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2/2011

Vorbild im Vollbild

Vorbild Hauptseite Über Wikipedia Themenportal Von A bis Z Zufälliger Artikel Mitmachen Über Wikipedia Themenportal Von A bis Z Zufälliger Artikel

Das Vorbild ist eine Person, mit der ein – meist junger – Mensch sich identifiziert und dessen Verhaltensmuster er nachahmt oder nachzuahmen versucht. Während umgangssprachlich unter „Vorbildern“ meist Personen verstanden werden, die dem Betreffenden oftmals überhaupt nicht nahestehen, aber bewusst als Modell gewählt werden, weil sie bei ihm hohes Ansehen genießen, beschäftigen Soziologen und Psychologen sich eher mit Rollenmodellen im unmittelbaren sozialen Umfeld (Eltern, Peergroup), deren Verhalten unbewusst nachgeahmt wird.

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LeiterInnen Zeitschrift Jungwacht Blauring Kanton Zürich


Impressum Herausgeber: Jungwacht Blauring Kanton Zürich Chnopf-Redaktion Auf der Mauer 13 8001 Zürich

Tel.: 044 266 69 66 Fax: 044 266 69 67

Homepage: www.jublazueri.ch e-Mail: info@jublazueri.ch

Redaktion: chnopf@jublazueri.ch Irene Meier, Yvonne Meier, Melanie Meyer, Christian Marty Roger Rüegg, Carla Périsset, Reto Gmür, Alex Fauceglia Mitarbeiter:

Freie Mitarbeiter und diverse Personen aus den Arbeitsgruppen.

Druck:

Druckerei Sieber Kemptnerstrasse 9 8340 Hinwil Telefon: 044 938 39 40

Auflage:

800 Exemplare

Erscheint:

alle 3 Monate

Abonnement:

Fr. 20.– auf PC 80-35507-3


www.kalliope-ues.blog.de

Persönlich Nathalie Fullin 4 Andrea Staffner 5 Kalei Fenster Welcher Kala 2013 Typ bist du? 6-7 Engagiert.Freiwillig. 8 Dok GLK B 9 GLK A 10-11 GK 12-13 SLK 14 GK Safari 15 Story Kennst du deinen Leitertyp? 16-19 Bin ich in der Jubla ein Vorbild? 20 Bulei-Fax enZUGhetti 21 Jubla International 2011 22 Spielbus & Rollomobil 23 Im Rampenlicht – Kilian Wenger 24-25 Pinwand – Prime Blast 26 Forum – Don Bosco 27 Chnopfgeflüster – Kursumfrage 28-29 AG Zone – Zonentreff 2011 30 AG Animation – Dabei sein ist alles! 31 Kursclub J+S-Kids 32 GLK C 33 Jubla-ABC – F wie Fieber 34 Mach's guet – Philipp Huber 35 Programm – Quartalsplan 36 Adressen 37 Organisatorische Weisungen 38 Anmeldeformular 39

zen. Ob Form und Inhalt dieses Vor - Bildes übereinstimmen, es also wirklich als Ideal tauglich ist, sei jetzt mal dahingestellt. Wichtiger ist doch, dass eure armen Augen und Grosshirne in dieser traditionell sehr textlastigen Rubrik einmal etwas Abwechslung erhalten. Ich hoffe, dass diejenigen unter euch, die das Vorwort jedesmal freudig verschlangen, oder zumindest pflichtbewusst über sich ergehen liessen und deshalb auch in der letzten Ausgabe tolle Preise abstauben konnten, (mehr dazu in der nächsten Ausgabe ... ) durch diese kleine Veränderung keinen Schreikrampf erleiden. Andernfalls: beruhigt euch, sie ist nicht von Dauer. Ich freue mich darauf, euch noch viele weitere Ausgaben lang zutexten zu dürfen. Viel Spass mit der Lektüre! Alex

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Inhalt

Heuer habe ich die Ehre, das Vorwort zu verbrechen. Da ich ganz frisch in der Redaktion bin und mir auf gar keinen Fall schon am Anfang, durch zuviel Müll in meinen Beiträgen, meine zukünftige Karriere als Tastaturquäler in Chnopfes Diensten kaputt machen will, nehme ich mir die Freiheit, aus gegebenem Anlass (siehe Titel dieser Ausgabe), das Vor - Wort teilweise, durch ein Vor – Bild zu erset-

Inhalt

Liebe Chnopficionados


3 Nathalie Fullin 4

persönlich

Coca-Cola? Nein, nur Cola bitte! Yvonne Meier, Kalei

Wie lange bist du schon in der Jubla und in welcher Schar? Mittlerweile bin ich schon seit dreizehn Jahren in der Jubla. Seit ich sieben Jahre alt bin. Erst als Kind und dann als Leiterin im Blauring Winti.

Name der Person: Nathalie Fulllin (auch Nickname): Cola Alter: 20 Beruf: Studentin (Erziehungswissenschaften und Ethnologie) an der Uni ZH Sternzeichen: Waage Hobbys: Jubla natürlich, dann ganz lange nichts. Dann noch Volleyball, Sologesang, Kaffee trinken und plaudern, feine Sachen essen. Mein grösster Traum: Das Tor zum Schlaraffenland finden.

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Sali Cola, Du hast einen ziemlich speziellen Namen. Woher kommt der? Hoffentlich lesen ganz viele Leute diesen Beitrag. Dann wäre das nämlich das letzte Mal, dass ich meinen Namen erklären muss. In meiner alten Schar haben wir Blauringnamen. Meiner ist Colaria, was soviel wie farbenfroh bedeutet. Meine Leiterin, die mich damals getauft hat, behauptet nämlich, dass ich in die erste Gruppenstunde im Blauring wie ein Clown ganz farbig geschminkt erschienen bin. Ich glaub ihr das bis heute nicht... Auf jeden Fall ist aus "Colaria" mit der Zeit irgendwann einmal "Cola" geworden.

Was war dein grösstes Top- und dein grösstes Floperlebnis in der Jubla? Ein wirkliches Floperlebnis ist mir bis heute zum Glück erspart geblieben. Mein grösstes Toperlebnis in der Jubla war sicher das nationale Jubliäum in Luzern, vor allem die Laola im Fussballstadion hatte Hühnerhaut-Potenzial.   Seit ein paar Monaten hast du nun das Ressort Animation in der Kalei übernommen und bist auch in der AG Animation. Hast du dich in beiden Ämtli gut eingelebt?  Da ich bei beiden Ämtlis von tollen Leuten umgeben bin, ist mir das Einleben nicht schwer gefallen. Das Ressort Animation und die damit verbundene AG gibt mir die Möglichkeit das zu tun, was ich am liebsten mache: Planen, organisieren, kreativ sein und an der Basis mit den Leitern und Leiterinnen zu arbeiten. Sicherlich gibt es noch vieles, was für mich neu ist, aber ich nehme die Herausforderung gerne an.   Auf was freust du dich am meisten in der Kalei? Ich freue mich auf die neuen Aufgaben, die auf mich zukommen werden. Ich will während meiner Zeit möglichst viele Erfahrungen sammeln, die ich dann auch ausserhalb der Jubla gebrauchen kann!


3 Andrea Schaffner4

Name der Person: Andrea Schaffner Alter: 25 Beruf: KV Sternzeichen: Skorpion Hobbys: Jubla natürlich, Lesen, Reisen, mit Freunden was machen Mein grösster Traum: Eine glückliche alte Frau werden. Sali Andrea Im 4. Chnopf 2009 wurdest du uns als neues Mitglied des Kursclubs vorgestellt. Nun bist du seit Anfang des Jahres in der Kalei im Ressort Ausund Weiterbildung. Wie hast du dich eingelebt im Kursclub? Und in der Kalei? Im Kursclub habe ich mich sehr gut eingelebt. Dieses Jahr war sehr spannend für mich, da ich alles einmal kennen lernen konnte und natürlich auch gleich mitgestalten. Auch in der Kalei fühle ich mich pudelwohl. Ich wurde sehr herzlich empfangen und die tolle Stimmung riss mich gleich mit. Du warst ja als Kind in der Jubla Hinwil. Wolltest du schon immer nach deiner Scharzeit auf kantonaler Ebene für die Jubla weiterarbeiten? Als Kind hatte ich mir gar nie soche Gedanken gemacht. Erst in meinem SLK, als Kutti mir beim Schlussqualigespräch empfahl, mal einen Kurs mitleiten zu gehen, entstand dieser Gedanke.

Im Kursclub hast du ja direkt mit der Ausbildung von neuen Leitern zu tun. Was möchtest du speziell diesen jungen Leitern mit auf den Weg geben? Geniesst die Zeit in der Jubla und macht das Beste daraus! Also gebt Gas in eurer Schar und besucht die Ausbildungskurse. Alles was ihr dort lernt, könnt ihr immer wieder gut gebrauchen. Und die Leute, die ihr dort trefft, können Freunde fürs Leben werden. Jubla ist DIE Lebensschule!   Du bist demnach sicher auch in Ausbildungskursen anzutreffen. Welches war dein persönlicher Highlight-Kurs bis jetzt? In Ausbildungskursen ist es für mich ganz wunderbar, wenn die Teilnehmer zu mir kommen, sich bedanken, Freude haben, top motiviert sind und erzählen, was sie alles gelernt haben. Diesen Frühling durfte ich – das erste Mal als Kurshauptleiterin eines GLKs – mein persönliches Highlight erleben, als sich nicht nur die Teilnehmer, sondern auch das Leitungsteam sich bedankte und mir sagte, dass sie mit mir wieder einen Kurs leiten würden.   Und wenn du mal nicht für die Jubla unterwegs bist, wo bist du in deiner Freizeit anzutreffen? Wenn ich wieder mal ein ganzes Wochenende „frei“ habe, bin ich im Tessin bei meiner besten Freundin, im Wallis in unserem Ferienhaus ohne Fernseher und Internetanschluss oder in der Natur z.B. beim Wandern anzutreffen. Am liebsten mag ich es, wenn irgendetwas los ist.

