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P O R T F O L I O J O H N B R U H S Master of Science in Architecture der Bauhaus-Universit채t Weimar


Portfolio John Bruhs, M.Sc Master of Sciene in Architecture


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Inhalt

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CV | Lebenslauf CV | Zeugnisse

Portfolio John Bruhs, M.Sc Master of Sciene in Architecture

Masterzeugnis Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Architektur Bachelorzeugnis Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Architektur Praktikumsnachweis Hochbau GmbH Müller & Schrickel Arnstadt Praktikumsnachweis VK Architekten Weimar Dienstzeugnis 1./ Führungsunterstützungsbataillon 292, Dillingen a. d. Donau Allgemeine Hochschulreife J.-G.-Herder-Gymnasium Arnstadt

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Chagny | Neues Hafenquartier

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Glasgow | Mind the Gap

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Erfurt | Dachwelten

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Neapel | Kunst im Filter

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Weimar | Apartmenthaus Karlstraße 10

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Berlin | Neukölln auf‘s Feld!

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Heldrungen | Die salomonische Mitte

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Zeichnungen Inhalt

CV

Neues Hafenquartier

Chagny

Hafenerweiterung & Siedlungsbau in Chagny, Frankreich

Clyde Library & Centre of the Written Word in Glasgow, UK

Umnutzung der Defensionskaserne zu Hotel & Mehrzweckhalle in Erfurt Museum & Archiv für die Fondazione Jodice in Neapel, Italien

Mind the Gap Glasgow

Business-WG als flexibles städtisches Wohnmodell in Weimar

Landschaftsplanung & Siedlungsbau am Tempelhofer Feld in Berlin

Dachwelten Erfurt

Ganztagsschule mit 3-Felder-Halle in Heldrungen-Oldisleben

Kunst im Filter

Neapel

Apartmenthaus Karlstraße 10 Weimar

Neukölln auf‘s Feld!

Berlin

Die salomonische Mitte Heldrungen

Zeichnungen


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CV | John Bruhs, M.Sc. Master of Science in Architecture der Bauhaus-Universität Weimar

Adresse

John Bruhs Salinenstraße 1a 99326 Stadtilm

Mobil

+49 (0)152 035 34 820

E-Mail

john-bruhs@gmx.de

Nach der Beendigung meines Masterstudiums an der BauhausUniversität Weimar bin ich auf der Suche nach neuen Herausforderungen und interessanten Projekten. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden und stehe Ihnen jederzeit zur Verfügung. Eine Aufbereitung dieses Portfolios in sehr guter Qualität finden Sie unter http://issuu.com/john-bruhs/docs/portfolio.

Portfolio John Bruhs, M.Sc Master of Sciene in Architecture

Inhalt

CV

Neues Hafenquartier

Chagny

Mind the Gap Glasgow

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Kunst im Filter

Neapel

Apartmenthaus Karlstraße 10 Weimar

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Berlin

Die salomonische Mitte Heldrungen

Zeichnungen


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25|05|1987

Persönliches

Wettbewerbe

geboren in Arnstadt / Thüringen

10|2010

Ausbildung

10|2010 - 03|2013

Bauhaus-Universität Weimar

10|2011 - 03|2012

10|2006 - 09|2010

10|2005 - 06|2006

08|2001 - 06|2005

Masterstudium | Master of Science in Architecture (M.Sc.)

Ausstellungen

07|2011

Master-Auslandssemester | Erasmus-Programm

Summaery 2011 | Jahresausstellung der BU Weimar Kunst im Filter - Fondazione Jodice, Neapel

07|2009

Bauhaus-Universität Weimar

Summaery 2009 | Jahresausstellung der BU Weimar

Neukölln auf‘s Feld! - Tempelhofer Feld, Berlin

Kenntnisse

Bachelorstudium | Bachelor of Science in Architecture (B.Sc.)

