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Irene M. WeiĂ&#x;

Lebensspuren Franz Knapp zum 88. Geburtstag


Irene M. WeiĂ&#x;

Lebensspuren Franz Knapp zum 88. Geburtstag

Limitierte Auflage / 88

Eigenverlag Irene M. WeiĂ&#x; Band 3 1


Weiß, Irene M.: Lebensspuren Franz Knapp zum 88. Geburtstag 1. Auflage – Wieselburg, 2004 ISBN 3-9501919-9-2 Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Irene M. Weiß, A-3250 Wieselburg, Johann Wintergasse 9 Text: Irene M. Weiß, A-3250 Wieselburg, Johann Wintergasse 9 Gestaltung: Johanna Weiß, A-3250 Wieselburg, Johann Wintergasse 9 Druck: Fa. gröbner, A-3252 Petzenkirchen, Ötschergasse 3

Copyright © 2004 Irene M. Weiß, Wieselburg

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Inhalt Vorwort des Bürgermeisters . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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....................... Vorwort der Verfasserin

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Auf den Spuren seines Lebens . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Jubiläum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Geburtshaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Übersiedlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Rottenhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Kindheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Schulzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Winterschule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Lehrzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Arbeitssuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Heirat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Russland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Heimkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Familie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Fährmann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Künstlerische Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Kokoschka . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 Kokoschkabrief . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 Tahedlbrief . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 Einblick in das Werk der „Russischen Periode“. . . 47 Einblick in das Werk der „Schule des Sehens“. . . . 51 Wieselburger Motive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 Meine Lieblingsbilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 Bildnachweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80

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Vorwort des Bürgermeisters Zunächst darf ich als Bürgermeister der Stadtgemeinde Wieselburg die Gelegenheit wahrnehmen, um der Autorin dieses neuen Buches ganz herzlich zu gratulieren. Irene Weiß hat mit viel Energie, bewundernswerter Akribie und sehr viel Wissen eine empfehlenswerte Dokumentation über das Leben und das Lebenswerk von Franz Knapp zusammengestellt. Dem Leser wird anhand dieser Dokumentation der gesellschaftliche Wandel auch in unserer Gemeinde und in der weiteren Region bildlich vor Augen geführt. Franz Knapp mit seinem sicherlich sehr erfüllten Leben steht dabei als Künstler mit einem starken Heimatbezug, mit Wurzeln, die auch in unsere Stadt reichen, im Mittelpunkt des Geschehens. Künstler wie Franz Knapp, sind für ein funktionierendes kulturelles Leben in einer Gemeinde unverzichtbar. Sie geben einer Kommune, einem Land Identität, Stärke und auch die notwendige Innovationskraft. Kultur bringt immer wieder interessante Kommunikations­figu-

ren hervor, wie es auch unser Künstler Franz Knapp ist. Es war für mich persönlich auch ein unvergessliches Erlebnis, anlässlich eines Besuches bei Franz Knapp, bei dem er mich auch porträtierte, seine Emotionen, seine Willensstärke und seine Energie, die bei seiner Arbeit frei werden, miterleben zu können. Kultur schafft Beziehungsgeflechte zwischen Menschen und ihrer Umwelt und ist immer auf die Zukunft gerichtet, ohne den Blick auf die Vergangenheit zu vergessen. Dies, so glaube ich, ist von unschätzbarem Wert. Kultur und ihre Akteure geben der Gesellschaft viel! Geben wir den Kulturschaffenden entsprechende Äquivalente zurück, wenn dies auch nur die verdiente Anerkennung für eine großartige gesellschaftliche Leistung ist!

LAbg. Mag. Günther Leichtfried, Bürgermeister von Wieselburg

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Vorwort der Verfasserin Die vorliegende Veröffentlichung ist das Ergebnis einer neunmonatigen Suche nach den Spuren des Malers und Grafikers Franz Knapp. Es gibt kaum etwas Spannenderes als dem Weg eines kunstschaffenden Menschen folgen zu dürfen – sein „Lebensschicksal“ mit dem schöpferischen Werdegang verflechten zu dürfen. Es war nicht schwierig, Kontakt mit Franz Knapp zu knüpfen, denn er ist ein offener Mensch mit wachem Geist. Ich glaube fast, dass kein Tag vergeht, an dem er nicht zeichnet oder malt. Selbst nach einem Schlaganfall zeichnete er im Krankenhaus unablässig. Oftmals, wenn ich zu Besuch kam, um zu fotografieren oder einfach mit ihm zu sprechen, saß oder stand er vor dem Spiegel und zeichnete sich selbst mit kritischem Blick. Ich werde die Worte nicht vergessen, die er mir bei einem meiner letzten Besuche im Sommer 2004 aus seinem Tagebuch vorlas. Während ich mit seinem Sohn Franz sein Œuvre durchforstete, hatte er folgendes notiert: „Irene Weiß ist da und bespricht mit Franz die Ausstellung. Es steht in den Sternen, ob ich noch dabei sein werde.“ Noch nie hatte ich bis dahin daran gedacht, dass er nicht „dabei sein“ könnte, doch ab diesem Zeitpunkt sehnte ich den Tag der Ausstellungseröffnung herbei.

