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WARRANTS UND ZERTIFIKATE Bonitätsrating BNP Paribas: S&P AA · Moody’s Aa1

Schnäppchen für den Einkaufskorb Rendite mit Discount Zertifikaten

Derivate-Webseite im Hosentaschen-Format DAX daily Trading: Stotternder Performancemotor

www.derivate.bnpparibas.de


SIE HABEN DIE WAHL: AAREAL īą īī  ī   ī īī ī  īī     ī   ī īī    īī ī    ī   ī ī ī  ī  ī  ī īī ī   ą   ī   ī    ī    ī ī 

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Editorial

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Buchstabenraten der Ökonomen Ein bildhafter Vergleich soll zur schnellen Nachvollziehbarkeit für jedermann beitragen, wenn sich die Wirtschaftsforschungsinstitute derzeit darüber auslassen, ob der künftige Verlauf der Weltkonjunktur eher einem engen U, einem V, einem breitgezogenen U oder einem L ähneln wird. Am ersten Schenkel des jeweiligen Buchstabens gibt es nichts zu herumzudeuteln. Der Konjunktureinbruch war und ist drastisch. Bei der Frage der Verweildauer im Rezessionstief gehen die Meinungen hingegen stark auseinander. Zur Prognose eines V-Verlaufs der weltwirtschaftlichen Entwicklung – was hieße, dass dem Absturz unmittelbar ein starker Anstieg nachfolgt –, kann sich kaum ein Ökonom durchringen. Ein enges U als Beschreibung der konjunkturellen Route steht für ein verhältnismäßig kurzes Verharren in der Talsohle, bis sich schließlich wieder stärkere Wachstumsraten breitmachen. Und das L ist das prognostische Abbild der ausgewiesenen Pessimisten, die bis auf Weiteres kein Licht am Ende des Tunnels sehen. Die meisten Ökonomen malen ein Konjunkturszenario, bei dem sie sich am wenigsten auf eine klar definierte Wegstrecke einlassen müssen. Von einem langgestreckten U oder einer „Badewannen“-Formation ist die Rede. Im Anschluss an ein beständiges Verharren im Tal der Tränen wird in fernerer Zukunft ein kräftiger Aufschwung für möglich gehalten. Nach 2010 seien wieder nennenswerte Wachstumsraten erzielbar. Erst 2013 werde das deutsche Bruttoinlandsprodukt das Niveau aus dem Jahre 2008 erreichen.

Anlegern helfen solchen Prognosen nur bedingt weiter. Sollte sich die Börsenentwicklung wie so oft als verlässlicher Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung erweisen, dürfte man derzeit durchaus verhalten optimistisch sein. Denn für eine unbedeutende technische Gegenreaktion erscheint der Aufschwung der Aktienmärkte seit Mitte März zu kraftvoll. Auf neuerliche Korrekturen muss man zwar gefasst sein, doch die Vorstellung, dass ein unbeirrbarer Haussetrend wie zwischen 2003 und 2008 eingesetzt hat, wäre wohl etwas zu ambitioniert. Dass aber die Tiefs hinter uns liegen und eine nachhaltige Stabilisierung unter kräftigen Schwankungen vollzogen wird, könnte sich als realistisches Szenario erweisen. Renditestarke Investments mit deutlichen Risikopuffern bleiben also das Mittel der Wahl. An einem deutlichen Fokus auf

Discount Zertifikate hat sich auch angesichts der nach wie vor relativ hohen Volatilitätsniveaus nichts geändert. Wir wollen in dieser Ausgabe von WARRANTS UND ZERTIFIKATE im Hauptthema ab Seite 10 einen Blick auf selbst zusammengestellte Körbe aus Discount Zertifikaten auf sinnvoll selektierte Basiswerte werfen. Verbunden mit dem risikomindernden Diversifizierungseffekt lassen sich hier schon bei kurzen Laufzeiten sehr interessante Portfoliobestandteile konstruieren. Viel Erfolg beim Investieren.

Rupertus Rothenhäuser, BNP Paribas Deutschland

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Inhalt

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

05

Auf einen Blick! Aktuelles Messe Invest feierte Jubiläum im Kriesenjahr

06 Meinung Bloß keinen Stress

08 Service DerivateWebseite im HosentaschenFormat

Anlegen Kupongarantie plus ExpressChance

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Bildnachweis Titel: ©masterfile Innenseiten: ©istockphoto (Amanda Rohde), ©fotolia (Kristian Sekulic, Olly, Jonny, Andrey Kiselev, Beboy, Tom)

Rohstoffe Benzin und Erdöl über die Sommermonate wahrscheinlich wieder teurer

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05

Inhalt

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Hauptthema Schnäppchen für den Einkaufskorb

Aktuelles Messe Invest feierte Jubiläum im Krisenjahr

06

Rendite mit Discount Zertifikaten

Meinung Bloß keinen Stress! Die Allianz mit Bonus

08 09

Hauptthema Schnäppchen für den Einkaufskorb Rendite mit Discount Zertifikaten

10

Service Derivate-Webseite im Hosentaschen-Format

14

Anlegen Läuft wie geschmiert Kupongarantie plus Express-Chance Garantie-Investments selbst konstruieren Discount, Bonus und weitere Investment-Highs

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Rohstoffe Benzin und Erdöl über die Sommermonate wahrscheinlich wieder teurer

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Trading Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik DAX daily Trading: Stotternder Performancemotor ÖL daily: Aufgehellte Stimmung EDELMETALL daily: Zügelung der Goldliebhaber

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Zahlen/Buchtipp Lesen und mehr wissen!

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Presse Pressestimmen der vergangenen Wochen Neuemissionen

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Bestellseite Impressum

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10 Trading Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik

30 Trading DAX daily Trading: Stotternder Performancemotor

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Aktuelles

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Messe Invest feierte Jubiläum im Krisenjahr Geht man nach den Besucherströmen auf der Invest, Deutschlands größter Anlegermesse in Stuttgart, so hat das Thema Geldanlage kaum einen Krisendämpfer erhalten. Niemand möchte die Chancen ungenutzt verstreichen lassen. Auch die Aussteller sind offenbar davon ausgegangen, dass engagierte Investoren nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern wissen wollen, wie sie sich künftig am besten positionieren. Dementsprechend sank die Zahl der vertretenen Anbieter im Vergleich zum Vorjahr lediglich um zwölf auf 193 Banken, Fondsgesellschaften und Medien.

Herzlich willkommen! Der Messestand von BNP Paribas

Um mit Pauken und Trompeten das zehnjährige Jubiläum zu feiern, wären den Messeveranstaltern der Stuttgarter Invest wohl zweifellos das vergangene oder das vorletzte Jahr lieber gewesen. Aber derartige Termine kann man sich eben leider nicht aussuchen. Umso erfreulicher war die Erkenntnis, dass sich der diesjährige Branchentreff entgegen skeptischer Erwartungen im Vorfeld zu einer rundum gelungenen Informationsveranstaltung entwickelte. Als bescheidenes Empfangskomitee begrüßte vom 24.04.2009 bis 26.04.2009 lediglich „Günther Schild“, das Werbemaskottchen für

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Bundeswertpapiere, als Bronzenachbildung aus Kunststoff die Invest-Besucher auf dem Messe-Vorplatz. Doch wer nun eine krisengeprägte, schlecht besuchte Messeveranstaltung vorzufinden befürchtete, wurde eines Besseren belehrt. Gerade in schwierigen Zeiten, die das eigene Depot aus der Erfolgsbahn werfen können, ist die gezielte Informationsbeschaffung besonders wichtig. Und genau dieser Erkenntnis folgten die rund 15.000 Besucher, deren Zahl vom letztjährigen Rekord (17.243 Besucher) nicht übermäßig weit entfernt war. Ein nennenswerter Ansporn für die Anreise zur Stuttgarter Messe waren sicherlich auch die fulminanten Kursgewinne der Aktienmärkte seit Mitte März.

BNP Paribas war auch wieder vertreten. Über die zahlreichen Kundenbesuche freuten sich die vor Ort präsenten Derivateexperten. Viele interessante Gespräche haben gezeigt, dass gut informierte und engagierte Anleger die Vorteile, Nachteile und spezifischen Einsatzmöglichkeiten von Zertifikaten und Hebelprodukten genau durchschauen. In einer ausgefeilten Wissensbasis liegt schließlich der Schlüssel zum Erfolg. Natürlich spielten in diesem Jahr bei den 300 Seminaren, Vorträgen und Diskussionen im Rahmenprogramm der Invest speziell die Finanzkrise und der Anlegerschutz bedeutende Rollen. So widmete sich auch die Eröffnungsdiskussion mit prominenten Experten dem Titel „Die Lehren der Finanzkrise“. Die Umfrageergebnisse des Veranstalters unter den Messebesuchern zeichneten ein durchweg positives Bild. Für 96 Prozent der Befragten hat sich der Messebesuch voll und ganz gelohnt. 97 Prozent wollen sich auch 2010 wieder in Stuttgart zu den neuesten Trends beim Thema Geldanlage informieren. Die nächste Invest findet vom 23.04.2010 bis 25.04.2010 statt. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Sie im kommenden Jahr auf dem Gelände der Neuen Messe Stuttgart persönlich begrüßen zu dürfen.


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Aktuelles

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Schönes Zahlenwerk BNP Paribas hat für das erste Quartal 2009 ihre Zahlen vorgelegt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.05.2009 „Der französische Marktführer BNP Paribas wird in Europa als einer der Gewinner aus der Finanzkrise hervorgehen. Diese Prognose scheint nach den jüngsten Quartalsergebnissen nicht mehr gewagt. […] Die Maßgabe, alle erworbenen Wertpapiere immer durch Kreditversicherungen abzusichern, sowie der Verzicht auf den risikoreichen Eigenhandel lassen die Bank heute besser als die meisten Konkurrenten dastehen. BNP Paribas gehört mit einem Rating von AA+ von Standard & Poor's zu den sechs am höchsten bewerteten Banken der westlichen Welt.“

Handelsblatt, 07.05.2009 „Die BNP Paribas hat vom guten Anleihegeschäft im ersten Quartal profitiert und überraschend positive Zahlen vorgelegt. […] ‚Damit zählt BNP Paribas zweifellos wieder zu den Besten‘, lobten die Experten des Brokers CMCIC Securities. […] Dank Fortis wird BNP Paribas zur Bank mit dem höchsten Volumen an Kundeneinlagen in der Euro-Zone, was ein wertvolles Refinanzierungsinstrument darstellt. Entzückt zeigten sich die Analysten von Merrill Lynch von der Kapitalausstattung der Bank: ‚Wir sind froh über die Fähigkeit der Bank, im ersten Quartal Eigenkapital zu generieren.‘ […] Die Eigenkapitalquote (Tier 1) stieg um einen Prozentpunkt auf 8,8 Prozent.“

Börsen-Zeitung, 07.05.2009 „Die BNP Paribas hat für das erste Quartal 2009 deutlich bessere Ergebnisse vorgelegt als erwartet. […] Wenige Tage nachdem die Aktionäre der belgischen Fortis-Holding auf zwei Hauptversammlungen grünes Licht für die Übernahme von 75 % der belgischen Fortis-Bankaktivitäten und 25 % des Versicherungsgeschäfts gegeben haben, will Prot bei der Fortis-Integration nun schnell vorgehen. […] Die französische Bank hat nach eigenen Angaben in den ersten drei Monaten des Jahres Ergebnisse erzielt, die es ihr erlauben, ‚die höheren Rückstellungen für Kredite‘ damit aufzufangen. […] Die französische Großbank übertraf per Ende März mit einer Quote von 8,8% das selbst gesteckte Ziel einer Kernkapitalquote (Tier 1) von 8,4 %.“

Financial Times Deutschland, 07.05.2009 „BNP meldet schnelle Genesung […] Mit ihren Quartalszahlen hat die Pariser Großbank BNP Paribas gestern versucht, ihren Nimbus als krisenresistenter Finanzkonzern zurückzugewinnen. Jetzt meldete BNP für die Monate zwischen Januar und Ende März

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.05.2009 „Frankreichs führende Bank BNP Paribas hat überraschend gute Ergebnisse für das erste Quartal 2009 vorgelegt. Der Finanzkonzern weist einen Nettogewinn von rund 1,56 Milliarden Euro aus, was fast dem Doppelten vieler Analystenschätzungen entspricht. Alle Unternehmensbereiche vom Filialgeschäft über die Vermögensverwaltung bis zum Investmentbanking hätten einen Beitrag zum Gewinn geleistet, […] Pascal Decque, Analyst bei Natixis, bezeichnete die Ergebnisse als ‚spektakulär‘. […] Die größten Banken im Euroraum nach Depoteinlagen in Milliarden Euro (Stand: Ende 2008): BNP Paribas + Fortis 540, ING (NL) 520, Deutsche Bank (D) 410, BNP Paribas (F) 400.“

Ergebnisse, die viele Anleger und Analysten wieder mit dem größten französischen Bankhaus versöhnten. […] Nach einem Verlust von 1,4 Mrd. Euro im vierten Quartal 2008 erzielte BNP im ersten Quartal 2009 nun wieder einen Nettogewinn von 1,6 Mrd. Euro. Bankenexperte Éric Vanpoucke von Sal. Oppenheim nannte die Zahlen ‚spektakulär‘. Pierre Chédeville von CMCIC Securities beschrieb sie als ‚Rückkehr unter die Besten‘ […] Die Bank werde sich nun um die Integration von Fortis kümmern, die bis zum Herbst abgeschlossen sein soll. Außerdem wolle die Bank weiter ihre verhältnismäßig hohe Liquidität nutzen. Prot nannte sie ‚einen ganz wesentlichen Wettbewerbsvorteil‘.“

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Meinung

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Bloß keinen Stress!

Seit Anfang Mai kennen wir die Ergebnisse des Stresstests der US-amerikanischen Regierung für die Bankenbranche. Zehn der 19 größten US-Banken benötigen in den nächsten Monaten frisches Geld, um auf Dauer überlebensfähig zu bleiben – insgesamt 75 Milliarden USDollar. Die Bank of America weist mit 33,9 Milliarden US-Dollar die größte Lücke in der Kapitaldecke auf. Neun Konzerne sind hingegen ausreichend kapitalisiert.

Sei es, wie es sei. Der Stresstest hat dem Aktienmarkt eine Beruhigungspille verpasst. Die Angst vor weiteren Verstaatlichungen und Zusammenbrüchen, wie im Vorfeld der Testergebnisse in diversen Internetforen geunkt wurde, ist vorerst verflogen. Der DAX dürfte in diesen Tagen die psychologisch wichtige 5.000-Punkte-Marke übersprungen und Kurs auf den mittelfristigen Abwärtstrend genommen haben. Der verläuft zurzeit knapp unterhalb von 5.300 Punkten.

Medienberichten zufolge hat mancher Konzernchef, als er die ersten Ergebnisse übermittelt bekommen hatte, der US-Notenbank mächtig Stress gemacht – welch Ironie – und den endgültigen Kapitalbedarf seines Instituts mit den Regierungsbeamten heruntergehandelt. Ferner habe die Notenbank bei der Berechnung der Kapitalausstattung andere Maßstäbe benutzt, als Analysten und Investoren es erwartet hätten. Auch dadurch seien letztendlich die Finanzlöcher deutlich kleiner ausgefallen.

