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P.B.B. ÖSTERREICHISCHE POST AG, MZ 02Z034581 M, NR. 162/JULI 2018

#162

UNIONNEWS Das Magazin der SPORTUNION Salzburg Nr. 162 Juli 2018

Paul Pascariuc & Julian Hörl BEACH-VOLLEYBALL Sand zwischen den Zehen Seite 2

Massage und Faszientraining Training mit Blackroll & Co Seite 34

Datenschutz zum Frühjahrsputz DSGVO trifft auch Vereine Seite 40


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INHALT

Liebe Freunde der SPORTUNION! Rechtzeitig zu Beginn der Ferien dürfen wir Sie in der vorliegenden Ausgabe über attraktive Sport- und Bewegungsangebote für alle Altersgruppen informieren.

SPORT im Bild

02 Paul Pascariuc & Julian Hörl - Volleyball 06 Lukas Reim - Rudern

UNION unterwegs

08 Der UNION Landesverband unterwegs

VEREIN im Bild 10 BGUS55+ 12 Gesund altern

Berichte aus den Vereinen

14 - 20 Aktuelles aus den Vereinen

UNION Thema 21 25 26 27 28 30 32

"Bewegt im Park" Sports4Fun Live im Park Streusalz SPORT für ALLE TrumerTriTeam 10 Jahre Sportzentrum Mitte

Wir haben aber auch die Sommerangebote für Erwachsene stark ausgebaut. Gemeinsam mit unseren Vereinen bieten wir bei „Bewegt im Park“ 40 unterschiedliche Kurse zum kostenlosen Mitmachen an. Unter der Anleitung von professionellen Übungsleitern und ganz ohne Anmeldung können Sie sich mit uns 15 Wochen lang unter freiem Himmel bewegen.

SPORT & Gesundheit

33 Lomi Lomi Nui Massage 34 Massage und Faszientraining 36 Magnesium

Die SPORTUNION

Im Rahmen unseres Fitness- und Gesundheitsschwerpunktes unter stützen wir darüber hinaus Sportvereine finanziell und organisatorisch beim Aufbau von Seniorenangeboten. Damit alle Altersgruppen in den Genuss kommen können sich in der Gemeinschaft zu bewegen und Sport zu treiben!

38 Landeskonferenz 2018 39 Nachwuchsförderpreis

VEREIN im Fokus

40 Datenschutz zum Frühjahrsputz 42 Neues Aussehen

SPORTAKADEMIE 43 Hospitation

Starten Sie mit uns in einen bewegten Sommer!

PERSONALIA

44 Die SPORTUNION gratuliert Gewinner

Ernährungstipp

Viel Spaß beim Lesen der neuen UNIONnews!

46 Bestellformular Impressum

Michaela Eva Bartel - Präsidentin

45 Gesundes Naschen

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Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG für Frauen und Männer in gleicher Weise.

Von 23. Juli bis 31. August organisieren wir an 6 Standorten das Sommerprogramm Sports4Fun für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren. Die Qualität des vielfältigen Programmes, bei dem 30 unterschiedliche Sportarten ausprobiert werden können, machen Sports4Fun seit Jahren zu einem Sommerhighlight für viele junge Sportbegeisterte.

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SPORT im Bild

Sun’s out - Guns out! Der Sommer bietet viele Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen. Unsere folgenden Interviewpartner haben sich aus solch einem Sommersporthobby in den Leistungssport entwickelt und erzählen uns über ihr Training, Großveranstaltungen und ihren Ansporn.

Paul Pascariuc & Julian Hörl Volleyballspieler Den Sand zwischen den Zehen

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uch wenn die Wurzeln des Beachvolleyballs in Brasilien liegen, wo Strand und Sonne das tägliche Programm sind, ist die Rückschlagsportart seit Jahren ein sehr beliebter Freizeitsport in Österreich. Spätestens 2003, als Clemens Doppler und Nik Berger in Rhodos die erste FIVB-Bronzemedaille für Österreich gewonnen haben, hat sich Österreich als erfolgreiche Nation im Beachvolleyball etabliert. Wir haben zwei junge Sportler zu ihrem Training und zu den Auswirkungen von Großveranstaltungen auf die Motivation der Bevölkerung aber auch auf die eigene Motivation befragt: Julian Hörl, der mit seinem Partner Daniel Hupfer Topergebnisse bei internationalen Turnieren, Medaillenränge auf der nationalen Tour und Top 10 Platzierungen bei den österreichischen Meisterschaften einspielte, und Paul Pascariuc, ein aufstrebender Volleyball- Nachwuchssportler, welcher nebenbei noch seine Lehre als Bürokaufmann in der SPORTUNION Salzburg absolviert. Wie seid ihr zum Volleyball gekommen? Julian: Begonnen habe ich mit dem Volleyball erst spät. Zuerst habe ich viel Fußball gespielt, durch eine Verletzung habe ich aufhören müssen. Mein Vater spielte früher in der Bundesliga für Salzburg, deswegen hatte ich einen Bezug zum Volleyball. Angefangen habe ich dann mit

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16 beim SK Saalfelden; dann ein Jahr später spielte ich in der 2. Bundesliga im Brixental. Da mir Beachvolleyball so großen Spaß machte, spielte ich von da an jeden Sommer. Ich intensivierte dass ganze und verlegte schließlich meinen Lebensmittelpunkt nach Wien, da dort die Möglichkeiten professionell Volleyball zu spielen für mich die Besseren waren.

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Paul: Mein Vater war früher ProfiVolleyballer und aufgrund dessen war Volleyball seit meiner Geburt ein Teil meines Lebens. Ich wurde zu jedem seiner Spiele mitgenommen und war schon immer fasziniert von dieser Sportart. Mit fünf Jahren begann ich im Verein zu spielen, mit dem Ziel irgendwann besser als mein Vater zu werden. In meinem


SPORT im Bild Leben war Volleyball für mich nie wegzudenken, weswegen es schon immer klar für mich war, diesen sportlichen Weg einzuschlagen.

Paul Pascariuc Geburtsdatum: 26.12.1999 Geburtsort: Salzburg Sportart: Volleyball Größte Erfolge: Mehrfacher Salzburger Landesmeister Jugend Gold ÖMS Jugend Nominierung Österreichisches Nationalteam Top 10 Platzierung Europameisterschaft Jugend Teilnahme an Jugendweltmeisterschaft

Welchen Stellenwert hat Volleyball generell in Salzburg? Julian: Generell ist der Stellenwert von Volleyball in Österreich nicht sehr hoch. Durch außerordentliche Leistungen wie Vizeweltmeister Beachvolleyball, Topscorer in der italienischen Liga usw., aber auch durch Turniere wie Klagenfurt oder jetzt Wien, steigt jedoch das Ansehen von Volleyball in Österreich. Ich hoffe, ich kann meinen Beitrag dazu leisten, um den Stellenwert von Volleyball und Beachvolleyball in Salzburg zu erhöhen. Paul: Früher war Salzburg eines der führenden Bundesländer im österreichischen Volleyball. Leider konnte dieser Erfolg nicht lange gehalten werden. Doch durch Talente aus dem Nachwuchs fängt Salzburg wieder an sich im Volleyball mehr zu etablieren und seinen guten Namen zurück zu erlangen. Neben dem Hallenvolleyball gewinnt auch Beachvolleyball immer mehr an Popularität und entwickelt sich zu einer Trendsportart für so ziemlich jeden. Egal ob Profi, Amateur oder Anfänger, Beachvolleyball scheint jedem Spaß zu machen und ist bestimmt eine der beliebtesten Freizeitsportarten im Sommer. Habt ihr das Gefühl, dass durch Großveranstaltungen wie dem „Grandslamturnier“ damals in Klagenfurt oder dem Beachvolleyball World Tour Stop in Wien ein Hype um die Sportart entstanden ist? Julian: Meiner Meinung nach auf jeden Fall. Das Turnier in Klagenfurt gibt es jetzt leider nicht mehr. Der neue Standort ist jetzt Wien  und dieser ist auch richtig cool. Durch solche großen und perfekt organisierten Events profitiert der Volleyballsport extrem. Alle sportbegeisterten ÖsterreicherInnen kennen

den Event und die meisten sind davon begeistert. Paul: Auf jeden Fall! Bei Veranstaltungen wie diesen herrscht eine unglaubliche Atmosphäre und Gemeinschaftsgefühl des Publikums mit den Spielern. Man fühlt hautnah die Emotionen und von guter Musik bis zu Wasserspritzeinlagen wird alles geboten. Solche Events vereinen Volleyballer und nicht Volleyballer, welche zusammen Österreich letztes Jahr bei der Weltmeisterschaft bis zur Silber Medaille antrieben. Beeinflussen euch solche Großevents in eurer Motivation? Julian: Mein großes Ziel war immer bei diesen großen Events zu spielen. In den vergangenen Jahren war ich schon knapp dran. Heuer sieht es sehr gut aus, dass wir auch dabei sein werden. Für mich würde ein Traum in Erfüllung gehen, wenn ich vor dem besten Publikum der Welt spielen dürfte. Paul: Sehr sogar. Es bereitet mir dieses Gänsehaut Gefühl, wenn ich mir vorstelle selbst einmal den Centercourt als Spieler zu betreten

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und vor 10.000 Zuschauern, welche alle gleichzeitig die österreichische Flagge hochhalten und „I am from Austria“ von Reinhard Fendrich singen, spielen zu dürfen. Wie oft die Woche trainiert ihr? Julian: Täglich 2 mal. Paul: Wenn im Sommer die Beachvolleyball Saison startet und man wieder draußen trainieren kann ist die Anzahl der Trainings in der Woche nicht immer klar zu sagen. Beim Beachvolleyball Training muss man flexibel sein und sich den Wetterverhältnissen anpassen, aber im Durchschnitt sind es drei Trainings am Ball. Daneben versuche ich konstant mein Athletiktraining zwei bis drei Mal die Woche einzuhalten. Leider bin ich durch meine Lehre etwas eingeschränkt was die Anzahl und Einteilung der Trainings betrifft. Während der Hallensaison ist es für mich schwierig am Sand zu trainieren, denn Salzburg besitzt leider keine Beachvolleyball Halle. Jedoch sind meine vier Balltrainings pro Woche in der Halle zu dieser Zeit fixiert.

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SPORT im Bild

Betreibt ihr Ausgleichstraining, um Verletzungen vorzubeugen? Julian: Ausgleichssport betreibe ich nur in der Pause, meistens im September. Ich bin ein sehr sportbegeisterter Mensch und habe eine Vielzahl an Sportarten, die mir Spaß machen. Auch im Sport-Lehramt-Studium komme ich in den Genuss einige davon ausüben zu können und mich zu verbessern. Paul: Ich versuche es so gut wie möglich in den Alltag und in mein Athletiktraining einzubauen. Leider spielt hier meine begrenzte Freizeit wieder eine Rolle. Wie sieht es mit gröberen Verletzungen aus, hat euch eine Verletzung schon einmal vom Spielen abgehalten? Julian: In meiner Jugend hatte ich eine Patella-Sehnenentzündung. In den vergangenen Jahren waren nur Kleinigkeiten, aber nichts Gröberes. Paul: Ja und das zu einer ziemlich ungünstigen Zeit. Letztes Jahr, einen Tag vor der EM Qualifikation mit dem Hallennationalteam, bekam ich in einem Show-Training vor einer Menge Schülern beim Block einen Ball auf meinen Daumen. Ich bekam eine Luxation am Daumen und war nicht mehr spielfähig. Einen Bänderriss erlitt ich vor zwei Jahren bei einem großen Jugendnachwuchsturnier. Ein Volleyballspiel, sei es Beachvolleyball oder Hallenvolleyball, verlangt technisches Können, aber vor allem auch Nervenstärke. Wie bereitet ihr euch mental und psychisch auf ein Spiel vor? Julian: Seit nun 2 Jahren habe ich einen Mentalcoach, der einmal die Woche mit mir arbeitet. Ich habe einige Strategien, um mein bestes Volleyball zu spielen. Ein guter Tipp ist, dass man sich nicht über vergangene Punkte zu sehr den Kopf zerbricht und sich auf den nächsten Ball fokussiert. UNIONNEWS

Paul: Vor einem Spiel versuche ich mich kurz zurückzuziehen und einen möglichst klaren Kopf zu bekommen. Gerne schaue ich mir auch Motivationsvideos an oder meine Idole im Beach- und Hallenvolleyball mit dem Ziel eines Tages auf ihrem Niveau spielen zu können. Natürlich im Training inbegriffen ist eine Gegneranalyse, welche ich privat versuche genau zu studieren. Seid ihr zufrieden mit der letzten Saison? Julian: Letzte Saison habe ich mich gemeinsam mit Xandi Huber zum Staatsmeister gekürt. Ich war großteils zufrieden mit meiner Leistung, welche sich nicht immer so in den Ergebnissen widergespiegelt hat. Ich habe aber einige coole Erfolge verbucht, zum Beispiel habe ich mit Xandi Huber den amtierenden Weltmeister geschlagen. Paul: Ja grundsätzlich war es eine gute Saison und ich habe viel dazu-

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gelernt, auch im internationalen Bereich. Bei manchen Turnieren hätte ich mir eine bessere Platzierung erhofft, aber ich werde fleißig weiter trainieren um diese zu erreichen. Was sind eure Ziele für die kommende Saison? Julian: In dieser Saison ist das Ziel die erfolgreiche Qualifikation für die EM und für das Major in Wien. Wir wollen uns einen fixen Hauptbewerbsplatz bei den niedrigeren Kategorien erspielen. Paul: Für die kommende Saison ist mein Ziel bessere Ergebnisse bei den wichtigen Turnieren zu erzielen. Eine Top 5 Platzierung bei den U20 Europameisterschaften, ein Traum wäre natürlich eine Medaille, und ein erneuter Staatsmeistertitel sind meine aktuellen Ziele. Außerdem ist es mir wichtig bei der österreichischen Pro Tour ganz oben mitspielen zu können.


SPORT im Bild

Was packt ihr ein, wenn ihr zu einem großen Turnier fahrt? Julian: Neben Teamausrüstung und Wettkampfbekleidung sind natürlich Boardshort, Sonnenbrille und Sonnencreme die wichtigsten Dinge (bei den meisten Turnieren). Paul: Grundsätzlich gibt es vier Sachen, die ich, egal was für Turnier, immer mitnehme. Das wären meine Sonnenbrille, Caps, unsere Sportbekleidung, wo unsere Sponsoren abgebildet sind, und eine Kamera. Wenn ihr euch aussuchen könntet, mit wem ihr essen gehen könntet, wer wäre das und warum genau diese Person (Vorbild, berühmte Person, Eltern, …wer immer dir einfällt)? Julian: Elon Musk (ist ein Investor, der durch seine Beteiligung an der Gründung von Paypal, Tesla und SpaceX bekannt wurde), um seine Vorstellungen und Visionen zu kennen und weil er, glaube ich, noch einige verrückte Ideen auf Lager hat.