Ich bin dankbar, dass ich Franz Knapp im Zuge meiner Ausstellungsvorbereitungen kennen lernen durfte und es war mir jedes Gespräch mit ihm und jeder Besuch bei ihm ein großes Vergnügen. Ein Vergnügen nicht nur deshalb, weil ich mit ihm ein Stück Vergangenheit erleben durfte, sondern insbesondere deshalb, weil seine Ausstrahlung, sein ehrlicher und warmer Ausdruck der Augen und sein herzliches Wesen, seine lebhafte Schilderung, seine ungebrochene Begeisterung für die Kunst jeden Kontakt mit ihm zu einem Erlebnis werden ließen. Vorliegendes Buch soll mein Geschenk an ihn zu seinem Geburtstag sein – eine Hommage an einen Künstler, dessen Schaffen auch in Wieselburg seine Spuren hinterlassen hat – eine Hommage an einen Menschen, der berührt. Herzlichen Dank für deine Gastfreundschaft, Margarete, danke für deine Hilfe, Franz jun., danke, Franz Knapp, dass du mir Einblick in dein Leben gewährt hast! In diesem Sinne: Herzliche Gratulation zu deinem 88. Geburtstag! Herzlichst

Irene M. Weiß

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Franz Knapp Auf den Spuren seines Lebens

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Jubil채um

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Das Jahr 2004 ist für Franz Knapp und seine Frau Margarete sozusagen ein Jubiläumsjahr: Am 20. November 2004 feiert Franz Knapp seinen 88. Geburtstag.

Am 21. Dezember 2004 feiern Franz und Margarete Knapp die eiserne Hochzeit, das heißt sie sind 65 Jahre verheiratet.

Franz Knapp in seinem Atelier in der Rüdigerstraße in Pöchlarn. Franz Knapp und seine Frau Margarete.

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Geburtshaus 12


Franz Knapp wurde am 20. November 1916 in Gaming-Pockau geboren. Sein Geburtshaus stand in unmittelbarer Nähe der Fürstensäge, welche auch als Pfeffersäge bekannt ist. Er war das 4. Kind von Katharina und Johann Knapp. Direkt am Haus floss der Gamingbach vorbei, so hörte er bereits bei seiner Geburt das Plätschern des Wassers, das seine Liebe zu diesem

Element schon im Säuglingsalter begründete – so meinte der betagte Künstler in einem Gespräch über sein Leben und lächelte in Erinnerungen versunken. Während Vater Knapp für Kaiser und Vaterland kämpfte, musste die Mutter mit ihrem kärglichen Taglohn, den sie für die Arbeit im Sägewerk erhielt, die Familie ernähren.

Franz Knapp 1974: sein Geburtshaus in Gaming. Katharina Knapp (sitzend) mit dem kleinen Franz.

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Ăœbersiedlung

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Johann Knapp, der aus Kettenreith stammte, zog – vom Kriege heimgekehrt – mit seiner Familie nach Wieselburg. Im Meldebuch der Stadtgemeinde findet sich folgender Eintrag: Knapp Johann, geboren am 2. 11. 1889 in Kilb, Heimatgemeinde Kettenreith (Anm.: der Eintrag wurde durchgestrichen und der Stempel „Wieselburg a./d. Erlauf“ darübergesetzt), Beruf Kutscher, verheiratet, angemeldet am 1. 2. 1920. Als Dienstgeber ist das Bundesgestüt eingetragen, als Wohnung Dürnbacherstr. 2.

Am 15. 7. 1929 hat sich Johann Knapp abgemeldet und ist nach Petzenkirchen gezogen. Ebenso findet sich der Eintrag für Knapp Katharina, geboren am 16. 11. 1891 in Oberndorf a.d. Melk. Die Ursache des Umzuges war wohl in der Arbeitssuche begründet. Die Aussicht auf Beschäftigung im Bundesgestüt Rottenhaus schien eine gute Grundlage für die Existenz der Familie zu sein. Johann Knapp trat als Kutscher in den Dienst des Bundesgestüts. Im alten „Arbeiterhaus“ fand die Familie Unterkunft.

Meldebuch der Stadtgemeinde Wieselburg. Im Vordergrund die Eltern Katharina und Johann Knapp, dahinter v.l.n.r. die Kinder Franz, Theresia, Johann und Maria.

