drei Sozialarbeiter/innen durch ihren alltäglichen Wahnsinn im Jugendamt. Jeder Tag wird zum permanenten Rotieren, zur grotesken Zerreißprobe zwischen Aufopferungsbereitschaft und der Furcht vor Fehlentscheidungen. Die das Unglück der Kinder verhindern helfen sollen und sich nicht einlösbar nach Prävention sehnen, sind schlichtweg von der Vielzahl der Fälle dermaßen überlastet und überfordert, dass sie nicht einmal mehr in der Lage sind, sich mit Worten zur Wehr zu setzen. Sie ringen um Worte wie andere um Luft.

PREMIERE 29. SEPTEMBER 2017 KULTURPUNKT PAULUSSTRASSE | WELTHAUS

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BRACKWEDER KULISSE

BI-BRACKWEDE

FRANCIS VEBER

DINNER FÜR SPINNER

TOM GERHARDT, MORITZ LINDBERGH, TINA SEYDEL U.A. 22. Oktober 2017 KVV 11. September

LARS ALBAUM | DIETMAR JACOBS

DER PANTOFFEL-PANTHER

JOCHEN BUSSE, BILLIE ZÖCKLER, RENÉ TOUSSAINT U.A. 19. November 2017 KVV ab 23. Oktober

FREDERIK HOLTKAMP

LANDEIER-BAUER SUCHT FRAU

EDDA LOGES, HANKA SCHMIDT, ROBERT EDER, TIM ELERT U.A. 17. Dezember 2017 KVV ab 20. November

FAMILIE MALENTE

VIELEN DANK FÜR DIE BLUMEN (ERSTE) GROSSE ABSCHIEDSTOURNEE 21. Januar 2018

KVV ab 18. Dezember

SAM PETER JACKSON

ÖFFENTLICHES EIGENTUM

RAINER HUNOLD, ULRICH GEBAUER, ARNE GOTTSCHLING Samstag, 17. Februar 2018 KVV ab 22. Januar

ERIC ASSOUS

AUF DÜNNEM EIS PETRA KLEINERT, ROBERTO GUERRA 18. März 2018

KVV ab 19. Februar

ERIC ASSOUS

DIE WARHEIT UND NICHTS ALS ... KATY KARRENBAUER, MATHIEU CARRIÉRE 15. April 2018

KVV ab 19. März

RENÉ HEINERSDORFF

AUFGUSS

HUGO EGON BALDER, JEANETTE BIEDERMANN, JENS HAJEK U.A. 13. Mai 2018 KVV ab 16. April

BEGINN: JEWEILS 20:00 UHR, BRACKWEDER KULISSE, KÖLNER STRASSE 40, BIELEFELD KVV jeweils ab 8:00 Uhr, Bezirksamt Brackwede, Zimmer 111, Germanenstr. 22, 33647 Bielefeld. Telefonische Bestellung: 0521.51 53 33

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ALARMTHEATER

BIELEFELD

CORA HERRENDORF

GESCHICHTEN AUS DEM HINTERHAUS. ANNE FRANK WAR NICHT ALLEIN REGIE: HARALD

OTTO SCHMID | DIETLIND BUDDE

Nach einer Idee von Cora Herrendorf Dieses Schauspiel ist nicht die biographische Umsetzung des Weltberühmten Tagebuchs. Es ist eine Geschichte über den Alltag in der Zwischenwelt. Eine Geschichte, die vom Kartoffelschälen und Aufräumen, von der Liebe und dem Tanz, von grenzenloser Hoffnung in einem Moment der größten Angst erzählt. Bereits 1997 wurde diese außergewöhnliche Geschichte am AlarmTheater inszeniert mit Harald Otto Schmid und Dietlind Budde auf der Bühne. Heute, 20 Jahre später, sehen wir Joana und Mohammad: ein Mädchen, kulturell bestens vertraut mit der literarischen Vorlage und der historischen Einbettung und ein Junge, der das Leben in einer Zwischenwelt auf der Flucht selbst erfahren hat. Damals wie heute sehen wir: Zwei Menschen, die versuchen dem Ausnahmezustand ein Maximum an Normalität entgegenzusetzen, die verdrängen und erinnern, die flirten, lachen, tanzen und sich streiten. Die Tragik und Schwere des Themas wird mit der Leichtigkeit und Faszination unterschiedlicher Lebensweisen vermischt. Es entsteht eine Atmosphäre der Schönheit und Intensität und so erhält der Zuschauer einen Einblick in ein Menschenleben in Zeiten der Unmenschlichkeit.

PREMIERE: 14.SEPTEMBER 2017 ALARMTHEATER


KLEINES THEATER

BIELEFELD

NOËL COWARD

GEISTERKOMÖDIE REGIE: WOLFGANG

VON HEYGENDORFF

Der erfolgreiche britische Autor Charles Condomine plant einen neuen Roman. Zu Recherchezwecken hält er in seinem Haus eine Séance ab. Dazu haben er und seine Frau Ruth ein befreundetes Ehepaar eingeladen: Violet und Dr. George Bradman. Angeleitet wird die Sitzung von einem bekannten, leicht schrulligen Medium, Madame Arcati. Im Verlauf des Abends taucht plötzlich ein Geist auf, es ist Elvira, Charles‘ verstorbene erste Ehefrau. Sie stiftet Verwirrung unter den Anwesenden, denn nur Charles kann sie sehen und mit ihr sprechen. Es hat den Anschein, als wären die Ambitionen des Geistes ganz irdischer Natur. Schnellstmöglich will Ruth, seine zweite Frau, deshalb den lästigen Geist zurück ins Jenseits befördern – nur wie? Selbst Madame Arcati, die von Ruth konsultiert wird, weiß keinen Rat. Da verursacht die fidele Unsichtbare einen neuen Fauxpas. Was kann nun helfen? Und welche Rolle spielt das hektische Hausmädchen Edith? Manch ungeahnte Wendung macht die Geschichte zu einer höchst amüsanten Unterhaltung!

PREMIERE 9. SEPTEMBER 2017 DANSART AM BACH 11

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MOBILES THEATER

BIELEFELD

KEN LUWIG

DIE DREI TENÖRE REGIE: ALBRECHT

STOLL

Nein, nicht die heute noch bekannten drei Tenöre, sondern die im Paris der 30er Jahre: Eine Hotel-Suite, drei Tenöre, zwei Ehefrauen, drei „Liebschaften“ - und ein Olympiastadion voller Opernfans, die den Auftritt der Startenöre am Abend herbeisehnen. Was soll da schon schiefgehen? Henry Saunders, Produzent des Abends, ist bester Dinge. Doch da hat er die Rechnung ohne den amourösen italienischen Superstar Tito Merelli und seine heißblütige Ehefrau Maria gemacht. Zwar sind es nur noch ein paar Stunden bis zur großen Premiere, doch loderndes Temperament, folgenschwere Verwechslungen, dramatische Eifersuchtsanfälle und stürmische Bettgeschichten sorgen dafür, dass die Redewendung „the show must go on“ eine ganz neue Bedeutung bekommt. Das Geheimnis Der Drei Tenöre zeigt Ken Ludwig einmal mehr - nach „Otello darf nicht platzen“ - als Meister der rasanten Verwechslungskomödie, voller Komik, überraschender Wendungen und mit liebevoll-ironischem Blick auf die Irrungen und Wirrungen des Showbusiness alter Schule.

PREMIERE 31. DEZEMBER 2017 MOBILES THEATER


TROTZ-ALLEDEM-THEATER

BIELEFELD

MATTHIAS HARRE

KOMMISSAR GORDON DER ERSTE FALL Krimi-Theaterstück für Kinder nach Ulf Nilsson und Gitte Spee. Kommissar Gordon ist eine sehr alte, warmherzige Kröte und brillanter, oberster Polizeichef im Wald. Zusammen mit seiner Polizeiassistentin, der Maus Buffy, löst er jeden Kriminalfall unter den Tieren in seinem Revier. Doch heute ist ein ganz unglaubliches Verbrechen geschehen. Unmengen von Nüssen sind dem Eichhörnchen gestohlen worden. Es ist ganz sicher, denn das Eichhörnchen zählt sie jeden Sonntag: genau 224 Nüsse sind geklaut. Frisch gestärkt mit Tee und Johannisbeermuffins machen sich Kommissar Gordon und Buffy auf die Suche nach dem Täter. Wer könnte ein Motiv haben? Welche Spuren hat der Täter hinterlassen? Wo hält er sich versteckt? Schließlich stellen die beiden Polizisten ihm eine Falle. Wird es ihnen gelingen, den Täter so zu überführen?

PREMIERE 25. NOVEMBER 2017 TROTZ-ALLEDEM-THEATER

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MUSIKTHEATER

DETMOLD

RICHARD WAGNER

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER MUSIKALISCHE LEITUNG: LUTZ RADEMACHER INSZENIERUNG: KAY METZGER

Vor langer, langer Zeit hatte der Holländer gotteslästerlich geschworen, er werde niemals ruhen, bis er es geschafft habe, das Kap der Guten Hoffnung zu umrunden. Nun ist er zu ewiger Fahrt auf den Weltmeeren verdammt, und wo immer das gespenstische Schiff mit seinen blutroten Segeln auftaucht, verheißt das nichts Gutes. Nur alle sieben Jahre darf der Fluch beladene an Land gehen. Die Legende erzählt, dass die Treue einer liebenden Frau diesen Bann brechen kann. Die schwärmerische Kapitänstochter Senta erkennt in sich jene Erlöserin. Sie erhofft sich zugleich, die Enge der dörflichen Gemeinschaft, die für sie nur die Rolle der Mutter und Ehefrau vorsieht, in der Liebesbeziehung zum ruhelosen Seefahrer hinter sich lassen zu können. Doch die Aufgabe der Errettung dieses Verdammten erweist sich für sie als eine lebensbedrohliche. In Richard Wagners „Der fliegenden Holländer“, 1843 in Dresden uraufgeführt, schlägt das Herz der deutschen Romantik spürbar. Mit musikalischer Wucht etabliert Wagner in dieser Oper zudem erstmals ein Motiv, das in vielen seiner späteren Werke immer wieder verhandelt wird: Erlösung durch Liebe im Tod.

PREMIERE 8. SEPTEMBER 2017 LANDESTHEATER DETMOLD


MUSIKTHEATER

DETMOLD

ENGELBERT HUMPERDINCK

HÄNSEL UND GRETEL MUSIKALISCHE LEITUNG: GYÖRGY MÉSZÁROS INSZENIERUNG: GUTA G. N. RAU

Zwei bettelarme, von der Mutter aus dem Haus geschickte Geschwister, die sich trotz Brotkrumenspur im dunklen Wald verirren, eine heimtückische Knusperhexe im Lebkuchenhaus, das trotz seiner zuckersüßen Erscheinung zur Todesfalle wird: Die Märchen der Gebrüder Grimm, allen voran „Hänsel und Gretel“, faszinieren seit ihrem ersten Erscheinen vor über 200 Jahren alle Altersgruppen. Die erste große, musikalische Adaption des Märchenstoffs, die sich bis heute in ungebrochener Tradition auf den Spielplänen der Opernhäuser behauptet, schuf Engelbert Humperdinck 1893. Ihm gelang damit eine Familienoper par excellence, und das liegt nicht nur an der klanglichen Gestaltung mit volkstümlichen Melodien und spätromantischer Orchestersprache, sondern auch an der poetischen Naivität des Werkes. Humperdincks Märchenspiel, zunächst als häusliche Theateraufführung im eigenen Familienkreis entstanden, lädt Kinder wie Erwachsene zu einer fantasievollen Reise durch einen schaurig-schönen Märchenwald ein.

PREMIERE 20. OKTOBER 2017 LANDESTHEATER DETMOLD

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MUSIKTHEATER

DETMOLD

FRANK WILDHORN

DRACULA

MUSIKALISCHE LEITUNG: MATHIAS INSZENIERUNG: LARS HELMER

MÖNIUS

Dracula – Legende, Albtraum, Literatur- und Filmklassiker: und nun auch Musical-Held. In Bram Stokers berühmtem Vampir-Roman, veröffentlicht 1897, ranken sich zahlreiche schaurige Geschichten um den charismatischen Blutsauger aus den Karpaten. Die anhaltende Begeisterung für den berühmtesten Untoten der Welt nutzte Frank Wildhorn, um an sein Erfolgsmusical „Jekyll & Hyde“ direkt mit einem nächsten Hit anzuknüpfen. Zusammen mit den Librettisten Don Black und Christopher Hampton schrieb er ein Musical, das sich von Stokers Schauerroman inspirieren ließ: Draculas spezieller Appetit zieht ihn aus den Tiefen der transsilvanischen Wälder in die Londoner Innenstadt. Des Grafen unstillbares Verlangen macht, wie es nicht anders zu erwarten war, auch vor den schönen Damen der Metropole nicht Halt. Erst weckt er deren Begeisterung - dann beißt er. Nur einer kann dem Grauen ein Ende setzen – der versierte Vampirjäger Van Helsing.

PREMIERE 1. DEZEMBER 2017 LANDESTHEATER DETMOLD

THOMAS ADÈS

POWDER HER FACE MUSIKALISCHE LEITUNG: LUTZ RADEMACHER INSZENIERUNG: CHRISTIAN POEWE

Margaret Campbell, die berühmt-berüchtigte Duchess of Argyll, war einst eine der glamourösesten Frauengestalten der englischen


MUSIKTHEATER

DETMOLD

Society. Auch während ihres skandalträchtigen Scheidungsprozesses im Jahr 1963 füllten die Herzogin und ihr – nach damaligen Verhältnissen – sexuell ausschweifender Lebensstil immer wieder die Spalten der britischen Boulevardpresse. „Powder her Face“ basiert auf einer wahren Geschichte und beschreibt Aufstieg und Fall dieser kompromisslos lebensgierigen Frau, deren emanzipiertes Liebesleben öffentlich verhandelt wurde und die sich fortan als Dirty Duchess beschimpfen lassen musste. Komponist Thomas Adès und Librettist Philip Hensher zeichnen in dieser facettenreichen Kammeroper ein gefühlvolles und zugleich erschütterndes Portrait einer unangepassten Dame der Gesellschaft mit einem mehr als bewegten Leben.

PREMIERE 9. FEBRUAR 2018 LANDESTHEATER DETMOLD

GIACOMO PUCCINI

TOSCA

MUSIKALISCHE LEITUNG: LUTZ INSZENIERUNG: ERNÖ WEIL

RADEMACHER

Liebe, Ehre, Verrat und Macht – „Tosca“ ist ein Politkrimi um die namensgebende Titelheldin, ihren Geliebten, den republikanisch gesinnten Maler Mario Cavaradossi, und den reaktionären Polizeichef Scarpia. Die schöne und gefeierte Sängerin Tosca ist leidenschaftlich in Cavaradossi verliebt. Sie ist aber auch ein von heftiger Eifersucht geplagter Mensch und leicht zu manipulieren. Als ihr Geliebter, der sich gegen die Willkür des Staatsapparates auflehnt, den politisch Verfolgten Cesare Angelotti versteckt, wird diese Eifersucht geweckt und von Angelottis Gegenspieler, dem skrupellosen Baron Scarpia, gnadenlos für eine Politintrige genutzt.

PREMIERE 13. APRIL 2018 LANDESTHEATER DETMOLD

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MUSIKTHEATER

DETMOLD

WOLFGANG AMADEUS MOZART

COSI FAN TUTTE

MUSIKALISCHE LEITUNG: GYÖRGY MÉSZÁROS INSZENIERUNG: AURELIA EGGERS

Ferrando und Guglielmo, zwei junge Offiziere, sind sich sicher: Ihre Bräute sind ihnen treu. Don Alfonso, illusionslos und lebenserfahren, sieht das ganz anders. Er wettet, dass die Frauen, sobald die Männer ihren Augen entschwunden sind, schnell in die Arme anderer sinken werden. Die Wette gilt, und es entspinnt sich im Zuge dieser „Treueprobe“ ein komödiantisches und gefährliches Spiel aus Irrungen und Wirrungen. Die jungen Männer geben vor, in den Krieg zu ziehen, kehren inkognito zurück und bemühen sich jeweils um die Frau des Anderen. Mit Erfolg. Denn „Così fan tutte – so machen es alle!“ Doch am Ende, wenn sich die scheinbar „richtigen“ Paare wieder finden, steht nur eines fest: Der Mangel an „Weibestreue“ wird bei Weitem vom „Mangel an Männermoral“ übertroffen – wie es Wolfgang Hildesheimer treffend formulierte. „Così fan tutte“ ist eine witzige und pointierte, psychologische Studie über Liebe und Verführbarkeit, Erwartungen und Enttäuschungen. Mozarts Musik unterstreicht dabei die Ernsthaftigkeit des heiteren Spiels im Spiel, in dem sich Lüge und Schein in der Verwirrung der Gefühle die Hand geben.

PREMIERE 1. JUNI 2018 LANDESTHEATER DETMOLD

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MUSIKTHEATER

DETMOLD

WILLIAM SHAKESPEARE

ROMEO UND JULIA INSZENIERUNG: MARTIN

PFAFF

Die Stadt Verona leidet unter dem gnadenlosen Hass zweier Familien. Seit Generationen sind die Capulets und die Montagues entzweit. Gegenseitige Vorurteile und Feindbilder treiben eine gnadenlose Spirale von Gewalt und Gegengewalt an, die zahllose Opfer gefordert und Verona in bürgerkriegsähnliche Zustände versetzt hat. Als sich auf einem Maskenball Romeo Montague und Julia Capulet, Feinde qua Geburt, unsterblich ineinander verlieben, keimt in dieser Zeit des sinnlosen Blutvergießens für einen kurzen Moment Hoffnung auf. Könnte diese Verbindung nicht zur Versöhnung der Erzfeinde führen und ein Ende des Hasses bewirken? Die Liebenden kämpfen mit aller Kraft gegen die gesellschaftlichen Widerstände, doch die Fehde spitzt sich zu und es fließt noch mehr Blut in den Straßen Veronas. Während die Capulets Julias Hochzeit mit dem Grafen Paris forcieren, wird Romeo aus der Stadt verbannt und die Unglücklichen müssen erkennen, dass eine gemeinsame Zukunft aussichtslos ist. In einem der ergreifendsten Dramen der Weltliteratur gehen Romeo und Julia lieber in den Tod als getrennt voneinander leben zu müssen. Seit mehr als 400 Jahren zieht William Shakespeares Meisterwerk das Publikum über alle Grenzen hinweg in seinen Bann und ist der Maßstab, an dem sich alle romantischen Liebesgeschichten messen müssen – bis heute.

