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JHA JAN HORSTMANN ARCHITEKTUR Portfolio Im Laufe des Architekturstudiums in Potsdam und später als Mitarbeiter des Kölner Architekten Axel Steudel spezialisierte ich mich auf die Planung von Wohn- und Einfamilienhäusern. Meine Arbeit zeichnet sich durch große Hingabe und Liebe zur Architektur aus. Seit meiner Kindheit plante ich, Architekt zu werden und verbrachte viel Zeit im Architekturbüro meines Vaters. Schon während meiner Lehrzeit als Bauzeichner entstanden erste Entwürfe für Einfamilienhäuser.


1 · ARBEITEN (AUSWAHL 2009–2011)


Perspektive Flur im Obergeschoss (links: Schlafzelte)


HAUS MITSCHKE, 2009 Haus Mitschke ist ein Einfamilienhaus für drei bis vier Personen. Der Wohnraum im Erdgeschoss öffnet sich großzügig zu zwei Gartenflächen – der Südgarten liegt auf einem niedrigeren Terrassenniveau und wird über großzügige Terrassentüren vom Wohnzimmer aus genutzt. Der Hofgarten mit nordwestlicher Ausrichtung bildet im Grundriss eine quadratische Grundfläche und wird räumlich von dem Garagenbauwerk und dem Haupthaus gefasst. Sehr ungewöhnlich an diesem Haus sind die Schlafräume in Form von Schlafzelten. Sie sind sehr eng miteinander verbunden, bieten aber dennoch ausreichend Privatsphäre. Im Untergeschoss befindet sich ein zusätzliches Schlafzimmer mit separatem Duschbadezimmer.

Perspektive Wohnzimmer


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2

3

2

8

8

1

1

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5 4

4

7

6

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4

4

5

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7

5

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6

4

1

Perspektive Hofgarten

Grundriss Erdgeschoss 1: Wohnzimmer 2: Esszimmer 3: K체che 4: Windfang 5: Treppenhaus 6: G채ste-WC 7: Garderobe 8: Garage

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3

3

1

3

2

1

Grundriss Untergeschoss 1: Kellerraum 2: G채steschlafzimmer 3: Arbeitszimmer 4: Duschraum 5: Kammer 6: WC 7: Pelletheizung 8: Pelletlager 9: Hausanschl체sse

1

2

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5


3

2 1

9

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1

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5

3

8 5

Grundriss Obergeschoss 1: Schlafzelt der Eltern 2: Schlafzelt der Kinder 3: Spielzelt der Kinder 4: Korridor 5: Spielflur 6: Balkon 7: Schr채nke 8: Badezimmer 9: Treppenhaus

3

2

6

1

5

4

7

L채ngsschnitt

Perspektive S체dgarten


Skizze 1 – Erste Analyse des bestehenden Erdgeschossgrundrisses. (1: Hauseingang)

Skizze 2


HAUS SOMMER, 2010 Das frei stehende Einfamilienhaus wurde 1972 von dem Architekten Walter Brinsa entworfen und in Mülheim an der Ruhr im Stadtteil Saarn errichtet. Das eingeschossige Wohnhaus ist für eine vierköpfige Familie konzipiert und das Wohnen findet nahezu vollständig im Erdgeschoss statt. Das Dachgeschoss soll nun in der weiteren Planung ausgebaut und umgenutzt werden. Die Aufgabenstellung Das Wohngebäude soll in folgenden Punkten umgeplant werden: - Das Dachgeschoss soll ausgebaut werden, um die Kinderzimmer im Erdgeschoss in das Dachgeschoss zu verlegen und großzügiger zu bemessen. - In „Phase 2“ soll der Erdgeschossgrundriss heller und dadurch noch wohnlicher gestaltet werden. - Zuletzt wurden die Gebäudehülle und die technische Anlage an energetische Standards nach der gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) angepasst. Die Planungsüberlegungen Die Struktur des Erdgeschossgrundrisses erschließt sich dem Betrachter relativ schnell: Durch den Eingang (1) betritt man den „Kern“ des Hauses, der sich in einen vorderen, mittleren und hinteren Teil drittelt. Die linke Längsseite des „Kerns“ liegt, wie in der Skizze 1 gut zu sehen, auf der Achse der Firstlinie und kann gerne als „Stoßfuge“ bezeichnet werden, da weitere Funktionsräume, wie Kinderzimmer, Küche und Esszimmer, aber auch die kompakte Geschosstreppe an den „Kern“ anstoßen. Auffällig an der Bestandsplanung ist das starke Durchmischen der verschiedenen Funktionen und Qualitäten. So entsteht beispielsweise ein ungewollter Kontakt zwischen den privaten Schlafzimmern und dem offenen Eingangsbereich. Aber auch die Funktion des Kerns, der „anstoßenden“ Raumteile und die kaum genutzte Qualität der Stoßfuge war bei den anstehenden Überlegungen kritisch zu hinterfragen. Die Herausforderung lautet: - Schaffung von mehr Privatheit, - mehr Licht in den Wohnräumen, - zur Stärkung des „Kerns“, um das Haus eindeutig fassbar und erlebbarer zu machen. Die Klarheit des Konzepts liegt auf der Hand und führte zu folgenden Entwurfsschritten: Um die Mittelachse des Kerns gespiegelt wurde der Eingangskorridor auf die Ostseite kopiert und zum Wohnzimmer verlängert. Dieser neue Korridor ermöglicht es, den Kern in seiner Gesamtlänge zu erleben. Die Fassade zur rechten (östlichen) Grundstücksgrenze wird somit „frei“ für die Gestaltung der neuen Fensterfassade. Auf diese Weise kommt mehr Licht in die Wohnräume. Der Kern nimmt nun die im Alltag eng miteinander verbundenen Funktionen „Kochen“, „Essen“ und „Wohnen“ auf. Die beiden Grundrissbereiche, die an den Kern „anstoßen“ (siehe Skizze 1), werden zum privaten Bereich der Eltern. Der Bereich der Kinder wird in das Dachgeschoss verlegt. Durch die Eigenständigkeit und funktionale Großzügigkeit des Elternbereichs kann nun in Betracht gezogen werden, diesen später als separate Einliegerwohnung (auch in Hinblick auf Mehrgenerationswohnen) zu nutzen. Die Küche ist nun auf die Straßenseite des Hauses verlegt worden, sodass nun der Vorgarten- und Eingangsbereich über das Fenster einsehbar wird. Ein nicht zu unterschätzender Punkt, der sich positiv auf das Sicherheitsgefühl der Hausbewohner auswirkt. Das neue Schlafzimmer der Eltern ist nun zum Nordgarten orientiert. Vor dem Schlafzimmerfenster ist als Blickschutz eine begrünte Gartenfläche vorgesehen.