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Rottenhaus 16


Das Leben in Rottenhaus gestaltete die Kindheit des kleinen Franz sehr bunt, denn die Arbeiterfamilien waren kinderreich. Etwa 60 Kinder lebten damals in Rottenhaus. Egal, ob der Vater Pferdekutscher, wie der von Franz war, oder ob er Veterinär war, wie jener seines Freundes Leopold Sawicki, oder ob er Verwalter war, wie der Vater von Mitzi Jerschabeck – sie alle wuchsen miteinander in einer Zeit der Armut und der Entbehrung auf. Die enge Verbundenheit mit den betrieblichen Ereignissen in Rottenhaus prägte jedoch die Kindheit des kleinen Franz nachhaltig. Franz erinnert sich noch heute an

so manchen Namen von „Rottenhauser Familien“. Die Familie Lasselsberger, der Kutscher Kaltenbrunner, die Familie Jahoda, der Resch Steffl, der Josef Pirk, der später Schweizer geworden war – sie fallen ihm ein. Oft hat er mit den anderen Kindern für die „Gstütler“ aus dem Gasthaus Schmutzer oder vom BernreiterWirt nahe dem Wüster-Werk die Jause geholt – einen Schilling hat sie gekostet. Der Franz hat auch oft das Pferdegeschirr geputzt, damit es schön glänzte, wenn der Vater die Rösser einspannte und mit der Herrschaft ausfuhr.

Das „Arbeiterhaus“ in Rottenhaus. Ansichtskarte aus Rottenhaus mit dem Gasthaus Schmutzer.

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Kindheit

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Er erinnert sich an den „Rosserlgarten”, wo man die kleinen toten Rösser begrub und wo es Apfelbäume gab von denen man sich keinen Apfel pflücken durfte. Er erinnert sich an den Teich, in dem es Käfer und Lurche gab und in dem es sich herrlich waten ließ, wenn wenig Wasser drinnen war. Er erinnert sich an das Volksfest und dass es für 10 mal anschieben beim Ringelspiel eine Gratisfahrt gab. Er erinnert sich an die Buben vom Fleischer Schmatz, mit denen er einen gezeichneten Rösslkopf gegen einmal abbeißen von der Knackwurst tauschte. Er erinnert sich daran, dass er mit den anderen Kindern mehr im Wald als sonst wo war und dort auch Krähennester geplündert hat, weil die Krähen köstlich schmeckten und die Mutter sowieso nichts im Kochtopf hatte – hoch waren sie oben, die Nester, unendlich hoch für den kleinen Buben. Seine sportlichen Vorbilder waren die Wickenhauser Buben, die Söhne vom Schulmann Wickenhauser,

denn die konnten am Hochreck die Riesenfelge. Im Winter bauten sie sich eine Schanze oben beim Steinbruch in Rottenhaus und sind bis zu 12 m weit gesprungen mit den Schiern. Franz konnte nur mit Fassltauben, die er mit Schnüren und Riemen an die Füße band sein winterliches Schivergnügen bestreiten. Aber der Poldi vom Veterinär Sawicki hatte bereits von den Handwerkern gefertigte richtige Schier bekommen. Mit der Mitzi Jerschabeck war er bis zu ihrem Tod vor einem Jahr in Briefkontakt, sie hatte geheiratet und war nach Mistelbach übersiedelt. An Rosi Kuttner, verehelichte Stadler, aus Weinzierl erinnert sich Franz noch, weil er mit ihr bei den Kinderfreunden war. „Die Rosi lebt in Amstetten, ich hab ihr erst kürzlich geschrieben, aber ich warte noch immer auf Post von ihr.” Tatsächlich konnte ich Rosi Stadler ausfindig machen und mit ihr sprechen. Ihr gesundheitlicher Zustand ließ jedoch einen intensiveren Kontakt nicht zu.

Ernteeinsatz in Rottenhaus: in der Bildmitte Johann Knapp mit Hut. Das Ringelspiel am Wieselburger Volksfest.

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Schulzeit 20


Vater Knapp war ein sozial denkender Mann und wurde als solcher Betriebsratsobmann in Rottenhaus. Seine sozialdemokratische Gesinnung sowie sein Einsatz für die Arbeitskollegen und deren Familien wurden Johann Knapp aber mehrmals zum Verhängnis. Franz Knapp erzählte, dass früher in Rottenhaus die Arbeiterfamilien das Privileg besaßen für den Eigenbedarf Schweine zu züchten. Dies war vermutlich eine Art Deputat und lebenswichtig für die kinderreichen Familien, da der Lohn kärglich und die Versorgung der Familien schwierig war. Als dieses „Schweinezuchtrecht“ abgeschafft werden sollte, kämpfte Vater Knapp für die Erhaltung dessen. Der Vater hat auch in der Küche im Arbeiterhaus Versammlungen

abgehalten und es wurde um den Zwölfstunden-Tag gekämpft. Der kleine Franz lag mit gespitzten Ohren im Stockbett und hörte an, was da alles geredet und verhandelt wurde und fand, dass sein Vater ein sehr wichtiger Mann war. Auf Grund des Kampfgeistes und der politischen Gesinnung des Vaters musste die gesamte Familie Knapp das Arbeiterhaus verlassen und in die Dürnbacherstraße (Anm.: ehemaliges Skizkohaus) übersiedeln. Hier, dachte man, hätte man Johann Knapp isoliert. Auch den Posten als Herrschaftskutscher verlor er und wurde für Arbeiten in den Pferdestall und auf den Feldern abgestellt. Er aber ließ sich von seiner Gesinnung nicht abbringen und prompt hatte dies eine weitere Versetzung zur Folge – diesmal nach Petzenkirchen.

