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WARRANTS UND ZERTIFIKATE Bonitätsrating BNP Paribas: S&P AA · Moody’s Aa1

Trümpfe aus der zweiten Reihe

DAX daily Trading: Besserung lässt auf sich warten Daily Newsletter: Aktien in Lauerstellung

www.derivate.bnpparibas.de


Süßer die Futures nie klingen ...

Es ist ein Call entsprungen ... Alle Fristen wieder ...

Ihr Renditen oh kommet ...

Lasst uns reich und munter sein ...

Leise rieselt das Geld ...

Kling, Depötchen, klingelingeling ...

Kommet, ihr Trader ...

Oh Krisenjahr, oh Krisenjahr ...

Vom Allzeithoch da komm’ ich her ... Macht hoch den Dax, den Dax macht hoch ... Morgen, Kunden, wird’s was geben ...


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Editorial

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Frohe Weihnachten!

Wer hätte das gedacht, als die finanzkrisengeplagten Anleger im März den Stimmungstiefpunkt erreichten? Das Jahr 2009 hat sich zu einem überaus erfreulichen Börsenjahr gemausert! Der DAX liegt am 24.11.2009 runde 20,00 Prozent im Plus. Beim europäischen Marktbarometer EURO STOXX 50 sind es gute 17,00 Prozent. Und auch die Amis lassen sich nicht lumpen, ganz im Gegenteil: Über 19,00 Prozent Gewinn weist der Dow Jones an den letzten Novembertagen gegenüber seinem Schlussstand 2008 auf und rangiert oberhalb der psychologisch bedeutsamen 10.000 Punkte-Marke. Satte 22,00 Prozent Zugewinn sind es beim breit gefassten S&P 500. Ist also alles wieder im Lot? Dürfen wir die Krise als kurzen Albtraum des Jahres 2008 abhaken? Immerhin steht uns zum aktuellen Betrachtungszeitpunkt noch der gesamte Dezember 2009 bevor. Aber wenn nicht plötzlich erhebliches Ungemach hereinbricht, dürfte sich die Jahresbilanz wohl nicht mehr allzu stark eintrüben. Derweil hoffen die Akteure wie immer auf die obligatorische Jahresendrallye. Doch ganz so ungetrübt ist die Lage nicht. Dubai schreckte die Börsianer weltweit mit seiner Bitte um Zahlungsaufschub. Ausgerechnet ein Staat, von dem man knappe Kassen am allerwenigsten erwartet hätte! Schon wieder sind es Immobilien, mit denen sich Investoren übernommen haben. Nur dass diesmal nicht US-amerikanische Holzhäuser von Otto Normalverbraucher, sondern aberwitzige Mega-Prestigeprojekte zur Schieflage führen. Insgesamt darf man aber guter Hoffnung sein, dass das Emirat seine Probleme in den Griff bekommt. Dann dürften die Börsianer den vorweihnachtlichen Schreckmoment schnell überwinden.

Letztlich hält sich jedoch die Erkenntnis, dass trotz der positiven Marktentwicklungen in den vergangenen Monaten die Vorsicht das oberste Gebot für jeden Anleger bleibt. Die Chancen stehen zwar gut, dass sich die Märkte weiterhin positiv entwickeln werden. Indes ist mit zeitweiligen Rückschlägen jederzeit zu rechnen. Dieser Grundhaltung folgen auch die Betrachtungen in unserem aktuellen Hauptthema. Auf den Seiten 10 bis 15 nehmen wir Einzelwerte unter die Lupe, die eher in der zweiten Reihe angesiedelt sind und nicht permanent im Fokus der Tagespresse stehen. Die für diese Basiswerte ausgesuchten Investmentideen besitzen durchweg komfortable Risikopuffer, sodass moderate Fehleinschätzungen des zugrunde liegenden Titels oder gewisse Kursturbulenzen auf-

grund einer holprigen Gesamtmarkttendenz möglichst gut abgefedert werden können. Vielleicht finden Sie unter diesen Investmentideen die eine oder andere Gelegenheit zum Aufpeppen Ihres Depots für das kommende Jahr. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des BNP Paribas Derivate Teams ein frohes und erholsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Börsenjahr 2010.

Rupertus Rothenhäuser, BNP Paribas Deutschland

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Inhalt

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Auf einen Blick! Meinung Luftschlテカsser im Sand

08 Meinung Hテシbscher Basiswert

09 Rohstoffe テ僕, Aktien und Gold: Willkommen im neuen Bテ、renmarkt

27 Bildnachweis Titel: Istockphoto Innenseiten: Corbis, Fotolia, Istockphoto, Shotshop

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Inhalt

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Hauptthema Trümpfe aus der zweiten Reihe

10 Trading Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik

30 Trading DAX daily Trading: Besserung lässt auf sich warten

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Aktuelles Jetzt das kostenfreie Abonnement sichern: WARRANTS UND ZERTIFIKATE im Jahr 2010 06 Türchen öffnen, Fragen beantworten, Preise gewinnen 06 Gefragte Talente 07

Meinung Luftschlösser im Sand Hübscher Basiswert

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Hauptthema Trümpfe aus der zweiten Reihe

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Anlegen Garantie-Investments selbst konstruieren Discount, Bonus und weitere Investment-Highs

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Rohstoffe Öl, Aktien und Gold: Willkommen im neuen Bärenmarkt

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Trading Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik 30 DAX daily Trading: Besserung lässt auf sich warten 33 Daily Newsletter: Aktien in Lauerstellung 35

Zahlen/Buchtipp Lesen und mehr wissen!

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Presse Pressestimmen der vergangenen Wochen Neuemissionen

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Bestellseite Impressum

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Aktuelles

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Jetzt das kostenfreie Abonnement sichern: WARRANTS UND ZERTIFIKATE im Jahr 2010 Sie haben die Rückmeldung zum kostenfreien Abonnement für WARRANTS UND ZERTIFIKATE im Jahr 2010 noch nicht abgeschickt? Dann wird es jetzt höchste Zeit! Wir freuen uns darauf, Sie auch im Jahr 2010 kostenfrei und unverbindlich mit unserer monatlichen Kundenzeitschrift WARRANTS UND ZERTIFIKATE zu beliefern. Neben den bewährten Themen rund um Derivate, Strategien und Trading werden wir das Heft mit neuen Rubriken bereichern. Sie dürfen gespannt sein.

Mit den zurückliegenden Ausgaben haben wir Ihnen bereits das Rückmeldeformular für WARRANTS UND ZERTIFIKATE im Jahr 2010 zugesandt. Wenn Sie das Formular mit der Abonnement-Bestätigung und Ihrer gegebenenfalls korrigierten Anschrift schon an uns geschickt haben, müssen Sie selbstverständlich nicht mehr tätig werden. Sollten Sie jedoch noch nicht geantwortet haben, bitten wir Sie jetzt um Ihre Rückmeldung, da das kostenfreie Abonnement sonst mit dem Jahreswechsel automatisch endet.

Erfahrungsgemäß nimmt die Qualität der Abonnenten-Datenbank bei kostenfreien Publikationen mit der Zeit jedoch rapide ab. So werden beispielsweise Wohnortwechsel oder nicht mehr vorhandenes Interesse keineswegs immer zeitnah mitgeteilt. Um Heftlieferungen an „Karteileichen“ zu vermeiden, bitten wir Sie daher herzlich um Ihre Mithilfe.

Natürlich können Sie die Abo-Bestätigung auch per Fax (069 – 7193 3499), ganz einfach formlos per E-Mail (magazin@bnpparibas.com) oder bequem online (www.derivate.bnpparibas.com/magazin2010) durchführen. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Türchen öffnen, Fragen beantworten, Preise gewinnen Auf www.bnpparibas-adventskalender.de begleitet Sie unser Online-Adventskalender mit kurzen und lehrreichen Fragestellungen durch die Vorweihnachtszeit. Auch dieses Jahr weihnachtet es im Dezember beim Derivate Team von BNP Paribas. In unserem Online-Adventskalender auf www.bnpparibas-adventskalender.de öffnet sich bis Heiligabend täglich ein Türchen und gibt eine kurze Frage zu Zertifikaten und Hebelprodukten preis. Mal einfach, mal etwas komplizierter – für jeden Anleger ist etwas dabei. Und wie es sich für einen Adventskalender gehört, darf man sich natürlich auch auf vorweihnachtliche Geschenke freuen. Unter allen Teilnehmern werden folgende Tagespreise verlost: Sechs

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Kinogutscheine von Cinemaxx, sieben Gutscheine für den iTunes Store, sechs iPod Shuffle, drei Sony Video Walkman® und zwei tragbare DVD Player von Philips. Und der Hauptpreis: Eine dreitätige Flugreise nach Lappland für zwei Personen im Wert von 2.346 Euro. Erleben Sie eine unvergessliche Zeit im ICEHOTEL Jukkasjärvi, erkunden Sie mit dem Motorschlitten und ganz traditionell mit dem Hundeschlitten die atemberaubende Landschaft. Den Reisetermin bestimmen Sie selbst im Zeitraum bis zum 18.04.2010. Wir wünschen Ihnen viel Glück bei unserer Adventskalender-Verlosung!

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Bis Ende Januar traden ohne Ordergebühren Die Freetrade-Aktion mit der ING DiBa ist angelaufen! Bis 29.01.2010 können Sie die Produkte von BNP Paribas außerbörslich gebührenfrei kaufen und verkaufen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihr Depot für das Jahr 2010 transaktionskostenfrei zu bestücken oder aktiv ganz ohne Ordergebühren zu traden! Bis 29.01.2010 können Sie alle Produkte von BNP Paribas bei der ING DiBa (www.ingdiba.de) außerbörslich ohne Ordergebühren kaufen und verkaufen. Die einzige Bedingung: Das Ordervolumen für transaktionskostenfreie Aufträge muss mindestens 1.000,00 Euro umfassen. Als spezielle Ordertypen im außerbörslichen Handel bei der ING DiBa stehen Ihnen neben Limit und Stop Loss auch der Trailing Stop sowie die komfortable One Cancels OtherOrder zur Verfügung.


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Aktuelles

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Gefragte Talente In Kooperation mit der HumboldtUniversität zu Berlin hat BNP Paribas das „Talent Team“ für spannende Projektarbeiten ins Leben gerufen. Die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft ermöglicht engagierten Studenten den Erwerb wichtiger Praxiserfahrungen, während Unternehmen von den frischen Ideen der angehenden Akademiker profitieren können. BNP Paribas möchte den Austausch mit der Wissenschaft weiter vertiefen und hat hierzu das „BNP Paribas Talent Team“ in Kooperation mit WIWEX an der Humboldt-Universität zu Berlin gegründet. Den ausgewählten Studierenden verschiedener Fachrichtungen soll hier die Chance eröffnet

werden, ihre individuellen Talente in spannenden Projektarbeiten zu beweisen. Die Studenten werden Konzepte zu diversen Problemstellungen aus den Bereichen Finanzen (insbesondere Derivate) und Marketing, erarbeiten. Unter Rücksichtnahme auf die Prüfungsphasen finden regelmäßige Treffen der Gruppen aus sechs bis acht Teilnehmern statt, um mit Unterstützung von BNP Paribas an den Projekten zu arbeiten. Mit Informationsveranstaltungen und Workshops bietet BNP Paribas den Talent TeamTeilnehmern zudem interessante Einblicke in die dynamische Finanzbranche. Eine offizielle Bescheinigung nach Abschluss des Projekts dient den Studenten als Nachweis für ihren Ausflug in die Praxis. Wir werden Sie über die Fortschritte des BNP Paribas Talent Teams auf dem Laufenden halten.


Meinung

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Luftschlösser im Sand

Künstliche Palmeninseln im Meer, das höchste Gebäude der Welt, der größte Flughafen der Erde, und und und – der Größenwahn im Emirat Dubai kannte keine Grenzen. Und da nicht wie in den meisten Anrainerstaaten das Öl im Überfluss sprudelt, musste auf Pump gebaut werden. Die staatseigene Holding Dubai World, zu der die Bau-Entwicklungsgesellschaft Nakheel gehört, häufte so einen Schuldenberg von 59 Milliarden Dollar an. Am Ende waren dies rund drei Viertel der Gesamtverbindlichkeiten des Emirats. Jetzt sind einige Luftschlösser im Sand versunken. Die Regierung des Emirats bat die Gläubiger von Dubai World um Zahlungsaufschub für fällige Zahlungen in Höhe von vier Milliarden US-Dollar bis Mai 2010 und löste damit ein kleines Börsen-Beben aus. Die Angst der Anleger: Die Schuldenkrise könnte auf andere Emirate übergreifen und einen Domino-Effekt auslösen. Manche Experten sehen die Erholung der Weltwirtschaft gefährdet, andere sogar einen neuen globalen Crash auf uns zukommen.

mer werden einige Unternehmen, die bislang mit dem Emirat Geschäfte machten, Aufträge verlieren oder nicht mehr bekommen. Im unwahrscheinlichsten Fall werden die Scheichs ihre Anteile an europäischen Großkonzernen wie Daimler oder Volkswagen versilbern. Doch die Ausmaße dieser Krise werden überschaubar bleiben und keinen Flächenbrand wie nach der Lehman-Pleite herbeiführen. Wahrscheinlich wird schon in Kürze niemand mehr über die Dubai-Krise auch nur ein Wort verlieren. Gleichwohl sollten Anleger den „DubaiSchock“ – soweit man hier überhaupt von einem Schock sprechen kann – als Warnung verstehen. Als warnenden Hinweis darauf, dass jederzeit irgendwo auf der Welt noch kleinere Beben auftreten können, selbst in Europa - so sind zuletzt die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen deutlich gestiegen. Ein Auge sollten die Börsianer vor allem auf den Markt für gewerbliche Immobilien in den

Thomas Bergmann, Der Aktionär

USA werfen. Auch dort sind die Preise jahrelang rasant gestiegen, die Immobilien hochgradig mit Hypotheken belastet. Mittlerweile stehen viele Immobilien leer, denn ihre Besitzer finden in diesen Krisenzeiten keine zahlungskräftigen Mieter mehr. Folge: Die Preise stürzen ab. Hier könnte also die nächste große Blase platzen. Der Großinvestor und Milliardär Wilbur L. Ross warnte bereits Anfang November vor einem „großen Crash“, der auf die Finanzwelt zukomme.

Doch lassen wir die Kirche einmal im Dorf. Dubai hat 80 Milliarden Dollar Außenstände – kein Pappenstiel, ohne Frage. Aber im Vergleich zu den Werten, die in Folge der Subprime-Krise vernichtet wurden, reden wir hier von Peanuts. Nach den neuesten Schätzungen des Internationalen Währungsfonds liegen die weltweiten Verluste bei „giftigen“ Papieren bisher bei etwa 11,9 Billionen Dollar, 11.900.000.000.000 Dollar!

