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27 KULTUR FÜHRER THEATER KONZERTE

VERANSTALTUNGEN

2016 | 2017


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VORWORT

Liebe Leserin, lieber Leser,

in Bielefeld beginnt die neue Spielzeit vergnüglich „Die Hochzeit mit Hindernissen“ eröffnet die Saison. Neue Wege beschreiten Michael Heicks (Intendant) und Simone Sandroni (Chefchoreograf) mit dem von ihnen entwickelten Stück „Show!“. Am 1. April 2017 kommt erstmalig ein großes spartenübergreifendes Stück auf die Bühne. Damit wird eine Vision von Heicks realisiert, der in dieser Form des Theaters die Zukunft sieht. In Detmold findet 2017 das NRW Theatertreffen unter dem Leitgedanken „Begegnungen“ statt. Im Landestheater Detmold werden in der Zeit vom 19. bis 28. Mai 2017 von einer Jury aus Theatermachern und Kritikern als „DIE BESTEN“ gekürten Stücke gezeigt, die von den neunzehn Theatern in NRW vorgeschlagen wurden. Kurz vor Hans Werner Henzes 90. Geburtstag bringt das Landestheater dessen Oper „Elegien für junge Liebende“ auf die Bühne. Mit dem Stück „Der letzte Cowboy“ von Fink Kleidheu unter der Regie von Christian Schäfer (Intendant) beginnt das Theater Gütersloh die Spielzeit am 3. September 2016. Dem Publikum wird die Tragödie des Joachim Ostenkötter, erzählt, die wohl schon damit beginnt, dass er nicht im Death Valley, sondern in Gütersloh geboren wird. Die Metropolitan Opera NYC live im CineStar Kino Gütersloh. Bereits in der letzten Saison kam man in Gütersloh in den Genuss, die Weltstars der MET in Liveübertragungen zu erleben. In der Spielzeit 2016/2017 sind zehn


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Vorstellungen geplant. Weiter werden sieben Vorstellungen des Bolschoi-Balletts, Moskau, live übertragen. Am 16. Oktober 2016 steht Dmitri Schostakowitsch‘ Werk „Das goldene Zeitalter“ auf dem Programm. In Paderborn fasst Katharina Kreuzhage (Intendantin) mit ihrem neuen Stück „Zwang des Materials“ ein brennend heißes Eisen an. Auf der Basis des Romans „ISIS Defectors: Inside Stories of Confronting the Caliphate“ von Anne Speckhard und Ahmet S. Yayla erzählt sie von dem täglichen Leben und Sterben der IS-Kämpfer - Premiere 16. September 2016. Vielen Dank allen Institutionen und Veranstaltern, die Text- und Bildmaterial zur Verfügung stellten und auch an die Unternehmen, die diese 27. Ausgabe des Kulturführers Ostwestfalen-Lippe durch ihre Insertion ermöglichten. Bitte beachten sie auch die aktuellen Programmhinweise auf www.kulturfuehrer-owl.de. Viel Vergnügen in den Theatern und Konzertsälen der Region in der interessanten Spielzeit 2016/2017 wünscht Ihr

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Jürgen Lindemann

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SEITE 50 37 46 45 47 48 8 49 43

DETMOLD

DETMOLDER KAMMERORCHESTER LANDESTHEATER DETMOLD

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GÜTERSLOH

THEATER GÜTERSLOH

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STADTTHEATER HERFORD

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HERFORD


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INHALTSVERZEICHNIS

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MINDEN

STADTTHEATER MINDEN

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PADERBORN PADERHALLE PHILHARMINISCHE GESELLSCHAFT PADERBORN THEATER PADERBORN

118 116 110

OSTWESTFALEN-LIPPE

NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

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KULTURFÜHRER OSTWESTFALEN-LIPPE IMPRESSUM INHALTSVERZEICHNIS VORWORT

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

LISA LAMBERT | GREG MORRISON | BOB MARTIN | DON MCKELLAR

HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN MUSIKALISCHE LEITUNG: WILLIAM WARD INSZENIERUNG: THOMAS WINTER

MURTA

Ein eingefleischter Musicalfan der Marke „Früher-war-allesbesser!“ sitzt in seinem New Yorker Apartment und versucht, dieser Tristesse durch das Auflegen der Schallplatte seines Lieblingsmusicals „Hochzeit mit Hindernissen“ zu entkommen. Unerwartet manifestiert sich das Stück vor seinen Augen. Das Apartment wird zur Bühne, die überzeichneten Figuren, die musikalischen Up-Tempo-Nummern mit ihren ins Bein gehenden

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

Rhythmen und die Hits der alten Zeit erwecken den alten Glanz der 1920er-Jahre zu neuem Leben: Die Broadway-Darstellerin Janet van de Graff, Star der „Feldzieg Follies“, möchte ihre Karriere an den Nagel hängen, um Robert, den Sohn eines Öl-Magnaten, zu heiraten. Doch ihre Hochzeit steht unter keinem guten Stern. Janets verschlagener Produzent Feldzieg versucht, die Eheschließung zu sabotieren, ihrer Anstandsdame sagt der Alkohol mehr zu als ihre Aufgabe und die naive Hupfdohle Kitty hofft auf das baldige AUS Janets, um deren Position im Ensemble übernehmen zu können. Und dann sind da auch noch der schmierige Latin-Lover Adolpho und ein stümperhaftes Gangster-Duo, das sich in die Hochzeitsgesellschaft einzuschleichen versucht. Die Folge sind Verwirrungen, Irrungen und Irrwitze – und die Augen bleiben so oder so nicht trocken. Eigentlich hatten die Freunde des Autors Bob Martin nur eine kleine Musicalparodie zu dessen Hochzeit aufführen wollen. Doch Martin war so begeistert, dass er gemeinsam mit seinen Freunden begann, das Stück weiterzuentwickeln.

PREMIERE 4. SEPTEMBER 2016 STADTTHEATER BIELEFELD

GIUSEPPE VERDI

DON CARLO MUSIKALISCHE LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC INSZENIERUNG: JOCHEN BIGANZOLI

Der Frieden des spanischen Weltreiches mit Frankreich muss gesichert werden, deshalb soll Don Carlos, Enkel Karls V. und Sohn Philipps II., die französische Prinzessin Elisabeth heiraten. Kaum sind die beiden Gleichaltrigen sich erstmals begegnet, reißt eine Botschaft sie auseinander: Philipp II. nimmt Elisabeth nunmehr selbst zur Frau.

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

Was Philipp nicht weiß: Trotz der geplanten Eheschließung „aus Staatsräson“ haben Carlos und Elisabeth sich wirklich ineinander verliebt. Kann sich in diesem Königsdrama der Sohn gegen den Vater durchsetzen? Folgt Elisabeth ihrer Pflicht oder ihrem Gefühl? Rachsüchtige Hofdamen und die berüchtigte Inquisition tun ein Übriges, um den vordergründig unter strenger Etikette erstarrten spanischen Hof in eine Schlangengrube von Intrigen zu verwandeln, in der nur überlebt, wer auf der Klaviatur der Macht zu spielen weiß. Etwa der Marquis Posa, der Carlos Beistand verspricht, sofern der ihm hilft, seine Interessen in Flandern vor dem König zu vertreten - in der von Calvinisten reformierten Provinz braut sich eine Revolution gegen die erzkatholische spanische Schreckensherrschaft zusammen.

PREMIERE 30. SEPTEMBER 2016 STADTTHEATER BIELEFELD

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

GAETANO DONIZETTI

DER LIEBESTRANK

MUSIKALISCHE LEITUNG: PAWEL POPLAWSKI INSZENIERUNG: JOHANNES PÖLZGUTTER

Ein armer Niemand liebt die Schönste im Dorf über alle Maßen, doch die tändelt lieber mit einem feschen Soldaten. Eifersüchtig greift der Unverstandene zum äußersten Mittel und will, was sein Charme nicht bewirken kann, mit chemischer Hilfe erzwingen. Und siehe da, die heiß begehrte Schöne ändert Herz und Sinn und schenkt ersteres dem so unermüdlichen Bewerber. Liebestrank hin oder her, mal Hand aufs Herz: Welche Frau wollte ernsthaft einem Tenor widerstehen, der sie mit „Una furtiva lagrima“ umgarnt, einem der größten Ohrwürmer der Operngeschichte? Man mag es Belcanto nennen oder „Gänsehaut-Musik“, Donizettis Tonfall bringt die scheinbar so einfache Dreiecksgeschichte auf den Höhepunkt und erzählt mit Esprit und Leichtigkeit, was im richtigen Leben doch mal die eine oder andere Träne kostet.

PREMIERE 3. DEZEMBER 2016 STADTTHEATER BIELEFELD

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

MARC-ANDRÉ DALBAVIE

CHARLOTTE SALOMON MUSIKALISCHE LEITUNG: ALEXANDER

KALAJDZIC

„Leben? Oder Theater?“ nannte Charlotte Salomon den gewaltigen Gouachen-Zyklus, der zugleich ihr Vermächtnis darstellt. Ein denkwürdiger Titel für die gemalte Autobiografie eines jüdischen Mädchens, das im Berlin der „Goldenen Zwanziger“ und weniger goldenen Dreißigerjahre aufwächst. Doch anders als bei einem herkömmlichen Tagebuch sind alle Bilder ausschließlich aus der Erinnerung gefertigt, nicht aus frischen Eindrücken. In diesem feinen Unterschied steckt ein ganzes Schicksal: Soeben an der Kunsthochschule in Berlin aufgenommen, muss Charlotte Salomon 1939 nach Südfrankreich fliehen, erst 22 Jahre alt - mit kaum etwas anderem

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

im Gepäck als Schallplatten, darauf der Gesang ihrer geliebten Stiefmutter. Musik und Malen werden ihr zum Erinnerungsraum, in nur 18 Monaten malt sie 1.325 Gouachen, die sie selbst beschriftet und zum „autobiographischen Singespiel“ zusammenstellt. Bilder und Worte fügten sich für den 1961 geborenen MarcAndré Dalbavie wie von selbst zum Opernstoff. Dalbavie studierte in Paris u. a. bei Pierre Boulez, arbeitete fünf Jahre am legendären Pariser IRCAM, lebte in Berlin und Rom und ist seit 1996 Professor für Instrumentationslehre am Conservatoire de Paris. Sein Stilmittel ist die Spektralmusik: „Man greift auf Harmonien der Vergangenheit, der Gegenwart und einer unbekannten Zukunft zu. Deshalb kann ich auch, ohne zu verzerren, andere Musik integrieren.“

PREMIERE 14. JANUAR 2017 STADTTHEATER BIELEFELD

CARL MARIA VON WEBER

DER FREISCHÜTZ MUSIKALISCHE LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC INSZENIERUNG: MAXIMILIAN VON MAYENBURG

Hinter der volkstümlichen Fröhlichkeit von Schützenfesten und Hochzeitsbräuchen, stimmungsvollen Naturbeschreibungen der wilden Wald- und Felsenlandschaft bei Dresden und schauerlichen Zauberritualen steckt weitaus mehr als nur die vielbeschworenen romantischen Klischees: Die Welt des Freischütz, in der Agathe, die Tochter des Erbförsters, und ihr Verlobter, der vom Glück verlassene Jägerbursche Max, um ihre Liebe kämpfen müssen, ist alles andere als intakt. Hinter der Fassade einer bürgerlich-dörflichen Idylle tun sich – neben der Wolfsschlucht – auch noch ganz andere Abgründe auf:

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

Mit Traditionen und Bräuchen wollen die abergläubischen Landleute sich vor finsteren Mächten schützen. Doch die nahezu unmenschlichen Regeln, denen sich die Dorfgesellschaft verpflichtet fühlt, haben zur Folge, dass Andersdenkende und Versager verspottet, ausgegrenzt und ihrer Lebenschancen beraubt werden. Hohe Erwartungen, Leistungsdruck und Versagensängste führen dazu, dass der sonst so treffsichere Schütze Max auf einmal nur noch daneben schießt.

PREMIERE 4. MÄRZ 2017 STADTTHEATER BIELEFELD


MUSIKTHEATER

BIELEFELD

REYNALDO HAHN

DER KAUFMANN VON VENEDIG MUSIKALISCHE LEITUNG: PAWEL POPLAWSKI INSZENIERUNG: KLAUS HEMMERLE

Bassanio rechnet sich bei der schönen, gescheiten und überdies noch reichen Portia Chancen aus. Die darf allerdings kraft väterlicher Maßgabe die Hand nur einem Bewerber reichen, der von drei Kästchen aus Gold, Silber und Blei das errät, welches Portias Bild enthält; wem das nicht gelingt, darf nie wieder heiraten. Bassanio muss als Brautwerber erstmal eine Art Teilnahmegebühr zahlen und bittet seinen Freund Antonio, ihm das nötige Geld zu leihen. Eigens deshalb borgt sich Antonio seinerseits Geld beim Juden Shylock, doch der bestimmt eine eigenwillige Form der Rückzahlung: Falls Antonio das Geld nicht zurückzahlen könne, müsse er mit einem Pfund seines körperlichen Fleisches hierfür bürgen. Spaß oder bitterer Ernst? Shakespeares Komödie hat von jeher kontroverse Diskussionen hervorgerufen, umso spannender ist die Auseinandersetzung eines deutschstämmigen, jüdischen, hochsensiblen französischen Komponisten mit diesem Stoff: Reynaldo Hahn. Zur Welt gekommen 1874 in Caracas als Sohn einer Venezolanerin und eines Hamburger Kaufmanns und aufgewachsen in Paris, wurde er rasch zum Liebling der Salons, mehr noch: zum musikalischen Spiegel dieser Welt der Belle Epoque, der Prinzessinnen, Dandys, Dichter, Maler und Lebenskünstler. Jules Massenet verpasste ihm am Konservatorium den letzten Feinschliff, mit Marcel Proust verband ihn erst eine leidenschaftliche Affäre, dann eine lange Freundschaft. Hahn musste als Jude 1940 Paris verlassen, überstand den Krieg in Monte Carlo und wurde nach seiner Rückkehr 1945 Direktor der Pariser Oper. Als Liedkomponist ist er längst dem Geheimtipp-Status entwachsen, doch seine Bühnenwerke sind außerhalb Frankreichs kaum bekannt. Sein Marchand de Venise, den er mit Mozarts Le nozze di Figaro im Hinterkopf schrieb, wurde 1935 an der Pariser Oper uraufgeführt.

PREMIERE 28. APRIL 2017 STADTTHEATER BIELEFELD

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

WILLIAM WARD MURTA

DAS MOLEKÜL

MUSIKALISCHE LEITUNG: WILLIAM WARD INSZENIERUNG: THOMAS WINTER

MURTA

Ein prägnantes Kürzel beherrscht seit einigen Jahren nahezu alle TV-Serien, die sich mit menschlichen Abgründen befassen: DNA oder DNS - je nach Herkunft. Seit dieses Zauberwort in der Welt ist, haben Kriminalkommissare das Nachsehen, denn plötzlich sind die Gerichtsmediziner die eigentlichen Helden im Krimi. London 1951. Eine junge Biochemikerin, Rosalind Franklin, kehrt aus Frankreich an das Laboratorium des King’s College zurück, um beim renommierten Physiker Maurice Wilkins zu forschen. Er betrachtet sie als seine Assistentin, sie sieht sich jedoch als Wissenschaftlerin auf Augenhöhe – ein Missverständnis, das tragische Konsequenzen haben sollte. Zusammen mit zwei weiteren Wissenschaftlern machen sich die Kontrahenten fieberhaft daran, die Struktur der DNA zu entschlüsseln, eine Entdeckung, die seinerzeit gewissermaßen in der Luft lag. Kein Wunder, dass in den USA ein anderer großer Wissenschaftler dasselbe

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

Ziel verfolgt, allerdings mit dem Rückenwind luxuriöser staatlicher Förderung. Wer wird als erstes Team die richtige Theorie aufstellen und womöglich den begehrten Nobelpreis erhalten? William W. Murta, der nach Starry Messenger und The Birds of Alfred Hitchcock bereits das dritte große Musical für das Theater Bielefeld schreibt, verknüpft darin den wissenschaftlichen Wettlauf um das DNA-Geheimnis in den Fünfzigern mit einem der ganz heißen Eisen unserer Zeit: der Entwicklung der Gentechnologie. Was vordergründig wie eine vertonte Wikipedia-Seite klingt, entpuppt sich als ein brisantes Aufeinandertreffen außergewöhnlicher Menschen in zwei Generationen, die an der Schwelle zu je einer Jahrhundertentdeckung stehen: „Was ist Leben?“ heißt die zentrale Frage im Prolog. Sie setzt eine Handlung in Gang, die mit biografischen Schlaglichtern um das Molekül als Gravitationszentrum kreist – und nach bester BroadwayManier in Musik gesetzt ist.

URAUFFÜHRUNG 19. MAI 2017 STADTTHEATER BIELEFELD

CLAUDIO MONTEVERDI

DIE KRÖNUNG DER POPPEA MUSIKALISCHE LEITUNG: MERJAN VAN INSZENIERUNG: NADJA LOSCHKY

DRIESTEN

Zum ersten Mal in der noch jungen Geschichte des Musiktheaters griff Claudio Monteverdi, der Erfinder der venezianischen Oper, im Jahr 1642 auf einen Stoff mit historisch belegten Figuren zurück und schuf damit zugleich die erste Sex-and-Crime-Story der Operngeschichte. Monteverdis letztes Meisterwerk erzählt von Macht und Liebesleiden-

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MUSIKTHEATER

BIELEFELD

schaft, Ethik und Moral sowie von ihren Verstrickungen und Missbrauchsmöglichkeiten – Themen, die heute noch genauso brisant sind wie bei der Uraufführung vor fast 400 Jahren und wie in der römischen Antike, in der die Oper spielt: Poppea Sabina, die schönste Frau Roms, hat ihren einstigen Geliebten Ottone verlassen, um nun das Bett mit Kaiser Nero zu teilen. Da sie die Kaiserin an seiner Seite werden möchte, ihr dabei aber seine Gattin Ottavia im Weg steht, wendet Poppea all ihre Verführungskraft auf, um ihn zur Verstoßung der Ehefrau zu bewegen. Als der Philosoph Seneca das Gebaren Neros zu hinterfragen beginnt, muss er dafür mit dem Tod bezahlen. Ottavia hingegen stiftet in ihrer Verzweiflung den von Poppea verschmähten Ottone dazu an, die machthungrige Nebenbuhlerin zu ermorden. Der Anschlag kann jedoch vereitelt werden, Ottavia wird verstoßen und Poppea ist am Ziel ihrer Pläne. So siegt in dieser Oper also beileibe nicht das Gute, das es hier ohnehin nicht zu geben scheint. Keiner der Protagonisten ist ohne Makel. Monteverdi und Busenello lassen am Ende diejenigen Akteure triumphieren, die am skrupellosesten handeln – jedoch ohne dies zu werten und zu kommentieren: Im berühmten Abschlussduett „Pur ti miro“ feiert die Musik die Liebe von Nero und Poppea. Dabei wird allerdings die Spur der Gewalt, die sie hinter sich herziehen, keineswegs verschwiegen. Die verblüffend avantgardistische Barockmusik beeindruckt auch heute noch mit ihrer ungewöhnlichen Expressivität.

PREMIERE 10. JUNI 2017 STADTTHEATER BIELEFELD

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

DANIEL KEHLMANN

F

INSZENIERUNG: CLARA

WEYDE

Blendwerk, Dämonen und Sehnsüchte treiben ihr Unwesen. Nach einem Ausflug auf den Jahrmarkt und dem Besuch einer HypnoseShow lädt Arthur Friedland seine Zwillinge und deren älteren Halbbruder Martin vor der Haustür seiner Exfrau ab und verschwindet spurlos. Von hier aus verzweigen sich die Lebenswege: Sein zu kurz gekommener Sohn Martin wird ein katholischer Priester, der zuverlässig die Rituale absolviert, ohne an Gott glauben zu können. Der energische Eric entwickelt sich zum korrupten Finanzberater und gerät, nachdem er mit windigen Geschäftsstrategien das gesamte Vermögen seiner Kunden verspekuliert hat, in eine Abwärtsspirale aus Allmachtsfantasien und Kontrollverlust. Der feinsinnige Iwan wählt die Kunst, verlegt sich aber, nachdem ihm die eigene Mittelmäßigkeit bewusst geworden ist, auf das Fälschen der Werke seines Liebhabers und wird damit reich. Ein ungläubiger Priester, ein bankrotter Investor und ein Kunstfälscher. Alle drei Brüder sind Schwindler. Alle drei leben in ständiger Sorge, eines Tages könnte jemand mit dem Finger auf sie zeigen und das zerstören, was die Welt in ihnen sehen soll und von dem sie hoffen, es hätte Substanz. Was, wenn hinter der Fassade nichts wäre als Angst? Glaube, Wirtschaft, Kunst, alles erweist sich als Fälschung. Doch am Ende steht mit Erics Tochter Marie die Hoffnung, dass ein Mädchen der Kindergeneration die Dämonen ihrer Familie besiegen könnte. F ist von funkelnder Klugheit, boshaft, listig, aber voller Wärme.

PREMIERE 9. SEPTEMBER 2016 THEATER AM ALTEN MARKT

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Das Theater am Alter Markt -TAM- verfügt über 300 Sitzplätze. Es wurde 1950 mit „Viel Lärm um nichts“ von Shakespeare eröffnet. Fünf Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs erhielt das Bielefelder Schauspiel seine erste eigene Spielstätte. Baubeginn des kleinen Hauses der Städtischen Bühnen war, nach einer durch den Umbau im 20. Jahrhundert entdeckten Inschrift, das Jahr 1538. Ursprünglich betrat man das Haus von der Niedernstraße. In Höhe des ersten Stockwerks befand sich ein Relief von Adam und Eva mit der Jahreszahl 1562. Dieses Kunstwerk ist heute im neuen Rathauses zu sehen. 1820 wurde die alte Fassade des spätgotischen Rathauses abgerissen und erhielt ein schlichtes klassizistisches Antlitz. Im 19. Jahrhundert befanden sich im Gebäude eine Polizeiwache mit Arreststube, im ersten Stockwerk der Bürgermeister und die Verwaltung sowie das Land- und Stadtgericht. 1944 wurde das TAM schwer von Bomben getroffen und vier Jahre nach Kriegsende wieder errichtet. 2010 wurden Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt.

Nach der Vorstellung Kleine Weinkarte Wernings Weinstube im historischen Gewölbe unter dem Theater am Alten Markt

Alter Markt 1 Telefon 0521.1 36 51 51


BIELEFELD

SCHAUSPIEL

ARTHUR MILLER

HEXENJAGD INSZENIERUNG: DARIUSCH

YAZDKHASTI

Das Vieh rennt herrenlos über die Straßen von Salem, verlassene Höfe, verwahrloste Felder. Es hat Tote gegeben, viele Tote. Was ist geschehen? Eines Nachts werden die jungen Mädchen des Ortes bei rituellen Tänzen in den Wäldern überrascht. Einige von ihnen verstummen, bekommen Fieber, werden von Krämpfen geschüttelt. Unsicherheit macht sich in dem streng puritanischen Dorf breit, ob es sich um eine Krankheit oder doch um einen Fall von Teufelsanbetung handelt. Der bekannte Exorzist Reverend Hale wird beauftragt, die mysteriösen Ereignisse zu untersuchen und stellt die Mädchen zur Rede. Doch statt auszusagen, beginnen sie, andere Frauen des Dorfes zu beschuldigen. Der Hexenprozess entwickelt eine tödliche Dynamik. Denunziationen, Misstrauen und Paranoia greifen um sich. Das allgemeine Klima der Angst eignet sich hervorragend, um alte Rechnungen zu begleichen. Die Mädchen um Abigail Williams mutieren von Beschuldigten zu Anklägerinnen und genießen ihre Macht. So bezichtigt Abigail auch bald John Proctors Ehefrau Elisabeth der Hexerei, damit sie John, mit dem sie eine Affäre hatte, endlich heiraten kann. Dutzende Frauen werden verhaftet, Todesurteile werden verhängt. Allmählich gleicht der Ort einem Krisengebiet, das Gericht verfängt sich in Widersprüchen, die Lügen der Mädchen werden offenbar. Doch ist die Logik der Eskalation noch aufzuhalten? Arthur Millers Stück entstand 1953 auf dem Höhepunkt der Kommunistenverfolgung in den USA und bezieht sich auf einen realen Fall neuzeitlicher Hexenverfolgung, der sich 1692 in Salem, Massachusetts ereignete. Die Frage, wie aus Ängsten ein Klima der Gewalt entstehen kann, in dem Lügen und haltloser Verfolgung Tür und Tor geöffnet sind, hat bis in unsere Gegenwart nicht an Aktualität eingebüßt.

PREMIERE 10. SEPTEMBER 2016 STADTTHEATER BIELEFELD

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

ALAN AYCKBOURN

RONDO

INSZENIERUNG: CHRISTIAN

SCHLÜTER

Alan Ayckbourn hat mit Rondo fünf kurze, miteinander verbundene Stücke geschrieben, die in beliebiger Reihenfolge gespielt werden können. Jedes ist in sich abgeschlossen, jedes verweist dennoch auf die anderen. Zusammen ergeben sie ein spielerisches Kaleidoskop, dessen Protagonisten auf der Flucht vor sich selbst oder anderen sind, verstrickt in die Vergangenheit und auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Zum Beispiel die Theateragentin Gale Devonne, die Frau mit der tragischen Erste-Liebe-Geschichte, die junge Mädchen an Politiker vermittelt und die sich einem äußerst gewaltbereiten Trupp von Gläubigern nur mit Hilfe eines lästigen, aber unvermutet fantasiebegabten Nachbarn entziehen kann. Unterdessen wartet die von ihr vermittelte schauspielbegabte Schülerin Roz Perkins im Büro eines Abgeordneten - in der Annahme, es handele sich um ein Casting Studio – auf die Chance ihres Lebens. Dort bemerkt sie der BBC-Reporter

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SCHAUSPIEL

Sean McKintyre, der aus Roz’ Anwesenheit im Nu eine reißerische Klatschgeschichte entwickelt. Oder da ist der pensionierte Richter Tom Holgate, der die schwindenden Erinnerungen an seine verstorbene Frau mit Hilfe eines Callgirls in einer Hotelsuite nachzustellen versucht. In seinem eigenen Haus gewinnt man eine völlig andere Vorstellung von seinem einstigen Leben mit der Verstorbenen, zumal die Tochter des Richters, eine erfolglose Krimiautorin, dem anwesenden Pfarrer nichts weniger als eine Mordgeschichte auftischt. Ayckbourn treibt seine Figuren in aberwitzige Situationen, die mehr miteinander zu tun haben, als man anfangs ahnt. Harmlose Bemerkungen hier haben fatale Konsequenzen dort, Figuren kehren in verändertem Kontext wieder, und Handlungsfäden nehmen ungeahnte Wendungen. Eine theatrale Tour de Force, die jeden Abend neu zusammengesetzt wird.

