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Ausgabe 31 - Juni 2003, Postgeb端hr bar bezahlt


Aktuelles

Der Bürgermeister am Wort chnell vergeht die Zeit, wir sind bereits wieder am Ende einer 6-jährigen Legislaturperiode. Am 28. September dieses Jahres finden Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeister-Direktwahlen statt. Bei so manchen spürt man jetzt schon eine gewisse Angespanntheit. Für uns in Münzbach soll und ist das kein Anlass zum Nervöswerden. Gearbeitet und bemüht für das Wohl der Bürger muss genauso nach einer Wahl wie vor einer Wahl werden. Wahlberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger, die den ordentlichen Wohnsitz in Münzbach haben und am 27. Sept. d.J. das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ich bitte

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heute schon alle Fraktionen, eine sachliche und faire Wahlwerbung zu führen, die im Sinne des Werbens und nicht des Kämpfens stattfindet. us unserer und meiner Sicht unbegründete Aufregung war die Beantragung der ÖBB bzw. vom

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Kunsthandwerk (er)leben Kulturverein Dominikanerkloster veranstaltet Ausstellung mit heimischen Künstlern im Pfarrheim ach der musikalischen Eröffnung durch ein Streicherensemble des Kammerorchesters begrüßte Josef Bindreiter im Namen des neugegründeten Kulturvereines Dominikanerklosters die Besucher und heimischen Künstler.

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Elfi Fischer zeigt Puppen, Maria Wiesinger künstlerisch bemalte Keramik, Maria Meisinger Aquarelle, Heinrich Langeder präsentiert seine Holzbildhauerarbeiten und Johannes Langwieser stellt Hinterglasbilder aus. Pfarrer Grafeneder betonte in seiner Rede die Verknüpfung der alten barocken Räume im Pfarrheim mit der Gegenwart, die von heimischen Künstlern als Ausstellungsräume genutzt werden. Bgm. Ferdinand Strasser erklärte voll Stolz, dass in seiner Gemeinde Kultur und Kunst sehr wertvoll sind und

bedankte sich bei den Initiatoren Josef Bindreiter und Pfarrer Grafeneder für das Zustandekommen dieser Ausstellung. "Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele" so Dr. Dyk, ein gebürtiger Münzbacher bei der Eröffnungsrede. Er stellte die Ästhetik und die Selbstverwirklichung der Künstler in den Vordergrund, das Kunsthandwerk als Bereicherung unseres Lebens. Im besonderen erwähnte er die Bereitschaft der einzelnen Künstler, die sich zur Verfügung stellen, ihre Arbeitstechnik zu vermitteln.

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Land OÖ (Verkehrsabteilung) durchgeführte Verhandlung einer Haltestelle im Ortsbereich. Dazu einige Klarstellungen: Von der Österr. Bundesbahn wurde beim Land OÖ um die Genehmigung einer Haltestelle entlang der Landesstraße im Ortsbereich angesucht. Wie bekannt ist, führt die Landesstraße von Perg kommend in Richtung Arbing und nicht durch den ganzen Ort. (Vom Hause Buchmayr bis zur Einmündung nach dem neuen Lagerhaus handelt es sich um eine Gemeindestraße). Von der Gemeinde wurde diese Haltestelle weder verhandelt noch beantragt. Da auf der freien Fläche ein Dorf- oder Ortsplatz beabsichtigt ist, bietet sich diese Stelle auch für eine Haltestelle zum Einund Aussteigen unserer Bürger an. Es bleibt nur zu hoffen, dass es für die Anrainer zu keinen nennenswerten Belastungen oder Nachteilen kommt.


Aktuelles

Betreubares Wohnen er Arbeitskreis Soziales führt derzeit eine Bedarfserhebung über "Betreubares Wohnen" durch. Bei dieser Aktion geht es darum, ältere Personen, die eine solche Einrichtung wünschen und brauchen zu ermitteln und auch schon spezielle Bedürfnisse zu erfassen. Um alle Bürgerinnen und Bürger lückenlos zu erreichen, haben wir den Fragebogen dieser Ausgabe des Rundblicks nochmals beigelegt und die Frist zur Abgabe bis 30. Juni 2003 verlängert. Wenn sie zur Zielgruppe gehören, füllen Sie den Fragbogen aus und geben ihn im Gemeindeamt ab. Eine Verpflichtung gehen Sie damit nicht ein. Bei Fragen stehen Ihnen die Mitglieder des Arbeitskreises und die Gemeindebediensteten gerne zur Verfügung.

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Erstkommunion n würdigem Rahmen feierten die sechs Mädchen und acht Buben am 18. Mai 2003 ihr Erstkommunionfest. Der Herr Pfarrer und die Musikkapelle begleiteten die Erstkommunikanten und deren Eltern bei herrlichem Wetter in die feierlich geschmückte Kirche. Unter Mitgestaltung des Schüler- und Frauenchors empfingen die Kinder erwartungsvoll und durch die Tischmütter und Lehrer gut vorbereitet ihre erste Hostie. Anschließend lud die Katholische Frauenbewegung zum Frühstück in den Pfarrhof. Dieser gelungene kirchliche Festtag wird den jungen Christen in guter Erinnerung bleiben.

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Brauchtum im Mai Josef Grafeneder, Pfarrer von Münzbach röhliche Maibaumfeste mit dem Aufstellen des geschmückten Maibaumes finden fast in jedem Ort statt. Der Maibaum wird mit Kränzen, Bändern und Papierblumen geschmückt. Tanz und Bewirtung gehören zu diesem Frühlingsfest. Selten wird das Vertrauen des Volkes zur Gottesmutter Maria inniger ausgedrückt als bei den Maiandachten. Die Gläubigen sammeln sich in der Kirche und den Kapellen und beten und singen zu Ehren Mariens. Anschließend sind bei uns Dorfabende in einem nahen Bauernhaus üblich. An den drei Bitttagen vor Christi Himmelfahrt finden vor der Messe Prozessionen statt, bei denen Rosenkranz und Bittlitanei gebetet werden. In unserer Pfarre führen die Bittwege zur Einsiedelkapelle, über Gruber bei der Kirche und Richtung Wansch. Am Fest Christi Himmelfahrt wird am Nachmittag die Maiprozession mit großer Beteiligung der Gläubigen abgehalten. Der Weg führt über den Taferlweg, Klamer- und Wimmstraße zurück zur

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Marienandacht in die Kirche. Um Pfingsten sind die Firmtermine. Am Pfingstsonntag findet die Firmerneuerung statt. Das Fronleichnamsfest mit Gottesdienst und Sakramentsprozession zu Ehren des Leibes und Blutes Christi fällt nur selten in den Mai. Der Prozessionsweg ist mit Blumen, Bildern, Birken und Fahnen geschmückt. Bei jeder der vier Stationen wird eine Evangelienperikope, Fürbitten und ein Sakramentshymnus vorgetragen und mit dem Allerheiligsten der Segen in alle vier Himmelsrichtungen erteilt. Der Mai ist auch ein beliebter Hochzeitsmonat. Nachbarn binden Kränze und zieren die Hauseingänge und Stuben der Elternhäuser der Brautleute. Hochzeitschießen, Aufhalten, Hochzeitsmahl beim Wirt und Hochzeitstanz gehören zum Fest.


Gemeindeinfos

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Häuslbauen wieder IN ach einer kurzen Verschnaufpause in den letzten Jahren steigt die Nachfrage um Bauparzellen wieder. In der Siedlung an der Arbinger Straße sind nur mehr 2 Parzellen frei. Aus diesem Grund sorgt die Gemeinde rechtzeitig für geeignetes Bauland vor. Ein Großteil des sogenannten "Krautgartens" ist ja bereits als Bauland gewidmet. Es ist vorgesehen, dieses schön gelegene Areal zur Gänze umzuwidmen und entsprechend zu erschließen. In den nächsten Wochen werden mit den Grundbesitzern Verhandlungen aufgenommen. 2 weitere Wohnhäuser werden noch heuer in der Einsiedelstraße (unterhalb von Tierarzt Heinze) begonnen. Die Gemeinde hat dazu die Aufschließungsstraße sowie die Wasserleitung hergestellt.

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Zufahrten or einigen Wochen wurden wieder einige Güterwege und Hofzufahrten fertiggestellt. Es handelt sich dabei um die Zufahrten zum Grundthaler und Ortmayr (Brunner) in Untergaisberg sowie die Zufahrt Dammayr (Mollnegg) und den Güterweg "Haselegg" (bis zum Himmelbauer). Damit kann das Güterweg-Ausbauprogramm - bis auf einige wenige Zufahrten - als abgeschlossen betrachtet werden.

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Foto links: Christian und Maria Ortmayr, Untergaisberg 2 freuen sich über ihre neue Zufahrt.

Spuren beseitigt

ie letzten Spuren der Verwüstung durch das verheerende Augusthochwasser wurden beseitigt. Die Güterwegmeisterei Pregarten baute in Zusammenarbeit mit den Gemeinden St.Tho-

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mas/Bl. und Münzbach die Brücke zwischen Ölmühle und Mittermühle neu. Damit ist das Mühlental wieder durchgehend befahrbar. Gleichzeitig bekam die Zufahrt zu diesen Häusern eine neue Asphaltdecke.


Gemeindeinfos

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GemeindeamtUmbau ehr wohl fühlen sich die Bediensteten der Marktgemeinde in den neuen Büros. Durch die Schließung des Postamtes war es möglich, dort mit bescheidenen Mitteln zusätzliche Kanzleien einzurichten, um so endlich mehr Platz zu schaffen. Ein besonderes Anliegen war dabei auch die Schaffung einer entsprechenden Kundenzone, wo der Parteienverkehr abgewickelt wird. Die Gemeinde hat ja gewisse Postgeschäfte übernommen (Postservicestelle) und schon deshalb wurde dringend Platz benötigt. Dennoch wird der Neubau eines Amtsgebäudes im Kreuzungsbereich Arbinger Straße/ Markt weiter verfolgt. An eine Realisierung dieses Vorhabens ist angesichts der bevorstehenden Großprojekte wie Neubau der Sport- und Freizeitanlage und Klostersanierung nicht so schnell zu denken.

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Ein seltener Gast un ja - ein wirklich seltener Gast verirrte sich kürzlich nach Münzbach. Auf dem Dach des GWB Wohnblocks legte ein Storch für zwei Tage eine Rast ein. Oder war er zu Besuch bei einer der jungen Bewohnerinnen? In 9 Monaten weiß man mehr!

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1 Jahr Postservicestelle beim Gemeindeamt m 1. Mai war es bereits ein Jahr, dass die Postgeschäfte vom Gemeindeamt übernommen wurden. Wie richtig diese Entscheidung war und wie sehr die Bevölkerung von Münzbach diese Serviceeinrichtung schätzt, beweisen folgende Zahlen: Im Durchschnitt werden täglich 82 Briefe und 3 Pakete beim Gemeindeamt aufgegeben. Die Tendenz ist eher steigend. Dazu kommt noch die Ausgabe von hinterlegten Briefen und Paketen.

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Irene Loisl und Roswitha Krichbaumer meistern mit viel Engagement diese zusätzliche Aufgabe. Ein herzliches Dankeschön den beiden.

Sinnepark as Konzept für den "Erlebnispark der Sinne", welches vom Euregio-Beauftragten Willi Patri mitverfasst wurde, wurde bei den zuständigen Stellen des Landes und der Europäischen Union eingereicht. Wenn alles gut geht, wird im August mit den ersten Arbeiten im Pfarrgarten begonnen werden können. Zusammen mit Bad Kreuzen, Dimbach, Pabneukirchen, St. Thomas, Rechberg und Windhaag bewirbt sich Münzbach um die Landesgartenschau 2009. Die Themen für Münzbach werden "Der heilende Garten", "Sinnliches Pflanzenerlebnis" und "Gartengestaltung für und mit Kindern" sein. Außerdem wird, falls die Region den Zuspruch durch die Jury bekommt, Münzbach Hauptstandort für das sogenannte "Grüne Klassenzimmer" sein. Vom Sinnepark aus werden alle pädagogischen Angebote für die Schau koordiniert bzw. vermittelt. Der Sinnepark selbst ist dabei ein tragender Pfeiler. Das Konzept für die Schau wurde am 31. Mai durch die Landschaftsplanerin DI Lackner Olga beim Land eingereicht.

