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www.derivate.bnpparibas.de

DAS MONATSMAGAZIN rund um Optionsscheine und Zertifikate der BNP Paribas

Socially Responsible Investment Vom guten Gewissen zu hoher Rendite

Rohstoff Garant Vom anhaltenden Rohstoffboom profitieren DAX daily Erntezeit für DAX Trader

Bonitätsrating BNP Paribas Moody’s Aa2 S&P AA


Von den wichtigsten Analysten der Welt empfohlen.

BNP Paribas Socially Responsible Investment Lock-In Zertifikat

Zeichnungsfrist: 2. April–1. Juni 2007 Zeichnung bei Ihrer Hausbank oder Ihrem Online-Broker

Vorteile: • Investment nach ethischen Prinzipien • Attraktive Renditeerwartung • Garantierte Rückzahlung schon bei Erreichen der 1. Lock-In-Schwelle (15 %) WKN: BN4T4L

ISIN: DE000BN4T4L9

BNP Paribas-Rating: S&P AA, Moody’s Aa2

Fünf erfolgreiche Nachhaltigkeitsfonds in einem Zertifikat. Investieren Sie in ein zukunftsträchtiges Produkt, das besonders umweltbewusste und sozial verantwortliche Unternehmen aus aller Welt in sich vereint. Über die zu erwartende Performance hinaus bietet das Zertifikat mit einer Lock-In-Struktur ein zusätzliches Sicherheitsplus. Übrigens: Pro Zertifikat geht 1 Euro an die SOS-Kinderdörfer.

www.socially-responsible-investment.de

Hotline (kostenfrei): 0800 0 267 267


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Editorial

KLARE LUFT NACH DEM REINIGENDEN GEWITTER? weiteren Rücksetzer jederzeit zu rechnen. Aber die Bullen haben sich zunächst durchgesetzt und dem ersten Quartal doch noch einen versöhnlichen Abschluss beschert. Die Aussichten für den weiteren Jahresverlauf bleiben damit positiv.

So schnell wollen sich die positiv gestimmten Marktteilnehmer offenbar nicht geschlagen geben. Als Ende Februar düstere Wolken am Börsenhimmel aufzogen, schien sich die Lage zunächst etwas länger einzutrüben. Zumindest wurden Erinnerungen an den Frühsommer des vergangenen Jahres wach, als der DAX innerhalb von rund einem Monat fast 15 Prozent an Wert einbüßte. Doch diesmal nahm der Verkaufsdruck bereits nach fünf Tagen wieder ab. Dass es hierbei um stolze 8 Prozent bergab ging, war umso beeindruckender. Nach einem zweiten Test des Tiefs bei 6.450 DAX-Zählern war die Korrektur aber schon wieder beendet. Die negativen Einflüsse wie die Befürchtung eines Crashs chinesischer Aktien, eines Platzens der Blase aus Yen-basierten Carry-Trades oder einer ernsthaften Krise am US-Immobilienmarkt haben sich vorerst etwas verflüchtigt. Und so steht beim DAX mittlerweile ein erneuter Angriff auf die Marke von 7.000 Punkten auf der Agenda. Vielleicht war der schnelle Rückschlag also nur ein reinigendes Gewitter, das den überhitzten Kursniveaus die nötige Abkühlung verschafft hat und neues Potential für weiter kletternde Aktienindizes hinterlässt. Zwar ist mit einem

BNP Paribas hat sich derweil neben der ständigen Aktualisierung des bestehenden Produktangebots einem Thema zugewandt, das selten so im Fokus stand wie momentan. Angesichts der allgegenwärtigen Diskussionen über die Folgen des Klimawandels hat der gesamte Komplex des nachhaltigen, also umwelt- und sozialverträglichen Wirtschaftens eine immense Bedeutung erlangt. Unternehmen, die den Nachhaltigkeitskriterien gerecht werden und beispielsweise zukunftsträchtige Technologien entwickeln, treffen heute auf ein Umfeld, das erhebliches Geschäftspotential bietet. Schon seit Jahren liefern solche Firmen renditestarke Investmentchancen, die unter dem Begriff des Socially Responsible Investments (SRI) erfasst werden.

Die Produktinnovationen in der Zertifikatebranche sind auf der Ebene allgemeiner Funktionsmechanismen seltener geworden. Doch ein Produkt wie das SRI Lock-In Zertifikat zeigt, dass in Bezug auf die verwendeten Basiswerte ständig innovative Lösungen entwickelt werden. Die beiderseitigen Berührungsängste zwischen der Zertifikate- und Fondswelt werden hierbei immer stärker in den Hintergrund gedrängt. So entstehen clevere Kombinationen aus dem Besten dieser beiden Welten. Für den erfolgsorientierten Anleger kann dies nur von Vorteil sein.

Rupertus Rothenhäuser, BNP Paribas Deutschland

Vor allem viele Fondsprodukte mit dem Siegel der Nachhaltigkeit sind mittlerweile aufgelegt worden. BNP Paribas hat nun ein Anlagepapier entwickelt, das die flexiblen und innovativen Möglichkeiten einer Zertifikatestruktur nutzt und mit den Renditechancen von Fondslösungen verknüpft. Für das SRI Lock-In Zertifikat wurden fünf der besten Nachhaltigkeitsfonds ausgewählt und gleichgewichtet in einem Basket zusammengefasst. Zudem greift ein Konzept zur Sicherung zwischenzeitlich erreichter Gewinnstufen. Auf den Seiten 6 bis 9 wollen wir Ihnen das Thema SRI und das Zertifikat näher vorstellen.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Übersicht

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Aktuelles

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Produkt Highlight

Keine Nachteile durch Sonderdividenden

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Vom guten Gewissen zur hohen Rendite

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Neuemission

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Im Fokus

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Smart Trading

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Investment Ideen

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DAX daily

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Zahlen / Buchtipp

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Presse

Ohne Risiko und mit Extra-Chancen vom anhaltenden Rohstoffboom profitieren

Elchtest für Hedge Funds

Noch mehr Online-Service direkt vom Börsenparkett

Discount, Bonus und weitere Investment-Highs

Erntezeit beim DAX daily-Trading

Lesen und mehr wissen!

finanztreff.de Best Discount-Studie 2007: BNP Paribas bietet höchste Renditechancen bei konservativen DiscountZertifikaten


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Aktuelles

KEINE NACHTEILE DURCH SONDERDIVIDENDEN Manchmal fallen Dividenden üppiger aus als erwartet. Was den Aktionär erfreut, sorgt bei Derivate-Anlegern häufig für Verwirrung. Im Falle von Altana geht es um ganze 34,80 Euro pro Anteilsschein. Rein aus dem operativen Geschäft stammt dieser Betrag aber nicht. Vielmehr flossen dem Unternehmen viereinhalb Milliarden Euro aus dem Verkauf seiner Pharmasparte Altana Pharma zu. Geld, das den Aktionären in Form einer Sonderdividende zugute kommen soll. Stimmt die Hauptversammlung am 3. Mai zu, gelangen mit der regulären Dividende in Höhe von 1,30 EUR, einer Bonusdividende von 0,50 EUR und der Sonderdividende von 33,00 EUR insgesamt 34,80 EUR pro Aktie in die Taschen der Anteilseigner. Durch die Ausschüttung erfährt der Aktienkurs bei Ausblendung von anderen Preistendenzen einen entsprechenden Abschlag,

Korrekturfaktor =

man spricht dann vom so genannten Aktienkurs „ex Dividende“. Die regulären Dividenden sind bereits im Kurs der betroffenen Optionsscheine und Zertifikate eingepreist. Durch den Kursabschlag der ursprünglich nicht absehbaren Sonderdividende würden Besitzer von strukturierten Produkten jedoch gegenüber den Aktionären benachteiligt (bzw. im Fall von Put-Optionsscheinen oder Discount Puts bevorzugt) werden. Um diesen ungerechtfertigten Effekt auszugleichen, müssen strukturierte Produkte im Falle von Sonderausschüttungen eine Anpassung erhalten. Hierzu dient ein Korrekturfaktor, der von der Terminbörse Eurex wie folgt berechnet wird und per Definition einen Wert kleiner als eins ergibt:

Schlusskurs Altana am 3. Mai 2007 – reguläre Dividende – Sonderdividende – Bonusdividende

EQUITY DERIVATIVES HOUSE OF THE YEAR – DIE BEGEHRTE AUSZEICHNUNG GEHT ERNEUT AN BNP PARIBAS

Equity Derivatives House of the Year 2007

Anfang des Jahres wurden in London die achten Risk Awards verliehen. Mit diesem „Oscar“ der weltweiten Derivatebranche zeichnet das renommierte Risk Magazine jährlich die Häuser mit einer herausragenden Angebotsqualität in verschiedenen Kategorien aus. Die Bewertungen werden aus intensiven Befragungen unter institutionellen Investoren ermittelt und stellen somit eine professionelle Sichtweise auf die Verdienste der Award-Anwärter in den Fokus. Dementsprechend begehrt aus Anbietersicht und aussagekräftig als Qualitätssiegel aus dem Blickwinkel der Kunden sind die Auszeichnungen.

Schlusskurs Altana am 3. Mai 2007 – reguläre Dividende

Produktübergreifend werden dann zum 4. Mai Barrieren, Bonuslevels, Basispreise und Cap-Preise der Produkte durch Multiplikation mit dem Korrekturfaktor verringert. Das Bezugsverhältnis hingegen erhöht sich, indem das alte Bezugsverhältnis durch den Korrekturfaktor geteilt wird. Die üppige Sonderdividende von Altana benachteiligt Zertifikate- und Optionsscheinanleger somit nicht gegenüber den Aktionären.