10

HZ

N

HK, BH=56

BD 26 /13 BD 385/32 BD 20 /20

HZ BD 12 /12 5

BD 32 /44

2

1

HK, BH=875

RR

BD 20 /15

SL

3 4

RR HK, BH=875

BD 26 /12

SL

HZ+SL

8

HZ

HZ

BD 185/12

BD 125/12

RR

BD 185/12

BD 185/12

SL

SL

BD 185/26

HZ BD 185/12

RR

7

5

7

7 6 HZ BD 125/12

HZ = SL = RR = GK = RK =  HK = BH =

HK, BH=875

Heizung Schmutzwasserleitung Regenrohr Gurtkasten Rollladenkasten Heizkörper Brüstungshöhe

Bestand: Grundriss Erdgeschoss 1: Wohnzimmer 2: Esszimmer 3: Küche 4: Flur 5: Garderobe 6: Gäste-WC 7: Zimmer 8: Badezimmer 9: Garage 10: Terrasse

6

6

5

3

5

4

2

1

Lageplan 1: Straße, 2: Seitenstreifen, 3: Wohnhaus, 4: Garage, 5: Terrasse, 6: Garten

HZ

SL

BD 125/12

BD 185/26

HZ HK, BH=875 BD 18 /12 5

1 STG 30/16

HK, BH=875

9


11

1

8

4

2

1

11

3 A

9

A

10

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A

2 A

4 5

1 3

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7

Planung: Grundriss Erdgeschoss 1: Wohnzimmer 2: Esszimmer 3: K端che 4: Flur 5: Garderobe 6: WC 7: Arbeitszimmer 8: Schlafzimmer 9: Badezimmer 10: Ankleide 11: Terrasse 12: Garage

Planung: Grundriss Dachgeschoss 1: Kinderzimmer 2: Badezimmer 3: Flur 4: Dachspeicher

Perspektive Gartenansicht


Dachaufbau Flachdach - Abdichtung Oberbelag, Firma Bauder KARAT - Abdichtung Firma Bauder TEC KSA DUO - Gefälledämmung EPS, WLG 035, mind. 200 mm - Dampfbremse Firma Bauder, Therm DS1 DUO - Bitumenvoranstrich Firma Bauder, Burkolit V

6,74 6,325

Gefälle 2%

6,065 StB.-Unterzug 25/46,5cm (inkl. Decke) n. Angabe Statik Fußbodenaufbau Obergeschoss (155 mm) - Einzelstabparkett, Eiche geölt, 25 mm - Heiz-Zement-Estrich, 70 mm  - Trenn- und Gleitlage, Fa. JOCO, PE-beschichtetes Spezialpapier - Trittschalldämmung / Fußbodenheizung,  Fa. JOCO KlimaBoden TOP 2000, EPS 040 DES,  Heizrohr, Fa. JOCO, Typ und Verlegung n. Angabe, 30 mm - Konstruktionsschicht (für horizontal verlegte Versorgungsleitungen)  EPS 045 DES, 30 mm - 15 mm PE-Randdämmstreifen

5,60 Holzfenster: - Meranti, Farbe RAL 9010 - Profile in kantiger Ausführung! (Radius max. 1mm) - Blendrahmen: oben/unten 68/98 mm, seitlich 68/78 - Flügelrahmen: 68/78 mm - Rolladenführungsschiene 45/50mm - Holz-Wetterschenkel - Sohlbank aus Holz 40 (30) x 45 mm, mit unterer Nut  zum Anschluss der Zink-Fensterbank - Fenstergriff Fa. Hoppe, Typ Amsterdam, Edelstahl matt - Bänder verdeckt liegend, Fa. Simonswerk, Modell Tectus, Edelstahl matt, (Genauer Typ nach Angabe Fensterbauer) 5 3,645 3,68

2,875 15 Stg. 19/25

2,72

Fußbodenaufbau EG (215 mm) - Einzelstabparkett, Eiche geölt, 25 mm - Heiz-Zement-Estrich, 70 mm  - Trenn- und Gleitlage, Fa. JOCO, PE-beschichtetes Spezialpapier - Trittschalldämmung / Fußbodenheizung,  Fa. JOCO KlimaBoden TOP 2000, EPS 040 DES,  Heizrohr, Fa. JOCO, Typ und Verlegung n. Angabe, 30 mm - Konstruktionsschicht (für horizontal verlegte Versorgungsleitungen)  EPS 045 DES, 30 mm - Wärmedämmung 60 mm - 15 mm PE-Randdämmstreifen

15 Stg. 19/25

±0,00

Aussenwandaufbau Attika: - Filzputz aus einem System: Firma Weber Broutin, 20 mm  mineralischer Oberputz Naturweiss,  Typ Weber.Star 260, Körnung 1,5 mm,  Egalisationsanstrich, Weber.Ton 414,  Farbe Weiss nach Bemusterung  Unterputz als mineralischer Leichtputz, Typ WeberDur 136 Sockel: - Sichtmauerwerk: Voll-Klinker, Dünnformat nach Bemusterung - Mauerwerk-Ziegel Poroton, nach Angabe Statiker,  115 mm / 240 mm Attika,  Konsolanker: Halfen HK4 - S - 7,0 - 250 - Dämmung EPS, WLG 035, 135 mm - Poroton-MW, 240 mm, Attika: Stahlbeton, 160 mm - Gipsinnenputz, 15 mm

-0,28

7 Stg. 16/31

Aussenwandaufbau Keller - StB-Wand (WU-Beton), 25 cm - Dämmung im Sockelbereich: XPS-Platten - Bitumendickbeschichtung (KMB), 2 Aufträge - Noppenbahn und filterstabiles Geotextil Fußbodenaufbau GG (90 mm) - Keramischer Rüttelboden, nach Bemusterung, 20 mm - Zement-Estrich, 70 mm  - Trenn- und Gleitlage

Bodenplatte - StB-Bodenplatte (WU-Beton), 25 cm  Fugendichtband im Anschluss Außenwand - PE-Folie - Perimeterdämmung WLG 035, 15 cm - Sauberkeitsschicht 5 cm - Schotterschicht 0/45, 30 cm

Detailzeichnung Haus Müller, Längsschnitt 1:50

-2,885 -2,975


HAUS MÜLLER, 2010 Charakteristisch für Haus Müller ist die im Entwurf angewandte Idee der „Beletage“, so liegt, in Anlehnung an eine gründerzeitliche Villa, der Wohnbereich im Obergeschoss. Hierdurch wird es möglich, den Wohn- und Essbereich sowie die Küche durch ein umlaufendes Fensterband sehr sonnig, hell und mit einem Blick auf die nachbarschaftliche Dachlandschaft zu gestalten. Zudem gibt es auf der Gartenseite ein Sonnendeck, dass durch die bauliche Lage eine geschützte Privatsphäre ermöglicht. Im Erdgeschoss befinden sich geschützt hinter dem Eingangsbereich und der Treppe die Schlaf- bzw. Kinderzimmer und ein viertes Zimmer, das als Gäste- oder Arbeitszimmer genutzt werden kann. Die beiden Kinderzimmer im Erdgeschoss haben große, raumhohe Fenster, die einen direkten Zugang zum Garten ermöglichen. Im Entwurf wurde besonderer Wert auf eine harmonisch proportionierte Straßenfassade gelegt. Durch die Reduzierung der Fassadenelemente auf den Eingang im Erdgeschoss und das umlaufende Fensterband im Obergeschoss wirkt die Fassade repräsentativ und hochwertig. Trotz seiner Exklusivität ist Haus Müller ein kostengünstiges, kompaktes Siedlungshaus, geplant auf einem Grundstück von etwa 500 m² Größe. Im Zuge der Entwurfsarbeit zum Haus Müller wurden die Grundrisse und die Fassaden in das Verhältnis des Goldenen Schnittes gesetzt.