Allen Unkenrufen zum Trotz dürfte sich der DAX die gute Laune bis Heiligabend nicht mehr verderben lassen. Solange die großen Zentralbanken bei ihrer Nullzinspolitik bleiben, werden Aktien das Objekt der Investorenbegierde bleiben. Auf längere Sicht sollten Anleger aber erhöhte Vorsicht walten lassen und konsequent ihre Stoppkurse überprüfen. Nichts wäre schlimmer, als wenn sich die im letzten halben Jahr angehäuften Gewinne wieder in Luft auflösten.

Es wäre zwar ein Irrtum, zu glauben, dass nicht auch bei uns Ausläufer des DubaiBebens zu spüren sein werden. Nach Ansicht der Deutschen Industrie- und Handelskam-

Ich wünsche allen Lesern des BNP-Magazins gesegnete Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und 2010 viel Erfolg beim Investieren.

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Da wird so manchem schwindelig.

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung des externen Redakteurs wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.


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Meinung

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Hübscher Basiswert Dank der Kosmetiksparte mit der Marke „Nivea“ kann Beiersdorf die Konjunkturkrise gut überstehen. Anleger sollten jetzt via Discount Zertifikat auf eine attraktive Seitwärtsrendite abzielen. Die Kunden halten Beiersdorf die Treue. Dies belegen neueste Daten des Kosmetikkonzerns.

mals helfen sollte. Bekanntlich sorgte im Vorjahr der Ausbruch der Finanzkrise für ein sehr schwaches Weihnachtsgeschäft.

So wird die Consumersparte, die das Hautund Pflegeproduktgeschäft mit der Marke „Nivea“ vereint, im laufenden Jahr sogar mehr Umsatz erzielen als im Vorjahr. Probleme bereitet hingegen die Klebstoffsparte „Tesa“, die vor allem unter der Produktionsflaute der Auto- und Elektronikindustrie leidet. So wird es dem Konzern nicht gelingen, die Vorjahreswerte bei Umsatz und Ertrag zu erreichen. Der Umsatz sank im abgelaufenen dritten Quartal von 1,5 auf 1,41 Mrd. Euro, wobei auch der Verkauf der beiden Töchter Futuro und Bode einen Teil zur Entwicklung beitrugen. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern kam es zu einem Rückgang von 156 auf 144 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal. Allerdings lagen die Werte deutlich über den Analystenschätzungen. Die Experten hatten lediglich einen Ertrag von rund 126 Mio. Euro erwartet.

Die Aktie wurde von der zwischenzeitlichen Marktschwäche kräftig erfasst. Vom Hoch aus dem Sommer 2007 bis zum Tief im März 2009 halbierte sich das Papier. Seit dieser Zeit bildete sich ein stabiler Aufwärtstrend, der den Titel wieder um rund 50 Prozent klettern ließ. Somit hat das Papier schon kräftig aufgeholt. Dies liegt nicht zuletzt an guten Daten zum dritten Quartal, die sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag oberhalb der Analystenerwartungen lagen. Aktuell pendelt die Aktie knapp unterhalb vom technischen Widerstand bei 45,00 Euro. Diese Marke konnte im ersten Anlauf noch nicht nachhaltig überwunden werden.

Dank frühzeitig eingeleiteter Kostensenkungsmaßnahmen dürfte sich der Gewinnrückgang auch im Gesamtjahr in recht engen Grenzen halten, denn die Marge konnte sogar leicht verbessert werden. Im Konzern soll sie im laufenden Jahr bei erfreulichen zehn Prozent liegen. Für die Kosmetiksparte hat das Management sogar die interne Zielmarge leicht erhöht. Schon im kommenden Jahr soll der Ertrag zudem wieder klettern. Dazu trägt die globale Konjunkturerholung maßgeblich bei. Dies sorgt für eine verbesserte Nachfrage im Klebebereich und steigert auch die Absatzchancen der Kosmetikprodukte – dank besser gefüllter Geldbeutel der Bevölkerung. Zudem steht nun das Weihnachtsgeschäft vor der Tür, was insbesondere den Konsumartikeln im Schlussquartal des Jahres noch-

Trotz der sehr guten Perspektiven für die Aktie bietet sich – auch aus technischer Sicht – jetzt ein Produkt an, welches eine attraktive Seitwärtsrendite abwirft. Möglich ist dies mit einem klassischen Discount Zertifikat der BNP Paribas (ISIN DE000BN33SZ6). Bei einer Laufzeit bis zum September 2010 wirft das Papier eine maximale Rendite von 9,1 Prozent oder hochgerechneten 11,3 Prozent p.a. ab. Dazu muss die Aktie am Laufzeitende über dem Höchstbetrag von 42,00 Euro notieren. Vom aktuellen Niveau ist also sogar noch ein leichter Kursrückgang zulässig. Gegenüber dem Direktinvestment steigen Anleger mit einem Rabatt von knapp zwölf Prozent ein. In die Verlustzone rutschen Investoren erst, wenn der Basiswert in rund zehn Monaten unter 38,52 Euro notiert. Da die charttechnische Situation kurzfristig leicht angeschlagen ist, kann auch ein länger laufender Discounter eine gute Wahl sein. Auch hier hat die BNP Paribas ein geeignetes

Wolfgang Raum, ZertifikateJournal, Chefredakteur

Produkt im Angebot, dessen Laufzeit erst im Juni 2011 endet. Das klassische Discount Zertifikat (ISIN DE000BN33S60) läuft bis zum Juni 2011 und bringt eine maximale Rendite von 18,7 Prozent oder 11,6 Prozent p.a. Dazu muss die Aktie allerdings noch rund 3,4 Prozent zulegen, damit der bei 45,00 Euro platzierte Cap erreicht wird. Hier erleiden Anleger erst Verluste, wenn die Aktie zum Laufzeitende unterhalb von 37,92 Euro notiert. Der Rabatt gegenüber dem direkten Kauf der Aktie liegt hier bei 12,4 Prozent.

Rote Bäckchen ganz ohne Kosmetik

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung des externen Redakteurs wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.

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Hauptthema

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Trümpfe aus der zweiten Reihe Nicht jedes namhafte Unternehmen steht permanent im Fokus der Tagespresse. Doch die Suche nach attraktiven Basiswerten aus der zweiten Reihe eröffnet zahlreiche Chancen.

Jetzt wird's Zeit für die Bescherung.

Viele der gestrauchelten Aktien haben sich seit März dieses Jahres wieder in erheblichem Ausmaß erholt. Darunter finden sich viele interessante Titel, die mit guten Nachrichten auftrumpfen und als Basiswerte von Zertifikaten aussichtsreiche Investments ermöglichen.

Kein Tag vergeht, an dem in den Medien nicht über die größten Mitspieler in der deutschen Unternehmenslandschaft berichtet wird. Anleger sollten sich von dieser Konzentration auf die „Dickschiffe“ der Börse aber nicht den Blick auf weitere Gelegenheiten verstellen lassen. Auch und gerade die etwas weniger beachteten Aktientitel bieten reizvolle Investmentchancen mit Zertifikaten.

AIXTRON

Im Crashszenario des Jahres 2008 blieb kaum ein Wert vom Absturz verschont. Das zeigt sich auch an den Marktbarometern der zweiten Reihe. Nachdem MDAX, SDAX und TecDAX von März 2003 bis Mitte 2007 weitaus stärker als der große Bruder DAX haussiert hatten, ging es infolge der Finanzkrise rapide bergab.

Der einstige Neuer-Markt-Liebling Aixtron war schon fast in Vergessenheit geraten. Doch nun hat der Boom der LEDs das Unternehmen aus der Versenkung gehoben. Seit die herkömmliche, stromfressende Glühbirne durch staatliche Verordnungen langsam zu Grabe getragen wird, tritt die extrem sparsame LED ihren Siegeszug an. Vor allem auch als Hintergrundbeleuchtung

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von Laptops und in Fernsehgeräten setzen sich die leuchtenden Kraftpakete immer stärker durch. Der Markt für LEDs wird nach Einschätzung von JP Morgan von 4,89 Mrd. US-Dollar im Jahr 2009 bis 2013 auf 14,9 Mrd. US-Dollar wachsen. Aixtron profitiert vom Trend zum LED-TV. Den Produzenten von Leuchtdioden liefern die Aachener als Marktführer die Anlagen unter anderem zur Herstellung von Bauelementen für Fernseher. Erst im Juli hatte Aixtron seine Prognosen erhöht und einen Jahresumsatz von 230 bis 250 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Zuletzt wurde diese Zielgröße nochmals auf 280 Mio. Euro hochgeschraubt. Im dritten Quartal 2009 kletterte der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent


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Hauptthema

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

AroonUp, AroonDown RSI 60 40 28 25 22 19 17 15 13 11 9 8 7 6 5 4

60 40

Aixtron, Januar 2008 bis 01.12.2009 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage

28 25 22 19 17 15 13 11 9 8 7 6 5 4

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3 '08 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez '09 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov

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Abb. 1: Aixtron Quelle: Lenz + Partner, Investox A

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auf 82 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) legte um satte 123 Prozent auf 16,7 Mio. Euro zu. Chartniveaus und Produkte Der Aufwärtstrend der Aixtron Aktie (Abbildung 1) seit März dieses Jahres ist atemberaubend. Von rund 3,00 Euro ging es um über 600 Prozent bergauf. Markante Unterstützungslinien im Chart finden sich bei etwa 16,00 Euro und bei rund 10,50 Euro. Aufgrund ihrer hohen Volatilität ermöglicht die Aktie auch bei konservativer Parameterausstattung sehr reizvolle Investments in Capped Bonus Zertifikate (siehe Tabelle 2) und in Discount-Papiere (siehe Tabelle 3).

TUI Der Reisekonzern Tui blickt zuversichtlich auf das Jahr 2010. Tui Travel-Chef Peter Long brachte den Optimismus auf eine einfache Formel: Viele würden sich sagen, wenn sie in

diesem Jahr schon nicht verreist seien, würden sie das im nächsten Jahr auf jeden Fall tun. In vielen Ländern seien die Buchun-

gen bereits deutlich angesprungen. Tui Travel entstand vor gut zwei Jahren aus der Fusion des britischen Anbieters First Choice mit der Reisesparte des Tui-Konzerns. Tui hält 51 Prozent der Anteile an Tui Travel. Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das im September endete, hat Tui Travel 37 Mio. Pfund (41 Mio. Euro) verdient. Im Vorjahr ergab sich noch ein Verlust von 184 Mio. Pfund. Derweil liegt der Reisekonzern unter dem Strich weiter im Minus, wobei sich die roten Zahlen aber auf -25 Mio. Pfund (Vorjahr 271 Mio. Pfund) verringerten. Chartniveaus und Produkte Die sehr volatile TUI Aktie (Abbildung 2) macht die Produktauswahl zum Vergnügen. Im März markierte der Titel bei 3,245 Euro sein Baisse-Tief und damit eine wichtige Unterstützungslinie. Am 20.11.2009 lagen die Notierungen bei 5,26 Euro. Selbst wenn man die entscheidenden Produktparameter (Einstiegskurs bei Discount Zertifikaten, Barriere

AroonUp, AroonDown

80 60 40 20 22 20 18 16 14 12 10

RSI

TUI NA XETRA, Januar 2008 bis 01.12.2009 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage

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Abb. 2: TUI Quelle: Lenz + Partner, Investox 11


Hauptthema

bei Bonus und Capped Bonus Zertifikaten) unter die 3,245er Unterstützung legt, bieten die entsprechenden Papiere sehr attraktive Renditechancen (siehe Tabellen 1 bis 3).

STADA Bei den Umsätzen leidet der Hersteller von Nachahmermedikamenten unter leichten Rückgängen. Dafür verbuchte Stada aber im dritten Quartal 2009 ein ordentliches Gewinnplus von 21 Prozent. Zudem zahlen sich die Übernahmen in Russland aus. Der Konzernumsatz ging in den ersten neun Monaten um acht Prozent auf 1,138 Mrd. Euro zurück. Für das vierte Quartal erwartet man zwar eine Umsatzsteigerung, wird aber für das Gesamtjahr 2009 das Umsatzrekordniveau des Vorjahres voraussichtlich nicht mehr erreichen. Der Konzerngewinn kletterte um 40 Prozent auf 23,2 Mio. Euro. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Stada einen Rückgang beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf mindestens 250 Mio. Euro nach 294,3 Mio. Euro im Vorjahr. Chartniveaus und Produkte Eine wichtige Unterstützungslinie lässt sich im Chart der Stada Aktie (Abbildung 3) bei circa 18,00 Euro ausmachen. Hieran kann die Produktauswahl orientiert werden. Einen Einstiegskurs von 18,16 Euro, auf dessen Höhe per Laufzeitende die Schwelle zwischen Gewinn und Verlust liegt, wies am 20.11.2009 zum Beispiel das Discount Zertifikat mit 20er Cap auf (siehe Tabelle 3). Ebenso könnte man bei identischer Laufzeit bis 17.12.2010 ein Capped Bonus Zertifikat mit einer sehr niedrigen Barriere von 14,00 Euro nutzen (siehe Tabelle 2).

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

AroonUp, AroonDown RSI 60 40 20 50 45 40 35 30

60 40 20 STADA ST vNA XETRA, Januar 2008 bis 01.12.2009 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage

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Abb. 3: Stada Quelle: Lenz + Partner, Investox

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Da war unser Fotograf wohl nicht schnell genug ... Perfektes Timing ist gefragt: Beim täglichen Trading entscheiden oft Sekunden darüber, wie erfolgreich Sie ein Geschäft abschließen. Mit Orderausführungen in wenigen Millisekunden bietet Ihnen Europas größte Zertifikatebörse Scoach optimale Bedingungen für den Handel von Zertifikaten und Hebelprodukten. Bei der Wahl des Börsenplatzes Frankfurt kommt automatisch die weltweit schnellste Handels-Technologie Xetra zum Einsatz. Neben einem deutlichen Geschwindigkeitsvorteil profitieren Sie hier auch von höchster Liquidität und einem maximalen Angebot.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

noch niedrigerer Barriere bei 28,00 Euro ermöglicht indes eine moderate Bonusrendite (siehe Tabelle 2).