Volksschule Wieselburg: Franz mit seinen Schulkollegen, Lehrer Lifka und Lehrer Langer. Volksschule Petzenkirchen: Franz mit seinen Mitschülern und Lehrer Nedbal.

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Winterschule

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Kurz zuvor hatte Johann Knapp in Wieselburg um Aufnahme in den Heimatverband angesucht. Im Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 4. Juli 1929 ist unter dem „Punkt 1 der Tagesordnung: Aufnahme in den Heimatverband“ folgendes zu lesen: „Das Ansuchen des Johann Knapp, der seit 10. 2. 1920 in Wieselburg ansäßig ist, um Aufnahme in den Heimatverband wird von der Sektion befürwortet. Die Aufnahme erfolgt einstimmig.“ Die Aufnahme in den Heimatverband einer Gemeinde stellte eine gewisse Sicherheit dar. Denn mit dem Heimatrecht war auch das Recht auf Armenversorgung durch die Heimatgemeinde verbunden. Wer das Heimatrecht in einer österreichischen Gemeinde hatte war auch Landesbürger und somit auch Bundesbürger. Mit Wirkung vom 1. Juli 1939 wurde das „Heimatrecht“ aufgehoben. Franz Knapp hat heute noch gute Erinnerungen an Wieselburg. Er besuchte hier die Volksschule. Mit seinem ehemaligen Lehrer Langer hatte Knapp noch nach dem Krieg

brieflichen Kontakt. Langer besuchte mehrmals seine Ausstellungen. Nach Ende des letzten Schuljahres, welches Franz in Petzenkirchen absolvierte, war er bereits auf sich selbst gestellt. Vom Vater mit einer Lederhose ausgestattet wurde er ins Leben entlassen. Er fand vorübergehend Beschäftigung in der Bäckerei Amashaufer in Petzenkirchen. Mit dem Buckelkorb trug er Brot aus und packte auch sonst an, wo es notwendig war. Seine Schlafstelle war im Pferdestall, dort teilte er sich das Lager mit dem Rossknecht. Als Lohn für seine Arbeit erhielt er monatlich 12,- Schillinge. Dagegen war das Kegelaufsetzen an einem Sonntag eine wahrlich königlich bezahlte Tätigkeit, denn dabei konnte man das gleiche Geld in wenigen Stunden verdienen. Zu Beginn des neuen Schuljahres musste Franz noch einmal die Schulbank drücken. In die „Winterschule”, so sagte er, musste er deshalb, weil er ein NovemberGeborener war und die Schulpflicht erst mit dem Tag des 14. Geburtstages endete.

Taufschein. Das einzige noch vorhandene Zeugnis ist das Entlassungszeugnis der Volksschule Petzenkirchen.

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Lehrzeit 24


Ab 15. Jänner 1931 war Franz dann als Bäckerlehrling bei der Firma Fendt in Erlauf gemeldet, tatsächlich begann seine Arbeit aber erst am 31. Jänner 1931, das verkürzte die Lehrzeit immerhin um 2 Wochen und war so üblich. „Eines Tages“, so erzählte Franz, „wollte ich meine Eltern besuchen und stand vor einer leeren Wohnung. Das war ein Schock für mich, damals 14-jährig. Man hatte Vater auf Grund seiner Aktivitäten wieder versetzt, diesmal nach Zwerbach.“ Dann übersiedelte Vater Knapp mit seiner Familie nach Gut Strannersdorf bei Mank. Franz kam dahin nur auf Besuch, denn er wohnte nun bei seinem Lehrherrn in Erlauf. Schon damals, als Franz als „Bäckbua“ mit dem Brotkorb und dem

Fahrrad unterwegs war, lockte ihn das kühle Wasser. Wenn er morgens mit dem Brotkorb von Erlauf nach Golling radelte, ließ er sein Fahrrad an der Landbrücke stehen, nahm einen Anlauf von der Straße und sprang in den Werksbach. Mit wenigen Schwimmzügen unter Wasser erreichte er das Ufer, trocknete sich schnell ab und fuhr weiter. Franz erlangte in späteren Jahren nicht nur als Fährmann und Maler Bekanntheit, sondern auch wegen seiner Vorliebe, zu jeder Jahreszeit in der Donau zu baden, meist, wie er sagte, gleich bei der ersten Tour mit der Fähre, wo noch nicht viele Leute unterwegs waren. Bis zu seinem 82. Lebensjahr ging er jeden zweiten Tag des Jahres in die Donau zum Schwimmen – Sommer und Winter!