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Drumherum

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hwer, ten fällt es sc a n o m er m m ngen. Die de in den So un ja - gera herauszubri n ” ck er li b ch a d n zb “Ru Tätigkeit Liebe Mün beruflichen eitung, den Z er d er en ch eb a n zb n mer andere unsere Mü eigentlich im r so manch fü ss u ch m u t a ei n rb er te A en uns wied bende könn redaktionelle tz - wir hab Die lauen A o . tr en as d to d er es d er w b t t. Ü Nichts ausgeüb abe geschaff en werden. sg g u o A ez . s g 1 n re 3 a se e er un at sein Aufgabe h ist im Sinne s undblick” h E R . “ n te er h d ir ic W er t zu leisten. überwunden en wir zu b ichkeitsarbei eben versuch tl sl en rt ff O Ö e , ig ch lt nzba Spenden! vielfä ORUM Mü als für Ihre F lm im ie v s e en k n eb a Vereinsl en gut an. D mmt bei Ihn o k es , en ff o h Fröschl Josef und Thilde Grillnberger Georg und Berger Johann und Maria Heidi Zusammenstellung Zimmerberger Hubert Heilingbrunner Heinz Druckkostenbeiträge Fröschl Heinrich und Aistleitner Zäcilia, Rundblick Elisabeth Sulzbach 8 für Ausgabe 30/2003 Gruber Eduard und Scheuchenegger Franz Getraud und Hermine Hofer Johann Dr. Schützeneder Anton Buchberger Josef Dr. Arneth Herbert Buchberger Karl Reiter Franz Greisinger Josef Greisinger Karl Pechböck Johann und Aschauer Karl Aistleitner Hermann, Theresia Trinkl Roland Priehetsberg 29 Schinnerl Elisabeth Nenning Johann Kaufhaus Loisl Steininger/Rabl, Kroboth Manfred Bremmer Johann, Taferlweg 24 Riegler Martin, Prokurist Steindl Rudolf und Anna Sulzbach 9 Paireder Rupert Leimer Franz sen. Redemptoristenjkollegg Muß Zäzilia Lindner Karl Raab Hermann und Walch Rupert Marktgemeinde Maria, Mollnegg 30 Fröschl Karin Baumgartenberg Strasser Ferdinand ÖR Lengauer Franz, Kragl Mathäus Pilz Josef 4230 Pregarten Langwieser Johann, 3973 Aumayr Therese Schützenberger Poldi Karlstift Fröschl Karl Fischer Berta Pechböck Karl Gumpenberger Walter Stadlbauer Franz Sigl Karl und Anna Peyr Sigfried Kaufhaus Loisl Peirleitner Josef und Pechböck Sepp Reutner Herta Amalia Berger Johann Pechböck Johann Käferböck Johann Buchmayr Josef Grabmayr Elisabeth Leeb Hermann Pils Josef Stritzinger Mag., 3322 Grafeneder Josef Käferböck Maria Viehdorf Spindler Anton Lettner Anton

Wir gratulieren (Jubilare bis September 2003) Zum 70. Geburtstag: Johann Mitterlehener (25. 7.) Saxenegg 13 Franz Brandner (23. 8.) Untergaisberg 13 Maria Langeder (26. 8.), Sonnweg 2 Theresia Lumetsberger (13. 9.) Obergaisberg 10 Maria Grillnberger (15. 9.), Pilgram 9 Zum 75. Geburtstag: Josef Prinz (11. 7.), Mollnegg 12 Josef Lumetsberger (31. 7.) Obergaisberg 10 Theresia Nichterl (16. 9.), Hauptstr. 2 Theresia Buchmayr (27. 9.) Obergaisberg 19 Wir gratulieren zur Geburt ihres Kindes Sandra Buchmayr - eine Katrin Johannes und Michaela Berger - ein David Johann und Josefa Slawiczek - eine Sandra Georg und Romana Gschwandtner - ein Philipp Zur Hochzeit gratulieren wir Josef Dober und Tanja Spehar Hauptstr. 1 Rudolf Hochgatterer, Priehetsberg 20 und Waltraud Buchberger aus Klam Matthäus Ebenhofer, Pilgram 13 und Gerlinde Sigl, Schwemmstr. 16

Chronik Anteil nehmen wir am Tod unserer Mitmenschen: Margarita Wings im 81. Lj. Wimmstr. 2 Maria Reichenberger im 84. Lj. Friedhofstr. 13 Karl Sigl im 91. Lj. Schwemmstr. 16 Leopold Krichbaumer im 71. Lj. Altersheim Perg

Nachruf an Herrn Sigl arl Sigl wurde als 1. Kind des Schuhmacherehepaares Karl und Maria Sigl, Schwemm geboren. Nach der Volksschulzeit erlernte er bei seinem Vater das Schuhmachergewerbe. Zwei Monate nach Ausbruch des 2.Weltkrieges heiratete er seine Frau Theresia, die im GH Leinhofer beschäftigt war. Vom Wehrdienst wurde er einige Male zurückgestellt, da die heimische Bevölkerung auch Schuhe benötigte. Er war dann mehr als 4 Jahre bei der Wehrmacht, wo er in Russland verwundet wurde. Nach seiner Entlassung kam er zur Kriegsgefangenen-Bewachung, wo er bei

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der Infanterie in Wien mehrere Bombenangriffe überlebte. Bei Kriegsende wurde er abermals in Linz schwer verwundet und kam in amerikanische Gefangenschaft.

1945 kehrte auf zwei Krücken nach Hause. Er meldete das unterm Krieg ruhende Gewerbe sofort wieder an. Infolge der Kriegsverletzungen hatte er Zeit seines Lebens Beschwerden, jedoch arbeitete er bis zu seiner Pensionierung mit 60 Jahren in seiner Werkstatt und war viele Jahre Zechprobst in der Pfarrkirche.


Sport allgemein

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Sportareal vor Baubeginn er Neubau der Sportanlage wird nun konkret. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Münzbach und der Sportunion Münzbach wurde ein Projekt ausgearbeitet, das den Bedürfnissen für den Faustball- und Fußballsport gerecht wird. Es entstehen in der Arbingerstraße nördlich vom Haus Hofer/Mader 2 Fußball- und 2 Faustballplätze sowie ein Clubhaus mit genügend Parkmöglichkeiten. Dies bedeutet, dass das komplette Sportgeschehen vom bisherigen Standort auf der Schwemm ausgesiedelt wird. Die Vorbereitungen für diese Realisierung dauerten nahezu ein Jahrzehnt. Meistens scheiterten manch geplante Vorhaben an der Grundfrage. Umso erfreulicher ist es, dass diese Angelegenheit nunmehr erledigt ist. Für das ausreichend große Areal sind eigentlich alle Genehmigungen eingeholt. Die Finanzierung wurde ebenso zum größten Teil mit den Förderungs-

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gebern, wie dem Land OÖ und den Sportabteilungen abgesprochen und es ist bereits eine Zusage erteilt worden. Die Verfügbarkeit der Geldmittel wird sich allerdings auf die nächsten Jahre aufteilen. Natürlich bleibt auch der Gemeinde Münzbach und der Sportunion Münzbach eine beträchtliche Finanzierungsleistung nicht erspart. Mit dem Verkauf des bisherigen Sportareals samt Clubhaus wird dabei der größte Teil abgedeckt. Die Planungen für die Anordnung der Plätze sind derzeit voll im Gange. Leider sind enorme Erdbewegungen erforderlich, die uns derzeit etwas Sorge bereiten. Noch dazu ist die Bodenbeschaffenheit doch steiniger als nach ersten Probegrabungen vermutet wurde. Aber wie es so schön heißt - wir werden uns auch da durchbeißen. In den nächsten Wochen werden alle rechtlichen Angelegenheiten und auch die Durchführungsrichtlinien abgeklärt. Es ist für heuer im Herbst die Grobplanie geplant und auch mit dem Bau

des Clubhauses soll begonnen werden. Dieses, für einen Verein doch große Projekt bedarf natürlich allergrößter Anstrengungen. Die Mithilfe der Gemeinde Münzbach ist uns da schon sehr willkommen. Gemeinsam werden wir das Projekt zügig voranschreiten lassen. Die Eröffnung ist für das Jahr 2006 vorgesehen. Der Sportbereich hat sicherlich für das gesamte Ortsleben eine wichtige Bedeutung. Sport betreiben heißt nicht nur körperlichen und leistungsorientierten Einsatz leisten, sondern der Sport hat sehr viele gemeinschaftliche und gesellige Auswirkungen auf das Gesellschaftsleben. Die Jugend ist da in erster Linie gemeint und für die lohnt es sich sich einzusetzen. Wir hoffen, dass auch die Münzbacher Bevölkerung unsere Bemühungen versteht und mitträgt.

Sportfest gelungen as Sportfest 2003 war wiederum ein großartiger Erfolg und ein besonderes Highlight für die Jugend. An beiden Tagen strömten zahlreiche Besucher aus nah und fern herbei, um die Bands “XDream” und “Pop@rt” zu hören. Besonders der Samstag mit nahezu 1600 Besuchern war ein Superfest. Die fast ausschließlich jugendlichen Gäste konnten eine perfekt spielende Band, die auch viele Showelemente beinhaltete, genießen. Für den Veranstalter - Sportunion Münzbach - ist dieses Fest eine notwendige Einnahmequelle, um den Sportbetrieb bzw. auch künftige Vorhaben finanzieren zu können. Da werden auch so manche Belastungen bei der Vorbereitung und Durchführung in Kauf genommen. Auch für nächstes Jahr ist der Termin Freitag und Samstag, am Muttertagswochenende bereits fixiert.

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KMB-Ausflug und Bergmesse ie Katholische Männerbewegung (KMB) hat sich zum Ziel gesetzt, neben den kirchlichen Aktivitäten auch für gesellschaftliche Belange Angebote zu schaffen. Die Agape nach der Osternachtsfeier wurde von der österlichen Feiergemeinschaft wieder gut angenommen. Auf Initiative des Obmannes Franz Luftensteiner wurde am Sonntag, 27. April 2003 ein Ausflug organisiert. Nach einer Andacht in der wunderschönen Stiftskirche Waldhausen fuhren über 30 Personen weiter nach Dorfstetten. Dort erlebten die interessierten Teilnehmer in der Schmiede von Primus Hader, wie aus einem Stück Roheisen eine Handaxt entsteht. Anschließend wurde bei der Familie Köck in St.Georgen/Wald eingekehrt. Die Jause des Direktvermarkters schmeckte in geselliger Runde. Als weiteres Angebot wird am Samstag, 30. August 2003 eine Bergmesse vorbereitet. Über das Ziel und die weiteren Details wird noch berichtet. Für Sonntag, 21. September 2003 wird zu einer Kapellenwanderung eingeladen. Die KMB wird sich auch heuer wieder beim Erntedankfest beteiligen. Für Sonntag, 16. November 2003 ladet die KMB zum Männertag (Jahreshauptversammlung) schon sehr herzlich ein. Thema am Vorabend der EU-Osterweiterung ist: "Christsein ist grenzenlos".

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Hilfsaktion Ukraine ie Hilfsaktion für Ostungarn und Ukraine wird auch heuer wieder fortgesetzt. Die Pfarren Münzbach, Perg, Rechberg und Windhaag werden sich daran beteiligen. Alle sind herzlich eingeladen, tragbare Kleidung, Schuhe, transportierbare Möbelstücke, Fahrräder, verwendbare Küchengeräte, sowie Haushaltsutensilien in Schachteln zu verpacken. Beschriften Sie bitte die Schachteln über den Inhalt. Bitte keine Lebensmittel dazugeben. Stattdessen bitten wir um Spenden für Lebensmittelpakete, die in Ungarn zusammengestellt werden und zur Verteilung in die Ukraine gebracht werden. Ein Paket kostet ca. 10,-Die Kartons werden Anfang September 2003 von der Katholische Männerbewegung (KMB) abgeholt und anschließend zum Weitertransport verladen. Wir bitten auch um Spenden, damit die Transportkosten beglichen werden können. Spendenkonto: 80002416410 bei BLZ 34777 Raiffeisenbank Münzbach. Melden Sie sich bitte bei Herrn Karl Pechböck, Raiffeisenbank Münzbach, Telefon 07264/4404-15 oder 07264/4188, wenn Sie Sachen für notleidende Menschen abzugeben haben. Im Namen von P. Dr. Anton Gots und seinem Team im Kloster Nyiregyhaza (Ostungarn) bedanken sich Karl Pechböck und das KMB-Team für Ihre Unterstützung.