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Yvonne Meier, Kalei

XXXXXXXXX persönlich

Frischer Wind für die Kalei


3 Der grosse Psychotest 4

XXXXXXXXX kalei-fenster

Welcher kala 2013 Typ bist du? Kala OK Seit Menschen denken, beschäftigen Sie sich mit den drei wichtigsten Fragen überhaupt: Wer bin ich? Woher komme ich? Und was tue ich hier? Heute beschäftigen wir uns zumindest mit der zuerst genannten. Kreuze zu jeder Frage diejenige Antwort an, welche am besten auf dich zutrifft. Die Auswertung folgt am Schluss…

Frage 1: Um ins kala zu kommen…  holt mich die Limousine zu Hause ab. Das Gepäck wird selbstverständlich ins Lager- haus getragen. [B,C]  organisiert meine Schar eine zweitägige Anreise zu Fuss, per Velo oder Floss. [A,D] Frage 2: Der Höhepunkt des Lageressens ist…  das Food-Dorf mit Verpflegungsständen: Kebab, Hamburger und Faijtas können mit Jubla-$ bezahlt werden. [B]  mein selber gefangener Fisch, den ich an schliessend gekonnt zubereite. [C]  Die Anerkennung des Weltrekords der Jubla Züri (Grösste in EINER Pfanne zube- reitete Rösti). [D]  der Genuss des tollsten Risottos, welches unsere Gruppe jemals auf einer Feuerstelle zubereitet hat. [A] Frage 3: Mitten in der Nacht hörst du nahe an deinem Zelt brechende Äste auf dem Waldboden. Du erwartest…  eine Mitternachtsparty, weckst alle deine Gspändli und stehst sofort auf. [D]  endlich einen der sich in der Gegend herumtreibenden Luchse zu sehen und schaltest deine Kamera ein. [A]  das dir jemand das Zelt „pflöcklet“. Du möchtest jetzt einfach nur schlafen und ver kündest dies lauthals. [C]  die Geisternacht, welche du für deine Schar im Voraus auf zwei Uhr gebucht hast. [B]

Frage 4: So stelle ich mir den schönsten kala-Moment vor:  Ich liege unter freiem Himmel und beo- bachte schweigend den wunderschönen Sternenhimmel. [A, C]  In der riesigen Leiterdisco legt der DJ so eben die neue Single von Rebekka Black auf. [B,D] Frage 5: Am Sonntag nach dem kala freust du dich  über 587 neue Freunde auf Facebook. [D]  über die kala-DVD mit sämtlichen Fernseh- und Radiobeiträgen der letzten zwei Wochen. [B]  zwei 4-blätterige Kleeblätter und einen Luchs gesehen zu haben. [A]  auf deinen eigenen Liegestuhl. [C]

Die Auswertung: - Kreise in der nebensehenden Tabelle zu jeder Frage den Buchstaben in []-Klammern deiner angekreuzten Antwort ein. (Bei 2 Buchstaben beide Buchstaben ankreuzen!) - Zähle vertikal, wie oft du die einzelnen Buchstaben eingekreist hast. - Die entstandenen Summen überträgst du nun aufs Kreuz daneben und verbindest die 4 entstandenen Punkte. - Soweit alles klar?

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A: Der Naturbesessene Schön, dass du dich an der Natur erfreust und dich gerne in ihr bewegst. Das kala gibt dir aber auch die Gelegenheit, Aktivitäten auszuprobieren, die jeden gewohnten Lagerrahmen sprengen würden. Nutze diese einmalige Gelegenheit!

B: Der Konsumbesessene Natürlich macht dir das Geniessen organisierter Aktivitäten riesig Spass und ist erst noch bequem. Wie wär’s, im Rahmen des kala mal aus dem gewohnten Rahmen auszubrechen? Vielleicht ein Zeltlager oder wenigstens eine Nacht im Biwak? Nutze diese einmalige Gelegenheit!

C: Der Einzelgänger Du kennst dich und vertraust auf deine eigenen Fähigkeiten. Das kala bietet dir die Gelegenheit andere Lager zu besuchen, dabei neue Leute kennenzulernen und bekannte Gesichter wiederzusehen. Nutze diese einmalige Gelegenheit!

D: Der Gemeinschaftsjunkie Du bist selten alleine anzutreffen, wenn, dann bist du wohl gerade unterwegs zum Treffen mit Freunden. Für dich wird das kala sicher DAS Ereignis im Jahr 2013. Motiviere möglichst viele Freunde und hilf mit, das kala für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Nutze diese einmalige Gelegenheit!

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kalei-fenster XXXXXXXXX

3 Der grosse Psychotest 4


3 Danke 4

Engagiert.Freiwillig. XXXXXXXXX kalei-fenster

Yvonne Meier, Kalei

Liebe Leiterinnen, liebe Leiter Am 14. Mai 2011 fand in Luzern die Bundesversammlung (BV) von Jungwacht Blauring Schweiz statt. Im Rahmen des Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit hat die Bundesrätin Doris Leuthard eine Rede gehalten, in welcher sie sich für die grossartige Arbeit von Jungwacht Blauring bedankte: "Die Jubla ist ein Trainingslager für die Zukunft - man lernt, Verantwortung zu übernehmen und seine eigene Persönlichkeit zu stärken." Ausserdem gab der Kabarettist Gabriel Vetter - selber ehemaliger Jungwächter - seine Hommage an die Lagerköchin Hilde zum Besten. Hilde, die spontane, innovative, kreative und äussertst flexible Superköchin, steht für alle, welche sich freiwillig in der Jubla engagieren. Dieser Dank ist an euch alle gerichtet: Ihr leistet tolle und wichtige Arbeit - unbezahlt und freiwillig. Auch ein riesiges MERCI von der Kalei an euch alle!

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3 GLK B4

Samstag, der letzte Tag im April am Zürich HB. Viele werden sich gedacht haben, was sind das für komische Gestalten, die sich hier verirrt haben. Dabei war nur das Team von Länz TV in den Startlöchern für eine interessante, lustige und lehrreiche Woche. Zu diesem Team zählten die Serien: K12, Newton, Böse Zeiten - Schlechte Zeiten und Kaki plus die Geschäftsleitung und die Betreuer von Jung und Blau. Als wir in der ältesten Stadt (Chur) der Schweiz ankamen, gab es die erste Aufgabe, die in einer kleinen Gruppe gelöst werden musste. Autogramme sammeln, eine Umfrage starten, Fotos schiessen und ein Interviewtermin, das waren die einfacheren Aufgaben! Zusätzlich mussten wir versuchen, unsere Buchstaben, die wir auf der Brust und dem Rücken hatten, so gut wie möglich vor den anderen Gruppen geheim zu halten. Nach dem Mittagessen gingen wir dann Richtung Lantsch/Lenz zum Lagerhaus. Diese Woche war super lässig, auch wenn wir viel zu tun hatten und ständig schauen mussten, dass unsere Zuschauerzahlen steigen. Einige Teams waren da sehr kreativ… Das Team Newton hat schlussendlich zu Recht gewonnen! Fast jeden Tag hatten wir einen Lagersportblock zu geniessen. So bekamen wir das Gefühl, wie es ist, wenn wir für unsere eigenen Lager Sachen planen dürfen/müssen. Nebst diesen Lagersportblöcken gab es noch eine zweitägige Wanderung zu planen. Ausführlich mit Marschtabelle, Weg in die Karte eintragen und das NORDA kennen lernen. Dies war schon eine kleine Herausforderung, gerade wenn man dies so noch nie gemacht hat. Die Wanderung fand dann ebenfalls in kleinen Gruppen statt und man konnte so wieder andere Leute kennen lernen. Die Kulei zeigte uns auch verschiedene Lagerbauten, die man gut brauchen kann, wenn man ein Zeltlager auf die Beine stellt. Im Punkt Erste Hilfe bekamen wir auch alles nochmals aufgefrischt und die Pioniertechnik (Seile und Knoten, Berliner aufstellen und Karten richtig lesen) sitzt jetzt bei allen. In den Basis-Gruppen (d.h die einzelnen Sendungen) diskutierten wir über Themen wie z.B. schwierige Kinder, über den Verband Jungwacht Blauring und sammelten viele neue Spielideen für unsere Schar. Natürlich hatten wir auch gemütliche Momente, vor allem Abends bei Spiel und Spass. Fazit dieser Woche: Es war eine Hammer-Woche mit vielen coolen Leuten und wir hoffen, dass wir uns bald wieder sehen!

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Janine Rinderer, Anina Doebeli, Larissa Copetti

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Wer hat die meisten Zuschauer?


3 GLK A 4

Stimmung!!! dok

rebi&rebi

Nicht gerade der erste Begriff, der einem in den Sinn kommt, wenn man eine Woche in der Nervenheilanstalt verbringen muss. Nicht so in der Heilklapse Don Bosco bei Lenz. Schon bei der Voruntersuchung war es sonnenklar, dass der Heilungsprozess von 27 Zürchern und 2 Luzernern kein leichtes Spiel werden würde. Wären da nicht unsere top ausgebildeten, fachspezifischen Ärzte: Prof. Dr. Röhrich, Sekretär Andres Ufer, Frau Dr. Anna Bolika, Frau Dr. Nora Spinner, Herr Dr. Alb Traum, Herr Dr. Klaus Strophob, Frau Dr. Vreni Schitzo und der Hausmeister Herr Proper. Eingeschüchtert von den Prüfungslernzielen, wurden die Patienten am Zürich HB eingeliefert. Schon vom ersten Blick an erkannte man, dass wir wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank hatten. Auf der Hinreise verlor dann ein Patient bereits seine Kommunikation zur Aussenwelt. Bevor wir jedoch das Ziel Don Bosco erreichten, legten wir einen Zwischenstopp in Chur ein, wo wir unsere erste Aufgabe meistern mussten: Das Dealen von Tabletten in der Altstadt. Beim Erhalten der Krankenakten zeigten sich schliesslich unsere Symptome, welche wir im Laufe der Woche bekämpfen mussten. So trugen wir zum Beispiel einen ganzen Tag farbige Punkte im Gesicht, wenn wir an Albträumen litten. Bei chronischem Händewaschen dagegen musste man sich beim Gang aufs WC durch lautes Läuten einer Glocke bemerkbar machen. Am Montag Morgen stand die grosse und angsteinflössende Prüfung an, welche wir doch alle erfolgreich meisterten. Die Patienten waren da schon zu einer grossen, glücklichen „Familie“ zusammengewachsen. Umso mehr freuten wir uns auf unsere Unternehmung am Dienstag in den Basisgruppen, da wir die Möglichkeit hatten, nach langen Untersuchungen und Einnahme von Unmengen an Medikamenten, die ersten Schritte zurück in die Zivilisation zu setzen. Angekommen am Biwakplatz, bauten wir zuerst unsere Schlafplätze auf und versuchten mit einem winzigen Gaskocher unsere Mägen zu sättigen.

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Die Nacht war dann vergleichbar wie die mit einem Iglu am Nordpol. Nach unseren neusten Erkenntnissen haben wir jedoch festgestellt, dass bis zu sieben Patienten in einem Berliner über-


nachten können. Vielleicht hatten wir es uns etwas einfacher vorgestellt, doch am Ende der zweitägigenWanderung waren wir alle definitiv erschöpft. Nicht nur wir Patienten, auch die Ärzte waren davon betroffen. So anstrengend, lang, blatternbildend und ermüdend die Wanderung auch war, umso mehr schweisste sie uns enger zu einer Gruppe zusammen. Nicht nur der Teamgeist von allen und die Heilmethoden der Ärzte, sondern auch die äusserst leckeren Mahlzeiten beschleunigten unseren Heilungsprozess.

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3 GLK A 4

Die Chefköche begeisterten uns jeden Tag aufs Neue mit ihren Künsten. Ihr Highlight war dann wohl die 80’s Party, welche sie für uns schmissen. Egal ob Karaoke oder Fashionshow, jeder hatte seinen Spass. Als uns dann einer der Köche verlassen musste, standen wir den Tränen nahe. Schlussendlich bekamen wir aber einen würdevollen Nachfolger. Profitieren konnten wir auch von den vielen Geburtstagen in der Heilungswoche. An Kuchen hat es uns definitiv nie gefehlt. Obwohl wir jeden Tag etwas mehr erschöpft waren, mangelte es uns wohl nie an Motivation, Humor und Freude. Nebenbei ist natürlich auch zu erwähnen, dass wir, neben unserer fast kompletten Heilung, auch tolle Erfahrungen und viele gute Inputs sammeln durften. Eigentlich ja schade, dass wir so schnell genesen sind, denn natürlich wären wir gerne noch etwas länger mit unseren irren Kollegen in der Nervenheilklinik geblieben.