Luitpold-Kaserne, Dillingen a. d. Donau Grundwehrdienst | 1./Führungsunterstützungsbataillon 292

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

J.-G.-Herder-Gymnasium Stadtilm

Berufspraktika

08|2008 - 10|2008

MS Hochbau GmbH, Arnstadt

08|2007 - 09|2007

VK Architekten, Weimar

06|2003 - 07|2003

Bauamt, Stadtverwaltung Stadtilm

Programme

J.-G.-Herder-Gymnasium Arnstadt

08|1997 - 06|2001

Portfolio John Bruhs, M.Sc Master of Sciene in Architecture

University of Strathclyde, Glasgow

Kooperationsprojekt Fondazione Jodice, Neapel Teilnahme | UdK Berlin, UC Dublin, U Strathclyde Glasgow, U Federico II Neapel, BU Weimar, TU Wien

Fertigkeiten

Fremdsprachen

Neues Hafenquartier

Chagny

Englisch (sehr gut) 10|2011 - 03|2012 Auslandssemester Glasgow, UK 07|2010 - 09|2010 Europa-Rundreise Work & Travel

Französisch (sehr gut)

CV

Freihandzeichnen | Technisches Zeichnen Modellbau | LaserCut | Holzverarbeitung

Inhalt

ArchiCAD | AutoCAD | SketchUp Adobe Photoshop, InDesign, Illustrator Adobe Acrobat Professional | Microsoft Office

Mind the Gap Glasgow

Dachwelten Erfurt

04|2012 - 05|2012 Masterthesis & Sprachreise Frankreich

Spanisch (Grundkenntnisse) Kunst im Filter

Neapel

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Berlin

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Zeichnungen


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Inhalt

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Berlin

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Inhalt

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Neapel

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Berlin

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Zeichnungen


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Inhalt

CV

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Neapel

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Berlin

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Inhalt

CV

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Berlin

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Zeichnungen


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Chagny | Neues Hafenquartier

Hafenerweiterung & Siedlungsbau in Chagny, Frankreich

Masterthesis SS 2012

Prof. Mag. Arch. Walter Stamm-Teske Lehrstuhl Entwerfen & Wohnungsbau Bauhaus-Universität Weimar

Dem Hafen der französischen Kleinstadt Chagny im Burgund fehlt die städtebauliche Anbindung an den nördlichen Altstadtkern. Die auf einem Sockel gelegene Ziegelei Terreal schiebt sich zwischen Kanalbecken und Stadt und verhindert so jegliche Beziehungen zueinander. Mit der geplanten Produktionsverlagerung bietet sich jedoch die Gelegenheit, dem Areal eine neue Identität zu geben. Durch das Verlängern des Hafenbeckens nach Norden entsteht eine weitläufige Blickachse von der Altstadt, über den Hafen, den Kanal entlang. Ein Wasserlauf führt den Besucher vom Marktplatz zu einem neuen, dem Becken vorgelagerten städtischen Platz. Er wird durch ein Museum, flache Wasserbecken und Sitzgelegenheiten bespielt. Auf der östlichen Hafenseite spannt sich von dort ein breiter, mit Bäumen gesäumter Boulevard auf. Gewerbliche Flächen, Ateliers, Restaurants und Cafés laden hier mit Blick auf parkende Pénichen zum Verweilen ein. Am südlichen Ende ermöglicht ein neuer Wanderweg ein weiteres Erkunden des Kanals. Durch eine Fußgängerbrücke werden zudem beide Hafenseiten miteinander verknüpft und ein touristischer Rundweg geschaffen.

Das neue Hafenquartier bildet eine urbane Erweiterung der Stadt zum Wasser hin. Die 3- bis 4-geschossigen Häuserzeilen verlaufen parallel zur Hafenkante und werden durch großzügige Grünflächen zoniert. Ein Nord-Süd verlaufender, von Bäumen gedeckter Anger durchzieht als verbindendes Element in der Mitte das gesamte Quartier. Er ist Veranstaltungsort, dient Naherholung und Boule-Spiel, und bietet zudem Platz für eine Auslagerung des städtischen Wochenmarktes. Ergänzt wird er durch ein zur Markt- und Veranstaltungshalle umgebautes Bestandsgebäude, das sich mit seinem Vorplatz zum Anger hin öffnet. Gegenüber findet eine Schule Platz. Die Wohnbebauung im Norden fügt sich größtmöglich in den Sockel der ehemaligen Ziegelei ein. Entlang des Boulevards bilden Wohn- und Geschäftshäuser die Kante zum Wasser, dahinter folgen Stadthäuser mit privaten, back-to-back liegenden Gärten. Diese formen zugleich gemeinsam genutzte, halböffentliche Grünräume. Im Süden befinden sich weitere Stadthäuser und größere Stadtvillen. Grüne Spangen, Quartiershäuser und Geschosswohnungsbauten im Norden vervollständigen das Quartier.