Julian Hörl Facts Geburtsdatum: 04.03.1992 Größe: 194cm Position: Block Erfolge 9. Platz U20 EM Tel Aviv (IL) 2011 17. Platz Studenten EM Porto (PT) 2013 4. Platz A-Cup Fürstenfeld (AT) 2013 7. Platz Austrian Champions Tour Gmunden (AT) 2013 1. Platz B-Cup Wien (AT) 2013 25. Platz World Tour Open Durban (SA) 2013 9. Platz FIVB Open Parana (AR) 2014

Paul: Ich würde mit meiner Familie Essen gehen, da mir diese am nächsten steht und sie mich immer unterstützen und motivieren. Was wünscht ihr euch für eure Zukunft? Julian: Für meine Familie, Freundin und Freunde Gesundheit und einiges an gemeinsamer Zeit!

eventuelle Erfolge feiern zu können. Dazu hoffe ich auf eine verletzungsfreie und spannende Saison.

Paul: Leute die hinter mir stehen und an mich glauben und mit den Personen die mir wichtig sind

„Hupfer/Hörl sind derzeit neben Doppler/Horst die Nr.2 in Österreich. Sie haben sich nun auch für

die Beachvolleyball-EM in Holland qualifiziert. Das Event findet am 15.-22. Juli in vier verschiedenen Städten in den Niederlanden statt.

„Ich glaube an das Team Pascariuc/Kopschar, da die Beiden für Ihr junges Alter schon unglaubliche Qualifikationen haben, die man für den Profivolleyballsport mit sich bringen muss. Paul hat ein wahnsinnig gutes Gefühl für den Sport und ein tolles Ballgefühl. Die zwei Jungs haben auf jeden Fall das Potential es auf die World-Tour zu schaffen und sind für heuer Österreichs größte Medaillenhoffnung für die U20 Europameisterschaft. In meinen Augen ist das Team die größte Medaillenhoffnung überhaupt im Nachwuchsbereich für Österreich. Ich möchte die zwei so gut wie möglich unterstützen den Weg zur World-Tour zu schaffen.“ Alexander Huber, Ehemaliger Profi Beachvolleyballer und Trainer

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SPORT im Bild Lukas Reim Ruderer

Lukas Reim

Rudern - wenn man auf dem Wasser fliegen kann

Geburtsdatum: 05.03.1998 Nationalität: Österreich Wohnort: DE, Bayern, Fridolfing Beruf: Grundwehrdiener HSZ Rif Größe: 183cm Gewicht: 78kg Trainer: Mario Reim

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uch das Rudern ist in Salzburg mittlerweile zu einer beliebten Sommersportart geworden. Rudern ist ein idealer Gesundheitssport, es kräftigt den Rumpf und die Schultern, stärkt den Rücken und bringt das Herz-Kreislaufsystem in Schwung. Die Wassersportart bietet ein wunderbares Naturerlebnis obendrein. Wir haben den Ruderer Lukas Reim dazu befragt, wie er zum Rudern gekommen ist und was ihn dazu bewegt hat den Sport leistungsmäßig zu betreiben. Wie bist du zum Rudern gekommen? Ich bin durch meinen Vater zum Rudern gekommen. Er war früher auch Ruderer im Leistungssportbereich. Nach einer längeren Pause begann er wieder zu Rudern. Ich spielte zu der Zeit noch Fußball. Mein Vater hat mir immer von seinen Trainingseinheiten frühmorgens erzählt und mir von dem schönen Panorama und der Ruhe vorgeschwärmt. Irgendwann habe ich den Sport dann auch einmal probieren müssen. Ich habe 2013 einen Anfängerkurs gemacht und habe im darauffolgenden Winter mit regelmäßigem Training begonnen. Seit wann machst du diesen Sport? Begonnen habe ich mit dem Rudern im Sommer 2013 mit einem Anfängerkurs, ab Herbst habe ich dann mit dem täglichen Training begonnen. Wer ist dein größtes Vorbild? Wie oft trainierst du pro Woche? Ich trainiere jeden Tag bis zu 4 Mal. Dadurch komme ich auf bis zu 25 Stunden pro Woche. In manchen Trainingsphasen gibt es Sonntags frei. UNIONNEWS

Betreibst du Ausgleichstraining und wie sieht das aus? Rudern ist eine Ganzkörpersportart, neben Rudern machen wir auch viel Krafttraining. Radfahren, Laufen, Schwimmen und im Winter Langlaufen stehen auch immer am Trainingsplan. Neben den Haupteinheiten mache ich Stabilisations-, Mobilisations- und Koordinationstraining. Machst du neben dem Rudern noch andere Sportarten? Wenn ja, welche und warum? Rudern ist eine Kraftausdauersportart. Je vielfältiger ich trainiere, desto besser. Natürlich muss ich auch viel spezifisch trainieren. Trotzdem habe ich es auch gerne (bei den vielen Kilometern - rund 100-150km pro Woche) den Kopf vom Rudern frei zu bekommen. Wie z.B. durch Radfahren oder Laufen. Auch im Kraftraum bin ich gerne. Hier machen wir hauptsächlich Kraftausdauer-

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training (Zirkeltraining über 90 Minuten) oder Maximalkrafttraining. Stabilisationstraining ist für uns Ruderer auch besonders wichtig. Wer schon einmal in einem Ruderboot gesessen ist, weiß wie instabil so ein Boot ist. Um das Boot auch bei Wind und Welle „zu stellen“/zu stabilisieren, benötigen wir einen starken Rumpf. Im Winter, wenn der See zugefroren ist, sind wir am Ruderergometer. Das ist zwar etwas monoton, aber ein super anstrengendes Trainingsgerät mit dem man seine Ausdauer enorm verbessern kann. Wie sieht ein klassischer Ruderwettkampf aus? Bei einem Rennen starten 6 Boote, nachdem der Schiedsrichter alle Boote namentlich aufgerufen hat und die Boote ausgerichtet sind (alle auf gleicher Höhe) erfolgt das Startsignal (Ready, Attention, Go). Die olympische Distanz beträgt


SPORT im Bild 2000m, aufgeteilt in 4 Abschnitte je 500m. Dazu kommen im ersten 500m Abschnitt die Startphase und im letzten 500m Abschnitt der Endspurt. Sobald das Signal zum Starten erfolgt, beginnt das Rennen. Die Dauer beträgt in meiner Disziplin (Einer) ungefähr 7 Minuten. Durch hohe Frequenz und maximale Kraft am Start versucht jeder an die Spitze des Feldes zu gelangen. Nach der Startphase (ca. 20 Schläge) wird in den Streckenschlag übergegangen (bei mir sind das meist 34-36 Schläge pro Minute). Zwischen 500m und 1500m wird ordentlich Gas gegeben, meist liegt der Puls schon nach den ersten 500m bei über 190 Schlägen pro Minute. In diesem Streckenabschnitt ist vor allem Kraftausdauer im ganzen Körper gefragt. Was die meisten nicht wissen: Die Hauptarbeit erfolgt durch die Beine. Bei erreichen der 500m Marke ist das Laktat meist schon sehr hoch, die Muskeln brennen: Jetzt ist es Zeit nochmal die Schlagzahl zu erhöhen (bis zu 40 Schläge pro Minute) und alles aus dem Körper rauszuholen. Der mentale Part wird im Sport immer wichtiger. Hast du einen Mentalcoach beziehungsweise machst du mentales Training? Der mentale Part ist im Rudern sehr wichtig. Vor allem durch die hohe Belastung im Rennen musst du einen starken Kopf haben. Erstens um überhaupt durchzuhalten – 7 Minuten können lang sein und zweitens um zu gewinnen. Im Einer ist die mentale Komponente umso wichtiger als in anderen Bootsklassen. Hier bist du allein für den Vortrieb zuständig. Ich habe einen Mentalcoach und arbeite auch um meiner mentalen Stärke durch adäquates Training. Achtest du besonders auf deine Ernährung? Ja, beim Rudern, wie auch bei den meisten anderen Sporarten, verbrennt man sehr viele Kalorien. Kohlenhydrate sind bei mir das A und O.

Nach harten Belastungen benötige ich wiederum mehr Eiweiß. Aber auch die nötige Menge an Gemüse und Obst darf nicht fehlen. Neben einer ausgewogenen Ernährung achte ich darauf welche Qualität die Produkte haben. Oftmals kann ich gar nicht so viel essen ohne abzunehmen. Dann greife ich auf Nahrungsergänzung zurück. Was sind deine Ziele für das kommende Jahr? Was sind deine langfristigen Ziele? Mein Ziel ist es im Training jeden Tag 100 % zu geben – was dann im

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Endeffekt rauskommt ist egal. Meine persönliche Bestleistung über die 2000m Distanz möchte ich auf jeden Fall unterbieten. Die liegt derzeit bei 7 Minuten. Ich will möglichst schnell an die 6:50 rankommen. Ich denke der Wunsch jedes Leistungssportlers ist es mal ganz oben zu stehen – egal wo. Hast du einen Leitspruch? Hard work beats talent, when talent doesn’t work hard.

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UNION unterwegs

UNION-LANDESVERBAND UNTERWEGS LEONIDAS GALA Im Salzburg Airport ging am Donnerstag den 5. April die elfte LeonidasSportgala über die Bühne. Prämiert wurden zwei altbekannte Athleten. Den bereits sechsten Leonidas in Gold durfte Skistar Marcel Hirscher als „Sportler des Jahres" in Empfang nehmen. Für ihr großartiges Comeback im Skizirkus erhielt die Super-G-Silberne von Olympia, Anna Veith den Goldenen Leonidas - es ist ihr vierter Titel als „Sportlerin des Jahres". v.l.n.r. LH Dr.Wilfried Haslauer Dr. Thomas Wörz Präs. SU Sbg Michaela Bartel Bundeskanzler Sebastian Kurz

Foto: Chris Hofer, www.chris-hofer.com

Obfrau-Wechsel

bei der Fit Union Köstendorf Am 20.04.2018 lud die Fit Union Lebendiges Köstendorf zur Jahreshauptversammlung in die Aula der NMS. Neben den üblichen Punkten der Tagesordnung wie Kassabericht und Tätigkeitsbericht stand heuer die Neuwahl des Vorstandes/der Vorständin an. Rosi Struber, Gründungsmitglied und langjährige Vorständin des Vereines übergab nach der Abstimmung ohne Gegenstimmen ihr Amt vertrauensvoll in die Hände ihrer Nachfolgerin Heidi Wieder. Rosi Struber bleibt dem Verein als Ehrenobfrau und Trainerin erhalten und bleibt auch weiterhin Mitglied des Vorstandes. Als Gratulantin von der SPORTUNION Salzburg richtete Bezirksreferentin Sabine Mayrhofer ihre Geleitworte an die Mitglieder der Fit Union und überreichte die Ehrenurkunde an die frisch gebackene Ehrenobfrau Rosi Struber.

v.l.n.r. Sabine Mayrhofer, SPORTUNION Rosi Struber, Ehrenobfrau Fit Union Köstendorf Heidi Wieder, Obfrau Fit Union Köstendorf Text und Bild: Heidi Schwaighofer, Fit Union Köstendorf

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UNION unterwegs Kulturreise des Ehrensenats 2018 Gemeinsam unterwegs sein, Kulturstätten besuchen, Land und Leute kennenlernen, aber auch Erinnerungen aufleben waren Beweggründe für die Kulturreise. Es waren 4 schöne Tage, die uns zunächst in das Stift Heiligenkreuz, in das Storchennest Rust, über den Neusiedlersee nach Illmitz, auf die Burg Forchtenstein, weiter nach Sopron, dann in ein Dorfmuseum und zum Abschluss in das Stift Seitenstätten  geführt haben. Es war die Ausgewogenheit zwischen der geschichtlichen Information durch Führungen und das Erleben der Landschaft, wobei Herzog Toni sein großes geschichtliches Wissen und Josef Berger als Kutscher sein Können unter Beweis gestellt haben. Geselligkeit in den Buschenschanken, das schöne Wetter und die Frühlingsblüte haben bleibende Eindrücke hinterlassen und waren auch Grund dafür in einer kleinen Andacht in Seitenstätten für das Erlebte zu danken. Zu danken ist aber auch dem Vorsitzenden des Ehrensenats Herbert Winkler, der diese Reise organsiert hat.

LANDESTAG Oberösterreich v.l.n.r. Präs. SUStmk Stefan Herker, Präs. SUBgld Karin Ofner Präs. SUVbg Bgm. Werner Müller Präs SUÖ Mag. Michaela Steinacker Präs SUOö Kons. Franz Schiefermair Präs SUW Mag. Peter McDonald Präs. SUSbg Michaela Bartel Präs. SUNö Bgm. Raimund Hager

Austrian Squash Challenge im Europark v.l.n.r. Europark GF Christoph Andexlinger, Michaela Bartel, die beiden Finalisten und Aqeel Rehman

Galanacht des Salzburger Landesskiverbandes v.l.n.r. GF SU Bernd Frey und GF SN Mag. (FH) Maximilian Dasch beim Galanacht des Salzburger Landesskiverbandes

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VEREIN im Bild

BGUS 55+

Intensiv am Leben teilnehmen „Rostschutz“ statt müde, langsam und unbeweglich

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it dieser Einstellung setzt der vor 9 Jahren von Alfred Koch und Herbert Winkler gegründete Verein Bewegungsprogramme für die ältere Generation um. Man muss kein Mitglied sein, die Teilnahme ist offen und es entscheidet der oder die Einzelne, wie er die Vereinsangebote nützt. Gut angenommen werden Gymnastikeinheiten, Radwochen und Radwandertage, Bergwanderungen und Bergwochen, Skitourentage, Tenniswochen, Golf-Schnuppertage sowie kulturelle Veranstaltungen und Stadtführungen. Bewährt hat sich die Zusammenarbeit mit dem Salzburger Hilfswerk und der Diakonie. Derzeit finden Gymnastikkurse in Taxham, Gnigl, Wals, Lehen und Gneis statt. Bereichert wird dieses Programm durch Aquagymnastik und Einradfahren. Als Veranstaltungen sind im heurigen Jahr Bergwanderwochen in den Südtiroler Dolomiten, Nordtiroler Dolomiten (Kalkkögeln), im Stubaital und Zillertal sowie Radwochen im südlichen Schwarzwald und dem Naturpark Oberpfälzer Wald geplant. Mindestens einmal im Monat organisiert Obmann Hans Schwaiger einen gemütlichen Bergwandertag. Durch diese gemeinsamen Tätigkeiten sind schon viele gute Freundschaften entstanden.

