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Schönheit überall

ArcelorMittal: l’union des syndicats

Easyjet gelandet

PORTRAIT Seite 06

POLITIK Seite 10

WIRTSCHAFT Seite 23

LËTZEBUERGER

Dënschdeg, 30. Oktober 2012

63. Joergang N°215

Politik, Finanzen a Gesellschaft AM FOKUS

Big Brother im Visier Immer mehr Überwachungskameras in Luxemburg. Sie sind unsicher und intransparent - ein neues Hacker-Projekt soll das ändern.

THEMA VUM DAG

Autodiebe ausbremsen

Mit Satelliten und HighTech den Langfingern das Handwerk legen Zahlen und Technik aus Europa k Seiten 03, 04, 05

Seite 09 LUXAIR

Rien ne va plus entre direction et syndicats

Luxair a annoncé la dénonciation des conventions collectives k Page 9

Foto: Shutterstock

UECHTER D’LAND

OPGEPIKT

Pinocchio Da hat der Weltradsportverband bunden, glücklich, athletisch und UCI aber diesmal ein verdammt gu- aufmerksam“. Natürlich. tes Näschen bewiesen, was die Wahl Premierchef Juncker ist übriseines Maskottchens für die Stra- gens kein Fahrradfahrer, und geßenrad-WM 2013 angeht. dopt wohl eher auch nicht, Ausgerechnet der Holzaber „Pinocchio des Tages“ klotz Pinocchio, dessen (eine Rubrik der langen Nase mit jeder neuen LüLügennasen beim „Hange wächst, soll die Fahrdelsblatt“) war er trotzradwelt nach all den Dodem schon einige Male ping-, Betrugs- und Lüwegen seiner Äußerungen genskandalen wieder in zu Griechenland. schönstem Glanz erGanz anders hingegen ViPASCAL strahlen lassen. Ebenso zepremier Asselborn. DieSTEINWACHS gut hätten sich die Radser ist selbst Fahrradfahhat noch nie sportfunktionäre wohl rer, dopt sich jeden Tag mit gelogen. Lügenbaron MünchhauApfelessig („Apfelessig mit sen (der auf der Kugel) Honig, das schmeckt nicht als Werbefigur nehmen ganz gut, aber das hilft“) können. und Macandina („die Wunderpille Die UCI’ler sehen das aber na- aus alter Inka-Tradition hält mich türlich ganz anders: „Unser Pi- fit“) und war trotzdem noch nie ein nocchio ist mit seinen Wurzeln ver- Pinocchio. Die Welt ist ungerecht... journal.lu

Auf allen Kanälen US-Behörden warnen über soziale Netzwerke vor Hurrikan „Sandy“ Katastropheninfos auf allen Kanälen: Neben Fernsehen und Radio nutzen US-amerikanische Behörden zunehmend Online-Netzwerke, um Bürger über Gefahren durch den herannahenden Hurrikan „Sandy“ auf dem Laufenden zu halten. Was früher die Rundfunkdurchsage war, ist heute die kurze Nachricht auf das Smartphone in der Hosentasche. So schicken die Katastrophenschutzbehörde, das Rote Kreuz und die Nationale Ozeanische und Atmosphärische Behörde (NOAA) ihre Nachrichten auch über Twitter und Facebook ins Netz. Dort verfolgen jeweils mehr als hunderttausend Menschen die Nachrichten. Die US-Katastrophenschutzbehörde FEMA ruft Bürger sogar explizit zur Nutzung der OnlineWASHINGTON

Das Journal immer up-to-date im WEB, Highlights auf FACEBOOK und per TWITTER

Netzwerke auf. „Die Telefonleitungen könnten während „Sandy“ überlastet sein. Informieren Sie Ihre Lieben per SMS oder mit einem Update auf sozialen Netzwerken“, heißt es auf dem Twitterprofil der Behörde. Viele Menschen taten das bereits, sie schickten auch Fotos aus den Küstenstädten ins Netz. Auch der Internetkonzern Google sammelt auf einer Sonderkarte Informationen zum voraussichtlichen Pfad des Sturms. Dort finden sich Vorhersagen ebenso wie die Evakuierungszentren. Hurrikan „Sandy“ nimmt derzeit Kollisionskurs auf zwei winterliche Wetterfronten, in der gestrigen Nacht drohten Flutwellen von bis zu 3,30 Metern Höhe. Gut ein Sechstel der US-Bevölkerung lebt in dem betroffenen Gebiet. DAPD

Die nächste 10.000 Einwohner-Gemeinde

Catarina Baptista Barra wurde dieser Tage als 10.000. Einwohnerin der Gemeinde Bettemburg willkommen geheißen k Seite 15

ZOOM

Musikregen im November Vier der besten Konzerte im Novemer unter der Lupe k Seite 22

1,20 EUR

9 771560 590003 10215


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

HAUT AM JOURNAL PANORAMA

Fit und glücklich

Lebensqualität durch Abwechslung und regelmäßigen Sport Seite 07

UECHTER D'GRENZREGIOUN

Die Bahn kommt mit 90 km/h

Finanzierung steht: Der zweigleisige Bahnausbau Luxemburg-Trier kann beginnen Seite 12

KULTUR

Temporeiche Show

Neuinszenierung von The Who’s Tommy Seite 14

WIRTSCHAFT

Premiere

Mit der ABLV kommt die erste baltische Bank ins Land Seite 23

EDITORIAL

Der Gipfel der Lächerlichkeit „Dies ist nicht mein Haushalt“ hing deutlich lesbar in Party gefeiert wurde - was soll das ganze dann? Der der Luft des Parlamentssaals, als Luc Frieden trocken Premier verleugnet seinen Finanzminister, um und ohne weitere Erklärungen in nur 27 Minuten die nicht von der eigenen Partei beschädigt zu werden Eckdaten des Haushalts 2013 aufzählte. Immerhin und lässt ihn wieder einmal im Regen stehen. Dieswich er, der sich Zeit seines Finanzministerlebens als mal nicht, weil er noch, wie in der Vergangenheit unHüter gesunder Staatsfinanzen profilierte, damit von nötig zuviel einsparen wollte. Nein, diesmal hat er dem Weg ab, den er der Europäischen Kommission und nicht genug eingespart. auch dem Land noch im Frühjahr versproSo geht auf einmal jeder auf Distanz zu einem chen hatte. „Das tragen wir so nicht mit“, zunächst seufzend als Kompromiss-Haushalt sagte CSV-Präsident Michel Wolter, als die bezeichneten Werk, das immerhin das wichHaushaltsvorlage, die das Null-Defizitziel tigste Gesetz des Jahres darstellt. Und Junbis 2014 auf Eis legt, ihn angeblich völlig kalt cker inszeniert sich geschickt einmal mehr als erwischte und „erschütterte“. Der Haushalt das, was er so gerne wäre: Ein Staatsoberder CSV, die nun 250 Millionen Euro mehr haupt, das Moralpredigten halten kann, das einsparen will, ist es demnach auch nicht. Hausaufgaben an seine Schäfchen verteilt, Die LSAP kündigt an, auf die Suche nach 200 ohne jemals Verantwortung für etwas überANNETTE Millionen gehen zu wollen, die noch eingenehmen zu müssen. Gebt dem Mann doch DUSCHINGER spart werden müssen. Es scheint demnach endlich, was er will: Ruft die Republik aus und wünscht auch nicht ihr Haushalt zu sein. Und schließmacht ihn zum Präsidenten. sich einen lich noch Premier Juncker, der zum „WettbeNun spielen also ausgerechnet die RegieWettbewerb werb der edlen (Spar-)Ideen“ aufruft - sein rungsparteien, die sich mit den wachsenden der edlen Haushalt ist es dann ja wohl erst recht nicht. Problemen des Landes zunehmend spinneReformen. Stellt sich die Frage, wessen Haushalt es feind wurden, im Parlament mit den Muskeln überhaupt ist, den Luc Frieden da vorstellte und wollen ihrer Regierung zeigen, wo es und der weder mehrheitsfähig, noch vom Relanggeht, was es heißt, verantwortlich zu hangierungschef „himself“ getragen ist. deln - und brauchen prompt nun schon eine Woche Geht man einmal davon aus, dass Frieden in sei- Verlängerung für die Entwicklung ihrer gemeinsamen nen Beichtstuhlgesprächen mit den derzeit verant- Sparvorschläge. Dabei reden wir hier nicht von wichtiwortlichen Ressortministern deren Grenzen des gen, zukunftsweisenden Entscheidungen und ReforEinsparpotenzials ausgelotet hat. Geht man weiter men für das Land. davon aus, dass in den Klausurtagungen der RegieImmer wenn man denkt, dass sich CSV/LSAP nicht rung, an der ja auch Vertreter der Mehrheitspartei- noch lächerlicher machen können, bringen sie es feren anwesend waren, miteinander geredet und keine tig, es noch zu toppen. WELTTAG DER SPARER

SECTEUR DE L’AVIATION

Zuversicht

Trou d’air

CHRISTIAN BLOCK

LIFE & STYLE

Schmuck im Ohr

Ohrlöcher nur vom Arzt stechen lassen Seite 26

Service Seite 08 / ZOOM Seite 22 / Horoskop Seite 27 / People Seite 28

Des einen Leid ist des anderen Leid, so ähnlich könnte das Motto des diesjährigen Weltspartags lauten. Wer dieser Tage sparen will, vielleicht sogar auf ein so hoch gestecktes Ziel hin, sich seine eigenen vier Wände leisten zu können, dürfte eher nüchtern auf den Zinstiefstand, der noch einige Zeit andauern wird, blicken - oder gerade dann versucht sein, am (allerdings für Kleinanleger auch nicht mehr so rosigen) teuflischen Anlagespiel mitzumischen, beziehungsweise mitmischen zu lassen. Und dann wäre ja auch noch die Verlockung sündiger Kredite, die sich in alle schönen Dinge der Welt verwandeln lassen. Kann man dem negativen Ausblick seitens Wirtschaft wie auch der Politik eigentlich irgendetwas Positives entgegensetzen, den täglich sich verdüsternden Prognosen, die manch einer aus der Krise herausliest und ominösen wie haltlosen Heraufbeschwörungen von „Wandel“, die, kaum ausgesprochen, bereits einen Hauch von Unwirklichkeit versprühen und letztlich jede positive Perspektive im Keim ersticken? Bleibt uns eigentlich eine Alternative, als mit einer gesunden Mischung an Achselzucken und „wird schon“ Tag für Tag hinter uns zu bringen? Immerhin, wenn alle ihre Probleme pragmatisch angehen, ohne sich groß um Konsequenzen zu scheren, zählt das ja auch als Konsens.

CLAUDE KARGER

Après Cargolux, voici donc Luxair qui remet les horloges à zéro dans les négociations des conventions collectives dans l‘entreprise - pile le jour où la première ligne aérienne «low cost» débarque au Findel. Pas de quoi rassurer le staff évidemment, ni le reste du personnel à l’aéroport dont la pérennité est essentielle pour l’économie luxembourgeoise. Mais personne ne semble savoir très bien pour l’instant que faire pour maintenir le cap par des vents qui ont rarement été si contraires. Entre mauvais chiffres, conventions collectives avortées et nouveaux plans stratégiques et autres programmes de restructuration en vue, l’observateur se sent un peu dans un trou d‘air, en chute li-

bre en quelque sorte, ignorant quant et même si un parachute sera mis à disposition ou non. Face à cela, les représentants du plus grand actionnaire restent évasifs, laissent planer des centaines de questions et préfèrent se retrancher derrière le fait que l’Etat n’est après-tout qu‘actionnaire indirect de Cargolux et de Luxair, donnant ainsi l’impression que d‘autres doivent indiquer la route à prendre. Mais quelle est donc la bonne stratégie pour le Findel du point de vue du Gouvernement? Compréhensible qu’on attende les papiers stratégiques des grands acteurs de l’aéroport pour donner réponse à ces questions. Mais tout le monde devrait être d’accord pour dire que les réponses doivent être sur table avant la fin de l‘année.

REPUBLIKANER, PIRATENPARTEI UND ADEL

Stressbekämpfung SVEN WOHL

Über die letzten Wochen hatte ich einiges an Stress. Das hab ich zunächst auf meinen Beruf geschoben, aber mittlerweile hat mich die Erkenntnis getroffen: Die Hochzeit hat gestresst. Und die Monarchie stresst weiter. Dass ich nicht alleine mit dem Gefühl bin, weiß ich spätestens, seit ein landbekannter Rechtsanwalt mit dem Gedanken spielt, eine republikanische Partei zu gründen. Kein uninteressanter

Gedanke, sind die Ansichten zum Adelshaus beim „gemeinen“ Volk doch momentan bemerkenswert gespalten. Wesentlich subtiler geht das die Piratenpartei, unter dem alten und neuen Chefpiraten Sven Clement, an. Die wollen „nur“ den Herrschaftsprivilegien des Adels ein Ende bereiten. Nur was danach kommen soll, wird vorerst noch ausgespart. Wird Me Vogel möglicherweise den Piraten beitreten? Wir sind gespannt.


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

WO STEHEN WIR?

Autodiebe ausbremsen

ENTWICKLUNG DER AUTODIEBSTÄHLE IN EUROPA BIS 2009

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Nicht jede „All-Lösung“ ist zu befürworten Laut einer Studie brauchen Besucher und Einwohner in Luxemburg-Stadt keine Angst vor Kriminellen zu haben. Nirgends lebt es sich sicherer. Luxemburg gilt weltweit als die sicherste Stadt. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Mercer-Studie zur Lebensqualität 2011 der gleichnamigen Beratungsgesellschaft. Den zweiten Platz teilen sich die beiden Schweizer Städte Bern und Zürich. In die Bewertung floss unter anderem das Sicherheitsbefinden der Bürger ein, aber auch die Anzahl der Kriminalfälle und die Umsetzung bestehender Gesetze. Doch wie sieht es in der Realität aus, zum Beispiel mit der Diebstahlrate von Fahrzeugen? Für Luxemburg weist die Statistik von Eurostat für die Jahre 2003 bis 2009 eine Diebstahlquote unter dem europäischen Durchschnitt aus. Für 2003 werden 453 Fahrzeugdiebstähle genannt, 2009 waren es 365. Gegenüber dem statistischen Mittelwert von 100 Punkten lag Luxemburg 2003 bei 87, 2009 bei 70 Punkten. Die größten Chancen, sein Auto (innerhalb der EU) loszuwerden, hat man in Rumänien mit einem Diebstahlindex von 234. Was die Auswahl der Wagen betrifft, zeigt der Trend, dass mitnichten ausschließlich Nobelkarossen auf dem Wunschzettel der Langfinger stehen, sondern zunehmend Lastwagen oder Mittelklassewagen gestohlen werden, doch der Gefahr eines Autodiebstahls ist man immer ausgesetzt, vor allem, wenn man Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Toyota, Skoda, Mercedes, BMW, Opel, Seat, Ford und auch Renault fährt. Und dann? Eine mögliche Hilfe bietet hier die Satellitenortung. Durch diese kann im Anlassfall punktgenau festgestellt werden, wo sich das Auto befindet, in den letzten Jahren wurden beispielsweise 90 Prozent der gestohlenen und mit einen Ortungssystem ausgestatteten Fahrzeuge wieder aufgefunden. Oft nur wenige Stunden, nachdem der Wagen als gestohlen ge-

meldet wird, kann das Auto dem Besitzer wieder zurückgegeben werden. Ein GPS-Empfänger im Auto erfasst permanent und exakt den Standort. Wenn sich dieser Standort ohne Zutun des echten Besitzers ändert, gibt’s Alarm. Die Übertragung des Alarms aus dem Auto erfolgt über Mobilfunk (mittels GSM-Modul). Sie geht an den Eigentümer direkt oder an Alarm-Zentralen, die gegebenenfalls eine Verfolgung des Fahrzeugs (anhand laufend gemeldeter Ortungsdaten) veranlassen oder aber die Polizei benachrichtigen. Die Methode macht Sinn – allerdings auch hier mit der Einschränkung, dass ein Fahrzeug in Bereichen ohne Empfang eines Mobilfunknetzes nicht immer lückenlos erfasst werden kann. Die Kosten für diese Systeme liegen zwischen 300 und 1.200 Euro. Sowohl bei Alarmauslösung als auch bei routinemäßiger Abfrage des Standortes durch den Benutzer fallen Telefon-Gebühren an, mitunter auch noch Kosten aus dem Vertrag mit einer rund um die Uhr besetzten Alarmzentrale. Von tragbaren Lösungen (so genannten „GPS-Trackern“) ist abzuraten, auch der Luxemburger ACL zeigt sich hier etwas skeptisch. Sie können eigentlich nirgendwo im Auto so versteckt werden, dass ein störungsfreier Kontakt zu den GPS-Satelliten sowie zum Mobilfunknetz erhalten bleibt. Die Überwachung via Satellit als Lösung aller Probleme? Realistisch betrachtet, kann sie einen Diebstahl nicht verhindern – sie verbessert aber die Chancen, ein entwendetes Auto noch zeitnah aufzuspüren, vielleicht gerade noch rechtzeitig, ehe Kriminelle mit der Zerlegung des Fahrzeugs beginnen. Grundsätzlich gilt somit nach wie vor die alte Regel: Das Auto – soweit möglich – nicht unbeaufsichtigt zu lassen und stets verschließen.

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Die Diebstahlquote zeigt nach unten – neuer Trend: In Westeuropa entsteht ein Markt für in Osteuropa gestohlene Fahrzeuge

2009

Source: Eurostat

INGO ZWANK

PRO A CONTRA Les sites d’ArcelorMittal de Schifflange et de Rodange sont-ils viables? Fermeture à durée indéterminée du train à fil de Schifflange, réduction des capacités de production à Rodange: l’avenir pour ces deux usines d’ArcelorMittal, qui investit toutefois à Belval et à Differdange, demeure sombre. Il y aurait pourtant de l’espoir, si l’on adopterait un autre «business model», indique l’OGBL sur base d’un récent audit.

«Les surcapacités sont encore plus marquées»

NICO REUTER

Le Vice President ArcelorMittal, Long Carbon Europe souligne que le marché de l’acier en EU reste très impacté par la crise économique. La demande d’aciers longs carbone a baissé de plus de 25% par rapport aux niveaux de 2007, ce qui constitue une baisse supplémentaire par rapport à nos prévisions. Les surcapacités de production dont souffrait déjà le secteur sont encore plus marquées et la forte concurrence fait pression sur les prix. En plus, il faut relever qu‘un site luxembourgeois présente d‘importants désavantages structuraux pour la production de produits de construction de base par rapport à nos voisins directs: à savoir coûts salariaux, coûts d‘énergie, coûts logistiques, absence de marchés de proximité. Ces faits confirment la décision de mettre à l’arrêt des installations de production de Schifflange. Nous allons continuer d’investir dans nos sites, notamment à Belval et Differdange qui produisent des produits de niveau mondial. En 2012, nous avons consacré plus de 30 millions d’euros à nos installations.

«Il faut une structure de type PME» JEAN-CLAUDE BERNARDINI Le secrétaire central de l’OGB-L est persuadé de la viabilité des deux sites luxem-

bourgeois. D’ailleurs, d’ici une dizaine de jours, son syndicat présentera un rapport de Laplace Conseil consacré au cas de la sidérurgie au Grand-Duché. Économiquement parlant, ArcelorMittal est une grande structure multinationale. Mais pour Jean-Claude Bernardini, Schifflange est justement viable car il s’agit d’une petite structure, qui travaille avec trois ou quatre-cents personnes. Le secrétaire syndical appelle donc à une adaptation de la structure, en fonction du nombre réduit de salariés, comparé aux autres sites du géant ArcelorMittal.


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Foto: Shutterstock

Europa, Deine Autoknacker Interpol: 2011 gab es weltweit 7.097.877 gemeldete Autodiebstähle, Bayern-Wagen gefragt LUXEMBURG PATRICK WELTER

243.153 Kraftfahrzeugdiebstähle genannt. Die wahrscheinliche Erklärung ist, dass die französische Statistik auch die Diebstähle „aus“ Kraftfahrzeugen mit einbezieht.

as Phänomen „Autodiebstahl“ - die Zahlen nehmen ab, aber die Schwerpunkte verschieben sich. Mittlerweile tauchen in Westeuropa immer häufiger im Osten gestohlene Fahrzeuge auf - ein ganz neuer Trend unter Autodieben. Autos werden zunehmend in Osteuropa gestohlen und im Westen verkauft. Vor allem in Süddeutschland ist es auf bestimmten Zulassungsstellen leicht, mit gefälschten oder gestohlenen ausländischen Dokumenten ein Fahrzeug zu registrieren, berichten Experten. Hintergrund ist der zunehmende freie Wirtschaftsverkehr innerhalb Europas, der eine Überwachung schwieriger mache. Und wer ein im Osten gestohlenes Auto kauft, hat kaum eine Chance, Diebesgut zu erkennen: Technisch entsprechen die Wagen meist dem Standard, der Kaufpreis ist auch marktgerecht

Rückgang in Belgien In Belgien sind die reinen Autodiebstähle in elf Jahren von 40.800 (2000) bis auf 12.785 im letzten Jahr zurückgegangen. Motoraddiebstähle sind aber von 1.596 (ebenfalls 2000) auf 1.962 Fälle 2011 gestiegen. Die belgische Statistik weist Carjacking (Autodiebstahl unter Gewaltanwendung) und Homejacking (idR Diebstahl von Schlüsseln aus Wohnhäusern) gesondert aus. Hier fällt der Rückgang deutlich aus, beim Carjacking gingen die Fälle von 1.749 (2000) auf 616 (2011) zurück, beim Homejacking waren es im Jahr 2000 278 Fälle (2000), die auf 115 gefallen sind. Flacher verlief die rückläufige Kurve bei Diebstählen aus Garagen (d.h. Autohäusern) von 1.387 (2000) auf 1.027 (2011). Eurostat weißt für Belgien im Jahr 2009 21.853 Diebstähle von Kraftfahrzeugen aus (Index 81).