Ob der DAX jedoch die Kraft hat, im ersten Anlauf den seit Dezember 2007 gültigen Trend zu brechen, möchte ich stark bezweifeln. Neben der psychologischen Wirkung einer solchen charttechnisch massiven Widerstandslinie ist der Markt einfach reif für eine Konsolidierung. Bei 5.300 Punkten hätte der DAX seit seinem Tief im März bei 3.590 Zählern fast 50 Prozent zugelegt. Spätestens dann dürften die großen Adressen Gewinne mitnehmen. Außerdem ist mit Blick auf die konjunkturelle Erholung noch

Thomas Bergmann, Der Aktionär

lange keine Entwarnung zu geben. Zwar lassen die jüngsten Konjunkturdaten einen Silberstreif am Horizont erkennen, doch auch 2010 wird die deutsche Wirtschaft, wenn überhaupt, nur langsam wachsen. Auch die derzeit atypische Verhaltensweise des Goldpreises gibt Anlass zur Skepsis. Der Kurs steigt, obwohl die Aktienmärkte haussieren. Normalerweise müsste der Preis fallen, da anzunehmen ist, dass viele Marktteilnehmer von Gold in Aktien umschichten. Doch eventuell antizipieren die ersten Marktteilnehmer schon eine neue Abwärtswelle und flüchten deshalb in den „sicheren Hafen“.

Nichts überstürzen!

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Machen Sie sich also bloß keinen Stress und laufen den steigenden Kursen hinterher. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist derzeit nicht das beste. Wer trotzdem investieren will, sollte ein Auge auf die DAX oder Euro Stoxx Reverse Bonus Zertifikate von BNP Paribas werfen.

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung der externen Redakteure wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.


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Meinung

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Die Allianz mit Bonus Die Allianz-Aktie ist aussichtsreich. Wer dem Papier den Durchmarsch zutraut, greift zu einem Bonus Zertifikat ohne Cap und mit möglichst geringem Aufgeld. Wer hingegen nur moderat steigende Kurse erwartet, ist bei einem Bonus mit Cap besser aufgehoben. 1,6 Mrd. Euro flossen in der Vorwoche als Dividende an die Aktionäre des Allianz-Konzerns. Und dies, obwohl Europas größter Versicherer im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Minus von 2,4 Mrd. Euro erwirtschaftete. Nahezu zwangsläufig sorgt dies in der Öffentlichkeit für Unverständnis. Dem muss man gegenüberstellen, dass die Anteilseigner herbe Kursverluste hinnehmen mussten und damit die Last des unternehmerischen Risikos voll zu tragen hatten: So verlor das Assekuranz-Papier von seinem Zwischenhoch aus dem Sommer 2007 bei rund 180,00 Euro bis zum 2008er-Tief bei 45,00 Euro ca. drei Viertel seines Wertes. Inzwischen hat sich die Situation der Aktie wieder merklich verbessert. Wohl auch dank eines operativen Gewinns von 1,3 Mrd. Euro im ersten Quartal kletterte der Anteilschein bis in den Bereich von 75,00 Euro. Vorstandschef Michael Diekmann zeigt sich aber sehr vorsichtig. So verweigerte er einen detaillierten Ausblick für das Gesamtjahr. Dabei dürfte die Situation nun deutlich leichter einzuschätzen sein als noch vor einigen Monaten. Denn die Münchner haben ihr Sorgenkind, die Dresdner Bank, an die Commerzbank weitergereicht. Das aktuelle Umfeld hinterlässt aber offensichtlich auch im Kerngeschäft, also dem Verkauf von Versicherungsverträgen, Spuren. Und auch die Irritationen am Kapitalmarkt belasten. So sind speziell Pfandbriefe und Unternehmensanleihen, die sich großvolumig in den Konzern-Portfolios befinden, zwischenzeitlich heftig abgestürzt. Dies sorgt für zusätzliches Abschreibungspotenzial. Allerdings hat sich mit der

Marktberuhigung der vergangenen Monate auch diese Situation entspannt. Somit lohnt sich jetzt ein Blick auf den Chart: Der herbe Kursabsturz endete bereits im November 2008. Seit dieser Zeit bildete sich ein recht breiter Seitwärtskanal zwischen 45,00 und 75,00 Euro. Der Ausbruch nach oben scheiterte dabei zweimal, zuletzt wohl auch aufgrund des Dividendenabschlags. Sollte jedoch jetzt endlich der Sprung über die Linie bei 75,00 Euro gelingen, ergäbe sich ein technisches Kaufsignal. Der Weg in Richtung dreistelliger Kursnotierungen wäre dann frei. In dieses Bild passt ein klassisches Bonus Zertifikat, dessen Schwelle unterhalb des Tiefs bei 45,00 Euro liegt, welches aber gleichzeitig eine unbegrenzte Partizipation an steigenden Kursen ermöglicht. Bei BNP Paribas ist ein Bonus-Papier mit einer Schwelle bei 44,00 Euro (Sicherheitspuffer 42,2 Prozent) und einer Laufzeit bis zum Dezember 2010 im Angebot (ISIN DE000BN27AK8). Dieses bringt aktuell eine Bonus-Rendite von 12,5 Prozent oder 7,5 Prozent p.a. Dabei muss es allerdings nicht bleiben: Sofern nämlich die Allianz Aktie über das Bonus-Niveau bei 90,00 Euro klettert, ist der Anleger nahezu „ein zu eins“ dabei. Sollte also die Allianz Aktie tatsächlich bis zum Laufzeitende auf 125,00 Euro klettern, käme exakt dieser Betrag zur Auszahlung. Da das Produkt mit einem akzeptablen Aufgeld von rund vier Prozent auskommt, ist es zahlrei-

Wolfgang Raum, ZertifikateJournal, Chefredakteur

chen Papieren anderer Anbieter vorzuziehen. Diese weisen zwar mehr Bonus-Renditen auf, hinken aber aufgrund von höheren Aufgeldern dem Direktinvestment oder nahezu aufgeldfreien Bonus Zertifikaten teilweise deutlich hinterher. Wer hingegen der Aktie keinen Durchmarsch zutraut, der sollte ohnehin besser zu einem Bonus Zertifikat mit Cap greifen. Hier fallen die Maximalrenditen deutlich höher aus, da über die Option zusätzliches Geld für den Bonus zur Verfügung steht. Auch ein solches Papier ist bei der BNP Paribas im Angebot (ISIN DE000BN3E9T9). Es läuft ebenfalls bis Dezember 2010. Die Rückzahlung ist auf 110,00 Euro begrenzt. Sofern die Schwelle bei 45,00 Euro (Puffer 41,1 Prozent) bis zum Laufzeitende unverletzt bleibt, erzielen Anleger eine Bonus-Rendite von 36 Prozent oder 20,8 Prozent p.a.

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung der externen Redakteure wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.

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Hauptthema

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Schnäppchen für den Einkaufskorb Rendite mit Discount Zertifikaten Viele Aktien haben in letzter Zeit atemberaubende Kursgewinne eingefahren. Wir zeigen einen praktischen Ansatz, wie Sie ohne Bauchschmerzen auf Renditejagd gehen. Mit neuerlichen Korrekturbewegungen muss gerechnet werden. Wann diese einsetzen werden, ist jedoch völlig offen. Vielleicht werden wir schon sehr bald deutlich günstigere Einstiegskurse sehen. Unter Umständen muss man als nicht positionierter Investor den kletternden Notierungen aber noch eine Weile sehnsüchtig nachtrauern.

Immer noch gähnende Leere im Einkaufskorb? Reizvolle Gelegenheiten sind leicht zu finden!

Nach der kräftigen Markterholung ist eine sinnvolle Positionierung ein heikles Unterfangen. Ein praktisches und für jedermann umsetzbares Vorgehen ermöglicht jedoch den Aufbau von attraktiven und risikoarmen Portfoliobeimischungen aus Discount Zertifikaten auch mit kurzem Anlagehorizont. Nach der rasanten Talfahrt der Märkte wirken die Aufschwünge seit Mitte März in langfristigen Chartgrafiken noch nicht sonderlich beeindruckend. Ausgehend von den niedrigen Kursniveaus sind die prozentualen Gewinne allerdings atemberaubend. Die Notierungen vieler Standard- und Nebenwerte haben sich

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gegenüber den Baisse-Tiefstkursen in etwa verdoppelt. Die allgemeine Stimmungslage hat sich damit ohne Vorwarnung kräftig aufgehellt, obwohl die Nachrichten aus der Wirtschaft nach wie vor nicht erbaulich sind. Für Investoren ist es schwierig, mit dieser Situation umzugehen. Einerseits könnte sich kaum deutlicher zeigen, dass die Märkte wieder Chancen bieten. Andererseits ist die Wirtschaftskrise nicht etwa über Nacht weggewischt, sodass man guten Gewissens ungeschützt auf den fahrenden Zug der steigenden Aktienkurse aufspringen könnte.

Die Frage des perfekten Timings für den Aufbau neuer Engagements muss indes nicht im Mittelpunkt stehen. Denn schließlich bieten Zertifikate hervorragende Möglichkeiten, die aktuelle Anlageproblematik elegant zu lösen. Entscheidend ist lediglich die Frage, ob der Investor in der Markterholung der jüngsten Zeit die Basis für eine Stabilisierung sieht. Wer davon ausgeht, dass die BaisseTiefstkurse hinter uns liegen und die Niveaus der charttechnisch erkennbaren Bodenbildungen zum Beispiel mit einem Planungshorizont bis zum Herbst oder bis zum Ende des Jahres nicht noch einmal unterboten werden, bringt bereits die passende Marktprognose zur Erwirtschaftung hoher Renditen mit.

So einfach kann es gehen: Beispiel für die Selektion von aussichtsreichen Discount Zertifikaten auf kräftig erholte Aktientitel Nach wie vor sind die Volatilitäten der Basiswerte relativ hoch. Dementsprechend reizvoll sind die Konditionen von Discount Zertifikaten. Renditen deutlich über 10,00 Prozent p.a. werden auch bei erheblichen Risikopuffern in Aussicht gestellt. Im Verlust landet ein Rabattpapier am Bewertungstag erst, wenn der Basiswertkurs unter den gegenüber der Aktiennotierung zum Einstiegszeitpunkt vergünstigten Produktpreis gefallen ist. Mit


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Hauptthema

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Tabelle 1 Kurzlaufende Discount Zertifikate auf deutlich erholte

DAX-Aktien mit attraktiven Renditechancen und großen Risikopuffern. Zertifikate-Kaufpreise in Nähe der bisherigen charttechnischen Bodenbildung nach Erreichen der Baisse-Tiefstkurse. Basiswert

Aktienkurs (05.05.2009)

proz. Abstand zur 200-Tage Linie

BaisseTief

Tendenz zur charttechn. Bodenbildung ungefähr im Bereich

Discount Zertifikat WKN

Briefkurs (05.05.2009)

BN2TZL BN2MB5 BN2MC2 BN2MDY BN3C5J BN2T3Z BN2T45 BN2T5X BN2M1K BN2T51 BN2M5J BN2M26

21,31 17,28 19,06 19,35 32,89 17,26 31,07 30,75 57,34 21,27 81,04 38,50

Höchstkurs (Cap)

Bewertungstag

max. Rendite p.a. (= Seitwärtsrendite p.a.)

(Quelle: www.finanztreff.de)

BASF BMW Daimler Dt. Bank Dt. Börse Hannover Rück K+S MAN Merck KGaA Metro Münchener Rück Siemens

28,80 27,76 27,80 41,25 55,00 25,97 47,87 48,44 66,02 31,79 101,36 51,47

3,09% 17,06% 0,49% 20,15% 8,11% 10,60% 8,96% 20,43% 1,62% 13,24% 2,80% 0,74%

17,85 16,00 17,20 15,38 29,50 13,59 26,79 26,37 53,00 16,74 76,17 33,05

20,70 17,50 19,00 18,50 30,50 16,50 28,20 29,70 57,00 20,00 81,00 38,00

22,00 18,00 20,00 20,00 34,00 18,00 32,00 32,00 60,00 22,00 85,00 40,00

18.09.2009 18.09.2009 18.09.2009 18.09.2009 18.09.2009 18.09.2009 18.09.2009 18.09.2009 18.09.2009 18.09.2009 18.09.2009 18.09.2009

8,93% 11,58% 13,79% 9,27% 9,32% 11,93% 8,24% 11,29% 12,94% 9,48% 13,66% 10,80%

Beispiel für eine 12.000 Euro-Portfoliobeimischung Anzahl WKN Basiswert

105 BN2MC2 Daimler

61 BN3C5J Dt. Börse

35 BN2M1K Merck KGaA

Gesamtpreis (05.05.2009) Maximalwert am 18.09.2009 max. Rendite

12.077,27 Euro 12.547,00 Euro 3,89%

inkl. 6 x 5,90 Euro Ordergebühren (Broker flatex)

max. Rendite p.a.

10,78%

dieser simplen Erkenntnis kann man ein praktisches Vorgehen zur Selektion der passenden Discount Zertifikate verfolgen. Zunächst steht die Auswahl der Basiswerte an. Für unseren Beispiel-Ansatz haben wir Aktien herausgegriffen, deren Kurs bereits wieder über die 200-Tage-Linie (gleitender Durchschnitt) geklettert ist. Dies deutet auf eine ausgiebige Erholung in letzter Zeit und auf eine merklich verbesserte technische Verfassung des jeweiligen Titels hin. Entsprechende Listen - etwa mit allen Werten eines Index-, die oberhalb der 200-Tage-Linie notieren, können Sie beispielsweise auf www. finanztreff.de im Menü „Aktiensuche“ erstellen.

94 BN2T51 Metro

25 BN2M5J Münchener Rück

Nun wird bestimmt, wo genau der bisherige Baisse-Tiefstkurs in den vergangenen Monaten lag. Und schließlich wird charttechnisch abgesteckt, in welchem Bereich ungefähr eine Tendenz zur Bodenbildung erkennbar war. Hier geht es nicht um punktgenau ermittelte Unterstützungslinien, sondern um die Zone der Notierungen, in der bei Betrachtung des Charts offensichtlich eine verstärkte Kaufbereitschaft der Börsianer erkennbar ist. Oft markieren die Baisse-Tiefs einen kurzen Ausreißer nach unten, während etwas höhere Niveaus mehrmals als Stabilisierungsbereiche ausgetestet wurden und somit als vorläufiger Boden angesehen werden können.

52 BN2M26 Siemens

Wenn Sie erwarten, dass die jeweilige Aktie den im Chart ausgemachten Boden der Notierungen in nächster Zeit trotz etwaiger Korrekturtendenzen nicht noch einmal unterbieten wird, haben Sie eine entscheidende Grundlage für Ihre Produktauswahl gewonnen: Das von Ihnen als relevant eingeschätzte Aktienkursniveau sollte in etwa dem Preis entsprechen, den Sie für ein jetzt auszuwählendes Discount Zertifikat aufbringen. Verluste am Bewertungstag sind dann nämlich ausgeschlossen, sofern sich der Basiswert tatsächlich über dem analysierten Bodenniveau und damit auch über dem für das Discount Zertifikat gezahlten Preis halten kann. Somit ergibt sich eine sehr defensive

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Hauptthema

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Strategie, um auf Renditejagd zu gehen. Bildet man zudem einen Korb aus entsprechend selektierten Discount Zertifikaten auf mehrere Basiswerte, so kommt überdies ein gewisser Diversifizierungseffekt hinzu, der das Risiko nochmals senkt.

Die konkrete Produktauswahl Die passenden Papiere finden Sie unter www.derivate.bnpparibas.de. Klicken Sie in der Produktsuche einfach auf Discount Zertifikate und den jeweiligen Basiswert. Sortieren Sie die resultierende Liste dann nach dem aktuellen Briefkurs. In der jetzt erscheinenden Tabelle ermitteln Sie, welche Briefkurse in etwa dem charttechnischen Boden im Aktienchart entsprechen und diesen vor allem nicht weit übertreffen. Der Blick auf die Konditionen verrät Ihnen nun

sofort, ob das betreffende Rabattpapier nach ihrer persönlichen Einschätzung ein attraktives Investment wäre. In den Tabellen 1 bis 4 haben wir für den DAX, den MDAX, den TecDAX und den EURO STOXX 50 Auswahllisten erstellt. Die aufgeführten Aktien haben sich mittlerweile wieder über ihre 200-Tage-Linie gerettet oder kämpfen aktuell mit deren Überwindung. Es ist beeindruckend, welche reizvollen Renditechancen die zugehörigen Discount Zertifikate bei kurzer Laufzeit bis 18.09.2009 oder bis 18.12.2009 im Zusammenspiel mit sehr komfortablen Risikopuffern bieten. Zu jeder Selektionstabelle findet sich auch ein Beispiel für eine Portfoliobeimischung als Korb aus mehreren der aufgelisteten Discount Zertifikate. Die Papiere sind in diesen exemplarischen Portfoliobausteinen gleichgewichtet. Durch die Streuung ergibt sich ein risikomindernder Diversifizierungseffekt.