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Frühlingskonzert as Frühlingskonzert des Kammerorchesters Münzbach bildete wieder einen besonderen Höhepunkt im kulturellen Musikjahr. Das Konzertprogramm stand ganz im Zeichen der Komponisten Franz Schubert und W.A. Mozart. Eröffnet wurde der Konzertabend mit der Ouvertüre im "italienischen Stil" in D-Dur von Franz Schubert. Bereits das zweite Orchesterstück steigerte sich zu einem wahren Kunstgenuss. Das Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur von W.A. Mozart mit seinen drei Sätzen gilt als eines der schönsten Konzertstücke für Klavier und Orchester. Maria Riegler, eine junge talentierte Studentin aus einer musikalischen Familie aus Bad Kreuzen brillierte auf ihrem Flügel. Mit Grazie und Liebe und besonderem Können begeisterte die Solistin die zahlreichen Konzertbesucher. Die Harmonie von Dirigent Mag. Georg Prinz mit Maria Riegler als Klaviervirtuose und dem Kammerorchester gaben den drei musizierten Sätzen eine begeisternde Note. Nicht minder wurde der zweite Teil des Konzertes gespielt. Das gesamte Kammerorchester gab mit diesem Frühjahrskonzert ein kräftiges Lebenszeichen, sind sie doch eine echte musikalische Bereichung für unseren (er)lebenswerten Ort und für die Region.

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Ehefrust-Ehelust Dem FORUM Münzbach ist ein Kulturevent von besonderer Art gelungen. Die beiden Theaterkabarett-Aufführungen am Samstag und Sonntag des Pfingstwochenendes waren echt fantastisch. iese Veranstaltung fand im wunderschönen Hof der Familie Erich und Irene Buchmayr statt. Mit der Seebühne Münzbach wurde vielleicht etwas hochgestappelt. Aber, FORUM Obmann Kroboth Manfred betonte es in seiner Einführung, auch der Begriff Kultur stellt oftmals eine Art Hochstappelei dar. Wobei zu betonen ist, dass der kleine Teich vor der Bühne sehrwohl hübsch zum Rahmen passte. Das Theaterstück war ein Sketch- und Kabarettprogramm mit dem Titel “Ehefrust-Ehelust”. Ein junges Ehepaar zeigte auf witzige, na ja und für manche Zuseher leider sehr realistische Art, typische Situationen ihres gemeinsamen Alltags auf. Fini und

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Karli, eigentlich Josephine und KarlHeinz wurden gespielt von Daniela Dett und Martin Dreiling. Es war eine absolut starke schauspielerische Leistung beider, mit perfektem Ausdruck und klarer Sprache. Dass die Daniela auch singen

kann, wurde den Besuchern beim Lied “Blue Bayou” voll bewusst. Herausragend war auch der Rollenwechsel von Martin bei der “Zugfahrt nach Wien”. Kultur braucht einen Rahmen, braucht Publikum. Bei dieser Veranstaltung traf beides im vollem Maße zu. Die zahlreichen Besucher erlebten unvergessliche Abende, die zum Glück bei herrlichem Wetter stattfanden. Mit der Linie - das vorhandene Münzbacher Kuturangebot zu erweitern - wird das FORUM Münzbach auch zukünftig tätig sein.

Zwei Münzbacher Cross-Country Biker Georg Huber Kategorie Junioren und Markus Loisl Kategorie U17 sind die großen Talente des Power Bike Team Windhaag. In einem hervorragend geführten Team, unter der Leitung von Wolfgang Neulinger und des oberösterreichischen SupercoachBezirkssiegers Harald Wegerer wurden in den letzten 4 Jahren einige tolle Erfolge gefeiert. eorg Huber und Markus Loisl wurden bereits vom österreichischen MTB-Nationalteam ins Trainingslager einberufen. Saisoneröffnung war das Österreich-Cup Rennen Anfang April in Silberberg bei Leibnitz (Stmk). Der Trainingseifer hat seine Früchte getragen, die MTBer konnten mit der österreichischen Spitze mitfahren und belegten gleich zu Saisonbeginn Top-Platzierungen. Der erste Höhepunkt in dieser Saison waren die Landesmeisterschaften am 11. 5. 2003 in Ottenschlag. Markus Loisl war in der Kategorie U17 eine Klasse für sich. Mit

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einem Start-Ziel-Sieg und einem unglaublichen Vorsprung von fast 6 Min. sicherte er sich auf der technisch anspruchsvollen Strecke den Landesmeistertitel. Georg Huber rundete dieses hervorragende Ergebnis mit einem Vize-Landesmeistertitel bei den Junioren auf. Beim MTB-Marathon in Haslach konnte Georg Huber nur durch einen Reifen-defekt gestoppt werden. Nach 2/3 des Rennens in Führung liegend, musste er aufgeben. Markus Loisl belegte als jüngster Teilnehmer den ausgezeichneten 2. Platz. Nächstes großes Ziel ist die österreichische Staatsmeisterschaft am 22. Juni 2003

in Wien. Georg Huber wird bestimmt um den Staatsmeistertitel bei den Junioren ein Wörtchen mitreden und sich das Ticket für die Europameisterschaft in Graz und die Weltmeisterschaft in Lugano (Schweiz) sichern. In der Austria-Cup Wertung der Junioren liegt Georg Huber sensationell an 3. Stelle. Windhaag 26. und 27. Juli 2003 Titelverteidiger Markus Loisl wird sich beim Windhaager Hill-Climb mit der BikeElite wieder ein packendes Duell liefern. Unsere beiden wollen natürlich auch den Heimvorteil beim Cross Country Rennen nutzen. Ein tolles Bike-Event wird erwartet!


Ortsleben

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Neue Produkte und Dienstleistungen in Münzbach Seit einem halben Jahr bietet der Neugründer Christoph Lettner Dienstleistungen mit Teleskoplader bzw. -stapler an. Neu dazugekommen ist dieses Jahr im Mai der Betriebszweig Erzeugung von gefrästem Rundholz. Für die Tätigkeitsbereiche bestehen die Gewerbeberechtigungen und stellen zusammen ein neues Unternehmen in Münzbach dar. eleskoplader sind Baumaschinen, die in Österreich noch weitgehend unbekannt sind. Doch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten werden auch hierzulande diesem Multifunktionsgerät noch zum Durchbruch verhelfen. Einsätze finden sich in beinahe jeder Branche, vor allem aber im Bau- und Kommunalbereich z.B. Dachdecker-, Spengler-, Zimmererund Malerarbeiten, Bauwirtschaft, Hallenbau usw. Nicht zuletzt ist der Teleskoplader auch für Häuslbauer und die Landwirtschaft, mit den vielen Umschlag- und Bauarbeiten, das ideale Gerät. Der Lader steht bei Einsätzen mit der Arbeitsbühne auch zur Miete zur Verfügung. In den letzten Monaten konnten Aufträge in Ober- und Niederösterreich für diverse Hallenbau-, Glasbau- und Zimmereibetriebe entgegengenommen werden. Highlight war die Vermietung

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zumcBühnenaufbau des Herbert Grönemeyer Konzertes im Linzer Stadion. Der zweite Betriebszweig befasst sich mit der Erzeugung von Rundholz. Dabei wird Schwachholz, das von den umliegenden Landwirten angekauft wird, zu zylindrisch gefrästem Rundholz weiterveredelt und stellt somit eine kostengünstigere und zumeist auch schönere Alternative zum normalen Schnittholz dar. Das Rundholz wird an umliegende Zimmereibetriebe, Tischlereien,

Gärtnereien und für Privatkunden auch Ab Hof verkauft. Bei größeren Mengen, z.B. für den landwirtschaftlichen Hallenbau, kann mit der Rundholzfräse auch vor Ort gefräst werden. Besonders beliebt ist Rundholz für die Gestaltung von Gärten, Zäunen, Geländern, Regalsystemen, Spielgeräten, Carports usw. Jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten sind auch im auf der Homepage www.krh-holz.com zu besichtigen. Viele, der dort zu sehenden Beispiele können Sie direkt bei Christoph Lettner bestellen und anfertigen lassen. Für weitere Informationen und Anfragen steht Ihnen Herr Ing. Christoph Lettner gerne zur Verfügung. Tel./Fax: 07264/4748 od. 0664/51 58 658

Sträucherschnittkurs ann und wie muss ich meine Sträucher schneiden, damit sie die erwünschte Blütenpracht erlangen? Mit dieser Frage haben sich am 15. März dieses Jahres ca. 40 interessierte Münzbacher unter der Leitung des Landschaftsgärtners Heinrich Grurl, im Garten der Familie Kroboth beschäftigt. Der vom Verschönerungsverein als Veranstalter ausgewählte Garten der Familie Kroboth bot eine einzigartige Vielfalt an Sträuchern, anhand welcher Herr Grurl für jeden einzelnen Strauch die passende Schnitttechnik vorführen konnte. Auch die Kursteilnehmer durften selbst Hand anlegen, um sich in der Kunst des Sträucherschneidens zu üben. Darum durfte auch die leibliche Versorgung nicht fehlen. Heißer Tee und Schnaps erwärmten die eifrigen Hobbygärtner. Anschließend konnte man Herrn Grurl die noch offen gebliebenen Fragen stellen, und auch an Tipps und Tricks zum Thema Garten sparte der Landschaftsgärtner nicht. So lautet zum Beispiel eine allgemeine Faustregel: Jene Sträucher, die vor Sonnenwende blühen, sollte man nach der Blüte schneiden und jene, die nach Sonnenwende blühen, sollte man vor der Blüte, also im Frühling schneiden.

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Petersfeuer des Feitlclubs

Beachvolleyballturnier

am Samstag, 28. 6. 2003 beim Naderer in Kemet

18. bis 20. Juni 2003 JVP-Münzbach


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FF-Münzbach Veränderungen m 16. März bestätigten 61 Feuerwehrmänner in einer geheimen Wahl einstimmig ihren Kommandanten Johann Hochgatterer für weitere 5 Jahre. Er übt diese verantwortungsvolle Aufgabe bereits 10 Jahre lang aus. Die Funktion des Stellvertreters ging von Heinrich Fröschl an dessen Bruder Franz über. Schriftführer Karl Schmidtberger legte nach 20 Jahren ebenfalls sein Amt zurück, ihm folgte Gemeindebuchhalter Hannes Strasser. Der langjährige Gerätewart Josef Achleitner übergab ebenfalls seine Aufgabe an Florian Koppler. Weitere Kommandomitglieder sind: 1. Zugskommandant: Langthaler Hermann, 2. Zugskommandant: Hintersteiner Johann, Kassier: Krichbaumer Georg, Atemschutzbeauftragte: Spindler Anton und Spindler Ferdinand, Lotsenkommandant: Fröschl Manfred, Funkverantwortlicher: Moser Christian, Ausbildung: Huber Peter, Sanitäter: Gruber Christian und Langeder Josef.

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Weinheuriger ie Feuerwehr Münzbach ladet wieder recht herzlich ein zum Weinheurigen am Samstag, 30. August 2003 ab 20.00 Uhr - Musik: "Alpenrocker" und am Sonntag, 31. August ab 10.00 Uhr Frühschoppen - Musik: Musikkapelle Münzbach, im Pfarrgarten.

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Wunschkonzert er Musikverein Münzbach ladet herzlich ein zum diesjährigen Wunschkonzert am Sonntag, 6. Juli 2003 ab 10.30 Uhr in der Stockhalle des Gh. Fuchs. Neben bekannten Schlagermelodien werden einige "Spezialitäten" der böhmischen Blasmusik geboten. Auch das Jugendensemble der Blasmusik bringt Stücke zum Besten.

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Kommando bestätigt as Kommando der FF Obernstraß wurde von den Mitgliedern wieder zu 100% bestätigt. Kommandant Josef Lumetsberger, Kdt. Stv. Hermann Langeder, Kassier Gerhard Luger und Schriftführer Matthäus Ebenhofer jun. werden der FF Obernstraß in den nächsten 5 Jahren wieder vorstehen. Reinhard Buchmayr wurde als neuer Zeugwart und Hannes Buchmayr als neuer Lotsenkommandant vom Kommando bestellt. Heinrich Stollnberger jun. und Hannes Buchmayr erwarben im Frühjahr das Funkleistungsabzeichen in Bronze. Reges Interesse zeigte heuer wieder die Feuerlöscherüberprüfung. Durch die jährlichen Überprüfungsmöglichkeiten kann die Funktion beim Ernstfall gewährleistet werden. Das monatelange Training der Bewerbsgruppen dieser Wehr wird in den nächsten Wochen bei den einzelnen Leistungsbewerben unter Beweis gestellt.