Franz Knapp nimmt ein Bad in der eisführenden Donau bei Pöchlarn.

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Arbeitssuche

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Am 26. Jänner 1934 legte Franz Knapp seine Gesellenprüfung für das Bäckerhandwerk ab. Sowohl auf dem Lehrvertrag als auch auf dem Lehrzeugnis ist er noch immer „zuständig nach Wieselburg“, denn er hatte hier das „Heimatrecht“. Mit Ende der Lehrzeit musste Franz auch die Bäckerei Fendt verlassen, denn als Geselle wäre er „zu teuer gewesen“ und so war er bis 1937 „Kostgeher“ bei Josef Kerbler. Er versuchte seinen arbeitslosen Zustand durch Gelegenheitsarbeiten zu verbessern.

Die Absicht des jugendlichen Franz zur Mission nach Schwarz in Tirol zu gehen scheiterte daran, dass er zwei Paar Schuhe benötigt hätte und doppelte Wäscheausstattung, die er natürlich nicht hatte. Das Militär nahm ihn erst nicht wegen Standesüberzahl. 1937 rückte er nach Salzburg zu den Gebirgsjägern ein und wurde nach dem Einmarsch Hitlers in die Wehrmacht übernommen. Nach der FLAK Ausbildung absolvierte er die Sanitäterausbildung in Baden bei Wien.

Bestätigung der Gemeinde Wieselburg über das Heimatrecht von Franz Knapp.

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Heirat 28


Am 21. Dezember 1939 heiratete der Sanitäts-Gefreite Franz Knapp Margarete Lechner aus Erlauf. Sieben Leute waren sie insgesamt bei der Hochzeit, erzählte Franz Knapp. Gegessen haben sie auf zwei Tischen, von denen einer nur dreibeinig war. Während Franz beim Militär Dienst tat, arbeitete Margarete bis zur Geburt ihres ersten Kindes in der Neuda und wohnte anschließend mit dem Neugeborenen bei ihren Eltern in Erlauf.

Am 20. August 1939 wurde Sohn Franz geboren, gerade an jenem Tag, als Franz Knapp mit einem Bahntransport nach Polen verfrachtet wurde. „Ich habe einen Brief geschrieben, mit der Adresse meiner Frau darauf, ihn um einen Stein gewickelt und bei der Durchfahrt in Pöchlarn aus dem Waggon geworfen – sie hat den Brief tatsächlich bekommen“, erzählte Franz Knapp von dieser wunderbaren Fügung in schwerer Zeit.

Das Brautpaar Margarete Lechner und Franz Knapp mit Vater Karl Lechner und Vater Johann Knapp.

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Russland

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Der Krieg dauerte an und Franz Knapp wurde auf die Kriegsschauplätze in Frankreich, Sizilien und Russland geschickt. Die ersten Malversuche tätigte er bereits in Sizilien, wo er seine Umgebung festhielt und in Briefen an seine Frau schickte. „Das gefiel allen und auf diese Weise musste ich nicht soviel schreiben“, erzählte Franz. In Russland begann Knapp intensiv unter der Leitung seines ersten großen Lehrers Prof. Heinrich Tahedl, dem akademischen Maler aus Wien, an seinen künstlerischen Fähigkeiten zu arbeiten. Der Professor erkannte das Talent seines Kameraden und wurde zu seinem Förderer und Freund.

Unglaublich ist, dass doch einige Werke von Franz Knapp die Kriegswirren in Russland überstanden. Auf die Frage, wie er denn seine Bilder nach Hause brachte, erzählte Knapp, dass er sie Kameraden, die auf Urlaub heimfuhren, mitgab – das kostete ihn natürlich so manche Zigarettenration. Wunderbar sind die Farben seiner Bilder aus dieser Zeit. Sie zeigen eine eigene Transparenz in der Farbe, eine ganz charakteristische Farbtönung, eine unglaublich subtile Harmonie von Blau-, Grün- und Gelbtönen. Sie sind unverwechselbar in die Chronologie seiner Schaffensperioden einzuordnen.

Franz Knapp mit Prof. Heinrich Tahedl in Russland.