AroonUp, AroonDown

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RSI

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100 Hochtief XETRA, Januar 2008 bis 01.12.2009 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage 90 80 70 60

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Abb. 4:AroonUp, Hochtief Quelle: Lenz + Partner, Investox AroonDown

HOCHTIEF Mit dem abgesagten Börsengang von Hochtief-Concessions ist das größte IPO in Deutschland seit zwei Jahren gescheitert. Hochtief wollte nicht unter Wert verkaufen und sieht dafür auch keine Notwendigkeit. An der Tochter, zu deren Geschäftsfeldern Flughäfen, Straßen, soziale Infrastruktur sowie weitere Public-Private-Partnership(PPP-)Projekte gehören, wollte Hochtief ohnehin auch künftig mindestens 51 Prozent der Anteile halten. Derweil kam Hochtief im Zuge der Absichtserklärung von Katar zur Entwicklung eines Schienennetzes für über 17 Mrd. Euro durch die Deutsche Bahn als möglicher Profiteur am Persischen Golf ins Gespräch. Im dritten Quartal 2009 konnte der Essener Konzern die Analystenerwartungen weitestgehend übertreffen. Der Auftragseingang stieg minimal auf 7,22 Mrd. Euro. Das

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Ergebnis vor Steuern legte nach 121,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 141,9 Mio. Euro zu und der Konzerngewinn wuchs auf 36,2 Mio. Euro an (Vorjahr 25,2 Mio. Euro). Für das gesamte Jahr 2009 stellte Hochtief ein Vorsteuerergebnis und einen Gewinn ungefähr auf dem Rekordniveau des Jahres 2008 in Aussicht. Chartniveaus und Produkte Der Chart der Hochtief Aktie (Abbildung 4) zeigt auffällige Unterstützungsniveaus um 40,00 Euro, bei knapp 32,00 Euro und bei gut 20,00 Euro. Als Discount-Investment erscheint ein Papier mit 45er Cap aussichtsreich, das am 20.11.2009 einen Einstiegskurs mit 40,45 Euro im Bereich der erstgenannten Unterstützung aufwies (siehe Tabelle 3). Ein klassisches Bonus Zertifikat mit niedriger 30er Barriere bietet keine Bonusrendite und ist daher als Alternative für ein HausseInvestment in der Aktie zu betrachten (siehe Tabelle 1). Das Capped Bonus Zertifikat mit

VOSSLOH Neben Hochtief rückte auch der Verkehrstechnik-Konzern Vossloh kurzzeitig ins Rampenlicht, als von der Absicht Katars zur Entwicklung eines Schienennetzes für über 17 Mrd. Euro durch die Deutsche Bahn berichtet wurde. Möglicherweise könnte hier ein größerer Auftrag eingeheimst werden. Dies steht jedoch derzeit noch in den Sternen. In den kommenden beiden Jahren will Vossloh moderat aus eigener Kraft wachsen. Dabei hofft man auf eine steigende Nachfrage nach umweltfreundlicher Mobilität im Nah- und Fernverkehr, von der die Schiene mit ihrem grünen Image profitieren könnte. Auch über Zukäufe soll das Wachstum angeheizt werden. Momentan läuft das Kerngeschäft mit Schienenbefestigungssystemen vor allem in China nicht ganz rund. Geringere Abrufe von Schienenbefestigungen durch die Chinesen trugen im dritten Quartal 2009 zum 20-prozentigen Umsatzrückgang auf 252,4 Mio. Euro bei. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um fast 40 Prozent auf 24,2 Mio. Euro. Im Gesamtjahr 2009 erwartet der Bahntechnik-Spezialist einen Umsatz von 1,2 Mrd. Euro leicht unter dem Niveau von 2008, während ein operativer Gewinn von 138 Mio. Euro in etwa auf dem Stand des Vorjahres in Aussicht gestellt wurde.


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Hauptthema

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Chartniveaus und Produkte Bei 45,41 Euro markierte die Vossloh Aktie (Abbildung 5) im Oktober 2008 ihren BaisseTiefstkurs. Hieran kann man sich bei der Barrierenauswahl eines Capped Bonus Zertifikats orientieren. Ein entsprechendes Papier mit 45er Barriere und 88er Bonuskurs (= Cap) bietet eine maximal mögliche Rendite von 9,38 Prozent p.a. (siehe Tabelle 2).

IVG IMMOBILIEN Im Gegensatz zu den USA und vielen europäischen Ländern hat es in Deutschland keine Immobilienblase gegeben. Dennoch ist die Branche natürlich auch hierzulande nicht von der Krise verschont geblieben. Nun machen sich deutsche Büroimmobilienfirmen mit Blick auf ihre jüngsten Verkaufserfolge aber Hoffnung auf ein Ende der Talfahrt. Bereits im Oktober konnte IVG Immobilien das erst für 2010 gesteckte Ziel eines Objektverkaufs für mehr als eine Mrd. Euro erreichen.

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Vossloh XETRA, Januar 2008 bis 01.12.2009 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage

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50 '08 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez '09 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov

Abb. 5: Vossloh Quelle: Lenz + Partner, Investox

Über eine Kapitalerhöhung haben die Bonner 72 Mio. Euro eingenommen und wollen mit diesem Geld auf dem von der Krise schwer gezeichneten Londoner Immobilienmarkt zuschlagen. Damit schwenkt man nach einer deutlichen Reduzierung des Verlustes wieder auf den Wachstumspfad ein. Im dritten Quartal 2009 gelang es, den Verlust überraschend stark auf 2,2 Mio. Euro zu drücken – nach -55 Mio. Euro im zweiten Vierteljahr und -17 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten einen Quartalsverlust in etwa auf Vorjahresniveau erwartet. IVG war mit Kostensenkungen erfolgreich und musste geringere Wertberichtigungen verbuchen. Jetzt schielt man auf die greifbar nahen schwarzen Zahlen.

15


Hauptthema

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

4,20er Stabilisierungsniveau der Aktie lag (siehe Tabelle 3).

AroonUp, AroonDown

60 40 20

12

RSI

60 40 20

33 IVG Immobilien XETRA, Januar 2008 bis 01.12.2009 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage 29 26 23 20 18 16 14 12 10 9 8 7 6 5 4

33 29 26 23 20 18 16 14 12 10 9 8 7 6 5 4

3

3 '08 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez '09 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov

Abb. 6: IVG Immobilien Quelle: Lenz + Partner, Investox Chartniveaus und Produkte Bei rund 4,20 Euro und bei etwa 3,20 Euro lassen sich im Chart der IVG Aktie (Abbildung 6) wichtige Unterstützungsniveaus erkennen. Das Bonus Zertifikat mit einer Barriere bei 3,30 Euro und einem Bonuskurs von 6,50 Euro bietet eine stark risikogepufferte Alternative zum direkten Aktieninvest-

ment (siehe Tabelle 1). Derweil stellt das Capped Bonus Zertifikat mit Barriere bei 3,40 Euro akzeptable 8,49 Prozent Rendite p.a. in Aussicht (siehe Tabelle 2). Und beim 4,50er Discounter winken 10,66 Prozent p.a. als Maximalrendite, wobei der Einstiegskurs am 20.11.2009 mit 4,04 Euro leicht unter dem

FRAPORT Im dritten Quartal konnte der Frankfurter Flughafenbetreiber die Analystenerwartungen nicht ganz erfüllen. Dennoch schraubte Fraport seine eigenen Ziele für das Gesamtjahr 2009 leicht nach oben. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) strebt man einen Gewinn von 530 bis 540 Mio. Euro an. Zuvor hatte die Konzernleitung 500 bis 530 Mio. Euro angepeilt, wobei aber nach den ersten neun Monaten mit 492,5 Mio. Euro diese alte Zielmarke schon fast erreicht war. Für das kommende Jahr erwartet man, dass sich der Luftverkehr von der Krise erholen kann. Und mit der Fertigstellung seiner neuen Landebahn im Jahr 2011 will Fraport vom erwarteten Aufschwung verstärkt profitieren. Mit 56,1 Mio. Euro verdienten die Frankfurter im dritten Quartal unter dem Strich weniger als die Hälfte des Vorjahreswertes, wobei dort eine Sonderzahlung aus Bundesgarantien gewirkt hatte. Der Umsatz schrumpfte im

Tabelle 1: Bonus Zertifikate (Stand: 20.11.2009, Quelle: BNP Paribas) WKN

aktueller BonusAktienkurs kurs

Barriere Bewertungs- Geld tag

BN27EK FRAPORT

33,86

35,00

20,00

17.12.2010

BN3V6K FRAPORT BN3V8E HOCHTIEF

33,86 54,66

40,00 50,00

22,00 30,00

17.12.2010 17.12.2010

BN3V9Q IVG IMMOBILIEN 6,60

5,50

3,00

17.12.2010

BN3V9R IVG IMMOBILIEN 6,60

6,50

3,30

17.12.2010

BN3WLS TUI BN3WLT TUI

5,50 6,00

2,80 3,00

17.12.2010 17.12.2010

16

Basiswert

5,26 5,26

35,59

Brief

Bonusrendite

Bonusrendite p.a.

35,67 keine, Alternative zum Aktien-Direktinvestment mit komfortablem Risikopuffer 37,64 37,72 6,04% 5,62% 56,48 56,56 keine, Alternative zum Aktien-Direktinvestment mit komfortablem Risikopuffer 6,89 6,94 keine, Alternative zum Aktien-Direktinvestment mit komfortablem Risikopuffer 7,04 7,09 keine, Alternative zum Aktien-Direktinvestment mit komfortablem Risikopuffer 5,36 5,41 1,66% 1,55% 5,42 5,47 9,69% 8,99%

Puffer Aktienkurs zu Barriere 40,93% 35,03% 45,12% 54,55% 50,00% 46,77% 42,97%


12

Hauptthema

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Tabelle 2: Capped Bonus Zertifikate (Stand: 20.11.2009, Quelle: BNP Paribas) WKN

Basiswert

aktueller Aktienkurs

Bonuskurs

Cap

Barriere

Bewertungstag

Geld

Brief

Bonusrendite

BonusPuffer Aktienkurs rendite p.a. zu Barriere

BN3S21 BN3SNW BN3SQ4 BN3S4N BN3SYZ BN3S0K BN394S BN3S09

AIXTRON FRAPORT HOCHTIEF IVG IMMOBILIEN STADA TUI VOSSLOH WACKER CHEMIE

21,84 33,86 54,66 6,60 22,99 5,26 66,35 106,77

13,00 36,00 46,00 6,80 23,00 5,00 88,00 100,00

13,00 36,00 46,00 6,80 23,00 5,00 88,00 100,00

8,00 22,00 28,00 3,40 14,00 2,50 45,00 50,00

17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010

11,82 32,5 42,73 6,18 21,31 4,06 79,82 91,38

11,87 32,58 42,81 6,23 21,41 4,11 79,92 91,53

9,52% 10,50% 7,45% 9,15% 7,43% 21,65% 10,11% 9,25%

8,84% 9,74% 6,92% 8,49% 6,90% 20,02% 9,38% 8,59%

Zeitraum Juli bis September um vier Prozent auf 532,7 Mio. Euro, nachdem der verkaufte Flughafen Hahn im Hunsrück keine Rolle mehr spielte. Der Ertrag vor dem Finanzergebnis, dem außerordentlichen Ergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab im dritten Quartal 2009 um zehn Prozent auf 186,4 Mio. Euro nach. Chartniveaus und Produkte Bei gut 28,00 Euro und bei etwa 22,50 Euro liegen deutlich erkennbare Unterstützungslinien im Chart der Fraport Aktie (Abbildung 7). An dem niedrigen 22,50er Niveau kann man sich gut mit der Barrierenauswahl von Bonus und Capped Bonus Zertifikaten orientieren. Papiere mit niedriger 22er Barriere bieten attraktive Kennzahlen (siehe Tabellen 1 und 2). Bei einem Discount Zertifikat erscheint eine Konzentration mit dem Einstiegskurs auf die 28er Unterstützung sinnvoll (siehe Tabelle 3).

WACKER CHEMIE Der Münchener Chemiekonzern Wacker ist nach dem US-Konkurrenten Hemlock weltweit der zweitgrößte Hersteller von polykristallinem Silizium, dem Grundstoff für Solarzellen. Für eine Milliarde US-Dollar will

63,37% 35,03% 48,77% 48,48% 39,10% 52,47% 32,18% 53,17%

man nun im US-Bundesstaat Tennessee einen Fabrikstandort aufbauen. Die ObamaRegierung lockt mit Zuschüssen für Vorhaben im Bereich der regenerativen Energien und möchte die Ansiedlung der Solarindustrie im Süden forcieren.

AroonUp, AroonDown

60 40 20 56 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22

RSI

Fraport XETRA, Januar 2008 bis 01.12.2009 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage

60 40 20 56 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22

'08 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez '09 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov

Abb. 7: Fraport Quelle: Lenz + Partner, Investox 17


Hauptthema

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Auch in Deutschland werden die Kapazitäten aufgestockt. 550 Mio. Euro werden investiert, um ab dem kommenden Jahr im niederbayerischen Burghausen 26.000 Tonnen Polysilizium herzustellen. Und im sächsischen Nünchritz entsteht für 800 Mio. Euro eine Anlage mit einer Jahreskapazität von 10.000 Tonnen. Neben der Siliziumproduktion ist der Konzern in der Erzeugung von Polymeren (Bindemittel), Silan und Silicon, Feinchemikalien und biotechnischen Produkten tätig. Die Einsatzbereiche erstrecken sich von Kosmetik bis hin zu Agrarchemikalien. Die Erlöse lagen im dritten Quartal dieses Jahres mit 986,5 Mio. Euro 14,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Gegenüber dem zweiten Quartal 2009 konnten die Münchener jedoch um 7,00 Prozent zulegen. Für das Gesamtjahr schätzen Analysten den Umsatz auf 3,7 Mrd. Euro im Bereich des Jahres 2007. In 2010 werde man dann mit 4,4 Mrd. Euro wieder an das Rekordjahr 2008 anknüpfen können. Der 2009er Nettogewinn dürfte sich knapp über 100 Mio. Euro belaufen, wobei im kommenden Jahr schon wieder 480 Mio. Euro für möglich gehalten werden.

Tabelle 3: Discount Zertifikate

Chartniveaus und Produkte Für den Basiswert Wacker Chemie (Abbildung 8) bot ein Capped Bonus Zertifikat mit 50er Barriere am 20.11.2009 die Chance auf eine Maximalrendite p.a. in Höhe von 8,59 Prozent (siehe Tabelle 2). Dabei liegt diese Barriere sehr konservativ bei weniger als der Hälfte des aktuellen Aktienkurses und nur wenig

12

über der wichtigen 45er Unterstützungslinie, die mit dem Baisse-Tief im März dieses Jahres markiert wurde. Mit einem Discount Zertifikat könnte man sich bei einem Cap von 90,00 Euro mit dem Einstiegspreis von 78,55 Euro am 20.11.2009 recht gut an der Unterstützungslinie von rund 76,00 Euro orientieren (siehe Tabelle 3).

AroonUp, AroonDown RSI 60 40

60 40

Wacker Chemie XETRA, Januar 2008 bis 01.12.2009 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage

200 180 160 150 140 130 120 110 100 90 80 70 60

200 180 160 150 140 130 120 110 100 90 80 70 60

50

50 '08 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez '09 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov

Abb. 8: Wacker Chemie Quelle: Lenz + Partner, Investox

(Stand: 20.11.2009, Quelle: BNP Paribas)

WKN

Basiswert

aktueller Aktienkurs

Cap

Bewertungs- Geld tag

Brief

Discount

max. Rendite (hier gleich Seitwärtsrendite)

max. Rendite p.a. (hier gleich Seitwärtsrendite p.a.)

