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ABSĂ„TZE

Abschnitt 1

Josephin Sachs 2012 1


TEXTE GLIEDERN 2

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: farbige Balken, Einzug 5mm


So alt , als es Menschen und Pilze

biochemische Zusammensetzung

Stickstoffverbindungen als zum

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

der Pilze enthält , wird auf S. 218

größten Teil verdaulich angenom‑

darauf hingewiesen , wie wenig

men wurden . Später wurde diese

Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren

Wert den bisherigen Untersu‑ Ansicht als unrichtig bestritten , weil

vielen essbaren Sorten nur hier und

chungen nach der wissenschaft‑ ein beträchtlicher Teil der Stick‑

da einzelne als Volksnahrungsmittel

lichen Seite hin beizumessen sei .

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ chen Jahren in ungeheurer Menge

stoffverbindungen

unlöslich

sei .

Diese Behauptung wird be‑ Diese Feststellungen gründeten sich gründet mit den zur Zeit noch

indessen nicht auf Verdauungsver‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

nicht einheitlich festgestellten

suche beim Menschen selbst , son‑

ließen , daß Tausende von armen

Untersuchungsweisen , dem gar

dern auf künstliche chemische Ver‑

Menschen vorzüglich schmeckende

außerordentlich schwankenden

dauungsversuche im Laboratorium .

Mahlzeiten hätten haben können . Wassergehalte der Pilze , dem

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

verschiedenen Einflusse der Er‑ einheitliche Art und Weise für die

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, nährungsverhältnisse , der Man‑ chemische Untersuchung der Pilze Schulunterricht und behördliche

nigfaltigkeit der Bodenarten und

Hinweise erfreulich zugenommen

anderen Entwicklungsbedingun‑ halb die betreffenden Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden ausfal‑

an dieser Stelle von der Auffüh‑ len . In dem Werke von Dr. J. Zeller ,

Über den Nährwert der Pilze hat

rung der Untersuchungstabellen

welches alle Untersuchungen über

die Ansicht in wissenschaftlichen

bezüglich des Eiweißgehaltes der

die chemische Zusammensetzung

Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde

Pilze Abstand genommen wer‑ der Pilze enthält , wird auf Seite 218

er besonders hoch eingeschätzt , weil

den ; es dürfte genügen , nur die

ABSÄTZE

und ist in weiterem Fortschritte be‑ gen . Aus diesen Gründen kann griffen .

noch nicht gefunden ist und des‑

darauf hingewiesen , wie wenig Wert

die durch chemische Untersuchun‑ Durchschnittszahlen anzugeben .

den

gen gefundenen Stickstoffverbin‑ Nach Zeller sollen die Pilze im

nach der wissenschaftlichen Seite

bisherigen

Untersuchungen

dungen als zum großen Teil verdau‑ frischen Zustande 2–3 %, im tro‑ hin beizumessen sei . lich angenommen wurden . Später

ckenen 20–30 % Proteinkörper

wurde diese Ansicht als unrichtig

( Stickstoffverbindungen ) enthalten, det mit den zur Zeit noch nicht

bestritten , weil ein beträchtlicher

während die nicht proteinarti‑ einheitlich festgestellten Untersu‑

Teil

gen

der

Stickstoffverbindungen

stickstoffhaltigen

Diese Behauptung wird begrün‑

Körper

chungsweisen , dem außerordentlich

unlöslich sei . Diese Feststellungen

etwa 5–20 % betragen; ferner sind

schwankenden Wassergehalte der

gründeten sich indessen nicht auf

60–80 % der stickstoffhaltigen Be‑ Pilze , dem verschiedenen Einflusse

Verdauungsversuche beim Menschen

standteile und 45–7 % der Eiweiß‑ der

selbst , sondern auf künstliche che‑ körper verdaulich. Als weiteren

Ernährungsverhältnisse ,

der

Mannigfaltigkeit der Bodenarten

mische Verdauungsversuche im La‑ Nachweis über die einzelnen Be‑ und anderen Lebens­­­­­‑ und Entwick‑ boratorium . Hierzu kommt , daß bis

standteile der Pilze , insbesondere

lungsbedingungen .

jetzt eine einheitliche Art und Weise

des Edelpilzes.

Gründen kann an dieser Stelle von

für die chemische Untersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist und

Über den Nährwert der Pilze

Aus

diesen

der Aufführung der Untersuchungs-

hat die Ansicht in wissenschaft‑ tabellen bezüglich des Eiweißgehal‑

deshalb die betreffenden Ergebnisse

lichen Kreisen sehr gewechselt.

tes der Pilze Abstand genommen

der Chemiker verschieden ausfallen .

Einst wurde er besonders hoch

werden ; es dürfte genügen , nur die

In dem Werke von Dr. J. Zeller , wel‑ eingeschätzt , weil die chemische ches alle Untersuchungen über die

Durchschnittszahlen anzugeben .

Untersuchungen gar gefundenen

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TEXTE GLIEDERN 4

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: Nummerierung sowie Bureau Grotesque Seven Nine, 26 Pt. /14 Pt.


deshalb die betreffenden Ergeb‑ genommen wurden . Später wurde nisse der Chemiker verschieden

diese Ansicht als unrichtig bestrit‑

ze gibt, ist die Verwertung der Pilze

ausfallen . In dem Werke von

ten , weil ein beträchtlicher Teil der

als Nahrungs‑ und Genussmittel .

Dr. J. Zeller , welches alle Unter‑ Stickstoffverbindungen

So alt , als es Menschen und Pil‑

2

unlöslich

suchungen über die biochemi‑ sei . Diese Feststellungen gründe‑ Früher wurden von unseren

sche Zusammensetzung der Pilze

ten sich indessen nicht auf Verdau‑

vielen essbaren Sorten nur hier und

enthält , wird auf S. 218 darauf

ungsversuche beim Menschen selbst ,

da einzelne als Volksnahrungsmittel

hingewiesen , wie wenig Wert den

sondern auf künstliche chemische

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ bisherigen Untersuchungen nach

Verdauungsversuche im Laborato‑

chen Jahren in ungeheurer Menge

der wissenschaftlichen Seite hin

rium . Hierzu kommt , daß bis jetzt

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

beizumessen sei .

eine einheitliche Art und Weise für

ließen , daß Tausende von armen

4

die chemische Untersuchung der Diese Behauptung wird

Pilze noch nicht gefunden ist und

begründet mit den zur Zeit noch

deshalb die betreffenden Ergebnisse

In neuerer Zeit hat die Verbreitung nicht einheitlich festgestellten der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Untersuchungsweisen , dem gar Schulunterricht und behördliche außerordentlich schwankenden

der Chemiker sehr verschieden aus‑

Wassergehalte der Pilze , dem

die chemische Zusammensetzung

Menschen vorzüglich schmeckende Mahlzeiten hätten haben können .

Hinweise erfreulich zugenommen

fallen . In dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Untersuchungen über

und ist in weiterem Fortschritte be‑ verschiedenen Einflusse der Er‑ der Pilze enthält , wird auf Seite 218 nährungsverhältnisse , der Man‑ darauf hingewiesen , wie wenig Wert

griffen .

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nigfaltigkeit der Bodenarten und Über den Nährwert der Pilze

an dieser Stelle von der Auffüh‑

wurde er besonders hoch einge‑ rung der Untersuchungstabellen schätzt , weil die durch chemische

bisherigen

Untersuchungen

anderen Entwicklungsbedingun‑ nach der wissenschaftlichen Seite

hat die Ansicht in wissenschaftli‑ gen . Aus diesen Gründen kann

chen Kreisen sehr gewechselt. Einst

den

ABSÄTZE

1

bezüglich des Eiweißgehaltes der

hin beizumessen sei .

6

Diese Behauptung wird be‑

gründet mit den zur Zeit noch nicht

Untersuchungen gefundenen Stick‑ Pilze Abstand genommen wer‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ stoffverbindungen als zum großen den ; es dürfte genügen , nur die chungsweisen , dem außerordentlich Teil verdaulich angenommen wur‑ Durchschnittszahlen anzugeben .

schwankenden Wassergehalte der

den . Später wurde diese Ansicht

Nach Zeller sollen die Pilze im

Pilze , dem verschiedenen Einflusse

als unrichtig bestritten , weil ein

frischen Zustande 2–3 %, im tro‑ der

Ernährungsverhältnisse ,

der

beträchtlicher Teil der Stickstoff‑ ckenen 20–30 % Proteinkörper

Mannigfaltigkeit der Bodenarten

verbindungen unlöslich sei . Die‑ ( Stickstoffverbindungen ) enthalten.

und anderen Lebens­­­­­‑ und Entwick‑

se Feststellungen gründeten sich

lungsbedingungen .

indessen

nicht

auf

Verdauungs‑

versuche beim Menschen selbst ,

5

Aus

diesen

Über den Nährwert der Pil‑ Gründen kann an dieser Stelle von

ze hat die Ansicht in wissenschaft‑ der Aufführung der Untersuchungs-

sondern auf künstliche chemische lichen Kreisen sehr gewechselt. Verdauungsversuche im Laborato‑ Einst wurde er besonders hoch rium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eingeschätzt , weil die chemische gar

tabellen bezüglich des Eiweißgehal‑ tes der Pilze Abstand genommen werden ; es dürfte genügen , nur die

eine einheitliche Art und Weise für

Untersuchungen

gefunde‑ Durchschnittszahlen anzugeben .

die chemische Untersuchung der

nen Stickstoffverbindungen als

Pilze noch nicht gefunden ist und

zum größten Teil verdaulich an‑ 20–30 % Proteinkörper ( Stickstoff‑

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TEXTE GLIEDERN 6

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . G l i e d e r u n g d u r c h : f a r b i g e Ty p o g r a f i e


So alt , als es Menschen und Pilze

biochemische Zusammensetzung

sen nicht auf Verdauungsversuche

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

der Pilze enthält , wird auf S. 218

beim Menschen selbst , sondern auf

Nahrungs‑ und Genussmittel .

darauf hingewiesen , wie wenig

künstliche chemische Verdauungs‑

Früher wurden von unseren vielen

Wert den bisherigen Untersu‑ versuche im Laboratorium . Hierzu

essbaren Sorten nur hier und da

chungen nach der wissenschaft‑ kommt , daß bis jetzt eine einheitli‑

einzelne als Volksnahrungsmittel

lichen Seite hin beizumessen

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ sei .

che Art und Weise für die chemische Untersuchung der Pilze noch nicht

chen Jahren in ungeheurer Menge

Diese Behauptung wird begrün‑ gefunden ist und deshalb die be‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

det mit den zur Zeit noch nicht

ließen , daß Tausende von armen

einheitlich festgestellten Unter‑ sehr verschieden ausfallen . In dem

Menschen vorzüglich schmeckende

suchungsweisen , dem gar au‑ Werke von Dr. J. Zeller , welches alle

Mahlzeiten hätten haben können .

ßerordentlich

schwankenden

Untersuchungen über die chemi‑ sche Zusammensetzung der Pilze

treffenden Ergebnisse der Chemiker

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

Wassergehalte der Pilze , dem

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

verschiedenen Einflusse der Er‑ enthält , wird auf Seite 218 darauf

Schulunterricht und behördliche

nährungsverhältnisse , der Man‑ hingewiesen , wie wenig Wert den

Hinweise erfreulich zugenommen

nigfaltigkeit der Bodenarten und

und ist in weiterem Fortschritte be‑ anderen Entwicklungsbedingun‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑ griffen .

gen . Aus diesen Gründen kann

Über den Nährwert der Pilze hat die

an dieser Stelle von der Auffüh‑ Diese Behauptung wird begrün‑

zumessen sei .

Ansicht in wissenschaftlichen Krei‑ rung der Untersuchungstabellen

det mit den zur Zeit noch nicht

sen sehr gewechselt. Einst wurde er

bezüglich des Eiweißgehaltes der

einheitlich festgestellten Untersu‑

besonders hoch eingeschätzt , weil

Pilze Abstand genommen wer‑ chungsweisen , dem außerordentlich

die durch chemische Untersuchun‑ den ; es dürfte genügen , nur die

schwankenden Wassergehalte der

gen gefundenen Stickstoffverbin‑ Durchschnittszahlen anzugeben .

Pilze , dem verschiedenen Einflusse

dungen als zum großen Teil verdau‑ Nach Zeller sollen die Pilze im fri‑ der

Ernährungsverhältnisse ,

der

lich angenommen wurden . Später

schen Zustande 2–3 %, im trocke‑ Mannigfaltigkeit der Bodenarten

wurde diese Ansicht als unrichtig

nen 20–30 % Proteinkörper ( Stick‑ und anderen Lebens­­­­­‑ und Entwick‑

bestritten , weil ein beträchtlicher

stoffverbindungen ) enthalten.

lungsbedingungen .

Teil

Über den Nährwert der Pilze

Gründen kann an dieser Stelle von

der

Stickstoffverbindungen

unlöslich sei . Diese Feststellungen

Aus

ABSÄTZE

bisherigen Untersuchungen nach

diesen

hat die Ansicht in wissenschaft‑ der Aufführung der Untersuchungs-

gründeten sich indessen nicht auf

lichen Kreisen sehr gewechselt.

tabellen bezüglich des Eiweißgehal‑

Verdauungsversuche beim Menschen

Einst wurde er besonders hoch

tes der Pilze Abstand genommen

selbst , sondern auf künstliche che‑ eingeschätzt , weil die chemische

werden ; es dürfte genügen , nur

mische Verdauungsversuche im La‑ Untersuchungen gar gefundenen

die

boratorium . Hierzu kommt , daß bis

Stickstoffverbindungen als zum

ben .

jetzt eine einheitliche Art und Weise

größten Teil verdaulich ange‑

für die chemische Untersuchung der

nommen wurden . Später wurde

Pilze noch nicht gefunden ist und

diese Ansicht als unrichtig be‑

deshalb die betreffenden Ergebnisse

stritten , weil ein beträchtlicher

Durchschnittszahlen

anzuge‑

der Chemiker verschieden ausfallen . Teil der Stickstoffverbindungen In dem Werke von Dr. J. Zeller , wel‑ unlöslich ches alle Untersuchungen über die

sei .

Diese

Feststel‑

lungen gründeten sich indes‑ 20–30 % Proteinkörper ( Stickstoff‑

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TEXTE GLIEDERN 8

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Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: Bureau Grotesque Seven Nine, 43 P t. /45 P t., Farbe


So

und Weise für die Untersuchung

weiteren Nachweis über die einzel‑

der Pilze noch nicht gefunden ist

nen Bestandteile der Pilze , insbeson‑

alt , als es Men‑ und deshalb die betreffenden Er‑ dere des Edelpilzes (Champignon)

schen und Pilze gibt, ist wohl die Ver‑ gebnisse der Chemiker verschie‑ und die Verhältnisse zum Fleische

wertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und da einzelne als Volksnahrungsmittel

den ausfallen .

In

und Gemüsearten diene beistehende übersichtliche

Zusammenstellung ,

siehe Tabelle .

dem Werke von

Dr. J. Zeller , welches alle Unter‑

Die

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ suchungen über die chemische hier ange‑ chen Jahren in ungeheurer Menge so Zusammensetzung der Pilze ent‑ führten Mittelzahlen aus einer gro‑ mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln lie‑ hält , wird auf Seite 218 darauf ßen Zahl von Analysen zeigen , daß ßen , dass Tausende von sehr armen

hingewiesen , wie wenig Wert den

die frischen Edelpilze – und ähnlich

bisherigen Untersuchungen nach verhalten sich übrige essbaren Pilze – und nährstoffreiche Mahlzeiten hät‑ der wissenschaftlichen Seite hin nach ihrer Zusammensetzung mehr ten haben können . In neuerer Zeit bei-zumessen sei . Diese Behaup‑ den Gemüsearten als der Fleischnah‑ hat die Verbreitung der Pilzkenntnis‑ tung wird begründet mit den zur rung gleichzusetzen wären ; dies ist se durch Pilzbücher, Schulunterricht

Zeit noch nicht einheitlich fest‑ begründet im hohen Wassergehalte

und behördliche Hinweise erfreulich

gestellten

zugenommen und ist in weiterem

dem gar außer-ordentlich schwan‑

Fortschritte begriffen .

kenden Wassergehalte der Pilze ,

Über

dem verschiedenen Einflusse der

den Nährwert der Pilze hat die An‑ sicht in wissenschaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er be‑ sonders hoch eingeschätzt , weil die durch chemische Untersuchungen die Stickstoffverbindungen als zum

Untersuchungsweisen , der Pilze.

Wie

ABSÄTZE

Menschen vorzüglich schmeckende

steht es Ernährungsverhältnisse , der Man‑ nun aber in der Wirklichkeit ? Da die nigfaltigkeit der Bodenarten und Pilze im eigenen Wasser bei der Zu‑ anderen Lebens­­­­­‑ und Entwick‑ bereitung als Speise gekocht werden lungsbedingungen . Aus diesen und dieses 50–60 vom Hundert ver‑

Gründen kann an dieser Stelle

dampft, so erhöht sich doch der Ei‑ von der Aufführung der Untersu‑ weißgehalt auf das Doppelte . Noch chungs-tabellen bezüglich des Ei‑ mehr nähert sich der Eiweißgehalt weißgehaltes Abstand genommen

dem des Fleisches bei den getrock‑

werden ; es dürfte genügen , nur

neten Pilzen . »Hier ist das Fleisch«, die Durchschnittszahlen anzuge‑ schreibt Prof. Dr. Falck , »im Gegen‑ men wurden . Später wurde diese An‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze satz zu den Gemüsesorten durch sicht als unrichtig bestritten , weil ein im frischen Zustand 2–3%, im einen etwa dreieinhalbmal so gro‑ beträchtlicher Teil der Stickstoffver‑ trockenen 20–30% Proteinkörper ßen Gehalt an Stickstoffsubstanz bindungen unlöslich sei . Diese Fest‑ ( Stickstoffverbindungen ) enthal‑ ausgezeichnet , während die Pilze stellungen gründeten sich indessen ten, während die nicht protein‑ etwa doppelt soviel enthalten als die nicht auf Verdauungsversuche beim artigen stickstoffhaltigen Körper Gemüsearten , also eine mittlere Stel‑ Menschen selbst , sondern auf künst‑ etwa 5–20% betragen; ferner sind lung einnehmen . Dafür enthält das liche chemische Verdauungsversuche 60–80% der stickstoffhaltigen Be‑ Gemüse etwa 40% stickstofffreie Ex‑ im Laboratorium . Hierzu kommt , standteile und 45–7% der eigentli‑ traktstoffe ( größtenteils Kohlehydra‑ daß bis jetzt eine einheitliche Art chen Eiweißkörper verdaulich. Als

größten Teil verdaulich angenom‑

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TEXTE GLIEDERN

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Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: Bureau Grotesque Seven Nine, 144 Pt. /109 Pt.

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dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Un‑

alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist

tersuchungen über die chemische Zusam‑

wohl die Verwertung der Pilze als Nah‑

mensetzung der Pilze enthält , wird auf Sei‑

rungs‑ und Genussmittel .

te 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert

Früher wurden von unseren vielen essba‑

den bisherigen Untersuchungen nach der

ren Sorten nur hier und da einzelne als

wissenschaftlichen Seite hin bei-zumessen

Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich

sei . Diese Behauptung wird begründet mit

sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheu‑

den zur Zeit noch nicht einheitlich festge‑

rer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sam‑

stellten Untersuchungsweisen , dem gar au‑

meln ließen , dass Tausende von sehr ar‑

ßer-ordentlich schwankenden Wassergehalte

men Menschen vorzüglich schmeckende

der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der

und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten

Ernährungsverhältnisse , der Mannigfaltig‑

haben können . In neuerer Zeit hat die Ver‑

keit der Bodenarten und anderen Lebens­­­

breitung der Pilzkenntnisse durch Pilz‑

­­‑ und Entwicklungsbedingungen . Aus diesen

bücher, Schulunterricht und behördliche

Hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte begriffen . In

neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilz‑ kenntnisse durch Pilzbücher, Schulunter‑ richt und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist außerdem im Fort‑ schritt begriffen.

ABSÄTZE

SÜ I OBN E R

Gründen kann an dieser Stelle von der Auf‑

den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in

führung der Untersuchungs-tabellen bezüg‑

wissenschaftlichen Kreisen sehr gewechselt.

lich des Eiweißgehaltes Abstand genommen

Einst wurde er besonders hoch eingeschätzt ,

werden ; es dürfte genügen , nur die Durch‑

weil die durch chemische Untersuchungen

schnittszahlen anzugeben . Nach Zeller sol‑

die Stickstoffverbindungen als zum größ‑

len die Pilze im frischen Zustand 2–3%, im

ten Teil verdaulich angenommen wurden .

trockenen 20–30% Proteinkörper ( Stickstoff‑

Später wurde diese Ansicht als unrichtig

verbindungen ) enthalten, während die nicht

bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der

proteinartigen stickstoffhaltigen

Stickstoffverbindungen unlöslich sei .

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TEXTE GLIEDERN 12

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Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: farbige Hinterlegung von Schrift


So alt , als es Menschen und Pilze

ches alle Untersuchungen über die

Analysen zeigen , daß die frischen

gibt, ist wohl die Verwertung der

chemische Zusammensetzung der

Edelpilze – und ähnlich verhalten

Pilze als Nahrungs‑ und Genussmit‑ Pilze enthält , wird auf Seite 218 da‑ sich übrige essbaren Pilze – nach tel .

rauf hingewiesen , wie wenig Wert

ihrer Zusammensetzung mehr den Gemüsearten als der Fleischnah‑

Früher wurden von unseren vielen

den bisherigen Untersuchungen

essbaren Sorten nur hier und da

nach der wissenschaftlichen Sei‑ rung gleichzusetzen wären ; dies ist

einzelne als Volksnahrungsmittel

te hin bei-zumessen sei . Diese Be‑ begründet im hohen Wassergehalte

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ hauptung wird begründet mit den chen Jahren in ungeheurer Menge so

zur Zeit noch nicht einheitlich

der Pilze. Wie steht es nun aber in der Wirk‑

mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln lie‑ festgestellten Untersuchungswei‑ lichkeit ? Da die Pilze im eigenen ßen , dass Tausende von sehr armen

sen , dem gar außer-ordentlich

Wasser bei der Zubereitung als Spei‑

Menschen vorzüglich schmeckende

schwankenden Wassergehalte der

se gekocht werden und dieses 50–60

se der Ernährungsverhältnisse , der

sich doch der Eiweißgehalt auf das

hat die Verbreitung der Pilzkenntnis‑ Mannigfaltigkeit der Bodenarten

Doppelte . Noch mehr nähert sich

ten haben können . In neuerer Zeit se durch Pilzbücher, Schulunterricht

und anderen Lebens­­­­­‑ und Ent‑ der Eiweißgehalt dem des Fleisches

und behördliche Hinweise erfreulich

wicklungsbedingungen . Aus die‑ bei den getrockneten Pilzen . »Hier ist

zugenommen und ist in weiterem

sen Gründen kann an dieser Stelle

das Fleisch«, schreibt Prof. Dr. Falck ,

Fortschritte begriffen .

von der Aufführung der Untersu‑ »im Gegensatz zu den Gemüsesorten

Über den Nährwert der Pilze hat die

chungs-tabellen bezüglich des

durch einen etwa dreieinhalbmal so gro-

ABSÄTZE

und nährstoffreiche Mahlzeiten hät‑ Pilze , dem verschiedenen Einflus‑ vom Hundert verdampft, so erhöht

Ansicht in wissenschaftlichen Krei‑ Eiweißgehaltes Abstand genom‑ ßen Gehalt an Stickstoffsubstanz ausgesen sehr gewechselt. Einst wurde er

men werden ; es dürfte genügen , zeichnet , während die Pilze etwa doppelt

besonders hoch eingeschätzt , weil

nur die Durchschnittszahlen anzu‑ soviel enthalten als die Gemüsearten ,

die durch chemische Untersuchun‑ geben . Nach Zeller sollen die Pil‑ also eine mittlere Stellung einnehmen . ze im frischen Zustand 2–3 %, im

Dafür enthält das Gemüse etwa 40 %

zum größten Teil verdaulich an‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

stickstofffreie Extraktstoffe ( größtenteils

gen die Stickstoffverbindungen als genommen wurden . Später wurde

( Stickstoffverbindungen ) enthal‑ Kohlehydrate ), die beim Fleisch, bis auf

diese Ansicht als unrichtig bestrit‑ ten, während die nicht protein‑ geringe Mengen Glycogen, nahezu vollten , weil ein beträchtlicher Teil der

artigen stickstoffhaltigen Körper

ständig fehlen. Die Pilze stehen hier wie-

Stickstoffverbindungen

etwa 5–20 % betragen; ferner sind

der in der Mitte, sie enthalten etwa 30 %

unlöslich

sei . Diese Feststellungen gründe‑ 60–80 % der stickstoffhaltigen Be‑ stickstofffreie Extraktstoffe , die auch ten sich indessen nicht auf Verdau‑ standteile und 45–7 % der eigentli‑ nach Art und Zusammensetzung von ungsversuche beim Menschen selbst , chen Eiweißkörper verdaulich. Als sondern auf künstliche chemische

den aus den pflanzlichen Gemüsearten

weiteren Nachweis über die einzel‑ gewonnenen Extraktstoffen abweichen .«

Verdauungsversuche im Laborato‑ nen Bestandteile der Pilze , insbe‑ Nach allen diesen Erörterungen rium . Hierzu kommt , daß bis jetzt

sondere des Edelpilzes (Champi‑ gehören die Pilze zu denjenigen

eine einheitliche Art und Weise für

gnon) und die Verhältnisse zum

Nahrungsmitteln , die eine ziemlich

die Untersuchung der Pilze noch

Fleische und Gemüsearten diene

hohe Wertschätzung beanspruchen

nicht gefunden ist und deshalb die

beistehende

übersichtliche

Zu‑ dürfen . Hierbei kommt weiter in Be‑

betreffenden Ergebnisse der Chemi‑ sammenstellung , siehe Tabelle . ker verschieden ausfallen .

tracht , daß der nötige Eiweißbedarf

Die hier angeführten Mittelzah‑ zur Vollernährung eines Menschen

In dem Werke von Dr. J. Zeller , wel‑ len aus einer großen Zahl von

nicht mehr wie früher von Voit und

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TEXTE GLIEDERN 14

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Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 4 2 P t . G l i e d e r u n g d u r c h : ( Ve r- ) S a t z


So alt , als es Menschen und Pilze Früher wurden von unseren vielen Über den Nährwert der Pilze hat die Hierzu kommt , daß bis jetzt eine gibt, ist wohl die Verwertung der Pil‑ essbaren Sorten nur hier und da Ansicht in wissenschaftlichen Krei‑ einheitliche Art und Weise für die ze als Nahrungs‑ und Genussmittel . einzelne als Volksnahrungsmittel sen sehr gewechselt. Einst wurde er Untersuchung der Pilze noch nicht benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ besonders hoch eingeschätzt , weil gefunden ist und deshalb die betref‑ chen Jahren in ungeheurer Menge so die durch chemische Untersuchun‑ fenden Ergebnisse der Chemiker ver‑ mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln lie‑ gen die Stickstoffverbindungen als schieden ausfallen .