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Blick in die „Stolen Motor Vehicle“ (SMV)-Datenbank Die Internationalen Polizeiorganisation Interpol verfügt über eine „Stolen Motor Vehicle“ (SMV) Datenbank. 154 Länder nützen diese Datenbank regelmäßig, 129 Länder speisen ihre Daten in die SMV-Datenbank ein. Die Zahl der weltweit gestohlenen bzw. bei Interpol registrierten Fahrzeugdiebstähle lag 2011 bei 7.097.877 Fahrzeugen, etwas weniger als im Spitzenjahr 2010 mit 7.156.792 gestohlenen Autos. Interessant ist, dass die Zahl der Suchanfragen bei Interpol drastisch angestiegen ist, 2011 waren es 40.913.713 gegenüber „nur“ 26.011.872 Anfragen im Vorjahr. Allerdings stehen die Ergebnisse dieser Riesendatenbank nicht unbedingt im rechten Verhältnis zur Zahl der Anfragen: 42.164 Fahrzeuge wurden 2011 via Interpol aufgefunden. Damit liegt die Erfolgsquote der Anfragen nach gestohlenen Kraftfahrzeugen via Interpol bei 1,03 Prozent(!). Nimmt man die absolute Zahl der gestohlenen Fahrzeuge als Vergleich, ist es immerhin eine Quote von 5,8 Prozent, die mit Hilfe von Interpol gefunden wurden konnten. Luxemburg unter dem Durchschnitt Für Luxemburg weist die Statistik von Eurostat für die Jahre 2003 bis 2009 eine Diebstahlquote unter dem europäischen Durchschnitt aus. Für 2003 werden 453 Fahrzeugdiebstähle genannt, 2009 waren es 365. Gegenüber dem statistischen Mittelwert von 100 Punkten lag Luxemburg 2003 bei 87, 2009 bei 70 Punkten. Die größten Chancen, sein Auto (innerhalb der EU) loszuwerden hat man in Rumänien mit einem Diebstahlindex von 234. Aufklärungsraten sind auch in Frankreich generell schlecht Die französische Polizeistatistik weist Aufklärungsraten von 7,5 bis 8,8 Prozent im Zeitraum zwischen 2006 und 2011 auf. 2011 lag sie bei 8,7 Prozent. Von 2006 bis 2011 ist die Zahl der Fahrzeugdiebstähle in Frankreich um 192.120 Einheiten auf 552.125 zurückgegangen. 2006 waren es noch 744.245 Anzeigen von Kraftfahrzeugdiebstählen. Der relative Anstieg der Aufklärungsquote um 1,2 Prozent verdeckt, dass auch die Zahl der aufgeklärten Fälle wieder zurückgegangen ist. Es fällt aber auf, dass diese Zahlen, die aus der offiziellen französischen Polizeistatistik stammen, deutlich von den von Eurostat ermittelten Zahlen abweichen, dort werden für 2006

Was wird gestohlen? Die beliebtesten gestohlenen Autos variieren von Land zu Land, so überrascht, dass in Frankreich der gute alte Twingo I an der Spitze steht. Allerdings steht bei diesem Auto nicht der Wert im Mittelpunkt, sondern der technisch leichte Diebstahl. Ältere werden sich daran erinnern, dass man bei einen VW-Käfer mit Hilfe eines Schraubendrehers die Ausstellfenster aufhebeln und dann die Türen entriegeln konnte, mit einem dickeren Schraubenzieher ließ sich dann das Zündschloss „drehen“. Unter den französischen Spitzenreitern tauchen auch noch der wegen seiner Unauffälligkeit bekannte Mégane II auf und der frühe Ford Fiesta auf, die wiederum leicht zu „knacken“ sind. Ansonsten gehören zu den TOP 10 der Smart, BMW X6, Porsche Cayenne, Citroën C8 und der 1er BMW. Diese Statistik wurde von der französischen Autozeitung AutoPlus erarbeitet. Großbritannien: Bye bye black Audi Nach Angaben des international Verbandes der Autodetektive (IAATI) liegen bei den in Großbritannien gestohlenen 150.000 Autos schwarze Audis und schwarze oder silberne BMW an der Spitze. Fahrzeuge dieser Kategorie werden entweder über den Umweg des Schlüsseldiebstahls oder per Abschleppwagen „geklaut“. Die wenigsten Autos tauchen nach Angaben des Verbandes wieder auf, die meisten werden zerlegt und als Ersatzteile weiterverkauft, was den Gesamtgewinn der Diebe deutlich erhöht. Laut Eurostat wurden 2009 in England und Wales 117.812 Fahrzeuge (Index 61), in Schottland 9.304 (Index 62) und in Nordirland 2.975 (Index 87) gestohlen. Deutschland - Gern geklaute Bayern Nach einer Statistik der deutschen Versicherungswirtschaft lechzt die deutsche Unterwelt nach einem bayerisch-japanischen Crossover. BMW und Toyota-Modelle standen 2011 an der Spitze der Klauliste: BMW X5; BMW X6; Toyota Lexus RX 400 Hybrid, Toyota Landcruiser, VW Bus (Caravelle bzw. Multivan); BMW M3; BMW 535 D; VW Golf IV; Toyota RAV 4; Audi A4; BMW 730 D. 2009 wurden in Deutschland 87.693 Kraftfahrzeuge gestohlen, das entspricht einem knapp unterdurchschnittlichen Wert von Index 97. w


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Gestern war er noch da „eCall“ und Co.: Fahrzeugüberwachung via Satellit in seinen Facetten

Ein solches Pannensystem wie von Peugeot auf der Basis von „eCall“ soll auch zur Auffindung von gestohlenen Fahrzeugen herangezogen werden können Quelle: Peugeot LUXEMBURG INGO ZWANK

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etzt ist er weg! Eine Fahrzeugüberwachung via Satellit klingt da recht vielversprechend. Doch ist sie das auch? Pionierarbeit auf diesem Sektor leisteten ohne Zweifel PSA Peugeot Citroën und P&TLuxembourg. PSA Peugeot Citroën schließt bereits 2009 ein Partnerschaftsabkommen mit P&TLuxembourg, um die Entwicklung dieser Telematikdienste im europäischen Automobilbereich voranzutreiben. Bei dem Gerät von PSA Peugeot Citroën ist das Telematiksystem von den Funktionen Radio, Navigator und Handy getrennt. Eine „unsichtbare“ SIM-Karte ist in einer autonomen Telematikbox im Fahrzeug eingebaut. Somit kann der Kunde kostenlos und vertragsfrei Notfall- und Pannendienste in Anspruch nehmen. Heute können diese Dienste von Geräten aus angefordert werden, die Radio, Navigator, Handy und Telematik vereinen, wobei der Kunde für Letzteres eine SIM-Karte bereitstellen muss. Bei der autonomen Telematikbox kommt die Telefonverbindung über die Bluetooth-Module des Audio- und Navigationsgeräts zustande. Mit dieser neuen Anlage stellt sich PSA Peugeot Citroën auf eine eventuelle künftige EU-Verordnung ein, wonach Autos mit dem automatischen Notrufsystem eCall ausgerüstet sein müssen, und bereitet den Boden für die Entwicklung neuer Telematikdienste wie etwa die Fuhrparkverwaltung.

Notrufsystem zur Diebstahlortung hochrüsten PSA Peugeot Citroën ist nach wie vor europäischer Marktführer im Telematikbereich. So wurden seit 2003 über 700.000 Peugeot- und Citroën-Fahrzeuge mit automatischem Notruf verkauft und in den 9 Ländern, in denen der Dienst derzeit zur Verfügung steht, knapp 3.500 in Not geratene Personen dank dieses Systems gerettet. Im Rahmen dieser Partnerschaft erbringt P&TLuxembourg folgende Leistungen zugunsten von PSA Peugeot Citroën: Bereitstellung einer speziellen Mobilfunklösung für Telematiksysteme in Fahrzeugen sowie Bereitstellung dieser Lösung, einschließlich der dazugehörigen Verwaltungselemente, in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie den Ländern der Europäischen Freihandelsassoziation (Schweiz, Norwegen, Island). PSA Peugeot Citroën hat P&TLuxembourg mit dieser Aufgabe betraut, weil Luxemburger Unternehmen erwiesenermaßen den besten Roamingdienst in Europa erbringt und seine Bereitschaft demonstriert hat, engagiert an der Entwicklung einer innovativen Lösung mitzuarbeiten. Dank dieser Partnerschaft kann P&TLuxembourg die Entwicklung von Mobilfunklösungen gegenüber anderen Anwendungen hervorheben und eine neue Geschäftssparte im Telematikbereich aufbauen. Um den besonderen Erwartungen seines Kunden bestmöglich gerecht zu werden, stellt P&TLuxembourg seinen Sachverstand und seine Anpassungsfähigkeit in den Dienst von PSA Peugeot Citroën und entwickelt eigens für PSA Peugeot Citroën eine Telematiklösung.

„eCall“: Was lange währt, kommt 2015 Und dies auch mit Blick auf das europäische System „eCall“: Das Projekt eCall (Emergency-Call) geistert schon seit Jahren durch die Büros der Europäischen Union. Die ersten Beschlüsse, Fahrzeuge künftig bereits ab Werk mit dem automatischen Notrufsystem zu versehen, stammen aus dem Jahr 2005. Der Startschuss sollte ursprünglich 2009, dann 2010 erfolgen. Dann hat der Transportausschuss des Europäischen Parlaments grünes Licht für 2015 gegeben. Dass es so lange braucht, eCall in die Tat umzusetzen, liegt an den unterschiedlichen Interessen, die hinter den Kulissen kollidieren. Dabei wäre eCall längst einsatzfähig. Das System, das zwischen 150 und 200 Euro kosten soll, verfügt über GPS und einen Crash-Sensor. Wird ein Zusammenstoß registriert, informiert eCall eigenständig eine Notrufzentrale. Von dort aus wird erst versucht, den Halter per Handy zu erreichen. Funktioniert das nicht oder weisen die Daten auf einen schweren Unfall hin, werden umgehend Rettungskräfte an die vom System übermittelten Koordinaten geschickt. Dadurch sind Ersthelfer wesentlich schneller vor Ort. Das könnte, so die EU, bis zu 2.500 Menschen jährlich das Leben retten. Und dieses System soll auch so modifizierbar sein, dass eine gestohlenes Fahrzeug eben über GPS-Ortung wieder aufgefunden werden kann. Das Grundprinzip: Das System eCall erkennt über Sensoren einen Aufprall und setzt einen Notruf ab. Daraufhin wird in der Notrufzentrale versucht, eine Sprachverbindung zum Auto aufzubauen und mit dem Lenker oder Beifahrer die Unfallsituation abzuklären. Meldet sich niemand, wird die Rettungskette in Gang gesetzt und Einsatzkräfte zum Unfallort geschickt. Dazu muss das eCall-Gerät DatenandieZentrale übermitteln. Neben Unfallzeit und -ort können auch Fahrgeschwindigkeit oder Aufprallwucht als Anhaltspunkte für die Schwere des Unfalls übermittelt werden. Alternative: Carfinder - ACL ist skeptisch Auch im Ausland werden immer mehr Fahrzeuge gestohlen. Automobilclubs wie der deutsche ADAC bietet seinen Mitgliedern zur Hauptreisezeit eine technische Hilfe an für alle, die Angst haben, dass ihr Fahrzeug während des Urlaubs gestohlen wird. Für einen kleinen Betrag (am Tag) kann man den „ADAC-Carfinder“ mieten. Der ADAC- Carfinder ermöglicht im Falle eines Diebstahles europaweit die Ortung von gestohlenen Fahrzeugen. Das Gerät istetwasogroßwieeineBrieftascheundbenötigtkeinenEinbau. Es wird einfach in den Innenraum des Autos gelegt, wo es regelmäßig Signale sendet. Dies geschieht einerseits über das GSMNetz (mittels eingebauter SIM-Karte) und andererseits über GPS (womit die Ortung via Satellit möglich ist). Im Falle eines Diebstahles, ruft das Mitglied nach Diebstahlmeldung bei der PolizeidieADAC-Notrufhotlinean.DerADACnimmtdaraufhin mit der Polizei bzw. den örtlichen BehördenKontaktaufund leitet die Fahndung nach dem gestohlenen Fahrzeug ein. Der ADAC- Carfinder sendet laufend Positionsdaten, was eine genaueVerfolgung,auchinBewegungdesFahrzeuges,ermöglicht. Bei Luxemburger ACL ist man diesbezüglich etwas skeptisch und bevorzugt die fest eingebauten Techniken. Man habe sich zwar mit der Technik des „Carfinders“ beschäftigt. Doch sicherlich wissen aus diejenigen, die sich den Wagen unerlaubt angeeignet haben, wie solche Sender aussehen, zumal die ja dann auchschnellzubeseitigensind. w

garagen-diebstähle und carjacking in belgien

pkw-diebstähle in belgien

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Quelle: Interpol

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garagen-dIebstahl Quelle: Interpol


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Fotos: Künstlerin

Im Auge des Betrachters Die luxemburgische Fotografin Véronique Kolber sieht in allem etwas Schönes BURGLINSTER MADY LUTGEN

A

uf den ersten Blick eine unscheinbare Frau, mit ihren Locken und ihrer verträumten Art fällt Véronique Kolber in der Masse nicht weiter auf. Doch der Schein trügt, sieht man sich ihre Fotos an, erfährt man sofort, dass diese Frau die Welt mit anderen Augen sieht. Vero ist eine Künstlerin, die das Beste aus den Menschen und den verschiedenen Augenblicke herausholt. Sie liebt ihre Katze „Fatzi“ und ihre Lieblingsfarbe ist Pink-Lila. Fotografie als Berufung Veronique wollte an sich Kunst studieren. Doch sie hat sich durch die Begeisterung ihres Fotografie-Professors am „Lycée technique des arts et métiers“ immer mehr von der Fotografie anstecken lassen. Sie hat damals auch herausgefunden, dass ihr Großvater, den sie leider nicht kennengelernt hat, ein begabter Hobbyfotograf war, sie sich somit immer mehr für die Fotografie fasziniert und darin ihreBerufung gefunden hat. Seit 2008 kann sie als freischaffende Fotografin so ihr Leben finanzieren. Augenblicke sind das Wichtigste Die Fotografin fängt gerne Momente ein. Sie will nichts vergessen und hat somit etwas für die Ewigkeit festgehalten:

„Für mich ist Fotografie etwas Magisches, und das wird es auch immer bleiben, leider werden wir im Moment von Bildern in der Zeitung, im Fernsehen oder auf Facebook überflutet“, erklärt die charismatische Véronique. Gerade erst Mutter geworden Die Fotografin ist seit einem Jahr mit dem Sänger Daniel Balthasar verheiratet und im Sommer wurde der kleine Noah geboren. Was die Zukunft angeht, lässt sie sich gerne überraschen und macht keine Pläne. Ihr Sohn Noah hat ihre Sicht auf die Welt verändert: „Er ist meine schönste Kreation“ schwärmt die junge Mutter. Leidenschaft: Portraits Da Vero gerne Portraits macht, ist es ihr wichtig, die Person, die sie fotografiert, kennenzulernen. Sie fühlt, wie sie den Menschen gegenüber fotografieren soll. Hier geht es nicht um das Foto an sich, sondern um den Moment zwischen den beiden: „Ich kann es nicht richtig beschreiben, es ist wichtig, dass wir uns beide wohl fühlen und dass eine Vertrautheit besteht, es ist belanglos, ob das Foto ‚schön‘ ist, sondern man muss eine Komplizität zwischen uns sehen, sonst gelingt kein Foto“, erklärt die 33-Jährige. k www.veroniquekolber.com, www.arthurandmary.com

„Ein schönes Foto ist noch lange kein Gutes“ VERONIQUE KOLBER

ZUR PERSON

Véronique Kolber, 1978 in Luxemburg geboren, lebt als freie Fotografin in Burglinster. Sie hat in Brüssel und Straßburg studiert und ihre Fotos seit 2001 in Europa, den USA, Indien und China ausgestellt. Ihre Arbeiten, für die sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, wurden auch in Zeitschriften, Katalogen und Büchern publiziert, z.B.: „Reflections“ (2002), „About Life“ (2006), „Photography“ (2008), „Images For Life“ (2009) und „Not The Girl You’re Looking For? Melusina Rediscovered“ (2010). Neben der Fotografie realisiert Véronique Kolber außerdem, zusammen mit Daniel Balthasar, Filme und Videoclips: „With the birds“ (2006), „Miss Violet“ (2007) und „Leola“ (2009). Als Filmset Fotografin hat sie beim Videodreh ihres Mannes Daniel Balthasar „Accidentally“ und bei“House of Boys“ (2009) gearbeitet. Darauf folgten „Hannah Arendt“, „der Leporello Mann“ und die AIDS Kampagne „Paticka“ (2011).


Golderz-Schiff vermisst

Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Vor der russischen Pazifikküste wird seit einem Sturm am Sonntag ein Frachtschiff mit neun Mann und 700 Tonnen Golderz an Bord vermisst.

Kamerascheu SINGAPUR Panda-Weibchen „Jia Jia“ blickt nicht gern in die

Linse und dreht dem Fotografen bei dieser Aufnahme den

Foto: dapd

Rücken zu. Insgesamt zwei Pandabären sind aus China in das neu eröffnende Wildreservat gebracht worden, das 2013

Touristen anziehen und auf das Aussterben dieser Tiere aufmerksam machen soll. DAPD

Foto: Bloomberg

Die Abwechslung macht’s MONTREAL/BREMEN Der perfekte Tag ist abwechslungs-

reich: 106 Minuten für die intime Beziehung, 68 Minuten Sport, 75 Minuten Essen. Das zumindest haben ein deutscher und ein US-amerikanischer Forscher in einer Studie festgestellt. Sie hatten dafür Daten einer ausführlichen Befragung von 909 berufstätigen Frauen ausgewertet. In dieser sollten diese angeben, wie viel Zeit sie am vergangenen Tag mit verschiedenen Aktivitäten zugebracht hatten und wie angenehm sie diese empfanden. Auffallend ist aber, dass diese positiven Dinge keineswegs den Großteil des Tages einnehmen. Stattdessen seien alle Aktivitäten nahezu in gleicher Länge über den Tag verteilt. So gehörten in den perfekten Tag

ein Mittagsschlaf von 46 Minuten, 55 Minuten Fernsehen, 78 Minuten der Entspannung und 73 des Gebets oder der Meditation. Soziale Kontakte machten 82 Minuten aus, Telefonieren 57 Minuten und Zeit mit den Kindern 46 Minuten. Eine andere Pilotstudie kanadischer Forscher hat darüber hinaus festgestellt, dass regelmäßiges Training nicht nur fitter, sondern auch schlauer macht. Probanden, die zwei Mal wöchentlich ein intensives Intervalltraining absolvierten, schnitten in Tests ihrer geistigen Leistungsfähigkeit deutlich besser ab als vorher. Vor allem bei Menschen mittleren Alters könne intensives Training dem Abbau der altersbedingten geistigen Leistungsfähigkeit entgegenzuwirken. DAPD

Foto: dapd

Zu Kreuze MEXIKO CITY Ein Mann trägt eine Judas-Statur. Tausende pilgerten zur San Hipolito Kirche am Sonn-

tag, um Sankt Judas zu ehren, der als Patron der verzweifelten und hoffnungslosen Fälle gilt.


20.15 RTL Television: CSI MIAMI Horatio versucht

Dënschdeg, 30. Oktober 2012

herauszufinden, warum eine bislang unbescholtene Durchschnittsfamilie spurlos verschwunden ist.

TV-PROGRAMM VOM DIENSTAG

ARD

ZDF

RTL Television

TF1

FRANCE 2

9.00 Tagesschau 9.05 Rote Rosen 9.55 Sturm der Liebe 10.45 Brisant 11.00 Tagesschau 11.05 ARD-Buffet 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 8 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Verrückt nach Meer - Chaos in Manaus 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Heiter bis tödlich - Akte Ex 19.45 Wissen vor acht 19.55 Börse im Ersten

9.05 Volle Kanne - Service täglich 10.30 Die Rosenheim-Cops 11.15 SOKO Wismar 12.00 heute 12.10 drehscheibe Deutschland 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute - in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 Topfgeldjäger 16.00 heute - in Europa 16.10 Die Rettungsflieger „Frischer Wind im Rettungszentrum“ 17.00 heute 17.10 hallo Deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Köln

6.00 Punkt 6 7.30 Alles, was zählt 8.00 Unter uns 8.30 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 9.00 Punkt 9 9.30 Mitten im Leben! 11.30 Unsere erste gemeinsame Wohnung 12.00 Punkt 12 14.00 Mitten im Leben! 15.00 Verdachtsfälle 16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Die Schulermittler 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv Das Magazin 18.30 Exclusiv

5.45 Voici Timmy 6.10 Eliot Kid 6.25 La famille Cro 6.30 Tfou 8.30 Téléshopping 9.00 Tfou 11.05 Au nom de la vérité 11.35 Mon histoire vraie 11.55 Petits plats en équilibre 12.00 Les 12 Coups de Midi! 12.50 L’affiche du jour 13.00 Journal 13.40 Petits plats en équilibre 13.55 Les feux de l’amour 14.55 La digne héritière 16.35 American wives 17.25 4 mariages pour 1 lune de miel 18.20 Une famille en or 19.05 Le juste prix 19.45 Nos chers voisins

10.00 C’est au programme 10.55 Météo outremer 11.00 Motus 11.35 Les Z’Amours 12.05 Tout le monde veut prendre sa place 12.50 Une idée de ton père 12.55 Météo 13.00 Journal 13.52 Consomag 13.55 Expression directe 14.00 Toute une histoire 15.10 Comment ça va bien! 16.15 Le jour où tout a basculé 16.35 Le jour où tout a basculé 17.05 Côté match 17.10 Seriez-vous un bon expert? 17.45 CD’aujourd’hui 17.50 On n’demande qu’à en rire

20.00 Journal 20.40 Après le 20h, c’est Canteloup 20.50 Mentalist «La preuve par la plume» Un prince de la haute couture, Wyck Thiessens, est assassiné dans son atelier la veille d’un défilé qui devait le remettre sur le devant de la scène. Les jeunes étudiants stylistes qui travaillaient avec lui sont très vite soupçonnés. 21.35 Mentalist «Plus rien à perdre» 22.20 Mentalist «Sang pour sang»

18.50 Volte-face 19.40 Paris en plus grand 19.50 Météo 20.00 Journal 20.45 Rire ensemble contre le racisme Pour la 4éme année consécutive, France 2 s’associe à l’UEJF et SOS RACISME pour proposer une soirée dédiée à la tolérance. La grande soirée «Rire Ensemble Contre Le Racisme» revient avec son lot de nouveautés! 22.45 Euromillions

20.00 Tagesschau 20.15 Mord mit Aussicht Der kleine Timmi ist weg und ganz Hengasch hilft, den Säugling zu suchen. Vor allem seine Mutter und sein Vater sind am Boden zerstört und können sich nicht erklären, wer ihn entführt haben sollte. 21.00 In aller Freundschaft 1 21.45 Tagesthemen 22.15 Sportschau DFB-Pokal Berichte von den Spielen der 2. Hauptrunde 23.30 Menschen bei Maischberger 0.45 Nachtmagazin 1.05 Alfons und Gäste 1.35 Luther

19.00 heute 19.20 Wetter 8 19.25 Die Rosenheim-Cops 20.15 ZDFzeit Kampf um den Euro 21.00 Frontal 21.45 heute-journal 22.15 37°: Jungs unter Strom 2 Den Schulhof kehren, das Klassenzimmer sauber machen, jede Woche zum Gespräch mit dem Rektor - der 15-jährige Tim muss unangenehme Strafen abarbeiten. 23.00 Markus Lanz 0.15 heute nacht 0.30 Neu im Kino 0.35 Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

RTL Télé Lëtzebuerg

18.45 RTL aktuell 19.05 Alles, was zählt 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20.15 CSI: Miami „Das Geheimnis der verschwundenen Familie“ Horatio versucht herauszufinden, warum eine bislang unbescholtene amerikanische Durchschnittsfamilie spurlos verschwunden ist. Im Haus der Nolans stoßen die Ermittler auf Kokain. 21.15 Dr. House 22.15 Monk 23.10 Monk 0.00 RTL Nachtjournal 0.30 CSI: Miami 1.25 CSI: Miami 2.15 Dr. House 3.50 RTL Nachtjournal 4.20 Die Schulermittler 4.45 CSI: Miami

23.15 Baby Boom 0.35 Baby Boom 1.40 Trafic info 1.45 Reportages 2.55 La débandade 4.40 Musique

Mord mit Aussicht

7:00 RTL Radio Web TV 8:00 HabiterTV 9:00 RTL Shop 11:00 HabiterTV 12:00 RTL Radio Web TV 13:05 HabiterTV 14:05 RTL Radio Web TV 15:00 Ben’s Club 15:40 20vir - de Planet Magazin 16:00 RTL Radio Web TV 17:00 HabiterTV 18:00 Planet Battle 18:30 „5 minutes“ 18:35 20vir - De Planet Magazin 19:00 Top Thema Magazin 19:13 Météo 19:15 Extra 19:30 De Journal 19:56 Bourse a Météo 20:00 De Magazin 20:30 De Journal 21:00 De Magazin 21:30 De Journal 22:00 „5 minutes“ 22:05 20vir - de Planet Magazin 22:30 De Magazin 23:00 De Journal 23:30 „5 minutes“ 23:35 De Magazin 00:05 De Journal

20.15, ARD Der kleine Timmi ist weg und ganz Hengasch hilft, den Säugling zu suchen. Vor allem seine Mutter und sein Vater sind am Boden zerstört und können sich nicht erklären, wer ihn entführt haben sollte.