PREMIERE 5. NOVEMBER 2016 THEATER AM ALTEN MARKT

HANS CHRISTIAN ANDERSEN

DIE SCHNEEKÖNIGIN INSZENIERUNG: HENNER

KALLMEYER

Kay und Gerda sind Nachbarskinder. Obwohl ihr gemeinsamer Garten eher an einen etwas größeren Blumentopf erinnert, gefällt er ihnen – der gemeinsamen Spiele wegen und weil dort im Sommer die Rosen so herrlich blühen und duften. Ihr Glück wäre ungetrübt, gäbe es da nicht diesen zerbrochenen Zauberspiegel, dessen Splitter durch die Welt fliegen, schöne Dinge in hässliche verwandeln und

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so allerlei Unheil anrichten. Als eines Tages auch Kay von einem Splitter im Herzen getroffen wird, verliert er alle Lust an der zuvor geliebten kleinen Welt. Er entwickelt eine Faszination für den Winter mit seinen Eisblumen und lässt sich deshalb umso williger von jener unbekannten, kalten Schönheit auf dem Schlitten entführen. Als es Frühling wird und Kay immer noch fehlt, hält Gerda die Einsamkeit nicht mehr aus und begibt sich auf die Suche. Sie gelangt ins paradiesische Reich der Blumenfrau, die alles dafür tut, dass Gerda bei ihr bleibt und ihren Freund vergisst. Vergebens. Gerda will Kay finden. Schließlich hört sie von einem jungen, schönen und klugen Prinzen. Das kann nur ihr Kay sein! Doch welche Enttäuschung, als sie erkennen muss, dass es ein anderer ist. Aus Mitleid schenkt ihr das Königspaar Kleider, Geld und eine Kutsche. Mit diesem ungewohnten Reichtum passiert sie einen Wald und wird zur perfekten Zielscheibe einer Räuberbande. Gerda muss um ihr Leben fürchten und hat Glück im Unglück, denn das Räubermädchen beansprucht die Gefangene für sich. Doch die Geschichte ihrer traurigen neuen Spielkameradin rührt das Räubermädchen so sehr, dass es beschließt, Gerda die Freiheit und ein Rentier zu schenken. Die Spur zu Kay führt immer tiefer in den Norden: ins Reich der Schneekönigin. Dort muss Gerda ihren schwersten Kampf bestehen. Hans Christian Andersens Familienstück zur Weihnachtszeit nimmt Klein und Groß mit auf eine abenteuerliche Reise, an deren Ende dank der Kraft von Freundschaft und Liebe alle Gefahren überwunden werden können.

PREMIERE 12. NOVEMBER 2016 STADTTHEATER BIELEFELD


BIELEFELD

SCHAUSPIEL

SELEN KARA | TORSTEN KINDERMANN | AKIN E. SIPAL

ISTANBUL. EIN SEZEN-AKSU-LIEDERABEND INSZENIERUNG: MICHAEL

HEICKS

Was wäre, wenn das Wirtschaftswunder nicht hier in Deutschland stattgefunden hätte, sondern in der Türkei? Wenn Bielefeld in den Fünfzigern nicht zu einem prosperierenden Zentrum der Textil- und Fahrradindustrie aufgeblüht wäre? Was, wenn der berühmte Pudding nicht in Ostwestfalen vom Industriellenhimmel gefallen wäre, sondern in Istanbul? Deutsche Gastarbeiter wären in Scharen in die Türkei ausgewandert und hätten in Istanbul eine neue Heimat gefunden. Mit großem Fleiß hätten sie das Bruttosozialprodukt gesteigert, hätten den Arbeitskräftemangel kompensiert und sich mal mehr, mal weniger erfolgreich um die türkische Sprache und die landestypischen Sitten und Gebräuche bemüht. Um sich dann in jahrzehntelanger Heimwerkertätigkeit - immer in den Sommerferien - mit dem Erspar-

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SCHAUSPIEL

BIELEFELD

ten, den Traum vom Eigenheim in der alten Heimat Bielefeld zu erfüllen. Mit einer bestechend simplen Umkehrung der Perspektive erzählt Istanbul die tragikomische Lebensgeschichte des Bielefelder Gastarbeiters Klaus Gruber in der fremden und schillernden Metropole. Zwischen Werkbank, Basar, dem bunten Nachtleben und Teehäusern (in denen es nirgendwo handgebrühten Filterkaffee gibt) erleben wir in deutschen Spielszenen den Auswandereralltag, während auf Türkisch die Sehnsucht nach Glück, Liebe und Heimat besungen wird. Die Königin des türkischen Pop, Sezen Aksu, begleitete mit ihren Liedern schon Generationen von Türken durch ihr Leben. Sie liefert den Soundtrack für diesen überraschenden und liebevollen Liederabend über Heimat und das Ankommen in der Fremde, an dessen Ende man sich fast wünscht, die Geschichte wäre tatsächlich anders verlaufen.

PREMIERE 19. NOVEMBER 2016 THEATER AM ALTEN MARKT

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

KONRAD KÄSTNER

DER AUFTRAG INSZENIERUNG: KONRAD

KÄSTNER

Dokumentarfilmer Konrad Kästner macht sich mit einem Filmteam auf in den Osten der Republik. In einer widersprüchlichen Region zwischen Flüchtlingsheimen, Tagebau, Selbstironie und Angst vor Veränderungen sucht er nach nichts Geringerem als der nackten Wahrheit. Es entsteht ein wildes Roadmovie, ein multimediales Theaterspektakel. Konrad Kästner knüpft mit dieser Arbeit an seinen preisgekrönten Dokumentarfilm Kathedralen an, der ihn in die Innere Mongolei verschlug. Waren die dort vorgefundenen menschenleeren Städte noch ein bizarres Beispiel für das Verhältnis von Schein und Sein eines überhitzten Immobilienmarkts, so beschäftigt ihn nun die Wechselwirkung zwischen Medien und dem Objekt der Berichterstattung. Bei seiner Recherche findet er mysteriöse Spuren, die von den karstigen Landschaften des Ostens quer durch Deutschland bis ins Herz Nordrhein-Westfalens führen, das überraschenderweise hier, in Bielefeld, im TAMZWEI zu schlagen scheint. Ein Abend über den Menschen im Zeitalter der Beobachtung.

PREMIERE 25.

TAMZWEI

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

WILLIAM SHAKESPEARE

ROMEO UND JULIA Seit Generationen sind die Familien Capulet und Montague verfeindet. Länger, als dass noch irgendjemand nach den ursprünglichen Gründen fragen würde. Zu viele Opfer haben die Streitigkeiten bereits gekostet, zu manifest sind die Feindbilder. Wann immer sich beide Parteien begegnen, gibt es Streit und Blutvergießen. Doch dann kommt für einen kurzen Moment auf einmal alles anders und die schönste und traurigste Liebesgeschichte der Welt beginnt. Romeo, ein junger Montague, sucht nach einer unglücklichen Liebesaffäre Ablenkung und schleicht sich mit zwei Freunden heimlich auf einen Maskenball. Ein Fest, das der alte Capulet anlässlich der Verlobung seiner Tochter Julia gibt. Julia ist ebenfalls nicht bester Stimmung, weil sie weder mit der anstehenden Hochzeit noch mit ihrem zukünftigen Ehemann einverstanden ist. Und dann treffen sie sich. Ihre Begegnung währt nur einen kurzen Moment, aber der genügt, um die Welt aus den Fugen zu heben. Romeo und Julia entbrennen in Liebe füreinander und versuchen gegen alle Widerstände und Traditionen das scheinbar Unmögliche. Sie sehen sich wieder in der Nacht, heiraten heimlich am nächsten Tag, wollen es mit der gesamten hasserfüllten Weltordnung ihrer Familien aufnehmen - und scheitern tragisch.

PREMIERE 28. JANUAR 2017 STADTTHEATER BIELEFELD

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

NILS ZAPFE

BONSAI BIELEFELD. EIN AUDIOWALK

INSZENIERUNG: NILS

ZAPFE

Der Mensch, die Stadt, die ganze Welt wird neu vermessen. Unmengen von Daten beschreiben unsere Realität in Nullen und Einsen. Die Telefonumfragen der Meinungsforschungsinstitute wirken wie ein sympathisches Relikt in einer Zeit, in der wir in beinahe jeder Sekunde über Internet, Smartphone, Kreditkarten oder soziale Netzwerke Daten über uns in die Welt schicken. Nur Nostalgiker glauben, diese stille Revolution noch aufhalten zu können. Unser Blick auf die Welt, unseren Alltag, wahrscheinlich sogar die Art, wie wir denken und fühlen, wird sich ändern. Der Regisseur Nils Zapfe sucht nach dem utopischen Potential eines offenen Umgangs mit Daten. Er gestaltet den gläsernen Menschen als Wesen von funkelnder Pracht, umgeben von einer Welt der Möglichkeiten. Bonsai Bielefeld führt die Zuschauer in einem begehbaren Hörspiel durch den Stadtraum. Mit einem Mix aus seriösen und halbseidenen Datenerhebungen gestalten wir einen individuellen Stadtspaziergang, der Sie das analoge Leben in der Fußgängerzone aus verblüffenden Perspektiven betrachten lässt.

URAUFFÜHRUNG 23. MÄRZ 2017 IN DER FUSSGÄNGERZONE

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

HENRIKE IGLESIAS

#HELDINNEN INSZENIERUNG: HENRIKE

IGLESIAS

Jessica Jones, Malala Yousafzai, Sophie Scholl, Oma Sigrid, Katniss Everdeen, Tugçe Albayrak, oder doch eher Jeanne d’Arc? Wer sind unsere Heldinnen und was wollen wir von ihnen? Haben wir selbst Heldinnen-Potential? Müssen wir dann ein Cape tragen oder wird es auch ohne gehen? Die Performerinnen von „Henrike Iglesias“ treffen auf Schauspielerinnen des Theaters Bielefeld. In einem sechswöchigen Laboraufenthalt werden sie miteinander probieren, voneinander lernen und gemeinsam eine Performance entwickeln, die knallt und hoffentlich auch ein bisschen wehtut. Im Zentrum stehen dabei Heldinnen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Frauenbilder und Heldentaten kommen auf den Prüfstand. „Henrike Iglesias“ ist ein Berliner Autorinnen- und „Henrike Iglesias“ ist ein Berliner Autorinnen- und Performerinnen-Kollektiv, es wurde 2012 von Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth in Hildesheim gegründet. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich von Pop bis Politik, über Persönliches zurück zum Populären.

PREMIERE 1.

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SCHAUSPIEL

BIELEFELD

MICHAEL HEICKS | SIMONE SANDRONI

SHOW!

INSZENIERUNG: MICHAEL HEICKS CHOREOGRAFIE: SIMONE SANDRONI

Ein gewaltiger Unterhaltungsdampfer legt in der Bielefelder Innenstadt an. Schon machen die unterschiedlichsten Gerüchte über das baldige Spektakel die Runde. Es handele sich um ein getanztes Schauspiel von monumentalem Ausmaß, heißt es, geeignet, die europäische Gegenwart monströs auf den Punkt zu bringen. Von einer poetischen Revue ist die Rede, die mit zärtlicher Hingabe alle gegenwärtigen Krisen (Flüchtlinge, Finanzen, Umwelt, Terrorismus) löse und Misstrauen in Zuversicht verwandle. Manche behaupten, es könnte schlicht die größte Show aller Zeiten zu erwarten sein. Andere unken, alles sei nichts als Augenwischerei, einen Misserfolg werde man erleben, ein tragisches Scheitern. Endlich öffnet sich der rote Vorhang. Die Show beginnt und sie ist alles zusammen: magisch und realistisch, poetisch und politisch, voller Glanz und voller Scheitern, tragisch und schön wie das Leben. Chefchoreograph Simone Sandroni und Intendant Michael Heicks stellen in ihrer Stückentwicklung gemeinsam mit Tänzern und Schauspielern das Stadttheater in einer nie dagewesenen Anstrengung auf den Kopf. Gemäß dem großen Unterhaltungsmantra „The Show must go on“ jagt das Ensemble durch die Theatermaschine. Immer auf der Suche nach dem Moment der Wahrheit, in dem der berühmte Funke überspringt, stürzt der Abend von einer Katastrophe in die nächste und versteht sich letztlich vor allem als eines: als eine so verrückte wie liebevolle Hommage an das Theater.

PREMIERE 1. APRIL 2017 STADTTHEATER BIELEFELD

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

FRIEDRICH SCHILLER

WILHELM TELL INSZENIERUNG: CHRISTIAN

SCHLÜTER

Die Schweiz wird von tyrannischen Landvögten regiert, die der Habsburger Kaiser eingesetzt hat. Das Volk, das sich einst freiwillig unter seine schützende Hand gestellt hatte, beginnt aufzubegehren. Als Landvogt Gessler die Altdorfer zwingt, vor einer Stange mit seinem Hut darauf niederzuknien, eskaliert die Lage. Bei einem heimlichen Treffen planen die Vertreter der drei Urkantone nachts auf dem Rütli den Aufstand. Nur der Einzelgänger Wilhelm Tell ist nicht unter den Verschwörern. Mit Politik will er nichts zu tun haben, doch solle man seiner Tatkraft bedürfen, könne man auf ihn zählen. Als aber Tell sich tags darauf weigert, vor Gesslers Hut niederzuknien, scheint Neutralität nicht mehr möglich. Gessler zwingt ihn, seinem Sohn mit der Armbrust einen Apfel vom Kopf zu schießen. Der Meisterschütze schießt, trifft den Apfel, wird dennoch verhaftet, flieht, lauert Gessler auf, schießt wieder und trifft ihn tödlich. Die terroristische Tat löst den Volksaufstand und die Befreiung der Schweiz aus.

PREMIERE 20. MAI 2017 THEATER AM ALTEN MARKT

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BIELEFELD

SCHAUSPIEL

JOHANN BUCHHOLZ

PAARE. LIEBE IST EINE SCHWERE GEISTESKRANKHEIT INSZENIERUNG: MICHAEL

HEICKS UND ANDERE

„Als ich vor Jahren den Keller meiner Berliner Mietwohnung ausräumte, fand ich einen Karton mit Unterlagen eines Therapeuten, der dort früher gelebt hatte. Auf einer Patientenakte stand: ‚Liebe ist eine schwere Geisteskrankheit‘. Es war die Akte eines Paares. […] Wenn Filme oder Märchen mit der Hochzeit enden, denke ich: Da beginnt das Dilemma doch erst! Die Therapie ist für mich die Konzentration dieser Verrücktheit.“ (Johann Buchholz) Der Filmregisseur Johann Buchholz hat diese und weitere (fiktive) Akten zu szenischen Miniaturen verarbeitet. Zu sehen waren sie im Berlinale Programm von Arte. Jetzt werden sie in Bielefeld auf der Bühne uraufgeführt, in der Stadt mit der gefühlt höchsten Psychologendichte Deutschlands. Unterschiedliche Regisseure nehmen sich jeweils eine Szene vor, fast das gesamte Schauspielensemble ist dabei. Es entsteht ein Reigen schneller Beziehungsminiaturen, die Liebe als dauerhaften Irrsinn zeigen und als dringend therapiebedürftig! Speed Dating war gestern, jetzt wird „speed-therapiert“. Zwei Menschen, eine Couch, drei Minuten. Das Publikum schlüpft in die Rolle des Therapeuten und muss dabei vor allem eines können: zuhören. Mit atemberaubender Geschwindigkeit jagen wir in das Herz der deutschen Gefühlsgegenwart. Immer auf der Suche nach der Formel für die funktionierende Beziehung. Denn die Zeiten, in denen unglückliche Dauersingles von einer Affäre in die nächste stolperten, sind vorbei, wir wollen zusammenbleiben! Wie das geht, oder auch nicht, zeigt dieser rasante Abend.

PREMIERE 2. JUNI 2017 THEATER AM ALTEN MARKT

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TANZTHEATER

BIELEFELD

SIMONE SANDRONI

LIEBE, FURCHT UND ANDERE DISSONANZEN MUSIKALISCHE LEITUNG: PAWEL POPLAWSKI INSZENIERUNG UND CHOREOGRAFIE: SIMONE SANDRONI

In diesem Jahr beginnt TANZ Bielefeld seine Spielzeit gemeinsam mit den Bielefelder Philharmonikern und entwirft einen Abend zu vier Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Mit choreographischer Neugier wird das Ensemble um Simone Sandroni den kontrastreichen Texturen zeitgenössischer Musik nachspüren, um zugleich ganz menschlichen Zuständen und ihren inneren wie äußeren Widersprüchen auf den Grund zu gehen. Harmonische Spannungen, wechselvolle Dynamiken und fragmentarische Lyrik kennzeichnen die musikalische Auswahl und provozieren vielschichtige tänzerische Begegnungen auf dem Kontrapunkt des Lebens - im ständigen Streben nach Glück, bisweilen am Rande des Abgrunds. Zu entdecken für Auge und Ohr sind dabei Werke von vier jüngeren Vertretern der europäischen Musikgeschichte: „Die Sinfonie in D“ (1995) des niederländischen Komponisten Tristan Keuris, der mit seiner so persönlichen wie zeitlosen Tonsprache zwischen elegischem Stillstand und aufgewühlter Lebendigkeit balanciert, Francesco Antonionis „Macchine inutili“ (2007), ein postminimalistisches Perpetuum Mobile in Anlehnung an Bruno Munaris „Nutzlose Maschinen“, Wolfgang Rihms durcherotisierte „Verwandlung Nr. 3“ (2008) sowie György Ligetis „Concert Românesc“ (1951). Musikalisch zwar in einen gänzlich zeitgenössischen Kosmos eintauchend, entfaltet dieser Abend seine Sogwirkung nicht zuletzt durch den reizvollen Blick der Komponisten auf ihre kulturellen Wurzeln. So sucht denn auch der Tanz seine Identität und pendelt mit einer so heutigen wie abstrakten Körperlichkeit zwischen den äußersten Polen unserer ureigenen Seelenlagen – von leidenschaftlicher Impulsivität hin zu beklemmendem Unbehagen. Und wieder zurück.

PREMIERE 23. OKTOBER 2016 STADTTHEATER BIELEFELD


TANZTHEATER

BIELEFELD

SHARON FRIDMAN

STABLE

CHOREOGRAFIE: SHARON

FRIDMAN

Der israelische Tänzer und Choreograph Sharon Fridman fragt in seiner Arbeit mit TANZ Bielefeld nach der Balance zwischen Individuum und Kollektiv und widmet sich in der Produktion Stable dem körperlichen Verhalten des Einzelnen als Teil einer lebhaft bewegten Gruppe. Vergleichbar mit dem Pferd, das der wilden Herde folgt und dabei sowohl die eigene Kraft, als auch den betörenden Strom der Gemeinschaft erlebt, wird die Selbstwahrnehmung des Menschen inmitten einer exzessiven Außenwelt erforscht. Aufbauend auf dem 2014 mit der Vertigo Dance Company erarbeiteten Duett Hasta donde entwickelt der in Madrid lebende Choreograph sein überaus spannendes physisches Material nun mit zehn Bielefelder Tänzern weiter und nimmt das menschliche Bedürfnis nach einem mentalen wie leiblichen Gleichgewicht unter die Lupe. Die Beobachtung des Körpers im Spiel mit seiner Umgebung wird zu einer bewegungsreichen Reise ins Innere auf der Suche nach festem Boden.

PREMIERE 20. JANUAR 2017 TOR 6 THEATERHAUS

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TANZTHEATER

BIELEFELD

SIMONE SANDRONI | PIETRO MICCI

PIOTR UND DIE STARS VON TUT CHOREOGRAFIE: SIMONE

SANDRONI

Der Produzent Piotr Splendowsky, stolzer Bürger des Staates TUT, hat ein opulentes Bühnenwerk für 40 Sänger, Schauspieler, Musiker und Tänzer entworfen. Um auch das Ausland am künstlerischen Reichtum der Tutianer teilhaben zu lassen, geht Splendowskys außergewöhnliches Werk auf Tour und macht unter anderem Halt in Bielefeld. Doch der Bus mit dem Bühnenensemble lässt auf sich warten. Splendowsky und sein Techniker Hugo Vats versuchen die Situation zu retten: mit vollem Körpereinsatz und einem Kauderwelsch aus unterschiedlichen TUT-Sprachen. Und so entspinnt sich eine tragikomische Reise durch die Welt des Theaters mit seinen Illusionen und Realitäten, seiner sozialen und politischen Reichweite, seinen Arbeitsstrukturen und Produktionsbedingungen sowie seinem ewigen Konflikt zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Diesen als Crossover von Tanz und Schauspiel angelegten Reigen amüsanter Desaster, den Chefchoreograf Simone Sandroni bereits 2005 für seine Kompanie Déjà Donné kreiert hat, bringt er nun ins TAMDREI und ist dabei auch selbst auf der Bühne zu erleben. An seiner Seite stehen sein damaliger Kollege Pietro Micci sowie eine Schauspielerin des Bielefelder Ensembles.

PREMIERE 26.

TAMDREI

JANUAR 2017

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER

BIELEFELD

1. SINFONIEKONZERT

MOZART / BRUCKNER KLAVIER UND LEITUNG: CHRISTIAN

ZACHARIAS

WOLFGANG AMADEUS MOZART | KLAVIERKONZERT NR. 27 IN B-DUR KV 595 ANTON BRUCKNER | SINFONIE NR. 3 IN D-MOLL (2. FASSUNG, 1877)

23. SEPTEMBER 2016 20.00 UHR RUDOLF-OETKER-HALLE FREITAG

2. SINFONIEKONZERT

IBERT / GLASS / BERLIOZ SAXOPHONQUARTETT CLAIR-OBSCUR ALT-SAXOPHON: JAN SCHULTE-BUNERT LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC JACQUES IBERT | KAMMERKONZERT FÜR ALT-SAXOPHON UND ORCHESTER PHILIP GLASS | KONZERT FÜR SAXOPHONQUARTETT UND ORCHESTER HECTOR BERLIOZ | SYMPHONIE FANTASTIQUE | EPISODEN AUS DEM LEBEN EINES KÜNSTLERS

FREITAG 28. OKTOBER 2016 20.00 UHR SONNTAG 30. OKTOBER 2016 11.00 UHR

RUDOLF-OETKER-HALLE

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER

BIELEFELD

3. SINFONIEKONZERT

M. HAYDN / SCHNITTKE / J. HAYDN / BEETHOVEN TROMPETE: REINHOLD FRIEDRICH LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC

MICHAEL HAYDN | KONZERT FÜR TROMPETE, STREICHER, HÖRNER UND BASSO CONTINUO IN D-DUR ALFRED SCHNITTKE | MOZ-ART À LA HAYDN JOSEPH HAYDN | KONZERT FÜR TROMPETE UND ORCHESTER IN ES-DUR LUDWIG VAN BEETHOVEN | SINFONIE NR. 8 IN F-DUR OP. 93

FREITAG 9. DEZEMBER 2016 20.00 UHR SONNTAG 11. DEZEMBER 2016 11.00 UHR

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER

BIELEFELD

4. SINFONIEKONZERT

RAVEL / BOTTESINI / DVORÁK KONTRABASS: BOŽO LEITUNG:

PARADŽIK

ALEXANDER KALAJDZIC

MAURICE RAVEL | LE TOMBEAU DE COUPERIN GIOVANNI BOTTESINI | KONZERT FÜR KONTRABASS UND ORCHESTER IN H-MOLL ANTONÍN DVORÁK | SINFONIE NR. 7 IN D-MOLL OP. 70

FREITAG 20. JANUAR 2017 20.00 UHR SONNTAG 22. JANUAR 2017 11.00 UHR

RUDOLF-OETKER-HALLE

5. SINFONIEKONZERT

DALBAVIE / MENDELSSOHN BARTHOLDY / SCHUMANN KLAVIERDUO: AGLIKA GENOVA, LIUBEN LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC

DIMITROV

MARC-ANDRÉ DALBAVIE | COLOR FÜR GROSSES ORCHESTER FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY | KONZERT FÜR ZWEI KLAVIERE UND ORCHESTER IN E-DUR ROBERT SCHUMANN | SINFONIE NR. 4 IN D-MOLL OP. 120

FREITAG 17. FEBRUAR 2017 20.00 UHR SONNTAG 19. FEBRUAR 2017 11.00 UHR

RUDOLF-OETKER-HALLE

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER

BIELEFELD

6. SINFONIEKONZERT

BENJAMIN / STRAUSS / HAYDN VIOLONCELLO: MARIE-ELISABETH HECKER LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC

GEORGE BENJAMIN | THREE INVENTIONS FÜR KAMMERORCHESTER RICHARD STRAUSS | MACBETH JOSEPH HAYDN | KONZERT FÜR VIOLONCELLO UND ORCHESTER IN C-DUR RICHARD STRAUSS | TILL EULENSPIEGELS LUSTIGE STREICHE

FREITAG 17. MÄRZ 2017 20.00 UHR SONNTAG 19. MÄRZ 2017 11.00 UHR

RUDOLF-OETKER-HALLE


BIELEFELDER PHILHARMONIKER

BIELEFELD

7. SINFONIEKONZERT

SCHOSTAKOWITSCH / MAHLER VIOLINE: ISABELL VAN KEULEN LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC

DIMITRI SCHOSTAKOWITSCH | KONZERT FÜR VIOLINE UND ORCHESTER NR. 1 IN A-MOLL OP. 77 GUSTAV MAHLER | SINFONIE NR. 1 IN D-DUR

FREITAG 7. APRIL 2017 20.00 UHR SONNTAG 9. APRIL 2017 11.00 UHR

RUDOLF-OETKER-HALLE

8. SINFONIEKONZERT

TELEMANN / SCHACHER / WAGNER / FRANCK BLOCKFLÖTE: MAURICE STEGER LEITUNG: PATRIK RINGBORG

GEORG PHILIPP TELEMANN | CONCERTO C-DUR FÜR BLOCKFLÖTE, STREICHER UND BASSO CONTINUO RODOLPHE SCHACHER | MÄRCHENBILDER FÜR BLOCKFLÖTE UND SINFONIEORCHESTER RICHARD WAGNER | OUVERTÜRE ZU PARSIFAL CÉSAR FRANCK | SINFONIE IN D-MOLL

FREITAG 12.