BN33PP BN3TVC BN336G BN3T48 BN2CGF BN3UUL BN3M22 BN3UYL

AIXTRON FRAPORT HOCHTIEF IVG IMMOBILIEN STADA TUI TUI WACKER CHEMIE

21,84 33,86 54,66 6,60 22,99 5,26 5,26 106,77

12,00 32,00 45,00 4,50 20,00 3,50 4,00 90,00

17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010

10,81 27,96 40,45 4,04 18,16 2,96 3,26 78,55

50,50% 17,42% 26,00% 38,79% 21,01% 43,73% 38,02% 26,43%

11,01% 14,45% 11,25% 11,39% 10,13% 18,24% 22,70% 14,58%

10,21% 13,39% 10,43% 10,56% 9,40% 16,89% 20,98% 13,51%

18

10,78 27,86 40,40 3,99 18,11 2,93 3,23 78,47


12

Anlegen

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Garantie-Investments selbst konstruieren Abgesicherte Positionen mit attraktiven Renditechancen durch die Kombination von Discountern und Puts – unsere aktuellen Beispielinvestments. Unter kräftigen Schwankungen bewegen sich die großen Indizes nun schon seit dem Spätsommer weitgehend seitwärts. Dementsprechend wenig ereignet sich derzeit in unserer fortlaufenden Positionsbeobachtung von Discounter-Put-Kombinationen (siehe Abbildung 4).

Abbildung 1: Basiswert DAX: Chance/Risiko-Profile der beiden Beispielinvestments am Laufzeitende im Vergleich 25%

max. Rendite p.a. 22,29 %

20% 15%

max. Rendite

p.a. 9,48 %

Die derzeitige Ruhe am Markt kann jedoch ein hervorragender Zeitpunkt sein, um für die früher oder später zu erwartende Impulsbewegung rechtzeitig ein neues Engagement aufzubauen. Erhebliche Chancen ergeben sich mit abgesicherten Index-Investments sowohl für positive wie auch für negative Börsenentwicklungen. Daneben sind die zahlreichen Gelegenheiten mit Einzelwerten nicht zu verkennen.

Performance

10% 5%

DAX-Stand am 17.12.2010

0% 3.800 -5%

4.000

4.200

4.400

4.600

4.800

5.000

5.200

5.600

5.800

6.000

6.200

6.400

6.600

min. Rendite p.a. -5,90 %

-10% -15%

5.400

min. Rendite p.a. -10,07 %

-20% -25% DAX

Kombination 1

Kombination 2

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: BNP Paribas

1. DAX: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im moderat steigenden Markt

2. DAX: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Stand der Daten: 20.11.2009, DAX: 5.663 Punkte Laufzeit: 17.12.2010 Minimale Rendite: -10,78 % bzw. -10,07 % p.a. Maximale Rendite: 10,22 % bzw. 9,48 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder über 6.300 Punkten notiert)

Stand der Daten: 20.11.2009, DAX: 5.663 Punkte Laufzeit: 17.12.2010 Minimale Rendite: -6,32 % bzw. -5,90 % p.a. Maximale Rendite: 24,12 % bzw. 22,29 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder unter 4.000 Punkten notiert)

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 6.300 Punkte (WKN BN4YE0) und Put-Optionsschein mit Basispreis 5.100 Punkte (WKN BN1VR4) in gleicher Anzahl

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 4.000 Punkte (WKN BN4YEB) und Put-Optionsschein mit Basispreis 5.300 Punkte (WKN BN3VR8) in gleicher Anzahl

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 20.11.2009): 57,16 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 51,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX >= 6.300 Punkte): 63,00 EUR

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 20.11.2009): 42,70 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 40,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX <= 4.000 Punkte): 53,00 EUR

19


Anlegen

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

12

BASF im Fokus

Wer auf Sicht zum 18.06.2010 von einer positiven Entwicklung der BASF Aktie ohne übermäßige Verlustgefahren profitieren möchte, kann beispielsweise den 34er Put (WKN BN3YLM) und das 45er Discount Zertifikat (WKN BN33RP) kombinieren. Am 20.11.2009 kosteten die beiden Papiere zusammen 39,21 Euro. Liegt der Basiswert am 18.06.2010 auf oder unter 34,00 Euro, liefert das Engagement seine Mindestauszahlung von 34,00 Euro. Das entspräche einem Verlust von 13,29 Prozent. Ein Aktienkurs von 39,21 Euro oder mehr beschert dem Investor am 18.06.2010 einen Gewinn. Die maximale Auszahlung pro KombiPosition in Höhe von 45,00 Euro wird erreicht, wenn die BASF Aktie am Bewertungstag

Abbildung 2: Basiswert EURO STOXX 50: Chance/Risiko-Profile der beiden Beispielinvestments am Laufzeitende im Vergleich

25%

max. Rendite p.a. 19,62 % 20%

max. Rendite p.a. 14,40 15% 10%

Performance

Beispielsweise verläuft die BASF Aktie in einem Aufwärtstrend und kämpft aktuell mit der Überwindung der runden 40,00 Euro. Am 20.11.2009 erreichte der Titel einen Schlusskurs von 39,87 Euro. Sollte in nächster Zeit sogar der Sprung über die Hürde bei rund 44,00 Euro gelingen, könnten nachfolgend auch die Rekordstände bei knapp über 50,00 Euro in Angriff genommen werden.

5% 0% 1.800

EURO STOXX 50-Stand am 17.12.2010 2.000

2.200

2.400

2.600

2.800

3.000

3.200

3.400

-5%

min. Rendite p.a. -6,31 % -10% -15%

min. Rendite p.a. -11,66 %

-20% -25% EURO STOXX 50

Kombination 1

Kombination 2

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: BNP Paribas

1. EURO STOXX 50: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im moderat steigenden Markt

2. EURO STOXX 50: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Stand der Daten: 20.11.2009, EURO STOXX 50: 2.833 Punkte Laufzeit: 17.12.2010 Minimale Rendite: -12,46 % bzw. -11,66 % p.a. Maximale Rendite: 15,55 % bzw. 14,40 % p.a. (wird erzielt, wenn der EURO STOXX 50 am Laufzeitende auf oder über 3.300 Punkten notiert)

Stand der Daten: 20.11.2009, EURO STOXX 50: 2.833 Punkte Laufzeit: 17.12.2010 Minimale Rendite: -6,76 % bzw. -6,31 % p.a. Maximale Rendite: 21,21 % bzw. 19,62 % p.a. (wird erzielt, wenn der EURO STOXX 50 am Laufzeitende auf oder unter 2.000 Punkten notiert)

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 3.300 Punkte (WKN BNP8DZ) und Put-Optionsschein mit Basispreis 2.500 Punkte (WKN BN4AYJ) in gleicher Anzahl

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 2.000 Punkte (WKN BNP8DL) und Put-Optionsschein mit Basispreis 2.600 Punkte (WKN BN4AYK) in gleicher Anzahl

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 20.11.2009): 28,56 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 25,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei EURO STOXX 50 >= 3.300 Punkte): 33,00 EUR

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 20.11.2009): 21,45 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 20,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei EURO STOXX 50 <= 2.000 Punkte): 26,00 EUR

20


12

Anlegen

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

mindestens bei 45,00 Euro notiert. Daraus würde dann ein ansehnlicher Gewinn von 14,77 Prozent (27,05 Prozent p.a.) resultieren.

Hochtief im Fokus Von dem kürzlich in Aussicht gestellten Milliardenauftrag für die Deutsche Bahn aus Katar könnte eventuell auch Hochtief profitieren. Der Aktienkurs hat sich seit März bereits fast verdreifacht und scheint derzeit in einer Lauerstellung vor der Überwindung des starken Widerstands bei 60,00 Euro zu stehen. Wer eine weitere Aufwärtsentwicklung der Hochtief Aktie erwartet, könnte zum Beispiel jeweils zehn 50er Puts (WKN BN3Y0E) mit je einem 65er Discount Zertifikat (WKN BN336L) kombinieren. Die Papiere mit Bewertungstag am 17.12.2010 waren am 20.11.2009 für insgesamt 57,09 Euro zu haben, während die Hochtief Aktie 54,66 Euro kostete. Am 17.12.2010 erfolgt die Endabrechnung. 50,00 Euro je Kombinationsposition (-12,42 Prozent) erhält der Anleger, wenn die Anteilsscheine von Hochtief auf oder unter 50,00 Euro notieren. Ab 57,09 Euro startet die Gewinnzone, wobei die maximale Auszahlung je Kombi-Engagement 65,00 Euro bei einem mindestens entsprechend hohen Aktienkurs beträgt. Der Gewinn kann demnach 13,86 Prozent (Rendite p.a. 12,84 Prozent) erreichen.

Abbildung 3: DAX seit 1976 bis 20.11.2009 mit einer exemplarischen, mittelbis langfristigen Indikatoranalyse zur Erkennung vermeintlicher Auf- und Abwärtstrends 8000 7000

8000 7000 6000 5000

5663,15 5000

4000 3500 3000 2500

4000 3500 3000 2500

2000

2000

1500

1500

1000

1000

500

500 ShortLong

Short

L S Long

S Long

S Long S Long S Long

Long

ShortL

77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09

Quelle: Lenz + Partner, Investox

Abbildung 4: Fortlaufende Positionsbeobachtung (31.08.2007 bis 20.11.2009) von Discount+Put-Kombinationen mit Umschichtungen gemäß Trendanalyse aus Abb. 3 130% 124%

DAX

5

Discount + Put Strategie 3

118%

4

112%

Volatilität p.a. im Zeitraum 31.08.2007 bis 20.11.2009:

106% 100% 1

2

94%

Negativ gestimmte Hochtief-Beobachter können ebenfalls tätig werden. Dazu mische man etwa zu den besagten zehn 50er Puts einfach je ein 35er Discount Zertifikat (WKN BN3MR8). Insgesamt kostete dieses ShortInvestment am 20.11.2009 exakt 40,64 Euro. 35,00 Euro als Mindestauszahlung (-13,88 Prozent Verlust) werden am 17.12.2010 festgestellt, wenn die Hochtief Aktie auf oder über 50,00 Euro notiert. Darunter steigt der Rückzahlungsbetrag. Das Maximum von 50,00 Euro wird erreicht, wenn der Basiswert bis auf 35,00 Euro oder darunter abgerutscht ist. Der mögliche Gewinn ist folglich auf 23,03 Prozent (21,29 Prozent p.a.) dimensioniert.

ShortL S Long

DAX: 31,92 Prozent Discount + Put Strategie: 6,59 Prozent

88% 82% 76% 70% 64% 58% 52%

1 Startposition „Long” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 09-2007 WKN BN4YDD (8.400er Discount) + WKN BN7VF3 (7.700er Put)

2 Umschichtung in Position „Short” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 02-2008 WKN BN0K8D (5.600er Discount) + WKN BN2DMC (6.800er Put)

3 Umschichtung in neue Position „Short” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 02-2009 WKN BN0K7Z (4.200er Discount) + WKN BN7ZMX (4.500er Put)

4 Umschichtung in Position „Long” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 05-2009 WKN BN7CQP (4.900er Discount) + WKN BN1H8R (4.400er Put)

5 Umschichtung in neue Position „Long” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 10-2009 WKN BN2SNR (6.200er Discount) + WKN BN3VQT (5.600er Put) 46% 31.08.2007 30.11.2007 29.02.2008 31.05.2008 31.08.2008 30.11.2008 28.02.2009

31.05.2009

31.08.2009

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: Lenz + Partner und eigene Berechnung BNP Paribas

21


12

Anlegen

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Discount, Bonus und weitere Investment-Highs Wachsende Ausschläge ohne Trendrichtung.

Bullen und Bären zeigen sich gleichermaßen bemüht: Der DAX schwankte im Oktober und November kräftig, bildete dabei jedoch keine eindeutige Trendbewegung heraus. Nach oben erscheint das Potenzial begrenzt. Und für größere Kurseinbrüche fehlten den Pessimisten offenbar bisher ebenfalls die schlagkräftigen Argumente. Hervorragende Dienste hat zu Anfang November die charttechnische Unterstützungszone zwischen 5.300 und 5.380 DAX-Punkten geleistet. Am 03.11.2009 drehten die Notierungen bei 5.312 Zählern wieder nach oben ab und nahmen erneut Kurs auf die im Oktober markierten Jahreshochs bei knapp 5.900 Punkten. Die kürzlich noch vielbeachtete Widerstandslinie bei 5.750 Punkten wurde dabei vorerst überwunden, um aber bis zum Auswertungsstichtag am 20.11.2009 einmal mehr wieder preisgegeben zu werden. Wichtiger und gleichsam beunruhigender sind derzeit zwei Beobachtungen: Zum einen wächst die Amplitude der kurzfristigen Schwankungen. Die positiv gestimmten Marktteilnehmer lassen immer stärkere Mini-Korrekturen zu, bis sie die Notierungen mit beherzten Käufen auffangen. Möglicherweise wird diese Kaufnachfrage allerdings früher oder später ausbleiben. Und zum anderen schafften es die Börsenbullen schon bei den letzten Kraftproben nicht mehr, den DAX auf neue Jahreshochs zu hieven. Im schlechtesten Fall wird sich aus der Zone zwischen 5.750 und 5.900 Punkten ein extrem hartnäckiger Widerstandsbereich herausbilden, der im September, Oktober und November erfolglos attackiert wurde und nun als Dreifach-Top eine schärfere Korrektur einleitet.

DAX und VDAX-New Mai 2007 bis 20.11.2009 DE: DAX, GD 8000 7500 7000 6500

8000 7500 7000 6500

6000

6000

5500

5500

5000

5000

4500

4500

4000

4000 3500

3500 80 60 40 20

Close von DE: VDAX-NEW

80 60 40 20

VDAX-New 26,30 am 20.11.09

Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez '08 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt Nov Dez '09 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul

Aug Sep Okt Nov

Quelle: Lenz + Partner, Investox

Aktuelle Volatilitäts-Spitzenreiter unter den von BNP Paribas abgedeckten Basiswerten (Stand 02.12.2009) AIXTRON INFINEON SOLARWORLD TUI ARCANDOR COMMERZBANK PORSCHE VZ LANXESS VOLKSWAGEN HOCHTIEF FREENET DEUTSCHE POSTBANK DEUTSCHE BANK CREDIT SUISSE UBS SALZGITTER MAN SWISS RE DEUTSCHE BÖRSE THYSSEN KRUPP

0%

10%

20%

Dann sind erneut die charttechnischen Unterstützungen gefragt. Die Stabilisierungszone zwischen 5.300 und 5.380 Punkten scheint angesichts ihrer Behauptung Anfang November bei den Börsianern relativ viel Beachtung zu finden. Auch der Bereich zwischen 5.120 und 5.170 Punkten lässt sich als deutliche charttechnische Unterstützung identifizieren. Darunter könnten die glatten 5.000 DAX-Zähler, die 200-Tage-Linie (derzeit rund 4.980 Punkte) und die Zone zwischen 4.700 und 4.830

30%

40%

50%

60%

70%

Punkten größeren Markteinbrüchen Einhalt gebieten. Derweil sind aber die Chancen ebenso wenig zu verkennen. Schon ein paar überraschend positive Impulse würden vermutlich vollkommen ausreichen, um den DAX über 5.900 und vielleicht sogar über 6.000 Zähler zu katapultieren. Bleibt abzuwarten, ob den Börsianern solche Impulse zur Einleitung einer Jahresendrallye in diesem Jahr vergönnt sind.