22.50 Paris en plus grand 22.55 Infrarouge 23.45 Infrarouge 0.55 Plein 2 ciné

M6

DOK

6.00 M6 Music 7.20 Disney Kid Club 8.15 M6 Kid 9.00 M6 boutique 10.10 Face au doute 11.00 Face au doute 11.50 Drop Dead Diva «Tu ne voleras point» 12.40 Météo 12.45 Le 12.45 13.00 Scènes de ménages 13.40 Météo 13.45 L’auberge hantée 15.30 Un zoo à sauver 17.05 Modern Family 17.35 Un dîner presque parfait 18.45 100 % mag 19.45 Le 19.45 20.05 Scènes de ménages 20.50 La France a un incroyable talent 22.40 La France a un incroyable talent, ça continue 23.45 Kev Adams: 1.35 The Defenders de yoga.

18.40 Vu Fall zu Fall 19.00 3e Salon International d’Art Contemporain d’Esch/Alzette 19.35 Prix International de l’Accordéon Luxembourg 2012 19.55 Relax-DH (- 20.00) 21.00 BGL BNP PARIBAS Open 21.35 KIA Kremer Sport-Talk (22.00) 23.00 VIVA ESPAÑA 0.50 BALLA BALLA spezial (-1.00)

AUSSER HAUS EHNEN

MAMER

ESCH-ALZETTE

Kulturlandschaft an der Mosel

Konzert

„Konscht am Kino“

6. November, 20.00: Im Kinneksbond ist ein Konzert mit dem „Swing Minor Quartett“, dies auf Einladung der Rot Kreuz-Sektion der Gemeinde.

Im Foyer des CinéBelval findet vom 9. November bis zum 9. Dezember (13.30 bis 22.00) die Ausstellung „Konscht am Kino“ zu sehen.

19.30: Die nächste Veranstaltung der Reihe „Wou d’Rief laanscht d’Musel“ mit Georges Calteux findet im Weinmuseum statt.

MÉTÉO LUXEMBOURG

STOCKHOLM 5°/6°

EUROPE DEUTSCHLAND

MOSKAU -1°/0° CLERVAUX 4°/5°

BASTOGNE 4°/6°

DUBLIN 8°/9°

BITBURG 6°/7°

BERLIN 5°/6°

LONDON 10°/11°

BELGIQUE

MERSCH 5°/7°

KIEW 2°/4°

ECHTERNACH CHTERNACH 6°/8° PARIS 8°/11°

TRIER 6°/8°

WIEN 4°/6° ZÜRICH 3°/7° 3°

LUXEMBOURG UXEMBOURG 5°/7° ARLON 4°/8°

NIZZA 12°/19°

ESCH-SURALZETTE 5°/8° LONGWY 5°/8°

MERZIG 6°/9°

FRANCE

LISSABON 17°/18°

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

5°/9°

6°/8°

6°/9°

ROM 10°/15°

MADRID 7°/11°

DUBROVNIK 13°/15°

ISTANBUL 17°/20°

PALMA 26°/26°

ARBRÜCKEN SAARBRÜCKEN 5°/8°

THIONVILLE 6°/8°

VERDUN 6°/9°

WARSCHAU 0°/2°

ALGIER 22°/25°

ATHEN 21°/23°

TUNIS 21°/23°

METZ 6°/9°

sonnig

wolkig

bedeckt

Schauer

Regen

Gewitter

Schneeregen

Schnee

Nebel

Frost


Sidérurgie: Aux armes

Moins de déchets

Auf der Schiene

Wirbel um Sandy

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Crowdsourcen gegen Orwell Wie viele Überwachungskameras braucht das Großherzogtum? LUXEMBURG SVEN WOHL

Staatlich Private Sicherheitsfirma

W

Der große Bruder im Internet Hier kommt dann die neu gegründete Plattform BigBrother.lu ins Spiel: Dort können von allen Nutzern Überwachungskameras auf einer Karte eingefügt werden, und das später auch per App. Dabei wird die Datenbank mit mehrere Informationen gefüttert: Neben

Pf

l oya rd R leva Bou s Bain des Rue

Rue Beaumont

Henri Boulevard Prince

er heute in den großen europäischen Städten einen Blick um sich wirft, der kann sich schon so vorkommen, als wäre er in George Orwells Dystopie angekommen. Kameras sind in fast allen Städten vollkommen üblich und werden unter dem Deckmantel der Sicherheitsförderung immer öfter eingesetzt. Ein Trend, den auch die Mitglieder des luxemburgischen Chaos Computer Club mit Sorge betrachten. Denn die Kameras, die vielerorts eingesetzt werden, sind nicht nur ein akuter Eingriff in die Privatsphäre, sondern sind auch noch ziemlich leicht zu hacken. Funksignale können überraschend einfach abgefangen werden und die Daten sind außerdem nur selten verschlüsselt. Ein Kinderspiel also, den eigenen Voyeurismus oder kriminelle Energie ausleben zu können. Denn Verbrechen verhindern können die Kameras nicht, so Jan Guth, vom Chaos Computer Club Luxemburg. Die Hacker belassen es aber nicht nur bei den bloßen Worten, sondern schreiten auch zur Tat. Oder besser noch: lassen zur Tat schreiten. „Crowdsourcing“ ist das Stichwort, denn indem mehr Bewusstsein für die konstante Überwachung geschaffen wird, soll die Orwellsche Schreckensvision gekontert werden. Und dies kann am besten erreicht werden, wenn einmal vorgeführt wird, wie viele Kameras es bereits in Luxemburg gibt.

LUXEMBURG Zentrum Grund

Rue Notre-Dame

In der Hauptstadt wimmelt es nur so von Überwachungskameras dem genauen Standort ist auch wichtig, wer diese betreibt und welche Winkel sie erfassen kann. Dabei gibt es zwei Oberkategorien. Zum einem gibt es Kameras, die von der staatlichen Seite her kontrolliert werden, zum anderen gibt es Kameras, die von privaten Sicherheitsfirmen überwacht werden. Das könnte mancherorts für ein böses Erwachen sorgen, denn

Foto: LJ / bigbrother.lu

sicherlich sind viele Kameras nicht wie vorgesehen bei der „Commission nationale pour la protection des Données“ (CNPD) registriert. Thierry Lallemang vom CNPD meinte auf Anfrage hin, dass man jeder Meldung nachgehen würde, die Plattform jedoch nicht systematisch jeden Tag nach unangemeldeten Kameras absuchen werde. w

Retour à la case départ La direction de Luxair dénonce les conventions collectives LUXEMBOURG Réunion d‘urgence houleuse hier matin sur l‘avenir de Luxair pendant laquelle la direction a soumis un accord aux syndicats sur la poursuite des négociations dans le cadre de la renégociation des conventions collectives de travail chez la compagnie aérienne luxembourgeoise. Le texte prévoyait une reconduction tacite des deux conventions collectives (ouvriers et employés) pour l‘année 2013. En contrepartie, les syndicats devraient s‘engager notamment de renégocier des concessions sur la durée et la flexibilité du temps de travail ainsi que le salaire et ses composantes. Luxair accepterait de prendre en considération le cahier des revendications des délégations syndicales à condition que l‘ensemble de mesures négociées permettent de contribuer à la diminution de la charge salariale de la société.

«Un pur chantage» Enfin, les parties signataires auraient aussi accepté que l‘ensemble des mesures dégagées lors des futures négociations relèvent d‘un caractère temporaire et qu‘elles peuvent être négociées en partie ou en totalité dans le cadre d‘un plan de

maintien dans l‘emploi. «Un pur chantage» destiné à négocier vers le bas les conditions actuellement en vigueur, s‘emportent les syndicats OGBL, LCGB et NGL-SNEP dans un communiqué de presse commun. Négociations en route depuis six mois Ils ont donc refusé de signer le document en question, notamment aussi parce qu’en aucun moment, la direction n‘aurait été en mesure de présenter des chiffres justifiant leur affirmation selon laquelle la situation financière de l’entreprise serait mauvaise. La direction de Luxair et le président du conseil d‘administration auraient alors signifié une dénonciation des conventions collectives et un retour à la case départ en ce qui concerne les négociations, en route depuis six mois déjà. «Avec la dénonciation des conventions collectives, la direction Luxair se met sur un pied d‘égalité avec la direction de Cargolux qui était la première entreprise à prendre l’initiative de mettre en question le modèle social luxembourgeois, une démarche qui est apparemment tolérée par le gouvernement luxembourgeois», dénoncent les syndicats. Pour pour-

suivre aussitôt leur attaque: «on doit malheureusement constater que la société Luxair, faute de stratégie pour une pérennisation des activités, met la priorité sur des coupures au niveau du personnel employé». En temps de crise, une société responsable se devrait de donner un signal fort à ses employés en garantissant de bonnes conditions de travail et une sauvegarde de leurs existences par le biais d’une pérennisation des emplois. Un plan stratégique avant la fin de l‘année A l‘image de Cargolux, Luxair traverse également de fortes turbulences en ce moment. Un plan stratégique se trouve actuellement en cours d‘élaboration pour redresser la barre. Les consultants de Roland Berger devraient soumettre le document avant la fin de l‘année. D’ici là, remous assurés au niveau syndical: OGBL, LCGB et NGL-SNEP ont d‘ores et déjà décidé d‘étendre leur action de protestation le 13 novembre prochain devant la Chambre des Députés contre la politique de Cargolux et ont appelé les salariés de Luxair à y participer massivement. CLAUDE KARGER


Benzin billiger

Gute Nachrichten: Superbenzin ist ab heute billiger. Ein Liter Super 95 Oktan kostet nun 1,322 € (-0,027), ein Liter Super 98 Oktan kostet 1,362 € (-0,027).

Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Une entente dure comme fer Quatre syndicats de la Grande-Région affutent leurs armes pour le maintien de la sidérurgie LUXEMBOURG CATHERINE KURZAWA

I

ls étaient tous réunis ce lundi à Luxembourg:les représentants syndicaux des métallos français, belges et luxembourgeois se sont donné rendez-vous à l’OBG-L, afin de défendre la viabilité de la sidérurgie dans leur pays. Un seul nom sur toutes les lèvres, celui d’ArcelorMittal. «On estime qu’il y a urgence», lance le secrétaire général de l’OBG-L. «Il faut prendre une série d’initiatives concrètes et immédiates.» Aussitôt dit, aussitôtfait: laCGT,l’OGB-L, la FGTBetleSetcaontenvoyéuncourrier aux trois ministres de l’Économie concernés, pour les inviter à travailler sur des pistes de reprise, mais aussi prendre des mesures quant aux nombreuses fermetures, qui ne touchent d’ailleurs pas que les métallos.

Cue. Pour ce qui est des entreprises, les syndicalistes soulignent l’absence de maintenance et de formation des travailleurs. Autre point noir: les contraintes européennes en termes d'émissions de CO2. «Cela crée un appel d’air pour des brames hors de l’Europe.» Et pour ce qui est de la recherche et développement (R&D), force est de constater que le budget d’ArcelorMittal en la matière a diminué de 15%.

Retour à la CECA? Le représentant CGT du site de Florange ne mâche pas ses mots:«C’est un génocide industriel.» Yves Fabbri rejette toujours la proposition de saucissonnage du site, faite par Arnaud Montebourg. Mais le Lorrain a aussi une autre corde à son arc: il est membre d’un groupedehautniveauconsacréàlasidérurgie,auseindelaCommission européenne. Le responsable l’admet, ses attentes quant à ce groupe sont limitées: «Nous avonsbeaucoup d’espérance, parce qu’onn’a que ça.» En fait, Yves Fabbri redoute le «CheL’avis des experts val de Troie» ArcelorMittal en Et pour se faire entendre, les Europe:«Nous n’avons aucun insyndicalistes ont mieux qu’un strument pour lui faire face.» Fimégaphone: ils disposent d’une nalement, le temps de la CECA apsérie de rapports différents, qui paraît presque comme bénit, aux concluent tous à la viabilité de la yeux des représentants syndisidérurgie en Belgique, au Lucaux. «On n’y a pas toujours été xembourg et en France. «Ça détrès favorable, mais pour l’acier, montre qu’ArcelorMittal fait nous sommes favorables.» fausse route», commente JeanYVES FABBRI, représentant CGT du site de Florangei Reste donc à faire pression, pour Claude Bernardini. Le représensefaireentendre.Lessyndicalistes tant syndical belge Nico Cue lui de la Grande-Région l’ont bien emboîte le pas et ajoute:«Tous les rapports concluent à la viabilité des phases à chaud et à froid dans compris et planifient d’ores et déjà de s’allier à d’autres syndicats euronos région. Même le rapport de la Faure (demandé par Arnaud Mon- péens, de convoquer les 27 ministres de l’Économie mais aussi de travailler en parallèle au Parlement européen. Mais avant cela, la date du 14 tebourg, NDLR) qui n’est pourtant pas notre copain.» Selon les organisations syndicales, Arcelor Mittal adopte une straté- novembre est déjà entourée dans leurs agendas. Une grande journée gie de prédateur. Les fermetures provoquent une raréfaction de l’acier, d’action européenne se prépare, pour souligner les problèmes de la conet une hausse de son prix. «Ça marche mais le retour sur les marges sert sommation de la relance. «Nous allons vers une grève générale ce jouruniquement à acheter des mines en dehors de l’Europe», déplore Nico là.» Nous voilà prévenus. w

«C’est un génocide industriel»

Liège

Sites de production d’ArcelorMittal dans la Grande Région

Belgique D’après plusieurs rapports, la sidérurgie reste viable

Photo: AP

Le budget R&D d'ArcelorMittal aurait baissé de 15%

Photo: Alain Rischard

Luxembourg Mouzon

Dommeldange

Rodange

Schifflange Belval

Bettembourg

Differdange Dudelange

France

Florange


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Im Ausland eingeschult

3.014 Schüler aus Luxemburg waren laut Bildungsministerium im Schuljahr 2010/2011 in deutschen, belgischen und französischen Schulen eingeschult. In Luxemburg gingen 830 in Privatschulen, in Schengen-Lyzeum oder in internationale Institute. Tendenz: steigend.

De plus en plus «vert» Les performances environnementales du Luxembourg se trouvent en constante amélioration 343.530 tonnes de déchets collectées, 27% étaient recyclées et 20% compostées. Donc: 47% des déchets collectés sont revalorisés d’une façon ou d‘une autre. Une conséquence probablement due à l‘amélioration de la collecte sélective des déchets, mais également à la sensibilisation accrue de la population et des entreprises.

Le Grand-Duché produit plus de déchets que la moyenne des pays de l’OCDE LUXEMBOURG CLAUDE KARGER

C

onsommationmoindreenénergie, eneaueten ressources de base, réduction de l’intensité d‘émission de polluants atmosphériques, production de déchets non recyclables en baisse: les Luxembourgeois vivent de plus en plus «écologique». 255 litres d‘eau par jour Une analyse du Statec sur les dernières décennies montre par exemple que la consommation d’eau a chuté d‘un peu plus de 180 m3 par habitant et par an à 93 m3 par habitant et par an entre 1985 et 2010. Soit 255 litres environ par jour. L’intensité de consommation d’eau au Grand-Duché est d’ailleurs la plus faible parmi les membres de l‘Organisation de Coopération et de Développement Économiques. La moyenne dans l’OCDE est de 860 m3 par habitant, soit près de 2.356 litres par jour. Baisse aussi au niveau de la consommation énergétique, un phénomène s’expliquant en partie par la tertiarisation de l‘économie luxembourgeoise. Les industries sont en effet particulièrement consommatrices d‘énergie. La diminution des activitésindustriellesexpliqueaussilabaissedel‘intensité de la consommation de matériaux de base. Autre constat intéressant: la part des énergies renouvelables dans la consommation finale d‘énergie a grimpé

Photo: Shutterstock

de 0,5% en 1995 à 2,4% en 2010. L’indicateur de l’intensité des émissions de polluants atmosphériques s‘améliore lui aussi. On sait qu‘à partir de 1993, les émission des gaz à effet de serre ont diminué en raison principalement de la fin de l’utilisation de combustibles charbonnés dans les haut fourneaux luxembourgeois. 673 kilos de déchets par habitant et par an A partir de 1998 et jusqu‘en 2004, retour à la croissance alors que les ventes de produits pétroliers augmentent. Ces ventes se sont contractées de nouveau par après en raison d’une réduction du différentiel de prix avec les pays limitrophes et du ralentissement économique provoqué par la crise financière et économique à partir de 2008. En revanche, les Luxembourgeois sont champions dans l’OCDE en ce qui concerne la production de déchets. Avec 673 kilos par habitant et par an en moyenne, le Grand-Duché se situait en 2009 très au-dessus de la moyenne des pays de l’OCDE (540 kilos par habitant) et produisait environ deux fois plus de déchets qu‘il y a 30 ans. Dans le même laps de temps, la population est passée de 365.000 à un peu plus de 500.000 habitants. Il apparaît donc que nous jetons de plus en plus - habitudes de consommationchangées?Produitsmoinsdurables?LapublicationduStatecnelivrepasd‘explications.Enrevanche,la part des déchets qui sont soit recyclés, soit compostés, a beaucoup augmentée: en 2010 par exemple, sur les

des cours d‘ ’eau moins pollués Enfin, le Statec se penche aussi sur la pollution de l’eau. La charge des stations d’épuration a explosé aucoursdes dernières décennies. On la calcule communément en «équivalent-habitant»,uneunitédemesuresebasantsurlaquantité de pollution émise par personne et par jour. En 2010, la chargepourlesstationsd’épurationluxembourgeoisesaatteint plus d’un million d’équivalents-habitant. Près de 98% decettechargepolluanteesttraitéebiologiquementafinde réduire lesémissions d‘azote et de phosphore. Quant à l’indicateur de niveau de pollution organique danslescoursd’eau,quiclasseleskilomètresdecoursd‘eau par niveau de pollution, ce dernier montre une réduction desclassesmodéréesàexcessives.Ainsi,entre1973et2005, le nombre de kilomètres appartenant à ces classes a diminué de 57%. D’ailleurs, le nombre de kilomètres classé en pollution forte à excessive a quant à lui diminué de 80% au cours de cette pàriode et ne représente plus que 22 kilomètres,soit3%duréseauxhydrographique.Silastatistiquerévèle de bonnes progressions sur différents plans, il est évident qu’il reste encore beaucoup de pain sur la planche. w

Quantités de déchets par type de traitement Indications en kilos

recyclées

compostée

incinérées

47% des déchets sont recyclés

mise en décharge

Source: Administration de l'Environnement

Electrabel: la polémique traverse la frontière Une question parlementaire vient d’être adressée au ministre des Finances Si en Belgique le dossier fiscal Electrabel a fait les choux gras de la presse le weekend passé, l’affaire pourrait bien alimenter les conversations au Luxembourg également. Pas plus tard qu’hier, le député DP Fernand Etgen a adressé une question parlementaire au ministre des Finances. Et le moins que l’on puisse dire, c'est que sa réponse sera attendue. deux questions Le député demande tout d'abord à Luc Frieden s’il était au courant de l'affaire. À savoir, le paiment d’impôts au Luxembourg par Electrabel pendant cinq ans, entre 2003 et 2008. En fait, la filiale belge de GDF Suez aurait économisé 285 millions d’euros en versant ses bénéfices vers ses branches grand-

ducales. Il est aussi question d'un accord avec l’administration luxembourgeoise, pour frapper les bénéfices d’Electrabel d'un taux d’imposition de 1,8% au Luxembourg. Fernand Etgen demande ensuite au ministre de prendre position par rapport à l’analyse des autorités belges. Celles-ci estiment en effet qu’il s’agit là d’un abus du traité de double imposition entre les deux pays voisins, qui prévoit qu’une société ne peut être imposée qu'une seule fois, en Belgique ou au Luxembourg. Le fisc belge a ordonné à Electrabel de lui verser les 285 millions d'euros dûs.Mais le fournisseur d’électricité a lancé une action en justice «pour faire reconnaître que ce paiement est indu», dit-on du côté d’Electrabel.