MAI 2017 20.00 UHR RUDOLF-OETKER-HALLE

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BIELEFELDER PHILHARMONIKER

BIELEFELD

9. SINFONIEKONZERT

BEETHOVEN / SIBELIUS VIOLINE: FRANK PETER ZIMMERMANN LEITUNG: ALEXANDER KALAJDZIC

LUDWIG VAN BEETHOVEN | GROSSE FUGE IN B-DUR OP. 133 (FASSUNG FÜR ORCHESTER) JEAN SIBELIUS | SINFONIE NR. 5 IN ES-DUR OP. 82 LUDWIG VAN BEETHOVEN | KONZERT FÜR VIOLINE UND ORCHESTER IN D-DUR OP. 61

FREITAG 16. JUNI 2017 20.00 UHR SONNTAG 18. JUNI 2017 11.00 UHR

RUDOLF-OETKER-HALLE


WIENER KLASSIK

BIELEFELD

1. KONZERT WIENER KLASSIK LUDWIG VAN BEETHOVEN | OUVERTÜRE ZU „EGMONT“ OP. 84 LUDWIG VAN BEETHOVEN | KLAVIERKONZERT NR. 3 C-MOLL OP. 37 KLAVIER: FLORIAN

GLEMSER

LUDWIG VAN BEETHOVEN | SYMPHONIE NR. 7 A-DUR OP. 92 SAMSTAG 15.

OKTOBER 2016 20.00 UHR

2. KONZERT WIENER KLASSIK JOSEPH HAYDN | SINFONIE NR. 70 D-DUR WOLFGANG AMADEUS MOZART | VIOLINKONZERT NR. 5 A-DUR KV 219 VIOLINE: SVEN

STUCKE

FELIX MENDELSSOHN | SYMPHONIE NR. 1 C-MOLL FREITAG 11.

NOVEMBER 2016 20.00 UHR

3. KONZERT WIENER KLASSIK FESTLICHES WEIHNACHTSKONZERT MIT VOKALEN UND INSTRUMENTALEN WERKEN U. A. VON ANTONIO VIVALDI, GEORG FRIEDRICH HÄNDEL, JOSEPH HAYDN, WOLFGANG AMADEUS MOZART UND CAMILLE SAINT-SAËNS. TROMPETE: NORBERT DIENSTAG 20.

VOHN

DEZEMBER 2016 20.00 UHR

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WIENER KLASSIK

BIELEFELD

4. KONZERT WIENER KLASSIK RICHARD WAGNER | OUVERTÜRE ZU „DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG“ WOLFGANG AMADEUS MOZART | KLAVIERKONZERT NR. 23 A-DUR KV 488 KLAVIER: ANDREAS

FRÖLICH

JOHANNES BRAHMS | SYMPHONIE NR. 4 E-MOLL OP. 98 OZM-SYMPHONY | DAS SINFONIEORCHESTER DES ORCHESTERZENTRUMS | NRW LEITUNG: HERIBERT MITTWOCH 8.

BEISSEL

FEBRUAR 2017 20.00 UHR

5. KONZERT WIENER KLASSIK WOLFGANG AMADEUS MOZART | SERENADE NR. 13 G-DUR KV 525 JOSEPH HAYDN | TROMPETENKONZERT ES-DUR TROMPETE: MARKUS

CZIEHARZ

FRANZ SCHUBERT | SYMPHONIE NR. 5 B-DUR D 485 DIENSTAG 14.

MÄRZ 2017 20.00 UHR

SPIELSTÄTTE WIENER KLASSIK:

RUDOLF-OETKER-HALLE | BIELEFELD


FORUM FÜR KREATIVITÄT

BIELEFELD

FELICIA ZELLER

X FREUNDE INSZENIERUNG: HANS-PETER

KRÜGER

Früher war alles besser. Früher hatte man einen besten Freund, eine beste Freundin oder sogar beides. Man traf sich spontan auf ein Bier, redete über was man so redet und war happy. Heute hat man X Freunde, aber Treffen war gestern und After-work ist was für Warmduscher. Schließlich sind Mann wie Frau Ich-Aktionäre, Ideenmanager, Venture-Kapitalisten des eigenen Lebens. Nicht sich etwas leisten, sondern selbst etwas leisten ist das neue Credo. Nach generation X, Golf, Praktikum und Casting liefert Felicia Zeller mit ihrem neuen Stück den Generationsbegriff der Stunde: Generation „Beißschiene“. Mit von der Partie sind ein Künstler, eine Unternehmerin und ein Arbeitsloser. Immer on- nie offline, immer telefonierend, e-mailcheckend, twitternd und postend glänzen sie, die Immer-Erreichbaren, durch permanente Abwesenheit. Hat man sich mal verloren im Netz der Netze, einfach Neustart drücken. Arbeit und Freizeit, Selbstausbeutung und Selbstdesign sind endlich identisch. Mit X Freunde hat Felicia Zeller eine packende und tragikomische Bestandsaufnahme der workaholisierten Gesellschaft geschaffen.

PREMIERE 14. OKTOBER 2016 KULTURPUNKT PAULUSSTRASSE | WELTHAUS

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BRACKWEDER KULISSE

BI-BRACKWEDE

ANTON BURGE

BETTE & JOAN

DÉSIRÉE NICK, MANON STRACHÉ U.A. 2. Oktober 2016

KVV 29. August 2016

ISABELLE MERGAULT

ADIEU UND BIS GLEICH

ANJA KRUSE, ANDREA FROHN, MARK KUHN UND RENÉ TOUSSAINT 6. November 2016 KVV ab 4. Oktober 2016

TIL SCHWEIGER | HILLY MARTINEK

HONIG IM KOPF

KARSTEN SPECK, ACHIM WOLFF, ANNE BEDENBENDER U.A. 11. Dezember 2016 KVV ab 7. November 2016

FOLKE BRABAND

HERBSTGOLD

SIMONE RITSCHER, SARAH ELENA TIMPE, STEPHEN DÜRR U.A. 15. Januar 2017 KVV ab 12. Dezember 2016

VALERIE SETAIRE

EIN HERZ AUS SCHOKOLADE

MICHAEL SCHANZE, ANDREAS WERTH U. A. 12. Februar 2017 KVV ab 16. Januar 2017

GERRY JANSEN

AUSGERECHNET MALLORCA

MICHAELA SCHAFFRATH, RHON DIELS, RENÉ OLTMANNS U.A. 12. März 2017 KVV ab 13. Februar 2017

JUAN CARLOS RUBIO

HUNDERT QUADRATMETER BEATRICE RICHTER, JUDITH RICHTER U. A. 8. April 2017

KVV ab 3. März 2017

ERICH VIRCH

HALBGOTT IN NÖTEN

KALLE POHL UND DAS NSEMBLE DER KOMÖDIE AM ALTSTADTMARKT 20. Mai 2017 KVV ab 10. April 2017

BEGINN: JEWEILS 20:00 UHR, BRACKWEDER KULISSE, KÖLNER STRASSE 40, BIELEFELD KVV jeweils ab 8:00 Uhr, Bezirksamt Brackwede, Zimmer 111, Germanenstr. 22, 33647 Bielefeld.


KLEINES THEATER

BIELEFELD

AGATHA CHRISTIE

DIE MAUSEFALLE REGIE: WOLFGANG

VON HEYGENDORFF

In England um 1950 hat Mollie Ralston das alte Haus Monkswell Manor geerbt und eröffnet gemeinsam mit ihrem Ehemann Giles eine Pension. Zur Eröffnung haben sich vier Gäste angesagt: Der junge, etwas sonderbare Architekturstudent Christopher Wren, die gestrenge altjüngferliche Mrs. Boyle , die distanzierte Miss Casewell und der pensionierte Offizier Major Metcalf. Ungeplant findet auch ein Mr. Paravicini Unterschlupf in der Pension. Nach Ankunft der Gäste schneit es immer heftiger, so dass die Straßen nicht mehr befahrbar sind und das Haus völlig von der Außenwelt abgeschnitten ist. Durch einen Anruf erfährt Mollie Ralston, dass bald Sergeant Trotter in der Pension ankommen wird. Tatsächlich schlägt sich der Sergeant mit Skiern zu den Eingeschlossenen durch, um etwas Wichtiges zu klären. Kurz nach seiner Ankunft geschieht ein Mord. Das Gästehaus ist eine Mausefalle, in der nicht nur weitere Mordopfer, sondern auch der Mörder selbst gefangen sind. Jeder ist verdächtig, aber: wer ist das nächste Opfer, wer der Mörder? Der bekannte Regisseur und Gründer des Kleinen Theaters Bielefeld Wolfgang von Heygendorff inszeniert diesen Krimi nicht zum ersten Mal. Bereits am 1. März 2003 hatte dieses Stück eine erfolgreiche Premiere unter seiner Regie. Bemerkenswert ist außerdem, dass die Rolle des Offizier Major Metcalf wieder vom Rolf Winkelhage (85) gespielt wird.

PREMIERE 10. SEPTEMBER 2016 RAVENSBERGER SPINNEREI, MURNAU SAAL

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MOBILES THEATER

BIELEFELD

LUTZ HÜBNER

GRETCHEN, 89 FF. REGIE: ALBRECHT

STOLL

Auch wenn Gretchen die Diva dieses Stückes ist, geht es hier nicht um den „Faust“: Gretchen 89 ff. erlaubt einen tiefen Blick hinter die Theater-Kulissen: Im rasanten Wechsel proben die unterschiedlichsten Regisseure und Schauspielerinnen die „Kästchenszene“ aus Goethes Faust I, Reclamheft, Seite 89 folgende. Wie soll Gretchen die Szene anlegen? Das weiß im Theater nur einer: der Regisseur. Nur eins ist klar: Regisseure haben eine Macke und Schauspieler eine Selbstdarstellungsneurose. Oder umgekehrt. Sie denken nur an das eine. In diesem Falle an die eine berühmte Passage aus Theaterdirektor Goethes „Faust“, in dem Gretchen ein Schmuckkästchen findet. In einer Reihe von kabarettistisch zugespitzten Sketchen treffen alle Witzfiguren der Bühnenscheinwelt aufeinander. Und kein Klischee ist so an den Haaren herbeigezogen, dass es nicht von der Wirklichkeit hinter den Kulissen noch übertroffen würde. Der sexbesessene Psychologe, der Schmerzensmann, ULRIKE KLETT der Streicher, die Dramaturgin – Archetypen eines bestimmten Regiestils treffen auf Archetypen weiblicher Bühnenkunst wie die Diva und die Anfängerin. Alle proben sie die berühmte Gretchen-Szene. Was dabei herauskommt, ist jedes Mal ein Zusammenprall der besonderen Art. In höchst vergnüglichen, pointierten Dialogen wird hier die schillernde Welt des Theaters persifliert und vom Kopf auf den Bauch gedreht.

PREMIERE 31.

DEZEMBER 2016 MOBILES THEATER BIELEFELD


TROTZ-ALLEDEM-THEATER

BIELEFELD

JANOSCH

OH, WIE SCHÖN IST PANAMA REGIE: KARIN

WEDEKING

Janosch, Horst Eckert, Autor, Illustrator und Erfinder der Tigerente feierte im März 2016 seinen 85. Geburtstag! Aus diesem Anlass bringt das Trotz-Alledem-Theater eines seiner schönsten Kinderbücher auf die Bühne. Ein kleiner Bär und ein kleiner Tiger lebten unten am Fluss. Dort, wo der Rauch aufsteigt, neben dem großen Baum. Und sie hatten auch ein Boot. Sie wohnten in einem kleinen, gemütlichen Haus mit Schornstein. „Uns geht es gut“, sagte der kleine Tiger, „denn wir haben alles, was das Herz begehrt, und wir brauchen uns vor nichts zu fürchten. Weil wir nämlich auch noch stark sind. Ist das wahr, Bär?“ „Jawohl“, sagte der kleine Bär, „ich bin stark wie ein Bär und du bist stark wie ein Tiger. Das reicht.“ Eines Tages aber findet der kleine Bär beim Angeln im Fluss eine Kiste. „Pa-na-ma“, las der kleine Bär. „Die Kiste kommt aus Panama und Panama riecht nach Bananen. Oh, Panama ist das Land meiner Träume“, sagte der kleine Bär. Er lief nach Hause und erzählte dem kleinen Tiger bis spät in die Nacht hinein von Panama. „Wir müssen sofort morgen nach Panama, was sagst du, Tiger?“ „Sofort morgen“, sagte der kleine Tiger, „denn wir brauchen uns doch vor nichts zu fürchten, Bär. Aber die Tiger-Ente muss auch mit.“

WIEDERAUFNAHME 9. SEPTEMBER 2016 TROTZ-ALLEDEM-THEATER

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ALARMTHEATER

BIELEFELD

TANZPERFORMANCE

DAS SPUCKEN NACH MEHR REGIE, CHOREOGRAFIE: ANNA ZIMMERMANN BÜHNENBILD: MARIE-PASCALE GRÄBENER

„Das Spucken nach mehr“ ist eine persönliche Auseinandersetzung mit der Familie. Jugendliche aus den verschiedensten Kulturen und Elternhäusern setzen sich mit ihrem Begriff von Familie, Geborgenheit, Kindheit und Abnabelung auseinander. Dabei beschäftigen sie sich neben ihren Perspektiven auf familiäre Strukturen auch mit gängigen Gesellschaftsbildern. Welchen Stellenwert hat die Familie heute? Und möchte ich selbst auch eine Familie gründen? Wie beeinflusst meine Herkunft mein späteres Leben? In dieser Performance entwickelt Anna Zimmermann mit vierzehn Jugendlichen eine Tanzperformance des Internationalen Jugendensembles des AlarmTheaters zu den Themen Kindheit und Elternsein. Jenseits von Alltagssorgen, Ansprüchen und Missverständnissen begeben sich die Akteure unter künstlerischer Leitung des Alarmtheaters auf eine Suche nach dem Eltern-Kind-Kontakt.

PREMIERE 26. AUGUST 2016 ALARMTHEATER

Erdogan Teker nom 25 Jahre Gastro in Bielefeld

• Spezialitäten aus Kappadokien • Terrasse • Kegelbahn • Partyservice

Täglich von 11:30-15:00 | 17:00-23:00Uhr • Montag Ruhetag Welle 10 • 33602 Bielefeld • Tel.: 0521.3 99 71 80 • info@restaurant-kuyu.de


MUSIKTHEATER

DETMOLD

DAN GOGGIN

NON(N)SENS MUSIKALISCHE LEITUNG: PETER STOLLE INSZENIERUNG: JASPER BRANDIS

Seit der New Yorker Uraufführung 1985 erhielt Dan Goggins Musical nicht nur zahlreiche Preise, mit weltweit über 8000 Inszenierungen zählt es zu den erfolgreichsten neueren Werken des Genres. Kein Wunder, bei einer derart skurrilen und unterhaltsam aufbereiteten Story: Fünf Nonnen aus dem Orden der „Kleinen Schwestern von Hoboken“ sind unter der Leitung ihrer Mutter Oberin bei den Ursulinen zum Bingo-Spiel eingeladen. Dadurch entgehen sie einem Missgeschick in ihrem Kloster: Die Klosterköchin vergiftete die daheimgebliebenen Ordensschwestern versehentlich mit Fischsuppe. Mit den Finanzen des Klosters steht es nicht zum Besten, an eine ordentliche Beerdigung aller Opfer ist vorerst nicht zu denken. Einige werden in der Tiefkühltruhe zwischengelagert. Schnell muss nun eine gute Idee für die Beschaffung des Geldes her. Im Rahmen eines Benefizkonzertes wachsen die überlebenden Nonnen über sich und ihre Schwesterntracht hinaus. Sie liefern ein Showprogramm der Extraklasse, bewegen sich vom Hymnus zum Rhythmus und vom Rosenkranz zum Freudenschrei.

PREMIERE 2. SEPTEMBER 2016 DETMOLDER SOMMERTHEATER

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MUSIKTHEATER

DETMOLD

RICHARD WAGNER

DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG MUSIKALISCHE LEITUNG: LUTZ RADEMACHER INSZENIERUNG: KAY METZGER

Sie nehmen sich unglaublich wichtig, die Meister aus der BussiBussi-Gesellschaft Nürnbergs, die neben ihrem jeweiligen Brotberuf auch das Hobby des Verseschmiedens pflegen. Diese Klein-Kunst zelebrieren sie nach althergebrachten Regeln um ihrer selbst willen. Wer in diesen erlauchten Kreis aufgenommen werden will, sollte sich bei seinem Bewerberlied möglichst exakt an die skurrilen Vorgaben der Satzung halten. Und daher wird auch der junge Walther von Stolzing zunächst skeptisch beäugt. Doch er lässt nicht locker und hat dabei wirksame Unterstützung, weil Hans Sachs, weitsichtiger als die sonstige Sanges-Gilde und überaus angesehen in der Stadt, ihn zu einem erneuten Versuch ermuntert. Denn es gilt nicht nur die Honoratioren, sondern vor allem auch Eva, die Tochter des reichen Goldschmiedes, von sich zu überzeugen. Das spornt ihn an, und er begeistert mit seinem ungestümen Temperament und Talent schließlich sowohl die Bürger als auch die zukünftige Braut. Richard Wagner zeichnet das Bild einer städtischen Gesellschaft, die Kunst nur einen Wert zubilligt, wenn sie konservativen Anschauungen entspricht. Erhielte sie nicht neue Impulse von außen, drohte mit ihr auch die Kommune in biedere Behäbigkeit abzusinken.

PREMIERE 18. SEPTEMBER 2016 LANDESTHEATER DETMOLD

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MUSIKTHEATER

DETMOLD

GIUSEPPE VERDI

RIGOLETTO MUSIKALISCHE LEITUNG: GYÖRGY MÉSZÁROS INSZENIERUNG: WERNER PICHLER

Der Hofnarr Rigoletto ist vor allem fürs Nachtreten zuständig. Während der Herzog von Mantua, sein Chef, in erster Linie an der Verführung möglichst vieler Gattinnen und Töchter in seinem Herrschaftsbereich interessiert ist, hat der Krüppel Rigoletto seinen boshaften Spaß daran, sich über die betrogenen Ehemänner und Väter lustig zu machen. Äußerst zärtlich und besorgt kümmert er sich hingegen um seine Tochter Gilda. Doch deren Liebreiz lässt sich nicht dauerhaft vor abgefeimten Höflingen und dem nimmersatten Trieb des Herzogs verbergen. Und so sieht sich der vormals unerbittliche Spötter seinerseits der Häme ausgesetzt und um sein Lebensglück gebracht. Er sinnt auf grausame Rache. Eine junge, von Lebens- und Liebessehnsucht geleitete Frau, ein skrupellos die eigene Lustbefriedigung suchender Libertin und ein vom Schicksal Gestrafter, dem sogar die Selbstjustiz misslingt. In der 1851 uraufgeführten Oper erzählt Verdi nicht nur musikalisch, sondern auch szenisch eine ungemein aufwühlende Geschichte.

PREMIERE 28. OKTOBER 2016 LANDESTHEATER DETMOLD


MUSIKTHEATER

DETMOLD

EMMERICH KÁLMÁN

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN MUSIKALISCHE LEITUNG: GYÖRGY INSZENIERUNG: WOLF WIDDER

MÉSZÁROS

Die k.u.k.-Welt zwischen Wien und Budapest lebt, als gäbe es kein morgen. Zumindest im Varieté-Theater „Orpheum“ ist von Krise und Weltkrieg nichts zu merken. Dort verliebt sich Edwin, Fürst von und zu Lippert-Weylersheim, in die Chansonette Sylva Varescu. Hochzeit mit einer solchen Dame? Dieses Ansinnen sorgt bei seinen standesbewussten Eltern für äußerstes Missfallen und perfide Einfälle: Sie geben per Zeitungsannonce öffentlich die Verlobung des Sohnes mit der gräflichen

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MUSIKTHEATER

DETMOLD

Cousine Anastasia, genannt „Stasi“, bekannt, um vollendete Tatsachen zu schaffen. Auf der eilends hierfür anberaumten Feier erscheint allerdings auch Sylva, die vorgibt, mit Edwins adligem Freund Boni verheiratet zu sein, und sorgt für Turbulenzen. Denn nicht nur ist Edwin ihren Reizen weiter verfallen, es knistert auch zwischen Boni und ‚Stasi’. Bis aber zusammenfindet, was zusammengehört, gibt es noch einige Überraschungen, Tränen, Zank und Versöhnung. Auch mehr als 100 Jahre nach der Uraufführung verfehlt Kálmáns heiter-musikalischer Stoß- und Freudenseufzer in Operettenform an „die Liebe, die dumme Liebe“ seine Wirkung nicht und vermag wohl selbst den Skeptiker solchen Gefühlsüberschwangs zu überzeugen.

PREMIERE 9. DEZEMBER 2016 LANDESTHEATER DETMOLD

DAS NRWTHEATERTREFFEN 2017 IN DETMOLD

>BEGEGNUNGEN<

19.-28. MAI


MUSIKTHEATER

DETMOLD

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL

JEPHTHA

MUSIKALISCHE LEITUNG: LUTZ RADEMACHER INSZENIERUNG: UTE ENGELHARDT

Georg Friedrich Händels letztem Oratorium liegt eine Geschichte aus dem Alten Testament zu Grunde: Jephtha, Sohn des legendären Richters Gilead, wird aus dem Vaterhaus vertrieben und flieht ins Land Tob, wo er ein erfolgreicher War-Lord wird. Als die Israeliten im Streit mit Ihren Nachbarn in arge Bedrängnis kommen, erinnert man sich seiner und holt ihn als Oberkommandierenden der Streitkräfte ins Land zurück. Als Preis verlangt Jephtha im Fall eines Auftragserfolges die Berufung zum politischen Führer. Um sich Gottes Beistands zu versichern, schwört er einen fatalen Eid: „Was zu meiner Haustür heraus mir entgegen geht, wenn ich mit Frieden wiederkomme, das soll des Herrn sein, und ich will’s opfern.“ Er gewinnt den Krieg, bringt Frieden mit und der erste Mensch, der ihm entgegen kommt, ist seine Tochter. Den Eid mit seinen unabsehbaren Folgen macht Händel zum zentralen Thema seines Oratoriums über Liebe und Krieg, Willkür und fehlgeleitete Gottesfurcht.

PREMIERE 24. FEBRUAR 2017 LANDESTHEATER DETMOLD

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MUSIKTHEATER

DETMOLD

HANS WERNER HENZE

ELEGIE FÜR JUNGE LIEBENDE MUSIKALISCHE LEITUNG: LUTZ RADEMACHER INSZENIERUNG: KAY METZGER

Dieser Mann geht im Namen der Kunst über Leichen: Der Dichter Gregor Mittenhofer ist die zentrale Gestalt in Hans Werner Henzes 1961 uraufgeführter Oper. Man liegt ihm zu Füßen, Musen umschwirren ihn, ein Arzt und eine Sekretärin sind für ihn im Dauereinsatz. Er beutet sie alle aus, zieht Energie, tyrannisiert. Schließlich braucht er Inspirationen für sein ultimatives Gedicht, eine Elegie mit dem Arbeitstitel „Die jungen Liebenden“. Seine junge Gefährtin Elisabeth und der in sie verliebte Arztsohn Toni müssen für den skrupellosen Poeten ein Edelweiß aus einer abgelegenen Gegend am Hammerhorn besorgen. Dass sie dabei ihr Leben riskieren, ist dem Autor nur recht, für kreative Anregung ist damit gesorgt, die Elegie kann vollendet und öffentlich vorgestellt werden. Der Librettist W. H. Auden stellte der Oper ein Zitat von William Butler Yeats voran: „Der Geist des Menschen muss sich entscheiden für die Vollkommenheit des Lebens oder des Werkes.“ Die Bedürfnisse des Lebens sind nicht unbedingt identisch mit den Erfordernissen der Kunst: Diese bittere Erfahrung machen freiwillig oder erzwungenermaßen die Akteure in Henzes Werk, das kunstreich und luzide Anspielungen aus der Musikhistorie zitiert, montiert und parodiert. Was der Avantgarde einst viel zu ‚schön‘ vorkam, erschließt sich heutigen Ohren wohl leichter: die besondere Raffinesse, das Klangsinnliche, die Schönheit dieser Oper.

PREMIERE 5. MAI 2017 LANDESTHEATER DETMOLD


SCHAUSPIEL

DETMOLD

MARTIN PFAFF

DESPERADOS INSZENIERUNG: MARTIN

PFAFF

Ein Western für ganz harte Männer! Fünf Geächtete auf ihrer Odyssee durch Arizona: Was ist da los in der Wüste? Haben sich die Desperados verlaufen? Oder passiert da etwas, von dem sie keine Ahnung haben? Werden sie den Ort ihrer Schande finden und ihre Ehre wiederherstellen können? Auge um Auge, Zahn um Zahn in der brütenden Hitze am Devil’s Canyon … „Desperados“ ist ein selbstironischer Western: Sonnenuntergänge, die unendliche Weite der Prärie, Rinderherden, Postkutschenüberfälle, Gespräche am Lagerfeuer über die Einsamkeit von harten Kerlen in der Steppe.

