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www.derivate.bnpparibas.de

WARRANTS UND ZERTIFIKATE DAS MONATSMAGAZIN rund um Optionsscheine und Zertifikate der BNP Paribas

Handelsqualität – mehr als nur ein schneller Kursticker

Multi-Korridor-Express mit Kapitalgarantie DAX daily Trading: Weiter steil aufwärts

Bonitätsrating BNP Paribas Moody’s Aa1 S&P AA+


Für andere wird man auch noch belohnt.

Manche Zertifikate lohnen sich.

BNP Paribas Bonus Zertifikate

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Editorial

US-ZINSEN UND DOLLAR IM TIEFFLUG

Gut zwei Jahre brauchte die US-amerikanische Notenbank vom Sommer 2004 bis Sommer 2006, um ihren Leitzins von 1,00 Prozent in Schritten von 25 Basispunkten auf 5,25 Prozent hochzuschrauben. Um nun mehr als die Hälfte dieses Zinserhöhungszyklus wieder rückgängig zu machen, dauerte es seit Mitte September 2007 lediglich rund sechs Monate. Im März gab Ben Bernanke die mittlerweile sechste Reduzierung der Fed Funds Rate um stolze 0,75 Prozentpunkte auf nunmehr 2,25 Prozent bekannt. Das Ziel ist klar gesteckt: Mit ihrem aggressiven Vorgehen will die Federal Reserve einen Kollaps des US-Finanzsystems verhindern und einer Rezession – die aber eventuell schon längst in vollem Gange ist – entgegenwirken. Manche Marktteilnehmer hatten sogar im März auf einen Zinsschritt von 100 Basispunkten gehofft. Doch auch so ist die Geschwindigkeit der Leitzinssenkungen schon beeindruckend. Ob die Krise durch die Lockerungspolitik tatsächlich in den Griff zu bekommen ist, bleibt abzuwarten. Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds drohen dem Finanzsystem Verluste von rund 800 Mrd. US-Dollar. Durch die Leitzinsherabsetzungen kommen die Banken günstiger an Zentralbankgeld und können somit leichter und günstiger Kredite

vergeben. Unternehmen sollen dadurch zu verstärkten Investitionen und Verbraucher zu vermehrtem Konsum angeregt werden, so die Theorie. Im Bestfall führt dies zur Ankurbelung der Wirtschaft. Bleibt der gewünschte Effekt aber aus, droht eine Rezession oder zumindest Stagnation bei einer aktuell nicht unerheblichen Inflation, so das Angstszenario. Die hohe Teuerungsrate ist es auch, die der europäischen Zentralbank als wesentliches Argument gegen eine Lockerung der Zinsschraube dient. Diesseits des Atlantiks steht der Leitsatz immer noch bei 4,00 Prozent. Die Rekordjagd des Euro gegenüber dem US-Dollar ist angesichts dessen kaum verwunderlich. Zwischenzeitlich ist die Marke von 1,60 EUR/USD bereits in greifbare Nähe gerückt. Für die hiesige Exportwirtschaft ist das wahrlich keine erfreuliche Entwicklung.

eines längeren Seitwärtstrends nicht unwahrscheinlich. Wer ein solches Szenario favorisiert, sollte unbedingt einen Blick auf die neuartige Welt Express Garant Anleihe werfen (Seite 13 f.). Hier wirkt die vorzeitige Express-Fälligstellung mit hohem Kupon, wenn der EURO STOXX 50, der Nikkei 225 und der S&P 500 innerhalb einer großzügig bemessenen Bandbreite um das Startniveau verbleiben und somit unter gewissen Schwankungen eher seitwärts tendieren. Sollte diese Bedingung zur Gewinnrealisierung jedoch in keiner der jeweils einjährigen Beobachtungsperioden erfüllt werden, erhält der Anleger nach fünf Jahren unabhängig von den Indexbewegungen den eingesetzten Nennwert zurück. Bei ausgeschlossenem Risiko per Laufzeitende kann man hier also ganz entspannt auf eine Stabilisierung der Märkte setzen.

Doch gibt es bei all der Schwarzmalerei auch Lichtblicke? Zumindest muss man die Möglichkeit einkalkulieren, dass die amerikanische Notenbank mit ihrem Vorgehen Erfolg haben wird. Immerhin konnten sich die Aktienmärkte nach den kräftigen Verlusten im Laufe des März wieder fangen. Beim DAX hielt die wichtige Unterstützungszone zwischen 6.160 und 6.200 Punkten (siehe Seite 24) und ließ den deutschen Standardwerte-Index recht dynamisch nach oben abprallen. Klare Prognosen sind in der momentan wechselhaften Stimmung, die jederzeit umschlagen kann, natürlich kaum möglich. Anleger sollten sich aber davor hüten, nun alles auf die Bärenkarte zu setzen. Schließlich gibt es auf den gedrückten Kursniveaus viel Raum für Rallyeversuche und vor allem erscheint eine Börsenstabilisierung im Rahmen

Viel Erfolg beim Investieren.

Rupertus Rothenhäuser, BNP Paribas Deutschland

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Übersicht

AUF EINEN BLICK!

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10 Aktuelles Messe Invest im neuen Glanz

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Expertenkommentar Keine Panik!

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Internet-Surfer auf der Vola-Welle

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Im Fokus Handelsqualität – mehr als nur ein schneller Kursticker

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Privalto

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MSCI World mit Bonus- und Express-Chance

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Multi-Korridor-Express mit Kapitalgarantie

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Übersicht

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Sicher anlegen Garantie-Investments selbst konstruieren

Aktien daily 17

Experteninterview Technische Höchstleistungen hinter den Kulissen

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Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik

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Veranstaltungen 24

DAX daily DAX daily Trading: Weiter steil aufwärts

ÖL daily: Konsolidierung oberhalb von 100 US-Dollar

Technische Analyse 20

Investment Ideen Discount, Bonus und weitere Investment-Highs

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ÖL daily 18

Rohstoffe Silber und Gold: Übergang in einen Trading-Markt?

Aktien daily: Lufthansa

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Besuchen Sie unsere Derivate-Experten in Köln und Wien

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Zahlen/Buchtipp Lesen und mehr wissen!

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Presse Pressestimmen der vergangenen Wochen

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Infopaket/Impressum

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Aktuelles

MESSE INVEST IM NEUEN GLANZ Vom 11. bis 13. April präsentierte sich die Invest erstmals in den neuen Stuttgarter Messehallen und bekräftigte ihre Stellung als größte deutsche Finanzmesse. Mit der alljährlichen „Vollversammlung“ der Akteure in Sachen Geldanlage unterstreicht Stuttgart seit Jahren seine Stellung als wichtiger deutscher Börsenplatz vor allem für den boomenden Markt der Zertifikate und Hebelprodukte. Nochmals größer, informativer und glamouröser ging es auf der diesjährigen Invest 2008 vom 11. bis 13. April zu. Wer sich für einen Kurztrip mit dem Flieger ins Ländle entschieden hatte, lernte die Neuauflage des bewährten Messekonzepts von Beginn an zu schätzen. Denn vom Flughafen waren es nur wenige Schritte zu den neuen Stuttgarter Messehallen, in denen die Invest erstmals gastieren durfte. Und am Eingang wurde der Besucher gleich von drei Exemplaren des BMW Mini Cooper im frechen BNP Paribas-Design empfangen, die zur Teilnahme an der Stadtflitzer-Verlosung einluden.

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Leser von WARRANTS UND ZERTIFIKATE genossen dank den im letzten Heft beigelegten Eintrittskarten natürlich freien Eintritt ins Geschehen. In der großzügigen, luftig freundlichen Messehalle warteten sodann Rekorde auf den Informationssuchenden. 205 Aussteller von Zertifikate-Emittenten bis zu Finanzmedien zeigten sich im klassischen Invest-Bereich. Hinzu kamen 52 Explorer und Förderunternehmen aus verschiedenen Kontinenten im Themenpark Rohstoffe. Gegenüber dem Jahr 2007 mit 164 Ausstellern plus 79 Rohstoffspezialisten wurde damit eine neue Höchstmarke erreicht. BNP Paribas präsentierte sich mit ihrem fabrikneuen Messestand im unübersehbaren Einfamilienhaus-Format. Schließlich gehört zum gepflegten Gespräch mit den Produktexperten auch ein großzügiges und ansprechendes Ambiente.

Für eine umfassende Fülle an Informationen zu zahlreichen Themenbereichen sorgte derweil das Rahmenprogramm mit 250 Seminaren, Vorträgen und Diskussionsforen. Vom sicherheitsorientierten Privatanleger über den risikobereiten Daytrader bis zum institutionellen Investor kamen hier alle Anlegergruppen auf ihre Kosten. Im Themenforum Euwax drehte sich alles um innovative Wege der Vermögensbildung, sei es mit kapitalgeschützten Zertifikaten oder mit Trading-Strategien auf der Basis von Hebelprodukten. Der Termin für die nächste Invest steht bereits fest. Vom 24. bis 26. April 2009 dreht sich auf der Neuen Messe Stuttgart wieder alles um die Geldvermehrung, dann hoffentlich wieder in einem positiveren Finanzmarktumfeld.


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Expertenkommentar

KEINE PANIK!

Thomas Bergmann, Der Aktionär

Nachdem das erste Quartal nun hinter uns liegt, ist es an der Zeit, ein erstes Zwischenfazit des Börsenjahres 2008 zu ziehen. Und ohne jeden Zweifel hatten es die ersten Monate des Jahres wahrlich in sich: die Aktienindizes auf allen Kontinenten im Tauchgang mit dem schlechtesten Jahresstart der DAX-Geschichte, dafür neue Rekorde bei Euro, Gold und Öl, und nicht zuletzt die Beinahe-Pleite eines der größten US-Investmenthäuser.

die US-Wirtschaft im zweiten Halbjahr nicht verfehlen.

Nur einem cleveren Schachzug der USNotenbank Fed war es zu verdanken, dass Bear Stearns sich unter die Fittiche von JPMorgan Chase retten konnte. Fed-Chef Ben Bernanke muss man auch zugute halten, dass die internationalen Aktienmärkte nicht ins Bodenlose gefallen sind. Zwar erntete er massive Kritik von allen Seiten, doch die aggressiven Zinssenkungen der US-Notenbank – von 5,25 auf 2,25 Prozent – haben den Bären den Wind aus den Segeln genommen. In Kombination mit dem Konjunkturpaket der Bush-Regierung werden die niedrigen Zinsen ihre stimulierende Wirkung für

Kurzfristig ist die Crashgefahr an den weltweiten Aktienmärkten jedoch gebannt. Damit hat sich einmal mehr bewahrheitet, dass Panik ein schlechter Börsenratgeber ist. Völlig verfehlt wäre es gewesen, sich der Weltuntergangsstimmung, die viele andere Medien in den letzten Wochen verbreiteten, anzuschließen und das Depot ohne Rücksicht auf Verluste zu bereinigen.

Nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind allerdings die Herausforderungen, die in den nächsten Jahren auf Bernanke zukommen werden. Mit dem Öffnen der Geldschleuse hat er nicht nur die Inflation in den USA angeheizt, er hat gleichzeitig die Basis für die nächste liquiditätsgetriebene Blase gelegt.

Möglicherweise hat der eine oder andere Anleger aus dieser – zum Teil schmerzvollen – Börsenphase seine Lehren gezogen.

Erstens: Die Börse ist nun mal keine Einbahnstraße (drei Euro ins Phrasenschwein). Zweitens: Wichtig ist die Diversifikation. Das heißt, der Anleger sollte nicht nur auf Aktien setzen, sondern auch Rohstoff- oder Währungsinvestments seinem Depot beimischen. Und drittens: Es gilt, das Portfolio gegen Kursverluste zu schützen. Indem man sich beispielsweise einen Put auf den Euro Stoxx 50 in das Depot legt, schläft man in volatilen Börsenzeiten wesentlich ruhiger.

Bei BNP Paribas findet der Investor mittlerweile zu beinahe jedem Thema, jeder Assetklasse und jeder Strategie das passende Produkt. Lobenswert dabei ist, dass die Franzosen sehr viel Wert auf die Handelsqualität legen, wie Sie in der aktuellen Ausgabe ausführlich lesen können.

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung des externen Redakteurs wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Expertenkommentar

INTERNET-SURFER AUF DER VOLA-WELLE Jahrelang sorgten IT-Aktien für Wirbel an den Aktienmärkten. Der Überhitzung folgten Korrekturen. Nun sind die Werte vor allem eines: spannend und volatil! Auf Seite 463 des Dudens steht es schwarz auf weiß und wirkt hochoffiziell: „googeln (mit Google im Internet suchen)“. Kein Zweifel: Wer es zu einem eigenen Eintrag in dem sonst eher als konservativ und sprachpatriotisch geltenden Lexikon gebracht hat, kann stolz sein. Schließlich spiegelt die häufige Verwendung im Sprachgebrauch wider, dass die Nutzung des Suchmaschinen-Primus aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken ist. Der beispiellose Eroberungsfeldzug durch das World Wide Web trieb jahrelang auch den Aktienkurs des Unternehmens. Seit seinem Börsengang im August 2004 ging es für den NASDAQ-Titel fast stetig bergauf. Ihren vorläufigen Höhepunkt fand die Rallye im November letzten Jahres, als die Aktie mit einem Kurs von 747 USDollar mehr als sieben Mal so viel wert war wie bei ihrer Erstnotiz. Wie gewonnen, so zerronnen – denn was nun folgte, war ein ebenso steiler Absturz: Binnen vier Monaten wurde die Aktie um mehr als 40 Prozent auf Talfahrt geschickt. Grund für den Ausverkauf waren Befürchtungen der Anleger, der Internet-Konzern könne sich mit der Vielzahl von neuen Projekten strategisch übernehmen. Google drängt nun beispielsweise auch auf den Mobilfunkmarkt. Hinzu kam, dass der Konzern

Basiswert

WKN

Typ

Cap

trotz einer Nettogewinnsteigerung von 17 Prozent im vergangenen Jahr hinter den allgemeinen Erwartungen zurückblieb. Und, nicht zu vergessen, griff die Angst um sich, dass sich die schwächelnde US-Wirtschaft negativ auf das OnlineWerbegeschäft auswirken könnte. Nachdem all diese Befürchtungen nun im Aktienkurs eingepreist sind, scheint der Titel seinen Boden auf Höhe der 450-Dollar-Marke gefunden zu haben. Ob es auf lange Sicht neue Höhenflüge gibt, ist aufgrund der Unsicherheit am Markt aber mehr als fraglich. Dabei steht Google stellvertretend für die Branche. Aktien aus dem IT-Bereich sorgten in den vergangenen Jahren für großen Wirbel an den Börsen. Dann setzten Korrekturen ein. Für ein kurzfristiges Engagement bietet die aktuelle Schwäche allerdings durchaus Einstiegsmöglichkeiten. Mit einem DiscountZertifikat können Anleger dabei noch von der gestiegenen impliziten Volatilität profitieren. In den Fokus rücken derzeit auch Microsoft und Yahoo: Dass Google die Vormachtstellung in Sachen Internetsuchmaschinen innehat, ist Microsoft ein Dorn im Auge. Der Konzern des ehemals reichsten Menschen der Welt Bill Gates hat deshalb ein Auge auf Yahoo geworfen und bereits ein Kaufangebot vorgelegt. Rund 42 Mrd. US-Dollar will der

Laufzeit

Geld

Brief

Abstand Cap %

Softwareriese für den Deal auf den Tisch legen. Das erscheint Yahoo vor allem wegen des florierenden Geschäfts in Asien allerdings zu wenig. Dort ist das Unternehmen am Webportal Alibaba beteiligt. Dessen Chef Jack Ma möchte auf keinen Fall unter der MicrosoftFlagge segeln. Das Katz-und-Maus-Spiel hat die YahooAktie kräftig in die Höhe getrieben. Als Microsoft Anfang Februar erstmals Interesse am Internetdienstleister verlauten ließ, schoss das Papier mit einem Kurssprung von fast fünfzig Prozent durch die Decke. Sollte es tatsächlich zu einer Übernahme durch Microsoft kommen, würde das den Kurs stützen. Microsoft lehnt sich unterdessen zurück und scheint es als eine Frage der Zeit zu betrachten, bis Yahoo doch zustimmt. Die Schwierigkeiten bei der Übernahme schickten die „Gates-Aktie“ jedoch zunächst auf Sinkflug. Wem dieses Pokerspiel zu heiß läuft, aber die Chancen, die eine mögliche Übernahme bringen, nicht verpassen will, kann hier ebenfalls statt zum Direktinvestment ins Rabatt-Regal greifen. Auch für diese beiden Titel bieten sich derzeit attraktive DiscountZertifikate an. Daniela Helemann, ZertifikateJournal

Discount %

Max. Rend. %

Max. Rend. p.a. % 14,74

Google

BN1GAJ

Discount

450

25.06.2009

243,81

243,91

-3,48

18,14

18,07

Yahoo

BN1Q8M

Discount

28

25.06.2009

16,27

16,47

0,43

7,76

9,23

7,58

Microsoft

BN1Q8D

Discount

24

25.06.2009

13,84

13,94

-21,04

25,29

10,38

8,52

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Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung der externen Redakteure wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Neuheit

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Im Fokus

HANDELSQUALITÄT – MEHR ALS NUR EIN SCHNELLER KURSTICKER Die extremen Börsenschwankungen der letzten Monate haben gezeigt, dass die Handelsqualität ein unverzichtbares Kriterium bei der Emittentenwahl darstellt.

