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Die 5 Phasen der Trauer nach Elisabeth Kübler - Ross

1. Phase: Schock und Weigerung Der Mensch sieht sich mit einem unausweichlichen Schicksal konfrontiert. Erste Reaktion: Abblocken, Weigerung, Leugnen. „Ich soll ein Auge verlieren oder das Leben ?“ Dieser Arzt muß verrückt sein, ich nehme einen anderen.

2. Phase: Wut Nachdem das Ergebnis feststeht und meistens nicht mehr allzuviel Zeit bleibt ergreift den Menschen unsagbare Wut, die sich gegen alles und jeden richten kann. Alle sind schuld an dieser Krankheit, der Arzt hat die Diagnose zu spät gestellt sodaß eine Heilung jetzt nicht mehr möglich ist, Irgend jemand hat einen Fehler gemacht, das Pflegepersonal ist unachtsam und hat kein Verständnis usw. Oft dreht nicht der Patient allein durch sondern die ganze Familie gerät aus der Bahn. Am meisten helfen Menschen die die Ruhe bewahren und trotz aller Wut ruhig zuhören können.

3. Phase: Ein Geschäft vorschlagen "Wenn ich als Patient mich genau an die Anweisungen halte, dann kann doch noch alles gut werden, nicht wahr? Wenn ich das alles gut überstehe, dann mache ich eine Wallfahrt nach ......, ich kann meine Kinder jetzt nicht allein lassen, sie brauchen mich doch, ich werde micht ganz um sie kümmern." Der Patient sucht jemanden, der mit ihm ein Geschäft machen könnte, er ist bereit alles in seiner Macht stehende einzusetzen und gegen die Gesundheit einzutauschen. Manchmal verläßt er sich auf Wunderheiler oder obskure Heilpraktiken, andere flüchten in die Religion und wollen Gott einen Handel vorschlagen,

4. Phase: Depression, Niedergeschlagenheit „Die Gesichter werden stumpf, die Depression senkt sich bleiern herab, die Patienten sind vernichtet und praktisch nicht ansprechbar. Sie wollen niemanden sehen oder sprechen, manchmal wollen sie gerade eine Person bei sich haben, ihre Hand halten ohne ein Wort zu wechseln, sie sind jetzt unfähig zu sprechen, müssen ihre Trauer ‘verarbeiten’, sich durchringen.“

5. Phase: Ruhe und Einverständnis Die meisten kommen, wenn sie die nötige Ruhe haben und die Phasen vorher durchlebt haben zu dieser Phase, aber nicht alle schaffen es, so lange zu leben. Oft fallen sie in eine schon einmal durchgemachte Phase zurück, wüten oder hadern immer wieder mit Ihrem Schicksal. Wenn sie aber diese Ruhe erreichen so können alle von ihnen lernen. Die Ärzte sind überrascht von ihrer Ausgeglichenheit,, die Stimmung ist zwar nicht heiter sondern wie ein melancholischer Regentag. Der Kranke hat sich mit seinem Schicksal abgefunden, er kann es jetzt tragen und ist damit einverstanden.


Trauer phasen (2)  

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