PREMIERE 28. SEPTEMBER 2016 GRABBE-HAUS

www.kulturfuehrer-owl.de

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SCHAUSPIEL

DETMOLD

HENRIK IBSEN

HEDDA GABLER INSZENIERUNG: ANDREAS

KLOOS

Hedda, die anspruchsvolle Tochter des Generals Gabler, kehrt mit dem Kulturhistoriker Dr. Tesman von ihrer Hochzeitsreise zurück. Er versprach ihr ein Leben im Luxus, in der Hoffnung auf eine baldige Professur. Als nun klar wird, dass diese Aussicht mehr als vage ist, da sich mit Ejlert Løvborg ein ernsthafter Konkurrent um die Stelle beworben hat, gerät der korrekte, aber kleinliche Tesman in Erklärungsnot. Dass der genialische, aber unstete Løvborg zudem die Jugendliebe Heddas ist, macht die Lage nicht besser, zumal bei deren Wiederbegegnung alte Gefühle neuerlich geweckt werden. Doch Heddas Einfluss treibt Løvborg in seine bereits überwundene Maßlosigkeit zurück, eine Katastrophe für alle bahnt sich an. Henrik Ibsen deutet anhand der Nöte, Illusionen und Abhängigkeiten seiner Figuren und ihrer gegensätzlichen Lebensentwürfe auf Grundprobleme des bürgerlichen Selbstverständnisses hin, wenn das Streben nach ökonomischer Sicherheit den Freiheitswillen einschränkt, Aufstiegsglauben und Abstiegsangst einander stetig ablösen, Irritation und Verunsicherung die Existenz bestimmen

PREMIERE 30. SEPTEMBER 2016 LANDESTHEATER DETMOLD


SCHAUSPIEL

DETMOLD

ERICH KÄSTNER

DREI MÄNNER IM SCHNEE INSZENIERUNG: SARAH

KOHRS

Der exzentrische und reiche Unternehmer Tobler beteiligt sich unter fremdem Namen an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma und gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt in einem Grandhotel in den Alpen! Er beschließt, die Reise inkognito anzutreten, denn Tobler will die Menschen studieren, will wissen, wie sie auf einen armen Schlucker reagieren. Zwar informiert seine besorgte Tochter vorab den Empfangschef über die Maskerade, doch gerät trotzdem alles reichlich in Unordnung, weil zeitgleich der Gewinner des 1. Preises im Grandhotel eintrifft: der tatsächlich mittellose Fritz Hagedorn, und zudem sind einige Damen unter den Schönen und Reichen emsig auf der Suche nach dem Millionär ihres Herzens. Als Erich Kästner im Sommer 1927 in einer Zeitungsredaktion zunehmend genervt Tausende von Einsendungen eines Preisausschreibens bearbeitete, hatte dieser Frust doch einen positiven Effekt: Die Erfahrung, dass die Gewinner nicht zwingend den Erwartungen derer entsprechen, die die Preise aussetzen, inspirierte ihn zu einer seiner erfolgreichsten Geschichten.

PREMIERE 18. NOVEMBER 2016 LANDESTHEATER DETMOLD

www.kulturfuehrer-owl.de

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SCHAUSPIEL

DETMOLD

EUGENE O’NEILL

EINES LANGEN TAGES REISE IN DIE NACHT INSZENIERUNG: RON

ZIMMERING

Ein Tag im Leben der Familie Tyrone: Bei Sonnenaufgang scheint die Welt noch völlig in Ordnung, doch bereits nach dem Frühstück zeigen sich die ersten Risse in der Fassade des Familienglücks und die mühsam unterdrückten Konflikte treten zu Tage: Wer ist schuld am Unglück der Familie? Der Vater, einst ein gefeierter Schauspieler, der um des finanziellen Erfolgs willen sein Talent verraten hat und mit seinem zwanghaften Geiz die Familie tyrannisiert? Die Mutter, die die Zumutungen der Künstlerexistenz nur mit Hilfe von Morphium erträgt? Der älteste Sohn, der Bar und Bordell den Vorzug gegenüber einer geregelten Erwerbsarbeit gibt? Oder sein Bruder, dessen Geburt die Mutter beinahe das Leben gekostet hätte? Je mehr die vier Protagonisten sich in Selbstbetrug üben, desto deutlicher wird: Jeder hat sein Quäntchen zum Verlauf der Familiengeschichte beigetragen und niemand entkommt den schicksalhaften Verästelungen seiner Herkunft. Eugene O‘Neill arbeitet mit dem Stück seine eigene Biographie auf, »mit großem Mitgefühl und Verständnis und auch tiefer Vergebung«. Er zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der Erfolg und soziales Prestige alles sind und die individuellen Lebensträumen jenseits der vorgegebenen Muster keinen Raum bietet.

PREMIERE 1. DEZEMBER 2017 GRABBE-HAUS


SCHAUSPIEL

DETMOLD

THOMAS BERNHARD

DER THEATERMACHER INSZENIERUNG: MALTE

KREUTZFELDT

Staatsschauspieler Bruscon reist mit seiner Theatertruppe, die aus seiner gesundheitlich labilen Frau, dem untalentierten Sohn und einer dilettantischen Tochter besteht, durch die tiefste Provinz, um sein Monumentalstück „Das Rad der Geschichte“ zu präsentieren. Das Kaff Utzbach ist der aktuelle Tiefpunkt seiner Tournee. Alles scheint sich gegen ihn und seine künstlerischen Ambitionen verschworen zu haben: Der Aufführungssaal in einem Gasthof ist stickig und feucht, durch die geöffneten Fenster dringt nur der Geruch der Schweinemastanlagen herein. Außerdem ist Blutwursttag, ein Großereignis im Dorf, so dass die Resonanz auf das Theater wohl gering bleibt. Und das größte Problem ist ohnehin nicht gelöst: Der örtliche Feuerwehrmann hat noch nicht genehmigt, dass am Ende der Vorstellung das Notlicht ausgeschaltet wird. Thomas Bernhards mit boshaftem Witz verfasste Reflexion über das Schauspielerdasein ist nirgendwo besser aufgehoben als bei einer Reisebühne. Der Bruscon ist Henry Klinders Abschiedsrolle vom Festengagement am Landestheater.

PREMIERE 27. JANUAR 2017 DETMOLDER SOMMERTHEATER

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SCHAUSPIEL

DETMOLD

HEINRICH VON KLEIST

DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN INSZENIERUNG: KAY

METZGER

Seit der ersten Begegnung mit Graf Wetter vom Strahl folgt das junge Käthchen dem Ritter mit Inbrunst und bedingungslos überall hin. Er aber will von ihr nichts wissen - sie ist nicht von seinem Stand. Ihm wurde prophezeit, er werde einst eine Tochter aus kaiserlichem Hause heiraten. Als Käthchens Vater den Grafen anklagt, seine Tochter mit Magie an sich zu binden, spricht diesen ein Femegericht vom erhobenen Vorwurf frei. Der Graf, der irrtümlich Kunigunde von Thurneck als seine Auserwählte ansieht, verschmäht Käthchen weiterhin. Doch diese beharrt auf ihrem Begehren, ihrem unerschütterlichen Gefühl. Und schließlich kommen ihr nicht nur höchste irdische, sondern auch himmlische Mächte zu Hilfe. Die Mischung aus Ritterdrama, Schauerroman und Legende macht das 1810 entstandene Stück zu einem der faszinierendsten und rätselhaftesten Werke Kleists. Reales steht neben Phantastischem, verlässliche Ordnungen geraten ins Wanken, Überzeugung und Zweifel sind in ständigem Widerstreit, und auch das Happy End der märchenhaften Liebesgeschichte ist eines unter Vorbehalt: Ist die Liebe die letzte Utopie?

PREMIERE 10. MÄRZ 2017 LANDESTHEATER DETMOLD


SCHAUSPIEL

DETMOLD

FELICIA ZELLAR

X-FREUNDE INSZENIERUNG: JESSICA

SONIA CREMER

Drei Freunde auf dem (scheinbaren oder schon längst überschrittenen) Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit: Bildhauer Peter werkelt seit Jahren an mehreren Skulpturen, die Serie „X-Freunde“ müsste längst vollendet sein. Doch der Druck, als Künstler Verblüffendes, Eindrucksvolles liefern zu müssen, lähmt ihn. Anders geht es Managerin Anne, die sich gerade mit der Gründung einer eigenen Firma selbstständig und von der alten unabhängig gemacht hat. Telefon und Terminkalender geben in Ihrem Alltag den Takt vor. Dass darunter die Beziehung zu Koch Holger leidet, der, gerade arbeitslos geworden, jeden Abend zu Hause vergeblich auf sie wartet, nimmt sie für den Erfolg der eigenen Agentur in Kauf. Holgers einziger Lebensinhalt ist derweil das Warten auf Anne geworden. Die Freundschaft der drei hält dem Stresstest der heutigen Arbeits- als Lebenswelt nicht schadlos stand, die zwischenmenschlichen Beziehungen verkümmern unter dem allseits vorherrschenden Zeit- und Erfolgsdruck. Felicia Zeller schafft mit scharfzüngigem Witz eine groteske Überzeichnung unserer Realität.

PREMIERE 16. MÄRZ 2017 GRABBE-HAUS

www.kulturfuehrer-owl.de

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SCHAUSPIEL

DETMOLD

ALEXANDRA MAXEINER

DRUNTER UND DRÜBER INSZENIERUNG: ALEXANDER

FLACHE

Der konservative Marketing-Experte Mark Bergmann ist samt Ehefrau übers Wochenende zwecks Bewerbungsgespräch auf das Landgut von Stefan Lukatsch, Inhaber einer veganen Slow-FoodKette, eingeladen. Statt auf den erwarteten potentiellen Arbeitgeber trifft das Paar auf Bille mit Ehemann Tom im Schlepptau, die auch auf den Marketing-Chefposten scharf ist. Auf den Gastgeber wartend, horchen sich die Konkurrenten unter den Smalltalk-Höflichkeiten aus und schnell wird klar: Bille hat die besseren Chancen, weiß sie doch über Lukatschs 68er-Vergangenheit Bescheid. Außerdem stammt sie selber aus einem alternativen Haushalt und zeigt als Karrierefrau mit Nachhaltigkeitsbewusstsein, dass die 68er-Revolution Früchte getragen hat. Nun beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, ein gegenseitiges Aushorchen über die 68er-Qualitäten des anderen: Wer denkt energiesparender und gesellschaftlich verantwortungsvoller? Wer von beiden ist der richtige Kandidat für Lukatsch? Während beide die aufkommende Dunkelheit nutzen möchten, um das Konzept des anderen zu stehlen, versuchen sich die abgestellten Ehepartner im Nebenzimmer nach dem Verzehr der mitgebrachten Haschkekse in einer deftigeren Form des 68er-Daseins. Dass der plötzlich durchs Fenster eindringende vermeintliche Lukatsch als Pazifist eine Waffe auspackt und mit dem Laptop samt gespeicherter Präsentation verschwindet, finden beide leider zu spät sehr merkwürdig. Das Chaos ist komplett, als ein Streifenwagen vor dem Gut parkt, das sich als Nachbarhaus der Lukatschen Residenz entpuppt ...

PREMIERE 13. MAI 2017 HOFTHEATER


SCHAUSPIEL

DETMOLD

SIMON STEPHENS

AM STRAND DER WEITEN WELT INSZENIERUNG: MARTIN

PFAFF

Die Holmes sind eine glückliche Familie. Peter leitet die Firma seines Vaters und restauriert alte Häuser, seine Frau Alice kümmert sich um die zwei Söhne Alex und Christopher. Es ist ein friedlicher Sonntagmorgen. Alex und seine Freundin Sarah wollen ins nahe Manchester, Freunde treffen. Christopher radelt zum Flughafen, den an- und abfliegenden Maschinen zuschauen. Doch die WochenendIdylle findet ein jähes Ende, als ein Unfall passiert und das Leben der Familie für immer verändert. Nichts wird wieder so sein wie zuvor ... Simon Stephens lässt uns mit scheinbar zufällig ausgewählten Augenblicken am Leben einer Familie teilhaben, bringt das Ungesagte, Hintergründige in ihrem Zusammensein zum Vorschein. Seine 2006 mit dem Laurence Olivier Award ausgezeichnete Familiensaga ist ein berührendes Stück über die Erschütterung, die ein Todesfall innerhalb einer Familie auslöst, aber mindestens ebenso eines über die tröstende und erlösende Kraft der Liebe.

PREMIERE 19. MAI 2017 LANDESTHEATER DETMOLD

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SCHAUSPIEL

DETMOLD

ERIC BOGOSIAN

NOTIZEN AUS DEM UNTERGRUND INSZENIERUNG: ROMY

DINS

Die meiste Zeit verbringt er vor dem Fernseher, stopft Käsekräcker in sich hinein. Sonst grübelt er vor sich hin, verschafft sich ab und an autoerotisch Erleichterung und notiert die Erkenntnisse des solcherart eingeschränkten Einsiedlerlebens in einem Tagebuch. Der Kontakt zur Außenwelt geht nach und nach verloren, der Anchorman der Fernsehnachrichten ist seine letzte Bezugsperson zur vermeintlichen Realität. Bisweilen rafft er sich aus der Lethargie auf, verlässt seine Behausung, bricht in fremde Wohnungen ein, um sich für kurze Momente in das wohlgeordnete Leben der anderen Menschen einzufühlen. Verabredungen mit Frauen arrangiert er zwar, doch zu einer persönlichen Kontaktaufnahme ist er nicht imstande. Schließlich entführt er zwei Kinder vom Schulhof und macht sich mit ihnen auf den Weg nach Disneyland ... Eric Bogosians Monolog entwirft das Psychogramm eines völlig vereinsamten Großstädters, der mit seiner Alltagsmisere, den verpassten Möglichkeiten, dem dauerhaften Singledasein hadert. Doch gerade in der extremen Verzweiflung ist die immer noch bewahrte Lust auf das Leben zu spüren.

PREMIERE 2. JUNI 2017 GRABBE-HAUS


TANZTHEATER

DETMOLD

RICHARD LOWE

LET‘S ROCK CHOREOGRAFIE: RICHARD

LOWE

Die Rockmusik-Szene der vergangenen Jahrzehnte hatte viele Helden: Charismatische Typen, die mit ihrer Ausstrahlung, ihren Songs, ihrem Lebensstil oft mehr als nur eine Generation begeisterten, auch, weil sie nicht nur musikalisch, sondern mit Skandalen und Exzessen auf sich aufmerksam machten. Eine dieser Lichtgestalten war ohne Zweifel David Bowie, der im Januar 2016 starb – nur zwei Tage, nachdem er sein letztes Album veröffentlichte. Seine Musik hat Generationen geprägt, war innovativ und immer ein bisschen „out of space“. David Bowie war ein Ausnahmekünstler; wandelbar wie kaum ein anderer: vom Glamrock-Star „Ziggy Stardust“ zum Vorreiter der Populärmusik der Achtzigerjahre. Nicht nur in der Musikszene wirbelte David Bowie ordentlich Staub auf, auch stellten damalige gesellschaftliche Konventionen für ihn kein Hindernis dar: David Jones, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, erfand für sich ständig neue Identitäten. Das Spiel mit

Lippisches Lansdesmuseum, Detmold

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TANZTHEATER

DETMOLD

den Geschlechterrollen prägte sein Image – mit seinem Coming Out 1972 inspirierte Bowie die Queer-Bewegung und stellte konservative Geschlechterrollen radikal in Frage.

PREMIERE 14. OKTOBER 2016 LANDESTHEATER DETMOLD

PETER TSCHAIKOWSKI

JAHRESZEITEN CHOREOGRAFIE: RICHARD

LOWE

„Jahreszeiten“ und Tschaikowski? Zu Unrecht sind dessen „Jahreszeiten“ ein im Konzertsaal selten gespieltes Werk, denn Tschaikowski erfasst einfallsreich typische Szenen der jeweiligen Monate, um den Jahresverlauf klanglich zu illustrieren. Er kreiert jeweils passende musikalische Stimmungen, so bringt er im „Mai“ die Atmosphäre einer sternenklaren romantischen Frühlingsnacht zum Klingen. Im „September“ wird der Hörer Zeuge einer Jagd. Den Anlass zu diesem Zyklus gab der Petersburger Verleger Nikolai Bernhard, der in seiner Musikzeitschrift „Nouvelisste“ monatlich aktuelle Klavierkompositionen Tschaikowskis publizieren wollte. Die nach den Monaten benannten zwölf Charakterstücke entstanden von 1875 bis 1876, jedem Monat ist ein Gedicht vorangestellt, u.a. von Alexander Puschkin und Leo Tolstoi.

PREMIERE 7. APRIL 2017 LANDESTHEATER DETMOLD


DETMOLDER KAMMER ORCHESTER

DETMOLD

1. ABONNEMENTKONZERT DMITRI SCHOSTAKOWITSCH | 14. Sinfonie für Sopran, Bass und

Kammerorchester op. 135

Sopran: KRISTIN EBNER Bassbariton: ANDREAS SCHMIDT Leitung: ALFREDO PERL

25. Oktober 2016

2. ABONNEMENTKONZERT WOLFGANG AMADEUS MOZART | Quintett Es-Dur für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, KV 452 MAX REGER | Violinkonzert op. 101, Bearbeitung für Kammerorchester von Rudolf Kolisch für den „Verein für musikalische Privataufführungen“ von A. Schönberg Violine: LINUS ROTH Leitung: ALFREDO PERL

29. November 2016

3. ABONNEMENTKONZERT WOLFGANG AMADEUS MOZART | Sinfonie Nr. 1 Es-Dur KV 16

- Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364 - Sinfonie Nr. 41 KV 551, „Jupiter“

Viola und Leitung: MAXIM RYSANOV DETMOLDER KAMMERORCHESTER

9. Februar 2017

4. ABONNEMENTKONZERT DETMOLDER KAMMERORCHESTER Leitung: ALFREDO PERL 11. April 2017

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DETMOLDER KAMMER ORCHESTER

DETMOLD

5. ABONNEMENTKONZERT Das Programm stand bei Drucklegung noch nicht fest. 23. Mai 2017

6. ABONNEMENTKONZERT CHRISTOPH WILLIBALD GLUCK | Ouvertüre zu Iphigénie auf Aulis WOLFGANG AMADEUS MOZART | Klavierkonzert c-Moll KV 491 LUDWIG VAN BEETHOVEN | Sinfonie Nr. 3 op. 55, „Eroica“ 4. Juli 2017 Spielstätte des Detmolder Kammerorchesters:

KONZERTHAUS DER HFM DETMOLD

ANNA NETREBKO ALS TITANIA IN TSCHAIKOWSKIS EUGENE ONEGIN


METROPOLITAN OPERA

NEW YORK

LIVE IM CINESTAR-KINO GÜTERSLOH

THE METROPOLITAN OPERA

RICHARED WAGNER

TRISTAN UND ISOLDE DIRIGENT: SIR SIMON RATTLE INSZENIERUNG: MARIUSZ TRELINSKI MIT: NINA

STEMME, EKATERINA GUBANOVA, STUART SKELTON, EVGENY NIKITIN, RENÉ PAPE „Sehnsucht, Sehnsucht, unstillbares, ewig neu sich gebärendes Verlangen, Dürsten und Schmachten; einzige Erlösung: Tod, Sterben, Untergehen, Nimmer erwachen!“, so umschreibt Wagner den Kern der Tristan-Handlung, die unerfüllte und im Leben unerfüllbare Liebe. 1865 erlebte dieses Musikdrama, das Verdi als „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“ beschrieb, auf Geheiß Ludwigs II. in München seine Uraufführung.

8. OKTOBER 2016 18:00 UHR

DAUER ETWA 5:15 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

WOLFGANG AMADEUS MOZART

DON GIOVANNI DIRIGENT: FABIO LUISI INSZENIERUNG: MICHAEL

GRANDAGE

MIT: HIBLA

GERZMAVA, MALIN BYSTRÖM, ROLANDO VILLAZÓN, SIMON KEENLYSIDE Mord, Liebe, Betrug, Sexsucht, Verrat, Eifersucht… das alles haben Mozart und sein Librettist Lorenzo da Ponte in diesem

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METROPOLITAN OPERA

NEW YORK

Meisterwerk der Operngeschichte brillant verarbeitet. Don Giovanni ist eine Komödie und zugleich ein düsteres Schauerstück. Keiner kann sich der Wirkung, die von dieser Figur und Mozarts Musik ausgeht, entziehen. Nicht umsonst gilt sie vielen als die „Oper aller Opern“.

22. OKTOBER 2016 19:00 UHR

DAUER ETWA 3:25 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

KAIJA SAARIAHO

L’AMOR DE LION DIRIGENT: SUSANNA MÄLKKI INSZENIERUNG: ROBERT LEPAGE MIT: SUSANNA

ERIC OWENS

PHILLIPS, TAMARA MUMFORD,

Die verzehrende Sehnsucht des Troubadours Jaufré Rudel de Blaye nach einer Frau, die er nie gesehen hat, bildet die Grundlage des Stoffes für die erste Oper der finnischen Komponistin Kaija Saariaho, die 2000 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt wurde. Die Musik schafft reiche, weite Klangflächen voll dunkler Melancholie, aber auch voll glitzernder Zauberklänge für diese „Liebe aus der Ferne“.

10. DEZEMBER 2016 19:00 UHR

DAUER ETWA 3:00 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

GIUSEPPE VERDI

NABUCCO

DIRIGENT: JAMES LEVINE INSZENIERUNG: ELIJAH MOSHINSKY


METROPOLITAN OPERA

NEW YORK

MIT: LIUDMYLA

MONASTYRSKA, JAMIE BARTON,PLÁCIDO DOMINGO Mit Nabucco gelang Verdi 1842 der Durchbruch als Opernkomponist. Große Gefühle wie Leidenschaft, Hass und Wahnsinn hat er in diesem Werk mit beeindruckender Genauigkeit und musikalischer Kraft gestaltet. „Va, pensiero“, der „Gefangenenchor“, ist eines der populärsten Musikstücke der Operngeschichte. Er steht für die Befreiung eines unterdrückten Volkes und ist bis heute so etwas wie die zweite Nationalhymne der Italiener.

7. JANUAR 2017 19:00 UHR

DAUER ETWA 3:05 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

CHARLES GOUNOD

ROMÉO ET JULIETTE DIRIGENT: GIANANDREA NOSEDA INSZENIERUNG: BARTLETT SHER MIT: DIANA

DAMRAU, VITTORIO GRIGOLO, ELLIOT MADORE, MIKHAIL PETRENKO Shakespeares bekannte Tragödie um eine junge Liebe, die zwischen zwei rivalisierende Familien gerät, inspirierte Gounod zu dieser Oper - sein letzter großer Bühnenerfolg. Doch die schicksalhafte Geschichte dieses wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur ist unvergänglich und genießt seit seiner Entstehung eine ungebrochene Popularität. Diana Damrau als Julia verspricht eine hinreißende Interpretation der Walzer-Arie „Je veux vivre“.

21. JANUAR 2017 19:00 UHR

DAUER ETWA 3:30 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

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METROPOLITAN OPERA

NEW YORK

ANTONIN DVORÁK

RUSALKA

DIRIGENT: SIR MARK ELDER INSZENIERUNG: MARY ZIMMERMAN MIT: KRISTINE

OPOLAIS, JAMIE BARTON, BRANDON JOVANOVICH, ERIC OWENS Kristine Opolais präsentiert sich in einer ihrer Paraderollen: Die vor Liebeskummer vergehende Nixe Rusalka aus Dvoráks gleichnamigem lyrischen Märchen. Faszinierende Klangwelten, liedhafte und hochdramatische Momente und nicht zuletzt das berührende „Lied an den Mond“ ließen Rusalka zu einer der erfolgreichsten tschechischen Opern werden. Die Met zeigt eine Neuinszenierung von Tony-Award Gewinnerin Mary Zimmerman.

25. FEBRUAR 2017 19:00 UHR

DAUER ETWA 4:05 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

GIUSEPPE VERDI

LA TRAVIATA DIRIGENT: NICOLA LUISOTTI INSZENIERUNG: WILLY DECKER MIT: SONYA

YONCHEVA, MICHAEL FABIANO, THOMAS HAMPSON La Traviata ist wahrscheinlich neben Mozarts Zauberflöte die beliebteste aller Opern. Die „Walzeroper“ - ursprünglich wollte Verdi ihr den Titel „Amore e morte“ geben - erzählt in betörendem Dreivierteltakt eine herzzerreißende Geschichte um Liebe und Tod, in der Opernliteratur geradezu unzertrennlich. Unvergleichliche Melodien garantieren ein atemberaubend gefühlvolles Opernerlebnis.


METROPOLITAN OPERA

NEW YORK

11. MÄRZ 2017 19:00 UHR

DAUER ETWA 2:55 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

WOLFGANG AMADEUS MOZART

IDOMENEO

DIRIGENT: JAMES LEVINE INSZENIERUNG: JEAN-PIERRE

PONNELLE

MIT: ELZA

VAN DEN HEEVER, ALICE COOTE, MATTHEW POLENZANI Durch ein Versprechen, das er dem Meeresgott Poseidon gegeben hat, sieht sich der kretische König Idomeneus nach seiner Heimkehr vom trojanischen Krieg gezwungen, seinen eigenen Sohn zu opfern. Idomeneo, Mozarts große Choroper, handelt vom Widerstreit zwischen der Pflicht gegenüber den Göttern und der Treue zu den Menschen. Der Librettist Varesco ergänzte die Geschichte um ein Happy End.

25. MÄRZ 2017 18:00 UHR

DAUER ETWA 4:20 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

PETER I.TSCHAIKOWSKI

EUGEN ONEGN

DIRIGENT: ROBIN TICCIATI INSZENIERUNG: DEBORAH WARNER MIT: ANNA

NETREBKO, ALEXEY DOLGOV, DMITRI HVOROSTOVSKY Anna Netrebko kehrt als Tatiana an die Met zurück! Dvorák schrieb über Tschaikowskys wohl schönste Oper: „… diese Musik ist bestrickend und dringt so tief in unser Herz ein, dass man sie nie wieder vergessen kann ...“ Deborah Warners Inszenierung siedelt

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METROPOLITAN OPERA

NEW YORK

die Geschichte im späten 19. Jahrhundert zwischen Bauernhaus und Tanzsaal an.

22. APRIL 2017 19:00 UHR

DAUER ETWA 4:00 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

RICHARD STRAUSS

DER ROSENKAVALIER DIRIGENT: SEBASTIAN WEIGLE INSZENIERUNG: ROBERT CARSEN MIT: RENÉE

FLEMING, ELINA GARANCA, MATTHEW POLENZANI, GÜNTHER GROISSBÖCK Nach der Dramatik in Salome und Elektra sehnte sich Strauss nach einem heiteren Stoff und so huldigt er mit einer Musikkomödie nach Art der „Opera buffa“ seinem größten Vorbild: Mozart. Schon die Handlung der Verwechslungskomödie über einen Adligen, der einem Dienstmädchen nachstellt, erinnert an Le nozze di Figaro. Natürlich bleibt Strauss in seiner Tonsprache ein Kind seiner Zeit, insbesondere durch seine üppige, sinnliche Instrumentation.