Kaum ein Thema wurde im Zusammenhang mit Zertifikaten und Hebelprodukten zuletzt so heiß diskutiert wie die Zuverlässigkeit der Emissionshäuser beim Handel ihrer Produkte. Während der crashähnlichen Szenarien im Januar hatten sich Ausfälle gehäuft, so dass Anleger zeitweilig den Kurskapriolen am Aktienmarkt untätig zusehen mussten. Weder konnten bestehende Positionen aufgelöst werden, noch waren Abstauberlimits zum Aufsammeln übertrieben gedrückter Papiere erfolgreich. Mitunter waren Transaktionen bei einigen Anbietern für Stunden unmöglich. Aber selbst ein paar Minuten mit unterbrochenen Preisbildungen können schon ausreichen, um verständlicherweise den Unmut derer zu erregen, die just in diesem Moment kaufen oder verkaufen wollten. 10

In ihrer Ausgabe Nr. 13 vom 22.03.08 nahm sich auch die WirtschaftsWoche in einem Zertifikate-Spezial unter anderem des Themas Handelsqualität an. Kernstück war dabei eine vergleichende Statistik, die Handelseinschränkungen von 28 Emittenten in einem dreimonatigen Zeitraum von 11.12.07 bis 10.03.08 unter die Lupe nahm. Um angesichts der extrem unterschiedlich großen Angebotspaletten nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, wurde die Zahl der Handelseinschränkungen je Emittent mit der Anzahl seiner ausstehenden Produkte gewichtet. BNP Paribas, deren Produktsortiment nur von einem Konkurrenten im Umfang übertroffen wird, verzeichnete im Untersuchungszeitraum lediglich zwei Handelseinschränkungen. In der Gruppe der breit aufgestellten Marktakteure wurde damit eindeutig der Spitzenplatz belegt. Bereits im Jahr 2006

wurde BNP Paribas bei den ZertifikateAwards mit einem Sonderpreis für die herausragende Handelsqualität ausgezeichnet. Hier zeigt sich der Erfolg einer Angebotspolitik, die nicht allein auf Masse setzt, sondern umfangreichen Investitionen in Kapazitäten und Knowhow hinter den Kulissen (siehe auch Seite 18 f.) einen ebenso großen Stellenwert einräumt.

Ein vielschichtiges Thema Der Fokus auf Handelseinschränkungen, also auf Aussetzer in der Preisstellung, ist in der momentanen Diskussion nahe liegend, greift aber viel zu kurz. Natürlich ist es für den Anleger das vorherrschende Alarmsignal, wenn für das gewünschte Produkt minuten- oder gar stundenlang keine Kurse abrufbar sind. Um das Thema


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Im Fokus

Handelsqualität vollständig zu erfassen, sind jedoch zahlreiche weitere Aspekte zu berücksichtigen. Neben der reinen Verfügbarkeit von Geld- und Briefkursen sind zumindest gleichermaßen die Ausführungsgeschwindigkeit, das zum regulären Preis handelbare Ordervolumen, die Spannen zwischen den Geld- und Briefkursen (Spreads) sowie das Verhalten der Spreads bei sehr großen Ordervolumina zu berücksichtigen. Letztlich lautet die zentrale Frage, ob der Emittent alle Anspruchsgruppen vom langfristigen, wenig aktiven Investor bis zum extrem kurzfristig agierenden Daytrader und vom Anleger mit wenigen tausend Euro Ordervolumen bis zum institutionellen Akteur mit Transaktionen in Millionenhöhe bedienen kann. Kleine Anbieter, die nur eine Hand voll von Anlagezertifikaten offerieren, deren Kurs im Tagesverlauf wenig Bewegung aufweist, können bei einer umfassenden Beurteilung der Handelsqualität natürlich kaum mit den Großsortimentern verglichen werden. Auch die eingangs erwähnte Statistik generalisiert somit zu stark, trotz der Gewichtung der Aussetzer mit der Produktanzahl. Zum Grundverständnis der Preisbildungen und der Orderwege am Markt für gelistete Derivate verdeutlicht das Schaubild auf Seite 12 die maßgeblichen Zusammenhänge. Die wichtigste Erkenntnis hierbei: Für den Anleger ist der Handel von Zertifikaten und Hebelprodukten zwar ebenso einfach wie der Kauf und Verkauf von Aktien. Die im Hintergrund ablaufenden Prozesse zur Preisbildung und Ausführung eines Geschäfts sind jedoch ungleich komplexer, da sich die Geld- und Briefkurse der vielen tausend

Produkte glücklicherweise nicht aus Angebot und Nachfrage ergeben. Sonst wäre ein liquider Handel de facto unmöglich. Jederzeitige Umsätze in den ausstehenden Produkten hat vielmehr der Emittent als so genannter Market Maker zu gewährleisten. Die handelbaren Preise müssen über mathematische Modelle mit Hilfe der Basiswertkurse und verschiedener anderer Einflussfaktoren (Volatilitäten, Dividenden, Zinsen etc.) berechnet werden. Ein Ausfall der Verfügbarkeit dieser Rohdaten ist der klassische Fall, in dem es zwangsläufig auch zu Orderstörungen bei den betroffenen Zertifikaten kommen muss. Zeitweilige Handelsaussetzungen von einzelnen Aktien im Zuge extremer Nachrichtenlagen sind mitunter durchaus anzutreffen und auch die Terminbörse EUREX hatte beim Handel von DAX Future und Co. in der Vergangenheit schon technisch bedingte Unterbrechungen des Handels zu melden. Zertifikate und Hebelprodukte können in solchen Situationen selbstredend ebenso wenig den Besitzer wechseln, denn ein korrekter Kurs ist dann nicht ermittelbar. Aber auch schon der vorübergehende Ausfall einer Datenbank – beispielsweise mit den erwarteten Dividendenrenditen der Basiswerte – kann die faire Preisstellung lahm legen. Ebenso sind immense Preissprünge der Basiswerte zum Beispiel bei der Bekanntgabe wichtiger Wirtschaftsdaten problematisch. Hierbei ist es nicht unüblich, dass etwa der DAX Future von einer Sekunde auf die andere einen Satz um ein halbes Prozent und mehr macht. Der Preis etwa eines Turbos ist dann im Moment der Aussendung schon nicht mehr adäquat,

so dass eine Orderausführung zum eben noch aktuellen, aber jetzt schon völlig „veralteten“ Kurs eine der beiden Handelsparteien benachteiligen würde. Kriterien wie die zum aktuellen Geldund Briefkurs sofort handelbaren Ordervolumina, Spreads und potenzielle Spread-Ausweitungen sind hingegen eng mit dem regulären Handel der Basiswerte verzahnt. Man muss sich hierbei vor Augen führen, dass der Emittent Absicherungsgeschäfte im Basiswert für die ausstehenden Positionen seiner Produkte durchführen muss. Würde also beispielsweise ein Anleger eine Position handeln, die ein Absicherungsgeschäft mit 100.000 Stück einer Aktie nötig macht, obwohl von dieser Aktie am ganzen Tag nur 50.000 Stück umgesetzt werden, dann würde der Emittent mit seinem Hedging aller Voraussicht nach den Aktienkurs bewegen. Die zum aktuell angezeigten Produktpreis sofort handelbaren Stückzahlen und Spreads müssen also zwangsläufig mit der Liquidität des Basiswertes abgeglichen sein. Höhere Ordervolumina werden demnach eine Spread-Ausweitung nötig machen. Von einer exzellenten Handelsqualität darf man in einem solchen Fall sprechen, wenn die Spread-Ausweitung möglichst minimal gehalten wird oder wie bei BNP Paribas aufgrund eines besonders guten Marktzugangs zum Basiswert oftmals sogar ganz ausbleibt. Eine völlig unproblematische und jederzeitige Handelbarkeit der angebotenen Zertifikate und Hebelprodukte ist aus Sicht des Anlegers eine Selbstverständlichkeit, egal wie komplex die Prozesse im Hintergrund aussehen mögen. Dass 11


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Im Fokus

es bei der Handelsqualität von Emittent zu Emittent Unterschiede gibt, liegt in der Natur der Sache. Eine völlige Homogenität wird hierbei kaum erreichbar sein, auch wenn sich die Anbieter künftig vermehrt um dieses Kriterium bemühen werden. Zwangsläufig ist die Handelsqualität damit ein wichtiger Faktor im Konkurrenzkampf unter den einzelnen Häusern. Der Anleger kommt letztlich nicht umhin, den Emittenten auszuwählen, bei dem er sich hinsichtlich der Breite des Produktangebots mit günstigen Preisstellungen und einer reibungslosen Orderausführung am besten aufgehoben fühlt.

Für den Anleger ist der Kauf oder Verkauf von Zertifikaten und Hebelprodukten ebenso einfach wie der Handel mit Aktien. Hinter den Kulissen laufen jedoch sehr viel komplexere Prozesse ab, denn die Preise von verbrieften Derivaten kommen nicht wie Aktienkurse durch Angebot und Nachfrage zustande. Vielmehr muss der Emittent mit mathematischen Modellen ständig die aktuell fairen Werte all seiner Produkte berechnen, um in seiner Funktion als Market Maker jederzeit den Gegenpart eines Geschäfts einnehmen zu können. In die Preisberechnung fließen dabei zahlreiche Einflussfaktoren ein. Die unten stehende Grafik zur Preisbildung und zu den Handelswegen zeigt schon beim ersten Blick: Wenn es auch nur an einer der vielen Schaltstellen hakt, ist der reibungslose Handel gefährdet. Beim Emittenten sind daher immense Investitionen in Ausstattung, Know-how und Kapazitäten auf technischer Seite nötig (siehe auch Seite 18-19), die meist nur große, etablierte Häuser wie BNP Paribas zu stemmen bereit und in der Lage sind. Aber auch alle anderen Glieder in der Handelskette wie die Börsen oder auch Datenlieferanten haben eine nicht minder große Bedeutung. Sie müssen mit störungsfreien Leistungen sowie großzügig bemessenen Kapazitäten ebenso ihren Teil zum reibungslosen Ablauf des Marktgeschehens bei Zertifikaten und Hebelprodukten beitragen. Kassabörsen und Terminbörsen handeln Basiswerte

Kurse der Basiswerte

weitere Einflussfaktoren wie Dividendenerwartungen des Basiswertes, Volatilitäten, Zinssätze, etc.

Emittent... ... berechnet mit großen IT-Kapazitäten auf Basis von mathematischen Modellen und mit allen relevanten Einflussfaktoren die Kurse für seine ausstehenden Zertifikate und Hebelprodukte ... ist auf lückenlose Datenlieferung der Basiswertkurse und der weiteren Einflussfaktoren ohne jede Zeitverzögerung angewiesen. ... muss Absicherungsgeschäfte in den Basiswerten durchführen, wenn Anleger seine Produkte kaufen oder verkaufen, ist somit auf liquide Handelbarkeit der Basiswerte angewiesen und bekommt Probleme bei rasanten Preissprüngen der Basiswerte, da das ausführbare Absicherungsgeschäft in Sekundenschnelle schon nicht mehr zum gesendeten Geld/Brief-Kurs des Zertifikats/Hebelprodukts passen kann (Beispiel: Bei wichtigen Nachrichten springt der DAX Future häufig in mehreren Zehnerschritten von einem Moment auf den anderen). sendet handelbare Preise (Geld/Brief-Kurse, zu denen der Emittent die vom Handelspartner geforderten Stückzahlen seiner Produkte unverzüglich (!) abzugeben oder zurückzunehmen bereit ist)

sendet indikative Preise

Informationsmedien (z.B. Web-Finanzportale) veröffentlichen indikative Preise der Produkte

gegen Emittenten

Anleger

oder gegen anderen Anleger

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Online-Broker

führt Order aus

Börse

leitet Order

Online-Broker handelt über...

Anleger

erteilt Order

Anleger

börslicher Handel

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...direkt mit dem Emittenten

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Bei BNP Paribas sind Sie allerdings bereits als Website-Besucher ständig im Bilde. Unter www.derivate.bnpparibas.de werden je Produkt die tatsächlichen Stückzahlen angegeben, zu denen angefragte Handelspreise aktuell gültig sind. BNP Paribas hat in der Zertifikate- und Hebelprodukte-Branche Maßstäbe im Bereich der Handelsqualität gesetzt und wird die Leistungen auch in Zukunft ständig weiter optimieren. Um das Thema einmal aus Sicht des reinen Technikers kennen zu lernen, möchten wir Ihnen gerne auch das Interview auf den Seiten 18-19 zur Lektüre empfehlen.

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Verschiedene Informationen für eine Vorab-Einschätzung der Anbieter sind frei verfügbar: Auf den Internetseiten der Börsen Frankfurt (Scoach, www.scoach.de -> Aktuelles -> Handelsinfos -> Handelseinschränkungen) und Stuttgart (EUWAX, www.euwax.de -> Der Handel -> Handelseinschränkungen) kann jeder Interessierte nachlesen, wann welcher Emittent in welchem Umfang Handelseinschränkungen gemeldet hat. Daraus ergeben sich bereits wertvolle Anhaltspunkte, welches Haus mit vielen negativen Störungen auffällt. Welche Ordervolumina problemlos durchgeleitet werden können, ist indes schon schwieriger zu bestimmen. Die beispielsweise auf der Internetseite der EUWAX angegebenen Stückzahlen sind nicht verbindlich. Zweifelsfreie Aufklärung erhält man aber sofort durch die Anfrage eines handelbaren Preises („Quote Request“).

PREISBILDUNG UND HANDELSWEGE VON ZERTIFIKATEN UND HEBELPRODUKTEN


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Privalto

MSCI WORLD MIT BONUSUND EXPRESS-CHANCE Für den weltweit ausgerichteten MSCI World Index kombiniert BNP Paribas das klassische Bonus-Prinzip mit der Aussicht auf eine vorzeitige Express-Fälligkeit.

Seine international breite Streuung prädestiniert den MSCI World Index als beliebten Vergleichsmaßstab für weltweit diversifizierte Aktienportfolios. Das Marktbarometer aus dem Hause Morgan Stanley Capital International wird bereits seit 1969 berechnet und umfasst knapp 2.000 Einzeltitel aus 23 Ländern. Entwicklungs- und Schwellenländer werden hierbei nicht berücksichtigt. Rund die Hälfte der Indexgewichte wird von US-Unternehmen vor allem wegen deren hoher Marktkapitalisierung bestritten. Im Branchenmix zeigen sich relativ ausgewogene Gewichtungen der wichtigsten Sektoren.

Trotz der Dominanz US-amerikanischer Werte darf der MSCI World Index als brauchbares Barometer für die Verfassung der weltweiten Aktienmärkte bezeichnet werden. Die sehr breite Diversifizierung trägt derweil zu einer Reduzierung der Risiken bei, dämpft aber gleichsam auch die prozentualen Aufschläge im positiven Trend. In den 16 Jahren von 1992 bis 2007 mit ihren ausgeprägten positiven wie negativen Börsenphasen wies der Welt-Index eine durchschnittliche Jahresrendite von 8,35 Prozent aus. Diesen Wert kann das neue MSCI World Express Bonus Zertifikat mit der Chance auf einen Kupon von 9,50 Prozent pro Jahr bereits im Seitwärtsmarkt toppen und darüber hinaus theo-

retisch unbegrenzte Gewinnchancen im Aufwärtstrend bieten.

