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www.derivate.bnpparibas.de

WARRANTS UND ZERTIFIKATE DAS MONATSMAGAZIN rund um Optionsscheine und Zertifikate von BNP Paribas

DAX daily Trading: Erfolgreich stabilisiert Bonitätsrating BNP Paribas Moody’s Aa1 S&P AA+

Der Barriere den Schrecken nehmen: Sammel Express Zertifikat

Superzins plus Marktchance mit Kapitalschutz: Fix und Win Anleihe


BNP Paribas Trading Tour 2008: Hier werden Sie zum echten Chartprofi.

08.09.2008 Düsseldorf

09.09.2008 Stuttgart

15.09.2008 München

16.09.2008 Frankfurt

Kostenlos anmelden: www.tradingtour2008.de

22.09.2008 Berlin

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Jetzt live erleben – das Trading-Ereignis des Jahres. Hochkarätige Experten wie Harald Weygand (GodmodeTrader) stellen Ihnen die Welt der technischen Analyse und die besten Strategien mit Hebelprodukten vor. Ihr Bonus: Sie nennen uns eine Aktie, einen Index oder Rohstoff, den wir live für Sie analysieren. Die Trading Tour hilft Ihnen also, Ihre Trading-Entscheidungen besser treffen zu können. Wir freuen uns auf Sie.

... und vielleicht mit einem Mini Cooper wegfahren.

BNP Paribas-Rating: S&P AA+, Moody’s Aa1. Hotline (kostenfrei): 0800 0 602 602


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Editorial

PATTSITUATION AM MARKT UND IMPULSE FÜR INVESTOREN

Die wahrscheinlich erfreulichste Börsennachricht der vergangenen Wochen ist alles andere als spannend, besticht aber gerade durch ihren harmlosen, beruhigenden Inhalt: DAX, Dow und Co. haben sich aus Sicht der aktuellen Betrachtung am 11.08.2008 nach den Einbrüchen bis Mitte Juli vorerst wieder in eine weitgehend nichtssagende Seitwärtstendenz auf leicht erholtem Niveau begeben. Positivere Meldungen darf man angesichts der nach wie vor angeschlagenen Finanzmärkte kaum erwarten. Die weitere Entwicklung erscheint indes völlig offen, wobei sich zuletzt immerhin eine gewisse Robustheit gegenüber den verschiedenen Negativnachrichten herauskristallisiert hat. Ob diese Beruhigung der Gemüter von Dauer ist und die sogar ganz leicht positive Bewegungsrichtung der großen Indizes weiter ausgebaut werden kann, bleibt jedoch sehr fraglich. Neben den immer wieder nachdenklich stimmenden Meldungen seitens der abschreibungsgeplagten Banken spielt derzeit vor allem die Frage nach der konjunkturellen Entwicklung die Hauptrolle in den Diskussionen der Börsianer. Einerseits sind am Konjunkturhimmel über Europa dichte Wolken aufgezogen. In einigen Ländern der Eurozone ist die Rezession quasi schon Realität.

Und auch in Deutschland werden mehrere Quartale mit schrumpfender Wirtschaftsleistung nicht mehr ausgeschlossen. Andererseits stemmen sich die USA als Auslöser des Debakels trotz ihrer Immobilienkrise vergleichsweise tapfer gegen den Abschwung. Nicht zuletzt diese entstehende Divergenz hat kürzlich den Euro gegenüber dem US-Dollar einknicken lassen. Wäre diese Bewegung von Dauer, so käme dies der hiesigen Exportwirtschaft wohl gelegen. Im Gleichschritt hat der Rohölpreis seit Monaten endlich einmal deutlich korrigiert. Das senkt den Inflationsdruck und erfreut Konsumenten sowie Unternehmen. Viele Ökonomen erkennen darin eine ganz wesentliche Stütze für die wirtschaftliche Entwicklung. Andere sehen im Rückgang der Ölnotierungen und in der Rohstoffkorrektur auf breiter Front vielmehr die mahnenden Zeichen einer starken Abkühlung der Weltkonjunktur. Diese undeutliche Lage ohne klar erkennbare Tendenz schreit förmlich nach Zertifikaten, die zur Erwirtschaftung hoher Renditen nicht auf eine bestimmte Trendrichtung der Basiswertentwicklung angewiesen sind. Solche attraktiven Investments in den verschiedenen Produktkategorien finden Sie ab sofort viel einfacher und gleichsam treffsicherer auf unserer völlig neu entwickelten Webseite unter der altbekannten Adresse www.derivate.bnpparibas.de. Mithilfe des durchdachten Aufbaus werden Sie mühelos zu Ihrer gewünschten Information geleitet und erhalten ganz nebenbei automatisch wertvolle Zusatzinformationen zur Evaluation Ihrer Anlageentscheidung. Auf den Seiten 10 bis 15 stellen wir Ihnen einige Highlights der

neuen Webseite vor. Den gesamten Leistungsumfang werden Sie bei der unkomplizierten Handhabung im Börsenalltag sicherlich schnell kennen und schätzen lernen. Als neue Anlagechancen stellen wir diesmal unter anderem die Fix und Win Anleihe (Seite 16) sowie das Sammel Express Zertifikat (Seite 17) vor. Erstere kombiniert bei vollem Nennwertschutz per Fälligkeit ein kurzfristiges Teilinvestment mit stark überdurchschnittlichem Zinsertrag und eine fünfjährige Position zur Ausnutzung der Chancen am europäischen Aktienmarkt über einen cleveren Mechanismus. Das Sammel Express Zertifikat präsentiert sich derweil auf den ersten Blick als klassische Multistruktur, die aber bei genauerer Betrachtung einer potenziellen Barrierenverletzung den Schrecken nimmt. Der hohe jährliche Kuponertrag würde durch zeitweilige Schwellenbrüche nämlich nur anteilig in Mitleidenschaft gezogen werden. Viel Erfolg beim Investieren.

Rupertus Rothenhäuser, BNP Paribas Deutschland

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Übersicht

AUF EINEN BLICK! d . w ww

aribas .de p p n b . e t a eriv

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10 Aktuelles Hongkong Aktien gehebelt

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Expertenkommentar Das Ende der Rohstoffhausse?

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Chemie mit starkem Filter

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Hauptthema Eldorado für Investment-Spürnasen

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Privalto

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Der Barriere den Schrecken nehmen

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Superzins plus Marktchance mit Kapitalschutz

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Übersicht

... k c i l K

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Sta rt Sicher anlegen Garantie-Investments selbst konstruieren

Technische Analyse 19

Rohstoffe Intermarketkorrelation – ein alternativer Analyseansatz für Rohstoffe

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Lesen und mehr wissen!

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Presse 30

Aktien daily Volkswagen

Werden Sie zum echten Chartprofi

Zahlen/Buchtipp 24

DAX daily Trading DAX daily Trading: Erfolgreich stabilisiert

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Veranstaltungen 20

Investment Ideen Discount, Bonus und weitere Investment-Highs

Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik: Google | Solarworld | Bayer | SAP

Pressestimmen der vergangenen Wochen

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Infopaket/Impressum

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ÖL daily Endlich Entspannung in Sicht

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Aktuelles

HONGKONG AKTIEN GEHEBELT Am 30.07.2008 hat BNP Paribas ihre Basiswert-Palette um Hongkong Aktien erweitert. Emittiert wurden im ersten Schritt 69 Call-Optionsscheine. BNP Paribas bietet derzeit gut 30.600 Anlagezertifikate und Hebelprodukte auf 358 Basiswerte der Anlageklassen Aktien, Indizes/Baskets und Rohstoffe aus 22 Branchen und 19 Ländern an. Mit neuen Produkten auf Aktien aus Hongkong wurde der Länderfokus zuletzt neuerlich erweitert. Pünktlich zum Beginn der Olympischen Spiele in Peking emittierte BNP Paribas 69 CallOptionsscheine auf zwölf in Hongkong gehandelte chinesische Einzelwerte. Dabei dreht sich alles um große Titel wie zum Beispiel Bank of China H, China Life Insurance Co H, China Mobile, Hutchison Whampoa oder Petrochina H. Bei den Laufzeiten haben Anleger die Wahl zwischen dem 30.12.2008 und dem 29.06.2009, während jeweils mehrere Basispreise zur Verfügung stehen. Je nach Risikoneigung und Anlagehorizont können Sie somit moderate oder kräftigere Hebelwirkungen nutzen. Derzeit könnten die Zeichen eher auf dem Einsatz nicht allzu ambitionierter Hebelpapiere als Depotbeimischung stehen. Denn auch im Boomland China sind die Aktienkurse im Zuge der weltweiten Markteinbrüche deutlich abgetaucht. Schon eine leichte Abschwächung der extrem hohen Wachstumsraten betrachten viele Investoren als enttäuschend. Zudem sind Zweifel aufgekommen, ob sich nicht auch die rasant wachsenden Schwellenländer einem gewissen Dämpfer der Weltkonjunktur beugen müssen. An den langfristig überaus positiven Aussichten ändert dies jedoch nichts. Sobald ausgedehnte Erholungstendenzen absehbar sind, bietet der selektive Griff zu aus6

sichtsreichen China-Basiswerten überdurchschnittliche Gewinnchancen. Die klare Befolgung selbst gesetzter Stop Loss-Grenzen darf hierbei jedoch nie aus den Augen verloren werden. Über die verfügbaren Papiere können Sie sich auf der neuen Webseite des BNP Paribas Derivateteams www.derivate. bnpparibas.de auf einfachstem Wege umfassend informieren. Klicken Sie einfach in der Navigation auf „Produkt-

suche“ und grenzen Sie die Gesamtliste daraufhin im Dropdown-Menü „Land“ auf „Hongkong“ ein. Schon werden alle aktuell verfügbaren Papiere auf Hongkong Aktien aufgelistet. Das Produktangebot auf Hongkong Aktien wird in Zukunft weiter ausgebaut. Es lohnt sich also, über den beschriebenen Selektionsmechanismus mit nur zwei Mausklicks immer wieder einmal einen Blick auf die aktuell verfügbaren Investmentchancen zu werfen.

 Fröhlicher Besitzerwechsel Rupertus Rothenhäuser, Head of Retail Listed Products & Privalto, durfte im Juli einen Mini Cooper im BNP Paribas Design an seinen neuen Besitzer übergeben. Der glückliche Gewinner, Martin Austermeier, nahm seinen Kultflitzer direkt vor den Geschäftsräumen des Derivateteams in Empfang. Wir wünschen sonnige Mini-Ausflüge in den letzten Sommerwochen, allzeit gute Fahrt, viel Freude und das sichere Erreichen aller Ziele – sowohl auf der Straße wie auch beim Investieren! Weitere Mini Coopers stehen noch zur Verlosung bereit. Die nächste Gewinnchance nutzen Sie automatisch mit Ihrer Anmeldung zur Trading Tour 2008. Nähere Infos auf Seite 36 und unter www.tradingtour2008.de.


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Expertenkommentar

DAS ENDE DER ROHSTOFFHAUSSE? Während sich die Aktienmärkte seit der letzten Ausgabe in verhältnismäßig ruhigem Fahrwasser bewegen, ist es an den Devisen- und Rohstoffbörsen zu heftigen Turbulenzen gekommen. Gold, im März noch bei 1.030 US-Dollar pro Feinunze gehandelt, notierte vor Tagen nur noch bei 802 US-Dollar. Allein in den letzten vier Wochen brach das Edelmetall damit um rund 180 USDollar ein, was einem Rückgang von fast 20 % entspricht. Noch dramatischer waren im gleichen Zeitraum die Kursverluste bei Silber (-29 %), Platin (-30 %) und Palladium (-34 %). Doch nicht nur die Edelmetalle mussten leiden. Ob Agrarrohstoffe oder Industriemetalle – die Rohstoffe sind durch die Bank eingebrochen. Der Reuters/Jefferies CRB Index, eines der wichtigsten Rohstoffbarometer, verlor zwischenzeitlich über 19 % gegenüber seinem Höchststand am 3. Juli dieses Jahres. Lediglich die Preise für Zucker sowie für Rind und Schwein haben sich relativ stabil gehalten beziehungsweise zulegen können. Was war passiert? Einer der Hauptgründe für den drastischen Wertverlust der vergangenen Wochen ist die viel zitierte Abhängigkeit der Rohstoffe, insbesondere des Goldpreises, vom US-Dollar. Gold gilt als Ersatzwährung, sobald die USWährung schwächelt. Analog fällt der Preis für das Edelmetall, wenn der Greenback Stärke demonstriert. So geschehen in den letzten Wochen, in denen der Euro gegenüber dem Dollar mehr als elf USCent von seinem Hoch einbüßte. Auch der Ölpreis spielt eine wichtige Rolle. Sinkt er, steigt in der Regel der Dollar, gleichzeitig nimmt die Inflationsgefahr

ab. Beide Faktoren sprechen gegen die Goldanlage. Zu guter Letzt dürften auch viele große Adressen Geld aus dem Rohstoffsektor abgezogen haben. Mit Ausbruch der Kreditkrise sind viele institutionelle Anleger in Rohstoffinvestments geflüchtet – diese Investoren nehmen bei den ersten Anzeichen einer Konsolidierung Gewinne mit. Vom Ende der Rohstoffhausse zu sprechen, wie viele Experten und Publikationen es jetzt prozyklisch tun, erscheint mir falsch. Zwar hat der Dollar noch deutliches Aufwertungspotenzial, doch ist nicht allein die Währung für die Preisentwicklung der Rohstoffe verantwortlich. Im Falle von Gold gibt es einige fundamentale Gründe für steigende Kurse: Zum einen dürfte nach dem starken Kurseinbruch die physische Nachfrage wieder anspringen. Vor allem die Schmuckindustrie in China und Indien sollte wieder vermehrt auf der Käuferseite auftauchen. Zum anderen bleibt das Angebot knapp. Immer wieder kommt es zu Produktionsausfällen, vor allem in den Minen Südafrikas, wo das meiste Gold gefördert wird.

Thomas Bergmann, Der Aktionär

Auch bei den meisten Agrarrohstoffen wird angesichts der niedrigeren Preise die Nachfrage wieder anziehen. Ferner sind der zunehmende Wohlstand in Ländern wie China und Indien sowie die wachsende Weltbevölkerung auch kein kurzfristiges Phänomen, weshalb die Nachfrage nach Nahrungsmitteln stetig steigen wird. Kurzfristig dürften die Turbulenzen an den Rohstoffmärkten noch nicht ausgestanden sein. Auf lange Sicht sind die aktuellen Notierungen bei einigen Rohstoffen klare Kaufkurse. Insbesondere bei Gold und Silber sollte es sich lohnen, jetzt erste Positionen aufzubauen. BNP Paribas verfügt auch hier über eine breite Palette an Zertifikaten.

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung des externen Redakteurs wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.

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Expertenkommentar

CHEMIE MIT STARKEM FILTER Um Produkte zu einzelnen Branchen zu finden, bietet die neue BNP-Internetseite eine praktische Suchfunktion. Das breite Angebot – zum Beispiel an Zertifikaten zu Chemie-Aktien – kann weiter gefiltert werden. nach oben nicht begrenzen lassen, bieten sich Bonus Zertifikate an. Mit Hilfe dreier Regler kann der Anleger noch sein persönliches Chance-Risiko-Profil bestimmen: Grenzt man die Suche beispielsweise auf eine Mindest-Rendite von 10 % p.a., einen Puffer von mindestens 25 % und eine Laufzeit von einem Jahr oder länger ein, bleiben noch 100 Produkte übrig.