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CV

Neues Hafenquartier

Chagny

Mind the Gap Glasgow

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Neapel

Die Grundrisse der einzelnen Typologien orientieren sich an einem universellen Aufbau: 5 x 13 m große Parzellen reihen sich zu Blöcken von maximal 6 Wohneinheiten aneinander. Maisonettes und Stadtvillen bilden dabei die Ausnahme: Sie sind 7,5 bzw. 10 m breit. Beidseitig belichtete Erschließungswege entlang der Brandwände definieren einen mittleren Funktionsbereich. Dieser gliedert sich durch die vertikale Erschließung in der Mitte in zwei gleich große Räume. Abgetrennt durch Schiebetüren finden dort in den verschiedenen Geschossen das Esszimmer, der Wohnraum, die Individualräume und der Schlafraum Platz. Die raumhaltige Schicht in der Grundrissmitte beherbergt neben der Treppe auch die Küchenzeile, die sanitären Anlagen und Schrankräume. Durch einen Einschnitt in der Kubatur verfügt jedes Haus zusätzlich über eine Loggia im Dachgeschoss. Der private Garten mit Terrasse ist wie der Vorhof von einer Mauer umgeben und wird durch einen Schuppen bzw. Abstellraum ergänzt. Von außen wird die graue Klinkerfassade durch raumhohe Fenster gegliedert. Ein Wechsel der Verbandart gibt jedem Haus zudem auf subtile Art seine eigene Identität.

Apartmenthaus Karlstraße 10 Weimar

Neukölln auf‘s Feld!

Berlin

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Zeichnungen


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Außenraumperspektive Blick vom Hafenbecken zum Boulevard

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Grundriss 1. OG

Lageplan Neues Hafenquartier

Grundriss 3. OG

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Geländeschnitt Hafenbecken - Hafenhäuser - Stadthäuser

Entwurfspiktogramme Schrittweise Realisierung

Schnitt Stadthäuser mit Maisonette

Modellfoto Hafenerweiterung

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Innenraumperspektive Wohnbereich

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Glasgow | Mind the Gap

Clyde Library & Centre of the Written Word in Glasgow, UK

Entwurf WS 2011/12

Prof. Gordon Murray Advanced Architectural Design Studies University of Strathclyde, Glasgow

Der städtebauliche Wert der lang gezogenen Uferzonen des Flusses Clyde in Glasgow wurde lange Zeit vernachlässigt. Ein sich ändernder Fokus und eine Vielzahl exklusiver Bauprojekte geben der Metropole nun ein neues, modernes Gesicht entlang der Wasserkanten. Eine Baulücke vis-à-vis der den Fluss überquerenden Carlton Place Suspension Bridge bietet Raum für eine Bibliothek, deren Einzugsgebiet sich auch auf die Quartiere südlich des Flusses erstreckt und die damit der Unterversorgung jener Areale nachkommt. Neben dem eigentlichen Bibliotheksneubau wird ein angrenzendes Freiluftauditorium aufgewertet und als Freiluftlesesaal in den Bau integriert. Ergänzt wird es durch das unterirdisch mit dem Gebäude verbundenen Café an der Uferpromenade. Ein book boat, das vor dem Gebäude ankert und durch ein Netz von Bücherentleih- und -rückgabeboxen die Bewohner entlang des Flusses versorgt, vervollständigt den Entwurf.

Die gedankliche Verlängerung der Brücke zum Baukörper definiert den tunnelförmigen Eingangsbereich. Er verknüpft Bookshop, Druckwerkstatt und Touristeninformation auf der einen Seite mit dem Mediengeschoss auf der anderen. Es ist als Durchgangsgeschoss konzipiert und gibt Pendlern die Möglichkeit, auf dem Weg zur benachbarten U-Bahn-Station Kaffee, Zeitung und elektronische Medien zu konsumieren. E-Media-Bereich, Kiosk, Leseecke, Lobby und Lounge sind um die mittig platzierte Bar arrangiert. Eine große Freitreppe führt in die oberen Geschosse der Bibliothek, die schmale Treppe dahinter führt unter der Straße hindurch zum Café am Flussufer.