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Last but not least: Ein riesiges Dankeschön an unsere Ärzte. Ohne den tollen Einsatz unserer Heiler wäre der Kurs nicht halb so toll, cool, lustig, excellent, stimmig, pinguinig und krank gewesen. Denn mit ihrem tollen Mottoschlusspunkt hypnotisierten sie uns jedesmal aufs Neue und zeigten, dass jeder Jublaner ein Stück weit irre ist. Und ez zrugg uf Züri. =)


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Chum mit, gang wäg XXXXXXXXX dok

Annalena Jäger, Larissa Waibel, Muriel Baumer

Ein wenig verschlafen, aber top motiviert, trafen wir uns früh am Samstagmorgen am Hauptbahnhof Zürich. Motto gerecht als Unterschriftensammler, Strassenmusiker, Gangster und Bänker verkleidet, lernten wir erst einmal unsere BG-Gruppe und die Stadt Zürich bei einem Stadtgame besser kennen. Wir hatten alle einen Brief des Zürcher Stadtrats bekommen, welcher die vier Bevölkerungsgruppen aufforderte, die Stadt wegen Überbevölkerung zu verlassen. Danach reisten wir auf die Mörlialp. Doch die gute Stimmung und das schöne Wetter trügte - es gab ein Problem: Die Mörlialp bot nur Platz für eine der vier Gruppen. Es lag nun also an uns, zu beweisen, wer sich am besten eignete für ein Leben auf der Mörlialp. Gesteckter Achter, Spanner, Blachenbund, Kroki, Morsen... Am Sonntagmorgen beschäftigten wir uns mit der Pioniertechnik. Am Nachmittag hatten wir den ersten von vier Gruppenblöcken. In den BG-Gruppen wurden wir mit Rollenspielen, Gesprächen, Theorie und vielen Spielen aufs Leiterdasein vorbereitet. Der Spass kam dabei nie zu kurz... Am Abend war ein Nachtgeländegame angesagt. Während der ganzen Woche spielten wir untereinander ein mörderisches Kussspiel. Bei diesem Nachtgeländegame kam es zu besonders vielen Mordopfern. Am Montag stand die Wanderung auf dem Programm. Nach kurzer Zeit begann es zu regnen. Die Stimmung wurde dadurch jedoch nicht getrübt. Wir wanderten weiter, bis zu unserem Picknickplatz. Dank unseren starken Jungwächtern hatten wir schnell ein regensicheres Blachendach über dem Kopf. Doch wir mussten das Biwakieren trotzdem abbrechen, weil das Wetter nicht mitspielte. Nach einigen Umwegen und vielen geretteten Fröschen (und auch einigen Toten...) erreichten wir spätabends das Lagerhaus.

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Einigermassen ausgeschlafen spielten wir alle zusammen das Warenhausgame. Bei Heiratsanträgen an Besen, beim Vorsingen eines Rezeptes und bei möglichst erotischem Rüebliessen konnten die BG-Gruppen Ressourcen verdienen. Mit denen wir uns zum Beispiel Museen, Stadien und Seen kaufen konnten, um uns während der ganzen Woche hindurch eine Stadt aufzubauen. Am Abend entspan-


nten wir uns beim Ego-Easy-Abend. Wir relaxten und takten es easy. Am Mittwoch waren wir erstmals selbst an der Reihe. Bei selbstorganisierten Blöcken kämpften und spielten wir was das Zeug hielt. Am Abend kam es zu einem weiteren Nachtgame, bei dem wir ohne zu Reden in Gruppen verschiedene Rätsel lösen mussten. Nur auf dem Mädchenklo durfte geredet werden (die ganze Gruppe jeweils in einer Kabine)... Die zweite Hälfte der Teilnehmerblöcke folgte am Donnerstag. Abends lebten wir unsere Kreativität in den Ateliers aus. Wir backten, bauten eine Sauna (mit Schnee, für den wir extra in die Berge stiegen) und spielten Theater.

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3 GK 4

Bei unserem letzten Geländegame bauten wir unsere Städte aus. Leider waren diese nicht von langer Dauer, weil alle Städte von Umweltkatastrophen heimgesucht wurden. So entschlossen wir uns also ganz spontan, am Samstag den Kurs zu beenden und mit allen Bevölkerungsgruppen zurück nach Zürich zu reisen.

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Der GK 2011 hatte einen einzigen Fehler. Er war schlicht und einfach zu kurz!!


3 SLK 4

Eine Woche in der Klinik Mörlialp Dok

Valerie Wiedemeier, Larissa Burri, Olivia Kaufmann Eine Klinik, die rote Zahlen schreibt, 31 Ärzte und 8 Verwaltungsräte trafen sich vom 23.-30. April in der Mörlialp zum diesjährigen Strategie- und Weiterbildungskongress. Das Resultat davon überzeugte alle vollkommen.

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Am 2. April versammelten sich plastische Chirurgen, Dermatologen, Psychiater und Homöopathen zum ersten Ärztekongress. Die noch nicht gelifteten Gestirne lagen tief in Falten, denn es galt ein höchst dringliches Finanzproblem zu bewältigen: Die Klinik Mörlialp schrieb seit längerer Zeit rote Zahlen. So lag es auf der Hand, dass sich die Ärztegesellschaft für eine Abteilung zu entscheiden hatte, da durch Sparmassnahmen nur noch eine der vier finanziert werden konnte. Nun begann der Kampf der Amateure. Mit viel theoretischer Grundlage und Management-Knowhow im Gepäck ging es dann 3 Wochen später in die Klinik Mörlialp nach Obwalden. Dort wurde erst mal weiter Theorie implantiert und die Planung der tägigen Abteilungsreise unters Skalpell genommen. Diese wurde bei gutem Wetter, in einiger Höhe und auch mit diversen Operationsschwierigkeiten durchgeführt. In den Wanderpausen waren kurze Referate geplant, die die jungen Ärzte weiterbildeten. Am Abend wurde die Stimmung in der Klinik Mörlialp am Lagerfeuer romantischer und mit fünf Gitarren musikalischer. Da Notfälle nicht nur am Tag geschehen, hatten alle Ärzte die Möglichkeit und Pflicht, vier Patienten mit Pflaster und Verband im Dunkeln zu verarzten. Dabei wurde hart um die Verbandsmaterialien gekämpft und ein paar Pflaster fanden nicht zum Patienten, weil sie vorher gebraucht wurden. Beim Morgenrapport erfuhren alle, wie die Nacht der Patienten verlaufen war. Dabei wurde das aktive Nachtgeschehen in der Klinik offenbar. Am Tag wurde dann nach Patienten gesucht die Auffälligkeiten aufwiesen, wie unter anderem das Tanzfieber. Gegen Ende der Kurswoche waren die Verbindungen gefestigt für ein weiteres Bestehen der Klinik Mörlialp. Dies wurden beim Abschlussfest gefeiert. Am Samstagnachmittag, den 30. April endete die Kurswoche mit einem grossartigen Einzug in den Zürcher Hauptbahnhof. Anschliessend wurde ausgiebig, mit einigen Tränen, verabschiedet und weitere Treffen der Ärztegesellschaft abgemacht. SLK KÄNNSCH?!


3 GK Safari 4

Der Grundkurs Safari wurde von Globi exklusiv als Helferteam für die Wiederherstellung des verloren gegangenen Milchschokoladenrezepts der Lindt und Sprüngli eingesetzt. Globis Feinschmeckernase spürte Schokoladengeruch in Luzern auf, wohin sich sein angefordertes Helferteam sofort auch hinbegab. Leider stellte sich heraus, dass er lediglich einen Nagellack mit Schokoladengeruch abbekommen hatte. Das Schiff führte uns an den Fuss des Bürgenstocks, den es zu besteigen galt. So gemütlich wie möglich überwanden wir Höhenmeter um Höhenmeter.

Nach Ankunft am Biwackplatz übten wir uns in Pioniertechnik und stellten fünf mehr oder weniger stabile Berliner auf. Nach feinen Älplermaggaronen verbrachten wir einen gemütlichen Abend mit spannenden Diskussionen und angenehmer Stimmung. Eine kurze, erlebnisreiche Nacht stand uns bevor. Nach einigen wenigen Schlafphasen lockten uns partywillige Bauernsöhne aus dem eben erst aufgewärmten Schlafsack. Nachdem wir ihr Freundschaftsgeschenk (ein ausgestopfter Fuchs) dankend abgelehnt hatten, konnten wir die Landjugend zum Abzug bewegen. Nach einem kurzen Abstieg und einer Strecke im Zug stand bereits Engelberg vor der Tür. Wir konnten im Bergdorf noch einen letzten Lindt-Goldhasen ergattern, auf dem wir das heissgeliebte Milchschokolade-Rezept der Lindt und Sprüngli ablesen konnten. Am Montag versuchten wir mit unmöglichen Zutaten, wie Essig, Salzwasser,

Bouillon und Co, dem Naturprodukt Milch möglichst nahe zu kommen. Jede Kuh hätte sich ab unseren Produkten im Stall umgedreht. Dienstags stiessen topmotivierte jüngere Mitglieder zu Globis Expertenteam. Gemeinsam reisten wir nach Madagaskar, um Kakaobohnen hinter den Augen der Einheimischen in die Schweiz zu schmuggeln. Leider stellte sich heraus, dass wir Kaffeebohnen importierten. Abends erklärten uns Experten, wie wir die beiden Bohnen in Zukunft unterscheiden können. Am Mittwoch war es dann endlich so weit und wir konnten unsere eigene Schokolade produzieren, sehr zur Freude von Globi und Frau Linda Sprüngli.

Die Beiden zogen sich ins Labor zurück und sprachen ihre Komplimente für unsere Kreationen aus. Am Donnerstag gönnte uns Globi dank dem Fleiss am Vortag etwas Entspannung. Die älteren Schokoladenexperten zog es in die Höhe, andere backten und bastelten und schauten sich die Käseproduktion genauer an. Am Abend konnten wir nun endlich das befriedigende Schokoladenrezept der Firma Lindt und Sprüngli überreichen. Nach ein paar gemütlicheren Stunden fuhren wir am Samstag mit dem Schiff am Bürkliplatz zusammen mit Globi als heldenhafte Wiederhersteller des bedeutendsten Schweizer Kulturgutes ein.

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Basisgruppe Schoggihärzli

XXXXXXXXX story

Globi rettet die Schoggischweiz


3 Ich leite, also bin ich. Nur was? 4

Kennst du deinen Leitertyp? story

Alex Fauceglia, Team Chnopf

Die folgenden Fragen sollen euch (im Sinne einer natürlich STRENG WISSENSCHAFTLICHEN UNTERSUCHUNG!!! (Ironie? Es Bitzeli..) dabei helfen, herauszufinden was für ein Leit – tier ihr seid, und wie ihr vielleicht das eine oder andere an euch noch verbessern könnt. Viel Spass! Du leitest mit deinem Mitleiter zusammen die älteste Gruppe. Ihr wollt ein Experiment machen, und überlasst es euren Kids, einmal eine Gruppenstunde zu organisieren. Die Kinder können sich auch nach 45 Minuten einfach nicht einigen und streiten. Was machst du? 1 . Ich hätte eigentlich eine gute Idee, wie man das Problem lösen könnte. Ich möchte die Kids aber nicht zu fest einschränken, also versuche ich, sie zu beruhigen, und die Diskussion wieder anzuregen.