Hohe Ölpreise sind Gift für Chemiefirmen: Ihr Geschäft ist äußerst energieintensiv und nur mit einer gewaltigen Menge des schwarzen Goldes zu bewältigen. Je teurer das Öl, desto mehr kostet die Produktion chemischer Erzeugnisse. Meist können die höheren Kosten nur zum Teil an die Kunden weitergegeben werden, was die Gewinne und somit auch die Aktienkurse belastet. Soweit die Theorie. Dass Börsenregeln manchmal außer Kraft gesetzt werden, zeigt das laufende Jahr: 2008 ist der Chemiesektor bislang ein klarer Outperformer. Während der Gesamtmarkt – gemessen am EURO STOXX 50 – rund 20 % unter seinem Schlussstand von 2007 notiert, liegt der Branchenindex EURO STOXX Chemicals nur mit gut 12 % hinten. Am zuletzt kräftig gesunkenen Ölpreis kann das wohl kaum liegen. Schließlich kostet der Schmierstoff immer noch etwa 16 % 8

mehr als zu Jahresbeginn. Auch der allgemeine Wirtschaftsaufschwung taugt nur bedingt als Erklärung. Anscheinend haben es die Unternehmen geschafft, sich zunehmend unabhängiger vom Ölpreis zu machen. Nicht zu allen Chemie-Einzelwerten existieren jedoch attraktive Zertifikate am Markt. Eine praktische Funktion auf der neuen Internetseite der BNP Paribas vereinfacht die Suche. Neben den Kriterien Produkttyp, Anlageklasse, Basiswert, Land und Themen kann man sich auch alle Produkte, die zu einer bestimmten Branche gehören, herausfiltern lassen. Dennoch: Knapp 3.000 Zertifikate bieten die Franzosen zu diesem Segment. Deshalb lassen sich die einzelnen Kategorien auch miteinander kombinieren. Weitere Überlegungen machen das Sortiment überschaubarer: Möchte der Anleger zwar mit Schutz in die ausgewählte Branche investieren, sich aber

Zu den Basiswerten, die noch immer häufig auftauchen, zählt die BASF. Kein Wunder: Sie gilt als Musterbeispiel für einen stabilen Chemiewert. Die Ludwigshafener erzielen mittlerweile einen erklecklichen Teil ihres Gewinns ausgerechnet mit Energie. So ist die Tochter Wintershall zum größten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten aufgestiegen. Deshalb kommt dem Konzern der hohe Ölpreis sogar gelegen. Mit einem 2009er-KGV von gerade einmal 9,5 bietet der Titel Potential, das Anleger ausschöpfen können. Zu diesem Basiswert findet die Suchmaschine noch 19 Bonus Zertifikate mit dem angegebenen Chance-Risiko-Verhältnis. Eine Rendite von 13,81 % oder 12,52 % p.a. bietet das Papier mit der ISIN DE000BN0NGB9. Bedingung: Die DAXAktie darf bis zum 18.09.2009 niemals die Barriere von 27,50 EUR berühren oder unterschreiten. Kursgewinne des Basiswerts über den Bonus-Betrag hinaus setzt das Zertifikat eins zu eins in Gewinne um. Der Sicherheitspuffer von 31,5 % sollte angesichts der günstigen Bewertung des Underlyings ausreichend sein. Daniela Helemann, ZertifikateJournal

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung der externen Redakteure wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.


Paris-Frankfurt in 2,1 sek. Europas schnellste Geldverbindung: Scoach. Dank Xetra. Europas Geld geht auf Reisen. Wohin? Natürlich nach Frankfurt. Denn seit April 2008 wickelt die führende Zertifikatebörse Scoach alle Orders über das weltweit modernste Handelssystem Xetra ab. Neben blitzschnellen Ausführungen bringt das noch einen weiteren Vorteil: Anleger aus ganz Europa können nun über 300.000 in Deutschland gelistete Zertifikate und Hebelprodukte handeln. Für Sie bedeutet das: noch höhere Liquidität, maximale Sicherheit und eine sekundenschnelle Ausführung bei jeder Order.

Das nennen wir Geldreisen in Scoach-Geschwindigkeit.

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Hauptthema

ELDORADO FÜR INVESTMENT-SPÜRNASEN Die neue Internetseite von BNP Paribas zu Zertifikaten und Hebelprodukten unterstützt Anleger optimal beim Auffinden des passenden Investments.

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a b s.de i r a p p n b . e t a riv

Schneller, übersichtlicher, einfacher, informativer, zielgerichteter, ansprechender… Dies sind nur einige der positiven Reaktionen auf die brandneue Internetseite des Derivateteams von BNP Paribas. Unter der altbekannten Web-Adresse www.derivate.bnpparibas.de werden ab sofort noch ehrgeizigere Maßstäbe gesetzt. Schließlich sind die Zeiten überholt, in denen das World Wide Web lediglich mit der Tatsache der unverzögerten Informationsbereitstellung glänzen konnte. Leistungsfähige Webseiten müssen heute weitaus mehr bieten, gerade wenn die präsentierten Inhalte so umfangreich und vielschichtig sind wie das riesige Pro10

duktangebot eines der führenden Emittenten von Zertifikaten und Hebelprodukten. Trotz aller Komplexität der Informationen muss der Anwender in kürzester Zeit auf intuitiv sofort einsichtigen Wegen punktgenau zum gewünschten Ziel gelangen. Wenn zudem noch ganz automatisch wertvolle Zusatzinformationen angeboten werden, die auf Wunsch genutzt werden können, ohne dabei durch verschachtelte Weblabyrinthe vom Erreichen des eigentlichen Ziels wieder abzulenken, darf der Internet-Service als gelungen bezeichnet werden. Kurzum – eine kaum greifbare Fülle an Informationen muss bei minimalen Anforderungen an den Nutzer und bei einem Minimum an erforderlichen

Aktionen so einfach und zielgerichtet komprimiert werden, dass der Betrachter ein individuell wie von Expertenhand zusammengestelltes Informationspaket erhält. Und genau dies leistet die neue Internetseite von BNP Paribas. Die Startseite ermöglicht den unkomplizierten Einstieg in alle Bereiche. Das Highlight bildet hier der über Pfeiltasten und Maus-Scrolling bewegliche CoverFlow, der aktuelle Themen und Produkte besonders übersichtlich präsentiert. Die Navigationsleiste ist ausschließlich im oberen Bereich der Seite positioniert. Sie bleibt stets erhalten und gewährleistet so jederzeit eine perfekte Orientierung. Ganz im Sinne der Benutzer-


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Hauptthema

freundlichkeit kann die Schriftgröße der Webseite durch das Anklicken der Buchstaben-Buttons am oberen Browserrand an die individuellen Bedürfnisse des Besuchers angepasst werden. Im Abschnitt „Aktuelle Finanznachrichten“ auf der Startseite werden die neuesten Meldungen (Quellen: Börse-Go und Aktiencheck.de) als Headlines angezeigt. Zudem bieten Infoboxen einen kurzen Überblick zum Börsengeschehen. Wer mehr erfahren möchte, wählt in der Navigationsleiste „Der Markt heute“ und erhält eine detaillierte Marktübersicht sowie alle verfügbaren Nachrichten und charttechnischen Analysen. Das Navigationsmenü weist den Weg zur neuen Produktsuche-Plattform, der momentan wohl einfachsten und intuitivsten Suchfunktion im Markt für Zertifikate und Hebelprodukte. Sie bietet dem User neben der Schnellsuche eine schrittweise Annäherung an das angestrebte Ziel über die Kategorien Basiswert, Anlageklasse, Produkttyp, Land, Themen und Branchen. Wer schließlich sein bevorzugtes Papier gefunden hat (Beispiel für einen Selektionsprozess auf den Seiten 12 ff), gelangt etwa durch das Anklicken der WKN zur Detailseite. Hier finden sich alle relevanten Informationen zum Produkt und neben einem interaktiven Chart auch die neuesten Nachrichten zum Basiswert. Ebenso ist der Vergleich des bereits selektierten Papiers mit anderen Produkten möglich. Nach der Auswahl des Alternativprodukts erscheinen beide Kontrahenten mit den Vergleichsdaten in tabellarischer Form, sodass der Anleger seinen Favoriten sofort erkennen kann. Sie haben nach Betrachtung der Detailansicht Fragen? Kein Problem. Über den Button „Ich habe eine Frage zu diesem Produkt“ senden Sie Ihre Anfrage direkt an die Experten von BNP Paribas. Die ISIN des betreffenden Papiers ist im Kontaktformular schon automatisch eingetragen. Zertifikate und Hebelprodukte können natürlich auch über die Navigationsleiste sortiert nach Produktfamilien ausgewählt werden. Der Menüpunkt „Neue Produkte“ gewährt unter „Produkte im Fokus“ einen Überblick über innovative Strukturen, zu denen sofort

die Informationsbroschüren als pdf-Datei abrufbar sind. Hinter dem Navigationsbutton „Tools“ verbirgt sich eine Auswahl an interaktiven Selektions- und Analyse-Werkzeugen. Die Watchlist ist dabei eine Komponente der persönlichen Seite, die nach dem Anlegen eines Logins zu erreichen ist. Die „Bonus-Wolke“ zeigt einen grafischen Überblick über die Rendite-Sicherheitspuffer-Verteilung der aktuell angebotenen Bonus Zertifikate zu einem gewählten Basistitel. Nach den Kategorien Bonus-Typ, Basiswert, Restlaufzeit, Rendite und Sicherheitspuffer lässt sich die Produktauswahl je nach Bedarf eingrenzen. Zwecks Anzeige der wichtigsten Informationen zu einem Wertpapier muss man lediglich den Mauszeiger auf einen bestimmten Punkt der Bonus-Wolke richten. Nach dem gleichen

Prinzip funktioniert auch die „Discount Wolke“, nur eben für Rabattpapiere. Bei „Rendite Suche“ finden Sie die besten Discount- und Bonus-Papiere zu Ihrem Basiswert, die Ihre geforderten Mindestrenditen im gewählten Fälligkeitsintervall in Aussicht stellen. Doch genug der Theorie. Im Beispiel auf den folgenden beiden Doppelseiten wollen wir Ihnen anhand einer realistischen Ausgangslage demonstrieren, wie das Auffinden eines passenden Investments ablaufen könnte. Sehen Sie selbst, wie einfach und treffsicher Sie ans Ziel gelangen können. Testen Sie alle neuen Möglichkeiten auf www.derivate. bnpparibas.de. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen mit Hilfe unseres Internet-Service ab sofort noch bessere Anlageentscheidungen.

IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG Wir freuen uns auf Ihr Feedback zur neuen Derivate-Webseite. Kommentare, sachliche Kritik und Verbesserungsvorschläge können Sie uns jederzeit per E-Mail an derivate@bnpparibas.com oder unter der gebührenfreien Hotline 0800 0 267 267 mitteilen. Noch schneller geht’s direkt auf www.derivate.bnpparibas.de: Auf jeder Unterseite finden Sie in der Fußzeile die Frage „Wie bewerten sie diese Seite?“ mit einer nebenstehenden Schulnotenskala zur Wertung per Mausklick. Bei Belieben können Sie im automatisch aufgehenden Eingabefeld Ihren schriftlichen Kommentar direkt an das Derivate-Team von BNP Paribas senden und ihr Feedback somit unmittelbar am Ort des Geschehens platzieren.

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e n i r e P h r c o d u uktauswahl b g o L Wer sich nur schnell zu einem bestimmten Produkt informieren möchte, wird in der Regel die Funktion Schnellsuche nutzen oder hat das betreffende Papier ohnehin schon längst im Bereich „Meine Seite“ in die persönliche Watchlist zur ständigen Beobachtung eingefügt. Ihren vollen Leistungsumfang zeigt die neue Website www.derivate.bnpparibas.de jedoch speziell beim Auffinden eines aussichtsreichen Investments. Schnell, gezielt und gleichzeitig überaus umfassend informiert findet der Anleger zu einer geeigneten Depotbeimischung.

An einem Beispiel werden die Nutzungsmöglichkeiten praxisnah deutlich. DIE AUSGANGSSITUATION: Annahmegemäß mögen Sie in der Zeitung einen Beitrag über die hervorragend laufenden Geschäfte von Unternehmen im Agrarbusiness gelesen haben. Allein mit dieser grundlegenden Information begeben Sie sich nun auf die Website www.derivate.bnpparibas.de, um zu erkunden, welche Investmentchancen sich aktuell bieten.

Sta rt Von der Startseite wechseln Sie über die Navigationsleiste auf die Unterseite „Produktsuche“. Ohne jegliche Suchkriterien werden zunächst einmal derzeit gut 30.000 Papiere ausgewiesen. Über das Auswahlmenü „Branchen“ selektieren Sie nun die Agrarindustrie. Es verbleiben 339 Produkte auf Südzucker, Kali + Salz (K+S) und Deere & Co.

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e d . s a b i auf www.derivate.bnppar K

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Sie grenzen die Liste über das Auswahlmenü „Basiswert“ auf den Titel „K+S“ ein und erhalten per automatischer Aktualisierung eine Selektion von 261 Papieren. Als Produkttyp möge das Prinzip der Discount Zertifikate derzeit besonders gut in Ihr Depot passen. Über „Produkttyp“ selektieren Sie abermals und behalten 106 Discount Zertifikate übrig.

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Da Sie einen Anlagehorizont bis Sommer 2009 umsetzen wollen, reduzieren Sie die Auswahl noch einmal über die Schieberegler oberhalb der Tabelle. Es verbleiben nun 34 Discount Zertifikate auf K+S.

K lick In Ihrer finalen Auswahlliste mit 19 Titeln stechen nun drei Papiere mit Renditechancen von rund 10 % p.a. bei sehr komfortablen Risikopuffern heraus. Sie wählen annahmegemäß das Produkt mit einem fast 50,42-prozentigen Abschlag des Zertifikatspreises gegenüber dem Aktienkurs (WKN BN00SD) und klicken zum Beispiel auf die WKN, um die Detailansicht aufzurufen.

Ferner soll die K+S Aktie bis zum Bewertungstag am 19.06.2009 um bis zu 50 % sinken dürfen, ohne dass ein Verlust entsteht. Den Schieberegler für den Discount stellen Sie also auf eine Untergrenze von 50 %.

Über die Discount-Wolke zum Ziel

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Kl i ck

In der Produktsuche haben Sie sich vorab informiert, welche Basiswerte aus der Agrarindustrie von BNP Paribas abgedeckt werden. Daraufhin haben Sie K+S ausgewählt und sich für ein Discount Zertifikat entschieden. Um nun das geeignete Papier für Ihr Portfolio zu selektieren, begeben Sie sich über die Navigationsleiste unter „Tools“ zur Discount-Wolke.

In der nun entstehenden Grafik sehen Sie eine Menge an einzelnen Punkten, die jeweils ein Discount Zertifikat repräsentieren. Auf der X-Achse stecken Sie jetzt lediglich Ihren gewünschten Discount von mindestens 50 % ab und wandern von dort mit dem Mauszeiger zu den Punkten nach oben. Sobald Sie auf einen Punkt mit der Maus zeigen, werden sofort die wichtigsten Produktdaten und einige aktuelle Kennzahlen angezeigt.

Aus der Basiswertliste wählen Sie nun K+S und legen die Laufzeit auf 6-12 Monate fest, damit Papiere mit Fälligkeit im Sommer 2009 analysiert werden. Bezüglich der Achsen des entstehenden Diagramms entscheiden Sie sich für „Maximalrendite in % p.a.“ sowie für „Discount in %“ und klicken auf „Anzeigen“.

Annahmegemäß entscheiden Sie sich hier für das Papier, welches bei der Maximalrendite p.a. knapp die 10-%-Marke erreicht und von den „Rund10-Prozentern“ einen mindestens 50-prozentigen Discount aufweist. Auch auf diesem Weg landen Sie schließlich bei der WKN BN00SD.


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Hauptthema

Klick

...

k.. c i l K

.

l e i Z In der Detailansicht finden sich zahlreiche nützliche Informationen zum jeweiligen Produkt. Wir wollen hier nur einige Highlights herausgreifen: Die Preisangaben werden in Realtime angezeigt und aktualisieren sich selbst ohne eine Aktion Ihrerseits im Browser. Unter den angezeigten Kennzahlen befindet sich eine Erklärung in Textform. Auch das Value-at-Risk – eine statistische Kennzahl zur Risikobeurteilung – wird angegeben. Der Chart bietet verschiedene Einstellungsvarianten. Wenn Sie eine Frage zum Produkt haben, können Sie über den zugehörigen Button direkt die Derivate-Experten von BNP Paribas kontaktieren. Besonders komfortabel werden Sie beim Research zum Basiswert unterstützt: Sie bekommen passende Nachrichten und charttechnische Analysen übersichtlich angezeigt und können sich so schnellstmöglich über die aktuellsten Fundamentaleinschätzungen der Analysten informieren sowie aktuelle Chartkommentare inklusive Grafik nutzen. 15


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Privalto

DER BARRIERE DEN SCHRECKEN NEHMEN Beim Sammel Express Zertifikat führen potenzielle, zeitweilige Barrierenverletzungen nur anteilig zur Minderung der jährlichen Kuponzahlungen.

