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- Mittwoch, 14. Mai 2014

Burggrafenamt

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Rechnungsprüfer nur mehr für drei Jahre

Neue Postleitzahl für Schweinsteg

ST. PANKRAZ (ehr). Bisher wurden die Rechnungsprüfer in der Gemeinde St. Pankraz für fünf Jahre ernannt. Eine neue Regelung beschränkt die Ernennung auf drei Jahre. Dem trugen die Gemeinderäte von St. Pankraz Rechnung. Rechnungsprüfer Peter Gliera wird das Amt bis Ende 2015 ausüben. ©

ST. LEONHARD (ehr). Die italienische Post teilt mit, dass der Ortsteil Schweinsteg in der Gemeinde St. Leonhard seit Montag nicht mehr die Postleitzahl 39010 hat, sondern 39015. Die alte Postleitzahl ist aber noch einige Monate gültig. ©

Ein Dorf redet und gestaltet mit PILOTPROJEKT: Ideenwerkstatt bündelt Vorschläge und Ideen, um Platt als Lebens- und Wirtschaftsraum künftig attraktiver zu gestalten ON F LORIAN M AIR .V................................................. .

Talentierte Musiker begeistern am Klavier TISENS (fm). Unter dem Motto „Junge Künstler in alten Gemäuern“ begeisterten vor kurzem sechs Klavierschüler der Musikschule Meran mit ihrem Können auf Schloss Katzenzungen in Prissian. Mit ihren flinken Fingern (im Bild) gaben sie unter anderem Werke von Bach, Chopin und Haydn zum Besten. Fast 90 Musikfreunde belohnten die Leistungen mit Applaus. Die frei zugängliche Konzertreihe wird am morgigen Abend mit Schülern der Musikschule Lana und am 22. Mai mit Bozner Musikschülern fortgesetzt. Konzertbeginn ist jeweils um 20 Uhr. ©

MOOS. Seit über einem Jahr arbeiten ein Leitungsteam und ehrenamtlich geführte Arbeitsgruppen in Zusammenarbeit mit Vertretern der Mooser Gemeindeverwaltung an der Entwicklung von Verbesserungen und neuen Ideen, die das Dorf Platt lebenswerter machen sollen. „Die Ideenwerkstatt Platt zeigt bereits erste Früchte“, sagt Projektleiter Konrad Pamer. Mit dem Jugendbüro Passeier als Träger, der Gemeindeverwaltung von Moos und dem Tourismusverein Passeiertal sowie dem Land und lokalen Einrichtungen als Partner, wurde das Pilotprojekt Anfang 2013 breit aufgestellt und in Angriff genommen. Viele Ideen wurden bereits von den Bürgern eingebracht und in einem Maßnahmenkatalog dokumentiert. „Nicht alles ist umsetzbar, doch von den eingegangenen Vorschlägen konnten heuer bereits einige verwirklicht werden“,

Wer in Platt im Hinterpasseier die Zukunft des Dorfes mitgestalten will, findet dafür in einer Ideenwerkstatt die besten Voraussetzungen. Privat

sagt Pamer. Gemeinsam mit den Vereinen von Platt wurden unter anderem die geschichtsträchtige Platter Dorfrodelbahn wieder neu belebt, ein monatlicher Filmabend organisiert, das erste Lichtfest Platt ins Leben gerufen und ein wöchentliches Sportangebot in der Turnhalle angeboten. Wichtige Ideen und Vor-

schläge wurden auch für den geplanten Neubau der Bibliothek in Platt gesammelt. Außerdem wurde die Präsenz des Mooser Ortsteils im Internet aufgewertet und erweitert. Im Juni findet ein weiteres Treffen vor der Sommerpause statt, bei dem die Arbeitsgruppen über den Projektstand und

die weiteren Schritte informiert werden. Vier Architekturstudenten aus Innsbruck werden unter der Leitung von Assistenzprofessor Andreas Flora ab Juni in das Projekt eingebunden. Die bisherigen Ideen, Vorschläge und Anregungen aus der Bevölkerung sowie neue Ansätze der Studenten sollen in deren Diplomarbei-

ten an der Universität Innsbruck detailliert aufgearbeitet und im Herbst präsentiert werden. „Ich finde es lobenswert, dass sich vor Ort Arbeitsgruppen gebildet haben, die konkret und im Rahmen des Möglichen über die Zukunft des Dorfes nachdenken“, freut sich der Mooser Bürgermeister Willi Klotz: „Wünschenswert bleibt, dass auch die Eigeninitiative zur Förderung der Wirtschaft und des Tourismus einfließt.“ Vizepräsidentin Maria Gufler vom Tourismusverein Passeiertal freut sich über „so viel Engagement“ in der Platter Bevölkerung. „Gerne unterstützen wir als Tourismusverein die verschiedenen Maßnahmen zur Aufwertung und Profilierung der Ortschaft Platt als lebenswertes Dorf für die Bevölkerung und den Gast“, verspricht Gufler. Gemeindesozialreferent Alberich Hofer meint, dass sich die Ideenwerkstatt als Plattform etabliert habe, die offen für alle Bürger sei und eine breite Mitsprache fördere. „Dieses Projekt hat Vorzeigecharakter“, lobt der Re© Alle Rechte vorbehalten ferent.