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Inhalt

Das Centre of the Written Word im Erdgeschoss wird in den Obergeschossen durch die Clyde Library komplementiert. Deren Zentrum bildet ein Lesesaal, der sich analog zum Freiluftauditorium in den oberen Geschossen aufweitet. Bewegliche Bücher-

CV

Neues Hafenquartier

Chagny

Mind the Gap Glasgow

Dachwelten Erfurt

Kunst im Filter

Neapel

regale erlauben es auf allen Ebenen, neue Durchgänge zu generieren und die dahinter liegenden Treppen zu kaschieren. Entlang der Nordfassade reihen sich private Leseräume und Carrels, entlang der Brandwände organisieren sich vertikale Erschließung, Sanitärräume, Lagerräume und Archive. Da die Fassade im Süden aufgrund der Sonneneinstrahlung geschlossen ist, findet hier der Großteil der Büchersammlung Platz. Auf Schienen gelagerte Regale garantieren zudem ein Höchstmaß an Flexiblilität. Belichtet werden die Geschosse durch das verglaste Dach und die zweite, innen liegende Fassade des Lesesaals. Außen informieren LEDs an den Fenstern über den Verbleib des book boats. Schmale, vertikale Fenster gliedern die Fassade, der Eingang in Größe des gegenüber liegenden Brückenkopfdurchganges stellt die größte Fassadenöffnung dar.

Apartmenthaus Karlstraße 10 Weimar

Neukölln auf‘s Feld!

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Zeichnungen


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Innenraumperspektive Lobby & Loungebereich

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Grundriss EG

Grundriss 2. OG

Grundriss 1. OG

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Library

Ebene 3 Lesesaal Carrels

Library

Ebene 2 Lesesaal Carrels

Library

Ebene 1 Lesesaal Konferenz

Verwaltung & Lager Public

Bookshop Touristeninformation Druckwerkstatt News & Media Lobby & Lounge

Technik & Lager

Schnitt Lesesaal - Bookshop - Lounge

Café

Modellfoto Bibliothek - Café - Freiluftlesesaal

Außenraumperspektive Blick vom Freiluftlesesaal

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Erfurt | Dachwelten

Umnutzung der Defensionskaserne zu Hotel & Mehrzweckhalle in Erfurt

Entwurf SS 2011

Prof. Dipl.-Ing. Hubert Rieß Lehrstuhl Entwerfen & Gebäudelehre I Bauhaus-Universität Weimar

Im Rahmen der Positionierung Erfurts als Reiseziel und Tagungsbzw. Kongressstandort in der Mitte Deutschlands wurde das Fehlen eines innerstädtischen Veranstaltungsortes ausreichender Größe beklagt. Ein solcher Komplex solle sich durch die fußläufige Erreichbarkeit der historischen Altstadt sowie die Lage im städtebaulichen Ensemble von Petersberg, Neuem Theater und Domberg auszeichnen. Die ungenutzte Defensionskaserne bietet dafür beste Voraussetzungen. Über den Dächern Erfurts ist so auf der Zitadelle des Petersberges durch das Umnutzen und Aufstocken des leer stehenden Kasernengebäudes ein multifunktional nutzbarer Hallenbau in Verbindung mit gehobenem Hotelbetrieb entstanden. Städtebaulich werden die Plateaus des Petersberges über mehrere neue Zugänge und zusätzliche Aufzüge aus den Parkgaragen am Domplatz und dem Andreasviertel erschlossen.

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Wegbegleitende Stahlelemente leiten den Besucher zur großen Cortenstahltreppe an der Ostseite der Kaserne, die als Anziehungspunkt und Haupterschließung der Kongresshalle dient. Sie führt die Besucher auch getrennt vom Hotelbetrieb zum Veranstaltungsort. In den unteren drei Etagen des Bestandsgebäudes findet ein Hotel mit 130 Betten in verschiedenen Zimmerkategorien Platz. Durch das Versetzen des vorhandenen Ganges in die Mitte des Grundrisses entstehen gleich große Raumschichten auf der Nord- und Südseite des Gebäudes, die dadurch für die Beherbergung nutzbar werden. In Wechselwirkung mit den qualitativ unterschiedlich ausgeprägten Außenräumen entstehen kommunikative, innen und außen bespielbare Flächen rund um Lobby, Restaurant und Museum. Die sich bis ins 2. Obergeschoss ziehenden Wohneinheiten werden hingegen im Erdgeschoss durch Wegführung und Baumreihen vor Blicken geschützt.