Ansicht Straße


1

N

N 4 5

5

5

7 1

2

7 1

1

4 A

A

2 6 3

3

1

Straße

Grundriss Kellergeschoss 1: Flur 2: Keller 3: Weinkeller 4: Wärmeanlage und Hausanschlüsse 5: Hauswirtschaft 6: Raum für Abfallbehälter 7: Garage A: Fallschacht für Küchenabfälle

Perspektive Wohnraum

Grundriss Erdgeschoss 1: Flur 2: Garderobe 3: Gäste-WC 4: Badezimmer 5: Zimmer der Kinder 6: Zimmer der Eltern 7: Gäste- oder Arbeitszimmer A: Fallschacht für Küchenabfälle

6


1

N

4

3

1 A 2

1

Straße

Grundriss Obergeschoss 1: Wohnbereich 2: Essbereich 3: Küche 4: Dachterrasse A: Fallschacht für Küchenabfälle

Längsschnitt

Perspektive Straßenansicht (mit verputztem Sockelgeschoss)


Baufortschritt in Bildern


UMBAU EINES REIHENHAUSES VON 1914 IN KÖLN, 2011 Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um die Modernisierung des Erdgeschosses eines zur Zeit unbewohnten Reihenhauses von 1914 in Köln. Die Baumaßnahme beschränkt sich zunächst nur auf das Erdgeschoss und hier insbesondere auf die Küche, Kammer, das Ess- und Wohnzimmer. Im Eingangsbereich und Treppenhaus liegt ein Originalfliesenboden, der während der Abbrucharbeiten und der Baumaßnahmen zu erhalten und zu schützen war. Das Treppenhaus, der Windfang und das Gäste-WC wurden nur gestrichen. In Küche, Ess- und Wohnzimmer wurden die Tapeten außer im Bereich der Decke entfernt und der Bestandsputz offen gelegt. Der Bodenbelag und die Ausgleichschicht wurden bis zur Rohdecke entfernt. Die Türzargen von der Küche zur Kammer und der zum Esszimmer wurden ausgebaut und entsorgt. Die Türöffnung zwischen Küche und Esszimmer wurde auf das Rohbaumaß von 2,50 x 2,25 m vergrößert. Die neuen Türen in Küche und Esszimmer orientierten sich im Maß an den Bestandstüren. Die Zierblende der Bestandszarge der Tür vom Treppenraum zur Küche wurde auf der Seite zum Treppenraum in die neue Zarge der Schiebetür integriert. Das Türblatt der Schiebetür bekam eine Glasscheibe nach Vorbild einer Tür im Obergeschoss. Die Öffnung der Leerzarge von Küche zum Esszimmer wurde als Wanddurchbruch neu errichtet. Gleiches galt für die Zargentür vom Esszimmer zu Küche, die optional auch als Tapetentür ausgeführt wurde. Alle Türen sind in RAL 9010, reinweiß lackiert worden und die vorhandenen Beschläge wurden wieder verwendet. Die Kammertür ist in das Esszimmer verlegt worden. Hierfür ist eine neue Türöffnung mit dem Rohbaumaß 0,685 x 2,27 m in die ca. 45 cm dicke Wand gebrochen worden. Die Bestandsheizkörper wurden ausgebaut, entsorgt und durch neue Heizkörper ersetzt. Die Tür von Küche zum Treppenraum wurde durch eine Schiebetür ersetzt. Hierfür ist eine neue Vormauer aus Vollziegeln errichtet worden. Im Bereich des Wand- / Deckenübergangs ist eine neue Hohlkehle erstellt worden, die sich an den Bestandskehlen orientiert. Der neue Bodenbelag in der Küche orientiert sich an dem Bestandsboden im Treppenraum und dem Windfang: In der Raummitte werden sechseckige Fliesen (13 x 13 cm) verlegt, die durch ein Fries aus zunächst Rechteckigen und folgend von quadratischen Fliesen (15 x 15 cm) gerahmt wurden. Im Bereich des Fensters und der Wand zum Treppenraum erhielt einen Fliesensockel. Im Wohnzimmer ist ein Einzelstabparkett aus gebürsteter, geölter Eiche im Fischgrätmuster verlegt worden. Die umlaufende Fußleiste wurde ca. 20 cm hoch und nimmt nun alle bodennahen Steckdosen im Bereich Ess- und Wohnzimmer auf. Als Schalter- und Steckdosensystem wird das System LS 990 der Firma Jung eingesetzt. Die bei der Verlegung der Steckdosen und der Heizkörper entstanden Schlitze sind verputzt worden. Sonstige schadhafte Putzstellen wurden ausgebessert. Im Anschluss ist der Putz geschliffen, grundiert und ein Malervlies (außer i. d. Kammer) aufgebracht worden. Im Windfang und dem Treppenhaus sind schadhafte Stellen im Putz ausgebessert und die Wände weiß gestrichen worden. Die Türen im Treppenhaus (zum Keller, zum WC, zum Eingangsbereich, zum Esszimmer und die Leerzarge vom Esszum Wohnzimmer) sind neu aufgearbeitet und im Farbton RAL 9010, reinweiß gestrichen worden. Die Treppe wurde abgebeizt und geschliffen. Die Treppenpfosten, der Handlauf und die Trittstufen sind mit einer Lasur lackiert worden, die den Farbton des Eicheparketts trifft. Die Geländerstäbe, die Treppenwangen und die Setzstufen wurden in RAL 9010, reinweiß lackiert. Die Planungs- und Bauzeit betrug ca. 4 Monate.


0

Heizkörper 1:

1

14,47 m

11,12 m2

Küche

Element-Helzkörper Charleston, Fa. Zehnder Maße: (BxHxT) 492 x 62 x 1288 mm Farbe: RAL 9010, Reinweiß HK2 / 2 Säulen / 1076 Watt

Raumumfang:

-0,02

±0,00

3,09 m

Grundfläche: Raumhöhe: EG-1

Farbe, weiß

Bodenbelag: Fliesen n. Angabe Wände: Farbe, weiß

4,32 m

0,93 m2

2m

65 60 BH 75 18

75

15

75

60

Fußboden:

60

Geschirrspüler

75

3,11

60

3,705

60

1, Oberschrankleuchten 5 Stk.

EG-1

60

595 115

75

5+6

15

165

-2-

-2-

8

21

-B-

405

42

TÜR-EG-01

-A-

Bestehende Bekleidung der Tür bleibt auf der Treppenraumseite erhalten.

2,225

BD 10 /10

Elektrounterverteilung im Heizungsraum, Kellergeschoss!

5 6

18,36 m2

25 25

25

78

33

Treppenhaus

Eingang

Raumumfang:

Grundfläche:

7,09 m

3,04 m2

3,09 m

8,81 m2

-0,02

±0,00

Wände:

Farbe, weiß

Farbe, weiß

Bestandfliesen

Decke:

Bodenbelag:

EG-6

Raumhöhe:

14,56 m

3,09 m

Raumumfang:

-0,02

±0,00

Farbe, weiß

Bestandfliesen

Farbe, weiß

Wohnzimmer · Wand 2

15,42 m2

Farbe, weiß

Steckdose entfällt

Wände:

Telefonanschluss & Steckdose

3,94

3,84

EG-4

Wohnzimmer · Wand 1

Wohnzimmer · Wand 4

Wohnzimmer · Wand 3

Element-Helzkörper Charleston, Fa. Zehnder Maße: (BxHxT) 500 x 100 x 1518 mm Farbe: RAL 9010, Reinweiß HK2 / 3 Säulen / 1703 Watt

Grundfläche:

+0,06

3,09 m

16,00 m

Farbe, weiß

8

+0,04

Wände:

Parkett

Decke:

Bodenbelag:

EG-4

Raumhöhe:

Raumumfang:

Wohn- und Esszimmer

7, Deckenleuchte

3,61

8, Wandleuchte

3,94

Heizkörper 3:

Decke:

Bodenbelag:

EG-5

Raumhöhe:

Grundfläche:

WICHTIG

Unstimmig Alle trage Bewehrun Der Auftra Baukunst Herstellun Dieser Pla Alle Türhö Lage und

Ausf

A Fliese

B Allge

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Idx Ände

Das Haus i

Die neuen Die Öffnun Esszimmer Alle Türen

Die Treppe Obergesch trifft. Die Geländ

Im Windfa Die Türen sollen neu

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Die Tür zu 0,635 x 2,2 Fensterbrü Zusätzlich

Die Türzar Die Türöffn

In Küche, In Küche u

Die Bauma Wohnzimm Das Treppe

BESCHREI Bei dem B Die Bauste

Kühlschrank

60

1+2

4,80

Esszimmer · Wand 2

Esszimmer · Wand 1

EG-3

Grundfläche:

3,09 m

17,52 m

Farbe, weiß

Farbe, weiß

31

Neues Mauerwerk: 1 (Kammer):   POROTON-Hochlochziegel-Block-T-7,5 LHLzW 10 - 0,8, LM 21, AW, d = 7,5. 2:  POROTON-Hochlochziegel-Block-T-11,5 LHLzW 8 - 0,8, LM 21, AW, d = 11,5. Neue Stürze: A: POROTON-Ziegelsturz, Materialgruppe 273, Höhe 11,3 cm, l = 125, d = 11,5. B: POROTON-Ziegelsturz, Materialgruppe 273, Höhe 11,3 cm, l = 125, d = 17,5. C: Stahlträger nach Angabe. D: 2 x POROTON-Ziegelsturz, Materialgruppe 273, Höhe 11,3 cm, l = 100, d = 11,5.  1 x POROTON-Ziegelsturz, Materialgruppe 273, Höhe 11,3 cm, l = 100, d = 17,5.  Stürze bauseits auf ca. 90 cm kürzen! E: Alten Sturz ausbauen.