BNP Paribas kann im Jahr 2007 zum wiederholten Male den Award „Equity Derivatives House of the Year“ für sich verbuchen. Diese Anerkennung als weltweit beste Adresse für Derivate mit Aktienbezug im weitesten Sinne verstehen wir nicht nur als Bestätigung für unser bisheriges Engagement. Vielmehr sehen wir darin den Ansporn, Ihnen auch künftig speziell im wichtigen deutschen Markt erstklassige Investmentchancen mit verbrieften Derivaten zu bieten.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Produkt Highlight

VOM GUTEN GEWISSEN ZUR HOHEN RENDITE Investments in umwelt- und sozialverträglich wirtschaftende Unternehmen haben sich zu renditeträchtigen Anlagen mit immensem Zukunftspotential entwickelt

Mit einem verstaubten Öko-Image hat der Begriff der Nachhaltigkeit heute nichts mehr zu tun. Unternehmen, die sich an Nachhaltigkeitskriterien ausrichten, sind innovationsorientiert und sichern sich langfristig ihren Vorsprung im Wettbewerb. Seitdem die Politik das Thema Klimawandel nicht mehr nur als potentielle Gefahr betrachtet, sondern die fortschreitende Erderwärmung als reales, von Menschen verursachtes Phänomen anerkennt, hat die Diskussion über ökologisch verantwortliches Handeln eine neue Dimension erlangt. Immer deutlicher wird hierbei, 6

dass der gesamte Themenkomplex vor allem auch eine große finanzielle Bedeutung hat. In Modellrechnungen werden die volkswirtschaftlichen Schäden prognostiziert, die durch die Folgen des Klimawandels voraussichtlich entstehen werden. Die Häufung von Naturkatastrophen weltweit in den vergangenen Jahren war darauf nur ein Vorgeschmack. Gleichzeitig stellen Experten die Kosten für Investitionen gegen den Klimawandel gegenüber und kommen zu dem Ergebnis, dass es sich volkswirtschaftlich rechnet, sofort und energisch in Technologien zu investieren, die den Klimawandel abmildern oder gar aufhalten können.

Nachhaltiges Wirtschaften zahlt sich aus Das derzeit so stark im Fokus stehende Thema Klimaschutz darf derweil nicht darüber hinwegtäuschen, dass damit lediglich ein Teilbereich der Fragen eines ökologisch und sozial verantwortlichen Handelns angesprochen wird. Als übergreifendes Schlagwort wird der Begriff Nachhaltigkeit verwendet. Entscheidend für dessen wirtschaftliche Bedeutung ist vor allem ein Umfeld, in dem sich nachhaltiges Wirtschaften auszahlt. So gibt beispielsweise die Umwelt selbst durch Ressourcenknappheit und daher steigende Energiepreise einen Anreiz für das


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Produkt Highlight

Umdenken bei Unternehmen und Verbrauchern. Zudem forcieren die zunehmenden Forderungen von Politik und Gesellschaft das nachhaltige Wirtschaften. Unternehmen können somit auf ein erhebliches Zukunftspotential setzen und Wettbewerbsvorteile erzielen, wenn sie auf Innovation bauen und Technologien entwickeln, mit denen ein nachhaltiges Handeln möglich wird. Das Potential ergibt sich indes nicht nur aus den Absatzchancen innovativer Produktlösungen. Umweltverträgliche Technologien im Produktionsprozess können ebenso helfen, Einsparungen beispielsweise beim Einsatz fossiler Brennstoffe zu erzielen. Die Berücksichtigung sozialer Aspekte kann ferner die Mitarbeiter-Bindung und -Motivation erhöhen. Zudem ergeben sich für das nachhaltig wirtschaftende Unternehmen positive Imageeffekte.

Solarbranche. Deren Absatzchancen scheinen in den Zeiten hoher Ölpreise und Klimawandel-Diskussionen fast unerschöpflich zu sein. Aber auch breit gestreute Aktienindizes, die das Siegel der Nachhaltigkeit tragen, glänzen mit hohen Renditen. So legte beispielsweise der DJ EURO STOXX Sustainable Index im vergangenen Jahr um über 17 Prozent zu und übertraf somit die Performance des StandardwerteBarometers DJ EURO STOXX 50 um 1,5%.

Renditechancen für Investoren

Das Prinzip der Nachhaltigkeit

Umwelt- und Sozialverträglichkeit kann somit zu einem klaren Erfolgsfaktor in der Geschäftsentwicklung eines Unternehmens avancieren. Und genau hier kommt die Investitionsebene ins Spiel. Für private und institutionelle Investoren wird es zunehmend attraktiv, in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen bzw. deren Aktien zu investieren. Dies geschieht nämlich nicht mehr nur als Selbstzweck, um sich als Anleger ein gutes Gewissen zu verschaffen. Vielmehr müssen nachhaltig geprägte Investments den Vergleich zu „herkömmlichen“ Anlagen keineswegs mehr scheuen. Man betrachte nur Erfolgsgeschichten wie die Aktienkursentwicklung von Unternehmen der

Der Begriff des nachhaltigen (sustainable) Investments, international als Socially Responsible Investment (SRI) bezeichnet, berücksichtigt drei Dimensionen: die ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Die ökologische Dimension steht dabei meist im Mittelpunkt. Sie zielt auf ein Wirtschaften ab, das unser Ökosystem allenfalls in einem verträglichen Maße belastet. In eine ganz ähnliche Richtung zielt die wirtschaftliche Nachhaltigkeit, die unter anderem den Erhalt natürlicher Ressourcen in den Mittelpunkt stellt. In diesen Bereich fällt beispielsweise die Substitution fossiler und damit endlicher Energieträger durch erneuerbare Energien. Bei der sozialen Komponente

der Nachhaltigkeit geht es schließlich um Fragen der Verteilungsgerechtigkeit. Unternehmen aus den Industriestaaten können zum Beispiel die Situation der Zulieferer aus Emerging Markets durch faire Handelpreise verbessern und Kinderarbeit rigoros ausschließen. Übergreifend lässt sich Nachhaltigkeit als ein ausgewogenes Verhältnis von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt mit dem Ziel der langfristigen Sicherung des Ökosystems Erde bei gleichzeitiger Erfüllung der Grundbedürfnisse aller Menschen beschreiben.

Selektion nachhaltiger Investments Ebenso vielfältig wie der Begriff der Nachhaltigkeit selbst stellen sich auch die Möglichkeiten zur Selektion von Unternehmen dar, die dem Grundsatz des Socially Responsible Investments gerecht werden. Sogar die UNO hat das Thema mittlerweile aufgegriffen und die „Principles for Responsible Investment“ (PRI) definiert. Im vergangenen Jahr wurden diese Prinzipien veröffentlicht und bisher von rund 150 institutionellen Anlegern mit einem gesamten Anlagevermögen von mehr als sechs Billionen US-Dollar unterzeichnet. 7


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Produkt Highlight

Im deutschsprachigen Raum existiert indes noch ein großer Nachholbedarf bei Investitionen in den Nachhaltigkeitssektor. Während in den USA der Anteil nachhaltiger Fondsprodukte bereits etwa zehn Prozent beträgt, liegt der Wert in Deutschland erst bei einem Prozent. Auf diesem vergleichsweise niedrigen Niveau wurde allerdings auch hierzulande im vergangenen Jahr ein Rekord bei den Mittelzuflüssen markiert. Per Ende 2006 sind im deutschsprachigen Raum 18,2 Milliarden Euro in Nachhaltigkeitsfonds geflossen. Bei den Auswahlmethoden nachhaltiger Investments sind im wesentlichen zwei hauptsächlich verwendete Ansätze zu unterscheiden. Der ursprünglichste und einfachste Weg zur Auswahl nachhaltiger Investments ist der Einsatz von Negativlisten. Hier wird nach dem Ausschlussprinzip gearbeitet. Unternehmen, die den Kriterien nicht entsprechen, da sie bei-

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spielsweise mit Atomenergie, Rüstung, Pornografie oder Kinderarbeit zu tun haben, fallen aus dem Anlageuniversum heraus. Dagegen arbeitet die Auswahlmethode „Best-in-Class“ mit einer Branchenbetrachtung. Das Kapital fließt hierbei in die Unternehmen, die innerhalb ihrer Branche das aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Sicht beste Unternehmenskonzept vorweisen können. Der Vorteil bei diesem Vorgehen gegenüber den Negativlisten ist eine breitere Diversifikation über verschiedene Sektoren. Allerdings wird zwangsläufig auch in Branchen investiert, die unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten fragwürdig sind. Erfreulich ist, dass beim Best-in-Class Prinzip durch die Veröffentlichung der Analysen mitunter branchenintern ein gewisser Druck auf die Unternehmen zu einem verstärkt nachhaltigen Wirtschaften entsteht.

Nachhaltigkeitsinvestment für jedermann Insgesamt hat der Markt für Socially Responsible Investments noch viel Entwicklungspotential und dürfte zukünftig immer mehr in den Fokus der Anleger rücken. Fondsgebundene Investments mit einem erstklassigen aktiven Management bieten hierbei ein sinnvolles Vehikel. Derweil ist eine Diversifizierung über verschiedene Fonds unbedingt empfehlenswert, da deren Performance-Erfolge innerhalb des großen Trends zu nachhaltigen Investments natürlich unterschiedlich ausfallen und der künftig beste Fonds im Vorhinein kaum ausfindig gemacht werden kann. BNP Paribas hat mit dem SRI Lock-In Zertifikat ein Investment entwickelt, das auf fünf renommierte Nachhaltigkeitsfonds setzt und einmal erreichte Gewinnstufen absichert (siehe folgende Seite).