Inhalt

CV

Neues Hafenquartier

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Dachwelten Erfurt

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Neapel

Das vorhandene Mansarddach wird durch einen zweistöckigen Neubau mit Cortenstahlverkleidung ersetzt. Er nimmt die Funktion des Veranstaltungskomplexes auf und minimiert durch die Kopplung mit dem Hotel die üblich anfallenden Wege zwischen Arbeitsplatz und Unterbringung. Die Gliederung des Stahlkörpers durch Gauben und Fensterflächen resultiert aus der Analyse der Bestandsfassaden. Im Inneren orientiert sich die Struktur am Schottenraster der Grundrisse im darunter liegenden Bestand. Die flexibel nutzbare Mehrzweckhalle bietet Platz für mehrere, miteinander koppelbare Seminarräume, die sich wiederum über Galerien dem lang gestreckten Foyer und dem Veranstaltungssaal zuschalten lassen. Letzterer ist mit einer hydraulisch hochfahrbaren Tribüne ausgestattet, die den Veranstaltungskomplex für Vorträge, Kongresse und Bankette nutzbar macht. Je nach Bestuhlungsart finden so mehr als 1000 Besucher Platz.

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Außenraumperspektive Blick zum Erfurter Dom

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Grundriss EG Hotel

Grundriss Mehrzweckhalle

Lageplan Dom & Zitadelle Erfurt

Grundriss Galeriegeschoss

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Ansicht West

Ansicht Süd

Ansicht Ost

Schnitt Mehrzwecksaal

Schnitt

Schnitt Haupttreppe

Mehrzwecksaal - Foyer - Haupttreppe

Außenraumperspektive Blick ins Andreasviertel

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Innenraumperspektive Foyer

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Neapel | Kunst im Filter

Museum & Archiv für die Fondazione Jodice in Neapel, Italien

Entwurf WS 2010/11

Prof. Mag. Arch. Michael Loudon Lehrstuhl Entwerfen & Baukonstruktion Bauhaus-Universität Weimar

Der Entwurf für ein Ausstellungs-, Archiv- und Ateliergebäude für den Fotografen und Künstler Mimmo Jodice wurde in Kooperation mehrerer internationaler Universitäten bearbeitet. Zentraler Bestandteil der Aufgabenstellung war die Auseinandersetzung mit der Atmosphäre und den spezifischen Erfordernissen der zur Wahl stehenden Baugrundstücke inmitten der Innenstadt Neapels. Der Museumsneubau für die Fondazione Jodice nutzt die gewählte Baulücke an der Vico Maffei in ihrer ganzen Dimension. Die zum Kirchenvorplatz hin orientierte Fassade des Baukörpers bleibt größtenteils geschlossen, um ihn zu beruhigen. Die dem Kloster im Süden zugewandte Fassade hingegen wird größtmöglich geöffnet. Die weiße Backsteinfassade erscheint dabei in den Oberge-

schossen weniger massiv als auf Straßenniveau: ein Filtermauerwerk gibt durch Weglassen jedes zweiten Steines den reduzierten Blick auf den Außenraum preis, ohne der Ausstellung den Fokus des Museumsbesuchers zu entziehen. Auf der Südseite dient die Filterschicht zudem der Verschattung der dahinter zurückspringenden Glasfassade. Die großen Fensteröffnungen im Erdschoss orientieren sich an den Ladenzonen der Nachbarbebauung, der Einschnitt der quaderförmigen Kubatur an der Straßenecke definiert den Eingangsbereich. Die Grundrisse der einzelnen Geschosse sind klar strukturiert. Sie gliedern sich in eine Funktionsschicht, die als Raummöbel Sanitärräume, Depot und Erschließung in sich aufnimmt, einen Flur mit schlankem Innenhof, die aufgereihten Ausstellungsräume als klassische Enfilade und besagte Filterschicht entlang

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der Südfassade, die dem Besucher als Loggia den Ausstritt nach außen gewährt. In den Obergeschossen nimmt der tragfähige Regelgrundriss neben der Ausstellung auch die Verwaltung, die Werkstatt und das Archiv auf. Letzteres soll der Öffentlichkeit zugänglich sein und ist als Schaulager konzipiert. Im freier gestalteten Erdgeschoss finden Empfang, Bookshop und Lagerräume Platz. Die straßenseitigen Fensterflächen erlauben Einblicke in den Museumsalltag und ermöglichen eine Interaktion der Besucher mit dem Geschehen auf der Straße. Die Konstruktion besteht aus einschaligem Mauerwerk, das von außen ablesbar ist. Die Wände der Innenräume sind verputzt, der Boden ist aus geschliffenem, poliertem Estrich. Einbauten und Fensterprofile sind aus Holz.