13. MAI 2017 18:30 UHR

DAUER ETWA 4:50 STUNDEN, INKLUSIVE PAUSEN

LIVE-ÜBERTRAGUNGEN AUS DER METROPOLITAN OPER, N.Y. IN HD IN DAS

CINETSTAR KINO | GÜTERSLOH | KAISERSTRASSE 30


MUSIKTHEATER

GÜTERSLOH

FINK KLEIDHEU

DER LETZTE COWBOY REGIE: CHRISTIAN

SCHÄFER

„Der letzte Cowboy (Solitary Man)“ erzählt vom Kreuzweg des Joachim Ostenkötter, dessen Tragödie wohl schon damit beginnt, dass er nicht im Death Valley, sondern in Gütersloh geboren wird. Als Sohn eines Party-Indianers, der sich bereits vor seiner Geburt aus dem Staub macht, wird Ostenkötter als kleiner Junge auf einem Kindergeburtstag mit tragischem Verlauf zum Cowboy. Als Jugendlicher reift er zur Musik von Johnny Cash zum geübten Bourbontrinker, später lernt er im Schützenverein schießen, als Fleischerlehrling töten, im CountryPark reiten, ja sogar einige, wenngleich eher unglückliche Todesfälle, pflastern seinen Weg! Es hilft alles nichts – Härte, Coolness und Männlichkeit, die den echten Cowboy zumindest der Legende nach auszeichnen, wollen sich bei ihm einfach nicht einstellen. Ausgerechnet im „Wilden Westen“, wo der freiheitssuchende Ostenkötter mit seiner Internetbekanntschaft Diana endlich glücklich zu werden droht, kann er dem Dasein nicht mehr standhalten. Beim Showdown „Joachim

Die Ursprünglichkeit des Kaffees Espresso | Caffé crema – Siebträgermaschinen Origins | Porzellanfilter – Kaffeemaschinen Spezialitäten | fair gehandelt – biozertifiziert

Inh: Walter Gieffers e.K. Gütersloher Str. 66 | 33397 Rietberg-Neuenkirchen info@eoskaffee.de | www.eoskaffee.de

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Mo – Mi: 14.30 –18.30 Uhr | Do / Fr: 9.30 –12.30 Uhr u. 14.30 –18.30 Uhr | Sa: 9.30 –13.00 Uhr

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MUSIKTHEATER

GÜTERSLOH

gegen den Rest der Welt“ zieht er den Kürzeren. Inspiriert ist Fink Kleidheus musikalische Tragikomödie durch die zwei titelgebenden Songs „Solitary Man“ von Neil Diamond/Johnny Cash und „Der letzte Cowboy“ von Bernhard Lassahn und BestsellerAutor Thommie Bayer, der die Produktion auch dramaturgisch begleitet. Koproduktion Theater Gütersloh und der Ruhrfestspiele Recklinghausen

URAUFFÜHRUNG 3. SEPTEMBER 2016 THEATER GÜTERSLOH

BERTOLT BRECHT

DIE DREIGROSCHENOPER 2. Oktober 2016 | Thalia Theater, Hamburg

WOLFGANG AMADEUS MOZART

DON GIOVANNI

7. Dezember 2016 | Theater für Niedersachsen

TILMANN VON BLOMBERG / CARSTEN GERLITZ / KATJA WOLFF

HÖCHSTE ZEIT!

31. Dezember 2016 | Theater im Rathaus Essen

STEPHEN SONDHEIM

SWEENEY TODD DER TEUFELSBABIER VON FLEET STREET 13. Januar 2017 | Theater Trier


MUSIKTHEATER

GÜTERSLOH

GIACOMO PUCCINI

MANON LESCAUT 21. Februar 2017 | Theater Osnabrück

JULIAN CROUCH

SHOCKHEADED PETER 3./4. März 2017 | Schauspiel Hannover

CHARLES DICKENS

DAS GEHEIMNIS DES EDWIN DROOD 17. März 2017 | Theater für Niedersachsen

WOLFGANG ADENBERG

LUTHER - REBELL GOTTES 6. April 2017 | Stadttheater Fürth

FRIEDERICH SMETANA

DIE VERKAUFTE BRAUT 28. Mai 2017 | Theater für Niedersachsen

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SCHAUSPIEL

GÜTERSLOH

FAMILIE FLÖZ

INFINITA

17./18. September 2016 | Familie Flöz, Admiralspalast Berlin, Theaterhaus Stuttgart

WILLIAM SHAKESPEARE

WAS IHR WOLLT

28./29. September 2016 | Schauspiel Hannover

MATTHIEU DELAPORTE / ALEXANDRE DE LA PATELLIÈRE

DAS ABSCHIEDSDINNER

16. November 2016 | Theater Osnabrück

MAX FRISCH

HOMO FABER 3./4. Dezember 2016 | Nationaltheater Mannheim

FRANZ UND PAUL VON SCHÖNTHAN

DER RAUB DER SABINERINNEN 11./12. Januar 2017 | Komödie am Kurfürstendamm

HANS CHRISTIAN ANDERSEN

DER STANDHAFTE ZINNSOLDAT 14./15./16. Januar 2017 | Meininger Theater – Südthüringisches Staatstheater

HEINRICH VON KLEIST

DER ZERBROCHENE KRUG 18. Januar 2017 | Schauspielhaus Bochum

MIGUEL DE CERVANTES

DON QUIJOTE

21./22 Januar 2017 | Altonaer Theater


SCHAUSPIEL

GÜTERSLOH

GOTTHOLD EPHRAIM LESSING

NATHAN DER WEISE

8./9. Februar 2017 | Münchner Volkstheater

JOËL POMMERAT

DIE WIEDERVEREINIGUNG DER BEIDEN KOREAS 18. Februar 2017 | Kooperation Schauspiel Frankfurt / Ruhrfestspielen Recklinghausen

DIETMAR LOEFFLER

MÄNNERBESCHAFFUNGSMASSNAHMEN 11. Mai 2017 | Dietmar Loeffler und Ensemble

TIMUR VERMES

ER IST WIEDER DA 13./14. Mai 2017 | Altonaer Theater

SAMUEL BECKETT

ENDSPIEL

26. Mai 2017 | Deutsches Theater Berlin

THEODOR FONTANE

EFFI BRIEST - ALLERDINGS MIT ANDEREM TEXT UND AUCH MIT ANDERER MELODIE 31. Mai 2017 | Deutsches Schauspielhaus Hamburg

www.kulturfuehrer-owl.de

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MUSIKTHEATER

HERFORD

ANDREW LLOYD WEBBER / TIM RICE

EVITA

17. September 2016 | Schauspielbühnen in Stuttgart

FAMILIE MALENTE

VIVA MALENTE 4. Februar 2017 | nordtour

CHARLES DICKENS

OLIVER TWIST TU DOCH, WAS DEIN HERZ DIR SAGT! 4. März 2017 | Altonaer Theater

RICHARD WAGNER

TANNHÄUSER UND DER SÄNGERKRIEG AUF WARTBURG 25. März 2017 | Nordharzer Städtebundtheater

TANKRED SCHLEINSCHOCK

LET‘S SPEND THE NIGHT TOGETHER 30. April 2017 | Westfälisches Landestheater


MUSIKTHEATER

HERFORD

JOHANN STRAUSS

DER ZIGEUNERBARON 6. Mai 2017 | Theater für Niedersachsen

SCHAUSPIEL

TIMUR VERMES

ER IST WIEDER DA 27. September 2016 | Westfälisches Landestheater

STEPHAN ECKEL

ALLES ÜBER LIEBE 2. Oktober 2016 | Tournee Theater Thespiskarren

PETER HOEG

FRÄULEIN SMILLAS GESPÜR 29. Oktober 2016 | Altonaer Theater

ALESSANDRO BARICCO

NOVECENTO

6. November 2016

STEFAN ZWEIG

SCHACHNOVELLE 22. November 2016 | Bühne Cipolla

CHARLES DICKENS

DER WEIHNACHTSHASSER 1. Dezember 2016 | Altonaer Theater

HERFORD

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Marta Herford Museum fĂźr Kunst, Architektur, Design marta-blog.de marta-herford.de

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SCHAUSPIEL

HERFORD

MATTHIEU DELAPORTE & ALEXANDRE PATELLIÈRE

DER VORNAME

3. Dezember 2016 | Euro-Studio Landgraf

FLORIAN BATTERMANN

HONIG IM KOPF

14. Januar 2017 | Co-Produktion Komödie am Altstadtmarkt / Theater an

der Kö, Düsseldorf

FERDINAND VON SCHIRACH

TERROR

17. Januar 2017 | Euro-Studio Landgraf

NORM FOSTER

ZWEI WIE WIR 12. Februar 2017 | Komödie am Kurfürstendamm

JOHN VON DÜFFEL

MARTINUS LUTHER 7. März 2017 | theaterlust

SEBASTIAN FITZEK

PASSAGIER 23 26. März 2017 | Westfälisches Landestheater

GOTTHOLD EPHRAIM LESSING

NATHAN DER WEISE

25. April 2017 | Theater Osnabrück

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TANZTHEATER

HERFORD

E-MOTION TANZKOMPANIE

RONIN - MADE IN GERMANY 21. September 2016 | E-Motion Tanzkompanie Takao Baba

MICHAEL ENDE

MOMO

17. Dezember 2016 | Delattre Dance Company

TANZEPOS

DIE NIBELUNGEN 29. April 2017 | Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz

• Schauspiel • Musiktheater • Theater für Kinder • Kabarett • Ballett

S T A D T T H E A T E R H E RFORD Vorverkauf und Reservierung: Tel. 05221 50007 | theater@herford.de | www.theater.herford.de


NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

MINDEN KLASSIK OPEN AIR

WAS IHR WOLLT

Auf den Spuren von Shakespeare Otto Nicolai | Die Lustigen Weiber von Windsor: Ouvertüre und Nun eilt herbei, Witz, heitre Laune Hector Berlioz | Le Roi Lear: Ouvertüre, Je vais le voir Charles Gounod | Romeo et Juliette: Ballettmusik, Je veux vivre Vincenzo Bellini | Capuleti e i Montecchi: Ouvertüre, Oh! quante volte, oh, quante Dmitri Kabalewski | Romeo und Julia op. 56: Lustiger Tanz, Lyrischer Tanz, Szene auf dem Platz Leonard Bernstein | West Side Story: I feel pretty Dmitri Schostakowitsch | Hamlet-Suite op. 32a: Prozession, Die Jagd, Das Bankett, Der Marsch des Fortinbras Cole Porter | Kiss me Kate: So in love

26. August 2016 | 19.30 Uhr | Minden, Kleiner Domhof

SONDERKONZERT PHILHARMONISCHE GESELLSCHAFT OWL

SOMMERKONZERT

Giuseppe Verdi | Die Macht des Schicksals: Ouvertüre Vincenzo Bellini | Capuleti e i Montecchi: Ouvertüre, Oh! quante volte, oh, quante Charles Gounod | Romeo et Juliette (Ballettmusik), Je veux vivre Antonín Dvorak | Slawischer Tanz op. 72 Nr. 2, Rusalka: Lied an den Mond, Slawischer Tanz op. 46 Nr. 8 Michail Glinka | Ruslan und Ludmilla: Ouvertüre Luigi Arditti | Il Bacio Peter I. Tschaikowski | Eugen Onegin: Polonaise Emmerich Kalman | Die Csárdásfürstin: Heia, heia in den Bergen Dmitri Schostakowitsch | Hamlet-Suite op. 32a: Prozession, Die Jagd, Das Bankett, Der Marsch des Fortinbras Leonard Bernstein | West Side Story: I feel pretty

27. August 2016 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

KAMMERKONZERT 1 Beat that Rhythm! - The Drum Experiment

PROJECT STIX Schlagzeug: SIMON BERNSTEIN Schlagzeug: ARON LEIJENDECKERS Schlagzeug: SLAVIK STAKHOV Schlagzeug: DANIEL TOWNSEND 14. September 2016 | 20.00 Uhr | Herford, Studio der NWD

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NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

ABONNEMENTKONZERT Edvard Grieg | Peer Gynt: Suite Nr. 1 op. 46 Franz Liszt | Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur Sergej Rachmaninow | Sinfonische Tänze op. 45

30. September 2016 | 20.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 1. Oktober 2016 | 20.00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle 2. Oktober 2016 | 17.00 Uhr | Bad Oeynhausen, Theater im Park 4. Oktober 2016 | 19.30 Uhr | Detmold, Konzerthaus 5. Oktober 2016 | 19.30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 6. Oktober 2016 | 20.00 Uhr | Stadttheater Minden 8. Oktober 2016 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

ABONNEMENTKONZERT

Kooperation mit dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrates Richard Wagner | Tristan und Isolde: „Vorspiel und Liebestod“ Richard Strauss | Don Juan op. 20 (17‘) Dmitri Schostakowitsch | Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70 (27‘)

28. Oktober 2016 | 20.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 29. Oktober 2016 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

ABONNEMENTKONZERT Sören Nils Eichberg | „Endorphin“ – Concerto Grosso Béla Bartók | Violinkonzert Nr. 2

Stadt|Geschichte|Kunst

www.poeppelmannhaus.de

Herford


NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

Sören Nils Eichberg | „Qilaatersorneq“ für Violine und Orchester Zoltán Kodály | Tänze aus Galanta

9. November 2016 | 19.30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 10. November 2016 | 20.00 Uhr | Minden, Stadttheater 11. November 2016 | 20.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof

„… BASS ERSTAUNT“

Marta Herford und NWD in Kooperation: Konzert und Kurzführung durch die Ausstellung „Der fremde Raum – Angriffe, Verwandlungen, Explosionen“ 13. November 2016 | 11.30 Uhr | Marta Forum Marta Philharmonisch

CHORKONZERT Wolfgang Amadeus Mozart | La Clemenza di Tito (Auszüge), Requiem KV 626

20. November 2016 | 18.00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle

KAMMERKONZERT 2 Wolfgang Amadeus Mozart | Klavierquartett g-moll KV 478 Witold Lutosławski | Bukoliki für Viola und Violoncello (1954) Karol Szymanowski | La Fontaine d’Arethuse aus Mythes, op. 23 (1915) für Violine und Klavier Gustav Mahler | Klavierquartettsatz in A-Moll - Nicht zu schnell Richard Strauss | Klavierquartett C-Moll op. 13

23. November 2016 | 20.00 Uhr | Herford, NWD-Studio

ABONNEMENTKONZERT Gioacchino Rossini | Wilhelm Tell: Ouvertüre Avner Dorman | „Spices, Perfumes, Toxins!“ -Konzert für zwei Schlagzeuger und Orchester Felix Mendelssohn Bartholdy | Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 “Italienische” 2. Dezember 2016 | 20.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 3. Dezember 2016 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 7. Dezember 2016 | 19.30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 13. Dezember 2016 | 19.30 Uhr | Detmold, Konzerthaus

KONZERT FÜR JUNGE LEUTE Avner Dorman | „Spices, Perfumes, Toxins!“ -Konzert für zwei Schlagzeuger und Orchester

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NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

7. Dezember 2016 | 11.00 Uhr | Paderborn, Paderhalle

CHORKONZERT Johann Sebastian Bach | Weihnachtsoratorium BWV 248: Kantaten 4-6

9. Dezember 2016 | 19.30 Uhr | Paderborn, Kirche St. Heinrich

GASTKONZERT Otto Nicolai | Weihnachts-Ouvertüre über den Choral „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ (10‘) Wolfgang Amadeus Mozart | Exsultate Jubilate KV 165 (17‘) Engelbert Humperdinck | Hänsel und Gretel: Ouvertüre (8‘) Peter Cornelius | Lieder zur Weihnacht für Sopran und Orchester 1. Christbaum, 2. Die Hirten, 3. Die Könige, 4. Simeon, 5. Christus, 6. Christkind Peter I. Tschaikowski | Der Nußknacker: Suite op. 71a (24‘)

11. Dezember 2016 | 17.00 Uhr | Höxter, Klosterkirche Corvey

WEIHNACHTSKONZERT Engelbert Humperdinck | Hänsel und Gretel: Ouvertüre Johannes Brahms | Violinkonzert D-Dur op. 77 Peter I. Tschaikowski | Der Nußknacker: Suite op. 71a

17. Dezember 2016 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 18. Dezember 2016 | 17.00 Uhr | Bad Oeynhausen, Theater im Park


NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

NEUJAHRSKONZERT Märchen aus dem Orient

Wolfgang Amadeus Mozart | Die Entführung aus dem Serail: Ouvertüre, Welche Wonne, welche Lust François-Adrien Boieldieu | Der Kalif von Bagdad: Ouvertüre Gioacchino Rossini | Semiramide: Bel Raggio Lusinghier Jacques Offenbach | Die Prinzessin aus Trapezunt: Ouvertüre Léo Delibes | Lakmé: Glöckchen-Arie Aram Khachaturian | Maskerade-Suite: Walzer & Galopp Alexander Alabiev | Le Rossignol Nikolai Rimski-Korsakov | Das Märchen vom Zaren Saltan: Hummelflug Franz von Suppé | Fatinitza: Marsch Franz Lehár | Giuditta: Meine Lippen, sie küssen so heiß Johann Strauß | Ägyptischer Marsch op. 335, Märchen aus dem Orient – Walzer op. 444 Klaus Badelt | Fluch der Karibik

1. Januar 2017 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 2. Januar 2017 | 19.30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 4. Januar 2017 | 20.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 5. Januar 2017 | 20.00 Uhr | Brakel, Stadthalle 6. Januar 2017 | 19.30 Uhr | Rietberg, Cultura 7. Januar 2017 | 20.00 Uhr | Minden, Stadttheater 8. Januar 2017 | 19.00 Uhr | Bünde, Stadtgarten 14. Januar 2017 | 19.00 Uhr | Bad Lippspringe, Kongresshaus 15. Januar 2017 | 11.30 Uhr | Bad Oeynhausen, Theater im Park 15. Januar 2017 | 19.00 Uhr | Schloss Holte, Gymnasium

KAMMERKONZERT 3 Ludwig van Beethoven | Klaviertrio Nr. 5 op. 70, 1 »Geistertrio Sergej Rachmaninow | Klaviertrio Nr. 1 g-moll »Élégiaque« Maurice Ravel | Klaviertrio a-moll

11. Januar 2017 | 20.00 Uhr | Herford, NWD-Studio

ABONNEMENTKONZERT Alban Berg | Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ Anton Bruckner | Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“

19. Januar 2017 | 20.00 Uhr | Minden, Stadttheater 20. Januar 2017 | 20.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 21. Januar 2017 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

ABONNEMENTKONZERT Joseph Haydn | Cellokonzert C-Dur

OWL

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NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

Anton Bruckner | Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“

24. Januar 2017 | 20.00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle

ABONNEMENTKONZERT Alban Berg | Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ Anton Bruckner | Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“

31. Januar 2017 | 19.30 Uhr | Detmold, Konzerthaus 1. Februar 2017 | 19.30 Uhr | Paderborn, Paderhalle

54. HALLER BACHTAGE Wolfgang Amadeus Mozart | Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 Camille Saint-Saëns | Sinfonie Nr. 3 c-moll op. 78 „Orgelsinfonie“

8. Februar 2017 | 20.00 Uhr | Halle, Kirche St. Johannis Konzert für Kinder

BAHN FREI - UNTERWEGS IM MUSIKEXPRESS 10. Februar 2017 | 9.30/11.00 Uhr | Gütersloh, Theater 13. Februar 2017 | 9.30/11.00 Uhr | Minden, Stadttheater 14. Februar 2017 | 9.30/11.00 Uhr | Minden, Stadttheater 15. Februar 2017 | 9.15/11.00 Uhr | Espelkamp, Neues Theater 6. März 2017 | 9.30/11.00 Uhr | Paderborn, Paderhalle 7. März 2017 | 9.30/11.00 Uhr | Paderborn, Paderhalle


NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

9. März 2017 | 9.45/11.15 Uhr | Beverungen, Stadthalle 20. März 2017 | 9.30/11.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 22. März 2017 | 9.30/11.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 23. März 2017 | 9.30/11.00 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 27. März 2017 | 9.45/11.00 Uhr | Oerlinghausen, Niklas-LuhmannGymnasium

54. HALLER BACHTAGE Ludwig Meinardus | Luther in Worms op. 36

11. Februar 2017 | 17.00 Uhr | Halle, Kirche St. Johannis 12. Februar 2017 | 17.00 Uhr | Bielefeld, Altstädter Nicolaikirche

ABONNEMENTKONZERT Enjott Schneider | „Berlin Punk“ - Konzert für Saxophonquartett und Orchester Sergej Prokofjew | Sinfonie Nr. 5 op. 100

22. Februar 2017 | 20.00 Uhr | Minden, Stadttheater 24. Februar 2017 | 20.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 25. Februar 2017 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 26: Februar 2017 | 17.00 Uhr | Bad Oeynhausen, Theater im Park 28. Februar 2017 | 19.30 Uhr | Detmold, Konzerthaus 1. März 2017 | 19.30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 2. März 2017 | 20.00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle

STIFTUNGSKONZERT Béla Bartók | Divertimento für Streicher Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 102 B-Dur

5. März 2017 | 17.00 Uhr | Herford, Kirche St. Marien

SONDERKONZERT

25 JAHRE PHILHARMONISCHE GESELLSCHAFT Francis Poulenc | Konzert für Orgel, Pauken und Streicher g-moll Johannes Brahms | Doppelkonzert für Violine und Cello a-moll op. 102 Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

11. März 2017 | 18.00 Uhr | Detmold, Konzerthaus

KONZERT FÜR JUNGE LEUTE Zwei Revolutionäre: Beethoven und Egmont Beethovens Schauspielmusik zu Goethes „Egmont“

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NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

14. März 2017 | 9.30/11.00 Uhr | Minden, Stadttheater 15. März 2017 | 9.30/11.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 15. Mai 2017 | 9.45/11.15 Uhr | Paderborn, Paderhalle 16. Mai 2017 | 9.45/11.15 Uhr | Paderborn, Paderhalle 22. Mai 2017 | 9.15/11.00 Uhr | Espelkamp, Neues Theater

CHORKONZERT Johann Sebastian Bach | Johannespassion

19. März 2017 | 18.00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle

KAMMERKONZERT 4 Wolfgang Amadeus Mozart | Quintett Es-Dur für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott KV 452 Robert Kahn | Serenada in f-moll für Klavier, Oboe und Horn op. 73 Michail Glinka | Trio Pathetique für Klarinette, Fagott und KlavierLudwig van Beethoven | Quintett Es-Dur für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op. 16

22. März 2017 | 20.00 Uhr | Herford, NWD-Studio

ABSCHLUSSKONZERT PHILHARMONIC OPEN Soutullo y Vert | La Leyenda del Beso Georges Bizet | Carmen-Suite Richard Wagner | Rienzi: Ouvertüre Johannes Brahms | Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 68, 3.+4. Satz

26. März 2017 | 17.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof

ABONNEMENTKONZERT Sergej Prokofjew | Sinfonia Concertante für Cello und Orchester op. 125 Johannes Brahms | Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

31. März 2017 | 20.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 1. April 2017 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 4. April 2017 | 19.30 Uhr | Detmold, Konzerthaus 5. April 2017 | 19.30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 6. April 2017 | 20.00 Uhr | Minden, Stadttheater

MARTA PHILHARMONISCH George Crumb | Black Angels für Electric String Quartett Arnold Schönberg | Verklärte Nacht op. 4 für Streichsextett


NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

Marta Herford und NWD in Kooperation: Konzert und Kurzführung durch die aktuelle Ausstellung 2. April 2017 | 11.30 Uhr | Herford, Marta Forum

ABONNEMENTKONZERT Emmanuel Chabrier | España (8’) Maurice Ravel | Klavierkonzert G-Dur (23’) Alborada del Gracioso (9’) Gabriel Fauré | Ballade für Klavier und Orchester op. 19 (15‘) Maurice Ravel | Rapsodie espagnole (15’)

28. April 2017 | 20.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 29. April 2017 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle 1. Mai 2017 | 20.00 Uhr | Gütersloh, Stadthalle 2. Mai 2017 | 19.30 Uhr | Detmold, Konzerthaus 3. Mai 2017 | 19.30 Uhr | Paderborn, Paderhalle 4. Mai 2017 | 20.00 Uhr | Minden, Stadttheater

ABONNEMENTKONZERT Dmitri Schostakowitsch | Violinkonzert Nr. 1 a-moll op. 77 (38’) Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

19. Mai 2017 | 20.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof 20. Mai 2017 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

KLASSIK ZU PFINGSTEN Kammerkonzert 1 Josef Myslivecek | Streichquartett F-Dur Josef Suk | Ballade d-moll Gustav Mahler | Ich bin der Welt abhanden gekommen Antonín Dvorák | Streichquartett F-Dur op. 96 „Amerikanisches Quartett“ Klavierquintett A-Dur op. 81 2. Juni 2017 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

Orchesterkonzert 1 Friedrich Smetana | Mein Vaterland 3. Juni 2017 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

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NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

Kammerkonzert 2 Eine Matinee mit Werke für Klavier zu zwei und vier Händen von Jan Václav Voríšek, Antonín Dvorák, Johannes Brahms, Leoš Janácek u. a. 4. Juni 2017 | 11.00 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

Orchesterkonzert 2 Josef Suk | Praga op. 26 Bohuslav Martinu| Cellokonzert Nr. 1 Antonin Dvorak | Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“ 5. Juni 2017 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

LANDLUFTKONZERT 15. Juni 2017 | 18.00 Uhr | Herford, Hof v. Laer

SOMMERKONZERT Wolfgang Amadeus Mozart | Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 „Haffner“ Antonin Dvorak | Serenade d-moll op. 44 (24‘) Felix Mendelssohn Bartholdy | Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 („Reformation“)

28. Juni 2017 | 19.30 Uhr | Bad Salzuflen, Konzerthalle

ABONNEMENTKONZERT Wolfgang Amadeus Mozart | Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 „Haffner“ Antonin Dvorak | Serenade d-moll op. 44 (24‘)


NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE

OWL

Felix Mendelssohn Bartholdy | Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 („Reformation“)

30. Juni 2017 | 20.00 Uhr | Herford, Stadtpark Schützenhof

CHORKONZERT Edvard Grieg | Peer Gynt op. 23, Schauspielmusik (Auszüge) Felix Mendelssohn Bartholdy | Die erste Walpurgisnacht op.60 5. Juli 2017 | 19.30 Uhr | Paderborn, Schützenhof (Hansesaal)

VOICES 2017 Franz Schubert | Sinfonie Nr. 7 h-moll D 759 „Unvollendete“ Alban Berg | Sieben frühe Lieder Franz Schubert | Sinfonie Nr. 9 C-Dur D 944 „Die Große“ 8. Juli 2017 | 19.30 Uhr | Nieheim, Gut Holzhausen

ABONNEMENTKONZERT Ferruccio Busoni | Divertimento für Flöte und Orchester Jörg Widmann | Trauermarsch für Klavier und Orchester Jean Sibelius | Sinfonie Nr. 2

27. Juni 2017 | 19.30 Uhr | Detmold, Konzerthaus

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MUSIKTHEATER

MINDEN

RICHARD WAGNER

DIE WALKÜRE Die zwischen 1854 und 1856 komponierte „Walküre“ ist der erste Tag von Richard Wagners gewaltiger Ring-Tetralogie. Diese hatte der Komponist im Kern bereits 1848 konzipiert und erst 1874 mit der „Götterdämmerung“ den Schlussstrich unter das bis dahin zeitlich größte Opernwerk der Musikgeschichte gesetzt. Bei den ersten Bayreuther Festspielen standen die vier Ring-Opern im Mittelpunkt. „Die Walküre“ wurde am 14. August 1876 erstmalig gegeben. Im ersten Aufzug erleben wir das Entstehen der Geschwisterliebe: Sieglindes Bruder Siegmund, vor Jahren von Schwester und Vater gewaltsam getrennt, gerät als Verfolgter und unter dem selbstgewählten Namen Wehwalt in das Haus Hundings, Sieglindes Ehemann. Der erkennt in dem Fremden den Feind seiner Familie und fordert Wehwalt zum Kampf. Sieglinde zeigt Wehwalt ein Schwert, das ein Unbekannter in die Esche stieß, dass aber bisher niemand herauszuziehen vermochte. Als die Geschwister sich erkennen und lieben, kann Siegmund das Schwert mit dem Namen „Nothung“ an sich reißen. Im zweiten Aufzug wird Siegmund trotzdem sterben. Der Gott Wotan hat ihm seinen Schutz entzogen. Wotans Gattin Fricka verlangt die Bestrafung von Sieglindes Ehebruch und des Inzests. Wotan stimmt dem widerwillig zu. Weil aber seine Lieblings-Walküre Brünnhilde trotzdem für Siegmund kämpft, muss er sie bestrafen. Im dritten Aufzug, der mit dem „Walkürenritt“ beginnt, verfolgt Wotan Brünnhilde. Diese rettet noch die mit Siegfried schwangere Sieglinde vor Wotans Zorn. Brünnhilde selber aber stellt sich. Wotan verbannt sie schlafend auf einen Felsen, der von einem Feuerkreis umzogen ist. Nur der soll das Feuer durchschreiten, der Wotans Speer nicht fürchtet.