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Produkt Highlight

SRI Lock-In Zertifikat

WKN: BN4T4L ISIN: DE000BN4T4L9 Zeichnungsfrist: 02. April – 01. Juni 2007 (14:00 Uhr)

 Das SRI Lock-In Zertifikat Fünf der besten Nachhaltigkeitsfonds im Paket verbunden mit einem intelligenten Anlagemechanismus – Ihr Vehikel für hohe Renditen im Bereich des Socially Responsible Investments Mit dem neuen SRI Lock-In Zertifikat (WKN BN4T4L), das bis zum 01.06.2007 zur Zeichnung bereitsteht, nutzen Sie die hohen Renditechancen des Socially Responsible Investments mit Extra-Vorteilen. Die Experten von BNP Paribas haben fünf Fonds ausgewählt, die seit Jahren mit hervorragenden Performance-Daten glänzen und mit ihren Anlageschwerpunkten verschiedene Aspekte des Themas SRI berücksichtigen. Diese Fonds werden zu gleichen Teilen in einem Korb zusammengefasst, dessen Wertentwicklung gegenüber dem Startkurs (Feststellungstag 04.06.2007) den Erfolg des Zertifikats bestimmt. In den vergangenen vier Jahren hätte der SRI Fondskorb jährlich um durchschnittlich 25 Prozent zugelegt und die Performance des MSCI World Index permanent übertroffen. Allein mit seinem diversifizierten Basiswert bietet das Zertifikat also bereits beste Renditeaussichten. Darüber hinaus wird Ihnen mit dem LockIn Mechanismus weitgehend die Frage abgenommen, ob eine vorzeitige Realisierung von aufgelaufenen Gewinnen ratsam wäre. Denn einmal erreichte Gewinnstufen werden als Mindestauszahlung am Laufzeitende garantiert. Ausgehend vom Startkurs des SRI Fondskorbs werden die fünf Lock-In Schwellen bei 15, 25, 35, 45 und 55 Prozent Gewinn fixiert. Am fünften Bankarbeitstag jedes Monats (erstmals am 05.07.2007) steht

nun ein Performance-Check auf der Agenda. Sobald die Wertentwicklung des Korbs hier eine der Lock-In Schwellen erreicht, bestimmt diese fortan die Mindestrückzahlung des Zertifikats am Laufzeitende. Stufenweise wird somit der zwischenzeitlich markierte Erfolg abgesichert, dem fortan sinkende Kurse nichts mehr anhaben können. Die bei diesem Mechanismus an den Beobachtungstagen betrachtete Performance ergibt sich aus der Gegenüberstellung der Beobachtungskurse (arithmetisches Mittel der Nettoinventarwerte der einzelnen Fonds im vergangenen Kalendermonat) zum Startkurs, multipliziert mit dem maßgeblichen Beteiligungsfaktor. Dieser Faktor rechnet die Finanzierungskosten der Lock-In Struktur monatlich in das Zertifikat ein, indem sich sein Betrag anteilig auf Basis des 1 Monats-Euribors über die Laufzeit des Zertifikats verringert. Wenn beispielsweise der 1M Euribor bei 3,8% p.a. liegt und der Kurs des Fondskorbs am ersten Beobachtungstag wie zum Emissionszeitpunkt weiterhin bei 100 EUR steht, dann betragen die Finanzierungskosten für diesen ersten Monat 0,32 EUR.

Die Berechnung der Wertentwicklung des Zertifikats und des maßgeblichen Beteiligungsfaktors erfolgt nach untenstehenden Formeln. Bei der zurückgerechneten Wertentwicklung des SRI Fondskorbs in den vergangenen vier Jahren wäre die höchste LockIn Schwelle in Höhe von 55 Prozent Gewinn bereits nach zweieinhalb Jahren erreicht worden. Anleger hätten daraufhin der weiteren Gewinnerzielung oberhalb der Schwelle ganz entspannt entgegensehen können. Sie hätten die Gewissheit gehabt, dass das Zertifikat am Ende zu mindestens 155 EUR zurückgezahlt worden wäre. Lediglich wenn an keinem Beobachtungstag bis zum 05.06.2012 wenigstens die niedrigste Lock-In Schwelle bei 15 Prozent Gewinn erreicht werden sollte, könnte das Zertifikat am Laufzeitende einen Rückzahlungsbetrag unter 100 EUR liefern. Sie wünschen noch mehr Informationen zum SRI Lock-In Zertifikat? Informieren Sie sich weiter unter www.sociallyresponsible-investment.de.

BERECHNUNGSFORMEL Wertentwicklung = des Zertifikats2

Beobachtungskurs x Maßgeblicher Beteiligungsfaktor (t) Startkurs

– 100%

Maßgeblicher Beteiligungsfaktor (t) = Maßgeblicher Beteiligungsfaktor (t–1) x (1 – 1M Euribor x Anpassungstage/360) Am Emissionstag gilt: Maßgeblicher Beteiigungsfaktor = 1 2) Unter Berücksichtigung der Lock-In Schwellen von 15%, 25%, 35%, 45%, 55%.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Neuemission

OHNE RISIKO UND MIT EXTRACHANCEN VOM ANHALTENDEN ROHSTOFFBOOM PROFITIEREN BNP Paribas bietet diversifiziertes Investment im Rohstoffmarkt mit vollständiger Gewinn-Partizipation, Bonusrendite und Kapitalschutz sinnvolle Portfolio-Beimischung attraktiv. Die Chancen auf hohe Renditen und auf eine stabilisierende Wirkung für das Gesamtdepot bieten hierbei eine ideale Ausgangslage. Derweil ist die Anlageklasse überaus vielfältig. Wenn vom positiven makroökonomischen Umfeld für die Entwicklung der Rohstoffpreise die Rede ist, stehen dabei in der Regel die für die Industrie maßgeblichen Grundstoffe wie Metalle und fossile Energieträger im Fokus. Obwohl die starke Nachfrage weiterhin ungebrochen ist, liegen deren Notierungen aktuell zum Teil deutlich unterhalb der Höchststände aus dem vergangenen Jahr. Lediglich der Nickel-Preis hat zuletzt neue Rekordhöhen erklommen. Damit ein Engagement nachhaltig von Erfolg gekrönt wird, ist daher die Streuung des Kapitals auf eine Auswahl von mehreren aussichtsreichen Rohstoffen unerlässlich.

Rohstoffe haben sich in den letzten Jahren als äußerst renditeträchtige Investments erwiesen. Begrenzte Ressourcen und ein steigender Bedarf vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern, allen voran China, ließen die Preise an den Warenterminbörsen in die Höhe schnellen. 10

Aber auch Anleger holen sich mit Rohstoffen verstärkt „Substanz“ ins Depot und tragen damit ihren Teil zu steigenden Preisen bei. Vor allem die weitgehende Unabhängigkeit der Wertentwicklung von den Kursschwankungen an den Aktienund Anleihemärkten macht die alternative Anlageklasse der Rohstoffe als

Mit dem Rohstoff Garant Plus Zertifikat (WKN BN4SY5) setzt BNP Paribas genau auf diese Diversifizierung, stellt überdies Bonuserträge in Aussicht und erspart dem Anleger per Laufzeitende sogar jegliches Verlustrisiko (abgesehen vom Ausgabeaufschlag). Das bis zum 25.04.2007 zur Zeichnung angebotene Papier streut die Anlage zu gleichen Teilen auf die fünf Rohstoffe Nickel, Kupfer, Aluminium, Zink und Rohöl, auf die sich der unersättliche Bedarf Chinas und der weiteren Schwellenländer besonders konzentriert. Der Ausgabepreis des Zertifikats beträgt 100 EUR zuzüglich 1,50 EUR Ausgabeaufschlag.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Neuemission

Rohstoff Garant Plus Zertifikat WKN: BN4SY5 ISIN: DE000BN4SY51 Zeichnungsfrist: 21. März - 25. April 2007 (14:00 Uhr)

Aus den Schlusskursen der Rohstoffe am Feststellungstag (25.04.2007) ergibt sich der Startwert des Rohstoffkorbs. Geht die Erwartung an einen stark positiven Trend des Basiswertes auf, partizipiert das Zertifikat am Ende der fünfjährigen Laufzeit eins zu eins an der aufwärts gerichteten Entwicklung des Rohstoffkorbs. Wie in der Auszahlungsgrafik auf Grundlage eines simulierten Kursverlaufs ersichtlich ist, könnten somit beispielsweise 55% Korb-Performance direkt durch einen entsprechenden Wertzuwachs des Zertifikats am Bewertungstag eingestrichen werden. Der Clou zeigt sich aber erst in einem uneinheitlichen Markt: Sollte die gleich gewichtete Zusammenstellung der fünf Rohstoffe am Bewertungstag in gut fünf Jahren (11.12.2012) nur eine moderate Wertsteigerung erfahren haben, kann sich der Anleger dennoch über eine satte Bonusrendite von 35% freuen. Und auch bei fallenden Rohstoffpreisen steht der Besitzer des Rohstoff Garant Plus Zertifikats am Ende der Laufzeit nicht im Regen. Während die Bonusrendite von 35% im Falle von lediglich geringfügigen Kursgewinnen des Rohstoffkorbs die Performance am Laufzeitende nach oben hievt, dient sie nämlich bei moderaten Kursrückgängen als Verlustausgleich. In diesem Szenario wird der Wertverlust des Korbs von der 35-prozentigen Bonusrendite am Bewertungstag abgezogen, so dass nach wie vor eine positive Rendite verbleiben kann. Der Anleger erzielt so zum Beispiel selbst bei einem Preis-

SIMULIERTER KURSVERLAUF

Wertentwicklung 180 %

160 %

35% Bonuszahlung 140 %

120 %

55% Performance 100 %

100% K apitalschutz 80 % Feststellungstag

rückgang des Rohstoffkorbs um 15 Prozent noch eine positive Performance von 20 Prozent. Am Laufzeitende erwirtschaftet das Zertifikat somit bis zu einem Wertrückgang des Basiswertes von 35% eine positive Rendite für seinen Besitzer. Erst bei drastischen Kurseinbrüchen an den Rohstoffmärkten greift der 100-prozentige Kapitalschutz. Er garantiert die Rückzahlung des Zertifikats mindestens zum Nennwert. Während der Laufzeit könnten allerdings zwischenzeitliche Verluste entstehen, da das Papier in diesem Zeitraum Markteinflüssen wie der Volatilität, dem Zins oder der Basiswertentwicklung unterliegt.