PREMIERE 22. SEPTEMBER 2017 LANDESTHEATER DETMOLD

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SCHAUSPIEL

DETMOLD

FATIH AKIN | ADAM BOUSDOUKOS

SOUL KITCHEN INSZENIERUNG: SARAH

KOHRS

„Soul Kitchen“ liefert Futter für die Seele. Erzählt wird die Geschichte des Deutschgriechen Zinos, dem Besitzer eines eher semierfolgreichen Imbisses. Fertigpizzen und lappige Pommes mit Mayo machen das „Soul Kitchen“ nicht unbedingt zu einem Gourmet-Tempel, für die Stammkundschaft ist es dennoch die beste Kneipe der Stadt. Geradeso kann Zinos sich und die Crew über Wasser halten. Bis er es mit den Bandscheiben zu tun bekommt, seine Freundin Nadine aus Karrieregründen nach Shanghai abhauen will und zu allem Überdruss auch noch das Finanzamt auftaucht. Rettung naht, als Zinos durch Zufall auf den messerwerfenden Küchenchef Shayn trifft. Die Gaumen der Kundschaft brauchen zwar etwas, bis sie dessen Kochkünste zu schätzen wissen, doch das „Soul Kitchen“ – mittlerweile auch Bandprobenraum – avanciert schnell zum Szene-Lokal. Im „Soul-Kitchen“ wird gestritten, geliebt und exzessiv gefeiert. Für eine kurze Zeit scheint alles rund zu laufen und Zino auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Bis sein kleinkrimineller Bruder während seines Freigangs in alte Muster verfällt und ein ehemaliger Schulfreund sich als windiger Immobilienhai mit Vorliebe für neue Bürokomplexe entpuppt. Doch Zino lässt sich von alldem nicht unterkriegen. Das Stück nach dem vielfach prämierten Kultfilm von FatihAkin und Adam Bousdoukos ist eine rasante Komödie mit subtilem Witz über Überlebenskünstler mit dem Herz am rechten Fleck.

PREMIERE 3. NOVEMBER 2017 LANDESTHEATER DETMOLD


SCHAUSPIEL

DETMOLD

GEBRÜDER GRIMM

DORNRÖSCHEN REGIE: VALENTIN

STROH | CHRISTIAN SCHÄFER

Was einem das Leben für Streiche spielen kann! Dornröschen wird geboren, als Prinzessin in einem Schloss, wächst wohlbehütet auf, pikst sich irgendwann mal aus Unachtsamkeit an einer Spindel – wer kennt sich schon mit Spindeln aus? Und anstatt dass man einfach ein Pflaster auf die Wunde klebt, schläft sie ein und das ganze Schloss gleich mit, derweil es umrankt wird von einer Rosenhecke. Ein sehr eigenartiger Vorfall, der sich schnell herumspricht in der ganzen Welt. Unzählige junge Männer machen sich auf den Weg, um die schöne Schlafende aus ihren Träumen zu erwecken und für sich zu gewinnen. Aber die Rosen wehren alle Versuche ab, denn es lastet ein Fluch auf dem Königshaus und erst nach hundert Jahren ist es einem jungen Prinzen vergönnt, beim Aufwachen behilflich zu sein und vielleicht auch Dornröschens Herz zu erobern. Wie erzählt man das alte Märchen von Dornröschen im Jahre 2017? Dieser Frage wollen die Autoren Christian Schäfer, Künstlerischer Leiter des Theaters Gütersloh, und Jochen Vahle, Mastermind der Kinderrockband Randale, in Kooperation mit dem Landestheater Detmold nachgehen. Dabei soll spielerisch, empathisch und sehr musikalisch vermittelt werden, was das Liveerlebnis Theater zu bieten hat.

PREMIERE 15. NOVEMBER 2017 LANDESTHEATER DETMOLD

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SCHAUSPIEL

DETMOLD

THOMAS VINTERBERG | MOGENS RUKOV

DAS FEST

INSZENIERUNG: MARTIN

PFAFF

Helge, Patriarch der Familie Klingenfeld- Jansen, wird 60 Jahre alt! Dass so ein Ehrentag gebührend gefeiert werden muss, steht außer Frage. So finden sich neben den drei Kindern des Jubilars – Anhang inklusive – auch nahe und ferne Verwandte sowie Bekannte der Familie auf dem ländlich-idyllischen Anwesen der KlingenfeldJansens ein, um zu gratulieren. Doch die verordnete Familienidylle hält nicht lang: Der jüngste Sohn Michael steckt in einer tiefen Ehekrise. Gbatokai, der neue Freund der Tochter Helene, entspricht nicht den Erwartungen der Gesellschaft und der noch nicht allzu lang zurück liegende Selbstmord der Tochter Linda schwebt wie ein unheilvoller Schatten über den Feierlichkeiten. Als der älteste Sohn Christian seine Laudatio nutzt, um den Gefeierten mit einem ungeheuerlichen Vorwurf zu konfrontieren, ist die Irritation groß: Er beschuldigt den Vater, ihn und seine Zwillingsschwester Linda als Kinder regelmäßig sexuell missbraucht zu haben. Hat Christian etwa den Verstand verloren? Die Festgesellschaft ignoriert erst einmal das Geschehene und feiert weiter. Bis Lindas Abschiedsbrief auftaucht und die Demontage des Familienoberhaupts ihren Lauf nimmt.

PREMIERE 19. JANUAR 2018 LANDESTHEATER DETMOLD

FRIEDRICH DÜRRENMATT

DURCHEINANDERTAL INSZENIERUNG: RON

ZIMMERING

In den Bergen ist die Welt noch in Ordnung: Idyllische Natur trifft auf harmonisches Landleben. Von wegen! Im Durcheinandertal geraten


SCHAUSPIEL

DETMOLD

die Dinge ziemlich aus den Fugen. Nicht ganz unschuldig: Moses Melker, ein steinreicher Theologe mit ungewöhnlichem Frauenverschleiß, der das örtliche Kurhaus in ein „Haus der Armut“ verwandelt. Jeden Sommer steigen dort nun Heerscharen milliardenschwerer Kurgäste ab, um der Last des Mammons abzuschwören und die Gnade Gottes zu empfangen. Winters jedoch wird das – nur scheinbar – geschlossene Kurhaus zum Versteck für gesuchte Schwerstverbrecher. Als Dorfbewohner, Kurgäste und Gangster sich in die Quere kommen, versinkt das beschauliche Durcheinandertal mehr und mehr im Chaos. In seinem letzten Roman – 1989 kurz vor seinem Tod erschienen – verhandelt Friedrich Dürrenmatt ironisch und unkonventionell die Abgründe der menschlichen Existenz und zündet zugleich ein einzigartiges Feuerwerk an absurden Einfällen und grotesken Ideen. Dieser Abend wird turbulent – versprochen!

PREMIERE 16. MÄRZ 2018 LANDESTHEATER DETMOLD

JOHN VON DÜFFEL NACH HOMER

ODYSSEE

INSZENIERUNG: JASPER

BRANDIS

Sie gilt nicht nur als eine der ältesten, sondern auch wirkungsmächtigsten Dichtungen der abendländischen Literatur: „Die Odyssee“. Seit fast dreitausend Jahren hält die Faszination dieses Werks an, begeistert als ‚Mutter aller Erzählungen‘, als ungemein facettenund pointenreiches Abenteuer voller verblüffender Wendungen Leser, Hörer und auch Zuschauer. Erzählt wird die Geschichte einer Heimkehr, die Geschichte eines Mannes, der trotz ständiger Bedrohungen und Verlockungen sein Ziel nicht aus den Augen verliert, und es ist zudem die Geschichte einer Frau, die in Liebe und Treue an die Rückkehr ihres verschollenen Mannes glaubt und weder an ihm noch am Schicksal verzweifelt: Wider seinen Willen in einen Krieg fern der Heimat gezogen, wünscht sich Odysseus nun nach dem Ende dieses schier endlosen Kampfes nichts sehnlicher, als in die Heimat zurückzukehren, zu seiner Gattin Penelope und zum Sohn Telemach,

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SCHAUSPIEL

DETMOLD

den er nicht heranwachsen sah. Doch der Heimweg wird zu einer abermals jahrelangen Irrfahrt, eine Fülle widriger Umstände und betörender Hemmnisse fordern die Klugheit, den Mut des Helden heraus. Odysseus muss furchteinflößende Gegner überwinden und auch die eigene Verführbarkeit, während sich Penelope daheim einer lüsternen Meute von Freiern erwehrt.

PREMIERE 11. MAI 2018 LANDESTHEATER DETMOLD

KEN LUDWIG

BASKERVILLE INSZENIERUNG: ALEXANDER

FLACHE

Baskerville Hall in den unheimlichen Mooren von Devonshire: Sir Charles Baskerville wird tot und grausam entstellt vor den Toren seines Anwesens aufgefunden. Nur wenige Meter entfernt lassen sich Spuren einer gewaltigen Kreatur entdecken. Seit grauer Vorzeit, so wird erzählt, treibt ein riesiger Höllenhund in der Gegend sein Unwesen. Nun tötet die Bestie, die durch die schändlichen Taten eines Baskerville-Vorfahrens überhaupt erst hervorgebracht worden sei, einem dämonischen Fluch gleich, alle männlichen Nachkommen der Familie – einen nach dem anderen. Trotz alledem reist Henry Baskerville von fern an, um sein Erbe anzutreten. Sein Freund Dr. Mortimer aber, besorgt ob der unheilvollen Geschehnisse, kontaktiert den eigensinnigen Meisterdetektiv Sherlock Holmes und seinen treuen Begleiter Dr. Watson.

PREMIERE 2. JUNI 2018 SCHLOSSHOF


SCHAUSPIEL

DETMOLD

MARTIN PFAFF

DAS HAUS INSZENIERUNG: MARTIN

PFAFF

Arztzimmer, Waffenkammer und dunkle Katakomben: Das sind nicht etwa Orte eines alten Schlosses – sondern reale Orte im Landestheater Detmold. Denn Theater besteht aus weit mehr als nur den Brettern, die die Welt bedeuten. Dass der Bühnenzauber perfekt ist, hängt nicht nur vom Können des künstlerischen Personals ab – sondern auch von der Organisation hinter den Kulissen. Wie in einer absurden Parallelwelt stapeln sich in den Katakomben neben alten Grammophonen feine Biedermeiermöbel aus vergangenen Zeiten. Nur wenige verwinkelte Gänge entfernt findet sich zwischen akribisch sortierten Hut-Mengen die passende Damenhaube mit sorgfältig gebundener Schleife. Daneben eine vollständige Sammlung von Helmen, die aussehen, als hätten sie schon viele Schlachten geschlagen. Der Staub, der sich im Laufe der Jahrzehnte abgesetzt hat, lässt erahnen, was das Theaterhaus schon alles erlebt haben muss: Krieg und Frieden, Menschen mit Geschichten – auf der Bühne sowie im echten Leben. Schauspieldirektor Martin Pfaff hat zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten des Landestheaters ein Theatererlebnis der besonderen Art konzeptioniert: eine Geisterbahn des Unterbewusstseins. Folgen Sie uns nicht nur an versteckte Orte des Landestheaters, sondern auch in die Nebenhöhlen der Seele. Erleben Sie in 45 spannenden Minuten die Magie des Theaters hautnah!

PREMIERE 15. JUNI 2018 LANDESTHEATER DETMOLD

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TANZTHEATER

DETMOLD

RICHARD LOWE

LOVE IS ALL YOU NEED CHOREOGRAFIE: RICHARD

LOWE

In den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben vier junge Männer aus Liverpool Musikgeschichte geschrieben. John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr sangen Rock- und Popsongs, wie man sie vorher noch nie gehört hatte. Die unkonventionellen Pilzköpfe trafen den Nerv einer ganzen Generation, die sich von den rigiden Konventionen der Nachkriegszeit lösen wollte. Wann immer die erste Boyband der Popgeschichte auftrat, löste sie nie dagewesene Begeisterungsstürme, gar Massenhysterien aus. „Die ganze Stadt – wo immer die hinkamen – ist einfach ausgeflippt. Die Leute, egal in welcher Altersstufe , waren einfach in der Beatlemania. Man hat gedacht: Da kommen irgendwelche Götter.“ So schilderte die Bravo-Mitarbeiterin Christel Beyl ihre Erinnerungen aus dem Jahr 1966. Auf dem Höhepunkt des Vietnam-Krieges, am 25. Juni 1967, nehmen die Beatles dann ihre Liebeshymne „All you need is love“ auf und schrieben Geschichte, erneut. Denn Dank der ersten derartigen Satellitenübertragung ist die ganze Welt live dabei! Als die Band sich im Jahr 1970 auflöste, sitzt der Schock vor allem bei den weiblichen Fans tief. Die Beatles waren ihr ein und alles – all you need. „Love is all you need“ ist ein kurzweiliger Tanzabend, der sich der Musik und dem Wirken der Beatles widmet. Richard Lowe spürt mit dem Ballettensemble des Landestheaters den subtilen Zwischentönen sowie den überwältigen Emotionen der Beatles-Evergreens nach. Ein Muss – nicht nur für eingefleischte Beatles-Fans!

PREMIERE 13. OKTOBER 2017 DETMOLDER SOMMERTHEATER


TANZTHEATER

DETMOLD

RICHARD LOWE | GEBRÜDER GRIMM

SCHNEEWITTCHEN UND DIE SIEBEN ZWERGE CHOREOGRAFIE: RICHARD LOWE MUSIKALISCHE LEITUNG: GYÖRGY MÉSZÁROS

„Haut so weiß wie Schnee, Lippen so rot wie Blut, Haare so schwarz wie Ebenholz“ – Schneewittchen ist mit Abstand die Schönste im ganzen Land. Das kann ihre böse, vor Neid zerfressene Stiefmutter nicht ertragen. Die schöne Unschuld muss sterben. Der mit dem Mord beauftragte Jäger erbarmt sich jedoch des Mädchens und lässt es laufen, was die böse Stiefmutter natürlich nicht weiß. Schneewittchen flieht in den Wald und findet Unterschlupf bei sieben eigenwilligen Zwergen. Als die Stiefmutter durch einen Blick in ihren allwissenden Spiegel erfährt, dass Schneewittchen noch am Leben ist, nimmt sie die Dinge selbst in die Hand. Es ist ein von ihr vergifteter Apfel, der Schneewittchen zum Verhängnis wird. Sie fällt in einen tiefen, todesähnlichen Schlaf, und erst der Kuss eines Prinzen kann die unschuldige Schönheit wieder zurück ins Leben bringen. „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ ist zweifelsohne eines der schönsten und phantasievollsten Märchen der Gebrüder Grimm. Mit der Kraft der getanzten Bilder wird Richard Lowe in diesem Märchen-Ballett Schneewittchen und die sieben Zwerge auf der Bühne zu neuem Leben erwecken, begleitet vom Symphonischen Orchester des Landestheaters.

PREMIERE 2. MÄRZ 2018 LANDESTHEATER DETMOLD

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DETMOLDER KAMMER ORCHESTER

DETMOLD

1. ABONNEMENTKONZERT 17. OKTOBER 2017 19:30 UHR KONZERTHAUS HFM DETMOLD

2. ABONNEMENTKONZERT 21. NOVEMBER 2017 19:30 UHR KONZERTHAUS HFM DETMOLD

3. ABONNEMENTKONZERT 30. JANUAR 2018 19:30 UHR KONZERTHAUS HFM DETMOLD

4. ABONNEMENTKONZERT 24. APRIL 2018 19:30 UHR KONZERTHAUS HFM DETMOLD

5. ABONNEMENTKONZERT 22. MAI 2018 19:30 UHR KONZERTHAUS HFM DETMOLD

6. ABONNEMENTKONZERT 10. JULI 2018 19:30 UHR KONZERTHAUS HFM DETMOLD Weitere Informationen lagen bei Redaktonsschluss nicht vor, sind jedoch online unter www.kulturfuehrer-owl.de vorhanden.

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METROPOLITAN OPERA

NEW YORK | GÜTERSLOH

LIVE IM CINESTAR-KINO GÜTERSLOH

THE METROPOLITAN OPERA VINCENZO BELLINI

NORMA

MUSIKALISCHE LEITUNG: CARLO RIZZI INSZENIERUNG: SIR DAVID MCVICAR MIT: SONDRA

RADVANOVSKY, JOYCE DIDONATO, JOSEPH CALLEJA

Es herrscht Krieg zwischen Römern und Galliern. Im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung steht Norma, eine höchst komplexe, in furchtbare Konflikte verstrickte Frau, Oberpriesterin der Druiden und Geliebte des römischen Statthalters Pollione. Betrogen will diese „Casta Diva“, die „keusche Göttin“, Rache nehmen. Dies endet grausam mit dem Liebestod auf dem Scheiterhaufen. Wahnsinn, Ekstase, Leidenschaft - Belcanto in Reinkultur!

7. OKTOBER 2017 19:00 UHR DAUER ETWA 3:30 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSE

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METROPOLITAN OPERA

NEW YORK | GÜTERSLOH

WOLFGANG AMADEUS MOZART

DIE ZAUBERFLÖTE

MUSIKALISCHE LEITUNG: JAMES LEVINE INSZENIERUNG: JULIE TAYMOR MIT: GOLDA

SCHULTZ, CHARLES CASTRONOVO, MARKUS WERBA, RENÉ PAPE Am Anfang steht eine Aufgabe, der Weg besteht aus Prüfungen, das Ziel ist Reife. Ist „Die Zauberflöte“ ein Märchen? Oder eine Parabel? Oder doch das geheime Testament der Freimaurer? Mozarts populärstes und zugleich rätselhaftestes Werk ist vor allem die Geschichte vom Sieg der Liebe über alles, was uns Menschen voneinander trennt. Seit über 200 Jahren gehört dieses Singspiel zu den beliebtesten Werken der Musikgeschichte.

14. OKTOBER 2017 19:00 UHR DAUER ETWA 3:30 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSE

THOMAS ADÈS

THE EXTERMINATING ANGEL MUSIKALISCHE LEITUNG: THOMAS INSZENIERUNG: TOM CAIRNS

ADÈS

MIT: AUDREY

LUNA, ALICE COOTE, CHRISTINE RICE, IESTYN DAVIES Mit der Erfolgsproduktion der Salzburger Festspiele 2016, „The Exterminating Angel“, präsentiert die Met allen Klassikfans eine Rarität. Inspiriert von dem gleichnamigen Film des Regisseurs Luis Buñuel, schuf der Dirigent und Komponist Thomas Adès ein surreales Bühnenstück, das die Geschichte einer nie enden wollenden Dinner Party erzählt. Ein zeitgenössisch-modernes Musik-Highlight, bei dem Adès selbst am Pult steht.


METROPOLITAN OPERA

NEW YORK | GÜTERSLOH

18. NOVEMBER 2017 19:00 UHR DAUER ETWA 3:00 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSE

GIACOMO PUCCINI

TOSCA

MUSIKALISCHE LEITUNG: ANDRIS NELSONS INSZENIERUNG: SIR DAVID MCVICAR

MIT: KRISTINE

BRYN TERFEL

OPOLAIS, VITTORIO GRIGOLO,

Tosca ist seit ihrer Uraufführung fester Bestandteil des Opernrepertoires und gehört zu den fünf weltweit am häufigsten gespielten Opern. Wie ein Thriller fesselt die Geschichte von der ersten Sekunde an. Vor dem Hintergrund von Napoleon Bonapartes Invasion in Italien im Jahr 1800 und den Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und Royalisten entspinnt sich eine verhängnisvolle Dreiecksgeschichte um Sex, Religion und Theater.