2. Ist ja auch ein bisschen viel verlangt, so eine ganze Grustu zu organisieren. Da muss man an Material, SiKo, Kostüme und Externe denken, und den Zeitplan ständig im Auge haben. Ich machs lieber selbst, dann klappts auch.  3. Leider habe ich an dem Wochenende, an dem die geplante Grustu stattfinden soll, eine/n (Aktivität einfügen). Macht also nicht viel Sinn, wenn ich jetzt in die Vorbereitung eingreife, oder? Überhaupt, ich sollte heute lieber lernen, damit ich am Abend in den Ausgang kann. Hm, und ich muss noch Packen für den Ausflug morgen, und dann... Ω 4. Ah, das macht doch eh keinen Spass, wir sollten lieber mit den Kids rausgehen und schauen, ob wir ein paar Pfadis anbrüllen können. Die Lernen das dann schon noch als Leiter. ⌘

Im Sommerlager. Du hast ein rieeesen mega fettes voll innovativ – kreatives Geländespiel auf die Beine gestellt, und es geht gerade los. Was machst du? 1 . Ich geh nochmals sämtliche Posten abchecken, ob die auch wissen was ihre Aufgabe ist. Das Sanimat müsste auch noch mal überprüft werden, und die Spielfeldbegrenzung hängt schief, die muss ich noch richten.  2. Endlich fertig geplant, rein ins Getümmel! ⌘ 3. Wow, das klappt ja ganz gut. Ich such mir einen guten Platz und schaue zu, wie die anderen mein Spiel geniessen. 4. Ich müsste eigentlich die Spielleitung machen. Aber das kann ja mein Mitleiter übernehmen, wenn ich schon mal da bin, will ich auch mitspielen! Ω

Im Matraum herrscht Chaos biblischen Ausmasses. Gerade hat der neue Matchef, auf der Suche nach Leim, Guetzli von 1995 gefunden. Deshalb ist nun das ganze Leitungsteam da, um beim Aufräumen zu helfen – schliesslich haben auch alle bei der Unordnung mitgeholfen. Wie bringst du dich ein? 1 . Ich habe letzten Sommer als Lagerist gearbeitet und kenne mich gut aus mit Ordnung in Magazinen. Leider kann ich aber nicht helfen, da ich morgen eine riesen Prüfung habe, auf die ich noch nicht lernen konnte, weil ich letzte Woche 5 Mal Training hatte. Sorry. Ω 2. Ich schnappe mir eine Nagelpistole, eine schöne glatte Holztafel (glaubs vom Chilbistand oder so), male mit Filzstift eine Zielscheibe darauf und veranstalte ein Wettschiessen. ⌘ 3. Ich warte, bis mir jemand eine Aufgabe zuteilt.

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4. Ich fange an, Haufen zu bilden. Werkzeug, Bastelmaterial, Spielgeräte, Zeltmat, Pioniermat, etc., und weil viele immer noch rumblödeln während dem Arbeiten, was voll ineffizient ist, fange ich an, Ämtli zu vergeben. 


An einem Grossanlass eurer Schar: Es sind viele Kinder und Leiter aus dem ganzen Kanton bei euch, alles läuft super mit dem Programm. Nur gewisse Kinder, die gerade nichts zu tun haben, stehen herum und wissen nichts mit sich anzufangen. Was tust du? 1 . Ich renne hin, rufe „Hüüüüügle“ und springe auf meinen Mitleiter, der einfach nur rumsteht und nachdenklich aussieht, anstatt die Kids ein wenig zu animieren. ⌘ 2. Ich sehe, dass es einigen Kindern langweilig ist. Man könnte doch Saubulldogge mit ihnen spielen. Oder Linienfangis. Mh, ich frag mal meinen Mitleiter, was der von meinen Idee .. AHH! (du wirst unter deinem Mitleiter und gleich darauf 20 Kindern begraben, die alle „Hüüügleee“ rufen). ≈ 3. Es findet gerade eine riesen „Hüglete“ statt. Zuunterst liegen irgendwo 2 Mitleiter von mir. Coole Idee, dass sich die 2 um die Kids kümmern, ich geh auch! Ich muss ja nicht ewig mitmachen. Ω 4. Mh, wieso müssen die jetzt wieder die Kinder zu so einem Quatsch animieren? Ich wollte doch grade den nächsten Programmpunkt verkünden! 

Ihr plant ein Lager und habt Mühe, ein Leitungsteam dafür zu finden. Schliesslich melden sich 2 Leiter, die noch nicht viel Erfahrung haben, aber topmotiviert sind. Sie müssen allerdings noch einen Leiterkurs besuchen. Einer der ���Alten“ erklärt sich bereit, den Jungen zu helfen und sie anzuleiten. Am Schlussabend des Leiterkurses ein paar Monate vor Lagerbeginn benimmt sich einer der Jungleiter jedoch so daneben, dass ihm – obwohl er eigentlich bestanden hat, die Anerkennung wieder genommen wird. Du bist der alte Leiter. Was machst du nun mit ihm in Bezug auf die Lagerleitung? 1 . Kann doch jedem mal passieren, dass er einen Fehler macht. Dass er im Kurs einen Aussetzer hatte, heisst noch lange nicht, dass er das Lager nicht leiten kann. Ich werde sicher mit ihm sprechen, ihn ermahnen, aber nicht mehr unternehmen. ⌘ 2. Dass er den Kurs nicht bestanden hat, heisst, dass er die Anforderungen, die J&S an Leiter stellt, nicht erfüllt. Er kann deshalb auf keinen Fall das Lager leiten.  3. Ich werde mit ihm sprechen und ihn fragen, wie er denn das Ganze sieht. Ich denke zwar, dass es so mit ihm eher problematisch sein könnte, aber er hat schon so viel Arbeit investiert – ich kann ihm doch jetzt nicht einfach sagen, er könne das Lager nicht leiten.≈ 4. Das Ganze ist schon problematisch. Auf der einen Seite finde ich, dass sein Verhalten nicht für genügend Verantwortungsbewusstsein spricht, um ein Lager zu leiten. Auf der anderen Seite – der Kurs war ja eigentlich schon vorbei, als es passiert ist. Hm. Ich muss jetzt auf jeden Fall zuerst einmal die Tickets, das Zelt etc. für das Open Air vom nächsten Wochenende organisieren. Mit dem Lager beschäftige ich mich später. Ω Hier die Anzahl Symbole eintragen:

Ω = ____

≈ =____ ⌘

= ____

 = ____

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Ihr seid auf einer Tageswanderung. Das Panorama ist atemberaubend, genauso wie der Abgrund neben dem schmalen Wanderweg. Die Kinder geniessen den schönen Tag und haben ihren Spass, kommen aber oft ziemlich nahe an den Rand des Weges. Wie verhältst du dich? 1 . Das sieht schon ein wenig gefährlich aus, wie die Kinder hier Fangis spielen. Ich sags dem Leiter, der die Wanderung organisiert hat, damit er eingreifen kann. ≈ 2. Ich sollte mir einige Kids schnappen, um ihnen etwas über die Gebirgsbildung und Erosion zu erzählen, damit sie abgelenkt sind und nicht mehr so gefährlich herumrennen. Aber ich musste schon gestern Abend Heimwehkinder betreuen und habe keine Lust, immer die mühsamen Aufgaben zu übernehmen. Ich sags dem Scharleiter, dann kann er schauen. Ω 3. Am besten wäre es, wir bilden eine Einerreihe. Jedes Kind hält das vordere am Rucksack fest, alle 3 Kinder kommt ein Leiter, der für die Kids hinter ihm verantwortlich ist. So kommen wir sicher ans Ziel.  4. Uns ist noch nie was passiert. Die Kinder können schon auf sich aufpassen. Die mussten gestern schon früh ins Bett, weil sie am Tag zuviel Seich gemacht haben. Ich lasse ihnen ihren Spass.⌘

XXXXXXXXX Story

3 Ich leite, also bin ich. Nur was? 4


3 Ich leite, also bin ich. Nur was? 4

story

Die Leitertypen Hier könnt ihr anhand der Symbole, die ihr bei den Antworten der Fragen gesammelt habt, sehen, wieviel von welchem Leitertyp in euch steckt. Vielleicht erkennt ihr euch ja ein wenig darin wieder. Nehmt den Test aber auf jeden Fall nicht zu ernst! Wenn er euch ein wenig zum Nachdenken bringt, hat er sein Ziel schon mehr als erreicht. Der Perfektionist  Du bist der absolute Perfektionist, wenn es um das Vorbereiten einer Gruppenstunde oder eines Lagers geht. Du planst alles weit im Voraus und organisierst von A bis Z durch, Sicherheit geht dir über alles. Auf dich ist absolut Verlass, deine Mitleiter schätzen dein Organisationstalent sehr.Deine Stärke wird jedoch manchmal zur deiner Schwäche. Es kommt vor, dass du an deine Grenzen stösst, wenn etwas mal nicht so läuft wie geplant und du improvisieren musst. Versuch doch mal, das Ganze etwas lockerer und spontaner anzugehen. Improvisation und Spontanität kann auch Spass machen! Du kannst ja zum Beispiel versuchen, wie gewohnt den Rahmen und das Ganze Drumherum vorzubereiten, die Details jedoch den Teilnehmern zu überlassen. Vielleicht kommt ja was dabei raus, das nicht unbedingt geplant war, aber trotzdem viel Spass macht! Der Kumpeltyp ⌘ Die Kinder lieben dich! Du machst bei jedem Gaudi mit und hast immer neue Ideen für Spässe und Streiche. Das ist super, denn dabei geht’s doch eigentlich in der Jubla – dass die Kinder Spass, sowie einen guten Bezug zu den Leitern haben. Wenn es aber zum Beispiel im Sommerlager mal drunter und drüber geht am Bahnhof, und alle Kinder rechtzeitig in den Zug müssen, wäre es vielleicht besser, dass du dir wieder in Erinnerung rufst, dass du auch verantwortlich bist für die Kinder. Sie werden dich nicht weniger mögen, wenn du mal durchgreifst, wenn es nötig ist, und auch deine Leiterkollegen sind sicher nicht böse, wenn du neben guter Stimmung auch mal für ein wenig Ordnung sorgst. Der Vielseitige Ω Du bist vielseitig engagiert und hast auch neben der Jubla diverse Interessen, die du mit viel Energie verfolgst. Das ist cool, macht das Leben spannend und kommt dir auch als Leiter zugute, da du viel weißt und kannst. Es braucht natürlich auch Zeit. Wenn du also schon Sport, Musik, Freunden, Familie, Job, Ausbildung und Beziehung hinten anstehen lässt, um hie und da auch mal in die Jubla zu gehen, willst du auch etwas davon haben – du verpasst dafür ja schliesslich ganz viele andere Sachen. Darum konzentrierst du dich oft auf das, was dir Spass macht, und lässt die unangenehmen Arbeiten die anderen Leiter erledigen, die ja eh nichts anderes als Jubla zu tun haben. Das ist aus deiner Sicht sicher verständlich. Versuche jedoch auch deine Mitleiter zu verstehen, die sich für die Jubla sehr viel Mühe geben, weil sie ihnen am Herz liegt, und deshalb vielleicht etwas verstimmt sind, wenn andere nicht den gleichen Einsatz zeigen. Manchmal muss man Prioritäten setzen.