50 Jahre und von den 18 Teilnehmern haben bereits vier das stolze Alter von 80 und darüber erreicht.

Das Führungsteam des Vereines: Präsident: Ing. Hans Peter Brosch Obmann: Hans Schwaiger Obm.-Stv.: Hans Mierl Finanzreferent: Herbert Winkler Schriftführung: Mag. Grete Heugl Aquagymnastik: Michaela Mierl Bergwandern: Hans Schwaiger Einrad: Mag. Walter Kepplinger Golf: Herma Ulamec Rad: Wolfgang Stumtner Tennis: Erika Busek Skitouren: Alfred Koch Gnigl: Heidi Baldauf ZWB Wals: Heidi Vavricka 55+ Lehen: Hans Mierl Bolaring/Taxham: Alfred Koch

Mehr dazu bzw. aktuelle Informationen gibt es auf der Homepage www.bgus.sportunion.at. Unsere Übungsleiter bzw. Übungsleiterinnen sind Frau Heidi Baldauf in Gnigl, Frau Heidi Vavricka in Wals, Gneis und Aquagymnastik, Frau Doris Dunkl in Gneis. Alfred Koch Lehen und Taxham. Die „Stammgruppe“ ist die Herrengymnastik Lehen, die gibt es nun bereits UNIONNEWS

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VEREIN im Bild

WAS WIR WOLLEN Im Laufe des Älterwerdens lässt die Funktionsfähigkeit des Körpers nach. Der Alterungsprozess allein macht es aber nicht, sehr wesentlich ist es, wie man die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten beeinflusst. Der Körper erhält nur die Funktionen aufrecht, die regelmäßig eingesetzt und benutzt werden. MOBIL BLEIBEN – SELBSTSTÄNDIG SEIN – GEMEINSCHAFT ERLEBEN WAS WIR ANBIETEN Vielseitige Bewegungsangebote speziell für Menschen ab 55 Jahren aufwärts. Von A bis Z: Altersgemäße Bedürfnisse bis Lebensqualität und Zusammenkunft. BEWEGUNGSFORMEN UND BEWEGUNGSANGEBOTE FÜR ... Menschen, die Interesse haben, es einmal versuchen wollen oder neugierig sind, wie es ist, sich mit Gleichgesinnten zu bewegen. Menschen, die schon sportlich aktiv sind. Menschen mit besonderen Voraussetzungen („ Rund na und…“). Menschen, die neue Sportarten erlernen wollen. Menschen, die schöne Tage mit dem Rad oder mit Wandern auf Almen und Bergen erleben wollen. Menschen, die ohne Terminbindung und kurz entschlossen im Freien unterwegs sein wollen. Menschen, die mehr über Ernährung, Gesundheit und Kultur erfahren wollen.

„Durch diese gemeinsamen Tätigkeiten sind schon viele gute Freundschaften entstanden.“ Ing. Hans Schweiger, Obmann BGUS55+

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VEREIN im Bild

Gesund altern

mit Sport und Bewegung fit bleiben

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ie Lebensqualität im Alter hängt vor allem mit der geistigen und körperlichen Fitness zusammen. Beides wird durch regelmäßige Bewegung unterstützt. Es geht beim Seniorensport vorrangig darum die körperliche Fitness zu erhalten und möglichen Gesundheitsrisiken vorzubeugen! Das Training sollte sowohl aus Kraft-, Ausdauerals auch Gleichgewichtsübungen bestehen. So werden der Aufbau von Muskeln und die Ausdauer gefördert. Reaktionsfähigkeit und Feinmotorik werden verbessert und dadurch Verletzungen vorgebeugt. Krafttraining ist die beste Methode um dem Muskelabbau im Alter entgegenzuwirken. Ältere Menschen sollten mindestens 2,5 Stunden pro Woche Bewegung mit mittlerer Intensität oder 75 Minuten pro Woche Bewegung mit höherer Intensität machen. Mittlere Intensität bedeutet, dass während der Bewegung noch gesprochen, aber nicht mehr gesungen werden kann. Bei höherer Intensität sind noch kurze Wortwechsel möglich. Entscheidend für ein sinnvolles Training ist langsam damit zu beginnen und die Übungen in weiterer Folge regelmäßig auszuüben. „Unser Motto ist nicht zu rennen, aber gleichmäßig, flott und vor Allem regelmäßig (2x pro Woche) gehen, damit wir im Alter (70-75) gesund und fit bleiben.“ Traudi Öhlinger, TSU St. Veit Sport im Alter - und hier vor allem in der Gruppe - verbessert die Stimmung und das psychische Wohlbefinden. Sportvereine bieten hier ein hervorragendes Setting um in der Gruppe zu trainieren und gemeinsam Spaß an der Bewegung erleben zu können. Ob in der Halle oder in der freien Natur!

„Fit im Alter zu sein bedeutet alltägliche Aufgaben selbständig, tatkräftig und aktiv meistern zu können und dadurch das Leben nach eigenen Wünschen gestalten zu können. Die Chance gesund altern zu können ist in unserer Zeit größer denn je - wir müssen allerdings auch etwas dafür tun!“ Bernd Frey, SPORTUNION-Geschäftsführer

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VEREIN im Bild

€ 500,-

für neue Bewegungsangebote

Die SPORTUNION unterstützt Vereine beim Aufbau neuer Bewegungsangebote für Erwachsene und Senioren mit bis zu EUR 500,-! Damit kann der Verein Kosten für Übungsleiter, Aus- und Fortbildung, Raum, Material und Bewerbung finanzieren und abrechnen. Kriterien zur Unterstützung des neuen Vereinsangebotes Es handelt sich um einen neuen Fitness- und Gesundheitssportkurs. Zielgruppe sind erwachsene Personen und/oder Senioren. Das Angebot geht über mind. 15 Einheiten à mind. 45 Minuten. Der Vorturner hat eine Übungsleiterausbildung oder mehr. Die Maximale Teilnehmerzahl ist 20 Personen.

Interessierte Vereine melden sich bei: Mag. a Mariella Bodingbauer mariella.bodingbauer@sportunion-sbg.at Tel: 0662 / 84 26 88-17

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Berichte aus den Vereinen Rollstuhltanz

Medaillenregen für WheelChairDancers Salzburg beim Internationalen Para Dance Sport Mainhattencup

2018 Para Dance Sport International Competitions Am Osterwochenende starteten die Salzburger RollstuhltanzsportlerInnen Sanja Vukasinovic und Robert Pleininger (beide SPORTUNION-Verein WheelChairDancers Salzburg) in die neue Saison 2018. Sanja Vukasinovic, Weltranglistenführende im Single Freestyle zum Jahresende 2017, konnte mit ihrer neuen Choreografie zu „Diamonds are the girls best friends" auf Anhieb Silber ertanzen, hinter der amtierenden Weltmeisterin aus der Ukraine. Im Single Women erreichte sie souverän das Finale und wurde dort Fünfte. Robert Pleininger erkämpfte sich im Single Men hinter dem amtierenden ukrainischen Weltmeister Silber.

Am Pfingstwochenende fand in Frankfurt/GER der IPC-2018 Para Dance Sport Mainhattencup mit integriertem Deutschlandpokal statt. Mit dabei die WheelChairDancers Salzburg mit 10 Athlet/Innen in insgesamt 8 Disziplinen. Beim IPC-Competition tanzten sich Sanja Vukasinovic und Robert Pleininger (WheelChairDancers Salzburg) in der Disziplin Duo Freestyle bei ihrer Premiere nach nur 6 Wochen Training zu Gold vor Israel und Finnland. Im Single Women. Freestyle konnte Sanja sich von 11 Starterinnen aus 9 Nationen hinter der amtierenden Vize-Weltmeisterin aus Kasachstan und der Sportlerin aus Polen die Bronzemedaille sichern. Ebenfalls Bronze holte sie sich im Single Women Robert Pleininger erreichte im Single Men das Finale und wurde Vierter. Im Non-IPC-Deutschlandpokal waren 8 SportlerInnen (alle WheelChairDancers Salzburg) in 5 Disziplinen am Start. Im Duo Beginners LWD 1 tanzten sich Gerald Riess und Eva-Maria Nussdorfer zu Gold. Markus Madl und Iris Schummer holten sowohl im Continues Standard LWD 1 als auch im Continues Latin LWD 1 die Goldmedaille. Im Continues Standard LWD 2 wurden Manuel und Sabrina Gostner Zweite vor Gerald Riess mit Lydia Berka-Böckle. Bei den Damen Single LWD 1 tanzte sich Eva-Maria Nussdorfer zu Gold. Im Single LWD 2 siegte Sabrina Gostner; Helga Merkus ertanzte sich Bronze. Im Herren-Single-Wettbewerb gingen beide Disziplinen (LWD 1 und LWD 2) an Österreich – Markus Madl gewann die LWD 1 und Gerald Riess die LWD 2. Wir gratulieren zu diesen tollen Ergebnissen!

Turnen Die drei u.a. TGUS - Turner erreichten bei den österreichischen Jugendmeistershaften am 30.6.2018 in Klagenfurt gute Platzierungen in dem schwierigen Metier Kunstturnen. Fast alle Spitzenturner in diesen Leistungsklassen trainieren in besonderen Leistungszentren, die TGUS stellt als einziger Salzburger Verein im Bundesland Salzburg 3 Teilnehmer.

Ergebnisse: Klasse Jugend 3 (U12): Benedikt Kurz, 28. Rang (35 Teiln.) Klasse Jugend 2 (U14): Maximilian Poppmeier, 21. Rang (23 Teiln.) Klasse Jugend 1 (U16): Raphael Brandl, 8. Rang (16 Teiln.) UNIONNEWS

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Bild: v.l. hinten: Mag. Wolfgang Schnessl, Raphale Brandl, Trainer MMag Dr. Thomas Finkenzeller, Thomas Huber Kari, Alexander Müller Kari v.l. vorne: Maximilian Poppmeier, Benedikt Kurz


Berichte aus den Vereinen Slackline Anfang Mai veranstaltete der Verein Slackline Salzburg die zweite Ausgabe des Slackfest Salzburg. Slacklines in allen möglichen Varianten und Schwierigkeiten wurden zum Ausprobieren am Slackline Areal am Glanspitz zur Verfügung gestellt. Der Höhepunkt des Festes war ein Wettrennen über die Line bei dem die knapp 20 Starterinnen und Starter zuerst gegen die Uhr und dann im KO-Duell gegeneinander antraten. Dabei stand eher der Spaß an der Sache als der Sieg im Fokus. Für alle Slackline-Begeisterten: Der Verein trifft sich jeden Donnerstag ab 17 Uhr im Hans-Donnenbergpark zum offenen Slacklinetreff bei dem alle Interessierten sich auf der Slackline versuchen können. Mehr Infos dazu findet man auf Facebook bzw. auf www.slackline-salzburg.at.

Squash ÖSTERREICHISCHE JUGEND MEISTERSCHAFT SQUASH 2018 Der SC80 reiste von 28.-29. April mit 4 Jugendlichen zu den österreichischen Jugend Meisterschaften nach Graz. Staatsmeister Aqeel Rehman trat das erste Mal in der Funktion als Trainer auf. In der Meisterschaft kämpften insgesamt 61 Jugendliche um den Titel. Der erst 12 jähriger Daniel Lutz (SC80) holte sensationell Gold in der Klasse U13. Philipp Hofbauer (SC80) überraschte mit Bronze, er besiegte seinen Gegner in einem atemberaubenden 4Satz Spiel in der Klasse U15. Florian Hofbauer (SC80)  erreichte in der U13 den hervorragenden 5.Platz, Lorenz Wallner – in seinem erst zweiten Turnier- Platz 9. Beide U13 Spieler zeigten hervorragende Leistungen. Rehman ist sehr zufrieden und stolz auf den Salzburger Squash Nachwuchs.

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Berichte aus den Vereinen

TAEKWONDO Union Taekwondo Verein Oberndorf – Platz 9 für Binay Karki bei der Junioren Weltmeisterschaft in Tunesien Es war ein starker Auftritt des 16-jährigen SSM Schülers vom Union Taekwondo Verein Oberndorf bei der Junioren Weltmeisterschaft in Tunesien. Nach einem Freilos aufgrund seiner Setzung siegte Binay Karki in der Gewichtsklasse bis 45 Kilogramm in der Runde der letzten 32 gegen Puerto Rico mit 18:17. Im Achtelfinale musste sich Binay Karki nach hartem Kampf mit nur einem Punkt Unterschied seinem französischen Gegner geschlagen geben und schaffte es somit in seinem zweiten Juniorenjahr gleich auf Rang Neun der Junioren Weltbesten.

Jahreshauptversammlung USC Krimml Am Pfingstsamstag, 19. Mai 2018, fand im Gasthof Burgeck, mit traumhaftem Ausblick auf die beeindruckenden Krimmler Wasserfälle, die diesjährige Jahreshauptversammlung des Unionsportclubs Krimml statt. Trotz des verlängerten Pfingstwochenendes waren zahlreiche Mitglieder der Einladung des scheidenden Obmannes Hans Leutgeb und seines Teams gefolgt. Neben der regulären Tagesordnung, Neuwahlen des Teams – hier gratulieren wir recht herzlich Michael Lerch zur Neuwahl als Obmann, Hannes Krahbichler zur Wahl als dessen Stellvertreter und allen gewählten Ausschussmitgliedern – stand noch ein weiterer, erfreulicher Punkt auf der Tagesordnung: Die Ehrung dreier Mitglieder des USC Krimml für deren besondere Verdienste um die SPORTUNION und ihrer Mitglieder mit Urkunde und Ehrennadel. Hubert Frauenschuh (Alt-Obmann) und Hans Leutgeb (scheidender Obmann) durften sich über das Ehrenzeichen in Gold sowie Raimund Maier über das Ehrenzeichen in Silber freuen. Die Freude und der Stolz auch bei den Gästen war groß. Wir gratulieren abermals recht herzlich, danken unseren zurückgetretenen Ausschussmitgliedern für deren jahrelangen Einsatz und freuen uns auf eine sportliche Sommersaison 2018.