Menschen vorzüglich schmeckende nommen wurden . Später wurde diese ches alle Untersuchungen über die

ABSÄTZE

ßen , dass Tausende von sehr armen zum größten Teil verdaulich ange‑ In dem Werke von Dr. J. Zeller , wel‑

und nährstoffreiche Mahlzeiten hät‑ Ansicht als unrichtig bestritten , weil chemische Zusammensetzung der ten haben können . In neuerer Zeit ein beträchtlicher Teil der Stickstoff‑ Pilze enthält , wird auf Seite 218 dar‑ hat die Verbreitung der Pilzkenntnis‑ verbindungen unlöslich sei . Diese auf hingewiesen , wie wenig Wert den se durch Pilzbücher, Schulunterricht Feststellungen gründeten sich indes‑ bisherigen Untersuchungen nach und behördliche Hinweise erfreulich sen nicht auf Verdauungsversuche der wissenschaftlichen Seite hin beizugenommen und ist in weiterem beim Menschen selbt. zumessen sei . Fortschritte begriffen .

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TEXTE GLIEDERN 16

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Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: Laufweite +800


S o

alt , als es Menschen und Pil‑ I n

ze gibt, ist wohl die Verwertung der

dem Werke von Dr. J. Zel‑ D i e

ler , welches alle Untersuchungen

hier angeführten Mittel‑

zahlen aus einer großen Zahl von

Pilze als Nahrungs‑ und Genussmit‑ über die chemische Zusammen‑ Analysen zeigen , daß die frischen tel . F r ü h e r

setzung der Pilze enthält , wird auf

Edelpilze – und ähnlich verhalten

wurden von un‑ Seite 218 darauf hingewiesen , wie

sich übrige essbaren Pilze – nach

seren vielen essbaren Sorten nur hier

wenig Wert den bisherigen Unter‑ ihrer Zusammensetzung mehr den

und da einzelne als Volksnahrungs‑ suchungen nach der wissenschaft‑ Gemüsearten als der Fleischnah‑ lichen Seite hin bei-zumessen sei .

rung gleichzusetzen wären ; dies ist

pilzreichen Jahren in ungeheurer

Diese Behauptung wird begrün‑ begründet im hohen Wassergehalte

Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos

det mit den zur Zeit noch nicht

sammeln ließen , dass Tausende von

einheitlich festgestellten Untersu‑ W i e

sehr armen Menschen vorzüglich

chungsweisen , dem gar außer-or‑ Wirklichkeit ? Da die Pilze im eigenen

der Pilze. steht es nun aber in der

schmeckende und nährstoffreiche

dentlich schwankenden Wasserge‑ Wasser bei der Zubereitung als Speise

Mahlzeiten hätten haben können .

halte der Pilze , dem verschiedenen

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

Einflusse der Ernährungsverhält‑ vom Hundert verdampft, so erhöht

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, nisse , der Mannigfaltigkeit der Schulunterricht

und

behördliche

Hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte be‑ griffen . Ü b e r

gekocht werden und dieses 50–60 sich doch der Eiweißgehalt auf das

Bodenarten und anderen Entwick‑ Doppelte . Noch mehr nähert sich lungsbedingungen . A u s

der Eiweißgehalt dem des Fleisches

diesen Gründen kann

bei den getrockneten Pilzen . »Hier ist

an dieser Stelle von der Auffüh‑ das Fleisch«, schreibt Prof. Dr. Falck , den Nährwert der Pil‑ rung der Untersuchungstabellen

ze hat die Ansicht in wissenschaftli‑ bezüglich chen Kreisen sehr gewechselt. Einst

des

ABSÄTZE

mittel benutzt , obgleich sie sich in

»im Gegensatz zu den Gemüsesorten

Eiweißgehaltes

durch einen etwa dreieinhalbmal so

Abstand genommen werden ; es

großen Gehalt an Stickstoffsubstanz

wurde er besonders hoch einge‑ dürfte genügen , nur die Durch‑ ausgezeichnet , während die Pilze schätzt , weil die durch chemische

schnittszahlen anzugeben . Nach

etwa doppelt soviel enthalten als die

Untersuchungen die Stickstoffver‑ Zeller sollen die Pilze im frischen

Gemüsearten , also eine mittlere Stel‑

bindungen als zum größten Teil

Zustand 2–3%, im trockenen 20– lung einnehmen . Dafür enthält das

verdaulich angenommen wurden . 30% Proteinkörper ( Stickstoffver‑ Gemüse etwa 40% stickstofffreie Ex‑ Später wurde diese Ansicht als un‑ bindungen ) enthalten, während

traktstoffe ( größtenteils Kohlehydra‑

richtig bestritten , weil ein beträchtli‑ die nicht proteinartigen stick‑ te ), die beim Fleisch, bis auf geringe cher Teil der Stickstoffverbindungen

stoffhaltigen Körper etwa 5–20%

Mengen Glycogen, nahezu vollstän‑

unlöslich sei . Diese Feststellungen

betragen; ferner sind 60–80% der

dig fehlen. Die Pilze stehen hier wie‑

gründeten sich indessen nicht auf

stickstoffhaltigen

der in der Mitte, sie enthalten etwa

Verdauungsversuche beim Menschen

und 45–7% der eigentlichen Ei‑ 30% stickstofffreie Extraktstoffe , die

Bestandteile

selbst , sondern auf künstliche che‑ weißkörper verdaulich. Als weite‑ auch nach Art und Zusammenset‑ mische Verdauungsversuche im La‑ ren Nachweis über die einzelnen

zung von den aus den pflanzlichen

boratorium . Hierzu kommt , daß bis

Bestandteile der Pilze , insbeson‑ Gemüsearten gewonnenen Extrakt‑

jetzt eine einheitliche Art und Weise

dere des Edelpilzes (Champignon)

stoffen abweichen .«

für die Untersuchung der Pilze noch

und die Verhältnisse zum Fleische

N a c h

nicht gefunden ist und deshalb die

und Gemüsearten diene beiste‑ terungen gehören die Pilze zu den‑

allen diesen Erör‑

betreffenden Ergebnisse der Chemi‑ hende übersichtliche Zusammen‑ jenigen Nahrungsmitteln , die eine ker verschieden ausfallen .

stellung , siehe Tabelle .

ziemlich hohe Wertschätzung be‑

17


TEXTE GLIEDERN 18

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: Nennung (Absatz)


zung der Pilze enthält , wird auf

baren Pilze – nach ihrer Zusammen‑

gibt, ist wohl die Verwertung der Pil‑ Seite 218 darauf hingewiesen , wie

setzung mehr den Gemüsearten als

So alt , als es Menschen und Pilze ze als Nahrungs‑ und Genussmittel .

wenig Wert den bisherigen Unter‑ der Fleischnahrung gleichzusetzen

Absatz. Früher wurden von unseren

suchungen nach der wissenschaft‑ wären ; dies ist begründet im hohen

vielen essbaren Sorten nur hier und

lichen Seite hin bei-zumessen sei . Wassergehalte der Pilze. Absatz. Wie

da einzelne als Volksnahrungsmittel

Diese Behauptung wird begrün‑ steht es nun aber in der Wirklich‑

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ det mit den zur Zeit noch nicht chen Jahren in ungeheurer Menge so

keit ? Da die Pilze im eigenen Was‑

einheitlich festgestellten Untersu‑ ser bei der Zubereitung als Speise

mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln lie‑ chungsweisen , dem gar außer-or‑ gekocht werden und dieses 50–60 ßen , dass Tausende von sehr armen

dentlich schwankenden Wasserge‑ vom Hundert verdampft, so erhöht

Menschen vorzüglich schmeckende

halte der Pilze , dem verschiedenen

sich doch der Eiweißgehalt auf das

und nährstoffreiche Mahlzeiten hät‑ Einflusse der Ernährungsverhält‑ Doppelte . Noch mehr nähert sich ten haben können . In neuerer Zeit

nisse , der Mannigfaltigkeit der

der Eiweißgehalt dem des Fleisches

se durch Pilzbücher, Schulunterricht

lungsbedingungen . Absatz. Aus

das Fleisch«, schreibt Prof. Dr. Falck ,

und behördliche Hinweise erfreulich

diesen Gründen kann an dieser

»im Gegensatz zu den Gemüsesorten

zugenommen und ist in weiterem

Stelle von der Aufführung der

durch einen etwa dreieinhalbmal so

Fortschritte begriffen . Absatz. Über

Untersuchungstabellen bezüglich

großen Gehalt an Stickstoffsubstanz

den Nährwert der Pilze hat die An‑ des Eiweißgehaltes Abstand ge‑ ausgezeichnet , während die Pilze sicht in wissenschaftlichen Kreisen

nommen werden ; es dürfte genü‑ etwa doppelt soviel enthalten als

sehr gewechselt. Einst wurde er be‑ gen , nur die Durchschnittszahlen

die Gemüsearten , also eine mittlere

sonders hoch eingeschätzt , weil die

anzugeben . Nach Zeller sollen die

Stellung einnehmen . Dafür enthält

durch chemische Untersuchungen

Pilze im frischen Zustand 2–3%, das Gemüse etwa 40% stickstoff‑

die Stickstoffverbindungen als zum

im trockenen 20–30% Proteinkör‑ freie

Extraktstoffe

ABSÄTZE

hat die Verbreitung der Pilzkenntnis‑ Bodenarten und anderen Entwick‑ bei den getrockneten Pilzen . »Hier ist

( größtenteils

größten Teil verdaulich angenom‑ per ( Stickstoffverbindungen ) ent‑ Kohlehydrate ), die beim Fleisch, bis men wurden . Später wurde diese An‑ halten, während die nicht protein‑ auf geringe Mengen Glycogen, na‑ artigen stickstoffhaltigen Körper

hezu vollständig fehlen. Die Pilze

beträchtlicher Teil der Stickstoffver‑ etwa 5–20% betragen; ferner sind

stehen hier wieder in der Mitte, sie

sicht als unrichtig bestritten , weil ein

bindungen unlöslich sei . Diese Fest‑ 60–80% der stickstoffhaltigen Be‑ enthalten etwa 30% stickstofffreie stellungen gründeten sich indessen

standteile und 45–7% der eigent‑ Extraktstoffe , die auch nach Art und

nicht auf Verdauungsversuche beim

lichen Eiweißkörper verdaulich.

Zusammensetzung von den aus den

Menschen selbst , sondern auf künst‑ Als weiteren Nachweis über die

pflanzlichen Gemüsearten gewonne‑

liche chemische Verdauungsversuche

einzelnen Bestandteile der Pil‑ nen Extraktstoffen abweichen .«Ab‑

im Laboratorium . Hierzu kommt ,

ze , insbesondere des Edelpilzes

daß bis jetzt eine einheitliche Art

(Champignon) und die Verhältnis‑ gen gehören die Pilze zu denjenigen

und Weise für die Untersuchung der

se zum Fleische diene beistehende

Pilze noch nicht gefunden ist und

übersichtliche Zusammenstellung , hohe Wertschätzung beanspruchen

satz. Nach allen diesen Erörterun‑ Nahrungsmitteln , die eine ziemlich

deshalb die betreffenden Ergebnisse

siehe Tabelle . Absatz. Die hier an‑ dürfen . Hierbei kommt weiter in Be‑

der Chemiker verschieden ausfallen .

geführten Mittelzahlen aus einer

tracht , daß der nötige Eiweißbedarf

Absatz. In dem Werke von Dr. J. Zel‑ großen Zahl von Analysen zeigen ,

zur Vollernährung eines Menschen

daß die frischen Edelpilze – und

nicht mehr wie früher von Voit und

ler , welches alle Untersuchungen

über die chemische Zusammenset‑ ähnlich verhalten sich übrige ess‑ Pettenkofer angenommen , 120–140

19


TEXTE GLIEDERN 20

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: Âś


So alt , als es Menschen und Pilze

Pilze enthält , wird auf Seite 218

ihrer Zusammensetzung mehr den

gibt, ist wohl die Verwertung der

darauf hingewiesen , wie wenig

Gemüsearten als der Fleischnahrung

Pilze als Nahrungs‑ und Genussmit‑ Wert den bisherigen Untersuchun‑ gleichzusetzen wären ; dies ist be‑ tel . ¶ Früher wurden von unseren

gen nach der wissenschaftlichen

gründet im hohen Wassergehalte der

vielen essbaren Sorten nur hier und

Seite hin bei-zumessen sei . Diese

Pilze. ¶ Wie steht es nun aber in der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

Behauptung wird begründet mit

Wirklichkeit ? Da die Pilze im eigenen

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ den zur Zeit noch nicht einheit‑ Wasser bei der Zubereitung als Speise chen Jahren in ungeheurer Menge so

lich festgestellten Untersuchungs‑ gekocht werden und dieses 50–60

mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln lie‑ weisen , dem gar außer-ordentlich

vom Hundert verdampft, so erhöht

ßen , dass Tausende von sehr armen

schwankenden Wassergehalte der

sich doch der Eiweißgehalt auf das

Menschen vorzüglich schmeckende

Pilze , dem verschiedenen Einflus‑ Doppelte . Noch mehr nähert sich

und nährstoffreiche Mahlzeiten hät‑ se der Ernährungsverhältnisse , der

der Eiweißgehalt dem des Fleisches

ten haben können . In neuerer Zeit

bei den getrockneten Pilzen . »Hier ist

Mannigfaltigkeit der Bodenarten

hat die Verbreitung der Pilzkenntnis‑ und anderen Entwicklungsbedin‑ das Fleisch«, schreibt Prof. Dr. Falck , se durch Pilzbücher, Schulunterricht

gungen . ¶ Aus diesen Gründen

und behördliche Hinweise erfreulich

kann an dieser Stelle von der Auf‑ durch einen etwa dreieinhalbmal so

zugenommen und ist in weiterem

führung der Untersuchungstabel‑ großen Gehalt an Stickstoffsubstanz

Fortschritte begriffen . ¶ Über den

len bezüglich des Eiweißgehaltes

ausgezeichnet , während die Pilze

Nährwert der Pilze hat die Ansicht

Abstand genommen werden ; es

etwa doppelt soviel enthalten als die

in wissenschaftlichen Kreisen sehr

dürfte genügen , nur die Durch‑ Gemüsearten , also eine mittlere Stel‑

gewechselt. Einst wurde er beson‑ schnittszahlen anzugeben . Nach

lung einnehmen . Dafür enthält das

ders hoch eingeschätzt , weil die

Gemüse etwa 40% stickstofffreie Ex‑

Zeller sollen die Pilze im frischen

durch chemische Untersuchungen

Zustand 2–3%, im trockenen 20– traktstoffe ( größtenteils Kohlehydra‑

die Stickstoffverbindungen als zum

30% Proteinkörper ( Stickstoffver‑ te ), die beim Fleisch, bis auf geringe

größten Teil verdaulich angenom‑ bindungen ) enthalten, während

ABSÄTZE

»im Gegensatz zu den Gemüsesorten

Mengen Glycogen, nahezu vollstän‑

men wurden . Später wurde diese An‑ die nicht proteinartigen stick‑ dig fehlen. Die Pilze stehen hier wie‑ sicht als unrichtig bestritten , weil ein

stoffhaltigen Körper etwa 5–20%

der in der Mitte, sie enthalten etwa

beträchtlicher Teil der Stickstoffver‑ betragen; ferner sind 60–80% der

30%

bindungen unlöslich sei . Diese Fest‑ stickstoffhaltigen

die auch nach Art und Zusammen‑

Bestandteile

stickstofffreie

Extraktstoffe ,

stellungen gründeten sich indessen

und 45–7% der eigentlichen Ei‑ setzung von den aus pflanzlichen

nicht auf Verdauungsversuche beim

weißkörper verdaulich. Als weite‑ Gemüsearten gewonnenen Extrakt‑

Menschen selbst , sondern auf künst‑ ren Nachweis über die einzelnen liche chemische Verdauungsversuche

stoffen abweichen .« ¶ Nach allen

Bestandteile der Pilze , insbeson‑ diesen Erörterungen gehören die Pil‑

im Laboratorium . Hierzu kommt , dere des Edelpilzes (Champignon)

ze zu denjenigen Nahrungsmitteln ,

daß bis jetzt eine einheitliche Art und

und die Verhältnisse zum Fleische

die eine ziemlich hohe Wertschät‑

Weise für die Untersuchung der Pilze

diene beistehende übersichtliche

zung beanspruchen dürfen . Hierbei

noch nicht gefunden ist und des‑ Zusammenstellung , siehe Tabel‑ kommt weiter in Betracht , daß der halb die betreffenden Ergebnisse der

le . ¶ Die hier angeführten Mittel‑ nötige Eiweißbedarf zur Vollernäh‑

Chemiker verschieden ausfallen . ¶

zahlen aus einer großen Zahl von

rung eines Menschen nicht mehr

In dem Werke von Dr. J. Zeller , wel‑ Analysen zeigen , daß die frischen

wie früher von Voit und Pettenko‑

ches alle Untersuchungen über die

Edelpilze – und ähnlich verhalten

fer angenommen , 120–140 Gramm

chemische Zusammensetzung der

sich übrige essbaren Pilze – nach

beträgt, sondern nach den neueren

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TEXTE GLIEDERN 22

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: farbige Balken, Einzug 5mm


So alt , als es Menschen und Pilze gibt,

die betreffenden Ergebnisse

weis über die einzelnen Bestand‑

ist wohl die Verwertung der Pilze

der Chemiker verschieden aus‑

teile der Pilze , insbesondere des

fallen .

Edelpilzes (Champignon) und

In dem Werke von Dr. J. Zeller ,

die Verhältnisse zum Fleische

essbaren Sorten nur hier und da

welches alle Untersuchungen

diene beistehende übersichtliche

einzelne als Volksnahrungsmit‑

über die chemische Zusam‑

Zusammenstellung , siehe Tabel‑ le .

tel benutzt , obgleich sie sich in

mensetzung der Pilze enthält ,

pilzreichen Jahren in ungeheurer

wird auf Seite 218 darauf hin‑ Die hier angeführten Mittelzahlen

Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos

gewiesen , wie wenig Wert den

aus einer großen Zahl von Analy‑

sammeln ließen , dass Tausende

bisherigen

sen zeigen , daß die frischen Edel‑

von sehr armen Menschen vor‑

nach der wissenschaftlichen

pilze – und ähnlich verhalten sich

züglich schmeckende und nähr‑

Seite hin bei-zumessen sei .

übrige essbaren Pilze – nach ihrer

Untersuchungen

stoffreiche Mahlzeiten hätten ha‑

Diese Behauptung wird be‑

Zusammensetzung

ben können . In neuerer Zeit hat

gründet mit den zur Zeit noch

Gemüsearten als der Fleischnah‑

die Verbreitung der Pilzkenntnis‑

nicht einheitlich festgestellten

rung gleichzusetzen wären ; dies

se durch Pilzbücher, Schulunter‑

Untersuchungsweisen ,

ist begründet im hohen Wasser‑

dem

mehr

den

richt und behördliche Hinweise

gar außer-ordentlich schwan‑

erfreulich zugenommen und ist

kenden

in weiterem Fortschritte begrif‑

Pilze , dem verschiedenen Ein‑

lichkeit ? Da die Pilze im eige‑

fen .

flusse der Ernährungsverhält‑

nen Wasser bei der Zubereitung

Wassergehalte

der

gehalte der Pilze. Wie steht es nun aber in der Wirk‑

Über den Nährwert der Pilze hat die

nisse , der Mannigfaltigkeit der

als Speise gekocht werden und

Ansicht in wissenschaftlichen

Bodenarten und anderen Ent‑

dieses 50–60 vom Hundert ver‑

wicklungsbedingungen .

dampft, so erhöht sich doch der

Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er besonders hoch einge‑

Aus diesen Gründen kann an die‑

Eiweißgehalt auf das Doppelte .

schätzt , weil die durch chemische

ser Stelle von der Aufführung

Noch mehr nähert sich der Ei‑

Untersuchungen die Stickstoff‑

der

weißgehalt dem des Fleisches

Untersuchungstabellen

verbindungen als zum größten

bezüglich des Eiweißgehaltes

bei den getrockneten Pilzen .

Teil

angenommen

Abstand genommen werden ;

»Hier ist das Fleisch«, schreibt

wurden . Später wurde diese An‑

es dürfte genügen , nur die

Prof. Dr. Falck , »im Gegensatz

sicht als unrichtig bestritten , weil

Durchschnittszahlen

anzu‑

zu den Gemüsesorten durch ei‑

ein beträchtlicher Teil der Stick‑

geben . Nach Zeller sollen die

nen etwa dreieinhalbmal so gro‑

stoffverbindungen unlöslich sei .

Pilze im frischen Zustand

ßen Gehalt an Stickstoffsubstanz

Diese Feststellungen gründeten

2–3%, im trockenen 20–30%

ausgezeichnet , während die Pilze

sich indessen nicht auf Verdau‑

Proteinkörper

( Stickstoffver‑

etwa doppelt soviel enthalten

ungsversuche beim Menschen

bindungen ) enthalten, wäh‑

als die Gemüsearten , also eine

selbst , sondern auf künstliche

rend die nicht proteinartigen

mittlere

verdaulich

chemische

Stellung

ABSÄTZE

als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen

einnehmen .

Verdauungsversu‑

stickstoffhaltigen Körper etwa

Dafür enthält das Gemüse etwa

che im Laboratorium . Hierzu

5–20% betragen; ferner sind

40% stickstofffreie Extraktstof‑

kommt , daß bis jetzt eine ein‑

60–80% der stickstoffhaltigen

fe ( größtenteils Kohlehydrate ),

heitliche Art und Weise für die

Bestandteile und 45–7% der

die beim Fleisch, bis auf geringe

Untersuchung der Pilze noch

eigentlichen

Eiweißkörper

Mengen Glycogen, nahezu voll‑

nicht gefunden ist und deshalb

verdaulich. Als weiteren Nach‑

ständig fehlen. Die Pilze stehen

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TEXTE GLIEDERN 24

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: Drehung 90째


chungen über die chemische Zusammensetzung der

In dem Werke von dr. j. zeller , welches alle Untersu‑ Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach

Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit

noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungs‑ weisen , dem gar außer-ordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse

der Ernährungsverhältnisse , der Mannigfaltigkeit der

Aus diesen Gründen kann an dieser Stelle von der

Bodenarten und anderen Entwicklungsbedingungen .

Aufführung der Untersuchungstabellen bezüglich des

Eiweißgehaltes Abstand genommen werden ; es dürf‑

Nach Zeller sollen die Pilze im frischen Zustand 2–3%, te genügen , nur die Durchschnittszahlen anzugeben . sicht in wissenschaftlichen Kreisen sehr gewechselt.

verschieden ausfallen . Über Nährwert der Pilze hat die An‑

und deshalb die betreffenden Ergebnisse der Chemiker

für die Untersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist.

zu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise

künstliche Verdauungsversuche im Laboratorium . Hier‑

Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf

Diese Feststellungen gründeten sich indessen nicht auf

trächtlicher Teil Stickstoffverbindungen unlöslich sei .

wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein be‑

größten Teil verdaulich angenommen wurden . Später

Untersuchungen die Stickstoffverbindungen als zum

sonders hoch eingeschätzt , weil die durch chemische

schaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er be‑

Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissen‑

der wissenschaftlichen Seite hin bei-zumessen sei .

ABSÄTZE

So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die

Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur

obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheu‑ hier und da einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt ,

dass Tausende von sehr armen Menschen vorzüglich

rer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln ließen ,

haben können . In neuerer Zeit hat die Verbreitung der schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten

Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und

behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist

in weiterem Fortschritte begriffen .

trockenen 20–30% Proteinkörper ( Stickstoffverbindun‑

Nach Zeller sollen die Pilze im frischen Zustand 2–3%, im

stoffhaltigen Körper etwa 5–20% betragen; ferner sind

gen ) enthalten, während die nicht proteinartigen stick‑

eigentlichen Eiweißkörper verdaulich. Als weiteren Nach‑

60–80% der stickstoffhaltigen Bestandteile und 45–7% der

weis über die einzelnen Bestandteile der Pilze , insbesonde‑

re des Edelpilzes (Champignon) und die Verhältnisse zum

lung , siehe Tabelle . Die hier angeführten Mittelzahlen aus

Fleische diene beistehende übersichtliche Zusammenstel‑

Edelpilze – und ähnlich verhalten sich übrige essbaren Pil‑

einer großen Zahl von Analysen zeigen , daß die frischen

ze – nach ihrer Zusammensetzung mehr den Gemüsear‑

ten als der Fleischnahrung gleichzusetzen wären ; dies ist

begründet im hohen Wassergehalte der Pilze.

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TEXTE GLIEDERN 26

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: Drehung 180째


Aus diesen Gründen kann an dieser Stelle von der

Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur

Aufführung der Untersuchungstabellen bezüglich des

Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel .

Eiweißgehaltes Abstand genommen werden ; es dürf‑

So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die

hier und da einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheu‑ rer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln ließen , dass Tausende von sehr armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten

einheitliche Art und Weise für die Untersuchung der

chungen über die chemische Zusammensetzung der

Pilze noch nicht gefunden ist. und deshalb die betref‑

Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen ,

fenden Ergebnisse der Chemiker verschieden ausfal‑

wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach

in weiterem Fortschritte begriffen .

der wissenschaftlichen Seite hin bei-zumessen sei .

behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist

Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit

Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und

er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch chemi‑

senschaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde

selbst , sondern auf künstliche Verdauungsversuche

Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wis‑

im Laboratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

sche Untersuchungen die Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil Stickstoffverbindungen

ABSÄTZE

unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich in‑ dessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen im Laboratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

selbst , sondern auf künstliche Verdauungsversuche

Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wis‑ In dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Untersu‑ chungen über die chemische Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin bei-zumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungs‑ weisen , dem gar außer-ordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse

einheitliche Art und Weise für die Untersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist. und deshalb die betref‑ fenden Ergebnisse der Chemiker verschieden ausfal‑ len . Über Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissen‑

schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten

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haben können . In neuerer Zeit hat die Verbreitung der

Bodenarten und anderen Entwicklungsbedingungen . der Ernährungsverhältnisse , der Mannigfaltigkeit der Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse weisen , dem gar außer-ordentlich schwankenden noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungs‑ In dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Untersu‑

dessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich in‑ weil ein beträchtlicher Teil Stickstoffverbindungen Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , zum größten Teil verdaulich angenommen wurden . sche Untersuchungen die Stickstoffverbindungen als senschaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde

er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch chemi‑

behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und haben können . In neuerer Zeit hat die Verbreitung der dass Tausende von sehr armen Menschen vorzüglich hier und da einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt ,

Aus diesen Gründen kann an dieser Stelle von der

obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheu‑

Bodenarten und anderen Entwicklungsbedingungen .

rer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln ließen ,

der Ernährungsverhältnisse , der Mannigfaltigkeit der

Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur

Aufführung der Untersuchungstabellen bezüglich des

So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die

te genügen , nur die Durchschnittszahlen anzugeben .

Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel .

Eiweißgehaltes Abstand genommen werden ; es dürf‑


TEXTE GLIEDERN 28

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . G l i e d e r u n g d u r c h : D i d o t k u r s i v, 8 P t . / 1 4 P t .


wissenschaftlichen Seite hin bei-

Wasser bei der Zubereitung als Spei‑

ist wohl die Verwertung der Pilze als

zumessen sei . Diese Behauptung

se gekocht werden und dieses 50–60

Früher

wird begründet mit den zur Zeit

vom Hundert verdampft, so erhöht

wurden von unseren vielen essbaren

noch nicht einheitlich festgestell‑

sich doch der Eiweißgehalt auf das

Nahrungs‑ und Genussmittel .

Sorten nur hier und da einzelne als

ten Untersuchungsweisen , dem

Doppelte . Noch mehr nähert sich

Volksnahrungsmittel benutzt , ob‑

gar außer-ordentlich schwanken‑

der Eiweißgehalt dem des Fleisches

gleich sie sich in pilzreichen Jahren

den Wassergehalte der Pilze , dem

bei den getrockneten Pilzen . »Hier ist

in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und

verschiedenen Einflusse der Er‑

das Fleisch«, schreibt Prof. Dr. Falck ,

kostenlos sammeln ließen , dass Tau‑

nährungsverhältnisse , der Man‑

»im Gegensatz zu den Gemüsesorten

sende von sehr armen Menschen

nigfaltigkeit der Bodenarten und

durch einen etwa dreieinhalbmal so

vorzüglich schmeckende und nähr‑

anderen

Entwicklungsbedingun‑

großen Gehalt an Stickstoffsubstanz

stoffreiche Mahlzeiten hätten haben

gen . Aus diesen Gründen kann an

ausgezeichnet , während die Pilze

können . In neuerer Zeit hat die Ver‑

dieser Stelle von der Aufführung der

etwa doppelt soviel enthalten als die

breitung der Pilzkenntnisse durch

Untersuchungstabellen bezüglich des

Gemüsearten , also eine mittlere Stel‑

Pilzbücher,

und

Eiweißgehaltes Abstand genommen

lung einnehmen . Dafür enthält das

behördliche Hinweise erfreulich zu‑

werden ; es dürfte genügen , nur die

Gemüse etwa 40% stickstofffreie Ex‑

genommen und ist in weiterem Fort‑

Durchschnittszahlen anzugeben . Nach

traktstoffe ( größtenteils Kohlehydra‑

schritte begriffen . Über den Nährwert

Zeller sollen die Pilze im frischen Zu‑

te ), die beim Fleisch, bis auf geringe

der Pilze hat die Ansicht in wissenschaft‑

stand 2–3%, im trockenen 20–30% Pro‑

Mengen Glycogen, nahezu vollstän‑

lichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wur‑

teinkörper

dig fehlen. Die Pilze stehen hier wie‑

de er besonders hoch eingeschätzt , weil

enthalten, während die nicht protein‑

der in der Mitte, sie enthalten etwa

die durch chemische Untersuchungen die

artigen stickstoffhaltigen Körper etwa

30% stickstofffreie Extraktstoffe , die

Stickstoffverbindungen als zum größten

5–20% betragen; ferner sind 60–80%

auch nach Art und Zusammenset‑

Teil verdaulich angenommen wurden .

der stickstoffhaltigen Bestandteile und

zung von den aus den pflanzlichen

Später wurde diese Ansicht als unrich‑

45–7% der eigentlichen Eiweißkörper

Gemüsearten gewonnenen Extrakt‑

tig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil

verdaulich. Als weiteren Nachweis über

stoffen abweichen .«

der Stickstoffverbindungen unlöslich sei .

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

Schulunterricht

( Stickstoffverbindungen )

Diese Feststellungen gründeten sich in‑

insbesondere des Edelpilzes (Champi‑

dessen nicht auf Verdauungsversuche beim

gnon) und die Verhältnisse zum Flei‑

Menschen selbst , sondern auf künstliche

sche diene beistehende übersichtliche

chemische Verdauungsversuche im Labo‑

Zusammenstellung , siehe Tabelle . Die

ratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

hier angeführten Mittelzahlen aus

einheitliche Art und Weise für die Unter‑

einer großen Zahl von Analysen

suchung der Pilze noch nicht gefunden ist

zeigen , daß die frischen Edelpilze

und deshalb die betreffenden Ergebnisse

– und ähnlich verhalten sich übrige

In

essbaren Pilze – nach ihrer Zusam‑

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

mensetzung mehr den Gemüsear‑

alle Untersuchungen über die che‑

ten als der Fleischnahrung gleich‑

der Chemiker verschieden ausfallen .

mische Zusammensetzung der Pilze

zusetzen wären ; dies ist begründet

enthält , wird auf Seite 218 darauf

im hohen Wassergehalte der Pilze.

hingewiesen , wie wenig Wert den

Wie steht es nun aber in der Wirk‑

bisherigen Untersuchungen nach der

lichkeit ? Da die Pilze im eigenen

ABSÄTZE

So alt , als es Menschen und Pilze gibt,

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TEXTE GLIEDERN

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Gliederung durch: Linien

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So alt , als es Menschen und Pilze

Pilze enthält , wird auf Seite 218

ihrer Zusammensetzung mehr den

gibt, ist wohl die Verwertung der

darauf hingewiesen , wie wenig

Gemüsearten als der Fleischnah‑

Pilze als Nahrungs‑ und Genuss‑ Wert den bisherigen Untersuchun‑ rung gleichzusetzen wären ; dies ist mittel . Früher wurden von unseren

gen nach der wissenschaftlichen

begründet im hohen Wassergehalte

vielen essbaren Sorten nur hier und

Seite hin bei-zumessen sei . Diese

der Pilze. Wie steht es nun aber in der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

Behauptung wird begründet mit

Wirklichkeit ? Da die Pilze im eigenen

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ den zur Zeit noch nicht einheit‑ Wasser bei der Zubereitung als Speise lich festgestellten Untersuchungs‑ gekocht werden und dieses 50–60

mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln lie‑ weisen , dem gar außer-ordentlich

vom Hundert verdampft, so erhöht

ßen , dass Tausende von sehr armen

schwankenden Wassergehalte der

sich doch der Eiweißgehalt auf das

Menschen vorzüglich schmeckende

Pilze , dem verschiedenen Einflus‑ Doppelte . Noch mehr nähert sich

und nährstoffreiche Mahlzeiten hät‑ se der Ernährungsverhältnisse , der

der Eiweißgehalt dem des Fleisches

ten haben können . In neuerer Zeit

bei den getrockneten Pilzen . »Hier ist

Mannigfaltigkeit der Bodenarten

hat die Verbreitung der Pilzkenntnis‑ und

anderen

Entwicklungsbe‑ das Fleisch«, schreibt Prof. Dr. Falck ,

se durch Pilzbücher, Schulunterricht

dingungen . Aus diesen Gründen

und behördliche Hinweise erfreulich

kann an dieser Stelle von der Auf‑ durch einen etwa dreieinhalbmal so

»im Gegensatz zu den Gemüsesorten

zugenommen und ist in weiterem

führung der Untersuchungstabel‑ großen Gehalt an Stickstoffsubstanz

Fortschritte begriffen . Über den

len bezüglich des Eiweißgehaltes

ausgezeichnet , während die Pilze

Nährwert der Pilze hat die Ansicht

Abstand genommen werden ; es

etwa doppelt soviel enthalten als die

in wissenschaftlichen Kreisen sehr

dürfte genügen , nur die Durch‑ Gemüsearten , also eine mittlere Stel‑

gewechselt. Einst wurde er beson‑ schnittszahlen anzugeben . Nach

lung einnehmen . Dafür enthält das

ders hoch eingeschätzt , weil die

Gemüse etwa 40% stickstofffreie Ex‑

Zeller sollen die Pilze im frischen

durch chemische Untersuchungen

Zustand 2–3%, im trockenen 20– traktstoffe ( größtenteils Kohlehydra‑

die Stickstoffverbindungen als zum

30% Proteinkörper ( Stickstoffver‑ te ), die beim Fleisch, bis auf geringe

größten Teil verdaulich angenom‑ bindungen ) enthalten, während

ABSÄTZE

chen Jahren in ungeheurer Menge so

Mengen Glycogen, nahezu vollstän‑

men wurden . Später wurde diese An‑ die nicht proteinartigen stick‑ dig fehlen. Die Pilze stehen hier wie‑ sicht als unrichtig bestritten , weil ein

stoffhaltigen Körper etwa 5–20%

der in der Mitte, sie enthalten etwa

beträchtlicher Teil der Stickstoffver‑ betragen; ferner sind 60–80% der

30% stickstofffreie Extraktstoffe , die

bindungen unlöslich sei . Diese Fest‑ stickstoffhaltigen

auch nach Art und Zusammenset‑

Bestandteile

stellungen gründeten sich indessen

und 45–7% der eigentlichen Ei‑ zung von den aus den pflanzlichen

nicht auf Verdauungsversuche beim

weißkörper verdaulich. Als weite‑ Gemüsearten gewonnenen Extrakt‑

Menschen selbst , sondern auf künst‑ ren Nachweis über die einzelnen liche chemische Verdauungsversuche

stoffen abweichen .« Nach allen die‑

Bestandteile der Pilze , insbeson‑ sen Erörterungen gehören die Pilze

im Laboratorium . Hierzu kommt , dere des Edelpilzes (Champignon)

zu

daß bis jetzt eine einheitliche Art

und die Verhältnisse zum Fleische

die eine ziemlich hohe Wertschät‑

und Weise für die Untersuchung der

diene beistehende übersichtliche

zung beanspruchen dürfen . Hierbei

Pilze noch nicht gefunden ist und

Zusammenstellung , siehe Tabelle .

kommt weiter in Betracht , daß der

deshalb die betreffenden Ergebnisse

Die hier angeführten Mittelzah‑ nötige Eiweißbedarf zur Vollernäh‑

der Chemiker verschieden ausfallen .

denjenigen

Nahrungsmitteln ,

len aus einer großen Zahl von

rung eines Menschen nicht mehr

In dem Werke von Dr. J. Zeller , wel‑ Analysen zeigen , daß die frischen

wie früher von Voit und Pettenko‑

ches alle Untersuchungen über die

Edelpilze – und ähnlich verhalten

fer angenommen , 120–140 Gramm

chemische Zusammensetzung der

sich übrige essbaren Pilze – nach

beträgt, sondern nach den neueren

31


TEXTE GLIEDERN 32

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . G l i e d e r u n g d u r c h : H i n t e r l e g u n g v o n Te x t b l รถ c k e n


So alt , als es Menschen und Pilze gibt, chemische Zusammensetzung der

Edelpilze – und ähnlich verhalten

ist wohl die Verwertung der Pilze als

Pilze enthält , wird auf Seite 218

sich übrige essbaren Pilze – nach

Nahrungs‑ und Genussmittel .

darauf hingewiesen , wie wenig

ihrer Zusammensetzung mehr den

Früher wurden von unseren vielen

Wert den bisherigen Untersuchun‑ Gemüsearten als der Fleischnah‑

essbaren Sorten nur hier und da

gen nach der wissenschaftlichen

rung gleichzusetzen wären ; dies ist

einzelne als Volksnahrungsmittel

Seite hin bei-zumessen sei . Diese

begründet im hohen Wassergehalte

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ Behauptung wird begründet mit chen Jahren in ungeheurer Menge so

der Pilze.

den zur Zeit noch nicht einheit‑ Wie steht es nun aber in der Wirk‑

mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln lie‑ lich festgestellten Untersuchungs‑ lichkeit ? Da die Pilze im eigenen ßen , dass Tausende von sehr armen

weisen , dem gar außer-ordentlich

Wasser bei der Zubereitung als Spei‑

Menschen vorzüglich schmeckende

schwankenden Wassergehalte der

se gekocht werden und dieses 50–60

und nährstoffreiche Mahlzeiten hät‑ Pilze , dem verschiedenen Einflus‑ vom Hundert verdampft, so erhöht se der Ernährungsverhältnisse , der

sich doch der Eiweißgehalt auf das Doppelte . Noch mehr nähert sich

se durch Pilzbücher, Schulunterricht

und anderen Entwicklungsbedin‑ der Eiweißgehalt dem des Fleisches

und behördliche Hinweise erfreulich

gungen .

bei den getrockneten Pilzen . »Hier ist

zugenommen und ist in weiterem

Aus diesen Gründen kann an die‑ das Fleisch«, schreibt Prof. Dr. Falck ,

Fortschritte begriffen .

ser Stelle von der Aufführung der

»im Gegensatz zu den Gemüsesorten

Über den Nährwert der Pilze hat die

Untersuchungstabellen bezüglich

durch einen etwa dreieinhalbmal so

Ansicht in wissenschaftlichen Krei‑ des Eiweißgehaltes Abstand ge‑ großen Gehalt an Stickstoffsubstanz sen sehr gewechselt. Einst wurde er

nommen werden ; es dürfte genü‑ ausgezeichnet , während die Pilze

besonders hoch eingeschätzt , weil

gen , nur die Durchschnittszahlen

etwa doppelt soviel enthalten als die

die durch chemische Untersuchun‑ anzugeben . Nach Zeller sollen die

Gemüsearten , also eine mittlere Stel‑

gen die Stickstoffverbindungen als

lung einnehmen . Dafür enthält das

Pilze im frischen Zustand 2–3%,

ABSÄTZE

ten haben können . In neuerer Zeit

hat die Verbreitung der Pilzkenntnis‑ Mannigfaltigkeit der Bodenarten

zum größten Teil verdaulich ange‑ im trockenen 20–30% Proteinkör‑ Gemüse etwa 40% stickstofffreie Ex‑ nommen wurden . Später wurde diese

per ( Stickstoffverbindungen ) ent‑ traktstoffe ( größtenteils Kohlehydra‑

Ansicht als unrichtig bestritten , weil

halten, während die nicht protein‑ te ), die beim Fleisch, bis auf geringe

ein beträchtlicher Teil der Stickstoff‑ artigen stickstoffhaltigen Körper

Mengen Glycogen, nahezu vollstän‑

verbindungen unlöslich sei . Diese

dig fehlen. Die Pilze stehen hier wie‑

etwa 5–20% betragen; ferner sind

Feststellungen gründeten sich indes‑ 60–80% der stickstoffhaltigen Be‑ der in der Mitte, sie enthalten etwa sen nicht auf Verdauungsversuche

standteile und 45–7% der eigent‑ 30% stickstofffreie Extraktstoffe , die

beim Menschen selbst , sondern auf

lichen Eiweißkörper verdaulich.

auch nach Art und Zusammenset‑

künstliche chemische Verdauungs‑ Als weiteren Nachweis über die

zung von den aus den pflanzlichen

versuche im Laboratorium . Hierzu

einzelnen Bestandteile der Pil‑ Gemüsearten gewonnenen Extrakt‑

kommt , daß bis jetzt eine einheitli‑ ze , insbesondere des Edelpilzes

stoffen abweichen .«

che Art und Weise für die Untersu‑ (Champignon) und die Verhältnis‑ Nach allen diesen Erörterungen chung der Pilze noch nicht gefunden

se zum Fleische diene beistehende

gehören die Pilze zu denjenigen

ist und deshalb die betreffenden Er‑ übersichtliche Zusammenstellung , Nahrungsmitteln , die eine ziemlich gebnisse der Chemiker verschieden

siehe Tabelle .

ausfallen .

Die hier angeführten Mittelzah‑ dürfen . Hierbei kommt weiter in Be‑

hohe Wertschätzung beanspruchen

In dem Werke von Dr. J. Zeller , wel‑ len aus einer großen Zahl von

tracht , daß der nötige Eiweißbedarf

ches alle Untersuchungen über die

zur Vollernährung eines Menschen

Analysen zeigen , daß die frischen

33


TEXTE GLIEDERN 34

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . G l i e d e r u n g d u r c h : Te x t g r รถ รŸ e


Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und da einzelne als Volks‑ nahrungsmittel benutzt , ob‑ gleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sam‑ meln ließen , dass Tausende von sehr armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können . In neu‑ erer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilz‑ bücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise erfreu‑ lich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte begrif‑ fen .

Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissenschaftlichen Krei‑ sen sehr gewechselt. Einst wurde er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch chemische Un‑ tersuchungen die Stick‑ stoffverbindungen als zum größten Teil ver‑ daulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrich‑ tig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stickstoffverbindungen unlöslich sei . Diese Fest‑ stellungen gründeten

sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdauungs‑ versuche im Laborato‑ rium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine ein‑ heitliche Art und Weise für die Untersuchung der Pilze noch nicht ge‑ funden ist und deshalb die betreffenden Ergeb‑ nisse der Chemiker ver‑ schieden ausfallen .

festgestellten Unter‑ suchungsweisen , dem gar außer-ordentlich schwankenden Was‑ sergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernäh‑ rungsverhältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und ande‑ ren Entwicklungsbe‑ In dem Werke von dingungen . Dr. J. Zeller , wel‑ Aus diesen Grün‑ ches alle Untersu‑ den kann an die‑ chungen über die ser Stelle von der chemische Zusam‑ mensetzung der Pil‑ Aufführung der ze enthält , wird auf Untersuchungs‑ Seite 218 darauf hin‑ tabellen bezüg‑ gewiesen , wie wenig lich des Eiweiß‑ Wert den bisherigen U n t e r s u c h u n g e n gehaltes Abstand nach der wissen‑ genommen wer‑ schaftlichen Seite den ; es dürfte ge‑ hin bei-zumessen sei . nügen , nur die Diese Behauptung wird begründet mit Durchschnitts‑ den zur Zeit noch zahlen anzuge‑ nicht einheitlich

ABSÄTZE

So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Genussmittel .

35


TEXTE GLIEDERN

36


FuĂ&#x;noten

marginalien

Abschnitt 2

Josephin Sachs 2012 1


fussnoten 2

{

Te x t : IT C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Auszeichnung: Monaco, 6 Pt. / 14 Pt.


alt , als es Menschen und Pil‑

ze gibt, ist wohl die Verwertung der

vom

[mýkēs]. –

griechischen

Hierzu kommt ,

daß bis jetzt eine einheitliche Art

althoch-

und Weise für die Untersuchung der

deutschen buliz, das sich wahrscheinlich vom latei-

Pilze noch nicht gefunden ist und

Pilze

das

wort

„pilz“

entstam mt

nischen bōlētus zu griechisch

dem

„champignon“

ableitet

deshalb die betreffenden Ergebnisse

als Nahrungs‑ und Genussmittel .

der Chemiker verschieden ausfallen .

F r ü h e r

I n dem Werke von

wurden von un‑

dr. j . zeller  ,

seren vielen essbaren Sorten nur hier

welches alle Untersuchungen über

und da einzelne als Volksnahrungs‑

die chemische Zusammensetzung

mittel benutzt , obgleich sie sich in

der Pilze enthält , wird auf Seite 218

pilzreichen Jahren in ungeheurer

darauf hingewiesen , wie wenig Wert

Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sam‑

den

meln ließen , dass Tausende von sehr

nach der wissenschaftlichen Seite

armen Menschen vorzüglich schme‑

hin bei-zumessen sei . Diese Behaup‑

bisherigen

Untersuchungen

ckende und nährstoffreiche Mahlzei‑

tung wird begründet mit den zur

ten hätten haben können . – viele

Zeit noch nicht einheitlich festge‑

pilzar-

ten sind bekannte und beliebte nahrungsmittel. dazu

stellten Untersuchungsweisen , dem

gehören nicht kultivierbare arten, wie steinpilz und

gar

pfifferling,

den Wassergehalte der Pilze , dem

champignon,

aber

auch

shiitake

&

kulturarten

und

austernpilz.

-sorten

von

außer-ordentlich

schwanken‑

In neue‑

verschiedenen Einflusse der Ernäh‑

rer Zeit hat die Verbreitung der Pilz‑

rungsverhältnisse , der Mannigfal‑

kenntnisse durch Pilzbücher, Schul‑

tigkeit der Bodenarten und anderen

unterricht und behördliche Hinweise

Entwicklungsbedingungen .

erfreulich zugenommen und ist in

(lateinisch

weiterem Fortschritte begriffen .

deren zellen mitochondrien und ein zellskelett ent-

Ü b e r den Nährwert der Pilze

halten.

hat die Ansicht in wissenschaftlichen

sie

in

neben

fungi)

der

sind

eukaryotische

biologischen

tieren

und

ein

pilze

lebewesen,

klassifikation

pflanzen

bilden

eigenständiges

Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde

reich,

er besonders hoch eingeschätzt , weil

als

die durch chemische Untersuchun‑

ständerpilze

gen die Stickstoffverbindungen als

Gründen kann an dieser Stelle von

zum größten Teil verdaulich ange‑

der Aufführung der Untersuchung‑

zu

auch

dem

sowohl

vielzeller

einzeller

wie

gehören.

die

wie

die

schim melpilze

A u s

backhefe, und

die

diesen

nommen wurden . Später wurde diese

stabellen bezüglich des Eiweißge‑

Ansicht als unrichtig bestritten , weil

haltes Abstand genommen werden ;

ein beträchtlicher Teil der Stickstoff‑

es dürfte genügen , nur die Durch‑

verbindungen unlöslich sei . Diese

schnittszahlen

Feststellungen gründeten sich indes‑

Zeller sollen die Pilze im frischen

sen nicht auf Verdauungsversuche

Zustand 2–3%, im trockenen 20–30%

anzugeben .

Nach

beim Menschen selbst , sondern auf

Proteinkörper ( Stickstoffverbindun‑

künstliche chemische Verdauungs‑

gen ) enthalten, während die nicht

versuche im Laboratorium . re

von

den

pilzen

heisst

mykologie,

die

leh-

abgeleitet

proteinartigen

marginalien

S o

stickstoffhaltigen

Körper etwa 5–20% betragen; ferner

3


fussnoten 4

{

Te x t : IT C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . A u s z e i c h n u n g : IT C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . s o w i e A n k 端 n d i g u n g


alt , als es Menschen und Pil‑

sen nicht auf Verdauungsversuche

ze gibt, ist wohl die Verwertung der

beim Menschen selbst , sondern auf

Pilze FUSSNOTE: Das Wort „Pilz“

künstliche chemische Verdauungs‑

entstammt dem Althochdeutschen

versuche im Laboratorium . FUSS‑

buliz, das sich wahrscheinlich vom

NOTE: Die Lehre von den Pilzen

lateinischen boletus zu griechisch

heißt Mykologie, abgeleitet vom grie‑

„Champignon“ ableitet.

als Nah‑

chischen [mýkos]. Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art

rungs‑ und Genussmittel . wurden von un‑

und Weise für die Untersuchung der

seren vielen essbaren Sorten nur hier

Pilze noch nicht gefunden ist und

F r ü h e r

und da einzelne als Volksnahrungs‑

deshalb die betreffenden Ergebnisse

mittel benutzt , obgleich sie sich in

der Chemiker verschieden ausfallen . dr. j . zeller  ,

pilzreichen Jahren in ungeheurer

I n dem Werke von

Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos

welches alle Untersuchungen über

sammeln ließen , dass Tausende von

die chemische Zusammensetzung

sehr armen Menschen vorzüglich

der Pilze enthält , wird auf Seite 218

schmeckende und nährstoffreiche

darauf hingewiesen , wie wenig Wert

Mahlzeiten hätten haben können .

den

FUSSNOTE: Viele Pilzarten sind be‑

nach der wissenschaftlichen Seite

kannte und beliebte Nahrungsmittel.

hin bei-zumessen sei . Diese Behaup‑

bisherigen

Untersuchungen

Dazu gehören nicht kultivierbare

tung wird begründet mit den zur

Arten, wie Steinpilz und Pfifferling,

Zeit noch nicht einheitlich festge‑

aber auch Kulturarten und -sorten

stellten Untersuchungsweisen , dem

von Champignon, Shiitake & Aus‑

gar

ternpilz. In neuerer Zeit hat die Ver‑

den Wassergehalte der Pilze , dem

breitung der Pilzkenntnisse durch

verschiedenen Einflusse der Ernäh‑

Pilzbücher,

außer-ordentlich

schwanken‑

und

rungsverhältnisse , der Mannigfal‑

behördliche Hinweise erfreulich zu‑

tigkeit der Bodenarten und anderen

genommen und ist in weiterem Fort‑

Entwicklungsbedingungen .

schritte begriffen .