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Anlegen

Adidas – Fußball-WM als Erlössegen In wirtschaftlich flauen Zeiten hält sich die Kauflaune der Konsumenten in Grenzen sehr zum Leidwesen des Sportartikelherstellers Adidas. Um den Absatz anzukurbeln, plant das Unternehmen mit den drei Streifen bereits einen neuen Coup: Zum Sensationspreis von nur einen Euro soll künftig ein neuer Turnschuh zu haben sein. Schnäppchenjäger hierzulande gehen allerdings leer aus. Vorerst wird es den Turnschuh nur im Rahmen eines Hilfsprojekts in Bangladesch geben. Geld will der Konzern mit dem Billigschuh also vorrangig nicht verdienen. Vielmehr könnte das Vorhaben dem Image der Marke Adidas auf die Sprünge helfen. Ob sich das allerdings irgendwann auch in den Geschäftszahlen des Unternehmens niederschlägt, bleibt abzuwarten. Auf den Heimatmärkten tischte der Vorstand seinen Aktionären zuletzt durchwachsene Zahlen auf. Beim Umsatz musste in den ersten drei Quartalen ein Rückgang auf 5,78 Mrd. Euro hingenommen werden. Im Vergleich zu 6,00 Mrd. Euro im Vorjahr stand damit ein Minus von rund vier Prozent zu Buche. Lediglich in Lateinamerika sorgte ein zweistelliges Wachstum für Lichtblicke. Ein noch tristeres Bild lieferte die Gewinnund Verlustrechnung. Um mehr als die Hälfte schrumpfte der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen zusammen, sodass am Ende lediglich 465 Mio. Euro in der Betriebskasse übrig blieben. Positive Impulse zum Jahresende könnte vor allem das Weihnachtsgeschäft liefern. Auch die Fußball-WM 2010 steht bei der Konzernspitze ganz oben auf der Liste hoffnungsgeladener Ereignisse. Als Exklusivausstatter der deutschen Nationalmannschaft sollen im nächsten Jahr bis zu einer Million Trikots abgesetzt werden. Insgesamt will das Unternehmen 1,3 Mrd. Euro durch Trikots, Fußballschuhe und Bälle in die gebeutelte Unternehmenskasse spülen.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Die charttechnische Situation Der im Juli mit neuem Elan angefachte Aufwärtstrend der Adidas Aktie konnte seine Dynamik nicht in den Herbst hinein retten. Zuletzt schwankte das Papier knapp oberhalb der Unterstützungsmarke von rund 35,00 Euro. Entwickelt die Aktie in Kürze neuen

Schwung, so dürfte die Höchstmarke von 51,26 Euro vom Dezember 2007 als Zielgröße auf die Agenda rücken. Sollte sich die Börsenstimmung in den nächsten Monaten hingegen eintrüben, ist auch ein anhaltender Seitwärtstrend beispielsweise oberhalb der Chartunterstützung von rund 31,00 Euro gut vorstellbar.

Bonus Zertifikat WKN BN3280

ISIN DE000BN32803

Bonuskurs 45,00 EUR

Barriere 26,00 EUR

Bezugsverhältnis 1,00

Geld 37,63

Brief 37,71

Bonusrendite 19,33 %

Bonusrendite p.a. 12,34 %

Bewertungstag 17.06.2011

WKN ISIN BN2A5H DE000BN2A5H7

Höchstkurs (Cap) 35,00 EUR

Bezugsverhältnis 1,00

Outperf.-Pkt. 40,71

Geld 30,30

Maximalrendite 15,21 %

Maximalrendite p.a. 14,24 %

Bewertungstag 17.12.2010

Discount Zertifikat

Brief 30,38

AroonUp, AroonDown

50

50

80 RSI 60 40

80 60 40

adidas XETRA, Oktober 2008 bis 20.11.2009 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage

42 40 38 36 34 32

42 40 38 36 34 32

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Quelle: Lenz + Partner, Investox


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Anlegen

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Anregungen für Ihre Watchlist Die Vorhaben des Konzerns machen durchaus Hoffnung, dass künftig vermehrt positive Meldungen rund um die Marke Adidas zu hören sein werden. Um das Risiko eines Direktinvestments abzuschwächen, eignen sich Zertifikate mit Teilschutzmechanismen. Dabei können Verlustgefahren deutlich verringert werden, ohne attraktive Renditeaussichten zu verbauen.

1. Aufwärtschance plus Puffer Eine durchweg positive, jedoch mit leichten Verlustängsten gespickte Erwartungshaltung zur Adidas Aktie lässt sich mit Bonus Zertifikaten vielversprechend aufgreifen. Die WKN BN3280 beruhigt mit einem Risikopuffer von aktuell 26,42 Prozent. Damit Verluste am Ende der Laufzeit tatsächlich keine Rolle spielen, sollten Anleger die Barriere von 26,00 Euro nicht aus den Augen verlieren. Nur wenn

ThyssenKrupp – Absatzeinbruch und Rekordverlust An Umsatzeinbrüche und Milliardenverluste haben sich Aktionäre in Zeiten der Finanzkrise zwar gewöhnt. Die Anteilseigner von ThyssenKrupp konnten mit roten Zahlen bisher allerdings wenig anfangen. Seit der Fusion der Stahlhersteller Krupp und Thyssen vor rund zehn Jahren produzierte das Unternehmen im Jahrestakt satte Gewinne am Fließband. Entsprechend groß fiel die Entrüstung aus, als die Investoren für das abgelaufene Geschäftsjahr plötzlich mit einem horrenden Verlust konfrontiert wurden. Vor allem der Automobil- und der Maschinenbau galten lange Zeit als zuverlässige Kunden der Stahlriesen. Doch mit der sinkenden Nach-

diese Sicherheitsmarke an keinem Handelstag bis zur Bewertung am 17.06.2011 berührt oder unterschritten wird, winkt am Ende die lukrative Mindestverzinsung in Höhe von 12,34 Prozent p.a. Oberhalb des Bonuskurses von 45,00 Euro profitiert der Zertifikatebesitzer unbegrenzt eins zu eins von den absoluten Kursgewinnen der Adidas Aktie. Sollte sich der Risikopuffer bis zur Barriere als zu gering erweisen, entscheidet allein der Aktienkurs am Bewertungstag über den Anlageerfolg. In diesem Fall wären Verluste nur zu vermeiden, wenn der Basiswert nach einem Barrierenbruch wieder sehr kräftig nach oben drehen könnte.

2. Maximalrendite auch bei trendlosen Märkten Sollte es der Adidas AG vorerst nicht gelingen, ihren Börsenwert zu steigern, drängen sich Investments auf, die speziell für seitwärts gerichtete Märkte konzipiert sind.

frage bei den Autohändlern stellte sich auch in den Auftragsbüchern von ThyssenKrupp gähnende Leere ein. Die Quittung legte der Konzern nun mit desaströsen Geschäftszahlen vor. Für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr mussten Umsatzeinbußen von rund einem Viertel hingenommen werden. Lediglich 40,60 Mrd. Euro blieben vom Rekorderlös des Vorjahres übrig. Unterm Strich rutschten die Düsseldorfer kräftig in die Verlustzone. Nach einem fulminanten Vorsteuergewinn in Höhe von 3,10 Mrd. Euro im Vorjahr galt es diesmal einen Fehlbetrag von 2,40 Mrd. Euro zu verdauen. Infolge des Bilanzdebakels wurden auch die RatingAgenturen hellhörig. Mit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit reagierte Standard & Poor's und legt dem Konzern damit bei der Beschaffung von Fremdkapital weitere Steine in den Weg.

Das Discount Zertifikat mit der WKN BN2A5H verfügt über einen maximalen Rückzahlungsbetrag von 35,00 Euro. Da das Papier aktuell aber bereits für 30,38 Euro (Stand: 20.11.2009) zu erwerben ist, winkt bei einem Basiswertstand jenseits von 35,00 Euro zum Bewertungszeitpunkt ein Kapitalzuwachs von 14,24 Prozent p.a. Besonders Anleger, die in den nächsten 12 Monaten (Bewertungstag 17.12.2010) an eine eher trendlose Kursentwicklung oberhalb der technischen Unterstützung von rund 35,00 Euro glauben, können ihre Erwartung für die Aktienkursentwicklung mit dem Discounter gewinnbringend umsetzen. Kann sich der Basiswert am Bewertungstag nicht oberhalb der CapMarke von 35,00 Euro halten, fällt der Ertrag geringer aus. Verluste entstehen erst bei einem Aktienkurs am 17.12.2010 unterhalb des Kaufpreises für das Zertifikat (30,38 Euro).

Trotz der Misere des Stahlproduzenten gibt es Lichtblicke. So konnte zumindest die Fahrstuhlsparte eine Kellerfahrt abwenden. Mit einem Gewinn in Höhe von 558 Millionen Euro legte der Bereich um rund ein Drittel zu und verhinderte einen noch drastischeren Absturz der Konzernzahlen.

Die charttechnische Situation Ungeachtet der desolaten Unternehmenszahlen entging die ThyssenKrupp Aktie bisher einer Abstrafung durch die Börsianer. Ausgehend von ihrem Baisse-Tiefststand bei 11,71 Euro vor rund zwölf Monaten konnte sich der Titel sogar mehr als verdoppeln. Auch nach Verkündung des Milliardenverlusts blieben die Notierungen vorerst weitgehend stabil. Sollte sich der Trend jedoch ändern, rücken die Unterstützungszonen der letzten Monate in den Fokus. Im Bereich zwischen circa 20,70

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Anlegen

und 21,70 Euro könnten etwaige Rücksetzer vorerst abgedämpft werden. Unter diesem Auffangbereich würde hingegen weiteres Abwärtspotenzial entstehen.

Anregungen für Ihre Watchlist Während sich Aktionäre bei düsteren Unternehmenszahlen eher mit Verkaufsgedanken herumschlagen, muss bei Zertifikatebesitzern keine Unruhe aufkommen. Mit ReverseProdukten lässt sich nämlich genau dann Geld verdienen, wenn die Basiswertkurse mächtig ins Wanken geraten.

1. Rendite in Richtung Süden Aufgrund der Negativnachrichten um ThyssenKrupp ist eine Kurskorrektur nicht auszuschließen. In diesem Fall bietet sich ein Reverse Bonus Zertifikat an. Neben der Transformation von Basiswertverlusten in eine positive Zertifikatsperformance entlohnt das Produkt auch eine leichte Fehleinschätzung des künftigen Kursverlaufs mit einer Bonusrendite. Im Falle der WKN BN35YB könnte der Basiswert von seinem aktuellen Kurs in Höhe von 24,25 Euro (Stand 20.11.2009) sogar noch um rund 23,00 Prozent zulegen, bevor die Barriere von 30,00 Euro berührt wird und ein Verlust droht. Bei permanent intakt gebliebener Barriere winkt nach dem 17.12.2010 mindestens die Vereinnahmung der Bonusrendite in Höhe von 16,57 Prozent p.a. Und sollte die Aktie des Stahlbauers zur Freude des Zertifikatebesitzers noch weiter in die Tiefe rauschen, profitiert das Produkt unterhalb des Bonuslevels von 18,00 Euro zum Bewertungstag am 17.12.2010 vollständig von Basiswertrückgängen.

2. Renditespurt mit Sprintfaktor Spielen Vernunft und Rationalität auch in den nächsten Monaten eine untergeordnete Rolle an den Börsen, könnte die ThyssenKrupp Aktie entgegen der schlechten Zahlen

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

im Zuge einer Jahresendrallye an Wert zulegen. Wer sich bis zum nächsten Sommer (Bewertungstag 18.06.2010) bereits bei kleineren Kursbewegungen groß in Szene setzen möchte, liegt mit Sprint Zertifikaten richtig. Klettert die Aktie über den Basispreis von 25,00 Euro, sprintet die WKN BN356N los. Bis zu einem Basiswertstand von 28,00 Euro werden Kurszuwächse am Bewertungs-

tag mit einem Faktor von 2,00 gehebelt. Über den Cap-Level von 28,00 Euro hinaus profitiert der Anleger indes nicht, sodass sich maximal eine Auszahlung von 31,00 Euro (= 25,00 + 2 x (28,00 – 25,00)) ergattern lässt. Bezogen auf den aktuellen Zertifikatspreis von 24,18 Euro entspricht das im Idealfall einem ansehnlichen Gewinn von 28,21 Prozent (49,53 Prozent p.a.).

Reverse Bonus Zertifikat WKN BN35YB

ISIN DE000BN35YB0

Reverse Kurs 50,00 EUR

Barriere-Level 30,00 EUR

Bonuskurs 18,00 EUR

Geld 27,09

Brief 27,19

Bonusrendite 17,69 %

Bonusrendite p.a. Bewertungstag 16,57 % 17.12.2010

Bezugsverhältnis 1,00

Sprint Zertifikat WKN BN356N

ISIN Basispreis DE000BN356N2 25,00 EUR

Geld 24,08

Brief 24,18

Höchstkurs (Cap) 28,00 EUR

Max. Auszahlung Bezugsverhältnis 31,00 EUR 1,00

Maximalrendite Maximalrendite p.a. Bewertungstag 28,21 % 49,53 % 18.06.2010

Hebel 2,00

AroonUp, AroonDown

50

50 RSI

60 40

60 40

38 ThyssenKrupp XETRA, Oktober 2008 bis 20.11.2009 mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18

38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18

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12 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 5 12 19 26 2 9 16 23 2 9 16 23 30 6 1420 274 11 1825 1 8 15 22 29 6 13 20 27 3 10 17 24 31 7 14 21 28 5 12 1926 2 9 16 Oktober November Dezember Jan 2009 Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November

Quelle: Lenz + Partner, Investox


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Rohstoffe

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Ö l, Aktien und Gold: Willkommen im neuen Bärenmarkt Gegenwind“ für die US-Konjunktur und bekräftigte trotz der Kritik aus China, dass die Zinsen noch für einen „ausgedehnten Zeitraum“ auf dem Niveau zwischen 0 und 0,25% verharren werden. China antwortete prompt auf die Äußerungen Bernankes und bestätigte seinerseits, die Politik des billigen Geldes aufrechterhalten zu wollen.

