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Erhart, Scheibbser Straße 7 und das ehemalige Kaufhaus Grießler angekauft. Auch die „Grießler Stiege“ ist in Besitz der Familie Moser. Eine weitere Verbindung Valentins mit der Familie Moser gab es über den Moser-Schwager Rudolf Opitz, verheiratet mit Luise Moser, Schwester von Hans II. Er war Tischler in Petzenkirchen und hatte seine Werkstatt unterhalb der Kirche, etwa vis à vis des ehemaligen Geschäftes Wild. Nach der Heirat mit Luise Moser zog er nach Gars am Kamp, wo er eine Tischlerei aufbaute. Opitz-Möbel waren damals bekannt als besonders sorgfältig hergestellte Möbel. Josef 19 Die Bauernstube, 1933. Schildberger arbeitete für Opitz, bevor er sich in Petzenkirchen selbstständig machte. Nach Aussage von Waltraud Straßmayr produzierte Rudolf Opitz Möbel nach den Plänen Valentins. So wurden auch die Möbel im Moser-Haus, wie die Bauernstube und auch die Küche für Deli, von Rudolf Opitz gefertigt. Es war naheliegend, dass Valentin mit Handwerkern an den Auftragsorten zusammenarbeitete. Die Notiz bei Berta Vogels Auftrag für einen Schrank, Valentin möge zwei Wiener Firmen mit der Erstellung eines Kostenvoranschlages betrauen und keinesfalls eine Firma in Wieselburg, weist darauf hin, dass Kooperationen vor Ort üblich 20 Die Bauernstube, 1933. waren. Zum Abschluss möchte ich noch den Text aus dem Erlaftal-Boten5 zitieren. Dieser erklärt, warum das Gasthaus Moser das der sich seit dem Jahre 1903 in ununterbrochener Schild „Gasthof zur Linde“ trägt. „Seit dem 16. März Generationsnachfolge im Besitz der Familie Moser 1978 gibt es in Wieselburg einen Gasthof ,Zur Linde‘, befindet. Die Bezeichnung ,zur Linde‘ hat ihren Ur124

Anton Valentin - Bauten und Bauherren  

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