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Berichte aus den Vereinen

polysportiv

Tagesausflug für Piraten und Feen Donnerstag 2. August 2018 Ein Schiff, ein Kapitän, eine Schatzkiste, kleine Piraten und Zauberfeen, Lieder und Geschichten - das Piratenschiff am Wolfgangsee sticht in See! Es wird gebastelt und geschminkt und die Mutigen dürfen sich sogar als Kapitän versuchen. Preise: Kinder: pro Person 28,-- Euro (Busfahrt, Getränk, Jause, Schifffahrt und Überraschungsgeschenk) Erwachsene: pro Person 29,-- Euro (Busfahrt, 1 Getränk, Schifffahrt) Abfahrt: Volksschule Berndorf (Einstiegmöglichkeiten auf Anfrage) Schönwetter 12.30 Uhr Schlechtwetter 13.15 Uhr Anmeldung verbindlich bis spätestens 30. Juli 2018 Barbara Salzlechner b.salzlechner@gmx.at Bettina Huber, 0650/9429118 bettina.huber@outlook.com

Wir freuen uns auf Euer Kommen! polysportiv Berndorf Obfrau Bettina Huber

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Berichte aus den Vereinen Kickbox Club Seekirchen Die Erfolgsgeschichte des Vereins wurde kürzlich bei der 40er Jubiläumsfeier im Gasthaus zur Post mit Bild Dokumentation, diversen Medien Berichten und kurzen Video Ausschnitten dargestellt. Die größten Vorbildsportler und verantwortlichen des Vereins, Robert Högler und Karl Gruber, moderierten die professionell vorbereitete Power Point Präsentation. Mit spannenden Erlebnisberichten sorgten sie für tolle Stimmung. Mit großem Interesse folgten die zahlreichen Gäste (alle Leistungsträger sprich Medaillen-Gewinner bei einer österreichischen Meisterschaft, ab Jugendklasse bis zur Allgemeinen Klasse, waren eingeladen). Insgesamt holten die Flachgauer Kickboxer 40 StaatsmeisterTitel und 132 Medaillen bei Österreichischen Meisterschaften, sowie zahlreiche Spitzenplätze bei internationalen Turnieren, obendrein noch 15 Die Top Fighter holten 9 WM Titel! WM-Medaillen! Der Leitsatz: „Förderung bringt Bild: v.v.l.n.r.: Michael Gebhart, Heinz Kramps, Robert Högler, Daniel Gruber, Karl Gruber Erfolg" - das heißt mit gezielten Förderprojekten, H.v.l.n.r.: Vizebürgermeister Konrad Pieringer, Bügermeisterin welche von der LSO bzw. ÖTSU und vom Stadtamt Mag. Monika Schwaiger, Obmann Franz Ausweger Seekirchen finanziell unterstützt wurden, konnte ein großer Fortschritt erreicht werden. Der unermüdliche Einsatz bzw. die hohe Fachkompetenz der Trainer sowie der hervorragende Teamgeist und vor allem der große Trainingsfleiß der Leistungssportler waren die Grundlage für die sensationellen Leistungen. Das Spitzenniveau des Trainer-Teams kommt den vielen Jugendlichen, beim abwechslungsreichen und ständig weiterentwickelten Kickbox-Training, zugute.

Rhönrad 2. SPORTUNION Landesmeisterschaften im Sportzentrum Mitte 02.06.2018 Beflügelt von den großartigen Leistungen der TGUS Sportlerinnen bei der Rhönradturn WM Anfang Mai zeigt der Nachwuchs tolle Leistungen bei der 2. SPORTUNION Landesmeisterschaft. Ingrid Vukusic holte sich den Sieg in der Eliteklasse Mehrkampf (Musikgerade, Spirale, Sprung) vor ihrer Teamkollegin Veronika Brunnauer. In der Juniorenklasse Mehrkampf, bestehend aus Gerade, Spirale und Sprung siegte die WM Finalistin Malena Kernacs mit Tageshöchstwertung im Bewerb Spirale und Tageshöchstwertung im Geradeturnen, Rang zwei konnte Birgit Halwachs erturnen, Rang drei sicherte sich Larissa Brunner mit weiterer Verbesserung nach der WM, der vierte Platz wurde es für Katharina Strobl. In der Jugendklasse Mehrkampf wurde es spannend bis zur letzten Entscheidung, nur 0,050 Punkte gaben den Ausschlag. Marie Gangl siegte hauchdünn vor ihrer Teamkollegin Christina Schäffl. In der Schülerklasse Zweikampf (Gerade und Sprung) punktete Emilie Memeti vor ihrer Schwester Selina Memeti, es folgten Julia Kurz, Lara Galvan, Nicola Häusler und Clara Egger. In der Schülerklasse Geradeturnen siegte Marlena Wieser vor Janine Haas und Elisabeth Dexl. UNIONNEWS

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Berichte aus den Vereinen

Rhönradturnen – Erfolgreiche Teilnahme am 4. Belgian Open für das Team der TGUS Die Sportlerinnen der TGUS erturnten hervorragende Ergebnisse mit sechs Medaillen in den drei Klassen. In der Jugendklasse Mehrkampf erturnte Marie Gangl die Bronzemedaille. In der Juniorenklasse Mehrkampf gab es einen dreifachen österreichischen Erfolg mit Julia Brunnauer/Gold, Malena Kernacs/ Silber und Birgit Halwachs/Bronze. Beim Bewerb Eliteklasse konnte Ingrid Vukusic Gold mit nach Hause nehmen, Veronika Brunnauer erturnte Bronze. Ergebnisse im Detail: Jugendklasse L8 Mehrkampf: 3. Marie Gangl, Sbg. Stadt, 6. Christina Schäffl, Wals, 10. Julia Kurz, Adnet und 10. Emelie Memeti, Sbg. Stadt Juniorenklasse L9 - Mehrkampf: 1. Julia Brunnauer, Puch, 2.Malena Kernacs, Sbg.Stadt, 3. Birgit Halwachs, Sbg. Stadt, 6. Larissa Brunner, Elsbethen, 11. Selina Memeti, Sbg. Stadt, 12. Lara Galvan, Sbg. Stadt Eliteklasse L 10: 1. Ingrid Vukusic, Sbg. Stadt, 3. Veronika Brunnauer, Puch, Punktegleich mit 3. Svenja Bollmann, Belgien 13. Rhönrad Weltmeisterschaften 2018 Die 13. Rhönrad Weltmeisterschaft in Magglingen/Schweiz (7.5.2018 – 12.5.2018) fand im BASPO, dem eidgenössischen Leistungszentrum für Sport und Heeressport oberhalb des Bieler Sees in einer Seehöhe von rund 1.000 m statt. 13 Nationen nahmen mit 112 Athleten an der WM teil, Österreich war mit sieben Teilnehmerinnen vertreten. Großartiges WM – Ergebnis des österr. TGUS Teams: Die erst 16 Jährige Malena Kernacs, TGUS, qualifizierte sich im Mehrkampf für das Junioren-Einzelfinale im Geradeturnen. Im WM Einzelfinale erreichte Malena Kernacs dann auch den hervorragenden sechsten Platz. Ihre Teamkollegin Julia Brunnauer aus Puch verpasste um nur 0,050 Punkte den Einzug ins Finale. Veronika Brunnauer turnte einen guten Wettkampf mit der Gesamtpunktezahl von 24,00 Punkten. Insgesamt zeigten die Juniorinnen des Teams Austria im Geradeturnen und im Sprung eine durchaus solide bis hervorragende Leistung!

Fotoquelle: Bart Treuren/www.rhoenrad.com

Die Ergebnisse aus österreichischer Sicht: Ergebnis WM - Finale Geradeturnen Juniorinnen: 6. Malena Kernacs Ergebnis Elite - Mehrkampf - Quali - Elite – Damen: 15. Veronika Brunnauer, 17. Ingrid Vukusic Ergebnis Elite - Geradeturnen mit Musik Mehrkampf: 14. Veronika Brunnauer, 24. Marina Porenta, 25. Ingrid Vukusic Ergebnis Elite - Spirale Mehrkampf (spiral): 18. Ingrid Vukusic, 19. Veronika Brunnauer Ergebnis Elite Sprung Mehrkampf: 13. Veronika Brunnauer, 18. Ingrid Vukusic Ergebnis Teamwertung vor Teamfinale aus Mehrkampfquali: 6. Austria

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Berichte aus den Vereinen SHOWDANCE Europameisterschaften Garde und Showtanz – TGUS-TänzerInnen erfolgreich - Vier Pokale für Österreich Über 2.000 TeilnehmerInnen gingen bei den Europameisterschaften Garde und Showtanz in Dornbirn an den Start. Es wurde für die Tänzerinnen und Tänzer der TGUS, Turn-Gym-Union-Salzburg, eine der bisher erfolgreichsten Teilnahmen bei einer EM. Es konnten insgesamt vier Pokale für Österreich gewonnen werden, eine hervorragende Leistung der TänzerInnen. In der Kategorie Jugend Show Solo ertanzte Benjamin Skupien mit seiner überzeugenden Darstellung eines Soldaten, der seine große Liebe in der Heimat zurücklassen musste, den Vize-Europameistertitel. Die Europacup Siegerin 2017/18 Kerstin Herbek konnte mit ihrem Tanz „Broken Hallelujah" die Brozene mit nach Hause nehmen. Marlene Friesacher schaffte es auf Rang 6 und für Muriel Mora wurde es der zwölfte Platz. In der Disziplin Jugend Show Duo holten sich Marlene Friesacher und Kerstin Herbek bereits zum vierten Mal den Vize-Europameistertitel. Sie tanzten das Thema eines Klavierspielers, der von seinem Klavier inspiriert wurde ein Stück zu komponieren und konnten das Publikum sowie die Jury mit ihrer Darbietung überzeugen. Annabel Götzenauer und Benjamin Skupien, die bereits einmal den dritten Platz bei einer Europameisterschaft erreichten, überzeugten mit ihrer Darstellung von Forrest Gump und wurden dafür mit Bronze belohnt. Die Freestyleformation „First Position" ging mit dem vierten Platz knapp am Podest vorbei. In der Hauptklasse ertanzte Lisa Marie Zapf in der Kategorie Jugend Show Solo Rang sechs und in der Kategorie Show Duo erreichten Valentina Essl und Sabrina Witsch Platz vier.

Fotoquelle: Praxmayer Barbara.

TRAMPOLIN Dutch Open – Überzeugende Auftritte der TGUS – Trampolinspringer – Bronze für Engl mit Teamkollegen Wenger Erfolgreiche Auftritte der TGUS – SportlerInnen beim internationale Dutch Open in Alkmaar (NED): Thomas Engl (TGUS) sicherte sich mit seinem Nationalteamkollegen aus Steyr Daniel Wenger die Bronze-Medaille im Synchronbewerb U21. Engl erkämpfte sich weiters den 10. Platz im Einzelbewerb in dem hochkarätig besetzten Feld mit über 350 Startern aus 16 Nationen. Auch die zwei jungen Sportlerinnen Lea Reichle und Jenny Lechthaler konnten überzeugen. Erst seit Jahresbeginn im österreichischen Nachwuchskader schafften sie es auf einen Finalplatz der Top 8 im Synchronbewerb U12. Auch im Einzelbewerb zeigten die talentierten Nachwuchssportlerinnen ihr Können, Jenny Lechthaler erreichte Platz 13, Lea Reichle Platz 17.

Bild: Links Thomas Engl, rechts Daniel Wenger Fotoquelle: TGUS

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Das kostenlose Bewegungsprogramm ohne Anmeldung von Juni  bis September 2018

Die Teilnahme an den Bewegungseinheiten erfolgt freiwillig und auf eigene Gefahr.

Finanziert von:

In Kooperation mit:

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BodyFIT

Yoga im Park

Fighters Fitness

Yoga im Park

Taekwondo

Body Shape

Pilates

Entspannungstraining in der Natur

Nordic Walking & Gymnastik

Fit für den Alltag

Capoeira & Akrobatik für alle

Zirkeltraining

Qi Gong

Capoeira – Kampftanz aus Brasilien

Rückenfit & Stretching

Konditionsgymnastik

Rücken - Stabilisationstraining

Fitnessgymnastik

Funktionelles Ganzkörpertraining

Body Power

Cardio Workout

Gleichgewicht & Koordination

Yoga

Capoeira – (er)lebe den Rhythmus

Fit mit Selbstverteidigung

Yoga

Flag Football

Faszientraining

BEWEGT IM PARK

Wiese vor Sportmittelschule

Park vor Stadtgemeinde

Wiese vor Sportmittelschule

Park vor Stadtgemeinde

Oberndorf bei Salzburg

Volksgarten (Fitnessparcours)

Preuschenpark

Preuschenpark

Hans-Donnenberg Park

Hans-Donnenberg Park

Volksgarten (Fitnessparcours)

Kurgarten (Mirabell)

Volksgarten (Fitnessparcours)

Glanspitz

Volksgarten (Fitnessparcours)

Glanspitz

Glanspitz

Kurgarten (Mirabell)

Kurgarten (Mirabell)

Volksgarten (Fitnessparcours)

Volksgarten (Fitnessparcours)

Hans-Donnenberg Park

Hans-Donnenberg Park

Preuschenpark

Stölzl Park Maxglan

Stölzl Park Maxglan

Glanspitz

Glanspitz

Kurgarten (Mirabell)

Salzburg Stadt

Aktiv & Gesund UNION Mattsee

SPORTUNION Salzburg

UNION Taekwondo Verein Oberndorf

SPORTUNION Salzburg

Taekwondo UNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

Afro Ritmo Austria

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

Afro Ritmo Austria

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

SPORTUNION Salzburg

Afro Ritmo Austria

Selbstverteidigung Jiu Jitsu Salzburg

SPORTUNION Salzburg

UNION Salzburg Ducks American Football

SPORTUNION Salzburg


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Capoeira – Kampftanz aus Brasilien

Fit mit Selbstverteidigung

Capoeira – Kampftanz aus Brasilien

Spielerisches Koordinationstraining

Spass mit Leichtathletik

Fit in der Natur

Yoga

Rückenfit

Bodyfit

Kort.X - Fitnesstraining

Sommerfit in Faistenau

Pilates

Park Nähe Freiwilliger Feuerwehr

Strasswalchen

Sportplatz Obertrum

Sportplatz Obertrum

Obertrum

Fußballplatz Dienten

Dienten

Freizeitgelände (Wiese vor Beachvolleyballplatz)

Freizeitgelände (alter Spielplatz)

Bischofshofen

Garten Neuen Mittelschule Maishofen

Maishofen

Seenland Schifffahrt Anlegestelle

Seenland Schifffahrt Anlegestelle

Mattsee

Schlosspark (hinter Marktgemeinde)

Tamsweg

Schulsportplatz Neue Sport Mittelschule Faistenau

Parkplatz Seestüberl Hintersee Faistenau

Faistenau

Afro Ritmo Austria

Selbstverteidigung Jiu Jitsu Salzburg

Afro Ritmo Austria

Club Aktiv Gesund Salzburg

Club Aktiv Gesund Salzburg

Club Aktiv Gesund Salzburg

UNION Sportklub Maishofen

Aktiv & Gesund UNION Mattsee

Aktiv & Gesund UNION Mattsee

UNION Kort.X Lungau

UNION Old Men Team Faistenau

UNION Old Men Team Faistenau


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„BEWEGT IM PARK"

Hol dir den Sommerspirit für deine Fitness „Bewegt im Park“ – die erfolgreiche Bewegungsinitiative, finanziert von Sozialversicherung und Sportministerium – startet mit Juni in die dritte Saison.