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Heimkehr 32


Franz Knapp erzählte, dass er mit Medikamenten die Räume der russischen Behausungen ausgemalt hatte. Er weiß heute noch genau welches Medikament für welche Farbe stand und womit er malte – mit Tierkohle, mit Brontasyl, mit Hypermangan, welches ein herrliches Violett gab. Die Wandbemalungen mit Kriegsmotiven fanden bei der Obrigkeit immer große Bewunderung und lenkten oftmals von tatsächlichen Schwierigkeiten ab. Durch das Zeichnen, so sagte Franz, konnte er vielfach Freude bereiten. Nach seiner Verwundung war er noch in Holland und schließlich in englischer Gefangenschaft in Ost-

friesland. In der Militärzeit, so erzählte Franz, lernte er erst richtig Rechtschreiben, weil er als Truppenarztschreiber geduldige Vorgesetzte hatte, die ihm immer wieder die Rechtschreibfehler ausbesserten. Nicht die Schule, die er nie allzu ernst nahm, macht einen Menschen, sondern das Leben, sagte er. Am 12. Februar 1946 kehrte Franz Knapp aus dem Krieg zurück zu seiner Frau und dem bereits sechsjährigen Sohn. Auf die bitteren Kriegsjahre folgte ein halbes Jahr der Arbeitslosigkeit, dann trat Franz Knapp als „Mädchen für Alles“ in die Dienste des Baron Friedrich von Tinti.

Heinrich von Tinti.

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Familie

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Frau Dr. Lydia Hechel, Zahnärztin in Pöchlarn, erkannte Knapps Talent und nahm Kontakt zu ihrem Freund Karl Maria Mey, dem Präsidenten des Künstlerhauses auf. Dieser, vom Talent Franz Knapps überzeugt, suchte den Baron auf und bat ihn, Franz Knapp doch die Möglichkeit zu geben, die „Graphische Lehrund Versuchsanstalt“ in Wien als Gastschüler zu besuchen. Das monatliche Stipendium des Künstlerhauses von 50,- Schillingen und die Zusage des Barons, in den Wintermonaten wöchentlich drei Tage bei gleichbleibendem Lohn frei zu bekommen, sicherten die Weiterbildung des Künstlers Knapp

und garantierten das Auskommen seiner Familie. „Knapp, ich verstehe nichts von der Kunst, aber wenn berufene Leute sagen, dass es vor Gott nicht zu verantworten wäre, dich nicht zu fördern, so sollst du deinen Weg machen – Gott mit dir!“ – so zitierte Franz Knapp den Baron Friedrich von Tinti aus der Erinnerung. Als er dem Baron zu Weihnachten aus Dankbarkeit eine Zeichnung vom Hl. Nepomuk schenkte, zog er sich den Unmut der Arbeitskollegen zu, denn es war dies das erste Mal, dass ein Angestellter seinem Chef etwas schenkte.

Familie Knapp bei einem Radausflug. Familie Knapp: vorne v.l.n.r. Josef, Heinz, Mutter Margarete, Vater Franz, dahinter: Fritz (Zwillingsbruder von Heinz), Margarete, Franz junior.

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F채hrmann 36


Franz Knapp machte seinen Weg mit Eifer und Fleiß, sowohl künstlerisch als auch beruflich. Er absolvierte die Bäckermeisterprüfung und begann mit einem Freund eine Bäckerei zu gründen, zog sich aber nach der Geburt der Zwillinge – nun sind bereits 4 Kinder im Hause Knapp – von diesem Vorhaben zurück. 1951 trat er erneut in die Dienste der Tintis – diesmal war Heinrich von Tinti sein Arbeitgeber. Er setzte Knapp als Fährmann auf der Donaufähre Pöchlarn ein. 1952 erwarb Franz Knapp das Schiffsführerpatent – noch immer „zuständig Wieselburg“, wie auf

dem Ausweis zu lesen ist. 25 Jahre lang sollte er nun Mensch und Fahrzeug über die Donau bringen – bis zum Jahre 1976, bis zu seiner Pensionierung. 1976 war für Wieselburg das Jahr der Stadterhebung und hier sehen wir Franz Knapp als Ehrengast bei den Feierlichkeiten mit Bundespräsident Kirchschläger. Franz Knapp pflegt nicht nur verwandtschaftliche Kontakte nach Wieselburg – sein Neffe Peter Knapp lebt hier – er hatte auch lange Zeit Kontakt mit dem Weinzierler Heimatforscher Karl Kraushofer.

Der „Führerschein“ für die Pöchlarner Rollfähre. Franz Knapp, Bundespräsident Kirchschläger und der Wieselburger Bürgermeister Leopold Sedlmayr bei den Feierlichkeiten anlässlich der Stadterhebung Wieselburgs.

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K端nstlerische Entwicklung

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Franz Knapps berufliche und familiäre Lebensreise hatte einen sicheren Hafen gefunden, noch lange nicht aber seine künstlerische Entwicklung. Er zeichnete Landschaften, er porträtierte, er schuf eine Vielzahl von Radierungen. Knapp war in „Mode“ gekommen, man schenkte Knapp-Bilder zu Geburtstagen und anderen Anlässen, Banken und Gemeinden gaben Auftragswerke. Über die Jahre gesehen fertigte Knapp eine Vielzahl von Wieselburgbildern an – teils Zeichnungen, teils Radierungen. Knapp zeichnete

die Kirche aus einem Fenster der alten Schule, er zeichnete das Volksfest vom Rathausturm aus gesehen für den Kaufhausbesitzer Frank, er zeichnete Schloss Rottenhaus, das alte Arbeiterhaus, das Rathaus, den Baronfelsen, die Bogenbrücke und das Josephinum. So ganz nebenbei porträtierte er so manchen Wieselburger Auftraggeber mit Rötel. In seiner Motivwahl spiegelt sich seine noch immer vorhandene Verbundenheit zu Rottenhaus wider, was besonders durch das Bild des Rottenhauser Zuchtstieres „Horus“ dokumentiert wird.