PREMIERE 9. SEPTEMBER 2016 STADTTHEATER MINDEN


MUSIKTHEATER

MINDEN

PETER UND VICO MALENTE

FAMILIE MALENTE - MUSIK AUS STUDIO C 6. November 2016 | Familie Malente Musikproduktionen

WOLFGANG UND HEIKE HOHLBEIN

MÄRCHENMOND

23. November 2016 | Westfälisches Landestheater, Castrop-Rauxel

UWE MÜLLER

EIN WEIHNACHTSTRAUM 26. November 2016 | Uwe Müller Musikproduktionen

WILLIAM S. BURROUGHS | TOM WAITS | ROBERT WILSON

THE BLACK RIDER

12. Januar 2017 | BELACQUA. Theater Wasserburg

ENGELBERT HUMPERDINCK | ADELHEID WETTE

HÄNSEL UND GRETEL

17. Januar 2017 | Kleine Oper, Bad Homburg

DIE NACHT DER MUSICALS

Die erfolgreichste Musicalgala mit Stars der Musicalszene! 20. Februar 2017, 20:00 Uhr | ASA GmbH

www.kulturfuehrer-owl.de

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SCHAUSPIEL

MINDEN

E. T. A. HOFFMANN

NUSSKNACKER UND MÄUSEKÖNIG Das dürfen auch die beiden Geschwister Marie und Fritz erfahren, denn das Geschenk ihres Paten, ein unscheinbarer Nussknacker, erwacht in der ersten Nacht zum Leben und entführt die beiden in eine märchenhafte Welt. Dort warten ungeahnte Abenteuer, die es zu bestehen gilt: Seit langem schon gibt es heftigen Streit zwischen dem verwunschenen Nussknacker und dem Mäusekönig. Das Ensemble der Freilichtbühne Porta zeigt in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Minden, wie Marie dem Nussknacker bei diesem Kampf erfolgreich zur Seite steht in diesem spannenden, lustigen und märchenhaften Theaterstück. Gemeinschaftsproduktion von Stadttheater Minden und GoetheFreilichtbühne Porta Westfalica e. V.

PREMIERE 7. DEZEMBER 2016 STADTTHEATER MINDEN

LOTHAR KITTSTEIN UND MICHAEL LIPPOLD

ZU SPÄT! ZU SPÄT! ZU SPÄT! 24. Oktober 2016 | TAT Kreativ Akademie

JANUSZ KORCZAK

KÖNIG DER KINDER: MACIUS! 27. Oktober 2016 | Theater der jungen Welt, Leipzig

MICHAEL MORPURGO

PRIVATE PEACEFUL 3. November 2016 | Hamburger Kammerspiele


SCHAUSPIEL

MINDEN

NICK WOOD

MALALA - MÄDCHEN MIT BUCH 4. November 2016 | Theater Kempten

DONNA W. CROSS

DIE PÄPSTIN

13. November 2016 | Theaterlust, München

FABRICE ROGER-LACAN

UNWIDERSTEHLICH 14. November 2016 | Renaissance-Theater Berlin

FLORIAN BATTERMANN

HONIG IM KOPF

15. November 2016 | Komödie am Altstadtmarkt, Braunschweig / Theater an der Kö, Düsseldorf

EDWARD ALBEE

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF 19. November 2016 | Kempf Theatergastspiele

DIRK HEIDICKE

ABRAHAM

25. November 2016 | Hamburger Kammerspiele / Kammerspiele Magdeburg

KARL BUNJE

VERTEUFELTE ZEITEN 8. Januar 2017 | Ohnsorg Theater

ÉRIC ASSOUS

UNSERE FRAUEN 10. Januar 2017 | Hamburger Kammerspiele

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SCHAUSPIEL

GEORG BÜCHNER

WOYZECK

14. Januar 2017 | BELACQUA. Theater Wasserburg

ROBERT KOALL

TSCHICK

22. Januar 2017 | Westfälisches Landestheater, Castrop-Rauxel

HENRIK IBSEN

EIN VOLKSFEIND 23. Januar 2017 | Kempf Theatergastspiele

FRANZ KAFKA

DER PROZESS 24. Januar 2017 | KOM’MA Theater, Duisburg

KAI POLLAK

WIE IM HIMMEL 30. Januar 2017 | Altonaer Theater

MIGUEL DE CERVANTES

DON QUIJOTE

4. Februar 2017 | Altonaer Theater

TORE TUNGODDEN

DIE MINISTERPRÄSIDENTIN 15. Februar 2017 | Atze Musiktheater, Berlin

DANIEL GLATTAUER

DIE WUNDERÜBUNG 16. Februar 2017 | Münchner Tournee

MINDEN


SCHAUSPIEL

MINDEN

THOMAS BERNHARD

RITTER, DENE, VOSS 21. Februar 2017 | Hamburger Kammerspiele

JOHN VON DÜFFEL

MARTINUS LUTHER 5. März 2017 | Theaterlust, München

MIGUEL DEL ARCO

GEORGETTE DEE HELENA. PLÄDOYER FÜR EINE SCHLAMPE 9. März 2017 | Theater Wahlverwandte

FLORIAN ZELLER

VATER

12. März 2017 | Schauspielhaus, Stuttgart und EURO-Studio Landgraf

ARTHUR MILLER

SCHERBEN

21. März 2017 | Ernst Deutsch Theater, Hamburg

STEFAN VÖGEL

ACHTUNG DEUTSCH! 2. April 2017 | Contra-Kreis-Theater, Bonn

MATTHIEU DELAPORTE | ALEXANDRE DE LA PATELLIÈRE

DAS ABSCHIEDSDINNER

24. April 2017 | Theater der jungen Welt, Leipzig

GUSTAVE FLAUBERT

MADAME BOVARY 29. April 2017 | Wahlverwandte

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SCHAUSPIEL

MINDEN

TOM LYCOS | STEFO NANTSOU

STONES

7. Mai 2017 | Westfälisches Landestheater, Castrop-Rauxel

TANZ

MINDEN

HEIKE HENNIG

CRYSTAL - VARIATIONEN ÜBER RAUSCH 28. September 2016 | Koproduktion Theater der jungen Welt Leipzig /Bayer Kultur

LEWIS CARROLLS

ALICE

13. Januar 2017 | BELACQUA. Theater Wasserburg

HERVÉ KOUBI

WAS DER TAG DER NACHT VERDANKT 16. März 2017 | Compagnie Hervé Koubi|

DANISH DANCE THEATRE

BLACK DIAMOND

31. März 2017 | Art & Artist Tschernig


SCHAUSPIEL

PADERBORN

MAX FRISCH

HOMO FABER REGIE: CHIARA

NASSAUER

Walter Faber ist ein Vernunftmensch, ein Macher, der glaubt, sein Leben im Griff zu haben. Doch die Notlandung mit einem Flugzeug in der mexikanischen Wüste, die er unverletzt überlebt, bringt den fest gefügten Rhythmus von Erfolg und Aufstieg durcheinander. Alte, längst vergessene Freunde treten plötzlich wieder in sein Leben, und die Liebe zu einer deutlich jüngeren Frau, die seine Tochter sein könnte, beflügelt, aber irritiert ihn auch. Die Affäre währt jedoch nicht lang. Seine Geliebte stirbt bei einem Unfall, und Faber muss nach ihrem Tod erkennen, dass die junge Frau ihm näherstand, als ihm lieb ist.

PREMIERE 3. SEPTEMBER 2016 THEATER PADERBORN

KATHARINA KREUZHAGE

ZWANG DES MATERIALS REGIE: KATHARINA

KREUZHAGE

Katharina Kreuzhage entwickelte das Stück nach dem Roman „ISIS Defectors: Inside Stories of Confronting the Caliphate“ von Anne Speckhard & Ahmet S. Yayla Der Islamische Staat (IS) ist das mächtigste, grausamste und bestfinanzierte Terrornetzwerk der Gegenwart. Zur Rekrutierung seiner ca. 30.000 internationalen Kämpfer bedient es sich vor allem der sozialen Medien – und das mit großem Erfolg: Neueste Schätzungen gehen für Europa von bis zu 1.000 Neurekrutierungen pro Monat aus. „Zwang des Materials“ erzählt vom täglichen Leben und Ster-

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PADERBORN

ben der IS-Kämpfer. Es schildert ihre grausamen, manchmal auch kindischen und naiven Rituale, den Alltag und die fast primitive Gehirnwäsche, die Deklassierte und Familienväter, Schüler und junge Frauen zu Mordmaschinen macht. Basis des Theaterabends ist Anne Speckhards und Ahmet S. Yaylas 2016 erschienenes Buch „ISIS Defectors: Inside Stories of Confronting the Caliphate“, das durch neueste Interviews mit IS-Deserteuren tiefe Einblicke in die innere Struktur der Terrororganisation gewährt.

URAUFFÜHRUNG 16. SEPTEMBER 2016 THEATER PADERBORN

ROBERT MUNSCH

DIE PRINZESSIN IN DER TÜTE ÜBERSETZUNG: SALAH NAOURA DRAMATISIERUNG: INGMAR OTTO

Ein Drache hat Lizzys Schloss zerstört und ihren Prinzen geraubt. Doch die selbstbewusste Prinzessin lässt sich das nicht gefallen. Mit nichts als einer Papiertüte macht sie sich auf den Weg zur Drachenhöhle, um den Prinzen zu befreien. Listig und schlau wie Lizzy nun mal ist, sollte ein Drache ja kein Problem sein. Oder vielleicht doch?

URAUFFÜHRUNG 27. OKTOBER 2016 THEATER PADERBORN | THEATERTREFF


SCHAUSPIEL

PADERBORN

TOM CORAGHESSAN BOYLE

DAS WILDE KIND REGIE: KATHARINA

KREUZHAGE

Im Jahr 1797 greifen Bauern im Süden Frankreichs ein wildes Kind auf. Völlig verdreckt, mit Narben übersät und keiner Sprache mächtig, wird es zunächst wie ein Tier gefangen und dann nach Paris gebracht, wo der Pädagoge Jean Itard sich des verwilderten Jungen annimmt. Er versucht, dem Kind Sprache und Tischmanieren beizubringen, traktiert es mit unzähligen Experimenten – und erreicht am Ende fast nichts. Victor, wie der Junge genannt wird, bleibt was er war: ein wildes Kind.

PREMIERE 5. NOVEMBER 2016 THEATER PADERBORN | STUDIO

MICHAEL ENDE

DER SATANARCHÄOLÜGENALKOHÖLLISCHE WUNSCHPUNSCH REGIE: DANIELLE

STRAHM

Für den geheimen Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, wird die Luft dünn. Es ist Silvesterabend und die beiden haben nur noch wenige Stunden Zeit ihr Soll an bösen Taten zu erfüllen. Jedes Jahr müssen Naturkatastrophen, Seuchen und andere Unglücke in rauen Mengen erschaffen werden. Ist das Maß an Untaten nicht erreicht, versteht ihr Chef keinen Spaß. Rabe Jakob und Kater Maurizio werden Zeugen, wie Zauberer und Hexe

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einen teuflischen Plan aushecken: mit Hilfe des satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsches könnten die beiden ihren Rückstand noch aufarbeiten. Maurizio und Jakob bleiben nur wenige Stunden, um die Katastrophe zu verhindern.

PREMIERE 10. NOVEMBER 2016 THEATER PADERBORN

DAN AYKROYD | JOHN LANDIS

THE BLUES BROTHERS REGIE: INGMAR

OTTO

„The Blues Brothers“ ist die kultige Hommage an zwei unvergleichlich coole Typen: Jake Blues, gerade aus dem Gefängnis entlassen, lässt mit seinem Bruder Elwood nichts unversucht, um das Waisenhaus, in dem die beiden aufgewachsen sind, vor der drohenden Schließung zu bewahren. Dabei werden sie in spektakuläre Verfolgungsjagden verwickelt und begehren gegen die Wohlstandsgesellschaft auf. „The Blues Brothers“ vereint Action, Witz und Charme mit der besten Filmmusik aller Zeiten.

PREMIERE 9. DEZEMBER 2016 THEATER PADERBORN


SCHAUSPIEL

PADERBORN

REBEKKA KRICHELDORF

ALLTAG & EXTASE REGIE: KATHARINA

KREUZHAGE

Janne ist ein moderner junger Mann. Er macht was aus sich – und das täglich. Er bastelt am optimalen Ich, hinterfragt seine Motive und klopft seine Konsumentscheidungen auf eventuell unzureichend reflektierte Rückstände ab. Seine Ex Katja, mit der Erziehung der gemeinsamen Tochter River überfordert, sucht Trost in der Freundschaft zu Jannes Mutter Sigrun. Sigrun hat ohnehin die Schnauze voll vom Sex und sich für ein Leben ganz ohne Männer entschieden. Jannes Vater Günther, ein weitgereister Ethnologe, glaubt an die Rückkehr der Stammesgesellschaft und feiert, sehr zum Ärger seines spießigen Sohnes, gern mal das eine oder andere exotische Ritual. Als sein japanischer Lover für einen kurzen Honeymoon zu Besuch kommt, werden die Grundsätze der aufgeklärten Familie gründlich durcheinandergewirbelt.

PREMIERE 21. JANUAR 2017 THEATER PADERBORN | STUDIO

HEINRICH VON KLEIST

AMPHITRYON REGIE: CHIARA

NASSAUER

Amphitryon ist Feldherr von Beruf. Da bleibt es nicht aus, dass er längere Zeit – von seiner Gattin Alkmene getrennt – auf Schlachtfeldern unterwegs ist. Eigentlich kein Problem, denn Alkmene bereitet ihrem heimkehrenden Helden immer einen sehr herzlichen Empfang. Aber diesmal ist alles anders: Amphitryon kommt von der Schlacht nach Hause, siegreich, bei bester Gesundheit und voller

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PADERBORN

Vorfreude – und seine sonst so redliche Ehefrau behauptet, dass er schon in der gerade vergangenen Nacht in ihrem Bett lustvoll das Wiedersehen gefeiert hat. Außergewöhnlich lustvoll sogar. Amphitryon ist verwirrt. Wer auch immer die vergangene Nacht mit seiner Frau verbracht hat, er war es nicht. Aber wer sollte es gewagt haben, sich seiner Gattin auf so unverschämte Weise zu nähern?

PREMIERE 4. FEBRUAR 2017 THEATER PADERBORN

FRANZ KAFKA

DER PROZESS REGIE, KOSTÜME, PUPPENBAU: ROLF

BOLT

„Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet ...“ – so beginnt Franz Kafkas berühmter Roman „Der Prozess“. Grund und Inhalt der Anklage werden K. beharrlich verschwiegen. Und je mehr er seine Unschuld beteuert, desto tiefer verstrickt er sich in eine geradezu surreale Bürokratie. Sein Prozess schleppt sich dahin. Und wer genau eigentlich über ihn zu Gericht sitzt, bleibt unklar.

PREMIERE 24. MÄRZ 2017 THEATER PADERBORN | STUDIO


SCHAUSPIEL

PADERBORN

HENRIK IBSEN

NORA ODER EIN PUPPENHAUS REGIE: JUDITH

KUHNERT

Nora und Torvald Helmer sind seit acht Jahren verheiratet und haben drei süße Kinder. Einziger Wermutstropfen im Familienglück ist Torvalds langwierige Erkrankung, die einen kostspieligen Kuraufenthalt nötig gemacht hat. Aber Torvald ist wieder völlig genesen und beruflich sehr erfolgreich. Ausgerechnet als die lang ersehnte Beförderung ansteht, kommt ans Licht, dass Nora den Kuraufenthalt ihres Mannes mit illegalen Mitteln finanziert hat. Der prinzipienfeste Torvald reagiert heftig und brüsk und legt so das chauvinistische Machtverhältnis offen, das seiner Ehe zugrunde liegt.

PREMIERE 1. APRIL 2017 THEATER PADERBORN

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SCHAUSPIEL

PADERBORN

DENNIS KELLY

WAISEN

REGIE: NIKOLAOS

BOITSOS

Das Ehepaar Helen und Danny sitzt gerade beim Abendessen, als der blutüberströmte Liam, Helens kleiner Bruder, hereinplatzt. Nicht sein Blut, behauptet er. Auf der Straße sei ein Junge niedergestochen worden, er habe ihm bloß geholfen. Was tun? Verblutet irgendwo da draußen gerade ein Mensch? Danny will die Polizei rufen; Helen ist dagegen, denn ihr Bruder ist vorbestraft. Und Liam verstrickt sich zunehmend in Widersprüchen.

PREMIERE 27. MAI 2017 THEATER PADERBORN | STUDIO

MAYA ARAD

GOTT WARTET AN DER HALTESTELLE REGIE: MARTIN

SCHULZE

Sie sind sich schon mehrfach an einem Grenzposten begegnet – die israelische Soldatin Yael und die palästinensische Krankenschwester Amal, die dringend nach Israel einreisen will. Doch ohne Passierschein kann Yael die Krankenschwester nicht durchlassen. Eines Tages aber,


SCHAUSPIEL

PADERBORN

teils aus Mitleid, lässt die Soldatin die Krankenschwester Amal doch passieren. Wenig später reißt ein Selbstmordanschlag in einem Restaurant in Israel 30 Menschen in den Tod. Und die Attentäterin ist Amal.

PREMIERE 31. MAI 2017 THEATER PADERBORN

PETER TURRINI

DER BLAUE ENGEL REGIE: INGMAR

OTTO

Nach dem Roman „Professor Unrat“ von Heinrich Mann und dem Film „Der blaue Engel“ von Josef von Sternberg Gymnasialprofessor Rat, gerne als „Unrat“ verhöhnt, hat sein bisheriges Leben der Bildung gewidmet. Sein pädagogischer Auftrag, Schaden von der Jugend fernzuhalten, führt ihn in das verruchte Etablissement „Der blaue Engel“. Dort trifft er nicht nur auf seine Schüler, sondern auch auf die Varieté-Künstlerin Rosa Fröhlich, genannt Lola, die ihn in ihren Bann zieht und sein Leben völlig auf den Kopf stellt.

PREMIERE 10. JUNI 2017 FREILICHTSTÜCK VOR DER STADTBIBLIOTHEK

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PHILHARMONISCHE GESELLSCHAFT PADERBORN E.V.

FESTKONZERT ZUM TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT ORCHESTERKONZERT ORCHESTER DER PHILHARMONISCHEN GESELLSCHAFT Violine: TOBIAS FELDMANN Dirigent: THOMAS BERNING Felix Mendelssohn Bartholdy | Meeresstille und glückliche Fahrt Violinkonzert e-moll Robert Schumann | Sinfonie Nr. 2 C-Dur Sonntag 3. Oktober 2016 18:00 Uhr

PADERHALLE

2. KONZERT Bariton: MICHAEL VOLLE Klavier: HELMUT DEUTSCH Franz Schubert | Winterreise Sonntag 6. November 2016 19:30 Uhr

MUSEUM IN DER KAISERPFALZ

3. KONZERT Junge Sinfoniker OWL Violine: LARA BOSCHKOR Leitung: PAWEL POPLAWSKI Franz Liszt | Les Preludes Alexander Konstantinovich Glazunow | Violinkonzert Felix Mendelssohn Bartholdy |Sinfonue Nr. 5, „Reformations Sinfonie“ Sonntag 12. Februar 2017 18:00 Uhr

PADERHALLE

4. KONZERT ORCHESTER DER PHILHARMONISCHEN GESELLSCHAFT Violine: MICHAEL WILD Dirigent: THOMAS BERNING Wolfgang Amadeus Mozart |Serenade Nr. 6 D-Dur, „Serenata Notturna“ Joseph Haydn | Violinkonzert Nr. 4 G-Dur, Hob. VIIa:4


PHILHARMONISCHE GESELLSCHAFT PADERBORN E.V.

Peter Ilyich Tschikowski | Serenade für Streicher in C-Dur, Opus 48 Sonntag 19. März 2017 19:30 Uhr

MUSEUM IN DER KAISERPFALZ

5. KONZERT „QUARTETTO ENERGIE NOVE“ Violine: HANS LIVIABELLA, BARBARA Viola: IVAN VUKCEVIC Violoncello: FELIX VOGELSANG

VIANNAMEA

Dmitri Schostakowitsch | Streichquartett Nr. 1 C-Dur Felix Mendelssohn Bartholdy | Streichquartett Nr. 2 a-moll, op. 13 Franz Schubert | Streichquartett Nr. 14 d-moll D810, „Der Tod und das Mädchen“ Sonntag 7. Mai 2017 19:30 Uhr

MUSEUM IN DER KAISERPFALZ

FAMILIENKONZERT ENSEMBLE SCHIROKKO, HAMBURG Leitung: RACHEL

HARRIS / THOMAS BERNING

Auszüge aus: Antonio Vivaldi | Concerto F-Dur, „La Tempesta di Mare“ Georg Friedrich Telemann | „Wassermusik“, Orchestersuite (Hamburger Ebb‘ und Fluth) Georg Friedrich Händel | Aus der „Wassermusik“ Suite Nr. 1 Sonntag 11. Juni 2017 16:00 Uhr

MUSEUM IN DER KAISERPFALZ

6. KONZERT ENSEMBLE SCHIROKKO, HAMBURG Leitung: RACHEL

HARRIS / THOMAS BERNING

Antonio Vivaldi | Concerto F-Dur, „La Tempesta di Mare“ Georg Friedrich Telemann | „Wassermusik“, Orchestersuite (Hamburger Ebb‘ und Fluth) Georg Friedrich Händel | Aus der „Wassermusik“ Suite Nr. 1 Sonntag 11. Juni 2017 19:30 Uhr

MUSEUM IN DER KAISERPFALZ

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PADERHALLE

PADERBORN

DER RING FÜR KINDER Wagners Riesenwerk von 15 Stunden in familientauglicher Kurzfassung, einfach und verständlich erzählt, mit viel Witz und Wagners wunderbarer Musik. Drei Sängerinnen und drei Sänger verkörpern Nixen, Zwerge, Riesen, Drachen, Götter und Helden, der Pianist ersetzt ein Riesen-Orchester. Die märchenhafte Geschichte dreht sich um einen sagenumwobenen Schatz. Wer ihn besitzt, dem gehört die ganze Welt. Kein Wunder, dass alle hinter ihm her sind. Eine fantastische Reise durch die Tiefen des Rheins, verzauberte Wälder und schaurige Höhlen. Die Kammeroper Köln, gegründet 1996, ist erfolgreich als Tourneetheater im gesamten deutschsprachigen Raum. Konsequente Nachwuchsförderung auf, hinter und vor der Bühne ist eines ihrer Markenzeichen. Kulturamt | Stadt Paderborn

11. SEPTEMBER 2016

ALISA

MUSICAL-MÄRCHEN „ALICE IM WUNDERLAND“ IN RUSS. SPRACHE

Die spannungsgeladene Geschichte von Aleksej Paganov erzählt von der Reise des Mädchens Alice, das vom Pop-Star-Ruhm träumt und in die magische Welt hinter den Kulissen des Showbusiness gerät, ist voll mit Abenteuern und Verwandlungen. Auf dem steinigen Weg zum Erfolg steht es ihr bevor die guten und die schlechten Seiten des Ruhms kennenzulernen und auf erstaunliche Gestalten zu treffen.