La double question parlementaire s’adresse à Luc Frieden.

Photo: Fabrizio Pizzolante


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Definitiv auf der Schiene

NEWS

Länderabkommen für Ausbau der Zugstrecke Trier-Luxemburg unterzeichnet LUXEMBURG/TRIER INGO ZWANK

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ute Nachricht für Bahnfahrer zwischen Deutschland und Luxemburg: Die Bahnstrecke zwischen Trier und dem Großherzogtum wird bis spätestens 2015 für etwas über 19,6 Millionen Euro zweigleisig ausgebaut. Schwerpunkt ist der Ausbau von knapp zwei Kilometern Strecke zwischen Igel und Igel West bei Trier, damit die Züge Tempo 90 fahren können.

Zweigleisig ab 2015 für fast 20 Millionen Euro Dazu werden nicht nur Oberbau und Leitungen erstellt oder erneuert, auch drei neue Straßen- oder Bahnüberführungen sind geplant- die finanziellen Weichen für das „fast 20-Millionen-Euro-Projekt Zwei Gleise“ sind nun gestellt. Hausherr Claude Wiseler, Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, hatte gestern zur Unterzeichnung des Länderabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur des Landes RheinlandPfalz, der Deutschen Bahn AG und dem Großherzogtum Luxemburg über den Ausbau der Schienenverbindung zur Doppelgleisigkeit Trier-Luxemburg, im Abschnitt zwischen dem Bahnhof Igel und der Betriebsstelle IgelWest, ins Großherzogtum geladen. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatten sich der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer und sein luxemburgischer Amtskollege über eine gemeinsame Finanzierung des 19,6-Millionen-Euro-Projekts geeinigt: Die deutsche Regierung soll

rund 10 Millionen Euro beisteuern, das Großherzogtum 8 Millionen Euro und das Land Rheinland-Pfalz 1 Million Euro. Durch den Ausbau können sowohl die betrieblichen Abläufe als auch die Kapazität der Strecke deutlich verbessert werden. Davon profitieren insbesondere die grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Koblenz, Trier und Luxemburg. Noch Ende dieses Jahres soll mit ersten Baumaßnahmen an einer Straßenüberführung in Igel begonnen werden. Schwerpunkt des Vorhabens ist der zweigleisige Ausbau des Abschnitts Igel - Igel West auf einer Streckenlänge von knapp zwei Kilometern. Notwendig dafür ist die Erstellung des Oberbaus für das zweite Streckengleis, die Erneuerung und Anpassung der Tiefenentwässerung und der Oberleitungsanlage sowie die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik und der Fernmelde- und Elektrotechnik. Vorgesehen ist außerdem der Neubau von drei Straßen- bzw. Eisenbahnüberführungen. Umfangreiche Maßnahmen zum Schallschutz und der Felshangsicherung sind ebenfalls Bestandteil des Projekts. Jahrzehntelange Bemühungen Abhängig von der Dauer der Planfeststellungsverfahren wird der Schwerpunkt der Bauarbeiten voraussichtlich 2014/2015 sein. Wiseler: „Nach jahrzehntelangen Bemühungen trägt der geplante Ausbau zur Verbesserung der Infrastruktur bei, welche es Luxemburg ermöglicht, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 einen wesentlich besseren Anschluss an das Fernverkehrsnetz in Koblenz zu gewährleisten.“ Und Ramsauer ergänzt: „Der Ausbau der Verbindung zwischen Trier und Luxemburg wird den vielen Pendlern beider Länder das Leben erleichtern.“ w

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Großregion tauscht sich über Social Web aus

Ab sofort können sich alle Interessierten zur kostenlosen Teilnahme an der QuattroPole-Konferenz am Mittwoch, 5. Dezember, im Saarbrücker Rathaus-Festsaal anmelden. Bei der vierten IT-Konferenz, die das Städtenetz veranstaltet, diskutieren Referenten von Hochschulen und Unternehmen aus den QuattroPole-Städten Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier die Frage „Wie verändert Social Web unsere Gesellschaft?“.

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Vier Bürgermeister bei der Eröffnung Um 10 Uhr eröffnen die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und ihre Amtskollegen Xavier Bettel, Luxemburg, Dominique Gros, Metz, und Klaus Jensen, Trier, offiziell die Konferenz. Bis 15.45 Uhr beziehen die Referenten sowohl Pro- als auch Contra-Stellungen zu den Entwicklungen im Sozialen Netz. Insgesamt werden fünf Vorträge gehalten: Zwei Vorträge von Saarbrücker Experten und jeweils ein Vortrag aus den drei anderen QuattroPoleStädten. Die Vortragsthemen der fünf Referenten beziehen sich auf Internet-Entwicklungen in den Bereichen Kultur, Tourismus, Wissenschaft, e-Learning und Soziale Netzwerke. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter www.quattropole.org

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Cattenom muss vom Netz

Arlon en fait tout un plat Le Musée Gaspar expose des faïences findes d’Arlon, d’Attert et environs Le temps d’une génération, entre 1780 et 1809, Arlon et Attert produisirent des faïences largement inspirées des modèles de la manufacture Boch à Septfontaine. Les premiers ouvriers de ces fabriques en étaient d’ailleurs issus. L’exposition présente un choix de ces productions locales à travers notamment une série d’assiettes, plats, pots à oille, aiguières, cruches, cafetières, théières, terrines, et autres vaisselles. Le visiteur part à la découverte de l’histoire éphémère et chahutée des faïenceries d’Attert et Arlon à travers des documents d’archives qui replacent ces fabriques dans le contexte de l’essor des faïences en terre luxembourgeoise. L’exposition au Musée Gaspar est encore ouverte jusqu‘au 14 avril 2013. Le Musée Gaspar, qui tient d’ailleurs son nom d’une famille de notables arlonais, installée depuis la fin du 19ème siècle dans cette demeure construite en 1842, se trouve au 16, rue des Martyrs à Arlon. Tél: +32 (0) 63/600.654, e-mail: musee.gaspar@skynet.be, Site web: www.ial.be

Vaut le détour: le Musée Gaspar à Arlon

Photo: P. Willems

Die rheinland-pfälzischen Grünen fordern eine sofortige Stilllegung der französischen Atomkraftwerke Cattenom und Fessenheim. Der Stresstest habe Zweifel an der Sicherheit des Atomkraftwerks Cattenom aufkommen lassen, sagte die atompolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Stephanie Nabinger, gestern in Mainz. Damit unterstützen die rheinlandpfälzischen Grünen einen Vorstoß ihrer Bundestagsfraktion. Diese hatte die deutsche Regierung aufgefordert, auf Frankreich wegen einer Abschaltung einzuwirken. Nach Angaben der Grünen in Mainz gibt es an dem Kraftwerk Cattenom erhebliche Mängel etwa an der Elektrik, den Pumpen und Wasserleitungen. Daher sei ein Weiterbetrieb auch für die Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland unverantwortlich. DAPD-RPS


Linksrutsch in Litauen

Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Aus der Parlamentswahl in Litauen sind die oppositionellen Sozialdemokraten als Sieger hervorgegangen.

„Sandy“ wirbelt alles durcheinander Wirbelsturm zwingt Obama und Romney zu Kursänderung im US-Wahlkampf WASHINGTON

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urrikan „Sandy“ wirbelt den Wahlkampf der US-Präsidentschaftskandidaten durcheinander. Eine Woche vor dem Wahltag arbeiten die Teams der beiden Kandidaten auf Hochtouren im Ringen um die Wähler in den neun bislang als unentschlossen geltenden Staaten. Doch der nahende Wirbelsturm zwingt sie zu zahlreichen Absagen und Programmänderungen. Amtsinhaber Barack Obama muss das Krisenmanagement organisieren, Herausforderer Mitt Romney sammelt derweil Spenden für die Menschen vor Ort. Die US-Medien berichten von einem „Killersturm“, der auf die Ostküste des Landes zu rast. Experten zufolge könnte der befürchtete Megasturm in einem 1.300 Kilometer breiten Streifen von der Ostküste bis zu den Großen Seen Chaos anrichten. In dem dicht besiedelten Gebiet von Virginia bis Massachusetts sind rund 50 Millionen Menschen von dem Hurrikan bedroht. Meteorologen warnen vor Sturmfluten, Schneestürmen und großflächigen Stromausfällen. Mit Virginia, North Carolina, Ohio und New Hampshire liegen überdies vier der neun umkämpften Swing-States in der voraussichtlichen Schneise des Wirbelsturms. Obamas Wahlkampfteam sagte vorsorglich zahlreiche Termine für gestern und heute ab, auch der Terminplan von Vizepräsident Joe Biden ist betroffen. Drei für gestern geplante Auftritte mit Ex-Präsident Bill Clinton ließ Obama ausfallen. Am Morgen sollte er lediglich in Florida eine Wahlkampfveranstaltung besuchen, bevor er für die Überwachung des Krisenmanagements zurück in Washington erwartet wurde. „Ich werde in den kommenden Tagen nicht so viel Wahlkampf machen können“, sagte er am Sonntagabend zu Freiwilligen in Florida. Obama verspricht unbürokratisches Krisenmanagement Für den Amtsinhaber ist der nahende Wirbelsturm Chance und Gefahr zugleich. Einerseits kann der Präsident in der Krise seine Führungsqualitäten unter beweis stellen. Eine effiziente Reaktion auf das Unwetter könnte ihm Wählerstimmen einbringen. Andererseits ist vor dem Eintreffen des Sturms kaum abzuschätzen, welches Ausmaß die Zerstörung haben wird.

Ruhe vor dem Sturm

Foto: AP

„AllesNotwendigewirdbereitstehen“,versprachObama nach einer Unterrichtung durch den nationalen Katastrophenschutz. „Wir werden uns nicht in einer Fülle von Regeln verzetteln“ sagte er und kündigte ein vorausschauendes und unbürokratisches Krisenmanagement an. In einer von CNN übertragenen Rede sprach er am Sonntag von einem „ernst zu nehmenden und starken Sturm“ und rief die Menschen dazu auf, die Warnungen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und sich an die Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte zuhalten. Republikaner sammeln Spenden Herausforderer Romney hatte das Thema bereits im Vorwahlkampf aufgegriffen. Bei einer Fernsehdebatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber hatte er vor einigen Monaten angeregt, den Katastrophenschutz entwe-

der vollständig in die Hände der Staaten zu legen, oder ihn zu privatisieren. „Das wäre sogar noch besser“, hatte Romney gesagt. Sein zweiter Mann, Paul Ryan, hatte überdies Anfang des Jahres vorgeschlagen, die Mittel für den Katastrophenschutz um zehn Milliarden Dollar zu kürzen. Der Vorschlag setzte sich allerdings nicht durch. Auch Romneys Wahlkampfteam sagte als Reaktion auf den Wirbelsturm mehrere Veranstaltungen am Sonntag und Dienstag ab. Auftritte in Ohio, Iowa und Wisconsin sollten gestern dennoch stattfinden. In Virginia planten die Republikaner nach Angaben eines Parteivertreters unterdessen, Spenden für die von dem Hurrikan Betroffenen zu sammeln. Auch Obamas Team rief zu Spenden für das Rote Kreuz auf und kündigte an, keine Aufrufe zur Wahlkampfunterstützung mehr an Menschen im Hurrikan-Gebiet zu schicken. DAPD

Unfairer Wahlkampf Ukrainische Regierungspartei liegt bei Parlamentswahl in Führung

NEWS Syrien: Autobombenanschlag trotz Waffenruhe

DAMASKUS Ein Autobombenan-

wesen. Der Wahltag an sich sei zwar weitgehend unauffällig gewesen, sagte Habsburg-Douglas weiter. Allerdings könne eine Wahl, bei der Oppositionelle in Haft sitzen, anstatt an Wahlen teilzunehmen, nicht als demokratisch anerkannt werden. Nach Auszählung von 50 Prozent der Stimmen kam die regierende Partei der Regionen laut Wahlkommission auf 35 Prozent der Stimmen. Die Vaterlandspartei der inhaftierten Oppositionsführerin Julia Timoschenko landet mit rund 22 Prozent auf Platz zwei. Klitschko unzufrieden Auch die Wahlbeobachter vom Europäischen Parlament sind skeptisch, wie das Endergebnis aussehen wird. Rebecca Harms, Fraktionsvorsitzende der Grünen im EU-Parlament, warnte vor der „Ausstellung eines Persilscheins für die Partei der RegioFrüh übt sich, was ein guter Wähler werden will Foto: AP nen“, wie sie der Nachrichtenagentur dapd sagte. Die Auszählung der Stimmen laufe noch und es gebe vor allem aus der WestKIEW Die Regierungspartei von Präsident Viktor Janukowitsch ukraine beunruhigende Hinweise auf Wahlfälschungen. Unzusieht sich als klarer Sieger der Parlamentswahl in der Ukraine, frieden sind auch der Newcomer Vitali Klitschko und seine Pardie OSZE äußert jedoch Bedenken: Die Organisation für Sicher- tei Udar, die derzeit bei rund 13 Prozent liegt. Der Boxweltmeisheit und Zusammenarbeit in Europa kritisierte gestern Verstöße ter trat in Kiew vor die Medien und sagte: „Insgesamt hat meine zulasten der Opposition besonders im Wahlkampf. Sie habe Partei gut abgeschnitten, aber wir haben uns mehr erhofft.“ nicht die gleichen Chancen gehabt, erklärte Walburga Habsburg- Klitschko wollte Oppositionsführer werden, um sich für die Präsidentschaftswahl 2015 in Stellung zu bringen. Doch TimoschenDouglas, Vorsitzende der OSZE-Delegation. Im Vergleich zu Wahlen in der Vergangenheit sei die Abstim- ko hat ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Letzte mung am Sonntag ein Rückschritt gewesen, hieß es in einer ges- Umfragen, die zehn Tage vor dem Wahltag veröffentlicht wurtern veröffentlichten Stellungnahme der OSZE. So seien staatli- den, sahen ihre Partei mit 15 Prozent knapp hinter Klitschko. Sie che Mittel für Wahlkampfzwecke missbraucht worden, die Par- verstand es aber, ihre Wähler zu mobilisieren: Aus dem Gefängteienfinanzierung sei intransparent und die Berichterstattung nis heraus hatte sie ihre Landsleute aufgerufen, wählen zu geDAPD der Medien über die verschiedenen Parteien unausgewogen ge- hen, um einen Regierungswechsel herbeizuführen.

schlag in Damaskus hat gestern die Waffenstillstandsinitiative des UN-Sondergesandten Lakhdar Brahimi vollends scheitern lassen. Von Freitag bis Montag sollten zum islamischen Opferfest die Waffen schweigen, gehalten hatte die Waffenruhe von Beginn an nicht. Bei der Explosion einer Autobombe in einem Vorort der syrischen Hauptstadt wurden nach Regierungsangaben mindestens zehn Menschen getötet, 41 weitere seien verwundet worden. DAPD

Foto: AP


Im Spiegel verloren Neuproduktion von „The Who’s Tommy“ in Bielefeld BIELEFELD CHRISTIAN SPIELMANN

I

m Jahr 1969 erschien das Doppelalbum „Tommy“, eine Rockoper der britischen Rockband The Who. Ken Russell verfilmte 1975 die Geschichte des blinden, tauben und stummen Tommy, mit in der Titelrolle The-Who-Sänger Roger Daltrey. 1992 wurde aus der Rockoper das Musical „The Who’s Tommy“ in San Diego, Kalifornien. Die Broadway-Premiere war 1993 im St. James Theatre. Im Capitol Theater in Offenbach kam es 1995 in englischer Sprache heraus. Eine komplette deutsche Fassung von Anthony Gebler wurde 1999 erstmals in Lübeck gespielt. Im Stadttheater Bielefeld feierte eine neue deutschsprachige Produktion am 23. September Premiere.

Tommys Seele verschwindet im Spiegel Das Musical „Tommy“ ist durchkomponiert und -gesungen und beginnt 1940 mit der Hochzeit zwischen Captain Walker (Alexander Franzen) und Mrs. Walker (Carina Sandhaus). Der Captain muss in den Krieg. Seine schwangere Frau erfährt, dass ihr Mann vermisst wird und wahrscheinlich tot ist. Sie gebärt einen Sohn und beginnt eine Affäre mit einem anderen Kerl. 1945 wird der Captain aus der Gefangenschaft befreit und kehrt heim. Der nun vierjährige Tommy beobachtet im Spiegel, wie sein Vater seinen Rivalen erschießt. Als seine Eltern ihm noch einhämmern, nichts gesehen und gehört zu haben und nie ein Wort über den Vorfall zu sagen, verliert Tommy sein Augenlicht, sein Gehör und die Fähigkeit zu sprechen. Die Eltern schleppen ihn von Doktor zu Doktor, ohne Resultat. Fast erwachsen wird Tommy (Philipp Dietrich) zu einem Star am Flipperautomaten, dem „Pinball Wizard“. Erst als die Mutter den Spiegel zerschlägt, kommt Tommy wieder zu seinen Sinnen. Er wird nun zum Idol von Jung und Alt. Parodie auf die moderne Welt Götz Hellriegel inszenierte und choreographierte diese flotte Neuproduktion, die eine ganz bissige Satire auf die moderne Welt ist. Einerseits versuchen hier alle möglichen Scharlatane, Tommy zu helfen. Jeder versucht Profit aus der Unglückseligkeit des Jungen zu schlagen oder nutzen ihn aus, wie sein Onkel Ernie (Carlos Hora-

Die Show ist temporeich, auch wenn der Sound stellenweise etwas wuchtiger klingen könnte cio Rivas), der seine perverse Veranlagung ungestraft an ihm auslassen kann, oder sein Cousin Kevin (Nicky Wuchinger), der ihn foltert. Tommys Heilung sehen alle als Wunder an, und er wird zu einem Idol. Als seine Fans erkennen, dass er ihnen keine weltbewegenden Lösungen geben kann, lassen sie ihn fallen. Er selbst kehrt am Ende zu seiner Familie zurück. Schauspielergarde vom Feinsten Wie immer stehen in Bielefeld erstklassige Sängern/ innen auf der Bühne, von denen Newcomer Philipp Dietrich als Tommy und Erzähler besonders hervor

Foto: Veranstalter

sticht. Brigitte Oelke scheint sich als Queen wohl zu fühlen. War sie in „We Will Rock You“ die Killer Queen, ist sie hier die Acid Queen. Alexander Franzen und Carina Sandhaus harmonieren ebenfalls sehr gut als Ehepaar Walker. Die Show ist temporeich, auch wenn der Sound stellenweise etwas wuchtiger klingen könnte. Anfangs stört den Puristen die deutsche Übersetzung, aber man gewöhnt sich dran, was der mitreißenden Geschichte und der ganzen Truppe mit ihrem tollen Enthusiasmus zu verdanken ist. Eine Reise nach Bielefeld mit Blick hinter Tommys Spiegel lohnt sich allemal. k Informationen und Tickets: www.theater-bielefeld.de

Viele Hände im Spiel Orgelfestival in Düdelingen stellt seine letzten Vorstellungen vor DÜDELINGEN Das fünfte und sechste Konzert der Hundertjahrfeier der Orgel in der Kirche von Düdelingen finden am 6. und 11. November 2012 statt. Die erste Veranstaltung startet um 20.00 und die zweite um 17.00. Am Konzert des 6. Novembers sind gleich zwei verschiedene Musiker vertreten. Olivier Latry, der Organist der Kathedrale von Notre-Dame de Paris, wird von der aus Südkorea stammenden Violinisten Shin-Young Lee begleitet. Shin-Young Lee spielt dabei die Chaconne für die Violine von Johann-Sebastian Bach mit einer Adaptierung für die Orgel von Henri Messerer.