Im Eingang erhalten u

865

10

45

4,06

Mikrowelle im Oberschrank

75

Küche · Wand 2

Küche · Wand 1

1,875

-C-

2,50 2,25

Holzschwelle, Eiche geölt, gebürstet

TÜR-EG-02

3, Deckenleuchte

Küche · Wand 3

Küche · Wand 4

2,70

2, Deckenleuchte

(von Innen nach Außen): - Bodenfliesen Winkelmann Sechseck 10 / 10, rot - Fries 7,5 cm, Winkelmann, schwarz - Bodenfliesen Winkelmann, 15 / 15, rot

3

Herd Backofen

-D-

43

TÜR-EG-03

Dunstabzug

65

-E- -1-

83

7, Deckenleuchte

Esszimmer · Wand 4

Raumumfang:

±0,00 -0,02 Wände:

Parkett Decke:

Bodenbelag:

EG-3

Raumhöhe:

Wohn- und Esszimmer

5, Deckenleuchte

Esszimmer · Wand 3

4,80

3,96

1,19 97 2,25 53 15

75 25 1,05 75 575 75 95

Decke:

Raumumfang:

-0,02

±0,00

3,09 m

Grundfläche:

Kammer

Raumhöhe: EG-2 Bodenbelag: Fliesen n. Angabe Farbe, weiß

Heizkörper 2:

8

Ausführungsplanung, Grundriss Erdgeschoss

22

1,02

1,59 1,75

1,23

Wände:

78

4,49

6, Wandleuchte

1,80 2,25

1,14 87 25

1,80 2,25

1,04 87

Farbe, weiß

Fenster!

765

25

24 Element-Helzkörper Charleston, Fa. Zehnder Maße: (BxHxT) 600 x 210 x 782 mm Farbe: RAL 9010, Reinweiß HK2 / 6 Säulen / 1989 Watt

6, Wandleuchte

3,96

55

685 2,27 36 91 1,66 1,10 2,50 85

Decke:

8, Deckenleuchte

43

BH 84

125 685 2,27

1,24 1,36 1,66 1,92

43 2,96 8

43 27 2,69 8 30 60 15

90 15


6 Rohbaumaß =

6

62

5

115 2,25

125

05 30

2,19

vorhandene Griffgarnitur von ehem. Tür 2,195 2,31

Innnetür (EG-01): - Türblatt flächenbündig, gefälzt. - Türblattdicke: 40 mm. - Oberfläche: weiss lackiert, RAL 9010. - Scharfkantige Ausführung Türblatt,  Zarge und Bekleidung.

Glas

ACHTUNG: Bestandsbekleidung zum Treppenraum soll erhalten / in die neue Zarge eingebaut werden.

125

2

2 2

05

515

11 1

11 11

1

85

ACHTUNG: Bestandsbekleidung zum Treppenraum soll erhalten / in die neue Zarge eingebaut werden.

JHA Haus Johanniterstraße

11

1

11

21

25 215 25

15

115

8

135 05 4 05

42 4 4 55 Leiste 15 / 15 mm, RAL 9010. 15 5 525 05 95 1

05

1

-0,02

OKFF ± 0,00

45

1

0,00

Bodenfuge maximal 5mm

50

11

1325

05

Ansicht 1 525

Zwischenraum türhoch verputzen.

Fußleiste, 15 / 200 mm MDF, lackiert RAL 9010 Reinweiß.

125

125

Sockelfliesen, 150 / 150 mm.

Bodenfuge maximal 5mm

05 11

05

55

39

30 05 11 Sockelfliesen, 150 / 150 mm, Winkelmanns, nach Bemusterung.

05 05

1325

1,05

1,05

Innnetür (EG-03): - Türblatt flächenbündig, gefälzt. - Türblattdicke: 40 mm. - Oberfläche: weiss lackiert, RAL 9010. - Scharfkantige Ausführung Türblatt,  Zarge und Bekleidung, - umlaufende Türdichtung, Farbe weiss. - Einsteckschloss:  Dornmaß 65 mm,  Stulp: Edelstahl,  Falle und Riegel: Zinkdruckguss,  Drückernuss: Messing,  Sperrfalle und Schlosskasten: Stahl.

Rohbaumaß = 2,27

1,59

vorhandene Griffgarnitur von ehem. Tür

Rohbaumaß = 2,27

1

05

Aufschraubband Simonswerk VN 2929/160, Edelstahl, gebürstet H= 160 mm

53

1 11 5 6 1325

6 11

Rohbaumaß = 97

11

1

85

JHA Haus Johanniterstraße

Leitdetail · Tür-EG-03 · 1:10 · Köln, 08.09.11

Leitdetail · Tür-EG-01 · 1:10 · Köln, 08.09.11

Detailplanung Türen, Leitdetails

Oberer Abschluss Hochschränke, Pos. 03.17

2

2

2,93 2,91

POS. 01.10

POS. 01.10

POS. 01.11

POS. 01.10

Küchenfront, Bekleidung und Panele: RAL 9010, Dicke: 18 mm. Beschläge für Oberschränke: Druckbeschlag, grifflos. Beschläge für Unterschränke: Pos. 03.25

POS. 03.15

905

70

POS. 01.10

FA 303

FA 303

2,21

FA 303

FA 303

Panel

1,44

FA 303

POS. 01.10

POS. 01.10

POS. 01.12

POS. 01.10

70

POS. 01.10

Schattenfugen, Spaltmaß wie Schranktüren.

Panel, abnehmbar

FA 307 Mikrowelle nach Angabe Bauherr

FA 303

FA 303

FA 303

1,51

Pos. 03.16

1,49

Holzbordüre, Pos. 03.24

495

4

2

FA 303

15

Pos. 03.23

Auszug

Auszug

Auszug

Auszug

Auszug

Auszug

Schattenfuge

Arbeitsplatte: Nero assoluto, gebürstet, versiegelt, Dicke = 40 mm.

Kühlschrank nach Angabe Bauherr

Schattenfuge Pos. 03.23

Auszug

94

Schattenfugen in Bekleidung

70

4

0,94

Panel

Schattenfuge

2,01

55

55

Spüle und Amatur n. A. Bauherr

Fliesenspiegel, hell, Metrofliesen, 5 x 10 cm Seitenverkleidung, Pos. 03.18

5x LED-Oberschrankleuchten, Ledos 1006, Einbau flächenbündig

75

JHA Haus Johanniterstraße

FA 121

POS. 01.1

POS. 02.3

60

60

20

FA 182

0,20

FA 121

FA 112

POS. 01.3

POS. 01.3

POS. 01.4

60

60

60

0,00

Sockelblende, Pos. 03.22, zurückliegend im Fliesenraster.