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Mit einem Korb aus defensiven Discount Zertifikaten auf sechs verschiedene DAXAktien bei einem Laufzeitende schon in rund vier Monaten am 18.09.2009 lassen sich zum Beispiel 10,78 Prozent Rendite p.a. anvisieren. Der Beispielkorb aus Rabattpapieren auf sechs MDAX-Werte liefert am 18.12.2009 per annum sogar bis zu 17,14 Prozent Rendite. Und auch im Bereich des TecDAX und des EURO STOXX 50 lassen sich überaus attraktive Portfoliobeimischungen inklusive Diversifizierungseffekt aus Discountern konstruieren. Moderate Korrekturtendenzen der Aktien, die im Rahmen von tragfähigen Stabilisierungstrends ablaufen und nicht etwa neue Baisse-Schübe einleiten, können den selektierten Discount Zertifikaten mit defensiven Parameterausstattungen per Laufzeitende kaum etwas anhaben.

Tabelle 2 Kurzlaufende Discount Zertifikate auf deutlich erholte

MDAX-Aktien mit attraktiven Renditechancen und großen Risikopuffern. Zertifikate-Kaufpreise in Nähe der bisherigen charttechnischen Bodenbildung nach Erreichen der Baisse-Tiefstkurse. Basiswert

Aktienkurs (05.05.2009)

proz. Abstand zur 200-Tage Linie

BaisseTief

Tendenz zur charttechn. Bodenbildung ungefähr im Bereich

Discount Zertifikat WKN

Briefkurs (05.05.2009)

Höchstkurs (Cap)

Bewertungstag

max. Rendite p.a. (= Seitwärtsrendite p.a.)

21,55 19,78 8,46 3,20 10,28 5,19 12,87 13,70 7,25 3,25 45,20

23,00 21,00 9,20 3,30 11,10 5,30 14,50 14,80 7,50 3,60 47,30

BN2CMX BN2CN1 BN2CN6 BN2A95 BN2CPU BN1D3N BN2CQG BN3DJE BN1D4B BN2BEB BN2BE1

23,50 20,95 9,20 4,45 11,21 7,26 17,21 15,90 11,27 4,81 46,98

25,00 22,00 10,00 5,00 12,00 8,00 18,00 17,00 12,00 6,00 50,00

18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009

10,46% 8,18% 14,35% 20,61% 11,57% 16,89% 7,48% 11,36% 10,62% 42,68% 10,54%

(Quelle: www.finanztreff.de)

Fraport Hochtief Hugo Boss IVG Immobilien Lanxess MLP MTU Aero Engines SGL Carbon Südzucker TUI Wacker Chemie

31,56 39,01 17,05 6,40 18,06 10,77 25,45 23,08 14,81 8,59 83,00

1,59% 15,59% 16,13% 3,74% 9,88% 5,74% 32,08% 1,03% 29,29% 0,94% 1,94%

Beispiel für eine 12.000 Euro-Portfoliobeimischung Anzahl WKN Basiswert

217 BN2CN6 Hugo Boss

178 BN2CPU Lanxess

Gesamtpreis (05.05.2009) Maximalwert am 18.12.2009 max. Rendite

12.025,54 Euro 13.269,00 Euro 10,43%

inkl. 6 x 5,90 Euro Ordergebühren (Broker flatex)

max. Rendite p.a.

17,14%

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85 BN2CMX Fraport

275 BN1D3N MLP

126 BN3DJE SGL Carbon

416 BN2BEB TUI


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Hauptthema

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Tabelle 3 Kurzlaufende Discount Zertifikate auf deutlich erholte

TecDAX-Aktien mit attraktiven Renditechancen und großen Risikopuffern. Zertifikate-Kaufpreise in Nähe der bisherigen charttechnischen Bodenbildung nach Erreichen der Baisse-Tiefstkurse. Basiswert

Aktienkurs (05.05.2009)

proz. Abstand zur 200-Tage Linie

BaisseTief

Tendenz zur charttechn. Bodenbildung ungefähr im Bereich

Discount Zertifikat WKN

Briefkurs (05.05.2009)

Höchstkurs (Cap)

Bewertungstag

max. Rendite p.a. (= Seitwärtsrendite p.a.)

BN21XH BN2BBD BN2T9G BN2T9L BN2CGP

3,71 9,41 29,38 12,06 4,64

4,00 10,00 32,00 13,00 5,00

18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009

12,86% 10,27% 14,72% 12,83% 12,77%

(Quelle: www.finanztreff.de)

Aixtron Nordex Software AG Solarworld United Internet

6,07 13,52 48,08 21,45 7,78

29,89% 0,60% 7,39% 6,76% 11,16%

2,76 7,15 27,50 10,83 4,16

3,00 8,05 30,00 12,20 4,50

Beispiel für eine 10.000 Euro Portfoliobeimischung Anzahl WKN Basiswert

539 BN21XH Aixtron

213 BN2BBD Nordex

68 BN2T9G Software AG

166 BN2T9L Solarworld

431 BN2CGP Unted Internet

Gesamtpreis (05.05.2009) Maximalwert am 18.12.2009 max. Rendite

10.033,16 Euro 10.775,00 Euro 7,39%

inkl. 5 x 5,90 Euro Ordergebühren (Broker flatex)

max. Rendite p.a.

12,15%

Tabelle 4 Kurzlaufende Discount Zertifikate auf deutlich erholte

EURO STOXX 50-Aktien mit attraktiven Renditechancen und großen Risikopuffern. Zertifikate-Kaufpreise in Nähe der bisherigen charttechnischen Bodenbildung nach Erreichen der Baisse-Tiefstkurse. Basiswert

Aktienkurs (05.05.2009)

proz. Abstand zur 200-Tage Linie

BaisseTief

Tendenz zur charttechn. Bodenbildung ungefähr im Bereich

Discount Zertifikat WKN

Briefkurs (05.05.2009)

Höchstkurs (Cap)

Bewertungstag

BN3DM6 BN2B8T BN2CL1 BN21YQ BN21YS BN2MD3 BN2T1W BN2CH7 BN3DEB BN2T8K BN2CFE

34,10 20,77 23,86 7,85 18,37 18,83 30,32 41,97 80,72 38,27 37,42

38,00 22,00 26,00 9,00 20,00 20,00 32,00 45,00 88,00 42,00 40,00

18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009 18.12.2009

max. Rendite p.a. (= Seitwärtsrendite p.a.)

(Quelle: www.finanztreff.de)

Alstom BASF Carrefour Crédit Agricole Daimler Dt. Bank Dt. Börse LVMH Münchener Rück Sanofi-Aventis Siemens

47,75 28,80 30,41 11,21 27,80 41,25 55,00 58,27 101,36 43,77 51,47

7,49% 3,09% 4,11% 9,13% 0,49% 20,15% 8,11% 11,18% 2,80% 17,70% 0,74%

28,77 17,85 22,64 5,95 17,20 15,38 29,50 38,27 76,17 36,70 33,05

35,00 20,70 24,80 6,80 19,00 18,50 30,50 40,60 81,00 39,40 38,00

19,02% 9,69% 14,81% 24,59% 14,65% 10,18% 9,06% 11,86% 14,89% 16,13% 11,32%

Beispiel für eine 14.000 Euro-Portfoliobeimischung Anzahl WKN Basiswert

59 BN3DM6 Alstom

84 BN2CL1 Carrefour

255 BN21YQ Credit Agricole

109 BN21YS Daimler

Gesamtpreis (05.05.2009) Maximalwert am 18.12.2009 max. Rendite

14.084,12 Euro 15.445,00 Euro 9,66%

inkl. 7 x 5,90 Euro Ordergebühren (Broker flatex)

max. Rendite p.a.

15,99%

48 BN2CH7 LVMH

25 BN3DEB Münchener Rück

52 BN2T8K Sanofi-Aventis

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Service

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Derivate-Webseite im Hosentaschen-Format Leistungsfähige und kostengünstige Technik macht es möglich – das Internet wird mobil. Die neue Börsen- und Derivate-Anlaufstelle für unterwegs: BNP Paribas‘ mobile Webseite. Der Internetzugang unterwegs mit dem Smartphone ist längst kein Luxus mehr. Geeignete Geräte sind preiswert zu haben. Es muss schließlich nicht immer gleich das iPhone sein. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist mittlerweile annehmbar. Und die Nutzungsentgelte beim Handy-Provider sind bezahlbar geworden. BNP Paribas stellt Ihnen ab sofort eine komprimierte Version der Derivate-Webseite als mobile Anwendung zur Verfügung. Unter der Adresse www.derivate.bnpparibas.mobi erhalten Sie Zugang zu ihrem neuen Informationsportal. Bei der Konzeption wurde speziell darauf geachtet, dass jedweder Datenballast ausgespart bleibt. Ein schneller Seitenaufbau und der unmittelbare Erhalt der gewünschten Information stehen im Mittelpunkt.

Zahlreiche Marktdaten auf einen Blick Die Startseite präsentiert einen umfassenden Marktüberblick mit aktuellen Kursdaten. Hier wird auf Vielfalt Wert gelegt, damit der Nutzer auf einen Blick die Tendenzen wichtiger Marktbarometer einschätzen kann. Zahlreiche Indizes und Index-Futures, der Bund Future, Edelmetallpreise und Währungskurse finden sich in einer übersichtlichen Tabellendarstellung. Für den DAX und den MDAX werden per Mausklick ebenso alle enthaltenen Einzelwerte aufgelistet. Die individuell im Fokus stehenden Produkte lassen sich am bequemsten durch die Watchlist-Funktion beobachten. Sie nutzen hier Ihr gleiches Login wie unter www. derivate.bnpparibas.de und müssen nicht

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Die Startseite: Marktinformationen auf einen Blick zu zahlreichen Indizes, Rohstoffen und Währungen

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Service

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etwa zwei getrennte Watchlists anlegen. Die Darstellung erfolgt mit den aktuellen Kursen der Produkte, dem Produktnamen, der WKN und dem Basiswert. Per Klick auf ein Produkt aus der Watchlist oder per Direkteingabe einer WKN in das auf jeder Unterseite verfügbare Eingabefeld gelangen Sie zur Detailansicht eines Wertpapiers. Vom Chart über den aktuellen Kurs und die Stammdaten bis hin zu Rating und Value at Risk sowie der Downloadmöglichkeit beispielsweise des Termsheets wird hier eine komplette Informationsseite im Miniaturformat aufgebaut.

öffnet sich die betreffende Nachricht in der Detailansicht. Die reine Textdarstellung beschleunigt auch hier wieder den Abruf, um die mobile Internetnutzung so angenehm wie möglich zu gestalten.

Alle Detailinformationen inklusive Realtime-Kursen zu Ihrem Wertpapier per Abruf aus der Watchlist oder per direkter WKN-Eingabe

Daily Newsletter unterwegs abrufen Wer aktives Trading betreibt, aber nicht immer vor einem stationären PC sitzt, wird die mobile Nutzung der daily Newsletter zu schätzen wissen. Im Menüpunkt „Newsletter“ sind der DAX daily, der AKTIEN daily, der EDELMETALL daily, der ÖL daily und der FX daily abrufbar. Neben der tagesaktuellen Ausgabe können Sie auch einen Blick in die jeweils vier vorhergehenden Ausgaben werfen.

Die täglichen Newsletter unterwegs lesen

Die aktuellsten Nachrichten immer verfügbar Auch ein Nachrichtenportal halten Sie mit der mobilen Webseite von BNP Paribas in den Händen. Auf der Übersichtsseite im Menüpunkt „Nachrichten“ werden in einer Listenansicht ständig die neuesten Meldungen nachgeschoben. Mit Hilfe der Schlagzeile entscheiden Sie, ob die jeweilige Information Ihr Interesse weckt. Per Klick

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Läuft wie geschmiert Noch lohnt sich der verspätete Einstieg in das Capped Bonus PlusPro Zertifikat auf den Oil Services Holders Trust. Schon Mitte Dezember ist der Kassensturz angesetzt.

Öl bringt vieles auf Trab, vielleicht auch bald Ihre Depotentwicklung?

Wer tendenziell eine Stabilisierung am Rohölmarkt erwartet, kann auf einfachstem Wege zum 18.12.2009 einen Gewinn von 7,88 Prozent ansteuern. Angesichts der kurzen Laufzeit entspricht dies einer Rendite p.a. von attraktiven 12,55 Prozent. Der Einbruch der Rohölnotierungen seit Sommer letzten Jahres war dramatisch. Im Dezember 2008 kam die rasante Talfahrt jedoch zum Stillstand. Seither zeigt sich eine Bodenbildung. Ob sich bald eine deutliche Aufwärtsbewegung anschließen kann, wird maßgeblich von der ersehnten Rückkehr der Weltwirtschaft auf den Wachstumspfad abhängen. Experten halten dann sogar eine ausgedehnte Kursrallye beim Rohöl für

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möglich. Denn angesichts der aktuell niedrigen Preisniveaus besteht die Gefahr einer zu starken Vernachlässigung von Explorationsbemühungen, sodass ein erneutes Anziehen der Nachfrage letztlich umso drastischer wirken könnte. Langfristige Ölinvestments sind jedoch alles andere als unproblematisch. Entsprechende Produkte müssen mit Ölfutures arbeiten und haben daher mit der aktuell stark ausgeprägten Contango-Situation zu kämpfen. Der Future mit späterem Laufzeitende ist teurer als derjenige mit der nächstliegenden Fälligkeit. Beim unvermeidbaren Rollen vom einen Futureskontrakt in den nächsten werden die meisten Langfristinvestments mit Rollverlusten belastet. Gegenüber der in den

Medien diskutierten Ölpreisentwicklung hinken solche Anlagen mit beachtlichen Zusatzrisiken hinterher. Doch warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Zunächst einmal steht die Frage im Mittelpunkt, ob die Stabilisierung am Ölmarkt weiter anhält. Wer diesem Szenario auf Sicht zum Jahresende 2009 die größte Wahrscheinlichkeit einräumt, kann ganz bequem eine reizvolle Rendite ansteuern. Für 2010 stünde dann die Umschichtung in ein Anschlussinvestment an. Vielleicht hat sich bis dahin auch die schwierige Contango-Situation so weit abgemildert, dass sogar einfache Öl-Tracker wieder ein Thema wären.


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Das am 06.04.2009 aufgelegte Capped Bonus PlusPro Zertifikat mit ausgeschaltetem Währungsrisiko bezieht sich nicht direkt auf den Ölpreis, sondern auf die Entwicklung eines Öl-Aktienindex. Der Oil Services Holders Trust verfolgt das Ziel eines weitestgehend deckungsgleichen Verlaufs mit dem AMEX Oil Service Holders Index. Dieses USBarometer setzt sich derzeit aus den Aktien von 16 amerikanischen Öl-Service-Dienstleistern zusammen. Dazu gehören bekannte Titel wie Schlumberger und Halliburton.

Großer Vorteil des PlusPro-Mechanismus für den Anleger: Die Barriere ist erst am Bewertungstag relevant. Etwaige vorherige Verletzungen sind unerheblich.