Eine Erfolgsstory Bereits im vergangenen Jahr wurden unter dem Namen „Bewegt im Park“ kostenlose Bewegungsangebote in Salzburg organisiert. Damit konnten rund 5.500 Personen - Erwachsene wie Kinder, Anfänger wie Fortgeschrittene - erreicht werden. Aufgrund der großen Nachfrage startet „Bewegt im Park“ heuer mit einem noch größeren und vielfältigeren Angebot von insgesamt 40 Kursen. Background „Bewegt im Park“ hat einen politischen Ursprung. Dieser ist zum einen im Nationalen Aktionsplan Bewegung, kurz NAP.b, begründet, der in Ziel 2 „Netzwerkstrukturen aufbauen“ und in Ziel 7 „Gesundheitsorientierte Bewegung durch Sozialversicherungsträger“ fördert und die Vernetzung der Krankenkassen mit dem organisierten Sport im Bereich

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der gesundheitsorientierten Bewegung vorsieht. Zum anderen gibt auch das Rahmengesundheitsziel 8 Anlass und Stoßrichtung für diese gemeinsame Arbeit, indem es „die gesunde und sichere Bewegung im Alltag durch die entsprechende Gestaltung der Lebenswelten“ fördert. Das Kursangebot zum herausnehmen!

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ommer, Sonne, Ferienzeit: Herumsitzen war gestern, jetzt ist Bewegung angesagt! „Bewegt im Park“ bietet kostenlose Bewegungskurse für Interessiert jeden Alters. Von Mattsee bis Tamsweg motivieren professionelle Trainer/innen der Sportdachverbände SPORTUNION, ASKÖ und ASVÖ zu Fitnessgymnastik, Yoga, Pilates, Rückenfit und Co. und geben Tipps, um gesund und fit zu bleiben. „Beturnt“ werden öffentliche Plätze wie Parkanlagen oder Spielplätze, im Wochenzyklus zur gleichen Zeit und bei jedem Wetter. Vorkenntnisse oder Anmeldung sind nicht erforderlich. Einfach kommen und mitmachen!

Nachhaltige Wirkung Wer durch die vielfältigen und abwechslungsreichen Bewegungsangebote Lust auf mehr bekommen hat kann sich ab Herbst gleich bei den Vereinen zu weiteren Kursen anmelden. In der Gruppe mit Gleichgesinnten macht Sport bekanntlich mehr Spaß! Das Kursangebot der SPORTUNION wird von professionellen Trainer/ innen der Vereine Aktiv & Gesund UNION Mattsee, Taekwondo Verein Oberndorf, Kort.X Lungau – Das neuromotorische Fitnesstraining, Taekwondo Union Salzburg, Union Old Men Team Faistenau, Sportklub Maishofen, Salzburg Ducks American Football Club und des Landesverbandes der SPORTUNION Salzburg umgesetzt.

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Fotos: APA


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Sports4Fun

Spaß & Bewegung in den Ferien Auch heuer organisieren die SPORTUNION Salzburg und zahlreiche engagierte Vereine das abwechslungsreiche Feriensportangebot Sports4Fun!

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inder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren können in den Sommerferien an sechs Sports4Fun-Standorten eine breite Palette an Sportarten kennen lernen und sich einen ganzen Vormittag austoben. Professionelle ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen aus Vereinen betreuen die Kinder an den verschiedenen Standorten und sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Mitmachen ist ganz einfach: In der Früh zur Infostelle kommen, eine Teilnehmerkarte direkt vor Ort erwerben (Kosten Tageskarte € 5,00 - € 7,00), sich eine Sportart aussuchen und los geht’s! Mit Ausnahme vom Standort Eugendorf ist keine Voranmeldung notwendig.

SPORTZENTRUM MITTE SALZBURG Sportzentrum Mitte, Ulrike-Gschwandtner-Str. 6, 5020 Salzburg 23.-27. Juli und 30. Juli-3. August 2018 8.00-9.00 Uhr Anmeldung und offener Spiel-/Bewegungsbetrieb 9.00-12.30 Uhr Sportprogramm SPORTUNION LV Salzburg, office@sportunion-sbg.at, 0662/842688

MAISHOFEN Sportanlage, Sportplatzweg 22, 5751 Maishofen 23.-27. Juli 2018, 9.00-12.20 Uhr Sportprogramm USK Maishofen, office@skm.at

HOF BEI SALZBURG Sportzentrum, Sportplatzstr. 15, 5322 Hof bei Salzburg 23.-27. Juli 2018, 9.00-12.00 Uhr Sportprogramm USK Hof, bernhard.lugner@gmx.at, 0664/3889316

FAISTENAU Sportplatz, Stegleitenstr. 20, 5324 Faistenau 6.-10. August 2018, 9.00-12.00 Uhr Sportprogramm Gesunde Gemeinde & Old Men Team Faistenau, info@oldmenteam.at, 0664/5027032

EUGENDORF Sportzentrum Eugendorf, Hammermühlstraße 7, 5301 Eugendorf 20.-22. August 2018 (Mo-Mi), 9.00-12.30 Uhr Sportprogramm Union Sportclub Eugendorf & Marktgemeinde Eugendorf, www.eugendorf.at

OBERNDORF Hauptschulgelände, Joseph-Mohr-Str. 8, 5110 Oberndorf 27.-31. August 2018, 9.00-12.30 Uhr Sportprogramm SPORTUNION Bezirk Flachgau & Stadtgemeinde Oberndorf, 06272/7601

Kontakt: Mag. a Martina Braun martina.braun@sportunion-sbg.at Tel. 0662/84 26 88-15

Weitere Infos erhalten Sie bei der Projektleiterin Mag.a Martina Braun oder unter www.sportunion-sbg.at.

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Dein Sommer in Salzburg Live im Park 2018

Bei „Live im Park“ erwartet die SalzburgerInnen von Mai bis September ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten, Filmen, Workshops, Lesungen und Sportangeboten.

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it „Live im Park“ möchte das Jugendbüro der Stadt Salzburg den öffentlichen Raum für alle Menschen und Generationen attraktiv machen. Sport und Bewegung dürfen bei einer solchen Aktion natürlich nicht fehlen. „Bewegung ist wichtig für eine gesunde Entwicklung und sorgt für den nötigen Ausgleich im oftmals hektischen Alltag. Als begeisterte Sportlerin freut es mich daher ganz besonders, dass wir durch die tolle Zusammenarbeit mit der SPORTUNION und engagierten Vereinen ein so abwechslungsreiches Sportprogramm für Groß und Klein auf die Beine stellen konnten“, so die 30jährige ausgebildete Sozialarbeiterin Veronika Horn, die seit einem Jahr die Jugendbeauftragte der Stadt ist.

Fotos: wildbild

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Die Veranstaltungsreihe der Stadt Salzburg findet heuer an insgesamt acht Locations statt: • Live im Park Warm-Up im LEPI: 24. Mai 2018 • Dr.-Hans-Lechner-Park: 22.-24. Juni 2018 • Glanspitz: 6.-8. Juli • Volksgarten: 25.-29. Juli 2018 | 1.-5. August 2018 | 8.-12. August 2018 • Baron-Schwarz-Park: 17.-19. August 2018 • Lehener Park: 24.-26. August 2018 • Kurgarten Mirabell: 31. August-2. September 2018 • Salzachsee: 8. September 2018 Die SPORTUNION Salzburg sorgt als Kooperationspartner mit elf Vereinen für das sportliche Rahmenprogramm. BesucherInnen können kostenlos an rund 30 Workshops und offenen Trainings teilnehmen und so neue Sportarten ausprobieren. • American Football | Flag Football - Salzburg Ducks • Basketball - BBU Salzburg • Capoeira – Abadá Capoeira • HEMA Historische Europäische Kampfkunst – INDES Salzburg • Hockey - Dameneishockeyclub Salzburg Eagles • Kanupolo – Verein Kanupolo Salzburg • Longboard – Rollbrett • Parkour - ONEMOVE - Modern Sports and Lifestyle • Slackline – Slackline Salzburg • Tanz – Dance Base Alles unter: www.liveimpark.at • Tischfußball – Heavy Rotation

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Der Streusalz - PLAYDAY 2018

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ugendliche aufgepasst! Auch im Sportzentrum Mitte ist im Sommer einiges los.

Der Streusalz – PLAYDAY geht in die nächste Runde und bietet Jugendlichen aus der Stadt nicht nur eine sinnvolle Freizeitgestaltung sondern auch eine optimale Möglichkeit sich an verschiedenen Sportarten zu versuchen.

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Seit 12. Mai 2018 werden jeden Samstag von 18:00-20:00 Uhr die Freiflächen des Sportzentrum Mitte geöffnet. Sportbegeisterte können sich bei Sportarten wie Basketball, Fußball, Freerunning, Hockey und Beachvolleyball auspowern.

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Eintritt frei!

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Kontakt: Michael Steinlechner streusalz@sportunion-sbg.at

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SPORT für ALLE

Austausch und Kompetenzerweiterung auf unterschiedlichen Ebenen Neben ihren Kernaufgaben sind Sportvereine und Sportverbände in zunehmendem Maße an der Lösung sozialer Problemstellungen beteiligt. Das Engagement reicht dabei von der Gesundheitsförderung über Bildungsthemen bis hin zu Fragen der sozialen Integration und Inklusion.

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us diesem „außersportlichen Engagement“ ergeben sich für den Sport Chancen und Potenziale, aber auch Herausforderungen und Grenzen für MitarbeiterInnen, ehrenamtliche VereinsvertreterInnen und Sportorganisationen. Um Personen, die in diesem Bereich tätig sind, zu unterstützen wurden im April über das Projekt „Sport für alle“ ein Workshop für LandesverbandsmitarbeiterInnen und ein Praxisworkshop für TrainerInnen und SozialarbeiterInnen umgesetzt.

den Charakter der Kinder und Jugendlichen und können zu herausfordernden Situationen führen. Ein gezielter Einsatz von Bewegung und Sport kann dabei helfen, soziale Kompetenzen aufzubauen und Regelbewusstsein, Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit zu fördern. Bei dem Praxisworkshop „Sport verbindet“, an dem TrainerInnen und BetreuerInnen aus dem Jugendbereich teilnahmen, wurden die Themen Förderung von Sozialkompetenz, Integration im und durch Sport sowie Gewaltprävention in

Vereinsebene: Praxisworkshop Sport verbindet Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verläuft nicht immer reibungslos. Unterschiedliche Wertevorstellungen, Umgangsformen und die elterliche Prägung beeinflussen

Theorie und Praxis behandelt. Die WorkshopteilnehmerInnen erhielten wertvolle theoretischen Inputs und ein nützliches Werkzeug, um mit herausfordernden Situationen besser umgehen zu können. So gab das Referententeam Tipps

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und Tricks für den Umgang mit (verhaltenskreativen) Kindern und Jugendlichen und ging den Fragen nach wie Gewaltprävention und Raufspiele zusammenpassen und was ein Team braucht um teamfähig zu sein.


UNION Thema Verbandsebene: MitarbeiterInnenWorkshop Am 24. April 2018 folgten 13 SPORTUNION-MitarbeiterInnen aus sieben Landesverbänden und der Bundesorganisation sowie ein Vereinsvertreter der Einladung und kamen zum Workshop „Soziale Verantwortung als Chance“ in Salzburg zusammen. Als Einstieg und Grundlage präsentierte Mag. Marcel Weigl, MA (RFA - Racketlon Federation Austria City) seine Erfahrungen, die er als engagierter Vereinsvertreter im Zuge seines Integrationsprojektes machen konnte. Angeleitet von Prof. (FH) Dr. Dirk Steinbach wurden im Anschluss Themenschwerpunkte am Beispiel der Projekte „SPORT VEREIN(T) und „Sport für alle“ vorgestellt, erarbeitet und diskutiert. Die TeilnehmerInnen setzten sich intensiv mit inhaltlichen, strukturellen und strategischen Themenfeldern der „Sozialen Verantwortung“ auseinander: Ist es Aufgabe des organisierten Sports soziale Verantwortung zu übernehmen? Welche Argumente sprechen dafür sich als Verein sozial zu engagieren? Wie können Sportvereine neue Mitglieder aus der Zielgruppe „sozial benachteiligter Menschen“ gewinnen? Welche Herausforderungen und konkreten Handlungsfelder ergeben sich dabei? Der produktive Austausch unter den Workshop-TeilnehmerInnen zu den Fragestellungen erwies sich als ein besonders wichtiges Mittel für eine gegenseitige und konstruktive Unterstützung. Wissen, Kompetenzen und Ressourcen von SPORTUNIONMitarbeiterInnen, die mit Projekten zur sozialen Integration und Inklusion befasst sind, sollen daher auch in Zukunft bestmöglich gebündelt und genutzt werden. Die Ergebnisse dieses Workshops

fließen in den Leitfaden ein, der im Zuge des Projekts „Sport für alle“ vom Landesverband Salzburg in Kooperation mit der Bundesorganisation erarbeitet wird. Kurze kompakte Inputs zur Thematik sollen sensibilisieren und informieren und engagierten Vereinen neue Impulse geben sowie dabei helfen, Ideen erfolgreich umzusetzen. Der Leitfaden soll nach seiner Fertigstellung noch in diesem Jahr den MitarbeiterInnen der Landesverbände als Unterlage zur Verfügung gestellt werden, um sozial engagierte Vereine noch besser unterstützen und beraten zu können.