An vier jährlichen Beobachtungstagen ein klassisches Express-Zertifikat, am fünften Beobachtungstag zum BonusPapier verwandelt Wie bei einem Express-Zertifikat üblich, spielt der Startkurs des Basiswertes eine zentrale Rolle. Dieser wird durch den Schlusskurs des MSCI World Index am 01.05.08 definiert, nachdem die Zeichnungsfrist am 30.04.08 (14:00 Uhr) abgeschlossen wird. Der Ausgabepreis pro MSCI World Express Bonus Zertifikat beträgt 101,50 EUR, wobei neben dem 13


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Privalto Nennwert von 100,00 EUR ein Ausgabeaufschlag von 1,50 EUR enthalten ist. Der liquide Handel startet am 02.05.08 außerbörslich sowie im Freiverkehr der Frankfurter und Stuttgarter Wertpapierbörse. Maßgeblich für den Anlageerfolg sind zunächst die vier jährlichen Beobachtungstage, deren zugeordnete Kuponzahlungen eine jährliche Nennwertverzinsung von 9,50 Prozent repräsentieren. Erstmals steht der Basiswert am 19.06.09 auf dem Prüfstand. Wenn der MSCI World Index hier bereits den Startkurs behauptet oder übertrifft, kommt es zur sofortigen Fälligstellung des Zertifikats. Vergütet werden daraufhin der Nennwert von 100,00 EUR und der Einjahreskupon von 9,50 EUR je Papier. Andernfalls geht die Renditejagd ganz nach Express-Manier in die nächste Runde. Am 18.06.10 stehen dann 19,00 EUR Kupon neben dem Nennwert zur Überweisung aufs Anlegerkonto bereit, sofern der Basiswert diesmal auf oder über dem Startkurs notiert. Sonst wiederholt sich der Reigen am 17.06.11 mit der Aussicht auf 28,50 EUR Kupon oder sogar nochmals am 15.06.12 in Verbindung mit einer Kupon-Chance in Höhe von 38,00 EUR je Zertifikat. Falls keine dieser vier Gelegenheiten zur vorzeitigen Express-Fälligstellung gegriffen hat, verwandelt sich das Zertifikat nun in ein klassisches Bonus-Papier. Am Bewertungstag, dem 20.06.13, werden somit einerseits die Bedingungen zur Gewinnrealisierung gelockert, andererseits aber auch verschärft. Der MSCI World Index muss jetzt nicht zwingend den Startkurs behaupten, er darf stattdessen sogar merklich im Minus liegen. Unbedingt entscheidend ist aber, dass die Barriere, die bei 60 Prozent des Startkurses fixiert wurde, während der gesamten fünfjährigen Laufzeit niemals vom Basiswertkurs berührt oder unterschritten wurde. Eine verletzte Barriere würde bedeuten, dass die prozentuale Wertentwicklung des MSCI World Index am Bewertungstag gegenüber dem Startkurs unmittelbar eine Verminderung (oder nach einer starken Markterholung eine 14

Erhöhung) der Nennwertrückzahlung hervorrufen würde. Im Falle einer unversehrten Barriere darf sich der Anleger am 20.06.13 jedoch über die nachfolgende Auszahlung des Bonus in Höhe von 47,50 EUR und des vollen Nennwertes von 100,00 EUR je Zertifikat freuen.

den zurückgezahlten Nennwert. Allerdings ist diese unbegrenzte Gewinnchance eher als theoretisch zu bezeichnen. Wenn der MSCI World Index nämlich an den vier Express-Beobachtungstagen noch nicht den Startkurs behauptet hat, müsste im letzten Laufzeitjahr eine massive Rallye starten, die den Basiswert mehr als 47,50 Prozent über den Startkurs katapultiert. Bei der Umschaltung auf das Bonus-Prinzip am Ende ist also eher der Vorteil entscheidend, dass der Anlageerfolg auch im Abwärtsmarkt bei lediglich unversehrter Barriere anfällt.

Sollte der Basiswert gegenüber dem Startkurs mehr als 47,50 Prozent im Plus liegen, profitiert das MSCI World Express Bonus Zertifikat sogar vollständig von dieser Performance. Der prozentuale Indexgewinn erhöht dann eins zu eins

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110

100

F

1 oder 2 oder 3 oder 4 oder 5

90 Festlegung Startkurs und Barriere 60% des Startkurses

80

70 MSCI World Index 60 Jun 2002

Jun 2003

Jun 2004

Jun 2005

Jun 2006

Jun 2007 01.05.08

Chance Chance Chance Chance vorzeitige vorzeitige vorzeitige vorzeitige RückzahRückzahRückzahRückzahlung: lung: lung: lung: 100,00 EUR 100,00 EUR 100,00 EUR 100,00 EUR NennNennNennNennwert wert wert wert + + + + 9,50 EUR 19,00 EUR 28,50 EUR 38,00 EUR Kupon Kupon Kupon Kupon

19.06.09

18.06.10

17.06.11

15.06.12

Chance BonusMechanismus: mindestens 147,50 EUR bei unverletzter Barriere

20.06.13

F

01.05.08 (Festlegungstag): Schlusskurs des MSCI World Index (Basiswert) = Startkurs? Barriere = 60% des Startkurses

1

19.06.09: Basiswertkurs > = Startkurs? Ja -> Fälligstellung mit Auszahlung von 109,50 EUR je Zertifikat Nein -> weiter zu 2

4

15.06.12: Basiswertkurs > = Startkurs? Ja -> Fälligstellung mit Auszahlung von 138,00 EUR je Zertifikat Nein -> weiter zu 5

2

18.06.10: Basiswertkurs > = Startkurs? Ja -> Fälligstellung mit Auszahlung von 119,00 EUR je Zertifikat Nein -> weiter zu 3

5

3

17.06.11: Basiswertkurs > = Startkurs? Ja -> Fälligstellung mit Auszahlung von 128,50 EUR je Zertifikat Nein -> weiter zu 4

20.06.13 (Bewertungstag): Basiswertkurs hat niemals während der Laufzeit die Barriere (60% des Startkurses) berührt oder unterschritten? Ja -> Auszahlung von 147,50 EUR je Zertifikat oder, falls dies einen höheren Betrag ergibt, Nennwert (100,00 EUR) zuzüglich Nennwert multipliziert mit der positiven prozentualen Wertentwicklung des Basiswertes zwischen Startkurs und Schlusskurs am Bewertungstag Nein -> Auszahlung Nennwert multipliziert mit der (negativen oder nach Basiswerterholung sogar positiven) prozentualen Wertentwicklung des Basiswertes zwischen Startkurs und Schlusskurs am Bewertungstag

MSCI World Express Bonus Zertifikat WKN / ISIN: Zeichnungsfrist: Ausgabepreis: Nennwert: Laufzeit: Basiswert: Startkurs / Beobachtungslevel: Barriere: Beobachtungstage: Kupon:

Bonus:

BN1UNW / DE000BN1UNW4 bis 30.04.2008 (14:00 Uhr) 101,50 EUR (inkl. 1,50 EUR Ausgabeaufschlag) 100,00 EUR maximal bis 20.06.2013 (Bewertungstag) MSCI World Index Schlusskurs des Basiswertes am Festlegungstag, dem 01.05.08 60% des Startkurses 19.06.09, 18.06.10, 17.06.11, 15.06.12, 20.06.13 9,50% (9,50 EUR je Zertifikat) nach dem ersten Beobachtungstag oder 19,00% (19,00 EUR je Zertifikat) nach dem zweiten Beobachtungstag oder 28,50% (28,50 EUR je Zertifikat) nach dem dritten Beobachtungstag oder 38,00% (38,00 EUR je Zertifikat) nach dem vierten Beobachtungstag 47,50 EUR, wenn keine vorzeitige Fälligstellung mit Kupon und wenn Barriere während gesamter Laufzeit unverletzt


04

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Privalto

MULTI-KORRIDOR-EXPRESS MIT KAPITALGARANTIE Drei international bedeutende Blue-Chip-Indizes liefern im volatilen Seitwärtsmarkt die Chance auf eine vorzeitige Express-Fälligkeit mit 12,50 % Jahreskupon.

Zertifikate, deren Wohl und Wehe von der Wertentwicklung mehrerer Basiswerte abhängen, sind zwingend auch mit erhöhten Verlustgefahren verknüpft? Dem kontert die Welt Express Garant Anleihe jetzt mit ihrer 100-prozentigen Kapitalgarantie. Im schlechtesten Fall erhält der Anleger am Laufzeitende nach fünf Jahren den vollständigen Nennwert von 100,00 EUR je Zertifikat zurück, wie ungünstig sich auch immer die Basiswerte entwickelt haben mögen. Die Erfolgsbedingungen sind passgenau auf die derzeit unsichere Lage an den Aktienmärkten abgestimmt. Nach den Rückschlägen der ersten Monate dieses Jahres und angesichts der nach wie vor

nicht ausgestandenen Finanzkrise darf einer volatilen Seitwärtsbewegung eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit zugebilligt werden. Einerseits sind zwar Erholungsszenarien jederzeit möglich, aber die schwelenden Risiken im fundamentalen Umfeld könnten deren Ausmaß eng begrenzen. Andererseits ist die Stimmung der Börsianer bereits so negativ, dass unliebsame Nachrichten ihren überraschenden Charakter zunehmend einbüßen dürften. Potenzielle Abwärtstendenzen könnten somit eine deutlich gebremste Intensität aufweisen.

Express-Mechanismus verknüpft ist. Mit seinen drei Basiswerten ist das Zertifikat international auf bedeutende Standardwerte-Indizes ausgerichtet. Maßgeblich sind der EURO STOXX 50 Kursindex, der Nikkei 225 Index und der S&P 500 Index. Die Ertragschancen sind durch eine Kuponhöhe von 12,50 Prozent pro Jahr bezogen auf den Nennwert von vornherein exakt kalkulierbar vorgegeben.

Die Welt Express Garant Anleihe setzt daher auf eine spezielle Korridor-Struktur, die mit der Zielsetzung einer möglichst frühzeitigen Fälligstellung im Sinne eines

Das Papier steht bis zum 25.04.08 zur Zeichnung bereit. Die Emission erfolgt zum Preis von 102,00 EUR inklusive 2,00 EUR Ausgabeaufschlag. Ab dem 28.04.08

Jährlich wachsender Korridor entscheidet über Express-Fälligkeit

15


04

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Privalto

In der ersten Beobachtungsperiode wird nun kontrolliert, ob die drei Basiswerte innerhalb der Korridorgrenzen verlaufen. Sofern die Indexschwankungen zum Startkurs permanent weniger als 20 Prozent gen Norden oder Süden ausmachen, wird bereits am 27.04.09 die Fälligstellung nach nur einem Jahr in die Wege geleitet. Zur Auszahlung kommen dann je Zertifikat der Nennwert von 100,00 EUR und der zugehörige Kupon von 12,50 EUR. Wurden die Korridorgrenzen hingegen von mindestens einem Basiswert berührt oder übertreten, startet die Welt Express Garant Anleihe in das zweite Laufzeitjahr. Hier und in den gegebenenfalls weiteren Laufzeitjahren kommen zwei Besonderheiten des Papiers zum Tragen: Zum einen wird der Korridor um den Startkurs pro Basiswert von einer zur nächsten Beobachtungsperiode um je 5 Prozentpunkte nach oben und unten erweitert. Im zweiten Jahr werden somit 75 Prozent bis 125 Prozent des Startkurses umspannt, im dritten Jahr sind es 70 Prozent bis 130 Prozent und so fort. Zum anderen stehen die Indexverläufe immer nur in der aktuellen Beobachtungsperiode auf dem Prüfstand, bis am Beobachtungstag über eine Fälligstellung des Zertifikats inklusive Kupon entschieden wird. Korridorverletzungen in früheren Beobachtungsperioden interessieren nicht mehr. 16

DIE FUNKTIONSWEISE IM ÜBERBLICK

Korridor

60% bis 140%

des jeweiligen Startkurses

Korridor

65% bis 135%

Korridor

70% bis 130%

des jeweiligen Startkurses

80%

des jeweiligen Startkurses

Korridor

75% bis 125%

Korridor

100%

des jeweiligen Startkurses

120%

des jeweiligen Startkurses

Korridorgrenzen lediglich exemplarisch, ausgehend von Indexständen am 04.04.08

140%

80% bis 120%

ist der liquide Handel über den Freiverkehr Frankfurt gewährleistet. Die Ausstattungsparameter werden am Festlegungstag, dem 25.04.08, fixiert. Hier zählen die Schlusskurse des EURO STOXX 50, des Nikkei 225 und des S&P 500, die den jeweiligen Startkurs pro Basiswert bilden. Um diesen Startkurs wird anschließend ein Korridor aufgespannt, dessen Grenzen vorerst 20 Prozent über und unter dem betreffenden Startkurs liegen. Die gesamte Laufzeit ist in fünf einjährige Beobachtungsperioden aufgeteilt, deren Ende jeweils durch einen Beobachtungstag vorgegeben ist. Der einzelne Beobachtungstag wiederum ist mit einem festen Kupon verknüpft, aus dem eine 12,50-prozentige Nennwertverzinsung pro Jahr resultiert.

60%

1 oder 2 oder 3 oder 4 oder 5

F 40%

20% EURO STOXX 50 0% Mai 2002

Mai 2003

Mai 2004

S&P 500 Mai 2005

Nikkei 225 Mai 2006

Mai 2007

Festlegung Startkurse und anfängliche Korridorgrenzen

25.04.08

Chance vorzeitige Rückzahlung: 100,00 EUR Nennwert + 12,50 EUR Kupon

Chance vorzeitige Rückzahlung: 100,00 EUR Nennwert + 25,00 EUR Kupon

Chance vorzeitige Rückzahlung: 100,00 EUR Nennwert + 37,50 EUR Kupon

27.04.09

26.04.10

26.04.11

F

25.04.08 (Festlegungstag): Schlusskurs der drei Basiswerte = Startkurse; Korridor = 80% bis 120% des jeweiligen Startkurses

1

27.04.09: Alle drei Basiswerte haben sich vom 28.04.08 bis 27.04.09 innerhalb der Korridorgrenzen bewegt? Ja -> Fälligstellung mit Auszahlung von 112,50 EUR je Zertifikat Nein -> Ausweitung des Korridors auf 75% bis 125% des jeweiligen Startkurses und weiter zu 2

4

2

26.04.10: Alle drei Basiswerte haben sich vom 28.04.09 bis 26.04.10 innerhalb der Korridorgrenzen bewegt? Ja -> Fälligstellung mit Auszahlung von 125,00 EUR je Zertifikat Nein -> Ausweitung des Korridors auf 70% bis 130% des jeweiligen Startkurses und weiter zu 3 26.04.11: Alle drei Basiswerte haben sich vom 27.04.10 bis 26.04.11 innerhalb der Korridorgrenzen bewegt? Ja -> Fälligstellung mit Auszahlung von 137,50 EUR je Zertifikat Nein -> Ausweitung des Korridors auf 65% bis 135% des jeweiligen Startkurses und weiter zu 4

5

3

Chance: Chance Rückzahlung vorzeitige 100,00 EUR RückzahNennwert + lung: 62,50 EUR 100,00 EUR Kupon, Nennwert + sonst: 50,00 EUR Kapitalgarantie Kupon 100,00 EUR Nennwert

25.04.12

25.04.13

25.04.12: Alle drei Basiswerte haben sich vom 27.04.11 bis 25.04.12 innerhalb der Korridorgrenzen bewegt? Ja -> Fälligstellung mit Auszahlung von 150,00 EUR je Zertifikat Nein -> Ausweitung des Korridors auf 60% bis 140% des jeweiligen Startkurses und weiter zu 5 25.04.13 (Bewertungstag): Alle drei Basiswerte haben sich vom 26.04.12 bis 25.04.13 innerhalb der Korridorgrenzen bewegt? Ja -> Auszahlung von 162,50 EUR Nein -> vollständige Kapitalgarantie greift -> Auszahlung Nennwert 100,00 EUR je Zertifikat

Welt Express Garant Anleihe WKN / ISIN: Zeichnungsfrist: Ausgabepreis: Nennwert: Laufzeit: Basiswerte: Startkurs: Beobachtungstage: Beobachtungsperioden:

BN1VBE / DE000BN1VBE5 bis 25.04.2008 (14:00 Uhr) 102,00 EUR (inkl. 2,00 EUR Ausgabeaufschlag) 100,00 EUR maximal bis 25.04.2013 (Bewertungstag) DJ Euro Stoxx 50 Kursindex, Nikkei 225 Index, S&P 500 Index Schlusskurs des jeweiligen Basiswertes am Festlegungstag, dem 25.04.08 (1) 27.04.2009, (2) 26.04.2010, (3) 26.04.2011, (4) 25.04.2012, (5) 25.04.2013 (1) 28.04.2008–27.04.2009, (2) 28.04.2009–26.04.2010, (3) 27.04.2010–26.04.2011, (4) 27.04.2011–25.04.2012, (5) 26.04.2012–25.04.2013 Korridor je Beobachtungsperiode pro Basiswert in Prozent des jeweiligen Startkurses: (1) 80 %-120 %, (2) 75 %-125 %, (3) 70 %-130 %, (4) 65 %-135 %, (5) 60 %-140 % Kupon: 12,50% (12,50 EUR je Zertifikat) nach dem ersten Beobachtungstag oder 25,00% (25,00 EUR je Zertifikat) nach dem zweiten Beobachtungstag oder 37,50% (37,50 EUR je Zertifikat) nach dem dritten Beobachtungstag oder 50,00% (50,00 EUR je Zertifikat) nach dem vierten Beobachtungstag oder 62,50% (62,50 EUR je Zertifikat) nach dem fünften Beobachtungstag

Nach einem erfolglosen ersten Jahr kann demnach die Rückzahlung des Nennwertes von 100,00 EUR zuzüglich des Kupons von 25,00 EUR je Zertifikat am 26.04.10 initiiert werden, wenn der erweiterte Korridor vom 28.04.09 bis 26.04.10 alle Basiswertschwankungen eingeschlossen hat. Andernfalls stehen 37,50 EUR Kupon am 26.04.11 oder 50,00 EUR am 25.04.12 in Aussicht. Und wenn sogar in der fünften und letzten

Beobachtungsperiode der breite Korridor von 60 Prozent bis 140 Prozent des Startkurses pro Basiswert nicht ausreichen sollte, um per 25.04.13 den Maximalkupon in Höhe von 62,50 EUR je Zertifikat auf den Weg zu bringen, hat der Anleger zumindest keine Verluste zu befürchten. Denn für die Rückvergütung des eingesetzten Nennwertes von 100,00 EUR je Zertifikat am Laufzeitende besteht keinerlei Risiko.