60

7

Detailplanung Küche · Wandansicht 1 · 1:20 · Köln, 03.11.11

Detailplanung Küche, Wandansicht


Berechnung der Abstandsflächen: T1:-0,150 m - 9,185 m x 0,4= 3,74 m T2:-0,150 m - 7,950 m x 0,4= 3,24 m T3: -0,150 m - 6,800 m x 0,4= 2,78 m -> 3,00 m T4: -0,150 m - 5,600 m x 0,4= 2,02 m -> 3,00 m T5: -0,150 m - 4,050 m x 0,4= 1,68 m -> 3,00 m T6:-2,350 m - 7,950 m x 0,4= 4,12 m T7:-0,150 m - 6,525 m x 0,4= 2,67 m

+9,185 WHStaffelgeschoss

2,66

+7,95 WHTreppenhaus

2,35

+6,80 WHObergeschoss

9,335

+4,90 WHObergeschoss [Straße]

5,75

6,675

8,10

+4,05 WHErdgeschoss

-0,15 OKGelände

N 2,385

2,385

+9,185 WHStaffelgeschoss +7,95 WHTreppenhaus

2,35

+6,80 WHObergeschoss

9,335

2,75

+5,60 WHObergeschoss [Straße]

5,00

T5

2,065 T3

WH 6,80

II, FD Wohnhaus 28 75 T4

2 PKW Stellplätze

Zuweg

4,325

Eingang

e

2,385

2,385

3,00 T3

+7,95 WHTreppenhaus +6,80 WHObergeschoss

2,75

T3

WH 5,60

T2 T2

T7

+9,185 WHStaffelgeschoss

9,335

WH 7,95

Kamin: OK 9,185

6,95

4,25

T2

9,115

1,00

Abgrabung

Christophorusstraß

T1

5,31

WH 9,185

1,00

2,80

T6

7,00

T3

T1

1,25

12,43 4,865 1,25

I

-0,15 OKGelände

1,00 1,25

WH 4,05

T3

II, SD Wohnhaus

OK Gelände -0,15

1,00

2,065

T5

4,20

5,615

+4,90 WHObergeschoss [Straße] +4,05 WHErdgeschoss

4,20

5,75

6,675

6,95

8,10

+4,05 WHErdgeschoss

-0,15

4,36

5

6,25 10,615

2,75

+9,185 +7,95 +9,18 +6,80 WH 5

2,385

1,235

Staffelgeschoss

+5,60 +7,95

WHTreppenhaus

+6,80 +4,05 WH

8,10

9,335

2,75

Obergeschoss

+4,90 WHObergeschoss [Straße] +4,05 WHErdgeschoss

4,20

-0,15

Christophorusstraße 28 -0,15 OKGelände

Lageplan


SIEDLUNGSHAUS IN BERGISCH GLADBACH, 2011 Konzept Bei dem Entwurf für ein Siedlungshaus handelt es sich um ein Projekt mit erhöhten Anforderungen an das Baukostenbudget: Das bestehende Siedlungshaus aus den 1950er Jahren soll kostengünstig, aber mit deutlich erkennbarem Architektenhandwerk erweitert und instand gesetzt werden.

Umsetzung Die Umsetzung des Projekts mündet zunächst in zwei Entwurfsvarianten mit gänzlich unterschiedlichen Entwurfsansätzen: In der ersten Variante bleibt die Geschosstreppe in der Bestandsposition und wird zu einem Treppenturm akzentuiert, der aber unterhalb der Höhe eines zusätzlichen Staffelgeschosses bleibt. Diese Variante wird auf der folgenden Doppelseite vorgestellt. Die zweite Variante wickelt die Erschließung der drei Geschosse durch eine neue, innen liegende Treppe ab und verfügt - wie im Originalzustand - über ein Satteldach mit straßenseitiger Gaube.

5

4

6

5

4

3

3 6 1

1

2

2-Meter-Linie

Grundriss Erdgeschoss 1: Eingangsbereich / Garderobe, 2: Dusch-WC (unverändert), 3: Küche, 4: Esszimmer, 5: Wohnzimmer, 6: Treppe EG - OG 12+3 Stg.18,5 / 25.

2-Meter-Linie

Grundriss Obergeschoss 1: Zimmer, 2: Badezimmer, 3: Zimmer (unverändert), 4: Zimmer (unverändert), 5: Zimmer (ohne Anbau), 6: Treppe OG - DG 11+4 Stg.18,5 / 25.

Variante 2 - Innen liegende Geschosstreppe und Satteldach: Die Anmutung und das Wesen des 50er-Jahre-Siedlungshauses bleiben nach dem Umbau erhalten.

Variante mit externer Treppe zum Dachgeschoss: - Massen Treppenhaus -

A

Dachgeschoss: BRI: 49,52 m3 · BGF: 18,90 m2

B

Obergeschoss: BRI: 35,97 m3 · BGF: 13,89 m2

C

Erdgeschoss: BRI: 38,19 m3 · BGF: 13,89 m2 Gesamt: BRI: 123,68 m3 · BGF: 46,68 m2

5

Staffelgeschoss (neu) Wohngeschoss: BRI: 206,39 m3 · BGF 55,41 m2 Dachterrasse: BRI: 30,47 m3 · BGF 22,81 m2 Gesamtvolumen / -fläche: BRI: 236,86 m3 · BGF: 78,22 m2

4

Obergeschoss, ohne „B. Anbau“ (Gartenseite Bestand n. U.): BRI: 132,76 m3 · BGF: 48,99 m2

3

Obergeschoss (Straßenseite neu): BRI: 97,19 m3 · BGF: 35,48 m2

2

Erdgeschoss, ohne „B. Anbau“ (größtenteils Bestand n. U.): BRI: 229,21 m3 · BGF: 83,35 m2

1

Kellergeschoss inkl. Bestandstreppe (Bestand nach Umbau): BRI: 251,62 m3 · BGF: 100,65 m2

Variante mit externer Treppe zum Dachgeschoss: - Massen ohne Treppenhaus -

Variante mit externem Treppenhaus: Massen ohne Treppenhaus: BRI: 893,01 m3 · BGF: 349,25 m2 Massen Treppenhaus: BRI: 123,68 m3 · BGF: 46,68 m2 Gesamt ohne Anbau: BRI: 1.016,69 m3 · BGF 395,93 m2 Massen Anbau: BRI: 51,65 m3 · BGF: 23,16 m2 Gesamt: BRI: 1.068,34 m3 · BGF 419,09 m2

4

Dachgeschoss, mit neuer Gaube: BRI: 168,20 m3 · BGF: 74,40 m2

3

Obergeschoss: BRI: 233,70 m3 · BGF: 87,10 m2

2

Erdgeschoss: BRI: 239,49 m3 · BGF: 87,10 m2

1

Kellergeschoss inkl. Bestandstreppe (Bestand nach Umbau): BRI: 251,62 m3 · BGF: 100,65 m2 Gesamt (ohne Treppenhaus): BRI: 893,01 m3 · BGF: 349,25 m2

A. Bestand 831,98 m3

B. Anbau (neu): BRI: 51,65 m3 · BGF: 2  11,58 m2

Variante mit innenliegender Treppe zum Dachgeschoss: (Entwurflich noch nicht geprüft!)