Meist büßen Zertifikate mit Sicherheitsbarriere ihre Ertragschancen überwiegend ein, wenn der Basiswert während der Laufzeit den Barrierelevel erreicht oder unterschreitet. Nicht so beim Sammel Express Zertifikat: Hier ist zwar ein Rutsch der zugrunde liegenden Titel unter eine niedrig angesetzte Kursschwelle ebenso wenig erwünscht. Ertragsmindernd wirken sich aber anteilig nur die Tage aus, an denen eine Barrierenverletzung vorliegt. An jedem Tag mit unangetasteter Schwelle wird der in Aussicht stehende Jahreskupon schrittweise angesammelt. 16

Als Basiswerte fungieren die drei DAXTitel Commerzbank, Deutsche Telekom und MAN. Ausgehend von den Startkursen am Festlegungstag (27.08.2008) werden die Barrieren mit einem großzügig bemessenen Abschlag von 50 % fixiert. Im jeweiligen Einjahreszeitraum bis zu den Beobachtungstagen (27.08.2009 und 27.08.2010) beziehungsweise bis zum Bewertungstag (29.08.2011) registriert das Zertifikat nun die Handelstage, an denen alle drei Basiswerte auf oder über der Barriere notieren. Am nächsten Stichtag wird daraufhin der Anteil der Handelstage mit intakter Barriere zu allen Handels-

tagen des abgelaufenen Jahres in Bezug gesetzt. Mit diesem ermittelten Quotienten wird jetzt der feste Jahreskupon in Höhe von 13,00* Prozent des Nennwertes (100,00 EUR) multipliziert und nachfolgend komplett (keine Barrierenverletzungen) oder partiell (nach aufgetretenen Barrierenverletzungen) ausgezahlt. Der Express-Mechanismus kann das Investment vorzeitig mit Erfolg beenden. Liegen an einem der beiden Beobachtungstage (27.08.2009 oder 27.08.2010) die Kurse aller drei Basiswerte auf oder über 75 % des jeweiligen Startkurses, so erfolgt die sofortige Fälligstellung des


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Privalto

Die Funktionsweise des Sammel Express Zertifikats im Überblick 200 % 180 % 160 % 140 %

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Kupon 13,00 % vollständig oder anteilig nach Barrierenverletzung (siehe unten) und Chance auf vorzeitige Fälligstellung (dann 2. und 3. irrelevant)

Kupon 13,00 % vollständig oder anteilig nach Barrierenverletzung (siehe unten) und Chance auf vorzeitige Fälligstellung (dann 3. irrelevant)

Kupon 13,00 % vollständig oder anteilig nach Barrierenverletzung (siehe unten) und Laufzeitende (Nennwertrückzahlung siehe unten)

27.08.10

29.08.11

F

120 % 100 %

Festlegung Startkurse und Barrieren

80 % 60 % 40 % 20 % 0% Juli 2003 C ommerz bank

Juli 2004

Juli 2005

Juli 2006

Deuts che Telekom

MAN

Juli 2007

27.08.08

27.08.09

B arriere jeweils 50 % des Startkurses (hier lediglich exemplarisch ausgehend von Aktien-Schlusskursen am 11.08.2008)

F 27.08.2008 Festlegungstag: Schlusskurse der drei Basiswerte = Startkurse; Barrieren = 50 % des jeweiligen Startkurses

1

27.08.2009: Kupon = 13,00 %* x (Handelstage seit Festlegungstag ohne Barrierenverletzung / Handelstage gesamt seit Festlegungstag) und Frage: Notieren alle drei Basiswerte auf oder über 75 % des Startkurses? Ja –> vorzeitige Fälligstellung, neben Kupon vollständige Rückzahlung des Nennwertes Nein –> weiter zu 2

Zertifikats. Neben dem aktuell ermittelten Jahreskupon wird dann auch der Nennwert von 100,00 EUR je Zertifikat erstattet und der Investor kann sich neuen Anlagechancen zuwenden. Sofern keine vorzeitige Express-Fälligstellung erfolgte, darf am Bewertungstag (29.08.2011) lediglich kein Basiswert unter 50 Prozent des Startkurses notieren, um neben der dritten Kuponzahlung auch die ungetrübte Nennwerterstattung sicherzustellen. Andernfalls würde der Nennwert entsprechend der prozentualen Wertentwicklung des Basiswertes mit der schwächsten Performance zwischen Startkurs und Schlusskurs am Bewertungstag vermindert.

2

27.08.2010: Kupon = 13,00 %* x (Handelstage seit letztem Beobachtungstag ohne Barrierenverletzung / Handelstage gesamt seit letztem Beobachtungstag) und Frage: Notieren alle drei Basiswerte auf oder über 75 % des Startkurses? Ja –> vorzeitige Fälligstellung, neben Kupon vollständige Rückzahlung des Nennwertes Nein –> weiter zu 3

3

29.08.2011: Kupon = 13,00 %* x (Handelstage seit letztem Beobachtungstag ohne Barrierenverletzung / Handelstage gesamt seit letztem Beobachtungstag) und Frage: Notieren alle drei Basiswerte auf oder über 50 % des Startkurses? Ja –> neben Kupon vollständige Rückzahlung des Nennwertes Nein –> Nennwertrückzahlung gemäß prozentualer Wertentwicklung des schwächsten Basiswertes ggü. Startkurs

Sammel Express Zertifikat WKN / ISIN: Zeichnungsfrist: Börsenhandel:

BN11U0 / DE000BN11U05 bis 27.08.2008 ab 28.08.2008 unter normalen Marktbedingungen jederzeit liquide im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse handelbar Ausgabepreis: 101,00 EUR (inkl. 1,00 EUR Ausgabeaufschlag) Nennwert: 100,00 EUR Laufzeit: maximal bis 29.08.2011 (Bewertungstag) Basiswerte: Commerzbank, Deutsche Telekom, MAN Startkurs: Schlusskurs des jeweiligen Basiswertes am Festlegungstag, dem 27.08.2008 Beobachtungstage: (1) 27.08.2009, (2) 27.08.2010 Barriere: 50 % des Startkurses des jeweiligen Basiswertes Kupon: max. 13,00 %* des Nennwertes nach dem ersten und zweiten Beobachtungstag sowie nach dem Bewertungstag (sofern nicht vorzeitig fällig gestellt) * Der Kupon wird mindestens 13,00 % betragen, endgültige Festsetzung am Festlegungstag.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Privalto

SUPERZINS PLUS MARKTCHANCE MIT KAPITALSCHUTZ Die Fix und Win Anleihe kombiniert ein lediglich 6-monatiges, hoch verzinstes Teilinvestment mit einer vollständig kapitalgeschützten Aktienmarktanlage. Sichere Erträge nach kurzer Wartezeit und reizvolle Marktchancen mit europäischen Bluechips bei einem mittelfristigen Anlagehorizont und vollem Kapitalschutz vereint die neue Fix und Win Anleihe. Das Papier mit einem Nennwert von 200,00 EUR besteht quasi aus zwei Einzelinvestments. Bereits nach einem halben Jahr, am 23.03.2009, erhält der Anleger die Hälfte des Nennwerts mit einem üppigen Zinsaufschlag von 4,00 Prozent zurück. Bezogen auf den halben Nennwert entspricht dieser sichere Kupon einer Rendite p.a. von 8,18 Prozent. Die ausgezahlten 104,00 EUR je Anleihe können Sie also schon nach sechs Monaten neuen Anlagechancen zuführen. Die zweiten 50 Prozent des Nennwertes (100,00 EUR) bilden die Win-Komponente mit einem fünfjährigen Anlagehorizont bis zum Bewertungstag am 17.09.2013 bei vollem Kapitalschutz per Laufzeitende. Hier sollen die Chancen des europäischen Aktienmarktes in einen attraktiven Endkupon verwandelt werden. Zur Kuponproduktion dient der Standardwerte-Kursindex EURO STOXX 50 als Basiswert. Die Messung der prozentualen Wertentwicklung erfolgt vierteljährlich, und zwar immer von einem Quartals-Beobachtungstag zum nächsten. Dies ist ein wesentlicher Aspekt, vor allem in der aktuell angeschlagenen Börsenphase. Denn Produkte, die ausschließlich eine Performancemessung gegenüber dem Startkurs durchführen, sind in potenziellen Baisse-Märkten benachteiligt. Dort müsste der Basiswert erst einmal seine Verluste bis zum Startkurs aufholen, um überhaupt positive Beiträge zu liefern. Bei der Fix und Win Anleihe könnten hingegen nach einem Markt18

einbruch gleich im ersten Erholungsquartal wieder positive Ergebnisse registriert werden. Am Bewertungstag nach fünf Jahren liegen schließlich 20 vierteljährlich ermittelte Performancedaten für den EURO STOXX 50 Kursindex vor. Die vier besten dieser Daten werden unabhängig von ihrer Höhe auf glatte 7,00 Prozent gesetzt und addiert. Hieraus ergeben sich sichere 28,00 Prozent Beitrag für den Endkupon. Die verbleibenden 16 Performancedaten werden in ihrer tatsächlichen Höhe – egal ob positiv oder negativ - addiert. Wenn der Basiswert einen starken Aufwärtstrend realisiert und

mindestens fünfmal ein Quartalsergebnis von über 7,00 Prozent abliefert, können also auch Einzeldaten von über 7,00 Prozent in die Berechnung einfließen. Letztlich wird zu den festen 28,00 Prozent die Summe der 16 übrigen Quartalsmessungen hinzuaddiert, um den Endkupon zu erhalten. Sollte das Ergebnis negativ sein, wird der Kupon im Sinne der Kapitalgarantie auf 0,00 Prozent gesetzt. Ein positiver prozentualer Endkupon wird auf den verbliebenen Teil-Nennwert von 100,00 EUR angewendet und zusammen mit diesem ausgezahlt.

Die Funktionsweise der Fix und Win Anleihe im Überblick Basiswert: DJ Euro Stoxx 50® Kursindex, Startkurs: Schlusskurs am Festlegungstag, dem 17.09.2008 Beobachtungstage: vierteljährlich, erstmals am 17.12.2008, letzmalig am 17.09.2013 Vierteljährliche Ermittlung der prozentualen Wertentwicklung des Basiswertes (Basiswert-Performance): am 1. Beobachtungstag: Schlusskurs des Basiswertes gegenüber Startkurs, an allen weiteren Beobachtungstagen: Schlusskurs des Basiswertes am aktuellen Beobachtungstag gegenüber Schlusskurs am vorhergehenden Beobachtungstag Zeichnungspreis: 200 EUR Nennwert zzgl. 1,00 % Ausgabeaufschlag Fix-Komponente nach 6 Monaten am 23.03.2009 Rückzahlung 50 % des Nennwertes = 100,00 EUR zzgl. 4,00 % sicherer Kupon (entspricht 8,18 % p.a.) entspricht Auszahlung 104,00 EUR je Anleihe am 23.03.2009

Win-Komponente am Bewertungstag (17.09.2013) liegen vor: 20 Daten Basiswert-Performance, vierteljährlich von Beobachtungstag zu Beobachtungstag ermittelt (siehe oben) davon werden 4 Daten auf 7,00 % gesetzt (egal ob kleiner oder größer als 7,00 %) entspricht feststehenden 28,00 % restliche 16 Daten werden addiert (tatsächliche Höhe positiv und negativ, ggf. auch positive Werte größer als 7,00 %) Summe der 16 Daten und feste 28,00 % werden addiert

Garantierte Mindestauszahlung (Teilzahlung nach 6 Monaten + Teilzahlung am Laufzeitende): 204,00 EUR zzgl. Kupon (prozentual bezogen auf 100,00 EUR je Anleihe) in theoretisch unbegrenzter Höhe

Gesamtergebnis = prozentualer Kupon je Anleihe am Laufzeitende, bezogen auf 100,00 EUR (= 50 % Nennwert); bei negativem Ergebnis Kupon = 0,00 % Auszahlung 100,00 EUR je Anleihe + Kupon (prozentual bezogen auf 100,00 EUR je Anleihe)

Fix und Win Anleihe WKN / ISIN: BN2Y3N / DE000BN2Y3N2 Zeichnungsfrist: bis 17.09.2008 Börsenhandel: ab 18.09.2008 unter normalen Marktbedingungen jederzeit liquide im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse handelbar

Ausgabepreis: 202,00 EUR (inkl. 2,00 EUR Ausgabeaufschlag) Nennwert: 200,00 EUR je Anleihe Laufzeit: bis 17.09.2013 (Bewertungstag)


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Sicher anlegen

GARANTIE-INVESTMENTS SELBST KONSTRUIEREN Mit Discountern und Puts zu hohen Renditechancen und Kapitalgarantie bei kurzen Laufzeiten – unsere aktuellen Beispielinvestments.

Neben dem Einsatz attraktiver Kapitalgarantie Zertifikate „von der Stange“ können Sie sich auch ganz einfach selbst zu jedem beliebigen Zeitpunkt Positionen ohne Verlustrisiko am Laufzeitende mit aktuellsten Konditionen und einem beliebigen Anlagehorizont zusammenstellen. Dazu ist lediglich die strategische Kombination von Discount Zertifikaten und Put-Optionsscheinen nötig, die sich vor allem für den Basiswert DAX anbietet. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen regelmäßig drei Beispiele für solche Produktkombinationen. Die folgenden Daten basieren auf dem DAX-Stand am 01.08.2008 bei 6.401 Punkten.

DIE CHANCE/RISIKO-PROFILE DER DREI BEISPIEL-INVESTMENTS AM LAUFZEITENDE IM VERGLEICH 25% 20% 15% 10%

Performance

Jedes sinnvoll diversifizierte Depot besitzt entsprechend der Risikoneigung des jeweiligen Investors einen mehr oder weniger großen Prozentsatz von sicheren Anlagen, die eine Sockelrendite für den langfristigen Vermögensaufbau liefern.

5% 0% 5.000

5.400

5.800

6.200

6.600

7.000

7.400

7.800

-5%

DAX-Stand am 19.06.2009 -10% -15% -20% -25%

DAX

Kombination 1

Kombination 2

Kombination 3

1. Fest definierte Rendite

2. Kapitalgarantie + Chance auf hohe Rendite im moderat steigenden Markt

3. Kapitalgarantie + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Laufzeit: 19.06.2009 Rendite (wird sicher erzielt): 4,29 % bzw. 4,87 % p.a. Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 3.600 Punkte (WKN BN0K7T) und Put-Optionsschein mit Basispreis 3.600 Punkte (WKN BN7ZMN) in gleicher Anzahl Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 01.08.2008): 34,52 EUR Sicherer Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 36,00 EUR

Laufzeit: 19.06.2009 Minimale Rendite: -0,23 % bzw. -0,27 % p.a. Maximale Rendite: 7,56 % bzw. 8,61 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder über 6.900 Punkten notiert) Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 6.900 Punkte (WKN BN0K82) und Put-Optionsschein mit Basispreis 6.400 Punkte (WKN BN7ZNG) in gleicher Anzahl Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 01.08.2008): 64,15 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 64,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX >= 6.900 Punkte): 69,00 EUR

Laufzeit: 19.06.2009 Minimale Rendite: -0,31 % bzw. -0,35 % p.a. Maximale Rendite: 16,01 % bzw. 18,33 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder unter 5.500 Punkten notiert) Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 5.500 Punkte (WKN BN0K8C) und Put-Optionsschein mit Basispreis 6.400 Punkte (WKN BN7ZNG) in gleicher Anzahl Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 01.08.2008): 55,17 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 55,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX <= 5.500 Punkte): 64,00 EUR

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Rohstoffe

INTERMARKETKORRELATION – EIN ALTERNATIVER ANALYSEANSATZ FÜR ROHSTOFFE

Anleger, die an der Börse agieren, wählen zwischen der technischen oder der Fundamentalanalyse, um zu entscheiden, welche Märkte sie kaufen und welche sie verkaufen wollen. Bei Rohstoffen stellt die Fundamentalanalyse das Angebot ins Verhältnis zur Nachfrage und versucht, Trends aus der Entwicklung der beiden Größen herauszulesen. Die technische Analyse der Rohstoffe gleicht jener der technischen Aktienanalyse, auch hier werden ausschließlich die Volumen- und Preisentwicklung ausgewertet. Die Intermarketanalyse fristet im Vergleich zu diesen beiden Analysemethoden ein Schattendasein. Sie ist oft nur Profis mit der nötigen technischen Ausstattung vorbehalten, weil sie relativ komplex ist. Dabei liefert sie sehr wichtige Erkenntnisse zu Markttrends und kann andere Analyseansätze ergänzen und bestätigen. 20

Ihr zugrunde liegt der Vergleich von Kursreihen aus Zins-, Aktien-, Rohstoffund Devisenmärkten. Sie arbeitet dabei mit verschiedenen statistischen Werkzeugen, um die Verwandtschaft von Kursbewegungen einzelner Märkte zu untersuchen. Dazu gehören Maßzahlen wie der Korrelationskoeffizient und die RelativeStärke- beziehungsweise Ratio-Analyse. Die Berechnungsergebnisse zeigen, ob zwei Märkte miteinander vergleichbar sind, ob sie sich völlig unabhängig entwickeln oder tendenziell gar in die entgegengesetzte Richtung laufen. Sie zeigen auch, welche Märkte von den Investoren bevorzugt und welche gemieden werden. Die Intermarketanalyse ermöglicht eine Konsolidierung von Marktdaten und somit eine sehr frühzeitige Visualisierung einer Trendwende.