Abwechslungsreiches Programm Im Anschluss spielt Olivier Latry den ersten Satz der „Symphonie-Passion“ von Marcel Dupré, die „Berceuse à la mémoire de Louis Vierne“ eine Improvisation von Pierre Cochereau die von Frédéric Blanc transkribiert wurde. Diese Improvisation stammt aus dem Jahre 1973 und wurde im Notre Dame de Paris vorgespielt. Ebenfalls gespielt wird „Évocation II“ von Thierry Escaich. Zusammen spielen die beiden dann „Le Sacre du Printemps“ von Igor Stravinsky in einer Adaptierung für die Orgel von Olivier Latry, die der Version, die für zwei Pianos geschrieben wurde, entstammt. Das Spiel der beiden Künstler wird, wie üblich, auf eine Leinwand in der Kirche projiziert. Am 11. November, dem Finale, spielen fünf ehemalige oder aktuelle Orgelspieler der Düdelinger Orgel zusammen. Dabei handelt es sich um Pierre Nimax jun., Paul Breisch, Laurent Felten, Paul Kayser sowie Gilles Leyers. Sie geben eine einzigartige Vorstellung mit dem Namen „l’orgue et le septième art“. Dabei wird Filmmusik gespielt, die eigens für die Orgel angepasst wurde. k Der Eintritt für das finale Konzert ist frei. Ein Ticket für das Konzert des 6. November kostet im Vorverkauf auf www.orgue-dudelange.lu und Luxembourgticket 12 Euro, in der Abendkasse 15 Euro

Zum Finale spielen alte wie neue Organisten in Düdelingen

Foto: Veranstalter


Markt mit Tradition

1.500 Euro für SOSVEM

2013: ElefanteParad

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Achtung: Einbrecher Seite 21

10.000. Einwohner begrüßt Mit 3.609 Haushalten ist Bettemburg eine der dicht besiedelten Gemeinden des Landes BETTEMBURG JACQUELINE KIMMER

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ie 21,94 qkm große Gemeinde Bettemburg liegt an der Alzette. Ihr Aufschwung ist eng mit der Entwicklung der nationalen Eisenbahngesellschaft und der Eisenindustrie im Süden des Landes verbunden. Die erste Eisenbahnlinie zwischen Luxemburg und Thionville - mit Bettemburg als Knotenpunkt wurde am 4. Oktober 1859 eingeweiht. An der Streckenführung dieser Eisenbahnlinie hat sich bis heute nichts geändert. Eng mit der Entwicklung der Eisenbahn verbunden Auch die demografische Evolution der Gemeinde Bettemburg spiegelt diese Entwicklung wider. 1920 wurden laut Statistiken der Gemeinde Bettemburg 3.462 Einwohner in der Gemeinde gezählt. 1930 waren es deren 5.465, 1940 5,337, 1950 5.346, 1960 5.750. 1970 waren 6.553 Einwohner in der Gemeinde Bettemburg gezählt. 1980 waren 7.193 Einwohner in der Gemeinde Bettemburg angemeldet, davon 1.310 Nichtluxemburger. 8.058 Einwohner zählte die Gemeinde Bettemburg im Jahre 1990, davon 1.80 Nichtluxemburger. Im Jahr 2000 wurden insgesamt 9.205 Einwohner in der Gemeinde Bettemburg registriert, davon 2.950 Nichtluxemburger. 2010 lag die Einwohnerzahl der Gemeinde Bettemburg bei 9.933 Einwohnern, davon 3.600Nichtluxemburger. Somit hat sich die Einwohnerzahl der Gemeinde Bettemburg in

Catarina Baptista Barra (mit Blumen) wird als 10.000. Einwohnerin von den Bettemburger Gemeindeverantwortlichen - Bürgermeister Laurent Zeimet und die Schöffen Josée Lorsche und Gusty Graas - willkommen geheißen Foto: Gemeinde Bettemburg einem halben Jahrhundert quasi verdoppelt, stieg die doch von 5.061 Einwohnern im Jahr 1947 auf 9.933 im Jahr 2010. Am vergangenen 4. September wurde der 10.000. Einwohner in der Gemeinde Bettemburg registriert, dies in der Person von Catarina Baptista Barra, die aus Canach nach Bettemburg zog. Dieser Tage nun hatten die Gemeindeverantwortlichen Jahre 10.000. Einwohner mit ihrer Familie zu einem Empfang eingeladen. Neben den obligaten Blumen erhielt die neue Mitbürgerin ein Buch über die Geschichte des Bettemburger Schlosses

sowie ein Abonnement für das Schwimmbad „An der Schwemm“ und ein Familienabonnement für den „Parc Merveilleux“. In voller Expansion Derzeit (Stand vom 26. Oktober 2012) leben 10.034 Einwohner in 3.609 Haushalte der Gemeinde Bettemburg. Auf die fünft Ortschaften der Gemeinde aufgeteilt, ergibt sich folgendes Bild der Einwohnerschaft: Abweiler: 84 Einwohner, Bettemburg: 8.036 Einwohner, Fenningen: 304 Einwohner, Hüncheringen: 605 Einwohner und Noertzingen: 1.005 Einwohner.

Die Gemeinde Bettemburg zählt heute zu den dicht besiedelten Gemeinden des Landes und nimmt in diesem Ranking den achten Rang ein. In der Gemeinde Bettemburg leben heute 5.116 Frauen und 4.918 Männer. 6.204 Einwohner (oder 62%) der Einwohner der Gemeinde Bettemburg sind Luxemburg, 3.830 (oder 38%) sind Nichtluxemburger aus 73 verschiedenen Nationalitäten. Derzeit sind 1.652 Einwohner der Gemeinde Bettemburg älter als 65 Jahren, derweil 1.650 Einwohner jünger als 15 Jahre sind. 2.900 Einwohner der Gemeinde Bettemburg sind jünger als 25. w

EINWOHNER DER GEMEINDE BETTEMBURG Angaben in %

Nichtluxemburger

Luxemburger

6.204 Luxemburger und 3.830 Nichtluxemburger Quelle: Gemeinde Bettemburg aus 73 Nationalitäten

Für Entwicklungsprojekte in Indien und Nepal Ein Kalender für 2013 von „Aide à l’Enfance de l’Inde“ (AEI)

Das Kalenderblatt für den Monat Mai 2013

Foto: AEI

LUXEMBURG Wie jedes Jahr bietet Ihnen „Aide à l’Enfance de l’Inde (AEI)“ einen originellen Kalender an, der in Zusammenarbeit mit der „Rehabilitation Training Unit“ des Hubli Hospitals im indischen Bundesstaat Karnataka geschaffen wurde. Der Kalender wird dort von geistig und körperlich behinderten

Personen hergestellt. Der Kalender ist zu einem Stückpreis von 10 Euro in den Weltläden in LuxemburgStadt und Esch/Alzette erhältlich. Wenn Sie es vorziehen, den Kalender per Post zu erhalten, überweisen Sie bitte 12 Euro auf das CCP-Konto von „Aide à l’Enfance de l’Inde (AEI)“, IBAN LU03 1111

0367 5084 0000, mit dem Vermerk „Kalenner 2013“; der Kalender wird Ihnen dann umgehend zugeschickt. Mit dem Kauf dieses Kalenders unterstützen Sie die Entwicklungsprojekte von „Aide à l’Enfance de l’Inde“ (AEI) in Indien und im Nepal. LJ


Geschlossen

Die Stadt Luxemburg teilt mit, dass das Büro des „Etat Civil“ am Donnerstag, dem 1. November (Allerheiligen) geschlossen bleibt.

Dënschdeg, 30. Oktober 2012

La reconnaissance d’une aventure collective Le CLAE lauréat du «Lëtzebuerger Bicherpräis» LUXEMBOURG

Avec beaucoup de joie et d’émotion le Comité de liaison des associations d‘étrangers (CLAE) a accueilli la décision des éditions Ultimomondo de lui attribuer le «Lëtzebuerger Bicherpräis 2012» pour l’organisation du Salon du livre et des cultures du Luxembourg. Rendre hommage aux littératures, aux lettres, aux langues et aux cultures Depuis plus de 12 années maintenant, le Salon aime à rendre hommage aux littératures, aux lettres, aux langues, aux cultures, qu’elles soient d’ici ou d’ailleurs, d’ici et d’ailleurs. Sans aucun subside ou presque, année après année, le Salon a accueilli des centaines d‘écrivains du monde entier, de nombreux éditeurs de la Grande Région et de différents pays représentatifs des cultures présentes dans le pays. Il s’est construit, grâce «aux travailleurs de l’ombre», bénévoles de structures associatives, héritières de l’immigration ou non, amis du livre et des mots, compagnons du métissage culturel. Le CLAE adresse un grand merci à tous les «travailleurs de l’ombre» Le CLAE tient à remercier et à associer à cette distinction tous ceux qui l’ont accompagné dans l’aventure, tous ceux qui ont cru en ce Salon qui ne ressemble à aucun autre lorsqu’il croise culture populaire et littératures, héritage des migrations et communication entre les terres de départ et la terre d’arrivée. Le CLAE souhaite également partager ce mérite avec les écrivains, éditeurs, libraires, traducteurs, visiteurs sans qui on n’aurait pu le construire et l’augmenter, année après année. CLA

De l’animation pour les plus jeunes

Le Salon du livre et des cultures favorise la discussion entre l’auteur et son public

Photos: CLAE

Deux fillettes jettent un oeil critique sur les livres pour enfants

Ein Museum unter freiem Himmel Einweihung des Urban Knitting-Projekts in der Minettemetropole ESCH-ALZETTE Die „Sentiers Rouges“ laden ein zur Einweihung des Urban Knitting Projekts in Esch-Alzette am Montag, dem 5. November um 14.15 auf dem Vorplatz des CFLBahnhofs in der Minettemetropole (1, Boulevard John F. Kennedy).

Bäume, Laternen und Straßenschilder Beim Urban Knitting werden Objekte im öffentlichen Raum verfremdet, indem sie mit

einer Hülle aus gestricktem oder gehäkeltem Stoff eingewickelt werden. Für die Urban Knitting Aktion in Esch-Alzette werden unter anderem Bäume, Laternen und Straßenschilder entlang des Boulevard John F. Kennedy vorübergehend mit bunten Stoffen umhüllt. Diese sind Dank der Handarbeit und des Engagements von über 100 Bürgern angefertigt worden. Die Aktion wird gefördert von der Stadt Esch-Alzette.

„Sentiers Rouges“ ist ein Kulturprojekt für den Süden des Großherzogtums Luxemburg, genannt „Terres Rouges“: Wie ein Museum unter freiem Himmel, bietet „Sentiers Rouges“ den Bürgern mehr als 30 künstlerische Kreationen im öffentlichen Raum auf ausgeschilderten Wanderwegen entlang der Wege der CFL. „Sentiers Rouges“ ist eines der sechs Projekte von Archipel asbl. LJ

Unumgänglich: Wolle

Foto: Archiv


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Markt mit Tradition „Haupeschmaart“ am Wochenende in Munshausen ECOMIN S.A. 30, Boulevard Grande Duchesse Charlotte L – 1330 Luxembourg RCS Luxembourg N° B. 20 043 Les actionnaires sont priés d’assister à

L’Assemblée Générale Extraordinaire de la société qui se tiendra le lundi 19 novembre 2012 à 09.00 heures au siège de la société à Luxembourg, 30, Boulevard Grande Duchesse Charlotte avec l’ordre du jour suivant: 1) Modification de la durée limitée de la société en durée illimitée; 2) Modification subséquente de l’article 3 des statuts de la société ; 3) Divers ; Le Conseil d’Administration 114880

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Buntes Markttreiben - eine warme Jacke ist bei diesem Wetter nie schlecht

COMMUNE DE WEISWAMPACH Avis au public Loi modifiée du 19 juillet 2004 concernant l’aménagement communal et le développement urbain Loi modifiée du 22 mai 2008 relative à l’évaluation des incidences de certains plans et programmes sur l’environnement Il est porté à la connaissance du public qu’en sa séance du 26 octobre 2012, le conseil communal a: - donné son accord au dossier présenté par le bureau d’études Ingénieurs-conseils RAUSCH & Associés S.A. , 1, rue Kinnikshaff, L8838 Wahl, au nom et pour le compte de l’Administration communale de Weiswampach et ayant pour objet le reclassement d’une zone verte en zone d’intérêt public et le reclassement d’une zone d’intérêt public en zone d’habitation pure concernant des fonds sis dans la section C de Weiswampach, aux lieux dits «Im Ehlerich» et «Auf dem Kiemel» inscrits au cadastre sous les numéros 89/7699 (anc. numéros 89/4813 (partie), 89/4814, 89/4815, 89/4816 et 89/4817), 386/7325 et 386/7326, conformément à l’article 10 de la loi modifiée du 19 juillet 2004. - décidé de ne pas effectuer d’évaluation environnementale telle que prévue par la loi modifiée du 22 mai 2008 relative à l’évaluation des incidences de certains plans et programmes sur l’environnement. Le projet est déposé pendant 30 jours, du 31.10.2012 au 29.11.2012 inclus, à la maison communale où le public peut en prendre connaissance pendant les heures normales d’ouverture des bureaux. Un résumé du projet est publié sur le site électronique www.weiswampach.lu. Endéans ce délai, les observations et objections contre le projet doivent être présentées par écrit au collège des Bourgmestre et Echevins sous peine de forclusion. Une réunion d’information avec la population aura lieu le 13 novembre 2012 à 20.00 heures dans la salle des séances à la maison communale de WEISWAMPACH. Weiswampach, le 30 octobre 2012. Le Collège des Bourgmestre et Echevins. Rinnen Henri, bourgmestre Morn Norbert, échevin Johanns-Hamer Marie-Paule, échevin

MUNSHAUSEN

M

unshausen und das Tourist-Center „ Robbesscheier“ stehen am kommenden Wochenende wieder im Zeichen des „Haupeschmaart“. Zum 23. Mal wird das lokale „Syndicat d’Initiative“ diesen Markt, der auf das 17. Jahrhundert zurückgeht, in dem Ardennerdorf organisieren. Nach dem beliebten „Traipeniessen“ am Freitag und dem traditio-

nellen „Haupeschbal“ am Samstagabend findet das eigentliche Markttreiben am Sonntag statt. Viel Abwechslung Nach einem Gedenkgottesdienst zu Ehren des heiligen Hubertus, dem Namensgeber der Veranstaltung, findet die feierliche Eröffnung per Handschlag beim Marktkreuz am Ortseingang in Anwesenheit von zahlreichen Ehrengästen statt. Vielfältig wird wieder das Angebot der Marktleute,

Foto: LJ

die ihre Waren auf einem Hobbymarkt, einem Maschinenmarkt, einem Bio-Markt und einem Trödelmarkt anbieten, sein. Gegen Mittag wird das „Haupeschmaart“ Festmenü-Wildgulasch oder gekochter Schinken mit Bratkartoffeln und Beilagen serviert. Für die musikalische Unterhaltung sorgen Straßenmusikanten im Areal der „Robbesscheier“, wo auch die traditionellen Aktivitäten der Freizeitdomäne angeboten werden. LJ

Comment fonctionne l’UE? Le groupe „Drëtten Alter Préizerdaul“ au PE à Strasbourg

Les membres du groupe avec le député européen Charles Goerens STRASBOURG Le 25 octobre dernier, Charles Goerens a accueilli le grou-

pe «Drëtten Alter Préizerdaul» au Parlement européen à Strasbourg.

Photo: EP

Le groupe a assisté à une conférence avec le député pour se rendre en-

suite à l’hémicycle. La visite a été clôturée par une photo de groupe.


Porte ouverte vum CTF

Dënschdeg, 30. Oktober 2012

De Gaart an Heem vu Munneref invitéiert op seng Porte ouverte den 3. November vu 15.30 un am neie Bierger- a Kulturhaus (Place des Villes Jumelées).

1.500 Euro für gefährdete Familien auf den Kapverden Die Einnahmen der Rallye „Discover Luxembourg“ gehen an SOS Villages d’Enfants Monde LUXEMBURG

I

m Rahmen der fünften Ausgabe der Stadtrallye „Discover Luxembourg“ vom 15. September 2012 hat der Veranstalter Geoff Thompson einen Scheck an SOS Villages d’Enfants Monde überreicht. Die Spende geht an 4 Projekte auf den Kapverden, die SOSVEM dieses Jahr mit seiner Kampagne „Together 4 Families“ unterstützt.

Erfolgreiche fünfte Auflage „The Luxembourg Chronicle“ (www.chronicle.lu), ein Online-Nachrichten-Magazin für die englischsprachige Bevölkerung in Luxemburg, organisierte die Veranstaltung für das LCTO und konnte dabei auf Partner wie BGL BNP Paribas oder Orangezählen.SieistTeil des„Summer in the City“-Programms undhatjedesJahrwiedergroßenErfolgbeidenTeilnehmernaller Altersschichten und aller Nationalitäten, ob es bei den Firmenteams oder den Familienteams ist. Geoff Thompson, Chefredakteur von „The Luxembourg Chronicle“, freut sich über das positive Ergebnis dieses Jahres: 70 Gruppen haben bei dem „Wettkampf“ mitgemacht, der bei sowohl sportlichen als auch kulturellen Anforderungen die Möglichkeit gibt, Luxemburg in all seinen Facetten von Geschichte über Kultur, Gastronomie und Technologie zu entdecken. Schwerpunkt dieser Edition waren Bildung, Sport und die Olympischen Spiele. Die Teams lösten während des vier-stündigen Parcours meist erfolgreich eine Reihe von Aufgaben an den verschiedenen Stationen und trafen sich dann im Park von Merl zu einer feierlichen und fröhlichen Preisvergabe. Solidarität mit den Kindern und ihren Familien SOS Villages d’Enfants Monde ist Nutznießer der fünften Auflage von „Discover Luxembourg“, das am selben Tag wie das Benefizkonzert stattfand, das die kapverdische Sängerin Lura im Rahmen des „Summer in the City Closing Act“ auf

Geoff Thompson (li.) überreicht den Scheck an Anne Schweizer, Vertreterin von SOSVEM dem Place Guillaume gab. Die Einnahmen beider Events gehen an SOS Projekte auf den Kapverden. Anne Schweizer, verantwortlich für Partnerschaften bei der a.s.b.l, bedankte sich herzlich beim Veranstalter für seine Solidarität mit Kindern und Familien die durch verschiedene Ursachen gefährdet sind. Auf der Insel São Vicente im Norden gibt es ein Familienstärkungsprogramm, das 160 Familien dabei unterstützt, wieder selbstständig überleben zu können und ihre 540 Kinder zu versorgen. Die Kinder bekommen zum Bei-

Un set de quatre cartes Vente de cartes de voeux Caritas 2012

Foto: Sam Woolford

spiel Schuldgeld und -material bezahlt, den Arztbesuch, Nahrungsmittel und die Eltern profitieren unter anderem von Mikrokrediten und Fortbildungen. Damit das Programm in Zukunft auch auf eigenen Beinen stehen kann, werden Kontakte zur Bevölkerung geknüpft und Netzwerke aufgebaut. Im Süden, auf der Insel Santiago, leben 79 verwaiste und verlassene Kinder und 16 Jugendliche in einem SOS Kinderdorf, in dem es auch einen Kindergarten gibt, der auch Kindern aus dem Viertel zur Verfügung steht. SOSVEM

Erinnerung an zwei Chöre USCVL-Galakonzert im Cercle Cité

LUXEMBOURG A l’approche des fêtes

de Noël et du Nouvel An, Caritas Luxembourg présente une nouvelle édition de ses cartes de vœux. Pour cette édition 2012, les motifs illustrant les cartes ont été gracieusement mis à disposition par l’artiste Georgette Heintz.

Die „Union des Sociétés de Chant de la Ville de Luxembourg“ (USCVL), der sechzehn Gesangvereine angegliedert sind, lädt für Samstag, den 10. November 2012 um 20.00 zu einem außergewöhnlichen Galakonzert ins Cercle Cité ein. Das Konzert ist als Erinnerung an die beiden USCVL-Chöre „Or-phéon Municipal“ Luxemburg und „Spaas & Eescht“ Weimerskirch gedacht, die leider in den beiden letzten Jahren ihre gesanglichen Aktivitäten u.a. wegen Nachwuchsschwierigkeiten einstellen mussten.

Manifester sa solidarité avec les plus démuni(e)s Le résultat des ventes reviendra aux œuvres sociales et humanitaires de Caritas Luxembourg. L’achat de ces cartes de vœux offre ainsi l’occasion de manifester sa solidarité avec les plus démuni(e)s tout en envoyant à ses proches des vœux à valeur ajoutée.

Das Programm umfasst zwei Teile. Im ersten Teil treten die vereinigten Männerchöre der „Union des Sociétés de Chant“ unter der Direktion der Dirigenten Josée Faltz-Wilmes, Edith Wolter und Jos. Stutz, begleitet am Piano von Viviane Hames, auf. Nach der Pause sind es die vereinigten gemischten Chöre, die mit flotten Liedern das Publikum begeistern. Direktion: Ovidiu Victor Dragan, am Piano: Michèle MootzLentz. Die Präsentation des Abends macht Henri Losch. Freier Eintritt. SB.

Quatre cartes avec enveloppes et intercalaires pré-imprimés Le set de quatre cartes avec enveloppes et intercalaires pré-imprimés est vendu au prix de 5 euros (frais d’envoi non compris).

„’t ass Kiermes am Duerf...“

En vente auprès de Caritas Les cartes peuvent être commandées auprès de Caritas Luxembourg: tél. 40 21 31 - 1, email: monique.wegener@caritas.lu

Kirmes wie in alten Zeiten in Strassen

CARITAS

Les motifs illustrant les ont été mis à disposition par l’artiste Georgette Heintz Photo: Caritas

STRASSEN Am Sonntag, dem 4. November, zwischen 14.00 und 19.00 bele-

ben, zum ersten Mal, nostalgische Fahrgeschäfte, Karusselle und Marktbuden die Kirmes neben dem Gemeindehaus in Strassen. LJ


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

ÄR MEENUNG

Die Ängste der Luxemburger Das Waldsterben war eine wissenschaftliche Tatsache. Grünewald und Lohhecken mussten verschwinden. Erdölreserven gab es nur noch bis 2010; dann ging uns das Benzin aus. Durch das Ozonloch sollte die Sonne uns die Haut verbrennen. Der Schnee sollte aus den Alpen verschwinden: Wintersport ade! Aber der Meeresspiegel ist nicht gestiegen und es bleibt uns der Blankenberg-Express. In der Villa Louvigny lagerten wir Millionen Kondome gegen AIDS. Dioxin sollte die ganze Nahrungskette verseuchen und nicht nur belgische Hähnchen. Gegen Creutzfeld-Jacobs gab’s keine Rettung mehr, obwohl wir hunderttausend Rinder opferten. Auch war keine Rettung in Sicht gegen die Vogelgrippe, und die Grippe aus Asien. Aber gegen die Schweinegrippe hat die Luxemburger Regierung für jeden Luxemburger Impfstoff bei Rumsfeld gekauft. Bis 2010 sollte die globale Temperatur um 3 Grad steigen, sie ist aber konstant geblieben seit 16 Jahren (http://meteo.lcd.lu) und das dank dem Einsatz unserer Gemeinden im Klimabündnis. Dieses Jahr war die Eisschicht am Nordpol etwas geschrumpft, die Zahl der Eisbären aber hat sich vervielfältigt in den letzen Jahrzehnten. Werden aber nie bis ins Oesling kommen. Wir brauchen also eine neue Hiobsbotschaft, die uns wieder das Gruseln lernt und die Geldbeutel öffnet. EMILE SCHMITZ, ATHUS

Gréngt Sproochegebastels Fir Lëtzebuerger ze ginn, muss ee 7 Joer am Land gelieft hunn a Lëtzebuergesch kënnen. Dat hunn déi Gréng anscheinend nach ëmmer net matkritt ! Et misst duergoen, hunn se an der Press behaapt, Basiskenntnësser an enger vun den dräi „Verwaltungssproochen“ ze hunn, fir eis Nationalitéit ze kréien, a vergiessen wëssentlech dobäi, datt eis Landessprooch Lëtzebuergesch ass. Hire „Virschlag“ kléngt no engem Verrot um Land ! Wa ganz vill friem Awunner(mir hunn 43 %) kee Lëtzebuergesch schwätze kënnen, dann ass dat de Beweis, datt se entweder eis Sprooch wëssentlech ignoréieren oder ze bequeem sinn, fir en zolitte Minimum dervun ze léieren. Déi Gréng schéngen dat net anzegesinn. Donieft soen se, an de leschte Joeren géifen ëmmer méi Leit Lëtzebuergesch léieren!? Wou bleift dann do d’Logik? Da géife jo ëmmer méi Auslänner Lëtzebuerger ginn, wann se de Sproochentest packen. Et ka jiddereen d’Lëtzebuerger Nationalitéit kréien, wann en e bësse gudde Wëlle matbréngt, wier et och nëmmen aus Respekt virum Land. Dann ass d’Wahlkabinn fir d’Parlamentswahlen op, esou einfach ass dat! FERNAND WATGEN

„Et ka jiddereen d’Lëtzebuerger Nationalitéit kréien, wann en e bësse gudde Wëlle matbréngt“ Foto: Shutterstock

Bis 2010 sollte die globale Temperatur um 3 Grad steigen, sie ist aber konstant geblieben seit 16 Jahren Foto: Shutterstock

Skandal um die Personalausweise 80.000 Mitbürger sind also vom Skandal bezüglich der Personalausweise betroffen. Nun macht es wirklich keinen Sinn, diesen lächerlichen Produktionsfehler herabschätzend als „Panne“ schönzureden: Ein Skandal bleibt ein Skandal, Punkt Absatz. Zum einen: Wieso begehen die zuständigen Regierungsinstanzen, allen voran das für die Gemeindeverwaltungen zuständige Innenministerium, den unverzeihlichen Fehler, Scharlatane aus Belgien mit der Anfertigung der Personalausweise zu beauftragen? Scharlatane, da sie die Maschinen 80.000 Mal weiterlaufen ließen, ohne den Fehler zu bemerken. Zum andern: Wie soll man denn nun den Kontrollinstanzen in den Gemeinden, bei der Polizei, beim Kontrolldienst auf den Flughäfen noch Vertrauen schenken, wenn sie über viele Monate den Fehler nicht ein einziges Mal bemerkt haben? Dabei sind die Personalausweise betroffen, die zwischen April 2010 und Dezember 2011, also während 18 Monaten, ausgestellt wurden, falsch. Entweder hat es nirgendwo ernsthafte Kontrollen gegeben - was allenfalls sehr schwer anzunehmen ist - oder die fehlerhaften Ausweise haben keinen Deut an Bedeutung, sonst hätten sie den Kontrollinstanzen ins Auge springen müssen. Gewiss, Fehler können allenthalben auftreten, da niemand ohne Fehl und Tadel ist; doch einfachhin 18 Monate weiter zu produzieren als ob „tout dans le meilleur des mondes possibles“ wäre, das ist doch ein sehr starkes Stück.