Balkon: BRI: 19,80 m3 · BGF: 11,58 m2

2

Erweiterung d. Wohnzimmers: BRI: 31,85 m3 · BGF: 11,58 m2

1

Variante mit innenliegendem Treppenhaus: Massen Wohnhaus: BRI: 963,67 m3 · BGF: 384,00 m2 Massen Anbau: BRI: 51,65 m3 · BGF: 23,16 m2 Gesamt: BRI: 1.015,32 m3 · BGF 407,16 m2

JHA Haus Bott

4

Dachgeschoss, mit neuer Gaube: BRI: 179,16 m3 · BGF: 82,98 m2

3

Obergeschoss: BRI: 256,24 m3 · BGF: 99,72 m2

2

Erdgeschoss: BRI: 276,65 m3 · BGF: 100,65 m2

1

Kellergeschoss: inkl. Bestandstreppe (Bestand nach Umbau): BRI: 251,62 m3 · BGF: 100,65 m2 Gesamt: BRI: 963,67 m3 · BGF: 384,00 m2

Entwurfsplanung · Bruttorauminhalt · Variante 2 und 3 · 1:250 · Köln, 12.10.11

C. Treppenhaus (teilw. neu und ohne Kellergeschoss) SG - BRI: 46,49 m3 · BGF: 17,75 m2 OG - BRI: 45,96 m3 · BGF: 17,75 m2 EG - BRI: 51,88 m3 · BGF: 18,86 m2 Gesamt: BRI: 144,33 m3 · BGF 54,36 m2

JHA Haus Bott

Entwurfsplanung · Bruttorauminhalt · Bestand und Variante 1 · 1:250 · Köln, 12.10.11

Kostenschätzung nach DIN 276 und Darstellung der unterschiedlichen Varianten mittels Massenmodellen und Explosionszeichnungen


5,615

5,00 4,51

24

4,76

2,065 49

2,065

49

49

2,065

N

2,065

6

3,885

24

4,01

1,635

10,365

8

1

24

24

5

4

5

1,25

7 49

1,25

49

1,25

49

49

3,385

3

OG SG, 14 STG 185/25

3,385

3

2

12,43

3,885 6

4,01

4

9,115

24

12,43

7,825

2

3,885

2 1

49

24

Terrasse

5,00

4,635

49

49

49

1,10

1,035

24

1,01

24

2,885

115

4,365 49

3,385

115

69

4,365

2,695

115

2,635

49

6,25

2 Stellplätze

Grundriss Erdgeschoss

Perspektive Gartenansicht

Christophorusst

raĂ&#x;e

9,115

49

49

1,825

4,635

24

5,615 49

Grundriss Obergeschoss

3,01 6,25

49


10,615 8,615

1,00

+8,92

2,85

16

SG

+5,51

+5,66

2,55

18

+2,71 +2,75

4

EG

-0,05 ±0,00

5

-2,35

2,55

2,75

2,55

49

76

24

4,365

Grundriss Staffelgeschoss

3,76

49

1,00

+4,05 WHErdgeschoss

-0,15 OKGelände

2,15

55 -2,90

-2,35 OKGelände [Abgrabung]

40

55 3,38

+6,80 WHObergeschoss

+4,90 WHObergeschoss [Straße]

15

5 15 2,35

2,15

KG

40

49

5

+7,95 WHTreppenhaus

16

OG

16

14 STG 18 /25

15

2,59

4

5

15

2,25

49

1,25

6

+9,185 WHStaffelgeschoss

21

30

2,275

2,275

10

1,25 49 3,01

2,805

49 1,00

14 STG 185/25

1,25

24

2 STG 16/28

1

4,365

OG SG,

4

OG SG,

3,385

9,115

24

5

2,32

10,365

75

+5,24 +5,34

2,31

3

2,635

2,07

2

115

6,00

49

7

5,31

1,25

14

16

+8,67

38

1,00

135

49

38

3,635

3,145

365

15

3,63

2,91

49

2,75

1,00

5

2,35

1,00

6,25

Querschnitt

Perspektive Straßenansicht


2 路 LEBENSLAUF UND ZEUGNISSE


Lebenslauf Jan Horstmann Dipl.-Ing. Architekt AKNW Schönebecker Straße 18 42283 Wuppertal Mobil: 0163-39 33 964 Internet: www.jan-horstmann.de E-Mail: jh@jan-horstmann.de Geboren: 11. Januar 1975 in Siegen Kirchenzugehörigkeit: römisch-katholisch Familienstand: ledig

Beruflicher Werdegang Berufserfahrungen / Praktika: 10/2009 – heute Architekt JHA Jan Horstmann Architektur, Köln · Businessplan (mit Gründungszuschuss) · Alle Leistungsphasen nach HOAI · Planungen von Einfamilienhäusern, Neubau und Umbau · seit 10.2010: Beratungsleistungen bei RoomDoctor.de 09.2005 – 09.2009

Architekt Axel Steudel Architekt, Köln · Entwurfsplanungen von Einfamilienhäusern und Villen · Genehmigungsplanungen, bundesweit · Ausführungs- und Detailplanungen

07/2005 – 08/2005

Architekt Hollin + Radoske Architekten, Frankfurt am Main · Entwurfsplanung einer Penthousewohnung in Frankfurt-Niederrad

07/2004 – 06/2005

Architekt immoworx, Frankfurt am Main · Entwurf parametrischer Module für Einfamilienhäuser · Startup und Gründungsprozess · Webseitenadministration

10/2001 – 10/2003

Studentischer Mitarbeiter Ingenieurbüro Thomas Ehrenberg, Berlin · Entwurf von Einfamilienhäusern und Villen · Genehmigungsplanungen

07/1996 - 10/1997

Mitarbeiter im Vertrieb Büroeinrichtung am Checkpoint Charlie, Berlin · Kundenberatung und Verkauf · Warenwirtschaft · Kontakt mit Vertretern und Herstellern

07/1995 - 12/1995

Bauzeichner Firma Rittal, Rittershausen

02/1998 – 05/1998

Praktikum Prof.Oswald Mathias Ungers, Berlin · Mitarbeit bei der Ausführungsplanung Alfred­ Wegener-lnstitut, Potsdam · Entwurf und Modellbau für ein lnfodesk, Friedrichstadt-Passagen Quartier 205, Berlin

05/1994 - 07/1994

Praktikum Bauunternehmen Paul Krämer, Freudenberg (Westfalen)


Studium / Weiterbildung / Berufsausbildung / Schulbildung Studium: 10/1997 – 06/2004

FH Potsdam · Architektur (Hochbau) · Städtebau Diplom - FH

Weiterbildungen: Zusatzqualifikation Akademie der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen Diverse Weiterbildungen · Vom Architektenvertrag bis zur Schlussrechnung nach der HOAI 2009 · Büro- und Projektwirtschaftlichkeit, Kennzahlen, Kalkulation und Wirtschaftlichkeitsprüfung · Planungsrecht im Baugenehmigungsverfahren · BauO NRW · Abstandflächen, Rechtliche Grundlagen und Praxishinweise · Haftungsfallen für Planer · Projektentwicklung · Projektmanagement, Grundlagen · Kostenplanung gemäß DIN 276, Leistungsumfang und Anwendung in der Praxis · Anforderungen an die Bauüberwachung, Grundlagen · VOB, Teile A, B und C Berufsausbildung: 08/1991 – 03/1994

Erste Berufsausbildung Bauzeichner Büro Horstmann und Hoffmann, Freudenberg (Westfalen)

Schulbildung / Höchster Schulabschluss: 1995 Fachoberschule Fachbereich Bautechnik, Siegen Fachhochschulreife

Qualifikationen Fachkenntnisse: Kundenbetreuung Bestandsaufnahme Entwurfsplanung Planungen im Neubau Planungen im Bestand Genehmigungsplanung Ausführungsplanung Detailplanung Rohbau Detailplanung Ausbau Kostenplanung Kostenkontrolle Ausschreibung / Vergabe Bauleitung Abnahme

Gute Kenntnisse Grundkenntnisse Sehr gute Kenntnisse Sehr gute Kenntnisse Gute Kenntnisse Sehr gute Kenntnisse Gute Kenntnisse Grundkenntnisse Sehr gute Kenntnisse Grundkenntnisse Grundkenntnisse Grundkenntnisse Grundkenntnisse Mittlere Kenntnisse

Jan Horstmann, Dipl.-Ing. Architekt Wuppertal , 27. März 2012

Sprachkenntnisse: Deutsch Englisch

Verhandlungssicher Grundkenntnisse

EDV: Archicad Maxwell Render Orca AVA Adobe InDesign Adobe Photoshop Ragtime MS-Office / Libre-Office