Kontakt: Mag. a Martina Braun martina.braun@sportunion-sbg.at Tel. 0662/84 26 88-15

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TRUMER TRI TEAM

Unser Triathlon Nachwuchs ist voll motiviert Das TrumerTriTeam wurde 2010 gegründet, in diesem Jahr wurde auch der erste Obertrumer-Triathlon ausgetragen. 2013 hatte das TrumerTriTeam bereits 250 Mitglieder, der Nachwuchs ist mit Begeisterung dabei und eine sehr wichtige Quelle für die Zukunft des Sports. Die UNIONnews hat dem TrumerTriTeam einige Fragen zur Entwicklung des Sportes im Allgemeinen gestellt Habt ihr das Gefühl, dass Triathlon in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt hat? Der Triathlon befindet sich bestimmt im Aufschwung und wird immer beliebter. Man kann schon fast behaupten Triathlon hat sich zum Breitensport entwickelt. Ich (Benjamin Parth, 31 J.) kann mich noch sehr gut erinnern als ich als Kind in ORF Sport+ die „wilden Ironmänner“ in Klagenfurt bewundert habe. Damals waren es eine Hand voll Verrückte. Heute gibt es an fast jeder Ecke einen Triathlon und auch die Zuschauer werden immer mehr. Leider treten wir gerade im Nachwuchsbereich gegen starke, klassische Sportarten wie Fußball an. Das macht es oft nicht leicht einen starken Nachwuchs zu holen, da auch in den Köpfen der Eltern oft noch das klassische Bild des „Ironman“, der verbissen und am Ende seiner Kräfte über die Ziellinie wackelt, sehr verankert ist. Zu Unrecht finden wir, gerade bei den Kleinsten wird sehr viel Wert auf ein altersgerechtes Training gelegt, eine „Spezialisierung“ auf Triathlon erfolgt wenn dann erst im Jugend Bereich. Grundsätzlich sind wir aber auf einem guten Weg, auch wenn wir uns mehr Unterstützung seitens öffentlicher Institutionen, gerade im Hinblick auf Schwimmbahnen wünschen würden. „Am liebsten gehe ich zum Training weil wir da viele Spiele machen“.

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„Ich freue mich auf die Vereinsmeisterschaft“. Ist im Trumer Seenland vielleicht sogar der Obertrumer Triathlon ein bisschen dafür verantwortlich? Das TrumerTriTeam bzw. der Trumer Triathlon haben mittlerweile ein sehr großes Einzugsgebiet. In den letzten Jahren sind auch noch weitere Vereine in der Region dazugekommen (zB. Triathlon Mattigtal). Das Seenland bietet natürlich beste Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten, der Trumer Triathlon macht den Sport greifbar. Ob das alles für den Triathlon Boom verantwortlich ist lässt sich schwer sagen – es wäre wünschenswert.

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Welchen Stellenwert hat der Trumer-Triathlon als Veranstaltung im TrumerTriTeam? Der Trumer-Triathlon ist quasi UNSER Triathlon. Sehr viele Mitglieder arbeiten tatkräftig bei diesem Event mit. Das TrumerTriTeam ist ja mehr oder weniger auf Grund des Trumer Triathlons entstanden, weshalb wir sehr stark verwurzelt sind. War die Veranstaltung ausschlaggebend für die Gründung des TrumerTriTeams? Sie war sicherlich stark förderlich für diese Entscheidung. Wie viele Kinder trainieren beim TrumerTriTeam? Wir freuen uns über 97 aktive Kinder.

„Die großen Triathleten sehen so schnell aus“.

Warum sind die Kids beim Verein beziehungsweise was bringt die Kinder zum Triathlon?

Eine Motivation ist sicher auch, dass alle Kinder sowieso Laufen und Radfahren und es eine gute Alternative zu Fußball, Tennis und Turnen ist.

Die Kids sind großteils von sich aus dabei. Zu uns kommen die meisten Kinder über Mundpropaganda untereinander. Der Trumer-Triathlon ist kein Grund für die Kids dabei zu sein. Die meisten haben noch keine Wettkämpfe gemacht und sind auch nicht sicher ob sie das wollen (bei den Kleinen). Auch bei den Größeren glaube ich nicht, dass der Wettbewerb die Motivation ist. Die meisten sollen von ihren Eltern aus irgendetwas Sportliches machen. Da der Verein im Ort ist, die Freunde dabei sind und das „Radfahren auch lustig ist“ gehen sie halt.

Triathlon Veranstaltungen scheinen aus dem Boden zu sprießen, wie hat sich der Triathlon in Salzburg die letzten Jahre im Allgemeinen entwickelt und wodurch kann man sich das erklären? Der Trend geht ganz stark Richtung Fitness / Sport / Ernährung. Ich denke auf dieser „Sportwelle“ schwimmt auch der Triathlon gut mit. Unsere Region bietet natürlich beste Voraussetzungen für diesen Sport, auch wenn wir uns mehr Schwimmbäder wünschen würden.

„Seit der Gründung unseres Vereins war und ist es uns immer wichtig, dass keiner glauben muss "Ich bin nicht gut genug für diesen Verein" und sich alle bei uns wohl fühlen. Mit dieser Philosophie wuchsen wir schnell zu einem der größten Triathlonvereine in Österreich, und so können wir für alle Leistungsniveaus und Interessen etwas bieten. Besonders stolz sind wir auch dank unserer Trainer auf den Nachwuchs.“ Andreas Wallner, Obmann TrumerTriTeam

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SPORTZENTRUM MITTE

Ein Rückblick auf zehn Jahre in der Heimat des SPORTUNION Landesverbandes und vieler seiner Stadtvereine.

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uf mehr als 2.000 Quadratmetern in den Sporträumen des Hallengebäudes sporteln seit Oktober 2008 über 240.000 SalzburgerInnen: Vereinsmitglieder, SchülerInnen und SportlerInnen des Salzburger Behindertensportverbandes bzw. der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Dabei gibt es neben „sportartenspezifischen“ Hallen wie etwa der Geräteturn-, Judo-, Tischtennishalle oder dem Fitnessraum auch die Hallen, in welchen verschiedene Sportarten angeboten werden können. Von Aerobic und Akrobatik über Basketball und Boxen, Capoeira und Karate bis hin zu Rhönrad, Rollstuhltanzen und Zumba gibt es hier alles und so ist für Jedermann/-frau das richtige Angebot dabei. Hinzu kommen noch die Freianlagen der Betriebsgemeinschaft Sportzentrum Salzburg Mitte, deren Vorstand aus Funktionären des SPORTUNION Landesverbandes und des SAK 1914 besteht: Ein Natur-, ein Kunstrasenfeld (dessen Sanierung im Mai fertiggestellt werden konnte), zwei Beachvolleyballfelder, ein Hartplatz, eine Laufbahn und eine Weitsprunganlage stehen dem SAK 1914 und den Schulen der Akademiestraße seit 2004 zur Verfügung. Seit vergangenen Herbst kann auch das zweite Naturrasenfeld genutzt werden. Seit der Fertigstellung des „Bauteils III“ im November 2012, bei dem ein weiterer Kunstrasenplatz, eine Rundlaufbahn, Weitsprunggruben und eine Kugelstoßanlage dazukamen, werden den UNION-Beachvolleyball- und Fußballvereinen, den Salzburg Ducks und den Schulen UNIONNEWS

der Josef-Preis-Allee ausgezeichnete Trainingsbedingungen geboten. Parallel zur Eröffnung des Hallengebäudes bekam auch der SAK 1914 mit der Tribüne und dem Hauptspielfeld eine neue Heimstätte. Zu einem ausgeglichenen Budget und einer guten Auslastung tragen auch zahlreiche Veranstaltungen bei: u.a. fanden Österr. und Landesmeisterschaften Showdance, Trampolin, Rhönrad, Kunstturnen, TischtennisBundesliga-Spiele/meisterschaften, Capoeira-Europameisterschaften, Basketball-Landesliga-Spiele, Ausbildungen der SPORTUNION

Akademie, Jugendevents wie Sports4Fun, Lazy Sunday Afternoon, Streusalz Tischtenniscup und Playday, Tischtennis-Gehörlosen-Staatsmeisterschaft, Rollstuhlbasketball-Turniere, Sportphysiokongress der Universität Salzburg, Streetballtour, Mozart Trophy, zahlreiche Workshops, Lehrgänge und Trainingslager in den letzten zehn Jahren im Sportzentrum Mitte statt.

Kontakt: Regina Hable, Geschäftsführerin regina.hable@sportzentrummitte.at Tel. 0660/518 22 04

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Lomi Lomi Nui Massage

für die Königin/den König in Dir Lomi heisst „drücken, kneten, reiben“ sowie „arbeiten am Innen und Außen“, Nui bedeutet „einzigartig, wichtig, groß“. Lomi Lomi Nui ist eine traditionelle hawaiianische Massage, die nicht nur den Körper sondern auch die Seele behandelt.

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ine Lomi-Massage dient nicht nur der Entspannung, sondern ihrem Anspruch nach auch der körperlichen, seelischen und geistigen Reinigung. Die Auffassung von Gesundheit und Krankheit bezüglich der Lomi-Lomi Nui Massage ähnelt der Traditionellen Chinesischen Medizin: In einem gesunden Körper fließt die Energie (mana), Blockaden verursachen Krankheiten bzw. können sich als körperliche Verspannungen manifestieren. Die Massage soll diese Blockaden auf körperlicher und seelischer Ebene lösen und die Harmonie von Körper, Geist und Seele wiederherstellen. Diese Massage dauert gewöhnlich rund ein bis zwei Stunden. Es wird viel Öl verwendet, ursprünglich von der Kukui-Nuss. Man arbeitet nicht nur mit den Händen, sondern mit dem gesamten Unterarm einschließlich der Ellenbogen. Die Bewegungen sind grundsätzlich fließend und leicht schaukelnd, wobei die „echte" Behandlung von hawaiischer Musik und Gesängen begleitet wird, zu denen sich im Rhythmus rund um den Massagetisch bewegt wird. Die Massage kann in ihrer Stärke variieren, auch innerhalb einer Behandlung. So kann sie sehr sanft und beruhigend sein, aber auch fordernd, in den Schmerz gehend, um tiefliegende Spannungen aufzulösen. Die Behandlung beginnt mit dem Rücken, der nach schamanischer

Sichtweise der Ort der Vergangenheit ist. Im Anschluss wird der vordere Teil des Körpers bearbeitet, wobei der Bauch als Ort der Gefühle und der Erinnerungen gilt. Dem spirituellen Hintergrund entsprechend, wird vor und nach der Lomi-Massage ein Gebet gesprochen. Bericht eines Klienten: „Irgendwann ließ ich mich fallen und verlor das Gefühl für Zeit und Raum. Nach und nach lösten sich meine angestauten Blockaden und ich muss sagen, dass ich mich erleichtert fühlte.“ Bericht eines Klienten: „Nach einer Lomi Massage bei Dir fühle ich mich wie neu geboren.“

Gewinnspiel Wir verlosen eine Massage inkl. einer hochwertigen Ölmischung bestehend aus Mandelöl, Kukui- Nuss, Kokosfett, Macadamianussöl und Erdnussöl, oder aus Sonnenblumenöl, Lavendel und Vanilleextrakt, oder einem Erfrischungsöl mit echtem Grapefruitöl. Senden Sie das Kennwort „Massage" per Mail an office@sportunion-sbg.at und nehmen Sie an der Verlosung teil.

Terminvereinbarung Elisabeth Bernsteiner Dipl. Mentaltrainer, Humanenergetiker, Lomi Masseur

Wunderwerk Heilzentrum Untersberg, Sallwastlweg 1, 5082 Grödig www.wunderwerk.be Tel. 0699 / 12 11 99 94

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SPORT & Gesundheit

Massage und Faszientraining Blackroll & Co

Massage ist einer der ältesten, wenn nicht sogar die älteste Therapieform. Das Wort Massage stammt vom arabischen Wort Mass ab, das mit Kneten oder Drücken übersetzt werden kann. In der klassischen Massagetherapie kommen Streichung, Knetungen, Friktionen, schüttelnde Griffe und Vibrationen zum Einsatz.

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s gibt unterschiedlichste Massagearten (Segmentmassage, Bindegewebsmassage, Sportmassage, Triggerpunktmassage, Akkupunkturmassage). Es geht nicht um irgendeine Massage, sondern um die richtige Massage! Je nach Beschwerdebild oder Indikation wendet der Therapeut oder Masseur die jeweilige Technik an.

Aber was sind Faszien und was versteht man unter einem Faszientraining?

Zusammenfassung der therapeutischen Wirkungen • • • • • • • • • • •

Steigerung der örtlichen Durchblutung Entstauung im Venen- und Lymphbereich Steigerung der Stoffwechselvorgänge Verbesserung der Permeabilität Regulierung des Gefäß- und Muskeltonus Entmüdung der Muskulatur Verbesserung von Tugor und Trophik Schmerzauflösung Lösung von Narben und Gewebsverklebungen Psychische Entspannung Stimulation des Immunsystems

Faszien – Der universelle Baustoff Faszien durchziehen den Körper als universeller Baustoff. Biologisch gesehen haben sie viele Erscheinungsformen und Funktionen, anatomisch teilen sie den Körper in verschiedene Lagen und unterschiedliche Ebenen. Speziell die Faszien des Bewegungsapparates bilden nach neuen Erkenntnissen ein durchgängiges Netzwerk, das über lange Ketten Körperteile und Extremitäten miteinander verbindet und mechanischen Kräften unterliegt. Es werden aber auch Nervenimpulse und Reize innerhalb dieses Netzwerkes weitergegeben, sodass Verletzungen, Vernarbungen oder Veränderungen im Körper sich über die faszialen Verbindungen auf andere Organe und Körperebenen auswirken können.