Bewertungstag

DIE FÜNF ROHSTOFFE DES ROHSTOFF GARANT PLUS ZERTIFIKATS IM FOKUS: Nickel, Kupfer, Aluminium und Zink zählen zur Gruppe der Industriemetalle. Verwendung finden Sie vornehmlich im produzierenden Gewerbe und der Bauwirtschaft. Länder wie China und Indien sorgen durch ihren Wirtschaftsboom für einen immensen Bedarf an Rohstoffen. In den letzten Jahren haben sich daher die Lagerbestände der wichtigen Industriemetalle zum Teil drastisch verringert, wodurch die Preise weiter angetrieben wurden. Auch der Durst auf Rohöl erscheint unstillbar. Trotz zunehmender Bemühungen der Industrieländer, den fossilen Brennstoff durch regenerative Energien zu ersetzen, wird sich der Rohölpreis langfristig wohl nur schwer zähmen lassen.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Im Fokus

ELCHTEST FÜR HEDGE FUNDS Hedge Funds versprechen positive Erträge in allen Marktlagen. Wie haben sie sich in den Turbulenzen gehalten?

Zwischen dem 26. Februar und dem 5. März hatte der DAX 7% seines Wertes verloren, am 14. März rutschten die Kurse noch einmal während einer Handelssitzung um 2,7% ab. Die deutsche Börse war damit keine Ausnahme. Weltweit waren Aktienkurse zunächst nach einem Kurseinbruch an der Börse von Shanghai und dann aufgrund von Befürchtungen um den US-amerikanischen Hypothekenmarkt mit tiefer Bonität, dem „Subprime“-Bereich, unter Druck gekommen. 12

Solche Kurseinbrüche bilden auch eine Herausforderung für die Hedge FundManager. Diese sichern ihren Kunden zu, in möglichst allen Marktlagen Geld zu verdienen. Wie gut haben sich die Hedge Funds bisher gehalten und wie haben sie die zwei Wochen mit den großen Kurseinbrüchen gemeistert? BNP Paribas unterhält in Dublin und in New York Hedge-Fund-Researchabteilungen. Aus den wöchentlichen Statistiken geht jeweils hervor, welche Ergebnisse Hedge Funds im Vergleich zu den BenchmarkIndizes – dies sind in erster Linie der

Matthias Niklowitz

MSCI World, der MSCI-Europa-Index sowie die drei US-Indizes S&P 500, Russell-1000 (für kleinkapitalisierte Werte) und der Nasdaq-100-Index (für Technologiewerte) – erzielt haben. In der letzten Februarwoche, die am 2. März endete, verloren alle BenchmarkIndizes zwischen 4,4 und 5,9%. Ähnlich stark reagierten lediglich Hedge-Funds, welche Makro-Strategien für die USA verfolgen (sie verloren 7,1% in dieser Woche) und Hedge Funds, die ebenfalls in den USA auf bestimmte Marktrichtungen setzen (minus 4,6%).


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Im Fokus

Bei allen anderen Strategien wie Merger Arbitrage, Globale Strategien, Marktarbitrage, Convertible, Event Driven oder Distressed Securities, waren die Verluste deutlich geringer als bei den AktienBenchmark-Indizes. Hedge Funds mit Convertible Arbitrage und neutraler USAktienstrategie verzeichneten nach dieser schwarzen Woche sogar kleine Kursgewinne. Viel weniger spektakulär war die Entwicklung um Mitte März, als der DAX im Gleichschritt mit weiteren Börsenindizes an einem Handelstag viel Boden verlor, in den folgenden Sitzungen aber alles wieder gut machen konnte. In dieser Handelswoche rutschten die fünf Benchmark-Indizes zwischen 0,6 und 1,1% in die Verlustzone, bei den Hedge Funds lag die Wochenperformance dagegen in einer engen Spanne zwischen minus 0,5% und plus 0,5%. Das widerspiegelt sich auch in der Jahresstatistik. Bis Ende März haben die Benchmark-Indizes zwischen 1,7% (für den S&P-500-Index) und 4,3% (MSCI Europa auf Dollarbasis) zugelegt. Abgesehen von der US-MakroStrategie, die mit 3,6% mit Abstand am meisten verloren hat, befinden sich alle anderen Hedge-Funds im Plus. Am erfolgreichsten waren Funds, die für USAktien marktneutrale Strategien fahren, Ereignisse ausnutzen oder Merger Arbitrage betreiben. Diese drei Strategien weisen bis Ende März Zuwächse zwischen 3,2 und 4,9% auf.

Index hinter sich gelassen. Sehr wichtig ist aber vor allem: Hedge Funds erzielen Ihre Erträge mit einer deutlich geringeren Volatilität als Aktien, beim CS Tremont liegt diese seit März 2003 bei nur 3,7%. Auch wenn es zu früh ist, solche Ergebnisse auf das Gesamtjahr hochzurechnen, zeigt sich bereits jetzt, dass Hedge Funds bisher das eingelöst haben, was sie ihren Kunden zusichern – eine positive Performance in möglichst allen Marktlagen

mit einer niedrigen Volatilität zu erzielen. Das funktioniert zwar nicht an jedem einzelnen Börsentag, aber auf Monatsund Quartalsbasis kann der Anspruch praktisch immer eingelöst werden. Zudem sah man auch bei Hedge Funds in den letzten Wochen einen Trend zur Risikoreduktion. Schließlich stellen sich auch Hedge Funds-Manager auf eine abschwächende US-Wirtschaft ein – sie kaufen völlig unspektakuläre zehnjährige US-Regierungsanleihen.

DIVERSIFIZIERTES HEDGE FUND-INVESTMENT LEICHT GEMACHT: Open End Zertifikat auf die Aktie der Boussard & Gavaudan Holding WKN / ISIN: BN1BAG / DE000 BN1BAG4 Kurs aktuell (Stand: 10.04.07): 12,07 - 12,27 EUR Performance seit Emission am 02.11.2006: Performance während der Marktkorrektur (26.02.07 - 14.03.07): Performance während der Marktkorrektur und Aufholjagd (26.02.07 - 10.04.07):

+18,92% +0,6% +9,93%

AKTUELLE ANLAGESTRATEGIEN VON HEDGE FUNDS - Trotz der jüngsten Kurserholung setzen Hedge Funds auf weitere Kursrückgänge beim S&P-500-Index. - Ebenfalls hohe Short-Positionen bestehen beim Russell-Index sowie dem Nasdaq-Index. - Bei Gold bauten Hedge Funds im März Positionen auf. - Kupfer-Positionen wurden abgebaut. - Gekauft wurden Rohöl-Futures und – in geringerem Ausmaß – Erdgasfutures. - Verkauft wurde US-Dollar, gekauft wurde der Euro. - Zehnjährige US-Anleihen waren gesucht – hier spielen Zinsreduktionserwartungen eine Rolle. (Quelle: BNP Paribas)

FAKTEN ZUR HEDGE FUND-INDUSTRIE Hedge Funds haben sich in diesem Jahr nicht nur besser als Aktien gehalten, sie haben auch überwiegend ihre AnleihenBenchmarks wie die DJ Lehman BondIndizes oder den JP Morgan EMBI-Plus-

-

Anzahl Hedge Funds weltweit: ca. 8500 (Stand Ende 2006) Verwaltete Gelder: 1430 Mrd. US-Dollar (per Ende 2006) Mittelzufluss 2006: 126,5 Mrd. US-Dollar Durchschnittliche weltweite Rendite 2006: 12,9% (Quellen: BNP Paribas, HFR)

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Smart Trading

NOCH MEHR ONLINE-SERVICE DIREKT VOM BÖRSENPARKETT www.smart-trading.com - ein neuer One-Stop Informationsdienst der Börse Frankfurt für Zertifikate- und Hebelprodukte-Anleger In Verbindung mit ihren ehrgeizigen Zukunftsplänen (siehe auch Interview rechts) hat die Börse Frankfurt Smart Trading AG, Betreiber des Handelssegments für verbriefte Derivate in der Main-Metropole, eine Internetpräsenz mit einem beachtlichen Serviceangebot ins Leben gerufen. Unter www.smarttrading.com finden Zertifikate- und Hebelprodukte-Anleger einen allumfassenden und benutzerfreundlichen Informationsdienst, der unbedingt einen Besuch wert ist.

Ausgehend von der Startseite mit einer Übersicht zum Börsengeschehen und zu den Tops, Flops sowie Umsatzspitzenreitern bei verbrieften Derivaten navigiert der Nutzer in die verschiedenen Informationsbereiche. Neben aktuellen Meldungen, einem Wissens-Center und der Möglichkeit zur Anlage von RealpushWatchlisten bilden hier vor allem die Möglichkeiten zur Produktsuche und -analyse die Herzstücke des Web-Portals. Zum einen bietet sich die Suche über einen Basiswert an, wenn man bereits einen entsprechenden Titel im Auge hat. 14

Zu diesem werden alle verfügbaren Produkttypen aufgelistet. Per Anwahl eines Typs werden dann die einzelnen Papiere dargestellt. Sehr komfortabel ist daneben das komplette Marktscreening ausgehend vom Produkttyp ohne vorherige Basiswert-Festlegung. Die intelligent angelegten Suchmasken bieten vielfältige Filterfunktionen. So ist es beispielsweise kein Problem, mit wenigen Mausklicks alle Discount-Zertifikate aus dem Angebt von BNP Paribas und/oder anderer Emittenten anzeigen zu lassen, die einen Rabatt zum Basiswertkurs von mindestens 20 Prozent und eine Seitwärtsrendite p.a. von mindestens 10 Prozent aufweisen. Mit solchen Selektionsmechanismen können mitunter besonders reizvolle Produkte auf Basiswerte ausfindig gemacht werden, die man bisher vielleicht noch gar nicht im Blick hatte.