Sehr gute Kenntnisse Gute Kenntnisse Gute Kenntnisse Gute Kenntnisse Grundkenntnisse Gute Kenntnisse Gute Kenntnisse

Sonstiges: Führerschein, Klasse B


3 · MITARBEIT BEI AXEL STEUDEL ARCHITEKT, KÖLN Publikationen, Auszeichnungen


RENAISSANCE DER 30ER JAHRE Das Einfamilienhaus „Kramer“ befindet sich in einer Wohnsiedlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts entstand. „Neu gebaut“ sieht es daher auf den ersten Blick gar nicht aus. Doch bei näherer Betrachtung wird deutlich, wie gekonnt sich der traditionelle Baustil mit Modernität verbindet. AXEL STEUDEL

Der geschosshohe Sockel aus dunklem rötlich-braun-

„AUF DER BAUSTELLE

buntem Klinkermauerwerk geht drei harmonische

KANN DER BACKSTEIN

Verbindungen ein: Erstens, verbindet er das Wohn-

IN HERKÖMMLICHER

haus mit der Garage zu einer Einheit, zweitens,

WEISE VERMAUERT

harmoniert die Farbe mit dem Backstein des Nach-

WERDEN UND VERMIT-

barhauses und drittens, greifen die Pflastersteine der

TELT SO VERTRAUTE,

Gartenwege vor und hinter dem Haus ebenfalls den

HANDWERKLICH GE-

gleichen Farbton auf.

PRÄGTE WERTE.“

Haus Kramer befindet sich innerhalb einer Wohnsiedlung, deren Bebauung vornehmlich aus den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts stammt. Eine Vielzahl zeittypischer, teils unter Denkmalschutz stehender, freistehender Ein- und Zweifamilienhäuser, häufig als Doppelhäuser gruppiert, bildet die vorherrschende Bebauung der im Heimatstil städtischer Prägung errichteten Siedlung. Der Ursprungsteil der genossenschaftlich errichteten Siedlung, welche unter

Das Farbspiel des dunklen Steins knüpft an typische

dem Einfluss der Gartenstadtidee entstand, bietet

Bauten der 20er Jahre, wie von Fritz Höger, Erich

nach wie vor hohe stadträumliche Qualitäten. Mit

Mendelsohn oder Erwin Gutkind, an und bildet einen

der Erweiterung nach dem Krieg durch private Bau-

spannenden Kontrast zum weißen Kratzputz des

herren hat sie jedoch an diesen Stellen einen hetero-

Obergeschosses.

genen Charakter erhalten. In dem zuletzt genannten Bereich befindet sich das vorgestellte Haus. 

VITA Axel Steudel *1966 geboren in Leverkusen 1987 – 93 Architekturstudium an der Technischen Universität, München 1993– 98 Büro Professor O. M. Ungers, Köln seit 1998 selbstständiger Architekt in Köln

Einfamilienhäuser

Haus Kramer · Seite 1/3

13


 1 Eingangshalle 2 Garderobe 3 WC 4 Arbeitszimmer 5 Kamin 6 Wohnraum 7 Essraum 8 Küche 9 Garage 10 Terrasse

Ein mit dem Grundstück erworbener Bungalow aus

Erdgeschoss liegen. Den Abschluss des Hauses bildet

PROJEKTDATEN

den 60er Jahren, der sich im rückwärtigen Teil des

ein ortstypisches Walmdach. Dem Übergang zwischen

Grundstückes befand, wurde zum Zweck des Neu-

Klinker und Putz wurde besondere Aufmerksamkeit

Ort: Köln

baus abgerissen. Die Bauherren, eine vierköpfige

gewidmet.

Architekt: Axel Steudel Architekt

Familie, wünschten sich ein repräsentatives Wohnhaus mit einem klar gegliederten Erscheinungsbild,

Er wurde in einer bewusst plastischen und hand-

welches vertrauten, traditionellen Vorbildern folgen

werklich, geprägten Weise als umlaufender Putzfries

sollte. Beabsichtigt waren, neben einem symme-

ausgebildet. Gegenüber dem Obergeschoss tritt das

trischen Aufbau und einer geordneten Raumfolge,

Klinkermauerwerk um sechs Zentimeter vor und un-

individuell auf die Lebensgewohnheiten und das

terstreicht den kräftigen Charakter des Gebäude-

Grundstück zugeschnittene Wohnräume. Der Ent-

sockels. Der beschriebene Fries bildet den oberen Ab-

wurf setzt sich intensiv mit der beschriebenen Umge-

schluss des Sockels und leitet in die Putzfassade über.

bung auseinander. Die Bauformen und Proportionen

Gleichzeitig markiert er die Höhe des Fenstersturzes

der umgebenden Bebauung werden aufgegriffen und

im Erdgeschoss, bildet die Brüstung im Bereich des

im Sinne der gestellten Bauaufgabe angewandt und

Treppenfensters sowie die Oberkante der Garage.

variiert. Bei der Gestaltung des Vorgartens, der TerrassenanEin nahezu geschosshoher Sockel aus Klinkermauer-

lage und der Einfriedung des Grundstückes wurde das

werk führt ein Material der benachbarten Bebauung

Material der Fassade, ergänzt durch dazu passende

fort und verbindet das Wohnhaus mit der Garage zu

Pflasterklinker, fortgesetzt. Dadurch wird die enge

einer Einheit. Horizontal gliedert sich das Haus in

räumliche Beziehung zwischen Haus und Garten un-

einen gedrungenen, niedrigen Teil und einen in etwa

terstrichen und die Wirkung beider im Sinne einer

anderthalbfach so hohen, oberen Teil. Dieser weiß

großzügigen Gesamtanlage gesteigert.

verputzte Baukörper nimmt die Schlafräume der Familie auf, während die Wohnräume im verklinkerten

14

Einfamilienhäuser

Axel Steudel Architekt, Köln

Mitarbeiter: Martin Frank, Jan Horstmann Bauzeit: 2006 –2007 Bebaute Fläche: 181 m² Wohnfläche: 192 m² Anzahl der Räume: 7 Energiestandard: nach EnEV 2004 Jahresprimärenergiebedarf 92,3 [kWh/m²a] Wandaufbau: (siehe rechts)

Haus Kramer · Seite 2/3


080623_K-II_Presse.pln, Freitag, 4. September 2009

FASSADENAUFBAU IM TECHNISCHEN DETAIL

Das wesentliche Merkmal des Wandaufbaus ist der Übergang des Klinkersockels in die Putzfassade des Obergeschosses. Gegenüber dem Obergeschoss tritt das Klinkermauerwerk leicht vor. Neben der beabsichtigten Wirkung erlaubt dies eine wirkungsvolle Wärmedämmung hinter der Klinkerschale. Das Obergeschoss ist mit Ausnahme des Sturzbereiches im Erdgeschoss als einschaliges, beidseitig verputztes, wärme dämmendes Mauerwerk ausgeführt. Der Übergang zwischen Klinker und Putz wurde als umlaufender Fries ausgebildet. Dieser bildet gleichzeitig die Höhe des

 Wandaufbau: Gipsputz, 1-lagig, D = 1,0 cm Bims-Schalldämmstein, Rohdichte 1,6, D = 17,5 cm Wärmedämmung Mineralwolle, WLG 035, D = 12,0 cm Luftraum, D = 3,0 cm Vollklinker, D = 11,5 cm Durch diesen Wandaufbau ergibt sich folgender Energiestandard nach EnEV 2004: Jahresprimärenergiebedarf 92,3 [kWh/m²a] spez. Transmissionswärmeverlust der Gebäudehüllfläche 0,439 [W/m²K] U-Wert der verklinkerten Wand im EG 0,252 [W/m²K]

Fenstersturzes im Erdgeschoss und vermittelt zwischen den unterschiedlichen Ebenen des Klinkers und des Kratzputzes.