27. JANUAR 2018 19:00 UHR DAUER ETWA 3:20 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

GAETANO DONIZETTI

L’ELISIR D’AMORE MUSIKALISCHE LEITUNG: DOMINGO INSZENIERUNG: BARTLETT SHER

HINDOYAN

MIT: PRETTY

YENDE, MATTHEW POLENZANI, ILDEBRANDO D‘ARCANGELO

„Wir haben eine deutsche Primadonna, einen stotternden Tenor, einen Buffo mit einer Ziegenstimme und einen französischen Bass,

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METROPOLITAN OPERA

NEW YORK | GÜTERSLOH

der nichts taugt“, jammerte Donizetti vor der Premiere. Trotz dieser Widrigkeiten wurde die Uraufführung von L’Elisir d’amore im Jahre 1832 zu einem der größten Erfolge in Donizettis Karriere. Mit dem Starensemble der Met ist eine Fortsetzung dieses Erfolges garantiert!

10. FEBRUAR 2018 18:00 UHR DAUER ETWA 3:00 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSE

GIACOMO PUCCINI

LA BOHEME

MUSIKALISCHE LEITUNG: MARCO ARMILIATO INSZENIERUNG: FRANCO ZEFFIRELLI MIT: SONYA

YONCHEVA, MICHAEL FABIANO, SUSANNA PHILLIPS Puccinis Meisterwerk La Bohème steht Inhalt und Form nach dem Verismo nahe: Es geht um Leben, Leiden und Lieben von gewöhnlichen Menschen. Das ist wohl auch der Grund, warum es Puccini mit seiner Oper gelungen ist, das Publikum zu verzaubern. Jeder kann in das Stück eintauchen und am alltäglichen Leben, den Sorgen und der Liebe der Darsteller teilhaben. Das geschieht nicht ganz ohne Tränen!

24. FEBRUAR 2018 18:30 UHR DAUER ETWA 3:20 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

GIOACHINO ROSSINI

SEMIRAMIDE

MUSIKALISCHE LEITUNG: MAURIZIO INSZENIERUNG: JOHN COPLEY MIT: ANGELA

BENINI

MEADE, JAVIER CAMARENA, ELIZABETH DESHONG


METROPOLITAN OPERA

NEW YORK | GÜTERSLOH

Semiramide wird von den Schatten ihrer Vergangenheit verfolgt: Gemeinsam mit ihrem Geliebten Assur hatte sie einst ihren Ehemann, König Nino, ermordet. Von einer Heirat mit Arsace erhofft sie sich Seelenfrieden, doch Arsace liebt nicht nur eine andere, er ist auch Semiramides und Ninos tot geglaubter Sohn. Dieser sieht sich vor die Entscheidung gestellt: Soll er den Tod des Vaters rächen - und dadurch zum Muttermörder werden?

10. MÄRZ 2018 19:00 UHR DAUER ETWA 3:50 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSE

WOLFGANG AMADEUS MOZART

COSI FAN TUTTE

MUSIKALISCHE LEITUNG: DAVID ROBERTSON INSZENIERUNG: PHELIM MCDERMOTT MIT: KELLI

O’HARA, CHRISTOPHER MALTMAN, AMANDA MAJESKI Kaiser Joseph II. erteilte Mozart den Auftrag für die 1790 in Wien uraufgeführte Oper, deren Musik samt Libretto von Lorenzo da Ponte aus einem Spiel Ernst macht. Wer liebt wen im Spiel um Treue und Lust? Die Männer ihre Frauen, obwohl diese durch jede Liebesprobe rasseln? Die Frauen ihre Männer, weil sie deren lachhafte Verführungskünste und Maskeraden von Anfang an durchschauen? Keiner keinen oder alle?

31. MÄRZ 2018 19:00 UHR DAUER ETWA 4:00 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSE

GIUSEPPE VERDI

LUISA MILLER MUSIKALISCHE LEITUNG: JAMES LEVINE INSZENIERUNG: ELIJAH MOSHINSKY

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METROPOLITAN OPERA

NEW YORK | GÜTERSLOH

MIT: SONYA

YONCHEVA, PIOTR BECZALA, PLÁCIDO DOMINGO Luisa Miller ist die tragische Geschichte zweier Liebender, deren Väter aus Standesdünkel und Egoismus gegen diese Verbindung sind. Dies endet mit einem Doppelselbstmord. Verdi setzte dieses effektvolle Drama nach der Vorlage von „Kabale und Liebe“, Friedrich Schiller, um. Eines der bis heute am meisten unterschätzten Werke des großen italienischen Komponisten, veredelt durch James Levine am Pult und Plácido Domingo als Vater Miller.

14. APRIL 2018 18:30 UHR DAUER ETWA 4:00 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

JULES MASSENET

CENDRILLON MUSIKALISCHE LEITUNG: BERTRAND INSZENIERUNG: LAURENT PELLY MIT: JOYCE

BLYTHE

DE BILLY

DIDONATO, ALICE COOTE, STEPHANIE

Cendrillon ist eine zauberhafte Märchenoper, deren Inhalt auf dem Märchen „Aschenputtel“ der Gebrüder Grimm basiert. Massenet interessierte sich nicht sonderlich für die komische Seite des Werkes, also für die missratenen Halbschwestern oder die eitle Stiefmutter. Stattdessen faszinierte ihn das Märchenhafte, Poetische an dem Stoff. Geister und Feen treten in Ballettszenen auf und verhelfen Cendrillon letztendlich zu Liebesglück.

28. APRIL 2018 19:00 UHR DAUER ETWA 3:15 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSE


MUSIKTHEATER

GÜTERSLOH

ERICH SEGAL

LOVE STORY 15.|17. September 2017 | Theater für Niedersachsen, Hildesheim

TORSTEN FISCHER | HERBERT SCHÄFER

BLUE MOON

11. Oktober 2017 | Theater in der Josefstadt, Wien

GAETANO DONIZETTI

LA FILLE DU RÉGIMENT 8. November 2017 | Oldenburgisches Staatstheater

TOMMASO TRAETTA

ANTIGONA

8. Februar 2018 | Theater Osnabrück in Kooperation mit Opera Trionfo, NL

FRANK WILDHORN

DRACULA

16.|17. Februar 2018 | Landestheater Detmold

TOM KITT | BRIAN YORKEY

FAST NORMAL

21. März 2018 | Hamburger Kammerspiele

GIACOMO PUCCINI

TOSCA

21.|22. April 2018 | Landestheater Detmold

RAINER LEWANDOWSKI

DORIS DAY – DAY BY DAY 30. April 2018 | Schlosspark Theater, Berlin

CARL MARIA VON WEBER

DER FREISCHÜTZ

9. Mai 2018 | Theater für Niedersachsen

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SCHAUSPIEL

GÜTERSLOH

TILMAN RAMMSTEDT

RAUSHAUEN REGIE: CHRISTIAN

SCHÄFER

Alles muss raus! Hermann, der legendäre Cheruskerfürst und seine Frau Thusnelda verscherbeln ihre Erinnerungsstücke an die Varusschlacht: Hermanns Schwert; die Haarlocke, die Thusnelda ihm für den Kampf als Glücksbringer mitgab; den abgeschlagenen kleinen Finger eines römischen Legionärs. In einer Mischung aus Butterfahrt und Home-Shopping-Kanal versucht das Ex-Promi-Pärchen, noch ein wenig Profit aus dem schwindenden Ruhm zu schlagen. Begleitet von einem Musiker werden Heimatlieder gesungen, regionale Köstlichkeiten gereicht, einzelne Schlachtszenen nachgespielt. Doch je länger der Abend dauert, desto mehr bröckelt die Fassade und die Verzweiflung der Charaktere kommt zum Vorschein: Wie lebt man mit dem Wissen, seinen größten Triumph bereits in jungen Jahren hinter sich zu haben? Wie gelingt das Glück, wenn man sich für den falschen Mann entschieden hat? Und in welche Schlacht lohnt es sich heute noch zu ziehen? Der in Bielefeld geborene Bachmann-Preisträger Tilman Rammstedt jagt in seinem ersten, als Auftragswerk für das Theater Gütersloh entstandenen, Theaterstück „Raushauen“, ebenso augenzwinkernd wie böse, die Überbleibsel der größten regionalen Heldengeschichte über die neuzeitliche Resterampe.

PREMIERE: 8. SEPTEMBER 2017 THEATER GÜTERSLOH

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SCHAUSPIEL

GÜTERSLOH

GEBRÜDER GRIMM

DORNRÖSCHEN REGIE: VALENTIN

STROH | CHRISTIAN SCHÄFER

Was einem das Leben für Streiche spielen kann! Dornröschen wird geboren, als Prinzessin in einem Schloss, wächst wohlbehütet auf, pikst sich irgendwann mal aus Unachtsamkeit an einer Spindel – wer kennt sich schon mit Spindeln aus? – und statt dass man einfach ein Pflaster auf die Wunde klebt, schläft sie ein und das ganze Schloss gleich mit, derweil es umrankt wird von einer Rosenhecke. Ein sehr eigenartiger Vorfall, der sich schnell herumspricht in der ganzen Welt. Unzählige junge Männer machen sich auf den Weg, um die schöne Schlafende aus ihren Träumen zu erwecken und für sich zu gewinnen. Aber die Rosen wehren alle Versuche ab, denn es lastet ein Fluch auf dem Königshaus und erst nach hundert Jahren ist es einem jungen Prinzen vergönnt, beim Aufwachen behilflich zu sein und vielleicht auch Dornröschens Herz zu erobern. Wie erzählt man das alte Märchen von Dornröschen im Jahre 2017? Dieser Frage wollen die Autoren Christian Schäfer, Künstlerischer Leiter des Theaters Gütersloh, und Jochen Vahle, Mastermind der Kinderrockband Randale, in Kooperation mit dem Landestheater Detmold nachgehen. Dabei soll spielerisch, empathisch und sehr musikalisch vermittelt werden, was das Liveerlebnis Theater zu bieten hat. Eine Koopertion mit dem Landestheater Detmold und der Bielefelder Band Randale

PREMIERE: 12. NOVEMBER 2017 THEATER GÜTERSLOH

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SCHAUSPIEL

GÜTERSLOH

PACO GONZALEZ, BJORN LEESE, HAJO SCHÜLER, MICHAEL VOGEL

TEATRO DELUSIO

9.|10. September 2017 | Eine „Familie Fölz“-Produktion in Kooperation mit Theaterhaus Stuttgart

FLORIAN ZELLER

HINTER DER FASSADE Deutschsprachige Erstaufführung

30. September 2017 | St. Pauli Theater, Hamburg

DANIEL GLATTAUER

DIE WUNDERÜBUNG 18. November 2017 | Komödie am Bayerischen Hof, München

GERHARD POLT

EKZEM HOMO 21.|22. November 2017 | Münchner Kammerspiele

WOLFGANG HERRNDORF

BILDER DEINER GROSSEN LIEBE 24. November 2017 | Prinzregenttheater, Bochum

ARTHUR MILLER

TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN 29.|30. November 2017 | Schauspiel Stuttgart

YASMINA REZA

DER GOTT DES GEMETZELS 13.|14. Januar 2018 | Berliner Ensemble

TENNESSEE WILLIAMS

DIE GLASMENAGERIE 22.|23. Januar 2018 | Komödie Berlin


SCHAUSPIEL

GÜTERSLOH

DIE BERLINER STADTMUSIKANTEN III

NEUZUGANG IM ALTERSHEIM 5. Februar 2018 | Theater Zitadelle, Berlin

OSCAR WILDE

DAS GESPENST VON CANTERVILLE 10. Februar 2018 | Produktion Berger/Karthaus | Freies Werkstatt Theater

THOMAS BRUSSIG

AM KÜRZEREN ENDE DER SONNENALLEE Theater mit Live-Musik

24.|25. Februar 2018 | Altonaer Theater, Hamburg

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

FAUST – DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL Schauspiel mit Puppen

27.|28. Februar 2018 | next liberty, graz

NICK PAYNE

KONSTELLATIONEN 1. März 2018 | Renaissance Theater Berlin

TUGSAL MOGUL

DIE DEUTSCHE AYSE TÜRKISCHE LEBENSBÄUME 6. März 2018 | Theater Münster/Landestheater Schwaben

SIMON STEPHENS

HEISENBERG

10.|11. März 2018 | Düsseldorfer Schauspielhaus

DUO DOBLE MANDOBLE

6 FULL HD

16. März 2018 | Zirkustheater Doble Mandoble

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SCHAUSPIEL

GÜTERSLOH

NEIL LABUTE

LIEBER SCHÖN 23. März 2018 | Komödie Berlin

GERHART HAUPTMANN

ROSE BERND

28. April 2018 | Schauspiel Frankfurt

LEONHARD KOPPELMANN

KLAUS BARBIE - BEGEGNUNG MIT DEM BÖSEN 3. Mai 2018 | Düsseldorfer Schauspielhaus

TANZTHEATER

GÜTERSLOH

PETER I. TSCHAIKOWSKY | CAMILLE SAINT-SAENS | ARVO PART | STEVE REICH

SWAN LAKE

25.|26. November 2017 | The Dance Factory Johannesburg

PETER I. TSCHAIKOWSKY

DER NUSSKNACKER 31. Dezember 2017 | Ballett Dortmund

SERGEJ PROKOFJEW

ROMEO UND JULIA 13.|14. April 2018 | Ballett im Revier Gelsenkirchen

AKRAM KHAN

CHOTTO DESH 20. April 2018 | Akram Khan Dance Company


MUSIKTHEATER

HERFORD

BILLIE HOLIDAY

BLUE MOON 15. Oktober 2017 | Theater in der Josefstadt Wien, Euro-Studio Landgraf

CARL MILLÖCKER

DER BETTELSTUDENT 11. November 2017 | Nordharzer Städtebundtheater

ERICH SEGAL

LOVE STORY 17. Dezember 2017 | Theater für Niedersachsen

TILMANN VON BLOMBERG | CARSTEN GERLITZ | KATJA WOLFF

HÖCHSTE ZEIT!

17. Februar 2018 | Theater im Rathaus Essen | Euro-Studio Landgraf

• Schauspiel • Musiktheater • Theater für Kinder • Kabarett • Ballett

S T A D T T H E A T E R H E RFORD Vorverkauf und Reservierung: Tel. 05221 50007 | theater@herford.de | www.theater.herford.de

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MUSIKTHEATER

HERFORD

KURT WEILL | BERTOLT BRECHT

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY 24. Februar 2018 | Theater für Niedersachsen

DIRK HEIDICKE

THE KRAUT

Ein Marlene-Dietrich-Abend der Extraklasse!

3. März 2018 | Kammerspiele Magdeburg, umbreit Entertainment e.K.

TOM KITT | BRIAN YORKEY

FAST NORMAL

8. April 2018 | Hamburger Kammerspiele

HÖRNER | MOSER | MAIER

ICH BIN JERRY Altersempfehlung 14+

25. April 2018 | theaterkohlenpott Herne

WILLIAM SHAKESPEARE

WIE ES EUCH GEFÄLLT 16. September 2017 | bremer shakespeare company


SCHAUSPIEL

FRITZ LANG

METROPOLIS 19. September 2017 | N.N. Theater Neue Volksbühne Köln

ALISTAIR BEATON

KÖNIG DER HERZEN 14. Oktober 2017 | Theater für Niedersachsen

JOHANNES KRAM

SEITE EINS

17. Oktober 2017 | Hamburger Kammerspiele

MARC-UWE KLING

DIE KÄNGURU-CHRONIKEN 12. November 2017 | Altonaer Theater

KAY POLLAK

WIE IM HIMMEL 9. Dezember 2017 | Altonaer Theater

TENNESSEE WILLIAMS

DIE GLASMENAGERIE 13. Januar 2018 | Komödie am Kurfürstendamm

JENNIFER HALEY

DIE NETZWELT 23. Januar 2018 | Hamburger Kammerspiele

DIE BERLINER STADTMUSIKANTEN

AUF NACH BERLIN Altersempfehlung 12 +

7.|8. Februar 2018 | Theater auf der Zitadelle

HERFORD

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Marta Herford Museum fĂźr Kunst, Architektur, Design marta-blog.de marta-herford.de

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SCHAUSPIEL

HERFORD

DIE BERLINER STADTMUSIKANTEN

SAG MAL GEHT‘S NOCH?