29. OKTOBER 2016


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PADERBORN

PETER PAN

DAS NIMMERLANDMUSICAL NACH JAMES MATTHEW BARRIE

Die Geschichte um den Jungen, der nicht erwachsen werden möchte, ist bis heute nicht mehr aus den Kinderzimmern wegzudenken. Kinder wie Erwachsene fiebern mit, wenn Peter Pan und Wendy mithilfe der verlorenen Jungen und der Fee Tinkerbell gegen Capt’n Hook antreten. Das Theater Lichtermeer nimmt sein Publikum mit auf diese fantastische Reise nach Nimmerland. In einer abenteuerlichen, humorvollen Bearbeitung entfaltet das Bühnenstück seinen ganz eigenen Zauber. Vor stetig wandelbarem Bühnenbild spielt, tanzt und singt das sechsköpfige Ensemble und lässt alle Helden und Schurken dieses Abenteuers lebendig werden. Freuen Sie sich auf eine magische Inszenierung, liebevoll angereichert mit Schattenspielen, Handpuppen, Bühnenzauber, Tanz und Gesang. Ein Musical für alle Kinder und Kind gebliebenen, die sich ihren Glauben an die Fantasie und an Feen bewahrt haben. Theater Lichtermeer Eine Veranstaltung von mdh Events

2. NOVEMBER 2016

RUDYARD KIPLING

DAS DSCHUNGELBUCH THEATER LICHTERMEER

Wer kennt sie nicht, die Geschichte des kleinen Mogli und seine unglaublichen Abenteuer im indischen Dschungel. Spätestens seit der gelungenen Walt Disney Verfilmung ist dieser Klassiker aus keinem

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Kinderzimmer wegzudenken. In einer fantastisch frischen Version erzählt das Theater Lichtermeer die abenteuerliche Geschichte des kleinen Mogli, der als Menschenkind von den
 Wölfen im indischen Dschungel großgezogen wurde. Als der Tiger Shir Kahn zurück in den Dschungel kommt, wird Mogli zur Gefahr für das ganze Wolfsrudel und soll deshalb zurück zu Seinesgleichen, ins Dorf der Menschen gebracht werden. So beginnt eine spannende Reise durch den Dschungel
 und Mogli begegnet all den liebenswürdigen, gefährlichen, hinterlistigen, skurrilen Bewohnern des Dschungels: Baloo den Bären, Baghira den Panther, Kaa der Schlange und natürlich auch Shir Khan. Erlebt ein fantastisches Musical für die ganze Familie und begleitet das MusicalEnsemble in einem abenteuerlich humorvollen Mix aus Tanz, Gesang und Schauspiel – verfeinert mit fantasievollen Schattenspielen und Handpuppen.

17. NOVEMBER 2016

MOLIÈRE

LE MALADE IMAGINAIRE (DER EINGEBILDETE KRANKE) DIE COMPAGNIE DE TNT THEATRE

Überzeugt davon, das Opfer aller möglichen Krankheiten zu sein, plant Monsieur Argan, seine Tochter Angelique mit dem Neffen seines Arztes zu verheiraten – der ebenfalls Arzt ist. Angelique hat sich jedoch bereits in einen jungen Mann namens Cleante verliebt. Auch Beline, der Frau Argans, passen die Wünsche ihres Mannes überhaupt nicht, denn ihr wäre es am liebsten, wenn ihr Mann bald das Zeitliche


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segnen würde, damit sie an sein Geld ran kann. Mit fortschreitender Handlung sehen die Zuschauer, wie diese exzentrischen Charaktere Pläne schmieden, um an ihr Ziel zu gelangen. Am Ende wird Argan dazu überredet, sich tot zu stellen, um so die wahren Gefühle seiner Frau und seiner Tochter herauszufinden. Derart aufgeklärt, willigt Argan in die Heirat Cleantes mit Angelique ein und schickt sich an, selbst Mediziner zu werden.

22. NOVEMBER 2016

CARL MILLÖCKER

DER BETTELSTUDENT MUSIKALISCHE LEITUNG: GIUSEPPE CHOREOGRAFIE: NERA NICOL INSZENIERUNG: PETER WIDHOLZ

MONTESANO

„Der Bettelstudent“ ist eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Operetten. Komponist Carl Millöcker hat damit sein Meisterwerk geschaffen. Mit hervorragenden Gesangssolisten aus Wien, Live-Orchester, Chor und Ballett geht das Austria-Musiktheater von Ende Dezember 2016 bis Mitte Februar 2017 auf Tournee durch die Bundesrepublik Deutschland. Für die Choreografie zeichnet Nera Nicol verantwortlich. Ein Original-Gastspiel der Johann-Strauß-Operette Wien Konzertdirektion Schmidtke GmbH

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JUSTUS FRANTZ & DIE PHILHARMONIE DER NATIONEN LEITUNG, KLAVIERSOLO, MODERATION: JUSTUS

FRANTZ

Die traditionelle Neujahrstournee der Philharmonie der Nationen bietet ein Programm, das anspruchsvolle Klassikfans und Freunde der leichten Muse gleichermaßen begeistern dürfte. Die Philharmonie der Nationen ist nicht nur eines der besten Orchester der Welt, sondern versteht sich mit ihrer internationalen Musikerbesetzung auch als Symbol für ein friedliches Zusammenleben der Völker. Justus Frantz wird das Publikum mit dem heroischen Klavierkonzert Nr. 5 von Ludwig van Beethoven als virtuoser Pianist begeistern und wird moderierend und dirigierend einige der populärsten Meisterwerke der Klassik vorstellen – von der romantischen Oberon-Ouvertüre bis zu Brahms‘ ungarischen Tänzen, vom Donauwalzer und der „Leichten Kavallerie“ bis zu Bizets Carmen-Musik. Vollendeter Musikgenuss und Friedensbotschaft – welch ein Jahresauftakt könnte schöner sein? Carl Maria von Weber | Oberon Ouvertüre Ludwig van Beethoven | Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 „Emperor“ Georges Bizet | Carmen Suite Johann Strauß | An der schönen blauen Donau Alexander Borodin | Polowetzer Tänze Franz von Suppé | Leichte Kavallerie Johannes Brahms | Ungarischer Tanz Nr. 5 Philharmonie der Nationen GmbH

10. JANUAR 2017

BITTE BEACHTEN SIE AUCH DIE AUFFÜHRUNGEN DER NORDWESTDEUTSCHEN PHILHARMONIE, AB SEITE 89, UND DES LANDESTHEATERS DETMOLD, AB SEITE 51, DIE REGELMÄSSIG IN DER PADERHALLE GASTIEREN


IMPRESSUM

Herausgeber: Jürgen Lindemann Medien Kommunikation e. K., Dreesgen 1 33617 Bielefeld, Tel.: 0521.14 08 76, Fax 0521.14 22 94 AG Bielefeld HRA 14282, USt.-ID. DE153365381 www.kulturfuehrer-owl.de

Druck: Hans Gieselmann Druck und Medienhaus GmbH & Co. KG

Bildnachweis: S 1 Christian-Seidel_pixelio.de.jpg | S 2 Uli Hartmann | S 20 | 40 | 42 | 69 | 81 Jürgen Lindemann | S 48 Mobiles Theater | S 72 Ken Howard Metropolitan Opera | 99 Sandra Kreutzer

Alle vom Herausgeber oder dessen Beauftragten konzipierten Anzeigen sowie graphischen Arbeiten sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers genutzt werden. Alle Rechte vorbehalten.

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Die Beckhoff-Gruppe mit Sitz in Verl ist familiengeführt und als Arbeitgeber fest in Ostwestfalen verwurzelt. Beckhoff bietet Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen Fachhandel, Gebäude- und Automatisierungstechnik.


27 KULTUR FÜHRER BIELEFELD | DETMOLD | GÜTERSLOH HERFORD | MINDEN | PADERBORN

EINKAUFEN & GENIESSEN 2016 | 2017


KULTUR FÜHRER OSTWESTFALEN-LIPPE

Internet präsenz für OWL Theater Konzert Museum Jazz Termine Neues

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VORWORT

Liebe Leserin, lieber Leser,

in dieser Ausgabe von Einkaufen & Genießen bringt der Kulturführer Ostwestfalen-Lippe einen Rückblick auf die Verleihung des ECHO Klassik 2015 und setzt den Bericht über Weine aus Frankreich fort. Sie finden eine Auswahl interessanter Restaurant-Empfehlungen, Einkaufstipps und anderes Interessante mehr. Vielen Dank an das Weinparadies Hess, Bielefeld, wo die in dieser Ausgabe gezeigten Weine erhältlich sind. Bitte beachten Sie für Ihre aktuellen Planungen: www.kulturfuehrer-owl.de Viel Vergnügen bei Kultur und Genuß in Ostwestfalen-Lippe wünscht Ihnen Ihr Jürgen Lindemann

Schmuckraum Bielefeld Obernstrasse 14 / Eing. Goldstrasse 33602 Bielefeld Tel. 0521 - 5216 521 Fax. 0521 - 5216 522 info@schmuckraum - bielefeld.de www.schmuckraum - bielefeld.de Inhaberin Anika Hübner


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INHALTSVERZEICHNIS

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GENIESSEN IN OWL

BORDEAUX, BEAUJOLAIS, SANCERRE & CO. ECHO KLASSIK 2015 - EIN RÜCKBLICK GOLF IN OSTWESTFALEN KONZERTSÄLE IN OSTWESTFALEN-LIPPE METROPOLITAN OPERA IM CINESTAR MUSEEN IN OSTWESTFALEN-LIPPE THEATER IN OSTWESTFALEN-LIPPE WOHNKULTUR IN OSTWESTFALEN

21 6 50 48 20 43 38 39

STADTPLÄNE BIELEFELD DETMOLD GÜTERSLOH HERFORD MINDEN PADERBORN

17 26 30 36 46 54

KULTURFÜHRER OSTWESTFALEN-LIPPE IMPRESSUM INHALTSVERZEICHNIS VORWORT

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ECHO KLASSIK 2015 | EIN RÜCKBLICK

ECHO KLASSIK - EIN RÜCKBLICK Am 18. Oktober 2015 ist die Verleihung des ECHO KLASSIK 2015 mit einer großen Gala im innen festlich geschmückten und außen illuminierten Konzerthaus Berlin gefeiert worden.

Der Musikpreis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen im Bereich der klassischen Musik, die 2015 zum 22. Mal vergeben wurde, 1994 erstmals von der Deutsche Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie. Mit dem ECHO KLASSIK als großem deutschem Musikpreis werden Persönlichkeiten und Produktionen aus dem Bereich der Klassischen Musik ausgezeichnet. Durch die Gala, die auf Bildschirme im gesamten Gebäude übertragen wurde, führten Nina Eichinger, die Tochter des 2011 verstorbenen Filmproduzenten Bernd Eichinger, und Rolando Villazón, der mexikanischfranzösische Opernsänger, dessen Vorfahren aus Österreich stammen. Sie machten den Abend mit


ECHO KLASSIK 2015 | EIN RÜCKBLICK

ihrer erfrischenden Moderation zu einem besonderen Erlebnis. Die Verleihung eröffnete Jonas Kaufmann als Sänger des Jahres. Weitere Preise erhielten unter anderem Elina Garanca, Pablo Heras-Casado, Lang Lang, David Garrett, Sonya Yoncheva, Maurice Steger. Für sein Lebenswerk wurde der Ausnahmepianist und -künstler Menahem Pressler (unten mit Daniel Hope), der Gründer des legendären Beaux Arts Trios, ausgezeichnet.

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ECHO KLASSIK 2015 | EIN RÜCKBLICK

Ostwestfalen-Lippe (OWL) ging nicht leer aus. Mit zwei Auszeichnungen wurden Teilnehmer aus unserer Region geehrt. Einmal das Detmolder Kammerorchester (DKO), Alfredo Perl (rechts), Gerhild Romberger und Stephan Rügamer in der Kategorie Kammermusikeinspielung des Jahres, Musik des 20./21. Jahrhunderts, für den Titel „Gustav Mahler: Das Lied von der Erde“, arrangiert von Schönberg/Riehn für Kammerensemble.


ECHO KLASSIK 2015 | EIN RÜCKBLICK

Den zweiten ECHO KLASSIK bekam Friedrich Wilhelm Rödding (links), MDG, in der Kategorie Audiophile Mehrkanaleinspielung des Jahres für den Titel Ravel: Daphnis et Cloé, Beethoven Orchester Bonn, Stefan Blunier.

Frank Beermann (unten rechts), in OWL bekannt als Dirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie, war an einem weiteren ECHO KLASSIK beteiligt. Dieser wurde für die editorische Leistung des Jahres an den Osnabrücker Produzenten cpo, Burkhard Schmilgun (unten Mitte), vergeben, der mit dem Chor der Oper Chemnitz sowie mit der Robert-SchumannPhilharmonie unter Beermanns Dirigat Giacomo Meyerbeers Oper „Vasco de Gama“ einspielte.

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ECHO KLASSIK 2015 | EIN RÜCKBLICK

Im Anschluss an die Preisverleihung trafen sich Preisträger, Moderatoren und Laudatoren mit zahlreichen Gästen aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zur ECHO Klassik-Night. In dem gesamten historischen Gebäude wurden die Gäste mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnt. Man feierte bin in den Morgen hinein.

CASAL QUARTETT

Küche täglich von 12:00 bis 14:00 Uhr von 18:00 bis 22:00 Uhr Montag Ruhetag

Restaurant geöffnet Di. 18:00 bis 22:00 Uhr Mi. bis Sa. 11:00 bis 22:00 Uhr So. 12:00 bis 17:00 Uhr


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ECHO KLASSIK 2015 | EIN RÃ&#x153;CKBLICK

SOPHIE PACINI

CAMERON CARPENTER

AVI VITAL


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ECHO KLASSIK 2015 | EIN RÜCKBLICK

MAURICE -STEGER

HÜLYA ÖZKAN, THOMAS BELLUT

NEMANJA RADULOVIC, LINKS ANDREAS OTTENSAMER


ECHO KLASSIK 2015 | EIN RÜCKBLICK

ELINA GARANCA

JONAS KAUFMANN T. GOTTSCHALK

DAVID GARRET

Nicht verschweigen will der Kulturführer Ostwestfalen-Lippe die Preisträger des Jahres 2016, die bereits ausgewählt wurden. Es sind: Anna Netrebko, Philippe Jaroussky, Sol Gabetta, Pinchas Zukerman, Holger Falk, Asya Fateyeva, Grigory Sokolov, Christiane Karg und Andrea Bocelli. Wie die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) mitteilte, wird darüber hinaus der im März verstorbene Dirigent Nikolaus Harnoncourt posthum für seine jüngsten Beethoven-Einspielungen mit dem Concentus Musicus Wien geehrt. In der Kategorie „Bestseller des Jahres“ hatte der Tenor Jonas Kaufmann mit der Veröffentlichung „Nessun Dorma – The Puccini Album“ die Nase vorn. Der ECHO KLASSIK umfasst insgesamt 57 Auszeichnungen in 22 Kategorien. Die Verleihung findet am 9. Oktober 2016, im Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, in Berlin statt.

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JACQUES’ WEIN-DEPOT: WEINKULTUR SEIT 1974 Als Jacques Héon und Dr. Olaf Müller-Soppart im Oktober 1974 in Düsseldorf ihr erstes Wein-Depot eröffneten, hatten sie eine klare Vision: Die Weine kommen direkt vom Winzer, die Kunden können kostenlos und ohne Kaufverpflichtung probieren, das Personal berät kompetent und die Qualität wird lückenlos kontrolliert. Der Slogan „Probieren wie beim Winzer“ trifft bis heute den Punkt. Wo sonst hat man die Möglichkeit, authentische Winzerweine aus namhaften Anbaugebieten in ganz Europa und Übersee in der eigenen Nachbarschaft zu probieren? Für die gleichbleibend und nachhaltig hohe Qualität gibt es mehrere Gründe: den persönlichen Kontakt der Einkäufer zu den Winzern, die regelmäßigen Kontrollen der Weingüter, die Analyse jedes Weins im hauseigenen Labor und die hundertfache Vorverkostung durch die Experten von Jacques’. Durch diesen lückenlosen Qualitätssicherungsprozess von der Rebe bis zur Flasche kann jedes Depot seinen Kunden die anstandslose Rücknahme bei Nichtgefallen und Korkfehlern garantieren. Weitere Vorteile, die Jacques’-Kunden genießen, sind Parkplätze direkt am Depot und die kostenlose Kundenkarte: Damit erhalten sie bei jedem Kauf drei Prozent in Form von Bonuspunkten und werden regelmäßig über speziell für sie ausgewählte, vergünstigte Weine informiert.

Jacques’ Wein-Depots im Großraum Ostwestfalen-Lippe: 33605 33619 32427 32257 33102

Bielefeld-Sieker, Detmolder Straße 241 Bielefeld-Babenhausen, Babenhauser Straße 112 Minden, Stiftstraße 51-55 Bünde, Blankener Straße 12 Paderborn, Rathenaustraße 2

weitere Depots unter www.jacques.de Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


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METROPOLITAN OPERA | NYC LIVE IM CINESTAR GÜTERSLOH CineStar Gütersloh erweitert 2016/17 sein Klassik Live Angebot! In der Saison 2016/17 werden im CineStar Gütersloh zehn ausgewählte Live-Übertragungen aus der New Yorker Metropolitan Opera auf der Kinoleinwand gezeigt. Die Saison beginnt am 8. Oktober mit Mariusz Trelinskis Inszenierung von Wagners „Tristan und Isolde“ unter der Musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle, mit Nina Stemme in ihrer Paraderolle als Isolde. Neben Mozarts Meisterwerken „Idomeneo“ in einer Jean-Pierre Ponnelle Inszenierung und „Don Giovanni“ mit Simon Keenlyside als verhängnisvollem Verführer sowie Rolando Villazon als Don Ottavio stehen auch Verdis „Nabucco“ - mit Plácido Domingo in der Titelrolle - und „La Traviata“ in der gefeierten Inszenierung von Willy Decker auf dem Spielplan. Weitere Neuinszenierungen sind Gounods „Roméo et Juliette“ mit Diana Damrau und Vittorio Grigolo als tragischem Liebespaar, Dvoráks „Rusalka“ mit Kristine Opolais in der Rolle, mit der sie den internationalen Durchbruch schaffte, und Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ mit keinen geringeren als Renée Fleming und Elina Garanca. Abgerundet wird das Programm durch eine der erfolgreichsten zeitgenössischen Opern, die 2000 bei den Salzburger Festspielen Uraufführung feierte: „L’Amour de Loin“ der Komponistin Kaija Saariaho. Natürlich darf auch in der kommenden Saison Anna Netrebko nicht fehlen: In Tschaikowskis „Eugen Onegin“ wird sie an der Seite von Dmitri Hvorostovsky einen ihrer großen Triumphe der vergangenen Jahre wiederholen. Neu im Programm sind ab Herbst sieben Live-Übertragungen des Moskauer Bolshoi Ballets im CineStar Gütersloh. Hier reicht die Bandbreite von Dornröschen bis Schwanensee und beginnt am 16. Oktober 2016. Alle Klassik Events in bester HD-Qualität und in 5.1. Dolby Surround im bequemen Kinosessel zur verfolgen. Weiteres unter Veranstaltungen in diesem Kulturführer und www.cinestar.de PLACIDO DOMINGO


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WEINE AUS FRANKREICH II

BORDEAUX, BEAUJOLAIS, SANCERRE & CO Weine aus Frankreich - ein beinahe endloses Thema. Hier möchten wir fortsetzen, was in der letzten Ausgabe des Kulturführers Ostwestfalen-Lippe begonnen wurde, nämlich die Weinanbaugebiete Frankreichs zu skizzieren. Zuerst möchten wir uns an dieser Stelle bei einer aufmerksamen Leserin bedanken, der auffiel, dass uns bei der Rebsorte Chardonnay ein kleiner Fehler unterlaufen ist - das zweite „n“ fehlte. Wir geloben Besserung, sehen uns aber in guter Gesellschaft, denn das soll auch schon Winzern auf dem Etikett „durchgegangen“ sein.

Weinanbaugebiete in Frankreich Champagne Elsass Burgund Loire Cognac

Jura Savoyen

Bordeaux Südwest

Rhone

Armagnac Provence LanguedocRoussillon

Korsika

Die französische Weinproduktion zählt zu den weltweit am besten überwachten Landwirtschaftsbereichen überhaupt. Jede abgefüllte Flasche gehört einer Qualitätskategorie an. Die oberste Stufe der Qualität wird von den Weinen der Kategorie Appellation d’Origine Contrôlée „AOC-Weinen“ dargestellt. Seit 2009 Appellation d’Origine Protégée (AOP). Beides sind geschützte Herkunftsbezeichnungen, die Weine kommen nur von einem Weingut, einer Lage oder Parzelle.

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Es folgen die Weine der AOP Komunal, die nur aus einem Ort kommen dürfen, und AOP Regional wobei die Weine aus einer definierten Region zusammen verarbeitet werden dürfen. Anschließend kommen die Landweine „Vin de Pays, seit 2009 IGP (Indication Geographique Porpégée) und die Tafelweine „Vin de Table“, seit 2009 „Vin de France“, die keine spezielle Herkunftsbezeichnung tragen. Daneben werden Begrifflichkeiten wie „Grand Cru“ (großes Gewächs) verwendet, um z. B. besondere Rebsorten eines Weingutes hervorzuheben. Ein weiteres Beispiel ist der Begriff „Cru Bourgeois Supérieur“, der im Weinbaugebiet Bordeaux gebräuchlich ist. Man muss im Gedächtnis behalten, dass „Gran Cru“ in den Appellationen unterschiedlich definiert wird. Languedoc-Roussillon - Das Weinbaugebiet Languedoc ist Frankreichs größtes Anbaugebiet. Es verläuft an der Küste des Mittelmeeres etwa von Montpellier nach Südwesten bis in die Gegend von Perpignan bis an die Grenze zu Spanien und zieht sich in das Landesinnere bis etwa nach Carcassonne. Die in diesem Gebiet genutzte Rebfläche ist ungefähr dreimal so groß wie alle Anbaugebiete in Deutschland zusammen genommen - zirka 290.000 Hektar (ha). In früheren Zeiten wurden im Languedoc vorwiegend Massenweine produziert. Das hat sich im ausgehenden 20. Jahrhundert geändert. Die landschaftliche Vielfalt der Region, das warme Klima bieten einer Anzahl von verschiedenen Rebsorten gute Chancen. Eine Herausforderung für die Winzer ist allerdings die sommerliche Trockenheit. Von Juni bis August regnet es durchschnittlich nur an zehn Tagen. Banyuls (AOC). Ein Süßwein, der an steilen Hanglagen im Hinterland der Côte Vermeille um die kleine Stadt Banyuls-sur-Mer wächst und eher in kleinen Kellereien ausgebaut wird. Es werden schon angetrocknete, rosinenartige Beeren gelesen und verarbeitet.

DE SIA italienisch.

Gepflegtes Ambiente in Innen- und Außengastronomie.

Biergarten. Lukullische Köstlichkeiten. Von Insalata bis Frutti di Mare.

Excellenter Service! Typisch italienisch.

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Inhaber: DONATO DE SIA Westerfeldstraße 14 · 33613 Bielefeld · Telefon: 0521.88 27 86 Mittwoch Ruhetag


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Mauzac ist eine Weißweinsorte, die ausschließlich in Südfrankreich angebaut wird. Ein Blanquette de Limoux (AOP) - ein Schaumwein aus dem Languedoc - enthält zu 90 % Mauzac und daneben Chardonnay und Chenin Blanc. Die Region Terrasses du Larzac - AOC seit 2014 - wird durch die Frische gekennzeichnet, die von der Hochebene von Larzac kommt. Der Gipfel des Baudile ist über 850 m hoch. Diese besondere Lage bringt im Sommer Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht von mehr als 20 °C mit sich. Sie begünstigt eine langsame, allmähliche Reifung der Beeren, was ein Vorteil für den aromatischen Reichtum und die Frische der Weine ist. Man findet hier die Rebsorten Grenache, Syrah, Mourvèdre, Cinsault, Carignan. Die Vielzahl der Weine in den Appelationen des Languedoc-Roussillon kann hier leider nicht umfassend dargestellt werden. C h â t e a u n e u f- d u Pape ist ein kleiner Ort mit etwas mehr als Zweitausend Einwohnern, dessen Name wohl auf der ganzen Welt bekannt ist. Der Ort selbst spielt dabei aber keine so große Rolle. Der Wein Châteauneufdu-Pape (AOC) verleiht die Bekanntheit. Für diesen Wein werden bis zu zweiundzwanzig Rebsorten verwendet, die, jede für sich, aufwendig be- und verarbeitet werden. Allen voran die Sorte Grenache. Hier liegt das Potential für große Weine eines Jahrgangs. Der Wein ist in der Regel lange lagerfähig, Spitzenweine bis zu Jahrzehnten. Solche Weine erzielen auf Auktionen gern Preise von tausend

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EINKAUFEN & GENIESSEN IN OST WESTFALEN-LIPPE Anzeige Kultur und Schmuck, das ist nicht trennbar. Oft blieb er als einziges von alten Kulturen. Warum? Weil guter Schmuck von je her bestimmt war, „für immer“ zu sein. Schmuckherstellung ist eine der frühesten Kulturleistungen des Menschen. Geschmeide wurde endlos vererbt und großen Persönlichkeiten sogar mit auf den letzten Weg gegeben. Heute kann sich jeder Schmuck leisten. Es gibt alles, zu fast allen Preisen. Der Unterschied zu echter Handarbeit ist manchmal nur Kennern offenbar. Es ist, wie bei guter Kleidung, wer Wert erkennen kann sieht sofort, ob ein Stück „bleiben“, und über Generationen gehen wird, oder nur mit der Mode. Das ist das große Abenteuer, auf welches wir uns mit Ihnen begeben wollen: Gemeinsam ein Stück Familiengeschichte zu schreiben, etwas das bleibt, Ihre Rabea Kruel [Goldschmiedin]| www.schmuckleben.de

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EMPFEHLUNGEN

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DETMOLD

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Euro und mehr. Weniger bekannt ist, dass es auch weißen Châteauneufdu-Pape gibt. Mit dem Châteauneuf-du-Pape sind wir im Rhonetal angekommen, durch das uns gelegentlich der Saharasand erreicht. Im Norden, in den Côtes du Rhône, überwiegen Steillagen auf denen die Rebsorten Syrah, Viognier, Marsanne, Roussanne auf gut 4100 ha Anbaufläche kultiviert werden. Savoyen - die Weißweinregion. Mit etwa 2100 ha Anbaufläche gehört Savoyen zu den kleineren Gebieten. Chardonnay, Jacquère, Altesse, Gutedel - auch Chasselas oder Fendant genannt - sind Weinsorten der Region, sie werden u. a. unter dem Namen Vin de Savoie Marin vertrieben. Diese kleine unvollständige Übersicht der Weine aus Frankreich erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Der Kulturführer OstwestfalenLippe wird in späteren Ausgaben weiter über Wein aus Frankreich berichten.

