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Zur Ostsee abdampfen

„Still und sportlich“

Reisen zu tollen Preisen – auch im Herbst und Winter lohnt es sich, nach MecklenburgVorpommern zu kommen.

Nissans Elektroauto „Leaf“ im Alltagstest. Der Japaner flitzt 150 Kilometer mit einer Ladung Ökostrom.

Januar 2013

magazin

Ein Blick hinter die Fassade Mit Thermografie und Expertenrat die Energiekosten in den Griff bekommen


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INHALT

wemio magazin

In diesem Heft

3 Editorial

4-5 Titelthema: Energiesparen ist einfach

6 Das WEMAG-Energiesparbuch

7 „Öko“ ist nicht gleich „teuer“

8 Elektromobilität: Der Nissan Leaf

9 Soweit der Akku trägt – Tour de Meckpomm

Zur Ausbildung nach Mecklenburg 10 Ausflugs- und Erlebnistipps: Zur Ostsee abdampfen 11 Energiewende mit Humor

Unsere Kundencenter in Ihrer Nähe:

Hamburg

Schwerin

Güstrow

Wandsbeker Chaussee 2 22089 Hamburg

Mecklenburgstraße 32 19055 Schwerin

Pferdemarkt 26 18273 Güstrow

Öffnungszeiten Mo., Di., Do. 10-18 Uhr

Öffnungszeiten Mo.-Fr. 09-17 Uhr

Öffnungszeiten Mo., Di., Do. 09-16 Uhr


EDITORIAL

Januar 2013

Liebe Leserinnen und Leser, wie kommt eigentlich grüner Strom vom Land in die Stadt? Natürlich über ein gut ausgebautes Stromnetz. Aber wie kann man dieses Produkt anfassen? In Form kleiner wieder aufladbarer Batterien, sogenannter Akkus. Mit dieser charmanten Werbe-Idee tourten wir mit WEMAG-Kollegen im Oktober über Hamburger Wochenmärkte, um unseren wemio-Ökostrom bekannter zu machen. Als „hausgemachte Energie“ kamen die Akkus natürlich in kleinen Einweckgläsern daher. Mit den kleinen Energiespeichern voller Ökostrom wird der Umwelt doppelt gedient: Wieder aufladbare Akkus sind besser als normale Batterien, denn sie verursachen weniger Elektro-Müll – man kann sie ja mehrfach nutzen. Die Aktion stieß bei den überraschten Passanten auf viel Interesse. Das sympathische Gesicht der Kampagne ist der Landwirt Klaus Babbe aus Tarnow bei Güstrow. Er betreibt eine Biogasanlage auf seinem Hof und steht für die Idee des „hausgemachten Stroms“.

ten Themen waren Energiesparen, Elektromobilität, Innovationen, Nachrichten aus der Region, Rezepte und Unterhaltung. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Themenmix Ihren Geschmack treffen. Es waren auch kritische Stimmen dabei, die fragten „Wo kommt denn unser Strom nun her?“ oder „Warum verkauft Ihr denn nur Ökostrom, ist das nicht teurer?“ – insbesondere dieser Frage gehen wir in diesem Heft auf die Spur. Schwerpunkt ist aber das Thema Energiesparen, was oben auf Ihrer Wunschliste stand. Dazu haben wir 10 Punkte erarbeitet, mit denen Sie im eigenen Haus oder der Wohnung wirklich Energie sparen können, ohne auf Ihren gewohnten Komfort zu verzichten. Unser Tipp: Nehmen Sie auch an der Verlosung zur Energieberatung teil. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und einen guten Start ins neue Jahr! Ihre Dörthe Sturm und Sebastian Kosog

Bedanken möchten wir uns bei allen Teilnehmern unserer Leserumfrage aus dem vergangenen Heft. Über 100 Postkarten und E-Mails erreichten uns zur Frage, welche Themen Sie sich in einem guten Kundenmagazin wünschen. Die am häufigsten gewünsch-

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TITELTHEMA

wemio magazin

Energiesparen ist einfach! 10 Experten-Tipps, die wirklich nützen Die Kostensteigerung macht es deutlich: Energie ist ein wertvolles Gut. Wer im kommenden Winter seinen Geldbeutel nicht weiter belasten möchte, für den lohnt sich ein genauer Blick auf den eigenen Energieverbrauch. In einem durchschnittlichen Haushalt gehören Kühl- und Gefrierschränke, Unterhaltungselektronik – allen voran aber die Heizung zu den größten Verbrauchern. Dabei lässt sich mit einfachen Mitteln und ohne Komfortverlust eine Menge sparen.