8. Februar 2018 | Theater auf der Zitadelle

DIE BERLINER STADTMUSIKANTEN

VIER MILLIONÄRE

9. Februar 2018 | Theater auf der Zitadelle

AYAD AKHTAR

GEÄCHTET 18. Februar 2018 | Altes Schauspielhaus Stuttgart | Tournee-Theater Thespiskarren

BERTOLT BRECHT

MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER 6. März 2018 | Theater Osnabrück

NEIL LABUTE

LIEBER SCHÖN 8. März 2018 | Komödie am Kurfürstendamm

NICK PAYNE

KONSTELLATIONEN 18. März 2018 | Renaissance-Theater Berlin, Euro-Studio Landgraf

JÜRGEN VON DER LIPPE

DIE WOLLEN NUR SPIELEN 18. April 2018 | Komödie am Altstadtmarkt

DAVID SAFIER

JESUS LIEBT MICH 21. April 2018 | Westfälisches Landestheater

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TANZTHEATER

HERFORD

NRW JUNIORBALLETT

MEHRTEILIGER TANZABEND 18. November 2017 | Theater Dortmund NRW, Juniorballett NDKD Grevesmühl

LARS SCHEIBNER

DAS DSCHUNGELBUCH Ein Tanzabenteuer für die ganze Familie

28. November 2017 | Deutsche Tanzkompanie

Individuelle Ideen für Ihr Zuhause Cornelia Lechtermann Hämelinger Straße 6 32052 Herford 05 221 . 120 175 0


NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

MINDEN KLASSIK OPEN AIR Leitung: Karl-Heinz Bloemeke Sopran: Jamila Raimbekova Bariton: Filippo Bettoschi Gioacchino Rossini | Der Barbier von Sevilla, Ouvertüre, „Largo al factotum“ Charles Gounod | Faust: - Konzert-Walzer „O Dieu! Que de bijoux“ (Juwelen-Arie) „Avant de quitter ces lieux” Georges Bizet | L’Arlésienne-Suite Nr. 2: Farandole Giuseppe Verdi | Il Trovatore: „Ah dove sei crudele” (Duett) La Traviata: „Madamigella Valery … Dite alla giovine” (Duett) Gioacchino Rossini | Wilhelm Tell: Ouvertüre-Finale Giacomo Puccini | Tosca: „Vissi d‘arte” Le Villi: La Tregenda Johann Strauß | Eljen a Magyar! Die Fledermaus: „Klänge der Heimat“ Die Fledermaus: „Dieser Anstand, so manierlich“ (Uhren Duett) Carl Millöcker | Gasparone: „Dunkelrote Rosen“

31. August 2017 | 19:30 Uhr | Minden, Kleiner Domhof

SOMMERKONZERT

VON GÖTTERN UND SAGEN Wolfgang Amadeus Mozart | Divertimento F-Dur KV 138 Igor Stravinsky | Apollon musagète Carl Ditters von Dittersdorf | Sinfonie Nr. 4 F-Dur „Die Rettung der Andromeda durch Perseus“ aus: 12 Sinfonien nach Ovids „Metamorphosen“ Kr. 76 Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 43 Es-Dur „Merkur“

2. September 2017 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

KAMMERKONZERT 1 Wolfgang Amadeus Mozart | Streichquartett Nr. 14 G-Dur KV 387 Anton Webern | Langsamer Satz für Streichquartett (1905) Alexander Borodin | Streichquartett Nr. 2 D-Dur

20. September 2017 | 20:00 Uhr | Herford, Studio der NWD

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NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

ABONNEMENTKONZERT Frédéric Chopin | Klavierkonzert Nr. 1 e-moll op. 11 Antonín Dvorák | Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

3. Oktober 2017 | 19:30 Uhr | Detmold, Konzerthaus 4. Oktober 2017 | 19:30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 5. Oktober 2017 | 20:00 Uhr | Stadttheater Minden 6. Oktober 2017 | 20:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 7. Oktober 2017 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

GASTKONZERT

JUBILÄUMSKONZERT „250 JAHRE CURORT“ Leonard Bernstein | Candide: Ouvertüre Sergej Rachmaninow | Klavierkonzert Nr. 2 c-moll op. 18 Camille Saint-Saëns | Danse Macabre Engelbert Humperdinck | Hänsel und Gretel: Hexenritt Igor Strawinsky | Der Feuervogel: Höllentanz des Königs Kaschtschei Nicolai Rimski-Korsakov | Hummelflug John Williams | E.T.: Flying Theme Klaus Badelt | Fluch der Karibik Zequinha de Abreu | Tico Tico

31. Oktober 2017 | 19:30 Uhr | Horn-Bad Meinberg, Kurtheater

EXAMENSKONZERT Peter I. Tschaikowsky | Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia 20‘ Henriette Renie | Konzert für Harfe und Orchester

Kathrin Stehmann • Bilder • Grafiken / Originale Grafik ˜ Moderne • Einrahmungen ˜ Originale • Eigene Werkstatt ˜ Einrahmungen Galerie K - Hämelinger Str. 10 - 32052 Herford ˜ Vergolderrahmen Fon: 05221 - 91 91 18 - galerie-k@web.de - www.galeriek-herford.de ˜ Spiegel

˜ Restaurierungen


NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

Toshi Ichiyanagi | Konzert für Marimba und Orchester Kiyohiko Kudo | Marimbaphon Igor Strawinsky | Der Feuervogel: Suite (1919)

3. November 2017 | 19:30 Uhr | Detmold, Konzerthaus

ABONNEMENTKONZERT Ludwig van Beethoven | Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37 Anton Bruckner | Sinfonie Nr. 9 d-moll

16. November 2017 | 20:00 Uhr | Minden, Stadttheater 17. November 2017 | 20:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 18. November 2017 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

MARTA PHILHARMONISCH Das Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Marta Herford und NWD in Kooperation: Konzert und Kurzführung durch die Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau – Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“

19. November 2017 | 11:30 Uhr | Herford, Marta Forum

CHORKONZERT Giuseppe Verdi | Messa da Requiem

26. November 2017 | 18:00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle

KAMMERKONZERT 2 Das Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Es spielen Stipendiaten der Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke

29. November 2017 | 20:00 Uhr | Herford, NWD-Studio

GASTKONZERT Johann Sebastian Bach | Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068

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NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

Kantate BWV 51: „Jauchzet Gott in allen Landen” Felix Mendelssohn Bartholdy | Konzertarie für Sopran und Orchester: Infelice! Ah, ritorna età felice op. 94 Felix Mendelssohn Bartholdy | Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 „Reformation“

3. Dezember 2017 | 17:00 Uhr | Bünde, Pauluskirche 5. Dezember 2017 | 20:00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle

ABONNEMENTKONZERT Claude Debussy | Prélude à L’Après-midi d’un faune Camille Saint-Saëns | Violinkonzert Nr. 3 h-moll op. 61 Robert Schumann | Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühlings-Sinfonie“

8. Dezember 2017 | 20:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 9. Dezember 2017 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 10. Dezember 2017 | 17:00 Uhr | Bad Oeynhausen, Theater im Park 12. Dezember 2017 | 19:30 Uhr | Detmold, Konzerthaus 13. Dezember 2017 | 19:30 Uhr | Paderborn, Paderhalle

Stadt|Geschichte|Kunst

www.poeppelmannhaus.de

Herford


NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

WEIHNACHTSKONZERT Alexander Borodin | Fürst Igor: Polowetzer Tänze Alexander Arutjunjan | Trompetenkonzert Peter I. Tschaikowsky | Sinfonie Nr. 4 f-moll op. 36

16. Dezember 2017 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

NEUJAHRSKONZERT

FREUT EUCH DES LEBENS! Franz von Suppé | Leichte Kavallerie: Ouvertüre Johann Strauß | Der Zigeunerbaron: Als flotter Geist … Ja, das Alles auf Ehr Orpheus-Quadrille op. 236 Ludwig van Beethoven | Mit Mädeln sich vertragen Otto Nicolai | Die lustigen Weiber von Windsor: Ouvertüre Wolfgang Amadeus Mozart | Die Zauberflöte: Der Vogelfänger bin ich ja Joseph Hellmesberger | Danse diabolique Gioacchino Rossini | La Danza Franz Lehár | Die lustige Witwe: Ballsirenen – Walzer Die lustige Witwe: Da geh ich zu Maxim Johann Strauß | Freut Euch des Lebens – Walzer op. 340 Cachucha-Galopp op. 97

1. Januar 2018 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 2. Januar 2018 | 19:30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 4. Januar 2018 | 20:00 Uhr | Brakel, Stadthalle 5. Januar 2018 | 19:30 Uhr | Rietberg, Cultura 6. Januar 2018 | 20:00 Uhr | Minden, Stadttheater 7. Januar 2018 | 19:00 Uhr | Bünde, Stadtgarten 10. Januar 2018 | 20:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 13. Januar 2018 | 19:00 Uhr | Bad Lippspringe, Kongresshaus 14. Januar 2018 | 11:00 Uhr | Bad Oeynhausen, Theater im Park 14. Januar 2018 | 19:00 Uhr | Schloss Holte, Gymnasium

ABONNEMENTKONZERT Franz Schubert | Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 Joseph Haydn | Trompetenkonzert Es-Dur Hob. Vll e Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67

17. Januar 2018 | 19:30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 19. Januar 2018 | 20:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 20. Januar 2018 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

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NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

GASTKONZERT Franz Schubert | Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 Wolfgang Amadeus Mozart | Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67

23. Januar 2018 | 19:30 Uhr | Detmold, Konzerthaus

KONZERT FÜR KINDER Igor Strawinsky | Der Feuervogel Dieses Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Grundschulklassen

24. Januar 2018 | 9:30/11:00 Uhr | Minden, Stadttheater 25. Januar 2018 | 9:30/11:00 Uhr | Minden, Stadttheater 21. Februar 2018 | 9:30/11:00 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 22. Februar 2018 | 9:15/11:00 Uhr | Espelkamp, Neues Theater 23. Februar 2018 | 9:15/11:00/15:30 Uhr | Gütersloh, Theater 26. Februar 2018 | 9:30/11:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 27. Februar 2018 | 9:30/11:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 28. Februar 2018 | 9:30/11:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 1. März 2018 | 10:00 Uhr | Oerlinghausen, Niklas-Luhmann-Gymnasium 6. März 2018 | 9:45/11:15 Uhr | Beverungen, Stadthalle 8. März 2018 | 9:30/11:00 Uhr | Paderborn, Paderhalle 9. März 2018 | 9:30/11:00 Uhr | Paderborn, Paderhalle 9. März 2018 | 16:00 Uhr | Paderborn, Paderhalle


NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

ABONNEMENTKONZERT Wolfgang Amadeus Mozart | Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 „Prager“ Gustav Mahler | Sinfonie Nr. 4 G-Dur

11. Februar 2018 | 20:00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle 13. Februar 2018 | 19:30 Uhr | Detmold, Konzerthaus 14. Februar 2018 | 19:30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 15. Februar 2018 | 20:00 Uhr | Minden, Stadttheater 16. Februar 2018 | 20:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 17. Februar 2018 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 18. Februar 2018 | 17:00 Uhr | Bad Oeynhausen, Theater im Park

MARTA PHILHARMONISCH Béla Bartók | Sonata für zwei Klaviere und Schlagzeug Avner Dorman | aus: Spices, Perfumes, Toxins! Ivan Trevino | Catching Shadows Marta Herford und NWD in Kooperation: Konzert und Kurzführung durch die aktuelle Ausstellung

11. März 2018 | 11:30 Uhr | Herford, Marta Forum

KAMMERKONZERT 4

HÖR ICH DAS LIEDCHEN KLINGEN Ludwig v. Beethoven | Liederkreis „An die ferne Geliebte“ op.98 Franz Schubert | Ausgewählte Lieder Robert Schumann | Dichterliebe op. 48

14. März 2018 | 20:00 Uhr | Herford, NWD-Studio

ABONNEMENTKONZERT Johannes Brahms | Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a Robert Schumann | Introduktion und Konzert-Allegro d-moll op. 134 für Klavier und Orchester Dmitri Schostakowitsch | Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102 Igor Strawinsky | Der Feuervogel: Suite (1919)

15. März 2018 | 20:00 Uhr | Minden, Stadttheater 16. März 2018 | 20:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 17. März 2018 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 18. März 2018 | 20:00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle 20. März 2018 | 19:30 Uhr | Detmold, Konzerthaus

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NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

21. März 2018 | 19:30 Uhr | Paderborn, Paderhalle

KONZERT FÜR JUNGE LEUTE

PEER GYNTS FANTASTISCHE ABENTEUER Edvard Grieg | aus: Peer Gynt-Suiten 1 & 2

22. März 2018 | 13:00 Uhr | Espelkamp, Neues Theater 24. April 2018 | 9:30/11:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 25. April 2018 | 9:30/11:00 Uhr | Minden, Stadttheater 26. April 2018 | 9:45/11:15 Uhr | Paderborn, Paderhalle 27. April 2018 | 9:45/11:15 Uhr | Paderborn, Paderhalle

ABSCHLUSSKONZERT PHILHARMONIC OPEN 2018 Gabriel Pares | Richilde Richard Wagner | Lohengrin: Elsas Zug zum Münster Alfred Reed | Armenische Tänze, Teil 1 Ignacio Sánchez Navarro | Orgullo Santiaguista – Pasodoble Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

25. März 2018 | 17:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof

ABONNEMENTKONZERT Johann Sebastian Bach | Klavierkonzert Nr. 5 f-moll BWV 1056 Johannes Brahms | Doppelkonzert a-moll op. 102 für Violine, Cello und Orchester


NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

Ludwig van Beethoven | Konzert C-Dur op. 56 für Violine, Cello, Klavier und Orchester „Tripelkonzert“

11. April 2018 | 19:30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 12. April 2018 | 20:00 Uhr | Minden, Stadttheater 13. April 2018 | 20:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 14. April 2018 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 15. April 2018 | 17:00 Uhr | Bad Oeynhausen, Theater im Park 17. April 2018 | 19:30 Uhr | Detmold, Konzerthaus 18. April 2018 | 20:00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle

CHORKONZERT Joseph Haydn | Missa in tempore belli „Paukenmesse“ Georg Friedrich Händel / Wolfgang Amadeus Mozart | Ode auf St. Caecilia KV 592

22. April 2018 | 18:00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle

KAMMERKONZERT 5 Werke für Blechbläserquintett von Jan Koetsier, Leonard Bernstein, Astor Piazolla u. a.

25. April 2018 | 20:00 Uhr | Herford, Studio der NWD

ABONNEMENTKONZERT Ludwig van Beethoven | Die Geschöpfe des Prometheus: Ouvertüre Ernest Bloch | Schelomo – Hebräische Rhapsodie für Cello und Orchester Johannes Brahms | Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 68

3. Mai 2018 | 19:30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 4. Mai 2018 | 20:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 5. Mai 2018 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 6. Mai 2018 | 20:00 Uhr | Steinhagen, Aula des Schulzentrums Laukshof

CORVEYER SOMMERKONZERT Luigi Boccherini | Cellokonzert G-Dur Pablo de Sarasate | Zigeunerweisen Antonio Vivaldi | Doppelkonzert g-moll RV 531 Peter I. Tschaikowsky | Souvenir de Florence

13 . Mai 2018 | 17:00 Uhr | Höxter, Schloss Corvey, Kaisersaal

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NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

KLASSIK ZU PFINGSTEN KAMMERKONZERT 1 Franz Schubert | Klaviertrio Nr. 1 B-Dur op. 99 Robert Schumann | Klaviertrio Nr. 3 g-moll op. 110

18. Mai 2018 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

ORCHESTERKONZERT 1 Franz Schubert | „An die Musik“ (Orchestrierung: Max Reger) Robert Schumann | Violinkonzert d-moll WoO23 Franz Schubert | Sinfonie Nr. 8 (9) C-Dur D944 „Die Große“

19. Mai 2018 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

KAMMERKONZERT 2 Franz Schubert | Auf dem Strom Der Hirt auf dem Felsen Robert Schumann | Lieder

20. Mai 2018 | 11:00 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

ORCHESTERKONZERT 2 Franz Schubert | „Gretchen am Spinnrad“ (Orchestrierung: Max Reger) Sinfonie Nr. 2 B-Dur D125 Robert Schumann | Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120

21. Mai 2018 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

SOMMERKONZERT Ludwig van Beethoven | Ouvertüre zu Leonore Nr. 3 Gustav Holst | Die Planeten: Mars & Venus Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 3 Es Dur op. 55 „Eroica“

26. Mai 2018 | 19:30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

LANDLUFTKONZERT Das Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

31. Mai 2018 | 18:00 Uhr | Herford, Hof v. Laer 3. Juni 2018 | 18:00 Uhr | Brakel, Schloss Rheder

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NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

KONZERT FÜR JUNGE LEUTE

NWD GOES HOLLYWOOD HIGHLIGHTS DER FILMMUSIK 5. Juni 2018 | 11:00 Uhr | Paderborn, Paderhalle

ABONNEMENTKONZERT Alexander Skrjabin | Le Poème de l’extase op. 54 Peter I. Tschaikowsky | Violinkonzert D-Dur op. 35 Igor Strawinsky | Le sacre du printemps

15. Juni 2018 | 20:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof

ABONNEMENTKONZERT Bedrich Smetana | Die Moldau Richard Strauss | Lieder für Singstimme und Orchester Antonín Dvorák | Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

6. Juli 2018 | 20:00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof

VOICES 2018 Bedrich Smetana | Die Moldau Richard Strauss | Lieder für Singstimme und Orchester Antonín Dvorák | Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

7. Juli 2018 | 19:30 Uhr | Nieheim, Gut Holzhausen

ABONNEMENTKONZERT

KONZERT DES LANDESTHEATERS DETMOLD Leonard Bernstein | Three Meditations from Mass Richard Strauss | Vier letzte Lieder Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 4 in B-Dur, op. 60

26. Juni 2018 | 19:30 Uhr | Detmold, Konzerthaus

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MUSIKTHEATER

MINDEN

RICHARD WAGNER

SIEGFRIED

MUSIKALISCHE LEITUNG: FRANK REGIE: GERD HEINZ

BEERMANN

Viel Zeit und Mühe hat der Nachtalb Mime aufgewendet, um den jungen Siegfried aufzuziehen – schließlich kann nur dieser den zum Drachenwurm gewordenen Riesen Fafner töten, der den Ring bewacht. Doch der Jungspund zeigt wenig Dankbarkeit angesichts dieses Einsatzes: Nachdem es ihm gelungen ist, Nothung, das Schwert seines Vaters Siegmund, erneut zu schmieden und damit Fafner zu erschlagen, erlegt er auch gleich seinen Ziehvater und drängt mit Ring und Tarnhelm nach dem Felsenberg. Denn schließlich wartet dort gemäß der Weissagung des Waldvogels Brünnhilde auf einen Mann, der das Fürchten nicht kennt. Eine Koproduktion des Richard Wagner Verbandes Minden, der Nordwestdeutschen Philharmonie und des Stadttheaters Minden 2015 - 2019 „Der Ring des Nibelungen“ in Minden.

8. SEPTEMBER 2017 STADTTHEATER MINDEN

PREMIERE

www.kulturfuehrer-owl.de


MUSIKTHEATER

MINDEN

FRANK WEDEKIND

SPRING AWAKENING REGIE: VIOLA

SCHNEIDER | ANDREA KRAULEDAT

Das Musical erzählt vom Erwachsenwerden, von erwachender Sexualität – aber auch vom Konflikt zwischen Eltern und Kindern. Von dem missglückten Versuch die erwachenden Gedanken und Gefühle durch strenge Erziehung in geordnete Bahnen zu lenken. Es erzählt aber auch von dem Zauber und dem Unglück dieser Zeit. Deutschland 1891, die Schüler Wendla, Melchior und Moritz erleben die aufregenden Turbulenzen des Erwachsenwerdens. Der Primus Melchior ist vom Geist der Aufklärung beflügelt. Sein Freund Moritz, durchdrungen von selbstzerstörerischer Besessenheit, schafft das Pensum in der Schule nicht. Wendla will von ihrer Mutter aufgeklärt werden, erhält aber nur Ausflüchte als Antwort. Mit ihrer natürlichen Neugier auf sexuelle Themen und ihren gezielten Fragen werden alle von ihren Eltern und Lehrern allein gelassen. Uraufgeführt 2006 am Broadway erhielt Spring Awakening herausragende Kritiken sowie acht Tony Awards (u. a. Bestes Musical, Beste Musik, Bestes Buch, Beste Texte, Beste Choreografie), vier Drama Desk Awards und einen Grammy für das beste Musical Album. Rock- und poplastig hat das Musical die moderne und zeitgemäße Interpretation dieses immer noch revolutionären Stückes geschafft. Eine Produktion des Herder Gymnasiums Minden und des Stadttheater Minden.

