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einem etwas größeren Elternschlafzimmer mit Zugang zum Balkon umgewandelt. Daneben befindet sich nun das Zimmer der Tochter, das sowohl durch die beiden Eckfenster, als auch ein kleines Fenster an der Südwestfassade durchleuchtet wird. Ein Gastzimmer und ein Zimmer für das Dienstmädchen, das lediglich ein kleines Gaubenfenster im Nordwesten ausweist, vervollständigen den Raumplan im Obergeschoß. Ein undatierter Plan zeigt erstmals eine Ansicht der Nordwest-Fassade. Durch die unterschiedlichen Firsthöhen der einzelnen Elemente des Hauses ergibt sich an der rückwärtigen Hausfront eine Abstufung des Daches. Im Gegensatz zu den drei Giebelfronten sieht diese Hausseite bis auf die unterschiedliche First- und Traufhöhe mit zwei Dachgauben relativ klassisch aus. Karl und Katharina Wiktora suchten am 7. März 1930 bei der Gemeindevorstehung Wieselburg um Vornahme des Lokalaugenscheines und Erteilung der Baubewilligung für den Neubau ihres Einfamilienwohnhauses an.8 Im Anhang befand sich ein mit Fe09 Der undatierte Rechnungsplan zeigt alle Fassadenansichten.

10 Ein Ausschnitt des Einreichplanes vom Februar 1930.

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Anton Valentin - Bauten und Bauherren  

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