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Der Zurückhaltende ≈ Die Jubla ist dir sehr wichtig, du machst dir viele Gedanken über das Programm, gibst dir Mühe, hast gute Ideen, wägst deine Aktionen sorgfältig ab und bist immer verlässlich dabei. Eigentlich bist du der absolute Bilderbuchleiter. Dir fehlt jedoch manchmal der Mut, all deine guten Seiten auch wirklich einzubringen. Beim Programm hältst du dich lieber im Hintergrund, als an vorderster Front um das Fähnli zu kämpfen, und an den Höcks hast du zum Teil Mühe, deine Ansichten auch wirklich zu vertreten. Du könntest ja einen Fehler machen, vielleicht machen die anderen auch einen dummen Kommentar, oder lachen über eine deiner Ideen, die mal nicht so gelungen ist. Aber hey – nobody’s perfect! Jeder hat seine Stärken und Schwächen, auch die, die so tun, als hätten sie keine. Versuch doch mal, anfangs in Situationen, in denen du dich wohlfühlst (z.B. in einer Gruppenstunde), später überall, etwas aktiver mitzumachen. Das braucht sicher Übung, aber du wirst sehen, dass so nicht nur du der Jubla viel mehr geben kannst, sondern vor allem sie auch dir.


Erklärung Diagramm Zeichne auf der Achse jedes Leitertyps deine Punktzahl ein. Verbinde jeweils die benachbarten Punkte, so erhälst du dein persönliches Leitertypenbild.

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3 Ich leite, also bin ich. Nur was? 4

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3 Vorbilder 4

Bin ich in der Jubla ein Vorbild? XXXXXXXXX story

Melanie Meyer, Team Chnopf Ob man will oder nicht, in der Jubla ist man automatisch ein Vorbild. Ob für jüngere Kinder, wenn man in einer älteren Gruppe ist, oder als Leiter für jüngere Mitleiter und Kinder. Aber hat sich schon mal einer von euch überlegt, für wen ihr ein Vorbild sein könntet und was ihr damit auslöst? Vielleicht ist bei dir beim Diagramm auf der vorherigen Seite der Leitertyp „Perfektionist“ herausgekommen. Wahrscheinlich siehst du dich selber gar nicht als ein perfekter Leiter, denn wer ist schon perfekt, schliesslich hast du ja auch schon mal etwas vergessen. Auch wenn sich bei dir ein anderer Leitertyp ergeben hat, und du dich überhaupt nicht als ein Vorbild einstufen würdest, könnte es sein, dass du auf andere den Eindruck eines guten Leiters abgibst und du für viele ein Vorbild bist. Gerade als älterer Leiter ist es wichtig, sowohl für Kinder wie auch für neue Leiter ein gutes Vorbild zu sein. Wenn beispielsweise die erfahrenen Leiter es nicht als wichtig empfinden, eine Gruppenstunde vorzubereiten, sondern einfach irgendetwas Spontanes machen, so empfinden es die jungen Leiter auch nicht für wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, was man mit den Kindern machen möchte. Nicht nur im Vorbereiten sondern zum Beispiel auch in Sachen Kleidung und Benehmen sind Leiter den Kindern und Mitleitern ein Vorbild. Wenn es Leiterinnen gibt, die mit hohen Schuhen und Lederjacke mit den Kindern in den Wald gehen, so halten es die Kinder sicher auch nicht für nötig eine Regenjacke und feste Schuhe anzuziehen, auch wenn es die Leiter auf die Einladung zur Gruppenstunde geschrieben haben. Im Sommerlager, wenn man ein bis zwei ganze Wochen, non Stopp, mit den Kindern zusammen ist, übernehmen die Kinder automatisch viele Gewohnheiten der Leiter. Man kann dann nicht von den Kindern erwarten, dass sie die Feuerstelle sauber und aufgeräumt verlassen, wenn die Leiter ihren Abfall dort liegen gelassen haben. Auch mit sozialen Netzwerken im Internet wie zum Beispiel Facebook, sollte man sich im Leitungsteam überlegen, ob man mit den Kindern in Kontakt stehen möchte oder nicht. Es kann von Vorteil sein, wenn man die Kinder so zu neuen Anlässen einladen oder Werbung machen möchte. Der grosse Nachteil besteht jedoch darin, dass viele Leute Partyfotos von den Wochenenden auf ihrer Seite haben. Nicht alle Partyfotos sind für Kinderaugen bestimmt

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Als Leiterin, Leiter will und kann man nicht immer perfekt sein. Schliesslich ist die Jubla auch ein Hobby das Spass machen sollte. Man sollte sich einfach ab und zu überlegen, wie man auf andere Leiter, Präses, Kinder, Eltern und Pfarreimitglieder wirkt und sich bewusst werden, dass man in der Jubla für viele Leute eine Vorbildfunktion hat.


3 Infoflash 4

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Bulei-Fax

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enZUGhetti


3 FG International 4

Jubla International 2011 XXXXXXXXX bulei-fax

Bulei Auch im Jahr 2011 – dem europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit – bietet die Jubla Möglichkeiten Leitende aus anderen Jugendorganisationen, ihre Spiele und ihre Ideen kennenzulernen. Interessiert? Dann melde dich noch heute bei der FG International: international@jubla.ch Nationallager in Dänemark Nationales Sommerlager der dänischen Organisation FDF im eigenen riesigen Wald. Gemeinsam mit 10’000 Dänen könnt ihr das verrückte Universum von Professor Pascal kennenlernen und knifflige Aufgaben lösen! Wann: 5.-15. Juli 2011 Wo: Julsoe, Jutland, Dänemark Wer: Leitende mit Englischkenntnissen ab 16 Jahren. Auch Familien sind willkommen. Kosten: 175 Euro plus Reisekosten Informationen: http://www.nationalcamp.dk/ Next Step Einwöchiges Seminar von fimcap und der European Fellowship mit Fokus auf Jugendarbeit und interkulturellen Dialog. Wann: 16.-23. Oktober 2011 Wo: Strassbourg Wer: Leitende ab 18. Jahren Informationen: http://www.europeanfellowship.org/

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EuroClass in Dänemark EuroClass ist eine theoretische und praktische Ausbildung für Leitende ab 18 Jahren von Jugendverbänden aus Europa. Man kann ein oder zwei Semester teilnehmen, bestehend aus einer Ausbildung an einer Hochschule in Dänemark ergänzt mit einem Praktikum in einem anderen europäischen Land. Wann: August 2011 – Juni 2012 (August – Dezember, Januar – Juni) Wo: Silkeborg, Dänemark Wer: Leiter mit guten Englischkenntnis- sen ab 18 Jahren Kosten: 120 Euro pro Woche/ 4400 Euro für das ganze Jahr Informationen: www.euroclass.org

EuroCamp in Katalonien Ein internationales Sola für Leitende ab 16 Jahren in Spanien. Im Lager mit dem Motto „the power of you(th) kannst du noch einmal Teilnehmer sein und Freunde aus ganz Europa gewinnen. Wann: Anfangs August (1 Woche) Wo: Katalonien Wer: Leitende ab 16. Jahren Informationen: http://www.jubla.ch/international Ausblick 2012 Worldcamp 2012 in Südafrika Ein World Camp findet nur alle drei Jahre statt. Es ist der einzige Anlass, wo sich Leiterinnen und Leiter aus der ganzen Welt treffen. Ein wichtiger Bestandteil des Camps sind soziale Projekte, die dem Gastgeber-Land zugute kommen und gleichzeitig einen tiefen Einblick in dessen Kultur geben. Es gibt aber auch Zeit, sich mit den anderen Leiterinnen und Leitern auszutauschen über unbekannte Kulturen, Sinn der Jugendarbeit, konkrete Ideen usw. Wann: 3 Wochen im Sommer Wo: Südafrika Wer: Leiter ab 20 Jahren, welche sich in der nahen Zukunft in einer Weise in der FG International engagieren möchten. EuroCamp in der Schweiz Nächstes Jahr organisiert Jungwacht Blauring das EuroCamp – ein internationales Sola für Leitende ab 16 Jahren. Garantiert ist Spiel, Spass und Spannung mit Teilnehmern aus ganz Europa. Wann: Juli/August (1 Woche) Wo: Schweiz Wer: Leitende ab 16. Jahren Informationen: http://www.jubla.ch/international Weitere Informationen findest du auf www. jubla.com/international bei Fragen kannst du dich jederzeit bei international@jubla.ch melden.


Das Rollomobil und der Spielbus rollen in eine neue Saison Bulei-Fax

XXXXXXXXX Bulei-fax

3 Spielbus 4

Die Tage werden länger, die Temperaturen wärmer und ihr plant schon das nächste Spielfest, Chilbi oder Scharwerbeanlass – seid ihr noch auf der Suche nach einer tollen Attraktion? Mit dem Rollomobil gerät eure Planung nicht ins Stocken. Im Rollomobil sind viele Spielgeräte, die fahren, rollen und zu viel Bewegung anregen. Hauptattraktion ist die handbetriebene Kindereisenbahn. Neben diversen grösseren Fahrgeräten befinden sich auch Spiele und Jongliermaterial im Bus, die erst durch eigene Aktivität und Übung "rund laufen". Das Rollomobil ist einfach und übersichtlich in der Betreuung und eignet sich für kleine und grosse Spielfeste. Mit der Riesen-Kugelbahn kann das Rollomobil ergänzt werden. Neugierig beobachten die Kinder wohin die Kugel rollt und versuchen herauszufinden, wie sie die Hebel, Kurbeln etc. bewegen müssen, damit die Kugel manipuliert wird und weiterrollen kann. Faszinierend für Jung und Alt, Gross und Klein.

Mehr Infos und Vermietung www.spielbus.com info@spielbus.com 041 210 38 23

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Der Spielbus – die Wundertüte auf Rädern – bietet mit seinem breiten Angebot an attraktiven, altbekannten und neuen originellen Spielgeräten eine gute Grundlage für unvergessliche Spielfeste. Besonders geeignet für Anlässe mit Familien mit Kleinkindern bis Jugendlichen. Mit ein wenig Einsatz und Spielanimation, kreativen Ideen und Spielfreude können auch grosse Gruppen eine spielintensive Zeit zusammen erleben.


