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14 Was macht die Davoser Jugend in den Ferien? sp | Pünktlich zu Ferienanfang kommt die neue Ausgabe EASY raus. Doch was machen die EASYLeser und -Leserinnen in den Ferien? Die meisten würden wohl gerne an einen schönen Strand gehen, um einfach mal abzuschalten und erholsame und vor allem heisse Ferientage zu geniessen. Manche besuchen Freunde und Verwandte oder bleiben schlicht und einfach im schönen Davos und geniessen das hoffentlich möglichst lange währende schöne Wetter. Und was macht die EASY-Redaktion? Wir bereiten uns natürlich schon jetzt auf die nächste Ausgabe vor! EASY wünscht schöne und erholsame Ferien!

Samstag, 23. April 2011

Davoser Zeitung Klosterser Zeitung Prättigauer Post

Offene Tür im «Jugendtreff» Letzten Freitag war im «Jugendtreff» Tag der offenen Tür. Eltern, Kinder und Jugendliche waren herzlich eingeladen. Viele interessante Einblicke in den «Jugialltag» wurden geboten, und natürlich stand Spass an vorderster Stelle. Yanosh Simenic Wie immer waren viele Jugendliche anwesend. Obwohl der Abend für Eltern und neue Gesichter gedacht war, kamen fast nur dieselben wie immer, was die Leitung sehr schade fand. Man hätte den Eltern zeigen können, dass ihre Kinder im «Treff» gut aufgehoben wären, so die Hauptleiterin Regula Ledergerber. Ansonsten war der Abend wie jeder andere. Im einen Raum wurde Billard und Tischfussball gespielt, auf den vielen Sofas wurde relaxed, Klatschheftchen gelesen und darüber diskutiert und gelacht. Im anderen Raum im Internet gesurft, Playstation 2 gespielt und einige Snacks an der Bar eingenommen.

Kleberwettbewerb bg | An der HCD-Meisterfeier wurde die erste EASY-Kleberaktion durchgeführt. Auf Körpern und Kleidern tauchten die originellen EASYKleber auf, wurden fotografiert und auf www.easy-dk.ch gestellt, wo anschliessend der gelungenste Schnappschuss bewertet werden konnte. Gemäss der Mehrheitsmeinung der Abstimmen-den ist es unser EASY-Redaktor, Sven Paulin, der die Augen am schönsten verdrehen kann. Beim Betrachten dieses Bildes aber bitte den strategisch gut platzierten EASY-Kleber auf seiner Jacke nicht ausser acht lassen!

Allgemeines Wie es der Name schon sagt, ist der «Treff» für die Jugend. Man darf aber nicht jünger als 12 und nicht älter als 18 sein. Die meisten Besucher sind zwischen 14 und 16 Jahre alt, kommen aus Davos oder dem Prättigau. Mittwochs, freitags und samstags sind immer zwischen 30 und 50 Jugendliche anwesend. Mittwochs ist der

Das Billardspielen entwickelt sich im «Jugendtreff» zur Trendsportart.

«Treff» von 14 bis 18 Uhr, freitags und samstags jeweils von 18 bis 22 Uhr und donnerstags von 17.30 bis 21 Uhr geöffnet. Die Jungen besuchen das «Jugi», um Spass zu haben, zu tanzen, Musik zu hören oder einfach nur, um zu «chillen». Nicht zu vergessen der Billardtisch, an ihm liefert man sich spannende Duelle, und es wird heftig über den Spielverlauf diskutiert. Solche kleine Streitigkeiten werden dann an der «Hausbar» bei leckeren Getränken aber schnell wieder vergessen. Selbstverständlich sind die Drinks alkoholfrei. Die Bar wird von zwei bis drei Jugendlichen, die regelmässig kommen, in Schuss gehalten. Einkaufen, Putzen und Abwaschen sind einige Tätigkeiten von ihnen. Im «Jugendtreff» herrscht striktes

Alkoholverbot. Suchtmittel werden von den Leitern grundsätzlich nicht akzeptiert, jedoch dürfen Zigaretten vor dem Jugendtreff konsumiert werden. Doch werden die Raucher von den Aufsichtspersonen auf ihre Sucht angesprochen. Für Süchte oder andere Probleme haben die Leiter sowieso immer ein offenes Ohr. Sie sind Sozialarbeiter und verstehen den Umgang mit den Jugendlichen. Falls du jetzt Lust bekommen hast, auch ein Teil des «Treffs» zu werden, dann schau doch einfach mal vorbei. Ziele Momentan ist das Jugiteam zufrieden mit dem, was es hat. Sie haben erst gerade die Räume frisch gestrichen und

ys

umgebaut. In Zukunft möchten sie allerdings spezielle Sachen wie zum Beispiel Tanzworkshops oder Filmabende durchführen. Ein weiteres Anliegen wäre ein Basketballkorb vor dem «Jugendtreff». Meinungen Die Jugendlichen finden es cool, einen Raum zu haben, um abschalten zu können, Zeit, ohne Eltern zu verbringen, Freunde zu treffen, gute Musik zu hören oder zum «Chillen». Die zwei Tischfussballtische und der Billardtisch sind echte Renner bei den Besuchern. Die passende Einrichtung, die netten Leiter und die Vielseitigkeit an Spielen gefällt allen sehr.