Ulf Schmidt von der Energie-Sparzentrale gibt Tipps, wie bereits mit kleinen Maßnahmen der Energieverbrauch gesenkt werden kann. Wer diese befolgt, kann im Jahr 500 bis 900 Euro bares Geld sparen.

Gas und Heizung 1 Gedankenlosigkeit - Größter Energiefresser mit riesigem Einsparpotenzial: bis zu 200 Euro Auch wenn es bequem ist, Wohnräume müssen nicht auf die gleiche Temperatur beheizt werden. Der Richtwert fürs Wohnzimmer ist 20 bis 22 Grad, in der Küche zwei Grad weniger: Im Bad mag man es wärmer, hier sind 22 Grad und zum Schlafen sind 17 Grad optimal. Dabei gilt: In der Nacht braucht es im Wohnzimmer nicht so warm zu sein, wie abends. Regeln Sie Ihre Heizung etwas herunter – fünf Grad weniger als am Tag sind gut, sonst wird das Wiederaufheizen teuer. Bei zentral beheizten Häusern bietet ein elektronisches Thermostatventil die Möglichkeit, individuelle Zeiten zu programmieren. 15 Prozent der Heizenergie lassen sich so sparen. 2  Zugluft vermeiden, Dichtungen erneuern und 80 Euro Heizkosten sparen

Undichte Fenster und Türen lassen kostbare Wärme entweichen. Außerdem nimmt Behaglichkeit durch ziehende Fenster ab und man dreht die Temperatur automatisch höher. Lassen Sie spätestens alle zwei Jahre ihre Fenster einstellen und gegebenenfalls die Dichtungen erneuern. Rissige Fenstergummis sollten Sie sofort austauschen. 3  Heizungsumwälzpumpe tauschen und über 150 Euro im Jahr sparen Diese Pumpe sorgt für die Zirkulation des Wassers in der Heizanlage - sie läuft fast das gesamte Jahr. Mit einer modernen und effizienten Pumpe lassen sich 80 Prozent der Stromkosten sparen. Eine neue Pumpe kostet mit Einbau etwa 200 Euro – diese Kosten rechnen sich schon im zweiten Winter! 4  Warmwasserbereitung: Gas statt Strom rechnet sich mit 66 Euro pro Jahr Wer die Wahl zwischen elektrischer Warmwasserbereitung oder der mit Erdgas hat, sollte auf jeden Fall aufs Gas setzen. Der Preisunterschied zwischen einem Duschgang ist beachtlich: Wird das Wasser mit Strom erhitzt, zahlt man satte 63 Cent für das Duscherlebnis, mit Erdgas hingegen nur 17 Cent. Auf ein Jahr gerechnet kann eine Person, die einmal täglich duscht, 66 Euro durch die Erdgastemperierung sparen.

Wasser und Waschen 5  Effizient Spülen und Waschen – Nützliche Helfer mit rund 50 Euro Sparpotenzial Ein Geschirrspüler ist praktisch und verbraucht weniger Wasser und Spülmittel, als das Spülen per Hand. Wer jetzt noch auf energieeffiziente Geräte umstellt, kann bis zu 26 Euro pro Jahr sparen. Dasselbe gilt für Waschmaschinen: 21 Euro weniger Stromkosten verursachen energieeffiziente Geräte pro Jahr. Daher sollte man bei der Anschaffung einer neuen Maschine ein Auge auf die Energieeffizienz-Klasse des Gerätes haben, am besten wählen Sie die Klasse A+++. Tipps für die Praxis: Laden Sie


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Januar 2013

Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand der Dichtungen Ihrer Fenster und Türen.