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Auf zum Gartenfest der FF Obernstraß am Samstag 26. 7. 2003, Beginn 20.00 Uhr Frühschoppen am Sonntag 27. 7. 2003 ab 10.00 Uhr


Allgemeines

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Donaufestwochen 2003 euer finden die donau-FESTWOCHEN im Strudengau an einzigartigen Veranstaltungsorten in unserer Region statt. An acht verschiedenen historischen Stätten steht die Barockmusik mit Kontrapunkt aus der Moderne im Mittelpunkt. Eröffnet wird das Festival am

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20. Juli 2003 in Waldhausen. Prof. Michi Gaigg, die neue musikalische Leiterin wird mit ihrem Orchester L`Orfeo Musik von Joseph Haydn und A. Vivaldi u.a. darbieten. 26. Juli 2003: Stiftskirche Ardagger "flauto unicum trio" mit Play Bach 1. August 2003: Strindbergmusum Saxen Gusti Wolf und Heinrich Schweiger "Das Leben ein Traum, die Welt ein Theater" 2. August 2003: Arkadenhof Kaffeesiederei Blumensträußl in Grein mit " Klangwelten der Blockflöten" mit Quartett New Generation Amsterdam

9., 10., 16. und 17. August 2003: Operninszenierung "Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho" von Georg Philipp Telemann 14. August 2003: "Klang und Widerhall" ein Lautenabend mit Hubert Hofmann in der Kirche Altenburg. Ab 18.00 Uhr Konzerteinführung mit kulinarischen Köstlichkeiten. 20.00 Uhr Konzert. Keine Zeitreise möchte das Programm sein, vielmehr in behutsamer Annäherung lebendige Zwiesprache versuchen mit einer nur scheinbar längst verklungenen Musik, ihren Menschen und großen Gefühlen. Eintritt: 16,-- Kulinarium: 10,-15. August 2003: Matinee in der Gießenbachmühle mit "Trio Fortepiano" 22. August 2003: "Deference to Anton Bruckner"- Upper Austrian Jazz Orchestra im Palmhauswerk Baumann/Glas 1886 GmbH, Baumgartenberg

Sodbrennen - ein brennendes Gefühl im Magen und in der Speiseröhre Ursachen und Gegenmaßnahmen

aut Statistik leidet rund ein Drittel der Bevölkerung an Sodbrennen. Etwa 10% davon haben sogar chronische Beschwerden. Bei ca. 30% der Patienten würde das Unterlassen von Gegenmaßnahmen zu schweren Komplikationen führen. Zudem tritt Sodbrennen in allen Altersschichten auf.

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Die Ursache für Sodbrennen ist ein Säurerückfluss vom Magen in die Speiseröhre. Das heißt: saurer Magensaft fließt durch eine Störung des Verschlussmechanismuses am Übergang Speiseröhre-Magen in die Speiseröhre zurück. Um Sodbrennen einzudämmen, ist es vor allem wichtig, sich vernünftig zu ernähren. Leider gibt es dafür kein allgemein gültiges Rezept. Generell kann man

jedoch sagen, dass all jene Speisen gemieden werden sollen, die die Magenschleimhaut reizen. Dazu zählen Sußigkeiten, zu scharf Gewürztes, Koffeinhaltiges, Kaltes (aus dem Kühlschrank) und zu viel Alkohol. Weiters sollte man versuchen, das Rauchen einzustellen oder wenigstens zu minimieren. Vorsicht ist auch bei der Einnahme von Medikamenten geboten. Manche Mittel haben Nebenwirkungen, die das Entstehen einer Magenschleimhautentzündung und damit verbunden oft Sodbrennen begünstigen. Zudem können chronische Stresssituationen eine überschüssige Säureproduktion hervorrufen. In diesem Fall ist eine Umstimmungstherapie zum Stressabbau zu empfehlen. Dies kann z.B. im Zuge einer Kneippkur erreicht werden. Manchmal tritt Sodbrennen in bestimmten Körperpositionen auf. Hier hilft es schon, seine Lage zu verändern z.B. zum Schlafen die Bettkopfseite zu erhöhen.

In den meisten Fällen reichen aber diese natürlichen Gegenmaßnahmen nicht aus, um Sodbrennen auch wirklich los zu werden. Oftmals ist eine anatomische Veränderung die Ursache für den Säurerückfluss. Es ist daher zu empfehlen, vorerst eine ärztliche Probehandlung durchführen zu lassen. Sofern mit den dabei verschriebenen neuen Magenmitteln nach einem Beobachtungszeitraum keine Besserung erzielt wird, ist eine Magenspiegelung mit gleichzeitiger Keimbestimmung in der Magenschleimhaut unvermeidbar. Nur so kann eine eindeutige Diagnose gestellt werden, die das weitere Vorgehen bestimmt. Neben der folgenden medikamentösen Behandlung ist bei einem Keimnachweis zusätzlich eine antibiotische Behandlung zur Keimausrottung nötig. In bestimmten Fällen ist alternativ eine Operation (Antirefluxoperation) zu empfehlen. Dr. Josef Buchberger


Ortsleben

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Katholische Frauenbewegung

Münzbachs Zuwanderer Wir stellen vor: Familie Haider, Danndorf 12

s war für Irmgard und Roman Haider schon immer ein Traum in einem eigenen Haus im “Grünen”, in einer naturbetonten Umgebung zu leben. Das Haus in Danndorf hat schon bei der Besichtigung genau gepasst und so genießt die Familie Haider nunmehr seit 1998 die ländliche Idylle. Die Entfernung zur Arbeitsstätte nach Perg stellt für beide nicht wirklich ein Problem dar. Roman ist als Koch im Gasthaus Froschauer/Rößlwirt tätig. Irmgard ist bei der Fa. Ebner/Strom beschäftigt. Der Job als Koch verlangt sehr viel Einsatz. Es ist eine Teildienst-Aufgabe, das heißt man fährt 2x täglich zur Arbeit, die auch noch oftmals spät abends endet. Da wird die Natur rundum neben den Hobbies Fischen und Schachspielen als Ausgleich so richtig geschätzt. Auch die gesellige und nette Atmosphäre zu den Nachbarn macht den Haiders sehr viel Freude. Ein direkter Bezug zum Ort Münzbach ist berufsbedingt nicht gegeben. as musikalische Talent ihrer beiden Söhne fördern sie ebenfalls sehr. Daniel ist umfassend beschäftigt, fährt er doch tagtäglich nach Linz zur Schule in die 1. Klasse HTL und besucht auch noch die Musikschule (Fach Trompete) in Perg. Dort findet sich auch der jüngere Bruder Dominik mit seiner steirischen Harmonika wieder. Es ist eine Freude dem 3. Klasse Hauptschüler beim Musizieren zuzuhören. Mit Schwung und Fingerfertigkeit beherrscht er dieses Instrument. Sehr gute Erfolge errang Dominik auch bei diversen Wettbewerben. Wir wünschen der Familie Haider noch viel Glück und Freude in Münzbach.

in sehr aktiver Verein ist die KFB in Münzbach. Die Einnahmen beim Pfarrcafe im Advent und beim Palmbuschenverkauf erlauben ein großes soziales Engagement. Bei der Renovierung des oberen Pfarrheimes übernehmen sie einen hohen Kostenanteil, bei der Vernissage "Kunsthandwerk (er)leben" sorgten sie für das Büffet und sie organisierten das Frühstück für die Erstkommunionkinder und schenkten diesen als Andenken ein Kreuz. Kirchliche Feste sind den Frauen ein besonderes Anliegen. Sie gestalteten die Maiandacht bei der Vorderhofbergerkapelle und den anschließenden Dorfabend beim Holzmann. Auch die Fartimafeier im Juli wird vom Frauenchor musikalisch umrahmt. Als Abschluss eines arbeitsreichen Jahres findet im Juli ein Grillabend statt.

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Goldene Hochzeit m Kreise der Familie und Verwandten feierten Franziska und Florian Langthaler am 17. Mai 2003 ihre Goldene Hochzeit. Geheiratet haben sie am 16. Mai 1953 in Schardenberg. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Jubelfest.

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Kindererfolge

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Radfahrprüfung "Alle Schüler der 4. Klasse, die zur praktischen Radfahrprüfung angetreten sind, haben diese auch bestanden haben", so die erlösenden Worte des Prüfers. Ein Freudengeschrei brach aus. Die zukünftigen Verkehrsteilnehmer - natürlich vorbildlich und sicher mit Helm - wurden von Inspektor Felix Radinger, der die Durchführung der Prüfung innehatte, zur besonderen Vorsicht im Straßenverkehr angehalten. Er bedankte sich auch bei der verantwortlichen Lehrerin für ihre tatkräftige Unterstützung, um ihre Schüler zu verkehrstüchtigen Radfahrern zu erziehen. In Vertretung von Bürgermeister Ferdinand Strasser übergab Amtsleiter Karl Schmidtberger ein erfrischendes Getränk und Gerda Brandstätter in Vertretung von Bankstellenleiter Karl Pechböck von der örtlichen Raiffeisenkasse gratulierte den zukünftigen Verkehrsteilnehmern und überreichte ein kleines Geschenk. Heinrich Langeder lud die jungen Radfahrer zu einem kleinen Imbiss ins "Mampfi".

Prima la Musica as Gitarrenduo "Die Saitenzwerge" - das sind Daniela Mayrhofer (Tochter des Kapellmeisters) und Fabienne Froschauer aus Perg erreichten beim Bundeswettbewerb "Prima la Musica 2003" in Bozen den 2. Preis. Unermüdlicher Fleiß und große Ausdauer in der Probenarbeit sind zur Vorbereitung für solche Wettbewerbe notwendig. Besonders wichtig ist auch die Unterstützung der Eltern und Lehrer, um solche Ziele zu erreichen. Das Redaktionsteam gratuliert ganz herzlich und wünscht weiterhin sehr viel Freude mit der Musik.

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Spielkuppel m Rahmen der Schulentwicklung errichteten die Schüler der VS Münzbach ein Bauwerk von Kindern für Kinder ein Weidenhaus. Die Schulwiese kind- und naturgemäß zu gestalten, war das vorrangige Ziel dieses Projektes. Nach einem gemeinsamen Spatenstich hoben die Schüler einen runden Graben aus, der am Abend darauf von einigen tatkräftigen Eltern fertiggestellt wurde. Der Pflanzgraben wurde mit Torf, Blumenerde und Aushub gefüllt und unbewurzelte Steckhölzer von heimischen Weiden wurden mit Hilfe der Kinder in den Boden gedrückt und zu einer Kuppel geformt. Und es wächst und wächst - zur Freude aller Schüler. Selbst wenn dieses Projekt anfänglich keine "atlantischen" Dimensionen aufweist, wird es doch schon bald zu einem richtigen Baumhaus erwachsen, in dem vielleicht auch einmal eine Unterrichtsstunde stattfinden wird. Denn mehr als in einem zubetonierten Quadrat lernt man über das echte Leben im nach allen Seiten offenen Weidenhaus. Nachweislich wirkt sich die Kombination aus frischer Luft und Weidenblattgeraschel stimulierend auf die Lernlust von Lehrern und Schülern aus. Bitte zerstört es nicht!

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Ortsleben

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"Mama-Tage" im Kindergarten nlässlich des Muttertages luden die Kindergartenkinder ihre Muttis in den Kindergarten zu einem "Mama-Tag". Eine Woche, die nicht nur den Kindern Spaß machte, sondern auch den Muttis die Möglichkeit bot, ihr Kind im Kindergarten zu besuchen. Schon im Vorfeld durften sich die Mamas auf einem Wunschzettel ihr Lieblingsfrühstück aussuchen, das von den Kindern liebevoll und mit viel Vorfreude auf ihre "Besucher" vorbe-

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reitet wurde. So konnten sich einige Muttis pro Tag verwöhnen lassen und waren über das Geschick und Können ihrer kleinen Kellner erstaunt und erfreut. Nach einer kleinen Überraschung - ein selbstgebackenes Blätterteigherz - verbrachten die Muttis eine schöne Zeit bei Spiel und Spaß mit ihren Kindern. Auch Lieder, Gedichte und Tänze wurden vorgetragen. Zum Abschluss wurde den Mamas ein selbst gebastelter Bilderrahmen als Geschenk nach einem "Herzerlweg" überreicht.