Aktienmärkte und Rohstoffe Für die Intermarketanalyse eignen sich vor allem Langfristcharts. Sie haben die größte Aussagekraft. Zur Veranschaulichung möchten wir die Analyse mit einem Langfristchart zum US-amerikanischen Standard-Aktienindex S&P 500 beginnen (Abbildung 1). Sehr gut zu sehen ist in diesem Chart der langjährige Aufwärtstrend. Die moderate Aufwärtsbewegung seit 1986 mündete Anfang des Jahres 1995 in einen fünfjährigen Bullenmarkt, der letztendlich zu einer starken Übertreibung führte. Im April des Jahres 2000 platzte die Spekulationsblase bei den Internetaktien. Dies zog den Gesamtmarkt nach unten und die Kurse zeigten einen crashartigen Rückgang. Der S&P 500 Index durchbrach seinen Aufwärtstrend. Bis August 2007 hangelte sich der Index an der Aufwärts-


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Rohstoffe

trendlinie entlang. Seither belasten Kredit- und Immobilienkrise sowie ein hoher Ölpreis die Kurse. Sie haben es nicht geschafft, den Aufwärtstrend wieder zurückzuerobern und entfernen sich von diesem nach unten. Die Folge sind weitere, deutliche Kursabgaben seit August 2007. Betrachten wir zusätzlich einen mehrjährigen Chart des Goldes. Hier gelangen wir zur ersten Erkenntnis der Intermarketanalyse. Denn zeitgleich zum Bruch des Aufwärtstrends im S&P 500 Index beendete der Goldpreis einen mehrjährigen Bärenmarkt. Im Chart ist dies gut zu erkennen durch das Überschreiten der Marke von 325 USD pro Feinunze. In den Jahren zuvor war es dem Goldpreis nicht gelungen, diese Kursmarke zu überwinden. Die schwachen Vorgaben am Aktienmarkt haben im Jahr 2002 jedoch zusätzliche Käufer an den Goldmarkt gelockt. Diese zusätzlichen Käufer halfen, den Widerstand bei 325 USD/Unze zu überwinden.

Obwohl also die Aktienmärkte stark steigen, fließt immer mehr Geld in Gold. Gold entwickelt sich also besser als der S&P 500 Index. Anleger, die diesen Chart beobachteten, konnten bereits im Februar 2002 – also rund zehn Monate vor Beginn des Bullenmarktes beim Gold – ein veritables Kaufsignal ableiten, das sich daraus ergab, dass die Ratio zwischen Gold und dem S&P 500 Index die starke Widerstandszone von 0,29 nachhaltig nach oben durchbrach. Ein rein charttechnischer Analyst hätte ein Kaufsignal für den Goldpreis also erst sehr viel später generieren können und wäre damit auch später als der Ratio-Analyst in den Markt eingestiegen. Der Unterschied ist erstaunlich: Der Ratio-Analyst hätte gegenüber dem Chartanalysten einen um 10 % günstigeren Einstiegskurs im Gold gehabt. Der Ratio-Analyst hätte Gold zu 300 USD/ Unze kaufen können.

1.700,00 1.500,00 1.284,26 1.100,00 1.000,00 900,00 800,00 700,00 600,00 500,00 400,00 300,00 1990 1992

1994

1996 1998

2000 2002

2004

2006

2008

ABBILDUNG 2: GOLD BEENDET BÄRENMARKT IM JAHR 2002 10.000 9.110 8.000 7.000 6.000 5.000 4.500 4.000 3.500 3.000 2.500

Aktien und Erdöl Um die Verwandtschaft zwischen zwei Märkten noch deutlicher aufzuzeigen, bedienen sich Analysten der sogenannten Ratio-Analyse. Mit ihr können tatsächliche Kapitalverschiebungen anhand von Charts abgebildet werden. Sie ist eine der besten Möglichkeiten, zwei unterschiedliche Märkte miteinander zu vergleichen. Wer also wissen will, ob sich Gold besser entwickelt als der Aktienmarkt (S&P 500), dividiert den Goldpreis durch den S&P 500 Index. Folgender Chart verbindet die aus dieser Berechnung resultierenden Ergebnisse seit dem Jahr 1996. Klar zu erkennen ist der Aufwärtstrend seit dem Jahr 2001.

ABBILDUNG 1: S&P 500 INDEX SEIT DEM JAHR 1991

Der S&P 500 Index lässt sich außer mit dem Gold auch noch mit anderen Rohstoffen vergleichen. Zum Beispiel entwickelt sich das Erdöl im festen Verhältnis mit dem Aktienmarkt. Der in Abbildung 4 zu sehende Abwärtstrend in der Ratio zwischen Erdöl und dem S&P 500 Index sagt aus, dass sich Erdöl relativ zum S&P 500 Index verteuert. Diese Entwicklung ist intuitiv erklärbar. Höhere Ölpreise belasten Unternehmensgewinne und führen dazu, dass die Bewertungen an den Aktienmärkten fallen. Hinzu kommt, dass die Kredit- und Immobilienkrise die Aktien belastete. Außerdem sor-

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008

ABBILDUNG 3: RATIO ZWISCHEN GOLD UND S&P 500 INDEX STEIGT STEIL AN 0,8 0,7 0,6 0,5 0,4 0,3 0,2 2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Rohstoffe

gen bullische Fundamentaldaten dafür, dass der Ölpreis kräftig steigt. In der Abbildung 4 sehen Sie das Verhältnis zwischen dem S&P 500 und Erdöl.

stärkeren Maße mit Kursveränderungen im Ölpreis als im Euro in Verbindung gebracht werden können. Fiele der Ölpreis nun stark ab, hätte dies angesichts dieses Untersuchungsergebnisses also negative Folgen für den Goldpreis.

ABBILDUNG 4: ERDÖL VERTEUERT SICH RELATIV ZUM S&P 500 INDEX 120

Auffällig in Abbildung 4 ist ein sichtbarer Ausschlag der Öl-Aktien-Ratio nach oben in den Jahren 1998 und 1999. In dieser Zeit führte ein Überangebot bei Erdöl dazu, dass der Ölpreis pro Barrel zeitweise unter 12 Dollar/Barrel fiel. Im Jahr 2006 schien kurzzeitig die Möglichkeit aus der Ratio-Analyse gegeben, dass der Ölpreis einen ähnlichen Ausschlag nach oben generiert. Die Ratio stand Ende des Jahres 2006 genau an der Abwärtstrendlinie. Wäre diese Abwärtstrendlinie nach oben durchbrochen worden, hätte dies kräftig fallende Ölpreise angekündigt. Anleger, die auf fallende Ölpreise setzen möchten, sollten also die Ratio zwischen Öl und Aktien im Auge behalten. Wenn die Abwärtstrendlinie der Ratio nach oben durchbrochen werden kann, ergeben sich Chancen auf der Short-Seite des Marktes.

Der Korrelationskoeffizient Halten wir die bisherigen Ergebnisse unserer Analyse fest. Das Erdöl und das Gold steigen relativ zum Aktienmarkt. Das bedeutet nichts anderes, als dass es am Aktienmarkt mehr Verkäufer als Käufer und bei den beiden Rohstoffen mehr Käufer als Verkäufer geben muss. Aktien befinden sich also in einem Bärenmarkt, während Gold und Öl in einem Bullenmarkt sind. Dass Gold und Öl gleichzeitig steigen, liegt an der positiven „Verwandtschaft“ beider Märkte. In der Statistik spricht man dabei vom sogenannten Korrelationskoeffizienten. Er misst den linearen Zusammenhang zweier Datenreihen. Er kann lediglich Werte zwischen –1 und +1 annehmen. Bei einem Wert von +1 (beziehungsweise –1) besteht ein voll22

100 80 60

Gold-Silber-Ratio viel beachtet

40 20 0 1996

1998

2000

2002

2004

2006

2008

ständig positiver (beziehungsweise negativer) linearer Zusammenhang zwischen den betrachteten Datenreihen. Bei einer vollständig positiven Korrelation bewegen sich beispielsweise zwei betrachtete Basiswerte immer genau gleich, während sie sich bei einer negativen Korrelation genau in die entgegengesetzte Richtung bewegen.

Extremwerte treten selten auf In der Praxis kommen diese Extremwerte jedoch nur selten vor. Indes geben auch sehr deutliche Ausprägungen in der Nähe dieser Extremwerte sehr gute Hinweise auf die Beziehung zweier Basiswerte. Der Korrelationskoeffizient bei Gold und Erdöl weist einen Wert von 0,92 auf. Das bedeutet, dass 92 % der Kursbewegungen von Gold mit diesem statistischen Zusammenhang erklärt werden können. Da eine sehr starke Käuferschicht im Mittleren Osten mit den Einnahmen aus dem Erdölverkauf Geld verdient, das später in den Kauf von Gold investiert wird, unterstellt man bei einem schwankenden Ölpreis steigendes oder fallendes Interesse eben dieser Käuferschicht. Eine weitere sehr hohe Korrelation weist Gold mit dem Euro auf. Sie liegt bei 0,86, womit festgehalten werden kann, dass die Schwankungen im Goldpreis in einem

Nun können aber auch zwei verwandte Rohstoffe miteinander verglichen werden. Sehr große Beachtung findet dabei das Verhältnis zwischen Gold und Silber, das beschreibt, um wie viel teurer eine Unze Gold im Verhältnis zu einer Unze Silber ist. Ende Juli kostet Gold rund 53 Mal mehr als Silber. Im Jahr 2003 betrug sie noch rund 80 (siehe Schaubild 5). Im 19. Jahrhundert, als Geld noch an den Wert des Goldes gebunden war, hatten die meisten Regierungen weltweit eine feste Ratio zwischen Gold und Silber. Die Ratio lag bei 1:15,5, was bedeutet, dass mit einer Unze Gold 15,5 Unzen Silber gekauft werden konnten. Heute ist Silber sehr viel billiger, was zahlreiche Anleger dazu veranlasst, auf eine Aufwertung des Silbers relativ zum Gold zu spekulieren. Die durchschnittliche Gold-Silber-Ratio im 20. Jahrhundert betrug 1:47. Der Verlauf der Gold-Silber-Ratio findet viel Beachtung bei Tradern und Investoren. Im Jahr 2004 kam es dabei zu einer Trendwende: Der Aufwärtstrend der Ratio wurde impulsiv nach unten durchbrochen, was eine weiter fallende Ratio signalisierte. Die Ratio befindet sich seither in einem klar definierten Abwärtstrend, was bedeutet: Silber dürfte sich relativ zu Gold weiterhin überdurchschnittlich entwickeln. Wenn Gold allerdings deutlich fallen sollte, so würde dies auch Silber treffen: Der Korrelationskoeffizient der beiden Edelmetalle ist mit 0,91 sehr stark ausgeprägt. 91 % der Kursgewinne des Silbers können also auf die Bewegungen beim Gold zurückgeführt werden.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Rohstoffe

Gold-Anleger können Silber den Vortritt geben Dabei gilt festzuhalten, dass sich Silber wie ein Hebelprodukt auf das Gold verhält. Steigt Gold um einen bestimmten Betrag, gewinnt Silber also in der Regel um einen darüber liegenden Betrag an Wert. Das Silber fällt im umgekehrten Fall aber meist auch deutlich kräftiger als das Gold. Aufgrund seiner höheren Volatilität nutzen charttechnische Analysten bei der Analyse des Silbercharts oft den Goldchart, um Kaufsignale beim Silberchart durch den Goldchart zu verifizieren. Häufig sind Kaufsignale, die alleinig im Silberchart zu erkennen sind, aber durch den Goldchart nicht bestätigt werden, Fehlsignale und führen im Anschluss zu kräftigen Preisrückgängen beim Silber. Wer aber an steigende Goldpreise in den nächsten Jahren glaubt, sollte üblicherweise Silber den Vortritt geben.

ABBILDUNG 5: SILBER WERTET RELATIV ZUM GOLD WEITER AUF

ABBILDUNG 6: VERHÄLTNIS ZWISCHEN GOLD UND US-STAATSANLEIHEN STEIGT STEIL AN

85

300

80 250

75 70

200

65 150

60 55

100

50 50

45 40 1996

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2000

2002

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2006

2008

gang im US-Dollar wird also tendenziell zum Verkauf von Anlagen in der USWährung führen, da diese sich ebenfalls entwerten würden. Privatanleger können sich mit dem Kauf von so genannten Quanto-Zertifikaten oder Fonds mit Währungsabsicherung gegen einen fallenden US-Dollar absichern.

Rohstoffe und Rentenmärkte Dollar und Gold Der US-Dollar bewegt sich in der Regel in entgegengesetzter Richtung zu den Rohstoffen. Die Wirkungskette geht dabei vom Erdöl zum US-Dollar. Dies ist intuitiv erklärbar. Die USA verbrauchen rund 25 % des weltweit produzierten Öls, können aber nur noch ein Viertel dieser Menge im eigenen Land fördern. Der Rest muss importiert werden, was das Land im Jahr 2007 rund 600 Milliarden Dollar kostete. Steigt der Ölpreis, so wachsen diese Kosten, was die Wirtschaftsleistung der USA kräftig in Mitleidenschaft zieht. Daher führt ein steigender Ölpreis zu fallenden Dollarnotierungen. Ein steigender Dollar wiederum löst fallende Goldnotierungen aus. Das lässt sich damit erklären, dass sich Goldkäufe bei einem Anstieg des Dollars für Nicht-USAmerikaner ebenfalls verteuern, während sie bei einem fallenden Dollar günstiger werden. Ein drohender deutlicher Rück-

Eine negative Korrelation lässt sich neben Aktien und Rohstoffen auch zwischen den Rentenmärkten und Rohstoffen ausmachen. Denn steigende Rohstoffpreise wirken inflationär und können in den Abnehmerländern zu steigenden Zinsen und damit zu fallenden Anleihenkursen führen. Deutliche Signale sind vom Goldpreis im Verhältnis zu den zehnjährigen US-Staatsanleihen zu sehen. Wie in Abbildung 6 deutlich wird, hat sich der Geldfluss zwischen Gold und den Staatsanleihen schon im Jahre 2001 deutlich zu Gunsten des Goldes verschoben, ab dem Jahr 2005 hat sich diese Entwicklung nochmals verschärft. Bei einer steigenden Rohstoff- Anleihen-Ratio werden inflationstypische Investments wie Goldoder Energie-Aktien oder auch andere Rohstoff-Aktien bevorzugt. Abschließend lässt sich festhalten, dass die Intermarketanalyse interessante neue Erkenntnisse über einzelne Märkte, aber

0 1996

1998

2000

2002

2004

2006

2008

auch über die Verhältnismäßigkeiten verschiedener Märkte zueinander bringen kann. Die Intermarketanalyse hilft, frühzeitig auf Trendwenden aufmerksam zu werden. Außerdem gibt sie dem Anleger ein klares Bild darüber, wie er sein Portfolio strukturieren und in einzelnen Märkten gewichten sollte. Er sieht klar und einfach, welche Märkte steigen, also gekauft werden sollten, und welche Märkte schwächer tendieren und verkauft werden sollten. Die typische Dauer eines Bullenmarktes bei den Rohstoffen beträgt 18-20 Jahre, sodass die Aufwärtsbewegung bei Gold, Öl und anderen Rohstoffen noch mindestens bis zum Jahr 2018 andauern sollte. Die jüngsten Korrekturen beim Erdöl dürften im Bereich des Abwärtstrends in der Aktien-Öl-Ratio zum Halten kommen. Der Bereich von 16 in der Aktien-Öl-Ratio dürfte also Kaufpreise beim Öl und Verkaufspreise bei den Aktien (S&P 500 Index) mit sich bringen. Anleger, die auf steigende Ölpreise setzen möchten, können demnach warten, bis die Ratio zwischen Aktien (S&P 500 Index) und dem Erdöl wieder auf 16 steigt (Wert Ende Juli: 10,3).