04

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Sicher anlegen

GARANTIE-INVESTMENTS SELBST KONSTRUIEREN Mit Discountern und Puts zu hohen Renditechancen und Kapitalgarantie bei kurzen Laufzeiten – unsere aktuellen Beispielinvestments

Neben dem Einsatz attraktiver Kapitalgarantie-Zertifikate „von der Stange“ können Sie sich auch ganz einfach selbst zu jedem beliebigen Zeitpunkt Positionen ohne Verlustrisiko am Laufzeitende mit aktuellsten Konditionen und einem beliebigen Anlagehorizont zusammenstellen. Dazu ist lediglich die strategische Kombination von Discount Zertifikaten und Put-Optionsscheinen nötig, die sich vor allem für den Basiswert DAX anbietet. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen regelmäßig drei Beispiele für solche Produktkombinationen. Die folgenden Daten basieren auf dem DAX-Stand am 27.03.08 bei 6.553 Punkten.

DIE CHANCE/RISIKO-PROFILE DER DREI BEISPIEL-INVESTMENTS AM LAUFZEITENDE IM VERGLEICH 25% 20% 15% 10%

Performance

Jedes sinnvoll diversifizierte Depot besitzt entsprechend der Risikoneigung des jeweiligen Investors einen mehr oder weniger großen Prozentsatz von sicheren Anlagen, die eine Sockelrendite für den langfristigen Vermögensaufbau liefern.

5% 0% 5.000

5.400

5.800

6.200

6.600

7.000

7.400

7.800

-5%

DAX-Stand am 19.06.2009 -10% -15% -20% -25% DAX

Kombination 1

Kombination 2

Kombination 3

1. Fest definierte Rendite

2. Kapitalgarantie + Chance auf hohe Rendite im moderat steigenden Markt

3. Kapitalgarantie + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Laufzeit: 19.06.2009 Rendite (wird sicher erzielt): 4,99% bzw. 4,04% p.a. Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount-Zertifikat mit Cap 4.000 Punkte (WKN BN0K7X) und Put-Optionsschein mit Basispreis 4.000 Punkte (WKN BN7ZMS) in gleicher Anzahl Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 27.03.08): 38,10 EUR Sicherer Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 40,00 EUR

Laufzeit: 19.06.2009 Minimale Rendite: -0,20% bzw. -0,16% p.a. Maximale Rendite: 9,01% bzw. 7,27% p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder über 7.100 Punkten notiert) Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount-Zertifikat mit Cap 7.100 Punkte (WKN BN0K86) und Put-Optionsschein mit Basispreis 6.500 Punkte (WKN BN7ZNH) in gleicher Anzahl Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 27.03.08): 65,13 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 65,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX >= 7.100 Punkte): 71,00 EUR

Laufzeit: 19.06.2009 Minimale Rendite: -0,29% bzw. -0,24% p.a. Maximale Rendite: 17,84% bzw. 14,28% p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder unter 5.500 Punkten notiert) Hierfür zu kombinierende Produkte: DiscountZertifikat mit Cap 5.500 Punkte (WKN BN0K8C) und Put-Optionsschein mit Basispreis 6.500 Punkte (WKN BN7ZNH) in gleicher Anzahl Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 27.03.08): 55,16 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 55,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX <= 5.500 Punkte): 65,00 EUR

17


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

04

Experteninterview

Technische Höchstleistungen hinter den Kulissen

v.l.n.r. Lars Heinrich (LH) und Thomas Jardin (TJ) sind zuständig für die Handelsysteme der Zertifikateabteilung

Welche Rolle spielen die Handelssysteme im Zertifikatebereich in Deutschland? LH: Die Handelsqualität im Zertifikatebereich ist einer der am meisten elektronisierten und automatisierten Handelstische der BNP Paribas. Aufgrund dieser zentralen Rolle der EDV ist beim Konzipieren der Handelssysteme im Jahre 2002 großer Wert auf die Berücksichtigung zentraler Konzepte wie Redundanz, Skalierbarkeit, Modularität und Parallelisierung gelegt worden. Die Architektur wurde entworfen, um ein ambitioniertes Business zu begleiten. 18

Wie zeigt sich diese Dynamik im Handelsbereich? LH: Im Jahr 2007 ist die Anzahl der Produkte von 10.000 auf fast 40.000 angewachsen. Es wurden viele interessante neue Produktkategorien, sowie sehr viele neue Basiswerte hinzugefügt.

Was sind die Anforderungen einer solchen Veränderung an die Systeme? TJ: Grundsätzlich basieren die Handelssysteme im Zertifikatebereich in Deutschland auf dem EDV Know-how, welches BNP Paribas bezüglich der

Marktpartizipation unter den Top 5 an fast allen wichtigen Aktienmärkten weltweit platziert. Zu einer der besten Handelssoftwares, die optimiert auf ihre Benutzung entwickelt wurde, kommt die Administration der EDV Plattform, die stetig auf dem neuesten Stand der verfügbaren Hardwaretechnologie gehalten wird. Hierbei erfordert die andauernde Veränderung der Architektur große Disziplin in der Migration der Systeme. Es sind intelligentes Versions- und Installationsmanagement gefordert, um die Anzahl der Handelsunterbrechungen so gering wie möglich zu halten.


04

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Experteninterview

Wie haben die BNP Paribas Systeme auf die sich bewegenden Märkte reagiert? TJ: Die Marktbewegungen der letzten Monate haben hohe Anforderungen an die Kapazität der Verarbeitung sich verändernder Basiswertkurse, an die Menge der Preisberechnungen und an die Anzahl der verschickten aktualisierten Preise gestellt. Die bestehende vorausschauende Kapazitätsplanung und die Antizipation möglicherweise entstehender Engpässe haben sich dabei als sehr essentiell erwiesen, auch wenn die Explosion der Volumen in dieser Art nicht voraussehbar war. LH: Im Bereich der optimalen Ausnutzung von verfügbaren Kapazitäten und Bandbreiten lässt sich der Hebel des Einsatzes von Optimierungsalgorithmen sehr effektiv einsetzen. Da es sich bei den Zertifikaten um ein Handelssystem handelt, das sich an den Möglichkeiten externer angebundener Partner wie den börslichen Handelsplätzen und Vendoren orientieren muss, nützt es nichts, nur die eigene interne Systemplattform fortwährend zu erweitern.

Was sind die Herausforderungen für die Zukunft? LH: Für BNP Paribas ist es das Ziel unsere modernen Systeme weiter zu verbessern. Dies gilt sowohl im Bereich der reinen Handelsverfügbarkeit wie auch im Bereich der Ausführungsgeschwindigkeit von Kundenaufträgen.

So ist BNP Paribas auch Pioneer im Bereich des OTC Limit Systems gewesen, welches den Kunden in sehr volatilen Märkten die sichere Ausführung ihrer Aufträge als OTC Geschäfte ermöglicht.

Sie sind in der Statistik der WirtschaftsWoche (Nr. 13 vom 22.03.08) einer der besten Emittenten gewesen. TJ: Wir sind in ständigem Kontakt und Austausch mit den börslichen Handelsplätzen sowie den e-Brokern. Diese Rückmeldung ermöglicht es uns, unsere internen Überwachungssysteme und unser internes Qualitätsmanagement zu ergänzen und die Benchmark des gelieferten Service zu komplettieren. Diesbezüglich ist die Statistik keine Überraschung, wobei jedoch weiterhin Raum für Perfektionierung bleibt.

Welche Priorität geben Sie den Handelssystemen im deutschen Zertifikatebereich in Ihrer IT Strategie? LH: Der Bereich Zertifikate Deutschland ist einer der Kernbereiche unserer IT Strategie. Die hohen Anforderungen im deutschen Warrants- und Zertifikatemarkt im Hinblick auf Verfügbarkeit, Geschwindigkeit, Verzögerungszeiten und Volumen werden im Bereich der Handelssystementwicklung sehr genau verfolgt und sind zum Teil Initiator für Neuerungen, die auch in anderen Bereichen der Handelstätigkeit der BNP Paribas genutzt werden. Im Gegenzug profitiert das Zertifikate Handels-

system von allen Systemverbesserungen, die im Bereich der Eigenhandelsaktivität der BNP Paribas kreiert werden. TJ: Bezüglich der Zertifikate Aktivität ist die Handelsplattform für Deutschland die komplexeste, die innerhalb von BNP Paribas betrieben wird. Die Anforderungen in anderen europäischen und asiatischen Ländern sind einfacher zu erfüllen. Diese Länder profitieren von der Erfahrung, die wir auf dem deutschen Markt sammeln.

Herr Heinrich, Herr Jardin, vielen Dank für Ihre Zeit und das angenehme Gespräch. 19


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

04

Rohstoffe

SILBER UND GOLD: ÜBERGANG IN EINEN TRADING-MARKT?

Lassen Sie sich nicht von Prognosen verführen, die Silber grundsätzlich bessere Gewinnchancen einräumen als Gold. Denn Gold und Silber zeigen eine enge Korrelation. Dabei bewegt sich Silber wie ein Hebelprodukt zu Gold. Sind Sie also überzeugt, dass der Goldpreis steigt, dann sollten Sie erfahrungsgemäß einer Investition in Silber den Vorzug geben, da der Silberpreis in der Vergangenheit sehr viel schneller stieg als der Goldpreis. Umgekehrt galt Entsprechendes. Fiel der Goldpreis, dann sank der Silberpreis deutlich stärker. Was heißt das? In der Goldhausse kann man mit Silber sehr viel mehr Geld verdienen als mit Gold, in der Goldbaisse sind die Verluste 20

bei Silber aber dann auch deutlich höher. Silber ist also volatiler und damit auch spekulativer als Gold. Das „Dumme“ ist nur, dass es für diese Interdependenz keine fundamentale Erklärung gibt. Sie wäre bis 1971 durchaus noch möglich gewesen, denn bis dahin waren alle Währungen – zumindest teilweise – durch Gold und Silber gedeckt. Seit Aufhebung des so genannten Goldstandards wird nur noch Gold, nicht mehr Silber von den Zentralbanken als Reservewährung gehalten. Damit entfällt für Silber diese potentiell so bedeutende Nachfrage. Dennoch gilt Silber weiterhin wie Gold als „sicherer Hafen“ für den Anleger und bewegt sich in der beschriebenen Korrelation zu Gold. Deshalb macht es auch

Sinn, beide Metalle gleichzeitig zu besprechen, obwohl die fundamentale Situation sehr unterschiedlich sein kann. Beide Metalle befinden sich in einem ungebrochenen Aufwärtstrend, wenn auch die zunehmende Volatilität auf eine Übertreibung hindeutet. Dabei werden immer wieder neue Argumente angeführt, warum Gold und Silber weiterlaufen sollten. Bisher galt der schwache US-Dollar als Hauptargument für die solide Aufwärtsentwicklung. Gold und Silber liefen aber weiter, als sich der Dollar festigte, so dass der schwache Dollar als Hauptursache nicht mehr zieht. Es müssen also andere Gründe her, deren Stichhaltigkeit wir im Folgenden untersuchen werden.


04

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Rohstoffe

Die Nachfrage Tatsache ist, dass die Nachfrage spekulativer Anleger ständig zunimmt. Auch Kleinstanleger, die von anderen Rohstoffen nichts zu verstehen glauben, stürzen sich auf diese beiden Edelmetalle. Dabei spielen die neuen Anlageformen ETFs, Open End-, Discount- und Bonuszertifikate, die inzwischen von nahezu jeder Bank aufgelegt werden, eine entscheidende Rolle. Sie sammeln gewaltige Geldsummen ein, die sozusagen im Markt „hocken“ bleiben, allerdings auch nur, solange keine Panik ausbricht, die dann zu verheerenden Kursabstürzen führen könnte. Gerade eine solche Panik konnte seit Ostern beobachtet werden. Die Zertifikate für die beiden Edelmetalle konnten in dieser Zeit in den Listen der Umsatzspitzenreiter an den Zertifikatebörsen in Frankfurt und Stuttgart weit oben gefunden werden. Der Anlegermasse müssen immer wieder neue Gründe geliefert werden, damit sie bei der Stange bleibt. Folgende Argumente werden gerne bemüht: 1. Das sinkende Vertrauen in das Wirtschaftswachstum der USA sowie die Gewissheit, dass sich die Zahlungsbilanzprobleme der bedeutendsten Wirtschaftsmacht der Welt nicht reduzieren lassen, haben dazu geführt, dass die großen internationalen Anlagefonds ihren Goldanteil ständig erhöhen. Sie sehen in der Aktienanlage, die in den vergangenen drei Jahren mit niedrigem Risiko und hohen Gewinnchancen bewertet wurde, wegen der steigenden Rohstoffpreise und Zinsen zunehmende Risiken und stocken deshalb ihren Goldanteil auf.

2. Das geopolitische Risiko sowie ständig drohende terroristische Attentate haben sich so tief im Bewusstsein der Industrievölker festgesetzt, dass die Sicherheit selbst in gut bewachten Städten nicht mehr als gegeben angesehen wird. Dies hat die Anlage in Gold und Silber als „sicheren Hafen“ kontinuierlich aufgewertet. 3. Hinzu kommt die zunehmende physische Nachfrage reich gewordener Inder und Chinesen, aber auch neuerdings wieder anderer Asiaten wie z.B. der Japaner. Auch die Länder im Nahen Osten erzeugen eine hohe Nachfrage. Bisher führten Preissteigerungen stets dazu, dass die Schmucknachfrage nachließ. Das ist inzwischen nicht mehr der Fall, zumindest nicht mehr in dem Maße wie früher. Für Silber gilt zudem, dass der Rückgang der industriellen Nachfrage, der im Wesentlichen auf die Photoindustrie zurückzuführen war, durch eine Zunahme der Nachfrage aus der Elektronikindustrie, die sich vor allem in China rasant entwickelt, nahezu kompensiert werden konnte. 4. Zu einem deutlichen Nachfrageschub haben im vergangenen Jahr die Goldminen beigetragen, die durch Rückkäufe von Shortpositionen ihre Hedgebücher bereinigten und damit die Nachfrage kräftig anheizten. Allerdings scheint diese Zusatznachfrage langsam zu versiegen. Die Hedgebücher befinden sich inzwischen auf einem historisch niedrigen Niveau und der Goldpreis ist inzwischen so stark gestiegen, dass ein weiteres Auflösen zu niedrig eingedeckter

Shortpositionen als ökonomisch sinnlos erscheint. Stattdessen werden die Positionen vorerst weitergerollt oder mit Teilen der Jahresproduktion verrechnet. Außerdem fehlen neue Terminverkäufe, die bisher für eine Entlastung des Marktes sorgten. 5. Von den Zentralbanken sind kaum noch Verkäufe zu erwarten. Dagegen sind die Institute aufstrebender Industrienationen mehr und mehr bestrebt, ihre Goldbestände aufzustocken, um sich von der bisherigen „Dollarlastigkeit“ ihrer Reserven zu befreien. Unter anderem werden Russland, Argentinien und Südafrika genannt. Als besonders signifikant wird die Aussage der chinesischen Regierung bewertet, die enormen Währungsreserven stärker diversifizieren zu wollen. Schließlich sollte nicht unterschätzt werden, dass Regierungen des Nahen Ostens wegen ihrer feindlichen Haltung gegenüber den USA Dollarbestände gegen Gold eintauschen könnten.