The Voices ie Chorgemeinschaft "The Voices" umrahmt kirchliche Feste mit ausdrucksvollen Gesängen. Im Wonnemonat Mai übernahm die Gruppe unter der Leitung von Sonja Buchmayr die musikalische Gestaltung bei der Hochzeit der Ehepaare Matthäus und Gerlinde Ebenhofer, sowie Josef und Gabriele Tagwerker.

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Aktion Stimmbogen Ganz Österreich singt - natürlich auch die Schüler der VS Münzbach. ie Aktion "Stimmbogen" wurde initiert von den Wiener Sängerknaben in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und österreichweit durchgeführt. Das Singen populär zu machen, die Kreativität im musischen Bereich zu fördern und die Motivation zum Singen zu wecken, waren die vordergründigen Ziele. Die Lust am Singen stand im Vordergrund, als die Kinder der Volksschule am Freitag, den 23. Mai auf der Kirchstiege für die Bevölkerung ihre Lieblingslieder zum Besten gaben. Jede Klasse präsentierte ein Lied und die Geschwister Christoph und Martin Pilshofer brachten instrumentale Stücke zu Gehör, die zum Tanzen animierten. Die Zuschauer waren hellauf begeistert.

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Persönliches

16 Münzbacher in der Ferne Wir stellen vor

Rudolf Steindl, ist im Jahr 1960 als zweites von fünf Geschwistern im Gemeindegebiet von St. Thomas ("Grabner") geboren. Seine Schul- und Jugendzeit verbrachte er in Münzbach und er ist somit bei vielen Münzbachern noch gut bekannt. Wir wollen seinen Lebensweg kurz beschreiben. ach der Hauptschule absolvierte er als begabter Lehrling die Kochlehre in Linz. Bald zog es ihn in die Berge. Er machte sich auf die Suche nach einer Saisonstelle und landete in Krimml (Krimmler Wasserfälle). Die Zeit nach dem Präsenzdienst wurde geplant. Auf einem Schiff anzuheuern war der Traum. Dies gelang jedoch nicht. Stattdessen ging es mit zwei Freunden in die Schweiz. Zermatt war das neue Ziel. Das Matterhorn war ein Magnet, es steht so majestätisch im Mittelpunkt von zahlreichen 4000ern. In Zermatt lernte er auch seine Frau fürs Leben kennen, in deren Nähe er sich seither sehr wohl fühlt. Sich als Koch weiterzubilden, das war erklärtes Ziel von Rudi Steindl. Im Winter 1981/82 wurde in Sils Maria bei St. Moritz aufgekocht. Die Sommer 1982 und

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1983 verbrachte er in Interlaken im Luxushotel Viktoria Jungfrau. 1985 wurde auf dem Dachstein (Simonyhüte) geheiratet. Gleichzeitig begann er mit der Ausbildung zum Bergführer, die er 1987 mit der Bergführerprüfung abschloss. Die Familie vergrößerte sich. Tochter Nathalie (1986), Sohn Andreas (1989) und als drittes Kind wurde 1990 Tochter Nicole geboren.

Seit 1989 ist er nun als selbstständiger Bergführer tätig. 1991 hatte er die Möglichkeit einen 8000er, den Manaslu zu besteigen. Die Expedition musste aufgrund des unwirtlichen Wetters ( - 30° und Stürme bis zu 100 km/h) bei 7.500m abgebrochen werden. Es war ein unvergessliches Erlebnis, neue Dimensionen und Erfahrungen am Berg konnten gesammelt werden. Nach einer familienorientierten Sammelphase war für 1995 eine größere Sache geplant. Es handelte sich dabei um die vier Matterhörner-Expedition. Begonnen wurde mit dem 6.856m hohen Ama Dablam im Himalaya im Herbst 1995. Mitte Mai 1996 ging es nach Peru. Ziel war der Alpamayo, 5.960m. Ein reiner Schnee- und Eisberg mit einer ca. 500 m hohen Wand. Als Draufgabe wurde noch der Huascaran, 6.768m. bestiegen. Doch war bei 6.000m Schluss. Das schlechte Wetter zwang die Bergfreunde zur Umkehr. Die Expeditionsteilnehmer flogen weiter nach Kanada zum Matterhorn der Rocky Mountains: Mount Assiniboine mit seinen 3.618 m. Nach den Bergen in Peru war das ein kleiner Fisch. Nach einem weiteren Aufenthalt in Peru verliefen die Folgejahre etwas ruhiger. Im Sommer Bergführer, im Winter als Koch tätig. Nach einer Verletzung an der Hand im Jahr 1998 (Absturz beim Dachdecken) gab es wieder eine Wende. Das Kochen wurde auf Sparflamme zurückgedreht. Der Ruf der Berge wurde noch intensiver. 2001 begleitete er zwei deutsche Bergsteiger nach Peru. In kürzester Zeit konnten der Alpamayo und der Huascaran bei Vollmond bezwungen werden. Diese Erlebnisse hinterließen ganz wunderschöne Eindrücke. Heuer steht eine weitere Herausforderung auf der Tagesordnung: Einladung zur

Erstbesteigung eines Berges in China. Nicht weniger als 6000m sind zu überwinden. Die Bergstatistik von Rudi Steindl kann sich sehen lassen: 100 Mal das Matterhorn bestiegen und weit über 1000 Mal auf einem 4000er und höher. Der Reiz der Berge hat es unserem Weltenbummler angetan. Jedoch nutzt er auch die Zeit mit seiner Familie und widmet sich nach wie vor dem Kochen. Weiterhin alles Gute und ein kräftiges "Berg Heil".


Handel und Gewerbe Neu

Wasserbetten von der Firma Viehböck

ereits 10 Jahre sind vergangen, seit die Fa. Viehböck ihren Tischlerei-Betrieb in der Klamerstraße neu errichtet hat. Die zeitgemäße Einrichtungslinie reicht von der Planung und Fertigung bis zur Montage. Neu ins Programm aufgenommen wurde

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nunmehr der Vertrieb von Land and Sky Wasserbetten. Die Fa. Viehböck hat auch die Gebietsvertretung mit Beratung, Verkauf, Montage und Service dieses Gesundheitszweiges übernommen. Demnächst wird im eigenen Betrieb ein Schlafstudio eingerichtet, wo die Wasser-

betten auch besichtigt werden können und ein Probeliegen möglich ist. Das Wasserbett gibt es als komplette Betteinheit oder auch nur als Einzelmatrazen, die in jede bestehende Bettanlage integriert werden können. Ein Preisvergleich mit höherwertigen Gesundheitsmatrazen lohnt sich!

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Ve r e i n s l e b e n - N a c h b e r i c h t e

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Narrenspektakel Seit Jahren gestaltet der Musikverein zusammen mit dem Elternverein und der Volksschule Münzbach den Faschingsdienstag. In Münzbach herrscht daher immer reges Treiben zum Ausklang der Narrenzeit. ranz Greisinger als neuer Obmann des Musikvereines legte aber die Latte für die diesjährige Veranstaltung gleich um einiges höher und machte den Dienstag zum "Narrenspektakel". Franz rief und alle Vereine waren mit Eifer dabei. Egal - ob Jägerschaft, Sparverein Ameise, Forum, Theaterverein, Bauernschaft, Sportverein und viele mehr. Die Narren übernahmen an diesem Faschingsdienstag die Herrschaft über Münzbach. Ferdinand Strasser musste sein Amt für einen Tag an Manfred Kroboth übergeben und dieser lud sofort zur Spatenstichfeier des neuen Gemeindeamtes und zur Neu-

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gestaltung des Marktplatzes. Schade, dass die Mühlen der Politik im realen Leben so viel langsamer mahlen. Selbst der "Landeshauptmann" fuhr persönlich in Münzbach vor. Bei seinen faschingsdienstägigen Versprechungen bedauern wir Münzbacher, dass dieser "Landeshaupt-

mann" im bürgerlichen Leben Würste statt Dorfplätze gestaltet. Viele umliegende Orte beneideten Münzbach um diesen tollen Faschingsausklang mit über 1000 Besuchern. Dies soll in jedem Fall ein Ansporn sein, diesen Level zumindest zu halten, damit Münzbach auch im nächsten Jahr (am Faschingsdienstag) der Nabel des Mühlviertels sein wird.

Theaterrückblick

Hier sind Sie richtig it dieser Boulevardkomödie von Marc Camoletti feierte die Theatergruppe Münzbach einen großen Erfolg. Bei insgesamt 7 ausverkauften Aufführungen wurden die Lachmuskel der Besucher ausgiebig strapaziert. Besonders viele Gäste aus den Nachbargemeinden - und dabei auch zahlreiche befreundete Theatergruppen - waren begeistert von den schauspielerischen Leistungen der Münzbacher Laienspieler, die unter der Regie von Heidi Gumpenberger geführt wurden. Nur mit zeitaufwändigen Proben und großem Engagement war es möglich, dieses Stück heuer auf die Bühne zu bringen. Nervosität und Lampenfieber stellten sich ein, je näher die Aufführungstermine rückten. Doch schon bei der Generalprobe, die nur von Familienmitgliedern und Freunden besucht wurde, war der Erfolg groß. Eine weitere Theateraufführung wird es in Münzbach voraussichtlich wieder in 2 Jahren geben.

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Aktuelle Infos

Mitinhaberversammlung Raiffeisenbank Am Freitag, 23. Mai 2003 hielt die Raiffeisenbank Münzbach ihre Mitinhaberversammlung ab. Obmann Josef Langeder konnte eine Reihe von Ehrengästen, Vereinsvertreter sowie eine große Schar von Mitinhabern und Kunden begrüßen. Im Tätigkeitsbericht ging er auf folgende Bereiche ein: ie Raiffeisenbank ist Nahversorger für die Geldgeschäfte. Für den Umbau zur Raiffeisen ServiceBank wurden Aufträge in der Höhe von 289.000,-- an örtliche und regionale Firmen vergeben. Darüberhinaus hob er die Vorteile für Mitinhaber der Raiffeisenbanken hervor. Bst. Dir. Karl Pechböck referierte über die positive geschäftliche Entwicklung nach dem gelungenen Umbau im Jahr 2002. Die Gesamtmittel sind um 5% auf insgesamt 30,8 Mio. angewachsen. Die Finanzierungsleistung beträgt per 31.12.2003 9,6 Mio., davon sind 33% geförderte Kredite. Die im Zuge der Nahversorgungs-Initiative durchgeführte Kundenbefragung bestätigte der Raiffeisenbank einen sehr guten bzw. guten Eindruck. Das neue Erscheinungsbild, die freundliche Bedienung, sowie die Fachkompetenz haben besondere Sympathiewerte geweckt. Als neues Sparprodukt wurde das Zukunftskonto plus über ELBA-Internet vorgestellt. Das Pensionsthema beschäftigt sowohl die öffentliche Hand als auch die Bevölkerung. Raiffeisen hat mit dem VorsorgeZertifikat mit staatlicher Prämie (für

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2003:9,5%) sowie KEST-freier Ansparung und steuerfreier Auszahlung das passende Produkt für alle Kunden. Dir. Stv. Mag. Dr. Zeindlinger von der Raiffeisenlandesbank OÖ präsentierte den Revisionsbericht 2002 und bestätigte ein erfolgreiches Jahr zum Wohle der Kunden und der Raiffeisenbank. In seinem Vortrag "EU-Osterweiterung- Chancen für Österreich" skizzierte er anhand einer Power Point-Präsentation die wichtigsten Eckdaten und Kennzahlen über die 10 neuen Beitrittsländer. Die Raiffeisenbank Münzbach unterstützt die örtlichen Vereine und Institutionen jährlich mit rund 6.500,--. Stellvertretend für alle wurden Sponsorbeträge bzw. Sachspenden an folgende Einrichtungen

Nachruf Leopold Krichbaumer Leopold Krichbaumer, Geschäftsleiter i. P. ist am 25. März 2003 verstorben. Er galt Zeit seines Lebens als wahrer Pionier im Sinne von F. W. Raiffeisen. Von 1960 bis zu seinem Übertritt in die Pension im Jahr 1993 war er mit seiner humorvollen und menschlichen Art für die Raiffeisenkunden tätig. Er fühlte sich den Menschen besonders verbunden und verantwortlich. Auch für das gesellschaftliche Zusammenleben im Ort und darüberhinaus hat er Beiträge geleistet. Die Raiffeisenfamilie, sowie alle, die ihn kannten, werden ihn gerne in Erinnerung behalten.