NOTE: Pilze (lateinisch Fungi) sind

Ü b e r den Nährwert der Pilze

eukaryotische Lebewesen, deren Zel‑

hat die Ansicht in wissenschaftlichen

len Mitochondrien und ein Zellske‑

Schulunterricht

marginalien

S o

FUSS‑

Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde

lett enthalten. In der biologischen

er besonders hoch eingeschätzt , weil

Klassifikation bilden sie neben Tie‑

die durch chemische Untersuchun‑

ren und Pflanzen ein eigenständiges

gen die Stickstoffverbindungen als

Reich, zu dem sowohl Einzeller wie

zum größten Teil verdaulich ange‑

die Backhefe, als auch Vielzeller wie

nommen wurden . Später wurde diese

die Schimmelpilze und die Stän‑

Ansicht als unrichtig bestritten , weil

derpilze gehören. A u s

ein beträchtlicher Teil der Stickstoff‑

Gründen kann an dieser Stelle von

diesen

verbindungen unlöslich sei . Diese

der Aufführung der Untersuchung‑

Feststellungen gründeten sich indes‑

stabellen bezüglich des Eiweißge‑

5


fussnoten 6

{

Te x t : IT C L e g a c y S e r i f , 1 1 P t . / 1 4 P t . Auszeichnung: Monaco, 6 Pt. / 13 Pt. sowie Linien


Das Wort „Pilz“ entstammt ursprgl. dem Althochdeutschen Worte buliz, das wahrscheinlich vom lateinischen bōlētus zu griechisch „Champignon“ abgeleitet wurde.

Viele Pilzarten sind bekannte und ja beliebte Nahrungsmittel. Dazu gehören nicht kultivierbare Arten, wie Steinpilz und Pfifferling, aber auch Kulturarten und -sorten von Champignon, Shiitake und Austernpilz.

marginalien

So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Ver‑ wertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und da einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Men‑ schen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahl‑ zeiten hätten haben können . In neuerer Zeit hat die Verbrei‑ tung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist im Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissen‑ schaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er hoch eingeschätzt , weil die durch chemische Untersuchungen ge‑ fundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil ver‑ daulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stick‑ stoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen grün‑ deten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Ver‑ dauungsversuche im Laboratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise für die chemische Un‑ tersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffenden Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden ausfallen . In dem Werke von dr. j. zeller , welches alle Un‑ tersuchungen über die Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begrün‑ det mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungsweisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Er‑ nährungsverhältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und anderen Lebens­­­­­‑ und Entwicklungsbedingungen . Aus diesen Gründen kann an dieser Stelle von der Aufführung der Untersuchungstabellen bezüglich des Eiweißgehaltes der Pilze Abstand genommen werden ; es dürfte genügen , nur

Die Lehre von den Pilzen heißt Mykologie, abgeleitet vom griechischen [mýkēs].

Pilze (lateinisch Fungi) sind eukaryotische Lebewesen, ja deren Zellen Mitochondrien und ein Zellskelett enthalten. In der biologischen Klassifikation bilden sie neben Tieren und Pflanzen ein eigenständiges Reich, zu dem sowohl Einzeller wie die Backhefe, als auch Vielzeller wie auch die Schimmelpilze und gar die Ständerpilze gehören.

7


fussnoten 8

{

Te x t : IT C L e g a c y S e r i f , 1 1 P t . / 1 4 P t . Auszeichnung: Monaco, 6 Pt. / 13 Pt. sowie Zahlen


Das Wort „Pilz“ entstammt ursprgl. dem Althochdeutschen Worte buliz,

1

das wahrscheinlich vom lateinischen bōlētus zu griechisch „Champignon“ abgeleitet wurde.

Viele Pilzarten sind bekannte und ja beliebte Nahrungsmittel. Dazu gehören nicht kultivier-

2

bare Arten, wie Steinpilz und Pfifferling, aber auch Kulturarten und -sorten von Champignon, Shiitake und Austernpilz.

Die Lehre von den Pilzen

3

heißt Mykologie, abgeleitet vom griechischen [mýkēs].

marginalien

So alt , als es Menschen und Pilze 1 gibt, ist wohl die Ver‑ wertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und da einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­ ­‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können . 2In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulun‑ terricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist im Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissen‑ schaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er hoch eingeschätzt , weil die durch chemische Untersuchungen ge‑ fundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil ver‑ daulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stick‑ stoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen grün‑ deten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdau‑ ungsversuche im Laboratorium .3Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise für die chemische Un‑ tersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffenden Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden ausfallen . In dem Werke von dr. j. zeller , welches alle Un‑ tersuchungen über die Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begrün‑ det mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungsweisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernährungsverhältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenar‑ ten und anderen Lebens­­­­­‑ und Entwicklungsbedingungen . 4Aus diesen Gründen kann an dieser Stelle von der Auffüh‑ rung der Untersuchungstabellen bezüglich des Eiweißgehal‑ tes der Pilze Abstand genommen werden ; es dürfte genügen ,

Pilze (lateinisch Fungi) sind eukaryotische Lebewesen, ja deren Zellen Mitochondrien und ein Zellskelett enthalten. In der biologischen

4

Klassifikation bilden sie neben Tieren und Pflanzen ein eigenständiges Reich, zu dem sowohl Einzeller wie die Backhefe, als auch Vielzeller wie auch die Schimmelpilze und gar die Ständerpilze gehören.

9


fussnoten 10

{

Te x t : IT C L e g a c y S e r i f , 1 1 P t . / 1 4 P t . Auszeichnung: Monaco, 6 Pt. / 10 Pt. sowie Drehung 90째


Schimmelpilze und gar die Ständerpilze gehören.

zeller wie die Backhefe, als auch Vielzeller wie auch die

und Pflanzen ein eigenständiges Reich, zu dem sowohl Ein-

In der biologischen Klassifikation bilden sie neben Tieren

deren Zellen Mitochondrien und ein Zellskelett enthalten.

Pilze (lateinisch Fungi) sind eukaryotische Lebewesen, ja

vom griechischen [mýkēs].

Die Lehre von den Pilzen heißt Mykologie, abgeleitet

marginalien

abgeleitet wurde.

vom lateinischen bōlētus zu griechisch „Champignon“

schen Worte buliz, das wahrscheinlich

Das Wort „Pilz“ entstammt ursprgl. dem Althoch-deut-

von Champignon, Shiitake und Austernpilz.

vierbare Arten, wie Steinpilz und Pfifferling, aber auch Kulturarten und -sorten

Viele Pilzarten sind bekannte, beliebte Nahrungsmittel. Dazu gehören nicht kulti-

So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmit‑ tel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und da einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , ob‑ gleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende Mahlzeiten hät‑ ten haben können. In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist im Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissen‑ schaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er hoch eingeschätzt , weil die durch chemische Untersuchungen ge‑ fundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil ver‑ daulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stick‑ stoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen grün‑ deten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdau‑ Hierzu kommt , daß bis jetzt ungsversuche im Labor . eine einheitliche Art und Weise für die chemische Untersu‑ chung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffenden Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden aus‑ fallen . In dem Werke von dr. j. zeller , welches alle Untersu‑ chungen über die Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bishe‑ rigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungs‑ weisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernährungsver‑ hältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und anderen Lebens­­­­­‑ und Entwicklungsbedingungen . Aus diesen Gründen kann an dieser Stelle von der Auf‑ führung der Untersuchungstabellen bezüglich des Eiweißge‑ haltes der Pilze Abstand genommen werden ; es dürfte genü‑

11


12

Auszeichnung: Monaco, 6 Pt. / 10 Pt., Balken sowie Drehung 90°

{

Schimmelpilze und gar die Ständerpilze gehören.

zeller wie die Backhefe, als auch Vielzeller wie auch die

und Pflanzen ein eigenständiges Reich, zu dem sowohl Ein-

In der biologischen Klassifikation bilden sie neben Tieren

deren Zellen Mitochondrien und ein Zellskelett enthalten.

Pilze (lateinisch Fungi) sind eukaryotische Lebewesen,

vom griechischen [mýkēs].

abgeleitet wurde.

vom lateinischen bōlētus zu griechisch „Champignon“

deutschen Worte buliz, das wahrscheinlich

Das Wort „Pilz“ entstammt ursprgl. dem Althoch-

-sorten von Champignon, Shiitake und Austernpilz.

kultivierbare Arten, wie Steinpilz und Pfifferling, aber auch Kulturarten und

Viele Pilzarten sind bekannte, beliebte Nahrungsmittel. Dazu gehören nicht

Die Lehre von den Pilzen heißt Mykologie, abgeleitet

fussnoten

Te x t : IT C L e g a c y S e r i f , 1 1 P t . / 1 4 P t .


marginalien

So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmit‑ tel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und da einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , ob‑ gleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende Mahlzeiten hät‑ ten haben können. In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist im Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissen‑ schaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er hoch eingeschätzt , weil die durch chemische Untersuchungen ge‑ fundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil ver‑ daulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stick‑ stoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen grün‑ deten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdau‑ Hierzu kommt , daß bis jetzt ungsversuche im Labor . eine einheitliche Art und Weise für die chemische Untersu‑ chung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffenden Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden aus‑ fallen . In dem Werke von dr. j. zeller , welches alle Untersu‑ chungen über die Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bishe‑ rigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungs‑ weisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernährungsver‑ hältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und anderen Lebens­­­­­‑ und Entwicklungsbedingungen . Aus diesen Gründen kann an dieser Stelle von der Auf‑ führung der Untersuchungstabellen bezüglich des Eiweißge‑ haltes der Pilze Abstand genommen werden ; es dürfte genü‑

13


EINS Das Wort „Pilz“ entstammt ursprgl. dem Althochdeutschen Worte buliz, das wahrscheinlich vom lateinischen bōlētus zu griechisch „Champignon“ abgeleitet wurde.

ZWEI Viele Pilzarten sind

fussnoten

{

Te x t : IT C L e g a c y S e r i f , 1 1 P t . / 1 4 P t . Auszeichnung: Monaco, 6 Pt. / 13 Pt. sowie Whitney Condensed Semibold 12 Pt. / 13 pt. sowie Zahlen

bekannte und ja beliebte Nahrungsmittel. Dazu gehören nicht kultivierbare Arten, wie Steinpilz und Pfifferling, aber auch Kulturarten und -sorten von Champignon, Shiitake und Austernpilz.

DREI Die Lehre von den Pilzen heißt Mykologie, abgeleitet vom griechischen [mýkēs].

VIER Pilze (lateinisch Fungi) sind eukaryotische Lebewesen, ja deren Zellen Mitochondrien und ein Zellskelett enthalten. In der biologischen Klassifikation bilden sie neben Tieren und Pflanzen ein eigenständiges Reich, zu dem sowohl Einzeller wie die Backhefe.

14


marginalien

So alt , als es Menschen und Pilze EINS gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Frü‑ her wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und da einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­los und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können . ZWEI In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schul‑ unterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenom‑ men und ist im Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissen‑ schaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er hoch eingeschätzt , weil die durch chemische Untersuchungen gefundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden . Später wurde diese An‑ sicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stickstoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellun‑ gen gründeten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdauungsversuche im Laboratorium . DREI Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise für die chemi‑ sche Untersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffenden Ergebnisse der Chemiker sehr ver‑ schieden ausfallen . In dem Werke von dr. j. zeller , welches alle Untersuchungen über die Zusammensetzung der Pil‑ ze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie we‑ nig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissen‑ schaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungsweisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernährungsverhältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und anderen Lebens­­­­­‑ und Entwicklungsbe‑ dingungen . VIER Aus diesen Gründen kann an dieser Stelle von der Aufführung der Untersuchungstabellen bezüglich des Eiweißgehaltes der Pilze Abstand genommen werden ;

15


fussnoten 16

{

Te x t : IT C L e g a c y S e r i f , 9 P t . / 1 4 P t . Auszeichnung: Whitney Medium italic, 9 Pt. / 14 Pt. sowie Illustration


S o

alt , als es Menschen und Pil‑

I n dem Werke von

dr. j . zeller  ,

ze gibt, ist wohl die Verwertung der

welches alle Untersuchungen über

Pilze

die chemische Zusammensetzung

als Nahrungs‑ und Genuss‑

der Pilze enthält , wird auf Seite 218

mittel . F r ü h e r

wurden von un‑

darauf hingewiesen , wie wenig Wert

seren vielen essbaren Sorten nur hier

den

bisherigen

Untersuchungen

und da einzelne als Volksnahrungs‑

nach der wissenschaftlichen Seite

mittel benutzt , obgleich sie sich in

hin bei-zumessen sei . Diese Behaup‑

pilzreichen Jahren in ungeheurer

tung wird begründet mit den zur

Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sam‑

Zeit noch nicht einheitlich festge‑ stellten Untersuchungsweisen , dem

armen Menschen vorzüglich schme‑

gar außerordentlich schwankenden

ckende und nährstoffreiche Mahlzei‑

Wassergehalte der Pilze , dem ver‑

ten hätten haben .

In neuerer

schiedenen Einflusse der Ernäh‑

Zeit hat die Verbreitung der Pilz‑

rungsverhältnisse , der Mannigfal‑

kenntnisse durch Pilzbücher, Schul‑

tigkeit der Bodenarten und anderen marginalien

meln ließen , dass Tausende von sehr

unterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte begriffen . Ü b e r den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissenschaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch chemische Untersuchun‑

Das Wort „Pilz“ entstammt dem Alt-

gen die Stickstoffverbindungen als

hochdeutschen buliz, das sich mit

zum größten Teil verdaulich ange‑

höchster Wahrscheinlichkeit vom latei-

nommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stickstoff‑ verbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich indes‑ sen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdauungs‑

nischen boletus vom griechischen Wort „Champignon“ ableitet. Viele Pilzarten sind bekannte und beliebte Nahrungsmittel. Dazu gehören nicht kultivierbare Arten, wie Steinpilz und Pfifferling, aber auch Kulturarten

versuche im Laboratorium .

und -sorten von Champignon, Shiitake

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

sowie der Austernpilz.

einheitliche Art und Weise für die Untersuchung der Pilze noch nicht

Die Lehre von den Pilzen heißt Myko-

gefunden ist und deshalb die betref‑

logie, abgeleitet vom dem griechischen

fenden Ergebnisse der Chemiker ver‑

Wort [mýkos].

schieden ausfallen .

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fussnoten 18

{

Te x t : IT C L e g a c y S e r i f , 1 1 P t . / 1 3 P t . Auszeichnung: Didot, 29 Pt. / 13 Pt.


Erste Anmerkung:Das Wort der „Pilze“ entstammt ursprgl. dem Althochd e u t s ch en Wort buliz, das gar damals wahrscheinlich vomzum, lateinischen bōlētus griechischenWort „Champignon“ abgeleitet wurde. gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unse‑ ren vielen essbaren Sorten nur hier und da einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ chen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und kosten‑ los sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können .

marginalien

So alt , als es Menschen und Pilze

Zweite Anmerkung: Viele Pilzarten sind bekannte und so sehr beliebte Nahrungsmittel.Dazu gehörenArten, nicht kultivierbare wie Steinpilz und der Pfifferling, aber ja auch Kulturarten und -sorten von Champignon, Shitake&Austernpilz. In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise er‑ freulich zugenommen und ist im Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissen‑ schaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er hoch eingeschätzt , weil die durch chemische Untersuchungen gefundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden . Später wurde diese An‑

19


fussnoten

20


Biografie

fortlaufend

Abschnitt 3

Josephin Sachs 2012 1


* 26. Januar 1831 Heinrich Anton de Bary war ein deutscher Naturwissenschaftler, Mediziner, Mykologe und Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „De Bary“. De Bary wurde als Sohn eines angesehenen Frankfurter Arztes geboren. Er entstammt einer uradeligen Familie aus Barry bei Tournai in Belgien. Sein Vater unterstützte die früh beginnende Forscherneigung des Sohnes, indem er ihm die damalige „Maininsel“ pachtete, damit dieser dort seinem Entdeckungsdrang nachgehen konnte. Bei seinen stundenlangen Kahnfahrten entlang des Mains lernte er Pflanzen kennen und untersuchte mit seinem Mikroskop schon früh einzellige Algen. Als Abiturient hatte er schon ein umfangreiches Herbarium, das er später dem Straßburger Botanischen Institut hinterließ. Durch seinen frühen Kontakt mit dem damaligen Leiter des Senckenbergschen Instituts in Frankfurt, Georg Fresenius entwickelte De Bary sein InB I O G RAFi e

teresse für Algen und Pilze sowie die Arbeit am Mikroskop. Bereits mit 21 Jahren fertigte er eine Abhandlung über den Phycomyceten Achyla, die von der hervorragenden Beobachtungsgabe de Barys zeugt. Dabei zeigte er, dass die Saprolegnia-Schwärmer zwei terminale Geißeln besitzen, während die Schwärmer von Achyla zwei seitliche Geißeln tragen. Mit dieser Arbeit widerlegte er unter anderem auch den bekannten Botaniker Nathanael Pringsheim (1823–1894), der für die Saprolegnia-Schwärmer nur eine Geißel angegeben hatte. In den Jahren

1849

und dem folgenden studierte De Bary Medizin in Heidelberg

und in Marburg. Ab d. Jahr

1850

studierte er in Berlin, wo er

1853

zum Dr.

med. promoviert wurde. Seine Dissertation hatte das Thema: „De plantarum generatione sexuali“. Nach nur einem Jahr Arbeit als Arzt entschloss sich de Bary zu einer Laufbahn als Botaniker und habilitierte sich Mohl (1805–1872).

1854 1855

Im Alter von nur 24 Jahren erhielt er

an der Universität in Tübingen bei Hugo von einen Ruf als außerordentlicher Profes-

sor an der Universität Freiburg im Breisgau, wo er 1859 ordentlicher Professor und gleichzeitig Direktor des Botanischen Gartens wurde. In Freiburg war der russische Botaniker und Phytopathologe Michail Stepanowitsch Woronin sein Mitarbeiter, mit dem er mehrere bedeutsame Untersuchungen an Pilzen durchführte (z. B. über Chytridiales, Ascobolus, Mucor).

{

1867

nahm er einen Ruf an die Universität Halle an, um dann

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 1 1 P t . / 1 6 P t . Auszeichnung durch: Whitney Black Regular 29.pt / 16 Pt. sowie Linien

2

1872


an die neu gegründete Kaiser-Wilhelm-Universität in Straßburg zu wechseln.

1882

wurde sein Institut bezogen. Zudem wurde der neue Botanische

Garten der Universität nach seinen Angaben mit geräumigen Gewächshäusern neu errichtet. Zahlreiche Schüler de Barys wurden später selbst berühmte Botaniker. Das Arbeitsgebiet de Barys war besonders die vergleichende Anatomie der höheren Pflanzen, der Algen sowie der Pilze, hier besonders der Rostpilze und Brandpilze, mit denen er sich schon hatte.

1866

1853

in seiner Habilitationsschrift beschäftigt

erschien sein Buch über die „Morphologie und Physiologie

der Pilze, Flechten und Myxomyceten“. Dabei hatte de Bary entdeckt, dass bei Ursache der Pflanzenkrankheiten sind. Diese Erkenntnis legte er am Beispiel der Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel in seiner

1861

erschienenen Arbeit

„Die Kartoffelkrankheit, deren Ursache und Verhütung“ dar. Zwar waren die komplizierten Entwicklungszyklen der Rost- und Brandpilze be-

fortlaufend

Pflanzenerkrankungen nicht die Pflanze den Pilz erzeugt, sondern dass die Pilze

reits von Louis René Tulasne (1815–1885) und seinem Bruder Charles Tulasne (1816–1884) entdeckt worden, es gelang jedoch erst de Bary, der mit beiden in Briefwechsel stand, unter anderem die doppelte Sporenbildung des Schwarzrostpilzes (Puccinia graminis) in Uredosporen (Sommersporen) und Teleutosporen (Wintersporen) aufzuklären. Nach Tulasne sollten diese Sporen einem Schleim entspringen. Außerdem fand er heraus, dass eine dritte und vierte Fruchtform, die so genannten Aecidien, auf dem Blatt eines Zwischenwirtes, im Falle des Schwarzrostes auf der Berberitze (Berberis vulgaris) gebildet wird. Aufgrund dieser Erkenntnis wurde die Ausbreitung des Schwarzrostes dadurch bekämpft, dass man die Berberitze aus der Feldflur beseitigte. De Bary dehnte seine Forschung auch auf andere Krankheiten an Kulturpflanzen aus. So beschäftigte er sich unter anderem mit den Krankheiten der Weinrebe, dem Falschen Mehltau (Plasmopara viticola), dem Echten Mehltau (Oidium tuckeri) sowie mit dem Roten Brenner (Pseudopezicula tracheiphila).

† 19. Januar 1888 3


sechsundzwanzigster januar ach

Heinrich Anton de Bary war ein deutscher Naturwissenschaftler, Mediziner, Mykologe und Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „De Bary“. De Bary wurde als Sohn eines angesehenen Frankfurter Arztes geboren. Er entstammt einer uradeligen Familie aus Barry bei Tournai in Belgien. Sein Vater unterstützte die früh beginnende Forscherneigung des Sohnes, indem er ihm die damalige „Maininsel“ pachtete, damit dieser dort seinem Entdeckungsdrang nachgehen konnte. Bei seinen stundenlangen Kahnfahrten entlang des Mains lernte er Pflanzen kennen und untersuchte mit seinem Mikroskop schon früh einzellige Algen. Als Abiturient hatte er schon ein umfangreiches Herbarium, das er später dem Straßburger Botanischen Institut hinterließ. Durch seinen frühen Kontakt mit dem damaligen Leiter des Senckenbergschen Instituts in Frankfurt, Georg Fresenius entwickelte De Bary sein Interesse für Algen und Pilze sowie die Arbeit am Mikroskop. Bereits mit 21 Jahren B I O G RAFi e

fertigte er eine Abhandlung über den Phycomyceten Achyla, die von der hervorragenden Beobachtungsgabe de Barys zeugt. Dabei zeigte er, dass die Saprolegnia-Schwärmer zwei terminale Geißeln besitzen, während die Schwärmer von Achyla zwei seitliche Geißeln tragen. Mit dieser Arbeit widerlegte er unter anderem auch den bekannten Botaniker Nathanael Pringsheim (1823–1894), der für die Saprolegnia-Schwärmer nur eine Geißel angegeben hatte.

achtzehnhundertneunundvierzig achtzehnhundertachtzehnfünfzig hundertdreiundfünfzig In den Jahren

und dem folgenden studierte De Bary Medizin in

Heidelberg und in Marburg. Ab

studierte er in Berlin, wo er

zum Dr. med.

promoviert wurde. Seine Dissertation hatte das Thema: „De plantarum generatione sexuali“. Nach nur einem Jahr Arbeit als Arzt entschloss sich de Bary zu einer Laufbahn als Botaniker und habilitierte sich

{

achtzehnhundert-

neunzehnter januar achtzehn

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 1 1 P t . / 1 9 P t . A u s z e i c h n u n g d u r c h : W h i t n e y B o o k R e g u l a r, 2 9 P t . / 1 9 P t .

4


r achtzehnhunderteinunddreissig vierundfünfzig achtzehnhundertfünfundfünfzig an der Universität in Tübingen

bei Hugo von Mohl (1805–1872).

Im Alter von nur 24 Jahren erhielt er

einen Ruf als

außerordentlicher Professor an der Universität Freiburg im Breisgau, wo er 1859 ordentlicher Professor und gleichzeitig Direktor des Botanischen Gartens wurde. In Freiburg war der russische Botaniker und Phytopathologe Michail Stepanowitsch Woronin sein Mitarbeiter, mit dem er mehrere bedeutsame Untersuchungen an Pilzen durchführte (z. B. über Chytridiales, Ascobolus, Mucor).

achtzehnhundertsiebenundsechzig achtzehnhundertzweiundsiebzig achtzehnhundertzweiundachtzig nahm er einen Ruf an die Universität

an die neu gegründete Kaiser-

Wilhelm-Universität in Straßburg zu wechseln.

wurde

fortlaufend

Halle an, um dann

sein Institut bezogen. Zudem wurde der neue Botanische Garten der Universität nach seinen Angaben mit geräumigen Gewächshäusern neu errichtet. Zahlreiche Schüler de Barys wurden später selbst berühmte Botaniker. Das Arbeitsgebiet de Barys war besonders die vergleichende Anatomie der höheren Pflanzen, der Algen sowie der Pilze, hier besonders der Rostpilze und

achtzehnhundertdreiundfünfzig achtzehnhundertsechsundsechzig Brandpilze, mit denen er sich schon

in seiner Habi-

litationsschrift beschäftigt hatte.

erschien sein

Buch über die „Morphologie und Physiologie der Pilze, Flechten und Myxomyceten“.

zehnhundertachtundachtzig 5


Heinrich Anton de Bary ( 1 8 3 1 — 1 8 8 8 ) war ein deutscher Naturwissenschaftler, Mediziner, Mykologe und Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „De Bary“. De Bary wurde als Sohn eines angesehenen Frankfurter Arztes geboren. Er entstammt einer uradeligen Familie aus Barry bei Tournai in Belgien. Sein Vater unterstützte die früh beginnende Forscherneigung des Sohnes, indem er ihm die damalige „Maininsel“ pachtete, damit dieser dort seinem Entdeckungsdrang nachgehen konnte. Bei seinen stundenlangen Kahnfahrten entlang des Mains lernte er Pflanzen kennen und untersuchte mit seinem Mikroskop schon früh einzellige Algen. Als Abiturient hatte er schon ein umfangreiches Herbarium, das er später dem Straßburger Botanischen Institut hinterließ. Durch seinen frühen Kontakt mit dem damaligen Leiter des Senckenbergschen Instituts in Frankfurt, Georg Fresenius entwickelte De Bary sein Interesse für Algen und Pilze sowie die Arbeit am Mikroskop. Bereits mit 21 Jahren fertigte er eine AbB I O G RAFi e

handlung über den Phycomyceten Achyla, die von der hervorragenden Beobachtungsgabe de Barys zeugt. Dabei zeigte er, dass die Saprolegnia-Schwärmer zwei terminale Geißeln besitzen, während die Schwärmer von Achyla zwei seitliche Geißeln tragen. Mit dieser Arbeit widerlegte er unter anderem auch den bekannten Botaniker Nathanael Pringsheim ( 1 8 2 3 — 1 8 9 4 ) , der für die Saprolegnia-Schwärmer nur eine Geißel angegeben hatte. In den Jahren 1 8 4 9 und dem folgenden studierte De Bary Medizin in Heidelberg und in Marburg. Ab d. Jahr 1 8 5 0 studierte er in Berlin, wo er 1 8 5 3 zum Dr. med. promoviert wurde. Seine Dissertation hatte das Thema: „De plantarum generatione sexuali“. Nach nur einem Jahr Arbeit als Arzt entschloss sich de Bary zu einer Laufbahn als Botaniker und habilitierte sich 1 8 5 4 an der Universität in Tübingen bei Hugo von Mohl ( 1 8 0 5 — 1 8 7 2 ) . Im Alter von nur 24 Jahren erhielt er 1 8 5 5 einen Ruf als außerordentlicher Professor an der Universität Freiburg im Breisgau, wo er 1 8 5 9 ordentlicher Professor und gleichzeitig Direktor des Botanischen Gartens wurde. In Freiburg war der russische Botaniker und Phytopathologe Michail Stepanowitsch Woronin sein Mitarbeiter, mit dem er mehrere bedeutsame Untersuchungen an Pilzen durchführte (z. B. über Chytridiales, Ascobolus, Mucor). 1 8 6 7 nahm er einen Ruf an die Universität Halle an, um dann 1 8 7 2 an die neu gegründete KaiserWilhelm-Universität in Straßburg zu wechseln. 1 8 8 2 wurde sein Institut bezogen. Zudem

{

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 1 1 P t . / 1 6 P t . A u s z e i c h n u n g d u r c h : W h i t n e y B l a c k R e g u l a r, 1 2 P t . / 1 6 P t .