Marling plant eigenes E-Werk

Austausch unter Naturfreunden

WIRTSCHAFTSSTAMMTISCH: Müsste bis Dezember 2015 am Stromnetz sein

NATUR: Südtiroler Forstverein besucht Greifvogelflugschau des Pflegezentrums

MARLING. „Ein eigenes Kraftwerk für Marling“ war das Thema des jüngsten Wirtschaftsstammtisches in Marling. Franz Inderst, Präsident der Kaufleute und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, hat gemeinsam mit Handwerkerobmann Roland Strimmer und Gemeindereferent Felix Lanpacher die Errichtung eines Wasserkraftwerkes am Rückgabekanal des Marlinger Kraftwerkes zum Thema der Diskussionsrunde gewählt. Corrado Lucarelli vom Studio Patscheider & Partner zeigte bei einem Ortsaugenschein den Standort der geplanten Turbinen und erklärte das Prinzip der Stromgewinnung. Im Anschluss daran präsentierte Walter Gostner vom gleichen Studio die wichtigsten Kennzahlen des Projektes: Es geht darum, die Gefällestufe im Bereich zwischen der Rückgabe beim Kraftwerk Marling und der MeBo-Brücke zu nutzen. Möglich sind eine

DORF TIROL. Das Pflegezentrum für Vogelfauna Schloss Tirol gibt es seit 1998 am Burghügel von Schloss Tirol. Aufgabe des Vogelspitals ist es, verletzt aufgefundene Vögel gesund zu pflegen und sobald als möglich wieder in die Freiheit zu entlassen. Jährlich werden ca. 150 Vögel im Zentrum abgegeben – vom kleinen Spatz bis zum Steinadler. Sie sind Opfer der Zivilisation und viele von ihnen gegen Hochspannungsleitungen, Zäune, Drähte, Fensterscheiben, Seilbahndrähte und ähnliches geflogen. Vor kurzem besuchte der Südtiroler Forstverein im Zuge einer Vortragsreihe die Greifvogelflugschau in Tirol, die täglich außer montags um 11.15 Uhr und 15.15 Uhr mit gezüchteten Falken, Geiern, Adlern und Eulen stattfindet. Der 1977 gegründete Verein hat sich dem Schutz des Waldes und der Landschaft verschrieben und organisiert Fachvorträge, Tagungen, Lehrfahrten und Exkursionen.

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Walter Erb (von links), Lorenz Waldner, Markus Gufler, Thomas LadurnerSchönweger, Klaus Pircher, Hans Geier, Franz Inderst, Corrado Lucarelli, Walter Gostner und die Bürgermeister Albert Gögele von Partschins, Ulrich Gamper von Algund und Walter Mairhofer von Marling bildeten die Diskussionsrunde zum Thema Kraftwerk. Gemeinde Marling

Schnecken-, Lamellen- oder VLH-Turbine. Die Druckrohrleitung hätte eine Länge von ca. 400 Metern. Zu berücksichtigen sind beim Projekt bereits bestehende Konzessionen der Kanuten und die Bedürfnisse der Fischerei. „Das Projekt ist sehr interessant, hat allerdings einen kleinen Wermutstropfen“, sagt Bürgermeister Walter Mairhofer. „Wenn es nicht gelingt, bis Dezember 2015 am Stromnetz angeschlossen zu sein, riskiert man den Ver-

lust der Beiträge aus Rom.“ Damit geriete die Wirtschaftlichkeitsberechnung ins Schwanken. Der Projektablauf sieht folgendermaßen aus: Ratsbeschlüsse fassen, Konsortialgesellschaft gründen, Einreichprojekt erstellen, Verordnung und Ortsaugenschein, Sammelgenehmigungsverfahren, Erstellung von Auflagenheft, Wasserkonzession, Ausführungsprojekt, Ausschreibung, Bauarbeiten, Inbetriebnahme im Dezember 2015. © Alle Rechte vorbehalten

Jetzt

Florian Gamper vom Pflegezentrum für Vogelfauna Schloss Tirol (von links), Josef Schmidhofer, Präsident des Forstvereins, Willy Campei vom Pflegezentrum mit Uhu, Anita Gamauf vom Naturhistorischen Museum in Wien, Renato Sascor vom Amt für Naturparke und Christoph Hintner, Geschäftsführer des Forstvereins. Pflegezentrum

Die fast 2000 Mitglieder sind vor allem Waldbesitzer, Förster und andere Naturfreunde, denen die Erhaltung des Waldes ein Anliegen ist. So lag es nahe, zum Thema „Greifvögel und Jäger der Nacht“ einen Informationstag zu organisieren. Deshalb fanden vor der Flugvorführung im Rittersaal von Schloss Tirol zwei Fachvorträge statt.

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Anita Gamauf vom Naturhistorisches Museum in Wien referierte über „Bekanntes und weniger Bekanntes über alpine Greifvogelarten“ und Renato Sascor vom Amt für Naturparke sprach über „Jäger der Nacht: Eulen und Käuze“

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