3 Kilian Wenger 4

Der Schwingerkönig XXXXXXXXX im Rampenlicht

Roger Rüegg, Team Chnopf

Kilian Wenger – 21 Jahre jung – 190 cm gross – 103 kg schwer! Kilian isst gerne Hackbraten und trinkt Rivella, hört Volksmusik, Pop und Rock und macht eine Zweitlehre als Zimmermann. Und nebenbei ist Kilian Wenger Schwingerkönig 2010!

www.kilianwenger.ch

Du hast am eidgenössischen Schwingfest einen riesen Erfolg feiern dürfen. Was hat sich seither in deinem Alltag verändert? Vieles hat sich verändert. Ich habe viele Termine und Anfragen, die ich neben der Lehre und Training erfüllen muss. Nun bist du unter anderem auch für viele Jugendliche ein grosses Vorbild. Wie gehst du damit um? Ich versuche mich selbst zu bleiben und sehe das nicht ganz so, denn ich habe mir das ja nicht ausgesucht. Ich wurde ja vor allem von den Medien in diese Rolle gesetzt.

Was ist für dich ein Vorbild? Hast du selber ein grosses Vorbild? Für mich ist ein Vorbild jemand, an dem ich mich orientiere und zu dem ich aufschauen kann. Jörg Abderhalden ist im Schwingen mein Vorbild. Was bringt ein Vorbild? Es kann Motivation und Orientierung geben.

Verzichtest du in der Öffentlichkeit bewusst auf gewisse Sachen, um ein gutes Vorbild zu sein? Ich bin einundzwanzig und möchte eigentlich dieselben Dinge wie meine Alterskollegen tun. Darum versuche ich mich nicht gross zu verstellen. Ist es sinnvoll, wenn junge Leute für ihr Idol schwärmen? Entsteht allenfalls nicht eine gewisse Abhängigkeit? Ein Bild von etwas, dass sie nie erreichen können? Das ist sicher individuell verschieden. Ob das zu Problemen führt, kann ich nicht sagen. Wer ehrlich zu sich selber und realistisch ist, kann kaum gefährdet sein.

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Was wärst du heute, wenn du im Schwingen nicht diesen grossartigen Erfolg gehabt hättest? Der Kilian Wenger aus Horboden, der gerne schwingt und eine Zweitlehre zum Zimmermann macht. Was möchtest du den Jugendlichen weitergeben? Wie machst du das? Macht Sport und seit aktiv. Ich engagiere mich in verschieden Bereichen und Gremien. Betreibst du auch aktiv Jugendarbeit? Warst du früher in einem Jugendverein? Nein es fehlt mir neben Lehre, Sport, Training und Verpflichtungen auch die Zeit dazu. Früher war ich in der JO und der Jugendriege dabei.

im rampenllicht XXXXXXXXX

3 Kilian Wenger 4

Was du sonst noch sagen möchtest: Es ist wichtig gibt es Institutionen wie Jungwacht Blauring. Alle Angebote, die Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten sind wertvoll.

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Dein Gruss an die LeiterInnen der Jubla Zürich: Weiter so. Ich finde es gut, dass ihr diese grosse ehrenamtliche Arbeit für die Jugendlichen macht.

Bilder: Google Bildersuche


3 Party 4

pinwand

Prime Blast – die Leiterparty im September Janette Allemann Mit Kursgspöndlis das Tanzbein schwingen, gute Musik geniessen und zündenden Gesprächsstoff austauschen (oder verursachen?). Nach der letzten Leiterparty vor vier Jahren, die anlässlich des 75-jährigen Jublaläums stattgefunden hat, war eigentlich klar – solch legendäre Sause muss wiederholt werden! Den Plan in Tat umzusetzen hat zwar eine Weile gedauert, aber nun hat sich ein wagemutiges Team zusammengefunden, das für euch eine Party schmeisst, die hoffentlich ebenfalls noch lange in Erinnerung bleibt! Nutzt die Gelegenheit ehemalige Kursgspöndlis wiederzusehen, die neusten Jubla-Gerüchte auszutauschen, tolle Bands zu hören und eure scharübergreifenden Kontakte zu erweitern. Haltet unbedingt Ausschau nach dem zweiten Flyer, der anfangs Sommer bei euch eintreffen wird – er wird einige Geheimnisse lüften und euch hoffentlich noch gwundriger machen. Eines sei hier schon mal verraten – die Location lockt mit einem lauschigen Plätzchen direkt an der Sihl. Wenn das nicht dazu einlädt den Sommer mit Lebensfreu(n)de(n) ausklingen zu lassen! Nehmt’s also als Dankeschön im Jahr der Freiwilligen und als Anlass zum Feiern, weil’s das in der Jubla immer gibt, und kommt vorbei!

Wann: Wo: Wer: Was:

16. September 2011 ab 21:00 Uhr Provitreff, Zürich Alle LeiterInnen und Ehemaligen ab 16 Jahren Live-Konzerte, DJs und Bar

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Selbstverständlich können wir auch noch tatkräftige Unterstützung brauchen. Wenn du bereit bist ebenfalls zum guten Gelingen der Party beizutragen und du dir vorstellen könntest einen kurzen Einsatz an der Bar, beim Eingang oder beim Auf- und Abbau zu leisten, dann melde dich bei Daniela (daniela.bachmann@gmx.ch). Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen! Das Prime Blast-Partyteam


Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen? Don Bosco Patron der Jungwacht – Vorbild für heute? Markus Holzmann, Kantonspräses Wisst ihr eigentlich, dass Jungwacht und Blauring offizielle Vorbilder haben? Nämlich Maria, die Schutzpatronin von Blauring und Don Bosco, der Schutzpatron der Jungwacht. Am Beispiel von Don Bosco möchte ich die Frage stellen, ob dieser Heilige auch für die Jubla heute noch Vorbildcharakter haben könnte? Da wohl die wenigsten Don Bosco kennen, stelle ich ihn erst mal kurz vor. Don Bosco war, so würde man heute sagen, ein grossartiger Pädagoge und Jugendseelsorger. Er wurde 1815 in Becchi, nahe Turin in Italien als Kind einer armen Bauernfamilie geboren. Er musste das Geld für sein Theologiestudium selber verdienen. Dabei erlernte er Fertigkeiten als Schmied, Tischler, Schneider und Kellner.

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3 Don Bosco 4

Nachdem er im Jahr 1841 in Turin zum Priester geweiht wurde, sah er seine seelsorgerliche Aufgabe vor allem in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen. In dieser sehr schwierigen Zeit, der beginnenden Industrialisierung, kamen viele Jugendliche vom Land in die Stadt. Viele davon erlitten soziale Armut, Arbeitslosigkeit, erlebten Gewalt oder wurden straffällig.

Taugt Don Bosco heute noch als Vorbild für Jungwacht Blauring? Ich meine schon. Auch wenn man seine Situation und seine Zeit mit unserer heutigen nicht vergleichen kann. Vieles von ihm bleibt dennoch zeitlos und ist höchst aktuell. Vorbildcharakter könnte z.B. sein christlicher Glauben haben, der sich im konkreten Umgang mit anderen Menschen ausdrückte, oder seine Haltung gegenüber Kindern und Jugendlichen, die von grosser Sympathie und Wertschätzung geprägt war und schliesslich auch sein ansteckender Humor gepaart mit scheinbar unerschütterlichem Gottvertrauen, die ihn auch in schwierigsten Lebensphasen nicht verliessen. „Das Beste, was wir auf der Welt tun können“, so sagte er einmal “ist Gutes tun, fröhlich sein, und die Spatzen pfeifen lassen.“ (siehe auch www.donbosco.at)

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Don Bosco sammelte diese Jugendlichen, gründete Wohnheime und Werkstätten und sorgte sich um ihre schulische, berufliche und religiöse Bildung. Don Bosco war für die damalige Zeit ein äussert moderner Pädagoge. Ihn zeichnete vor allem aus, dass er die Kinder und Jugendlichen mochte, sie wertschätze und ihre Fähigkeiten erkannte und förderte. Dies machen zwei Aussagen von ihm deutlich: „Das erste Glück eines Kindes ist das Bewusstsein, geliebt zu werden.“ und „Diese Kinder sind Edelsteine, die auf der Strasse liegen. Sie müssen nur aufgehoben werden, und schon leuchten sie.“


3 Vorbild haben – Vorbild sein 4

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Das Vorbild aus Kinderund Leitersicht Irene Meier, Team Chnopf Wie sehen Leiter und Leiterinnen ihre Vorbildrolle? Was für Vorbilder haben Kinder? Lies dazu die Aussagen von Jubla Kindern und Leitern und frag dich selbst – bist du ein Vorbild? Einigen Kindern des GK Safari 2011 wurde folgende Frage gestellt: Wer ist dein Vorbild und wieso? Ihre Antworten…. Name: Christian Alter: 9 Jahre Schar: Jubla Dielsdorf

Name: Beni Alter: 10 Jahre Schar: Jubla am Irchel

Name: Mara Alter: 9 Jahre Schar: Blauring Adliswil

Yaël (Leiterin im Kinderlager), weil sie ein Mädchen ist und trotzdem viel mit uns unternimmt, mit uns spielt und nicht grob mit uns umgeht.

Nicole und Jana (Leiterinnen im Kinderlager); Beide sind immer gut drauf und lustig. Jana ist auch mein Lagergotti.

Name: Yara Alter: 10 Jahre Schar: Jubla Säuliamt

Da fallen mir zwei ein. 1 . Didier Cuche, weil ich gerne Ski fahre und bewundere, wie er so schnell fahren kann. 2. Silvan („Lagergötti“ im Kinderlager von Christian), weil er immer so lustig ist, immer nett ist und mit uns alles macht.

Einigen Leitern aus den GLK und GK -Kursen wurden zwei Fragen zum Thema Vorbild gestellt:

Emma Watson. Ich will Schauspielerin werden und sie kann 1. Bist du ein Vorbild? Wieso? es so gut. Auch sehe ich sie ger- 2. Warum und wann bist du das ne. letzte Mal Vorbild gewesen? Ihre Antworten…

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Anmerkung zum Verständnis: Mit „Leiter im Kinderlager“ meinten die Kinder jeweils die 14-16 jährigen Teilnehmerinnen des Grundkurs Safari, die für die Kinder eine Gotti/Götti-Rolle einnehmen und für sie das Programm gestalten.


Name: Laura Villena Alter: 15 Jahre Schar: JuBla Schwamendingen 1 . Ich hoffe, dass ich ein Vorbild für die Kinder in meiner Schar bin. Ich probiere immer motiviert zu sein und gute Laune zu verbreiten. Ich bin hilfsbereit zu allen und hoffe, dass mich die Kinder auch so wahrnehmen und mir vielleicht sogar nacheifern. 2. Ich denke, dass ich hier, im Grundkurs Safari, wo ich im Moment gerade bin, eine Vorbildfunktion habe, da ich hier als Leiterin gesehen werde und auch Programme übernehme. Ich glaube, dass die Kinder sehr auf mein Verhalten schauen und ich probiere darum ein gutes Vorbild zu sein. Name: Nathalie Schmid Alter: 14 Jahre Schar: JuBla Schwamendingen 1 . Ich hoffe, dass ich ein Vorbild bin, ich versuche es zumindest! Ich versuche vor allem in der Jubla und hier im GK Safari ein Vorbild zu sein. Weil ich es wichtig finde, denn vor allem kleine Kinder brauchen das auch. 2. Ich denke hier im Kurs, denn hier ist man den ganzen Tag von Kindern umringt und sie schauen sehr auf das Verhalten der Leiter. Ich habe 2 Gottenkinder und bei denen versuche ich am Meisten ein gutes Vorbild zu sein! Natürlich auch für die anderen Kinder. Es macht viel Spass aber man muss auch Grenzen setzen.