überreicht: Pro Nahversorgung, Arbeitskreis Jugend für Fitnessweg, FF Münzbach und Obernstraß (Wettbewerbsleibchen), Jungfußballer (Arztkoffer), Kirchenchor (Liedermappen), Musikverein und Kath. Männerbewegung. Franz Langeder hat beim Bauspargewinnspiel einen DVD-Player gewonnen. Folgende, langjährige Mitinhaber wurden für ihre Treue geehrt: Altmann Johann sen., Bindreiter Anna, Buchmayr Josef, Fröschl Josef, Gassner Josef, Gruber Josef, Kastner Josef, Marktgemeinde Münzbach, Mitterlehner Johann, Naderer Karl, Neuhauser Michael, Pfarrkirche Münzbach, Schützeneder Johann und Viehböck Josef.


Persönliches

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Wir stellen vor:

arl Lindner wurde am 10. September 1927 in Pierbach geboren. Er stammt aus einer Familie mit 7 Geschwistern. Die Eltern betrieben eine Kleinlandwirtschaft, sein Vater arbeitete über den Winter am Erzberg in Eisenerz. Als Kleinkind und auch als Schüler musste er schon Kühe hüten und tagelang gingen die Kinder in den Wald, um Heidelbeeren zu ernten. Diese wurden dann in Schönau verkauft, mit dem Erlös wurden Lebensmittel für die Mutter gekauft. 1941 kam Karl Lindner nach Bad Zell als Kleinknecht auf einem Bauernhof (104 Joch). Der Tagesablauf war geprägt von anstrengender Handarbeit. Um 3.00 Uhr aufstehen, Stallarbeit, Mäharbeiten mit der Sense bis zur 9.00 Uhr-Jause und dann war wieder Mähen bis Mittag angesagt. Ein Arbeitstag dauerte meist bis 8.00 Uhr abends. 1943 musste er in ein Wehrertüchtigungslager nach Vorchdorf. Es folgten Arbeitsdienst und militärische Ausbildung. Dazu wurde er bis Februar 1945 zur Infanterie nach Prag geschickt. Zum Kriegseinsatz kam er in die Nähe von Wien, wo er gegen das russische Heer ankämpfen sollte. Er wurde in Lilienfeld gefangen genommen. Zu Fuß zogen die Kriegsgefangenen nach Ungarn in große Sammellager. Unter großen Entbehrungen warteten alle, wie es wohl weiter gehen soll: nach Russland verladen zu werden oder doch gleich nach Hause entlassen zu werden. Karl Linder bekam schlussendlich den Entlassungsschein und musste wieder zu Fuß nach Wien zurück gehen. Am 27. August 1945 kam er völlig entkräftet (46 kg!) aber glücklich zu Hause an. Die Bauernarbeit wartete wieder. Von Februar 1948-1954 kam er dann schließlich nach Münzbach zum Freinschlag (Kaufhaus Langthaler). Von 1954-56 wohnte er beim Hofwirt und half in der Landwirtschaft und in der Gaststube aus. Viele

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können sich heute noch erinnern, wenn am Sonntag nach dem Gottesdienst Herr Lindner die Suppe oder Würstel und Bier servierte. Er tat es gern und mit Liebe. Mit 1.1.1954 begann er bei der Straßenmeisterei Perg. Der Straßenbau war in den Anfängen reine Handarbeit: mit Schaufel und Krampen wurden die Wege zu Straßen umgebaut. Mit Fleiß und Ausdauer wurde er zum Vorarbeiter befördert. In den letzen Jahren bei der Straßenmeisterei widmete er sich besonders der Grünverbauung. 1988 ging er nach fast 35 Jahren in Pension. 1956 wurde geheiratet. Anna Ebner (Unterkurz) wurde und ist seine Anvertraute. Es wurde ein Baugrund gekauft und in mühsamer Arbeit ein Haus errichtet, welches 1961 bezogen wurde. Seine Tatkraft stellte Herr Lindner auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Seit 1953 ist er Mitglied der FF Münzbach. Für seine verlässlichen und gewissenhaften Dienste wurde er mit der Goldenen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Einige Perioden war er bis 1979 im Gemeinderat tätig. Mit Augenmaß und wohl überlegt hat er sich an der politischen Diskussion beteiligt.

Auch so manche Streitfragen konnten durch seinen Einfluss gütlich gelöst werden. Karl Lindner ist ein geselliger Mensch. Er versteht es zu leben und hat Freude daran. So hat er mehrmals auch beim Theaterspiel mitgewirkt, z.B. "Der verkaufte Großvater" oder "Der Jäger vom Dachstein". Der Morgenmensch hört gerne den Vogelstimmen beim Morgengesang zu. In der Natur zu sein, die Gartenarbeit und die Imkerei sind sein liebstes Hobby. Das fleißige Volk der Bienen sind ihm ein Vorbild für sein Leben geworden. Er ist sehr belesen und beschäftigt sich sehr gerne mit Sachbüchern über die Pflanzenund Tierwelt. Ein fester Glaube, hilfsbereit und gut zu den Menschen zu sein, nicht auf den eigenen Vorteil bedacht sein, haben eine zufriedene Persönlichkeit geprägt. Die "Enkelkinder" Lisa und Verena erfreuen sein Gemüt.

Alles Gute und beste Gesundheit wünscht der "Rundblick".


Leben mit der Natur

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Neues vom Imkerverein Beim Imkerverein Münzbach gab es heuer personelle Veränderungen. Johann Rumetshofer übergab bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung die Obmannstelle, die er seit 1991 inne hatte, an Max Leitner. ohann Rumetshofer leitete den Verein gewissenhaft und stand seinen Imkerkollegen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gerade in einer Zeit, wo die Varroamilbe unsere Bienenvölker massiv bedroht, verstärkte er den Informationsaustausch durch die Einführung von Stammtischen. Als aufgeschlossener Imker stand er neuen Methoden in der Imkerei bzw. in der Varroabekämpfung offen gegenüber. Durch eigenes Tun und im Gespräch sammelte er Erfahrung in vielen Bereichen der Bienenhaltung. Die Vereinsmitglieder danken ihm recht herzlich für seinen Einsatz und wünschen viele schöne Stunden mit der Imkerei und im Kreise seiner Imkerkollegen.

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Am Sonntag, 25. 5. nahm ein Teil der Münzbacher Imker am diesjährigen Ausflug des Imkervereines Windhaag/Perg teil. Ziel war Zwettl/Rodl, dessen Image aufgrund eines Bienenmuseums und eines Bienenerlebnisweges wesentlich

geprägt ist. Nach der Führung durch das Museum stand ein Besuch eines Imkereibetriebes am Programm. Bei geselligem Beisammensein fand der informative Ausflugstag einen gemütlichen Ausklang. Nachdem im vergangenen Jahr und im heurigen Frühjahr viele Völker durch die Varroa ausgefallen sind, haben die Imker wieder begonnen durch Kauf von Völkern bzw. durch die Vermehrung der überlebenden Völker ihren Bestand aufzubauen. Durch die Anwendung neuer Behandlungsmethoden im Kampf gegen diesen Parasiten blicken die meisten Imker nicht

ganz sorgenfrei aber doch zuversichtlich in die Zukunft. So können unsere treuen Kunden wieder mit einheimischem Honig rechnen und die Bestäubung vieler Kulturpflanzen ist ebenfalls wieder gewährleistet.

Frühlingszeit Kinderstube der Natur it Begeisterung und Lebensfreude genießt der Naturliebhaber den Frühling. Die Tier- und Pflanzenwelt begrüßt ihn mit einer überwältigenden Vielfalt neuen Lebens und bietet ihm eine schier unerschöpfliche Quelle an Freude und Lebenskraft. Wir Jäger verstehen die Naturbegeisterung unserer Mitmenschen und wissen um den Erholungswert eines intakten Lebensraumes. Wir bitten daher für unser aller Anliegen "Wildtiere und Pflanzenwelt" um Verständnis und erlauben uns einige grundsätzliche Verhaltensregeln vorzutragen: Wald und Feld, Hecke und Rain, Wiese und Feuchtgebiet sind Kinderstube und Lebensraum für Pflanzen und Tiere - bitte nicht zerstören, nicht zertrampeln, nicht überfahren und nicht lärmen. Besonders in der Morgen- und Abenddämmerung brauchen unsere Wildtiere ruhige Äsungs- bzw. Fressmöglichkeiten.Während des Tages ziehen sich viele unserer Wildtiere in ihre Ruhezonen, in die Hecken und in die Wald- und Bachrandzonen zurück bitte nicht aufschrecken. Jungtiere und Gelege (Nester mit Eiern) nicht berühren. Denken Sie bitte daran, dass auch der Grundbesitzer ein Recht auf den Schutz seines Eigentums hat. Die Frühlingswanderung bitte nur auf allgemein genutzten oder ausgewiesenen Wegen durchführen. Mountainbikes oder Motorcrossmaschinen sollten

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keinesfalls abseits der öffentlichen oder markierten Wege und Straßen fahren. Nicht in der Morgen- oder Abendämmerung Pilze oder Blumen sammeln - unsere Wildtiere werden einem starken Stress ausgesetzt. Bitte nicht in der Umgebung von Einständen und Wildfütterungen joggen! Die Wildtiere sind diese Ruhezonen noch vom Winter her gewohnt und würden in der Folge starke Verbiss- und Fegeschäden am Jungwald anrichten. Denken Sie immer daran - wir alle können uns nur so lange eines intakten Lebensraumes freuen, so lange wir selbst bereit sind, diesen durch unser persönliches Verhalten zu hegen und zu pflegen. Die Natur unserer gemeinsamen, schönen Heimat wird es Ihnen danken! Noch etwas - wir Jäger sind Ihnen bei der Auswahl einer Wanderroute gerne behilflich und geben Auskunft über die Lebensgewohnheiten unserer Wildtiere. Weidmannsdank - Die Münzbacher Jägerschaft


Leben mit der Natur

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Landwirtschaft einmal anders Hört man den Begriff "Landwirtschaft" sind die ersten Gedanken: Kühe, Schweine, Weiden, Äcker. Auch die Familie Barth führt eine Landwirtschaft, jedoch etwas anders. Der Hof befindet sich am östlichen Rand der Gemeinde Münzbach. Eine interessante Bauernfamilie stellt sich nun vor: nsre kleine Farm - Hausname "Grottenthaler" in Untergaisberg 4 - wurde 1980 von den Eltern Rudolf und Antonia Grillenberger von der Viehwirtschaft auf Obst umgestellt. Ein mutiges Vorhaben, denn für die damaligen Verhältnisse war das eine Pionierleistung. 1994 übernahmen wir den Betrieb mit 10,5 ha Wald und 15 ha LN. Unsere Ackerflächen bebauen wir mit Getreide und Ölsaaten. Auf 1 ha Wald/Wiese befindet sich ein Wildgehege mit 10 Damtieren.

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Wir führen die Obst-Plantage mit unseren drei Kindern und unserer fleißigen und vitalen Oma im Nebenerwerb. Wir haben uns auf Strauchbeeren spezialisiert und in Folge dessen wurde die Plantage auf 2 ha erweitert. Hier gedeihen großteils

Heidelbeeren, aber auch Himbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren. Aufgrund dieser verschiedenen Obstsorten entstand auch der Name "BEERENLAND". Unsere Heidelbeersträucher sind zwischen 8 und 20 Jahre alt. Daher haben viele Sträucher die Höhe von erwachsenen Menschen. Das Pflücken unserer Heidelbeeren kann man nicht mit dem mühsamen Sammeln und dem lästigen blauen Abfärben von Waldheidelbeeren vergleichen. Unsere Beeren wachsen an den Sträuchern wie Weintrauben und füllen Ihre Kübel in Windeseile! Heidelbeeren sind sehr vitaminreich und eine willkommene Abwechslung zu den vielverbreiteten Obstsorten wie Äpfel und Birnen. Frischgepflückte Heidelbeeren sind bei kühler Lagerung bis zu 10 Tage haltbar. "Pflücken und genießen" Sie bei uns von Anfang Juli bis Ende August unser köstliches Obst. Tel. 07266/6433 od. 6609 Auf Bestellung pflücken wir auch gerne für Sie! Wir wünschen allen Bäuerinnen und Bauern eine ertragreiche Ernte und eine unfallfreie Saison! Elfriede und Karl Barth


Müllentsorgung

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Sind wir Schweine - oder haben wir ein Müllproblem? n Münzbach sind an 3 verschiedenen Stellen Container zum Sammeln von "Altstoffen" bzw. Verpackungen aufgestellt. Diese Container sind Eigentum des Bezirksabfallverbandes (BAV) und werden auch von dort aus betreut und verwaltet, sowie von der Fa. Faltinger zwei Mal in der Woche gereinigt. Die damit gewonnenen Altstoffe werden wiederverwertet und in Zusammenarbeit mit der ARA verkauft. Deshalb ist auch vorgeschrieben, dass diese Sammelbehälter rund um die Uhr benützbar sein müssen. Die Gemeinde hat mit diesen Containern nichts zu tun, sie muss lediglich den Platz zur Verfügung stellen. Leider geben die zeitweise katastrophalen Zustände bei den Sammelplätzen immer öfter Anlass zur Kritik. Noch vor einigen Jahren wurde von Bürgern und Gemeindevertretern verlangt, dass mehrere Sammelplätze eingerichtet werden, die so für jedermann in zentraler Lage gut erreichbar sind (auch für Personen ohne Fahrzeug). Jetzt wiederum wird der Ruf nach einer zentralen Sammelstelle immer lauter. Leider konnte noch kein geeigneter Platz gefunden werden.