Neben diesen aufgewerteten StandardSuchfunktionen bietet www.smart-trading.com eine ganze Reihe an Spezialwerkzeugen im Menüpunkt „Tools“ an. Hier lassen sich beispielsweise unter Bestof Discount oder Best-of Bonus die attraktivsten Angebote unter der Vorgabe bestimmter Kriterien selektieren. Auch Hebelprodukte-Trader kommen nicht zu kurz. Mit der Knock-out-Map kann visuell der passende Turbo-Optionsschein ausgewählt werden. Und wer wissen möchte, wie sich ein ausgewähltes Produkt in frei wählbaren Marktszenarien verhalten dürfte, nutzt einfach den OS-, Discountoder Bonus-Rechner. Unbedingt erwähnenswert ist zudem die Best-Select Funktion. Sie bestimmen hier einen Basiswert, klicken an, welche Meinung zu dessen künftiger Kursentwicklung sie vertreten und bekommen prompt eine Liste von Zertifikaten und/oder Hebelprodukten geliefert, die für Ihre Basiswertprognose ein geeignetes Investment darstellen. Die vielfältigen Möglichkeiten auf www. smart-trading.com und ihre Eignung im Börsenalltag sollten Sie am besten einmal selbst einem ausführlichen Test unterziehen.


04

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Experten im Interview

Sechs Fragen an Marc Zahn, Sprecher des Vorstands, Börse Frankfurt Smart Trading AG, Frankfurt/Main BNP Paribas: Herr Zahn, wie erklären Sie sich den großen Erfolg der Zertifikate? Marc Zahn: Er hat mehrere Ursachen. Zunächst möchte ich die Kreativität der Emissionsbanken in Verbindung mit der Professionalität der Vermögensverwalter, Fondsmanager und Anlageberater hervorheben. Sie trifft auf die stark gestiegene Akzeptanz von Seiten der Anleger, wobei der faire Börsenhandel und die moderne Börsentechnologie eine wichtige, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle spielen.

Worin soll der Vorteil konkret bestehen? Zum einen darin, dass die Handelspartner die Vorteile des Systems bereits kennen, zum anderen müssen sie nicht mehr zusätzlich in neue Technologien investieren. Darüber hinaus möchte ich einen Aspekt hervorheben, der mir besonders im internationalen Geschäft sehr wichtig erscheint: Mit dem extrem leistungsfähigen Xetra-System kann man in mehreren Währungen handeln, außer in Euro also zum Beispiel auch in US-Dollar und in Yen.

Könnten Sie den letzten Punkt genauer erläutern? Gerne. Vorab, erst das Zusammenspiel der genannten Kräfte hat zu der Dynamik geführt, mit der strukturierte Produkte die Anlagemärkte erobern. Dabei ist der faire Börsenhandel in dreifacher Hinsicht Ausschlag gebend: bei der freien Emittentenwahl, bei der optimalen Ausführung - also im Sinn der Best Execution, die im Rahmen der neuen europäischen Richtlinie MiFID kommen wird - und beim Einsatz moderner Technologien zu günstigen Konditionen.

Welche Rolle wird für Sie die erweiterte EU spielen? Sie wird zunehmend wichtig. Lassen Sie mich das an einem Punkt festmachen: Sobald die MiFID und die EU-Prospektrichtlinie umgesetzt sind, können in einem EU-Land zugelassene Finanzprodukte ohne Probleme auch in anderen

Marc Zahn, Börse Frankfurt Smart Trading AG

EU-Ländern gehandelt werden. Das geht nur mithilfe moderner Technologien, die international ausgerichtet sein müssen. Dazu müssen sie schnell, sicher, liquide und transparent sein. Nur dann können Anleger in allen EU-Ländern von ihnen profitieren. Was verstehen Sie darüber hinaus noch unter modern? Zum einen die Garantie für die Auftragsausführungzeit, zum anderen den Handel über die Börse, also den rechtlichen Schutz und hohe Transparenz. Wir danken Ihnen für das Gespräch.

Sind günstige Konditionen nicht schon gang und gäbe? Nein. Die Deutsche Börse AG verfügt mit der Börse Frankfurt Smart Trading AG über eine einzigartige Handelsplattform für strukturierte Produkte. Sie tritt seit Anfang dieses Jahres gemeinsam mit ihrer Schweizer Schwester SWX Quotematch AG auf. Im ersten Quartal 2008 werden der Handel auf die moderne Xetra-Handelsplattform wechseln und auf einen Schlag alle europäischen Handelspartner anbinden können.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen

DISCOUNT, BONUS UND WEITERE INVESTMENT-HIGHS Nur ein Sturm im Wasserglas?

Der Markteinbruch zu Ende Februar / Anfang März kam überraschend und gewaltig, aber schon vier Wochen später scheint der Spuk bereits vorüber zu sein. In der letzten Ausgabe von WARRANTS UND ZERTIFIKATE hatten wir die erste nennenswerte Unterstützung für den DAX bei 6.500 Punkten ausgemacht. Dieses Niveau hielt zwar nicht punktgenau, aber kurz darunter bei 6.450 Zählern bildete sich am 05.03.07 und 14.03.07 ein Doppelboden aus. Nun kämpft der Markt schon wieder mit der Überwindung von 6.900 Punkten. Sollte dies gelingen, wartet die nächste Hürde im Gewand des bisherigen Jahreshochs und des gebrochenen Aufwärtstrends seit Juli 2006 bei etwa 7.040 DAXZählern. Mögliche Stabilisierungsbereiche im Falle von sinkenden Notierungen finden sich bei 6.750, bei 6.450 und zwischen ca. 6.160 und 6.200 Punkten.

erhöhten Niveau um die 20 Prozent ein (siehe Grafik unten, unterer Teilchart). Und auch bei den DAX-Einzelwerten sind

die Volatilitätsspitzen von Anfang März im Zuge der Kurserholungen zum Teil wieder revidiert worden.

DAX 7100 7000 6900 6800

7100 7000 6900 6800

6700 6600 6500 6400

6700 6600 6500 6400

6300 6200 6100 6000

6300 6200 6100 6000

5900 5800 5700 5600

5900 5800 5700 5600

5500 5400 5300 5200

5500 5400 5300 5200

28 26 24 22 20 18 16 14 12

VDAX New

5

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Juni '06

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3

28 26 24 22 20 18 16 14 12

VDAX New 19,33 am 28.03.07

10

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Juli '06

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August '06

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September '06

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9

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Oktober '06

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November '06

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Dezember '06

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8

Jan 2007

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22 29

5

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Februar '07

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12 19

März '07

26 (c) Investox

VOLATILITÄTS-SPITZENREITER UNTER ALLEN VON BNP PARIBAS ABGEDECKTEN BASISWERTEN Conergy Solarworld Aixtron Karstadt Quelle

Die Lage hat sich also stark aufgehellt. Allerdings sollten die genannten Widerstände nicht verharmlost werden. Schließlich reagieren die Marktteilnehmer derzeit sehr sensibel auf negative Signale aus dem fundamentalen Umfeld. Und solche Stimmungstöter drohen beispielsweise jederzeit seitens des angeschlagenen US-Immobiliensektors. Daher wäre es zumindest nicht unwahrscheinlich, dass der DAX mit einem erneuten Rücksetzer noch mal „Anlauf“ nehmen muss, bevor dann tatsächlich neue Jahreshochs erreichbar sind.

Salzgitter Hochtief Lanxess EADS MLP Dt. Börse Alcatel-Lucent Qiagen Epcos Infineon Thyssen Krupp Merck KGaA Continental DaimlerChrysler AXA

Die Marktvolatilität gemessen am VDAX New pendelt sich derweil auf einem

Commerzbank Stand: 28.03.2007

0%

5%

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25 %

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

04

Investment Ideen

Bayer verbucht 2006 ein Rekordjahr Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 mit einem Rekord abgeschlossen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 21,3 Prozent auf 5,6 Mrd. EUR. Auch der operative Gewinn vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 14,2 Prozent auf rund 3,5 Mrd. EUR. Die Konzernerlöse nahmen um 17,2 Prozent auf 28,96 Mrd. EUR zu. Unter dem Strich hat der Konzern im Gesamtjahr 1,7 Mrd. EUR und damit 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr verdient. Dabei fielen jedoch eine Reihe von Sonderbelastungen - insbesondere aus der Akquisition von Schering an, die sich auf insgesamt 717 Mio. EUR summierten (Vorjahr: 533 Mio. EUR). Als Wachstumstreiber hat sich 2006 die Gesundheitssparte Bayer HealthCare erwiesen, die im abgelaufenen Geschäftsjahr zum stärksten Teilbereich aufgestiegen ist. Eine positive Entwicklung kann aber auch der Teilbereich Bayer MaterialScience vermelden. Weniger gut liefen die Geschäfte hingegen bei Bayer CropScience. Zwar hat sich der Teilkonzern 2006 Unternehmensangaben zufolge im rückläufigen Pflanzenschutzmarkt recht gut behauptet, dennoch lagen sowohl Umsatz als auch Ebitda unter dem Vorjahresniveau. Beim Ausblick auf das aktuelle Fiskaljahr zeigte sich der deutsche Pharmariese optimistisch. So stellt Konzernchef Wenning für das Gesamtgeschäftsjahr eine Steigerung des Konzernumsatzes um mehr als 10 Prozent in Aussicht. Auch das bereinigte 18