Epizentrum der Korrektur Bei dem Geplänkel auf beiden Seiten des Globus gerät der US-Dollar zu einem Nebenschauplatz, obwohl hier die eigentliche Schlacht geschlagen wird. „Die inverse Korrelation zwischen Aktien und Rohstoffen einerseits und dem US-Dollar andererseits ist nicht zu übersehen“, meint Harald Weygand, Head of Trading bei Godmode-Trader.de. „Wenn der Dollar fällt, steigen Rohstoffe und Aktien.“ Der US-Dollar habe in den letzten Wochen einen Boden ausgebildet und könnte nun um 15 bis 20 Prozent ansteigen, analysiert Weygand. Jede Voreingenommenheit abschütteln und nüchtern analysieren!

Die Regierungen und Zentralbanken der Länder befinden sich im Spannungsfeld zwischen Aufrechterhaltung von Konjunkturmaßnahmen und der Gefahr, mit billigem Geld Spekulationsblasen zu erzeugen, deren Platzen wiederum zu einer neuen Belastung für die Wirtschaft werden könnte. Die lockere Geldpolitik der US-Notenbank „motiviert spekulative Investments in Aktien und Immobilien und wird sich zu einer neuen, echten und unüberwindbaren Gefahr für die globale Wirtschaftserholung“ entwik-

keln, warnt Liu Mingkang, Vorsitzender der chinesischen Bankenaufsichtsbehörde. Die Sorgen sind berechtigt, immerhin wächst die chinesische Wirtschaft in diesem Jahr um rund 9 Prozent und wird auch 2010 gut dastehen. Anders sieht es da in den USA aus. Das 700 Mrd. Dollar schwere Konjunkturpaket entfaltete im dritten Quartal seine stärkste Wirkung und wird im zweiten Quartal 2010 auf ein Viertel seiner Stärke geschrumpft sein. Anfang Dezember warnt US-Notenbankchef Ben Bernanke vor „erheblichem

Dass eine Dollar-Rallye eine Korrektur bei Rohstoffen und Aktien auslösen würde, liegt also an der inversen Korrelation, die sich wiederum daraus erklärt, dass die US-Zentralbank quasi kostenlos Geld an Geschäftsbanken ausleiht. Diese Geschäftsbanken veranlagten das Geld an den Märkten: Sie kauften damit Rohstoffe wie Öl und Gold, Aktien in Europa, den Emerging Markets oder Währungen rohstoffintensiver Länder wie Australien oder Neuseeland. Dieses Spiel hat die stark gedrückten Aktivapreise weltweit nach oben bewegt, also die Rallye finanziert. Eine Geschäftsbank, die sich am Zentralbanktresen mit günstigem Geld eindecken kann, ist flexibel. Ein Sparer oder Anleger ist es

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Rohstoffe

nicht. Wer in den USA heute auf Nummer sicher gehen will und sein Geld in einen Geldmarktfonds einzahlt, wird bestraft. Die Rendite bei den meisten Geldmarktfonds liegt bei homöopathischen 0,01 Prozent. Das Sparen wird von der Notenbank bestraft, die ihre Referenzzinsen niedrig hält und durch quantitative Lockerung dafür sorgt, dass die Zinsen auch am realen Markt nahe null bleiben. Sparer und defensive Investoren werden durch Niedrigzinsen gezwungen, Risiken bei Aktien, Immobilien oder Rohstoffen einzugehen. „Es würde rund 6.932 Jahre dauern, bis ich mein Geld mit dieser Rendite verdoppeln könnte“, schimpft Bill Gross, der Manager des weltgrößten Anleihenfonds PIMCO in seinem Dezemberkommentar und meint damit die magere Rendite am Geldmarkt. Dieses Spiel geht so lange gut, wie zwischen Renditeerwartung und Kreditkosten eine ausreichend hohe Gewinnspanne übrig bleibt. Wenn die Spanne auf null fällt, platzt die Blase. Die Kostenseite könnte bald steigen, glauben einige Marktteilnehmer. Tatsächlich steht die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der US-Notenbank im Juni 2010 bei 50 Prozent, ausgelöst durch überraschend gute USArbeitsmarktdaten für den Monat November. Die Zinsen, soll heißen: die Kosten für geliehenes Geld, könnten also bald wieder steigen. Auf der anderen Seite sind auch die Renditeerwartungen gefallen. Die OPEC zeigt sich mit einem Ölpreis um 80 Dollar pro Barrel „zufrieden“, Fundamentalanalysten verweisen auf das hohe Bewertungsniveau am Aktienmarkt und selbst die Goldbullen aus der Pekinger Regierung bezeichnen Gold bei 1200 Dollar pro Unze als „teuer“. Dass der DAX in den nächsten sechs Monaten noch einmal um 60 Prozent zulegt wie im vergangenen

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Halbjahr, glaubt wohl auch kein Anleger mehr. Die Renditeerwartungen sind also ebenfalls gefallen. Steigende Zinserwartungen und fallende Renditeerwartungen kündigen eine mögliche Korrektur an. „Diese Bewegung kann uns unmittelbar bevorstehen“, warnt Elliottwellenanalyst André Tiedje. „Die nächste große Bewegung ist an der Wall Street und in Frankfurt abwärts gerichtet.“ Konkret rechnet der Wellentechniker mit einem Rutsch des Währungsverhältnisses Euro zum US-Dollar bis auf unter 1,30, ausgehend von einem Kursziel von 1,5122 US-Dollar, das Anfang Dezember bereits erreicht wurde. Nach dieser Definition befänden sich die Märkte bereits inmitten eines neuen Bärenmarktes, und tatsächlich: Seit Erreichen des Kursziels beim Währungsverhältnis Euro – Dollar wird der Dollar stärker, und die Aktienmärke, Gold und Erdöl schwächer.

Deflation ist nicht abgewendet „Sobald Ihr Geld Corporate America und Hausbesitzer zu neuem Leben verholfen und rekapitalisiert hat, wird die US-Notenbank damit beginnen, sich über Inflation Sorgen zu machen, aber nicht früher“, führt PIMCO-Chef Gross weiter aus. Tatsächlich kämpft die US-Notenbank derzeit aber gegen deflationäre Tendenzen, die aus der Rückführung von Fremdkapital durch Unternehmen und Konsumenten resultiert. Die Wahrscheinlichkeiten sprechen dafür, dass die Inflation sich in Europa und den USA in den nächsten zwei Jahren auf null und möglicherweise sogar darunter bewegen wird. Das gilt insbesondere dann, wenn die Prognose von Tiedje und Weygand über

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eine Korrektur bei Rohstoffen einträfe. Zentralbanken wollen das Deflationsrisiko nicht anerkennen, weil sie ihre Inflationserwartungen nicht senken wollen. Daher sprechen sie von den Inflationserwartungen, die „für längere Zeit niedrig“ bleiben würden. Was damit gemeint ist, ist aber vielmehr der Druck auf die Preisentwicklung, sprich die Gefahr fallender Preise. Steigende Deflation und ein „zweites Japan“ ist die größte Angst von Ben Bernanke. Wohl aus diesem Grund bekämpft er die Krise, die durch billiges Geld ausgelöst wurde, mit noch mehr billigem Geld, eine Strategie, die von einer wachsenden Zahl von Marktkommentatoren kritisiert wird. Als eine Reaktion auf diese Politik des billigen Geldes scheint sich Asien nach innen zu wenden. „Innerhalb Asiens halten wir es für ziemlich wahrscheinlich, dass es zu einer entscheidenden Wende bei der Abhängigkeit von den Industrieländern kommen könnte, primär bei den Exporten, aber auch in anderen Bereichen“, verkünden Analysten von Goldman Sachs. Es tut sich also einiges, auch weiterhin. Bleiben Sie bei Ihren Anlagen an der Börse auf der Hut und machen Sie sich immer Ihre eigenen Gedanken.

Jochen Stanzl

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Trading

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik ist aber das Überwinden des Hochs der Vorwochen bei 89,51 Euro. Gelingt dies, dann sind steigende Kurse bis auf 100,00 bis 103,00 Euro wahrscheinlich. Ein Rückfall unter die 75,16 Euro würde jedoch die Bodenbildungstendenzen infrage stellen.

APPLE – NEUES ALLZEITHOCH, ABER… APPLE (Abbildung 2) Kursstand: 196,97 US-Dollar

Immer schön den Durchblick behalten!

ALLIANZ – DAS BILD HELLT SICH AUF ALLIANZ (Abbildung 1) Kursstand: 84,63 Euro Rückblick: Zweifach fanden sich bei Allianz SE oberhalb der 45,15 Euro nach dem Einbruch im Zuge der Finanzkrise Käufer. Die Notierungen scheiterten dann jeweils bei 77,50 Euro,

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konnten sich über dieses Niveau dann aber im August nach oben absetzen. Anschließend gelang auch der Ausbruch über einen wichtigen Abwärtstrend. Dieser wurde korrigiert, Allianz prallt dabei auf den 77,50 Euro wieder nach oben ab. Charttechnischer Ausblick: Das mit dem Ausbruch im August generierte Kaufsignal sowie auch der Bruch des Abwärtstrends werden somit bullisch bestätigt. Es bietet sich die Chance einer weiteren umfassenden Erholung. Entscheidend dafür

Rückblick: Zwischen 103,60 US-Dollar und 79,14 USDollar gelang den Aktien von Apple eine Bodenbildung. Der Ausbruch aus dieser Zone generierte dann im März ein umfassendes Kaufsignal, das die Notierungen zuletzt sogar auf ein neues Allzeithoch hebeln konnte. Nachdem die 202,96 US-Dollar, das alte Hoch aus 2007, überwunden werden konnten, gerät die Aufwärtsdynamik nun aber ins Stocken. Nach einer mehrwöchigen Seitwärtsbewegung kippt Apple leicht aus dem zuletzt gebildeten Aufwärtstrendkanal heraus. Charttechnischer Ausblick: Setzt sich dieser Trendbruch nachhaltig durch und fällt die Aktie auch unter 185,00 US-Dollar zurück, dann kommt es im Bereich des Allzeithochs zu einer zunächst kleinen Top-Bildung. Abgaben bis in den Bereich 158,85 US-Dollar, bei schwachem Gesamtmarkt auch bis 143,45 US-Dollar müssen dann einkalkuliert werden. Ein Ausbruch über 208,70 US-Dollar könnte hingegen Folgepotenzial bis auf 240,00 US-Dollar eröffnen.


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Trading

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BASF – AUFWÄRTSTREND BIETET NOCH PLATZ BIS… BASF (Abbildung 3) Kursstand: 40,97 Euro

Abbildung 1: Allianz, Kursverlauf vom 01.10.2007 bis 01.12.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche) Quelle: BörseGo AG

Rückblick: Nach einem schnellen Abverkauf, der BASF im Herbst 2008 noch unter eine bei 19,27 Euro liegende Unterstützung drückte, geht es nun seit März wieder deutlich nach oben. Der Ausbruch über die 27,11 Euro bot eine vollendete Bodenbildung, die mit dem Rücksetzer in diesen Kursbereich bestätigt wurde. Seitdem bewegen sich die Notierungen innerhalb eines Trendkanals auch klar über die wichtige Widerstandsmarke bei 38,20 Euro hinweg. Charttechnischer Ausblick: Die Aufwärtsbewegung ist bei BASF völlig intakt. Nach dem Überwinden der 38,20 Euro bietet sich hier durchaus die Chance, direkt bis in den Bereich 48,67 Euro an eine massive Widerstandsmarke anzusteigen. Allerdings zeigt sich innerhalb des Trendkanals der Vormonate auch eine leichte Abschwächung der Dynamik. Diese kann eine Korrektur nochmals bis auf 32,63 bis 35,00 Euro einleiten, sollte der bei 38,50 Euro liegende Aufwärtstrend nicht halten.

Abbildung 2: Apple, Kursverlauf vom 16.07.2007 bis 01.12.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche) Quelle: BörseGo AG

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K+S AG – RICHTUNGSENTSCHEIDUNG FOLGT ZWISCHEN… K+S AG (Abbildung 4) Kursstand: 42,78 Euro

Rückblick: Bei K+S ging es besonders in der ersten Jahrshälfte 2008 noch sehr stark nach oben, dies auch gegen den insgesamt schwachen Markt. So holten die Aktien dann aber zum Herbst auch nach unten auf und mussten ausgehend von 97,35 Euro ein Tief bei 26,79 Euro markieren. Seitdem stabilisiert sich K+S AG in einer insgesamt leichten Aufwärtsbewegung. Nach einer zähen Seitwärtsbewegung seit Juli geht es nun auch hier deutlicher aufwärts.

Abbildung 3: BASF, Kursverlauf vom 25.09.2006 bis 01.12.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche) Quelle: BörseGo AG

Charttechnischer Ausblick: K+S hat den maßgebenden Abwärtstrend derzeit erreicht und steht ebenso unter einer bei 45,75 Euro liegenden Widerstandsmarke. Gelingt der Anstieg noch über dieses Niveau, dann sollten weitere Marktteilnehmer auf die Aktien aufmerksam werden und zu einem Schub in den Bereich von 53,74 bis 62,11 Euro verhelfen. Im Falle eines Einbruchs unter 35,05 Euro drohen allerdings der Abbruch der Erholung und ein Verkauf bis 22,79 Euro.

Abbildung 4: K+S AG, Kursverlauf vom 02.07.2007 bis 01.12.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche) Quelle: BörseGo AG

Analyse von Ein Service der BörseGo AG

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Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung der externen Redakteure wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.


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Trading

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

DAX daily Trading: Besserung lässt auf sich warten Die aktuelle Betrachtungsperiode endete beim DAX daily Trading mit einem leicht negativen Ergebnis. Kurz vor dem Auswertungsstichtag sah es sogar noch deutlich schlechter aus. gangenheit durften die Leser des DAX daily Newsletters jedoch oft beobachten, dass die Analysten sehr schnell und unvoreingenommen auf die leisen Signale der Indexbewegungen achteten, um gerade die ganz kurzfristigen Tendenzen korrekt abzufangen. Doch genau dies will nun schon seit Monaten nicht mehr gelingen. Auf den Zuschauerrängen bleibt uns nur zu hoffen, dass die Prognosequalität im DAX daily Newsletter endlich wieder steigt.

auf 149.760 Euro abrutschte. Lediglich ein guter Trade vom 18.11.2009 bis 20.11.2009 hob die Testkapitalkurve wieder auf 165.751 Euro an, sodass sich der Monatsverlust mit -5,76 Prozent im Rahmen hielt.