Barriere 56,50 US-Dollar zählt erst am Bewertungstag (18.12.2009)

250 Oil Services Holders Trust (US-Dollar)

Barriere am 18.12.2009 unverletzt => Auszahlung 114,50 Euro je Zertifikat

200

Barriere am 18.12.2009 verletzt => Auszahlung je Zertifikat 100,00 Euro x prozentuale Wertentwicklung des Basiswertes gegenüber dem Startkurs von 80,72 US-Dollar

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Nach einem regelrechten Kursmassaker hat der Oil Services Holders Trust am 04.12.2008 bei 65,72 US-Dollar zunächst seinen Boden gefunden. Seither zeichnet sich wie beim Rohölpreis eine nachhaltige Stabilisierung ab. Und zuletzt waren sogar deutlich zulegende Notierungen zu beobachten. Mit einem Kurs von 90,48 US-Dollar lag der ETF am 27.04.2009 fast 38,00 Prozent über seinem Baissetief vom vergangenen Dezember. Für Anleger, die auf das Capped Bonus PlusPro Zertifikat setzen, ist es aber völlig unerheblich, ob der Basiswert in den nächsten Monaten weiter steigt, stagniert oder zwischenzeitlich noch einmal abtaucht. Am 06.04.2009 wurde der Startkurs bei 80,72 US-Dollar fixiert. 30,00 Prozent darunter liegt die Barriere bei exakt 56,50 US-Dollar. Bis zum 18.12.2009 kann sich nun eine beliebige Basiswertentwicklung einstellen. Unbedingt notwendig ist lediglich, dass der Oil Services Holders Trust an diesem einen Stichtag kurz vor Weihnachten auf oder über der Barriere von 56,50 US-Dollar notiert. Dann liefert jedes Zertifikat eine Auszahlung von fest definierten 114,50 Euro (Nennwert 100,00 Euro plus Bonus = Höchstkurs). Gegenüber dem aktuellen

100

Bis zum Bewertungstag (18.12.2009) Entwicklung des Basiswertes unerheblich

50

Startkurs 80,72 US-Dollar vom 06.04.2009 0 26.02.2001

26.02.2003

26.02.2005

26.02.2007

Kaufpreis von 106,14 Euro am 28.04.2009 ergibt sich daraus ein Gewinn von 7,88 Prozent in weniger als acht Monaten, der einer Rendite p.a. von 12,55 Prozent entspricht. Und das Risiko? Sollte der zugrunde liegende Oil Services Holders Trust (ISIN

26.02.2009

US6780021068, abrufbar zum Beispiel unter der Web-Adresse http://de.finance.yahoo.com/ q?s=OIH) am 18.12.2009 unter 56,50 USDollar notieren, so schlagen die prozentualen Basiswertverluste gegenüber dem Startkurs (80,72 US-Dollar) vollständig auf die Höhe der Nennwertrückzahlung pro Zertifikat durch.

Capped Bonus PlusPro Zertifikat WKN / ISIN Basiswert Startkurs Barriere Bewertungstag Auszahlung mit Bonus

BN3D99 / DE000BN3D993 Oil Services Holders Trust 80,72 US-Dollar relevant am Bewertungstag 56,50 US-Dollar 18.12.2009 114,50 Euro je Zertifikat (= Höchstauszahlung)

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Kupongarantie plus Express-Chance Das Express Fix-Kupon Zertifikat zahlt einen festen Jahreskupon von 4,00 Prozent. Richtig ins Laufen kommt die Renditeproduktion, wenn sich der EURO STOXX 50 stabil hält. Höhe von 2.247,89 Punkten relevant. Am 09.04.2010 wird erstmals geprüft, ob das europäische Standardwerte-Barometer auf oder über diesem Niveau notiert. Kann diese Frage bejaht werden, so erhält der Anleger den Nennwert (100,00 Euro je Zertifikat), den einfachen Bonus (4,00 Euro je Zertifikat) und natürlich den festen Kupon (4,00 Euro je Zertifikat) und beendet seine Position demnach mit einem Gesamtrückfluss von 108,00 Euro je Zertifikat. Das Papier wurde am 14.04.2009 zu 101,00 Euro (inkl. 1,00 Euro Ausgabeaufschlag) emittiert und ist im Freiverkehr Frankfurt liquide handelbar. Am 28.04.2009 war der Kaufkurs bereits auf 101,99 Euro gestiegen. Die schnellste Fälligstellung im April 2010 würde somit einen Ertrag von 5,89 Prozent beziehungsweise eine Rendite p.a. von 6,12 Prozent einspielen.

Gute Karten mit 4 % p.a. sicherem Kupon

Bei der Bestückung der Anleihenquote eines Portfolios mit attraktiv verzinsten Investments haben Anleger momentan wahrlich schlechte Karten. Die sicheren Zinssätze haben derart mickrige Niveaus erreicht, dass man um die Nutzung von innovativen Alternativen nicht umhinkommt. Das Express Fix-Kupon Zertifikat präsentiert sich als sehr defensiv gestaltetes Anlageprodukt mit der Chance auf eine ordentliche Kapitalvermehrung. Ein wesentlicher Bestandteil des Papiers ist der Fix-KuponMechanismus. Am Ende eines jeden der maximal drei Laufzeitjahre werden garan-

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tierte 4,00 Prozent des Nennwertes, mithin 4,00 Euro je Zertifikat, als Kupon an den Investor ausgeschüttet. Hierbei gibt es nur eine Einschränkung, die aber vollständig im Interesse des Anlegers liegt: Wenn nämlich der zusätzlich eingebaute Express-Mechanismus greift und zu einem frühen Laufzeitende mit Nennwerterstattung sowie Bonus führt, fallen die nachfolgend avisierten Kuponzahlungen natürlich weg. Das Investment ist dann bereits vorzeitig erfolgreich beendet. Für den Express-Mechanismus ist der am 09.04.2009 festgelegte Startkurs des zugrunde liegenden EURO STOXX 50 Index in

Wenn der Basiswert den Startkurs am 09.04.2010 noch nicht behauptet, rückt der nächste Beobachtungstag am 11.04.2011 in den Fokus. Ein Stand des EURO STOXX 50 auf oder über 2.247,89 Punkten würde nun zur vorzeitigen Fälligkeit nach zwei Jahren führen. Jedes Zertifikat schüttet dann 100,00 Euro Nennwert nebst 8,00 Euro Bonus und natürlich den zweiten Fix-Kupon aus. Auf insgesamt 116,00 Euro würden sich dementsprechend alle erhaltenen Zahlungen pro Papier summieren. Der vereinnahmte Gewinn beliefe sich gegenüber dem Kaufkurs vom 28.04.2009 (101,99 Euro) folglich auf 13,74 Prozent (6,77 Prozent p.a.). Führten beide Beobachtungstage nicht zur Express-Fälligkeit, so kann der volle Anlageerfolg zuletzt noch am Bewertungstag, dem 10.04.2012, festgestellt werden. Ein vom EURO STOXX 50 behaupteter Startkurs


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würde nun dazu führen, dass der Investor am Ende in Summe 124,00 Euro je Zertifikat erhalten hat (100,00 Euro Nennwert + 12,00 Euro Bonus + drei Fix-Kupons à 4,00 Euro). Mit 21,58 Prozent Gewinn oder 6,80 Prozent Rendite p.a. wäre die Position daraufhin final beendet. Ein schwächelnder EURO STOXX 50, der an keinem der relevanten Stichtage auf oder über 2.247,89 Zählern notiert, macht den

Renditesegen aber noch nicht vollständig zunichte. Für eine komplette Nennwertrückzahlung von 100,00 Euro je Zertifikat genügt es, wenn der Basiswert am 10.04.2012 einen Schlusskurs auf oder über der niedrigen Barriere von 1.123,95 Punkten aufweist. Mithilfe der sicher erhaltenen Fix-Kupons (3 x 4,00 Euro) beliefe sich der Ertrag nun gemessen am aktuellen Kaufkurs immerhin noch auf 9,81 Prozent oder p.a. auf 3,20 Prozent.

Nur eine Barrierenverletzung am 10.04.2012 nach regelmäßig verfehlten StartkursBehauptungen könnte die Nennwertrückzahlung prozentual um die negative Performance des EURO STOXX 50 am Bewertungstag gegenüber dem Startkurs schmälern. Die drei erhaltenen Fix-Kupons wären allerdings ein Trostpflaster und würden den Zertifikat-Anleger in einer sehr negativen Marktphase wenigstens besser als bei einem Direktinvestment in den EURO STOXX 50 Kursindex stellen.

Express Fix-Kupon Zertifikat WKN BN298K, ISIN DE000BN298K2 6.000 15.04.2010: sichere Kuponzahlung 4,00 Euro je Zertifikat (4,00 % des Nennwertes)

EURO STOXX 50

Außerdem Prüfung am 09.04.2010: EURO STOXX 50 >= 2.247,89 Punkte?

5.000

Ja => vorzeit. Laufzeitende => Auszahlung 104,00 Euro je Zertifikat neben der ohnehin festen Kuponzahlung

4.000

Nein => weiter zum nächsten Beobachtungstag

3.000

wenn noch nicht vorzeitig fällig gestellt

wenn noch nicht vorzeitig fällig gestellt

15.04.2011: wieder sichere Kuponzahlung 4,00 Euro je Zert.

16.04.2012: wieder sichere Kuponzahlung 4,00 Euro je Zert.

Außerdem Prüfung am 11.04.2011: EURO STOXX 50 >= 2.247,89 Punkte?

Außerdem Prüfung am 10.04.2012 (Bew.tag): EURO STOXX 50 >= 2.247,89 Punkte?

Ja => vorzeit. Laufzeitende => Auszahlung 108,00 Euro je Zertifikat neben Kuponzahlung

Ja => Auszahlung 112,00 Euro je Zertifikat neben Kuponzahlung

Nein => weiter zum Bew.tag

Nein => Barrierenverletzung? * siehe unten

2.000 Startkurs 2.247,89 Punkte vom 09.04.2009 1.000

* falls am Bewertungstag (10.04.2012) Barrierenprüfung nötig: EURO STOXX 50 (Schlusskurs) >= 1.123,95 Punkte? Ja => Rückzahlung 100 % des Nennwertes = 100,00 Euro je Zertifikat (neben den drei sicher erhaltenen Kupons von insg. 12,00 Euro je Zertifikat) Nein => Rückzahlung des Nennwertes geschmälert um prozentuale Wertentwicklung des EURO STOXX 50 ggü. Startkurs (neben den drei sicher erhaltenen Kupons von insg. 12,00 Euro je Zertifikat)

0 27.02.1998

27.02.2001

27.02.2004

Barriere 50 % des Startkurses = 1.123,95 Punkte sofern überhaupt relevant (wenn an keinem der drei Stichtage Behauptung des Startkurses), dann nur am Bewertungstag, dem 10.04.2012

27.02.2007

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Garantie-Investments selbst konstruieren Abgesicherte Positionen mit attraktiven Renditechancen durch Kombination von Discountern und Puts – unsere aktuellen Beispielinvestments. Seit dem Tiefpunkt am 09.03.2009 bei 3.589 Punkten hat der DAX beeindruckende Kursgewinne erzielt. Die zwischenzeitlichen Erträge der Short-Kombination in unserer Positionsbeobachtung wurden durch diese Bewegung vollständig aufgezehrt. Nun zeigt die Indikatoranalyse sogar einen Aufwärtstrendwechsel an.

Abbildung 1: Basiswert DAX: Chance/Risiko-Profile der beiden Beispiel-Investments am Laufzeitende im Vergleich

12 %

max. Rendite p.a. 12,74 % 8%

max. Rendite p.a. 8,73 %

Die in WARRANTS UND ZERTIFIKATE Ausgabe 02-2009 vorgestellte Kombinationsposition aus dem 4.200er Discount Zertifikat mit WKN BN0K7Z und dem 4.500er Put-Optionsschein mit WKN BN7ZMX wurde per 30.01.2009 zu 43,17 Euro in unsere fortlaufende Positionsbeobachtung aufgenommen. Im März schien dieses Engagement noch schnurstracks der Erzielung der maximal möglichen Performance von 4,24 Prozent (11,43 Prozent Rendite p.a.) am 19.06.2009 entgegenzusteuern. Doch die erfreuliche Erholung des DAX hat

Performance

4% 0% 3.700

DAX-Stand am 18.12.2009 3.800 3.900 4.000 4.100 4.200 4.300 4.400 4.500 4.600 4.700 4.800 4.900 5.000 5.100

-4 %

min. Rendite p.a. -6,18 %

min. Rendite p.a. -8,07 % -8 % -12 % -16 % -20 % DAX

Kombination 1

Kombination 2

1. DAX: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im moderat steigenden Markt

2. DAX: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Stand der Daten: 28.04.2009, DAX: 4.587 Punkte Laufzeit: 18.12.2009 Minimale Rendite: -5,25 % bzw. -8,07 % p.a. Maximale Rendite: 5,51 % bzw. 8,73 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder über 4.900 Punkten notiert)

Stand der Daten: 28.04.2009, DAX: 4.587 Punkte Laufzeit: 18.12.2009 Minimale Rendite: -4,01 % bzw. -6,18 % p.a. Maximale Rendite: 7,99 % bzw. 12,74 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder unter 4.000 Punkten notiert)

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 4.900 Punkte (WKN BN7CQP) und Put-Optionsschein mit Basispreis 4.400 Punkte (WKN BN1H8R) in gleicher Anzahl

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 4.000 Punkte (WKN BN7CQE) und Put-Optionsschein mit Basispreis 4.500 Punkte (WKN BN1H8S) in gleicher Anzahl

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 28.04.2009): 46,44 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 44,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX >= 4.900 Punkte): 49,00 EUR

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 28.04.2009): 41,67 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 40,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX <= 4.000 Punkte): 45,00 EUR

20

05


05

Anlegen

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

dieses Szenario zunichte gemacht. Die Position hatte am 28.04.2009 einen Wert von 42,92 Euro und lag damit minimal mit 0,58 Prozent im Minus.

Abbildung 2: Basiswert EURO STOXX 50: Chance/Risiko-Profile der beiden Beispiel-Investments am Laufzeitende im Vergleich 15 %

max. Rendite p.a. 17,28 % 10 %

max. Rendite p.a. 11,60 %

5%

EURO STOXX 50-Stand am 18.12.2009

0%

Performance

Am 17.04.2009 ereignete sich in der Indikatoranalyse aus Abbildung 3 ein Phasenwechsel. Bis auf Weiteres wird nun ein Aufwärtstrend des DAX unterstellt. Es ruft zweifellos größte Bauchschmerzen hervor, dieser neuen Indikation zu folgen. Nach der rasanten Rallye des Standardwerte-Index scheint eine unmittelbare Fortsetzung der positiven Tendenz ohne Verschnaufpause nicht besonders wahrscheinlich zu sein. Hinzu kommt, dass die auf winzige Niveaus geschrumpften Zinssätze einen Aufbau von Discounter-Put-Kombinationen mit der Chance auf hohe Renditen bei gleichzeitig minimalen Risiken fast unmöglich machen. Nennenswerte Verlustgefahren sind nicht vermeidbar.