PREMIERE 9. NOVEMBER 2017 STADTTHEATER MINDEN

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MUSIKTHEATER

OPER MACHT SPASS

THE CAST

29. September 2017 | thecastmusic.com

BILLIE HOLIDAY BLUE MOON 10. Oktober 2017 | Theater in der Josefstadt, Wien

UWE MÜLLER

EIN WEIHNACHTSTRAUM Perfekte Einstimmung auf das Fest

28. November 2017 | Uwe Müller Musikproduktionen

MINDEN


MUSIKTHEATER

MINDEN

BARRY COLLINS

DIE SCHÖNE UND DAS SCHEUSAL In einem verborgenen Schloss lebt ein unheimliches Wesen. Dort gibt es enorme Reichtümer, aber es herrscht auch große Einsamkeit. In dieses Schloss, das niemand freiwillig betreten mag, verirrt sich durch Zufall ein Kaufmann. Er bedient sich von den Schätzen, doch dafür zahlt er einen hohen Preis: Um die Schuld einzulösen, soll sich seine schöne Tochter in die Hände des Scheusals begeben. Das bekannte Märchen erzählt davon, wie schwer es ist, den wahren Kern der Dinge zu sehen und sich von Äußerlichkeiten nicht blenden zu lassen. Eine Koproduktion der Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica e. V. und des Stadttheaters Minden

PREMIERE 6. DEZEMBER 2017 STADTTHEATER MINDEN

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SCHAUSPIEL

MINDEN

WILLIAM SHAKESPEARE

EIN SOMMERNACHTSTRAUM 28. September 2017 | bremer shakespeare company

JÉRÔME ENRICO

PAULETTE – OMA ZIEHT DURCH 1. Oktober 2017 | a.gon Theater, München

MICHAEL ENDE

MOMO

4. Oktober 2017 | Theater der jungen Welt, Leipzig

ESTHER RÖLZ

4YOUREYESONLY 6. Oktober 2017 | Westfälisches Landestheater, Castrop-Rauxel

MAX FRISCH

HOMO FABER 7. Oktober 2017 | Altonaer Theater

FAMILIE FLÖZ

HOTEL PARADISO 16. Oktober 2017 | Eine Koproduktion von Familie Flöz, Theaterhaus

Stuttgart und Theater Duisburg

MATTHIAS HARRE

VOM FISCHER UND SEINER FRAU 17. Oktober 2017 | Trotz-Alledem-Theater, Bielefeld

MICHAEL ENDE

DIE UNENDLICHE GESCHICHTE 19. Oktober 2017 | Junges Theater Bonn


SCHAUSPIEL

MINDEN

ERICH VIRCH

HALBGOTT IN NÖTEN 20. Oktober 2017 | Komödie am Altstadtmarkt, Braunschweig

GILLES DYREK

WEIHNACHTEN AUF DEM BALKON 14. November 2017 | Komödie Winterhuder Fährhaus, Hamburg

MARC-UWE KLING

DIE KÄNGURU-CHRONIKEN 18. November 2017 | Altonaer Theater

JEANNE-MARIE LEPRINCE DE BEAUMONT

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST

21. November 2017 | Westfälisches Landestheater, Castrop-Rauxel

ALESSANDRO BARICCO

NOVECENTO DIE LEGENDE VOM OZEANPIANISTEN 23. November 2017 | Hamburger Kammerspiele

RONALD HARWOOD

ENTARTETE KUNST DER FALL CORNELIUS GURLITT 24. November 2017 | Renaissance-Theater Berlin

CHARLES DICKENS

DER WEIHNACHTSHASSER 27. November 2017 | bader-ehnert-kommando

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TANZTHEATER

MINDEN

HANS CHRISTIAN ANDERSEN

DIE SCHNEEKÖNIGIN

26. November 2017 | Solisten und Corps de ballett des Rumänischen Staatsballetts

MUSIKTHEATER

PADERBORN

ALFRED GRÜNWALD | FRITZ LOEHNER-BEDA

DIE BLUME VON HAWAII MUSIKALISCHE LEITUNG: SEBASTIAN REGIE: INGMAR OTTO

MÜLLER

Hawaii ist von den Amerikanern besetzt. Um des lieben Friedens willen soll die hawaiianische Prinzessin Laya als Königin eingesetzt werden, ihr umtriebiger Jugendfreund Prinz Lilo-Taro als Berater. Der machthungrige Gouverneur Harrison würde den Prinzen gerne mit seiner Tochter Bessy verkuppeln, auf die ist aber schon Harrisons Sekretär Buffy ganz scharf. Der Schwerenöter Kapitän Stone hat eigene Sorgen, hat er sich doch auf der Überfahrt von Paris nach Honolulu in die berühmte Sängerin Susanne Provence verliebt – nicht ahnend, dass sich hinter dieser Tarnung Prinzessin Laya verbirgt. Als sie damit auffliegt, soll sie ihr Volk im Unabhängigkeitskampf unterstützen, kann sich aber nicht recht dafür erwärmen. Hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Kapitän Stone und ihren herrschaftlichen Pflichten verzichtet sie auf die Krone und sucht das Weite.

PREMIERE 27. JANUAR 2018 THEATER PADERBORN


SCHAUSPIEL

PADERBORN

CARYL CHURCHILL

IN WEITER FERNE REGIE: ROBERT

TEUFEL

Joan, ein junges Mädchen, beobachtet eines Nachts wie ihr Onkel Menschen in seinen Schuppen bringt und einige von ihnen brutal zusammenschlägt. Laut ihrer Tante gehört der Onkel zu einer „großen Bewegung“, die sich der „Verbesserung aller Umstände“ verschrieben hat. Weshalb verpflichtet die Tante Joan dann aber, dieses blutige Geheimnis für sich zu behalten? Einige Jahre später: Joan arbeitet inzwischen in einer Hutfabrik. Zwischen ihr und ihrem Arbeitskollegen Todd entsteht eine zarte Beziehung, die aber bald von der Erkenntnis überschattet wird, dass die beiden mit ihrer Arbeit ein blutiges Regime stützen. Die Welt ist zu einem alptraumhaften Wunderland verkommen; Krieg herrscht überall, zwischen Menschen, Tieren und Naturgewalten. In diesem Chaos will Joan ihre Liebe zu Todd gegen alle Widrigkeiten behaupten, um nicht auch noch den letzten Halt zu verlieren. Caryl Churchills Endzeitszenario ist eine Horrorphantasie, in der der Schrecken wie in kindlichen Alpträumen alles durchdringt und nie zu fassen ist.

PREMIERE 9. SEPTEMBER 2017 THEATER PADERBORN

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SCHAUSPIEL

PADERBORN

JACO VAN DORMAEL | THOMAS GUNZIG

DAS BRANDNEUE TESTAMENT REGIE: KATHARINA

KREUZHAGE

Gott existiert! Zusammen mit Frau und Tochter lebt er in einer Hochhauswohnung in Brüssel, schikaniert seine Geschöpfe mit unsinnigen Regeln, tyrannisiert seine Familie und hält seinen verstorbenen Sohn für ein Weichei. Doch eines Tages hat die zehnjährige Ea genug von den Machenschaften ihres Vaters: Über seinen PC veröffentlicht sie heimlich das Todesdatum jedes einzelnen Erdenbürgers und reißt von zu Hause aus. Gemeinsam mit dem Obdachlosen Victor möchte sie eine neue Apostelgeschichte schreiben. Während die Welt Kopf steht, macht sich Gott auf die Suche nach seiner Tochter – und stellt fest, dass man es als Allmächtiger unter Sterblichen gar nicht so leicht hat. Der Film des belgischen Regisseurs Jaco van Dormael (*1957) wurde 2015 schnell zu einem internationalen Publikumsliebling, den das Theater Paderborn erstmalig für die Bühne adaptiert.

PREMIERE 23. SEPTEMBER 2017 THEATER PADERBORN

JOHN VON DÜFFEL

ROBIN HOOD WEIHNACHTSMÄRCHEN REGIE: DANIELLE STRAHM MUSIKALISCHE LEITUNG: FLORIAN

WAGNER

In England herrschen schlimme Zeiten: auf dem Thron sitzt der habgierige König John, in dessen Namen der Sheriff von Nottingham


SCHAUSPIEL

PADERBORN

dem Volk auch noch das letzte Geldstück aus der Tasche zieht. Doch ein Mann will sich das nicht länger gefallen lassen: der Rächer der Enterbten, der Beschützer von Witwen und Waisen - Robin Hood! Zusammen mit seinen Freunden Little John und Bruder Tuck versteckt er sich in den Wäldern und gründet eine Räuberbande. Denn nun wollen sie den Spieß umdrehen, die Reichen bestehlen und das Geld an die Armen zurückgeben. Mit Witz und List tricksen Robin und seine Gefährten die Obrigkeit immer wieder aus; trotz der Gefahr, in der er ständig schwebt, nimmt Robin sogar an einem Wettbewerb für Bogenschützen teil. Dort trifft er auch die bezaubernde Lady Marian wieder und weiß nun, wofür er auch kämpft: das Herz der schönen Dame.

PREMIERE 9. NOVEMBER 2017 THEATER PADERBORN

WERNER SCHWAB

DIE PRÄSIDENTINNEN REGIE: MARIE-SOPHIE

DUDZIC

Im Fernsehen wird die Papstmesse übertragen. Um diesem heiligen Moment beizuwohnen, treffen sich die drei alternden Frauen Erna, Grete und Mariedl. Erna hat sich der Religion und der Sparsamkeit verschrieben, gießt ihren Kaffee mit Klopapier auf und träumt von einer Liaison mit dem Fleischer Wottila. Grete dagegen kommt mit dem Verlust ihrer sexuellen Reize nicht wirklich gut zurecht, hat sich ihren Dackel Lydi zur neuen Lebenspartnerin erkoren und fantasiert sich heimlich eine Zukunft als Gutsherrin mit dem feschen Freddy herbei. Zufrieden mit ihrem Schicksal scheint allein die fromme Mariedl: Als Klofrau wühlt sie mit gottesfürchtiger Nächstenliebe im Schmutz der anderen. Aber heute Abend wird abgerechnet: Mit missratenen Kindern,

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SCHAUSPIEL

PADERBORN

unfähigen Männern und verpassten Chancen. Größenwahnsinnige Wunschträume steigern sich zu rauschhaften Visionen, bis Mariedl damit beginnt, die Lebenslügen der Pensionistinnen aufzudecken.

PREMIERE 18. NOVEMBER 2017 THEATER PADERBORN | STUDIO

KUNST LEUCHTEN MÖBEL PORZELLAN

Alles, was das Leben schöner macht!

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Markt 5 Paderborn


SCHAUSPIEL

PADERBORN

BERTOLT BRECHT

MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER REGIE: MALTE

KREUZFELDT

Die Marketenderin Anna Fierling Courage genannt, Mutter zweier strammer Söhne und der stummen Kattrin, zieht im Dreißigjährigen Krieg durch das verwüstete Europa den großen Heeren hinterher – um „ihren Schnitt“ zu machen und das tägliche Überleben zu sichern. Ihren Krieg lässt sich die anpassungsfähige Geschäftsfrau von niemandem vermiesen. Aber das große Geschäft mit dem Verderben zu machen, ist nicht so einfach. Der Krieg lässt nicht mit sich feilschen und fordert ihr, während die Jahre vergehen, nach und nach immer mehr ab. Bertolt Brecht (1898-1956) schrieb „Mutter Courage“ im schwedischen Exil innerhalb von fünf Wochen. Ursprünglich als Warnung an seine Gastgeber gedacht, keine Geschäfte mit Hitler zu machen, hat es durch die leider unveränderte Langlebigkeit von bewaffneten Konflikten und Kriegsgewinnlern bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

PREMIERE 25. NOVEMBER 2017 THEATER PADERBORN

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SCHAUSPIEL

PADERBORN

EVAN PLACEY

GESUNDE BEZIEHUNGEN REGIE: KATHARINA

KREUZHAGE

Wenn Sexualkunde ein Kriegsgebiet ist, dann steckt die Lehrerin Diane mittendrin. In ihrer bisherigen Laufbahn hat sie sich auf diesem Schlachtfeld bereits weit vorgewagt, möglicherweise zu weit. Ihre Erinnerung an eine regnerische Samstagnacht ist schon so gut wie verblasst, als plötzlich Freddie, ihr ehemaliger Schüler, Diane um ein Treffen bittet. Freddie will mit Diane sprechen – über jene Nacht vor sieben Jahren, als er regendurchnässt und wie ein getretener Hund vor ihrer Tür stand. Über jene Nacht, in der die Grenze zwischen Lehrerin und Schüler möglicherweise überschritten wurde. Der kanadisch/britische Autor Evan Placey wuchs in Toronto auf und lebt in London. Sein erstes abendfüllendes Theaterstück mit dem Titel „Mother of Him“ (2010) gewann den King’s Cross Award for New Writing, Canada’s RBC National Playwriting Competition und den Samuel French Canadian Play Contest. „Gesunde Beziehungen“, 2015 in London uraufgeführt, zeigt das Theater Paderborn in der deutschsprachigen Erstaufführung.

PREMIERE 17. MÄRZ 2018 THEATER PADERBORN | STUDIO

Neuer Platz 3 • Paderborn • www.bobberts.de Täglich von 11 bis 23 Uhr


SCHAUSPIEL

PADERBORN

AYAD AKHTAR

DIE UNSICHTBARE HAND Von pakistanischen Untergrundkämpfern entführt, sitzt der amerikanische Banker Nick in einer Zelle irgendwo im Punjab und fürchtet um sein Leben. Die Anhänger des Imam Saleem verlangen ein Lösegeld von 10 Millionen Dollar, mit denen angeblich lokale Wohltätigkeitsprojekte finanziert werden sollen. Eine Summe, die Nick nicht hat und die auch, da ist er sich sicher, niemand für ihn aufbringen wird. So versucht er durch Spekulationen an den globalen Finanzmärkten sein Lösegeld selbst zu verdienen, um sich freizukaufen. Der Plan scheint aufzugehen. Doch je mehr Geld sich auf den Konten der Terroristen anhäuft, desto größer wird die Versuchung, es nicht nur für wohltätige Zwecke einzusetzen. Ayad Akhtar (*1970) studierte Theater an der Brown University in Rhode Island, Schauspiel bei Jerzy Grotowski in Italien und Regie an der Columbia University in New York. Er schreibt für Theater, Film und Fernsehen. Für sein Stück „Geächtet“ erhielt er 2013 den Pulitzer Preis für das Beste Drama und 2015 den Tony Award. In dem Thriller „Die unsichtbare Hand“ untersucht er das Verhältnis zwischen dem Terrorismus unserer Tage und der umfassenden Macht des Finanzmarktes.

PREMIERE 23. MÄRZ 2018 THEATER PADERBORN

www.kulturfuehrer-owl.de

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SCHAUSPIEL

PADERBORN

OLIVER KLUCK

DAS SCHEISSLEBEN MEINES VATERS, DAS SCHEISSLEBEN MEINER MUTTER UND MEINE EIGENE SCHEISSJUGEND REGIE: FANNY

BRUNNER

Der idyllische Wallfahrtsort Altötting in der Nachkriegszeit. Hier wächst der Autor Andreas Altmann auf. Und hier lässt er die Tyrannei seines brutalen Vaters über sich ergehen. Schonungslos blickt er zurück auf die Kindheit im erzkatholischen Provinzkaff und auf das durch Nationalsozialismus und Krieg zutiefst gestörte Familienoberhaupt, das den Sohn bis zur Bewusstlosigkeit prügelt; auf die Mutter, die selbst zu schwach ist, ihre schützende Hand über ihn zu legen; auf ein Kind, das täglich ums Überleben kämpft. Erst als Jugendlicher schafft es Altmann, aus dem Gefängnis Familie auszubrechen. Später wird er darüber sagen: „Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet.

PREMIERE 26. MAI 2018 THEATER PADERBORN | STUDIO

www.kulturfuehrer-owl.de


SCHAUSPIEL

PADERBORN

WILLIAM SHAKESPEARE

RICHARD III. REGIE: MARTIN

SCHULZE

Richard, Herzog von Gloster, hat große Pläne: Er, der Hässliche, Verbitterte, Bucklige und Hinkende will König von England werden. Er ist besessen davon, sein Ziel zu erreichen, obwohl er dafür weder irgendeine Qualifikation noch den Hauch einer Chance besitzt. Sein älterer Bruder Edward regiert, der zweite Bruder Clarence und andere Rivalen drohen seinem Streben gefährlich zu werden. Doch zu seinem Aufstieg ist Richard jedes Mittel recht: Schmeichelei, Fälschung, Betrug und Mord, serviert mit dem Lächeln eines professionellen Blenders. So räumt er seine Feinde beiseite und verspricht seinen Unterstützern neben eigenen Vorteilen den Erhalt der nationalen Sicherheit. Und währenddessen schweigt das Volk, aus Ungläubigkeit, Angst oder Gleichgültigkeit. So macht Richard als schurkischer Politdarsteller sogar das Publikum zu willigen Komplizen, die sich der Faszination für das Hässliche und den „aufhaltsamen Aufstieg“ eines Monstrums nicht entziehen können. William Shakespeares (1564-1616) Drama, um einen gefühlskalten Intriganten auf dem englischen Thron, zählt zu seinen frühesten Arbeiten und zu den bedeutendsten Bühnenstücken der Weltliteratur. Der Stoff wurde bereits mehrfach verfilmt, unter anderem mit Laurence Olivier und Ian McKellen in der Hauptrolle.

PREMIERE 2. JUNI 2018 THEATER PADERBORN

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SCHAUSPIEL

PADERBORN

FRANZ SCHULZ | PAUL FRANK

DIE DREI VON DER TANKSTELLE REGIE: INGMAR

OTTO

Gut gelaunt kehren die drei Millionäre Willy, Hans und Kurt von ihrer Weltreise zurück – und fallen aus allen Wolken, als sie erfahren, dass sich ihr Bankier mit dem gemeinsamen Geld auf die FidschiInseln abgesetzt hat. So stehen die drei Lebemänner plötzlich vor dem Bankrott. Doch Aufgeben kommt gar nicht in Frage! Als Pächter einer heruntergekommenen Tankstelle planen Willi, Hans und Kurt ihr ganz großes Comeback. Und nicht nur finanziell geht die Rechnung auf: Zwischen Zapfsäule und Luftdruckmessgerät lernt jeder eine bildhübsche junge Frau kennen und lieben. Als sich aber herausstellt, dass es sich bei allen dreien um ein und dieselbe Dame handelt, wird ihre Männerfreundschaft auf eine harte Probe gestellt. Franz Schulz (1897-1971) verfasste das Drehbuch zu dieser schwungvollen Komödie gemeinsam mit Paul Frank (1885-1976). Die berühmte Verfilmung mit Heinz Rühmann, Willy Fritsch und Oskar Karlweis wurde 1930 im Berliner Gloria-Palast uraufgeführt und gilt – nicht nur dank unvergesslicher Schlager wie „Ein Freund, ein guter Freund“ – als erster deutscher Blockbuster. Koproduktion mit dem Kammertheater Karlsruhe

PREMIERE 9. JUNI 2018 FREILICHTSTÜCK VOR DER STADTBIBLIOTHEK


IMPRESSUM

Herausgeber: Jürgen Lindemann Medien Kommunikation e. K., Dreesgen 1 33617 Bielefeld, Tel.: 0521.14 08 76, Fax 0521.14 22 94 AG Bielefeld HRA 14282, USt.-ID. DE153365381 www.kulturfuehrer-owl.de

Druck: Hans Gieselmann Druck und Medienhaus GmbH & Co. KG

Bildnachweis: S 1 Christian-Seidel_pixelio.de.jpg | S 2 Uli Hartmann | S 17 | 18 | 35 | 39 | 96 Jürgen Lindemann | S 65 Ken Howard Metropolitan Opera

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Daten, Termine und die enthaltenen Angaben sind mit größter Sorgfalt zusammengestellt worden, jedoch ohne Gewähr. Sämtliche Ansprüche wegen Unvollständigkeit oder Fehler werden abgelehnt. Änderungen entnehmen Sie bitte den aktuellen Programmhinweisen z. B.: www.kulturfuehrer-owl.de.