In der zweiten Oktoberhälfte hatte sich die mehrmalige Vorhersage sinkender DAXNiveaus durchaus bezahlt gemacht. Von unserer letzten Auswertung stand noch ein Short-Trade ab 21.10.2009 offen. Dieser erreichte am 26.10.2009 sein Profitziel und wurde mit 98,40 Prozent Gewinn auf den Einsatz (10,00 Prozent des Kapitalkurvenstands vor dem betreffenden Trade, eingesetzt in fiktiven Turbos mit Hebel 50) glattgestellt. Danach brachte eine erneute ShortAktion vom 27.10.2009 auf den 28.10.2009 unwesentliche 6,64 Prozent Ertrag, bis am 28.10.2009 ein unglücklicher Long-Trade den gesamten Einsatz noch am Einstiegstag vernichtete. Ab 29.10.2009 wurde dann erneut auf sinkende DAX-Stände gesetzt, was sich beinahe als erneuter Fehlgriff erwies. Denn am 29. und 30.10.2009 schrammte der DAX haarscharf am Knock-out der Position vorbei. Schlussendlich schlugen aber am 03.11.2009 satte 126,88 Prozent Gewinn zu Buche.

Diesmal könnte man den DAX daily Analysten beinahe eine gewisse Sturheit vorwerfen. Die positive Marktdynamik seit 04.11.2009 wurde quasi völlig ignoriert und man setzte immer wieder auf sinkende DAXNotierungen. Vielleicht mag sich diese grundsätzlich pessimistische Einschätzung schon bald bewahrheiten. In der Ver-

Die sturen Short-Prognosen gegen die positive DAX-Entwicklung während der kommenden vierzehn Tage produzierten nun zwei Totalverluste (06.11.2009 bis 09.11.2009 und 11.11.2009 bis 16.11.2009). Erst vom 18.11.2009 bis 20.11.2009 zahlte sich die skeptische Haltung der DAX daily Analysten aus. Hier erreichte der eingeleitete Short-

Etwas mehr Einsatz bitte!

Freude am kurzfristigen Trading mit Hebelprodukten lässt der DAX daily Newsletter nach wie vor nicht aufkommen. Seit rund vier Monaten dauert die Korrekturphase nun schon an. Wo ist nur die in der Vergangenheit oft verblüffende PrognoseTreffsicherheit der DAX daily Analysten geblieben? Der jüngste Analysezeitraum startete am 23.10.2009 mit einem Stand der fiktiven Kapitalkurve bei 175.879 Euro. Von dort ging es zunächst bis auf 184.913 Euro am 03.11.2009 leicht bergauf, bis der Pegelstand

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Trading

Trade sein Gewinnziel und lieferte 106,78 Prozent Ertrag auf den Einsatz. Die Skepsis gegenüber den Marktprognosen der DAX daily Analysten ist mit diesem kleinen Trostpflaster am Ende des Beobachtungszeitraums aber keineswegs gewichen. Auch die übergeordnete Trendfilterung der täglichen Prognosen in unseren abgewandelten Strategietests ist kein Allheilmittel gegen verlustbringende Markteinschätzungen im DAX daily Newsletter. Das zeigte sich vom 23.10.2009 bis zum 20.11.2009 sehr deutlich an dem einzigen durchgeführten Trade. Schon seit 22.07.2009 lässt der TrendfilterIndikator Adaptive Stochastic (10/500) nur Aktionen zu, die auf einen kletternden DAX setzen. Die sturen Short-Signale in der jüngsten Auswertungsperiode wurden also gänzlich nicht befolgt, dafür aber die einzige Long-Prognose am 28.10.2009. Wie oben bereits diskutiert, musste der fiktive Kapitaleinsatz hier gleich am Einstiegstag komplett abgeschrieben werden. Die Trendfilterstrategie in Abbildung 2 verlor demnach von 327.481 Euro am 23.10.2009 bis auf 294.723 Euro am 20.11.2009 glatte 10,00 Prozent. Ebenso lief es bei der Testkapitalkurve in Abbildung 4 mit dem Momentum-Trendfilter. Hier ging es von 840.745 Euro am 23.10.2009 um 10,00 Prozent auf 756.660 Euro bergab. Nur die Trendfilterstrategie auf Basis des Directional Movement Konzepts (siehe Abbildung 3, näher erläutert in WARRANTS UND ZERTIFIKATE Ausgabe 10-09) verhielt sich zwischen dem 23.10.2009 und dem 20.11.2009 ein wenig anders. Denn dieser Trendfilter reagiert etwas schneller auf die Marktrichtungswechsel. Daher wurde der besagte LongTrade am 28.10.2009 nicht umgesetzt. Stattdessen kamen die beiden Short-Aktionen vom 29.10.2009 bis 03.11.2009 (Volltreffer mit 126,88 Prozent Gewinn) und vom 06.11.2009 bis 09.11.2009 (Totalverlust) zum Einsatz. Unter dem Strich schlug dieses System gegenüber dem 23.10.2009 mit einem Testkapitalstand von 550.605 Euro bis zum 20.11.2009 sogar ein winziges Plus von 1,42 Prozent auf 558.408 Euro heraus.

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Monatliche Testbeobachtung: Tradingergebnisse auf Basis von Einstiegssignalen aus den Analysen im DAX daily Newsletter 1.a) Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004 bis 20.11.2009

Quelle: Investox

1.b) Ausschnitt von Juni 2009 bis 20.11.2009

Quelle: Lenz + Partner, Investox

2) Strategie wie in 1.a) bzw. 1.b), aber Long- und Short-Trades gefiltert durch mittelfristigen DAX-Trend anhand der Adaptiven Stochastic (10/500); Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004 bis 20.11.2009

Quelle: Investox

3) Filterstrategie wie in 2), aber mittelfristiger DAX-Trend ermittelt anhand Directional Movement (+DI größer oder kleiner als -DI) über 30 Tage; Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004 bis 20.11.2009

Quelle: Investox

4) Filterstrategie wie in 2), aber mittelfristiger DAX-Trend ermittelt anhand Momentum (DAX daily Long-Signale befolgen, wenn gestern 40-Tage-Momentum > 100; DAX daily Short-Signale befolgen, wenn gestern 60-Tage-Momentum < 100); Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004 bis 20.11.2009

Quelle: Investox Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Trading

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Daily Newsletter: Aktien in Lauerstellung Die AKTIEN daily Analysten förderten im November einige interessante Basiswerte zutage. Derweil ist bei vielen der untersuchten Einzelwerte vorerst noch nicht viel passiert. Die charttechnische Betrachtung jeweils eines frei gewählten Titels steht im Fokus des morgendlich versendeten AKTIEN daily Newsletters. Dabei sehen die Analysten eine kurzfristige Impulsbewegung unmittelbar bevorstehen, die den Anstoß für ein nachfolgend präferiertes, mittelfristiges Szenario gibt. Regelmäßig beschreiben die Charttechniker auch potenzielle Gegenbewegungen, die ihre Prognose obsolet machen würden. Zur Umsetzung der Strategien werden im Newsletter ausgewählte Long- und Short-Hebelprodukte als Investmentvorschläge präsentiert.

AKTIEN daily Ausgabe vom 12.11.2009: Bayer Die Anteilsscheine von Bayer wurden von den AKTIEN daily Analysten auf Basis des Schlussstands vom 11.11.2009 (50,33 Euro) eindeutig positiv beurteilt. Das Chartbild mache auf mittelfristige Sicht einen stark bullischen Eindruck. Kursziele lägen bei 53,66 Euro und nachfolgend um 57,58 Euro, so die Experten. Im Newsletter wurde unter anderem der Mini Future Long mit der WKN BN30HL als mögliches Investment aufgeführt. Zur Handelseröffnung des 12.11.2009 konnten Anleger diesen Schein für 8,25 Euro erwerben. Zwischenzeitlich hat die Aktie das erstgenannte Kursziel der Analysten erreicht. Am 24.11.2009 markierte der genannte Mini Future Long einen Schlusskurs von 11,20 Euro und hat somit bereits um 35,76 Prozent seit der Präsentation im Newsletter zugelegt.

AKTIEN daily Ausgabe vom 13.11.2009: Salzgitter Eher skeptisch zeigten sich die Charttechniker am 13.11.2009 gegenüber Salzgitter. Der negativ tendierende Schlusskurs vom 12.11.2009 ließ erahnen, dass die Unterstützungslinie bei rund 60,00 Euro bald nach unten durchbrochen werden könnte. Abgaben bis circa 57,50 Euro seien den Ausführungen zufolge zu erwarten. Dann müsse man mit einer kleinen Gegenbewegung rechnen, bis mittelfristig Notierungen um 48,90 Euro angesteuert würden. Bislang lässt dieses pessimistische Szenario allerdings auf sich warten. Der am Morgen des 13.11.2009 aufgelistete Mini Future Short mit der WKN BN3YAV sank von 1,68 Euro bis auf 1,27 Euro am 24.11.2009 um 24,40 Prozent. Ein Kaufsignal für die Aktie sehen die Analysten, wenn der Tagesschlusskurs über 64,46 Euro ausbrechen sollte. Dann wäre mit einem Short-

Squeeze zu rechnen, der schnell erhöhte Notierungen um 71,94 Euro nach sich ziehen könnte.

AKTIEN daily Ausgabe vom 16.11.2009: Metro Die Metro Aktie sahen die AKTIEN daily Analysten in der Ausgabe vom 16.11.2009 in einer intakten mittelfristigen Aufwärtsbewegung. Gelinge ein Ausbruch über den Widerstandsbereich zwischen 43,07 Euro und 43,21 Euro auf Stundenschlusskursbasis, so sei kurzfristig eine weitere Rallye in Richtung 44,73 Euro und später in Richtung 51,50 Euro zu erwarten. Eine kräftige Eintrübung sei hingegen zu befürchten, wenn die Aktie per Tagesschlusskurs unter 42,22 Euro zurückfalle. Dann drohe eine Konsolidierungswelle in Richtung 40,12 Euro. Bisher hat sich bei diesem Basiswert aber weder in positiver noch in

Linde Aktie Tageschart Oktober 2008 bis 24.11.2009 AroonUp, AroonDown 50

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RSI

Linde XETRA mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage

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Quelle: Lenz + Partner, Investox

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negativer Richtung sonderlich viel ereignet. Der im Newsletter aufgeführte Mini Future Long mit der WKN BN4A5M hat sich von 5,73 Euro am Morgen des 16.11.2009 um moderate 13,79 Prozent auf 4,94 Euro zum Handelsschluss des 24.11.2009 verbilligt.

AKTIEN daily Ausgabe vom 17.11.2009: Linde Meist relativ wenig beachtet unter den DAXTiteln sind die Anteilsscheine von Linde. Dennoch ist der Wert alles andere als langweilig. Seit April dieses Jahres vollzieht der Kurs eine starke und nach wie vor völlig intakte Aufwärtsbewegung. Am 16.11.2009 lag der Schlusskurs bei 81,73 Euro. Darauf basierend nahmen die AKTIEN daily Analysten den Titel im Newsletter des 17.11.2009 genau unter die Lupe. Kurzfristig, so hieß es, werde die Aktie voraussichtlich in Richtung 84,71 Euro ansteigen. Dort könne es dann zu einem kleinen Rücksetzer in Richtung 79,81 Euro kommen. Anschließend sei eine Rallye in Richtung 97,83 Euro möglich. Obsolet werde das positive Szenario, wenn die Aktie unter 79,81 Euro per Tagesschlusskurs zurückfallen sollte. Dann müsse man mit weiteren Abgaben bis in den Bereich von 76,45 Euro rechnen. Der kleine Rücksetzer hat sich seit dem Morgen des 17.11.2009 schon vollzogen. Danach kam wieder eine leichte Aufwärtsdynamik auf, die den Kurs allerdings erst bis auf 82,32 Euro am 24.11.2009 getragen hat. Im Newsletter wurde am 17.11.2009 zum Beispiel der Mini Future Long mit der WKN BN4BTG präsentiert. Dieser hat bisher von 0,90 Euro auf 0,98 Euro am 24.11.2009 um 8,89 Prozent leicht zugelegt.

AKTIEN daily Ausgabe vom 19.11.2009: Agfa Gevaert Die Agfa Gevaert Aktie hat sich von ihrem Tiefstkurs am 30.03.2009 bei 1,25 Euro massiv erholt. Um rund 260 Prozent ging es seither bergauf. Am 19.11.2009 stellten die AKTIEN daily Analysten den Wert in den Fokus. Oberhalb von 4,35 Euro sei die Aktie

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

weiterhin positiv zu bewerten. Mit einem Ausbruch über 4,58 Euro könne weiteres Aufwärtspotenzial bis auf 5,76 Euro freigesetzt werden. Bisher ist es zu dieser Ausbruchsbewegung noch nicht gekommen. Die Charttechniker halten auch einen Umweg über eine Korrektur bis in den Bereich von

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4,08 Euro bis 3,91 Euro für denkbar. Am mittelfristig positiven Ausblick würde dies zunächst nichts ändern. Der am 19.11.2009 im Newsletter genannte Mini Future Long mit der WKN BN4BXT ist bislang von 1,04 Euro um winzige 2,88 Prozent auf 1,01 Euro zum Handelsschluss des 24.11.2009 gesunken.

Unsere daily Newsletter – Ihre täglichen Begleiter auf dem Börsenparkett. Völlig kostenfrei und unverbindlich! Jeden Morgen vor Markteröffnung liefern wir Ihnen mit unseren daily Newsletters charttechnische Analysen zu wichtigen Basiswerten. Neben den detaillierten Angaben zu Trendlinien, Widerständen und Unterstützungen äußern die Analysten von Godmode Trader eine Tendenzprognose für den Handelstag. Sie erhalten damit ein klares Fazit zur Einschätzung der aktuellen Marktkräfte. BNP Paribas listet passend zum Kursniveau des jeweiligen Basiswertes attraktive Hebelpapiere auf, um Ihnen die eigenständige Produktsuche zu erleichtern. Der FX daily Newsletter stellt täglich das Währungspaar Euro/US-Dollar in den Fokus. Der ÖL daily Newsletter konzentriert sich auf den Brent Crude Oil Future. Im EDELMETALL daily Newsletter werden die Kurstrends von Gold, Silber, Platin sowie Palladium analysiert. Und der AKTIEN daily Newsletter greift täglich einen interessanten Einzelwert heraus, bei dem eine spannende charttechnische Konstellation aussichtsreiche Kursbewegungen erwarten lässt. Abonnieren Sie jetzt die kostenfreien Services im Internet unter www.derivate.bnpparibas.de oder per gebührenfreier Hotline 0800 0 267 267.