1.700

1.800

1.900

2.000

2.100

2.200

2.300

2.400

2.500

-5 %

min. Rendite p.a. -7,79 %

min. Rendite p.a. -9,39 % -10 % -15 % -20 % -25 %

EURO STOXX 50

Kombination 1

Kombination 2

1. EURO STOXX 50: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im moderat steigenden Markt

2. EURO STOXX 50: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Stand der Daten: 28.04.2009, EURO STOXX 50: 2.257 Punkte Laufzeit: 18.12.2009 Minimale Rendite: -6,12 % bzw. -9,39 % p.a. Maximale Rendite: 7,29 % bzw. 11,60 % p.a. (wird erzielt, wenn der EURO STOXX 50 am Laufzeitende auf oder über 2.400 Punkten notiert)

Stand der Daten: 28.04.2009, EURO STOXX 50: 2.257 Punkte Laufzeit: 18.12.2009 Minimale Rendite: -5,06 % bzw. -7,79 % p.a. Maximale Rendite: 10,76 % bzw. 17,28 % p.a. (wird erzielt, wenn der EURO STOXX 50 am Laufzeitende auf oder unter 1.800 Punkten notiert)

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 2.400 Punkte (WKN BNP8CY) und Put-Optionsschein mit Basispreis 2.100 Punkte (WKN BN2934) in gleicher Anzahl

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 1.800 Punkte (WKN BNP8CS) und Put-Optionsschein mit Basispreis 2.100 Punkte (WKN BN2934) in gleicher Anzahl

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 28.04.2009): 22,37 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 21,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei EURO STOXX 50 >= 2.400 Punkte): 24,00 EUR

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 28.04.2009): 18,96 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 18,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei EURO STOXX 50 <= 1.800 Punkte): 21,00 EUR

21


Anlegen

Einen Trost liefert die Indikatoranalyse aus Abbildung 3 aber dennoch: Das Auslöseniveau für einen abermaligen Short-Phasenwechsel liegt momentan bei niedrigen 3.705 DAX-Punkten (ansteigend). Dass der DAX sich auch im Falle einer Konsolidierung oberhalb dieses Bereichs stabilisieren kann, ist gut möglich. Wenn die fortlaufende Positionsbeobachtung nun also in ein Long-Investment überwechselt, müssen wir zwar mit Risiken leben. Immerhin wird dem Engagement mit Laufzeitende am 18.12.2009 aber Luft zur Entfaltung eingeräumt, ohne dass gleich wieder ein Stop-Loss zu befürchten wäre. Und vielleicht kann sich der DAX ja tatsächlich bis zum Jahresende noch um einige Prozentpunkte emporschieben. Die am 28.04.2009 zusammengestellte Kombination aus dem 4.900er Discount Zertifikat mit WKN BN7CQP und dem 4.400er PutOptionsschein mit WKN BN1H8R wird zu einem Gesamtpreis von 46,44 Euro in die fortlaufende Positionsbeobachtung aufgenommen, während die eingangs beschriebene Short-Kombination abgestoßen wird. Die auf Seite 20 grafisch und tabellarisch dargestellten Gewinnchancen per 18.12.2009 belaufen sich nun auf 5,51 Prozent (8,73 Prozent p.a.). Im Gegenzug ist ein Verlustrisiko von 5,25 Prozent (8,07 Prozent p.a.) unausweichlich.

Aktienchancen mit begrenztem Gefahrenpotenzial Apropos Aufwärtsinvestment nach den RallyeBewegungen seit Mitte März. Wer zum Beispiel auf eine weiterhin positive Aktienkurstendenz der zuletzt mit positiven Quartalszahlen aufwartenden Deutschen Bank setzen möchte, könnte sich folgende Kombinationsposition mit Bewertungstag am 18.12.2009 genauer anschauen: Das 50er Discount Zertifikat mit WKN BN1KE5 kostete zusammen mit zehn 40er Put-Optionsscheinen mit WKN BN1M2S am 28.04.2009 exakt 43,87 Euro (Aktienkurs 40,38 Euro). Bei einem Verlustrisiko von 8,82 Prozent (13,42 Prozent p.a.) ergab sich damit eine Gewinnchance von 13,97 Prozent (22,63 Prozent p.a.), zu deren Realisierung die Deutsche Bank Aktie am 18.12.2009 auf oder über 50,00 Euro notieren muss.

22

05

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Abbildung 3: DAX seit 1976 mit einer exemplarischen, mittel- bis langfristigen Indikatoranalyse zur Erkennung vermeintlicher Auf- und Abwärtstrends

8000 7000 6000 5000

8000 7000 6000 4694,07

4000 3500 3000 2500

4000 3500 3000 2500

2000

2000

1500

1500

1000

1000

500

500 Short Long

Short

L S

Long

S

S

Long

S Long

S Long

S

Long

Long

Short L S

Long

Short

77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08

Abbildung 4: Fortlaufende Positionsbeobachtung von Discount + Put Kombinationen mit Umschichtungen gemäß Trendanalyse aus Abb. 3

124 %

DAX 118 %

3

4

Discount + Put Strategie

112 % 106 % 100 % 1

2

94 % 88 % 82% 76 % 70 %

1 Startposition „Long” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 09-2007 WKN BN4YDD (8.400er Discount) + WKN BN7VF3 (7.700er Put)

64 %

2 Umschichtung in Position „Short” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 02-2008 WKN BN0K8D (5.600er Discount) + WKN BN2DMC (6.800er Put)

58 %

3 Umschichtung in neue Position „Short” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 02-2009 WKN BN0K7Z (4.200er Discount) + WKN BN7ZMX (4.500er Put)

52 %

4

Umschichtung in Position „Long” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 05-2009 WKN BN7CQP (4.900er Discount) + WKN BN1H8R (4.400er Put)

46 %

31.10.2007

02.03.2008

02.07.2008

02.11.2008

02.03.2009


05

Anlegen

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Discount, Bonus und weitere Investment-Highs Große Chart-Hürde auf dem Weg nach oben.

Um beeindruckende 30,00 Prozent ist der DAX seit seinem Tief am 09.03.2009 bis zum 17.04.2009 geklettert. Handelt es sich hierbei nur um eine unbedeutende Verschnaufpause im Abwärtstrend oder darf man auf eine weitere Stabilisierung hoffen? Die Börsenkommentatoren werden nicht müde, das Aufbäumen der Aktienmärkte als Bärenmarktrallye zu bezeichnen, der schon bald neue Einbrüche folgen werden. Und zweifellos stehen handfeste Argumente aufseiten der Pessimisten. Düstere Konjunkturprognosen für Deutschland, Europa und weltweit lassen nichts Gutes erwarten. Zwar zeigen sich die Regierungen mit ihren Maßnahmenpaketen entschieden und einig im Kampf gegen die Rezession. Der ganz große Durchbruch bei der Stabilisierung des Finanzsektors und vor allem bei der Wiederherstellung des Vertrauens zwischen den Instituten ist jedoch bisher nicht deutlich geworden. Und vor allem scheint eine Erholung der Realwirtschaft noch weit entfernt zu sein. Beim Blick auf die großen Aktienindizes könnte den Betrachter allerdings fast schon das Gefühl beschleichen, dass die Schwarzmaler in eine Falle laufen. Der Anstieg seit März überzeugt vor allem durch seine Kontinuität und durch relativ wenig Hektik. Eventuell könnte dies der Beginn einer tragfähigen Stabilisierung sein.

Hürde im Bereich von 5.300 bis 5.380 Zählern. Ungefähr hier wäre zudem die Abwärtstrendlinie seit Januar 2008 zu knacken. Doch daran ist momentan noch nicht zu denken. Auch eine Konsolidierung unterhalb der aktuell relevanten Widerstandszone zwischen 4.700 und 4.830 DAX-Punkten ist aber zunächst nicht negativ zu werten. Entscheidend

8000 7500 7000

ist eine Stabilisierung. Solange der Deutsche Standardwerte-Index nicht abermals unter 4.000 oder gar 3.600 Zähler abkippt, darf man durchaus zuversichtlich sein. Und für die Performancejagd mit defensiven Produkten, die attraktive Seitwärtsrenditen mit komfortablen Risikopuffern verbinden, wäre eine weitgehend stabile Indexentwicklung ja völlig ausreichend.

DE: DAX, GD

8000 7500 7000

6500

6500

6000

6000

5500

5500

5000

5000

4500

4500

4000

4000

3500

3500

80 60 40 20

Close von DE: VDAX-NEW

VDAX-New 37,56 am 22.04.2009

80 60 40 20

Okt Nov Dez '07 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez'08 Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez '09 Feb Mrz Apr

Aktuelle Volatilitäts-Spitzenreiter unter den von BNP Paribas abgedeckten Basiswerten (Stand 11.05.2009) CREDIT SUISSE RICHEMONT ZURICH FINANCIAL VOLKSWAGEN UBS TUI THYSSEN KRUPP SWISS RE SOLARWORLD SIEMENS

Auf dem Weg nach oben bremst den DAX seit Mitte April zunächst einmal die Widerstandszone im Bereich von circa 4.700 bis 4.830 Punkten. Sollte diese Zone nachhaltig überwunden werden, ist sogar ein Sprung über die runden 5.000 Zähler denkbar, wo derzeit auch die 200-Tage-Linie als Widerstand verläuft. Darüber wartet die nächste

SAP SALZGITTER RWE QIAGEN PORSCHE VZ NOVARTIS NOKIA MÜNCHENER RÜCK MLP METRO

0%

20 %

40 %

60 %

80 %

100 %

120 %

140 %

160 %

180 %

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Anlegen

Hannover Rück – gleichermaßen Leidtragender und Profiteur der Krise Keine Frage, die Finanzkrise hat auch den DAX-Neuling Hannover Rück zunächst kalt erwischt. Im Jahr 2008 wurde der erste Verlust der Firmengeschichte verbucht. Unter dem Strich verblieb ein Fehlbetrag von 127 Mio. Euro (Vorjahr +722 Mio. Euro). Für 2009 gab sich Noch-Aufsichtsratschef Wilhelm Zeller, der im Juli von Ulrich Wallin abgelöst wird, jedoch äußerst zuversichtlich. „Für uns ist die Finanzmarktkrise Fluch und Segen zugleich", ließ Zeller vermelden. Man könne nun von den positiven Effekten profitieren, nachdem die negativen Auswirkungen hinter dem Konzern lägen. Als Rückversicherer stellen die Hannoveraner das Sicherheitsnetz für Erstversicherer wie beispielsweise Axa etwa gegen Katastrophenschäden zur Verfügung. Damit dieses Sicherheitsnetz ausreichend stabil ist, wird mit hohen Schadensreserven hantiert, die sich am Ende des dritten Quartals 2008 auf 19,93 Mrd. Euro in Form von Kapitalanlagen beliefen. Und an dieser Stelle hat die Hannover Rück selbstredend unter den Marktverwerfungen gelitten. Der Grund für den neu aufkeimenden Optimismus: Jetzt erwartet Firmenlenker Zeller einen erhöhten Rückversicherungsbedarf seiner Kunden eben gerade infolge der labilen Finanzmärkte. Denn die Erstversicherer müssen aufgrund hoher Kapitalverluste ihren Rückversicherungsschutz aufstocken, um den gesetzlichen Vorschriften zu genügen. Die Preise haben nach Angaben der Hannover Rück zum Teil schon zweistellig zugelegt und sollten weiteres Steigerungspotenzial bieten. Für 2009 stellte der Vorstandschef eine stolze Eigenkapitalrendite von mehr als 15 Prozent bei einem Gewinn je Aktie von 4,75 bis 5,25 Euro in Aussicht. Bleibt zu hoffen, dass letztlich nicht doch wieder die

24

05

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

AroonUp, AroonDown

50

50 RSI

60 40

60 40 Hannover Rück XETRA, GD-200, GD, GD-2

38 36 34 32 30 28 26

38 36 34 32 30 28 26

24

24

22

22

20

20

18

18

16

16

14

14 3 10 172531 7 14 21 285 12 19 26 2 9 16 23 30 7 14 21 28 4 11 18 25 1 8 15 22 29 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 5 12 19 26 2 9 16 23 2 9 16 23 30 6 14

Mrz

Apr

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Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Jan 2009 Feb

Mrz

Apr

Capped Bonus Zertifikat WKN BN2K8T

ISIN DE000BN2K8T4

Bonuskurs 28,00 EUR

Barriere 15,00 EUR

Höchstkurs 28,00 EUR

Geld 23,32

Brief 23,42

Bonusrendite 19,56 %

Bonusrendite p.a. 29,76 %

Bewertungstag 18.12.2009

negativen Auswirkungen der Finanzkrise die Oberhand bei der Hannover Rück gewinnen.

Bezugsverhältnis 1,00

stabilen Tendenz des Basistitels zufrieden geben. Seit 1998 ist die Aktie nur kurzzeitig in den Jahren 2001, 2002 und 2008 unter 16,00 Euro abgetaucht.

Die charttechnische Situation Für eine klassische Buy-and-Hold-Anlage war die Hannover Rück Aktie in den vergangenen elf Jahren wahrlich nicht geeignet. Zwar gab es zwischenzeitliche Aufwärtstrends von erheblichem Ausmaß zu feiern. Insgesamt bildet der Langfristchart jedoch einen Seitwärtstrend mit extremen Schwankungen ab. Ein Grund mehr, erhebliche Renditechancen über Zertifikate einzukaufen, die sich bereits mit einer einigermaßen

Anregungen für Ihre Watchlist Wer davon ausgeht, dass die Hannover Rück Aktie das Kursniveau von rund 16,00 Euro wenigstens während der kommenden Monate behaupten kann, findet bereits hervorragende Chancen mit Zertifikaten. Vor allem die zu Teil üppig dimensionierten Risikopuffer der Produkte könnten sich dabei als nervenschonender Vorteil erweisen.


05

Anlegen

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

1. Attraktive Bonusausstattung durch Renditecap Die Erwartung allenfalls moderater Rücksetzer oder besser eines begrenzten Aufwärtstrends lässt sich zum Beispiel mit Capped Bonus Papieren lukrativ auskosten. Neben einem erheblichen Risikopuffer verfügen die Produkte über eine attraktive Bonusrendite, die dem Zertifikatebesitzer auch bei seitwärts gerichteten oder leicht schwächelnden Kursen der Hannover Rück Aktie einen angenehmen Renditesegen beschert. Stattliche 37,88 Prozent (Basiswertkurs: 24,15 Euro am 22.04.2009) dürfte der Basiswert im Falle der WKN BN2K8T zwischenzeitlich in die Knie gehen, bevor der Erfolg des Investments in Gefahr geriete. Bleibt die Sicherheitsbarriere von 15,00 Euro bis zum Bewertungstag am 18.12.2009 unberührt, schüttet das Zertifikat am Laufzeitende den Bonuskurs (= Höchstkurs) und damit eine ansehnliche Bonusrendite in Höhe von 19,56 Prozent (29,76 Prozent p.a.) aus. Mehr lässt sich dem Produkt allerdings nicht entlocken. Durch den integrierten Cap-

Hochtief will von Konjunkturprogrammen profitieren Man darf wohl behaupten, dass die deutschen Baukonzerne auch schon schlechtere Zeiten erlebt haben. Zumindest klingen das 2008er-Zahlenwerk und die Prognosen von Hochtief alles andere als nach Krisenstimmung. Bei einem Rekordumsatz von 19,1 Mrd. Euro (+16,1 Prozent zum Vorjahr) erwirtschafteten die Duisburger einen Konzerngewinn von 175,1 Mio. Euro und übertrafen den Vorjahreswert damit fast um ein Viertel.

Mechanismus kommt die Renditejagd oberhalb des Höchstkurses von 28,00 Euro zum Stillstand.

2. Seitwärtschance bis zum Herbst Eher skeptische Anleger, die zwar keine erheblichen Verluste der Hannover Rück Aktie befürchten, aber mit dem Risiko von Barrierenverletzungen lieber überhaupt nichts zu tun haben wollen, können mit defensiv ausgestatteten Discount Zertifikaten auf eine einigermaßen stabile Basiswerttendenz setzen. Auch eine leichte Kursflaute stellt den Investmenterfolg dabei nicht unmittelbar in Frage. Durch den beim Einstieg

erlösten Discount verfügt das Rabattpapier mit der WKN BN2MGQ zum Beispiel über einen Risikopuffer von beruhigenden 37,01 Prozent (Stand: 22.04.2009). Erst wenn sich der Basiswert am Bewertungstag im September (18.09.2009) nicht auf oder über dem Einstandspreis des Zertifikats von aktuell 15,21 Euro halten kann, rutscht auch das Zertifikat in die Verlustzone. Im Idealfall hingegen kann sich die Aktie der Hannover Rück am Stichtag oberhalb des Cap-Levels von 16,00 Euro behaupten, sodass der Maximalerfolg des Investments in den Geldbeutel des Investors fließt. Mit Blick auf die kurze Restlaufzeit und den üppigen Sicherheitsabstand lassen sich dabei respektable 5,19 Prozent Gewinn (12,73 Prozent p.a.) vereinnahmen.