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Innenraumperspektive Ausstellungsraum

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Grundriss EG

Grundriss 2. OG

Grundriss 5. OG

Modellfoto Vorplatz Vico Maffei

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Modellfoto Filtermauerwerk

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Schnitt Patio - Ausstellungsräume - Haupttreppe

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Ansicht Süd Filtermauerwerk

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Weimar | Apartmenthaus Karlstraße 10

Business-WG als flexibles städtisches Wohnmodell in Weimar

Bachelorthesis WS 2009/10

Prof. Mag. Arch. Walter Stamm-Teske Lehrstuhl Entwerfen & Wohnungsbau Bauhaus-Universität Weimar

Im Herzen Weimars, unweit des Nationaltheaters und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Herder- und Goetheplatz werden mehrere Parzellen zusammengefasst, um Platz für ein flexibles und temporäres Wohnkonzept zu schaffen: das Apartmenthaus. Es soll den Ansprüchen junger Berufstätiger gerecht werden und den Nutzern für eine befristete Verweildauer ein neues Zuhause bieten. Der Entwurf besteht aus einem viergeschossigen Baukörper zur belebten Karlstraße hin und einem Zwei- bis Dreigeschosser zur rückwärtigen Rosmariengasse. Verbunden werden sie durch einen zentralen Erschließungskern, welcher auch einen angrenzenden Kaffeeladen mit anbindet, und eine Abfolge unterschiedlicher Hofsituationen. Das Erdgeschoss nimmt verschiedene Funktionen in sich auf. Es beherbergt die Nutz- und Stauräume der Hausgemeinschaft und ein Gästeapartment, bietet aber auch Platz für eine kleine Ladenfläche, einen großen Mehrzweck- bzw. Konferenzraum, sowie den Patio im Norden und den Innenhof im Süden des

Grundstücks. Im ersten Obergeschoss befinden sich 7 Wohneinheiten und eine Teeküche. Sie werden teilweise durch einen nach innen orientierten Laubengang erschlossen. An der Rückseite des Kaffeeladens findet eine kleine Terrasse Platz. Das zweite Obergeschoss besitzt 5 weitere Apartments. Zusätzlich gibt es eine geräumige Wohnküche für die Hausgemeinschaft, deren Südfassade vollständig zur angrenzenden Terrasse hin geöffnet werden kann. Im dritten Obergeschoss befinden sich zwei zur Karlstraße orientierte Wohneinheiten und ein großes Sonnendeck. Der viergeschossige Baukörper in der Karlstraße schließt die bisher unvollständige Straßenfront. Seine Fassade nimmt stark Bezug auf den benachbarten Café Laden und greift dessen Maße und Proportionen auf. Im Erdgeschoss bilden zwei benachbarte Eingänge den Zugang zu den beiden Nutzungen dahinter: das Apartmentwohnen der oberen Etagen und den kleinen Laden zur Rechten. Ein mittig zwischen den Eingängen angebrachtes Stahlboard fungiert als Post- und Adressanlage des Hauses. Es

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beherbergt Briefkästen, Klingelanlage und Hausnummer. Die Klinkerfassade nimmt Bezug auf den gegenüber liegenden Baukörper, die sandige Farbgebung wiederum orientiert sich am Kaffeeladen nebenan. Wie in den übrigen Fassaden der Karlstraße erfolgt auch hier eine optische Differenzierung des Sockelgeschosses. Neben der plastischen Abtrennung durch eine hervorstehende Klinkerreihe sorgt ein Wechsel von Kreuzzu Läuferverband für eine zurückhaltende, aber markante Trennung von Sockelgeschoss und Obergeschossen. Die rückwärtige Fassade zur Rosmariengasse hin entspricht im Wesentlichen der der Karlstraße. Sie ist in zwei dreigeschossige Seiten gegliedert, die durch einen zweigeschossigen Terrassenteil miteinander verbunden sind. Vier Eingänge erschließen den Innenhof, Mehrzwecksaal, Fahrradraum und Treppenraum. Die einzelnen Apartments werden durch zwei unterschiedlich breite Funktionsschienen zoniert, in denen alle nötigen Einbauten und Möblierungen Platz finden.

Apartmenthaus Karlstraße 10 Weimar

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Berlin

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Außenraumperspektive Karlstraße

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Grundriss EG

Grundriss 1. OG

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Grundriss 2. OG

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Schnitt Erschließungskern - Terrasse - Laubengänge

Schnitt Apartmenthaus - Sonnendeck

Modellfoto Karlstraße

Modellfoto Rosmariengasse

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Berlin | Neukölln auf‘s Feld!