6


wurde der neue Botanische Garten der Universität nach seinen Angaben mit geräumigen Gewächshäusern neu errichtet. Zahlreiche Schüler de Barys wurden später selbst berühmte Botaniker. Das Arbeitsgebiet de Barys war besonders die vergleichende Anatomie der höheren Pflanzen, der Algen sowie der Pilze, hier besonders der Rostpilze und Brandpilze, mit denen er sich schon 1 8 5 3 in seiner Habilitationsschrift beschäftigt hatte. 1 8 6 6 erschien sein Buch über die „Morphologie und Physiologie der Pilze, Flechten und Myxomyceten“. Dabei hatte de Bary entdeckt, dass bei Pflanzenerkrankungen nicht die Pflanze den Pilz erzeugt, sondern dass die Pilze Ursache der Pflanzenkrankheiten sind. Diese Erkenntnis legte er am Beispiel der Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel in seiner 1 8 6 1 erschienenen Arbeit „Die KartoffelZwar waren die komplizierten Entwicklungszyklen der Rost- und Brandpilze bereits von Louis René Tulasne ( 1 8 1 5 — 1 8 8 5 ) und seinem Bruder Charles Tulasne ( 1 8 1 6 — 1 8 8 4 ) entdeckt worden, es gelang jedoch erst de Bary, der mit

fortlaufend

krankheit, deren Ursache und Verhütung“ dar.

beiden in Briefwechsel stand, unter anderem die doppelte Sporenbildung des Schwarzrostpilzes (Puccinia graminis) in Uredosporen (Sommersporen) und Teleutosporen (Wintersporen) aufzuklären. Nach Tulasne sollten diese Sporen einem Schleim entspringen. Außerdem fand er heraus, dass eine dritte und vierte Fruchtform, die so genannten Aecidien, auf dem Blatt eines Zwischenwirtes, im Falle des Schwarzrostes auf der Berberitze (Berberis vulgaris) gebildet wird. Aufgrund dieser Erkenntnis wurde die Ausbreitung des Schwarzrostes dadurch bekämpft, dass man die Berberitze aus der Feldflur beseitigte. De Bary dehnte seine Forschung auch auf andere Krankheiten an Kulturpflanzen aus. So beschäftigte er sich unter anderem mit den Krankheiten der Weinrebe, dem Falschen Mehltau (Plasmopara viticola), dem Echten Mehltau (Oidium tuckeri) sowie mit dem Roten Brenner (Pseudopezicula tracheiphila). Auf dem Gebiet der Mykologie klärte er unter anderem auch den Entwicklungsgang der Schleimpilze (Myxomyceten) auf, wies die Zugehörigkeit von Aspergillus

7


Heinrich Anton de Bary (1831-1888) war ein deutscher Naturwissenschaftler, Mediziner, Mykologe und Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „De Bary“. De Bary wurde als Sohn eines angesehenen Frankfurter Arztes geboren. Er entstammt einer uradeligen Familie aus Barry bei Tournai in Belgien. Sein Vater unterstützte die früh beginnende Forscherneigung des Sohnes, indem er ihm die damalige „Maininsel“ pachtete, damit dieser dort seinem Entdeckungsdrang nachgehen konnte. Bei seinen stundenlangen Kahnfahrten entlang des Mains lernte er Pflanzen kennen und untersuchte mit seinem Mikroskop schon früh einzellige Algen. Als Abiturient hatte er schon ein umfangreiches Herbarium, das er später dem Straßburger Botanischen Institut hinterließ. Durch seinen frühen Kontakt mit dem damaligen Leiter des Senckenbergschen Instituts in Frankfurt, Georg Fresenius entwickelte De Bary sein InB I O G RAFi e

teresse für Algen und Pilze sowie die Arbeit am Mikroskop. Bereits mit 21 Jahren fertigte er eine Abhandlung über den Phycomyceten Achyla, die von der hervorragenden Beobachtungsgabe de Barys zeugt. Dabei zeigte er, dass die Saprolegnia-Schwärmer zwei terminale Geißeln besitzen, während die Schwärmer von Achyla zwei seitliche Geißeln tragen. Mit dieser Arbeit widerlegte er unter anderem auch den bekannten Botaniker Nathanael Pringsheim (1823–1894), der für die Saprolegnia-Schwärmer nur eine Geißel angegeben hatte. In den Jahren ¦ und dem folgenden studierte De Bary Medizin in Heidelberg und in Marburg. Ab d. Jahr ¦ studierte er in Berlin, wo er ¦ zum Dr. med. promoviert wurde. Seine Dissertation hatte das Thema: „De plantarum generatione sexuali“. Nach nur einem Jahr Arbeit als Arzt entschloss sich de Bary zu einer Laufbahn als Botaniker und habilitierte sich ¦ an der Universität in Tübingen bei Hugo von Mohl (1805–1872).

Im Alter von nur 24 Jahren erhielt er ¦ einen Ruf als außerordentlicher Professor an der Universität Freiburg im Breisgau, wo er ¦ ordentlicher Professor und gleichzeitig Direktor des Botanischen Gartens wurde. In Freiburg war der russische Botaniker und Phytopathologe Michail Stepanowitsch Woronin sein Mitarbeiter, mit dem er mehrere bedeutsame Untersuchungen an Pilzen durchführte (z. B. über Chytridiales, Ascobolus, Mucor). ¦ nahm

{

er einen Ruf an die Universität Halle an, um dann ¦ an die neu gegründete Kaiser-Wilhelm-

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 1 1 P t . / 1 6 P t . A u s z e i c h n u n g d u r c h : W h i t n e y B l a c k R e g u l a r, 4 5 P t . / 5 4 P t . , s o w i e L i n i e n

8

18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18

4 5 5 5 5 5 6 6 6 7 8


49 50 53 54 55 59 61 66 67 72 82

Universität in Straßburg zu wechseln. ¦ wurde sein Institut bezogen. Zudem wurde der neue Botanische Garten der Universität nach seinen Angaben mit geräumigen Gewächshäusern neu errichtet. Zahlreiche Schüler de Barys wurden später selbst berühmte Botaniker. Das Arbeitsgebiet de Barys war besonders die vergleichende Anatomie der höheren Pflanzen, der Algen sowie der Pilze, hier besonders der Rostpilze und Brandpilze, mit denen er sich schon ¦ in seiner Habilitationsschrift beschäftigt hatte. ¦ erschien sein Buch über die „Morphologie und Physiologie der Pilze, Flechten

und Myxomyceten“. Dabei hatte de Bary entdeckt, dass bei Pflanzenerkrankungen nicht die Pflanze den Pilz erzeugt, sondern dass die Pilze Ursache der Pflanzenkrankheiten sind. Diese Erkenntnis legte er am Beispiel der Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel in seiner ¦ erschienenen Arbeit „Die Kartoffelkrankheit, deren Ursache und Verhütung“ dar. Zwar waren die komplizierten Entwicklungszyklen der Rost- und Brandpilze be-

fortlaufend

8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8

reits von Louis René Tulasne (1815–1885) und seinem Bruder Charles Tulasne (1816–1884) entdeckt worden, es gelang jedoch erst de Bary, der mit beiden in Briefwechsel stand, unter anderem die doppelte Sporenbildung des Schwarzrostpilzes (Puccinia graminis) in Uredosporen (Sommersporen) und Teleutosporen (Wintersporen) aufzuklären. Nach Tulasne sollten diese Sporen einem Schleim entspringen. Außerdem fand er heraus, dass eine dritte und vierte Fruchtform, die so genannten Aecidien, auf dem Blatt eines Zwischenwirtes, im Falle des Schwarzrostes auf der Berberitze (Berberis vulgaris) gebildet wird. Aufgrund dieser Erkenntnis wurde die Ausbreitung des Schwarzrostes dadurch bekämpft, dass man die Berberitze aus der Feldflur beseitigte. De Bary dehnte seine Forschung auch auf andere Krankheiten an Kulturpflanzen aus. So beschäftigte er sich unter anderem mit den Krankheiten der Weinrebe, dem Falschen Mehltau (Plasmopara viticola), dem Echten Mehltau (Oidium tuckeri) sowie mit dem Roten Brenner (Pseudopezicula tracheiphila). Auf dem Gebiet der Mykologie klärte er unter anderem auch den Entwicklungs-

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Mykologe und Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „De Bary“. De Bary wurde als Sohn eines angesehenen Frankfurter Arztes geboren. Er entstammt einer uradeligen Familie aus Barry bei Tournai in Belgien. Sein Vater unterstützte die früh beginnende Forscherneigung des Sohnes, indem er ihm die damalige „Maininsel“ pachtete, damit dieser dort seinem Entdeckungsdrang nachgehen konnte. Bei seinen stundenlangen Kahnfahrten entlang des Mains lernte er Pflanzen kennen und untersuchte mit seinem Mikroskop schon früh einzellige Algen. Als Abiturient hatte er schon ein umfangreiches Herbarium, das er später dem Straßburger Botanischen Institut hinterließ. Durch seinen frühen Kontakt mit dem damaligen Leiter des Senckenbergschen Instituts in Frankfurt, Georg Fresenius entwickelte De Bary sein InB I O G RAFi e

teresse für Algen und Pilze sowie die Arbeit am Mikroskop. Bereits mit 21 Jahren fertigte er eine Abhandlung über den Phycomyceten Achyla, die von der hervorragenden Beobachtungsgabe de Barys zeugt. Dabei zeigte er, dass die Saprolegnia-Schwärmer zwei terminale Geißeln besitzen, während die Schwärmer von Achyla zwei seitliche Geißeln tragen. Mit dieser Arbeit widerlegte er unter anderem auch den bekannten Botaniker Nathanael Pringsheim (1823–1894), der für die Saprolegnia-Schwärmer nur eine Geißel angegeben hatte. In den Jahren ¦ und dem folgenden studierte De Bary Medizin in Heidelberg und in Marburg. Ab d. Jahr ¦ studierte er in Berlin, wo er ¦ zum Dr. med. promoviert wurde. Seine Dissertation hatte das Thema: „De plantarum generatione sexuali“. Nach nur einem Jahr Arbeit als Arzt entschloss sich de Bary zu einer Laufbahn als Botaniker und habilitierte sich ¦ an der Universität in Tübingen bei Hugo von Mohl (1805–1872).

Im Alter von nur 24 Jahren erhielt er ¦ einen Ruf als außerordentlicher Professor an der Universität Freiburg im Breisgau, wo er ¦ ordentlicher Professor und gleichzeitig Direktor des Botanischen Gartens wurde. In Freiburg war der russische Botaniker und Phytopathologe Michail Stepanowitsch Woronin sein Mitarbeiter, mit dem er mehrere bedeutsame Untersuchungen an Pilzen durchführte (z. B. über Chytridiales, Ascobolus, Mucor). ¦ nahm

{

er einen Ruf an die Universität Halle an, um dann ¦ an die neu gegründete Kaiser-Wilhelm-

Te x t : I T C L e g a c y S e r i f , 1 1 P t . / 1 6 P t . A u s z e i c h n u n g d u r c h : W h i t n e y B l a c k R e g u l a r, 4 5 P t . / 5 4 P t . , s o w i e L i n i e n

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1855

1854

1853

1850

1849

1831

Heinrich Anton de Bary (geboren ¦ ) war ein deutscher Naturwissenschaftler, Mediziner,


1882

1872

1867

1866

de der neue Botanische Garten der Universität nach seinen Angaben mit geräumigen Gewächshäusern neu errichtet. Zahlreiche Schüler de Barys wurden später selbst berühmte Botaniker. Das Arbeitsgebiet de Barys war besonders die vergleichende Anatomie der höheren Pflanzen, der Algen sowie der Pilze, hier besonders der Rostpilze und Brandpilze, mit denen er sich schon ¦ in seiner Habilitationsschrift beschäftigt hatte. ¦ erschien sein Buch über die „Morphologie und Physiologie der Pilze, Flechten

und Myxomyceten“. Dabei hatte de Bary entdeckt, dass bei Pflanzenerkrankungen nicht die Pflanze den Pilz erzeugt, sondern dass die Pilze Ursache der Pflanzenkrankheiten sind. Diese Erkenntnis legte er am Beispiel der Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel in seiner ¦ erschienenen Arbeit „Die Kartoffelkrankheit, deren Ursache und Verhütung“ dar. Zwar waren die komplizierten Entwicklungszyklen der Rost- und Brandpilze be-

fortlaufend

1859

1861

Universität in Straßburg zu wechseln. ¦ wurde sein Institut bezogen. Zudem wur-

reits von Louis René Tulasne (1815–1885) und seinem Bruder Charles Tulasne (1816–1884) entdeckt worden, es gelang jedoch erst de Bary, der mit beiden in Briefwechsel stand, unter anderem die doppelte Sporenbildung des Schwarzrostpilzes (Puccinia graminis) in Uredosporen (Sommersporen) und Teleutosporen (Wintersporen) aufzuklären. Nach Tulasne sollten diese Sporen einem Schleim entspringen. Außerdem fand er heraus, dass eine dritte und vierte Fruchtform, die so genannten Aecidien, auf dem Blatt eines Zwischenwirtes, im Falle des Schwarzrostes auf der Berberitze (Berberis vulgaris) gebildet wird. Aufgrund dieser Erkenntnis wurde die Ausbreitung des Schwarzrostes dadurch bekämpft, dass man die Berberitze aus der Feldflur beseitigte. De Bary dehnte seine Forschung auch auf andere Krankheiten an Kulturpflanzen aus. So beschäftigte er sich unter anderem mit den Krankheiten der Weinrebe, dem Falschen Mehltau (Plasmopara viticola), dem Echten Mehltau (Oidium tuckeri) sowie mit dem Roten Brenner (Pseudopezicula tracheiphila). Auf dem Gebiet der Mykologie klärte er unter anderem auch den Entwicklungs-

11


Deutscher Naturwissenschaftler, Mediziner, Mykologe und Botanikeroffizielles botanisches Autorenkürzel: „De Bary“.; Abhandlung über denPhycomyceten Achyla im Alter von 21

Anton de Bary

B I O G RAFi e

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Te x t : I T C L e g a c y S e r i f K u r s i v , 1 4 P t . / 1 8 P t . Z a h l e n : W h i t n e y B l a c k R e g u l a r, 5 0 P t . / 6 0 P t .

12

1831 1849/50 1850+ 1853 1854 1855 1859 1867 1872


26. Januar, geboren in Frankfurt am Main

Studium der Medizin in Heidelberg & Marburg

Studium in Berlin

Habitilation an der Universität in Tübingen bei Hugo von Mohl (1805–1872)

t a b e l l a r isc h

Promotion zum Dr. med.; Dissertation: „De Plantarum Generatione Sexuali“

Ruf als außerordentlicher Professor an der Universität Freiburg im Breisgau

Ordentlicher Professor und Direktor des botanischen Gartens, Freiburg

Ruf an die Universität Halle

Wechsel an die neu gegründete Kaiser-Wilhelm-Universität in Straßburg

13


26. januar, geboren in frankfurt am main studium der medizin in heidelberg & marburg B I O G RAFi e

studium in berlin promotion zum dr. med. habitilation an der universit채t in t체bingen

{

Te x t : W h i t n e y L i g h t S C , 1 8 P t . / 2 0 P t . Zahlen: Cg Lisbon, 50 Pt. & 310 Pt.

14

1

31 49 50+ 53 54


ordentlicher professor und direktor d. b. g. ruf an die uni halle kaiser-wilhelm-universität straĂ&#x;burg

t a b e l l a r isc h

8

55 59 67 72 88

ruf an die universität freiburg

gestorben in strassburg

15


B I O G RAFi e

{

Te x t : DTL H a a r l e m m e r K u r s i v , 1 4 P t . Z a h l e n : W h i t n e y B l a c k R e g u l a r, 1 1 P t .

16

1831 1832 1833 1834 1835 1836 1837 1838 1839 1840 1841 1842 1843 1844 1845 1846 1847 1848 1849 1850 1851 1852 1853 1854 1855 1856 1857 1858 1859 1860 1861 1862 1863 1864 1865 1866 1867 1868 1869 1870 1871 1872 1873 1874 1875 1876 1877 1878 1879 1880 1881 1882 1883 1884 1884 1886 1887 1888


26. Januar, geboren in Frankfurt am Main

Studium der Medizin in Heidelberg & Marburg

Studium in Berlin Promotion zum Dr. med.; Dissertation: „De Plantarum Generatione Sexuali“

Ruf als außerordentlicher Professor an der Universität Freiburg im Breisgau

t a b e l l a r isc h

Habitilation an der Universität in Tübingen bei Hugo von Mohl (1805–1872)

Ordentlicher Professor und Direktor des botanischen Gartens, Freiburg

Ruf an die Universität Halle Wechsel an die neu gegründete Kaiser-Wilhelm-Universität in Straßburg

gestorben in Strassburg

17


B I O G RAFi e

{

Te x t : C a l i b r e B o l d , 1 4 P t . Z a h l e n : W h i t n e y B l a c k R e g u l a r, 1 1 P t .

18

1831 1832 1833 1834 1835 1836 1837 1838 1839 1840 1841 1842 1843 1844 1845 1846 1847 1848 1849 1850 1851 1852 1853 1854 1855 1856 1857 1858 1859 1860 1861 1862 1863 1864 1865 1866 1867 1868 1869 1870 1871 1872 1873 1874 1875 1876 1877 1878 1879 1880 1881 1882 1883 1884 1884 1886 1887 1888


26. Januar, geboren in Frankfurt am Main

Studium der Medizin in Heidelberg & Marburg

Studium in Berlin Promotion zum Dr. med.; Dissertation: „De Plantarum Generatione Sexuali“

Ruf als außerordentlicher Professor an der Universität Freiburg im Breisgau

t a b e l l a r isc h

Habitilation an der Universität in Tübingen bei Hugo von Mohl (1805–1872)

Ordentlicher Professor und Direktor des botanischen Gartens, Freiburg

Ruf an die Universität Halle Wechsel an die neu gegründete Kaiser-Wilhelm-Universität in Straßburg

gestorben in Strassburg

19


B I O G RAFi e

20


Tabellen

s e pa r at

Abschnitt 4

Josephin Sachs 2012 1


ta b e l l e n

2


W h i t n e y bo l d / re g u l a r/s C 1 1 p t . / 1 3 p t .

ta b e l l e o h n e ta b e l l e n f u n k t i o n

{

3

1,73

0,21

s e pa r at

2,54

1,74

20,56

76,47

Mageres Ochsenfleisch: Mittel aus 10 Analysen

92,72

3,57

0,20

4,88

87,40

Frischer Edelpilz (Champignon): Mittel aus 20 Analysen

Gemüsearten: (Weißkohl, Spargel und Salat) Mittel aus 40 Analysen

S.E. %

Fett %

N7 %

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen H2O%

Nähere Bezeichnung

1,12

0,83

Rohf.%

42,63

87,38

1,17

24,63

34,58

47,42

0,82

1,01

S.E. %

N7 %

A. %

13,98

7,41

3,94

7,59

S.T. %

Fett %

II. In der Trockenmasse


i n d e n n at ü r l i c h e n f r i s c h e n p i l z e n H2O% N7 % Fett % S.E. % Rohf.% A. % 87,40

0,20

4,88

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( c h a m p i g n o n )

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4

47,42

0,82

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20,56

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in der trockenmasse N7 % S.E. % Fett % S.T. %

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W h i t n e y bo l d / re g u l a r/s C 1 1 p t . / 1 3 p t .

ta b e l l e o h n e ta b e l l e n f u n k t i o n

{

5

Gemüsearten: (Kohl, Spargel und Salat) Mittel aus 40 Analysen

Mageres Ochsenfleisch: Mittel aus 10 Analysen

Frischer Edelpilz (Champignon): Mittel aus 20 Analysen

Nähere Bezeichnung

92,72

76,47

0,20

1,73

0,21

20,6 1,74

4,88

87,4

1,17 1,01

1,12

24,63

47,42

0,82

0,83

s e pa r at

2,54

3,57

42,6

34,58

7,59

3,94

7,41 13,9

N7 % S.E. % Fett % S.T. %

H2O% N7 % Fett % S.E. % Rohf.% A. %

87,4

II. In der Trockenmasse

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen


Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz (Champ.): Mittel aus 20 Analysen

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

34,58

7,41

Fett %

3,94

13,98

7,59

S.T. %

II. In der Trockenmasse

47,42

S.E. %

0,82

87,38

42,63

N %

S.E. % 0,83

1,17

24,63

A. %

Fett % 3,57

1,01

R.F. %

7

0,20

1,12

N % 4,88

1,74

2,54

H 0% 87,40

20,56

0,21

7

76,47

1,73

2

92,72

Ta b e l l e m i t Ta b e l l e n f u n k t i o n

{

6

Mageres Ochsenfleisch: Mittel aus 10 Analysen Gemüsearten: (Weißkohl, Spargel und Salat) Mittel aus 40 Analysen

ta b e l l e n

Whitney Black/Semibold/SC 11 Pt. / 13 Pt.


Whitney black/semibold/sC 11 pt. / 13 pt.

ta b e l l e o h n e ta b e l l e n f u n k t i o n

{

7

Gemüsearten: (Kohl, Spargel und Salat) Mittel aus 40 Analysen

Mageres Ochsenfleisch: Mittel aus 10 Analysen

Frischer Edelpilz (Champignon): Mittel aus 20 Analysen

Nähere Bezeichnung

92,72

76,47

87,40

H2O%

1,73

20,56

4,88

N7 %

0,21

1,74

0,20

Fett %

2,54

3,57

S.E. %

s e pa r at

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

1,12

0,83

Rohf.%

1,01

1,17

0,82

A. %

24,63

87,38

47,42

N7 %

42,63

34,58

S.E. %

7,41

Fett %

II. In der Trockenmasse

3,94

13,98

7,59

S.T. %


H2O% 4,88

N7 %

1,74

0,20

Fett %

2,54

3,57

S.E. %

1,12

0,83

Rohf.%

1,01

1,17

0,82

A. %

24,63

87,38

47,42

N7 %

42,63

34,58

S.E. %

7,41

Fett %

3,94

13,98

7,59

S.T. %

II. In der Trockenmasse

87,40

20,56

0,21

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

Frischer Edelpilz (Champignon): Mittel aus 20 Analysen

76,47

1,73

Nähere Bezeichnung

Mageres Ochsenfleisch: Mittel aus 10 Analysen

92,72

ta b e l l e o h n e ta b e l l e n f u n k t i o n

{

8

Gemüsearten: (Weißkohl, Spargel und Salat) Mittel aus 40 Analysen

ta b e l l e n

W h i t n e y bo l d / re g u l a r/s C 1 1 p t . / 1 3 p t .


So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können . In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissenschaftlichen Kreisen sehr ge‑ wechselt. Einst wurde er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch Untersuchungen gefundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stick‑ stoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdauungs‑ versuche im Laboratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise für

Frischer Edelpilz: Champignon

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

II. In der Trockenmasse

Alle Angaben in Prozent.

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,40

4,88

0,20

3,57

0,83

0,82

76,47

20,56

1,74

1,17

92,72

1,73

0,21

2,54

1,12

1,01

Alle Angaben in Prozent.

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,58

7,59

87,38

7,41

13,98

24,63

42,63

3,94

47,42

(Mittel aus 20 Analysen)

Mageres Ochsenfleisch

integriert

Nähere Bezeichnung

(Mittel aus 10 Analysen)

Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

die chemische Untersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffen‑ den Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden ausfallen . In dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Untersuchungen über die chemische Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungsweisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernährungsver‑ hältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und anderen Entwicklungsbedingungen . Aus diesen Gründen kann an dieser Stelle von der Aufführung der Untersuchungstabellen

9


24,63

42,63

34,58

47,42

3,94

87,38

1,01

13,98

1,17

1,12

S.T.