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Liebe Leserin, lieber Leser, für diese Ausgabe von Einkaufen & Genießen haben wir einen jungen Önologen gewinnen können, der über sein Spezialgebiet „Wein aus Griechenland“ informiert. Neu in der Region der „Gorilla Verlag“ - ein heißer Tipp für alle, die nicht nur auf „Happy End“ stehen. Ebenfalls neu in der Region „Kopf und Körper“. Diese Skulptur ist seit Kurzem in Bad Driburg zu sehen und zu besteigen. Wussten Sie schon, dass die Metropolitan Opera regelmäßig „in Gütersloh gastiert“ - mehr auf Seite 28. Bitte beachten Sie für Ihre aktuellen Planungen: www.kulturfuehrer-owl.de Viel Vergnügen bei Kultur und Genuß in Ostwestfalen-Lippe wünscht Ihnen Ihr Jürgen Lindemann

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WEIN AUS GRIECHENLAND

THOMAS MANOLIS

WEIN AUS GRIECHENLAND Der Weinanbau hat in Griechenland eine weit zurückreichende Tradition. Bereits in der Antike brachten die Griechen den Wein nach Italien, von wo aus er bis an den Rhein verbreitet wurde, und auch in Frankreich wurde der Weinanbau im Wesentlichen durch die Griechen begründet - die dort schon lange vor den Römern Handel trieben. Bei Ausgrabungen auf Kreta wurden Hinweise auf die Weinherstellung schon aus der frühen Bronzezeit gefunden. Die frühen Kenntnisse und Erfolge um den Weinanbau und die Herstellung von Wein, wurden während der Zeit, in der Griechenland zuerst zum Byzantinischen Reich und später zum Osmanischen Reich gehörte, nicht weiterentwickelt. Es wurden vorwiegend einfache Weine hergestellt. Erst nach 1974, dem Ende der Militärdiktatur, wendete sich das Blatt. Die Geschichte des modernen Weinanbaus in Griechenland ist also jung - noch keine fünfzig Jahre alt.


WEIN AUS GRIECHENLAND

Vielen frühen Griechenland-Urlaubern wird „Retsina“ in Erinnerung sein. Ein geharzter aromatischer Weißwein, der, je nach Belieben, Athen auch schon mal mit Cola gemischt angeboten wurde. Heute stellt sich der griechische Wein vollkommen anders dar. KlassiWeinanbaugebierte sche, europäische Rebsorten wie Cabernet Sauvignon oder Sauvignon Blanc wurden von erfahrenen Önologen durch autochthone wie Xinomavro, Assyrtiko oder Malagousia ergänzt oder auch ersetzt. Je nach den Gegebenheiten der Lage wurden nach und nach die am besten geeigneten Rebsorten angepflanzt und weiter kultiviert. Ein Ergebnis sind moderne Weine, die durch professionelle Pflege den Gaumen kitzeln. Ein anderes zeigt sich darin, dass griechische Weinanbauregionen und Winzer größere Bekanntheit erlangen, wie z. B. Ktima Gerovassiliou aus Epanomi, Alpha Estate aus Florina oder auch Ktima Sigala von Santorini. Griechenland ist das älteste Land auf dem Kontinent, das Wein produziert. Das Bild des modernen heutigen griechischen Weins, prägen einige große Weingüter und zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen, sowie einige landwirtschaftliche Genossenschaften - insgesamt sind es über 600 Weingüter. Für 2012 weist The Wine Institute, San Francisco, USA, eine Anbaufläche von 1.108.095 Ar und Weinproduktion 3.1 Millionen hl aus, was etwa 1,2 Prozent der Weltproduktion entspricht.

DAS KLIMA Die ideale geographische Lage Griechenlands, zwischen dem 35. und 41. nördlichen Breitengrad, das mediterrane Klima, die Nähe des Meeres, die Wirkung des nächtlichen Taus auf den Inseln sowie an der Küste schaffen ideale Bedingungen für das Gedeihen der Weinbeeren. Ein Terrain also, das bestens für den Anbau und die Herstellung von qualitativ hochwertigen Weinen geeignet ist.

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WEIN AUS GRIECHENLAND

DIE QUALITÄT Basierend auf Herkunftsbezeichnungen und definierten Qualitätsstandards werden mehr als 350 Rebsorten aufgeführt, alte autochthone Rebstöcke oder Reben griechischen Ursprungs. In den letzten Jahren wurden in Griechenland erfolgreich praktisch auch alle bekannten internationalen Rebsorten angepflanzt und erfolgreich kultiviert. Zurzeit gibt es 33 geschützte Ursprungsbezeichnungen - OPAP - wobei in verschiedenen Gebieten mehrere Rebsorten angebaut werden -, darunter sieben liebliche, getrocknete oder Likörweine wie „Muscat“ und „Mavrodaphne“. Diese qualitativ hochwertigen Weine machen knapp 10  % der produzierten Gesamtmenge aus. 20 % der Weine sind mit einer geografischen Angabe (OPE) regional gekennzeichnet. Die überwiegende Mehrheit (66 %) sind Tafelweine mit (TI) und ohne Herkunftsangabe (EI) (2012, Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Athen).

WEINANBAUGEBIETE IN GRIECHENLAND Die Weinanbaugebiete erstrecken sich von Thrakien bis Kreta und den Inseln der Ägäis bis zu den Ionischen Inseln. Der Weinanbau erfordert je nach der Region oft spezielle und einzigartige Techniken, er erfolgt oft fast ausschließlich von Hand. Der Einsatz von Maschinen ist häufig nicht möglich. Diese Produktionsbedingungen erhöhen signifikant die Kosten der Weinbeeren. Bei geringer Ausbeute ist die Qualität hervorragend.

NEUE WEINGÜTER AUF ALTEN PFADEN TRADITION TRIFFT INNOVATION In den letzten Jahren wurden von jungen Önologen neue Anbaugebiete erschlossen, auch, um mit autochthonen Rebsorten an die alte Tradition des griechischen Weins anzuknüpfen.

THRAKIEN Unser Weg zur Identität des Weins in Griechenland beginnt in Thrakien, der Heimat des Dionysos. Hier liegen die zuletzt umstrukturierten Weinanbaugebiete in Nordgriechenland. Von dort, aus Maronia, kommt der berühmte Wein, den schon Odysseus und Polyphem getrunken haben. Neben der klassischen Mavroudi-Rebe werden hier auch moderne Weine produziert, wie Cabernet Sauvignon.


WEIN AUS GRIECHENLAND

DRAMA In Drama werden von den Pionieren des Weinbaus seit den späten 1980er Jahren vor allem internationale Rebsorten angepflanzt. Neben dem vorherrschenden Cabernet Sauvignon findet man dort auch häufig Merlot. Die hier angebauten Weißweine zeichnen sich durch ihre geschmackliche Feinheit und ihre aromatische Intensität aus. Die Rotweine, wie Nebbiolo, sind üppig, voll im Geschmack und lagerfähig.

KAVALA In Kavala, Pangaion, wurde bis zum frühen 20. Jahrhundert Tabak angebaut. Seitdem erobert der Wein wieder sein traditionelles Revier zurück. Erstaunliche Weine kommen von hier. Angebaut werden sowohl die autochtonen Weine wie Limnio als Rot- und Assyrtiko als Weißwein, wie auch die in Griechenland heimisch gewordenen Reben aus Frankreich und Italien. Das größte Weingut in Griechenland, Chalkidiki, hat neue Wege beschritten bei der Anpflanzung der internationalen Sorten und für die Wiederbelebung eines der besten griechischen Weißweine gesorgt: Malagousia wird mittlerweile fast in ganz Griechenland angebaut.

THESSALONIKI In der Gegend um Thessaloniki fällt die Entscheidung schwer, sich zwischen den ansässigen Winzern in Epanomi, Agios Athanasios, Arethusa, Vertiskos, Sochos und anderen zu entscheiden. Die beeindruckenden Weingüter und -kellereien unterstreichen das Potential der einheimischen und internationalen Sorten in der optimalen Art und Weise. Viele Winzer in dieser Gegend stellen einen modernen und gut

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WEIN AUS GRIECHENLAND

gemachten Retsina her. Ein besonderer Wein, der nicht mehr mit den Vorurteilen der Vergangenheit belastet ist.

KOZANI Kozani, mit den Lagen Velvento und auch der schönen Siatista mit den berühmten maschinell getrockneten Moschomavro Trauben - der Franzose Pukevil beschreibt sie schon im Jahr 1806 als die besten Mazedoniens - ist nach wie vor ein Teil der neuen Wein-Landkarte Griechenlands.

THESSALIEN In Thessalien wurde das Weinanbaugebiet Rapsani, mit den autochtonen Rebsorten Krasato, Stavroto, Xinomavro, vergrößert besonders um den Ort Mesenikola, wo qualitativ hochwertige Weine aus Mavro Mesenikola erzeugt werden.

EPIRUS In der bergigen Region Epirus, liegen um Metsovo verschiedene Weingüter, die zuerst den Cabernet Sauvignon präsentierten, während in Zitsas die weiße Debina-Rebe wieder angebaut und weiter kultiviert wurde. Seit vielen Jahren, fast seit der Gründung des neuen griechischen Staates, ist die geografische Region „Zentralgriechenland“ mit den großen Weinregionen in Böotien mit der Halbinsel Euböa und Attika Lieferant großer Mengen Weins, zunächst vor allem Retsina als Landwein (EI). Heute findet man hier die Rebsorten Roditis, Savatiano, die verfeinert werden können mit anderen wie Malagouzia, Assyrtiko oder auch Syrah und Cabernet. Beeindruckende Ergebnisse resultieren daraus. Die Fülle der OPE-Weine aus dieser Region (mehr als nirgendwo sonst in Griechenland) bestätigt dies nachdrücklich. Rund um Atalanti werden wieder autochtone Sorten gepflanzt wie Savvatiano. Internationale Rebsorten sind hier mehr oder weniger weit verbreitet. Der hier ansässige Winzer Hatzimichali war einer der ersten, der moderne Flaschen mit Korken einsetzte. Seine Spezialität ist der rote Cabernet.

PELOPONNES Der Peloponnes ist das Herzstück des Weinanbaus in Griechenland.


WEIN AUS GRIECHENLAND

Etwa 1/3 der Gesamtmenge wird hier produziert. Den bereits berühmten Weinanbaugebieten des Peloponnes wurde im Jahr 2010 eine neue Ursprungsbezeichnung hinzugefügt: Monemvasia, wo auch der gleichnamige Weißwein erzeugt wird.

MALVASIA Malvasias Ursprung kann Jahrhunderte zurückverfolgt werden. Von hier kommt ein angenehmer halbtrockener Weißwein, der auch als Dessertwein angeboten wird. Monemvasia ist mit einem Anteil von mindestens 51% in Kombination mit Kydonitsa, Assyrtiko und Asproudi enthalten. Mit großem Ehrgeiz ist es hier gelungen, den Mythos des Weins Malvasia aus dem 12. Jahrhundert wieder zu beleben.

MONEMVASIA | PAROS | KRETA In dem Dreieck zwischen Monemvasia, südl. Peleponnes, Paros und Kreta wird Malvasia Wein aus den eigenen lokalen Sorten Monemvasia, Assyrtiko, Athiri, Thrapsathiri, Liatiko, Muscat weiß, Muscat Spina und Malvasia di Candia Aromatica erzeugt. Diese Weinregionen erfüllen seit 2011 die OPE-Standards. Die Weine, die auf den Inseln erzeugt wurden, waren ein Juwel von unschätzbarem Wert für Griechenland. Einigen Winzern gelang es, diese alte Tradition bis heute intakt zu halten, während andere gerade damit beginnen sie wieder zu beleben.

IKARIA | CHIOS | TINOS Auch auf den Inseln Ikaria, Chios und Tinos versuchen die Winzer die Erinnerung an glorreiche Weine wie Pramneios die Ariousios usw. zum Leben zu erwecken. Autochthone Sorten wie Fokiano, Begleri, Mandilaria, Krasero, Chiotiko, Assyrtiko und Mavrotragano zeigen ihre qualitativen sowie quantitativen Potentiale, um sich für den großen Showdown mit dem internationalen Markt vorzubereiten.

TRADITIONELLE WERTE, MODERNE „VERPACKUNG“ Die Weinregionen in Griechenland ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Traditionelle und moderne Werte werden miteinander verbunden. Die klassischen Weinregionen beeindrucken ihre leidenschaftlichen Kenner oft mit modernem, zeitgemäßen Wein.

MAZEDONIEN In Mazedonien, in Naoussa und Amyntaio, wird Xinomavro auf unterschiedliche Weise ausgebaut. Die von hier stammenden OPAP Weine tragen den Namen der Ortschaft aus der sie kommen. Naoussa wird nur als Rotwein ausgebaut während Amyndeo als Rosé- und Rotwein angeboten wird.

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WEIN AUS GRIECHENLAND

PELOPONNES Die Region des Peloponnes, Nemea mit ihrem beeindruckenden Agiorgitiko, einem der wichtigsten Vertreter des gleichnamigen griechischen Weins. Um Patras hat man die Qualität der Roditis-Reben in den letzten Jahren erheblich verbessert. Der Wein aus Nemea zeichnet sich aus durch aromatische Vielfalt, intensive Farbe und Geschmack. Roditis andererseits ist häufig die Basis für Bio-Weine. Herkömmliche Weinbereitung und milde alternative Techniken (organische, natürliche Weine etc.) werden hier gepflegt.

MANTINEA In der aromatischen Zone von Mantinea, fast im Herzen des

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Mi. bis So. ab 17:30 Uhr Duisburger Str. 30 • Bielefeld Telefon 0521.429053 • www.salvadors.info


WEIN AUS GRIECHENLAND

Peloponnes, herrscht ein angenehmes Klima, das die Vegetation begünstigt. Von hier kommt Wein, der sich zu der kleinen Gruppe von OPE-Weinen hinzufügt und aus der Moshofilero-Rebe erzeugt wird.

KRETA Aber die absolute größte Veränderung geschieht auf Kreta. Die Insel ist eine bedeutende Weinregion, dort wird etwa ein Viertel des einfachen griechischen Weins produziert. Hier findet immer noch eine Revolution statt. Moderne Weingüter, junge Winzer, Neuanpflanzungen autochthoner Sorten wie Plyto, Vidiano nicht zu vergessen, Dafni, und andere, aber auch Cabernet, Sangiovese sowie erfolgreiche Experimente in neuen Mischungen haben Kreta ein anderes, größeres Potential erschlossen. Von den übrigen Inseln der Ägäis sind Weinanbaugebiete auf Samos und Limnos bekannt. Eine Auslese aus getrocknetem Muscat streichelt die Gaumen. Bei internationalen Wettbewerben gewinnt er bedeutende Auszeichnungen und Preise, während Rhodos Anerkennung für Schaumwein mit der Einführung der Ursprungszone bekommt.

SANTORIN Auf Santorin ist eine erstaunliche Entwicklung der Assyrtiko-Traube im Gange, die auch der Riesling Griechenlands genannt wird. Die Bemühungen, die Erzeugung von OPE-Weinen zu erhöhen, sind bemerkenswert. In der Tat schätzt der Weinliebhaber das Ergebnis und in gleichem Maße nimmt die internationale Anerkennung der Einzigartigkeit des Weins zu.

KEFALONIA Schließlich die Ionische Insel Kefalonia mit den autochthonen Rebsorten Robola und Mavrodaphne. Dort verfolgt man einen festen Kurs bei der Verbesserung der Qualität durch moderne Vinifikation und durch die einfache – Kunstdünger freie traditionelle Art der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Die Winzer in Griechenland haben in den knapp fünfzig Jahren des modernen Weinbaus viel geleistet. Die Basis für den Erfolg der Zukunft ist gelegt, doch es bleibt viel zu tun, um das Ziel zu erreichen.

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JACQUES’ WEIN-DEPOT: WEINKULTUR SEIT 1974 Als Jacques Héon und Dr. Olaf Müller-Soppart im Oktober 1974 in Düsseldorf ihr erstes Wein-Depot eröffneten, hatten sie eine klare Vision: Die Weine kommen direkt vom Winzer, die Kunden können kostenlos und ohne Kaufverpflichtung probieren, das Personal berät kompetent und die Qualität wird lückenlos kontrolliert. Der Slogan „Probieren wie beim Winzer“ trifft bis heute den Punkt. Wo sonst hat man die Möglichkeit, authentische Winzerweine aus namhaften Anbaugebieten in ganz Europa und Übersee in der eigenen Nachbarschaft zu probieren? Für die gleichbleibend und nachhaltig hohe Qualität gibt es mehrere Gründe: den persönlichen Kontakt der Einkäufer zu den Winzern, die regelmäßigen Kontrollen der Weingüter, die Analyse jedes Weins im hauseigenen Labor und die hundertfache Vorverkostung durch die Experten von Jacques’. Durch diesen lückenlosen Qualitätssicherungsprozess von der Rebe bis zur Flasche kann jedes Depot seinen Kunden die anstandslose Rücknahme bei Nichtgefallen und Korkfehlern garantieren. Weitere Vorteile, die Jacques’-Kunden genießen, sind Parkplätze direkt am Depot und die kostenlose Kundenkarte: Damit erhalten sie bei jedem Kauf drei Prozent in Form von Bonuspunkten und werden regelmäßig über speziell für sie ausgewählte, vergünstigte Weine informiert.