Goldnachfrage aus der Schmuckindustrie in Tonnen USA Italien Türkei Ägypten Saudi-Arabien Vereinigte Arabische Emirate China Indien Indonesien

306,1 64,8 165,3 60 104,3 92,4 244,7 526,2 57,7 21


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

04

Rohstoffe

Es gibt also wichtige Gründe für eine Zunahme der Nachfrage nach Gold und auch Silber könnte seine fundamentale Schwäche weitgehend überwunden haben. Trotzdem scheint uns die derzeitige Euphorie übertrieben zu sein. Nur weil die physische Nachfrage vorübergehend trotz steigender Preise robust war, wird sie bei weitem nicht den Marktanteil erreichen, der noch in Zeiten des „Goldstrumpf-Sparens“ üblich war. Ihre Zunahme wird eher marginal bleiben. Preissteigerungen haben bisher immer zu einer Abnahme der physischen Nachfrage geführt. Hinzu kommt, dass Schmuck aus Platin, sogar aus Palladium, bei den aufstrebenden Völkern Chinas und Indiens zunehmend als edler gilt. Auch die Anlagepolitik der internationalen Fonds kann sich sehr schnell wieder ändern, wenn sich die wirtschaftlichen Aussichten aufhellen. Das Gleiche gilt für Angstkäufe nach terroristischen Attacken, die oftmals durchaus kurzfristiger Natur sind. Wir glauben auch nicht, dass die genannten Zentralbanken als Käufer auftreten, solange der Markt Anzeichen einer Überhitzung zeigt. Ganz im Gegenteil wäre eher mit Verkäufen von dieser Seite zu rechnen, und dann würden auch die Terminverkäufe der Goldminen wieder zunehmen. Bedenken Sie, dass die spekulativen Gold- und Silberanlagen so bedenklich strukturiert und so gewaltig sind, dass es von dieser Seite bei einem Preiseinbruch zu panikartigen Verkäufen kommen könnte. 22

Gold-Charttechnik gibt noch keine Entwarnung

Das Angebot Zum Angebot ist wenig zu sagen. Bei den Zentralbanken lagern enorme Goldbestände. Sie könnten eine ganze Reihe von Jahresproduktionen der Minen ausgleichen. Sie drohen immer auf den Markt zu drücken, auch weil Regierungen auf Goldverkäufe drängen, um ihre defizitären Haushalte zu sanieren. Aber auch die Produktion der Goldminen wächst wieder kontinuierlich. Und gerade weil Goldminen nach dem Barwert ihrer Bestände, nicht nach ihren Gewinnen bewertet werden, haben sie die Tendenz, verlustbringende Positionen schon heute gegen ihre Goldlieferungen aufzulösen, um neue Terminverkäufe zu höheren Preisen in ihre Hedgebücher aufnehmen zu können. Das gilt vor allem dann, wenn sie mit starken Produktionszuwächsen rechnen, wie das z.B. bei Barrick Gold der Fall ist. Wir wollen damit sagen: Gold ist keine Mangelware, der physische Verbrauch ist dafür zu gering. Dagegen sind die Bestände und die Produktion gewaltig.

Goldzentralbankreserven in Millionen Unzen USA Deutschland Frankreich Italien Schweiz Japan Niederlande EZB Russland Portugal

261,50 109,87 84,96 78,83 37,85 24,6 20,08 19,44 13,78 12,3

Mit dem Kursverlauf des heutigen Tages und dem Bruch der Unterstützung bei 900 Dollar dürfte bei Gold eine größere Korrektur begonnen haben. „Diese Korrektur dürfte preislich und zeitlich ausgedehnt verlaufen“, so Harald Weygand, Head of Trading bei Godmode-Trader.de. „Insofern drehen wir unser bisher bullisches Bias auf mittelfristig bärisch. Übergeordnet (langfristig) bleiben wir bullisch.“ Bei 845 bis 855 Dollar wartet eine wichtige Unterstützungszone, die einen temporären Preisanstieg einleiten kann. Ausgehend von 845 bis 855 Dollar ist eine Kurserholung maximal bis 900 Dollar wahrscheinlich. Ein Bruch der Marke von 845 Dollar dürfte Kursabgaben bis ca. 800 Dollar einleiten. Bei 790 bis 800 Dollar besteht die Möglichkeit einer mittelfristigen Bodenbildung. Aus heutiger Sicht ist eine Korrekturausdehnung sogar bis 730 Dollar nicht auszuschließen. Beachtet werden sollte die gegenläufige Korrelation zwischen Gold und dem US-Dollar. In den vergangenen Wochen war auffällig, dass eine Reihe von Basiswerten aus dem Rohstoffsektor, so auch Gold, hypersensibel auf kleine Anstiege beim US-Dollar reagiert hat. Ein kurzes Zucken im US-Dollar nach oben löste bei Edelmetallen und Soft Commodities einen regelrechten Ausverkauf aus. „Für den US-Dollar sehen wir auf Sicht einiger Wochen die Möglichkeit einer Aufwertung.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Rohstoffe

Zusammenfassung Anleger sollten bei Gold und Silber vorsichtig sein. Warten Sie erst einmal ab, wie sich der Markt weiter entwickelt. Der scharfe Einbruch in einem von Kleinanlegern durchsetzten Markt kann noch einen langen „Rattenschwanz“ an weiteren Verkäufen nach sich ziehen. Wir gehen davon aus, dass die Kurse zunächst volatil bleiben. Das ist also ein Faktor, der Rohstoffe temporär unter Druck bringen kann“, so Weygand weiter. „Anscheinend verabschieden sich diejenigen Marktteilnehmer aus dem Rohstoffsektor, die ihn zuvor lediglich als Inflationsschutz genutzt hatten.“ Übergeordnet bleibt Weygand für Gold und Silber aber positiv eingestellt, allerdings dürfte eine zeitlich ausgedehnte Phase der Korrektur begonnen haben. Das Kursziel bei 1230 Dollar behalte er bei. „Mittelfristig drehen wir wie eingangs bereits festgehalten unser Bias auf bärisch“, sagt Weygand. Abschließend verweist der Chartexperte außerdem auf eine wichtige Kursmarke bei 950 Dollar. Hier liege eine markante, so genannte Triggermarke. Steige Gold über 950 Dollar an, sei das ein gutes Zeichen seitens der Charttechnik, dass die Korrektur beendet ist und Gold in Richtung 1030 und 1230 Dollar nach oben durchziehen könne.

Silber-Charttechnik sieht weiteres Abwärtsrisiko „Starke Unterstützungen hat Silber bei 16,00 bis 16,30 Dollar, bei 15,22 Dollar und anschließend im Bereich um 14,00 Dollar“, so Weygand. „Der Unterstützungsbereich bei 15,00 Dollar ist als sehr stark anzusehen.“ Im Bereich aller drei genannten Unterstützungen dürfte Silber nach oben abprallen, insbesondere im 15,00 DollarBereich hat das Edelmetall eine gute Chance auf eine umfassende Gegenbewegung nach oben, hier bestehe auch die Möglichkeit einer mittelfristigen Bodenbildung. „Aus heutiger Sicht kann nicht ausgeschlossen werden, dass Silber bis in den 14,00 Dollar-Bereich korrigiert“, warnt Weygand. Dennoch habe das Kursziel von 25,00 Dollar, welches Godmode-Trader.de für den Silbermarkt herausgegeben hat, aus heutiger Sicht weiter Bestand. Allerdings müsse zunächst mit einer Korrekturausdehnung preislich und zeitlich gerechnet werden.

Es wird auch in Zukunft immer wieder große Fonds geben, die ihre Gewinne bei Gold und Silber mitnehmen, um in andere Anlageklassen umzuschichten. Gerade der US-Dollar ist derart stark gefallen, dass bei dem kleinsten Anzeichen einer Festigung der USKonjunktur eine Rallye im Dollar auch zu einem Preiseinbruch bei Gold und Silber führen könnte. Wer sich nun aber auf die Lauer legt und bei weiter fallenden Kursen sukzessive Gold- und Silberpositionen aufbaut, dürfte in einigen Jahren gute Erträge einfahren. Denn die übergeordneten Aussichten für die beiden Metalle sind weiterhin positiv.

Jochen Stanzl

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung des externen Redakteurs wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

04

Investment Ideen

DISCOUNT, BONUS UND WEITERE INVESTMENT-HIGHS Wichtige Unterstützungszone hat vorerst gehalten. Der März war erneut von einem deutlichen Vertrauensverlust an den Aktienmärkten geprägt. Hatte sich im DAX ausgehend von den Januar-Einbrüchen zunächst noch eine aufsteigende Dreiecksformation ausgebildet, so wurde die zugehörige Aufwärtstrendlinie bereits am 29.02.08 mit Nachdruck gebrochen. Zwei sehr schwache Wochen drückten den deutschen Standardwerte-Index daraufhin auf neue Jahrestiefs, nachdem halbherzige Stabilisierungsversuche bis zum 14.03.08 nicht von Erfolg gekrönt waren.

8200 8100 8000 7900 7800 7700 7600 7500 7400 7300 7200 7100 7000 6900 6800 6700 6600 6500

8200 8100 8000 7900 7800 7700 7600 7500 7400 7300 7200 7100 7000 6900 6800 6700 6600 6500

6400

6400

6300

6300

6200

6200

6100

6100

6000

35

6000

Close von VDAX-New

35

30

30

25

25

VD AX-New 24,47 am 28.03.08

20 15

Der 17.03.08 bildete den vorläufigen Ausverkaufstag. Hier musste sich nun tatsächlich die Unterstützungszone zwischen 6.160 und 6.200 Punkten behaupten. Dieser Stabilisierungsbereich leitet sich aus den markanten Chartmarken des Jahres 2006 ab. In unserer monatlichen Grafik schreiben wir den betreffenden Balken schon permanent fort. Noch vor einigen Wochen hätte man sich indes kaum vorstellen können, dass die Zone noch einmal relevant werden könnte. Jetzt bleibt bei all den negativen Schlagzeilen lediglich die positive Beobachtung, dass die Kurse dieses niedrige Niveau verteidigen konnten und bereits am 18.03.08 nach oben drehten. Mittlerweile wurde sogar die Unterstützung aus den Tiefstständen vom Januar zurückerobert, so dass die vier Handelstage im März mit DAX-Schlusskursen unterhalb von 6.450 Punkten eine „Insel“ aus besonders schwachen Notierungen bilden.

steigende Pegelstände bis in die Region von 7.000 Punkten wären denkbar.

Im allerbesten Fall hätten wir damit das Schlimmste überstanden und dürften uns auf eine Phase der Entspannung freuen. Dazu muss sich der DAX nun jedoch über 6.400 bis 6.450 Punkten halten. Ein Anstieg über den nächsten Widerstand bei 6.700 Zählern wäre dann durchaus im Rahmen des Möglichen und selbst weiter

Dass die besagten 6.400 bis 6.450 Punkte unverletzt bleiben, ist jedoch keinesfalls ausgemacht. Notwendig dafür wäre, dass die Flut der Hiobsbotschaften und trüben Konjunktursignale endlich ein wenig abebbt. Solange die Börsenbären immer wieder neue Nahrung erhalten, muss ständig mit neuerlichen Kursrückschlägen

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20 15

5 12 19 26 5 12 19 26 2 10 16 23 30 7 14 21 29 4 11 18 25 2 9 16 23 30 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 27 7 14 21 28 4 11 18 25 3 10 17 25 Fe b ru a r '0 7 M ä rz '0 7 A p ri l '0 7 M a i '0 7 Ju n i '0 7 Ju l i '0 7 A u g u st '0 7 S e p '0 7 O kto b e r '0 7 N o ve m b e r '0 7 D e z ’0 7 Ja n 2 0 0 8 Fe b ru a r '0 8 M ä rz '0 8

AKTUELLE VOLATILITÄTS-SPITZENREITER UNTER DEN VON BNP PARIBAS ABGEDECKTEN BASISWERTEN (STAND 21.04.08) Aixtron Infineon Solarworld Arcandor Salzgitter MLP Hypo Real Estate Hochtief Epcos UBS TUI Qiagen Nokia Celesio Commerzbank Deutsche Börse Porsche VZ Continental ABB MAN 0%

10 %

20 %

30 %

40 %

50 %

60 %

70 %

gerechnet werden. Die wichtige Unterstützungszone zwischen etwa 6.160 und 6.200 DAX-Zählern könnte dann ganz plötzlich abermals auf den Prüfstand kommen. Sollte das Niveau dann in einem Negativszenario womöglich gebrochen werden, müsste man auch einen Fall unter die runden 6.000 Punkte einkalkulieren. Die nächsten Unterstützungslevels fänden sich jenseits der 6.000 erst bei rund 5.750 Punkten und ab 5.375 Indexzählern.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen

Volkswagen im Machtgefüge zweier Familien Während Wolfgang Porsche, bisher Aufsichtsratschef des gleichnamigen Sportwagenherstellers, beabsichtigt, in den VW-Aufsichtsrat einzuziehen und dort den Ex-Siemens-Vorstandsvorsitzenden Heinrich von Pierer abzulösen, versucht VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch, seinen Bruder Hans Michel Piëch in das gleiche Gremium zu holen. Demgegenüber strebt Porsche-Chef Wendelin Wiedeking zusammen mit seinem Finanzvorstand Holger Härter nach dem Einzug in den Aufsichtsrat von Audi, um dort Einfluss auf die Premiummarke von VW zu gewinnen. Bislang war die Macht der Familien Porsche und Piëch zwischen den Autohäusern verteilt. Familie Porsche dominierte beim Zuffenhausener Konzern, während der Piëch-Clan beim Wolfsburger Autohersteller das Zepter in der Hand hielt. Dieses Gleichgewicht ist jedoch spätestens seit der geplanten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ins Wanken gekommen. Familie Porsche gehören nicht nur mehr Anteile am Sportwagenbauer, sondern auch an der Porsche-Holding, die bereits jetzt 31 Prozent an Volkswagen hält. Nun wird eine Beteiligung von mindestens 50 Prozent angepeilt, deren Realisierung jedoch einen Kaufpreis von etwa 10 Mrd. EUR aufwerfen würde. Außerdem ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar, ob sich die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries nicht bei der Schaffung eines neuen VW-Gesetzes durchsetzt. Folge dieses Gesetzes wäre eine Machtbeschnei-

dung von Porsche, so dass die Aufstockung der VW-Anteile deutlich uninteressanter würde. Neben der spannenden Verteilung der Machtverhältnisse sprechen zurzeit auch die Geschäftszahlen für den Wolfsburger Autokonzern. Für 2007 wurden Rekordwerte bei Umsatz, Ergebnis und Absatz präsentiert. So stiegen die Erlöse um 3,8 Prozent auf 108,9 Mrd. EUR. Im operativen Geschäft verdiente VW mit rund 6,2 Mrd. EUR dreimal so viel wie ein Jahr zuvor, wobei alle Konzernmarken zur positiven Entwicklung beitrugen. Und obwohl der Vorsteuergewinn nach eigenen Planungen erst im Jahr 2008 die Marke von 5,1 Mrd. EUR übertreffen sollte, lag man bereits in 2007 mit 6,5 Mrd. EUR wesentlich darüber. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds gelang es dem Autobauer, weltweit 6,2 Mio. Fahrzeuge auszuliefern, mithin ein Plus von 8 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2008 zeigte sich das Management weiter zuversichtlich, den Rekordkurs fortsetzen zu können.  Die charttechnische Situation Auch wenn überall Schwarzmalerei an der Tagesordnung steht, gibt es immer wieder einzelne haussierende Aktien. Das beweist derzeit der Chart der Anteilsscheine von Volkswagen. Der DAX-Einbruch ist hier nicht zu spüren, ganz im Gegenteil. Ausgehend vom 02.01.08 liegen die Notierungen am 28.03.08 knapp 20 Prozent im Plus. Gegenüber den leicht tieferen Notierungen aus der zweiten Januar-Hälfte und dem Februar sind es sogar deutlich über 20 Prozent an positiver Performance. Mittlerweile kann sogar ein

Angriff auf den Höchstkurs vom Ende des letzten Jahres bei fast 200 EUR nicht ausgeschlossen werden. Als Basis für diesen Höhenflug dient die technische Unterstützung im Bereich von 148 EUR. Sollten die Kurse unter dieses Niveau einknicken, ließe sich auf eine weitere Stabilisierungszone knapp unter 120 EUR hoffen.  Anregungen für Ihre Watchlist Nach den guten Zahlen für das abgelaufene Jahr will Europas AutomobilBranchenprimus trotz der drohenden Konjunkturabschwächung in Übersee auch künftig weiter wachsen. Mit einer Modelloffensive und einem Ausbau der Nutzfahrzeugsparte stehen die Weichen bei VW auf Expansion.

1. Volle Chance und abgefedertes Risiko Die geplante Übernahme des Wolfsburger Autokonzerns durch den Zuffenhausener Sportwagenhersteller Porsche könnte auch weiterhin Dynamik in den Kursverlauf bringen. Wer vom Gesamtpaket der Volkswagen AG überzeugt ist, könnte das Zertifikate-Sortiment gezielt nach offensiv ausgerichteten Investments durchforsten. Ins Auge fällt dabei das Deep Bonus Zertifikat mit der WKN BN0FRD. Neben der vollen und unbegrenzten Partizipationschance im Bullentrend verfügt es über einen beruhigenden Risikopuffer von 47,48 Prozent. Damit dieser auch tatsächlich Bestand hat, sollten Investoren allerdings den Barriere-Level bei 96,00 EUR genau im Auge behalten. Wird diese Marke bis zum Bewertungstag (18.12.09) berührt 25


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Investment Ideen

oder unterschritten, verfällt der KapitalTeilschutz mit dem Resultat von erhöhten prozentualen Verlustgefahren per Laufzeitende im Vergleich zum AktienDirektinvestment. Denn das Produkt wird aktuell leicht teurer als die Aktie gehandelt. Bleibt die Barriere hingegen bis zum Schluss wie erhofft unverletzt, gewährt das Produkt die Rückzahlung mindestens des Bonusbetrags in Höhe von 180,00 EUR. Der reicht zwar nur aus, um 94,78 Prozent des aktuellen Kaufpreises wieder einzuspielen. Mit dem Deep Bonus Zertifikat verfolgen Investoren aber ohnehin eine offensive Aktienstrategie, bei der eine attraktive Bonusrendite zugunsten eines großen Risikopuffers nicht im Mittelpunkt steht. Oberhalb der Marke von 180,00 EUR partizipiert das Zertifikat vollständig an den Kurssteigerungen des Basiswertes.