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3 Vorbild sein – Vorbild haben4

Name: Yaël Weissmann Alter: 15 Jahre Schar: Blauring Winterthur 1 . Ich denke schon, dass ich ein Vorbild bin. Nicht bloss weil ich hilfsbereit bin oder alte Menschen grüsse, sondern auch weil ich sportlich sehr aktiv bin. Kinder die es gerne lustig haben und freundlich sind, können mich als Vorbild nehmen. 2. Wahrscheinlich gestern als ich mit einer Gruppe Kinder (im Lager) in einer Pause Sport gemacht habe. Sie haben es sehr geschätzt, dass ich mir die Zeit nahm, mich auf sie einliess und Spass verstand. Vorbildlich in dem Sinne, dass man sich auch für andere Zeit nimmt, einstecken muss und sich behaupten soll.

1 . Ja, meiner Meinung nach ist jeder JuBla-Leiter ein Vorbild für seine Kinder. Je älter man wird, desto stärker wird diese Vorbildrolle. Es beginnt schon als älteres Kind und wird wichtiger, je mehr die Kinder zu einem „aufschauen“. Als grosses Vorbild muss man immer aufpassen, was man macht, denn Kinder schauen schnell Verhaltensweisen von einem ab. 2. In jeder Gruppenstunde oder im Lager ist man, wenn man die Kinder bei sich hat, ein Vorbild. Ich versuche mich dann immer von meiner besten Seite zu zeigen, auch wenn ich mich dabei verstellen muss, damit die Kinder etwas von mir lernen können;-)

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Name: Samuel Graf Alter: 16 Jahre Schar: Jubla Schwamendingen


3 Zonentreff 2011 4

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Zonentreff 2011 AG Zone

Die diesj채hrigen Zonentreffs finden wie folgt statt: 15.9.2011 Zone Oberland 20.9.2011 Zone Stadt und Glatt 29.9.2011 Zone Albis Treffpunkt: ab 18.30 Uhr APERO, 19.00 Uhr Start Zonentreff auf der AST Die Zonentreffs sind f체r die Scharleiter obligatorisch, deshalb schnell in die Agenda eintragen. Anmeldung folgt noch.

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Auf ein zahlreiches Erscheinen und spannende Diskussionen freut sich die AG Zone.


Dabei sein ist alles! AG Animation

Sehr geehrte Jublanerinnen, sehr geehrte Jublaner Gerne möchten wir Sie auf folgende Daten hinweisen: Am 3./4. September findet in Zug ein Liederfest statt. Am 16. September führt die Jubla Zürich ein Fest für alle LeiterInnen und Ehemaligen durch. Am 24. September geht der kantonale Werbetag vonstatten. Hochachtungsvoll Ihre AG Animation

XXXXXXXXX ag animation

3 Veranstaltung4

!!NEIN!!NEIN!!NEIN!!NEIN!!NEIN!!NEIN!!NEIN!!NEIN!!NEIN!!NEIN!! NEIN!! So spiessig und trocken geht es in der Jubla Zürich natürlich nicht zu. Nichtsdestotrotz stimmt es, dass im September drei jublanisierende Anlässe stattfinden. Im Kanton Zug erwartet uns am Wochenende des 3./4. Septembers 2011 ein Liederfest der extraklasse. Tolle Bands, lässige Ateliers und vieles mehr werden den Teilnehmenden geboten, lockeres Openair-Feeling gibt es gratis dazu. Weitere Infos findet ihr auf www.kulti2011 .ch PRIME BLAST heisst die Leiterparty der Jubla Zürich, die am 16. September 2011 im Provitreff in Zürich stattfindet. Ihr werdet von Bands und einem DJ unterhalten, es gibt Getränke, Snacks und viel Spass. Die Party ist ein Dankeschön für den Einsatz, den alle Jublaner und Jublanerinnen jährlich leisten. Ihr findet uns auf Facebook und auf der Jubla Zürich Homepage (Agenda). Am 24. September findet der kantonale Werbetag der Jubla Zürich statt. Ihr könnt euch als Schar anmelden, Flyer und Plakate bestellen, bekommt ein kleines Dankeschön fürs Mitmachen und werdet mit fertigen Gruppenstundenideen ausgestattet. Die Anmeldung folgt in den nächsten Wochen. Ihr seht also, Langeweile steht nicht auf der Jubla-Agenda. Tragt euch diese Daten am Besten noch heute fett in die Agenda ein. Wer die Anlässe verpasst, ist selber schuld. Wir freuen uns darauf, viele eurer Gesichter zu sehen!

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Eure AG Animation


3 LS/T Kids 4

kursclub XXXXXXXXX

J+S-Kids - Der Spass für Kleine und noch Kleinere. Kursclub Die Jungen fighten auf der Wiese um jeden Preis, die Mädchen basteln in der Base Traumvillen aus Legos, und nur sie alleine können tun und lassen was sie wollen. Keine Grossen, gegen die man keine Chance hat im Bändelkampf, oder welche einem sagen, wie man die Villa bauen muss. Und das alles dank dem neuen Kids-Programm. Die Jubla Hinwil hat viele junge Kinder und testete im Herbst 2010 als erste Schar im Kanton Zürich das Kids-Lager in Verbindung mit einem Teens-Lager. Getrennt gestaltet und auf die Bedürfnisse der Kleinen ausgerichtet, wurde ein Geländespiel, ein OL, die Geisternacht, sowie die Tageswanderung. Natürlich war auch eine gewisse Skepsis und Spannung an Bord bei den Vorbereitungen. Denn es war etwas total Neues und sie hatten keine Ahnung, wie die Kinder darauf reagieren würden und ob so ein Extraprogramm überhaupt sinnvoll ist. Die Programme liefen gut, und die Kinder hatten ihren Spass. Sie sagten: „Endlich kann ich auch mal jemanden den Bändel wegnehmen“ und zeigten stolz ihre Errungenschaften. Andere kamen und sagten: „Schau meine gebastelte Kanone! Die hab ich ganz alleine gebaut!“. Neben diesen positiven Rückmeldungen, gab es aber auch Kinder, welche stets sagten, dass sie lieber mit den Grossen spielen würden, da es ohne „echte“ Gegner langweilig sei. Habt auch ihr Lust mit eurer Schar ein Kids-Lager zu organisieren, dann meldet euch rasch für das nächste Einführungsmodul Kids an.

J+S LS/T KIDS Einführungsmodul inklusive Verlängerung der Leiteranerkennung für J+S-LeiterInnen LS/T J+S-Kids ist die Erweiterung von J+S auf Kinder im Alter von 5-10 Jahren. In Lagersport/Trekking (LS/T) finden J+S-Kids-Angebote als Lager, wie bisher Pfingst-, Sommer- oder Herbstlager, statt. Der Inhalt von J+S-Kids-Lagern orientiert sich stark an den Inhalten von LS/T. In diesem zweitätigen Einführungsmodul erlernst du alles Wichtige, um gelungene Aktivitäten für 5-10 jährige Kinder durchzuführen: • • • • •

Was ist J+S-Kids Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder Altersgerechte Sportblöcke, Lageraktivitäten und Unternehmungen planen und durchführen Lagerplanung J+S-Kids Mit erfolgreich absolviertem Einführungsmodul erhältst du den Zusatz „Kids“ zu deiner Leiteranerkennung.

Kursdatum:

20./21. August 2011 Der vollständige Kursbesuch ist obligatorisch. Es werden keine Absenzen bewilligt.

Kosten:

Fr. 50.--

Teilnahmebedingungen:

Du bist 17 Jahre alt (oder wirst es noch dieses Jahr) Du hast eine Anerkennung als J+S-Leiter LS/T

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Noch Fragen? js-kids@jublazueri.ch http://www.jublazueri.ch/ausbildung/jskids


GLK C 2011 Kursclub

Gruppenleiterkurs (J+S Leiterkurs Teens LS/T) Dieser J+S-Kurs im Sportfach Lagersport/Trekking gibt neben der Ausbildung zum/r J+S-Leiter/in Impulse und Ideen zur Arbeit in Jungwacht Blauring. Als Teilnehmerin oder Teilnehmer beteiligst du dich aktiv an der Programmumsetzung. Für die Teilnahme in diesen Kursen werden Grundkenntnisse im Kartenlesen, Seiltechnik, Zeltbau und Erster Hilfe empfohlen. Nach bestandenem Kurs erhältst du die Anerkennung als J+S Leiter Stufe Teens.

XXXXXXXXX kursclub

3 Kursausschreibung 4

Teilnehmerprofil: Du leitest in deiner Schar eine Gruppe und möchtest Tipps für diese Arbeit. Du gestaltest im kommenden Lager das Programm mit. Du möchtest deine Ideen austauschen und so dein Repertoire erweitern. Kursschwerpunkte Du lernst, wie man eine Gruppenstunde sorgfältig plant und durchführt. Du erfährst vieles zum Umgang mit Kindern und die Verantwortung, die du dabei trägst. Du lernst, wie man einen Lagersportblock, eine Aktivität und eine Wanderung plant, durchführt und auswertet. In den Bereichen Pioniertechnik und Orientierung erwirbst du wichtige Grundkenntnisse. Diese werden im Kurs überprüft. Gruppenleiterkurs C:

Vorweekend: 10./11 . September 2011 Kurswoche: 8.-15. Oktober 2011

Kurskosten:

CHF 260.--

Anmeldeschluss:

8. August 2011

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Teilnahmebedingungen: mind. Jahrgang 1994, absolvierter GK oder GK Safari und/oder Erfahrung als LeiterIn


3 Der Ratgeber für Krankheiten bei Kindern4

F wie Fieber jubla-abc

Carla Périsset, Team Chnopf

Ein krankes Kind im Lager zu haben kann oft belastend sein. Noch belastender wird es wenn das Kind Fieber hat. In diesem Moment ist das Kind oft im Allgemeinen reduziert und braucht gute Betreuung. Ein Kind mit Fieber ist, besonders im Lager ohne Zuneigung der Eltern, mehr auf Ermunterung der Leiter-innen angewiesen. Oft ist es schwierig abzuschätzen, wann ein Kind zum Arzt gebracht werden sollte und was genau unternommen werden muss...