Jacques’ Wein-Depots im Großraum Ostwestfalen-Lippe: 33619 33605 32257 32427 33102

Bielefeld-Babenhausen, Babenhauser Straße 112 Bielefeld-Sieker, Detmolder Straße 241 Bünde, Blankener Straße 12 Minden, Stiftstraße 51-55 Paderborn, Rathenaustraße 2

weitere Depots auf jacques.de/weindepots Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Wollrausch

Gehrenberg 18 | 33602 Bielefeld www.wollrausch.com


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KOPF UND KÖRPER

NEUE SKULPTUR IM GRÄFLICHEN PARK

Der Gräfliche Park, Bad Driburg, ist um eine Attraktion reicher. „Kopf und Körper“ eine Skulptur von Michael Sailstorfer steht dort im Zentrum des Irrgartens, der damit im Mai dieses Jahres komplettiert wurde, so Annabelle Gräfin v. Oeynhausen-Sierstorpff während der Einweihung. Der Künstler Michael Sailstorfer lebt und arbeitet heute in Berlin. Geboren und aufgewachsen ist er in Bayern. Mit dem Vater, einem Bildhauer, besuchte er schon früh Vernissagen und wurde in die Welt der Kunst eingeführt. Seine eigenen Ausstellungen führten ihn seit 2002 u. a. nach Kleve, aber auch nach Genf, Oslo, Mailand und Los Angeles. Sailstorfer, geboren 1979, wird zu den wichtigsten Impulsgebern seiner Generation gezählt und steht auf der Liste der „100 Köpfe von morgen“. Sein Werk „Kopf und Körper“ steht in einer speziellen, eigens für diesen Standort entwickelten, Form seit dem 30. Mai 2017 in Ostwestfalen-Lippe, präzise gesagt in dem 253 Jahre alten Landschaftspark von Bad Driburg und dort in dem erst 2009 angelegten Irrgarten. Die begehbare Skulptur ist aus Holz gefertigt, die Plattform ist über eine Leiter erreichbar. Eingesetzt dafür hat sich die Vorsitzende der Diotima Gesellschaft e.V., Annabelle Gräfin v. Oeynhausen-Sierstorpff, die in Ihrer Begrüßung anmerkte: „Es ist gelungen, diese Skulptur ohne öffentliche Fördergelder, nur durch Spenden hierher zu holen - und das freut mich ganz besonders.“ In seiner Einführung wies Roland Nachtigäller, Künstlerischer Direktor des Marta Herford, auf die vielfältigen Interpretationsansätze hin, welche die Skulptur in sich birgt und insbesondere auch durch ihren Standort in dem Mittelpunkt dieses Labyrinths. Nähert man sich dem im Zentrum gelegenen Aussichtspunkt ändert sich ständig die Perspektive, aus der man die Skulptur betrachtet. So können die Stacheln eines urzeitliches Tieres erkannt werden oder ein einäugiger Zyklop oder die Schießscharten eines


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Michael Sailstorfer, Annabelle Gräfin v. Oeynhausen-Sierstorpff, Roland Nachtigäller

Wehrturmes und vieles mehr. Aus dem Naturstoff Holz ist die Skulptur gefertigt, auch ein Ansatz für dauernde Veränderung, die sich durch die Verwitterung des Materials ergibt. Ebenso bieten sich dem Betrachter auch aus dem Inneren der Skulptur hinaus immer neue Perspektiven. Ansichten auf den umgebenden Irrgarten, dessen Systematik sich von oben erschließen lässt, Ansichten in die weitläufige Parklandschaft des Gräflichen Parks. Michael Sailstorfer wurde während seines Studiums von 1999 bis 2005 an der Akademie der Bildenden Künste, München, von Prof. Olaf Metzel betreut. Weltweite Aufmerksamkeit erlangte Sailstorfer durch zahlreiche Ausstellungen in Europa sowie in Nord- und Südamerika. Auch Aufenthalte in der Villa Aurora, Los Angeles im Jahr 2005 und dem Internationale Atelierprogramm, Büro für zeitgenössische Kunst Norwegen, Oslo, 2006, trugen zu seiner Bekanntheit bei.

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KULTURSEKTRETATIAT NRW

KULTURSEKRETARIAT NRW GÜTERSLOH Räume schaffen. Impulse setzen. Ideen fördern: Das Kultursekretariat NRW Gütersloh setzt sich für Kreativität, Vielseitigkeit und künstlerische Qualität in ganz Nordrhein-Westfalen ein. Zusammen mit seinen Mitgliedsstädten organisiert das Sekretariat kulturelle Projekte, die es mit Landesmitteln fördert. Ziel ist eine noch intensivere Kooperation, um die kommunale Kulturarbeit zu optimieren. Dabei verfolgt das Kultursekretariat seit jeher das sogenannte „Bottomup-Prinzip“, also die Projektgenese aus den Mitgliedsstädten heraus. In den Arbeitskreisen Musik, Bildende Kunst und Theater sowie in vielen Projektgruppen werden nah am Bedarf der Städte und mit Blick auf die Perspektive der künstlerischen Qualitätssteigerung Förderprogramme entwickelt. Der fachliche Austausch der Szenekenner aus den Städten belebt das Netzwerk und bildet einen großen Wissens-Pool, aus welchem alle Beteiligten schöpfen können. Das Kultursekretariat NRW Gütersloh entwickelt kulturpolitische Ziele für die mittleren und kleineren Städte in der Fläche und im ländlichen Raum und orientiert sich in der Setzung der Schwerpunktthemen auch am Kulturförderplan des Landes. Kulturelle Bildung, Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche, Digitalisierung und individuelle Künstlerförderung sind nur einige der Bereiche, die das Kultursekretariat NRW Gütersloh bearbeitet. 1980 vereinigten sich die nichttheatertragenden Städte nach dem Beispiel der Großstädte und vereinten sich zum Kultursekretariat NRW. Aus 24 Gründungsstädten sind über 70 Mitgliedsstädte geworden. Die Aufgabe ist immer noch die des einstigen Gründungsauftrags: Fördermittel aus dem Kulturetat des Landes einsetzen, um die kommunale Kulturarbeit in den Mitgliedsstädten zu qualifizieren. www.kultursekretariat.de


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EIN FEST FÜR DIE SINNE Ein Paradies für die Liebhaber und Liebhaberinnen der italienischen Lebensart ist der Grande Mercato Andronaco in Sieker. Schon der Name macht deutlich, dass hier einiges zu erwarten ist. Rund siebentausend verschiedene italienische Spezialitäten auf 1.500 Quadratmetern, eine echte Herausforderung. Natürlich könnten es noch viel mehr Artikel sein aber nicht die Quantität macht den Erfolg aus sondern die Qualität. In diesem Sinne ausgewählt umfasst das Angebot eine große Auswahl an guten Weinen, Grappa und Spirituosen. Eine reichhaltige Pasta-, Saucen-, Mehl-, Getränke-, Kaffee- und Gebäckauswahl von Italiens führenden Herstellern findet sich in den üppigen Regalen sowie eine breite Auswahl an frischen Molkereiprodukten, wie Büffelmozzarella, Robiola, Stracchino, Pecorino, Parmigiano uvm., die man nur hier bei Andronaco findet. Zudem bietet die „Salumeria“ (die Wurst- und Käse-Frischetheke) ein breites Angebot an außergewöhnlichen Käse-, Schinken-, Salami- und Wurstspezialitäten, ebenso Anitpasti und in reicher Auswahl, Oliven und italienische Brotsorten. Der Grande Mercado Andronaco in Bielefeld ist sowohl ein italienischer Supermarkt für Jedermann als auch ein Fachgroßhandel für Gastronomen, Hoteliers und Cateringbetriebe. Seit sieben Jahren an dem jetzigen Standort in Sieker-Mitte an der Osningstraße 25, hat sich der Grande Mercado Andronaco in Bielefeld zu einer beliebten Adresse für Feinschmecker und Liebhaber der italienischen Küche in und um Bielefeld entwickelt. Die große Weinauswahl lässt keine Wünsche offen. Jedes Anbaugebiet ist berücksichtigt. Fast alle „Gambero Rosso“ Träger sind vertreten und natürlich gibt es bei Andronaco alle neuen Trendweine und Prosecco. Überzeugen kann man sich davon jeden Freitag und Samstag, wenn hier eine exklusive kostenlose Wein Degustation stattfindet.

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Burg Ravensberg Das Wahrzeichen des Ravensberger Landes mit einer fast tausendjährigen Geschichte und Kultur liegt inmitten eines Naturschutzgebietes von europäischem Rang. Die Burg Ravensberg bei Borgholzhausen ist die Stammburg der Ravensberger Grafen, die mit den Burgen Ravensberg, Sparrenberg in Bielefeld, Vlotho, Limberg und Holte zeitweise fünf Höhenburgen besaßen. Die Ravensberger Grafen waren ein bedeutendes Adelsgeschlecht, das mit dem Kaiserhaus mehrfach verwandt war und zum europäischen Hochadel gehörte.

Das von dem preußischen Baumeister Karl-Friedrich Schinkel erbaute Forst-/Gasthaus beherbergt heute eine reizvolle Gaststätte, die ganzjährig geöffnet hat und ihren Gästen nicht nur schmackhafte Speisen, sondern auch ein außergewöhnliches Ambiente für Familienund Firmenfeiern bietet. Weit über die Grenzen des Ravensberger Landes hinaus ist die Außenterrasse auf der Südseite des Gasthauses beliebt, die - durch das Gebäude, den mächtigen Bergfried und einen umstehenden, alten Baumbestand vor kalten Winden geschützt - von den ersten bis zu den letzten Sonnenstrahlen des Jahres besucht wird.

Stiftung Burg Ravensberg und Restaurant: www.burgravensberg.de


EMPFEHLUNGEN

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MET OPERA | NEW YORK LIVE IM CINESTAR GÜTERSLOH Mozart, Verdi und Puccini auf der großen Kinoleinwand. Inszenierungen wie „Die Zauberflöte“, „Luisa Miller“ und „La Bohème“ sind nicht die neuen Blockbuster, sondern ab Oktober 2017 wieder Stücke der MET Saison 2017/2018. Sie müssen nicht extra nach New York reisen, um die Stimmen von Joyce DiDonato, Plácido Domingo, Pretty Yende und vielen weiteren fantastischen Künstlern der Weltspitzenklasse zu hören. In der 12. Spielzeit präsentiert von „Clasart Classic“ werden zehn wundervolle Vorstellungen aus New York live in das CineStar Kino Gütersloh übertragen. Die Karten für die Saison 2017/2018 bereits jetzt im Kino erhältlich. Eröffnet wird die Saison am 7. Oktober 2017 mit David McVicars Neuinszenierung der Belcanto Oper „Norma“ von Vincenzo Bellini mit Sondra Radvanovsky. Es folgen „Die Zauberflöte“ und „The Exterminating Szene aus „Die Zauberflöte“ © Ken Angel“. Im Januar sehen Sie eine Howard, Metropolitan Opera Neuverfilmung Puccinis „Tosca“. Zum ersten Mal in einer Met Live-Übertragung sehen Sie Donizettis komische Oper „L‘elisier d‘amore“ gefolgt von Angela Meade in der Titelrolle von Puccinis „Semiramide“. Unter der Leitung von David Robertson wird am 31. März 2018 „Cosi fan tutte“ von Mozart gezeigt. Sonya Yoncheva, Plácido Domingo und Piotr Beczala hören Sie in Verdis „Luisa Miller“. Abgeschlossen wird die Saison am 28. April 2018 Massenets Aschenputtel-Adaption „Cendrillion“. Genießen Sie Ihren Aufenthalt im CineStar Kino Gütersloh vor und während der Übertragung im MET-Bereich bei einem Glas Wein, Prosecco und einigen leckeren Snacks. Weitere Informationen in diesem Kulturführer-Ostwestfalen-Lippe, Veranstaltungen, ab Seite 65, unter www.cinestar.de oder www.kulturfuehrer-owl.de.


EMPFEHLUNGEN

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DER GORILLA VERLAG Vor nicht einmal drei Jahren gründete Laura Bruning neben ihrem Studium den Bielefelder Gorilla Verlag – im Alleingang führte die 28-Jährige das Einzelunternehmen vom studentischen Nebenprojekt zum Kultverlag mitten in OWL. Jährlich sollen im Verlag nun drei bis vier Veröffentlichungen erscheinen. Das Programm des reinen Printverlags bietet laut der Startup-Unternehmerin vor allem eines: „Geschichten ohne Happy End“. Der Genreverlag möchte neuen Talenten Raum bieten und die Welt der Literatur mit medienübergreifenden Projekten aufrütteln.

JOHANNA WOHLGEMUTH | STARTSCHUSS 2017 Genau das gilt auch für den Debütroman der Karlsruher Autorin Johanna Wohlgemuth mit dem Titel „Frau Schnieder kehrt heim“. Sachlich und ungeschönt beleuchtet der Zeitroman das Leben der Protagonistin Maren Schnieder, die im Jahr 1932 aus der Psychiatrie entlassen wird. Frau Schnieder versucht sich im Alltag zurechtzufinden, stößt in der egozentrischen Gesellschaft der 1930er-Jahre aber auf einige Hürden. Ein Ausschnitt vom Leben, wie es eben ist, der den Leser weit weg von ganz gegenwärtigen Problemen der Gesellschaft trägt und doch nachdenklich stimmt.

FRAGEN AN AUTORIN JOHANNA WOHLGEMUTH „Frau Schnieder kehrt heim“ beleuchtet den Alltag einer „Verrückten“ kurz vor dem zweiten Weltkrieg. Was hat Sie zu der Thematik inspiriert? Zuerst einmal hat mich Hans Falladas „Kleiner Mann - was nun?“ und die Schreibweise inspiriert, ich wollte vor allem eine Geschichte in diesem neusachlichem Stil schreiben. Als ich dann nach einer Thematik gesucht habe, ist mir aufgefallen, dass es viele Bücher gibt, die sich mit dem Gefängnis und der Zeit nach einer Entlassung beschäftigen, aber keine, die sich mit dem Neustart nach der Psychiatrie befassen - zumindest sind sie mir nicht bekannt. Wie ist die Recherche abgelaufen? Zeitzeugen gibt es ja kaum noch. Die Recherche war ziemlich kleinteilig und jeder Aspekt hat wieder


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eine neue Suche erfordert. Ob es jetzt um Preise für das Kino, für Brot oder damalige Werbeplakate und Wahlparolen ging. Aber Gott sei Dank gibt es ja in Büchern und im Internet so gut wie jede Information. Viel genutzt: Bild- und Zeitungssammlungen. Was bedeutet Ihnen die Protagonistin Maren Schnieder? War es nach Fertigstellung des Buches leicht, sich von der Figur und ihrer Welt zu lösen? Maren Schnieder bedeutet mir ziemlich viel, ist eigentlich fast wie eine Freundin. Jedenfalls nicht mehr wegzudenken! Insofern kann ich mich natürlich nie ganz von der Figur lösen. In der Welt „feststecken“ tu ich aber trotzdem nicht, das abzuschließen war nach Romanfertigstellung doch relativ einfach - wahrscheinlich weil die Welt trotz aller Recherche weit von meiner eigenen Lebenswirklichkeit entfernt ist. Haben Sie weitere Romanideen, die Sie in Zukunft umsetzen möchten? Woran arbeiten Sie aktuell? Natürlich! Einerseits ist da „Appa“, eine Dystopie, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Andererseits arbeite ich momentan vorwiegend an einem fragmentarischen Roman über Depressionen, Suizid und Hoffnung, der sich aus Erinnerungen und Gegenwartszenen der Protagonistin zusammensetzt. Können Sie Ihren Weg vom Manuskript bis zur Veröffentlichung kurz beschreiben? Nach Fertigstellung und einigen Bearbeitungsschritten - wie der Hilfe von Testlesern - war die Suche nach einem geeigneten Verlag ziemlich anstrengend und frustrierend, sodass ich das Ganze nach den ersten Absagen erst mal eine Weile liegen gelassen habe, um mich weiter aufs Schreiben konzentrieren zu können. Durch einen Kurzgeschichtenwettbewerb des Gorilla Verlags und die Veröffentlichung meiner Geschichte „Eine Tochter“ im Sammelband „Abwegich“ wurde der Verlag auch auf „Frau Schnieder kehrt heim“ aufmerksam. Und weil das Buch gefiel, wurde es schließlich gedruckt. Vielen Wohlgemuth

Dank

www.gorillaverlag.com

Johanna.

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EMPFEHLUNGEN

ARGENTINA, BIELEFELD Hier gibt es bestens verarbeitetes Fleisch, es stammt ausschließlich aus Argentinien. Neben einem exzellenten Angebot an Steaks aus bestem Rindfleisch besteht das reichhaltige Angebot aus Geflügel- und Schweinefleisch. Am Salatbuffet fällt die Wahl schwer – die Auswahl ist verlockend. Die Pfeffersoße zum Steak sollte man nicht auslassen.

BOBBERTS, PADERBORN Vanessa und Stefan Bergschneider führen das Gasthaus Bobberts seit Mitte 2015. Die Karte, sagen sie, ist eine einfache und übersichtliche Auswahl aus frischen, saisonalen und ausgefallenen Gerichten für den bodenständigen Gast, aber auch für ein qualitätsbewusstes, kulinarisch interessiertes Publikum. Eine gute Mischung aus Vorspeisen wie Burrata oder Kräuterschaumsuppe, Tapas und Bruscetta als Kleinigkeiten oder Hauptgerichten wie rosagebratenes Flanksteak.

BÜLTMANNSKRUG, BIELEFELD Die ausgewogene Speisekarte wird von der Hochzeitssuppe angeführt, geht über zu Gambas mit Ajoli und zu einer reichhaltigen Auswahl von Steaks. Das Rindfleisch kommt aus Argentinien. Daneben findet sich auch Wildschwein-, Känguru-, Lamm- und Putenfleisch auf der Speisekarte wie auch Fisch. Die Spezialität des Hauses sind Steaks in allerlei Variationen. Die Steaks vom heißen Stein – unbedingt probieren!

LANDHOTEL BIELEFELDER HÖHE, BIELEFELD Ein geschmackvolles Angebot begleitet den Gast den Tag hindurch - vom reichhaltigen Frühstücksbüfett bis zur deftigen Brotzeit oder einem erlesenen Menü am Abend. Der Küchenchef bereitet abwechslungsreiche Gaumenfreuden der eher traditionellen Küche an jedem Tag in dem etwas abseits vom Trubel der Stadt gelegenen Landhotel Bielefelder Höhe.


EMPFEHLUNGEN

HERFORD

Marta Herford

www.martaherford.de

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www.theater.herford.de

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4 Individuelle Ideen für Ihr Zuhause Cornelia Lechtermann Hämelinger Straße 6 32052 Herford 05 221 . 120 175 0

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Neuer Markt 6 | 32052 Herford

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Herford www.poeppelmannhaus.de

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OST WESTFALEN-LIPPE

THEATER IN OSTWESTFALEN-LIPPE BAD OEYNHAUSEN Theater im Park

AM KURPARK  32545 BAD OEYNHAUSEN | TEL.: 05731. 13 00 WWW.BADOEYNHAUSEN.DE

BIELEFELD

Stadttheater Bielefeld

NIEDERWALL 27 | 33602 BIELEFELD | TEL.: 0521.51 54 54

Theater am Alten Markt

ALTER MARKT 1 | 33602 BIELEFELD | TEL.: 0521.51 54 54 WWW.THEATER-BIELEFELD.DE

DETMOLD

Detmolder Sommertheater

NEUSTADT 24 | 32756 DETMOLD | TEL.: 05231. 30 94 58 WWW.DETMOLDER-SOMMERTHEATER.DE

Grabbe Haus

BRUCHSTRASSE 27 | 32756 DETMOLD

KASCHLUPP!