Landschaftsplanung & Siedlungsbau am Tempelhofer Feld in Berlin

Entwurf SS 2009

Prof. Dipl.-Ing. Hildegard Barz-Malfatti Lehrstuhl Entwerfen & Siedlungsbau Bauhaus-Universität Weimar

Mit der Schließung des Flughafens Tempelhof 2008 wurde das Tempelhofer Feld zur größten innerstädtischen Freifläche der Welt. Angelehnt an den Masterplan galt es, Aktionsfelder zu finden und städtebauliche Nutzbarmachungen zu prüfen. Eine urbane Erschließung der Fläche aus dem Stadtteil Neukölln heraus verspricht dabei das größte Potential. Zwei neue Stadtquartiere knüpfen im Osten der Freifläche an bestehende Strukturen des Schiller- und Warthekiezes an und binden die Bärensiedlung südlich an das Feld. Es entstehen zwei differenzierte Wohnquartiere aus Block- und Zeilenbauten, deren grüne Plätze sich als Schnittstelle des Quartierlebens verstehen. Ein gemeinsam genutzter Stadtpark gibt dem Feld eine neue östliche Kante; ein Sportpark im Süden, eine künstlich geformte Landschaft im Westen und eine Aufforstung im Norden bilden die übrigen Ränder des Tempelhofer Feldes. Auf diese Weise wird es konkret gefasst und als Wiese in seiner Weite belassen.

Lesewiese: Im Westen des Tempelhofer Feldes ragt eine lang gestreckte Graslandschaft mehrere Meter aus dem Boden und schirmt mit ihren polygonalen, schräg ansteigenden Rasenflächen das Feld vom lärmenden Verkehr des Tempelhofer Dammes ab. Der geplante Neubau der Landesbibliothek Berlin gräbt sich in diesen künstlichen Hügel ein und gestattet seinen Besuchern die Nutzung des Areals als Sonn- und Lesewiese.

Sportpark: Den südlichen Rand des Tempelhofer Feldes bildet eine großzügige, im Grünen liegende Sportanlage. Sie kommt dem Bedürfnis der Bevölkerung nach mehr Sportstätten nach und fungiert zugleich als Pufferzone zwischen Park und angrenzender Autobahn im Süden. Ihre Stadien und Spielfelder sind um wenige Meter in den Boden eingelassen und gestatten so den unverstellten Blick in die Weite des Feldes.

Columbiawald: Die nördlich des Feldes gelegene Hasenheide wird über eine Aufforstung am Columbiadamm mit dem Tempelhofer Feld verbunden und geht so fließend in die Freifläche über. Basierend auf einem quadratischen Raster gehen verschieden hohe Waldmassive aus dicht gepflanzten Bäumen ein Wechselspiel mit kleinen Lichtungen ein, die dem Nutzer ein Ort des Rückzugs oder der Begegnung sein können.

Stadtpark Neukölln: Gerahmt von den neu geplanten Quartierserweiterungen des Schiller- und Warthekiezes steht die städtische Parkanlage im Osten in starkem Kontrast zum offenen, spontan begrünten Tempelhofer Feld. Sie ist um knapp einen Meter abgesenkt und erlaubt so wechselseitige Blickbeziehungen zwischen den Quartieren. Umlaufende, partiell begrünte Sitzstufen gleichen den Höhenunterschied nach Neukölln aus.

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Außenraumperspektive Blick vom Tempelhofer Feld nach Neukölln

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Entwurfspiktogramme

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Grünplan Landschafts- & Quartierserweiterungen des Tempelhofer Feldes

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Lesewiese

Columbiawald

Sportpark

Stadtpark Neukölln

Schwarzplan Quartierserweiterungen

Außenraumperspektive Blick vom Warthekiez auf den Stadtpark Neukölln

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Heldrungen | Die salomonische Mitte

Ganztagsschule mit 3-Felder-Halle in Heldrungen-Oldisleben

Entwurf WS 2008/09

Prof. Dipl.-Ing. Hubert Rieß Lehrstuhl Entwerfen & Gebäudelehre I Bauhaus-Universität Weimar

Aufgrund steigender Schülerzahlen und veränderter Schulpolitik wurde im Kyffhäuser Landkreis unweit der Wasserburg Heldrungen die Forderung nach einem Schulneubau laut. Der Entwurf sieht vor, für die benachbarten Gemeinden Heldrungen und Oldisleben ein Schulhaus zu entwerfen, das die Aufgaben von Grund- und Regelschule funktionell in sich vereint. Die dabei gefundene „salomonische Mitte“ bezieht sich nicht bloß auf die mittelnde Lage zwischen den Ortschaften. Vielmehr sind es das kompakte Bauvolumen, die zentrale Positionierung auf dem Baugrundstück und vor allem das Ausprägen eines stark frequentierten Gebäudekerns durch das Setzen der 3-Felder-Turnhalle in die Mitte der Schule, die dem Projekt seinen Namen verleihen.