DISCOUNT-ZERTIFIKAT WKN BN0D6M

ISIN Cap-Preis DE000BN0D6M4 EUR 40,00

Bezugsverhältnis 1

Bewertungstag 20.06.2008

Geld 35,93

Brief 36,03

Maximalrendite 11,02%

Maximalrendite p.a. 8,81%

Discount 22,20%

Ebitda soll in der gleichen Größenordnung zulegen. Die größten Erwartungen stellen die Leverkusener dabei an Bayer Health Care. So erhöhte der Konzern seine Margenerwartungen für die Gesundheitssparte. Der Teilbereich soll 2007 überproportional wachsen. Mittelfristig hob Bayer auch das operative Renditeziel an, so soll die Sparte bis 2009 eine Ebitda-Marge von 27 Prozent erzielen. Bereits in diesem Jahr sollen 24 Prozent erreicht werden. Zudem will Bayer seine Verschuldung deutlich reduzieren.  Die charttechnische Situation Die Bayer-Aktie verläuft seit März 2003 in einem langfristigen Aufwärtstrend. Seit Juni 2006 wurde zudem eine steilere Trendlinie etabliert, die während der Korrekturbewegung Anfang März dieses Jahres zwar kurz verletzt wurde. Bereits die Unterstützung bei 41 EUR hat die sinkenden Notierungen aber aufgefangen, so dass die Trendlinie einen Tag nach der Unterschreitung wieder zurückerobert werden konnte. Mittlerweile steht sogar die Etablierung neuer Jahreshochs über dem Widerstand von 46 EUR auf der Agenda. Gelingt die Überwindung, wäre der Weg weitgehend frei, um sich an die alten Höchststände von Ende 2000 bzw. Anfang 2001 im Bereich von 53 EUR bis 55 EUR heranzutasten.

 Anregungen für Ihre Watchlist 1. Discount-Zertifikat für konservative Anleger Die charttechnische Situation der Bayer Aktie bietet eine spannende Ausgangslage. Zum einen ließe sich mutmaßen, dass dem Aktienkurs trotz der positiven Fundamentaldaten auf dem Weg zu den alten Rekordhochs zunächst die Luft ausgeht. Eine Konsolidierung könnte sich dann oberhalb der 41-EUR-Marke abspielen. Der Zeithorizont für eine solche Bewegung dürfte derweil recht überschaubar sein. Früher oder später würde sich wohl im positiven oder negativen Sinne eine stärkere Richtungsbewegung anschließen. Somit könnte ein DiscountZertifikat mit gut einem Jahr Laufzeit eine passende Anlage darstellen. Das Papier mit WKN BN0D6M besitzt einen relativ weit im Geld liegenden und damit recht konservativen Cap-Preis von 40 EUR leicht unterhalb der charttechnischen Unterstützung bei 41 EUR. Demnach stehen die Chancen nicht schlecht, am Bewertungstag, dem 20.06.2008, die Maximalrendite von 11,02 Prozent (8,81 Prozent p.a.) einzustreichen. Der aus dem Discount des Zertifikatspreises zum Aktienkurs resultierende Risikopuffer von 22,20 Prozent bietet indes per Laufzeitende einen komfortablen Teilschutz.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen

2. Offensive Chancen oder Bonusrendite im Seitwärtsmarkt Wer davon ausgeht, dass die Bayer Aktie ihre Dynamik nicht einbüßen wird, sondern weiter stark aufwärts tendiert, sollte sich bei Bonus-Zertifikaten näher umsehen. Hier wird zum einen der Charakter eines offensiven Investments vollständig erfüllt. Denn oberhalb des Bonus-Levels, der beispielsweise bei der WKN BN2D6S auf dem Niveau von 52 EUR festgesetzt ist, partizipiert das Zertifikat per Laufzeitende eins zu eins und unbegrenzt an den Aktiengewinnen. Auch während der Laufzeit ist die Partizipation bereits recht hoch, wie das aktuelle Delta von 0,96 verrät. Gleichzeitig bietet sich aber die Chance zur Vereinnahmung der Bonusrendite, wenn die Anteilsscheine von Bayer doch nicht nennenswert vom Fleck kommen. Am Bewertungstag, dem 20.06.2008, wird die Auszahlung des Bonus-Levels in Höhe von 52 EUR fixiert, wenn der Aktienkurs darunter liegt, aber zuvor niemals auf oder unter die Barriere von 36 EUR gefallen ist. Davor könnte die charttechnische Unterstützung bei 41 EUR schützen und dem Anleger somit auch bei einer leicht schwächelnden Tendenz des Basiswertes eine Bonusrendite von 10,31 Prozent (8,25 Prozent p.a.) bescheren. Eine Unterschreitung des Barrieren-Niveaus von 36 EUR würde hingegen deutliche Verluste beim Zertifikat hervorrufen, die sich nur durch eine starke Erholung der Bayer Aktie bis zum Laufzeitende wieder ausbügeln ließen.

BONUS-ZERTIFIKAT WKN BN2D6S

ISIN Bonuskurs DE000BN2D6S9 EUR 52,00

Barrierelevel EUR 36,00

Geld 47,04

Brief 47,14

Bonusrendite p.a. 8,25%

Bonusrendite 10,31%

Bezugsverhältnis 1

Bewertungstag 20.06.2008

tag gerät das Investment erst nach und nach in den Verlust, wenn die Aktie unter dem Kaufpreis des Zertifikats (aktuell 36,03 EUR) liegt. Ein sinnvoller Einsatz des Bonus-Papiers setzt hingegen eine offensiv positive Erwartung für die Kurstendenz von Bayer voraus. Auf die Chance zur Vereinnahmung der Bonusrendite setzt der Anleger nur für den Fall, dass sich die erhoffte Fortsetzung des Aufwärtstrends als Trugschluss erweist.

Das Fazit beim Vergleich zwischen dem Bonus-Zertifikat und dem zuvor präsentierten Discounter mit identischer Laufzeit liegt somit auf der Hand: Wer von vornherein erwartet, dass der Aufwärtstrend der Aktie eher ins Stocken geraten dürfte, sollte das Discount-Papier vorziehen. Hier ist die Seitwärtsrendite höher, zwischenzeitlich stark einbrechende Aktiennotierungen können keine Barriere verletzten und am Bewertungs-

AroonUp, AroonDown

50

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RSI 70

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60

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40

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Bayer XETRA, Komp, Komp-2, Komp-3 46

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August

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September

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Oktober

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November

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8 Jan 2007

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5 März

12

19

26 (c) Investox

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

04

Investment Ideen

BMW will auch 2007 weiter auf der Erfolgsspur bleiben Trotz eines für die weltweite Automobilindustrie schwierigen Umfelds kann die BMW Group auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2006 zurückblicken. Dank des Absatzzuwachses, eines verbesserten Modell-Mix sowie Effizienzverbesserungen ist es dem Unternehmen erneut gelungen, erhebliche Belastungen aus Währungseffekten und hohen Rohstoffpreisen weitgehend auszugleichen. Das Ergebnis vor Steuern kletterte von 3,287 Mrd. EUR im Vorjahr um 25,5 Prozent auf 4,124 Mrd. EUR. Darin enthalten ist ein Buchgewinn von 372 Mio. EUR aus einer Umtauschanleihe auf Anteile am britischen Triebwerkhersteller Rolls-Royce plc. Operativ - also ohne den Sondereffekt aus der Anleihe - erhöhte sich das Vorsteuerergebnis um 3,0 Prozent. Der Jahresüberschuss kletterte um 28,4 Prozent auf den neuen Höchstwert von 2,874 Mrd. EUR (Vorjahr 2,239 Mrd. EUR). Das Ergebnis je Aktie stieg auf 4,38 EUR (Vorjahr 3,33 EUR) je Stammaktie und auf 4,40 EUR (Vorjahr 3,35 EUR) je Vorzugsaktie. Der Konzernumsatz legte angesichts der positiven Absatzentwicklung und des unverändert kräftigen Wachstums im Finanzdienstleistungsgeschäft um 5,0 Prozent auf 48,999 Mrd. EUR zu (Vorjahr 46,656 Mrd. EUR). Die Umsatzrendite vor Steuern erhöhte sich auf 8,4 Prozent (Vorjahr 7,0 Prozent). Auch 2007 will die BMW Group ihren Erfolgskurs fortsetzen. Das laufende Jahr soll operativ das beste in der Geschichte 20

STEP UP BONUS-ZERTIFIKAT WKN BN0BF2

ISIN DE000BN0BF24

Bonuskurs EUR 53,20

Barriere EUR 36,20

Höchstkurs EUR 54,60

Geld 49,50

Brief 49,70

Bonusrendite 7,04%

Bonusrendite p.a. 14,97%

Bewertungstag 21.09.2007

Bezugsverhältnis 1

des Unternehmens werden. Bereinigt um den Sondereffekt aus der Rolls-RoyceUmtauschanleihe soll laut Vorstandsvorsitzendem Norbert Reithofer das Ergebnis vor Steuern von 2006 übertroffen werden. Bei den Marken BMW, MINI und RollsRoyce steuert die BMW Group zudem jeweils einen neuen Absatzrekord an. Insgesamt wird 2007 mit einem Absatzzuwachs im höheren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Daneben soll auch eine verbesserte Produktivität das operative Ergebnis erhöhen. Hierbei will das Unternehmen an Maßnahmen zur Effizienzsteigerung festhalten. Zudem geht Konzernchef Reithofer davon aus, dass die ungünstigen externen Einflüsse – wie hohe Rohstoffpreise und Währungseffekte -, die das Konzernergebnis im vergangenen Jahr deutlich beeinflusst hatten, im laufenden Jahr weniger belastend wirken dürften.