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Viele Menschen sind nicht soweit, nur die nachstehend angegebenen Sachen dort abzugeben - und nur diese und keine anderen! Oder sind es nur wenige, die für den Mist sorgen? Oder woran liegt das Problem ? Vielfach liegt es auch nur daran, dass schlampig (unzerkleinert) eingeworfen wird.

Leserbrief: Sammelinsel Münzbach ist (er)lebenswert - gilt das auch für unsere Müllbeseitigung ? Ein Besucher oder Ortsbewohner, der an der Ost- oder Westeinfahrt den (er)lebenswerten Markt erreicht, wird ganz besonders begrüßt. Nicht nur die Ortstafeln sind es, sondern die nicht geordneten Abfallsammelinseln stechen ins Auge. Da können sinnvollerweise Papier, Glas und Verpackungsmaterial im Rahmen der örtlichen Müllentsorgung deponiert werden. Die offene, für jeden zugängliche Sammelinsel wird von manchen Menschen aber auch missbräuchlich genutzt: Lebensmittel, Sperrmüll, sowie andere nicht den Richtlinien entsprechende Abfälle werden einfach und billig entsorgt. Ob es Ortsbewohner sind oder ein unkontrollierter Mülltourismus Einzug gehalten hat, kann (noch) nicht festgestellt werden. Zu bemerken ist, dass es neben den Sammelinseln auch monatlich die Abgabe der verwertbaren Altstoffe beim mobilen Sammel-LKW gibt oder jederzeit beim Altsoffsammelzentrum

Leitfaden zum richtigen Trennen diverser Abfälle Was darf in die Container eingeworfen werden ? Papier (rote Tonne): Zeitungen, Kartonagen, Papierabfälle, Pappkarton Verpackungen aus Kunst- und Verbundstoffen (gelbe Tonne): Milch- Saftpackerl, Getränkeflaschen, Joghurtbecher, Kunststofffolien und -säcke, Kunststoffkanister, Plastiksackerl, Tiefkühlverpackungen, Suppen- und Kaffeebeutel, Kunststofftuben (z.B: Zahnpastatuben), Kunststoffdeckel und Verschlüsse, Holzsteigen, Jutesäcke, Obst- und Fleischtassen (geschäumte Verpackungen), Styroporverpackungen, Schaumgummiverpackungen Metallverpackungen (blaue Tonne): Aludosen, Weißblechdosen, Getränkedosen, Tiernahrungsdosen, Konservendosen, Tuben aus Metall (Senftuben, ...), Verschlüsse aus Metall, Metalldeckel Weißglas / Buntglas: Alle Glasflaschen von Getränken, Nahrung, bitte kein Fensterglas und keine Getränkegläser (Weingläser, Sektgläser, ...) in den Weißglascontainer werfen!!!

Perg, Müll zur Wiederverwertung abgegeben werden kann. Es wurde schon viel diskutiert. Der Abfallverband hat dabei nach Aussage der Verantwortlichen viel mitzureden. Aber wann Achtung: Die blauen und gelben Tonnen sind nur für VERkommt es zur PACKUNGSMATERIAL vorgesehen !!!!! Wende? Eine Änderung ist zum einen in der bewuszeugt, dass die Bevölkerung eine konsten Müllvermeidung (naturbezogenes trollierte Übernahmestelle befürwortet. Konsumverhalten), zum anderen kann Bemühen wir uns gemeinsam, im Sinne sich die Abfallsammlung auch weitervon "Pro Nahversorgung" ein zukunftsentwickeln. Viele positive Beispiele orientiertes Konzept zu entwickeln. geben beste Referenz, wie es gehen kann. Ich wünsche mir den Mut, den Karl Pechböck Bewohner des (er)lebenswerten Münzbach Missstand beim Schopf zu packen und die Wende einzuleiten. Ich bin über-


Umfrage

Sind wir Schweine..... Bremmer Hans Mangelnde Disziplin einzelner versaut eigentlich die insgesamt nicht schlechte Einrichtung. Eine zentrale, kontrollierte und absperrbare Sammelstelle mit festgelegten Öffnungszeiten wäre meiner Meinung nach eine Lösung.

Fuchs Max Ich habe für unsere Mieter die Müllsammelstelle neu gestaltet. Jeder Mieter bekommt einen absperrbaren Bereich wo er seinen Müll entsorgen kann. Somit hoffe ich, dass der Müll aus unserem Haus künftig ordentlich entsorgt wird.

Leimer Franz Ohne Kontrolle wird sich an der momentanen Situation nichts ändern. Die mobile Sammelstelle sollte meiner Meinung nach besser beworben, und in der Folge von der Bevölkerung vermehrt genutzt werden.

Fröschl Jürgen Ich persönlich glaube, dass die örtlichen Müllsammelstellen ausreichend Möglichkeiten zur Mülltrennung bieten - sofern sie öfter entleert würden. Leider zeigt die Realität das Gegenteil: Besonders die Sammelstelle am Parkplatz der Sportunion zeigt immer wieder ein Bild des Grauens, wenn zu den ohnehin überfüllten Containern zusätzlich Müll abgelagert wird. Die Verursacher dieses Missstandes sind wahrscheinlich nur wenige, doch letztlich rückt uns dieser Anblick besonders bei unseren auswärtigen Gästen in ein falsches Licht.

Greisinger Christian Beides!!!

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ir führen die Münzbacher Müllproblematik weiter und widmen uns auch bei der Umfrage diesem Thema. Jeder Mensch erzeugt Müll, so stellt sich die Frage - wie gehen wir damit um? Ist die provokante Überschrift zutreffend, oder gibt es doch eine Lösung, die viele zufriedenstellt? Wir fragten einige Münzbacher!

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Loisl Franziska Wenn ich bedenke, dass bei der Sammelstelle Säcke mit Küchenabfällen liegen, muss ich eigentlich das erste befürchten. Leider wird allgemein der Müll durch Verpackungssünden immer mehr, oder spielt da auch der steigende Lebensstandard mit.

Ebner Klaus Da ich in der Nähe einer Müllsammelstelle wohne, sehe ich oft Nichtmünzbacher beim Entsorgen des Mülls. Extrem störte mich, als neben dem Container ein Sack Lebensmittel lag. Ich glaube 90% der Bevölkerung entsorgen korrekt, leider sind die restlichen 10% diejenigen, die alles versauen.


Erinnerungen

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Klassentreffen "Sich einfach wieder einmal zu sehen" war der Beweggrund für das am 23. März im Gasthaus Langeder stattgefundene Klassentreffen. Mehr als 42 Jahre sind vergangen, seit die Schüler der Jahrgänge 1953/54 in die VS Münzbach aufgenommen wurden. ie Veranstalter freuten sich über die zahlreiche Teilnahme der Mitschüler und ganz besonders auch der ehemaligen Lehrkräfte OSR Hubert Stadlbauer, SR Adelheid Traxler, OSR Edmund Traxler und Dir. Karl Straßer. Der verstorbenen Mitschülerin Traudi Heilingbrunner, sowie der beiden Katecheten KonsR. Ferdinand Ansorge und KonsR Alfred Pfanzagl, der Arbeitsleh-

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rerin Else Stadlbauer und des Herrn Dir. Walter Fischer wurde in kurzer Stille gedacht. Die auf einem Ratespiel aufgebaute Vorstellrunde zeigte, dass man sich trotz der vielen vergangenen Jahre noch gut an die

Schulzeit erinnern konnte. Begeisterung war sowohl bei den Lehrern als auch bei den ehemaligen Schülern zu spüren und alle trugen durch ihre Beteiligung zu einem gelungenen Treffen bis in die frühen Morgenstunden bei.

Schulhoftreffen Im Oktober des vergangenen Jahres traf sich eine kleine Gruppe von Spiel- und Jugendfreunden aus der Zeit von 1946 1954, für die der alte Schulhof Treffpunkt und Spielplatz war. ngereist aus St. Pölten waren Fritzi und Erika Schleiß, aus Salzburg kam Helmut Stadlbauer mit Frau, Walter Pilshofer und seine Schwester Berti mit Gatten aus HochburgAch, sowie Hilda Grillnberger aus Linz. Zur Überraschung aller war auch der damalige Schuldirektor Hubert Stadlbauer mit Tochter Traudi anwesend. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde ein Rundgang durch den Schulhof, durch das Kloster und die Kirche gemacht. Zum Nachmittagskaffee war die Gruppe bei Elfi und Otto Fischer geladen. Das Abendessen und ein gemütlicher Ausklang war bei Mitzi und Igo Auer vorbereitet. Da es für einige ein Wiedersehen nach fast 50 Jahren war, gab es sehr viel zu erzählen. Bei guter Stimmung dauerte das Treffen sehr sehr lange. Falls Interesse für eine Erweiterung dieses Treffens besteht, melden Sie sich bei Fam. Auer 07264/4459

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Im Bild: 1. Reihe: Lisbeth, Helmut, Traudi und Dir. Stadlbauer, Mitzi Auer, Hilda Grillnberger, Berti Pilshofer 2.Reihe: Igo Auer, Walter Pilshofer, Elfi Fischer, Hans Schinninger 3.Reihe: Fritzi Schleiß, Otto Fischer, Traudi Neugschwandtner 4: Reihe: Erika Schleiß


Ausflugtipps

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Ausflug nach Retz Die Saunabrüder Florian, Karl, Sepp, Pepi und Hans fuhren Anfang Mai ins Weinland nach Retz. Damit die Männer in der Fremde nicht einsam sind, den vielen Wein nicht allein trinken müssen und eine Stütze beim Heimgehen haben, boten sich ihre Frauen als Begleitung an. enige Kilometer von Retz entfernt liegt die tschechische Stadt Znaim, wo die zehn Freunde bei einem guten Mittagessen die Grundlage für die abendliche (Weinverkostungs-) Strapaze legten. Reiseorganisator Karl war bestens mit der Geschichte dieser mittelalterlichen Stadt vertraut und

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übermittelte sein Wissen vor Ort. Hobbywinzer Ladentrog, ein Berufskollege von Karl, lud am Abend zur Weinverkostung und Jause. Qualitativ hochwertige Tröpfchen wurden kredenzt und auch nach Hause mitgenommen. Zu später Stunde zeigte der Hausherr einen Teil der berühmten Retzer Sandkeller.

Familienfreundliche Bergtour Faistenauer Schafberg 1559m Loibersbacher Höhe 1456m Leichte Familientour auch für kleinere Kinder geeignet nfahrt: Westautobahn Ausfahrt Thalgau - Hof - Faistenau Tiefbrunnau - bei km-Marke 5,8 rechts zur Schafbachalm

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Anstiegsroute: vom Parkplatz in wenigen Minuten rechts haltend zur Schafbachalm, über einen Waldweg westwärts zu einer Almstraße (Weg Nr 41). Diese führt in Schleifen zuerst im Wald, später in Weidegelände zur Schafbergalm hinauf.