Discount Zertifikat WKN ISIN BN2MGQ DE000BN2MGQ5

Höchstkurs (Cap) 16,00 EUR

Bezugsverhältnis 1,00

Outperf.-Pkt. 25,40

Geld 15,11

Maximalrendite 5,19 %

Maximalrendite p.a. 12,73 %

Bewertungstag 18.09.2009

Brief 15,21

Die Auftragsbücher sind derweil gut gefüllt. Theoretisch ist man mit dem bestehenden Auftragsvolumen von 30,92 Mrd. Euro erst einmal für 19 Monate gut beschäftigt. Und dazu kommen ja noch die Chancen aus den Konjunkturprogrammen. Selbstbewusst bemerkte der Vorstandsvorsitzende Herbert Lütkestratkötter: „Kein Sonderprogramm wird an uns vorbeigehen." Wenn man die saftigen Konjunkturspritzen betrachtet, mit denen die Regierungen vor allem in die Infrastruktur investieren wollen, dann ist dieser Optimismus durchaus verständlich – zumal Hochtief mit seinen US-Töchtern Flatiron und Turner auch unter Obamas Geldregen gedeihen kann und seinen europäischen Konkurrenten damit einen Schritt voraus ist.

Für 2009 stellte Firmenchef Lütkestratkötter einen Gewinn auf dem Niveau des Rekordjahres 2008 in Aussicht. Die Aktionäre dürfen sich indes über eine Dividendenerhöhung von 1,30 Euro auf 1,40 Euro je Aktie freuen. Als Trugschluss könnte sich die Zuversicht für 2009 allerdings erweisen, wenn der Auftragseingang plötzlich doch abreißen sollte und es Stornierungen von Projekten hagelt. Bisher ist davon nach Aussage von Hochtief allerdings nichts zu spüren. Nur vereinzelt seien Vorhaben abgesagt oder verschoben worden, wobei man bei Großprojekten vorsichtig agiert, das Rendite-Risiko-Profil streng untersucht und sich bei erheblichen Zweifeln mitunter auch vom einen oder anderen Bauvorhaben distanziert.

25


Anlegen

Die charttechnische Situation Die Abwärtstrendlinie seit Mai 2008 und der nahende Horizontalwiderstand bei rund 37,00 Euro waren für die Hochtief Aktie im ersten Anlauf eine zu große Hürde. Möglicherweise gelingt der Sprung darüber jedoch in absehbarer Zeit. Vor allem aber scheint sich im Bereich von circa 20,00 bis 21,00 Euro ein solider Boden ausgebildet zu haben.

Anregungen für Ihre Watchlist Die fundamentalen Weichen für einen erfreulichen Trend des Aktienkurses der Hochtief AG stehen nicht schlecht. Auf der anderen Seite überbieten sich Wirtschaftsinstitute und Banken weiter mit neuen Horrorprognosen für die Konjunktur. Defensive Zertifikate ermöglichen indes auch in unsicheren Zeiten chancenreiche Investments.

1. Bonusertrag auch ohne Aufwärtstrend Für den Verzicht auf unbegrenzte Kurschancen stellen Capped Bonus Zertifikate dem Anleger eine besonders reizvolle Kombination aus Bonusrendite und Risikopuffer in Aussicht. Wer dabei vor allem der Unterstützungszone um 20,00 Euro im HochtiefChart während der nächsten Monate Standhaftigkeit attestiert, findet im Papier mit der WKN BN26KY ein vielversprechendes Anlagevehikel. Mit einem Risikopuffer von aktuell 46,49 Prozent (Basiswertkurs: 33,83 Euro am 23.04.2009) wird das Nervenkostüm des Anlegers zunächst auch bei schwächelnden Notierungen der Hochtief Aktie geschont. Legt der Basiswert hingegen nachhaltig den Rückwärtsgang ein, gilt es die Sicherheitsschwelle genau im Auge zu behalten. Die Barriere von 18,00 Euro liegt knapp unterhalb der eingangs erwähnten technischen Unterstützung und darf bis zum Bewertungstag, dem 18.09.2009, weder berührt noch unterschritten werden. Tritt zwischenzeitlich ein Schwellenereignis ein, könnte nur noch ein rasanter Basiswertanstieg den Anlageerfolg retten. Bei intakter Barriere steht der Maximalausschüttung nach dem 18.09.2009 jedoch nichts im Wege. Ein Gewinn von 7,49

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Prozent (18,49 Prozent p.a.) fließt dann an den Zertifikatebesitzer.

2. Abwärtsteilschutz und Seitwärtsrendite Noch geringere Verlustgefahren als defensive Capped Bonus Papiere, dafür aber auch geringere Renditechancen besitzen vergleichbar konservativ ausgestattete Discount Zertifikate aufgrund des fehlenden Schwellenrisikos. Der durch den vergünstigten Zertifikatspreis vereinnahmte Discount kommt dem Anleger in jedem Fall als Puffer gegenüber sinkenden Basiswertnotierungen

05

zugute. Einigermaßen stabil oder wenigstens nicht allzu stark nachgebende Kurse der Hochtief Aktie münzt der Discounter mit der WKN BN3C9X per 18.09.2009 in eine Maximalperformance von 4,66 Prozent um, die immerhin einer Rendite p.a. von attraktiven 11,51 Prozent entspricht. Geraten die Anteilsscheine von Hochtief hingegen drastisch ins Schleudern und rutschen am Stichtag (18.09.2009) unter den Cap-Level von 22,00 Euro, so fällt die Renditeausbeute geringer aus. Verluste treten allerdings erst dann auf, wenn auch der Kaufpreis des Zertifikats von 21,01 Euro (Stand: 23.04.2009) durch den Basiswertkurs am Bewertungstag unterschritten wird.

Capped Bonus Zertifikat WKN BN26KY

ISIN DE000BN26KY0

Bonuskurs 32,00 EUR

Barriere 18,00 EUR

Höchstkurs 32,00 EUR

Bezugsverhältnis 1,00

Geld 29,67

Brief 29,77

Bonusrendite 7,49 %

Bonusrendite p.a. 18,49 %

Bewertungstag 18.09.2009

Discount Zertifikat WKN BN3C9X

ISIN DE000BN3C9X3

Höchstkurs (Cap) 22,00 EUR

Bezugsverhältnis 1,00

Outperf.-Pkt. 35,21

Geld 20,91

Brief 21,01

Maximalrendite 4,66 %

Maximalrendite p.a. 11,51 %

Bewertungstag 18.09.2009

AroonUp, AroonDown

50

50 RSI

60 40

60 40 Hochtief XETRA, GD-200, GD, GD-2

80

80

70

70

60

60

50

50

40

40

30

30

20

20 3 10 172531 7 14 21 285 12 19 26 2 9 16 23 30 7 14 21 28 4 11 18 25 1 8 15 22 29 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 5 12 19 26 2 9 16 23 2 9 16 23 30 6 14

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Rohstoffe

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Benzin und Erdöl über die Sommermonate wahrscheinlich wieder teurer Kaum haben sich die Menschen an den Tankstellen und die Abnehmer von Heizöl an die niedrigen Preise gewöhnt, schon scheint sich die Situation wieder zu ändern. An der weltgrößten Ölbörse, der NYMEX in New York, werden wieder höhere Preise für Rohöl und Mineralölprodukte gezahlt. Seit dem Tief im Februar stieg die US-Ölsorte WTI um 63 Prozent auf 54 US-Dollar. Auch die für Europa wichtige Ölsorte Brent wird wieder teurer, wenngleich nicht im gleichen Ausmaß, da der Preis im Februar nur auf ein Tief bei knapp über 39 USDollar gefallen ist. Heute kostet das 159-Liter-Fass 54,76 Dollar. Der Ölpreis setzt sich also langsam aber sicher nach oben ab, nachdem er in den letzten Wochen um die Marke von 50 USDollar/Barrel oszillierte. Für eine weitere Preissteigerung wird eine wachsende Risikobereitschaft der Anleger vonnöten sein. Dass die langfristigen Zinsen in den USA wieder – wenngleich nur langsam - steigen, kann als erster Hinweis darauf gewertet werden. Steigende Anleihezinsen dürften auch den US-Dollar unter Druck setzen, der seit Jahresbeginn vor allem durch eine hohe USSchatzanleihenachfrage gestärkt wurde. Beides, steigende Zuversicht der Anleger sowie eine schwächere US-Valuta, könnten die Aufwärtsbewegung beim Ölpreis in den nächsten Wochen beschleunigen. Nach wie vor gilt das charttechnisch ermittelte Kursziel von 70,00 bis 80,00 US-Dollar, das Harald Weygand, Technischer Analyst bei Godmode-Trader.de, das erste Mal Anfang März veröffentlichte. Aus technischer Sicht ist mit dem Überschreiten der 50-Dollar-Marke beim Preis

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Wird ihr das Lächeln beim Tanken bald vergehen?

für das US-Leichtöl WTI eine Bodenbildung abgeschlossen worden, die bis auf den Abverkauf im letzten Jahr seit Dezember 2008 andauerte. Die nun laufende Aufwärtsbewegung sei im Sinne einer Bärenmarktrallye zu werten, weiß Weygand. Eine Bärenmarktrallye ist eine Zwischenerholung in einem übergeordneten Abwärtstrend mit der wahrscheinlichen Folge weiterer Tiefs im Ölpreis, sollte dieser Abwärtstrend nicht überwunden werden. Für Anleger, die von der mehrmonatigen Zwischenerholung im Ölpreis profitieren möchten, bedeutet dies,

Gewinne im Kurszielbereich von 70,00 bis 80,00 US-Dollar mitzunehmen.

Yuan: Lockerung der Dollarbindung Die sich seit dem G20-Wirtschaftsgipfel verdichtenden Spekulationen über eine allmähliche Lockerung der Dollarbindung des chinesischen Yuan sind langfristig positiv für den Rohstoffmarkt, sollte eine Lockerung tatsächlich stattfinden. Da in China allmählich ein Binnenmarkt entsteht, könnte eine


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Rohstoffe

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Aufwertung der chinesischen Währung (und damit eine Erhöhung der Kaufkraft der Chinesen) zu einer entsprechenden Stärkung der chinesischen Rohstoffnachfrage führen: Eine stärkere chinesische Währung ist in der Lage, größere Mengen an in US-Dollar gehandelten Rohstoffen im Speziellen und Waren im Allgemeinen zu kaufen.

OPEC: Weitere Senkungen zunächst nicht wahrscheinlich Wenn sich das Ölkartell OPEC, das über die Förderquoten von einem Drittel der gesamten weltweiten Ölförderung bestimmt, Ende Mai wieder in Wien trifft, wird es nach Meinung von Rohstoff-Report.de nicht zu einer weiteren Senkung der Quoten kommen. Die OPEC zeigte sich bereits während ihrer letzten Sitzung im März zufrieden mit der Ölpreisentwicklung. Da die Preise seither angestiegen sind, ist eine weitere Senkung der Quoten nicht wahrscheinlich. Eine weitere Senkung würde die Ölpreise nur zu massiv stützen und der Anstieg wäre zu stark, als dass es das junge Pflänzchen Konjunkturerholung verkraften könnte.

Hinweise auf eine ökonomische Stabilisierung Wenngleich regional inhomogen, mehren sich seit Dezember die Anzeichen einer wirtschaftlichen Stabilisierung. Der für die industrielle Aktivität in den USA wichtige Einkaufsmanagerindex (ISM) erhöhte sich vom Tief im Dezember bei 32,9 Prozent auf 40,1 Prozent im April. Das ist zwar immer noch im tief rezessiven Bereich, was bedeutet, dass sich die wirtschaftliche Aktivität weiterhin abschwächt. Allerdings - und das ist

jene den Ölpreis verteuernde Botschaft – ist diese Abschwächung nicht mehr so frappierend wie noch im Dezember. Das Gleiche gilt für den deutschen Einkaufsmanagerindex: Er erreichte einen Monat später als in den USA, also im Januar, sein Tief bei 32 Prozent und notierte im April bei 35,4 Prozent. Einen Monat früher als in den USA erreichte der chinesische Einkaufsmanagerindex im November bei 40,9 Prozent sein Tief und notierte im April bereits wieder bei 50,1 Prozent. Werte um 50 Prozent deuten auf eine Stagnation hin, Werte über 55 Prozent auf eine merkliche Expansion der Wirtschaft. Wenngleich es bis zu diesem Wert noch eine Weile dauern kann, wird in Anbetracht der Zahlen deutlich, dass sich die Wirtschaft seit den Tiefs im Winter 2008 entspannt hat.

Thema Rollverluste beim Erdöl Die Märkte rechnen angesichts der genannten Gründe mit einem steigenden Ölpreis in den nächsten Monaten. Dies drückt sich auch in den Ölpreisen an der New Yorker Ölbörse NYMEX aus. Wenn Sie auf der Webseite der Börse nach den Kursen von Öl schauen, werden Sie feststellen, dass es „den“ Ölpreis eigentlich gar nicht gibt. Vielmehr gibt es unterschiedliche Preise für unterschiedliche Liefermonate. Erdöl für Lieferungen im Juni kostet derzeit 55,40 Dollar, eine Lieferung im September kostet schon 58,99 US-Dollar und eine im Dezember gar 60,74 US-Dollar. Da Sie sich nicht tausende Liter Erdöl liefern lassen möchten, sondern wenn, dann nur an der Preisentwicklung teilhaben wollen, entsteht eine Problematik. Sie müssen mit fort-

schreitender Zeit immer höhere Preise für Erdöl zahlen. Das Gleiche gilt für einen Herausgeber von Erdöl-Zertifikaten: Er muss den auslaufenden Terminkontrakt für Erdöl verkaufen und den nächsten liquiden Kontrakt kaufen – zu einem höheren Preis. Dieser Aufpreis drückt sich in einer schwächeren Entwicklung von Zertifikaten ohne Laufzeitbegrenzung aus. Der Ölpreis muss innerhalb eines Monats dann um den Betrag steigen, der beim Rollen „verloren“ ging, sodass Sie mit dem Zertifikat wieder auf Ihrem Einstiegsniveau sind. Eine schlechte Ausgangssituation also.

Umgehen von Rollverlusten Doch Rollverluste lassen sich umgehen. Investieren Sie beispielsweise in Zertifikate, die eine Laufzeitbegrenzung haben, wie ein Hebelzertifikat mit einer Fälligkeit im Spätsommer oder ein Bonus Zertifikat mit einer Fälligkeit im Winter. Der Herausgeber ist bei Zertifikaten mit Laufzeitbegrenzung nicht dazu gezwungen, ständig zu „rollen“, also den Kontrakt bei Fälligkeit gegen einen Kontrakt mit einer längeren Laufzeit zu tauschen. Er kann direkt in denjenigen Ölkontrakt investieren, der die gleiche Fälligkeit wie das Zertifikat besitzt. Dadurch lassen sich Rollverluste umgehen, ohne dass darauf verzichtet werden muss in Erdöl zu investieren.

Jochen Stanzl

Ein Service der BörseGo AG

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Trading

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik LINDE AG – ERHOLUNGSPOTENZIAL ZUNÄCHST NOCH BIS… LINDE AG (Abbildung 2) Kursstand: 62,33 Euro Rückblick: Noch im Juni 2008 erreichten die Aktien von Linde AG ein neues Hoch und stiegen bei bereits schwachem Gesamtmarkt auf 97,90 Euro an. Länger konnten sich die Notierungen dem Marktumfeld dann nicht entziehen und gerieten vor allem nach dem Rückfall unter die 79,39 Euro massiv unter Druck. Bis auf 46,50 Euro ging es abwärts, bevor hier ab November eine Stabilisierung gelang. Nach einer Zwischenerholung rutschten die Kurse auch bis März 2009 wieder ab, es fanden sich dann aber bereits bei 48,93 Euro neue Käufer. Die Aktien brachen dann auch bei stärker werdendem Markt deutlich aus dem steilen mittelfristigen Abwärtstrend nach oben aus.