März und Mai 2002 bei rund 48 EUR zu starten. Auch der zunächst geknackte Widerstand bei 46 EUR wurde daraufhin wieder verloren gegeben. Die Anteilsscheine des Münchener Autobauers befinden sich somit längst in einer Konsolidierungsphase. Ob nun in Kürze wieder die 48-EUR-Marke angepeilt wird, dürfte nicht unwesentlich von der Entwicklung der allgemeinen Börsenstimmung abhängen. Diese scheint sich ja nach dem Schrecken zu Ende Februar wieder deutlich aufzuhellen. Ein Anhalten der Konsolidierung ist jedoch ebenso keineswegs unwahrscheinlich. Dann könnte sich ein schwankungsintensiver Seitwärtstrend der Aktien von BMW zwischen etwa 40,80 EUR und 46 EUR entwickeln. Darunter befindet sich eine weitere Unterstützung bei 40 EUR und die nächste Stabilisierungszone lässt sich zwischen 36,50 EUR und 35 EUR ausmachen.

 Die charttechnische Situation

 Anregungen für Ihre Watchlist

Die langfristige Aufwärtstrendlinie der BMW Aktie seit März 2003 wurde zuletzt im Rahmen der allgemeinen Marktkorrektur angetestet, hielt aber dem Druck stand. Dabei half auch die zeitgleich relevante Unterstützung bei etwa 40,80 EUR. Zuvor war Ende Januar / Anfang Februar der Versuch gescheitert, einen ernsthaften Angriff auf das Rekordhoch vom

1. Hohe Renditechance nach nur sechs Monaten Restlaufzeit Die Konsolidierungstendenz der BMW Aktie könnte durchaus noch ein wenig anhalten. Anleger, die hingegen sehr positiv für den Basiswert gestimmt sind, sollten selbstredend nach Investments Ausschau halten, die der offensiven Anlagemotivation gerecht werden. Klassische


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen Bonus-Zertifikate wären etwa geeignet. Doch gerade auf Sicht von wenigen Monaten erscheint es aus derzeitiger Sicht fraglich, ob BMW stark aufwärts tendieren wird. Ein Zertifikat wie beispielsweise ein Step Up Bonus-Papier, das speziell auf die Erzielung möglichst hoher Renditen im seitwärts bzw. leicht abwärts gerichteten Trend des Basiswertes ausgerichtet ist, könnte sich somit als besonders attraktiv erweisen. Der Blick soll hier einmal auf ein Produkt mit nur noch sechs Monaten Restlaufzeit gelenkt werden. Dies kommt natürlich nur für Anleger in Frage, für die steuerliche Aspekte keine übergeordnete Rolle spielen. Dann sind die Chancen durchaus reizvoll: Bereits am 21.09.2007 ermöglicht das Step Up Bonus-Zertifikat mit WKN BN0BF2 die Realisierung von 7,04 Prozent Bonusrendite, was einer Bonusrendite p.a. von stolzen 14,97 Prozent entspricht. Dazu darf die BMW Aktie bis zum Bewertungstag im September lediglich niemals auf oder unter die Barriere von 36,20 EUR sinken. Dieses Niveau liegt im Bereich der oben beschriebenen Unterstützungszone, die noch unterhalb der zunächst relevanten Supports ab 40,80 EUR verläuft. Zur Auszahlung des BonusLevels von 53,20 EUR pro Zertifikat besteht somit eine hohe Wahrscheinlichkeit. Und sollte sich die BMW Aktie doch deutlich positiver aufwärts bewegen, winkt immerhin noch eine kleine Zusatz-Chance. Denn bis zum Höchstkurs von 54,60 EUR kann das Zertifikat am Bewertungstag von den Basiswertgewinnen vollständig profitieren. Die maximal mögliche Rendite liegt damit sogar bei 9,86 Prozent, beziehungsweise annualisiert bei 21,13 Prozent.

2. Reverse Bonus-Zertifikat bei Erwartung eines ausgereizten Aktienkurses Wer davon ausgeht, dass die BMW Aktie auch mittelfristig gesehen keinen Erfolg bei der Etablierung neuer Rekordhochs haben wird, könnte ein Reverse BonusZertifikat ins Kalkül ziehen. Hier hängt alles davon ab, dass der Aktienkurs während der gesamten Laufzeit niemals bis auf oder über die Barriere steigt. Diese liegt beim Papier mit WKN BN60S9 bei

REVERSE BONUS-ZERTIFIKAT WKN BN60S9

ISIN DE000BN60S90

Reversekurs EUR 85,30

Barrierelevel EUR 56,60

Bonuskurs EUR 32,60

Bezugsverhältnis 1

Geld 44,19

Brief 44,34

Bonusrendite 18,85%

Bonusrendite p.a. 10,47%

Bewertungstag 19.12.2008

Auch bei Betrachtung dieser Renditechancen tritt wieder die Anlagemotivation für das Reverse Bonus-Zertifikat in den Fokus. Denn ähnliche Renditen im seitwärts bzw. leicht abwärts gerichteten Markt lassen sich bekanntlich auch mit anderen Produkten erzielen. Wenn der Anleger aber davon ausgeht, dass die BMW Aktie bis zum Laufzeitende auch deutlich einbrechen könnte und sogar bis unter den Bonuskurs von 32,60 EUR sinkt, ist das Reverse-Papier die richtige Wahl. Denn in einem solchen Szenario käme am Ende die tatsächliche Differenz zwischen Reverse-Kurs und aktuellem Aktienkurs zur Auszahlung. Dementsprechend ergäben sich in einem negativen Umfeld noch weitaus höhere Renditechancen als durch die Vereinnahmung der Bonusrendite.

56,60 EUR. Oberhalb der alten Höchststände ist also noch ein wenig Luft. Diese könnte aber schnell dünn werden, wenn BMW erst einmal die 48-EUR-Hürde überwindet. Demnach muss der Anleger beim Reverse Bonus-Zertifikat in jedem Fall eher negativ für die weitere Entwicklung des Aktienkurses gestimmt sein. Sonst wäre das Papier nicht die richtige Wahl und es sind andere Alternativen wie oben das Step Up Bonus-Zertifikat vorzuziehen. Wenn aber beim Reverse Bonus-Zertifikat alles gut geht und die Aktie bis zum Bewertungstag am 19.12.2008 permanent unter der Barriere von 56,60 EUR verläuft, winkt eine Auszahlung von 52,70 EUR (errechnet aus der Differenz zwischen Reverse-Kurs 85,30 EUR und Bonuskurs 32,60 EUR). Bezogen auf den aktuellen Kaufpreis ergäbe sich daraus eine Bonusrendite von 18,85 Prozent, bzw. eine Bonusrendite p.a. von 10,47 Prozent.

AroonUp, AroonDown

50

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RSI 60

60

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40

BMW ST XETRA, Komp, Komp-2, Komp-3 47

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19 (c) Investox

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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DAX daily

ERNTEZEIT BEIM DAX DAILY-TRADING Den Markteinbruch zu Anfang März hat das DAX daily Tradingsystem nicht nur unbeschadet überstanden, sondern in fulminante Gewinne verwandelt

Satte 11.450 EUR Gewinn in knapp fünf Wochen – mit diesem überaus erfreulichen Ergebnis verabschiedet der fortlaufende Test der Tendenzprognosen im DAX daily Newsletter das erste Quartal 2007. Zum Zeitpunkt unserer letzten Beobachtung am 23.02.07 war ein fiktiver Kapitalbestand von rund 21.750 EUR erreicht. Per 28.03.07 sind es 33.200 EUR. Damit entspricht der Gewinn von 11.450 EUR einer Performance von über 50 Prozent. Und wenn man bis zum Beginn der DAX daily-Veröffentlichungen am 26.11.04 zurückblickt, als unsere Testbeobachtung mit 10.000 EUR startete, so beläuft sich das Plus mittlerweile auf 232 Prozent. In der gesamten Entwicklung der Kapital22

kurve seit 26.11.04 (siehe Abb. 1, oberer Chart) zeigt sich allerdings auch, dass im Trading oftmals ein langer Atem und viel Disziplin nötig sind. Denn nach schnellen Gewinnen bis zum Juli 2005 waren fast 20 Monate Durchhalten mit zwischenzeitlich heftigen Rückschlägen angesagt, bis jetzt im März 2007 die nächste Gewinnstufe erreicht werden konnte. Die sieben Handelsaktionen, die seit dem letzten Beobachtungsstichtag durchgeführt wurden, beschrieben ein geradezu bilderbuchmäßiges Erfolgsszenario. Beim Kassensturz am 23.02.07 blieb noch ein Short Trade offen, der zu diesem Zeitpunkt auf wackeligen Füßen stand. Doch am 27.02.07 erfolgte bekanntlich der aus DAX daily-Sicht erwünschte Marktein-

bruch, wobei unser Trade diese massive Bewegung noch nicht einmal annähernd ausnutzte. Das Gewinnziel war nämlich schon bei 1,51 Prozent DAX-Verlust ausgehend vom Einstiegspunkt am 19.02.07 erreicht. Folglich wurde am 27.02.07 auf einen Kapitaleinsatz von 2.210 EUR in fiktiven Turbos mit einem 50er Hebel nach Transaktionskosten nur ein „moderater” Gewinn von 72,50 Prozent erzielt. Am Abend des 27.02.07 wären es über 200 Prozent Plus gewesen. Doch beim disziplinierten Trading müssen Gewinnziele ebenso wie Verluststops penibel eingehalten werden. Außerdem ließen die nächsten Erfolge nicht lange auf sich warten. Der nächste Short-Trade ab 28.02.07 erreichte am


04

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

DAX daily

01.03.07 sein Ziel mit knapp 85 Prozent Gewinn auf 2.370 EUR Einsatz. Und vom 02.03.07 bis 05.03.07 wurden noch einmal 122 Prozent ausgehend von 2.572 EUR auf der Short-Seite verdient. Die höhere Performance ergab sich hier einerseits aufgrund des gestiegenen VDAX New, auf dessen Basis die Gewinnziele dimensioniert werden. Außerdem wurde der Trade am 05.03.07 sehr günstig beim Gap-Opening des Marktes geschlossen.