Bevor wir ins Thema; „wie man sich um ein Kind mit Fieber kümmern sollte“ vertiefen, klären wir zuerst die Frage was überhaupt Fieber ist und warum der Menschliche Körper Fieber entwickelt. Die Frage was Fieber ist, ist eigentlich einfach und kurz zu erklären. Fieber heisst im Latein Febris, was übersetzt „heiss“ bedeutet. Somit können wir ableiten, dass Fieber eine Überwärmung der eigenen Körpertemperatur ist. Unsere Körpertemperatur auch „Afibril“ genannt beträgt in der Norm zwischen 36.4° bis ca. 37,9°. Ab der Körpertemperatur 37,9/ 38° (unter der Achsel) spricht man von Fieber. Der Körper produziert aus verschiedenen Ursachen eine Überwärmung. Meist liegt eine Infektionskrankheit, welche durch Viren oder Bakterien verursacht wird, vor. (Z.B. Grippe, Mittelohrentzündung, Angina etc.) Der Körper muss sich somit anstrengen, um die Viren/ Bakterien zu zerstören. (Wie gesagt, es gibt viele andere Gründe warum der Körper Fieber produziert). Was man aber immer sagen kann ist, dass Fieber keine Krankheit ist sonder ein Symptom von etwas. Sprich, etwas anderes löst das Fieber im Körper aus. Somit gilt für uns das Fieber als ein Warnzeichen, da der Körper sich mit der Bekämpfung auch überanstrengen kann. Also müssen wir Fieber immer ernst nehmen. Gut zu wissen ist, dass Kleinkinder schneller Fieber produzieren als grössere Kinder/Erwachsene, da sie noch angreifbarer sind und der Körper noch nicht fertig entwickelt ist. Was bei Kindern wichtig ist: Wenn sie über 40° Fieber haben oder wenn das Fieber länger als zwei bis drei Tage anhält, dringend ein Arzt auf-

gesucht werden muss oder man zumindest telefonisch Kontakt zu einem aufnimmt. Kinder die Fieber haben, sollten am besten Baumwollkleider tragen und nicht all zu warm, aber auch nicht zu wenig gekleidet sein. Der Schweiss soll entkommen, aber das Kind darf nicht frieren. Um das Fieber etwas zu senken und um Medikamente etwas zu meiden, helfen meist zwei Wadenwickel. Dabei muss man beachten, dass diese nicht zu kalt sind, am besten so ca. 2022°. Es Hilft dem Körper sich etwas abzukühlen. Diese Wickel können mit kühlem Wasser und etwas Essig mit normalen Baumwolltüchern (oder T-Shirts) gemacht werden. Dann sollte man diese Ca. 20-30Min. einwirken lassen. Dies soll nicht zu engmaschig erfolgen, damit der Körper nicht zu rasch abkühlt. Das Fiebrige Kind ist stets zu überwachen. Die Leiter müssen darauf acht geben, dass das Kind genug trinkt (regelmässig und viel trinken) und auch etwas Salz zu sich nimmt, da der Körper durch das Schwitzen viel Wasser und Salz verliert. Das Kind soll in eine ruhige Umgebung gebracht werden, aber so, dass sich das Kind doch noch wohl fühlt. Oft entwickeln Kinder während Grippen oder anderen Erkrankungen Heimweh. Daher ist es wichtig, dass das Kind gut betreut wird. Am besten durch eine Bezugsperson, die sich ordentlich um das Kind kümmert. (Geschichte vorlesen, essen und trinken bringen, ev. auch mal ein Lieblingsgetränk, Wickel machen, kalter Waschlappen für die Stirne anbieten etc. ) Wichtig ist, dass bei Kindern die Fieber haben immer die Eltern benachrichtigt werden! Wenn die Eltern wünschen, auch bei wenig und kurzem Fieber ein Arzt aufzusuchen, soll dies gemacht werden.

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Zum Abschied von Philipp Huber aus der Kalei Markus Holzmann, Kalei

XXXXXXXXX mach's guet

3 Philipp Huber 4

Nach fünf äusserst engagierten Jahren in der Kalei hast du für dich entschieden neue Herausforderungen zu suchen. Du hast die Kalei in dieser Zeit mit deiner Art, mit deinem Engagement und deiner grossen Kompetenz entscheidend mitgeprägt. Drei verschiedene Ressorts nahmst du wahr, Animation, Teamleitung und schliesslich Personal. Daneben engagiertest du dich als Coach und Kursleiter, ausserdem warst und bist du unser Vertreter in der Jugendkommission, Verantwortlicher fürs Krisentelefon und arbeitest aktiv im Projekt Standortbestimmung mit. Wenn man deine Zeit in der Kalei mit ein paar wenigen Begriffen zusammenfassen müsste, dann wohl am besten mit: Kompetenz und Engagement, Aufmerksamkeit und Gemeinschaftssinn, Offenheit und Toleranz. Immer wieder konnte man Dich auf der Ast antreffen. Für einen Kaffee mit Schwätzchen oder für ein Feierabend Bierchen nahmst Du dir gerne Zeit. Der persönliche Kontakt zu deinen Jublagspänli und zu den Angestellten war dir immer extrem wichtig. Vor allem konnte man mit Dir ausser über Jubla und Kalei hervorragend über ganz andere spannende Themen philosophieren. Dein Engagement in der Kalei hat auch dich geprägt, u.a. festigte sich in dieser Zeit dein Entschluss, soziokulturelle Animation zu studieren, damit du dein Hobby Jugendarbeit zum Beruf machen kannst. Lieber Philipp. Wir danken Dir von ganzem Herzen für die tolle gemeinsame Zeit! Wir wünschen Dir für all die Herausforderungen, die noch auf dich warten, weiterhin viel Engagement, Humor und ganz viel Erfolg. PS. Wenn es Dir langweilig werden sollte, du weisst ja vor den Kaleisitzungen gibt es immer ein feines Essen und danach ein kaltes Bierchen und auf der Ast wartet meist ein Kaffeechen. Deine Kaleier

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Lieber Philipp


3 Quartalsplan 4

Programm

Quartalsplan Jubla-Daten Juli - September 2011 Juli: 01 . – 03. 18. – 19.08.

SM Bergtrekking (Vorbereitungsabend) Sommerferien

Kalei/Kursklub Kanton Zürich

Sommerferien

Kanton Zürich

Lieder- und Kulturfest Vorweekend GLK C Vorweekend SLK B Vorweekend Vauk B Zonentreff Zone Oberland Leiterparty „Prime Blast“ Zonentreff Zone Stadt und Glatt Präsideskurs Teil 1 Kantonaler Werbetag Zonentreff Zone Albis

Bulei Kalei/Kursclub Bulei Bulei AG Zone OK Leiterparty AG Zone Bulei AG Animation AG Zone

August: 18.07. – 19.

Sept: 03./04. 10./11 . 10.11 . 10./11 . 15. 16. 20. 23./24. 24. 29.

... weitere Daten in der nächsten Ausgabe!!!

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3 Anmeldung Kurse4

Organisatorische Weisungen (Chnopf 2/11)

XXXXXXXXX org. weisungen

Anmeldung Bitte immer schriftlich! Das Formular kann beliebig oft kopiert werden. Telefonische Anmeldungen werden nicht entgegengenommen. Alle unvollständigen Anmeldungen werden zurückgeschickt! Geburtsdatum / J+S-Personennummer Bei allen Anmeldungen ist zwingend das Geburtsdatum anzugeben. Die J+S-Personennummer sofern bekannt. Anmeldebestätigung Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die Anmeldungen nach Eingangsdatum berücksichtigt. Alle Angemeldeten, die am Kurs teilnehmen können, erhalten eine Anmeldebestätigung. Die weiteren Informationen erhältst du dann von deiner Kursleitung. Die Kursanmeldung verpflichtet zur Anwesenheit während der ganzen Kursdauer. Einzelne Urlaubstage können nicht gewährt werden. Ferien oder Jugendurlaub sind deshalb frühzeitig mit dem/der ArbeitgeberIn abzusprechen. Abmeldung Meldest du dich nach Erhalt der Anmeldebestätigung bis spätestens 10 Tage vor Kursbeginn (Datum: Eingang auf der Arbeitsstelle) unter Angabe einer schriftlichen Begründung wieder ab, erhältst du 50 % der Kurskosten zurückerstattet. Für später eingegangene Abmeldungen oder unentschuldigte Nichtteilnahme kann keine Rückerstattung der Kurskosten mehr vorgenommen werden. Vorbehalten bleibt die Abmeldung unter schriftlicher Geltendmachung von wichtigen Gründen wie beispielsweise Krankheit oder Unfall (immer mit ärztlichem Zeugnis): in diesem Fall erhältst du die Kurskosten weiterhin vollumfänglich zurückerstattet. Kursverweis Personen, die gegen die Kursregeln verstossen, dürfen von der Kursleitung nach Hause geschickt werden. Da TeilnehmerInnnen unter 18 Jahren in einem solchen Fall von jemandem der Kursleitung begleitet werden müssen, werden diese zusätzlichen Reisekosten derjenigen/demjenigen TeilnehmerIn angelastet. Versicherung Die Teilnehmenden müssen selber gegen Unfall, Krankheit und Haftpflichtansprüche versichert sein. Im Kurs besteht für die Teilnehmenden keine zusätzliche Versicherung und die Kursleitung lehnt alle Forderungen ab. Jugendurlaub Lehrlinge und jugendliche ArbeitnehmerInnen bis 30 Jahre haben Anrecht auf eine Woche unbezahlten Jugendurlaub, sofern sie ihr Gesuch bis spätestens zwei Monate vor Kursbeginn bei ihrem Arbeitgeber einreichen. Das Urlaubsformular kann unter www.jugendurlaub.ch heruntergeladen werden. Benutzt diesen im Jugendförderungsgesetz verankerten Jugendurlaub! Thomas Sittel von der Arbeitsstelle ist dir gerne bei Unklarheiten oder Unsicherheiten behilflich und bestätigt dir die Teilnahme an einem Ausbildungskurs auf dem Urlaubsformular. Verwendung von Kursfotos Mit der Anmeldung erklärst du dich einverstanden, dass im Kurs gemachte Fotos von Jungwacht Blauring Kanton Zürich weiterverwendet werden dürfen. Insbesondere für den Chnopf und die Homepage. Kurskosten Einführungsmodul Kids: GLK C:

CHF 50.-- CHF 260.--

Anmeldeschluss: 18. Juli 2011 Anmeldeschluss: 8. August 2011

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Weitere Infos Arbeitsstelle Jungwacht Blauring Kanton Zürich, Auf der Mauer 13, 8001 Zürich Tel. 044/266 69 66, Fax 044/266 69 67, Email: info@jublazueri.ch


Anmeldeformular (Chnopf 2/11)

Name _____________________________________ Vorname _____________________________________

Strasse _____________________________________ PLZ/Ort ______________________________________ Telefon P ___________________________________ Handy _______________________________________ Email_______________________________________

XXXXXXXXX anmeldung

3 Anmeldung Kurse 4

J+S Personennr. _____________________________ Geburtsdatum ________________________________ Beruf ______________________________________ Schar _______________________________________ LeiterIn seit:_________________________________ Alter der Kinder_____________________

Bemerkungen:____________________________________________________________________________ _______________________________________________________________________________________ Ich bin VegetarierIn

❍ ja

Ich habe diese Ausbildung

❍ Gruppenleiterkurs ❍ Schar- & Lagerleiterkurs

❍ nein

Ich melde mich für folgenden Kurs an: ❍ Einführungsmodul Kids

20./21. August 2011

Anmeldeschluss

18. Juli 2011

❍ Gruppenleiterkurs C:

Anmeldeschluss

Vorweekend: Kurswoche:

10./11. September 2011 8.-15. Oktober 2011 8. August 2011

Ich habe die organisatorischen Weisungen und die Infos der Ausschreibung zur Kenntnis genommen! Ort, Datum: ________________________________ Unterschrift:___________________________________ (unter 18 Jahren Unterschrift der Eltern)

Arbeitsstelle Jungwacht Blauring Kanton Zürich, Auf der Mauer 13, 8001 Zürich

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Chnopf 2/2011