Hoffentlich gute Aussichten!

INTEL – NEUES KAUFSIGNAL WIRD AKTIVIERT INTEL (Abbildung 1) Kursstand: 16,62 US-Dollar Rückblick: Vor allem ab Sommer 2008 gerieten die Aktien von Intel unter Druck. Der Kursverlauf rutschte in einem Zuge ausgehend von 24,75 US-Dollar bis auf ein Tief bei 12,06 US-Dollar zurück. Hier fanden sich im November erste Käufer, sodass eine Gegenbewegung bis auf 15,68 US-Dollar gestartet werden konnte. Es kam dann allerdings im neuen Jahr zu einem weiteren Abverkauf, wobei das Tief bei 12,06

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US-Dollar exakt im Februar gehalten werden konnte. Intel stiegen dann erneut bis in den Bereich 15,68 US-Dollar an. Charttechnischer Ausblick: Um diese Kursmarke herum kam es zu einer Konsolidierung im April, welche nun nach oben aufgelöst wird. Intel generiert mit dem Überwinden der 15,68 US-Dollar jetzt ein klares Kaufsignal. Der damit ausgelöste charttechnische Doppelboden sollte die Aktie mittelfristig wieder in den Bereich 19,71 USDollar bringen können. Ein Rücksetzer ist allerdings im Bereich der 18,05 US-Dollar zunächst zu erwarten. Abgaben unter 15,00 US-Dollar auf Basis des Schlusskurses sollten jetzt vermieden werden, da in diesem Fall die mittelfristige Bodenbildung in Frage steht.

Charttechnischer Ausblick: Vor allem das Überwinden der 57,04 Euro stellt bei Linde ein Kaufsignal dar, welches noch weiter steigende Notierungen erwarten lässt. Ein Anstieg bis auf 66,13 Euro ist wahrscheinlich, bevor hier noch einmal ein deutlicher Rücksetzer einkalkuliert werden kann. Um einen umfassenden charttechnischen Boden auszubilden, ist der Anstieg über die 66,13 Euro auf Wochenschlusskursbasis nötig, was abzuwarten bleibt. Rutscht Linde allerdings noch einmal klar unter die 54,80 Euro zurück, dann drohen schnell Abgaben bis auf 50,00 Euro.


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Trading

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

MAN AG STARTET MIT HOHER DYNAMIK MAN AG (Abbildung 3) Kursstand: 50,29 Euro

Abbildung 1: Intel, Kursverlauf vom 24.04.2006 bis 04.05.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)

Rückblick: Besonders stark hatten die Aktien des Automobilsektors unter der Wirtschaftskrise zu leiden, was sich auch im Kursverlauf der Aktien von MAN widerspiegelt. Die Notierungen rutschten hier ausgehend von Kursen um 126 Euro ab Herbst 2007 ab um den Rückfall im vergangenen Mai beginnend noch einmal zu beschleunigen. Es ging bis auf 26,37 Euro im Tief zurück, bevor hier im Oktober eine Gegenbewegung einsetzen konnte. MAN bewegte sich anschließend vor allem seitwärts und bildete dabei eine symmetrische Dreiecksformation aus. Daraus erfolgte in den vergangenen Wochen der Kursausbruch über 36,00 Euro nach oben. Charttechnischer Ausblick: Das mit dem Ausbruch aus dem symmetrischen Dreieck generierte Kaufsignal zeigt nach wie vor Wirkung und sollte MAN bis in den Bereich der bei 56,37 Euro liegenden Widerstandsmarke führen. Davon ausgehend muss nach dem steilen Anstieg ein größerer Rücksetter einkalkuliert werden. Kippt MAN dabei bis auf 42,78 Euro ab, dann bietet sich dort die Chance für eine Wiederaufnahme der Rallye in Richtung 65,0070,00 Euro. Abgaben unter 42,78 Euro sollten nun nicht mehr folgen, um das bullische Chartbild nicht zu gefährden.

Abbildung 2: Linde AG, Kursverlauf vom 05.06.2006 bis 04.05.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)

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Trading

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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SAP AG – Bullische Formationslage lässt einiges erwarten SAP AG (Abbildung 4) Kursstand: 29,34 Euro Rückblick: Die Aktien von SAP befinden sich bereits seit Anfang 2006 wieder in einer Abwärtsbewegung. Im Verlauf des Jahres 2008 kam es dann im schwachen Marktumfeld nach einem ersten Einbruch auf 28,40 Euro im September noch zu einem Ausbruchsversuch aus dem maßgebenden Abwärtstrend. Dieser stellte sich allerdings schnell als Bullenfalle dar, sodass nach einem Hoch bei 40,32 Euro ein schneller Abverkauf bis auf 20,75 Euro folgte. Seit Oktober können sich die Notierungen bereits wieder fangen und tendieren aufwärts.

Abbildung 3: MAN AG, Kursverlauf vom 05.06.2006 bis 04.05.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)

Charttechnischer Ausblick: Der Anstieg über 29,74 Euro stellt bei SAP ein Kaufsignal aus einer steigenden Dreiecksformation heraus dar. Dieses lässt weiter steigende Notierungen bis zum Abwärtstrend der vergangenen Jahre bei 36,00 Euro durchaus erwarten. Dabei kann der Rückfall bis auf die bei 28,40 Euro liegende Unterstützung bisher noch als bullischer Rücksetzer angesehen werden. SAP sollte sich davon ausgehend allerdings auch direkt wieder nach oben bewegen. Geht es noch einmal unter 28,40 Euro auf Wochenschlusskursbasis, sind Abgaben bis auf 24,00 Euro wieder wahrscheinlich.

Abbildung 4: SAP AG, Kursverlauf vom 05.06.2006 bis 04.05.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)

Analyse von Ein Service der BörseGo AG

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Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung der externen Redakteure wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.


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Trading

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

DAX daily Trading: Stotternder Performancemotor Erstmals seit Spätsommer 2008 hat das DAX daily Trading von Mitte März bis Mitte April eine deutliche Korrektur durchlaufen, um sich letztlich aber schnell wieder zu fangen. Rallye ab Mitte März zunächst deutlich abnahm. Und es darf honoriert werden, dass schon im Laufe des Aprils wieder hervorragende Kurzfrist-Indikationen folgten, die zum Ausgleich der vorangehenden Fehltrades beitrugen.

Schnell auf die neuen Gegebenheiten einstellen!

Auch beim DAX daily Trading gibt es nicht jeden Monat garantierte Erfolgsmeldungen zu feiern. Im aktuellen Beobachtungszeitraum vom 13.03.2009 bis 23.04.2009 musste die fiktive Kapitalkurve zunächst einen merklichen Dämpfer hinnehmen. Doch zuletzt konnte die Delle bereits wieder ausgebügelt werden. In den vergangenen Wochen hatten es die Analysten des DAX daily Newsletters wahrlich nicht leicht. Nach mehr als zwölf Monaten mit einer hartnäckigen Börsenbaisse ist der Markt plötzlich in eine ansehnliche Erholungsbewegung umgeschwenkt. In solchen Situationen ist ein blitzschnelles Umdenken

vonnöten. Vor allem aber steht der Analyst vor der zunächst fast unlösbaren Frage, ob ein Umdenken überhaupt sinnvoll ist. Wenn sich die Stimmungsaufhellung nämlich als Strohfeuer erweist, wird sich eine verstärkte Neigung zu Long-Prognosen sehr schnell als kontraproduktiv erweisen. Andererseits sind Verluste vorprogrammiert, sofern der bisherige Blick auf das Geschehen beibehalten wird und die Indexschwankungen dann doch nachhaltig veränderten Gesetzmäßigkeiten folgen. Insofern ist es den DAX daily Experten keineswegs übel zu nehmen, dass die Trefferquote der Prognosen mit der beginnenden DAX-

Am letzten Betrachtungsstichtag, dem 13.03.2009, hatte die fiktive Kapitalkurve des DAX daily Grundsystems mit einer ungefilterten Befolgung jeder Tendenzprognose des täglichen Newsletters ein Niveau von 317.995 Euro erreicht. Schon die letzte Short-Aktion vom 12.03.2009 hatte dabei am Einstiegstag einen Totalverlust hervorgerufen. Gleich am 16.03.2009 wurde mit einer erneuten ShortPrognose dann der nächste Misserfolg eingeleitet. Zunächst sah es an den beiden folgenden Handelstagen zwar so aus, also würde der DAX tatsächlich zur Schwäche neigen. Das Gewinnziel blieb jedoch in weiter Ferne, und am 19.03.2009 wurde schließlich der Verluststopp erreicht. Die in fiktive Turbos Short mit 50er Hebel investierten 10,00 Prozent des Kapitalkurvenstands mussten im Zuge dessen komplett abgeschrieben werden. Doch damit nicht genug. Auch am 20.03.2009 trauten die DAX daily Analysten der Markterholung noch nicht über den Weg und prognostizierten erneut sinkende Notierungen. Zur Börseneröffnung einen Tag später hatte sich dieser Trade gleichfalls in Luft aufgelöst. Auf der Long-Seite hatten die Analysten zunächst ebenso wenig Glück. Vom 24.03.2009 bis zum 30.03.2009 produzierte eine entsprechende Aktion einen Rückschlag von gut 34,00 Prozent auf den Kapitaleinsatz. Beendet wurde dieser Long-Trade durch eine Short-Prognose am 30.03.2009, die sich als goldrichtig erwies. Am selben Tag brach der DAX kräftig ein, und zur nächsten Markt-

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Trading

eröffnung stellte die Strategie einen Gewinn von satten 187,24 Prozent bezogen auf die ins Risiko geschickten 10,00 Prozent des zuvor erreichten Kapitalbestands sicher. Zwei weitere Totalverluste mussten aber noch verdaut werden. So entwickelte sich der nächste Short-Trade vom 01.04.2009 schon am 02.04.2009 zum Rohrkrepierer. Und danach wurde eine Long-Aktion ab 03.04.2009 in der kommenden Woche am 08.04.2009 ausgestoppt. Die fiktive Kapitalkurve hatte hier mit 239.202 Euro ihren Tiefpunkt erreicht. Gegenüber dem Startniveau des Beobachtungszeitraums (13.03.2009) entsprach das einem Verlust von beinahe einem Viertel. Drei sehr erfolgreiche Aktionen rissen das Ruder allerdings schnell wieder herum. Der Long-Trade ab 09.04.2009 touchierte einen Handelstag später das Gewinnziel und ging mit einem Plus von 154,28 Prozent aus dem Rennen. Immerhin fast 50,00 Prozent Ertrag gab es indessen mit einer Long-Indikation vom 16.04.2009 einzustreichen. Am 17.04.2009 erfolgte ein Short-Wechsel, der wieder einen Volltreffer produzierte. Mit 135,82 Prozent Gewinn erreichten die fiktiven Turbos mit Hebel 50 ihr Gewinnziel, das mit Hilfe des VDAX-New berechnet wird. Zum Redaktionsschluss am 23.04.2009 wurde eine erneute Short-Aktion gestartet. Unter dem Strich hat sich die Testkapitalkurve vorerst wieder auf 328.442 Euro berappelt. Das abgewandelte Tradingsystem mit übergeordneter Trendfilterung der Einstiegssignale aus dem DAX daily Newsletter präsentierte im Beobachtungszeitraum vom 13.03.2009 bis 23.04.2009 einen ähnlichen Verlauf wie das Grundsystem, allerdings ohne Long-Trades. Denn trotz der Markterholung zeigt der

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Trendindikator Adaptive Stochastic (10/500) weiterhin unbeirrt einen mittelfristigen Abwärtstrend des Marktes an und lässt daher nur den Positionsaufbau mit fiktiven Turbos Short zu. Größere Erfolge als beim Grundsystem brachte diese Filterung aber im Gegensatz zu den zurückliegenden Monaten nicht. Von den oben bereits beschriebenen

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Aktionen mit dem Ziel sinkender DAXNiveaus landeten drei im Totalverlust. Die beiden Volltreffer mit Erreichung des Gewinnziels konnten die entsprechenden Rückschläge aber weitgehend ausgleichen. Gegenüber 553.293 Euro am 13.03.2009 sank die fiktive Kapitalkurve am 23.04.2009 nur leicht auf 542.633 Euro.

Monatliche Testbeobachtung: Trading-Ergebnisse auf Basis von Einstiegssignalen aus den Analysen im DAX daily Newsletter 1.a) Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004

1.b) Ausschnitt seit November 2008

2) Strategie wie in 1.a) bzw. 1.b), aber Long- und Short-Trades gefiltert durch mittelfristigen DAX-Trend anhand der Adaptiven Stochastic (10/500); Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004


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Trading

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

ÖL daily: Aufgehellte Stimmung Begünstigt durch eine Stimmungsaufhellung an den Märkten legten die Ölnotierungen leicht zu, verharrten aber weiter im Bereich der Marke von 50,00 US-Dollar. Ein steigender Dollarkurs und anhaltende Konjunktursorgen, die durch eine Warnung des IWF neue Nahrung erhielten, haben den Ölpreis der Sorten Brent und WTI nach den Kursgewinnen seit Mitte Februar zunächst leicht zurückgeworfen. Einen Ausbruch aus der seit Mitte März dominierenden Handelsspanne halten Experten vorerst für unwahrscheinlich. Die Ölnotierungen mühten sich im April mit einer Behauptung der Unterstützung bei 50,00 US-Dollar ab – zuletzt eher erfolglos. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai notierte am 21.04.2009 bei 48,33 US-Dollar. Händler verwiesen insbesondere auf den gestiegenen US-Dollar als Belastung. Die Aussagen der USA zum Zustand der Wirtschaft sorgten für eine zunehmende Risikoaversion. USRegierungsberater Lawrence Summers teilte mit, dass es bis zu einer Erholung noch ein weiter Weg sei. Auch die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute zeichnen ein düsteres Bild: Um sechs Prozent werde das heimische Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr einbrechen. Das ist der stärkste Rückgang seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren. Ganz Europa steckt im Abwärtsstrudel. Fundamental betrachtet erscheint ein Anstieg des Ölpreises also sehr fraglich. Darüber hinaus verweist der Ölkonzern BP auf den starken Zuwachs der freien Förderkapazitäten als Entlastungsfaktor auch in den kommenden Jahren. Technisch sieht die Situation allerdings etwas anders aus. Die mehrmonatige charttechnische Bodenbildung ist intakt, meinen die Analysten des ÖL daily Newsletters. Immerhin liegen die letzten drei Tiefs in etwa auf einem Niveau, was als Zeichen eines abebbenden Verkaufsdrucks zu interpretieren ist. Die

Brent Crude Oil Future Tageschart seit März 2008

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GB: Brent Oil-Future ICE

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Mrz '08 Apr '08

Mai '08

Jun '08 Jul '08

Aug '08 Sep '08

Okt '08

Nov '08 Dez '08

Jan 2009 Feb '09 Mrz '09 Apr '09

Der ÖL daily Newsletter liefert Ihnen jeden Morgen vor Markteröffnung eine charttechnische Analyse zum Brent Crude Oil Future. Neben den detaillierten Angaben zu Trendlinien, Widerständen und Unterstützungen äußern die Analysten von Godmode Trader eine Tendenzprognose für den Handelstag. Sie erhalten damit ein klares Fazit zur Einschätzung der aktuellen Marktkräfte. BNP Paribas listet passend zum Kursniveau des Brent Crude Oil Futures attraktive Open End Turbos auf, um Ihnen die eigenständige Produktsuche zu erleichtern. Abonnieren Sie jetzt den kostenfreien Service im Internet unter www.derivate.bnpparibas.de oder per gebührenfreier Hotline 0800 0 267 267.