2. 52-Wochen-Hoch als strategische Zielmarke Bei 199,70 EUR fixierte die Volkswagen Aktie im November des letzten Jahres ihr vorläufiges Rekordhoch. Wer davon ausgeht, dass diese Marke bis auf Weiteres den Gipfel möglicher Kursanstiege darstellt, könnte das Niveau als strategisches Ausstattungsmerkmal bei der ZertifikateWahl berücksichtigen. Der Discounter mit der WKN BN00YC empfiehlt sich hierbei mit einem Outperformance-Punkt von aktuell 204,00 EUR in besonderer Weise. Die aus aktuellem Aktienkurs und in Aussicht stehender Maximalrendite resultierende Kennzahl weist darauf hin, dass Besitzer des Rabattpapiers bis zu einer Basiswertnotierung von 204,00 EUR stets besser gestellt sind als in einem AktienDirektinvestment. Mit einem Kurs von 147,85 EUR ist das Zertifikat aktuell um 26

19,12 Prozent günstiger zu erwerben als der Basiswert. Der am 19.06.09 erreichbare Höchstwert von 165,00 EUR ermöglicht die Chance auf eine Rendite von 11,60 Prozent (9,35 Prozent p.a.) und qualifiziert das Papier als neutrales bis konservatives Investment. Denn zur

Verwirklichung der Maximalrendite darf die Volkswagen Aktie vom aktuellen Niveau aus schwächeln, wenn sich die Verluste lediglich per 19.06.09 in Grenzen halten und der Aktienkurs zumindest das Cap-Niveau von 165,00 EUR behauptet.

BONUS ZERTIFIKAT WKN BN0FRD

ISIN DE000BN0FRD8

Bonuskurs EUR 180,00

Barriere-Level EUR 96,00

Bezugsverhältnis 1

Geld 189,82

Brief 189,92

Bonusrendite -

Bonusrendite p.a. -

Bewertungstag 18.12.2009

AroonUp, AroonDown 100

100

50

50

0

0

RSI 80

80

60

60

40

40

Volkswagen ST XETRA, Komp, Komp-2, Komp-3 200 190 180 170 160 150

200 190 180 170 160 150

140

140

130

130

120

120

110

110

100

100

90

90

80

80

70

70 26 5 12 19 26 2 10 16 23 307 14 21 294 11 18 25 2 9 16 23 30 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 27 7 14 21 28 4 11 18 25 3 10 1725 März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Jan 2008 Februar März

(c) Investox

DISCOUNT ZERTIFIKAT WKN BN00YC

ISIN DE000BN00YC2

Cap EUR 165,00

Bezugsverhältnis 1

Geld 147,75

Brief 147,85

Maximalrendite 11,60 %

Maximalrendite p.a. 9,35 %

Bewertungstag 19.06.2009


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen

Deutsche Telekom expandiert im Ausland Das größte deutsche Telekommunikationsunternehmen expandiert auch weiterhin im Ausland. Jüngst teilten die Bonner mit, für rund 2,5 Mrd. EUR ca. 20 Prozent der Anteile an der Hellenic Telekom (OTE) erwerben zu wollen und damit in den griechischen Telekommunikationsmarkt einzusteigen. Rechnerisch ergibt sich daraus ein Preis von rund 26 EUR je Aktie. Die Anteile wolle man vom zweitgrößten Investor, der Marfin Investment Group (MIG), erwerben. Bei OTE handelt es sich um den größten Telekom-Anbieter Griechenlands, das zurzeit als einer der Wachstumsmärkte in Europa gilt. OTE besitzt zudem Töchter in Serbien, Albanien und Rumänien. Der künftigen Telekom-Tochter gelang es, im vergangenen Jahr den Umsatz um 7 Prozent auf 6,3 Mrd. EUR und den Nettogewinn um 15 Prozent auf 663 Mio. EUR zu steigern. Allerdings war das operative Ergebnis leicht rückläufig. Der Kauf steht jedoch nach Angaben der Deutschen Telekom unter einem Vorbehalt. Man könne jederzeit vom Vertrag zurücktreten und werde den Kauf nur abschließen, sofern das griechische interministerielle Komitee (IMC) eine weitere Aufstockung der Anteile zulasse und ein Gesellschaftervertrag mit der griechischen Regierung geschlossen werde. Ferner stehe der Kauf noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Telekom-Aufsichtsrat. Bereits im vergangenen Jahr expandierte die Deutsche Telekom im Ausland. In den USA übernahm die Tochter T-Mobile für

2,4 Mrd. US-Dollar den Anbieter SunCom Wireless und für 1,3 Mrd. EUR akquirierte das DAX-Unternehmen Orange Netherlands von der France Telecom. Angesichts des stagnierenden Heimatmarktes erscheint es nicht verwunderlich, dass die Bonner mittlerweile mehr als die Hälfte der Erlöse im Ausland erwirtschaften. Hierzulande gilt es, insbesondere das gebeutelte Festnetzgeschäft T-Home zu stabilisieren. Die Sparte hat im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatzrückgang von 8 Prozent auf 22,7 Mrd. EUR hinnehmen müssen. Der Betriebsgewinn verringerte sich um 14 Prozent auf 7,8 Mrd. EUR. Für das laufende Geschäftsjahr 2008 darf man ebenso keine Steigerung der Zahlen erwarten. Vielmehr gilt es, die Talfahrt zu bremsen. Das Unternehmen erwartet einen Rückgang des Betriebsgewinns von 5 bis 8 Prozent. Der Umsatz soll um 4 bis 6 Prozent zurückgehen. Im Festnetzgeschäft rechnet man weiterhin mit einem Kundenschwund. Nach einem Marktanteil in Deutschland von 82 Prozent im Vorjahr werden für das aktuelle Jahr noch 73 bis 75 Prozent erwartet. Bis 2010 dürfe sich der Anteil auf nur noch rund 65 Prozent reduzieren. Eine höhere Kundentreue verspricht sich die Deutsche Telekom indes im DSL-Geschäft, das insbesondere mittels schneller Internetanschlüsse - ausgebaut werden und eine verbesserte Servicequalität erhalten soll.  Die charttechnische Situation Angesichts der bescheidenen Geschäftszahlen und des nervösen Aktienmarkts ist es nicht verwunderlich, dass die Aktie der Deutschen Telekom in einem dynamischen Abwärtstrend steckt. Das Papier verlor seit Anfang Januar rund 29 Pro-

zent. Am 19.03.08 rutschten die Notierungen im Handelsverlauf sogar zeitweilig unter 10,00 EUR. An der Marke von 10,60 EUR, dem Tief vom 11.08.06, versucht die T-Aktie derzeit Halt zu gewinnen. Ob diese Stabilisierung gelingt, erscheint jedoch mehr als fraglich. Immerhin gibt es charttechnisch im Falle einer Kurserholung genug Luft nach oben. Der nächste Widerstand jenseits der Abwärtstrendlinie wartet erst bei 12,20 EUR.  Anregungen für Ihre Watchlist Das Image des Börsenlieblings wird die einstige Volksaktie wohl auf absehbare Zeit nicht mehr wiedererlangen. Lediglich die hohe Dividendenrendite tröstete in den vergangenen Jahren ein wenig über den schwachen Kursverlauf hinweg.

1. Dem Seitwärtstrend trotzen Die jüngsten Geschäftszahlen liefern keine positiven Argumente für einen Direkteinstieg in die T-Aktie. Die Chance auf attraktive Renditen lässt sich mit dem magentafarbenen Telekom-Riesen trotzdem entfalten. Das Discount Zertifikat mit der WKN BN0G7W lockt mit einer lukrativen Maximalrendite von 25,00 Prozent (19,94 Prozent p.a.). Dabei erhält der Anleger einen Preisnachlass gegenüber der Aktie von 25,79 Prozent und muss somit aktuell lediglich 8,00 EUR für das Papier bezahlen. Diese Marke stellt gleichzeitig die Verlustschwelle des Investments dar. Sollte die T-Aktie zum Bewertungszeitpunkt am 19.06.09 unter den Zertifikate-Kaufpreis gerutscht sein, müsste der Anleger ein negatives 27


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Investment Ideen

Performancevorzeichen hinnehmen. Aufgrund des vergünstigten Einstiegspreises fallen eventuelle prozentuale Verluste aber stets geringer als beim AktienDirektinvestment aus. Im positiven Szenario ist das Cap-Niveau bei 10,00 EUR von Bedeutung. An dieser Marke entscheidet sich, ob der Discounter seine Maximalrendite einspielt. Im Idealfall schließt die Aktie am Bewertungstag auf oder oberhalb des Caps, so dass die Maximalrendite in voller Höhe in die Taschen des Investors fließt. Bei einem Aktienkurs von aktuell 10,78 EUR wäre ein stabiler Seitwärtstrend des Basiswertes demnach völlig ausreichend.

erhält der Zertifikate-Besitzer mindestens den Bonusbetrag von 19,00 EUR. Bezogen auf den aktuellen Kaufpreis von 20,00 EUR resultiert daraus zwar keine positive Bonusrendite. Dafür fällt aber der Risikopuffer bis zur Barriere mit rund 80 Pro-

zent besonders komfortabel aus. Seine Stärke demonstriert das Zertifikat derweil bei fallenden Basiswertnotierungen. Per Laufzeitende werden Kursverluste unterhalb der Marke von 11,00 EUR eins zu eins in Gewinne verwandelt.

DISCOUNT ZERTIFIKAT WKN ISIN BN0G7W DE000BN0G7W8

Cap EUR 10,00

Bezugsverhältnis 1

Geld 7,95

Maximalrendite 25,00 %

Maximalrendite p.a. 19,94 %

Brief 8,00

Bewertungstag 19.06.2009

AroonUp, AroonDown

2. Gewinne im freien Fall

100

100

50

50

0

Um 29 Prozent bröckelte der Börsenwert der Deutschen Telekom in diesem Jahr bereits ab. Wer davon ausgeht, dass das Ende der Talfahrt damit noch nicht erreicht ist, könnte gezielt auf eine Fortsetzung des Abwärtstrends setzen. Soll dabei zusätzlich ein großzügiger Risikopuffer für den Fall eines unerwarteten Kursanstiegs zur Verfügung stehen, bietet sich zum Beispiel das Reverse Bonus Zertifikat mit der WKN BN05PA an. Durch das integrierte Barriere-Niveau bei 19,00 EUR bleiben selbst bei einer recht groben Fehleinschätzung des Basiswert-Kursverlaufs böse Überraschungen aus. Erst wenn der Kurs der Deutschen Telekom Aktie auf oder über die Marke von 19,00 EUR klettert, droht ein Verlust. Am Bewertungstag, dem 19.06.2009, erhält der Anleger dann, sofern vorhanden, die Differenz aus dem Reverse-Kurs bei 30,00 EUR und dem aktuellen Aktienkurs. Bleibt die Barriere hingegen während der gesamten Laufzeit unberührt, 28

0

RSI 80

80

60

60

40

40

20

20

Dt. Telekom NA XETRA, Komp, Komp-2, Komp-3 16

16

15

15

14

14

13

13

12

12

11

11

10

10 26 5 12 19 26 2 10 16 23 307 14 21 294 11 18 25 2 9 16 23 30 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 27 7 14 21 28 4 11 18 25 3 10 1725 März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Jan 2008 Februar März

(c) Investox

REVERSE BONUS ZERTIFIKAT WKN BN05PA

ISIN DE000BN05PA3

Reverse-Kurs EUR 30,00

Barriere-Level EUR 19,00

Bonuskurs EUR 11,00

Geld 19,90

Brief 20,00

Bonusrendite -

Bonusrendite p.a. -

Bewertungstag 19.06.2009

Bezugsverhältnis 1


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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DAX daily

DAX DAILY TRADING: WEITER STEIL AUFWÄRTS Keine Anzeichen von Ermüdung. Zwischen dem 20. Februar und 20. März konnten die DAX daily Analysten abermals mit ertragsstarken Marktprognosen überzeugen.

Das Jahr 2008 mag beim Blick auf die Aktienmärkte bislang eine mittelschwere Katastrophe sein. Aber wer sein Depot ein wenig mit aktivem Trading aufpeppt und dabei die morgendlichen Analysen aus dem DAX daily Newsletter in seine persönliche Entscheidungsfindung einfließen lässt, dürfte derzeit viel Freude am Auf und Ab der Börsen haben. Auch seit unserer letzten Betrachtung am 20.02.08 bescherten die DAX daily Analysten unserem Test-Tradingsystem mit ihren Tendenzaussagen wieder satte Gewinne. Gegenüber dem Stand zu Jahresanfang zeigt die fiktive Kapitalkurve des Grundsystems mit Befolgung jeder Tendenzprognose bereits ein Plus von unglaub30

lichen 246 Prozent. Dabei ging es vom 20.02.08 bis zum aktuellen 20.03.08 um 33 Prozent aufwärts. Hoffentlich erfreuen uns die Analysten auch weiterhin mit einer derart perfekten Spürnase für die kurzfristige DAX-Entwicklung oder ermöglichen in einer irgendwann natürlich unvermeidlichen Schwächephase wenigstens eine einigermaßen weiche Landung. Von Ermüdungserscheinungen konnte jedoch im abgelaufenen Betrachtungszeitraum wahrlich keine Rede sein. Dabei war die Trefferquote bei den acht durchgeführten Handelsaktionen des Grundsystems nicht einmal überragend gut. „Nur“ vier Trades endeten im Gewinn, wobei die zuletzt am 20.03.08 eröffnete Position noch offensteht. Als Erfolgs-

garant erwies sich die Tatsache, dass die vier Treffer allesamt den Gewinnstop erreichten und folglich satte Erträge einspielten. Die Verlustaktionen liefen hingegen teilweise im moderaten Rahmen ab, so dass unsere fiktive Kapitalkurve unter dem Strich weiter haussieren konnte. Vom 20.02.08 war vorerst noch ein ShortTrade übrig, der am 21.02.08 durch die im DAX daily Newsletter geäußerte LongPrognose geschlossen wurde. Nur die Transaktionskosten und die Slippage der Position führten hier zu einem kleinen Verlust. Der Long-Wechsel am 21.02.08 war indes nicht erfolgreich. Zur Eröffnung am nächsten Tag war auf den Kapitaleinsatz von 6.363 EUR ein moderates Minus von 31,30 Prozent aufgelau-


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

DAX daily

fen. Die DAX daily Analysten prognostizierten nun erneut rückläufige Indexstände und unterlagen damit wieder einem Trugschluss. Unsere fiktive Position in Turbos Short mit Hebel 50 verbilligte sich vom 22.02.08 bis 28.02.08 um 71,07 Prozent. Und in den nächsten 24 Stunden war noch einmal mutiges Durchhalten angesagt: Am 28.02.08 wurden 5.726 EUR in Turbos Long gesteckt, die sich bis zum Morgen des 29.02.08 beinahe komplett in Luft auflösten. Daraufhin startete aber endlich die Gewinnserie. Aus 5.161 EUR Kapitaleinsatz am 29.02.08 wurden am nächsten Handelstag, dem 03.03.08, im Zuge des erreichten Profitziels satte 11.552 EUR. Schon am nächsten Tag flossen nun 5.800 EUR in einen neuen Short-Trade und bescherten uns drei Handelssitzungen später am 07.03.08 eine beeindruckende Performance von 124 Prozent. Der Rückgang der fiktiven Kapitalkurve in der zweiten Februar-Hälfte war damit bereits ausgebügelt und bis zum 13.03.08 erfolgten keine neuen Transaktionen. Nun ging es abermals auf der Short-Seite weiter, wobei die „Gier“ am 17.03.08 nicht ganz befriedigt wurde. Der Trade machte zwar aus 6.518 EUR mit 138 Prozent Zuwachs stolze 15.512 EUR. Aber der schwache Handelsverlauf des DAX hätte an diesem Tag sogar noch viel mehr Ertrag ermöglicht. Am 18.03.08 bewiesen die DAX daily Analysten dann ihren Mut und zeigten, dass individuelle und mit viel Fingerspitzengefühl erstellte Markteinschätzungen mehr sind als einfache Trendfolgestrategien. Trotz der düsteren Marktstimmung wurde eine Long-Prognose gewagt, die unserem Test-System den nächsten Gewinn lieferte. Die fiktive Position in Turbos mit 50er-Hebel verteuerte sich zur Eröffnung am 19.03.08 um 142 Prozent, woraufhin sofort der Gewinnstop griff. Ob der am Folgetag eingeleitete, neue Long-Trade letztlich

einen weiteren Ertrag einbringt, muss noch abgewartet werden. Nicht weniger erfreulich entwickelte sich im Beobachtungszeitraum auch unsere modifizierte Strategie. Durch die übergeordnete Trendfilterung der Marktprognosen über den Indikator Adaptive Stochastic (10/500) wurden nur die beschriebenen Aktionen auf der Short-Seite umgesetzt. Hierbei rief nur der Trade zwischen 22.02.08 und 28.02.08 einen Verlust hervor. Die drei Volltreffer vom

29.02.08 bis 17.03.08 katapultierten die fiktive Kapitalkurve dann steil nach oben. Per 20.03.08 weist der Kassensturz einen Kapitalkurvenstand von 92.785 EUR aus. Damit wurde das Zwischenergebnis des Grundsystems mit seinem Niveau von 84.522 EUR sogar übertroffen. Allerdings könnte die Führungsposition hier schnell wieder wechseln, wenn die DAX daily Analysten in nächster Zeit zum Beispiel eher mit Long-Prognosen erfolgreich sein sollten und die Adaptive Stochastic noch eine Weile nur Short-Trades zulässt.