Franz Knapp bei der Herstellung einer Druckplatte. In zahlreichen Laden sind die Druckplatten für die Herstellung der Radierungen aufbewahrt.

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Kokoschka 40


1960 wurde Franz Knapp von Oskar Kokoschka in die „Schule des Sehens“ nach Salzburg eingeladen. Es entstanden wunderbare Aquarelle, die durch ihre minimalistische Strichführung maximale Expression zeigen. Noch heute weiß Franz genau, was Oskar Kokoschka an jedem seiner Bilder gefallen hat und was er kritisierte. Diese erste Begegnung mit Oskar Kokoschka hatte einen andauernden Kontakt der beiden Künstler zur Folge. Ein zweites Mal besuchte er noch die „Schule des Sehens“ und darüber hinaus blieb er mit Oskar Kokoschka brieflich in Verbindung. Immer wieder schrieb Kokoschka in die Heimat und bezeichnete Knapp als „seinen lieben Fährmann und

Freund“. Erst der Tod Kokoschkas beendete den Kontakt. Franz Knapp nahm bei der Beerdigung in der Schweiz Abschied von seinem Lehrer – aber es bleibt die Erinnerung, es bleibt das Gelernte. Als malender Fährmann erlangte Franz Knapp einen Bekanntheitsgrad, der die Grenzen seiner Heimat oftmals sprengte, ja, der auch über die Grenzen Österreichs hinausging. Franz Knapp lebt mit seiner Frau Margarete heute in Pöchlarn in ihrem gemeinsam geschaffenen Haus in der Rüdigerstraße. Auch heute zeichnet Franz noch fast täglich – Künstler gehen eben nie in Pension.

Ein Bild mit Oskar Kokoschka in Salzburg. Rückseite des Bildes.

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Kokoschkabrief

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Mein lieber Fährmann Knapp Ich gratuliere Ihnen herzlich zu Ihren Erfolgen, nun auch in Melk und in Weiten. Arbeiten Sie nur mit Freude und Geduld so weiter wie Sie es gelernt haben und Sie werden die zeitgemäßen, „modernen“ Narrheiten ebenso überleben wie ich. Hat man in Pöchlarn schon meine Biographie „Mein Leben (Verlag Bruckmann, München) in den

Buchhandlungen gesehen, die soeben erschienen ist? Bitte grüßen Sie den lieben Herrn Bürgermeister Dr. Josef Hager und den lieben Apotheker Herrn Geißmair. Alles Gute Ihnen und Gesundheit und dauerhafte Arbeit. Ihr alter O Kokoschka

Aus dem Briefwechsel von Oskar Kokoschka und Franz Knapp.

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Tahedlbrief 44


Lieber Freund Knapp! Da es mir nicht möglich ist persönlich zur Eröffnung Deiner Ausstellung zu kommen möchte ich Dir durch diesen Brief sagen, wie sehr ich mich freue, daß diese Ausstellung zustande gekommen ist. Ich kenne ja einen großen Teil der ausgestellten Arbeiten – schon von ihrer Entstehung her und weiß was diese Arbeiten Dir bedeuteten und noch bedeuten. Eingebettet in den grausamen und furchtbaren Erlebnissen, eines sinnlosen Krieges, hast Du Dich durch das Zeichnen, durchgerungen das möglichst Beste daraus zu machen. Du hast die „Russische Landschaft“ in ihrer Weite – aber auch die oft intim wirkenden Dorfbilder erlebt, gezeichnet und gemalt. Genau und mit gleicher Hingabe hast Du den russischen Menschen gezeichnet und dabei auf das Menschlichste erlebt. Diese Zeichnungen sind heute schon wertvolle Dokumentationen und zugleich gesteigert bis ins künstlerische Werk. Deine Arbeiten aus dieser Zeit – zeichnet eine besonders tiefe Erlebniskraft und Aussage aus. Diese Erlebnistiefe, hat man nur in Notzeiten – wo das