Kühlen und Elektronik 7  Kühl- und Gefrierschränke: Energieeffiziente Geräte nutzen und bis zu 70 Euro im Jahr gutmachen Mit cleverer Nutzung von Kühl- und Gefrierschrank können Sie sparen: Ungenutzter Kühlraum kostet Energie. Schaffen Sie sich deshalb einen Kühlschrank nach Ihrem Bedarf an und stellen Sie ihn nicht neben der Heizung oder an einem sonnigen Platz auf. Mit steigender Umgebungstemperatur steigt auch der Stromverbrauch. Besonders Geräte, die älter als zehn bis zwölf Jahre sind, können durch neue ersetzt werden. Entscheidend ist die Wahl des Gerätes: Durch die Anschaffung eines Kühl- und Gefriergerätes mit der höchsten Energieeffizienzklasse A+++ lassen sich bis zu 70 Euro pro Jahr einsparen – Der Preisunterschied zu einem Billigkühlschrank ist nach zwei Jahren wieder drin.

die Maschine immer komplett voll und waschen Sie nicht zu heiß. Das hilft der nicht nur der Umwelt, sondern Ihnen dabei, Kosten zu sparen, und der Wäsche, ihre Form und Farbe zu behalten. 6  Jährlich 100 Euro sparen durch  das Trocknen ohne Trockner Beim Trocknen der Wäsche gilt: Wer seine Wäsche zweimal die Woche in den Trockner packt, verbraucht dafür 100 Euro jährlich. Deshalb trocknen Sie so oft es geht ohne Trockner! Nutzen Sie Trockenkammern auf dem Boden oder im Keller. Im Frühjahr und Sommer kann die Wäsche dann wieder im Freien getrocknet werden. Falls Sie doch den Trockner nutzen: Schleudern Sie die Wäsche vorher mit maximaler Umdrehungszahl.

8  Unterhaltungselektronik: Abschalten statt Stand-By-Modus bringt gut 100 Euro Geräte im Stand-by-Modus verschlingen über das Jahr gesehen etwa so viel Energie wie im laufenden Betrieb. Durch das vollständige Abschalten von Fernseher, Receiver, Computer, Drucker und Monitor lässt sich der Jahresverbrauch ganz einfach um bis zu 400 Kilowattstunden reduzieren. Dass kann auch ganz bequem mit MasterSlave-Steckleisten (ab 20 Euro) gehen, bei der z.B. der Fernseher die angeschlossenen Geräte ein- und ausschaltet. 9  Computer: Energiesparmodus spart bis zu 65 Euro im Jahr Viele Computer und Laptops laufen heutzutage nebenher und verbrauchen ungenutzt Energie. Hier lohnt sich, die jeweiligen Energiesparfunktionen der Geräte zu aktivieren. Schon nach wenigen Minuten schaltet sich der Monitor ab und der PC geht in einen

Sparmodus. Achtung: Bildschirmschoner sind echte Energiefresser! Sie verhindern, dass sich der PC in den sparsameren Ruhezustand versetzt – unbedingt deaktivieren! 10  Notebook statt PC und Monitor spart 50 Euro Laptops sind auf sparsamen Verbrauch getrimmt und ziehen gut 50 Prozent weniger Strom aus der Steckdose, als ein vergleichbarer PC. Aktuelle Notebooks können es auch mit modernen 3D-Spielen und HDVideos aufnehmen und kosten nur einen geringen Aufpreis im Vergleich zum DesktopPC. Das senkt den Stromverbrauch um etwa 180 Kilowattstunden im Jahr und rechnet sich nach zwei bis drei Jahren. Wer es noch kleiner und sparsamer mag, der greift zum Ultrabook oder Tablet-Computer. ■

Tipp:

Für unsere Kunden mit Ein- und Zweifamilienhäusern bietet unser Partner, die Energie-Sparzentrale auch Thermografien an. Mit der Thermokamera werden energetische Schwachstellen und Wärmeleckagen aufgespürt. Es empfiehlt sich, diese Untersuchung immer in Zusammenhang mit einer Energieberatung durchzuführen, da nur diese die Kombination ein zuverlässiges Abbild des energetischen Zustandes ergibt. Nähere Infos gibt es bei der Energie-Sparzentrale unter 03860-5056787.