7,59

0,82

2,54

0,21

Fett

0,83

S.E.

7,41

3,57

N7

A.

1,74

R.F.

1,73

(Mittel aus 40 Analysen)

S.E.

92,72

Weißkohl, Spargel & Salat

Fett

20,56

(Mittel aus 10 Analysen)

N7

76,47

Mageres Ochsenfleisch

H20

0,20

(Mittel aus 20 Analysen)

II. In der Trockenmasse

4,88

Frischer Edelpilz: Champignon

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

87,40

Nähere Bezeichnung

ta b e l l e n

Alle Angaben in Prozent.

So alt , als es Menschen und Pilze

chungen gefundenen Stickstoff‑ darauf hingewiesen , wie wenig Wert

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

verbindungen als zum großen

den

Nahrungs‑ und Genussmittel .

Teil

nach der wissenschaftlichen Seite

Früher wurden von unseren

verdaulich

angenommen

bisherigen

Untersuchungen

wurden . Später wurde diese An‑ hin beizumessen sei .

vielen essbaren Sorten nur hier und

sicht als unrichtig bestritten , weil

da einzelne als Volksnahrungsmittel

ein beträchtlicher Teil der Stick‑ det mit den zur Zeit noch nicht

Diese Behauptung wird begrün‑

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ stoffverbindungen unlöslich sei .

einheitlich festgestellten Untersu‑

Diese Feststellungen gründeten

chungsweisen , dem gar außeror‑

chen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

sich indessen nicht auf Verdau‑ dentlich schwankenden Wasserge‑

ließen , daß Tausende von armen

ungsversuche

beim

Menschen

halte der Pilze , dem verschiedenen

Menschen vorzüglich schmeckende

selbst , sondern auf künstliche

Einflusse der Ernährungsverhält‑

Mahlzeiten hätten haben können .

chemische

nisse , der Mannigfaltigkeit der Bo‑

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

im Laboratorium . Hierzu kommt , denarten und anderen Entwick‑

Verdauungsversuche

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, daß bis jetzt eine einheitliche Art

lungsbedingungen .

Aus

diesen

Schulunterricht und behördliche

und Weise für die chemische Un‑ Gründen kann an dieser Stelle von

Hinweise erfreulich zugenommen

tersuchung der Pilze noch nicht

der Aufführung der Untersuchung‑

und ist in weiterem Fortschritte be‑ gefunden ist und deshalb die be‑ stabellen bezüglich des Eiweißge‑ griffen . Über den Nährwert der Pilze hat

ker verschieden ausfallen . In dem

werden ; es dürfte genügen , nur die

die Ansicht in wissenschaftlichen

Werke von Dr. J. Zeller , welches

Durchschnittszahlen

anzugeben .

Kreisen sehr gewechselt. Einst wur‑ alle Untersuchungen über die

Nach Zeller sollen die Pilze im fri‑

biochemische Zusammensetzung

schen Zustande 2–3 %, im trockenen

weil die durch chemische Untersu‑ der Pilze enthält , wird auf S. 218

20–30 % Proteinkörper ( Stickstoffver‑

de er besonders hoch eingeschätzt ,

10

treffenden Ergebnisse der Chemi‑ haltes der Pilze Abstand genommen


Nähere Bezeichnung

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

integriert

So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können . In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissenschaftlichen Kreisen sehr ge‑ wechselt. Einst wurde er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch Untersuchungen gefundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stick‑ stoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdauungs‑ versuche im Laboratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise für die chemische Untersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffen‑ den Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden ausfallen . In dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Untersuchungen über die chemische Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungsweisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernährungsver‑ hältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und anderen Entwicklungsbedingungen .

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

N7

S.E.

Fett

S.T.

87,40

4,88

0,20

3,57

0,83

0,82

47,42

34,58

7,59

1,17

87,38

7,41

13,98

2,54

1,12

1,01

24,63

42,63

3,94

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen)

Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen)

1,74 76,47

20,56

92,72

1,73

Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

0,21

Alle Angaben in Prozent. 11


So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

angenommen

Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung ta b e l l e n

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen) Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen) Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent. dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

12

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können . In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte begriffen .

Nähere Bezeichnung Frischer Edelpilz: Champignon

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,40

4,88

0,20

3,57

0,83

0,82

76,47

20,56

1,74

1,17

92,72

1,73

0,21

2,54

1,12

1,01

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,58

7,59

87,38

7,41

13,98

24,63

42,63

3,94

47,42

Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen)

Weißkohl, Spargel & Salat

integriert

(Mittel aus 20 Analysen)

(Mittel aus 40 Analysen) Alle Angaben in Prozent.

Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissenschaftlichen Kreisen sehr ge‑ wechselt. Einst wurde er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch Untersuchungen gefundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stick‑ stoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdauungs‑ versuche im Laboratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise für die chemische Untersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffen‑ den Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden ausfallen . In dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Untersuchungen über die chemische Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den

13


chungen gefundenen Stickstoff‑

darauf hingewiesen , wie wenig Wert

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

verbindungen als zum großen

den

Nahrungs‑ und Genussmittel .

Teil

nach der wissenschaftlichen Seite

So alt , als es Menschen und Pilze

verdaulich

angenommen

bisherigen

Untersuchungen

Früher wurden von unseren

wurden . Später wurde diese An‑

vielen essbaren Sorten nur hier und

sicht als unrichtig bestritten , weil

Diese Behauptung wird begrün‑

da einzelne als Volksnahrungsmittel

ein beträchtlicher Teil der Stick‑

det mit den zur Zeit noch nicht

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑

stoffverbindungen unlöslich sei .

einheitlich festgestellten Untersu‑

chen Jahren in ungeheurer Menge

Diese Feststellungen gründeten

chungsweisen , dem gar außeror‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

sich indessen nicht auf Verdau‑

dentlich schwankenden Wasserge‑

beim

hin beizumessen sei .

ließen , daß Tausende von armen

ungsversuche

Menschen

halte der Pilze , dem verschiedenen

Menschen vorzüglich schmeckende

selbst , sondern auf künstliche

Einflusse der Ernährungsverhält‑

Mahlzeiten hätten haben können .

chemische

Verdauungsversuche

nisse , der Mannigfaltigkeit der Bo‑

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

im Laboratorium . Hierzu kommt ,

denarten und anderen Entwick‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

daß bis jetzt eine einheitliche Art

lungsbedingungen .

Schulunterricht und behördliche

und Weise für die chemische Un‑

Gründen kann an dieser Stelle von

Hinweise erfreulich zugenommen

tersuchung der Pilze noch nicht

der Aufführung der Untersuchung‑

und ist in weiterem Fortschritte be‑

gefunden ist und deshalb die be‑

stabellen bezüglich des Eiweißge‑

Aus

diesen

treffenden Ergebnisse der Chemi‑

haltes der Pilze Abstand genommen

Über den Nährwert der Pilze hat

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werden ; es dürfte genügen , nur die

die Ansicht in wissenschaftlichen

Werke von Dr. J. Zeller , welches

Durchschnittszahlen

Kreisen sehr gewechselt. Einst wur‑

alle Untersuchungen über die

Nach Zeller sollen die Pilze im fri‑

griffen .

anzugeben .

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de er besonders hoch eingeschätzt ,

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schen Zustande 2–3 %, im trockenen

weil die durch chemische Untersu‑

der Pilze enthält , wird auf S. 218

20–30 % Proteinkörper ( Stickstoffver‑

Nähere Bezeichnung

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

N7

S.E.

Fett

S.T.

Frischer Edelpilz: Champignon

87,40

4,88

0,20

3,57

0,83

0,82

47,42

34,58

7,59

76,47

20,56

1,74

1,17

87,38

7,41

13,98

92,72

1,73

0,21

2,54

1,12

1,01

24,63

42,63

3,94

(Mittel aus 20 Analysen)

Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen)

Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

Alle Angaben in Prozent. 14


15

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ta b e l l e n

16


Bildlegenden

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Abschnitt 5

Josephin Sachs 2012 1


honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.

bildlegenden

{

Whitney light sC 10 pt. / 11 pt.

2


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honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.

{

Whitney light sC 10 pt. / 11 pt.

3


honiggelber hallimasch. essbar.

bildlegenden

{

Whitney light sC 9 pt.

4

auszeichnung: linie, japanische punkte

armillĂĄria mĂŠllea quel.


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honiggelber hallimasch.essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.

{

Whitney light sC 9 pt.

auszeichnung: linie

5


bildlegenden

{

itC legacy serif 60 pt. / 65 pt.

6

auszeichnung: Markierung


s e pa r at

{

itC legacy serif 34 pt.

auszeichnung: negativ multiplizieren

7


honiggelber hallimasch.essbar. armillária méllea quel.

bildlegenden

{

Whitney light sC 92 pt. / 113 pt.

8

auszeichnung: drehung -90°


s e pa r at

{

itC legacy serif 25 pt.

auszeichnung: negativ multiplizieren

9


Honiggelber Hallimasch. Eßbar. Armillária méllea Quel. bildlegenden

{

itC legacy serif 11 pt. / 15 pt.

10


ARMILLÁRIA M MÉLLEA QUEL.

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HONIGGELBER R HALLIMASCH. ESSBAR.

{

Whitney sC bold 37 p t. / 67 p t.

auszeichnung: negativ multiplizieren

11


So alt , als es Menschen und Pilze

chungen gefundenen Stickstoff‑ darauf hingewiesen , wie wenig Wert

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

verbindungen als zum großen

den

Nahrungs‑ und Genussmittel .

Teil

nach der wissenschaftlichen Seite

Früher wurden von unseren

verdaulich

angenommen

bisherigen

Untersuchungen

wurden . Später wurde diese An‑ hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begrün‑

vielen essbaren Sorten nur hier und

sicht als unrichtig bestritten , weil

da einzelne als Volksnahrungsmittel

ein beträchtlicher Teil der Stick‑ det mit den zur Zeit noch nicht

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ stoffverbindungen unlöslich sei .

einheitlich festgestellten Untersu‑

chen Jahren in ungeheurer Menge

Diese Feststellungen gründeten

chungsweisen , dem gar außeror‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

sich indessen nicht auf Verdau‑ dentlich schwankenden Wasserge‑

ließen , daß Tausende von armen

ungsversuche

Menschen

halte der Pilze , dem verschiedenen

Menschen vorzüglich schmeckende

selbst , sondern auf künstliche

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑

Mahlzeiten hätten haben können .

chemische

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

im Laboratorium . Hierzu kommt , arten und anderen Entwicklungs‑

beim

Verdauungsversuche

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, daß bis jetzt eine einheitliche Art

bedingungen . Aus diesen Gründen

Schulunterricht und behördliche

und Weise für die chemische Un‑ kann an dieser Stelle von der Auf‑

Hinweise erfreulich zugenommen

tersuchung der Pilze noch nicht

führung der Untersuchungstabellen

und ist in weiterem Fortschritte be‑ gefunden ist und deshalb die be‑ bezüglich des Eiweißgehaltes der griffen . Über den Nährwert der Pilze hat

welches

schnittszahlen anzugeben . Nach zel‑ ler sollen die Pilze im frischen Zu‑

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de er besonders hoch eingeschätzt ,

Werke von

dr. j. zeller ,

es dürfte genügen , nur die Durch‑

Kreisen sehr gewechselt. Einst wur‑ alle Untersuchungen über die

die Ansicht in wissenschaftlichen

12

treffenden Ergebnisse der Chemi‑ Pilze Abstand genommen werden ; ker verschieden ausfallen . In dem

biochemische Zusammensetzung

weil die durch chemische Untersu‑ der Pilze enthält , wird auf S. 218

gelblicher knollenblätterpilz. sehr giftig! amaníta bulbósa bull.

stande 2–3 %, im trockenen 20–30 % Proteinkörper

( Stickstoffverbindun‑


So alt , als es Menschen und Pilze

chungen gefundenen Stickstoff‑ darauf hingewiesen , wie wenig Wert

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

verbindungen als zum großen

den

Nahrungs‑ und Genussmittel .

Teil

nach der wissenschaftlichen Seite

Früher wurden von unseren

verdaulich

angenommen

bisherigen

Untersuchungen

wurden . Später wurde diese An‑ hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begrün‑

vielen essbaren Sorten nur hier und

sicht als unrichtig bestritten , weil

da einzelne als Volksnahrungsmittel

ein beträchtlicher Teil der Stick‑ det mit den zur Zeit noch nicht

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ stoffverbindungen unlöslich sei .

einheitlich festgestellten Untersu‑

chen Jahren in ungeheurer Menge

Diese Feststellungen gründeten

chungsweisen , dem gar außeror‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

sich indessen nicht auf Verdau‑ dentlich schwankenden Wasserge‑

ließen , daß Tausende von armen

ungsversuche

Menschen

halte der Pilze , dem verschiedenen

Menschen vorzüglich schmeckende

selbst , sondern auf künstliche

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑

Mahlzeiten hätten haben können .

chemische

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

im Laboratorium . Hierzu kommt , arten und anderen Entwicklungs‑

beim

Verdauungsversuche

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, daß bis jetzt eine einheitliche Art

bedingungen . Aus diesen Gründen

Schulunterricht und behördliche

und Weise für die chemische Un‑ kann an dieser Stelle von der Auf‑

Hinweise erfreulich zugenommen

tersuchung der Pilze noch nicht

führung der Untersuchungstabellen

und ist in weiterem Fortschritte be‑ gefunden ist und deshalb die be‑ bezüglich des Eiweißgehaltes der Über den Nährwert der Pilze hat

treffenden Ergebnisse der Chemi‑ Pilze Abstand genommen werden ; ker verschieden ausfallen . In dem welches

schnittszahlen anzugeben . Nach zel‑

Kreisen sehr gewechselt. Einst wur‑ alle Untersuchungen über die

ler sollen die Pilze im frischen Zu‑

die Ansicht in wissenschaftlichen de er besonders hoch eingeschätzt ,

Werke von

dr. j. zeller ,

es dürfte genügen , nur die Durch‑

biochemische Zusammensetzung

weil die durch chemische Untersu‑ der Pilze enthält , wird auf S. 218

stande 2–3 %, im trockenen 20–30 % Proteinkörper

( Stickstoffverbindun‑

honiggelber hallimasch.essbar. armillária méllea quel.

integriert

griffen .

13


So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können . In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissenschaftlichen Kreisen sehr ge‑ wechselt. Einst wurde er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch Untersuchungen gefundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden. Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stick‑ stoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdauungs‑ versuche im Laboratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise für die chemische Untersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffen‑ den Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden ausfallen . In dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Untersuchungen über die chemische Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungsweisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernährungsver‑ hältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und anderen Entwicklungsbedingungen . bildlegenden

Gelblicher Gift-Wulstling. Gelber Knollenblätterpilz. Giftig! Amaníta bulbósa Bull. 14


integriert

So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können . In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissenschaftlichen Kreisen sehr ge‑ wechselt. Einst wurde er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch Untersuchungen gefundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden. Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stick‑ stoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdauungs‑ versuche im Laboratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise für die chemische Untersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffen‑ den Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden ausfallen . In dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Untersuchungen über die chemische Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungsweisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernährungsver‑ hältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und anderen Entwicklungsbedingungen .

Krauser Ziegenbart. Krause Glucke. Eßbar. Sparássis ramósa Schaeff. 15


bildlegenden

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So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können . In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulun‑ terricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissenschaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch Untersuchungen gefundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stickstoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdau‑ ungsversuche im Laboratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise für die chemische Untersu‑ chung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffenden Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden ausfallen . In dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Untersuchungen über die chemische Zusammen‑ setzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 dar‑

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auf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissenschaftli‑ chen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungsweisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernäh‑ rungsverhältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und anderen Entwick‑ lungsbedingungen . Aus diesen Gründen kann an dieser Stelle von der Aufführung der Untersu‑ chungstabellen bezüglich des Eiweißgehaltes der Pilze Abstand genommen werden ; es dürfte genügen , nur die Durchschnittszahlen anzugeben . Nach Zeller sollen die Pilze im frischen Zustande 2–3 %, im trockenen 20–30 % Proteinkörper ( Stickstoffverbindungen ) enthalten, während die nicht proteinartigen stickstoffhaltigen Körper etwa 5–20 % betragen; ferner sind 60–80% der stickstoffhaltigen Bestandteile und 45–7 % der ei‑ gentlichen Eiweißkörper verdaulich. Als weiteren Nachweis über die einzelnen Bestandteile der Pilze , insbesondere des Edelpilzes. Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissen‑ schaftlichen Kreisen sehr gewechselt. Einst wurde er beson‑ ders hoch eingeschätzt , weil die durch Untersuchungen gefundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stickstoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich indessen nicht auf

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17


13 Speise-Morchel. Eßbar. Morchélla esculénta L.

14 Gelblicher Gift-Wulstling. Giftig! Amaníta bulbósa Bull.

bildlegenden

So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können . In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissenschaftlichen Kreisen sehr ge‑ wechselt. Einst wurde er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch Untersuchungen gefundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden. Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stick‑ stoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdauungs‑ versuche im Laboratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise für die chemische Untersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffen‑ den Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden ausfallen . In dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Untersuchungen über die chemische Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungsweisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernährungsver‑ hältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und anderen Entwicklungsbedingungen .

13

18

14


16 Krauser Ziegenbart. Eßbar. Sparássis ramósa Schaeff.

So alt , als es Menschen und Pilze gibt, ist wohl die Verwertung der Pilze als Nahrungs‑ und Genussmittel . Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur einzelne als Volksnahrungsmittel benutzt , obgleich sie sich in pilzreichen Jahren in ungeheurer Menge so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln ließen , daß Tausende von armen Menschen vorzüglich schmeckende und nährstoffreiche Mahlzeiten hätten haben können . In neuerer Zeit hat die Verbreitung der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher, Schulunterricht und behördliche Hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem Fortschritte begriffen . Über den Nährwert der Pilze hat die Ansicht in wissenschaftlichen Kreisen sehr ge‑ wechselt. Einst wurde er besonders hoch eingeschätzt , weil die durch Untersuchungen gefundenen Stickstoffverbindungen als zum größten Teil verdaulich angenommen wurden . Später wurde diese Ansicht als unrichtig bestritten , weil ein beträchtlicher Teil der Stick‑ stoffverbindungen unlöslich sei . Diese Feststellungen gründeten sich indessen nicht auf Verdauungsversuche beim Menschen selbst , sondern auf künstliche chemische Verdauungs‑ versuche im Laboratorium . Hierzu kommt , daß bis jetzt eine einheitliche Art und Weise für die chemische Untersuchung der Pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffen‑ den Ergebnisse der Chemiker sehr verschieden ausfallen . In dem Werke von Dr. J. Zeller , welches alle Untersuchungen über die chemische Zusammensetzung der Pilze enthält , wird auf Seite 218 darauf hingewiesen , wie wenig Wert den bisherigen Untersuchungen nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei . Diese Behauptung wird begründet mit den zur Zeit noch nicht einheitlich festgestellten Untersuchungsweisen , dem außerordentlich schwankenden Wassergehalte der Pilze , dem verschiedenen Einflusse der Ernährungsver‑ hältnisse , der Mannigfaltigkeit der Bodenarten und anderen Entwicklungsbedingungen .

integriert

15 Honiggelber Hallimasch. Eßbar. Armillária méllea Quel.

15

16

19


bildlegenden

20


Abschnitt 6 Ăœberschriften

Josephin Sachs 2012 1


Wie werden die Pilze als Speise zubereitet? Suppen Suppe von frischen Pilzen. Die zubereiteten Pilze werden fein gewiegt, mit kochendem Wasser nebst Salz und etwas Butter angesetzt und ½ Stunde gekocht. Unterdessen wird ein wenig Mehl gebräunt, hineingequirlt und die Suppe mit Petersilie, sowie etwas Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem kann Ei hinzukommen. Ist Fleischbrühe vorhanden, so kann auch diese mit Verwendung finden. Suppe von getrockneten Pilzen.

überschriften

Für fünf Personen nehme man eine Tasse voll getrockneter Pilze, weiche sie am Abend vorher in Wasser ein und wiege sie dann fein. Hierauf werden sie in dem Einweichwasser mit Butter und Salz ziemlich eine Stunde lang gedünstet. Nun werden sie mit dem nötigen Suppenwasser aufgekocht, mit Braunmehl, Petersilie und Pfeffer und je nach Belieben mit Ei abgezogen. In Butter geröstete Semmel wird hinzugegeben. Gemüse von Pilzen. Die zubereiteten, fein geschnittenen Pilze werden mit etwas Natron und Salz angesetzt, und ziemlich dreiviertel Stunde gekocht. Dann wird das Pilzwasser abgegossen, jedoch nicht weggeschüttet, sondern zur Suppe verwandt oder zum Extrakt genommen (siehe Bereitung des Extraktes). Hierauf werden die Pilze mit Butter oder Fett gedünstet, und mit viel Petersilie und etwas feinem Pfeffer vermengt. Pilzpfanne. Die zugerichteten Pilze werden zuerst weich gekocht und wenn noch Brühe (Pilzextrakt!) vorhanden, wird diese abgegossen; die Pilze werden dann fein gewiegt und mit Butter, einigen Eiern, sowie in Milch aufgeweichter Semmel zusammengerührt und zuletzt in einer mit Butter ausgestrichenen Pfanne gebacken.

{

Calibre Light 14 Pt. / 16 Pt.

2

ITC L e g a c y S e r i f 1 4 P t . / 1 9 P t .


Wie werden die Pilze als Speise zubereitet? Suppen Suppe von frischen Pilzen. Die zubereiteten Pilze werden fein gewiegt, mit kochendem Wasser nebst Salz und etwas Butter angesetzt und ½ Stunde gekocht. Unterdessen wird ein wenig Mehl gebräunt, hineingequirlt und die Suppe mit Petersilie, sowie etwas Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem kann Ei hinzukommen. Ist Fleischbrühe vorhanden, so kann auch diese mit Verwendung finden.

Suppe von getrockneten Pilzen. Für fünf Personen nehme man eine Tasse voll getrockneter Pilze, weiche sie am Abend vorher in Wasser ein und wiege sie dann fein. Hierauf werden sie in dem Einweichwasser mit Butter und Salz ziemlich eine Stunde lang gedünstet. Nun werden sie mit dem nötigen Suppenwasser aufgekocht, mit Braunmehl, Petersilie und Pfeffer und je nach Belieben mit Ei abgezogen. In Butter geröstete Semmel wird hinzugegeben.

Gemüse von Pilzen. Die zubereiteten, fein geschnittenen Pilze werden mit etwas Natron und Salz angesetzt, und ziemlich dreiviertel Stunde gekocht. Dann wird das Pilzwasser abgegossen, jedoch nicht weggeschüttet, sondern zur Suppe verwandt oder zum Extrakt genommen (siehe Bereitung des Extraktes). Hierauf werden die Pilze mit Butter oder Fett gedünstet, und mit viel Petersilie und etwas feinem Pfeffer vermengt.

Pilzpfanne. Die zugerichteten Pilze werden zuerst weich gekocht und wenn noch Brühe (Pilzextrakt!) vorhanden, wird diese abgegossen; die Pilze werden dann fein gewiegt und mit Butter, einigen Eiern, sowie in Milch aufgeweichter Semmel zusammengerührt und zuletzt in einer mit Butter ausgestrichenen Pfanne gebacken.

{

ITC L e g a c y S e r i f 1 4 P t . / 1 6 P t . Calibre Light 14 Pt. / 19 Pt.

3


Wie werden die Pilze als Speise zubereitet? Suppen Suppe von frischen Pilzen. Die zubereiteten Pilze werden fein gewiegt, mit kochendem Wasser nebst Salz und etwas Butter angesetzt und ½ Stunde gekocht. Unterdessen wird ein wenig Mehl gebräunt, hineingequirlt und die Suppe mit Petersilie, sowie etwas Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem kann Ei hinzukommen. Ist Fleischbrühe vorhanden, so kann auch diese mit Verwendung finden.

Suppe von getrockneten Pilzen. überschriften

Für fünf Personen nehme man eine Tasse voll getrockneter Pilze, weiche sie am Abend vorher in Wasser ein und wiege sie dann fein. Hierauf werden sie in dem Einweichwasser mit Butter und Salz ziemlich eine Stunde lang gedünstet. Nun werden sie mit dem nötigen Suppenwasser aufgekocht, mit Braunmehl, Petersilie und Pfeffer und je nach Belieben mit Ei abgezogen. In Butter geröstete Semmel wird hinzugegeben.

Gemüse von Pilzen. Die zubereiteten, fein geschnittenen Pilze werden mit etwas Natron und Salz angesetzt, und ziemlich dreiviertel Stunde gekocht. Dann wird das Pilzwasser abgegossen, jedoch nicht weggeschüttet, sondern zur Suppe verwandt oder zum Extrakt genommen (siehe Bereitung des Extraktes). Hierauf werden die Pilze mit Butter oder Fett gedünstet, und mit viel Petersilie und etwas feinem Pfeffer vermengt.

Pilzpfanne. Die zugerichteten Pilze werden zuerst weich gekocht und wenn noch Brühe (Pilzextrakt!) vorhanden, wird diese abgegossen; die Pilze werden dann fein gewiegt und mit Butter, einigen Eiern, sowie in Milch aufgeweichter Semmel zusammengerührt und zuletzt in einer mit Butter ausgestrichenen Pfanne gebacken.

{

Calibre Light 12Pt./14 Pt., 17Pt. / 20 Pt.

4

Calibre Medium & Bold 36 Pt./39 Pt., 17Pt. / 20 Pt.


Wie werden die Pilze als Speise zubereitet?

Suppen Suppe von frischen Pilzen. Die zubereiteten Pilze werden fein gewiegt, mit kochendem Wasser nebst Salz und etwas Butter angesetzt und ½ Stunde gekocht. Unterdessen wird ein wenig Mehl gebräunt, hineingequirlt und die Suppe mit Petersilie, sowie etwas Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem kann Ei hinzukommen. Ist Fleischbrühe vorhanden, so kann auch diese mit Verwendung finden.