MONATLICHE TESTBEOBACHTUNG: TRADING-ERGEBNISSE AUF BASIS VON EINSTIEGSSIGNALEN AUS DEN ANALYSEN IM DAX DAILY NEWSLETTER 1.a) Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004

1.b) Ausschnitt seit Oktober 2007

2) Strategie wie in 1.a) bzw. 1.b), aber Long- und Short-Trades gefiltert durch mittelfristigen DAX-Trend anhand der Adaptiven Stochastic (10/500); Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

04

Aktien daily

AKTIEN DAILY: LUFTHANSA Quasi über Ostern bezwang die Lufthansa Aktie ihre fünfmonatige Abwärtstrendlinie und qualifizierte sich damit für eine Analyse im Aktien daily Newsletter. Die hohen Treibstoffkosten und der harte Preiskampf konnten Europas zweitgrößter Fluggesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr nichts anhaben. Mit einem Plus von 63 Prozent beim operativen Ergebnis auf 1,378 Mrd. EUR erreichte Lufthansa eine neue Rekordmarke. Als positive Überraschung wurde eine kräftige Erhöhung der Dividende angekündigt. Nach 0,70 EUR im Vorjahr dürfen sich die Aktionäre nun auf 1,25 EUR je Anteilsschein freuen. Zudem zeigte sich Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber überaus optimistisch und kündigte für die nächsten zwei Jahre weitere Ergebnissteigerungen an. Das Thema Zukäufe hat indes aktuell nicht die höchste Priorität. Auch bezüglich der noch nicht endgültig entschiedenen Fusion der Billigflugtochter Germanwings mit TUIfly will Mayrhuber nichts überstürzen. Aufgrund eines charttechnischen Kaufsignals nahmen die DAX daily Analysten die Lufthansa Aktie am 26.03.08 genauer unter die Lupe. Das Jahr 2007 war überwiegend von einem Seitwärtstrend geprägt. Unter Ausklammerung von Kursausreißern verlief dieser im Wesentlichen zwischen 19,20 EUR und 21,70 EUR bzw. 22,70 EUR. Im Oktober setzte die Aktie dann zu einem kräftigen Abwärtstrend an, nachdem der Widerstand bei 21,70 EUR zum wiederholten Male nicht überwunden werden konnte. Bereits im November wurde daraufhin die Seitwärtszone nach unten verlassen, Erholungsversuche scheiterten und der Januar tat ein Übriges zum Anheizen der Negativtendenz. Während der Gesamtmarkt Mitte März sehr schwach verlief und die Januar-Tiefs 32

unterbot, begann sich das Blatt bei der Lufthansa Aktie allerdings zu wenden. Hier zeigten sich die Extremniveaus vom Januar als weitgehend tragfähige Unterstützung. Dies dürfte nicht zuletzt auch an der Tatsache gelegen haben, dass bei Kursen knapp unter 15,00 EUR im März die Aufwärtstrendlinie seit Frühjahr 2003 erreicht wurde. Am 20.03.08 konnten die Anteilsscheine der Kranichlinie dann schließlich den mittelfristigen Abwärtstrend überwinden. Und direkt am Dienstag nach Ostern wurde auch gleich noch der

kurzfristige Widerstand bei 16,30 EUR geknackt. Die Aktien daily Analysten sehen nun vorerst ein Potenzial bis in den Bereich von 17,80 bis 18,62 EUR. Mittelfristig wären aus aktueller charttechnischer Sicht auch durchaus Kurse über 19,20 EUR drin. Maßgeblich für die Aufrechterhaltung der positiven Tendenz ist nun die Verteidigung der Marke von 16,30 EUR. Andernfalls wäre zumindest nochmals ein Test der langfristigen Aufwärtstrendlinie bzw. der Unterstützung bei knapp 15,00 EUR zu erwarten.

LUFTHANSA: ABWÄRTSTREND ÜBERWUNDEN AroonUp, AroonDown 100

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RSI 80 60 40

23

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Lufthansa vNA XETRA, GD, GD-2, GD-3

23

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17

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15

15 2 8 15 22 29 5 12 19 26 5 12 19 26 2 1016 23 307 14 21 29 4 11 18 25 2 9 16 23 30 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 27 7 14 21 28 4 11 18 25 3 10 1725 Jan 2007 Februar '07 März '07 April '07 Mai '07 Juni '07 Juli '07 August '07 Sep. '07 Oktober '07 November '07 Dez. '07 Jan 2008 Februar '08 März '08

Der Aktien daily Newsletter liefert Ihnen jeden Morgen vor Markteröffnung eine charttechnische Analyse zu einem spannenden Einzelwert. Die detaillierten Angaben zu Trendlinien, Widerständen und Unterstützungen helfen Ihnen bei der Umsetzung Ihrer persönlichen Tradingentscheidungen. Geeignete Hebelprodukte zum besprochenen Basiswert werden von BNP Paribas im Newsletter aufgeführt. Abonnieren Sie jetzt den kostenfreien Service im Internet unter www.derivate.bnpparibas.de oder per gebührenfreier Hotline 0800 0 267 267.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

ÖL daily

ÖL DAILY: KONSOLIDIERUNG OBERHALB VON 100 US-DOLLAR Anfang März hat der Ölpreis die Marke von 100 US-Dollar geknackt. In der aktuellen Konsolidierung muss das Niveau nun behauptet werden. Bei unserer letzten Chartbetrachtung in WARRANTS UND ZERTIFIKATE am 26.02.08 hatten die Öl daily Analysten gerade eine neue Long-Position im Brent Crude Oil Future aufgebaut und lagen damit wieder einmal goldrichtig. Allerdings veranlasste der schwache 04.03.08 die Markttechniker zum Einschub einer unglücklich gewählten, eintätigen Aktion auf der Short-Seite. Bereits am 06.03.08 wurde dieser Trade durch eine positive Tagesprognose geschlossen, so dass aktive Anleger den weiteren Aufwärtsschub beim Ölpreis zum Beispiel mit Open End Turbos mitnehmen konnten. Bis auf fast 108 USDollar stiegen die Notierungen des Brent Crude Oil Futures am 13.03.08, während für den klassischerweise etwas teureren WTI Future sogar Pegelstände von 110 US-Dollar durch die Medien geisterten. Im Verlauf des 17.03.08 erlitt die Rallye des schwarzen Goldes jedoch einen herben Schlag. An diesem Tag schlug der allgemeine Pessimismus derart große Wellen, dass nicht nur die Aktienmärkte auf Tauchstation gingen. Der DAX testete seine Unterstützungszone im Bereich von ca. 6.160 bis 6.200 Punkten und bei Rohstoffen war die Zuversicht plötzlich ebenso wie weggeblasen. Befürchtungen machten die Runde, dass die Finanzmarktkrise womöglich doch stärkere Bremswirkungen auf die Weltkonjunktur ausüben könnte. Der Öldurst würde dann unter Umständen nicht mehr so rasant wachsen und eine Entspannung an der Preisfront ermöglichen. Auf ambitionierten Kursniveaus sind solche Erwägungen natürlich Gift.

Folglich fiel der Brent Crude Oil Future innerhalb von nur vier Handelstagen um zwischenzeitlich gut 9 Prozent. Die Öl daily Analysten reagierten hier im Rückblick zu spät, denn erst am 20.03.08 erfolgte eine Short-Prognose.

erwies. In der wackeligen Situation muss aber derzeit jede Position mit Argusaugen beobachtet werden. Für die Tendenz des Brent-Ölpreises in nächster Zeit dürfte einiges davon abhängen, ob sich die Notierungen oberhalb von 100 US-Dollar bzw. oberhalb der Unterstützung von 98,50 US-Dollar etablieren können. Sonst müsste mit einem schnellen Rückfall zumindest bis in den Bereich von 96 oder 93 US-Dollar gerechnet werden. Die nächste wirklich markante Unterstützung findet sich sogar erst bei 87 US-Dollar.

Tatsächlich konnten die Kurse aber den Unterstützungsbereich bei etwa 98,50 US-Dollar weitgehend behaupten und kletterten relativ schnell wieder über die 100er-Marke. Hier sind die Markttechniker nun erneut auf Long umgestiegen, was sich bislang als gute Wahl

BRENT CRUDE OIL FUTURE TAGESCHART SEIT FEBRUAR 2007 110

110

Brent Crude Oil ab 08.11.07 Long/Short-Signale entsprechend den Tendenzprognosen im Öl daily Newsletter

100

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90

80

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5

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Februar '07

12 19 26 2

März '07

9

16 23 30 7

April '07

14 21 28 4

Mai '07

11 18 25 2

Juni '07

9

Juli '07

16 23 30 6

13 20 27 3

August '07

10 17 24 1

8

15 22 29 5

September '07 Oktober '07

L S 12 19 26 3

November '07

Long L 10 17 24 31 7

S Long Long L Long S 14 21 28 4 11 18 25 3 10 17 24

Dezember '07 Jan 2008

Februar '08

März '08

Der ÖL daily Newsletter liefert Ihnen jeden Morgen vor Markteröffnung eine charttechnische Analyse zum Brent Crude Oil Future. Neben den detaillierten Angaben zu Trendlinien, Widerständen und Unterstützungen äußern die Analysten von Godmode Trader eine Tendenzprognose für den Handelstag. Sie erhalten damit ein klares Fazit zur Einschätzung der aktuellen Marktkräfte. BNP Paribas listet passend zum Kursniveau des Brent Crude Oil Future attraktive Open End Turbos auf, um Ihnen die eigenständige Produktsuche zu erleichtern. Abonnieren Sie jetzt den kostenfreien Service im Internet unter www.derivate.bnpparibas.de oder per gebührenfreier Hotline 0800 0 267 267.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Technische Analyse

BASISWERTE IM BLICKWINKEL DER CHARTTECHNIK BASF – CHANCEN AUF GRÖSSERE ERHOLUNG, WENN…

BASF Kursverlauf seit 22.06.2006

Kursstand: 87,15 Euro Rückblick: Der Bullenmarkt der vergangenen Jahre führte auch bei BASF zu einem starken Kursanstieg. Die Aktie konnte sich dabei zunächst bis in den Bereich der Marke von 100,00 Euro absetzen. Im Jahresverlauf 2007 kam es dann auf hohem Niveau zu einer Seitwärtsbewegung zwischen 87,00 Euro und 97,85 Euro. Ende Dezember konnten die Bullen die Aktie dann über die 97,85 Euro drücken, ein neues Kaufsignal wurde ausgelöst. Im schwachen Marktumfeld im Januar setzte sich dieses dann aber nicht durch. Die Folge dieser Bullenfalle war ein massiver Abverkauf bis auf 79,09 Euro und damit auf den langfristig maßgebenden Aufwärtstrend. Hier stabilisierte sich die Aktie in den vergangenen Monaten innerhalb einer Seitwärtsbewegung.

LUFTHANSA – KURSERHOLUNG IST GESTARTET, ABER… Kursstand: 17,77 Euro Rückblick: Nach steiler Rallye kam es bei den Aktien der Lufthansa im Verlauf des Jahres 2007 zu einer ausgedehnten Seitwärtsbewegung. Dabei etablierte die Aktie eine Handelsspanne zwischen 18,62 Euro und 21,93 Euro. Im schwachen Marktumfeld konnte diese Handelsspanne dann im 34

Charttechnischer Ausblick: Die Unentschlossenheit dieser Seitwärtsbewegung könnte bei den Marktteilnehmern jetzt weichen. Der Anstieg über die 87,15 Euro muss dafür aber auch klar auf Wochenschlusskursbasis gelingen. Ist das der Fall und die Kurse erobern die alte Handelsspanne zurück, dann sind weiter

steigende Notierungen in Richtung 95,56 bis 97,85 Euro möglich. Bei 89,27 Euro kann der Anstieg aber zunächst noch einmal ins Stocken geraten. Geht es bei BASF noch unter die 79,09 Euro zurück, dann kommt es allerdings zu einem größeren Verkaufssignal in Richtung 67,53 Euro.

neuen Jahr nicht mehr gehalten werden. Es kam nach dem Rückfall unter die 18,62 Euro zu einem Verkaufssignal, welches die Notierungen bis auf eine bei 14,83 Euro liegende, langfristig wichtige Unterstützung gedrückt hat. Hier konnte sich die Aktie dann in den vergangenen Monaten fangen und bricht jetzt über den mittelfristigen Abwärtstrend nach oben aus. Auch die 17,06 Euro wurden überwunden, was positiv zu werten ist.

angesehen werden, die Chance auf mittelfristig wieder deutlich steigende Notierungen ist aber nachhaltig gestiegen. Im Bereich der 18,62 Euro muss zunächst noch ein größerer Rücksetzer einkalkuliert werden. Dabei sollte die Aktie dann aber möglichst oberhalb der 17,06 Euro bleiben. Ist das der Fall, dann würde sich bei einem anschließenden Ausbruch über die 18,62 Euro wieder Kurspotenzial bis in den Bereich 21,93 bis 23,00 Euro bieten. Ein Rückfall auf Wochenschlusskursbasis unter 17,06 Euro lässt hingegen fallende Kurse bis in den Bereich 14,83 Euro erneut wahrscheinlich werden.

Charttechnischer Ausblick: Eine Bodenbildung kann bei der Aktie der Lufthansa noch nicht als abgeschlossen


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Technische Analyse

SIEMENS – NACH KURSSTURZ JETZT MIT ERHOLUNGSCHANCEN Kursstand: 72,23 Euro Rückblick: Siemens konnte sich im Jahresverlauf 2007 aus einer flacheren Aufwärtsbewegung nach oben lösen. Der Ausbruch aus dem zuvor gebildeten Trendkanal führte die Aktie auf ein Hoch bei 112,10 Euro. Mit dem Rückfall bis auf 86,20 Euro wurde der Kurs-

VOLKSWAGEN – RALLYE IST WIEDER GESTARTET Kursstand: 179,33 Euro Rückblick: Bei der Aktie von Volkswagen ging es in den vergangenen Jahren stark aufwärts, vor allem im Zuge der Beteiligungserhöhung durch Porsche. Die Aktie startete

Volkswagen Kursverlauf seit 02.03.2006

ausbruch aus dem Trendkanal und damit die durchbrochene Oberkante nochmals bestätigt. Zu einer nachhaltigen Rallyeverschärfung kam es dann aber nicht mehr. Die Aktie erreichte die 112,10 Euro nicht mehr und musste im schwächer werdenden Marktumfeld dann deutlich abgeben. Das Erreichen der bei 80,00 Euro liegenden Unterstützung führte zu einer Stabilisierung, eine Gewinnwarnung brachte aber letztlich einen Kurssturz bis auf 68,90 Euro. Im Bereich des hier ebenfalls liegenden langfristigen Aufwärtstrends konnten sich die Notierungen dann wieder fangen.