Der entstandene Baukörper besitzt einen annähernd quadratischen Grundriss und gliedert sich in 3 Vollgeschosse. Im Erdgeschoss kragt er zugunsten eines überdachten Pausenbereichs ein und definiert zugleich den kommunikativen Teil des Gebäudes. So beherbergt das Erdgeschoss alle öffentlichen Einrichtungen und versteht sich als zentrale Verbindung zwischen dem nördlichen Naturbad und dem Sportplatz im Süden. Mobile Wände erlauben ein Zusammenschalten von Mensa, Aula und Turnhalle zu einem großen Veranstaltungsraum. Die rundum verglaste Turnhalle im Kern des Gebäudes fungiert zudem als riesiger Patio, der das Schulhaus mit Licht und Leben füllt. Ergänzt wird er durch zwei weitere, kleinere Lichthöfe in den Obergeschossen.

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Das erste Obergeschoss nimmt alle fachspezifischen und außerschulischen Funktionen auf. Die Fachräume reihen sich entlang der Außenwände und werden durch einen gemeinsam genutzen Vorraum verbunden. Vom Flur- und Pausenbereich aus gibt es einen unverstellten Blick auf das Geschehen in der Turnhalle. Die beiden Lichthöfe und große Fensterflächen am Ende jeder Raumschicht erlauben den Blick nach außen. Das zweite Obergeschoss ist analog dem ersten organisiert. Die hier befindlichen Klassenräume werden in 3 Cluster für die verschiedenen Klassenstufen unterteilt. Ihr Mobiliar wird den differenzierten Anforderungen der Jahrgänge gerecht. Lange Fensterfronten belichten die Räume, Oberlichter die Vorräume.

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Modellfoto Schulbau mit 3-Felder-Halle

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Grundriss 2. OG

Grundriss EG

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Entwurfspiktogramme Schnitt Bibliothek - 3-Felder-Halle - Klassenräume

Modellfoto Foyer mit Haupttreppe

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Das Malen und Zeichnen besaß schon immer einen hohen Stellenwert in meinem Leben. Schon in Kindertagen manifestierte sich ein besonderes Talent im Umgang mit Bleistift, Tusche, Kreide oder Farbe. Ende der 1990er Jahre begann ich, dies durch die Teilnahme an Wettbewerben und weiterführenden Zeichenunterricht zu schulen. Mit Beginn des Studiums 2006 erweiterte sich der Fokus auf das kreative, architektonische Entwerfen.

Ausbildung: bis 2013 Freies Schaffen & Auftragsarbeit 2008 Seminarreise Freihandzeichnen, Quedlinburg 2007 Wahlmodul Aktzeichnen, BU Weimar 2002 Seminarreise Landschaftsmalerei, Venedig bis 2002 Zeichenunterricht Volkshochschule Arnstadt bis 2001 Zeichenunterricht Mal- & Zeichenzirkel Arnstadt e.V. bis 1999 Zeichenunterricht Bertold Heimbürge, Arnstadt

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Ausstellungen & Preise: 2004 Gewinner Preis des Bundestagspräsidenten 2004 Gruppenausstellung im Paul-Löbe-Haus, Berlin 2003 Gruppenausstellung in der Volkshochschule Ilmenau 2003 Kunstpreis des BdV Thüringen 2002 Herausgabe eines illustrierten Kalenders (500 Stk.) 2001 Einzelausstellung in der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau 2001 Einzelausstellung im Rathaus der Stadt Stadtilm

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Dachlandschaft Quedlinburg

Riva degli Schiavoni , Venedig

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Hof der Familie Ackermann in Stadtilm

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Die Teppichweberin

Quedlinburg II

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Quedlinburg IV

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P O R T F O L I O J O H N B R U H S Master of Science in Architecture der Bauhaus-Universität Weimar

The Branch - Der Ast

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Architekturportfolio 2013