BAHNHOFSTRASSE 1 | 32756 DETMOLD

Landestheater Detmold GmbH

THEATERPLATZ 1 | 32756 DETMOLD | TEL.: 05231.9 74-60  WWW.LANDESTHEATER-DETMOLD.DE

GÜTERSLOH

Theater Gütersloh

BARKEYSTRASSE 15 | 33330 GÜTERSLOH | TEL.: 05241.86 40 WWW.THEATER-GT.DE

HERFORD

Stadttheater Herford

MINDENER STRASSE 11 | 32049 HERFORD  | 05221.5 00 08 WWW.THEATER.HERFORD.DE

MINDEN

Stadttheater Minden

TONHALLENSTRASSE 3 | 32423 MINDEN | TEL.: 0571.8 28 39-0 WWW.STADTTHEATER-MINDEN.DE

PADERBORN

Theater Paderborn

NEUER PLATZ 6 | 33098 PADERBORN | TEL.: 05251.2 88 11 00 WWW.THEATER-PADERBORN.DE


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ÜBER DEN DÄCHERN BIELEFELDS Auf der Spitze des Johannisbergs inmitten eines kleinen Parks befindet sich das Mercure Hotel Bielefeld Johannisberg. Die Kombination aus absoluter Ruhe, grüner Umgebung und die Nähe zum Stadtzentrum Bielefelds machen das Hotel zu etwas ganz Besonderem. Eines der Highlights des Hotels ist der Panoramablick von der Terrasse und einigen Hotelzimmern. Neun moderne und helle Tagungsräume mit einer Fläche von insgesamt 456 m² und ein erstklassiges Restaurant machen das Hotel zur idealen Eventlocation in Bielefeld. Die 119 Zimmer in verschiedenen Kategorien bieten jede Menge Wohlfühlkomfort mit Flachbildfernseher, WLAN, Klimaanlage, Tassimo-Kaffeemaschine und Safe. Im Restaurant werden internationale Gerichte sowie saisonale Speisen zubereitet. Neben den kulinarischen Highlights wird man auf der Panoramaterrasse mit dem Ausblick auf die Stadt Bielefeld und zur Sparrenburg verwöhnt. Hier finden im Sommer Grillabende und Events im Freien statt. Die Terrasse mit 150 Sitzplätzen in Kombination mit den Veranstaltungsräumen ist auch ideal für Hochzeitsfeiern und andere Feierlichkeiten. In der Hotelbar kreiert das Barteam wöchentlich wechselnde Hauscocktails und serviert klassische Drinks.

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Live-Jazz seit über 50 Jahren Unser aktuelles Programm Beginn Samstag 20.00 Uhr, Sonntag 12.00 Uhr: 09./10.09.17 The Groove 23./24.09.17 The Farmhouse Jazzband 07./08.10.17 Markus Strothmanns Emerald 28./29.10.17 Swinging Feetwarmers Jazzband 04./05.11.17 Ansgar Specht Quartett ... 18./19.11.17 Throw a Boogie Woogie 09./10.12.17 Dreamland Allstars 03./04.02.18 Fritz Krisse New Spaces

Der Farmhouse Jazzclub e.V. wurde am 29. Juni 1963 in Harsewinkel gegründet. Im Juni 2013 feierte er sein 50. Jubiläum. Der Club hat sich die Aufgabe gestellt, den schönen, freien Jazz in seinen verschiedenen Stilrichtungen als ernstzunehmende, kulturell wertvolle Musik in OWL und dem Münsterland bekannt zu machen. Diesem Ziel sind wir, so glauben wir, sehr nahe gekommen. Bei gutem Wetter wird im Freien unter den herrlichen Eichen gejazzt! Aktuelle Informationen unter www.farmhouse-jazzclub.de Farmhouse Jazzclub e.V., Vorbruchstr. 28, 33428 Harsewinkel Tel.: 05247-29 89 Präsident: Jochen Betz, Tel.: 02581-18 86 Programm: Felix Oestersötebier, Tel.: 05241-40 27 40


EMPFEHLUNGEN

MERCURE HOTEL Das Restaurant des Mercure Hotel Bielefeld Johannisberg empfängt Sie bereits zur Mittagszeit mit schmackhaften und aufwendig angerichteten Speisen, erlesenen Weinen und kühlen Getränken. Besucher dieses Restaurants in Bielefeld schätzen den zuvorkommenden Service und die entspannte Atmosphäre auf der Panoramaterrasse über der Stadt bei saisionalen Spezialitäten.

SALVADORS, BI-BRACKWEDE Eine kleine Karte ist oft das Geheimnis guter Qualität. Hier trifft das zu. Der Schwerpunkt des ausgewogenen Angebotes sind Steaks. Rind wird hier nur vom IRLAND Beef zubereitet und auf den Punkt gebraten. Vorspeise – unbedingt probieren den Vorspeisenteller des Hauses. Wein – Sie finden bestimmt einen passenden.

WERNINGS WEINSTUBEN, BIELEFELD Hier bekommt man hervorragende Weine jeder Provenienz. In der Atmosphäre eines 700 Jahre alten Kellergewölbes, direkt unter dem Theater am Alten Markt, lassen sich die Weine bestens genießen, die Küche bereitet dazu leckere kleine und große Gerichte.

www.kulturfuehrer-owl.de

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MUSEEN

OST WESTFALEN LIPPE

Museen | Ostwestfalen-Lippe

Marte Herfrd gGmbH

Goebenstraße 4-10 32052 Herford | Tel.: 05221. 99 44 30-0

Daniel-Pöppelmann-Haus Städtisches Museeum

Deichtorwall 2 | 32052 Herford | Tel.: 05221.1 89-689

Gerbereimuseum Enger

Hasenpatt 4 | 32130 Enger | Tel.: 05224.97 79 70

Museum Bünde

Funfhausenstraße 8 - 12 | 32257 Bünde | Tel.: 05223.16 10

Domschatzkammer Haus am Dom

KLEINER DOMHOF 30 | 32423 MINDEN | TEL.: 0571.8 37 64-100

Mindener Museum

Ritterstraße 23-33 | 32423 Minden | Tel.: 0571.9 72 40-0

Wasser- und Schiffajrtsamt Minden

Am Hohen Ufer 1-3 | 32425 Minden | Tel.: 05 71 64 58 - 0

Museums Eisenbahn Minden E.V.

RINGSTR.115 | 32427 Minden | TTel.: 0571.2 41 00

LWL-Preussenmuseum Minden

Simeonsplatz12 | 32427 Minden | Tel.: 0571.8 37 28-0

Besucher-Bergwerk und Museum Kleinenbremen gGmgH

Rintelner Str. 396 | 32457 Porta Westfalica | Tel.: 05722.9 02 33

LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Gernheim 12 | 32469 Petershagen | Tel.:05707.9 31 10

Städtisches Museum Hexenbürgermeisterhaus

Breite Straße 19 | 32657 Lemgo | Tel.: 05261.2 13-463

Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Schlossstr.. 18 | 32657 Lemgo | Tel.:05261.94 50-10

Lippisches Landesmuseum

Ameide 4 | 32756 Detmold | Tel.: 05231.9 92 50

Stiftung Fürstliches Residenzschloss

Schlossplatz 1 | 32760 Detmold | Tel.: 05231.7 00 20

LWL-Freilichtmuseum Detmold

Krummes Haus | 32760 Detmold | Tel.: 05231.7 06-0

LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage

SprikernheideE 77 | 32791 Lage | Tel.: 05232.94 90-0

Robert Koepke-Haus

Polhof 1 | 32861 Schider-Schwalenberg| TEL.: 05261.25 02 38


EMPFEHLUNGEN

MINDEN

Jacques’ Wein-Depot Minden 1

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Erst Kommunikation setzt Dinge in Bewegung! Beratung | Konzept | Realisation Jürgen Lindemann Medien Kommunikation e. K. Juergen-Lindemann@arcor.de | 05 21.14 08 76

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KONZERTSÄLE

OST WESTFFALEN-LIPPE

KONZERTSÄLE IN OSTWESTFALENLIPPE Konzerthalle

Parkstraße 20 | 32105 Bad Salzuflen | Tel.: 05222.18 31 83 www.staatsbad-salzuflen.de

Rudolf-Oetker-Halle

Lampingstr. 16 | 33615 Bielefeld | Tel.: 0521.51-21 87 www.rudolf-oetker-halle.de

Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold

Neustadt 22 | 32756 Detmold | Tel.: 05231.9755 www.hfm-detmold.de

Stadthalle Gütersloh

Friedrichstraße 10 | 33330 Gütersloh |Tel.: 05241.8 64-0  www.stadthalle-gt.de

Studio der Nordwestdeutschen Philharmonie

Stiftbergstraße 2 | 32049 Herford | Tel.: 05221.98 38-0  www.nwd-philharmonie.de

Stadtpark Herford

Stiftberg Strasse 2 | 32049 Herford | Tel.: 05221.99 11 0  www.stadtpark-herford.de

Paderhalle

Heiersmauer 45-51 | 33098 Paderborn | Tel.: 05251.10 39 40 www.paderhalle.de

www.kulturfuehrer-owl.de


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HOLZFÖRSTER WOHNDESIGN Am Kamp in Paderborn findet man im „Fachgeschäft für exklusive Möbel & Accessoires“ zeitlose Möbelstücke aus handwerklicher Herstellung. Die dekorativen Bilder zeigen die „großen Meister“ Rembrandt, Michelangelo, Rubens und andere. Die Repliken - limitierte Auflage - sind staubsicher in einem massiven Holzrahmen eingerahmt. Links der Sessel kommt von Frommholz - seit 1859 am Markt. Der Sessel wird in Handarbeit gefertigt. Stoffe in verschiedenen Dessins sind ebenso lieferbar wie hochwertige Leder. Die Frommholz-Garantie: 10 Jahre. Die Kleinmöbel mit italienischem Chic sind aus Nußbaum, massiv, hergestellt. Tischwäsche und Kissen in unendlich vielen Variationen und Größen findet man hier. Die Stoffe kommen aus Frankreich und Italien, sie sind limitiert und lieferbar solange der Ballen reicht. Der bunte Rosenstrauß aus Seidenblumen in Deutschland hergestellt -, wirkt natürlich schön und kein bisschen künstlich. Ein wirklich exklusives Fachgeschäft, in dem man sich nicht sattsehen kann, eine stete Quelle der Inspiration.

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EINKAUFEN & GENIESSEN IN OST WESTFALEN-LIPPE

THOMAS MANOLIS ÖNOLOGE

Thomas Manolis, Jahrgang 1986, ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Seine Familie lebt in dritter Generation hier und bereibt ein Restaurant. Das Studium der Önologie hat er in einem vierjährigen Studium an der Universität von Athen absolviert. In einem einjährigen Praktikum auf dem Weingut Evharis in Megara westlich von Athen im Geraniagebirge, hat er den Weinbau von seiner praktischen Seite kennen gelernt. Die Pflege der Rebstöcke, die Weinlese, die Verarbeitung der Weinbeeren zum Most und dessen Ausbau in Tanks und Fässern zu Wein. Während dieser Zeit der Reife steht der Wein unter ständiger Beobachtung. Wöchentlich wird der reifende Wein analysiert, der Alkoholgehalt bestimmt und seiner Qualitätsstufe entsprechend weiter ausgebaut. „Weißwein ist in ein bis zwei Monaten fertig und kann in Flaschen abgefüllt werden. Rotwein dagegen braucht mehr Zeit. Bis zu achtzehn Monate reifen die Weine im Eichenfass, bei Spitzenweinen bis zu vierundzwanzig Monate“, so Thomas Manolis. Während für einfache Weißweine auch Schraubverschlüsse verwendet werden, sind bei den hochwertigen Weiß- und den Rotweinen Korken traditionell üblich. In den letzten Jahren bemerkt er einen Trend zum Rosé, für den die roten Weinbeeren entweder ohne Schale verarbeitet werden oder Rot- und Weißwein verschnitten werden. Gerade im Frühjahr und Sommer wird der Rosé gern getrunken. Der Weißwein ist ein Wein der über das ganze Jahr gern getrunken wird, während man den Rotwein gern im Winter genießt. Sein Favorit unter den Weinen aus Deutschland ist der Riesling von der Mosel. Von den griechischen Weinen bevorzugt er die Weißweine von Santorin, die wegen des Lavagesteins der Insel eine besondere Exzellenz erreichen.


EMPFEHLUNGEN

Jacques’ Wein-Depot Paderborn

PADERBORN

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Neuer Platz 3 • Paderborn • bobberts.de Täglich von 11 bis 23 Uhr

Kamp 13 | 33098 Paderborn

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Jacques‘ Wein-Depot

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GOLF

OST WESTFALEN-LIPPE

GOLF IN OSTWESTFALEN-LIPPE

Der Deutsche Golf Verband e. V. (DGV) vertritt als Dachverband für Golfclubs und Golfanlagen heute 859 Mitglieder in Deutschland. Rund 643.158 Golfer sind im DGV organisiert. Vorrangig fördert der DGV den Golfsport als Breiten- und Leistungssport. Die Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V. (VcG) ist vom DGV als einzige Interessenvertretung clubfreier Golfspieler anerkannt. Hier betreut man knapp 23.000 Mitglieder. Mehr als 730 Anlagen stehen zur Verfügung. Der VcG ist hervorragend für Golfspieler geeignet, die Flexibilität, Unabhängigkeit und Mobilität brauchen – so zum Beispiel Schauspieler und Musiker, die während ihrer Reisen beim Golfspiel entspannen möchten. Entspannen sollte in den Golfclubs von Ostwestfalen-Lippe nicht schwer fallen. Neben den gepflegten Greens, in landschaftlich reizvoller Umgebung, findet man hier eine exquisite Clubgastronomie.

BAD DRIBURGER GOLFCLUB E.V.

33014 Bad Driburg, Georg-Nave-Str. 24 a, www.bad-driburger-golfclub.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 45 Greenfee: € 50,00 / 55,00 VCG € 70,00 / 70,00

BIELEFELDER GOLFCLUB E. V.

33619 Bielefeld, Dornberger Str. 377, www.bielefelder-golfclub.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 36 Greenfee: OWL.. 35,00 | 9 Loch

€ 60,00 / 70,00 € 30,00 / 35,00

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GOLFANLAGE GUT OTTENHAUSEN GMBH 32791 Lage, Ottenhauser Str. 100, www.golf-gut-ottenhausen.de Spielbahnen: 18 Handicap: Greenfee:

€ 35,00 / 40,00 € 20,00 / 25,00

18 L 9L

GOLFANLAGE HEERHOF GMBH & CO. KG

32049 Herford, Finnebachstr. 31, www.heerhof.de Spielbahnen: 18 / 9 Handicap: - 54 Greenfee: OWL € 35,00

€ 80,00 / 100,00 € 40,00 / 50,00

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€ 50,00 / 60,00 € 30,00 / 40,00

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€ 45,00 / 50,00 € 30,00 / 35,00

18 L 9L

GOLF-CLUB BAD PYRMONT E. V. 32676 Lügde, Am Golfplatz 2, www.golfclub-pyrmont.de Spielbahnen: 18 / 9 Handicap: - 54 Greenfee: VCG € 70,00/85,00 | 45,00/55,00

GOLFCLUB HERFORD E. V.

32602 Vlotho-Exter, Heideholz 8, www.golfclubherford.de Spielbahnen: 18 /9 Handicap: -54 Greenfee Mo-Fr: auch VcG


GOLF

OST WESTFALEN-LIPPE

GOLFCLUB LIPPSTADT E. V.

59555 Lippstadt, Wiesenhausweg 14, www.golfclub-lippstadt.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 54 Greenfee: OWL Mo.-Fr. € 35,00

€ 45,00 / 55,00 € 25,00 / 30,00

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€ 45,00 / 55,00 € 30,00 / 35,00

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GOLFCLUB MARIENFELD E. V.

33428 Marienfeld, Remse 27, www.gc-marienfeld.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 54 Greenfee: OWL € 35,00/55,00

GOLF CLUB PADERBORNER LAND E.V.

33154 Salzkotten-Thüle, Im Nordfeld 25, www.gcpaderbornerland.de Spielbahnen: 9/18 Handicap: - 36/-45 Greenfee: € 45,00 / 55,00 OWL € 35,00 18 L € 30,00 / 35,00

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GOLFCLUB RAVENSBERGER LAND E. V.

32130 Enger-Pöddinghsn, Südstr. 96, www.golfclub-ravensberger-land.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 45 Greenfee: € 40,00 / 45,00 VCG, Fernmitglieder: € 50,00 / 55,00,

DGV

GOLFCLUB SCHULTENHOF PECKELOH E.V.

33775 Versmold, Schultenallee 1, www.gc-schultenhof.de Spielbahnen: 18 Greenfee: € 50,00 / 60,00 Individuelle Greenfeevereinbarungen mit Partner-Clubs | VCG 60,00

GOLF CLUB TEUTOBURGER WALD HALLE/WESTFALEN E.V. 33790 Halle/Westfalen, Eggeberger Str. 13, www.gctw-halle.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 54 Greenfee: OWL € 35,00 18 L, Mo. - Do.

€ 45,00 / 65,00 € 25,00 / 35,00

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GOLF- UND LANDCLUB BAD SALZUFLEN VON 1956 E.V. 32108 Bad Salzuflen, Schwaghof 4, www.golfclub-bad-salzuflen.de Spielbahnen: 18 Handicap: -36 Greenfee: € 50,00 / 60,00 OWL 18 L, Mo.-Fr. € 40,00/20,00 | 50,00/25,00 € 25,00 / 30,00 VCG 18 Loch € 70,00 / 60,00 | 9 Loch € 35,00 / 40,00

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LIPPISCHER GOLFCLUB E.V.

32825 Blomberg-Cappel, Huxoll 14, www.lippischergolfclub.de Spielbahnen: 18 Handicap: -36 Greenfee: OWL Di.-Do. € 35,00 18 L

€ 50,00 / 60,00

18 L

33758 Schloß Holte-Stukenbrock, Augustdorfer Straße 72, www.sennegolfclub.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 54 Greenfee: € 45,00 / 55,00 € 35,00 / 40,00 L

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33100 Paderborn, Harsewinkelweg 10, www.uni-gc.de Spielbahnen: 18 Handicap: -36 Greenfee:

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SENNE-GOLF GUT WELSCHOF BETRIEBS-GMBH & CO. KG

UNIVERSITÄTS-GOLF_CLUB-PADERBORN E. V.

€ 44,00 / 56,00 € 22,00 / 28,00

WESTFÄLISCHER GOLF-CLUB GÜTERSLOH E. V. 33397 Rietberg, Gütersloher Str. 127, www.golf-gt.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 54 Greenfee: OWL 35,00 / 17,50 18 L/9L

€ 70,00 / 80,00 € 40,00 / 45,00

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IMPRESSUM

Herausgeber: Jürgen Lindemann Medien Kommunikation e. K., Dreesgen 1 33617 Bielefeld, Tel.: 0521.14 08 76, Fax 0521.14 22 94 AG Bielefeld HRA 14282, USt.-ID. DE153365381 www.kulturfuehrer-owl.de

Druck: Hans Gieselmann Druck und Medienhaus GmbH & Co. KG

Bildnachweis: S 1 Christian-Seidel_pixelio.de.jpg | S 3 Uli Hartmann | S 8 | 10 | 15 | 20 | 21 | 23 | 24 | 50 | 51 | 54 Jürgen Lindemann | S 9 Thomas Manolis | S 14 Jacques Weindepot | S 22 Bettina Stöß | S 28 Ken Howard, Metropolitan Opera | S 32 | 33 Gorilla Verlag | S 39 GCH Hotels GmbH | S 49 Holzförster Wohndesign | Kartenmaterial: www. openstreetmap.org + www.creativecommons.org

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Kulturführer Ostwestfalen-Lippe No. 28  

Kulturführer Ostwestfalen-Lippe reports on theater and concert events in Ostwestfalen-Lippe. The focus of concerts is on classical music and...

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