Einfamilienhäuser

Haus Kramer · Seite 3/3

15


Kategorie „Einfamilienhaus/Doppelhaushälften“ SIEGER: hehnpohl architektur, Münster

Haus im Geistviertel, Münster

Nominierte Projekte: Architekt Axel Steudel, Köln

Haus Gottlob, Köln

Dipl.-Ing. Architekt Stephan Isphording, Wohnhaus in Klein-Flottbek, Hamburg Hamburg Bedaux de Brouwer Architecten, Goirle (NL)

Schwarze Villa am See, Kamperland (NL)

Böttger Architekten BDA, Köln

Villa Feuerbachstraße, Köln

HILBERINKBOSCH architecten, SM Berlicum (NL)

House at the edge of a forrest, Heesch (NL)

Leinen und Schmitt Architekten, Saarlous

Neubau Haus Roter Fels, Überherrn-Felsberg

Lensºass bvba, Hasselt (B)

De Meuter, Gaasbeek (B)

Lensºass bvba, Hasselt (B)

Maris, Hasselt (B)

Nikolaus Bienefeld Architekt BDA, Hüttingen

Wohnhaus in Hüttingen an der Kyll, Rheinland-Pfalz

Numrich Albrecht Klumpp Architekten, Atelierhaus in Berlin Friedrichshagen Berlin Uwe Schröder Architekt BDA, Bonn

Haus Hundertacht, Bonn-Kessenich

Pressestelle Zweischalige Wand – Bauen mit Backstein KK Public Relations · Mecklenbecker Straße 451 · 48163 Münster Telefon (02 51) 9 79 17-0 · info@kopfkunst.net

Haus Gottlob · Seite 1/1


Haus Bungert | competitionline - Wettbewerbe und Architektur

DE-50933 Köln

Haus Bungert

01/2009

22.11.11 17:16

Realisiertes Projekt

Projektbeschreibung:

Ihre Wünsche konnten die Bauherren anschaulich anhand von Merkmalen traditioneller Häuser beschreiben. Neben einem symmetrisch gegliederten Baukörper waren diese eine zweigeschossige Eingangshalle und eine klare Abfolge einzelner Räume. Dazu zählte eine traditionellen Vorbildern folgende Innenausstattung. Das Haus geht dem Versuch nach, auf diese Vorstellungen eine der heutigen Zeit entsprechende Antwort zu finden. Dabei werden die Vorbilder in einer zwar konkreten, im Detail jedoch... Ihre Wünsche konnten die Bauherren anschaulich anhand von Merkmalen traditioneller Häuser beschreiben. Neben einem symmetrisch gegliederten Baukörper waren diese eine zweigeschossige Eingangshalle und eine klare Abfolge einzelner Räume. Dazu zählte eine traditionellen Vorbildern folgende Innenausstattung. Das Haus geht dem Versuch nach, auf diese Vorstellungen eine der heutigen Zeit entsprechende Antwort zu finden. Dabei werden die Vorbilder in einer zwar konkreten, im Detail jedoch abstrahierten Weise verarbeitet. Vorrangig für die Lage des Hauses war eine günstige Ausrichtung der Räume in Bezug auf die Himmelsrichtungen. Es ist auf der Ostseite des Grundstückes platziert, das sich am Rand eines Neubaugebietes befindet. Nach Westen ergibt sich so ein Gartenraum, der von einem Nebengebäude als Gegenüber begrenzt wird. Dieser als Garage und Geräteraum genutzte Baukörper schließt an die vorhandenen Baufluchten der Nachbarbebauung an. Die Anlage wird durch einen umlaufenden Sockel miteinander verbunden, sodass die Räume im Erdgeschoss ungefähr einen Meter über dem Geländeniveau liegen. Dies ermöglicht eine gute Belichtung der Räume im Untergeschoss und bildet den Ausgangspunkt einer differenzierten Freiraumgestaltung. Der Baugrubenaushub wurde dazu verwendet, den beschriebenen Gartenraum auf die gleiche Höhe anzuheben. Zur Straße schützt eine Hecke diesen „Gartenhof“ samt der dortigen Terrasse vor Einblicken. Eine flache Treppe führt zum eigentlichen Garten. Zum Eingang gelangt man über einen kleinen Vorplatz im Vorgarten. Dessen Zuschnitt setzt die Figur des Wendehammers fort. http://www.competitionline.com/de/projekte/46378

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Haus Bungert | competitionline - Wettbewerbe und Architektur

22.11.11 17:16

Die Räume im Erdgeschoss sind durch den zentralen Wohnraum bestimmt. Dieser öffnet sich sowohl zur Terrasse im Westen, als auch zur Ostseite in Richtung der angrenzenden Felder. Er wird flankiert von dem Wohn- / Essbereich, einem Arbeitszimmer und der Garderobe. An seinen Stirnseiten liegen zwei Loggien, die den Lichteinfall etwas dämpfen und zu einem geborgenen Raumgefühl beitragen. Eine geräumige Treppenhalle führt zu den Räumen im Obergeschoss. Dort sind die Schlaf- und Kinderzimmer mit den Bädern und ein Gästezimmer untergebracht. Die Treppenhalle ist Teil eines Mittelrisalites, der den überdachten Eingang im Erdgeschoss umschließt. Die innere Aufteilung ermöglicht ein kommunikatives Wohnen nach heutigen Bedürfnissen und bietet den einzelnen Familienmitgliedern dennoch Räume zum Rückzug. Das Materialkonzept basiert auf einer Auswahl weniger, natürlicher Baustoffe. Der Gebäudesockel ist mit Klinkern verblendet. Dieses Material setzt sich im Eingang und den Loggien als Boden fort. Bei der Fassade handelt es sich mit Ausnahme der Gurtgesimse, die mit einem Filzputz versehen sind, um einen mineralischen Kratzputz. Die Böden innen sind mit Eichendielen und bei stark beanspruchten Bereichen mit Schiefer belegt. Die Innentüren und alle weiteren Ausbauelemente sind aus Holzwerkstoffen in bewährten Konstruktionsweisen gefertigt und einheitlich weiß lackiert. Bei dem Baukörper handelt es sich um einen Massivbau, dessen hoch dämmende, einschalige Ziegelwände beidseits verputzt sind. Die Geschoßdecken sind betoniert und sorgen neben dem sehr guten Schallschutz für die raumklimatisch vorteilhafte Speichermasse. Die Gebäudehülle ermöglicht den wirtschaftlichen Betrieb einer Wasser/Wasser Wärmepumpe als Wärmeerzeuger. Aufgrund der günstigen Bodenbeschaffenheit wird das Regenwasser offen im Garten versickert. Die auf eine langfristige Nutzungsdauer ausgelegte Auswahl und Verarbeitung der Materialien und Bauteile führt dazu, dass das Haus dauerhaft mit vertretbarem wirtschaftlichem Aufwand unterhalten werden kann. Fotograf: Christian Eblenkamp Gefällt mir PROJEKTBETEILIGTE

Architekten

Axel Steudel Architekt, Köln (DE)

Mitarbeiter

Martin Frank , Jan Horstmann

PROJEKTDATEN

Awards / Auszeichnungen

Häuser des Jahres 2011 [Auszeichnung]

Baubeginn

2008

Fertigstellung

2009

Gebäudetyp

Einfamilienhäuser freistehend (Neubau)

Projektadresse

DE-50933 Köln

© 2011 competitionline Verlagsgesellschaft mbH

http://www.competitionline.com/de/projekte/46378

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JHA

Jan Horstmann Architektur Schönebecker Straße 18 · 42283 Wuppertal www.jan-horstmann.de · Telefon: 0163-393 39 64

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