Disziplin und Leidenschaft Björn Adamski ist der Trainer der Gruppe «Martial Arts», einer Kampfsport- und Selbstverteidigungsorganisation aus Davos. EASY durfte sich einen Einblick in ein Training verschaffen und dabei viel lernen über Disziplin, Freude und Ehrgeiz. Jordi Ricciardi

EASY-Werbebanner EASY hat jetzt ein eigenes Werbebanner, das von der Website heruntergeladen und abgespeichert werden kann. So kannst du dieses zum Beispiel auf deine Homepage stellen, wenn du unsere Seite gut findest. Und falls du noch mehr über EASY wissen willst oder gerne bei uns mitarbeiten würdest, stehen wir gerne zur Verfügung. Kontakt: info@easy-dk.choder 079 520 27 50

Von Anfang an ist klar, wer was zu tun hat. Kaum sind die Schüler im Trainingsraum von «Hotsox», holen sie alles, was für das Training benötigt wird. Ohne Weisung von Björn, scheint es fast so, als ob dies eine kleine Familie sei, bei der alle das gleiche Ziel verfolgen. Sind die Boxsäcke aufgehängt und alle in Position, beginnt das eigentliche Training, und das hat es in sich. Meistens geht es sonst zuerst für eine Joggingtour in Richtung Obere Strasse. Heute haben sie das ausgelassen und starten direkt im Übungsraum mit fünfzehn Minuten Seilhüpfen. Kaum sind die Seile weg, geht es schon weiter mit Rumpfbeugen, Liegestützen und kleinen Aufwärmsprüngen. Laut Adamski ist das Aufwärmen ein sehr wichtiger Bestandteil des Kampfsportes, denn ohne gut trainierte Muskeln kann man den späteren Kraftakt nicht richtig ausführen. Wer aber denkt, dass Kampfunterricht

Ein Teil der Gruppe posiert kurz für den Fotografen, bevor das Training weitergeht.

eine Ausbildung zum potenziellen Schläger ist, hat sich geirrt. Denn hier geht es alleine um den Sport, einen Sport aus eigener Kraft, alleine mit sich und dem Körper. Tradition Kampfsport «Kampfsport ist für mich Tradition», meint Björn und lächelt. Für ihn sei er seit er auf der Welt sei ein ganz normaler Bestandteil, da seine ganze Familie in den Kampfsport involviert war und noch immer ist. Daher weiss er ganz genau, dass es ein ernstzunehmender Sport ist, der viel Disziplin verlangt, diese aber mit Leidenschaft verbindet. Er selber habe schon viel über den Kampfsport gelernt und sich

zum Personenschützer ausbilden lassen. Als er vor einem Jahr zusammen mit Jonny Kozokar das Projekt «Martial Arts» startete, sei für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen. Zuerst hätten nur sie beide zusammen trainiert, ohne Trainingsraum und ohne offizielle Trainingsstunden. Dann aber ging es Schlag auf Schlag weiter, und die Gruppe wuchs. Das tut sie auch heute noch. Beim Besuch des EASY-Redaktors kommen wieder ein paar Neue dazu. Und es sind auch ein paar Damen dort, welche die Jungs beim Training beobachten. Björn hofft, dass weiterhin viele Interessierte kommen und lernen, mit sich und dem Körper umzugehen. Noch einen weite-

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ren grossen Wunsch hat er jedoch: er würde gerne noch mal an die Weltmeisterschaft im Kampfsport gehen. Kampf um Raum Zurzeit trainiert «Martial Arts» in Davos im «Hotsox». Der Übungsraum wird leider bald schon dem Boden gleichgemacht, und daher brauchen die motivierten Sportler unbedingt einen neuen Trainingsraum. Schon bald will Björn zusammen mit der Gruppe an Wettkämpfe gehen, aber ohne Trainingsraum können sie alle nicht auf ihre Ziele hinarbeiten.

Kontakt: Björn Adamski, Telefon 076 323 93 59


März 2011