Suppe von getrockneten Pilzen. Für fünf Personen nehme man eine Tasse voll getrockneter Pilze, weiche sie am Abend vorher in Wasser ein und wiege sie dann fein. Hierauf werden sie in dem Einweichwasser mit Butter und Salz ziemlich eine Stunde lang gedünstet. Nun werden sie mit dem nötigen Suppenwasser aufgekocht, mit Braunmehl, Petersilie und Pfeffer und je nach Belieben mit Ei abgezogen. In Butter geröstete Semmel wird hinzugegeben.

Gemüse von Pilzen. Die zubereiteten, fein geschnittenen Pilze werden mit etwas Natron und Salz angesetzt, und ziemlich dreiviertel Stunde gekocht. Dann wird das Pilzwasser abgegossen, jedoch nicht weggeschüttet, sondern zur Suppe verwandt oder zum Extrakt genommen (siehe Bereitung des Extraktes). Hierauf werden die Pilze mit Butter oder Fett gedünstet, und mit viel Petersilie und etwas feinem Pfeffer vermengt.

Pilzpfanne. Die zugerichteten Pilze werden zuerst weich gekocht und wenn noch Brühe (Pilzextrakt!) vorhanden, wird diese abgegossen; die Pilze werden dann fein gewiegt und mit Butter, einigen Eiern, sowie in Milch aufgeweichter Semmel zusammengerührt und zuletzt in einer mit Butter ausgestrichenen Pfanne gebacken.

{

ITC L e g a c y S e r i f B o o k & B o l d 1 2 P t . / 1 8 P t . , 1 7 P t . / 1 8 P t .

C a l i b r e B o l d 3 0 ,7 P t .

5


n die Pilze zubereitet? überschriften

Wie werden d als Speise zub

6

Suppen Suppe von frischen Pilzen. Die zubereiteten Pilze werden fein gewiegt, mit kochendem Wasser nebst Salz und etwas Butter angesetzt und ½ Stunde gekocht. Unterdessen wird ein wenig Mehl gebräunt, hineingequirlt und die Suppe mit Petersilie, sowie etwas Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem kann Ei hinzukommen. Ist Fleischbrühe vorhanden, so kann auch diese mit Verwendung finden. Suppe von getrockneten Pilzen. Für fünf Personen nehme man eine Tasse voll getrockneter Pilze, weiche sie am Abend vorher in Wasser ein und wiege sie dann fein. Hierauf werden sie in dem Einweichwasser mit Butter und Salz ziemlich eine Stunde lang gedünstet. Nun werden sie mit dem nötigen Suppenwasser aufgekocht, mit Braunmehl, Petersilie und Pfeffer und je nach Belieben mit Ei abgezogen. In Butter geröstete Semmel wird hinzugegeben. Gemüse von Pilzen. Die zubereiteten, fein geschnittenen Pilze werden mit etwas Natron und Salz angesetzt, und ziemlich dreiviertel Stunde gekocht. Dann wird das Pilzwasser abgegossen, jedoch nicht weggeschüttet, sondern zur Suppe verwandt oder zum Extrakt genommen (siehe Bereitung des Extraktes). Hierauf werden die Pilze mit Butter oder Fett gedünstet, und mit viel Petersilie und etwas feinem Pfeffer vermengt. Pilzpfanne. Die zugerichteten Pilze werden zuerst weich gekocht und wenn noch Brühe (Pilzextrakt!) vorhanden, wird diese abgegossen; die Pilze werden dann fein gewiegt und mit Butter, einigen Eiern, sowie in Milch aufgeweichter Semmel zusammengerührt und zuletzt in einer mit Butter ausgestrichenen Pfanne gebacken.

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Wie werden die Pilze als Speise zubereitet? Suppen Suppe von frischen Pilzen

Die zubereiteten Pilze werden fein gewiegt, mit kochendem Wasser nebst Salz und etwas Butter angesetzt und ½ Stunde gekocht. Unterdessen wird ein wenig Mehl gebräunt, hineingequirlt und die Suppe mit Petersilie, sowie etwas Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem kann außerdem ein Ei hinzukommen. Ist Fleischbrühe vorhanden, so kann auch diese mit Verwendung finden.

Suppe von Trockenpilzen

Für fünf Personen nehme man eine Tasse voll getrockneter Pilze, weiche sie am Abend vorher in Wasser ein und wiege sie dann fein. Hierauf werden sie in dem Einweichwasser mit Butter und Salz ziemlich eine Stunde lang gedünstet. Nun werden sie mit dem nötigen Suppenwasser aufgekocht, mit Braunmehl, Petersilie und Pfeffer und je nach Belieben mit Ei abgezogen. In Butter geröstete Semmel wird hinzugegeben.

Gemüse von Pilzen

Die zubereiteten, fein geschnittenen Pilze werden mit etwas Natron und Salz angesetzt, und ziemlich dreiviertel Stunde gekocht. Dann wird das Pilzwasser abgegossen, jedoch nicht weggeschüttet, sondern zur Suppe verwandt oder zum Extrakt genommen (siehe Bereitung des Extraktes). Hierauf werden die Pilze mit Butter oder Fett gedünstet, und mit viel Petersilie und etwas feinem Pfeffer vermengt.

Pilzpfanne

Die zugerichteten Pilze werden zuerst weich gekocht und wenn noch Brühe (Pilzextrakt!) vorhanden, wird diese abgegossen; die Pilze werden dann fein gewiegt und mit Butter, einigen Eiern, sowie in Milch aufgeweichter Semmel zusammengerührt und zuletzt in einer mit Butter ausgestrichenen Pfanne gebacken.

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DT L H a a r l e m m e r 1 2 P t . / 1 8 P t .

Calibre Bold, Medium, Light 14.Pt., 15.Pt., 16Pt.

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Wie werden die Pilze als Speise zubereitet? Suppen Suppe von frischen Pilzen. Die zubereiteten Pilze werden fein gewiegt, mit kochendem Wasser nebst Salz und etwas Butter angesetzt und ½ Stunde gekocht.

überschriften

Unterdessen wird ein wenig Mehl gebräunt, hineingequirlt und die Suppe mit Petersilie, sowie etwas Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem kann Ei hinzukom-

Suppe von getrockneten Pilzen.

men. Ist Fleischbrühe vorhanden, so kann auch diese mit Verwendung finden.

Für fünf Perso-

nen nehme man eine Tasse voll getrockneter Pilze, weiche sie am Abend vorher in Wasser ein und wiege sie dann fein. Hierauf werden sie in dem Einweichwasser mit

Butter und Salz ziemlich eine Stunde lang gedünstet. Nun werden sie mit dem nötigen Suppenwasser aufgekocht, mit Braunmehl, Petersilie und Pfeffer und je nach

Belieben mit Ei abgezogen. In Butter geröstete Semmel wird hinzugegeben.

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Die zubereiteten, fein geschnittenen Pilze werden mit etwas Natron und Salz angesetzt, und ziemlich dreiviertel


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Suppe von frischen Pilzen.

Wie werden die Pilze als Speise zubereitet? Als Suppen!

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Die zubereiteten Pilze werden fein gewiegt, mit kochendem Wasser nebst Salz und etwas Butter angesetzt und ½ Stunde gekocht. Unterdessen wird ein wenig Mehl gebräunt, hineingequirlt und die Suppe mit Petersilie, sowie etwas Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem kann Ei hinzukommen. Ist Fleischbrühe vorhanden, so kann auch diese mit Verwendung finden. Suppe von getrockneten Pilzen.

Für fünf Personen nehme man eine Tasse voll getrockneter Pilze, weiche sie am Abend vorher in Wasser ein und wiege sie dann fein. Hierauf werden sie in dem Einweichwasser mit Butter und Salz ziemlich eine Stunde lang gedünstet. Nun werden sie mit dem nötigen Suppenwasser aufgekocht, mit Braunmehl, Petersilie und Pfeffer und je nach Belieben mit Ei abgezogen. In Butter geröstete Semmel wird hinzugegeben. Gemüse von Pilzen.

Die zubereiteten, fein geschnittenen Pilze werden mit etwas Natron und Salz angesetzt, und ziemlich dreiviertel Stunde gekocht. Dann wird das Pilzwasser abgegossen, jedoch nicht weggeschüttet, sondern zur Suppe verwandt oder zum Extrakt genommen (siehe Bereitung des Extraktes). Hierauf werden die Pilze mit Butter oder Fett gedünstet, und mit viel Petersilie und etwas feinem Pfeffer vermengt.

Pilzpfanne.

Die zugerichteten Pilze werden zuerst weich gekocht und wenn noch Brühe (Pilzextrakt!) vorhanden, wird diese abgegossen; die Pilze werden dann fein gewiegt und mit Butter, ei-

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端berschriften

Wie werden die Pilze als Speise zubereitet? Als Suppen!

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Suppe von frischen Pilzen. Die zubereiteten Pilze werden fein gewiegt, mit kochendem Wasser nebst Salz und etwas Butter angesetzt und ½ Stunde gekocht. Unterdessen wird ein wenig Mehl gebräunt, hineingequirlt und die Suppe mit Petersilie, sowie etwas Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem kann Ei hinzukommen. Ist Fleischbrühe vorhanden, so kann auch diese mit Verwendung finden.

Suppe von Trockenpilzen. Für fünf Personen nehme man eine Tasse voll getrockneter Pilze, weiche sie am Abend vorher in Wasser ein und wiege sie dann fein. Hierauf werden sie in dem Einweichwasser mit Butter und Salz ziemlich eine Stunde lang gedünstet. Nun werden sie mit dem nötigen Suppenwasser aufgekocht, mit Braunmehl, Petersilie und Pfeffer und je nach Belieben mit Ei abgezogen. In Butter geröstete Semmel wird hinzugegeben.

Pilzgemüse Die zubereiteten, fein geschnittenen Pilze werden mit etwas Natron und Salz angesetzt, und ziemlich dreiviertel Stunde gekocht. Dann wird das Pilzwasser abgegossen, jedoch nicht weggeschüttet, sondern zur Suppe verwandt oder zum Extrakt genommen (siehe Bereitung des Extraktes). Hierauf werden die Pilze mit Butter oder Fett gedünstet, und mit viel Petersilie und

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ITC L e g a c y S e r i f B o l d , B o o k 1 2 P t . / 1 8 P t . , 8 8 P t . / 8 6 P t .

ITC L e g a c y S e r i f M e d i u m I t a l i c 5 5 P t . / 6 5 P t . , 8 8 , 5 P t . / 8 6 P t .

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端berschriften 12

Wie werden die Pilze als Speise bereitet?

Als Suppe.


Suppe von frischen Pilzen Die zubereiteten Pilze werden fein gewiegt, mit kochendem Wasser nebst Salz und etwas Butter angesetzt und ½ Stunde gekocht. Unterdessen wird ein wenig Mehl gebräunt, hineingequirlt und die Suppe mit Petersilie, sowie etwas Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem kann Ei hinzukommen. Ist Fleischbrühe vorhanden, so kann auch diese mit Verwendung finden.

Suppe von Trockenpilzen Für fünf Personen nehme man eine Tasse voll getrockneter Pilze, weiche sie am Abend vorher in Wasser ein und wiege sie dann fein. Hierauf werden sie in dem Einweichwasser mit Butter und Salz ziemlich eine Stunde lang gedünstet. Nun werden sie mit dem nötigen Suppenwasser aufgekocht, mit Braunmehl, Petersilie und Pfeffer und je nach Belieben mit Ei abgezogen. In Butter geröstete Semmel wird hinzugegeben.

Pilzgemüse Die zubereiteten, fein geschnittenen Pilze werden mit etwas Natron und Salz angesetzt, und ziemlich dreiviertel Stunde gekocht. Dann wird das Pilzwasser abgegossen, jedoch nicht weggeschüttet, sondern zur Suppe verwandt oder zum Extrakt genommen (siehe Bereitung des Extraktes). Hierauf werden die Pilze mit Butter oder Fett gedünstet, und mit viel Petersilie und etwas feinem Pfeffer vermengt.

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Didot 62,4 Pt. / 53,4 Pt., 38 Pt. Courier 11 Pt. / 18 Pt., 118 Pt. / 116 Pt.

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Wie werden d als Speise z überschriften

Pilzpfanne. Die zugerichteten Pilze werden zuerst weich gekocht und wenn noch Brühe (Pilzextrakt!) vorhanden, wird diese abgegossen; die Pilze werden dann fein gewiegt und mit Butter, einigen Eiern, sowie in Milch aufgeweichter Semmel zusammengerührt und zuletzt in einer mit Butter ausgestrichenen Pfanne gebacken.

Suppe von getrockneten Pilzen. Für fünf Personen nehme man eine Tasse voll getrockneter Pilze, weiche sie am Abend vorher in Wasser ein und wiege sie dann fein. Hierauf werden sie in dem Einweichwasser mit Butter und Salz ziemlich eine Stunde lang gedünstet. Nun werden sie mit dem nötigen Suppenwasser aufgekocht, mit Braunmehl, Petersilie und Pfeffer und je nach Belieben mit

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Suppe


n die Pilze e zubereitet?

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Gemüse von Pilzen. Die zubereiteten, fein geschnittenen Pilze werden mit etwas Natron und Salz angesetzt, und ziemlich dreiviertel Stunde gekocht. Dann wird das Pilzwasser abgegossen, jedoch nicht weggeschüttet, sondern zur Suppe verwandt oder zum Extrakt genommen (siehe Bereitung des Extraktes). Hierauf werden die Pilze mit Butter oder Fett gedünstet, und mit viel Petersilie und etwas feinem Pfeffer vermengt.

Suppe von frischen Pilzen. Die zubereiteten Pilze werden fein gewiegt, mit kochendem Wasser nebst Salz und etwas Butter angesetzt und eine halbe Stunde gekocht. Unterdessen wird ein wenig Mehl gebräunt, hineingequirlt und die Suppe mit Petersilie, sowie etwas Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem kann Ei hinzukommen. Ist Fleischbrühe vorhanden, so kann auch diese mit Verwendung finden.

{

D i d o t ( I t a l i c ) 1 0 4 P t . /8 9 P t . , 1 7 P t .

Whitney Regular 12 Pt. /18 Pt., 35 Pt.

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端berschriften

16


Verzeichnisse

i n h a l t, l a n g

Abschnitt 7

Josephin Sachs 2012 1


Inhaltsverzeichnis verzeichnisse 2


3 Zur Begrifflichkeit 6 Deutsche Pilznamen 11 Champignon 13 Echter Gelbling 15 Fliegenpilz 19 Gift-Wulstling 29 Kahler Krämpling 31 Krause Glucke 35 Perlen-Wulstling 37 Pfifferling 45 Samtfuß-Krämpling 51 Ziegenlippe 53 Lateinische Gattungsnamen 55 Agáricus (Tricholóma) equéster L. 59 Bolétus bádius Fr. i n h a l t, l a n g

63 Cantharéllus cibárius Fr. 69 Gyromítra esculénta Pers. 71 Hypholóma fasciculáre Huds. 73 Lactária deliciósa L. 79 Marásmius alliátus Schaeff. 83 Paxíllus atrotomentósus Batsch 87 Russulína alutácea Pers. 91 Sparássis ramósa Schaeff. 101 Welchen Wert haben die Pilze? 115 Wie werden die Pilze als Speise zubereitet? 119 Pilzsuppen 121 Gemüse von Pilzen 123 Pilzpfanne 131 Pilzgebackenes 133 Salat von Pilzen 135 Pilzklöße 137 Wie schützt man sich vor Pilzvergiftungen? 139 Was ist beim Sammeln der Pilze zu beachten? 143

Abbildungsverzeichnis

145

Literaturverzeichnis

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ITC L e g a c y S e r i f U l t r a / M e d i u m / I t a l i c , 1 1 P t . / 1 6 P t .

ITC L e g a c y S e r i f B o o k 8 P t . / 1 6 P t .

3


Inhalt Zur Begrifflichkeit  3

Deutsche Pilznamen    6

Champignon  11

Echter Gelbling

13

Fliegenpilz

15

Gift-Wulstling

19

Kahler Krämpling

29

Krause Glucke

31

Perlen-Wulstling

35

Pfifferling

37

Samtfuß-Krämpling

45

Ziegenlippe

51

Lateinische Gattungsnamen

 53

verzeichnisse

Agáricus equéster L.

55

Bolétus bádius Fr.

59

Cantharéllus cibárius Fr.

63

Gyromítra esculénta Pers.

69

Hypholóma fasciculáre Huds.

71

Lactária deliciósa L. 7   3

Marásmius alliátus Schaeff.

Paxíllus atrotomentósus Batsch 83

Russulína alutácea Pers

87

Sparássis ramósa Schaeff.

91

Welchen Wert haben die Pilze?

101

Wie werden die Pilze zubereitet?

115

Pilzsuppen

119

Gemüse von Pilzen

121

Pilzpfanne

123

Pilzgebackenes

131

Salat von Pilzen

133

Pilzklöße

135

Wie schützt man sich vor Vergiftungen? 137

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Was ist beim Sammeln zu beachten?

139

Abbildungsverzeichnis

143

Literaturverzeichnis

145

Calibre 30 Pt., 11 Pt. / 17 Pt.

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79


Zur Begrifflichkeit••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••3 Deutsche Pilznamen• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • 6 Champignon•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••11 Echter Gelbling••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••13 Fliegenpilz•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••15 Gift-Wulstling••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••19 Kahler Krämpling••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••29 Krause Glucke••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••31 Perlen-Wulstling••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••35 Pfifferling••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••37 Samtfuß-Krämpling••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••45 Ziegenlippe•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••51

Lateinische Gattungsnamen• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • 53 Agáricus (Tricholóma) equéster L.••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 55 Bolétus bádius Fr.••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••59 Cantharéllus cibárius Fr.••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 63 Gyromítra esculénta Pers.••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 69 Hypholóma fasciculáre Huds.•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 71 i n h a l t, l a n g

Lactária deliciósa L.••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 73 Marásmius alliátus Schaeff.••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 79 Paxíllus atrotomentósus Batsch•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 83 Russulína alutácea Pers.•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 87 Sparássis ramósa Schaeff.•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 91

Welchen Wert haben die Pilze?•••••••••••••••••••••••••••••••••101 Wie werden die Pilze als Speise zubereitet?•••••••••••••115 Pilzsuppen••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••119 Gemüse von Pilzen•••• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • 121 Pilzpfanne••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••123 Pilzgebackenes • ••••••••• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • 131 Salat von Pilzen••••••••• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • 133 Pilzklöße•••••••••••••••••••• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • 135

Wie schützt man sich vor Pilzvergiftungen?•••••••••••137 Was ist beim Sammeln zu beachten?•••••••••••••••••••••••139 Abbildungsverzeichnis•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••143 Literaturverzeichnis•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••145

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ITC L e g a c y S e r i f M e d i u m , 8 P t . , 1 1 P t . , 1 5 P t . / 1 7 P t .

5


i •n ••h •••a ••••l •••••t

verzeichnisse

• Zur Begrifflichkeit 3 •• Deutsche Pilznamen 6 ••• Champignon 11 ••• Echter Gelbling 13 ••• Fliegenpilz 15 ••• Gift-Wulstling 19 ••• Kahler Krämpling 29 ••• Krause Glucke 31 ••• Perlen-Wulstling 35 ••• Pfifferling 37 ••• Samtfuß-Krämpling 45 ••• Ziegenlippe 51 •• Lateinische Gattungsnamen 53 ••• Agáricus (Tricholóma) equéster L. 55 ••• Bolétus bádius Fr. 59 ••• Cantharéllus cibárius Fr. 63 ••• Gyromítra esculénta Pers. 69 ••• Hypholóma fasciculáre Huds. 71 ••• Lactária deliciósa L. 73 ••• Marásmius alliátus Schaeff. 79 ••• Paxíllus atrotomentósus Batsch 83 ••• Russulína alutácea Pers 87 ••• Sparássis ramósa Schaeff. 91 • Welchen Wert haben die Pilze? 101 • Wie werden die Pilze als Speise zubereitet? 115 •• Pilzsuppen 119 •• Gemüse von Pilzen 121 •• Pilzpfanne 123 •• Pilzgebackenes 131 •• Salat von Pilzen 133 •• Pilzklöße 135 • Wie schützt man sich vor Pilzvergiftungen? 137 • Was ist beim Sammeln zu beachten? 139 • Abbildungsverzeichnis 143 • Literaturverzeichnis 145

{

Calibre 30 Pt., 11 Pt. / 16 Pt.

6

D TL H a a r l e m m e r 1 6 P t . / 1 7 P t .


Zur Begrifflichkeit 3 Deutsche Pilznamen 6 Champignon 11 Echter Gelbling 13 Fliegenpilz 15 Gift-Wulstling 19 Kahler Krämpling 29 Krause Glucke 31 Perlen-Wulstling 35 Pfifferling 37 Samtfuß-Krämpling 45 Ziegenlippe 51 Lateinische Gattungsnamen 53 Agáricus (Tricholóma) equéster L. 55 Bolétus bádius Fr. 59 Cantharéllus cibárius Fr. 63 Gyromítra esculénta Pers. 69

i n h a l t, l a n g

I n h a l t S V E R Z E I C H N I S

Hypholóma fasciculáre Huds. 71 Lactária deliciósa L. 73 Marásmius alliátus Schaeff. 79 Paxíllus atrotomentósus Batsch 83 Russulína alutácea Pers 87 Sparássis ramósa Schaeff. 91 Welchen Wert haben die Pilze? 101 Wie werden die Pilze als Speise zubereitet? 115 Pilzsuppen 119 Gemüse von Pilzen 121 Pilzpfanne 123 Pilzgebackenes 131 Salat von Pilzen 133 Pilzklöße 135 Wie schützt man sich vor Pilzvergiftungen? 137 Was ist beim Sammeln zu beachten? 139 Abbildungsverzeichnis 143 Literaturverzeichnis 145

Orator 30 Pt. / 34 Pt., Calibre Medium

{

11 Pt. / 17 Pt.

Whitey Index White Round Bold 27 Pt., 11 Pt. / 17 Pt.

7


lt

inha 6

Deutsche Pilznamen

7 Lateinische Gattungsnamen

8 Erklärung der abgekürzten Autornamen verzeichnisse

9 Welchen Wert haben Pilze?

12 Wie werden die Pilze zubereitet?

19 Wie schützt man sich vor Vergiftungen?

23 Was ist beim Sammeln zu beachten?

34 Abbildungsverzeichnis

36 Literaturverzeichnis

{

ITC L e g a c y S e r i f 1 2 P t . – 1 4 3 P t .

8


Erkl채rung der abgek체rzten Autornamen Welchen Wert haben die Pilze? Wie werden die Pilze als Speise zubereitet? Wie sch체tzt man sich vor Pilzvergiftungen? Was ist beim Sammeln der Pilze zu beachten? Abbildungsverzeichnis Literaturverzeichnis

i n h a l t, k u r z

Lateinische Gattungsnamen

INHALTS VERZEICHNIS

Deutsche Pilznamen

{

Whitney Bold 34 Pt. / 20 Pt. ITC L e g a c y S e r i f 1 1 P t . / 1 7 P t .

9


I N H A L T

SECHS Deutsche Pilznamen

SIEBEN Lateinische Gattungsnamen

ACHT Erklärung der abgekürzten Autornamen

NEUN Welchen Wert haben die Pilze?

verzeichnisse

ZWÖLF Wie werden die Pilze als Speise zubereitet?

NEUNZEHN Wie schützt man sich vor Pilzvergiftungen?

DREIUNDZWANZIG Was ist beim Sammeln der Pilze zu beachten?

VIERUNDDREISSIG Abbildungsverzeichnis

SECHSUNDDREISSIG Literaturverzeichnis

{

Whitney Condensed Bold 12 Pt. /42 Pt.

10

ITC L e g a c y S e r i f 1 2 P t . / 4 2 P t .


Lateinische Gattungsnamen

7

Erkl채rung der abgek체rzten Autornamen

8

Welchen Wert haben die Pilze?

9

Wie werden die Pilze als Speise zubereitet?

12

Wie sch체tzt man sich vor Pilzvergiftungen?

19

Was ist beim Sammeln der Pilze zu beachten?

23

Abbildungsverzeichnis

34

Literaturverzeichnis

36

i n h a l t, k u r z

6

INHALTS VER ZEICHNIS

Deutsche Pilznamen

{

Whitney Bold 37 P t. / 29 P t. ITC L e g a c y S e r i f 1 2 P t . / 2 2 P t .

11


INHALT

IIIIII Deutsche Pilznamen

IIIIIII Lateinische Gattungsnamen

IIIIIIII Erkl채rung der abgek체rzten Autornamen

IIIIIIIII Welchen Wert haben die Pilze? verzeichnisse

IIIIIIIIIIII Wie werden die Pilze als Speise zubereitet?

IIIIIIIIIIIIIIIIIII Wie sch체tzt man sich vor Pilzvergiftungen?

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII Was ist beim Sammeln der Pilze zu beachten?

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII Abbildungsverzeichnis

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII Literaturverzeichnis

ENDE

{

W h i t n e y SC B o l d 1 2 P t .

12

ITC L e g a c y S e r i f 1 1 P t . / 1 7 P t .


INHALTSVERZEICHNIS

Titel

Pilznamen

Titel

Gattungsnahmen

Titel

Titel

Titel

Abk端rzungen

Titel

Wert

Titel

Schutz

Titel

Abb.

i n h a l t, k u r z

Alles Wichtige rund um unseren Freund den Pilz.

Sammeln

Literatur

{

Whitney Regular 9 Pt. D TL H a a r l e m m e r 1 4 P t . , 2 4 P t . / 2 5 P t .

13


ABBILDUNGSVERZEICHNIS

LITERATURVERZEICHNIS

34

36

6

7

auf gut deutsch

ars vitae

Deutsche Pilznamen

Lateinische Gattungsnamen

8 verzeichnisse

VORSICHT TOD. Wie sch체tzt man sich vor Vergiftungen?

9

12

19

UNGEFRAGT NACHGEFRAGT

AUF DEN TISCH

autoren namen

Welchen Wert haben Pilze eigentlich?

Wie werden Pilze zubereitet?