Grüner Strom aus der Steckdose: Der Ampera beim „Tanken“

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wemio magazin

Das WEMAG-Energiesparbuch Schritt für Schritt bis zu 1.000 Euro im Jahr sparen

Wir suchen eine Familie aus der Region, die mit uns das Jahr 2013 zu ihrem Energiesparjahr macht. Das WEMAG-Kundenmagazin möchte Sie ein Jahr lang begleiten und die Fortschritte beim Energiesparen dokumentieren. Preis: Kostenlose Energiesparberatung durch Experten der Energiesparzentrale im Wert von 199 Euro sowie ein 100-Euro-Ökoenergiegutschein (Strom/Erdgas) bei der WEMAG, wenn nachweislich der Energieverbrauch gesenkt wurde. An der Verlosung teilnehmen können alle Familienhaushalte mit mindestens drei Personen. Senden Sie uns eine Postkarte mit Ihrem geschätzten jährlichen Energieverbrauch und Wohntyp (Einfamilien-, Doppelhaus oder Wohnung) an unsere Adresse: WEMAGMagazin, Postfach 110454, 19004 Schwerin, Kennwort „Energiesparbuch“. Oder schicken Sie eine E-Mail an: magazin@wemag.com. Einsendeschluss ist der 31.01.2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wer sparsam und bewusst mit Energie umgeht, schont die Umwelt und seinen Geldbeutel. Wo die größten Einsparmöglichkeiten verborgen sind, lässt sich aber oft nicht auf den ersten Blick erkennen. Hier können Energieberater mit einer fachkundigen Analyse helfen. Gemeinsam mit unserem Partner, der Energie-Sparzentrale, haben wir für unsere Kunden das „WEMAG-Energiesparbuch“ entwickelt. Für die Bereiche Mobilität, Strom, Heizung und Wasser enthält das Büchlein wertvolle Energiespar-Tipps mit konkreten Einsparpotenzialen in Euro. Die anschaulichen Auflistungen laden dazu ein, sich konkrete Ziele zu setzen und die Erfolge zu dokumentieren. Denn sind die Energieräuber im Haushalt bekannt, lassen sich pro Jahr ohne großen Aufwand bis zu 1.000 Euro einsparen. Das WEMAGEnergiesparbuch ist in den WEMAG-Kundencentern erhältlich oder kann im Internet unter www.wemag.com/energiesparen bestellt werden.

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wemio“ Programm „Kunden empfehlen Teilnahmebedingungen für das teilnehmen. wemio (auch WEMAGAS-Kunden) Programm können alle Kunden von Am „Kunden empfehlen wemio“ n (Geworbener), wird dem nde (Werbender) einen neuen wemio-Kunde GeschäftsWirbt ein wemio-Kunde oder WEMAGAS-Ku Euro überwiesen, wenn hieraus eine rbung eine Prämie in Höhe von 25 24 Monaten keine GeschäftsbezieWerbenden für die Neukundenwe letzten den in wer gilt, entsteht. Als Neukunde ehung mit beziehung mit dem Geworbenen über die Aufnahme der Geschäftsbezi entscheidet AG WEMAG Die unterhielt. hung mit der WEMAG AG dem Geworbenen. nach sobald vom geworbenen Neukunden das Bankkonto des Werbenden erfolgt, Die Überweisung der Prämie auf auf dem Konto der WEMAG AG eingeehung die erste Abschlagszahlung hr im Rahmen seines Zahlungsverke erfolgreicher Aufnahme der Geschäftsbezi den für Werbenden vom der Prämie wird die gangen ist. Für die Überweisung genutzt. ng Kontoverbindu wemio-Vertrages angegebene oder direkt über www.wemio.de ab, über Dritte (z.B. www.verivox.de) Schließt der Geworbene seinen wemio-Vertrag des Neukunden. des Werbenden aus der Werbung dann entfällt der Prämienanspruch (ausgenommen nicht mehr im Haushalt die Familienangehörigen der Mitarbeiter unter 18 Jahren können aus dem Mitarbeiter der WEMAG AG sowie er der WEMAG AG sowie Personen r. lebende Kinder), Vermittler und Vertriebspartn keinen Prämienanspruch erwerben. Gleiches gilt für Untervermittle amm heraus „Kunden empfehlen wemio“-Progr n Kinder kein Prämienanspruch. aus der Werbung seiner minderjährige nicht. Darüber hinaus erwächst dem Werbenden wemio“-Programm hat der Werbende empfehlen „Kunden diesem aus Einen Rechtsanspruch auf eine Prämie