Jochen Stanzl

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung des externen Redakteurs wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.

Ein Service der BörseGo AG

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Investment Ideen

DISCOUNT, BONUS UND WEITERE INVESTMENT-HIGHS Rettung in letzter Sekunde. Das war knapp! Am 15.07.2008 und 16.07.2008 schienen für den DAX vorerst die Lichter komplett auszugehen. Hatte sich das Börsenbarometer in den zwei Wochen zuvor noch brav an der wichtigen Unterstützungszone zwischen 6.160 und 6.200 Punkten zu stabilisieren versucht, so lag am 15.07.2008 bereits der Eröffnungskurs mit einem Gap zum Vortagesschluss unter der 6.160er Marke. Und mit einem Verlaufstief von 5.999,30 Punkten versuchten die Bären am Folge-

8200

tag sogar, den Index unter die runden 6.000 Zähler zu drücken – zum Glück erfolglos. Bis zur Schlussglocke am 16.07.2008 hatten sich die Notierungen wieder erholt, lagen aber dennoch knapp unter dem entscheidenden Pegelstand von 6.160 Punkten. Die erneut aufgeflammten Ängste im Zuge der Finanzkrise hatten somit voll zugeschlagen. Schon seit Mitte Mai kannte der DAX nur den Weg gen Süden und verlor in der Spitze fast 17 %. Gestützt von einer Handvoll

DE: DAX, Kapitalkurve (K/A), GD

8200

8000

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7800

7800

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6400

6400

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6200

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6000

Close von DE: VDAX-NEW

VDAX New 23,06 am 01.08.08

30 20

20 294 11 18 25 2 9 16 23 30 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 27 7 14 21 28 4 11 18 25 3 10 172531 7 14 21 285 12 19 26 2 9 16 23 30 7 14 21 28 Juni '07 Juli '07 Aug. '07 Sep. '07 Okt. '07 Nov. '07 Dez. '07 Jan. 2008 Feb. '08 März '08 Apr. '08 Mai '08 Juni '08 Juli '08

AKTUELLE VOLATILITÄTS-SPITZENREITER UNTER DEN VON BNP PARIBAS ABGEDECKTEN BASISWERTEN (STAND 12.08.2008) Arcandor Infineon Aixtron Epcos Solarworld UBS Hochtief Deutsche Börse MLP Celesio Hypo Real Estate Salzgitter

TUI Lanxess

Porsche VZ Thyssen Krupp Deutsche Postbank MAN Commerzbank

Nokia 0%

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an positiven Überraschungen durch weniger schlecht als befürchtet ausgefallene Quartalszahlen aus der Bankenwelt meldeten sich dann gerade noch rechtzeitig die Börsenbullen zurück. Bereits am 17.07.2008 wurde der Bereich um 6.160/ 6.200 Zähler zurückerobert. Und auch an den folgenden Tagen bis zum Betrachtungsstichtag am 01.08.08 überwog per Saldo der Erholungstrend. Für die weitere Entwicklung deutet sich für den DAX nun schon wieder eine wichtige charttechnische Entscheidung an. Denn bislang ist der Sprung über 6.450 bis 6.500 Punkte noch nicht geglückt. Erst darüber könnten Börsianer wieder auf den entspannten Beobachtungsmodus umschalten. Zwischen 6.500 und gut 7.000 DAX-Zählern darf man von einer Stabilisierung des Marktes ausgehen, ohne dass unmittelbar die Entstehung einer ausgedehnten Trendbewegung zu erwarten wäre. Aber soweit sind wir zum aktuellen Zeitpunkt (01.08.2008) noch nicht. Vielmehr schwingt die leise Befürchtung mit, dass die Notierungen erneut einknicken könnten und dann wohl möglich sogar die 6.000er Marke reißen. Auch der Dow Jones stimmt nicht gerade positiv. Nachdem er schon im Juni unter die Unterstützungslinie auf Höhe des Allzeithochs vom Jahr 2000 bei 11.750 Punkten gerutscht war und Mitte Juli kurzzeitig die glatten 11.000 Zähler unterbot, kämpft sich das US-Barometer nun von unten an die 11.750 Punkte heran und blieb bisher erfolglos. Insgesamt sieht die Lage derzeit also keineswegs rosig aus. Lediglich die zuletzt etwas aufgehellte Stimmung schürt die leise Hoffung, dass sich Dow, DAX und Co. vielleicht doch über ihre Entscheidungsmarken hinaus retten und uns nachfolgend einen weitgehend seitwärts gerichteten Konsolidierungstrend bescheren könnten.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen

Roche im Kaufrausch Der traditionsreiche Roche-Konzern zählt zu den marktführenden Unternehmen im Gesundheitssektor mit den Schwerpunkten Pharma und Diagnostics. Mit weltweit 78.000 Mitarbeitern vertreiben die Schweizer ihre Produkte in über 150 Ländern. Zurzeit macht der Pharmariese aufgrund seiner Kauflaune Schlagzeilen. Der spektakulärste Deal dürfte wohl die vollständige Übernahme der Tochtergesellschaft Genentech sein. Nachdem man schon 56 % der Anteile am USUnternehmen innehatte, sollen nun die restlichen 44 % eingekauft werden. Dafür offeriert Roche den Minderheitsaktionären 89,00 USD pro Aktie, woraus sich ein Gesamtpreis von 43,7 Mrd. USD ergibt. Diese Transaktion markiert zugleich die größte Akquisition in der Schweizer Unternehmensgeschichte. Für die Finanzierung der Übernahme greift Roche im Umfang von 10 Mrd. USD in die eigene Kriegskasse, der Rest soll bei Banken aufgenommen werden. Daher kann das Unternehmen für die Finanzierung auf eine Kapitalerhöhung verzichten. Der Pharmakonzern verfolgt nach Angaben des Verwaltungsratspräsidenten Franz Humer mit der Akquisition im Wesentlichen zwei Ziele. Zum einen wird erwartet, aus der Transaktion Synergien in Höhe von 750 bis 850 Mio. USD pro Jahr zu generieren und zum anderen den bereits vorhandenen Austausch von Know-how, vor allem im Bereich der Forschung und Entwicklung, zwischen den Unternehmen weiter zu verbessern. Im nächsten Schritt der Akquisition soll der Verwaltungsrat von Genentech einen Ausschuss bilden, der zusammen mit

BONUS ZERTIFIKAT WKN BN1QKY

ISIN DE000BN1QKY4

Bonuskurs 240,00 CHF

Barriere-Level 130,00 CHF

Bezugsverhältnis 0,1

Geld 21,26

Brief 21,36

Bonusrendite 12,46 %

Bonusrendite p.a. 8,95 %

Bewertungstag 18.12.2009

Quanto Ja

CAPPED BONUS ZERTIFIKAT WKN BN1NK0

ISIN DE000BN1NKO6

Bonuskurs 240,00 CHF

Barriere-Level 140,00 CHF

Höchstkurs 240,00 CHF

Bezugsverhältnis 0,1

Geld 21,67

Brief 21,77

Bonusrendite 10,24 %

Bonusrendite p.a. 11,84 %

Bewertungstag 19.06.2009

Quanto Ja

unabhängigen Finanz- und Rechtsberatern die Roche-Offerte überprüft und bewertet. Doch statt sich von diesem gewaltigem Deal zunächst einmal zu erholen, machte sich der Pharmakonzern zugleich an die Übernahme des US-Privatunternehmens Mirus Bio Corporation für insgesamt 125 Mio. USD. Mirus gehört in den Bereichen der Nukleinsäure-Chemie und Delivery zu den weltweit führenden Unternehmen. Die Amerikaner entwickeln unter anderem eine Plattform zur Applikation und Einschleusung von RNAiMolekülen und sind führend auf dem Gebiet der Gentherapie. Aller guten Dinge sind drei. Nun soll auch noch die kanadische Bio-Technologiefirma ARIUS Research Inc. einverleibt werden. Hierfür sind die Baseler bereit 191 Mio. kanadische Dollar auszugeben. ARIUS entwickelt und erforscht die nächste Generation von Antikörpertherapeutika zur Behandlung von Krebs und anderen Krankheiten. Besonders attraktiv für die Schweizer ist die einzigartige, patent-

rechtlich geschützte Technologieplattform FunctionFIRST, mit der therapeutische Antikörper auf der Grundlage ihrer Wirkung erzeugt und selektiert werden. Damit möchte Roche sein eigenes Entwicklungsportfolio in den Bereichen Entzündungskrankheiten und Onkologie weiter stärken. Im ersten Halbjahr 2008 musste Roche einen Rückgang beim Umsatz und Gewinn hinnehmen. Der Umsatz verminderte sich um 4 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 auf 22,004 Mrd. CHF. Der Gewinn ging um 2 % auf 5,732 Mrd. CHF (Vorjahr 5,862 Mrd. CHF) zurück. Zum Ende des Jahres hält der Konzern dennoch an seinen Prognosen fest und erwartet einen Gewinn je Aktie mindestens in Höhe des Vorjahres. Der Umsatz soll gegenüber 2007 im hohen einstelligen Bereich zulegen.  Die charttechnische Situation Von Anfang 2005 bis Anfang 2007 gehörte die Roche Aktie zu den Börsen25


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

08

Investment Ideen

highflyern. Doch bereits im Februar 2007 wurde das Allzeithoch bei rund 241 CHF markiert, welches bei einem erneuten Angriffsversuch im April 2007 als unüberwindbare Hürde fungierte. Seither bildete sich ein Abwärtstrend aus. Ausgehend vom Jahrestief bei 162,70 CHF am 17.04.2008 probte der Titel in den vergangenen Monaten die Erholung. Um sich aus der Negativtendenz zu lösen, müssten die Widerstandsmarke bei ca. 194 CHF sowie die Abwärtstrendlinie bei derzeit etwa 197 CHF (fallend) überwunden werden.  Anregungen für Ihre Watchlist Bereits seit anderthalb Jahren macht die Roche Aktie den direkt investierten Anteilseignern keine Freude. Mit der ankündigten Übernahme der US-Tochter Genentech stellt der Konzern die Weichen künftig auf Expansion.

1. Hausse-Investment mit Teilschutz Sollte sich die Wachstumsstrategie des Schweizer Pharmaunternehmens als Erfolg erweisen, könnte auch der Börsenwert des Konzerns in Schwung kommen. Wer von der strategischen Ausrichtung des Healthcare-Unternehmens überzeugt ist und der Aktie zudem ein vielversprechendes Nachholpotenzial attestiert, könnte sich mit einem Bonus Zertifikat aussichtsreich positionieren. Hier winkt per Laufzeitende die volle Partizipation an steigenden Basiswertnotierungen. Und durch den integrierten Kapitalteilschutz in Verbindung mit einer Seitwärtsrendite lassen sich selbst bei stagnierenden oder leicht fallenden Basiswertkursen ansehnliche Renditen einfahren. 12,46 % (8,95 % p.a.) sind es bei der WKN BN1QKY, die dem Investor die Anlage im Falle einer leichten Fehlprognose versüßen. Zu stark sollte ein möglicher Kursrutsch allerdings nicht ausfallen, da die Bonuszahlung am Ende nur bei einer intakten Barriere erfolgt. Würde die Roche Aktie bis zum Bewer26

AroonUp, AroonDown 100

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RSI 60 50 40 30

60 50 40 30

Roche Holding GS Sfr, Komp, Komp-2, Komp-3 220

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210

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2 9 16 23 306 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 2229 5 12 19 26 3 10 17277 1421 28 4 11 18 25 3 10172531 7 14 21285 1319 26 2 9 16 23 30 7 14 21 28 Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. 2008 Feb. März April Mai Juni Juli

tungstag, dem 18.12.2009, auf oder unter die Sicherheitsschwelle von 130,00 CHF abrutschen, verlöre der Bonusmechanismus seine Wirkung und würde dem vollen Risiko aus den Aktienkursverlusten den Weg frei machen.

schwankungen beunruhigen den Anleger indes nicht, da der eingebaute QuantoMechanismus die Währungsrisiken ausschließt.

2. Großzügige Seitwärtschance mit Puffer

Tauziehen zwischen Continental und Schaeffler

Wer das Ausmaß eines möglichen Aufwärtstrends der Anteilsscheine von Roche für überschaubar hält, geht bevorzugt mit einem gecappten Bonus Zertifikat auf Renditejagd. Im Vergleich zu klassischen Bonus-Papieren ist der mögliche Maximalertrag hier von vornherein festgelegt. Als Gegenleistung sind die Papiere auch bei kürzerer Laufzeit mit großzügigen Seitwärtsrenditen und Risikopuffern ausgestattet. Mit der WKN BN1NK0 lassen sich am Laufzeitende reizvolle 10,24 % (11,84 % p.a.) Ertrag vereinnahmen, wenn die Barriere von 140,00 CHF bis zum Bewertungszeitpunkt am 19.06.2009 unberührt bleibt. Höhere Erfolge sind nicht zu erwarten, da der Höchstbetrag von 240,00 CHF die maximale Rückerstattung auf die Bonuszahlung begrenzt. Wechselkurs-

Continental, Deutschlands Marktführer in der Reifenproduktion und weltweit einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie, könnte bald seine Unabhängigkeit verlieren. Die Schaeffler Gruppe aus Herzogenaurach, gleichfalls ein bedeutender Automobilzulieferer hierzulande, strebt eine strategische Beteiligung von über 30 % an. Große Kunden beider Konzerne, wie Porsche, VW und Opel, begrüßen den geplanten Zusammenschluss. Nachdem der Conti-Aufsichtsrat die erste Schaeffler-Offerte mit einem Preis von lediglich 69,37 EUR pro Aktie in bar zurückgewiesen hatte, ging der Kampf in die nächste Runde. Nun bietet Schaeffler den Continental-Aktionären bis zum 27. August je 70,12 EUR je Anteilsschein.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen

Insgesamt ist die Offerte damit 11,3 Mrd. EUR schwer. Die Schaeffler Gruppe hält derzeit 2,97 % der Conti-Aktien und ist berechtigt, weitere 4,95 % der Anteile zu erwerben. Darüber hinaus ermöglichen Swap-Geschäfte den Erwerb von weiteren 28 % der Aktien, sodass Schaeffler bereits mit einer mindestens 36-prozentigen Beteiligung sicher kalkulieren darf. Da Swap-Geschäfte nach dem Wertpapierhandelsgesetz nicht meldepflichtig sind, kritisiert die Geschäftsleitung der Continental AG diesen Erwerb durch das Hintertürchen scharf. Schaeffler versucht das günstige Börsenumfeld zu nutzen, um zu einem niedrigen Preis die Kontrolle über einen sehr gut positionierten Technologiekonzern zu übernehmen. Das letzte Wort ist in diesem Übernahmepoker noch nicht gesprochen. Die Halbjahreszahlen sehen auf den ersten Blick nicht danach aus, dass sie Contis Aktienkurs stark nach oben treiben könnten und so die Übernahme erschweren würden. Der Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten 2008 legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ordentliche 65,4 % von 8,014 Mrd. EUR auf 13,254 Mrd. EUR zu. Diese Steigerung beruhte zwar auch auf organischem Wachstum, ein Großteil des Umsatzzuwachses ließ sich aber auf die Übernahme von Siemens VDO zurückführen. Das operative Konzernergebnis (EBIT) blieb quasi konstant (+0,9 Mio. EUR auf 912,4 Mio. EUR). Vor Abschreibungen ergab sich eine Erhöhung um 29,4 % auf 1.194,8 Mio. EUR. Die Umsatzrendite verringerte sich aufgrund der Abschreibungen durch die VDO-Übernahme, aufgrund von Sondereffekten und der schlechteren Umsatzrendite der ehemaligen VDO-Geschäfte erwartungsgemäß auf 6,9 % nach 11,4 % ein Jahr zuvor. Als Bremse wirkt sich auch die deutlich gestiegene Zinslast aus. Durch die Siemens-VDO-Übernahme hat Conti Schulden von rund 11 Mrd. EUR aufgehäuft. Die Folge: Von Januar bis Juni 2008 stiegen die Zinsaufwendungen auf 414,7 Mio. EUR von 41 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Zudem belastete der

CAPPED BONUS ZERTIFIKAT WKN ISIN BN2W31 DE000BN2W318

Bonuskurs 85,80 EUR

Barriere-Level 46,30 EUR

Höchstkurs 85,80 EUR

Geld 73,83

Bonusrendite 16,02 %

Bonusrendite p.a. 18,60 %

Bewertungstag 19.06.2009

Brief 73,93

Bezugsverhältnis 1

DISCOUNT ZERTIFIKAT WKN BN1D6Y

ISIN DE000BN1D6Y8

Cap 62,00 EUR

Bezugsverhältnis 1

Outperf.-Pkt. 78,27 EUR

Geld 56,82

Brief 57,02

Maximalrendite 8,71 %

Maximalrendite p.a. 14,37 %

Bewertungstag 20.03.2009

hohe Ölpreis den Reifenhersteller. Trotz des schwierigen Marktumfelds hält Conti an den gesetzten Jahreszielen fest und bestätigt seinen Ausblick. Vorstandschef Manfred Wennemer geht davon aus, zum Ende des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von mehr als 26,4 Mrd. EUR zu erreichen, wenngleich dieses Ziel insbesondere wegen der deutlichen Produktionskürzungen in den USA ambitioniert erscheint.

sichten abgefunden. Umso willkommener war angesichts dessen die unerwartete Kursexplosion im Zuge des Übernahmeangebotes durch die Schaeffler Gruppe. Ob der Poker um den Kauf des Hannoverschen Reifen- und Autoelektronikherstellers den Börsenwert des Unternehmens noch weiter antreibt, bleibt abzuwarten.