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bar restaurant catering Mi. bis So. ab 17:00 Uhr Duisburger Str. 30 • Bielefeld • Telefon 0521-429053


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EOS KAFFEERÖSTEREI EOS – die handwerkliche Kaffeerösterei in Rietberg mit Wissen, Erfahrung, Zeit und Leidenschaft. Guter Kaffee ist kein Zufall. Höchster Kaffeegenuss fordert von uns, den sorgfältig ausgewählten Rohkaffees ihr volles Aroma und ihren unverwechselbaren Geschmack zu entlocken. Das schonende Langzeitrösten in kleinen Chargen und bei niedrigen Temperaturen vermindert die unangenehmen Säuren und Bitterstoffe in der Tasse. Liebhaber des Filter-

kaffees finden in der Rösterei neben zahlreichen sortenreinen Länderkaffees auch das entsprechende Zubehör, wie die Karlsbader Kanne, diverse Porzellanfilter, hochwertige Kaffeemaschinen von „Moccamaster“ oder Kaffeemühlen von Zassenhaus. Dem Liebhaber von einem „Espresso“ oder „Caffé Crema“ steht eine breite Auswahl an Espresso-Mischungen zur Verfügung. Für den Home-Barista werden auch Siebträgermaschinen und entsprechendes Zubehör angeboten.

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DAS ETIKETT - DER PASS DES WEINES Das Etikett auf der Weinflasche soll der Ausweis des Inhaltes sein, für den Konsumenten ist es die Grundlage für seine Kaufentscheidung - sofern keine Gelegenheit für einen Probierschluck besteht. Es heißt nicht umsonst: Probieren geht über studieren. Hat der Winzer also etwas zu sagen, schreibt er es auf das Etikett. Wer viel zu sagen hat nutzt auch gern zwei Etiketten. Hier einige Beispiele: Das Rückseitenetikett, rechts, gehört zu dem Châteauneuf-du-Pape auf Seite 23.

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EMPFEHLUNGEN

ARGENTINA, BIELEFELD Hier gibt es bestens verarbeitetes Fleisch, es stammt ausschließlich aus Argentinien. Neben einem exzellenten Angebot an Steaks aus bestem Rindfleisch besteht das reichhaltige Angebot aus Geflügel- und Schweinefleisch. Am Salatbuffet fällt die Wahl schwer – die Auswahl ist verlockend. Die Pfeffersoße zum Steak sollte man nicht auslassen.

BOBBERTS, PADERBORN Vanessa und Stefan Bergschneider führen das Gasthaus Bobberts seit Mitte 2015. Die Karte, sagen sie, ist eine einfache und übersichtliche Auswahl aus frischen, saisonalen und ausgefallenen Gerichten für den bodenständigen Gast, aber auch für ein qualitätsbewusstes, kulinarisch interessiertes Publikum. Eine gute Mischung aus Vorspeisen wie Burrata oder Kräuterschaumsuppe, Tapas und Bruscetta als Kleinigkeiten oder Hauptgerichten wie Stefan´s Lieblingsschnitzel sowie Hummer. Am Samstag lockt ein Marktfrühstück in appetitlichen Variationen.

BÜLTMANNSKRUG, BIELEFELD Die ausgewogene Speisekarte wird von der Hochzeitssuppe angeführt, geht über zu Gambas mit Ajoli und zu einer reichhaltigen Auswahl von Steaks. Das Rindfleisch kommt aus Argentinien. Daneben findet sich auch Wildschwein-, Känguru-, Lamm- und Putenfleisch auf der Speisekarte wie auch Fisch. Die Spezialität des Hauses sind Steaks in allerlei Variationen. Die Steaks vom heißen Stein – unbedingt probieren!

DE SIA, BIELEFELD Das schreibt ein unbekannter Genießer im Internet: „Mein Italiener! Seit über zehn Jahren. Was soll man da noch mehr sagen? Inhabergeführt von leidenschaftlichen, fröhlichen, selbstbewussten, manchmal auch sehr italienisch aufgeregten Italienern, sympathisch unspektakulär, uneingeschränkt gut. Vielleicht nicht jedermanns Sache, da das Lokal eher einfach und traditionell daher kommt, nicht sehr stylisch oder chic ist, sondern guten, normalen, italienischen Essensalltag bietet.“ Genau so!


EMPFEHLUNGEN

HERFORD

Marta Herford

www.martaherford.de

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www.theater.herford.de

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Neuer Markt 6 | 32052 Herford

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Herford www.poeppelmannhaus.de

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THEATER

OST WESTFALEN-LIPPE

THEATER IN OSTWESTFALEN-LIPPE BAD OEYNHAUSEN Theater im Park

AM KURPARK  32545 BAD OEYNHAUSEN | TEL.: 05731. 13 00 WWW.BADOEYNHAUSEN.DE

BIELEFELD

Stadttheater Bielefeld

NIEDERWALL 27 | 33602 BIELEFELD | TEL.: 0521.51 54 54

Theater am Alten Markt

ALTER MARKT 1 | 33602 BIELEFELD | TEL.: 0521.51 54 54 WWW.THEATER-BIELEFELD.DE

DETMOLD

Detmolder Sommertheater

NEUSTADT 24 | 32756 DETMOLD | TEL.: 05231. 30 94 58 WWW.DETMOLDER-SOMMERTHEATER.DE

Grabbe Haus

BRUCHSTRASSE 27 | 32756 DETMOLD

KASCHLUPP!

BAHNHOFSTRASSE 1 | 32756 DETMOLD

Landestheater Detmold GmbH

THEATERPLATZ 1 | 32756 DETMOLD | TEL.: 05231.9 74-60  WWW.LANDESTHEATER-DETMOLD.DE

GÜTERSLOH

Theater Gütersloh

BARKEYSTRASSE 15 | 33330 GÜTERSLOH | TEL.: 05241.86 40 WWW.THEATER-GT.DE

HERFORD

Stadttheater Herford

MINDENER STRASSE 11 | 32049 HERFORD  | 05221.5 00 08 WWW.THEATER.HERFORD.DE

MINDEN

Stadttheater Minden

TONHALLENSTRASSE 3 | 32423 MINDEN | TEL.: 0571.8 28 39-0 WWW.STADTTHEATER-MINDEN.DE

PADERBORN

Theater Paderborn

NEUER PLATZ 6 | 33098 PADERBORN | TEL.: 05251.2 88 11 00 WWW.THEATER-PADERBORN.DE


WOHNKULTUR IN OST WESTFALEN-LIPPE Anzeige

HOLZFÖRSTER WOHNDESIGN Am Paderborner Kamp findet man in dem „Fachgeschäft für exklusive Möbel & Accessoires“ zeitlose Möbelstücke aus handwerklicher Produktion, die ausschließlich aus massivem Kirsch- oder Nussbaumholz gefertigt sind. Handgefertigte Polstermöbel im designten Sitzkomfort, erfüllen höchste Qualitätsansprüche. Wohnaccessoires, die dem Zuhause individuellen Charme verleihen und es entsprechend den Jahreszeiten schmücken. Rechts ist eine in Frankreich aus massiver Wildkirsche und von Hand gefertigte Komode zu sehen. Sie ist patiniert und mit Schellack versehen. Die klassischen Lampen sind mit Blattgold belegt und haben einen Schirm aus Seide, der Fuß besteht aus Holz. Unten ein Sofa aus traumhaft weichem Leder, der Tisch und auch der Schrank sind in Frankreich aus massiver Wildkirsche, von Hand gefertigt. Sie sind patiniert und mit Schellack geschützt. Auf dem Sofa Französische Gobelinkissen mit Variationen von TucanMotiven. Ein wirklich exklusives Fachgeschäft, in dem man sich nicht sattsehen kann, eine Quelle der Inspiration und hochwertigen Interieurs.

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ALTSTADTHOTEL BIELEFELD Ein moderner Treffpunkt in geschmackvollem Ambiente - das Altstadthotel Bielefeld. Nach einer Nacht in den außergewöhnlichen Zimmern beginnen Sie den Tag mit einem exklusiven Frühstück. Abends können Sie in der Sauna entspannen und in der einladenden Hotelbar neue Kontakte knüpfen. Die attraktive Lobby lädt nicht nur abends zum Verweilen ein. Ausgewählte Lektüre steht zur Verfügung, bietet Anregung für eigene Unternehmungen. Mit etwas Glück trifft man gelegentlich besondere Gäste, wie z. B. Iris Werlin, Ingo Naujoks oder Hannelore Hoger, die das Altstadt Hotel schätzen. Das Hotel wird familiär geführt, der Service ist persönlich, auf die Gäste und Ihre Wünsche abgestimmt. Die Zimmer, mit Naturmaterialien gestaltet, bieten eine angenehme Atmosphäre in modernem Design zum Wohlfühlen. Genießen Sie das spezielle Flair des Altstadt Hotels im Herzen der Bielefelder Altstadt. Vielfältige Restaurants, gemütliche Cafés und kleine Geschäfte laden zum Flanieren ein. Um in die Geschichte Bielefelds einzutauchen ist das Altstadt Hotel ein idealer Standort: die historischen Gebäude am Alten Markt sind nur „einen Steinwurf weit“ entfernt. Ein atemberaubender Sonnenuntergang lässt sich an der Sparrenburg genießen, die nur wenig weiter entfernt ist. Ein Gang durch die stadtnahen Parkanlagen ist leicht erreichbar. Vom Altstadt Hotel aus sind alle diese Erlebnisse fußläufig zu erreichen, wie auch die Fußgängerzone und der Hauptbahnhof.


EMPFEHLUNGEN

LANDHOTEL BIELEFELDER HÖHE, BIELEFELD Ein geschmackvolles Angebot begleitet den Gast den Tag hindurch - vom reichhaltigen Frühstücksbüfett bis zur deftigen Brotzeit oder einem erlesenen Menü am Abend. Der Küchenchef bereitet abwechslungsreiche Gaumenfreuden der eher traditionellen Küche an jedem Tag in dem etwas abseits vom Trubel der Stadt gelegenen Landhotel Bielefelder Höhe.

PARK INN Das Restaurant des Hotel Park Inn Bielefeld empfängt Sie bereits zur Mittagszeit mit schmackhaften und aufwendig angerichteten Speisen, erlesenen Weinen und kühlen Getränken. Besucher dieses Restaurants in Bielefeld schätzen den zuvorkommenden Service und die entspannte Atmosphäre auf der Panoramaterrasse über der Stadt bei saisionalen Spezialitäten.

SALVADORS, BI-BRACKWEDE Eine kleine Karte ist oft das Geheimnis guter Qualität. Hier trifft das zu. Der Schwerpunkt des ausgewogenen Angebotes sind Steaks. Rind wird hier nur vom IRLAND Beef zubereitet und auf den Punkt gebraten. Vorspeise – unbedingt probieren den Vorspeisenteller des Hauses. Wein – Sie finden bestimmt einen passenden.

WERNINGS WEINSTUBEN, BIELEFELD Hier bekommt man hervorragende Weine jeder Provenienz. In der Atmosphäre eines 700 Jahre alten Kellergewölbes, direkt unter dem Theater am Alten Markt, lassen sich die Weine bestens genießen, die Küche bereitet dazu leckere kleine und große Gerichte.

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MUSEEN

OST WESTFALEN LIPPE

Museen | Ostwestfalen-Lippe Glasmuseum der Stadt Bad Driburg - Heinz-Koch-Haus

Schulstraße 7 |33014 Bad Driburg | Tel.: 05253. 97 44 94

Korbmacher-Museum Dalhausen

Lange Reihe 23 | 37688 Beverungen-Dalhausen | Tel.: 05645.18 23

Bauernhaus-Museum Bielefeld gGmbH

Dornberger Str. 82 | 33619 Bielefeld | Tel.: 0521.5 21 85 50

Deutsches Fächer Museum - Barisch Stiftung

Neustädter Str. 16 | 33602 Bielefeld | Tel.: 0521.6 41 86

Feuerwehr-Museum Feuerwehr Bielefeld

Am Stadtholz 18 | 33609 Bielefeld | Tel.: 0521.51-2301

Heimathaus Brackwede

Cheruskerstr. 1 | 33647 Bielefeld | Tel.: 0521.44 39 26

Heimatmusem Dornberg

Dornberger Str. 523 | 33619 Bielefeld | Tel.: 0521.10 51 34

Heimatstube Wansen im Heimathaus Brackwede

Cheruskerstr. 1 | 33647 Bielefeld | Tel.: 0521.8 55 06

Historische Sammlung der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel Kantensiek 9 | 33617 Bielefeld | Tel.: 0521.1 44 20 24

Historisches Museum Bielefeld

Ravensberger Park 2 | 33607 Bielefeld | Tel.: 0521.51-3630

Kunsthalle Bielefeld

Artur-Ladebeck-Str. 5 | 33602 Bielefeld | Tel.: 0521.32 99 95 00

Museum Huelsmann Kunst + Design

Ravensberger Park 3 | 33607 Bielefeld | Tel.: 0521.51-3767

Museum Osthusschule

Senner Straße 255 | 33659 Bielefeld | Tel.: 0521.40 15 08

Museum Wäschefabrik

Viktoriastr. 48a | 33602 Bielefeld | Tel.: 0521.6 04 64

Bielefelder Kunstverein e.V. | Museum Waldhof

Welle 61 | 33602 Bielefeld | Tel.: 0521.17 88 06

Namu - Natur | Mensch | Umwelt

Spiegelshof | Kreuzstr. 20 | 33602 Bielefeld | Tel.: 0521.51 67 34

Pädagogisches Museum Universität Bielefeld

Fakultät für Pädagogik Universitätsstr. 25 | 33615 Bielefeld | Tel.: 0521.1 06-3320

Ständige Gumbinner Ausstellung - Stadtarchiv Bielefeld Rohrteichstr. 19 | 33602 Bielefeld | Tel.: 0521.44 10 55

Orgelmuseum Borgentreich

Marktstraße 6 | 33434 Borgentreich | Tel.: 05643.1212


EMPFEHLUNGEN

MINDEN

Jacquesâ&#x20AC;&#x2122; Wein-Depot Minden 1

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KONZERTSÄLE

OST WESTFFALEN-LIPPE

KONZERTSÄLE IN OSTWESTFALENLIPPE Konzerthalle

Parkstraße 20 | 32105 Bad Salzuflen | Tel.: 05222.18 31 83 www.staatsbad-salzuflen.de

Rudolf-Oetker-Halle

Lampingstr. 16 | 33615 Bielefeld | Tel.: 0521.51-21 87 www.rudolf-oetker-halle.de

Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold

Neustadt 22 | 32756 Detmold | Tel.: 05231.9755 www.hfm-detmold.de

Stadthalle Gütersloh

Friedrichstraße 10 | 33330 Gütersloh |Tel.: 05241.8 64-0  www.stadthalle-gt.de

Studio der Nordwestdeutschen Philharmonie

Stiftbergstraße 2 | 32049 Herford | Tel.: 05221.98 38-0  www.nwd-philharmonie.de

Stadtpark Herford

Stiftberg Strasse 2 | 32049 Herford | Tel.: 05221.99 11 0  www.stadtpark-herford.de

Paderhalle

Heiersmauer 45-51 | 33098 Paderborn | Tel.: 05251.10 39 40 www.paderhalle.de

Neuer Platz 3 • Paderborn • www.bobberts.de Täglich von 11 bis 23 Uhr


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PARKHOTEL BIELEFELD Eingebettet in einen kleinen Park schließt sich an das bekannte Restaurant Milser Krug das Parkhotel Bielefeld an. Ansprechende Ausstattung und persönliche Führung zeichnen den Charakter des Hauses. Das „Besondere” wird hier zu fairen Preisen geboten. Das Parkhotel Bielefeld mit Restaurant Milser Krug ist ein mediterranes Landhaus der besonderen Art. Liebevoll ausgestattete Zimmer mit wundervollen Stoffen und Teppichen erwarten den Gast. Der große Wellnessbereich setzt die mediterrane Linie fort. Mit Blick in den Park bietet die Ruhezone Entspannung nach einem arbeitsreichen Tag. 24 wunderschöne Zimmer, alle im eleganten

JAB Design, stehen für die Gäste bereit, die sich hier zu Hause fühlen und den hohen Standard der Zimmer genießen. Das große Badezimmer mit wohliger Fußbodenheizung und dem separaten Handtuchwärmer begeistert genauso wie das gestochen scharfe HD Programm der Flat Screens mit Kabel-TV und dem kuscheligen Bademantel. Der gehört ebenso zur Zimmerausstattung wie die edlen Dusch- und Handseifen aus dem Hause Bogner. Morgens stärken Sie sich am Frühstücksbuffet. Im Sommergarten des Restaurants „Milser Krug“ kosten Sie zum Abendessen Gerichte aus der Region und aus aller Welt.

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EINKAUFEN & GENIESSEN IN OST WESTFALEN-LIPPE

DAS ETIKETT DER WEINFLASCHE Das Etikett auf der Weinflasche soll der Ausweis des Inhaltes sein. Neben den schon erwähnten Begriffen der weltweit am besten überwachten Weinproduktion über die Herkunft, gibt es zusätzliche Bezeichnungen, die das Produkt, den Wein beschreiben sollen. Was alles so auf einem Etikett stehen kann und wie es zu deuten ist. Dabei soll die kleine Sammlung von Begriffen zu mehr Klarheit verhelfen: agressif: roher, unreifer Wein, zu hoher Säuregehalt aimable: angenehm, ohne sehr gut zu sein âpre: hoher Tanningehalt, möglicherweise mit hohem Säuregehalt gepaart. arrière-goût: Nachgeschmack astringent: durch hohen Tanningehalt wird der Mund zusammengezogen, adstringierend boisé: Holzgeschmack bouchonné: Wein mit Korkgeschmack bouquet: Duft eines Weines/des Bouquet capiteux: voll, schwer, wuchtig charnu: körperreich, fleischig, gut strukturiert chaud: alkoholisch und angenehm warm Château: Weingut. Der Ausdruck ist überwiegend im Bordeaux üblich und bezieht sich auf Weingüter jeglicher Art. chêne: Eichengeschmack. clairet: hellrot, fast rosé classe: Wein mit hoher Qualität und / oder hohem Potential corps: Körper, also das Gewicht des Weins im Mund climat: Einzellage (vorwiegend Burgund) doux: süß dur: hart. équilibré: ausgewogen, ausgeglichen. Die Geschmackskomponenten verbinden sich harmonisch. faible: dünn, schwach ferme: fest. Stadium eines großen Weines, in dem er sich sehr verschlossen zeigt. finesse: Feinheit fort: stark frais: frisch oder erfrischend. Es kann auch bedeuten, dass der Wein gekühlt getrunken werden sollte. Zum Wohl!


EMPFEHLUNGEN

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Kamp 13 | 33098 Paderborn

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PADERBORN

Neuer Platz 3 • Paderborn • bobberts.de Täglich von 11 bis 23 Uhr

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GOLF

OST WESTFALEN-LIPPE

GOLF IN OSTWESTFALEN-LIPPE

Der Deutsche Golf Verband e. V. (DGV) vertritt als Dachverband für Golfclubs und Golfanlagen heute 847 Mitglieder in Deutschland. Rund 640.181 Golfer sind im DGV organisiert. Vorrangig fördert der DGV den Golfsport als Breiten- und Leistungssport. Die Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V. (VcG) ist vom DGV als einzige Interessenvertretung clubfreier Golfspieler anerkannt. Hier betreut man mehr als 23.000 Mitglieder. Rund 730 Anlagen stehen zur Verfügung. Der VcG ist hervorragend für Golfspieler geeignet, die Flexibilität, Unabhängigkeit und Mobilität brauchen – so zum Beispiel Schauspieler und Musiker, die während ihrer Reisen beim Golfspiel entspannen möchten. Entspannen sollte in den Golfclubs von Ostwestfalen-Lippe nicht schwer fallen. Neben den gepflegten Greens, in landschaftlich reizvoller Umgebung, findet man hier eine exquisite Clubgastronomie.

BAD DRIBURGER GOLFCLUB E.V.

33014 Bad Driburg, Georg-Nave-Str. 24 a, www.bad-driburger-golfclub.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 45 Greenfee: € 45,00 / 50,00 € 60,00 / 60,00 VCG

BIELEFELDER GOLFCLUB E. V.

33619 Bielefeld, Dornberger Str. 377, www.bielefelder-golfclub.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 36 Greenfee: OWL.. 35,00 | ab 17.00 Uhr 9 Loch

€ 50,00 / 60,00 € 25,00 / 30,00

GOLFANLAGE HEERHOF GMBH & CO. KG

32049 Herford, Finnebachstr. 31, www.heerhof.de Spielbahnen: 18 / 9 Handicap: - 54 Greenfee: OWL € 35,00

€ 40,00 / 45,00 € 30,00 / 35,00

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€ 50,00 / 60,00 € 30,00 / 40,00

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32602 Vlotho-Exter, Heideholz 8, www.golfclubherford.de Spielbahnen: 18 /9 Handicap: -54 Greenfee Mo-Fr: € 45,00 / 50,00 auch VcG 30,00 / 35,00

18 L 9L

GOLF-CLUB BAD PYRMONT E. V.

32676 Lügde, Am Golfplatz 2, www.golfclub-pyrmont.de Spielbahnen: 18 / 9 Handicap: - 54 Greenfee: OWL € 35,00 , VCG € 55,00/65,00 | 35,00/45,00

GOLFCLUB HERFORD E. V.

GOLFCLUB LIPPERLAND E. V.

32791 Lage, Ottenhauser Str. 100, www.gclipperland.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 54 Greenfee: 18 Loch € 35,00 / 42,00 DGV | 35,00 OWL 9 Loch Mo-Fr € 30,00 / 21,00 DGV | 15,00 OWL

€ 50,00 / 60,00 € 25,00 / 30,00

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GOLF

OST WESTFALEN-LIPPE

GOLFCLUB LIPPSTADT E. V.

59555 Lippstadt, Wiesenhausweg 14, www.golfclub-lippstadt.de Spielbahnen: 27 Handicap: - 54 Greenfee: OWL Mo.-Fr. € 35,00

€ 45,00 / 55,00 € 25,00 / 30,00

18 L 9. L

GOLFCLUB MARIENFELD E. V.

33428 Marienfeld, Remse 27, www.gc-marienfeld.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 54 Greenfee: OWL

€ 45,00 / 55,00 € 35,00 / 55,00

GOLF CLUB PADERBORNER LAND E.V.

33154 Salzkotten-Thüle, Im Nordfeld 25, www.gcpaderbornerland.de Spielbahnen: 9/18 Handicap: - 36/-45 Greenfee: € 45,00 / 55,00 OWL € 30,00 18 L € 30,00 / 35,00

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GOLFCLUB RAVENSBERGER LAND E. V.

32130 Enger-Pöddinghsn, Südstr. 96, www.golfclub-ravensberger-land.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 45 Greenfee: € 40,00 / 45,00 VCG: € 50,00 / 55,00, | OWL- Abkommen

DGV

GOLFCLUB SCHULTENHOF PECKELOH E.V.

33775 Versmold, Schultenallee 1, www.gc-schultenhof.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 54 Greenfee: € 50,00 / 60,00 Individuelle Greenfeevereinbarungen mit Partner-Clubs | VCG 60,00

GOLF CLUB TEUTOBURGER WALD HALLE/WESTFALEN E.V. 33790 Halle/Westfalen, Eggeberger Str. 13, www.gctw-halle.de Spielbahnen: auf individuelle Anfrage

GOLF- UND LANDCLUB BAD SALZUFLEN VON 1956 E.V.

32108 Bad Salzuflen, Schwaghof 4, www.golfclub-bad-salzuflen.de Spielbahnen: 18 Handicap: -36 Greenfee: € 50,00 / 60,00 OWL 18 L, Mo-Fr € 35,00 € 25,00 / 30,00 VCG 18 Loch € 60,00 / 70,00, 9 Loch € 35,00 / 40,00

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LIPPISCHER GOLFCLUB E.V.

32825 Blomberg-Cappel, Huxoll 14, www.lippischergolfclub.de Spielbahnen: 18 Handicap: -36 Greenfee: OWL Mo-Do € 35,00 18 L

€ 50,00 / 60,00

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33758 Schloß Holte-Stukenbrock, Augustdorfer Straße 72, www.sennegolfclub.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 54 Greenfee: € 45,00 / 55,00 € 35,00 / 40,00

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SENNE-GOLF GUT WELSCHOF BETRIEBS-GMBH & CO. KG

UNIVERSITÄTS-GOLF_CLUB-PADERBORN E. V.

33100 Paderborn, Harsewinkelweg 10, www.uni-gc.de Spielbahnen: 18 Handicap: -36 Greenfee:

€ 44,00 / 56,00 € 22,00 / 28,00

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WESTFÄLISCHER GOLF-CLUB GÜTERSLOH E. V. 33397 Rietberg, Gütersloher Str. 127, www.golf-gt.de Spielbahnen: 18 Handicap: - 54 Greenfee: OWL 35,00 18 L

€ 70,00 / 80,00 € 40,00 / 45,00

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IMPRESSUM

Herausgeber: Jürgen Lindemann Medien Kommunikation e. K., Dreesgen 1 33617 Bielefeld, Tel.: 0521.14 08 76, Fax 0521.14 22 94 AG Bielefeld HRA 14282, USt.-ID. DE153365381 www.kulturfuehrer-owl.de

Druck: Hans Gieselmann Druck und Medienhaus GmbH & Co. KG

Bildnachweis: S 1 Christian-Seidel_pixelio.de.jpg | S 3 Uli Hartmann | S 7 Chr. Meinschäfer | S 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 15 | 21 | 23 | 29 | 32 | 33 | 35 | 40 | 53 Jürgen Lindemann | S 14 Jacques Weindepot | S 20 Ken Howard, Metropolitan Opera | S 24 SchmuckLeben | S 39 Holzförster Wohndesign | S 49 Parkhotel Bielefeld | Kartenmaterial: www.openstreetmap.org + www.creativecommons.org

Alle vom Herausgeber oder dessen Beauftragten konzipierten Anzeigen sowie graphischen Arbeiten sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers genutzt werden. Alle Rechte vorbehalten.

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