JubelMoments MAGAZIN | Frühling/Sommer 2020

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Der Selbstversorgergarten ist ein großes Thema geworden. Die Ernte und Verarbeitung von selbst gezogenem Gemüse ist für viele kaum noch wegzudenken. Wer kann, bewirtschaftet (s)einen Gemüsegarten auf dem eigenen Grund, mietet sich bei Nachbarn und Freunden ein oder hat eine Selbstversorger-Parzelle, die von vielen heimischen Gärtnereibetrieben zur Saisonmiete angeboten wird. Das Thema Selbstversorgung ist nicht nur trendy, sondern in Zeiten der Schnelllebigkeit auch gesund. Sie ermöglicht uns, durch die Arbeit im Gemüsegarten ein Stück weit Achtsamkeit zu leben und „zur Ruhe zu kommen“. Und wir können genau sehen und beobachten, was mit dem Einsatz der eigenen Arbeitskraft alles möglich ist – die eigene Ernte macht uns glücklich und stolz. Und zudem ist das Ziehen von eigenem Gemüse gesund – zu wissen, woher es kommt, bringt zusätzlichen Spaß und Kreativität in die Küche. Um sich mit frischem Gemüse selbst zu versorgen, ist ein großer Garten oder eine Selbstversorger-Parzelle nicht zwingend notwendig. Schon auf kleinen Balkonflächen ist es möglich, selbst Gemüse anzubauen und zu ernten, denn viele Sorten wachsen und gedeihen auch in Töpfen, Kisten oder Balkonkästen ganz großartig. Wer einen Selbstversorgergarten im großen Stil betreiben möchte, der sollte sich Anbaupläne zeichnen und genau durchdenken, wie die Ernte später aussehen soll, um am Ende der Saison nicht mit zu viel oder zu wenig Ertrag überrascht zu werden. So hat man einen besseren Überblick darüber, was man anbauen möchte und wie viel man für den Eigenbedarf braucht.

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