„Scharlatane, da sie die Maschinen 80.000 Mal weiterlaufen ließen, ohne den Fehler zu bemerken“ Foto: Isabelle Finzi Wie ein Schlag ins Gesicht - oder sollte man von einem sarkastischen Schachzug sprechen? - mutet nun das ach so großherzige und großzügige Entgegenkommen des Innenministeriums an, das lauthals verkündet, die neuen Personalausweise würden kostenlos ersetzt. Lieb und nett! Es hätte nun auch noch gefehlt,

dass die unschuldigen Bürger in großer Zahl nun finanziell abgezockt worden wären! Die staatliche Auftraggebung an wenig qualifizierte Firmen im Ausland und das allzu lasche Umgehen mit der Kontrolle wichtiger Dokumente sollte schnellstmöglich überdacht und angepasst werden. ROBY ZENNER


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Zwou Stied ginn zur Konschtgalerie

KUERZ NOTÉIERT LËTZEBUERG-STAD

Filmsoirée Roger Manderscheid

De Centre national de littérature an d’Cinémathéik vun der Stad Lëtzebuerg invitéieren op d’Filmsoirée „Roger Manderscheid - stille tage in luxemburg“. Et gi gewisen de „Skandalfilm“ „stille tage in luxemburg“ (1973) an d’Kuerzfilmer „Roger Manderscheid - Schriftsteller“ (1971) a „Roger Manderscheids Ansichten vom Fußball“ (1973). Mat enger Aleedung vum Pascal Seil (CNL) an engem Interview mam däitsche Regisseur a Kameramann Georg Bense. Dat Ganzt ass e Mëttwoch, de 7. November, um 20.30 an der Cinémathéik vun der Stad Lëtzebuerg.

Nach Kënschtler fir d’Formatioun vun der Elefante-Parad gesicht

UEWERAANWEN

Basar vum Privaten Déiereschutz

De „Lion King of Disney“ vum indesche Kënschtler Sacha Jafri

Fotoën: privat

LËTZEBUERG JACQUELINE KIMMER

V

um 19. Juli bis den 18. Oktober 2013 organiséieren d’Stied Tréier a Lëtzebuerg déi éischten Elefante-Parad an hire jeeweilege Länner. D’Elefante-Parad ass déi weltwait gréissten Open-Air-Konschtaustellung am ëffentleche Raum mat 1,50 m groussen Elefante-Statuen. Stied wéi Amsterdam, London, Singapur, Mailand oder Kopenhagen hunn dës Ausstellung bis elo organiséiert. Sief Deel dervun Ënnert dem Motto „Be part of it ...“ („Sief Deel dervun ...“) ginn dräi Méint laang op d’mannst 85 fantasievoll fassonnéiert Elefanten op de Plazen an an de Stroosse vun de Stied Lëtzebuerg an Tréier ausgestallt. Déi gewisen Elefante sinn eenzegaarteg a goufe vun nationalen an internationalen Artisten oder ambitionéierte Prominente forméiert. Esou hu schonns d’Sängerin Katy Perry, d’Schauspillerin Goldie Hawn oder den Designer Tommy Hilfinger bei der Elefante-Parad matgemaach. Entreprisen ewéi Ferrari oder Aston Martin ënnerstëtzen dëst Event. Hëllef fir asiatesch Elefanten Zum Ofschloss vun der Ausstellung gëtt am Hierscht 2013 en Deel vun de Konschtwierker zu Gonschte vun „The Asian Elephant Foundation“ versteet. Mat der Elefante-Parad mécht dës Stëftung weltwäit op d’Ausstierwe vun den asiateschen Elefanten opmierksam a finanzéiert Schutzraim, fir Déier a Mënsch nohalteg ze erhalen. Dernieft ginn zwee Elefante fir karikativ Wierker zu Tréier an zu Lëtzebuerg versteet. Nach bis de 4. November hunn all interesséiert Kënschtler a Kënschtlerinnen Zäit fir sech fir d’Konscht-Event ze mellen an ee vun de 85 Elefanten ze maachen. Vill Pätteren a Kreativer hu sech

E Sonndeg, de 4. November ass nees den traditionelle Bazar vum Privaten Déiereschutz am Centre Culturel LOISI am Sand zu Ueweraanwen, an zwar vun 11.00 bis 18.00. Dir fannt Verkafsstänn mat Kaddosartikelen, T-Shirten a Fleecejackette vum Privaten Déiereschutz, Kalenneren, Gléckwonschkaarten an aner Saache mat Déieren, déi opgeholl a placéiert gi sinn, grad wéi Tasen. Donieft e grousse Flou- a Bichermaart a wéi ëmmer eng riseg Tombola. Ugebuede ginn och eng Onmass CDen an Disquen. Fir z’iesse ginn et Bréidercher, waarm Wirschtercher a Mettwurschten, Paschtéiten, Kaffi a Kuch. D’Mëttegiessen ass nëmmen op Virbestellung. Den Erléis ass integral fir d’Déieren, déi vum Privaten Déiereschutz opgeholl ginn. All Joer sinn dat zum Beispill tëschent 600 a 700 Kazen a Privathaiser, ouni déi aner Déieren.

ELLENG

Kiermesausstellung

D’Amicale Elleng invitéiert op hir traditionell Kiermesausstellung am Centre Martialis mat Wierker vun de Kënschtler Nicole Thull, Eugénie Schockweiler a Marcel Braun. D’Ausstellung ass op e Samschdeg, den 3. November, vu 14.30 bis 17.30, an e Sonndeg, de 4. November, vun 10.00 bis 12.00 a vu 14.30 bis 17.00. Um Samschdeg ass Hämmelsmarsch duerch d’Stroosse vun Elleng mat der Chorale, an um Sonndeg gëtt de Kiermesapero zerwéiert vun 10.00 bis 12.30 am „Centre Martialis“.

De vum Katy Perry konzipéierten Elefant

BAUSCHELT

Éierens am Néierens

D’Buergermeeschtere vun Tréier, Klaus Jensen, a Lëtzebuerg, Xavier Bettel, bei der Presentatioun vun der Elefante-Parad mam Karin Kaltenkirchen (l.) a Nele Sottmann (r.) bis ewell fir d’Elefante-Parad TréierLëtzebuerg 2013 gemellt. Weider Renseignementer kënnen ënnert der Tele-

fonsnummer 0049 651 82 67 89 22 oder per E-Mail trier-luxemburg@elephantparade.com nogefrot ginn. w

D’Bauschelter Dunnnekëscht invitéiert op hir Theaterowender zu Bauschelt am Sall den 3., 9. an 10. November um 20.30. Opgefouert gëtt de lëschtegen Dräiakter „Éierens am Néierens“ vum Wolfgang Binder. Reservatiounen iwwer Telefon 26 91 70 68 oder op www.dunnekescht.lu.


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Im Dunkeln ist gut einbrechen Tipps der Polizei zur Einbruchsvorbeugung

D

ie Police Grand-Ducale bittet die Bevölkerung gerade in der dunklen Jahreszeit, sich in besonderem Maße Gedanken zum Schutz vor Einbrechern zu machen. Besonders mit dem Wechsel von Sommer-auf Winterzeit stehen die Hauseinbrüche wieder auf der Tagesordnung. Der frühzeitige Schutz vor der Dunkelheit ermutigt den Täter zu seiner Tat in das erst später bewohnte Haus.

Handeln Sie präventiv! „Wir raten Ihnen, Ihre Wohnung äußerlich so zu hinterlassen, dass der potentielle Einbrecher davon ausgehen muss, dass tatsächlich jemand zu Hause ist. Türen und Fenster, vor allem rückwärtige, sollten nicht nur bei einsetzender Dunkelheit geschlossen sein. Wertvolle Sachen und Geld an sicheren Verstecken unterbringen“, so der Rat der Polizeiexperten. „Informieren Sie Ihren Nachbarn, wann Sie zu Hause sind. Bitten Sie ihn, ihre Wohnung im Auge zu behalten, eventuell das Licht einzuschalten, den überlaufenden Briefkasten zu leeren oder eventuell größere Päckchen, damit Sie nicht vor der Haustüre herumliegen, für Sie entgegenzunehmen. Tun Sie dasselbe, wenn Ihr Nachbar Sie um Unterstützung bittet. Vermeiden Sie wenn möglich, für den Milchmann oder den Bäcker gedachte Bestellzettelchen an der Haustür oder am Briefkasten zu hinterlassen. Dies sind auch Hinweise für den Einbrecher.“ Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch dann, wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurz verlassen. Vorsicht! Gekippte Fenster sind offene Fenster. Lassen Sie bei Neu- und Umbauten geprüfte einbruchhemmende Fenster bzw. Fenstertüren einbauen. Sie müssen dann nicht nachrüsten. Sichern Sie Fenster und Fenstertüren mit absperrbaren Zusatzsicherungen (Aufbruchsperren). Vorsicht! Absperrbare Fenstergriffe allein genügen nicht; denn Fenster werden häufig aufgehebelt. Dazu ist schon ein Schraubendreher ausreichend. Vernachlässigen Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken nicht, denn Einbrecher sind manchmal wahre Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen. Wenn Sie nachts einen Einbrecher in, oder an Ihrer Wohnung überraschen, dann machen Sie sich sofort bemerkbar (schalten Sie Licht ein oder rufen Sie um Hilfe) und benachrichtigen Sie umgehend die Polizei, auf der Notrufnummer 113. Im Prinzip ergreift der ertappte Täter dann sofort die Flucht.

Foto: Polizei

HANDTASCHE GERAUBT

Überfall nach Kinobesuch

LUXEMBURG

Damit Ihnen ein solcher Anblick erspart bleibt...

OPGEPASST

Polizei ist auf Mithilfe angewiesen Die Police Grand-Ducale ist intensiv mit der Einbruchs- und Diebstahlproblematik befasst, man sei aber auch auf die Mitarbeit und die Achtsamkeit von der Bevölkerung angewiesen. „Darum zögern Sie nicht und verlieren Sie so wenig Zeit wie möglich (tagsüber oder auch nachts): Wenn Sie etwas Verdächtiges bemerken, das auf eine Straftat hindeuten könnte Rufen Sie sogleich die Notrufnummer 113 an“, so der Appell der Polizei Luxemburg. w

DÜDELINGEN Ein Paar verließ das Kino, als sich ein Mann von hinten näherte und der Frau die Handtasche entriss. Er rannte zur Straße, wo er die Handtasche in einen stationierten Kleinwagen von dunkler Farbe warf. Der Täter flüchtete zu Fuß in Richtung Tattenberg, während der PKW in die entgegen gesetzte Richtung flüchtete. Beschreibung des Täters: 1,85 m, schlank, ganz schwarz angezogen, Kapuze über den Kopf gezogen. Eine Fahndung verlief negativ.

UNFALL

LKW rammt drei PKW

MERSCH Ein LKW-Fahrer befuhr gestern Morgen die rue Nicolas Welter in Richtung Schoenfels. Es wurde ihm unwohl, er steuerte den Lkw unkontrolliert über die gesamte Fahrbahn und prallte linksseitig gegen drei abgestellte Fahrzeuge. Der Fahrer wurde zwecks Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.

EINBRUCH

Blumentopf als Tatwerkzeug WECKER Unbekannte Täter versuchten, mit einem Blumentopf das Küchenfenster einzuschlagen. Als dies misslang, verschafften sie sich über ein Kellerfenster Zugang zum Haus. Sämtliche Zimmer wurden nach Wertgegenständen durchwühlt. Die Täter hatten aber im Hausinneren eine Alarmanlage ausgelöst, woraufhin sie flüchteten. Kurz vor 18.00 Uhr hatte ein Zeuge verdächtige Personen in der Straße vor dem Haus gesehen. Die Spurensicherung war vor Ort.

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TIPPS

ESCH-SUR -ALZETTE

Auf ein Glas kanadischen Rock Monogrenade sind durch Frankreich getourt, danach erhielten sie einen Kontrakt bei einem Label. Sie stellen zurzeit ihr erstes Album vor „ Tantale“. Die vier Kanadier sind heute im Rockhalcafé in Eschsur- Alzette zu Gast. Wer auf Pop/ Post-Rock steht sollt dieses gratis Konzert auf keinen Fall verpassen. Start ist um 20.30.

Fotos: Pressebilder

Der November rockt Nächsten Monat stehen viele tolle Konzerte in Luxemburg auf dem Programm LUXEMBURG MADY LUTGEN

N

ach dem Sommer fürchten viele, dass es stiller wird, wenn es um Konzerte geht. Aber weit gefehlt, das Programm ist bis zum Rand gefüllt und verspricht einiges an Spannung. Auch im Winter wird es also alles andere als langweilig.

The Cranberries Die irische Alternative-Rock-Band „The Cranberries“ mit ihrer charismatischen Sängerin Dolores O’Riordan schaut am 2. November 2012 in der Rockhal vorbei, um die glorreichen 90er zu feiern. Sie haben all ihre großen Hits und das Beste vom neuen Album im Gepäck. Die vierköpfige Band aus Irland, die bereits in den Neunzigern die Charts unsicher machte, hat mit „Roses“ ihr erstes Album seit mehr als zehn Jahren veröffentlicht. Nachdem sie bereits 2011 eine ausverkaufte Konzertserie abgeliefert haben, gehen sie nun wieder auf Welttournee und die Rockhal steht am 2. November 2012 auf ihrem Programm. Die Fans erwartet eine Mischung aus ihren bekannten Welthits und neuem Material von „Roses“. Goyte Die in Belgien geborene und in Melbourne ansässige Sensation Gotye kommt zum ersten Mal nach Luxemburg. Mit seinem Welthit „Somebody That I Used To Know“ avanciert der SängerSongwriter und Multi-Instrumentalist zurzeit zu einer unaufhaltsamen Kraft in der internationalen Musikszene und wird am 3. November 2012 live in der Rockhal zu erleben sein. Der Song „Somebody That I Used To Know“ wurde zu einem Hit rund um den Globus und ist die weltweit bestverkaufte Single in diesem Jahr, bislang ging sie mehr als acht Millionen Mal über den Ladentisch, stürmte die Chartspitzen in 18 Ländern (und war Nummer 1 bei iTunes in 39 Ländern . Das Video wurde sagenhafte 230 Millionen Mal auf YouTube angeklickt und bekommt noch immer jeden Tag im Schnitt eine Million Klicks.

Alanis Morissette Ein Dutzend Jahre nach dem durchschlagenden Erfolg ihres Debüts „Jagged Little Pill“ ist Alanis Morissette nicht nur eine unvermindert populäre Künstlerin, sondern auch eine, deren Erfolg auf einem unbeirrbaren Streben nach Authentizität beruht. Diese beiden Eigenschaften ermöglichen es ihr, mit ihrem brandneuen Album „Havoc and Bright Lights“ neues Terrain zu betreten. Dem Publikum wird sie es am 11. November 2012 in der Rockhal vorstellen. Die aus dem kanadischen Ottawa stammende Alanis Morissette gelangte 1995 mit ihrem Album „Jagged Little Pill“ zu erstem internationalen Erfolg, das gleich vier Grammy Awards gewann und bis heute als bestverkauftes Debüt eines weiblichen Künstlers in den Vereinigten Staaten sowie als meistverkauftes Debütalbum weltweit Musikgeschichte geschrieben hat. Florence + The Machine Während die einen beim Hörgenuss des „Florence + The Machine“-Debüts „Lungs“ und der Über-Single „You’ve Got The Love“ noch genussvoll mit der Zunge schnalzten, stellten sich andere bereits die Frage: Wie wird wohl das Zweitwerk der legitimen Kate Bush-Erbin klingen? Zwei Jahre später war die Katze aus dem Sack: Frei nach dem Motto „never change a winning team“ geht die Britin mit „Ceremonials“ auf Nummer sicher und präsentiert altbewährte Instrumentierung auf unverändert allerhöchstem Niveau als Fundament für ihr markantes Stimmorgan. Hinter dem an sich harmlosen Etikett Indiepop verbergen sich oft die interessantesten Stilmixturen. Im Fall der britischen Formation „ Florence +The Machine“ zum Beispiel eine wilde Mischung aus Soul, Folk und Punk, oder wie Frontfrau Florence Welch erklärt: „Die Musik, die Lily Allen oder Kate Bush machen würden, wären sie, eingesperrt in einen Käfig voller Schlangen, im Keller eines Beerdigungsinstituts in Louisiana aufgewachsen.“ Zu sehen ist die britische Band am 28. November in der Rockhal. w

ESCH-SUR-ALZETTE

Einfach Epic

Zwei Giganten der internationalen Metal-Szene - Fear Factory und Devin Townsend - teilen sich am 30. Oktober die Bühne der Kulturfabrik! 1990 in den USA gegründet, sind die zwischen Death Metal und Industrial anzusiedelnden Jungs von Fear Factory gleich mehrfach als Vorreiter aufgefallen - u.a. als Benutzer einer (sehr tief gestimmten) 7-saitigen Gitarre sowie durch den erstmal Gebrauch von Samples in einem Metal-Stück. Fear Factory stellen anlässlich des Konzerts in der Kufa ihr neues Album „The Industrialist „ vor. Anfang 20.30 Eintritt 25 Euro

APPTIPP

Plague Inc.

Entwickle deine eigene Krankheit und teste sie auf der ganzen Welt. Ganz schön fieses Spiel, das eine gehörige Prise Taktik verlangt. Denn die Krankheit muss nach und nach weiterentwickelt werden, um etwa die Forschung nach einem Heilmittel aus zu bremsen und zu sabotieren. Dass stufenweise weitere genetische Mutationen frei geschaltet werden können, erhöht zusätzlich den Wiederspielwert. Macht süchtig, trotz des morbiden Themas. Auf iTunes zu finden für 0,79 Euro.


Schwacher Abschluss an der Börse

Neue Nummer 1 im Buchgeschäft

Seite 24

Seite 25

Wettbewerb am Findel nimmt zu Mit easyJet hat gestern ein weiterer „low cost-carrier“ den Betrieb aufgenommen LUXEMBURG NIC. DICKEN

W

ährend derzeit wegen der ziemlich kontrovers geführten Diskussionen um die Cargolux die allgemeine Stimmung am nationalen Flughafen Findel eher gespannt ist, nahm gestern eine weitere „low cost“-Airline den Betrieb auf von Luxemburg aus in die britische Hauptstadt London. easyJet, die sich selbst bezeichnet als „Europe‘s Number One air transport network“, wird künftig viermal die Woche, nämlich am Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag, die Verbindung mit London Gatwick herstellen. Konkurrenz bisher unbekannt Die einheimische Luxair kannte bislang schon die Konkurrenz von CityJet, der von Air France-KLM übernommenen früherenVLM,zumAirportLondonCity,währenddievonBritish Airways durchgeführten Flüge zum Flughafen Heathrow vor allem als Feeder-Service für Interkontinentalflüge ab dem größten europäischen Luftdrehkreuz gelten. Damit der Wett-

easyJet wird künftig zum Erscheinungsbild auf dem Findel gehören bewerb ab Findel auf den wenigen verbliebenen lukrativen Strecken innerhalb des europäischen Luftraums weiter zu, zumal ja bereits ein zweiter Operateur die Strecke LuxemburgGenf bedient und mit der spanischen Vueling ab kommendem JahraucheinzweiterOperateurindenLinieneinsatzzwischen Luxemburg und Barcelona gehen wird.