Innerste aufgewühlt und erschüttert wird – und wenn man schaft – sich im Werk, manifestiert. Der Sinn eines echten Kunstwerkes ist es – die Hintergründigkeit des Seins – (bewußt oder unbewußt) intuitiv sichtbar zu machen. Als Sanitäter hast Du – in diesen Tagen – vielen Menschen geholfen – ganz gleich auf welcher Seite sie standen – und als Zeichner und Maler vermittelst Du jetzt vielen Menschen Deine Eindrücke und Erlebnisse von einem großen und bedeutendem Land und von tiefen Menschen. Schönheit – Wahrheit und Menschlichkeit – ist in Deinen Arbeiten – und diese werden so eine Brücke über die Grenzen hinaus – von Mensch zu Mensch. Dies soll letztenendes – der Sinn und Zweck dieser Ausstellung sein – wofür ich Dir bestes Gelingen und Erfolg wünsche! „Wer zeichnet – hat mehr vom Leben“! haben wir nicht recht gehabt mit diesem unserem Wahlspruch?!! Alles Gute und herzliche Grüße von meiner Frau und mir – an Dich und Deine liebe Familie Dein Heinrich T.

Aus dem Briefwechsel von Prof. Heinrich Tahedl und Franz Knapp.

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Franz Knapp Einblick in das Werk der „Russischen Periode“

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Franz Knapp Einblick in das Werk der „Schule des Sehens“

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Franz Knapp Wieselburger Motive

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Arbeiterhaus in Rottenhaus Orig. Radierung, 1978 Baronfelsen, Rottenhaus bei Wieselburg a.d. Erlauf Orig. Radierung, 1978

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Schloss Rottenhaus Orig. Radierung, 1989 W端ster Zeichnung

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Wieselburg a.d. Erlauf Zeichnung, 1968 Wieselburg a.d. Erlauf Orig. Radierung, 1975

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Wieselburg a.d. Erlauf Zeichnung, 1970 Wieselburg a.d. Erlauf (Haus Sedlmayr) Zeichnung, 1981

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Volksfest in Wieselburg Orig. Radierung, 1971 Volksfest vom Rathaus Zeichnung

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Brauerei Wieselburg Orig. Kupfergraphik, 1974 Brauerei Wieselburg Orig. Radierung, 1976

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Rathaus Orig. Radierung, 1985 Rathaus Zeichnung, 1985

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Wieselburg a.d. Erlauf Orig. Radierung, 1982, 채hnliches Motiv 1973 Wieselburg a.d. Erlauf Orig. Radierung, 1989

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Wieselburg a.d. Erlauf (Gรถschl-Haus) Orig. Radierung, 1980 Wieselburg a.d. Erlauf (Gรถschl-Haus) Zeichnung, 1980

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Kirche Zeichnung, 1968 Gesegnete Weihnacht Orig. Radierung, 1950

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Wieselburg a.d. Erlauf (Haus Lossgott) Zeichnung, 1980 Gasthaus Moser Zeichnung, 5.3.1986

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Horus Zeichnung, 1969

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Schloss Weinzierl Zeichnung Schloss Weinzierl Zeichnung

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Schloss Weinzierl Orig. Radierung, 1973, 1982 und 1986

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Elfriede Gerstbauer Zeichnung Ingeborg Baumgartner Zeichnung, 1981

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Mag. Rudolf Kollmer Zeichnung auf Zigarrenschachtel, 27. 1. 1989 Dr. Gabriele Lechner Zeichnung, 1974

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Mag. G端nther Leichtfried Zeichnung, 6. 9. 1993 Erwin Brandmayer Zeichnung, 21. 7. 1996

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Erwin Brandmayer jun. Zeichnung, 23. 4. 1994 Michaela Zeichnung, 23. 7. 1994 Erwin Brandmayer Zeichnung, 22. 7. 1994

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Meine Lieblingsbilder

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Bildnachweis

Franz Knapp – Auf den Spuren seines Lebens alle Bilder wurden von Franz Knapp zur Verfügung gestellt Franz Knapp – Einblick in das Werk der „russischen Periode“ alle Franz Knapp Franz Knapp – Einblick in das Werk der „Schule des Sehens“ alle Franz Knapp Franz Knapp – Wieselburger Motive Alois Babinger Ingeborg Baumann

Heidemarie Brandl Erwin Brandmayer Mariella Glinz Brigitte Göschl Karl Holl Franz Knapp Mag. Rudolf Kollmer Dr. Gabriele Lechner Mag. Günther Leichtfried KR Hans Moser Pauline Neuhauser Raiffeisenbank Wieselburg Leopold Sedlmayr Stadtgemeinde Wieselburg Meine Lieblingsbilder alle Franz Knapp

Herzlichen Dank allen, die mir gestatteten, ihre Bilder in diesem Buch zu verwenden bzw. sie für die Ausstellung zur Verfügung stellten!

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Es gibt kaum etwas Spannenderes als dem Weg eines kunstschaffenden Menschen folgen zu dĂźrfen und sein Lebensschicksal mit dem schĂśpferischen Werdegang zu verflechten.

ISBN 3-9501919-9-2


Lebensspuren - Franz Knapp zum 88. Geburtstag