Im Laufe der Zeit gibt es immer wieder neue Erkenntnisse im Bereich Sport und Therapie. Neue Konzepte entstehen – so wie seit einigen Jahren das sogenannte Faszientraining in aller Munde ist. An Faszientraining oder Faszienbehandlungen kommen Fitnessinteressierte oder Patienten heutzutage nicht mehr vorbei. UNIONNEWS

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Die Grundfunktionen der Faszien Faszien haben im Körper so viele Funktionen, dass man sie auf verschiedenen anatomischen, funktionellen und physiologischen Ebenen beschreiben muss. Aber sie haben auch Gemeinsamkeiten, die mit je unterschiedlichem Schwerpunkt oder gemischt in allen Bindegewebsarten vorkommen. Eine grobe Einteilung unterscheidet vier Funktionsgruppen, die je nach Organ und Körperstelle anders zum Tragen kommen. Loses Bindegewebe im Bauchraum stützt und polstert zum Beispiel Organe wie Darm, Leber und Milz ab, unter der Haut grenzt es Lederhaut von der Muskelschicht ab und enthält Versorgungsgefäße, zahllose Sensoren und Blutgefäße. In Gelenken und am Übergang zu den Muskeln sitzen wichtige Bewegungssensoren in faszialem Gewebe wie Kapseln und Sehnen; die muskulären Faszien im Bewegungsapparat haben vielfältige andere Funktionen, die unter »Bewegen« zusammengefasst werden. Speziell die Blackroll oder andere Faszienrollen (Pilatesrolle) sind in den letzten Jahren nicht nur im Leistungssport zum Einsatz gekommen.

Tensegrity-Modell: Der menschliche Körper ähnelt einem solchen Spannungsnetzwerk aus Zugelementen, den Faszien, und stabilen Stäben, den Knochen.

Neueste Studien haben zusammenfassend folgendes ergeben: Outcomes: - Verbesserte, kurzfristige Flexibilität in Hüft-, Knie- und Sprunggelenk ohne negative Einflüsse auf Leistung. Am besten in Kombination mit Dehnübungen im Warm-Up oder Cool-Down - Muskelerholung steigt an; Muskel schmerz (20-30 min nach Belastung) lässt nach - Muskelleistung ohne Veränderung

Fragen: - Langzeiteffekt? - Physiologische Mechanismen in Bezug auf Beweglichkeit und Muskulatur? - Optimale Anwendung in Bezug auf Zeit, Kadenz und Druck? Folgen: - Keine wissenschaftliche Evidenz über optimale Anwendung - Aber: positive Effekte (wenn auch kurzfristig) - Aus Fitness, Sport- und Physiowelt nicht mehr wegzudenken!

Keep on rolling und alles wird gut? Durch Training und Übungen mit der Blackroll oder anderen Faszienrollen aus Schaumstoff soll eine Reihe von Muskeln angesprochen und das Bindegewebe stimuliert werden. Viele Menschen schwören auf die „Rolle“, die nicht ganz so neu ist, wie es scheint. Doch wie sieht es mit einer wissenschaftlichen Basis aus?

In diesem Sinne KEEP ON ROLLING!

Kontakt Andreas Mitterfellner physiotherapie, training, coaching Unionlab, Ulrike-Gschwandtner-Strasse 6, A-5020 salzburg office@andreasmitterfellner.at www.andreasmitterfellner.at Tel. 0676 / 95 600 66

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SPORT & Gesundheit

TRAINING

Weil weniger oft mehr ist

Sport ist gesund, kann aber auch krank machen. Sportmediziner Florian Müller zum Thema Übertraining und wie man am besten damit umgeht.

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och eine Kurve, noch ein Sprint, ein paar Übungen noch: Wer sich im Training nicht schindet, wird es im Wettkampf nicht weit bringen. Die Körper von Sportlern sind Stress gewohnt, doch sie brauchen auch genügend Zeit zur Regeneration. Sonst können ein Leistungsabfall, erhöhter Puls, Müdigkeit und Gereiztheit das Ergebnis sein und der Bewegungsapparat sogar Schaden nehmen. „Gerade bei Läufern im Alter zwischen 16 und 30 Jahren ist Übertraining ein weit verbreiteter Fehler“, sagt Sportmediziner Dr. Florian Müller, früher selbst Staatsmeister in der Drei mal 1000-Meter Staffel für die SPORTUNION Salzburg, erfolgreicher Cross-Läufer und Ärzteskiweltmeister. Heute behandelt er als Facharzt für Orthopädie und Traumatologie in einer Gemeinschaftspraxis mit drei anderen Medizinern viele Sportler. Mit im Team sind auch langjährige Betreuer von ÖSV- und ÖFB-Mannschaften. Zunächst seien bei einem Übertraining Muskeln und Herz-Kreislaufsystem überlastet, erzählt Müller. „Problematisch wird es, wenn man dann nicht auf die Warnsignale des Körpers hört sondern einfach weitermacht – weil es die Trainer oder der Ehrgeiz so wollen.“ Vor kurzem kam einer der besten Nachwuchs-Langstreckenläufer in seine neue Praxis in der Alpenstraße und klagte über Schmerzen, seit Wochen. Eine sofortige Magnetresonanz-Untersuchung, auf die man normalerweise lange warten müsste, zeigte einen Ermüdungsbruch des Fersenbeins. Zu viel Training hatte einen Haarriss im Knochen verursacht. „Ich schaue dann, dass

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ich in Absprache mit dem Trainer einen Mittelweg finde, damit der Sportler gesund werden und seine Saison retten kann.“ In diesem Fall nahmen Aquajogging und Radfahren den schädlichen Reiz vom Bein und ermöglichten eine rasche Erholung. „Wichtig ist es, die Ursache des Problems zu finden“, sagt Müller. „Auch eine Achsenfehlstellung kann zum Beispiel Stress im Bein auslösen, dann helfen oft neue Schuhe oder Einlagen. Jedenfalls braucht es die richtige Strategie.“ Mehr als die Hälfte seiner Arbeit bestehe darin, gemeinsam mit den Patienten Konzepte für ihre Heilung zu erarbeiten, da diese auch selbst dafür Verantwortung übernehmen müssten:

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„Das ist enorm wichtig. Von oben herab einseitig Dinge zu verordnen, das war einmal. Man muss auf Augenhöhe sprechen und Vertrauen aufbauen.“ In einem anderen Fall erlitt der Schwimmer Demir Muhamedbegovic kurz vor einem Trainingslager einen knöchernen Ausriss der Strecksehne des Fingers: Mit einer Spezialschiene und klaren Vorgaben konnte er dennoch trainieren. Im normalen Krankenhaus wären ihm wohl sechs Wochen Pause verordnet worden. Als Facharzt im Salzburger Unfallkrankenhaus und in der Ausbildung im KH Oberndorf spezialisierte sich


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Gemeinschaftspraxis Sportmed Plus

Müller auf Handchirurgie und Endoprothetik der Hüfte und des Knies sowie die konservative Therapie von Sportverletzungen. Alternative Behandlungsmethoden – wie mit Stoßwellen oder Manueller Therapie– würden oft gute Ergebnisse erzielen. „Man darf den Leuten aber trotzdem keine Wunderdinge versprechen. Die wichtigste Zutat für Heilung ist oft Zeit. Das hören viele Trainer und Sportler nicht gerne.“ Ein gebrochenes Handgelenk etwa brauche einfach fünf Wochen Zeit um zu heilen: „Daran können auch Spritzen oder eine spezielle Ernährung nichts ändern.“

Fünf Mediziner und ein Physiotherapeut bilden das interdisziplinäre Team: Experten für Hand- und Kniechirurgie, Endoprothetik und konservative Therapie. Zu den Kunden zählen das ÖSV-Herren und Damen Nationalteam, ÖFB-Nachwuchsspieler oder der Salzburger Schwimmverband NVSVS). Bernd Hiller war früher selbst Fußballer, Philipp del Fabro Leichtathlet und Skifahrer. Micha Kucharczyk leitet das UNION LAB Salzburg. Physiotherapeut Martin Hettegger ist Reha- und Individualtrainer von Red Bull Salzburg und leitet die Physiotherapie Akademie des Klubs, Josef Schauer war lange der Teamarzt. Nähere Infos unter www.sportmed-plus.com.

Verschiedene Studien zeigen, dass im Leistungssport zumindest ein Drittel der Athleten Symptome eines Übertrainings zeigen. Allerdings kennen Leistungssportler ihren Körper in der Regel sehr gut und haben oft guten Zugang zu professioneller medizinischer Betreuung. Bei Hobby-Athleten ist das oft anders. Deshalb sollten sie auch besser aufpassen und auf ihren Körper hören. Bei ersten Symptomen von Überbelastung, wie Gelenksschmerzen, helfen bereits Hausmittel. Ein Topfenwickel. Das Auflegen von Eis oder das Einbandagieren zum Verhindern einer Schwellung. Eine ausgewogene Ernährung, viel Schlaf und viel Flüssigkeit – und ausreichend Pause. „Weniger ist oft mehr“, sagt Müller. „Erfolg im Sport ist am Ende nicht immer das Wichtigste. Ich würde sagen, die Gesundheit sollte auf lange Sicht Vorrang haben.“

Kontakt Dr. Florian Müller / Sportmed plus Alpenstraße 95-97, 5020 Salzburg E-Mail: info@sportmed-plus.com www.sportmed-plus.com Tel. 0664 / 85 27 913 Termin nach Vereinbarung

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Die SPORTUNION

Landeskonferenz 2018

Die Landeskonferenz 2018 war ein voller Erfolg. Die Moderation übernahm diesmal die neue Präsidentin Michaela Eva Bartel gemeinsam mit Marc Zimmermann. Das charmante Duo brachte die Pflichtpunkte der Konferenz kurz und knackig über die Bühne.

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ie Landeskonferenz bietet wie jedes Jahr eine Möglichkeit für die Vereine, welche unter dem Schutz des Dachverbandes SPORTUNION stehen, Erfahrungen auszutauschen und Informationen zu erhalten. Wie auch die Jahre zuvor, wurde über die Projekte, welche in diesem Jahr stattgefunden haben und die Finanzlage des letzten Jahres, berichtet.

Im Rahmen der Landeskonferenz 2018 wurden zwei silberne und zwei goldene Ehrenzeichen vergeben. Die silbernen Ehrenzeichen erhielten für besondere Dienste im Verein Obfrau Rosa Struber und Obfrau Stellvertreterin Elisabeth Steininger der Fit-UNION lebendiges Köstendorf. Die Beiden sind unter anderem Gründungsmitglieder des Vereins.

Herr Bruno Wintersteller bekam das goldene Ehrenzeichen aufgrund seiner Funktion als Obmann und Trainer der Aikido UNION Salzburg, welche er bereits 33 Jahre ausübt. Herr Gerhard Ledl, Obmann des Reitclub Burghauser und seit 29 Jahren in seiner Funktion tätig, erhielt für sein Engagement ebenso das goldene Ehrenzeichen. Die SPORTUNION Salzburg freut sich sehr über den gelungenen Ablauf!

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Die SPORTUNION

Nachwuchsförderpreis Philip Pertl gewinnt den SPORTUNION Nachwuchsförderpreis 2018 m Rahmen der Landeskonferenz 2018 fand unter anderem die Nachwuchsförderpreisverleihung statt. Wie jedes Jahr ist die Verleihung des Nachwuchsförderpreises das Highlight der Veranstaltung. Mit dem Nachwuchsförderpreis werden Vereine ausgezeichnet, die mit ihrer intensiven Nachwuchsarbeit junge Talente auf ihrem Weg an die Spitze unterstützen. Mit großer Spannung wurde die Verkündung der diesjährigen Gewinner erwartet. Insgesamt reichten heuer 23 junge Sportler und Teams aus 15 verschiedenen Sportarten ein. Philip Pertl (Triathlon, TriTeam- Hallein) ist der Gewinner des Nachwuchsförderpreises 2018. Der Teampreis ging an das junge U16 Hockey-Team des Vereins DSGLiefering. Den zweiten Platz erreichte Lukas Neumayer (Tennis, UTC Sparkasse Radstadt). Für Überraschung sorgten die beiden erfolgreichen Sportlerinnen Ingeborg Grünwald (Leichtathletik, USLA) und Melanie Niederdorfer (Ski Alpin, TSU St. Veit), die ex aequo den dritten Platz belegten. Der Sieg ist mit einem Preisgeld in der Höhe von € 2.000,00 dotiert. Für die 2. und

3. Platzierten gab es Schecks im Wert von € 1.500,00 bzw. € 1.000,00. Zusätzlich wurden sechs Anerkennungspreise (im Wert von jeweils € 500,00) an die weiteren Nominierten vergeben. LAbg. Michaela Bartel, Präsidentin der SPORTUNION Salzburg gratulierte allen Preisträgern. Der Nachwuchsförderpreis wurde heuer zum 9. Mal vergeben und erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit.

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Nachwuchsförderpreis Einzelsportler 1. Platz 2. Platz 3. Platz 3. Platz

Name:

Sporart:

Verein:

Philip Pertl Lukas Neumayer Ingeborg Grünwald Melanie Niederdorfer

Triathlon Tennis Leichtathletik Ski Alpin

Tri-Team Hallein UTC Sparkasse Radstadt USLA TSU St. Veit

Anerkennungspreise: (in alphabethischer Reihenfolge) Binay Karki Luca Karl Malena Kernacs Philipp Lackner Lukas Reim Marina Vukovic

Taekwondo Schwimmen Rhönradturnen Ski Alpin Rudern Karate

Taekwondo Oberndorf SU Generali Salzburg TGUS USC Flachau Salzburger Ruderclub Möve Union Karate LZ Pinzgau

Nachwuchsförderpreis Team 1. Platz

U16 Team

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Hockey

DSG Liefering

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VEREIN im Fokus

Datenschutz zum Frühjahrsputz

Datenschutzgrundverordnung trifft auch Vereine Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die mit 25. Mai 2018 in Kraft trat, betrifft neben der Wirtschaft auch alle Sportvereine und -verbände in vollem Ausmaß und stellt diese vor gewisse Herausforderungen. Die BSO hat deswegen, auch auf Initiative der SPORTUNION, Informationen und Musterformulare erstellt, die unseren Vereinen in der Vorbereitung und Umsetzung der Datenschutzregelungen helfen sollen. Was ist die DSGVO

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ie DSGVO ist nun eine im gesamten Unionsgebiet geltende EU-Verordnung, die gewisse Verschärfungen mit sich bringt und die verantwortlichen Personen und Organisationen stärker in Verantwortung nimmt und zu transparenterer und nachvollziehbarerer Dokumentation der erhobenen Daten verpflichtet. Es wird in Österreich durch das Datenschutzanpassungsgesetz 2018 umgesetzt. Der Grundsatz ist Datenminimierung, also nur jene Daten zu erheben, die zu einem berechtigten Zweck auch benötigt werden und diese sobald wie möglich auch wieder zu löschen. Für alle, die Daten erheben und verarbeiten, bedeutet dies, sich intensiv mit dem eigenen Tun und den eigenen Arbeitsprozessen auseinanderzusetzen und diese ggf. zu adaptieren. Denn es gibt keine allgemein gültigen Vorlagen, die ohne Zutun einfach implementiert werden können. Die SPORTUNION bietet über die SPORTUNION Akademie auch Workshops als Service für ihre Mitglieder an. Die Vortragenden gehen dabei insbesondere auf DatenschutzHerausforderungen in der Vereinspraxis ein: http://www.sportunion-akademie.at. Als Grundinformation für unsere Vereine soll untenstehende Checkliste der BSO zur Umsetzung der

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DSGVO dienen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bso.or.at/datenschutz. Haftungsausschluss: Die Rechtsauskünfte dienen ausschließlich

der Information des Adressaten. Sie wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Weder die SPORTUNION noch die BSO können für deren Vollständigkeit und Richtigkeit Haftung übernehmen.