Agfa Gevaert Aktie Tageschart Oktober 2008 bis 24.11.2009 AroonUp, AroonDown 50 80 60 40 6,5 6,0 5,5 5,0 4,5 4,0 3,5

50

RSI

Agfa-Gevaert

80 60 40

mit gleitenden Durchschnitten über 30, 90 und 200 Tage

6,5 6,0 5,5 5,0 4,5 4,0 3,5

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6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 5 12 19 26 2 9 16 23 2 9 16 23 30 6 1420 274 11 1825 1 8 15 22 29 6 13 20 27 3 10 17 24 31 7 14 21 28 5 12 19 2 9 16 Oktober November Dezember Jan 2009 Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November

Quelle: Lenz + Partner, Investox


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Zahlen / Buchtipp

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Lesen und mehr wissen! Zahlen des Monats Inflation:

354 n.C. 2.500 Rund

Im Jahre

-0,0 %

Deutschlands harmonisierter Verbraucherpreisindex im Oktober 2009 ggü. Oktober 2008 Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

EZB Leitzins:

wurde das erste christliche Weihnachtsfest in Rom gefeiert Quelle: http://religion.orf.at/projekt03/religionen/christentum/ Feste/ch_fe_weihnachten_fr.htm

1,00 %

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ 0,1518,665535,00.html

Mehr als

Quelle: EZB

FED Leitzins:

0-0,25 % Quelle: FED

Arbeitslosenzahl:

280.000

Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

16.

Seit dem

Wunschzettel schrieben Kinder aus aller Welt an die deutsche Postfiliale des Weihnachtsmanns in

16798

3,215 Mio.

registrierte Arbeitslose in Deutschland im November 2009 (+7,6 % ggü. Vorjahresmonat)

Weihnachtsmärkte gibt es in Deutschland

Jahrhundert beschenkt der Nikolaus Kinder

Himmelpfort im letzten Jahr

Quelle: http://www.bz-berlin.de/bezirk/umland/weihnachts-postamthimmelpfort-geoeffnet-article639379.html

ifo Geschäftsklimaindex:

93,9

im November 2009 (nach 92,0 im Oktober 2009; letzter Höchstwert 108,70 im Dezember 2006) Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

Der höchste Weihnachtsbaum der Welt misst

110

am

6.

Dezember

Quelle: http://www.zeit.de/wissen/2009-12/adventskalendernikolaus

Meter und steht in Mexiko

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,665530,00.html

Buch des Monats Investieren in Gold – simplified Spätestens seit September dieses Jahres sind die Blicke der Börsianer wieder ganz besonders stark auf den Goldkurs fixiert. Denn endlich haben die Notierungen des gelben Edelmetalls die magische Marke von 1.000 US-Dollar nachhaltig überwunden. Wie man von den ausgeprägten Trends des Goldpreises am besten profitiert, gehört heute zum Basiswissen eines jeden Anlegers. In seinem kompakten Buch beschreibt Norman Schwarze den grundlegenden Aufbau des gesamten Goldmarktes mit all seinen Facetten und Produkten und klärt dabei explizit, wie man an der Aufwärtsbewegung des Goldpreises partizipieren kann. Anhand von Daten, Fakten und praktischen Beispielen wird der Leser verständlich über die Eigenheiten, Einflussfaktoren und Fundamentaldaten dieses Marktes informiert, während gleichzeitig auf Chancen und Risiken aufmerksam gemacht wird. Besonders weist der Autor auf die Gefahr der „Datenunsicherheit“ hin, denn seiner Meinung nach ist kaum ein Rohstoffmarkt so intransparent und komplex wie der Goldmarkt. Das macht eine exakte Erhebung von Daten beispielsweise zu Altgold-Verkäufen oder Goldbarren-Käufen praktisch unmöglich. Autor: Norman Schwarze

Investieren in Gold – simplified

224 Seiten, Softcover 14,90 Euro (D); 15,40 Euro (A); 26,90 SFR (CH)

ISBN 978-3-89879-429-9 FinanzBuch Verlag, München 2009 www.finanzbuchverlag.de

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Presse

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Pressestimmen der vergangenen Wochen ZertifikateJournal, Nr. 44/2009

ZertifikateJournal, Nr. 46/2009

„So hat die BNP Paribas ihr Kapital (die Erhöhung war 2,5-fach überzeichnet) bereits kräftig erhöht, um die Staatshilfen zügig zurückzahlen zu können. Die gestern veröffentlichten Quartalszahlen überzeugen: So stieg der Nettogewinn des Quartals um 45 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Die Aktie sollte mittelfristig wieder in den Bereich von 70,00 Euro klettern können.“

„Die Spekulationen über einen Einstieg des Großinvestors Warren Buffett […] zogen die K+S-Aktie über die 40-Euro-Marke. Wer dem neuen Hype nicht Glauben schenken will, der greift jetzt zu einem Discounter der BNP Paribas mit Cap bei 35,00 Euro. Hier darf der Titel also noch 14 Prozent verlieren, ohne die Maximalrendite von 9,3 Prozent oder 11,2 Prozent p.a. in Gefahr zu bringen.“

Börse Online, Nr. 46/2009

Börse Online, Nr. 46/2009

„Das Papier der BNP Paribas (WKN: BN2SUY) wurde bei einem Euro-Stoxx-Stand von rund 2400 Punkten emittiert. […] Die K.o.-Barriere, über die der Index während der Laufzeit nie steigen darf, notiert bei 3200 Punkten. […] Vorbildlich: Einzelne Emittenten wie die französische BNP veröffentlichen den Reverse-Kurs auf ihrer Homepage bei den Stammdaten zum Zertifikat.“

„Stabilität ins Depot bringen dagegen Werte wie Fresenius. […] Mutige Anleger können mit einem Knock-out-Bull auf einen weiteren Aufwärtstrend bei den Hessen setzen. Das Papier der BNP Paribas hat einen Hebel von 2,9 und läuft unbegrenzt.“

Investmentecke weekly, 13.11.2009

Börse am Sonntag, 08.11.2009

„Bei Salzgitter läuft es momentan nicht rund. […] Mit einem Sprintzertifikat der BNP Paribas würden Anleger Mitte 2010 jedenfalls schon mal gut zehn Prozent Gewinn erzielen, wenn die Aktie sich auf dem aktuellen Niveau hält. Und ein kleines Plus von gut acht Prozent reicht aus, um den Maximalertrag von 26 Prozent einzustecken (WKN: BN3551).“

„In unsicheren Zeiten sollten Anleger auf Qualitätsunternehmen setzen, die mit starken Geschäftszahlen überzeugen. So wie der TecDAXKonzern Software AG, der letzten Donnerstag starke Zahlen für das dritte Quartal 2009 präsentierte. […] Ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis bietet ein Bonus-Zertifikat der BNP Paribas (WKN BN3WJB).“

Zertifikate Brief, Nr. 12/2009 „Wenn Sie offensiv auf das Potenzial der H&R Wasag-Aktie setzen wollen oder nur ganz kurzfristig auf gute Quartalszahlen am 11.11. spekulieren wollen, bietet sich mit dem H&R WasagHebel-Long-Zertifikat (DE000BN3XQ14) der BNP Paribas ein Hebel-Investment an.“

ZertifikateJournal, Nr. 44/2009 „Etwas höher fallen die Rabatte hingegen bei Discountern auf Einzelwerte aus. Das zeigen die beiden Papiere auf die Münchener Rück-Aktie. […] Wer es etwas defensiver wünscht, wird bei der BNP Paribas fündig. Deren Rabatt-Papier mit Cap bei 90,00 Euro bringt immerhin noch 8,2 Prozent p.a.“

Börse Online, Nr. 48/2009 „So hat die BNP Paribas, die als einzige Bank CappedOptionsscheine auf Aktien im Angebot hat, eine entschärfte Version in Form von Capped-Plus-Optionsscheinen emittiert – mit einer ähnlichen Funktionsweise. Die Scheine weisen neben Basispreis und Cap auch eine Barriere auf. Fällt der Basiswert während der Laufzeit nie unter die Barriere, bekommen Anleger in jedem Fall den Höchstbetrag ausgezahlt. Im anderen Fall wird aus dem Capped-PlusOptionsschein sofort ein normaler Capped-Call.“

Der Zertifikateberater, Nr. 05/2009

Der Aktionär, Nr. 50/2009

„Bei der gleichzeitig durchgeführten Befragung der Emittenten nach den Wettbewerbern, die in den vergangenen zwölf Monaten den besten Job gemacht haben, kommt BNP Paribas auf einen unangefochtenen ersten Rang."

„Die Erholung in der Autoindustrie könnte Platin nach oben durchstarten lassen. […] Der in Ausgabe 37/09 empfohlene MINI-Long der BNP Paribas mit der WKN BN27UM hat mittlerweile mehr als 50 Prozent zugelegt. Anleger bleiben weiter investiert, sollten sich jedoch mit einem Stopp knapp unter der Unterstützungsmarke von 1.375 Dollar absichern. Neueinsteiger warten den erfolgreichen Ausbruch über 1.500 Dollar ab.“

Laufend aktuell Auch in den letzten Wochen wurde die momentan rund 31.800 Anlagezertifikate und Hebelprodukte umfassende Produktpalette von BNP Paribas mit fortlaufenden Emissionen ständig auf den aktuellsten Stand gebracht. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der fast täglichen Neuauflage von Turbo Optionsscheinen, Unlimited Turbos und Mini Futures in den Anlageklassen Indizes, Aktien, Rohstoffe und Währungen, um jederzeit marktgerechte Papiere mit attraktiven Hebelwirkungen anzubieten. Daneben fanden zwischen dem 02.11.2009 und dem 23.11.2009 insgesamt 391 neue Produkte den Weg aufs Börsenparkett.

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Neuemissionen von BNP Paribas Datum

Emission

Basiswerte

02.11.2009

1 Capped Bonus Zertifikat

Aktie

05.11.2009

14 Capped Bonus Zertifikate

Aktien

06.11.2009

51 Capped Reverse Bonus Zertifikate

Indizes

11.11.2009

1 Strategie Zertifikat (Europa Protect II)

Index

11.11.2009

245 Discount Zertifikate

Indizes

12.11.2009

1 Bonus Zertifikat

Index

20.11.2009

10 Discount Zertifikate

Aktien

20.11.2009

56 Sprint Zertifikate

Indizes

23.11.2009

12 Bonus Zertifikate

Aktien


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Wer erfolgreich in Zertifikate und Hebelprodukte investieren möchte, muss über die Funktionsweise und die speziellen Eigenschaften der Papiere genau informiert sein. BNP Paribas möchte Sie dabei unterstützen: Ob Bonus Zertifikate, Mini Futures oder eine andere Produktgruppe – BNP Paribas bietet Ihnen umfassende Informationen zu den wichtigsten Zertifikatetypen und Hebelprodukten. Ihr persönliches Informationspaket können Sie sich nach Belieben zusammenstellen, wir senden es Ihnen dann umgehend per Post zu. Ein Anruf genügt. Alle Broschüren finden Sie auch als PDFDownload unter der Rubrik „Wissen – Broschüren" auf unserer Webseite www.derivate.bnpparibas.de.

Impressum Monatsmagazin WARRANTS UND ZERTIFIKATE Herausgeber: BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Fon: 069/71 93 2310 · Fax: 069/71 93 34 99 Redaktion: Sebastian Schmidt, eveniat GmbH Gesamtbearbeitung und Gestaltung: Michi Gehrmann, Jana Gehrmann, Maria Trippler, LINKING ADVERTISING Art Director: Ivone Delazzer-Böhmer Druck: Druckhaus Berlin-Mitte GmbH Verlag: SC Marketing GmbH Kontakt BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Hotline: 0800 0 267 267 (oder 069 / 71 93 23 10) Fax: 069 / 71 93 34 99 e-mail: derivate@bnpparibas.com Internet: www.derivate.bnpparibas.de Reuters: BNPWTS

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Wichtiger Hinweis Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen weder ein Angebot zur Zeichnung, zum Kauf oder zum Verkauf der betreffenden Wertpapiere dar, noch sie sind als Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zu verstehen. Sie stellen zudem keine Anlageberatung und keine Finanzanalyse gemäß § 34b WpHG dar, sondern dienen ausschließlich der Information und Produktwerbung und genügen daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegen keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Diese Publikation stellt keinen Prospekt dar und dient allein Werbezwecken. Hinsichtlich der genannten Wertpapiere sind allein die veröffentlichten endgültigen Angebotsbedingungen, die in den Basisprospekten gegebenenfalls aktualisiert durch Nachträge einbezogen sind (zusammen der „Prospekt"), rechtlich verbindlich. Der Prospekt ist bei der BNP Paribas, Grüneburgweg 14, 60322 Frankfurt am Main, erhältlich. Vor Erwerb eines Wertpapieres sollten Anleger den Prospekt eingehend studieren und insbesondere die Abschnitte zu den Risikofaktoren und etwaigen Interessenkonflikten lesen sowie ein Investment vorab mit ihrem Finanz-, Rechts und Steuerberater besprechen. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stammen aus Quellen, die wir für zuverlässig halten, und wurden von uns nach bestem Wissen zusammengestellt, ohne diese jedoch selbst verifiziert zu haben. Sie sind auf dem Stand des Erstellungszeitpunkts dieses Dokuments und werden nicht mehr (zum Beispiel vor einem späteren Versand) aktualisiert, auch wenn sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern sollten. BNP Paribas übernimmt (i) keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der in diesem Dokument getroffenen Aussagen und Einschätzungen sowie das Eintreten von Prognosen und (ii) keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben; dies gilt auch für andere Unternehmen oder Einzelpersonen (Fremdautoren) in Bezug auf deren Beiträge in diesem Dokument. Beispielhafte Szenarien, frühere Wertentwicklungen, Simulationen und Prognosen sind keine Indikatoren für tatsächliche künftige Wertentwicklungen. Anleger sollten beachten, dass sie bei einem Verkauf der Wertpapiere eine Gebühr und einen Händlerabschlag bezahlen müssen. Bei Wertpapieren, die seit dem 1.11.2007 begeben wurden, erhalten Anleger nähere Angaben zu etwaigen Provisionszahlungen, die im Verkaufspreis enthalten sein können, von unseren Vertriebspartnern, über die sie Wertpapiere zeichnen. Die Angaben in diesem Dokument richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die in diesem Dokument genannten Wertpapiere dürfen nur angeboten und verkauft werden, soweit dies nach den jeweiligen Rechtsvorschriften zulässig ist. Wertpapiere dürfen nicht in den USA oder an oder zugunsten von US- Personen im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 angeboten oder verkauft werden. Dieses Dokument darf nicht in den USA verbreitet werden. Lizenzerklärung: Die Marke „DAX® 30” (DAX®) ist eingetragene Marke der Deutsche Börse AG. Die Bezeichnung „Dow Jones EURO STOXX® 50 Kursindex” (EURO STOXX® 50) ist eingetragenes Warenzeichen der STOXX LIMITED, Zürich (Schweiz).

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Frohe Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr 2010 w端nscht Ihnen BNP Paribas.


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