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RATGEBER

Januar 2013

„Öko“ ist nicht gleich „teuer“ Warum Ökostrom nicht teurer ist als konventioneller aus Kohle oder Atom Zum Jahresanfang 2013 steigen die Strompreise. Kostentreiber sind die Erneuerbaren Energien, ob als EEG -Umlage, Offshore-Umlage oder durch die Netzausbaukosten. Und schon beginnen die Ersten sich zu fragen, ob der Abschied von der Kernenergie nicht zu übereilt kam. Scheinbar ist Atomstrom doch so billig.

dem Risiko eines Atomunfalls liegt das größte Problem jedoch in der Entsorgung des Mülls sowie des Kraftwerks selbst. Ein Endlager müsste 1 Million Jahre überstehen. Schon beim „Forschungsendlager“ ASSE II kann man aber erkennen, dass bereits nach 15 Jahren Lecks entstehen, die immense Kosten erzeugen.

Billig produziert – teuer verkauft

Großzügige Subventionen

Die neun verbliebenen deutschen Atommeiler – mit jeweils durchschnittlich 30 Jahren Betriebszeit – produzieren günstigen Strom. Denkt man zumindest. Experten rechnen mit 3-4 Cent pro Kilowattstunde. Verkauft wird er an der Börse für 5-6 Cent. Das ist der Durchschnittspreis, der an der Leipziger Strombörse für Strom, egal ob aus Kohle, Gas, Atom oder Erneuerbaren Energien, erzielt wird. Der Gewinn: Etwa 1 Mio. Euro pro AKW – am Tag! Doch Atomstrom ist gar nicht so billig wie er scheint, sein Preis ist stark subventioniert. Hunderte Milliarden Euro flossen seit 1970 in die Atomstromförderung – Subventionen, Steuererleichterungen, Forschungsgelder und Rückbaukosten. Allein das nie in Betrieb genommene AKW Kalkar kostete 3,6 Milliarden Euro. Neben

Auch Braun- und Steinkohle sind in der Vergangenheit subventioniert worden. Der Bundesverband Windenergie und Greenpeace schätzen die Förderung der Steinkohle seit 1970 auf etwa 177 Milliarden Euro. Geld, das nie direkt in die Strompreise kalkuliert worden ist. Die Förderung der Erneuerbaren Energien, mit etwa 50 Milliarden Euro bisher, ist jedoch fast vollständig auf die Strompreise umgelegt worden. Diese Kosten werden als EEG-Umlage erhoben.

Die Umlagen sind für alle gleich Aber egal aus welcher Quelle ein Energieanbieter den Strom einkauft, seinen Kunden hat er stets alle Umlagen in Rechnung

zu stellen. Die EEG-Umlage und alle weiteren Umlagen fallen bei jeder verkauften Kilowattstunde an. Hinzu kommen Konzessionsabgaben, Entgelte für die Netznutzung, Stromsteuer und die Mehrwertsteuer. Die staatlichen Abgaben machen mittlerweile gut die Hälfte der Stromkosten aus – die reinen Energiekosten nur noch ein Viertel. Für den Endkunden macht es finanziell also keinen Unterschied, ob sein Anbieter also Atom- oder Ökostrom für ihn kauft. Die WEMAG hat sich schon vor Jahren gegen Atomstrom entschieden – aus Überzeugung. Mit wemio.Ökostrom beziehen unsere Kunden ihre Energie zu 100 Prozent aus regenerativen Anlagen, teilweise bereits sogar aus WEMAG-eigenen Ökokraftwerken. Bis 2020 will die WEMAG ihre Kunden zur Hälfte aus eigenen Ökokraftwerken versorgen. Schauen Sie doch einfach mal auf unserer Internetseite nach. Unter www.wemag. com/oekostrategie finden Sie viele interessante Ansätze, mit denen wir gemeinsam mit unseren Kunden die Energiewende in der Region packen wollen.

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TECHNIK

wemio magazin

Beim Nissan Leaf ist auch eine Schnellladung des Akkus möglich.