1. Capped Bonus für moderate Optimisten  Die charttechnische Situation Zwischen 2003 und 2007 ging es mit der Conti-Aktie steil bergauf. Das Allzeithoch von 111,71 EUR am 25.07.2007 entsprach einer glatten Verfünffachung seit Mitte 2003. Seitdem machte sich jedoch nach und nach ein schmerzhafter Kursverfall bis zum Jahrestief am 17.03.2008 bei 50,90 EUR breit. Zuletzt war die Aktie nun vollständig vom Übernahmepoker mit Schaeffler geprägt, woran sich auch in nächster Zeit nicht viel ändern dürfte. Auch reine Charttechniker kommen hier also um die ständige Beobachtung der Nachrichtenlage nicht herum.  Anregungen für Ihre Watchlist Nach einem schwachen Start ins Börsenjahr hatten sich viele Conti-Aktionäre wohl mit mageren Performance-Aus-

Eine endgültige Erleichterung stellt der jüngste Kursanstieg für offensiv ausgerichtete Investoren allerdings nicht dar, denn im laufenden Jahr liegt der Anteilsschein immer noch knapp 18 % in den Miesen. Wer der Aktie im anstehenden Übernahmegerangel zwar ein gewisses Aufwärtspotenzial einräumt, den Zug für ein Direktinvestment aber für abgefahren hält, könnte ein Capped BonusInvestment in Erwägung ziehen. Die WKN BN2W31 ist mit einem Bonuskurs von 85,80 EUR ausgestattet, der gleichzeitig die maximale Auszahlung der Anlage zementiert. Die Bonuszahlung fließt dem Zertifikate-Besitzer am Laufzeitende selbst dann zu, wenn die Aktie der Continental AG nicht weiter zulegen kann oder gar leicht an Wert einbüßt. Ansehnliche 16,02 % (18,60 % p.a.) lassen sich so selbst bei moderat schwächelnden Börsennotierungen erzielen. 27


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Investment Ideen

Damit dem Bonussegen allerdings nichts im Weg steht, darf die Sicherheitsbarriere bei 46,30 EUR bis zum Bewertungstag am 19.06.2009 weder berührt noch unterschritten werden. Bezogen auf den aktuellen Aktienkurs (71,99 EUR am 04.08.2008) steht dafür ein nervenschonender Risikopuffer in Höhe von 35,68 % zur Verfügung.

2. Rendite in ruhigem Fahrwasser Gelingt es der Schaeffler Gruppe, die angestrebte Beteiligung am ContinentalKonzern zu den gegebenen Konditionen zu erwerben, würde sich eine erneute, übernahmegetriebene Kursrallye wohl erübrigen. Auf aussichtsreiche Ertragsmöglichkeiten müssen Anleger trotzdem nicht verzichten. Mit Discount Zertifikaten lässt sich zum Beispiel gezielt darauf setzen, dass sich bei den Conti-Kursen demnächst nicht mehr viel ereignet. Die WKN BN1D6Y bietet in diesem Fall eine respektable Maximalrendite in Höhe

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Continental XETRA, Komp, Komp-2, Komp-3 110

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von 8,71 % (14,37 % p.a.). Selbst einen leichten Kursrückgang münzt das Papier anlegerfreundlich in positive Performanceraten um. Denn durch den beim Kauf zu vereinnahmenden Rabatt von aktuell

stattlichen 20,73 % lassen sich positive Erträge erwirtschaften, solange der Basiswert per Fälligkeit, am 20.03.2009, nicht unter den Zertifikate-Einstiegspreis (57,02 EUR am 04.08.2008) rutscht.

Direkter Austausch mit Börsenexperten bei Tradingbird Hermann Kutzer, Dr. Norbert Kalliwoda oder Dr. Gregor Bauer: Renommierte Experten aus der Börsenwelt stellen der Börsen-Community Tradingbird ihr Wissen zur Verfügung. Im Bereich „News & Analysen“ können Nutzer von Tradingbird (www.tradingbird.de) eigene Beiträge zum aktuellen Börsengeschehen einstellen oder mit anderen Nutzern über bereits eingestellte Beiträge diskutieren. Für diesen Bereich konnte Tradingbird in den letzten Monaten bereits einige renommierte Experten aus der Börsenszene gewinnen, welche die Community regelmäßig an ihrem Börsenwissen teilhaben lassen. Mit derzeit insgesamt neun Experten können Sie auf diese Weise direkt in Kontakt treten: • Dr. Gregor Bauer, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands (VTAD e.V.) • Heiko Böhmer, freier Wirtschaftsjournalist • Helmut Gellermann, Autor des Bernecker Investorenbriefs • Adam Jakubowski, sc-consult/Herausgeber des WIN-Guide-Börsenbriefs

• • • • •

Karsten Kagels, Geschäftsführer Ross Trading Dr. Norbert Kalliwoda, Analyst (Dr. Kalliwoda Research) Hermann Kutzer, Kapitalmarkt-Kommentator Marcel Torney, Chefredakteur des berlinvestor Derivatebriefs WHU-Daxe, Herausgeber des studentischen Börsenbriefs WHU Financial

Die Beiträge der Tradingbird-Experten werden selbstverständlich von den Experten selbst der Community zur Verfügung gestellt. Alle Experten sind reguläre Tradingbird-Mitglieder. So ist es anderen Mitgliedern auch möglich, durch Kommentare zu den eingestellten Experten-Analysen direkt mit dem jeweiligen Autor in Kontakt zu treten oder ihnen persönliche Nachrichten zu senden. Sämtliche Tradingbird-Experten sind auf einen Blick durch ein Experten-Symbol auf ihrem Profilfoto für jedermann erkennbar. Robert Kaiser, Leiter Tradingbird

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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DAX daily

DAX DAILY TRADING: ERFOLGREICH STABILISIERT Von Mitte Juni bis Mitte Juli korrigierte die fiktive Kapitalkurve des DAX daily Tradingtests. Seither haben die Analysten wieder einiges an Boden gutgemacht.

Vorerst darf aufgeatmet werden. Nach der fulminanten Performance des DAX daily Tradingtests von Januar bis Mitte April dieses Jahres wäre eine deutliche Korrektur zweifellos nicht ungewöhnlich. Und in der letzten Ausgabe von WARRANTS UND ZERTIFIKATE mussten wir ja bereits über kräftige Rückschläge beim Grundsystem in der zweiten JuniHälfte berichten. Per Stichtag am 25.07.2008 können wir aber erleichtert festhalten, dass eine zermürbende, lang anhaltende Korrektur vorerst verhindert werden konnte. Den DAX daily Analysten ist es gelungen, wieder Ruhe in die Entwicklung der fiktiven Kapitalkurve zu bringen und sogar einen guten Teil der vorhergehenden Verluste auszubügeln. 30

Nach fünf aufeinanderfolgenden Verlustsignalen vom 13.06.2008 bis 24.06.2008 startete unser aktueller Beobachtungszeitraum am 27.06.2008 mit einem Short-Trade, der sich schnell zum ermutigenden Volltreffer entwickeln sollte. Am darauf folgenden Montag, dem 30.06.08, touchierte der DAX zum Tagestief das Gewinnziel und ließ die unterstellten 9.175 EUR Startkapital (10 % der Kapitalkurve) durch die Verwendung von fiktiven Turbos mit Hebel 50 um stolze 97,5 % auf 18.123 EUR emporschnellen. Nach einer kleinen Pause bis zum 04.07.2008 war das Grundsystem dann bis zum 18.07.2008 permanent im Markt investiert und zeigte sich mit acht Aktionen an nur elf Handelstagen überdurchschnittlich aktiv. Erträge erga-

ben sich aus den vielen Kurzzeit-Trades zwar unter dem Strich nicht, aber immerhin konnte der per 30.06.08 auf 100.701 EUR erholte Kapitalkurvenstand weitgehend verteidigt werden. Vier der acht Aktionen vom 04.07.2008 bis 18.07.2008 endeten im Verlust. So rutschte der LongTrade vom 04.07.2008 bis zum ShortWechsel am 08.07.2008 um immerhin 39,45 % ab. Weitere 17 % des eingesetzten Kapitals wurden vom 08.07.2008 auf den 09.07.2008 mit Turbos Short vernichtet. Der nachfolgende Long-Trade schloss am 10.07.2008 mit +1,45 % quasi unverändert. Und auch die ShortAktion vom 10.07.2008 auf den 11.07.2008 konnte mit +16,90 % keine echte Erholung bringen.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

DAX daily

Am 11.07.2008 war dann eine schwierige Situation erreicht, denn die DAX daily Analysten gaben vor der Handelssitzung aufgrund der undurchsichtigen Marktlage die Prognose „aufwärts/seitwärts“ ab. Das war aus Sicht unseres Systems absolut unerwünscht. Wir können nur mit eindeutigen Prognosen arbeiten. Wer die Prognose für sich persönlich als „seitwärts“ interpretiert hat, ist damit hervorragend gefahren. Der bestehende ShortTrade konnte dann nämlich am 11.07.2008 aufrechterhalten werden und souverän das Gewinnziel ansteuern. Wir müssen hier aber annehmen, dass die schwammige Prognose „aufwärts/seitwärts“ vom Investor leider als Anlass zum Kauf von Turbos Long mit 50er Hebel gedeutet wurde. Sonst würden wir unsere fiktive Kapitalkurve möglicherweise schönrechnen. Der somit unterstellte Long-Trade am 11.07.2008 ging jedenfalls komplett daneben. Noch am gleichen Handelstag waren 9.683 EUR unterstellter Kapitaleinsatz vollständig vernichtet. Die Kapitalkurve war nun auf 87.135 EUR abgerutscht und hatte damit sogar den Korrekturtiefstand vom 26.06.2008 unterboten. Doch die Rettung nahte. Satte +113,68 % auf 8.714 EUR wurden vom 14.07.2008 auf den 15.07.2008 mit Turbos Short verdient. Bedauerliche -64,35 % auf 9.704 EUR ergaben sich vom 16.07.2008 auf den 17.07.2008 abermals mit Turbos Short. Erfreuliche +100 % auf 9.080 EUR folgten vom 17.07.2008 auf den 18.07.2008. Damit war die zweiwöchige PermanentAktivität zwischen 04.07.2008 und 18.07.2008 erst einmal beendet. Der nächste Trade auf der Long-Seite spielte sich vom 23.07.08 auf den 24.07.2008 ab und brachte +39,71 % Gewinn auf 9.988 EUR. Und last but not least durften +93,51 % auf 10.385 EUR vom 24.07.2008 auf den 25.07.2008 mit Turbos Short gefeiert werden. Bei dieser Abfolge von insgesamt fünf Aktionen mit nur einem Rohrkrepierer blieb natürlich einiges an Gewinn hängen. Genauer gesagt ist die fiktive Kapitalkurve vom 11.07.2008 bis zum 25.07.2008 von 87.135 EUR auf

MONATLICHE TESTBEOBACHTUNG: TRADING-ERGEBNISSE AUF BASIS VON EINSTIEGSSIGNALEN AUS DEN ANALYSEN IM DAX DAILY NEWSLETTER 1.a) Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004

1.b) Ausschnitt seit Februar 2008

2) Strategie wie in 1.a) bzw. 1.b), aber Long- und Short-Trades gefiltert durch mittelfristigen DAX-Trend anhand der Adaptiven Stochastic (10/500); Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004

zuversichtlich stimmende 113.562 EUR geklettert. Das abgewandelte System mit Trendfilterung hat sich vom 27.06.2008 bis 25.07.2008 ebenso durchaus passabel geschlagen und glänzt vor allem weiterhin mit seiner viel geringeren Schwankungsintensität der Kapitalentwicklung als beim Grundsystem. In der letzten Ausgabe von WARRANTS UND ZERTIFIKATE hatten wir bereits diskutiert, dass die Korrekturphase beim Trendfiltersystem ab Mitte Juni vergleichsweise harmlos ablief. Und bis zum 25.07.2008 hat sich die fiktive Kapitalkurve nun sogar bis in die Nähe des Allzeithochs von Mitte April bei knapp

101.500 EUR emporgekämpft. Die noch fehlenden 5.000 EUR wären bereits durch einen Volltreffer-Trade in Windeseile zu überbrücken. Nach wie vor handelt das Trendfiltersystem wie seit Mitte Januar ausschließlich auf der Short-Seite. Das zahlte sich im Betrachtungszeitraum vom 27.06.2008 bis 25.07.2008 abermals aus. Von den sechs ausgeführten Short-Trades landeten vier im Plus und dreimal wurde sogar das Gewinnziel erreicht. Kein Wunder, dass die fiktive Kapitalkurve hier ordentlich zulegte. Von 77.192 EUR am 26.06.2008 ging es ohne größere Schwankungen bis auf 96.495 EUR am 25.07.2008 nach oben. 31


08

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Aktien daily

AKTIEN DAILY: VOLKSWAGEN Allgemeine Börsenschwäche im Jahr 2008? Volkswagen liegt bereits 33 % im Plus. Am 25.07.2008 nahmen die Aktien daily Analysten den Titel unter die Lupe. Von einem biederen Standardwert kann bei Volkswagen mit Blick auf die vergangenen Jahre wahrlich nicht die Rede sein. Auf atemberaubende 575 % beläuft sich die Performance seit dem 28.04.2005 mittlerweile. Und die Fundamentaldaten lassen auf mehr hoffen.