Experten erwarten nun innerhalb der Bärenmarktrallye einen Umweg über den Bereich bei 41,50 US-Dollar. Dort dürfte dann der nächste Aufwärtsimpuls starten. Charttechnische Kursziele liegen nach wie vor bei 70,00 bis 80,00 US-Dollar pro Barrel. Kurzfristig bleibt für ein kleines Kaufsignal in Richtung von 55,25 US-Dollar der Anstieg per Stunden- oder besser Tagesschlusskurs über die Marke von 50,50 US-Dollar abzuwarten. Die ÖL daily Experten zeigten sich im vergangenen Monat mit ihren Empfehlungen mehr-

heitlich treffsicher. Am 01.04.2009 prognostizierten sie aufgrund der CandlestickFormation „Doji“ eine Wiederaufnahme der Ausbruchsbewegung. An den folgenden Tagen stieg der Rohölpreis um knapp 15,00 Prozent. Eine Fehlprognose ergab sich hingegen am 20.04.2009. Statt einer erwarteten Seitwärtsbewegung und eines Ausbruchs zur Oberseite folgte ein Abverkauf bis an den seit Mitte Februar laufenden Aufwärtstrend bei 50,00 US-Dollar und in der Folge sogar darunter bis zum genannten April-Tief bei 48,33 US-Dollar.

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Trading

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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EDELMETALL daily: Zügelung der Goldliebhaber Laut Einschätzung der Stiftung Warentest eignet sich Gold nicht als Hauptgeldanlage. Lediglich ein kleiner Teil des Vermögens sollte dafür verwendet werden. Die Zeitschrift „Finanztest“ bescheinigt dem gelben Edelmetall als Anlageform einige Nachteile. Wer aus Angst vor einer steigenden Inflation in Gold investieren möchte, sollte lediglich einen kleineren Teil seiner Liquiditätsreserven dafür verwenden. Für eher konservative Anleger ist die hohe Volatilität des Goldpreises problematisch. Außerdem, so argumentiert die Stiftung Warentest, werfe Gold als reines Spekulationsobjekt keine Rendite in Form von Zinsen ab. Im Gegenteil: Für die Lagerung in Banktresoren werden Gebühren fällig und das Horten im eigenen Haushalt ist riskant. Viele Finanzexperten halten derzeit ein starkes Ansteigen der Inflationsrate für möglich. Doch selbst wenn es zu einer Hyperinflation kommen sollte, wäre Gold laut „Finanztest“ kein geeignetes, vor allem aber ein unpraktisches Zahlungsmittel. Schon kleinste Goldmünzen haben einen zu hohen inneren Wert, um damit sinnvoll einkaufen zu gehen. Und für Tauschpartner wäre es schwer, den Goldgehalt und die Echtheit zu prüfen. Unabhängig davon gibt es noch immer viele Analysten und Ökonomen, die weiterhin hohe Kursziele für Gold, mitunter bis in den Bereich von 2.000 US-Dollar je Feinunze, prognostizieren. Charttechnisch sieht die Lage nach dem Scheitern unter dem 2008er-Hoch bei 1.032,00 US-Dollar mittlerweile nach einer Topbildung aus. Nach 13 Monaten ohne neues Hoch dürfte auch den Optimisten klar sein, dass ein intakter Aufwärtstrend anders aussieht. Vielmehr gilt nun: Der Aufwärtstrend seit Oktober 2008 mit einem Startpunkt bei 680,50 US-Dollar ist gebrochen und der Goldpreis zudem in den flachen Abwärtstrend vom März 2008 zurückgefallen.

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Gold Tageschart seit Februar 2008 1040 1020 1000 980 960 940 920 900 880 860 840 820 800 780 760

Gold USD/Unze Forex, GD-200

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Der EDELMETALL daily Newsletter nimmt täglich die Wertentwicklungen von Gold, Silber, Platin und Palladium unter die Lupe. Auf der ersten Seite stellen die Analysten von Godmode Trader das Edelmetall mit der aktuell spannendsten Charttechnik in den Fokus. Auf Seite zwei folgt jeweils ein kurzer Chart-Check der drei übrigen Werte. Vor Markteröffnung sind Sie somit bestens gewappnet für den Börsentag und können die klaren Analysen in Ihre persönlichen Handelsentscheidungen mit Turbos und Mini Futures einfließen lassen. Die beliebten Tendenzprognosen der Marktexperten dürfen natürlich auch in diesem daily Newsletter nicht fehlen. Für jedes der vier Edelmetalle wird die Chartanalyse in der eindeutigen Aussage „Aufwärts“, „Abwärts“ oder „Seitwärts“ zusammengefasst. Abonnieren Sie jetzt den kostenfreien Service im Internet unter www.derivate.bnpparibas.de oder per gebührendfreier Hotline 0800 0 267 267.

Die Analysten des EDELMETALL daily Newsletters beurteilen das aktuelle Chartbild im mittelfristigen Zeitfenster daher negativ. Aus einer seit Februar 2009 bestehenden komplexen Schulter-Kopf-Schulter Trendwendeformation kippt der Kurs nach unten ab. Wahrscheinlich ist nun eine mittelfristige Korrektur bis 850,00 US-Dollar und anschließend bis 805,00 US-Dollar. Ein Unterschreiten der 800er-Marke würde gar ein Folge-Verkaufssignal in Richtung von 700,00 US-Dollar auslösen. Ein Anstieg bis 960,00 US-Dollar hingegen wäre stark positiv zu

werten! Aber nach einer solchen Rallye sieht es im Moment nicht aus. Im zurückliegenden Monat bewiesen die EDELMETALL daily Experten ihren „guten Riecher“. Am 31.03.2009 lautete die Prognose „Abwärts“. Und tatsächlich verlor die Feinunze Gold in den darauffolgenden Tagen rund 50,00 US-Dollar. Ebenso treffsicher zeigten sich die Analysten mit ihrer Einschätzung „Seitwärts“ vom 16.04.2009. Denn nachfolgend oszillierte der Goldpreis in einer Spanne zwischen knapp 896,00 US-Dollar und 865,00 US-Dollar.


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Zahlen / Buchtipp

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Lesen und mehr wissen! Zahlen des Monats Inflation:

3er Sofa (Textil)

+0,4 % Deutschlands harmonisierter Verbraucherpreisindex im März 2009 ggü. März 2008 Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

EZB Leitzins:

FED Leitzins:

1,00 % 0-0,25 % Quelle: EZB

Quelle: FED

Arbeitslosenzahl:

3,585 Mio. registrierte Arbeitslose in Deutschland im April 2009 (+5,0 % ggü. Vorjahresmonat) Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

IFO Geschäftsklimaindex:

83,7 im April 2009 (nach 82,2 im März 2009; letzter Höchstwert 108,7 im Dezember 2006) Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

Volumen ausgeführte Kundenorders mit derivativen Wertpapieren über EUWAX und Scoach:

4,653 Mrd. Euro im März 2009 Quelle: Deutscher Derivate Verband

5.711

279 Euro bei IKEA

Euro bei Rolf Benz

Frankfurt – London Hin- und Rückflug (08.06–11.06.2009)

20,00

Euro bei Ryanair

160,00 Euro bei Lufthansa

1 Liter Milch

Friseur (Waschen, Schneiden, Föhnen)

10,00 50,00

0,48

Euro beim Billigfriseur Euro beim Durchschnittsfriseur

Quelle: www.day-trading.de, www.zeit.de, de.statista.com

0,55

Euro bei Aldi

Euro bei Edeka

Buch des Monats George Soros Er gilt als eine der schillerndsten und gleichsam umstrittensten Persönlichkeiten der Finanzwelt: George Soros ist US-amerikanischer Investmentbanker ungarischer Herkunft, Philanthrop, Autor und politisches Enfant terrible. Die einen preisen ihn als demokratischen Motor, der nicht müde wird, für seine Open-Society-Idee in aller Welt zu Felde zu ziehen und dafür Spenden in Milliardenhöhe zu sammeln. Die anderen halten ihn für einen skrupellosen Börsenspekulanten, dessen riskante Finanztransaktionen mutmaßlich mehrere Währungen, ja ganze Volkswirtschaften ruiniert haben. Der Finanzjournalist Robert Slater zeichnet in dieser Biografie ein objektives und ausgewogenes Bild von George Soros. Mit vielen Details beschreibt er den Wandel des Finanzgenies von einem der erfolgreichsten und cleversten Investoren hin zu einem Philanthropen, der seinen Reichtum dazu nutzt, die Weltwirtschaft sowie die politische Landschaft der USA in seinem Sinne zu beeinflussen. Soros hat mit viel Leidenschaft und analytischem Scharfsinn frühzeitig vor der Krise der internationalen Finanzmärkte gewarnt. Slaters Biografie schlägt plausibel die Brücke zwischen dem genialen Investor und einem Hiobsbotschafter des Subprime-Desasters. George Soros 368 Seiten, Hardcover Autor: Sein Leben. Seine Ideen. Sein Einfluss auf die 29,90 Euro (D); 30,80 Euro (A); 49,90 SFR (CH) Robert Slater globale Wirtschaft.

ISBN 978-3-89879-473-2 FinanzBuch Verlag, München 2009 www.finanzbuchverlag.de

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Presse

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Pressestimmen der vergangenen Wochen Das Derivate Magazin, Nr. 1/2009

Euro am Sonntag, 19.04.2009

„Die beiden französischen Emissionshäuser Société Générale sowie die BNP Paribas bieten die fairsten Konditionen bei den Gold Quanto Zertifikaten an. Mit einer Quantogebühr von 3,5 % sowie einem Spread von ca. 0,1 % fährt der Anleger deutlich besser als bei der RBS. Es ist davon auszugehen dass auch bei anderen Quantostrukturen die Franzosen ‚die Nase vorne haben‘ dürften. Anleger sollten dementsprechend bei der Produktwahl wachsam sein.“

„Aber dennoch haben Discount-Optionsscheine eine treue Fangemeinde. […] Der Unterschied zum Optionsschein besteht darin, dass beim Discounter der Gewinn beim sogenannten Cap von vornherein begrenzt ist. Der Vorteil: Die Papiere sind wesentlich günstiger als die normale Option. […] ‚Es ist das einzige Hebelprodukt mit einer positiven Seitwärtsrendite‘, sagt Grégoire Toublanc von BNP Paribas. Daher sind die meist gehandelten Discounter solche, bei welchen der Cap stark überschritten ist oder kurz davorsteht durchbrochen zu werden. Je näher das Laufzeitende rückt, desto schneller steigt der Preis gen fünf Euro, da die Chance auf den Maximalgewinn mit jedem Tag steigt.“

Financial Times Deutschland, 29.04.2009

Börse Online, Nr. 18/2009 „Besser sieht es bei Capped-Scheinen aus. Hier läuft die Zeit für den Anleger - wenn die Produkte im Geld notieren. Dies ist etwa bei den neu aufgelegten Papieren der BNP Paribas der Fall. Laufen Gold und Silber bis Juni im Schnitt per Saldo seitwärts, sind stattliche Renditen drin. In der Spanne zwischen 850 und 900 Dollar bei Gold beziehungsweise zwölf und 13 Dollar bei Silber werden beide Capped-Scheine zum Höchstwert ausgezahlt.“

Der Börsen Spiegel, 14.04.2009 „Wer von Ihnen etwas offensiver an ein Rhön-Klinikum-Investment herangehen möchte, findet im Rhön-Klinikum-Hebel-Long-Zertifikat (DE00BN7BVC6) der BNP Paribas ein geeignetes Zertifikat. Hier partizipieren Sie ohne Laufzeitbegrenzung überproportional an der Entwicklung der Rhön-Klinikum-Aktie. Der Hebel liegt aktuell bei 2,90. […] Aktuell notiert das Papier bei 1,00 Euro. Sichern Sie zur Verlustbegrenzung Ihre Position im Bereich von 0,75 Euro mit einem Stopp-Kurs ab.“

Laufend aktuell Auch in den letzten Wochen wurde die momentan rund 26.300 Anlagezertifikate und Hebelprodukte umfassende Produktpalette von BNP Paribas mit fortlaufenden Emissionen ständig auf den aktuellsten Stand gebracht. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der fast täglichen Neuauflage von Turbo Optionsscheinen, Unlimited Turbos und Mini Futures in den Anlageklassen Indizes, Aktien, Rohstoffe und Währungen, um jederzeit marktgerechte Papiere mit attraktiven Hebelwirkungen anzubieten. Daneben fanden zwischen dem 01.04.2009 und dem 30.04.2009 insgesamt 1938 neue Produkte den Weg aufs Börsenparkett.

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„Worauf sich Anleger bei einem Reverse-Bonus-Zertifikat – mit oder ohne Cap – einlassen, soll die Funktionsweise eines Papiers von BNP Paribas mit der Wertpapierkennnummer DE000BN3DPK6 verdeutlichen. Das Capped-Reverse-Bonusprodukt kostet aktuell 34,66 € […] Die höchste zu erreichende Auszahlung von 44,41 € ergibt sich aus dem Reverse-Kurs von 7266 Punkten abzüglich des Bonuslevels von 2825 Punkten. Dieser Reverse-Kurs wiederum ist bei jedem Produkt von vornherein festgelegt. Er ergibt sich aus dem Stand des Basiswerts bei der Emission. Der Dax lag hier bei 3633 Punkten. Zieht er bis zur Endfälligkeit des Produkts um 100 Prozent an, was genau 7266 Zählern entspricht, gehen Anleger leer aus. Mit dieser praktischen Angabe, die BNP als einziger Emittent ausweist, lässt sich in einem simplen Rechenschritt auch die Restzahlung ermitteln, falls die Barriere nicht halten sollte. […] Für den Fall, dass die Spekulation aufgeht und der Index bis zum Fälligkeits- und Bewertungstag unter 5645 Punkten bleibt, ist es für Anleger egal, wie weit er darunter notiert. Da das Produkt bei 2825 Dax-Zählern gekappt ist, erhält man die angegebene Rendite von 28,2 Prozent […] beziehungsweise 44,02 Prozent pro Jahr.“

Neuemissionen von BNP Paribas Datum

Emission

Basiswerte

01.04.2009 03.04.2009 03.04.2009 03.04.2009 08.04.2009 08.04.2009 09.04.2009 15.04.2009 21.04.2009 22.04.2009 22.04.2009 23.04.2009 23.04.2009 23.04.2009 29.04.2009 30.04.2009 30.04.2009 30.04.2009

4 Capped Reverse Bonus Zertifikate 49 Discount Zertifikate 55 Discount Calls 81 Discount Puts 95 Capped Bonus Zertifikate 12 Discount Zertifikate 8 Bonus Zertifikate 231 Capped bonus Zertifikate 77 Discount Zertifikate 126 Capped Bonus Zertifikate 4 Reverse Bonus Zertifikate 1 Discount Call 1 Discount Put 1.046 Optionsscheine 1 Capped Bonus Zertifikat 63 Discount Calls 56 Discount Puts 28 Discount Calls Plus

Indizes Indizes Indizes Indizes Indizes Aktien Aktien Aktien Indizes Aktien Indizes Brent Öl Brent Öl Aktien Index Brent Öl Brent Öl Indizes


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Wer erfolgreich in Zertifikate und Hebelprodukte investieren möchte, muss über die Funktionsweise und die speziellen Eigenschaften der Papiere genau informiert sein. BNP Paribas möchte Sie dabei unterstützen: Ob Bonus Zertifikate, Mini Futures oder eine andere Produktgruppe - BNP Paribas bietet Ihnen umfassende Informationen zu den wichtigsten Zertifikate-Typen und Hebelprodukten. Ihr persönliches Informationspaket können Sie sich nach Belieben zusammenstellen, wir senden es Ihnen dann umgehend per Post zu. Ein Anruf genügt. Alle Broschüren finden Sie auch als PDFDownload unter der Rubrik „Wissen Broschüren" auf unserer Webseite www.derivate.bnpparibas.de

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