Unauffällig futuristisch und sportlich effizient Der Nissan Leaf ist das dritte Elektroauto unserer Testserie. Seit 2012 wird der Japaner auch in Deutschland vertrieben. Das voll elektrische Fahrzeug soll über 150 km Reichweite haben. Wir prüfen dies im Alltagstest. Von Anne Klawonn. Ein guter Start der Testfahrt - ich muss den Autoschlüssel nicht lange suchen, denn zum Öffnen und Starten des Nissan muss sich der Schlüssel lediglich bei mir befinden. Nach Betätigung des Startknopfes werde ich von sinnlichen Klängen begrüßt. Das hat Stil! Wie schon bei den zuvor getesteten Elektroautos erlebe ich dasselbe unerwartete Gefühl beim Starten des Motors. Geräuschlos beginnt die Fahrt in dem Fünfsitzer, ich stelle die Gangschaltung auf „Eco“ und gewöhne mich erst einmal an das Fahrgefühl. Nach kurzer Zeit bemerke ich, dass ich durch meine effiziente Fahrweise virtuelle Bonuspunkte in der Form von Bäumen sammeln kann. Eine clevere Idee von Nissan, die zum vorausschauenden Fahren animiert. Da ich das Auto aber richtig testen will, schalte ich von „Eco“ auf „D“ um und spüre die Spritzigkeit des Leaf. Die 80 kW Leistung machen richtig Spaß, da die Kraft beim leichten Druck auf das Gaspedal sofort freigesetzt wird. Ich muss mich zurück-

halten, damit ich kein „Erinnerungsfoto“ kassiere. Zu Beginn der Fahrt und bei vollem Akku erschien im Display eine maximale Reichweite von 165 km. Im „Eco-Modus“ sind sogar 180 km drin. Ich schalte wegen der Außentemperaturen Ende November einige zusätzliche Stromverbraucher wie Sitzheizung und Lenkradheizung dazu und büße augenblicklich ein paar Kilometer Reichweite ein. Damit war zu rechnen. Das zunächst von außen sehr futuristische Elektroauto entspricht sicher nicht jedermanns Geschmack. Doch schon nach einiger Zeit im Leaf sind die äußerlichen visuellen Kritikpunkte meinerseits schnell vergessen, da sich ein unglaubliches Fahrgefühl einstellt. Nach etwa 30 km Fahrt steht die Reichweite im Display auf 85 Prozent, die zusätzlichen Verbraucher und die Fahrweise unter Testbedingungen ziehen verstärkt Akkuleistung. Positiv ist, dass eine Schnell-Ladung des 24-kWh-Lithium-IonenAkkus möglich ist. Dadurch wird der Ener-

giespeicher in 30 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen. Für die vollständige Ladung des Akkus an einer 230-V-Steckdose werden ca. 13 Stunden benötigt. Sehr praktisch finde ich auch den Rucksack für das Ladekabel im Kofferraum – mit einer so einfachen Idee kann man Ordnung schaffen. Mein Fazit: Das Design des Nissan Leaf soll futuristisch sein, trifft aber nicht jeden Geschmack. Jedoch rückt diese Tatsache in den Hintergrund, sobald man sich lautlos und enorm sportlich über die Straßen bewegt. Mit einem Kaufpreis von 36.990 Euro liegt der Nissan recht hoch. Durch seine Eignung als Alltagsauto mit zusätzlichem Spaßfaktor wird dieser Wert jedoch etwas ausgeglichen. Der Verbrauch liegt bei ca. 17 kWh auf 100 km was einem Preis von etwa 4,60 Euro entspricht. Die Testfahrt war ein rundum interessantes Erlebnis, das ich gern empfehlen kann. Wenn Sie den Elektroflitzer auch testen wollen, wenden Sie sich an ein Nissan-Autohaus in Ihrer Nähe.