Erkl채rung der Abk체rzungen

23

ACHTUNG !

{

Was ist beim Sammeln von Pilzen zu beachten?

Calibre Bold (Kursiv) 22 Pt. , 38 Pt.

14

D TL H a a r l e m m e r I t a l i c , 1 5 P t . / 2 5 P t


NIS

9

12

19

23

34

36

i n h a l t, k u r z

6 7 8

INHALTS VERZEICHNIS

{

Whitney Bold 37 P t. / 29 P t. ITC L e g a c y S e r i f 1 2 P t . / 2 2 P t .

15


Literaturverzeichnis verzeichnisse 16


Literatu rverzeich n i s

ALESSIO, C. L. (1985 u. 1991) Boletus s. l. In: Fungi Europaei. Bd. 2 u. 2a. Saronno.

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{

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20

ITC L e g a c y S e r i f ( K u r s i v ) 1 1 P t . / 2 8 P t .


21

sachregister


Sachregister verzeichnisse 22


Birkenpilz

14

Birken-Röhrling

14

Birnen-Milchling

25

33

Schwindlinge

8, 9

Semmelpilz

36

Kahler Krämpling

29

Semmel-Porling

36

Honiggelber Hallimasch

Boviste

38,39

Kapuzinerpilz

14

Speise-Lorchel

2

Brätling

25

Kartoffel-Bovist

38

Speise-Morchel

3

Brotpilz

25

Knoblauchpilz

8

Spitzmorchel

1

Büschliger Schwefelkopf

34

Knollenblätterpilz, Gelblicher

19

Stacheling, Habichts-

35

21

Steinpilz (Herrenpilz)

11

28, 29

Stein-Röhrling

11

Krause Glucke

7

Stock-Morchel

2

Krauser Ziegenbart

7

Stock-Schüppling

32

Stockschwämmchen

32

17

Champignon, Feld-

Krämplinge 18

• Dürrbehndel

Königs-Fliegenpilz

8

• 8 27

Täublinge

26, 27

2

Tannenpilz

12

Trauben-Ziegenbart

5

Echter Gelbling

10

Ledergelbblättriger Täubling

Echter Mousseron

8

Lorchel, Speise-

Echter Reizker

23

Echter Ritterling

30

Maronen-Röhrling

Edelpilz, Feld-

18

Milchlinge

Eier-Bovist

39

Morchelartige Pilze

1–3

Eierpilz

10

Mousseron, Echter

8

12

Wacholder-Milchling

23–25

Wulstlinge

Nelkenschwindling

9

18

Feld-Edelpilz

18

Filz-Röhrling

16

Perlen-Wulstling

20

Fliegenpilz, Königs-

21

Perlpilz

20

Pfifferling

10 38

Gehling

10

Pomeranzen-Härtling

Gelber Ziegenbart

6

Porlinge

19, 20

Ziegenbärte

4–7

Ziegenlippe

16

36, 37

Gelblicher Gift-Wulstling

19

Gelblicher Knollenblätterpilz

19

Rehpilz

Gelbling, Echter

10

Reizker 23, 24, 30

Gift-Milchling

24

Ringpilz

35 17

Giftreizker

24

Ritterlinge

30, 31

Gift-Wulstling, Gelblicher

19

Röhrlinge

11–17

Glucke, Krause

7

Röstling

23

Goldgelber Ziegenbart

4

Rötlicher Ziegenbart

5

Grauer Ritterling

31

Rothaut-Röhrling

13

Großer Schirmling

22

Grünlicher Täubling

26

Samtfuß-Krämpling

28

Grünling

30

Sandpilz

15

Grünreizker

30

Sand-Röhrling

15

Schafeuter

37

23

Feld-Champignon

Lauchschwindling

sachregister

Butter-Röhrling

Habichtspilz

35

Schaf-Porling

37

Habichts-Stacheling

35

Schirmling, Großer

22

Härtling, Pomeranzen-

38

Schüppling, Stock-

32

Hallimasch, Honiggelber

33

Schwärzlicher Bovist

39

Herrenpilz (Steinpilz)

11

Schwefelkopf, Büschliger

34

{

ITC L e g a c y S e r i f K u r s i v 1 0 P t . / 1 3 P t .

23


14

Knoblauchpilz

8

Stock-Morchel

2

Birken-Röhrling

14

Knollenblätterpilz, Gelblicher

19

Stock-Schüppling

32

Birnen-Milchling

25

Königs-Fliegenpilz

21

Stockschwämmchen

32

Boviste

38, 39

Krämplinge

28, 29

Täublinge

26, 27

Brätling

25

Krause Glucke

7

Tannenpilz

12

Brotpilz

25

Krauser Ziegenbart

7

Trauben-Ziegenbart

5

Büschliger Schwefelkopf

34

Lauchschwindling

8

Wacholder-Milchling

23

Birkenpilz

Butter-Röhrling

17

Ledergelbblättriger Täubling

27

Wulstlinge

19, 20

Champignon, Feld-

18

Lorchel, Speise-

2

Ziegenbärte

4–7

Dürrbehndel

8

Maronen-Röhrling

12

Ziegenlippe

16

Echter Gelbling

10

Milchlinge

23–25

Echter Mousseron

8

Morchelartige Pilze

1–3

Echter Reizker

23

Mousseron, Echter

8

Echter Ritterling

30

Nelkenschwindling

9

Edelpilz, Feld-

18

Perlen-Wulstling

20

Eier-Bovist

39

Perlpilz

20

Eierpilz

10

Pfifferling

10

Feld-Champignon

18

Pomeranzen-Härtling

38

verzeichnisse

Feld-Edelpilz

18

Porlinge

36, 37

Filz-Röhrling

16

Rehpilz

35

Fliegenpilz, Königs-

21

Reizker

23, 24, 30

Gehling

10

Ringpilz

17

Gelber Ziegenbart

6

Ritterlinge

30, 31

Gelblicher Gift-Wulstling

19

Röhrlinge

11–17

Gelblicher Knollenblätterpilz

19

Röstling

23

Gelbling, Echter

10

Rötlicher Ziegenbart

5

Gift-Milchling

24

Rothaut-Röhrling

13

Giftreizker

24

Samtfuß-Krämpling

28

Gift-Wulstling, Gelblicher

19

Sandpilz

15

Glucke, Krause

7

Sand-Röhrling

15

Goldgelber Ziegenbart

4

Schafeuter

37

Grauer Ritterling

31

Schaf-Porling

37

Großer Schirmling

22

Schirmling, Großer

22

Grünlicher Täubling

26

Schüppling, Stock-

32

Grünling

30

Schwärzlicher Bovist

39

Grünreizker

30

Schwefelkopf, Büschliger

34

Habichtspilz

35

Schwindlinge

8, 9

Habichts-Stacheling

35

Semmelpilz

36

Härtling, Pomeranzen-

38

Semmel-Porling

36

Hallimasch, Honiggelber

33

Speise-Lorchel

2

Herrenpilz (Steinpilz)

11

Speise-Morchel

3

Honiggelber Hallimasch

33

Spitzmorchel

1

Kahler Krämpling

29

Stacheling, Habichts-

35

Kapuzinerpilz

14

Steinpilz (Herrenpilz)

11

Kartoffel-Bovist

38

Stein-Röhrling

11

{

Whitney Light Kursiv 10 Pt. / 13 Pt.

24

K e n n z e i c h n u n g : Ta b e l l e , s c h r a f f i e r t


20

7

14

Krause Glucke

7

Birken-Röhrling

14

Krauser Ziegenbart

7

Birnen-Milchling

25

L Lauchschwindling

8

Boviste

38, 39

Brätling

25

Brotpilz

25

Büschliger Schwefelkopf

34

Milchlinge

Butter-Röhrling

17

Morchelartige Pilze

1–3

C Champignon, Feld-

18

Mousseron, Echter

8

D Dürrbehndel

8

N Nelkenschwindling

9

E Echter Gelbling

10

P Perlen-Wulstling

20

Ledergelbblättriger Täubling

27

Lorchel, Speise-

2

M Maronen-Röhrling

12 23–25

Echter Mousseron

8

Perlpilz

20

Echter Reizker

23

Pfifferling

10

Echter Ritterling

30

Pomeranzen-Härtling

38

Edelpilz, Feld-

18

Porlinge

Eier-Bovist

39

R Rehpilz

Eierpilz

10

Reizker

23, 24, 30

F Feld-Champignon

18

Ringpilz

17

Feld-Edelpilz

18

Ritterlinge

30, 31

Filz-Röhrling

16

Röhrlinge

11–17

Fliegenpilz, Königs-

21

Röstling

23

10

Rötlicher Ziegenbart

5

Gelber Ziegenbart

6

Rothaut-Röhrling

13

Gelblicher Gift-Wulstling

19

Gelblicher Knollenblätterpilz

19

Sandpilz

15

Gelbling, Echter

10

Sand-Röhrling

15

Gift-Milchling

24

Schafeuter

37

Grauer Ritterling

31

Schaf-Porling

37

Großer Schirmling

22

Schirmling, Großer

22

Grünlicher Täubling

26

Schüppling, Stock-

32

Grünling

30

Schwärzlicher Bovist

39

Grünreizker

30

Speise-Morchel

3

H Habichtspilz

35

Spitzmorchel

1

Habichts-Stacheling

35

Stacheling, Habichts-

35

Härtling, Pomeranzen-

38

Steinpilz (Herrenpilz)

11

Hallimasch, Honiggelber

33

Stock-Morchel

2

Herrenpilz (Steinpilz)

11

Stock-Schüppling

32

Honiggelber Hallimasch

33

Stockschwämmchen

32

G Gehling

S Samtfuß-Krämpling

36, 37 35

28

K Kahler Krämpling

29

Kapuzinerpilz

14

Tannenpilz

12

Kartoffel-Bovist

38

Trauben-Ziegenbart

5

Knoblauchpilz

8

Knollenblätterpilz, Gelblicher

19

Königs-Fliegenpilz

21

Krämplinge

28, 29

T Täublinge

W Wacholder-Milchling Wulstlinge

Z Ziegenbärte Ziegenlippe

sachregister

27

B Birkenpilz

26, 27

23 19, 20 4–7 16 25


B Birkenpilz

verzeichnisse 26

14

Krämplinge

Birken-Röhrling

14

Krause Glucke

7

Birnen-Milchling

25

Krauser Ziegenbart

7

Boviste

38, 39

Brätling

25

Brotpilz

L Lauchschwindling

28, 29

8 27

25

Ledergelbblättriger Täubling

Büschiger Schwelkopf

34

Lorchel, Speise-

2

Butter-Röhrling

17

M Maronen-Röhrling

12

C Champignon, Feld-

18

Milchlinge

D Dürrbehndel

8

Morchelartige Pilze

1–3

E Echter Gelbling

10

Mousseron, Echter

8

Echter Mousseron

8

N Nelkenschwindling

9

Echter Reizker

23

P Perlen-Wulstling

20

Echter Ritterling

30

Perlpilz

20

Edelpilz, Feld-

18

Pfifferling

10

Eier-Bovist

39

Pomeranzen-Härtling

38

Eierpilz

10

Porlinge

F Feld-Champignon

18

R Rehpilz

Feld-Edelpilz

18

Reizker

23, 24, 30

Filz-Röhrling

16

Ringpilz

17

Fliegenpilz, Königs-

21

Ritterlinge

30, 31

10

Röhrlinge

11–17

Gelber Ziegenbart

6

Röstling

23

Gelblicher Gift-Wulstling

19

Rötlicher Ziegenbart

5

Rothaut-Röhrling

13

Gelber Knollenblätterpilz

19

Gelbling, Echter

10

Gift-Milchling

24

Grauer Ritterling

31

Großer Schirmling

22

Grünlicher Täubling

26

Grünling

30

Grünreizker

30

H Habichtspilz

35

G Gehling

Habichts-Stacheling

35

Härtling, Pomeranzen-

38

Hallimasch, Honiggelber

33

Herrenpilz (Steinpilz)

11

Honigg. Hallimasch

33

K Kahler Krämpling

29

Kapuzinerpilz

14

Kartoffel-Bovist

38

Knoblauchpilz

8

Knollenblätterpilz

19

Königs-Fliegenpilz

21

S Samtfuß-Krämpling

23–25

36, 37 35

28

Sandpilz

15

Sand-Röhrling

15

Schafeuter

37

Schaf-Porling

37

Schirmling, Großer

22

Schüppling, Stock-

32

Schwärzlicher Bovist

39

Speise-Morchel

3

Spitzmorchel

1

Stacheling, Habichts-

35

Steinpilz (Herrenpilz)

11

Stock-Morchel

2

Stock-Schüppling

32

Stockschwämmchen

32

T Täublinge

26, 27

Tannenpilz

12

Trauben-Ziegenbart

5

W Wacholder-Milchling Wulstlinge

23 19, 20


14

Gift-Milchling

24

Birken-Röhrling

14

Giftreizker

24

Birnen-Milchling

25

Gift-Wulstling, Gelblicher

19

Glucke, Krause

7

Boviste

38, 39

Brätling

25

Goldgelber Ziegenbart

4

Brotpilz

25

Grauer Ritterling

31

Büschliger Schwefelkopf

34

Großer Schirmling

22

Butter-Röhrling

17

Grünlicher Täubling

26

Champignon, Feld-

18

Grünling

30

Dürrbehndel

8

Grünreizker

30

Echter Gelbling

10

Habichtspilz

35

Echter Mousseron

8

Habichts-Stacheling

35

Echter Reizker

23

Härtling, Pomeranzen-

38

Echter Ritterling

30

Hallimasch, Honiggelber

33

Edelpilz, Feld-

18

Herrenpilz (Steinpilz)

11

Eier-Bovist

39

Honiggelber Hallimasch

33

Eierpilz

10

Kahler Krämpling

29

Feld-Champignon

18

Kapuzinerpilz

14

Feld-Edelpilz

18

Kartoffel-Bovist

38

Filz-Röhrling

16

Knoblauchpilz

8

Fliegenpilz, Königs-

21

Knollenblätterpilz, Gelblicher

19

Gehling

10

Königs-Fliegenpilz

21

Gelber Ziegenbart

6

Krämplinge

Gelblicher Gift-Wulstling

19

Krause Glucke

Gelblicher Knollenblätterpilz

19

Gelbling, Echter

10

sachregister

Birkenpilz

28, 29 7

{

Whitney Semibold Italic 10 Pt. / 13 Pt. K e n n z e i c h n u n g : Ta b e l l e m i t R a u t e n

27


verzeichnisse

28


Abschnitt 8 Pagina

Josephin Sachs 2012


honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.

73


So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

angenommen

Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen) Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen) Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent. dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

74

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.

73


So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

angenommen

Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen) Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen) Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent. dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.

74


73

honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.


So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

angenommen

Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen) Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen) Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent. dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.

74


dreiundsiebzig

vierundsiebzig

honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.


So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

angenommen

Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

dreiundsiebzig

vierundsiebzig

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen) Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen) Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent. dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


73

honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.


74

So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

angenommen

Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen) Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen) Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent. dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


73

74

honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.


So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

angenommen

Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen) Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen) Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent. dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


73 honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.


74

So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren

vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

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chen Jahren in ungeheurer Menge

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alle Untersuchungen über die bio‑

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angenommen

Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen) Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen) Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent. dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


73 737 honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.


374 So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren

vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

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Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen)

Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen)

Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

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Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent.

dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile

arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.

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3

74 So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren

vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

angenommen

Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen)

Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen)

Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent. dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


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honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.


So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

7 4

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

angenommen

Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen) Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen) Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent. dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


DREI V UND SIEB ZIG honiggelber hallimasch. essbar. armillária méllea quel.


I VIER UND SIEB ZIG So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

rium . Hierzu kommt , daß bis jetzt

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ eine einheitliche Art und Weise für

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

die chemische Untersuchung der

Einst wurde er besonders hoch

Pilze noch nicht gefunden ist und

Früher wurden von unseren

vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ deshalb die betreffenden Ergebnisse

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ der Chemiker verschieden ausfallen . Stickstoffverbindungen

In dem Werke von Dr. J. Zeller , wel‑

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

ches alle Untersuchungen über die

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

angenommen

biochemische

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

der Pilze enthält , wird auf S. 218

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

darauf hingewiesen , wie wenig Wert

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

wurden .

Später

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

Diese

den

bisherigen

Zusammensetzung

Untersuchungen

Feststel‑ nach der wissenschaftlichen Seite hin beizumessen sei .

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Ver‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ dauungsversuche im Laborato‑ chungsweisen , dem gar außeror‑

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen)

Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen)

Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent.

dentlich schwankenden Wasserge‑ bezüglich des Eiweißgehaltes der halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

Pilze Abstand genommen wer‑ gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ den ; es dürfte genügen , nur die

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ Durchschnittszahlen anzugeben .

der stickstoffhaltigen Bestandteile

arten und anderen Entwicklungs‑ Nach Zeller sollen die Pilze im

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

frischen Zustande 2–3 %, im tro‑ daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ ckenen 20–30 % Proteinkörper führung der Untersuchungstabellen

( Stickstoffverbindungen )

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


DREI V UND SIEB ZIG honiggelber hallimasch. essbar. armillária méllea quel.


VIER UND SIEB ZIG So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren

vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

als zum großen Teil verdaulich

alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe‑ und kostenlos sammeln

angenommen

Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen)

Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen)

Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

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N7

S.E. S .E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6 42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent.

dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile

arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ (Stickstoffverbindungen)

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


honiggelber hallimasch. essbar. armillĂĄria mĂŠllea quel.


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So alt , als es Menschen und Pilze

Über den Nährwert der Pilze

Hierzu kommt , daß bis jetzt eine

gibt, ist die Verwertung der Pilze als

hat die Ansicht in wissenschaft‑ einheitliche Art und Weise für die

Nahrungs‑ und Genussmittel .

lichen Kreisen sehr gewechselt.

chemische Untersuchung der Pilze

Einst wurde er besonders hoch

noch nicht gefunden ist und des‑

Früher wurden von unseren vielen essbaren Sorten nur hier und

eingeschätzt , weil die durch che‑ halb die betreffenden Ergebnisse der

da einzelne als Volksnahrungsmittel

mische Untersuchungen gefun‑ Chemiker verschieden ausfallen . In

benutzt , obgleich sie sich in pilzrei‑ denen

Stickstoffverbindungen

dem Werke von Dr. J. Zeller , welches

chen Jahren in ungeheurer Menge

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alle Untersuchungen über die bio‑

so mühe­­­­­‑ und kostenlos sammeln

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Später

chemische Zusammensetzung der

ließen , daß Tausende von armen

wurde diese Ansicht als unrichtig

Pilze enthält , wird auf S. 218 darauf

Menschen vorzüglich schmeckende

bestritten , weil ein beträchtlicher

hingewiesen , wie wenig Wert den

Mahlzeiten hätten haben können . Teil der Stickstoffverbindungen

bisherigen Untersuchungen nach

In neuerer Zeit hat die Verbreitung

unlöslich

sei .

wurden .

Diese

Feststel‑ der wissenschaftlichen Seite hin bei‑

der Pilzkenntnisse durch Pilzbücher,

lungen gründeten sich indessen

Schulunterricht und behördliche

nicht

Verdauungsversuche

Diese Behauptung wird begrün‑

Hinweise erfreulich zugenommen

beim Menschen selbst , sondern

det mit den zur Zeit noch nicht

auf

zumessen sei .

und ist in weiterem Fortschritte be‑ auf künstliche chemische Verdau‑ einheitlich festgestellten Untersu‑ ungsversuche im Laboratorium .

griffen .

Nähere Bezeichnung

Frischer Edelpilz: Champignon (Mittel aus 20 Analysen) Mageres Ochsenfleisch (Mittel aus 10 Analysen) Weißkohl, Spargel & Salat (Mittel aus 40 Analysen)

I. In den (natürlichen lebend-) frischen Pilzen

chungsweisen , dem gar außeror‑

II. In der Trockenmasse

H20

N7

Fett

S.E.

R.F.

A.

87,4

4,9

0,2

3,6

0,8

0,8

76,5

20,6

1,7

1,2

92,7

1,7

0,2

2,5

1,1

1,0

N7

S.E.

Fett

S.T.

34,6

7,6

87,4

7,4

14,0

24,6

42,6

3,9

47,4

Alle Angaben in Prozent. dentlich schwankenden Wasserge‑ len bezüglich des Eiweißgehaltes halte der Pilze , dem verschiedenen

ten, während die nicht proteinarti‑

der Pilze Abstand genommen

gen stickstoffhaltigen Körper etwa

Einflusse der Ernährungsverhältnis‑ werden ; es dürfte genügen , nur

5–20 % betragen; ferner sind 60–80 %

se , der Mannigfaltigkeit der Boden‑ die Durchschnittszahlen anzuge‑ der stickstoffhaltigen Bestandteile arten und anderen Entwicklungs‑ ben . Nach Zeller sollen die Pilze

und 45–7 % der Eiweißkörper ver‑

bedingungen . Aus diesen Gründen

im frischen Zustande 2–3 %, im

daulich. Als weiteren Nachweis über

kann an dieser Stelle von der Auf‑ trockenen 20–30 % Proteinkörper

die einzelnen Bestandteile der Pilze ,

führung der Untersuchungstabel‑ ( Stickstoffverbindungen )

enthal‑ insbesondere des Edelpilzes.


Abschnitt 9 Titelei

Josephin Sachs 2012 1


Edmund Michael

Führer für Pilzfreunde Mit 39 Abbildungen der wichtigsten eßbaren und giftigen Pilze

titelei

Förster & Borries

{

Didot 25 Pt.,46 Pt. / 46 Pt.; Didot Kursiv 12 Pt. / 20 Pt.

2

Auszeichnung: nach (gefühlter) Relevanz


Edmund Michael Führer für Pilzfreunde

Mit 39 Abbildungen der wichtigsten eßbaren und giftigen Pilze Förster & Borries

{

Didot 8 Pt., 31 Pt.,67 Pt.

Auszeichnung: nach (gefühlter) Relevanz, umgekehrt

3


Edmund Michael Führer für Pilzfreunde

titelei

Mit 39 Abbildungen der wichtigsten eßbaren und giftigen Pilze Förster & Borries

{

Whitney Semibold 44 Pt. /44 Pt.

4

Auszeichnung: keine, alles gleichwertig


Edmund Michael Führer für Pilzfreunde Mit 39 Abbildungen der wichtigsten eßbaren und giftigen Pilze Förster & Borries {

Whitney Book 79 Pt. / 61 Pt.

Auszeichnung: keine, alles gleichwertig

5


Edmund Michael

Führer für Pilzfreunde Mit 39 Abbildungen der wichtigsten eßbaren und giftigen Pilze

titelei

Förster & Borries

{

Courier New 25 Pt. /35 Pt. & 12 Pt. /20 Pt.; Cg Lisbon 52 Pt. /44 Pt.

6

Auszeichnung: Der Hut, Sachebene vs. Titel

E


Edmund Michael

Führer für Pilzfreunde *

Förster & Borries

* Mit 39 Abbildungen der wichtigsten eßbaren und giftigen Pilze

7


Edmund Michaels »Führer für Pilzfreunde« mit 39 Abbildungen der wichtigsten eßbaren und giftigen Pilze erschienen bei Förster & Borries

titelei

{

Courier New 12 Pt. /18 Pt.

8

Auszeichnung: still, keine Differenzierung


Edmund Michael Führer für Pilzfreunde

Förster & Borries

Jetzt

neu: Mit 39 Abbild ungen der wi chtigs ten eß baren un d giftig en Pilz e

{

Calibre Medium & Bold 25 Pt. / 35 Pt. Calibre Medium 16 Pt. / 25 Pt.

9


r für Pilzfreunen der wichtigsen Pilze Förster

Edmund Michael Führer f de Mit 39 Abbildungen d ten eßbaren und giftigen P & Borries

titelei

Calibre 46 Pt. /60 Pt.

A u s z e i c h n u n g : 9 0 ° D r e h u n g , Te i l u n g

{

10


11


titelei

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Werk sowie einzelne Teile desselben sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlags nicht zulässig. © 1917 Förster & Borries, Zwickau Satz: Josephin Sachs Potsdam Schriftarten: ITC Legacy Serif, Whitney Printed in Germany ISBN 978-3-258-06962-3

{

Whitney Book 28 Pt. /34 Pt.

12

Whitney Semibold 28 Pt. /34 Pt.


Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

i mpr e ss u m

en bier te er orle zt. tzge ht au n: ma-

Alle Rechte vorbehalten. Dieses Werk sowie einzelne Teile desselben sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlags nicht zulässig.

© 1917 Förster & Borries, Zwickau

Satz: Josephin Sachs Potsdam Schriftarten: ITC Legacy Serif, Whitney Printed in Germany

ISBN 978-3-258-06962-3

{

Whitney Book 10 Pt. / 12 Pt.

Auszeichnung: schwarz hinterlegt

13


Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der

Nationalbibliografie

Deutschen

; detaillierte bibliografische Daten sind im Inter-

net über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Werk sowie einzelne Teile desselben

urheberrechtlich geschützt schriftliche Zustimmung des Verlags Förster & Borries Josephin Sachs Printed in Germany ISBN 978-3-258-06962-3

titelei

sind

. Jede Verwertung in

anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ist ohne

nicht zulässig. © 1917

, Zwickau Satz:

dam Schriftarten: ITC Legacy Serif, Whitney

{

Whitney Book 10 Pt. /30 Pt.

14

Whitney Semibold 29 Pt. /30 Pt.

, Pots-


Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet jederzeitüber http:// dnb.d-nb.de abrufbar.

i mpr e ss u m

Alle Rechte vorbehalten. Dieses Werk sowie einzelne Teile desselben sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlags nicht zulässig.

© 1917 Förster & Borries, Zwickau

Satz: Josephin Sachs Potsdam Schriftarten: ITC Legacy Serif, Whitney Printed in Germany

ISBN 978-3-258-06962-3

{

IT C L e g a c y 7 P t . / 1 0 P t .

Auszeichnung: punktuell schwarz hinterlegt

15


titelei

16

Typostandard  

Ein Projekt für die Fachhochschule Potsdam.