Zum Abflug in Gatewick gab es easyJet mit „Roude Léiw“ Foto: Claude Kohnen

Attraktives Angebot in dichtem Liniennetz Gestern hatten die Verantwortlichen von easyJet nach der Ankunft des ersten Fluges aus Gatwick, der von dem luxemburgischen Piloten Michel Castellucci gesteuert wurde, am späten Nachmittag zur Pressekonferenz im Flughafengebäude eingeladen, um den neuen Liniendienst im Detail vorzustellen. Dabei unterstrich Jason Hold, Leiter der easyJet-Operationen in Gatwick, dass man das Verbindungsnetz zu anderen europäischen Bestimmungen ab Gatwick

Foto: Pierre Matgé

konsequent weiter ausbauen werden. Derzeit werden mit knapp 200 Flugzeugen insgesamt 130 Flughäfen in 30 verschiedenen Ländern angeflogen. Mit 600 Flugrouten innerhalb Europas gibt easyJet an, dort über das dichteste Liniennetz alle Gesellschaften zu verfügen. Besonderer Wert wird trotz der „low cost“-Zwänge auf einen ständig zu verbessernden Service gelegt. Die in den letzten Monaten transportierten 58 Millionen Passagiere seien kein Zufall, so betonte er, indem er auf einfache Check-In-Vorgänge, freie Sitzwahl und unbegrenztes Handgepäck verwies. Für Geschäfts-, Freizeit- und Familienreisende easyJet sei für Geschäfts-, Freizeit- und Familienreisende gleichermaßen attraktiv, so Hold, der besonders auf den attraktiven Start-Tarif von 65 Euro je Hin- und Rückflug inklusive aller Gebühren verwies. w

Neue Bank aus Lettland ABLV Bank Luxembourg setzt auf Vermögensverwaltung LUXEMBURG Mit der ABLV Bank aus Lettland, die gestern in einer Mitteilung wissen ließ, dass sie vom luxemburgischen Finanzministerium die erforderliche Zulassung erhalten habe, wird sich erstmals eine Bank aus dem Baltikum in Luxemburg niederlassen. Diese geht mit einem Anfangskapital von 20 Millionen Euro, das ganz von der lettischen Muttergesellschaft ABLV Bank, AS gehalten wird, an den Start.

Kundenstamm erweitern Ziel der luxemburgischen Tochtergesellschaft sei es, die bestehende Kundschaft in Luxemburg weiter zu entwickeln und mit neuen Investitionsprodukten das Privatkundengeschäft zu erweitern, um auf diese Weise zusätzliche Kunden vor allem in der privaten Vermögensverwaltung zu gewinnen. Wie die Mitteilung weiter präzisierte, setzt sich der Verwaltungsrat der neuen Gesellschaft zusammen aus Ernests Bernis, Vadims Reinfelds, Leonids Kils, Paul Mousel, Benoît Wtterwulghe und Andris Riekstins. Zum Geschäftsführer und CEO der neuen Bank wurde Benoît Wtterwulghe bestimmt, der von Andris Riekstins assistiert wird. Beide haben seit Gründung der Gesellschaft bislang die Vorbereitungsarbeiten geleitet, damit die

Bank in einigen Monaten ihre Geschäftstätigkeit auf Nummer 26A, Boulevard Royal aufnehmen kann. Fokus auf Staaten der früheren Sowjteunion Wie Ernests Bernis, Präsident und CEO der Muttergesellschaft, in der gestrigen Mitteilung unterstrich, wird die Zusammenarbeit zwischen der ABLV AS und der neuen luxemburgischen Tochtergesellschaft die Chance bieten, der Kundschaft neue Anlagemöglichlichkeiten zu präsentieren. Diese Kundschaft ist keineswegs auf Lettland und das Baltikum begrenzt, sondern umfasst darüber hinaus auch Russland, die Ukraine, Kasachstan, Weißrussland, Aserbaidschan, Usbekistan, Georgien und Moldawien. Im Visier sind darüber hinaus Kunden aus anderen früheren Sowjetrepubliken. Die Entscheidung zur Gründung einer Niederlassung in Luxemburg hänge vor allem damit zusammen, dass Luxemburg sich zu einem Finanzzentrum mit sehr großer Expertise im Bereich der Vermögensverwaltung und mit einer der höchsten internationalen Krediteinstufungen entwickelt habe, so Ernests Bernis weiter. NIC. DICKEN


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

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11.71 i

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17,485

ArcelorMittal ne

EUR

11.825 i

12.01 i

17,855

10,7

0

BIP pe

EUR

51.8 t

51.8 t

54,9

46,12

95

0

Dexia Luxpart c p+ne (nd)

EUR

98.08 i

97.69 i

101,52

83

0

Dexia Luxpart d p+ne (nd)

EUR

60.97 i

60.73 i

74,09

51,6

0

Dexia p+n (nd)

EUR

0.18 i

0.18 i

0,345

0,13

0

EspiritoSanFin

EUR

5.42 i

5.45 i

5,65

5

0

Foyer p+n (nd)

EUR

46.77 i

46.75 i

48

42,06

0

IdBHoldings ne

EUR

8.0 t

8

5,1

ImmoLux-Airport

EUR

85.5 i

85.5 i

91,74

74,5

0

IntlGolfLeis p+n

EUR

50.0 t

54.15 i

57

50

20

KBCGroupe pe+ne

EUR

17.795 i

17.875 i

21,72

9,101

0

Luxempart p+n

EUR

24.01 t

24.0 t

24,79

21,2

780

Luxiprivilege Cl A d p+n

EUR

55.73 i

56,23

52,46

Luxiprivilege Cl B c p+n

EUR

112.63 i

113,64

106,03

Quilvest p+n

USD

104.85 t

108.95 t

115

100

13

ReinetInvest ne

EUR

13.6 t

13.52 t

15,545

12,04

2062

Robeco p+n

EUR

23.8 i

23.78 i

24,8

21,33

0

Rolinco ord p+n

EUR

19.91 i

19.97 i

20,77

17,72

0

Rorento p+n

EUR

53.6 i

53.53 i

53,7

49,76

0

RTLGroup p+n

EUR

77.5 i

77.5 i

80

67,2

0

270

SEO .prvB p+n

EUR

270.0 t

428

SEO 1/5prvB p+n

EUR

55.0 t

75

55

SESG FDR pe

EUR

21.22 i

21.13 i

22,65

17

Socfinaf p+n (nd)

EUR

21.3 t

21.1 t

24,45

18,51

881

Socfinasia p+n

EUR

32.25 t

32.0 t

34,9

24,1

506

2500

EUR

37.5 i

37.0 t

40,94

24,69

0

EUR

144.7 i

144.55 i

144,7

104,65

0

Volkswagen prv p+n

EUR

154.4 i

154.55 i

154,7

116,5

0

+ haut du mois

+ bas du mois

Foto: Shutterstock

SocFinCaoutchcs p+n (nd) Volkswagen ord p+n

i = indicatif t = transactions

Schwacher Tag für Europas Börsen Die Börsen in Europa haben sich gestern nahezu durchgehend in der Verlustzone bewegt und den Handel meist knapp behauptet bis schwächer beendet. Im späten Handel setzte eine leichte Stabilisierung ein, die für Schlussstände etwas oberhalb der Tagestiefs sorgte, aber keinen Index zum Handelsende nennenswert in die Gewinnzone führte. Für das Tagesgespräch sorgte die Absage des Montagshandels an der Wall Street in New York wegen des Hurrikans Sandy, der sich gestern auf die dicht besiedelte Ostküste der USA zubewegte. Die nächstgelegene offene Börse im kanadischen Toronto tendierte knapp behauptet und in Mexiko-Stadt gab es geringe Verluste. Der Stoxx Europe 50 schloss um 0,4 Prozent schwächer bei 2.522,33 Punkten und der marktbreite Stoxx Europe 600 fiel 0,4 Prozent auf 269,46 Zähler. Der Euro Stoxx 50 Index gab 0,7 Prozent auf 2.478,84 Punkte nach. An der Börse in Frankfurt verlor der Dax 0,4 Prozent auf 7.203,16 Zähler. Der Schweizer Benchmarkindex SMI in Zürich schloss bei 6.601,42 Punkten zum Freitag praktisch unverändert. „Die Unsicherheit über die Folgen des Hurrikans und die Schließung der Wall Street lässt die Anleger derzeit eher nervös agieren“, sagte Portfoliomanager Daniel Weston von Aimed Capital Management LLC in München. Sein Kollege Andy Lynch von Schroder Investment Management Ltd. in London verwies auf die Folgen der Abwesenheit amerikanischer Investoren für die Liquidität. Aktien der UBS AG schlossen gegen den Trend im Gesamtmarkt mit hohen Kursgewinnen von zuletzt 7,3 Prozent. Die schwer im Index SMI gewichtete Schweizer Großbank will offenbar bis zu 10.000 Stellen streichen. Auf der Verliererseite des SMI belasteten die Kursverluste von jeweils mehr als zwei Prozent der Versicherer Swiss Re AG und Zurich Insurance AG. Auch an anderen Börsenplätzen waren Versicherungsaktien wegen der befürchteten Schäden des Sturmes in den USA stärker unter Druck. Munich Re AG sanken im Dax zwei Prozent und Axa SA gaben in Paris ein Prozent nach. Die Verluste bei Finanzwerten, allen voran der Sparkassenholding Bankia SA mit 3,5 Prozent, belasteten den besonders schwachen Ibex in Madrid . Bankia hatte am Freitag nach Börsenschluss einen Verlust von 7,1 Mrd. Euro für die abgelaufenen neun Monate berichtet. Im ATX in Wien waren Telekom Austria sogar 5,3 Prozent schwächer. Stärker unter Druck als der Gesamtmarkt waren überdies europäische Autowerte wie Daimler AG und besonders Peugeot SA. Im Dax konnte sich die Aktie der Linde AG nach unerwartet freundlichen Zahlen zum dritten Quartal gegen den schwachen Markttrend stemmen und 2,8 Prozent zulegen. Der Konzern, der sich anschickt, seinen französischen Wettbewerber Air Liquide SA als weltweit größten Anbieter von Industriegasen abzulösen, steigerte den Umsatz um 13 Prozent und übertraf die Analystenschätzung. Schwächster Wert im Dax war ThyssenKrupp AG mit 3,7 Prozent Kursverlust. Offenbar soll für die unprofitable Tochter Steel Americas ein neuer Verkaufsversuch gestartet werden, wie es aus informierten Kreisen hieß. Die bisherigen Kaufangebote seien zu niedrig gewesen, hieß es. BLOOMBERG

REnDEMEnts oBLiGAtAiREs

du jour

Emprunt EURO Etat luxembourgeois long terme Indice Lux GDRs India (base 1.000 au 1.01.09)

Précédent

+ haut de l'année

+ bas de l'année

1,4771

1,5068

1,5801

1,4256

2,2556

1,3916

1254,6805

1264,5431

1337,4323

1233,3953

1337,4323

992,2889

du jour

Précédent

+ haut du mois

+ bas du mois

+ haut de l'année

+ bas de l'année

inDicEs DEs Actions LUXEMBoURGEoisEs Indice LuxX cours (base 1.000 au 4.01.99)

1194,4444

1196,4742

1245,6531

1187,9419

1281,5363

1036,9121

Indice LuxX returns (base 1.000 au 4.01.99)

1656,0177

1658,8318

1723,8138

1643,9493

1726,7378

1429,1139

Cours de changes* au: 29.10.2012 DEVisEs ZonE EURO

coURs DE conVERsion EURO

DEVisEs

ACHAT

VENTE

ACHAT

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ATS*

13,7606

AUD

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1.1617

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BEF/LUF

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CAD

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DEM

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ESP*

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7.1191

7.7941

coURs coMPtAnt EURO/DEviSE

coURs BiLLEts EURO/DEviSE

IEP

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NZD

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1.5805

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PTE*

200,482

ZAR

11.1408

11.2408

9.9419

12.4395

* communiqués par BGL BNP PARiBAS

Ölpreis im Auge des Hurrikans An den Rohstoffmärkten hat die Notierung für US-Rohöl gestern unter dem Einfluss eines Hurrikans an der nordamerikanischen Ostküste moderat nachgegeben. Europäisches Rohöl bewegte sich leicht im Plus. An der US-Ostküste gingen unterdessen die Vorbereitungen auf Hurrikan Sandy weiter. Einige Raffinerien im Großraum haben den Betrieb bereits eingestellt oder die Produktion reduziert. Betroffen waren nach eigenen Angaben Anlagen der Unternehmen Phillips 66, NuStar Energy LP, Hess Corp. und PBF Energy Inc. im US-Bundesstaat New Jersey. Der Benzinpreis reagierte in den USA mit einem hohen Aufschlag und gewann wegen der drohenden Verknappung zuletzt 3,6 Prozent. Der Future für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate WTI gab zuletzt um 0,4 Prozent nach auf 85,91 Dollar je Barrel. Das in Europa gängige Brent stieg 0,2 Prozent auf 109,74 Dollar. Sandy sollte am späten Montagabend südlich von New York City auf das Festland treffen, wie das Nationale Hurrikanzentrum der USA mitteilte. Der Goldpreis war bei 1.709,69 Dollar je Unze um 0,1 Prozent niedriger. Allerdings ergibt sich seit Jahresbeginn ein Plus des Goldpreises von mehr als neun Prozent. Überdies stiegen die Spekulationen auf eine höhere physische Nachfrage aus Indien, wo Händler zuletzt von einer „spürbaren Belebung“ berichteten. Das ist nicht zuletzt jahreszeitlich bedingt, denn es beginnt die Hochzeitssaison und zudem stehen zahlreiche Feste an, zu denen die Nachfrage für Gold als Schmuckrohstoff anzieht. BLOOMBERG


Griechenland schlechter als Syrien

Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Das ist das Urteil, das Finanzvorstände weltweit abgeben über die Kreditwürdigkeit des Eurolandes

Megafusion im Buchgeschäft

Investment Banking in der Krise

Bertelsmann und Pearson verschmelzen zu neuem Weltmarktführer

Bertelsmann setzt neue Hoffnung auf die Erschließung der Wachstumsmärkte China und Indien Foto: AP GÜTERSLOH/LONDON ERICH REIMANN (DAPD)

A

uf dem internationalen Buchmarkt entsteht ein neuer Weltmarktführer. Europas größter Medienkonzern Bertelsmann, zu dem unter anderem die RTL Group gehört und das britische Verlagshaus Pearson vereinbarten gestern die Verschmelzung ihrer Verlagstöchter Random House und Penguin zur unangefochtenen neuen Nummer eins im globalen Buchgeschäft. Der neue Verlag Penguin Random House soll mit seinen Romanen und Sachbüchern Kunden in den USA und Großbritannien ebenso erreichen wie Leser in den

AMERICAN CLOTHING RETAIL S.A., Société Anonyme Siège social : L-1724 Luxembourg, 75, Grand rue R.C.S. Luxembourg n°B 92.214 Mesdames et Messieurs les actionnaires sont priés d’assister à

l’Assemblée Générale Ordinaire des actionnaires qui se tiendra de manière extraordinaire le 14 novembre 2012 à 14 heures au siège social de la société avec l’ordre du jour suivant :

Ordre du jour : 1. Introduction, 2. Lecture des rapports du conseil d’administration et du commissaire relatifs aux exercices clos le 31 janvier 2010 et 31 janvier 2011, 3. Présentation des comptes annuels des exercices clos au 31 janvier 2010 et au 31 janvier 2011, 4. Approbation des comptes annuels des exercices clos au 31 janvier 2010 et au 31 janvier 2011, 5. Affectation des résultats, 6. Décharge aux administrateurs et au commissaire, 7. Nomination des administrateurs et du commissaire, 8. Divers. Pour être admis à l’assemblée, tout détenteur d’actions au porteur est prié de déposer ses titres au siège social cinq jours francs avant l’assemblée. Le commissaire 113899

Schwellenländern China, Indien und Brasilien. Weltweit soll er auf einen Marktanteil von über 25 Prozent und einen Umsatz von drei Milliarden Euro kommen. Durch die für 2013 geplante Fusion entstehe der erste „wirklich globale Verlag“ der Welt, sagte Bertelsmann-Chef Thomas Rabe. E-Book-Markt im Visier Die unternehmerische Kontrolle über den neuen Medienriesen wird in der Hand von Bertelsmann liegen. Die Gütersloher werden mit 53 Prozent die Mehrheit der Anteile halten und den Verlag in ihrer Bilanz konsolidieren. Sie stellen mit Markus Dohle auch den designierten Konzernchef. Allerdings müssen zuvor noch die

Wettbewerbsbehörden der Fusion zustimmen. Rabe sagte, er gehe von einem positiven Abschluss der Prüfungen aus. Doch wurde die Fusion bislang noch nicht bei der EU-Kommission angemeldet. Die Unternehmen erwarten durch den Zusammenschluss nicht nur Synergieeffekte bei Druck, Lagerung und Verwaltung, sondern auch mehr Chancen im schnell wachsenden Geschäft mit EBooks. Außerdem dürfte das neue Verlagshaus über eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber großen Buchund E-Book-Händlern wie Amazon oder Apple verfügen. Weitgehend unberührt von der Megafusion bleibt der deutsche Buchmarkt. Denn die Deutschland-Tochter von Random House, zu der 45 Buchverlage wie Goldmann, Heyne, Luchterhand und Siedler gehören, ist vom Zusammenschluss ausgenommen und verbleibt im alleinigen Besitz von Bertelsmann. Für den Gütersloher Konzern ist der Zusammenschluss auch deshalb attraktiv, weil Penguin in den Schwellenländern China und Indien über eine deutlich größere Präsenz verfügt als die eigene Buchtochter. Die Erschließung dieser Wachstumsmärkte für Bertelsmann ist ein erklärtes Ziel von Rabe. Aber auch Pearson-Chefin Marjorie Scardino betonte die Vorteile eines Zusammenschlusses. Random House passe „geradezu perfekt“ zu Penguins Kultur. Der Zusammenschluss gebe den Unternehmen mehr Spielraum, um neue Modelle bei der Digitalisierung von Büchern auszuprobieren. Die offizielle Ankündigung des Zusammenschlusses ist auch ein Rückschlag für denMedienmogul RupertMurdoch,der britischen Medienberichten zufolge bis zuletzt versucht hatte, selbst bei Penguin zum Zuge zu kommen. Angeblich war Murdoch bereit, bis zu einer Milliarde Pfund (1,25 Milliarden Euro) in bar für Penguin zu bieten. w

LONDON/NEWYORK Bei der Schweizer Großbank UBS wackeln 10.000 Stellen im Investmentbanking, bei der Deutschen Bank geht die Angst um, in London und New York stellen sich die großen Institute auf weitere Entlassungen ein. Die ehemaligen Stars der Finanzbranche bekommen das große Zittern. Seit der Finanzkrise gelten Investmentbanker in der öffentlichen Wahrnehmung als die Buhmänner, die mit Gier und Rücksichtslosigkeit die Probleme ausgelöst haben. „Manche Teile des Investmentbankings braucht man tatsächlich nicht“, sagt Reinhard Schmidt, Finanzprofessor an der Frankfurter Goethe-Universität. Er verdammt die Sparte aber nicht generell, sondern unterscheidet zwischen den Bankern, die ihren Kunden langfristig als Berater und Betreuer zur Seite stehen, und den Händlern, die sich aufs Zocken verlegt haben. Zu einem ähnlichen Urteil kommt auch Hans-Peter Burghof, Bankenprofessor an der Universität Hohenheim. „Investmentbanking bliebt natürlich wichtig“, sagt er. Es komme eben darauf an, wie genau das Geschäft aussehe. Ende der Woche erscheint das Buch des Goldman-Sachs-Bankers Greg Smith auf Deutsch, der mit seinem ehemaligen Arbeitgeber abrechnet. Sein Vorwurf: Auch Goldman Sachs habe sich von den eigenen Idealen weit entfernt. Goldman weist die Kritik zurück, doch die Kritik kommt zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Das einst hohe Ansehen der Bank ist angeknackst. DAPD

SEB SICAV 4

(en liquidation) Société d’Investissement à Capital Variable Siège social: L-1347 Luxembourg, 6a, Circuit de la Foire Internationale R.C.S. Luxembourg B 155.051 DISSOLUTION Il résulte du procès verbal de l’assemblée générale extraordinaire tenue sous seing privé en date du 19 octobre 2012, que la clôture de liquidation de la société d’investissement à capital variable SEB SICAV 4 (ci-après la « Société ») a été prononcée. Les livres et documents sociaux de la Société resteront déposés pendant cinq ans au siège social de sa société de gestion, SEB Asset Management S.A. avec siège social à L-2370 Howald, 4, rue Peternelchen. Pour extrait conforme, délivré aux fins de la publication au Mémorial, Recueil des Sociétés et Associations.