REGIONALES

Januar 2013

Soweit der Akku trägt Mit dem Pedelec auf der „Tour de Meckpomm“

Neben den Elektroautos, die im Kundenmagazin regelmäßig vorgestellt werden, hat die WEMAG auch im Bereich der Zweiräder voll auf das Thema „Elektromobilität“ gesetzt. Um ihren Kunden den Fahrspaß mit einem Elektrofahrrad erlebbar zu machen, hatte die WEMAG 2012 die „Tour de MeckPomm“ ins Leben gerufen. Dafür wurden wemio-Kunden aus ganz Deutschland angeschrieben, um sie ins schöne „MeckPomm“ zu locken. Die Reiseziele führten im Juni nach Waren an der Müritz, im August in die Landeshauptstadt Schwerin und im September auf die Ostseeinsel Rügen. Das Angebot der WEMAG enthielt zwei Übernachtungen inklusive Frühstück in einem 4-Sterne-Hotel, eine geführte Radtour mit Elektrofahrrädern und eine Probefahrt mit einem der WEMAG-eigenen Elektroautos. Die Radtouren hatten allesamt eine Länge von 40 bis 60 Kilometern und wurden für Sehenswertes in der Region oder kulinarische Pausen unterbrochen. Durch die elektrische Hilfe beim Treten waren hügelige Strecken oder Gegenwind kein Problem für die Radler. Unter den Kunden waren sowohl bekennende Fans des Elektrofahrrades als auch absolute Neueinsteiger, die das Fahrgefühl erst einmal kennenlernen wollten. Auch was das Alter anbelangt, gab es eine bunte Mischung aus jungen Pärchen, Mitfünfzigern bis hin zu agilen Rentnern. Aber eines vereinte alle: Die Freude am Elektrofahrrad fahren. Da diese Art des aktiven Kurzurlaubs bei den Kunden des kommunalen Energieversorgers auf viel Begeisterung stieß, möchte die WEMAG die Tour im nächsten Jahr fortsetzen. Weitere Informationen zu Angeboten, Preisen, Terminen und Reisezielen wird das Unternehmen mit seinen Kooperationspartnern bald im Internet auf der Seite www.meckpomm.de veröffentlichen.

Zur Ausbildung nach Mecklenburg Die Ausbildung bei der WEMAG macht mir wirklich Spaß, weil ich täglich viel Neues lernen kann. Die ersten Tage waren nur etwas ungewohnt, da ich nach dem Abitur fast drei Monate frei hatte und ausschlafen konnte. Im Unternehmen bin ich sehr freundlich von den Mitarbeitern aufgenommen worden. Sie haben meine Fragen geduldig beantwortet und mir geholfen, in den Abteilungen zurechtzukommen. Bisher habe ich die Bereiche Controlling und Abrechnung/Invest in der Finanzabteilung kennen gelernt und erste Einblicke in den Vertrieb bekommen.

Karsten Lindemann, 1. Ausbildungsjahr

Bei einem Praktikum in einem anderen Unternehmen habe ich gemerkt, dass die Energiewirtschaft sehr interessant und vielfältig ist. Im Internet bin ich dann auf die WEMAG aufmerksam geworden, die mich vor allem mit ihrer Ökostrategie, der klaren Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und dem regionalen Engagement überzeugt hat. Das war ausschlaggebend dafür, dass ich von Schleswig-Holstein nach Schwerin gezogen bin. Das duale Studium hat mir besonders zugesagt, weil es dabei eine Verbindung aus Theorie und Praxis gibt, die mich auch richtig fordert. Falls es jedoch nicht dazu gereicht hätte, wäre die Alternative für mich ein reguläres Studium in Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsingenieurswesen gewesen. Ob ich mit dem Bachelor of Arts meine Traumausbildung gefunden habe, werde ich bald herausfinden. Bis Ende Dezember bin ich erst einmal in Schwerin und im Januar beginnt dann mein Studium in Lübeck. 

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LAND MIT CHARME

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Zur Ostsee abdampfen Mecklenburg-Vorpommern ist auch im Winter ein spannendes Reiseziel Reisen zu tollen Preisen – auch im Herbst und Winter lohnt es sich, nach MecklenburgVorpommern zu kommen. Mit Übernachtungspreisen von 55 bzw. 66 Euro pro Doppelzimmer plus Frühstück locken in dieser Jahreszeit 117 Hotels und Gästehäuser in allen Urlaubsregionen des Landes.

Winter natürlich nicht zwingend den Wunsch, ins Ostseewasser zu hüpfen. Trotzdem lohnt sich ein Kurztrip in den Ort an der Mecklenburger Bucht aus verschiedenen Gründen.

Die Strandpromenade in Kühlungsborn

Das Münster in Bad Doberan im Winter

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Wochenende in Kühlungsborn? In dem Ostseebad, das aus den Dörfen Brunshaupten und Arendsee hervorging, werden seit dem 19. Jahrhundert Badegäste empfangen. Nun verspürt man im