VOLKSWAGEN: NEUES REKORDHOCH AroonUp, AroonDown 50

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80 60 40

Volkswagen ST XETRA, GD, GD-2, GD-3

Trotz dicker Wolken am Wirtschaftshimmel und steigender Spritpreise setzte Volkwagen im ersten Halbjahr 2008 immerhin 5,8 % mehr Fahrzeuge als im Vorjahreszeitraum ab und erreichte mit 3,3 Mio. ausgelieferten Autos einen neuen Halbjahresrekord. Der Umsatz von Januar bis Juni stieg um 3 % auf 56,5 Mrd. EUR und der Konzernüberschuss kletterte sogar um 31,3 % auf 2,6 Mrd. EUR. Zudem gab die EU-Kommission jetzt grünes Licht für die VW-Übernahme durch Porsche, da der wirksame Wettbewerb in Europa durch die Auto-Hochzeit nicht als gefährdet eingestuft wird. Porsche will seine derzeit 30,6-prozentige Beteiligung per Termingeschäft zu Anfang September auf 35,6 % ausweiten. Damit sieht die EU-Kommission den Volkswagen-Konzern durch Porsche faktisch kontrolliert und segnete den Schritt ab. Um seinen Anteil wie geplant auf über 50 % aufzustocken, muss Porsche von der Kommission nun keine weitere Erlaubnis mehr einholen. Der langfristige Aufwärtstrend der Volkswagen Aktie ist ungebrochen. Speziell im bisher schwierigen Börsenjahr 2008 zeigt der Titel eine beeindruckende relative Stärke gegenüber dem StandardwerteBarometer DAX. Nachdem sich die Notierungen von März bis Mai in Lauerstellung knapp unter dem Allzeithoch von Oktober 32

220 210 200 190 180 170 160 150 140

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Der Aktien daily Newsletter liefert Ihnen jeden Morgen vor Markteröffnung eine charttechnische Analyse zu einem spannenden Einzelwert. Die detaillierten Angaben zu Trendlinien, Widerständen und Unterstützungen helfen Ihnen bei der Umsetzung Ihrer persönlichen Tradingentscheidungen. Geeignete Hebelprodukte zum besprochenen Basiswert werden von BNP Paribas im Newsletter aufgeführt. Abonnieren Sie jetzt den kostenfreien Service im Internet unter www.derivate.bnpparibas.de oder per gebührenfreier Hotline 0800 0 267 267.

2007 festgefahren hatten, herrschte bis Mitte Juli eine Konsolidierungsbewegung vor. Seitdem haben die Anteilsscheine der Wolfsburger aber erneut den Renditeturbo gezündet. Am 23.07.2008 konnte die ehemalige Rekordmarke von knapp 200 EUR mit einem kräftigen Satz überwunden werden. Bis zum Höchstwert bei 215,43 EUR reichte die Schubkraft. Nun kommt es darauf an, dass sich der Titel stabilisieren kann. Die Aktien daily Analysten sehen wichtige Unterstützungen bei 199,70 und bei 194,00 EUR. Im Optimalfall würde die Aktie nach einer kleinen Konsolidierung bereits bei 199,70

EUR wieder nach oben drehen und zunächst auf 223,30 EUR und später auf 264,10 EUR klettern. Als wahrscheinlicher schätzten die Charttechniker am 25.07.2008 aber vorerst einen kurzen Rückfall unter 199,70 EUR bis in die Nähe der Unterstützung bei 194,00 EUR ein. Spätestens dort sollte dann abermals Kaufinteresse aufkommen und neue Rekordmarken ermöglichen. Einen Rückfall unter 194,00 EUR per Tagesschlusskurs und daraufhin weitere Abgaben bis auf 183,16 EUR hielten die Analysten hingegen ausgehend vom 25.07.2008 für relativ unwahrscheinlich.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

ÖL daily

ÖL DAILY: ENDLICH ENTSPANNUNG IN SICHT? Nach Monaten der unbeirrbaren Ölpreis-Hausse wurden im Juli erstmals deutliche Anzeichen einer möglicherweise längeren Korrektur erkennbar. Die steigenden Inflationsraten vor allem aufgrund der Preisschübe bei fossilen Energieträgern – allen voran Rohöl – haben die Verbraucher weltweit aufgeschreckt. Nun waren seit Monaten erstmals wieder sinkende Preise an den Tankstellen zu beobachten.

Zielbereich der EZB wird schon leise gesprochen. Der Rohölpreis spielt dabei die Schlüsselrolle. Wenn die Juli-Rückschläge auf rund 125 USD pro Barrel Vorboten einer längeren Korrektur waren, könnte es mit der Entspannung klappen. Ob die Aktienbörsen in diesem Zusammenhang eine Stimmungsaufhellung erleben, bleibt indes abzuwarten. Auch über eine deutliche Abschwächung der Weltkonjunktur, die zuletzt die Ölnachfrage gedrosselt haben könnte, wird schon gemunkelt. Das wäre sicherlich kein Treibsatz für steigende Aktienkurse. Die Anteilsscheine der Billigfluglinien stecken derweil noch voll und ganz im

Die Ölnotierungen hatten nach ihrer Rekordjagd bis auf fast 150 USD im Juli einen kräftigen Dämpfer erhalten. Und schon melden sich Ökonomen zu Wort, die eine nachhaltige Entspannung auf uns zukommen sehen. Sogar von einem Rückgang der Teuerungsrate in der Eurozone auf 2,0 % und damit in den

BRENT CRUDE OIL FUTURE TAGESCHART SEIT JUNI 2007 150

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ab 08.11.07 Long/Short-Signale entsprechend der Tendenzprognosen im Öl daily Newsletter

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Der ÖL daily Newsletter liefert Ihnen jeden Morgen vor Markteröffnung eine charttechnische Analyse zum Brent Crude Oil Future. Neben den detaillierten Angaben zu Trendlinien, Widerständen und Unterstützungen äußern die Analysten von Godmode Trader eine Tendenzprognose für den Handelstag. Sie erhalten damit ein klares Fazit zur Einschätzung der aktuellen Marktkräfte. BNP Paribas listet passend zum Kursniveau des Brent Crude Oil Future attraktive Open End Turbos auf, um Ihnen die eigenständige Produktsuche zu erleichtern. Abonnieren Sie jetzt den kostenfreien Service im Internet unter www.derivate.bnpparibas.de oder per gebührenfreier Hotline 0800 0 267 267.

Sog des Ölpreisschocks. Bei den hohen Kerosinpreisen erscheint das Geschäftsmodell kaum noch tragbar. Ryanair warnte zum Beispiel, dass erstmals seit 1989 ein Verlust im laufenden Geschäftsjahr droht und schickte die Aktie damit auf Talfahrt. Seit unserer letzten Betrachtung am 27.06.2008 wurde die Prognose der Bewegungen beim Brent Crude Oil Future für die Öl daily Analysten zunächst deutlich schwieriger. Der Sprung über den kurzfristigen Widerstand bei knapp 137 USD wurde mit dem Long-Signal vom 23.06.2008 zwar noch korrekt antizipiert. Während der gut zweiwöchigen TopBildung knapp über 145 USD häuften sich dann allerdings die Fehleinschätzungen. Für weiterhin kräftige Preisanstiege fehlten zunehmend die Impulse, sodass Long-Trades nur schwerlich im Gewinn enden konnten. Doch kampflos wollten die Bullen den Bären das Feld offensichtlich auch nicht überlassen. Somit hatten es ebenso die Short-Prognosen nicht leicht, bis ab 16.07.2008 endlich die Dämme brachen. Hier wurden die 137er Unterstützung und gleichzeitig die Aufwärtstrendlinie seit Anfang April preisgegeben. Die Öl daily Analysten hatten diesen Korrekturbeginn erfreulicherweise korrekt vorhergesehen. Den Rutsch des Brent Crude Oil Futures von rund 140 USD auf rund 125 USD konnten Leser des Newsletters somit erfolgreich mit Mini Futures Short ausnutzen. Zuletzt machten die Analysten am 25.07.2008 gewisse Erholungschancen für den Ölpreis aus. Eine spätere Fortsetzung der Abwärtstendenz mit einem vorläufigen Ziel bei knapp unter 117 USD wurde aber bereits zur Diskussion gestellt. 33


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Technische Analyse

BASISWERTE IM BLICKWINKEL DER CHARTTECHNIK GOOGLE–KORREKTUR LÄUFT NOCH, ABER… Kursstand: 502,61 USD Rückblick: Seit der Emission im Jahr 2004 kannten die Aktien von Google zunächst nur eine Richtung. Es ging von rund 100 USD massiv aufwärts bis auf ein Hoch bei 747,24 USD im November 2007. Hier setzte eine Konsolidierung ein, welche sich mit dem marktbreiten Einbruch Anfang 2008 bei einem Rückfall von Google unter die 616,02 USD verschärfte. Der Kursverlauf fiel bis auf ein Tief bei 412,11 USD ab, die Marktteilnehmer nahmen die Gewinne der vergangenen Jahre mit. Mit dem Quartalsbericht sprang die Aktie dann im April massiv an und erreichte fast wieder die 616,02 USD. Das schwache Marktumfeld führte dann aber in den vergangenen Wochen erneut zu Abgaben. Aktuell kann sich Google oberhalb der langfristigen Aufwärtstrendlinie um 459,37 USD wieder nach oben absetzen.

SOLARWORLD – RICHTUNGSENTSCHEIDUNG STEHT NOCH AUS Kursstand: 29,71 EUR Rückblick: Nach einer Zwischenkorrektur bis Mitte 2006 auf rund 18,80 EUR setzte sich die Rallye bei Solarworld noch einmal fort. Die Dynamik der Vorjahre wurde nicht mehr erreicht, dennoch konnten die Notierungen sich auf ein Hoch bei 48,80 EUR 34

Google Kursverlauf seit 20.07.2006

Charttechnischer Ausblick: Die Korrektur seit 747,24 USD könnte bei Google beendet werden. Der Anstieg ausgehend von den 459,37 USD kann die Aktie zunächst wieder bis in den Bereich 514,04 USD führen, bevor hier wieder ein Rücksetzer einkalkuliert werden muss. Geht es aber dann über die 541,04 USD auf Basis des Wochenschlusskurses, dann

wird ein neues Kaufsignal generiert. Oberhalb von 616,02 USD würde auch langfristig wieder Fantasie in die Aktie kommen; steigende Kurse in Richtung 800,00 USD sind dann möglich. Abgaben unter 459,37-437,00 USD sollten allerdings vermieden werden, da dann eine Ausdehnung der Korrektur bis auf 360,57 USD droht.

absetzen. Es folgte dann aber auch hier im schwachen Marktumfeld zum Beginn des neuen Jahres ein deutlicher Abverkauf. Die Aktie rutschte bis auf eine bei 22,23 EUR liegende Unterstützung zurück. Nach einer Erholung, welche das Allzeithoch aber nicht mehr erreichte, kam es bis Juli wieder zu einem deutlichen Rückfall. Dieser wird jetzt vor dem Tief bei 22,23 EUR aufgefangen, was positiv zu werten ist.

früher zu. Dennoch ist die Korrektur noch nicht zwingend beendet. Abzuwarten bleibt, ob sich die Aktie auch über die bei 33,80-32,09 EUR liegende Widerstandszone mit dem dort liegenden mittelfristigen Abwärtstrend nach oben absetzen kann. Gelingt die auf Basis des Wochenschlusskurses, dann können die Hochs bei 48,80 EUR auf Sicht eines Jahres wieder erreicht werden. Ein Rückfall unter 25,03 EUR würde hingegen eine Korrekturausdehnung bis auf 22,23 EUR nochmals erwarten lassen.

Charttechnischer Ausblick: Die Marktteilnehmer greifen bei Solarworld jetzt


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Technische Analyse

BAYER – JETZT WIRD ES ENG… Kursstand: 54,21 EUR Rückblick: Die Aktie der Bayer AG entwickelt sich aktuell relativ unabhängig vom Gesamtmarkt. In den vergangenen Jahren gelang eine umfassende Rallye, welche in einem Hoch bei 64,44 EUR Anfang Januar mündete. Die Notierungen rutschten dann auch hier im schwachen

SAP–RALLYE TRIFFT AUF WICHTIGE HÜRDE… Kursstand: 38,26 EUR Rückblick: Die Aktie von SAP fiel im Januar nach einer mehrjährigen Seitwärtsbewegung durch eine bei 32,97 EUR liegende Unterstützung. Dieser Rückfall dürfte einige Marktteilnehmer zum Ausstoppen ihrer Positionen gebracht haben, was zu einem schnellen Rutsch bis auf 28,31 EUR geführt hat. Seitdem bewegt sich SAP wieder klar aufwärts. Im Mai kam es bereits zu einer Rückeroberung der 32,97 EUR, was sich im schwachen Marktumfeld aber nicht durchsetzen konnte. Die Aktie fiel noch einmal zurück, startete dann aber in den vergangenen Wochen stark nach oben durch. Charttechnischer Ausblick: Die Rallye oberhalb der 32,97 EUR trifft im Bereich 39,00 EUR jetzt auf einen wichtigen

Gesamtmarktumfeld ab. Der Kursverlauf fing sich dann aber im Bereich des langfristig maßgebenden Aufwärtstrends bei 45,60 EUR. Seitdem wurde diese langfristige Aufwärtstrendlinie, welche sich aktuell bei 52,50 EUR befindet, nicht mehr durchbrochen. Auf der Oberseite wird die Aktie aber durch einen Abwärtstrend bei 56,00 EUR nach unten gedrückt. Charttechnischer Ausblick: Zwischen dem Aufwärtstrend bei 52,50 EUR und

dem Abwärtstrend bei 56,00 EUR wird der Spielraum für Bayer jetzt relativ eng. Eine Richtungsentscheidung sollte kurzfristig anstehen. Gelingt es, sich oberhalb des langfristigen Aufwärtstrends über die 56,00-57,89 EUR auf Basis des Wochenschlusskurses nach oben abzusetzen, dann eröffnet sich Folgepotenzial bis in den Bereich 66,44 EUR. Ein Rückfall unter 52,50 EUR auf Wochenschlusskursbasis deutet hingegen eine Korrekturausdehnung bis auf 45,60 EUR an.

SAP Kursverlauf seit 08.06.2006

Widerstand in Form des mittelfristigen Abwärtstrends. Darunter muss bei SAP noch ein Rücksetzer einkalkuliert werden, was nach dem Anstieg der vergangenen Monate aber noch nicht negativ zu werten wäre. Gelingt anschließend der Anstieg über die 39,00 EUR, dann wird der Weg bis auf 42,19 EUR frei. Gefährdet wird das insgesamt bullische Chart-

bild bei SAP erst wieder unter 32,18 EUR auf Schlusskursbasis. In diesem Fall muss damit gerechnet werden, dass es erneut zu einer Korrektur kommt, welche auch bis auf 28,32 EUR führen kann.

Analyse von

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Ein Service der BörseGo AG

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Veranstaltungen

WERDEN SIE ZUM ECHTEN CHART PROFI! Kommen auch Sie zur BNP Paribas Trading Tour 2008: In sechs Städten zeigen Ihnen hochkarätige Referenten anhand zahlreicher Praxisbeispiele, worauf es bei Charttechnik, TradingStrategien und dem Handel mit Optionsscheinen und Mini Futures wirklich ankommt.

 BNP Paribas Tradingtour 2008

Das Programm: Ab 19.00 Uhr referiert Harald Weygand (GodmodeTrader.de) über Technische Analyse für jedermann, gefolgt von Grégoire Toublanc (BNP Paribas), der das Trading mit Hebelprodukten erläutert. Bei der anschließenden Analyse Ihres Wunschwertes sehen Sie live, wie sich die Theorie praktisch anwenden läßt. Danach haben Sie beim informellen Get together die Gelegenheit, mit den Referenten vertiefende Gespräche zu führen. Am Ende der Veranstaltung erhält jeder Teilnehmer sein persönliches BNP Paribas Trading Paket (inkl. Seminargutschein, Eintrittskarte für die „World of Trading 2008“ sowie die vollständigen Seminarunterlagen).