Charttechnischer Ausblick: Nach dem Rückfall auf den langfristigen Aufwärtstrend und bei mittelfristig aus charttechnischer Sicht stark überverkauftem Zustand, ist bei Siemens eine größere Erholung möglich. Diese sollte die Aktie durchaus noch bis in den Bereich um 80,00 Euro zurückführen. Hier muss dann aber zunächst wieder mit einem Scheitern und erneuten Abgaben in Richtung 68,90 Euro gerechnet werden. Erst dann dürfte sich die Chance einer nachhaltigen Bodenbildung eröffnen. Geht es nochmals unter die 68,90 Euro auf Basis des Wochenschlusskurses klar zurück, dann droht ein weiterer Abverkauf der Notierungen bis in den Bereich von 60,81 Euro.

dann auch relativ senkrecht nach oben durch, ausgehend von 50,40 Euro im Sommer 2006 bis auf 199,70 Euro im Sommer 2007. Es folgte eine ausgedehnte Konsolidierung, diese führte die Aktie ziemlich exakt auf die bei 143,00 Euro liegende wichtige 38er Retracementunterstützung zurück. Dass sich der Kursverlauf über diesem Niveau halten konnte, war positiv zu werten, ebenso die Stärke

gegenüber dem Gesamtmarkt seit Januar. So konnte Volkswagen dann auch gegen den Markt im März aus der Konsolidierung nach oben ausbrechen, mit dem Anstieg über 160,39 Euro wurde ein neues Kaufsignal generiert. 188,50 Euro hat die Aktie anschließend erreicht, hier setzte dann eine Konsolidierung ein. Charttechnischer Ausblick: Ohne das bullische Chartbild zu gefährden, kann Volkswagen jetzt durchaus noch bis auf 160,39 Euro konsolidieren, hier sollte die Rallye dann jedoch wieder in Richtung 199,70 Euro fortgesetzt werden. Es ist aktuell aber nicht davon auszugehen, dass die Aktie so weit zurückfallen wird, sofern sich der Gesamtmarkt stabil behaupten kann. Geht es über 199,70 Euro auf ein neues Hoch, dann erschließt sich mittelfristig weiteres Kurspotenzial bis in den Bereich um 240,00 Euro. Analysen von Ein Service der BörseGo AG

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Veranstaltungen

BESUCHEN SIE UNSERE DERIVATE-EXPERTEN IN KÖLN UND WIEN funds & finance 2008 – ein Pflichttermin für Finanzprofis und Interessierte. Am 4. und 5. Juni 2008 öffnet mit der „funds & finance“ eine der wichtigsten deutschen Finanzmessen zum vierten Mal in Köln ihre Tore. Auf 17.000 Quadratmetern können Sie sich über aktuelle Trends informieren und wertvolle Informationen aus der Finanzbranche sammeln. Zudem erwartet Sie ein umfangreiches Kongressprogramm mit Podiumsdiskussionen, Workshops und Fachvorträgen. Über Produktinnovationen unter anderem aus den Bereichen Anlagezertifikate, Hebelprodukte und Analysetechnik können Sie mit unseren Experten persönlich sprechen – in Halle 8 am Stand der BNP Paribas, Nummer 12.

Investment & Trading Kongress – ein ganzer Tag voller Neuigkeiten, Fachvorträge und praxisorientierter Workshops. Die Themenschwerpunkte des Investorentreffs in Österreich bilden Börsen, Fonds, Optionsscheine, Zertifikate, Futures, CFDs, Währungstrading, Immobilien, Hedgefonds, Rohstoffe und Sonderthemen. Bei den zahlreichen Workshops erfahren Sie, wie Sie gewinnbringend mit Anlageentscheidungen umgehen und das Wissen um die Funktionsweise verschiedener Finanzinstrumente erfolgreich einsetzen können. Diesen Fokus legt auch Gregoire Toublanc, DerivateExperte der BNP Paribas, in seinem Workshop „Mit Hebelzertifikaten auf Rohstoffe setzen – Beispiele und Tipps aus der Praxis“.

Wir freuen uns, Sie bald in Köln und/oder Wien begrüßen zu dürfen. DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK: funds & finance 2008 WANN: 4. und 5. Juni 2008 WO: Köln, Koelnmesse Halle 8 ÖFFNUNGSZEITEN: täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr Investment & Trading Kongesss 2008 WANN: 31. Mai 2008 WO: Austria Trend Eventhotel Pyramide, 2334 Vösendorf bei Wien ÖFFNUNGSZEITEN: 10.00 bis 18.30 Uhr

Hermann Kutzer als Experte bei Tradingbird dabei Die Börsen-Community von OnVista ist im März in die Beta-Phase gestartet und konnte von Anfang an renommierte Experten gewinnen. Tradingbird (www.tradingbird.de), die erste intelligente Börsen-Community im deutschsprachigen Internet, ist erfolgreich in die BetaPhase gestartet. Seit März testet ein ausgewählter Nutzer-Kreis die vielfältigen Funktionen der Community auf Herz und Nieren. Zu Beginn der Beta-Phase wurden vor allem Privatanleger und Finanzprofis angesprochen, die gerne eine Börsen-Community aktiv mitgestalten wollen. Ziel ist es, möglichst viel hochwertigen Content zu generieren, damit Tradingbird schon bald wertvolle Investmentsignale für Anleger liefern kann. Bereits jetzt hauchen zahlreiche Nutzer der Community Leben ein. Tradingbird konnte bereits renommierte Finanz-Experten für sich gewinnen: Unter den Tradingbirds der ersten Stunde ist Hermann Kutzer, n-tv- Kapitalmarkt-Kommentator. Mit 38 Jahren Investmenterfahrung ist Kutzer sieten einer der zu führenden bild? internet den Kapitalmarktexperten in Deutschland. Tradern ist er derzeit insbesondere durch „Kutzers Corner“ ein Begriff. Bei Tradingbird verfasst er gewohnt scharfsinnig News und Analysen, die Nutzer bewerten und kommessen mentieren können. Auch Helmut Gellermann, Autor des exklusiv für OnVista-Nutzer erstellten Bernecker Investorenbriefs, macht der Tradingbird-Community sein langjähriges Börsenwissen zugänglich. Wer schon in der Beta-Phase dabei sein will, kann sich auch weiterhin unter www.tradingbird.de vormerken. Einen ersten Blick auf Tradingbird gewährt dort auch eine Guided Tour. Robert Kaiser, Leiter Tradingbird

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Zahlen / Buchtipp

LESEN UND MEHR WISSEN!  Zahlen des Monats INFLATION:

+2,9% Deutschland harmonisierter Verbraucherpreisindex im Februar 2008 ggü. Februar 2007 Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

EZB LEITZINS:

FED (USA) LEITZINS:

+4,00 % 2,25 % Quelle: EZB

Quelle: FED

ARBEITSLOSENZAHL:

3,507 Mio. Registrierte Arbeitslose in Deutschland im März 2008 (-15,0 % ggü. Vorjahresmonat)

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Trillionen Marktwert der an der New Yorker Börse gelisteten Unternehmen

11,4 Trillionen Marktwert der an der New Yorker Börse gelisteten Unternehmen, die nicht aus den USA stammen

Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

IFO GESCHÄFTSKLIMAINDEX:

104,80 im März 2008 (nach 104,10 im Februar 2008; letzter Höchstwert 108,70 im Dezember 2006) Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

GESAMTUMSATZ ANLAGEZERTIFIKATE UND HEBELPRODUKTE ÜBER EUWAX UND SCOACH:

11,866 Mrd. Euro im Februar 2008 (nach 18,172 Mrd. Euro im Vormonat) Quellen: EUWAX, Scoach

90,08% Anteil der Orders, die in weniger als 30 Sekunden am Börsenplatz Frankfurt über Scoach durchgeführt werden

5

Anzahl USamerikanischer Börsenstädte

8

Anzahl der deutschen Börsenstädte

5.000.000.000 Anzahl der Aktien, die durchschnittlich pro Tag an der New York Stock Exchange gehandelt werden

1585

Jahr, in dem die Frankfurter Wertpapierbörse gegründet wurde

Quelle: www.wikipedia.de, www.nyse.com, www.deifin.de, www.scoach.de

1988 Jahr, in dem der DAX® das erste Mal berechnet wurde

DR. VAN K. THARP

 Clever traden mit System 2.0 Mit zahlreichen Veröffentlichungen in Fachpublikationen hat Dr. Van K. Tharp auch hierzulande schon unzähligen technisch orientierten Tradern interessante Anregungen für die Bewältigung des Börsenalltags geliefert. Tharp ist seit über 15 Jahren als Investment- und Trading-Berater tätig. Er ist Präsident des Instituts für „Trading Mastery“ (IITM) und Autor der Bestseller „Clever traden mit System“ sowie „Beruf: Trader“. Jetzt versorgt Tharp die Tradinggemeinde mit der aktualisierten Fassung seines ersten Erfolgsbuches. In „Clever traden mit System 2.0“ finden sich viele neue Ansätze, die gerade auch die Entwicklungen der Märkte in jüngerer Vergangenheit berücksichtigen. Van K. Tharps Steckenpferd sind systematische Konzepte, mit denen der Anleger seine Emotionen in den Griff bekommt und den Märkten beste Erfolgschancen entlocken kann. In seinem Buch lässt der Autor seine umfangreichen Erfahrungen aus der Arbeit mit mehr als 4.000 Anlegern Revue passieren und präsentiert seine Ideen, mit deren Hilfe sich der einzelne Trader sein individuelles System aufbauen kann. Als Zielgruppe werden nicht ausschließlich Fortgeschrittene angesprochen. Einsteiger sollten jedoch nicht erwarten, dass sie hier das „Backrezept“ für eine universell einsetzbare Gelddruckmaschine erhalten.

Autor: Dr. Van K. Tharp

Clever traden mit System 2.0 Erfolgreich an der Börse mit Money Management und Risikokontrolle

387 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag 44,90 EUR (D) / 46,20 EUR (A) / 78,00 SFR (CH)

ISBN 978-3-89879-334-6 FinanzBuch Verlag, München 2008 www.finanzbuchverlag.de

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Presse

 Pressestimmen der vergangenen Wochen ZertifikateJournal, Nr. 10/2008 „Etwas anders sieht die Strategie von RWE-Chef Jürgen Großmann aus. […] Zudem will man auf den Öko-Zug aufspringen. Geld ist dazu reichlich vorhanden. Allein im vergangenen Jahr blieben unterm Strich 2,7 Mrd. Euro übrig. Neben den Investitionen in im Ausland betriebene neue Kraftwerke wäre daher auch eine Übernahme einer der deutschen „Solar-Könige“ eine mittelfristige Option – vor allem wenn die Kurse von Q-Cells, Solarworld & Co. weiter in den Keller rasseln. Auch bei diesem Basiswert ermöglichen die zwei Dividendentermine bis zur steueroptimierten Fälligkeit im Juni 2009 ordentliche Konditionen bei Discountern. Bei der BNP Paribas ist ein Papier mit einem Cap bei 60,00 Euro und einer Laufzeit bis Ende Juni 2009 im Angebot [ISIN DE000BN0HHR5]. Es wirft bei einem Risikopuffer von 16,1 Prozent eine maximale Rendite von 13,3 Prozent oder 10,4 Prozent p.a. ab.“

Investmentecke weekly, Nr. 12/2008, 20.03.2008 „Neben ‚Ruhe bewahren und abwarten’ bietet sich vielleicht aber doch noch eine weitere Alternative an. Nämlich der Kauf von wirklich defensiven Discount-Zertifikaten. Die bieten im aktuellen Marktumfeld auch bei einem großen Risikopuffer sehr beachtliche Renditechancen. Und haben im Gegensatz zu beispielsweise Bonus-Zertifikaten den großen Vorteil, dass hier keine unmittelbaren Kurseinbrüche drohen, wenn der Puffer doch nicht ausreicht oder zwischendurch mal verletzt wird. So bietet zum Beispiel ein Dax-Discounter der BNP Paribas bei einer Laufzeit von gut 15 Monaten eine Maximalrendite von fast sechs Prozent pro Jahr bei einem Risikopuffer von gut 40 Prozent. Eingestrichen werden kann dieser Gewinn, wenn der Dax am Ende der Laufzeit mindestens bei 3800 Punkten steht. Und Verluste drohen sogar erst bei einem Indexstand von unter 3550 Punkten. Wobei tatsächlich nur das Laufzeitende von Bedeutung ist. Wie der Dax sich vorher entwickelt, spielt für die Auszahlung zum Schluss keine Rolle. (WKN: BN0K7V).“

New Investor, Nr. 01/2008 „Unterm Strich hat sich der Anleger ein Garantiezertifikat mit festem Kupon gebaut […]. Am Fälligkeitstag erhalten Anleger pro Kombipaket den Cap-Betrag […] als Barwert ausgezahlt. […] Ein Beispiel: Der Anleger kauft Discountzertifikate auf den DAX mit einem Cap von 6500 Punkten (ISIN DE000WGZ11Z7, Kaufkurs Ende Januar 56,56 Euro) und die gleiche Anzahl an Put-Optionsscheinen mit einem Basiswert von ebenfalls 6500 Punkten (ISIN DE000BN7ZNH1, Kaufkurs Ende Januar 5,12 Euro). Beide Wertpapiere haben die gleiche Laufzeit: Am 19.6.2009 werden Discountzertifikat und Optionsschein fällig. Dann werden insgesamt 65 Euro ausgezahlt, unabhängig davon, wie der DAX zu diesem Zeitpunkt steht. Bei einem Einstiegspreis von insgesamt 61,68 Euro kann der Anleger mit einem garantierten Gewinn von 3,32 Euro pro Kombipaar rechnen. Das entspricht einem sicheren Gewinn von 5,4 Prozent […]."

 Laufend aktuell Auch in den letzten Wochen wurde die momentan knapp 35.000 Anlagezertifikate und Hebelprodukte umfassende Produktpalette von BNP Paribas mit fortlaufenden Emissionen ständig auf den aktuellsten Stand gebracht. Neben der fast täglichen Neuauflage von Turbos und Open End Turbos kamen zwischen 04. März 2008 und 31. März 2008 folgende Produktserien an den Markt:

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ZertifikateJournal, Nr. 10/2008 „Auch der ebenfalls in Italien beheimatete Öl- und Gaskonzern Eni konnte mit ausgezeichneten 2007er Daten glänzen: Unter dem Strich blieben 2,68 Mrd. Euro übrig – ein Plus von 15 Prozent. Dafür verlor die Aktie im Drei-Monats-Zeitraum „nur“ rund neun Prozent. Allerdings ist die bei 22,50 Euro sichtbare Unterstützung aktuell in Gefahr. Daher sollte sich der Cap eines Discounters an der Unterstützung bei 18,00 Euro orientieren, wie es bei einem Papier der BNP Paribas [ISIN DE000BN1D864] der Fall ist. Hier lockt eine Maximalrendite von 11,5 Prozent bei einem zulässigen Verlust von 18,5 Prozent bis Juni 2009.“

Der Börsen Spiegel, 27.03.2008 „Alternativ zur Aktie bietet Ihnen das PorscheCapped-Bonus-Zertifikat (DE000BN1JKC5) ein hervorragendes Chance-/Risiko-Verhältnis. Fällt die Porsche-Aktie während der Laufzeit nie unter den Sicherheitslevel von 64,19 Euro, erhalten Sie am Laufzeitende 145 Euro (Bonuslevel 143,18 Euro/Bezugsverh. 1,0127) pro Zertifikat. Das entspricht einer Bonusrendite von 22,71 (18,1% p.a.) und einem Risikopuffer von komfortablen 41,8%. Das Cap maximiert Ihren Gewinn auf die Bonusrendite. Wird die Barriere bei 64,19 Euro während der Laufzeit verletzt, erhalten Sie am Laufzeitende die Porsche-Aktie oder es wird der Maximalwert von 145,00 Euro ausbezahlt. Die Laufzeit ist steueroptimiert. Kaufen Sie das Papier bis 120 Euro in Frankfurt (Scoach).“

NEUEMISSIONEN VON BNP PARIBAS Datum

Emission

Basiswerte

Laufzeiten

31.03.2008

246 Optionsscheine

deutsche, europäische und US-amerikanische Standardund Nebenwerte

Jun 08, Sep 08, Dez 08, Jun 09, Dez 09

28.03.2008

170 Capped Bonus Zertifikate

deutsche und europäische Standard- und Nebenwerte

Sep 08, Nov 08, Dez 08, Mrz 09, Jun 09, Sep 09, Dez 09

18.03.2008

81 Capped Bonus Zertifikate

deutsche und europäische Standard- und Nebenwerte

Dez 08, Apr 09, Jun 09

13.03.2008

92 Bonus Zertifikate

deutsche und europäische Standardwerte

Sep 08, Dez 08, Jun 09, Jul 09, Sep 09, Dez 09, Jun 10

06.03.2008

264 Discount Zertifikate

deutsche und europäische Standard- und Nebenwerte

Sep 08, Dez 08, Jun 09, Sep 09, Dez 09

04.03.2008

137 Capped Bonus Zertifikate

deutsche und europäische Standard- und Nebenwerte

Sep 08, Dez 08, Mrz 09, Jun 09, Dez 09


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Zertifikatepaket / Impressum

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IMPRESSUM Monatsmagazin WARRANTS UND ZERTIFIKATE Herausgeber: BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Fon: 069/71 93 2310 · Fax: 069/71 93 34 99 Redaktion: Sebastian Schmidt, eveniat GmbH Gesamtbearbeitung und Gestaltung: Michi Gehrmann, Jana Gehrmann, Maria Trippler, LINKING ADVERTISING Art Director: Ivone Delazzer-Böhmer Druck: Druckhaus Berlin-Mitte GmbH Verlag: SC Marketing GmbH Kontakt BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Hotline: 0800 0 267 267 (oder 069 / 71 93 23 10) Fax: 069 / 71 93 34 99 e-mail: derivate@bnpparibas.com Internet: www.derivate.bnpparibas.de Reuters: BNPWTS

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(gebührenfrei)

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