Einer davon ist die Strandpromenade. Die verbindet Kühlungsborn Ost und Kühlungsborn West und ist mit mehr als drei Kilometern Länge deutscher Rekord. Spaziergänger auf dieser Promenade genießen zur einen Seite die Aussicht auf Strand und Meer und zur anderen den Blick auf die Ostseeallee, an der sich Hotels und Gästevillen aneinander reihen. Eine weitere Attraktion heißt Molli: Die Mecklenburgische Bäderbahn dampft seit nunmehr 126 Jahren als „Nahverkehrszug“ an die Ostseeküste. Mehr als eine halbe Million Gäste jährlich fahren mit und genießen das historische Flair auf der Schmalspur. Inzwi-

schen reicht die Strecke von Bad Doberan vorbei an Europas ältester Galopprennbahn bis nach Heiligendamm und Kühlungsborn. Und mit Deutschlands ältestem Seebad Heiligendamm, der weißen Stadt am Meer, und Bad Doberan mit seinem berühmten Münster sind gleich zwei weitere Gründe genannt, die einen Kurzurlaub in diesem Teil Mecklenburgs zum Erlebnis machen. Wer lieber ins Hinterland reist, findet zum Beispiel in der Mecklenburgischen Seenplatte jede Menge Traumziele. Dabei sind es längst nicht nur Wasser und malerische Städte, die Touristen locken. Hier befindet sich auch der Müritz-Nationalpark mit seinen alten Buchenwäldern, die seit 2011 den Status eines Unesco-Weltkulturerbes besitzen. Ein Streifzug durch die „ehrwürdigen Hallen“ lässt ahnen, wie große Buchenurwälder in hiesigen Breiten einst ausgesehen haben. Dies ist zu jeder Jahreszeit ein magischer Ort. Der Landestourismusverband MV hat unter dem Titel „Kurzurlaub mit Langzeitwirkung“ (im Internet unter www.auf-nach-mv.de/ herbstwinter) eine Broschüre mit den aktuellen Herbst- und Winterangeboten zusammengestellt. Die Angebote sind limitiert und gelten vom 2. November bis 21. Dezember sowie vom 2. Januar bis 23. März 2013. 


Januar 2013

UNTERHALTUNG

Energiewende mit Humor Immer wieder sonntags schmunzeln viele Fans unserer Facebook-Seite (www.facebook.de/wemio) vor ihren Bildschirmen und Handydisplays. Grund sind unsere Sonntags-Cartoons. Autor Mario Lars übersetzt für uns jede Woche Themen der Energiewirtschaft in humoristische Bilder. Auch wenn wir ganz ernsthaft auf Ökostrom setzen und die Energiewende durch den Bau eigener Ökokraftwerke aktiv vorantreiben - manchmal muss man die Dinge auch mit einem Augenzwinkern betrachten können. 

Senden Sie das richtige Lösungswort an unsere Adresse: WEMAG-Magazin, Postfach 110454, 19004 Schwerin, Kennwort „Rätsel“ oder per E-Mail an: magazin@wemag.com. Einsendeschluss ist der 31.01.2013*. Wir verlosen drei „Hello Fresh“-Boxen mit Bio-Lebensmitteln und Rezepten für je drei Mahlzeiten; wahlweise auch vegetarisch oder als Gutschein.

*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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wemio magazin Kundenmagazin der WEMAG AG für die Region Hamburg | Januar 2013 Herausgeber:  WEMAG AG Postfach 11 04 54 19004 Schwerin Tel. 0385 . 755-2289 Fax 0385 . 755-2373 Servicetel.: 040 . 209 499 85 E-Mail: magazin@wemag.com Internet: www.wemag.com www.facebook.com/wemio www.wemio.de

Redaktion: Jost Broichmann (Ltg.), Anne Klawonn, Sebastian Kosog, Melanie Lemke, Anita Otto, Stephan Rudolph-Kramer, Dörthe Sturm Fotos: Jost Broichmann, Stephan Rudolph-Kramer, movelo, fotolia, panthermedia, istockphoto Gestaltung: kreativlabor GmbH (www.kreativlabor.de)

Nicht schnacken,

anpacken!

Unser Strom ist hausgemacht!

Klaus Babbe,

Landwirt und Betreiber der Biomasseanlage in Tarnow, Mecklenburg-Vorpommern.

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Wir bringen die hausgemachte erneuerbare Energie aus unserer Region zu unseren Kunden und investieren selbst in eigene Ökokraftwerke. So treiben wir die Energiewende voran. Machen Sie mit, wechseln Sie zu wemio!

wemio energie magazin 03-2012  

Das neue Magazin für wemio- und WEMAG-Kunden der Metropolregion Hamburg.