TERMINE AUF EINEN BLICK

Berlin

22.09.2008

Düsseldorf

08.09.2008

Frankfurt

16.09.2008

Stuttgart

München

Wien

09.09.2008

15.09.2008

23.09.2008

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Wann: Wo: Messestand: Öffnungszeiten:

Wann: Wo: Messestand: Öffnungszeiten:

05.-07. September 2008 Messegelände Düsseldorf Halle 08b, A49 tägl. 10.00 - 18.00 Uhr

06. September 2008 Handelskammer Hamburg Stand Nr. 94 / Börsensaal 1 09:30 - 18:00 Uhr

Unser Service für Sie: Eintrittskarten-Gutscheine für die IAM erhalten Sie unter 0800 0267 267 oder per E-mail an derivate@bnpparibas.com. Der Eintritt in Hamburg ist kostenlos. 36


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Zahlen / Buchtipp

LESEN UND MEHR WISSEN!  Zahlen des Monats INFLATION:

+3,5 % Deutschland harmonisierter Verbraucherpreisindex im Juli 2008 ggü. Juli 2007 Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

EZB LEITZINS:

FED (USA) LEITZINS:

+4,25 % 2,00 % Quelle: EZB

Quelle: FED

ARBEITSLOSENZAHL:

3,210 Mio. Registrierte Arbeitslose in Deutschland im Juli 2008 (-13,6 % ggü. Vorjahresmonat) Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

IFO GESCHÄFTSKLIMAINDEX:

97,50 im Juli 2008 (nach 101,20 im Juni 2008; letzter Höchstwert 108,70 im Dezember 2006) Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

VOLUMEN AUSGEFÜHRTE KUNDENORDERS MIT DERIVATIVEN WERTPAPIEREN ÜBER EUWAX UND SCOACH:

6,218 Mrd. EUR im Juli 2008 Quelle: Deutscher Derivate Verband

1990 40 84,7

Jahr, in dem (durch Tim Berners-Lee) die erste Website verfasst und veröffentlicht wurde

registrierte Websites pro 1000 Einwohner in Deutschland registrierte Websites pro 1000 damit auf Platz 1 weltweit Einwohner innerhalb der EU

450.000 175.000 Anzahl der Server, die Google weltweit benötigt

Anzahl an neuen Blogs pro Tag weltweit

1.000.000.000.000.000.000 (1 Trillion) Anzahl der URLs, die von Google im Juli 2008 gefunden wurden

786.000

Anzahl der Artikel bei der deutschen Wikipedia

Quelle: Fischer Weltalmanach 2008; Wikipedia.de

BUCH DES MONATS

 Finanzblasen Cisco, AOL oder comroad: Lange Zeit entwickelten sich diese Aktien prächtig, bevor sie plötzlich abstürzten. Doch warum? Sie waren Bestandteile von Spekulationsblasen, die sich immer wieder auf den Märkten bilden. Wenn sie platzen, erleiden Anleger meist schmerzhafte Verluste. Langfristig gesehen wirken sie sich jedoch positiv auf die gesamte Wirtschaft aus, meint Daniel Gross. Sie können allerdings nur nützlich sein, wenn sie eine Infrastruktur hinterlassen, die andere nutzen können, weiß der Autor. Das zeigt auch die Entwicklung in den USA. Gross stellt in seinem Buch mehrere bedeutende Blasen und deren Folgen dar. Dabei geht er unter anderem auf den Internet- und Immobilienhype ein. Der Leser soll anhand ausgewählter Beispiele lernen, wann es sich lohnt, einzusteigen und zu welchem Zeitpunkt man das Schiff wieder verlassen sollte – bevor es sinkt. Daniel Gross studierte an der Cornell University und in Harvard. Als Journalist, Autor und Herausgeber verschiedener Bücher mit Schwerpunkten auf Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftspolitik veröffentlicht Gross regelmäßig Kolumnen in der Rubrik »Economic View« bei der New York Times. Seit 1999 ist er Herausgeber des Manager Magazins „STERNbusiness“ und gern gesehener Gast bei Fernsehsendern wie CNN oder Fox News Channel.

Autor:

Finanzblasen

280 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-89879-370-4

Daniel Gross

… und warum sie so wichtig

29,90 EUR (D); 30,80 EUR (A); 49,00 SFR (CH)

FinanzBuch Verlag, München 2008

für die Wirtschaft sind

www.finanzbuchverlag.de

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Presse

 Pressestimmen der vergangenen Wochen Der Börsen-Spiegel, 25.07.2008 „’Plus Pro’ schützt Multi-Bonus-Zertifikate vor kurzfristigen Kurseinbrüchen. Denn bei dem neuen MultiBonus-Plus-Pro-Zertifikat (DE000BN218W5) der BNP Paribas zählen im Gegensatz zu klassischen MultiProdukten nur die Aktienkurse am Bewertungstag kurz vor Fälligkeit. […] Das aussichtsreiche Papier bezieht sich insgesamt auf die fünf deutschen Blue-Chips MAN, Commerzbank, Deutsche Börse, Deutsche Telekom und Siemens. Wenn am Bewertungstag (15.08.2011) keiner der fünf Basiswerte 50 Prozent oder mehr gegenüber ihrem Startkurs verloren hat, erhalten Sie mindestens eine Auszahlung in Höhe des Bonusbetrags von 170 Euro ([…] endgültige Festlegung […] am […] 15.08.). Das entspricht bei einem Emissionskurs von 100 Euro einer Rendite von 70 Prozent in drei Jahren. […] Das neue Multi-Bonus-Plus-Pro-Zertifikat (DE000BN218W5) bietet Ihnen bei einer überschaubaren Laufzeit von 3 Jahren unbegrenzte Gewinnchancen, einen komfortablen Risikopuffer und eine attraktive Bonusrendite. Das Risiko ist angesichts der bereits stark korrigierten Basiswerte aus meiner Sicht überschaubar.“

Euro am Sonntag, 29.06.2008 „[…] Kann man denn in so einem Markt überhaupt noch Geld verdienen? Eine verständliche Frage und eine klare Antwort: Ja, es geht! Die Lösung sind Discount-Calls oder Discount-Puts, wie sie vor allem BNP Paribas anbietet. […] Der Discount-Call auf den DAX (ISIN: DE000BN0V892) hat zum Beispiel seinen Basispreis bei 4500 Punkten und einen Cap von 5500 Punkten. Notiert der DAX am Ende der Laufzeit am 18.9.2009 mindestens in Höhe des Cap bei 5500 Punkten, erhält der Anleger mit dem Zertifikat den Maximalbetrag von 10 Euro. Bei einem Kurs des Zertifikats von 8,02 Euro ergibt das eine Rendite pro Jahr von über 20 Prozent. […] Fällt der Index zum Laufzeitende jedoch unter den Basispreis von (in diesem Fall) 4500 Punkten, verfällt der Schein wertlos.“

Der Aktionär, Nr. 31/08, 23.07.2008 „Der fallende Ölpreis dürfte dem BASF-Kurs neuen Schwung verleihen. Mit einem Bonuszertifikat ist die Spekulation auf einen Rebound gut abgesichert. […] Für konservative Anleger mit einem längeren Anlagehorizont eignet sich das Capped-Bonuszertifikat von BNP Paribas mit der WKN BN60Y0. Hier beläuft sich der Bonus auf 97 Euro, sollte sich BASF bis Juni 2009 über der Marke von 27,50 Euro halten können. Dies entspräche einer Bonusrendite von 10,6 Prozent, der Risikopuffer beläuft sich auf mehr als 33 Prozent. Angepasst um das Bezugsverhältnis von 2,0 liegt die Bonusschwelle bei 48,50 Euro, das Cap-Level einen Euro darüber.“

Euro am Sonntag, Nr. 29, 20.07.2008 „Reiches Russland […] Wer sich nicht auf eine Branche festlegen will, findet mit den neuen MSCI-RussiaIndexzertifikaten der BNP Paribas geeignete Alternativen. Der MSCI-Index enthält 28 Werte, was gegenüber den von vielen Emittenten angebotenen RTX- und RDX-Zertifikaten eine erheblich breitere Risikostreuung bietet. RTX und RDX […] enthalten nur zwölf beziehungsweise 14 Firmen. Eine ähnlich hohe Streubreite bietet nur das Zertifikat auf den Inlandsindex RTS von ABN Amro […], das allerdings nicht währungsgesichert ist. Die MSCI-Russia-Zertifikate der BNP gibt es dagegen mit Währungssicherung (ISIN: DE000BN2RUS1) oder ohne (DE000BN3RUS9).“

 Laufend aktuell

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„Wer […] in den Dax investieren möchte, kann sich für Bonuszertifikate entscheiden, die aufgrund der aktuellen Unsicherheit und damit hohen Schwankungsintensität der Aktienmärkte attraktive Alternativen zum Direktinvestment bieten. Sie heben sich durch hohe Risikopuffer bei dennoch lukrativen Renditen ab. […] Bonus-Zertifikat Dax, ISIN DE000BN1GY66“

Telebörse.de, 12.08.2008 „Die BNP Paribas bietet mit ihrer Wasser Anleihe ein Garantieprodukt an, das auf zehn Unternehmen mit entsprechenden Tätigkeitsschwerpunkten auf allen Wertschöpfungsebenen setzt. […] Während am ersten Beobachtungstag ausschließlich die Korbperformance als Basis für die Kuponzahlung herangezogen wird, profitieren Anleger in den Folgejahren vom innovativen Kupon Sammel Mechanismus. Dabei bilden die Summe der Kupons aus den vorangegangenen Zahlungsterminen und die aktuelle Korbperformance den neuen Kupon. Einmal erreichte Kuponhöhen stellen somit gleichzeitig den Mindestkupon dar. […] ISIN: DE000BN2ZPE4 […] ZertifikateReport-Fazit: Die BNP Paribas bietet mit ihrer Wasser Anleihe die Möglichkeit, kapitalgeschützt in ein interessantes Zukunftsthema zu investieren. Insbesondere der Kupon Sammel Mechanismus macht die Wasser Anleihe zu einer attraktiven Anlagemöglichkeit.“

NEUEMISSIONEN VON BNP PARIBAS Datum

Auch in den letzten Wochen wurde die momentan rund 30.600 Anlagezertifikate und Hebelprodukte umfassende Produktpalette von BNP Paribas mit fortlaufenden Emissionen ständig auf den aktuellsten Stand gebracht. Ein besonderer Fokus wurde auch diesmal entsprechend der Hebelprodukte-Offensive von BNP Paribas auf klassische Optionsscheine, Turbo Optionsscheine und Mini Futures gelegt. Dabei wurden alle Basiswerte von Indizes über Aktien bis zu Rohstoffen weitläufig abgedeckt. Neben den nahezu täglichen Emissionen von Turbos und Mini Futures fanden zwischen 16.07.2008 und 15.08.2008 folgende Produktserien den Weg aufs Börsenparkett:

Telebörse Zertifikatecheck, 11.08.2008

Emission

15.08.2008 54 Optionsscheine 11.08.2008 20 Safe (Cap) Zertifikate 08.08.2008 08.08.2008 30.07.2008 25.07.2008 21.07.2008 18.07.2008 18.07.2008 16.07.2008 16.07.2008

Basiswerte DAX DAX und EURO STOXX 50

Laufzeiten

Okt 08, Nov 08 Jun 09, Dez 09, Jun 10, Jun 11, Jun 12, Jun 13 353 Optionsscheine deutsche und europäische (inkl. schwei- Dez 08, Mrz 09, Jun 09, Sep 09, zerische) Standard- und Nebenwerte Dez 09 34 Reverse Bonus Zertifikate deutsche und französische Standardwerte Jun 09, Dez 09 69 Optionsscheine chinesische Standardwerte Mrz 09, Jun 09 149 Optionsscheine deutsche und europäische (inkl. schwei- Dez 08, Mrz 09, Jun 09, Sep 09, zerische) Standard- und Nebenwerte Dez 09 98 Bonus Zertifikate deutsche und europäische StandardDez 08, Jun 09, Dez 09, Jun 10 und Nebenwerte 63 Discount Calls DAX, EURO STOXX 50 Mrz 09, Jun 09, Sep 09, Dez 09 170 Discount Zertifikate deutsche und europäische (inkl. schwei- Dez 08, Mrz 09, Jun 09, Sep 09, zerische) Standard- und Nebenwerte Dez 09 83 Capped Bonus deutsche und europäische StandardDez 08, Mrz 09, Jun 09, Sep 09, und Nebenwerte Dez 09 509 Optionsscheine deutsche und europäische StandardSep 08, Dez 08, Mrz 09, Jun 09, und Nebenwerte Dez 09


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Zertifikatepaket / Impressum

UNSER ZERTIFIKATEPAKET FÜR IHREN WISSENSVORSPRUNG! Wer erfolgreich in Zertifikate und Hebelprodukte anlegen möchte, muss über die Funktionsweise und die speziellen Eigenschaften der Papiere genau informiert sein. BNP Paribas möchte

Sie dabei unterstützen und hält ein komplettes Zertifikatepaket für Sie bereit. Sichern Sie sich Ihre Mappe mit den Broschüren zu jeder Produktgruppe und profitieren Sie von umfangreichem

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Bestell-Hotline:

IMPRESSUM Monatsmagazin WARRANTS UND ZERTIFIKATE Herausgeber: BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Fon: 069/71 93 2310 · Fax: 069/71 93 34 99 Redaktion: Sebastian Schmidt, eveniat GmbH Gesamtbearbeitung und Gestaltung: Michi Gehrmann, Jana Gehrmann, Maria Trippler, LINKING ADVERTISING Art Director: Ivone Delazzer-Böhmer Druck: Druckhaus Berlin-Mitte GmbH Verlag: SC Marketing GmbH Kontakt BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Hotline: 0800 0 267 267 (oder 069 / 71 93 23 10) Fax: 069 / 71 93 34 99 e-mail: derivate@bnpparibas.com Internet: www.derivate.bnpparibas.de Reuters: BNPWTS

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(gebührenfrei)

Wichtiger Hinweis Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen weder ein Angebot zur Zeichnung, zum Kauf oder zum Verkauf der betreffenden Wertpapiere dar, noch sind sie als Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zu verstehen. Sie stellen zudem keine Anlageberatung und keine Finanzanalyse gemäß § 34b WpHG dar, sondern dienen ausschließlich der Information und Produktwerbung und genügen daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegen keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Diese Publikation stellt keinen Prospekt dar und dient allein Werbezwecken. Hinsichtlich der genannten Wertpapiere sind allein die veröffentlichten endgültigen Angebotsbedingungen, die in den Basisprospekten gegebenenfalls aktualisiert durch Nachträge einbezogen sind (zusammen der „Prospekt"), rechtlich verbindlich. Der Prospekt ist bei der BNP Paribas, Grüneburgweg 14, 60322 Frankfurt am Main, erhältlich. Vor Erwerb eines Wertpapieres sollten Anleger den Prospekt eingehend studieren und insbesondere die Abschnitte zu den Risikofaktoren und etwaigen Interessenkonflikten lesen sowie ein Investment vorab mit ihrem Finanz-, Rechts- und Steuerberater besprechen. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stammen aus Quellen, die wir für zuverlässig halten, und wurden von uns nach bestem Wissen zusammengestellt, ohne diese jedoch selbst verifiziert zu haben. Sie sind auf dem Stand des Erstellungszeitpunkts dieses Dokuments und werden nicht mehr (zum Beispiel vor einem späteren Versand) aktualisiert, auch wenn sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern sollten. BNP Paribas übernimmt (i) keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der in diesem Dokument getroffenen Aussagen und Einschätzungen sowie das Eintreten von Prognosen und (ii) keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben; dies gilt auch für andere Unternehmen oder Einzelpersonen (Fremdautoren) in Bezug auf deren Beiträge in diesem Dokument. Beispielhafte Szenarien, frühere Wertentwicklungen, Simulationen und Prognosen sind keine Indikatoren für tatsächliche künftige Wertentwicklungen. Anleger sollten beachten, dass sie bei einem Verkauf der Wertpapiere eine Gebühr und einen Händlerabschlag bezahlen müssen. Bei Wertpapieren, die seit dem 1.11.2007 begeben wurden, erhalten Anleger nähere Angaben zu etwaigen Provisionszahlungen, die im Verkaufspreis enthalten sein können, von unseren Vertriebspartnern, über die sie Wertpapiere zeichnen. Die Angaben in diesem Dokument richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die in diesem Dokument genannten Wertpapiere dürfen nur angeboten und verkauft werden, soweit dies nach den jeweiligen Rechtsvorschriften zulässig ist. Wertpapiere dürfen nicht in den USA oder an oder zugunsten von US-Personen im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 angeboten oder verkauft werden. Dieses Dokument darf nicht in den USA verbreitet werden. Lizenzerklärung: Die Marke „DAX® 30” (DAX®) ist eingetragene Marke der Deutsche Börse AG. Die Bezeichnung „Dow Jones EURO STOXX® 50 Kursindex” (EURO STOXX® 50) ist eingetragenes Warenzeichen der STOXX LIMITED, Zürich (Schweiz).

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