PORTUS SA

CEYLON S.A. Société Anonyme

7, ROUTE DU VIN, L-5401 AHN NO R.C.: LUXEMBURG B 90 855

L-1413 Luxembourg, 3, Place Dargent R.C.S. Luxembourg B n° 62.504

Avis de convocation Les Actionnaires sont convoqués par le présent avis à l’Assemblée Générale Extraordinaire qui aura lieu le 15 novembre 2012 à 11:00 heures au siège social à Luxembourg, avec l’ordre du jour suivant :

Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre von PORTUS SA Sie werden hiermit zu einer ordentlichen Hauptversammlung der Aktionäre von Portus S.A., welche am 15. November 2012 um 11.00 Uhr am Gesellschaftssitz mit der nachfolgenden Tagesordnung stattfinden wird, eingeladen:

P.W.L. Participations S.A. société anonyme BADENGRUPPE S.A. Société Anonyme Siège Social : 3, Avenue Pasteur, L-2311 Luxembourg R.C.S. Luxembourg B 82.195 Le Conseil d’Administration a l’honneur de convoquer Messieurs les actionnaires par le présent avis, à l’Assemblée Générale Annuelle, qui aura lieu le 8 novembre 2012 à 16.00 heures au siège social, avec l’ordre du jour suivant :

Siège social: L-1323 Luxembourg, 38, rue des Champs R.C.S. Luxembourg B no 39.377

Convocation Messieurs les Actionnaires sont priés d’assister à :

L’Assemblée Générale Ordinaire qui se tiendra le lundi 12 novembre 2012 à 11.00 heures au siège social de la société avec l’ordre du jour suivant:

Ordre du jour

Ordre du jour

• Délibération et décision sur la dissolution éventuelle de la société conformément à l’article 100 de la loi du 10 août 1915 sur les sociétés commerciales. L’Assemblée Générale du 04 octobre 2012 n’a pas pu délibérer valablement sur le point 5 de l’ordre du jour, le quorum prévu par la loi n’ayant pas été atteint. Le Conseil d’Administration

1. Berichte des Verwaltungsrates und des Kommissars 2. Vorlage und Genehmigung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung per 31.12.2011 3. Entlastung der Verwaltungsrates und des Kommissars 4. Mandatsänderung 5. Verschiedenes Im Namen und Auftrag des Verwaltungsrates

1. Approbation des rapports du Conseil d’Administration et du Commissaire aux Comptes. 2. Approbation du bilan et du compte de profits et pertes au 31 juillet 2012, et affectation du résultat. 3. Décharge à donner aux Administrateurs et au Commissaire aux Comptes pour l’exercice de leur mandat au 31 juillet 2012. 4. Divers. Le Conseil d’Administration

1. Rapport de gestion du Conseil d’Administration et rapport du Commissaire. 2. Approbation des comptes annuels au 30 novembre 2011. 3. Affectation des résultats au 30 novembre 2011. 4. Décharge aux administrateurs et au commissaire quant à l’exercice sous revue. 5. Divers. Le Conseil d’Administration

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Ordre du jour

Tagesordnung


Schmuck im Ohr Ohrlöcher nur vom Arzt stechen lassen - Kinder sollten verzichten deren Piercings beispielsweise im Bauchnabel oder in der Nase erst ab 16 Jahren erlaubt - auch mit der Einverständniserklärung der Eltern geht es nicht früher. Nur für Löcher im Ohrläppchen gibt es kein Mindestalter. „Man setzt mit dem Ohrlochstechen eine Verletzung und man sollte sich schon fragen, ob es das wert ist“, sagt Hals-Nasen-Ohrenarzt Laszig. Denn jede Verletzung könne sich entzünden und Narben könnten entstehen, die dann am Ohrläppchen eigentlich immer sichtbar seien. „Das Ohrlochstechen kann für Kinder nicht empfohlen werden, aber es wird toleriert“, sagt Laszig. „Ich rate aber zu einem Ohrclip, das sieht genau so hübsch aus, ist aber völlig risikofrei.“ Bei Kindern sollte der HNO-Arzt die Löcher setzen Wenn es aber nun doch unbedingt das Ohrloch sein soll, rät Laszig davon ab, mit Kindern in ein Piercing-Studio oder zum Juwelier zu gehen. „Die Ohrlöcher sollten immer unter sterilen Bedingungen beim HNO-Arzt gesetzt werden“, sagt Laszig. Der HNO-Arzt verwende eine sterile Einmalnadel zum Durchstechen des Ohrläppchens und wisse genau, dass nicht durch den Knorpel gestochen werden dürfe. Da das eine rein kosmetische Leistung sei, übernehmen die Krankenkassen die Kosten von ca. 40 Euro nicht. Auch der Wiesbadener Allergologe Professor Ludger Klimek vom Zentrum für Rhinologie und Allergologie rät dazu, beim Stechen der Ohrlöcher ganz exakt auf die notwendige Hygiene zu achten und da sei man am besten bei einem HNO-Facharzt aufgehoben. Beim Juwelier oder auch im Piercing-Studio würden die Ohrlöcher in der Regel mit einer Ohrlochpistole geschossen - das sei zwar die gängigste Methode, aber nicht empfehlenswert. „Die Ohrlochpistolen sind nicht zu sterilisieren und die hier verwendeten Ohrsteckerchen sind deutlich stumpfer als die Einmalnadel des HNO-Artzes“, erklärt Laszig. Es werde mit dieser Methode mehr Gewebe geschädigt, es tut mehr weh, das Ohr schwelle deutlich mehr an und die Heilung dauere länger als beim Stechen mit der sterilen Nadel.

Je hochwertiger die Materialien, desto geringer das Risiko für allergische Reaktionen

Foto: Shutterstock

FREIBURG/LUXEMBURG ILKA KREUTZTRÄGER

K

leine bunte Stecker, Sterne, Delphine oder Blumen schmücken oft schon die Ohrläppchen von Kindern. Mal finden die Eltern den Ohrschmuck hübsch und entscheiden für ihre Kinder, mal bitten zumeist kleine Mädchen ihre Eltern so lange, bis die schließlich nachgeben. „Die Ohrlöcher sind bei uns ja fast schon so etwas wie eine kulturelle Frage“, sagt Professor Roland Laszig, Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik in Freiburg im Breisgau. Aber der Zweifel schwingt immer mit, ob die Entscheidung für das Durchstechen des Ohres für Kinder wirklich richtig ist. Schließlich sind alle an-

Bei Kindern sparsam mit Gewürzen umgehen

Man muss nicht darauf verzichten, aber in Massen LUXEMBURG Kinder nehmen Gewürze intensiver wahr als Erwachsene. Deshalb sollten Eltern damit beim Kochen und Backen sparsam umgehen, heißt es im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Ganz verzichten müssten sie auf Gewürze aber nicht. Man kann Kinder nach dem ersten Lebens-

Foto: Shutterstock

jahr ruhig langsam an solche Geschmäcker heranführen, so Experten. Mögen die Eltern stark gewürztes Essen, sollten sie auf dem Teller nachwürzen. Dies gilt besonders bei besonders für intensiv schmeckende Zutaten wie Nelken, Kardamon, Kümmel oder Kerbel. DAPD

Hochwertige Materialien minimieren das Risiko einer Allergie Das Ohrlochstechen ist laut Klimek nicht risikofrei, selbst wenn es bei einem HNOArzt durchgeführt wird. Rein allergologisch betrachtet komme es zwar weniger auf das Alter des Kindes als auf die verwendeten Materialien und die Umstände des Anlegens der Ohrlöcher an. „Doch das Sensibilisierungsrisiko, also die Allergie-Entstehung, ist immer gegeben“, sagt der Allergologe. „Generell gilt: Je hochwertiger die Materialien sind desto geringer ist das Risiko für allergische Reaktionen.“ Am höchsten sei das Allergie-Risiko bei allen Metallen, die Nickel enthielten. Legierungen aus verschiedenen Metallen seien ohnehin eher ungünstig. Treten nach dem Ohrlochstechen entzündliche Schwellungen, Rötungen des Ohrläppchens, Juckreiz, gelbliches Sekret oder gelbe Krusten auf, sei das oft ein Zeichen für Infektionen oder Allergien. Bei diesen Symptomen sollte man zum Arzt gehen. Andernfalls könnten unschöne Narben und sogar wulstige Narben-Keloide, dicke und rote Narbenwucherungen, entstehen. „Das Ohrläppchen und die Ohrmuschel können einreißen und bleibende Löcher entstehen“, sagt Klimek. Am schlimmsten sei eine Knorpelentzündung, da dann das gesamte äußere Ohr verformen könne - bis hin zum völligen Verlust der Ohrmuschelform. w

Den Kopfschmerz im Wein-Keim ersticken MAINZ Gesundheitsprobleme als Folge des Genusses von Wein wollen Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Keim ersticken. Sie entwickelten Maßnahmen, um unerwünschten Wirkungen biogener Amine zuvorzukommen, heißt es in einer Pressemitteilung der JGU. Biogene Amine können Symptome wie Kopfschmerzen, MagenDarm-Beschwerden, Atemnot, Blutdruckabfall und Herzrhythmusstörungen auslösen. Sie entstehen im natürlichen Stoffwechsel, können aber auch mit der Nahrung in erhöhter Menge aufgenommen werden besonders durch mikrobiell hergestellte Lebensmittel wie Wein, Bier, Käse und Sauerkaut. „Wir müssen in Zukunft unbedingt verstärkt daran arbeiten, den Anteil biogener Amine im Wein zu verringern, da sich diese Problematik in Zukunft noch verstärken wird“, sagt Professor Helmut König. Zwar liegen im Wein vergleichsweise geringe Konzentrationen vor. Allerdings werde ihre Wirkung überproportional verstärkt, da der Abbau durch die gleichzeitige Aufnahme von Alkohol stark verlangsamt wird. Außerdem würden sich die Probleme aufgrund des Klimawandels absehbar verstärken, da erhöhte Temperaturen das Wachstum entsprechender Bakterien bereits auf den Trauben fördern, heißt es. Die Mainzer Mikrobiologen haben daher einen Maßnahmen-Katalog für die Weinwirtschaft entwickelt. Dort sind präventive und kurative Methoden zur Reduktion biogener Amine im Wein aufgelistet. Die günstigste Variante sei die Absenkung des pH-Wertes

Das Ziel: Reduktion biogener Amine im Wein Foto: Shutterstock

durch Zugabe von Weinsäure. Dies sei in heißen Klimazonen der EU und in außereuropäischen Erzeugerländern erlaubt, in Deutschland allerdings verboten. DAPD


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

Horoskop WIDDER

21.03. – 20.04.

Vertrauen Sie darauf, von allen geschätzt und geliebt zu werden! Sie strahlen Großmut und Herzenswärme aus. Die Mitmenschen reagieren unweigerlich ähnlich freundlich und warmherzig.

STIER

21.04.– 21.05.

Sommer wie Winter eine ansehnliche Pracht Das Korallenmoos als interessante Zimmerpflanze

Energisch und tatkräftig treten Sie der Welt entgegen. Wer Sie in Ihrem Freiraum einschränkt, Ihnen Unrecht tut oder Ihnen sonst zu nahe tritt, muss mit einer heftigen Reaktion rechnen.

ZWILLING

22.05. – 21.06.

An Elan und Tatkraft mangelt es Ihnen heute nicht. Schwieriger dürfte es sein, einen sinnvollen Kanal dafür zu finden. Ohne erfüllende Beschäftigung werden Sie leicht aggressiv oder egoistisch.

KREbS

22.06. – 22.07.

Dieser Tag ist stark von Emotionen geprägt. Entscheidungen fällen Sie eher aus dem Gefühl heraus und nicht so sehr nach logischen Kriterien. Ihr Wille ist eng verbunden mit Ihrem Gemütszustand.

LÖWE

23. 07. – 23.08.

Wenn Sie im Beruf oder privat andere von etwas überzeugen wollen, so eignet sich dieser Tag außerordentlich gut dafür. Sie verfügen über Schwung und Elan im intellektuellen und kommunikativen Bereich.

JUNGFRAU

24.08. – 23.09.

Eine Wissenslücke oder eine fehlende Information können besonders drücken und Ihnen ein Gefühl von Unterlegenheit vermitteln. Sie sollten sich nicht scheuen, sich das fehlende Wissen anzueignen.

WAAGE

24.09. – 23.10.

Die größte Befriedigung gewinnen Sie, wenn Sie die eigenen Kräfte und Mittel bedachtsam und sorgfältig nutzen und die Dinge so nehmen, wie sie sind.

SKORPION

24.10.– 23.11.

Sind Sie ein bisschen launisch und wissen nicht so recht, was Sie wollen? Sie haben vermutlich wenig Lust, das zu tun, was Sie sich vorgenommen haben. Wille und Gefühl wecken unterschiedliche Bedürfnisse.

SCHÜTZE

23.11.– 21.12.

Sind Sie voller Selbstvertrauen und Optimismus? Heute neigen Sie dazu, Ihre Möglichkeiten zu überschätzen. Nur das Beste scheint gut genug.

STEINbOCK

22.12. – 20.01.

Dieser Tag steht unter dem Motto "Beziehungen im Spannungsfeld von Beruf und Familie". Die Mitmenschen sind wichtiger als persönliche Ziele. Sie sind heute besonders gefordert und befähigt…

WASSERMANN

21.01.– 19.02.

Die Abendstunden dieses Tages können Sie gemeinsam mit einem lieben Menschen besonders genießen. Ihre Emotionen fließen, wenn Sie sich mit dem Partner wohlfühlen.

FISCHE

20.02.– 20.03.

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Schön anzusehen, aber giftig - die Beeren des Korallenmoos

Foto: Shutterstock

LUXEMBUrG THEO PEFFER

I

ch habe in den letzten Tagen in einem Fachgeschäft eine schöne, kleine Zimmerpflanze gefunden, die nicht durch ihr Blattwerk und nicht durch ihre Blüten auffällt, sondern nur durch ihre Früchte. Es handelt sich um das Korallenmoos (Nertera). Die Pflanze gehört zur Familie der Krappgewächse (Rubiaceae). Die wenigen Arten sind in den Gebirgsregionen der südlichen Halbkugel zu Hause. Als Zimmerpflanze wird aber nur die aus Südamerika stammende „Nertera granadensis“ bei uns gezogen. Diese aparte Schmuckpflanze besticht durch ihre zahlreichen, orangefarbenen Beeren, die im August erscheinen und bei richtiger Pflege bis weit in den Winter hinein halten. Das Korallenmoos wird bis zu 10 cm hoch und bildet dichte Polster. Die kleinen, rundlich ovalen Blättchen sitzen dicht gedrängt an den Stängeln. Ohne Beerenschmuck gleicht die Pflanze dem Bubikopf. Dieser gehört aber zu den Nesselgewächsen, während die Nertera , mit dem Kaffeebaum (Coffea arabica) verwandt ist. Der Blattteppich überzieht sich im Mai-Juni mit grünlichweißen sehr winzigen Blüten. Im August erscheinen

die zahlreichen, kugeligen, leuchtend korallenroten oder orangefarbenen Beerenfrüchte, die die Pflanze erst richtig zur Geltung bringen. Sie sitzen so eng zusammen, dass die Blätter fast völlig verschwinden. Korallenmoos liebt einen hellen, halbschattigen, luftigen und kühlen Standort. Im Sommer stellt man die Pflanze auf die Terrasse, den Balkon oder ans offene Fenster. Im Winter fühlt die Pflanze sich wohl an einem hellen Platz bei Temperaturen um die 10 Grad (Fenster im Treppenhaus). Im Sommer werden die Pflanzen regelmäßig mit kalkfreiem Wasser in den Untersatz gegossen. Gießt man von oben, so bilden sich keine Beeren. Im Winter gießt man weniger. Sobald die Beeren erscheinen ist das Korallenmoos dankbar für regelmäßiges übersprühen. Ab Mai bis September düngt man mit einem kalkfreien Dünger. (Azaleendünger). Vermehrt wird das Korallenmoos durch Teilung im August- September. Man schneidet die Pflanze mit einem scharfen Messer in 4 Teile, die man in eine sandig-lehmige Blumenerde einpflanzt. Im folgenden Frühjahr sorgt man für zusätzliche Bodenwärme (warme Füße) um dann schon im ersten Jahr reichlich Beeren zu erhalten. Aber Achtung: Sind Kleinkinder im Haus, soll man auf diese Pflanze verzichten. Die Beeren sind giftig. w

Eis gegen Heiserkeit LUXEMBUrG Das wird besonders die Kinder freuen: Manchmal kommt Heiserkeit zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt vor einem Vortrag, einer wichtigen Besprechung, einer privaten Veranstaltung. Dann hilft es, Eis zu lutschen und den Kehlkopf von außen mit einem kalten Umschlag zu kühlen, wie das Patientenmagazin „Haus-Arzt“ empfiehlt. Grundsätzlich aber müssten die Stimmbänder in einem solchen Fall geschont werden, heißt es weiter: Also möglichst wenig reden und den Hals mit einem Schal oder Tuch wärmen. Auch hilfreich: Befeuchten Sie Ihren Rachenraum durch das Lutschen von Bonbons (Honig, Eukalyptus, Zitrone) und mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag. Kochen Sie einen Tee mit folgender Kräutermischung: ein Esslöffel Huflattich, ein Esslöffel Salbei, ein Esslöffel Minze und ein Esslöffel Thymin. Ersatzweise können Spitzwegerich und Zitrone eingesetzt werden. Übergießen Sie zwei Handvoll Kräuter mit einem Liter kochendem Wasser und seihen den Tee nach zehn Minuten ab. Er sollte möglichst heiß und mit Honig gesüßt getrunken werden. Geben Sie auf einen Liter Tee noch einige Scheiben Ingwerwurzel; Ingwer bekämpft die Bakterien. IZ MIT DAPD

Eis lutschen hilft immer

Foto: Shutterstock


Dënschdeg, 30. Oktober 2012

NEWS

Paul verteidigt Yoko Ono

LONDON Sir Paul McCart-

Foto: dapd

Mando Diao vertonen depressive Gedichte Ausnahmsweise überrascht die Band mit Balladen auf Schwedisch

M

ando Diao sind mit den Songtexten ihres neuen Albums „Infruset“ aufgewachsen. Die Musiker kannten die Lyrics schon zu Schulzeiten, lange bevor es die Band gab, und als der Dichter Gustav Fröding (1860-1911) noch für Unterrichtsstoff und nicht für eine Platte stand. Das Quintett aus dem schwedischen Borlänge veröffentlicht am Freitag (2. November) eine ungewöhnliche Platte: Sie vertonten Gedichte Frödings und sangen damit erstmals in ihrer Muttersprache. „Fröding ist ein Nationalheld“, sagt Sänger Björn Dixgard im Interview. In Schweden kennt den Lyriker, der viele Jahre seines Lebens in Nervenheilanstalten verbrachte, jeder: „Bei seiner Beerdigung waren 200.000 Menschen.“

„Eingefroren“ heißt der Titel des Albums auf Deutsch. Dixgard sagt: „Wir haben Fröding für uns wiederentdeckt.“ Allerdings zufällig: Anlässlich der Feierlichkeiten zum 100. Todestag des Lyrikers wurden Musiker gesucht, die eines seiner Werke vertonen wollten. Und außer Mando Diao wollte niemand.Wer nicht weiß, dass die ruhigen und bisweilen verträumten Balladen, die für deutsche Hörer durch die Sprache noch mal eine Portion märchenhafter wirken, von der schwedischen Rockband stammen, kommt nicht so einfach darauf. Und ist damit dann doch erst recht bei Mando Diao („Dance With Somebody“, „Down In The Past“) angelangt. Die Band bemüht sich bei jedem Album eifrig um Neuerfindung.Auf die ersten Rockalben folgten Platten mit

mehr elektronischen Beats und HipHop-Produzenten. Zuletzt machten Mando Diao mit dem Künstlerkollektiv Caligola von sich reden, mit dem sie Pop, Rock, Rap und Elektro in einen Topf warfen. „Wir waren anfangs mal eine Gitarrenband, heute wollen wir alles sein“, sagt Dixgard. „Es fühlte sich auch sofort natürlich an, auf Schwedisch zu singen. Es war aber auch einfacher, die Texte von jemand Anderem auf Schwedisch zu singen und nicht eigene schreiben zu müssen.“ Der Sänger gibt auch zu: „Von uns kommen eher einfache PopLyrics, wir sind nicht so gut darin, Sachen mit einer tieferen Bedeutung oder einer Botschaft zu schreiben.“ Texte wie aus Frödings Feder werde „möglicherweise niemals eine Band auf einer Platte haben“. ML MIT DAPD

ney (70), britischer Musiker, hält Yoko Ono für unschuldig an der Auflösung der Beatles. „Sie hat die Gruppe mit Sicherheit nicht auseinander gebracht, die Band ist von selbst zerfallen“, sagte der Ex-Beatle laut der Zeitung „The Observer“ in einem Interview, das im November im englischsprachigen Kanal des arabischen Nachrichtensenders Al Dschazira ausgestrahlt Fotos: dapd wird. McCartney räumt so mit Feindseligkeiten gegen die Witwe von Ex-Beatle John Lennon auf, die von Fans jahrelang für den Zerfall der Kultband 1970 verantwortlich gemacht wurde. Er sagte weiter, ohne sie hätte Lennon, der 1980 starb, niemals Songs wie „Imagine“ geschrieben. „Yokos Anziehungskraft lag in ihrem Avantgarde-Denken, ihrem Blick auf die Dinge, sie zeigte ihm eine andere Art des Seins, die ihn sehr anzog. Deshalb war es an der Zeit für John zu gehen, er wäre definitiv gegangen.“ DAPD

Halle Berry hat Panik

NEW YORK Halle Berry

(46), US-amerikanische Schauspielerin, hat mächtige Angst vor Spinnen. Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung „Daily Star“ offenbarte die Oscar-Preisträgerin in der US-amerikanischen TVShow „Ellen DeGeneres“, dass sie wegen giftiger Spinnen in ihrem Garten die Flucht ergriffen habe. Ein Gärtner habe ein Nest Schwarzer Witwen unter einem Gartenstuhl entdeckt. „Da waren hunderte von Spinnen unter diesem Stuhl, auf dem wir jeden Tag am Pool saßen“, sagte Berry. Sie sei gegangen und habe dem Gärtner gesagt, er solle das in Ordnung bringen. „Ich kann Spinnen nicht leiden... nicht mal Weberknechte“, gestand sie. DAPD

Heidi: ein Halloween-Freak

Oliver wird angegriffen

Die letzen Jahre verkleideten sie sich immer im Partnerlook: Heidi und Seal NEW YORK Wie jedes Jahr feiert Heidi Klum am 31. Oktober eine große Halloweenparty in New York. Die letzten Jahre feierte sie immer im Zwillingsdress mit ihrem Ex-Partner Seal. Seal feiert dieses Jahr wohl mit seiner neuen Freundin. Das Supermodel twitterte schon in der vergangenen Woche sein diesjähriges Outfit. Alles was Rang und Namen hat wird zu der Party eingeladen.

Foto: dapd

Wer jetzt noch nicht weiß, wie er sich zu dieser Halloweenparty verkleidet, könnte schon Probleme bei der Kostümauswahl bekommen. Vor so manchem Kostümgeschäft in den USA heißt es derzeit Schlange stehen. Wegen des großen Andrangs wird auch schon mal der Einlass kontrolliert, damit im Paradies der Gummigebisse und Skelettanzüge kein Chaos entsteht. ML MIT DAPD

BRIGHTON James Oliver (37), britischer Fernsehkoch und bekennender Ökofreund, soll für seine Gerichte Fleisch aus nicht tiergerechter Haltung beziehen. Wie die britische Tageszeitung „The Telegraph“ berichtet, verarbeitet der Promikoch in seinem Londoner Restaurant „Fifteen“ für Snacks und Sandwiches Hühnerfleisch aus Käfighaltung. Es soll angeblich von Farmen stammen, auf denen bis zu 15 Tiere auf einem Quadratmeter eingesperrt seien. Vor einigen Jahren habe Oliver in einer seiner Shows die Käfighaltung öffentlich als „Horror“ angeprangert und gesagt, er sei „ein Ökomensch und Freund der Freilandhaltung“. Dem Blatt zufolge sollen Kunden auf die Enthüllung hin schockiert reagiert und ihr Geld zurückverlangt haben. DAPD

Journal - 31  

Mir maachen et kloer.

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