Bitte beachten Sie, dass diese Information als Orientierung dienen soll und eine eingehende Auseinandersetzung mit der Datenschutzgrundverordnung nicht ersetzt!

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VEREIN im Fokus

Checkliste der BSO zur Umsetzung der DSGVO 1. Erhebung des Ist-Zustands a. War bis dato jemand für Datenschutz verantwortlich? Wenn nicht Zuständigkeit definieren. b. Alle Prozesse, in denen Daten erhoben/verarbeitet werden, dokumentieren Verarbeitungsverzeichnis erstellen (welche Daten werden zu welchem Zweck von welchen Personengruppen auf welcher Rechtsgrundlage erhoben und an wen werden diese weitergegeben…?).

2. Prüfung des Ist-Zustands a. Sind all diese Daten notwendig, um einen berechtigten Zweck zu erfüllen? Datenminimierung b. Sind alle Verarbeitungsvorgänge notwendig? Zweckbindung c. Werden Daten besonderer Kategorie („sensible Daten“) erhoben? Wenn ja Punkte d und e werden wahrscheinlich benötigt. d. Wird aufgrund der Art der Daten und der Art der Verarbeitung eine Datenschutz-Folgeabschätzung benötigt? Wenn ja Datenschutz-Folgeabschätzung durchführen. e. Wird aufgrund der Art der Daten und der Art der Verarbeitung ein Datenschutzbeauftragter benötigt? Wenn ja Datenschutzbeauftragten bestellen.

3. Umsetzung der Anforderungen der DSGVO a. Sicherstellen, dass überall wo Daten erhoben werden auch die jeweilige Voraussetzung/Bedingung zutreffend ist und dementsprechend umgesetzt ist Vertragserfüllung/berechtigtes Interesse/rechtliche Verpflichtung/ausdrück liche Einwilligung/lebenswichtige oder öffentliche Interessen. b. Sicherstellen, dass überall wo Daten erhoben werden auch die Informationspflicht erfüllt wird umfangreiche Informationsangabe was mit den Daten geschieht, ungeachtet der Art der Bedingung zur Datenerhebung. c. Datensicherheit sicherstellen IT-Systeme überprüfen (Aktualität/Backup/Zugriffe/Protokolle…) und Prozess für die Meldung im Falle einer Verletzung des Datenschutzes an die Behörde und Betroffene aufsetzen. d. Löschfristen erheben und technische/organisatorische Möglichkeiten (TOM) sicherstellen, nicht benötigte Daten immer wieder zu löschen. e. Prozesse für die Wahrung der Rechte der Betroffenen sicherstellen Effiziente Möglichkeit der Datenauskunft/ Berichtigung/Löschung/Übertragbarkeit… f. Verzeichnis für Auftragsverarbeiter erstellen und mit diesen Vertrag zur Nutzung der Daten aufsetzen. g. Datenübermittlung an Drittländer und internationale Organisationen überprüfen „Liste der EU-Kommission“ bzw. eigener Vertrag oder Einwilligung/Vertragserfüllung.

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VEREIN im Fokus

Neues Aussehen für die SPORTUNION

Vergangenen Herbst fiel der Startschuss für die Vorbereitungen, jetzt wird es ernst: Die SPORTUNION steht vor einem Design-Relaunch. Ab Juni erneuern die Landesverbände kontinuierlich ihr Auftreten, im Herbst steht das umfangreiche Design Paket dann auch für Vereine zur Verfügung.

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ab sofort Schritt für Schritt auf das neue Design um, im Herbst stehen die neuen Vorlagen auch Vereinen auf einer Online-Plattform zum Download zur Verfügung. Das Wichtigste dabei ist, dass es keine besonderen grafischen Kenntnisse braucht, um den Relaunch auch im Verein umzusetzen. Die Vorlagen sind so konzipiert, dass sie einfach handzuhaben sind.

nitiiert von der Arbeitsgruppe Kommunikation wird seit Monaten intensiv am neuen Design Manual – und vor allem an vielen praxistauglichen Vorlagen – gearbeitet. Moderner, flexibler, umfangreicher, praktikabler. Die erste Überarbeitung seit dem Jahr 2004 bringt viele Neuerungen weiß Patrick Bauer, Leiter der Arbeitsgruppe: „Das Logo bleibt bestehen, aber rundherum ändert sich einiges“. Eine erweiterte Farbwelt, abgerundete Stäbchen – angelehnt an das Logo - als dynamisches Kern-Gestaltungselement, ein neues Schriftbild oder der grafisch überarbeitete Slogan (Wir bewegen Menschen) sind nur einige der Neuerungen. „Wichtig war für uns, dass das Corporate Design einfach umzusetzen ist. Daher haben wir unzählige Vorlagen für verschiedenste Anwendungsfelder entwickelt“, so Bauer. Vereine bekommen vielfältige Unterstützung Egal wo ein Verein gerade in seinem Auftreten steht, es wird eine praktikable Lösung für alle geben. „Uns ist bewusst, dass ein Relaunch des Corporate Designs nicht über Nacht erfolgt. Wir wollen Vereine mit einem durchdachten Paket an Vorlagen unterstützen und so nach und nach zu einem einheitlichen Erscheinungsbild kommen“, erklärt Patrick Bauer. Umstieg ab Juni Bund und Landesverbände steigen

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Digitalisierung als nächstes großes Projekt Das nächste große Projekt ist eine österreichweite, einheitliche Website, die bereits in Planung ist. In Wahrheit ist es aber noch weit mehr als das. Es geht letztendlich um eine SPORTUNION Kommunikationsplattform auf der in der Endausbaustufe alles, was mit der SPORTUNION zu tun hat – von Förderabwicklung über Veranstaltungsanmeldungen bis hin zur Vereinswebseite – abgewickelt werden kann. In einem ersten Schritt werden dabei die Webseiten der Bundes- und Landesgeschäftsstellen in Angriff genommen.


SPORTAKADEMIE

Hospitation

im Rahmen von Übungsleiterausbildungen Die österreichweit standardisierten Übungsleiterausbildungen der SPORTUNION sind die erste Stufe einer Qualifikation zur Abhaltung von Bewegungskursen in den Vereinen. Für Einsteiger und angehende Übungsleiter soll die Ausbildung Basiswissen in Theorie und Praxis vermitteln.

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eben den allgemeinen, auf den Breitensport ausgerichteten Übungsleiterausbildungen, Fitness- & Gesundheitssport und Kinder & Jugendsport werden in Salzburg auch Übungsleiterausbildungen in Kooperationen mit Fachverbänden angeboten. Dies hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt.

Im Herbst 2018 werden in Salzburg zwei Übungsleiterausbildungen angeboten.

Die Teilnahme an der Übungsleiterausbildung ist ab 14 Jahren ohne besondere Vorkenntnisse möglich. Mit 14 Jahren erhält man ein Helfer-Zertifikat (= ohne Prüfung). Ab Vollendung des 16. Lebensjahres kann das Übungsleiterzertifikat normal erworben werden.

Die Praxiseinheiten sind polysportiv und speziell auf die Zielgruppe Erwachsene ausgerichtet. Die Inhalte sind: Koordinationsschulung, Rückenfit, Pilates, Nordic Walking, Kräftigungs- und Stabilisationstraining usw.

Übungsleiterausbildung: Fitness & Gesundheitssport Termin: 29./30. September und 13./14. Oktober 2018

Aufbau und Inhalte einer Übungsleiterausbildung: 15 UE Theorie 5 UE „allgemeine, nicht sportartenspezifische“ Praxiseinheiten 18 UE Praxiseinheiten zum jeweiligen Schwerpunkt der Übungsleiterausbildung 3 x Hospitation Vereinseinheiten Neu ab Herbst 2018 ist die verpflichtende Hospitation im Rahmen einer Übungsleiterausbildung. Alle angehenden Übungsleiter müssen drei Vereinseinheiten, bevorzugt in einem SPORTUNION Verein in ihrem Umfeld hospitieren. Durch das Hospitieren profitieren die Auszubildenden vom Wissen und dem Erfahrungsschatz der langjährigen TrainerInnen und nehmen wertvolle Inputs für ihre zukünftigen Tätigkeiten im Verein mit.

Übungsleiterausbildung Schwimmen in Kooperation mit dem „Neuen Verband der Salzburger Schwimmvereine“ Termin: 29./30. September sowie 11./24./25. November, und 1. Dezember 2018 inkl. Prüfung Neben den allgemeinen Theorieeinheiten werden die TeilnehmerInnen in puncto Schwimmtechniken auf den neuesten Stand gebracht. Durch praktisch-methodische Übungen werden Themen wie Wasserbewältigung, Wassergewöhnung, Atmung und Schwimmtechniken behandelt. Dadurch wird die Basis gesetzt, um Kindern und Erwachsenen Schwimmen beibringen zu können.

Weitere Informationen zu den Angeboten der SPORTUNION Akademie Salzburg finden Sie unter: www.sportunion-akademie.at www.sportunion-sbg.at

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PERSONALIA

Die SPORTUNION gratuliert GANZ HERZLICH ZUM RUNDEN GEBURTSTAG

Josef Strasser Obmann URFG Rauris Adolf Berger Ehrensenat SPORTUNION Salzburg Ing. Hans-Peter Brosch Ehrensenat SPORTUNION Salzburg

Johann Weilbuchner Schriftführer Seekirchen Union-Kickboxclub

Eduard Hatzl Schriftempfänger, Obmann Eugendorf USC, Union Skiclub Eugendorf

Ing. Bruno Wintersteller Schriftempfänger, Obmann Salzburg Aikido Union

Manfred Nindl Obmann Bramberg TSU

Herbert Gepperth Obmann TischFussballClub Tempesta

Rudolf Zeller Obmann Maishofen USK Mag. Josef Gfrerer Schriftempfänger, Obmann Union-Schwimmverein Salzburg Land

Leonhard Wörndl-Aichriedler Obmann Union-Golfclub Römergolf Manfred Eppenschwandtner Spartenreferent, Schriftempfänger, Obmann SPORTUNION Salzburg

Andrea Eckerl Spartenreferntin SPORTUNION Salzburg Die SPORTUNION trauert um Wilhelm Enzesberger Am 28. Februar 2018 ist ein treuer Union-Sportfreund im 84. Lebensjahr von uns gegangen. Herzlichen Dank für deinen treuen Einsatz in der SPORTUNION !

Ing. Martin Faistauer Präsident Maishofen USK Lorenz Zehetgruber MBA Obmann Mattsee Union Tennisclub

Die SPORTUNION gratuliert den Gewinnern aus der UNIONNEWS #161

REDAKTIONSSCHLUSS

5 x 2 Tageskarten für das Aqua Salza gingen an:

Das Schweinsbradl-Essen von Lackners AUSZEIT geht an:

UNIONNEWS #163

Peter Etzer Katharina Frei Silvia Koller Harald Hana Robert Ganga

Katrin Holzer

UNIONNEWS

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Ernährungstipp

Gesundes Naschen Ist das möglich?

Herkömmliches Naschen ist ungesund. Ob Waffeln, Kekse, Riegel, Fruchtgummi, Bonbons, Schaumzucker oder Schokolade – die Grundzutaten sind mehr oder weniger immer dieselben:

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ucker, Zucker und nochmals Zucker. Manchmal auch unter verschiedenen Decknamen: So wird beispielsweise immer häufiger Glucosesirup oder Glucose-FructoseSirup eingesetzt – nicht etwa weil er gesünder wäre (ist er nicht), sondern weil seine technologischen Eigenschaften besser sind als die von Zucker. Auch Dextrose oder Invertzuckersirup liest man auf vielen Etiketten, besonders auf jenen von Fruchtgummis. Neben den Feinheiten der Rezeptur wie Aromen, Farbstoffe, Säuerungsmittel, Überzugsmittel, Trennmittel, Feuchthaltemittel, Verdickungsmittel usw. ist die andere Hauptzutat pflanzliches Fett. Das Fett wird meist nicht näher definiert, da herkömmliche Süßigkeiten zu den „besten" Quellen für Transfette und Palmfette gehören.

(Amaranth, Buchweizen, Quinoa) • Chiasamen, Kakaopulver • Pflanzliche Proteine wie z. B. Lupinenprotein, Hanfprotein, Reisprotein • Xylit, Stevia, Agavendicksaft, Honig, Ahornsirup • Dattelsirup (Datteln mit Wasser oder Fruchtsaft mixen) • Früchte, frisch gepresste Fruchtsäfte und Trockenfrüchte • Gewürze (Zimt, Vanille, Kardamom u. a.) werden. In der Naturheilkunde werden sie bei entzündlichen Erkrankungen eingesetzt.

Zubereitung Was muss nun eine Zwischenmahlzeit alles haben, damit man sie mit bestem Gewissen – zu Hause oder unterwegs – naschen kann? Gesunde Snacks sind reich an wichtigen Vitaminen, Ballaststoffen und Proteinen – kurzum, richtig gesund und machen dadurch auch länger satt. Sie enthalten als Zutaten folgende mögliche Lebensmittel: • Mandeln, Nüsse (Haselnüsse, Walnusskerne, Cashewkerne u. a.) • Ölsaaten (Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam, Sonnenblumenkerne u. a.) • Vollkornmehl oder Pseudogetreide

Den Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

Müsliriegel (12 Stück) Zutaten 25 g 25 g 25 g 100 g 1 Stk. 75 g 75 g 50 g 5 EL

Mandeln Haselnüsse Sonnenblumenkerne Trockenpflaumen Apfel Vollkornmehl Haferflocken Rosinen oder Cranberries Honig

Die Mandeln und Haselnüsse klein hacken. Die Trockenpflaumen mit dem fein geriebenen Apfel und wenig Wasser pürieren. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen. Anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Backblech ca. 1 cm dick verstreichen und ca. 30 Minuten backen. Danach noch warm in Riegel schneiden und abkühlen lassen.

Kontakt: Diätologin Alexandra Braun alexandra1.braun@gmail.com

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