Danach geht es über einen steileren Hang zu einem Sattel mit 2 Almwirtschaften. Bis hierher sind es ca. 1,5 Std. Rechts geht es in ca. 30 Min. auf den Faistenauer Schafberg (1559m). Links in ca. 20 Min. zur Loipersbacher Höhe (1456m). Eine ganz leichte Route, auch für Kinder, mit schönem Gipfelkreuz. Der Abstieg erfolgt am Anstiegsweg. Die Gesamthöhenmeter sind ca. 600m. Sehr zu empfehlen ist die Lanzenalm, dort gibt es am Wochenende immer frischge-

Gerade, ohne Umwege und Stützen haben es alle Teilnehmer auf eigenen Füßen ohne Zuhilfenahme der Hände - ins Hotel Althof geschafft. Freitag Vormittag stand eine Wanderung durch die Weingärten zur Retzer Windmühle auf dem Programm. Im Ladentroger Weinried wurden verschiedene Reben und die Arbeit der Hauer erklärt. Die Heimreise verlief - natürlich wieder mit Zwischenstopps - durch das Kamptal und über die Wachau.

backene Pofesen. Außerdem sind die Wirtsleute ausgesprochen nett. Schützeneder Leopold


Sport und Freizeit

Neuseeland 2003 Ein Reisebericht von Hofer Wolfgang

Tennis aktuell ennis - eine Sportart für Jung und Alt - hat besonders in den Sommermonaten seine Attraktivität. Die Verantwortlichen der SektionTennis haben sich entschlossen, den Tennissport wieder attraktiv für die Münzbacher zu machen. Besondere Angebote bzw. Attraktionen sollen die Münzbacher heuer wieder motivieren, am Tennissport Gefallen zu finden!

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Kürzlich fand die Eröffnung der Saison mit einem Doppel für Herren statt, wobei die Freude an diesem Sport im Vordergrund stand. In nächster Zeit wird ein Tenniskurs für Damen angeboten - Jürgen Fröschl betreut die Damen 5 Wochen lang, 2x pro Woche. Kursbeitrag 15,-Anmeldung bis 25. 6. bei Jürgen Fröschl 0664/2022817 Tennisortsmeisterschaft am Samstag 28. Juni Mitgliedsbeiträge für 2003 15,-- für Kinder/Jugendliche bis 15 Jahre 30,-- für Erwachsene 50,-- für Partner 70,-- für die ganze Familie 6,-- Einzelstunde/Platz für Nichtmitglieder

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Ein Reisetraum wurde wahr! Wofgang und Christian auf Tour. m 13. Jänner starteten wir vom Flughafen Wien-Schwechat bei -10 Grad in Richtung Süden. Nach 21 Stunden Flug erreichten wir das 30 Grad heiße Sydney, wo wir für eineinhalb Wochen bei Verwandten von Christian wohnen durften. Wir lernten die 4 Mio. Stadt, Koalas und Kängurus kennen und erfuhren am eigenen Leib, wie heiß und trostlos die australische Wüste sein kann. Anschließend ging es dann ab nach Auckland, Neuseeland. Wir fühlten uns wie in einem Dorf, in dem 1 Mio. Einwohner leben. Wir haben selten so nette und fröhliche Menschen gesehen wie dort, sind von Wien in dieser Hinsicht aber auch nicht gerade verwöhnt. Von Auckland aus erkundeten wir zunächst die Nordinsel. Wir lernten den Charme der Ureinwohner, den Maoris, kennen, tauchten ein in prähistorische Wälder und standen am Rande von zahlreichen Vulkankratern. Nach nur 9 Tagen ging es dann per Fähre von Wellington, der Hauptstadt aus, in Richtung Südinsel. Die Südinsel ist, im Gegensatz zur Nordinsel, nicht vulkanischen Ursprungs, jedoch noch wilder und dünner besiedelt als die Nordinsel.

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Auszug aus unserem E-Mail - Reisetagebuch: "… Waren jetzt 3 Tage am A... der Welt, wirklich! Aber es war ein wunderschöner und gepflegter A...! :) Wir waren nämlich per Kajak im Abel Tasman Nationalpark unterwegs! Das Wetter war spitze (über 30 Grad), wir haben Robben von 1 Meter Entfernung beobachtet und die Landschaft ist schöner, als man sich je vorstellen kann! Das Meer ist dort, wo es tief ist dunkelblau, wird dann hellblau, im Seichten ist es grün und zum Strand hin wird es orange! Aber das kann man nicht in Worte fassen! Besser wäre es natürlich, wenn ihr euch das selber mal anschauen würdet! Nach 3 Tagen haben wir dann aber abgebrochen, weil uns wegen der Mosquitos das Blut fast ausging! Wir beiden Parade-Touristen hatten natürlich keinen Insekten-Spray dabei! Momentan befinden wir uns in Nelson im Norden der Südinsel und morgen geht's weiter entlang der Westküste Richtung Süden!!! …" Unsere Reise führte uns entlang der rauen Westküste über den Haast Pass direkt ins Reich von Frodo, Gandalf und Legolas. In Queenstown, der Actionhauptstadt dieses Planeten, überwanden wir sogar unsere Ängste und stürzten uns über 100 Meter in die Tiefe (natürlich angegurtet an ein Bungeeseil). Die letzten Tage unserer Reise verbrachten wir schließlich in Christchurch. Einstimmig haben wir diese Stadt zur schönsten Neuseelands gekürt. Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass die schöne Landschaft, die netten Menschen und der Spaß, den wir hatten, die Reisestrapazen vergessen machten. Wir werden diese Reise wahrscheinlich nicht so schnell vergessen und auch im hohen Alter noch unsere Enkelkinder mit Geschichten aus dem Paradies am anderen Ende der Welt nerven! Kia ora, Christian und Wolfgang


Sport - Fußball

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Bereit für höhere Aufgaben? em Leistungsvermögen unserer FußballKampfmannschaft fehlte in den vergangenen Jahren die nötige Konstanz, um in der Tabelle vorne mitmischen zu können. Sehr guten Spielen gegen Titelaspiranten folgten Niederlagen gegen Tabellennachzügler. Heuer allerdings scheint es Trainer Lindinger gelungen zu sein, eine Mannschaft zu formen, die für einen vorderen Tabellenplatz wichtige Konstanz aufweist. Aus den bisherigen Meisterschaftsspielen wurden nur einige wenige verloren, und die mit viel Pech. Arbeitet der Kader der Kampfmannschaft so konsequent weiter, kann man realistisch einen vorderen Tabellenplatz in der kommenden Herbstmeisterschaft erwarten.

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Spannende U19 Meisterschaft ehr ausgeglichen verläuft die U19 Meisterschaft, wo sich unser Team zurzeit auf dem sehr guten zweiten Tabellenrang befindet. Da bereits einige Kicker aus dieser Mannschaft Stammspieler in der Kampfmannschaft sind, kann nicht immer mit stärkster Besetzung gespielt werden. Ihre wahre Stärke zeigten sie, als in Bestbesetzung Gegner Alberndorf mit 12 :2 nach Hause geschickt wurde. Die letzten Runden werden entscheiden, ob sogar noch ein Meistertitel in der Sektion Fußball gefeiert werden kann.

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U15 - von Sieg zu Sieg ie toll aufspielende U15 Mannschaft, schon jahrelang von Hofer Johann und Krichbaumer Leo betreut, steht bereits drei Runden vor Ende der Meisterschaft als überlegener Meister fest. Durch ambitionierten Trainingsfleiß und Talent

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konnten Gegner wie Naarn, Steyregg oder Gallneukirchen klar besiegt werden. Der Wille, auch bei allen Trainings Vollgas zu geben, zeichnet neben der Kameradschaft diese junge Mannschaft aus.

Nachwuchsarbeit Sektion Fußball esundheitsexperten warnen ständig vor der zunehmenden Bewegungsarmut unserer Kinder. Die gesundheitlichen Spätfolgen werden lapidar als "großer volkswirtschaftlicher Schaden" bezeichnet. Wie wichtig den zuständigen Politikern die Gesundheit unserer Kinder ist, zeigt die auf Bundesebene diskutierte Kürzung der Turnstunden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass unseren Kindern im Ort die Möglichkeit geboten

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Unsere U10-Kicker mit einigen Spielern der Bundesliga-Mannschaft Plus City Pasching wird, Sport jeglicher Art auch ausüben zu können. Das Nachwuchstrainerteam unter Leitung von Jugendwart Krichbaumer Leo umfasst elf Personen. Ambitioniert und mit viel Idealismus sorgen sie dafür, s scheint, als hätte die Reservemannschaft den dass beim Kickernachwuchs Meistertitel abonniert. Bereits zum dritten Mal innerder Spaß und die Gemeinschaft halb vier Jahren kann sich Betreuer Trinkl mit seiner im Vordergrund stehen. Mit Mannschaft auf eine Meistermedaille freuen. Oldies jenseits Trainingsfleiß lässt der sportlider 40 Jahre und Jugendliche werden geschickt zu einer che Erfolg bekanntlich auch Siegerelf zusammengeschweißt. Eine Serie von 15 gewonnicht lange auf sich warten, nenen Spielen sagt wohl alles über die Stärke dieser siehe U15 Mannschaft. Erfolgself aus.

Reservemannschaft abermals Meister

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Sport-Faustball

Auf und Ab bei den Herren onnten Münzbachs FaustballHerren in der vergangenen Hallensaison noch auf das Glück des Tüchtigen vertrauen, mochte sich letzteres in der soeben beendeten Feldsaison in der 1. Bundesliga nicht so recht einstellen. Die Verkürzung der Hallensaison hatte alle Teams unter enormen Erfolgsdruck gesetzt und führte zu einem Krimi im Abstiegskampf, in dem Münzbach aufgrund der besseren Satzdifferenz mit dem 6. Platz den Klassenerhalt sichern konnte.

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Mit dieser erneuten Bestätigung begann die Rückrunde der Feldbundesliga. Nachdem es im Herbst für Münzbach spielerisch nicht wie gewünscht geklappt hatte, hofften die Spieler um Kapitän Michael Straßer mit einer Steigerung. Wenig verheißungsvoll in dieser Hinsicht verlief der Auftakt - die Spiele gegen die Favoriten aus Grieskirchen und Freistadt wurden glatt mit 0:3 abgegeben. Gegen Kremsmünster war eine deutliche Steigerun sichtbar (2:3). Leider konnte dieses Niveau in den vorentscheidenden Spielen gegen die direkten Abstiegskonkurrenten Frohnleiten und Polizei Wien

Faustball Landesmeister "Punkt für Punkt zum Landesmeister", so das Motto der Münzbacher Faustball Damen. ouverän erkämpften sie sich Sieg um Sieg. Der Vorsprung zum Tabellen Zweiten war gewaltig. Nur einen Satz mussten die Münzbacherinnen in der gesamten Meisterschaft abgeben! Nun folgt der Aufstieg in die 2. Damen Bundesliga! Dies bedeutet natürlich wieder harte Arbeit für ihren Trainer Gerhard Schartlmüller! Ihre Chancen in der 2. Bundesliga stehen mit Sicherheit nicht schlecht, da die Münzbacherinnen schon gegen einige Bundesliga - Mannschaften im OÖ-Cup 2003 gewonnen haben. Sie haben sich gegen einen Sieg gegen SK VÖEST (1. Bundesliga) und ASKÖ Ottensheim (Tabellenführer der 2. Bundesliga) für den Österreich-Cup qualifiziert. Die Mädels würden sich wieder über ein so tolles Publikum, wie bei den letzten Spielen, freuen.

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nicht wiederholt werden. Damit endet das Abenteuer 1. Feldbundesliga mit dem Gang in die Zweitklassigkeit. Trotz dieser Enttäuschung bleibt für die Münzbacher die vergangene Saison ein Erlebnis, das man nicht missen möchte. Vielmehr sollte die gesammelte Erfahrung ein Grundstock für weitere Höhenflüge sein. Ein Versprechen dafür liefern fast am Fließband die Nachwuchsfaustballer aus Münzbach, die Bezirksmeistertitel in Halle und Feld gleich serienweise nach Münzbach holen. Aber auch auf landesweiter Ebene stellen sich immer mehr Erfolge ein und bei den Bundesmeisterschaften in der Halle gelang der männlichen Jugend D sogar der Vizestaatsmeistertitel, der größte nationale Erfolg, den jemals Faustballer aus Münzbach erringen konnten.

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Impressum Für den Inhalt verantwortlich: Prandstetter Florian und Elisabeth, Schmidtberger Karl, Schartlmüller Monika, Hofer Cilli, Kroboth Manfred, Riegler Johannes, Pechböck Karl

Herausgeber: FORUM Münzbach 4323 Münzbach, Taferlweg 27 Änderungen und Druckfehler vorbehalten, (b.A.) = bezahlte Anzeige Abgabeschluss für die nächste Ausgabe: 10. September 2003


Rundblick - Ausgabe 31