ABB. 1: MONATLICHE TESTBEOBACHTUNG: TRADING-ERGEBNISSE AUF BASIS VON EINSTIEGSSIGNALEN AUS DEN ANALYSEN IM DAX DAILY NEWSLETTER 1.a) Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004

1.b) Ausschnitt seit Oktober 2006

Bis zum 13.03.07 hielten sich die DAX daily-Analysten dann zurück, was angesichts der leichten Markterholung auch durchaus angebracht war. Am 13.03.07 wurde schließlich zur Handelseröffnung auf erneut sinkende DAX-Stände gesetzt. Dies erwies sich abermals als absoluter Volltreffer. Schon am nächsten Morgen wurde die Aktion beim Gap-Opening des Marktes mit 143 Prozent Gewinn nach Transaktionskosten auf 2.886 EUR Kapitaleinsatz beendet. Am 15.03.07 ging es dann zur Abwechslung mit einem LongTrade weiter. Der erreichte zwar nicht ganz sein Gewinnziel, wurde aber am 19.03.07 immerhin mit einer Performance von +61 Prozent bezogen auf 3.300 EUR glattgestellt. Die zum 19.03.07 eingeleitete Aktion auf der Short-Seite ließ nun die euphorischen Gemüter wieder etwas abkühlen. Per 21.03.07 war der Kapitaleinsatz von 3.500 EUR durch den ausgelösten Verluststop von 2 Prozent (entspricht bei Hebel 50 einem Totalverlust des fiktiven Turbos) komplett verloren. Der zuletzt am 26.03.07 begonnene ShortTrade ist zum Beobachtungsstichtag (28.03.07) noch offen, liegt aber auch schon wieder 54 Prozent bei 3.150 EUR Einsatz im Plus. Das Fazit der vergangenen fünf Wochen lautet also: Sieben Trades wurden durchgeführt. Davon landeten sechs in der

Gewinnzone, was einer Trefferquote von 85,7 Prozent entspricht. Und der Absolutgewinn der Testkapitalkurve beläuft sich wie eingangs erwähnt auf gut 11.450 EUR. Bei all der Freue über den Erfolg des DAX daily Tradingsystem-Tests in der Standardvariante steht aber noch ein Gedanke im Raum: In der letzten Ausgabe von WARRANTS UND ZERTFIKATE hatten wir doch diskutiert, dass es sehr vorteilhaft sein könnte, die DAX dailyTendenzprognosen mit einem Trendfilter zu versehen. Vor allem auf der ShortSeite sollte dann nur gehandelt werden,

wenn der DAX bereits klar einen Abwärtstrend erkennen lässt. Denn bisher hatten die Prognosen sinkender DAXStände im DAX daily Newsletter insgesamt nicht gerade mit einer hohen Trefferquote geglänzt. Aber in den vergangenen Wochen haben gerade diese Aktionen ohne einen bereits erkennbaren, mittelfristigen DAX-Abwärtstrend die dicken Gewinne eingefahren. Hat unsere Überlegung in der letzten Ausgabe von WARRANTS UND ZERTFIKATE ihr Ziel also völlig verfehlt? Das ist keineswegs der Fall. Zwar hätten Anleger beim gefilterten DAX daily-Trading auf den Gewinnsprung ihrer Kapitalkurve 23


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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DAX daily während des Markteinbruchs zu Anfang März verzichten müssen. Erstens wurde seit dem letzten Beobachtungsstichtag jedoch immerhin der Long-Trade zwischen 15.03.07 und 19.03.07 durchgeführt, der die Kapitalkurve um 1.940 EUR auf 33.670 EUR nach oben hievte. Und zudem zeigt Abb. 2 unmissverständlich, dass sich im Vergleich zur Standardanwendung an der viel stetigeren Entwicklung des fiktiven Tradingkapitals nichts geändert hat.

ABB. 2: STRATEGIE WIE IN ABB. 1, ABER LONG- UND SHORTTRADES GEFILTERT DURCH MITTELFRISTIGEN DAX-TREND ANHAND DER ADAPTIVEN STOCHASTIC (10/500) 2.a) Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004

2.b) Ausschnitt seit Juni 2006

Beide Anwendungen sind bislang sehr erfolgreich. Ob man nun jede Tendenzprognose umsetzen möchte oder einen Trendfilter darüber legt, bleibt letztlich jedem Trader selbst überlassen. Entscheidend ist, dass man sich mit einer Strategie wohl fühlt und von ihrem Aufbau überzeugt ist. Nur dann lässt sich ein Trading auch in der Realität diszipliniert umsetzen.

 DAX daily rüstet auf Ebenso wie unsere Monatszeitschrift WARRANTS UND ZERTIFIKATE hat sich auch der Trading-Newsletter DAX daily im dritten Jahrgang seines Erscheinens ein neues Layout verdient. Moderner, ansprechender und übersichtlicher finden Sie Ihr pdf-Exemplar ab sofort täglich vor Handelseröffnung in Ihrem E-Mail-Briefkasten. Sollten Sie noch nicht zu den Abonnenten gehören, ist das neue Layout aber keineswegs der einzige Grund, sich jetzt in der Empfängerliste zu registrieren (unter www.derivate.bnpparibas.de oder per gebührenfreier Hotline 0800 0 267 267). Denn in Zusammenarbeit mit der Börse Go GmbH, dem Lieferanten der morgendlichen DAX-Analysen, wurde ein neuer Dienst ins Leben gerufen. Neben der pdf-Ausgabe wird die Chartbetrachtung ab sofort auch als Video auf der Website von BNP Paribas und im Bereich „FinanceBlogs“ bei Börse Go präsentiert. Sie müssen sich jedoch nicht extra auf die Suche machen, da im pdf-Newsletter ein entsprechender Link eingebaut ist. Per Klick öffnet dieser ihren Internet-Browser und Sie gelangen direkt zum DAX daily-Video für den aktuellen Handelstag. Während Sie Ihren Morgenkaffee genießen, erläutert Ihnen Rocco Gräfe, verantwortlicher Analyst für den DAX daily Newsletter, anhand eines kommentierten Chartvideos genau, auf Basis welcher Gegebenheiten er zur aktuellen DAX-Analyse gelangt. Hieraus ergibt sich auch ein enormer Lerneffekt. Sie werden sehen, dass es überaus aufschlussreich ist, wenn man direkt beobachten kann, wie der Analyst Schritt für Schritt seine Markteinschätzung aufbaut. Dadurch erhalten Sie ein besseres Gefühl für die Börsenbewegungen und können zudem viel einfacher entscheiden, ob Sie sich nun der Prognose von Herrn Gräfe anschließen wollen oder eine abweichende Meinung vertreten. Das DAX daily Video ist somit weit mehr als eine Technik-Spielerei. Wir freuen darauf, Sie künftig noch effektiver im harten Börsenalltag unterstützen zu können.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Zahlen / Buchtipp

LESEN UND MEHR WISSEN!  Zahlen des Monats INFLATION:

+1,6 %

Deutschland Verbraucherpreisindex Februar 2007 ggü. Februar 2006 Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

5,4% 57% Steigerung der globalen CO2-EMissionen 2003 - 2004

25,6%

EZB LEITZINS:

+3,75 % Quelle: EZB

6 Milliarden

4,108 Mio.

Registrierte Arbeitslose Deutschland März 2007 Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

IFO GESCHÄFTSKLIMAINDEX:

107,7 im März 2007

(nach 107,0 im Februar 2007)

Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

GESAMTUMSATZ ANLAGEZERTIFIKATE UND HEBELPRODUKTE AN DEUTSCHEN BÖRSENPLÄTZEN:

14,847 Mrd. Euro Februar 2007

Quelle: Deutsches Derivate Institut e.V.

100%

Steigerung der globalen CO2-Emissionen 1990 - 2004

ARBEITSLOSENZAHL:

Anteil der Bevölkerung hat Zugang zu Trinkwasser in Rumänien (2002) Anteil der Bevölkerung hat Zugang zu Trinkwasser in Deutschland (2002)

191

Menschen = Weltbevölkerung im Jahr 2000

7,82 Milliarden 10.253

Mitgliedstaaten zählt die UN

Menschen = Weltbevölkerung im Jahr 2025

70% der Bäume in Deutschland weisen Sichtbare Schäden auf (2005)

Energieverbrauch pro Kopf in kg Öleinheiten 2003 in Bahrain

(Quelle: PAI 2003, Der Fischer Weltalmanach, 2007)

3.853

Energieverbrauch pro Kopf in kg Öleinheiten 2003 in Dänemark

PIERRE M. DAEUBNER

 Die Besten Trading Strategien Warum ist nur ein geringer Anteil der aktiven Trader dauerhaft erfolgreich? Die Antwort auf diese Frage ist sicherlich vielfältig. Für Pierre M. Daeubner ist die Angelegenheit klar: Es kommt einzig und allein auf die richtige Strategie an. Und daher widmet sich der Autor diesem Thema umfassend in seinem neuen Buch „Die besten Trading Strategien“. Pierre M. Daeubner ist seit dem 14. Lebensjahr an der Börse aktiv und bestreitet seinen Lebensunterhalt mit dem Handel auf eigene Rechnung. Folglich bietet er eine Menge an praxisorientiertem Wissen, das gerade Anfängern eine realistische Betrachtung des aktiven Tradings aufzeigt, wichtige Aspekte wie das Money Management ausgiebig diskutiert und einige typische Fehler zu vermeiden hilft. Potentielle Leser sollten den Buchtitel allerdings nicht als Ankündigung zur Offenbarung höchst innovativer Systematiken der Marktanalyse und -prognose missverstehen. Denn hierbei geht auch dieses Werk nicht über die Vorstellung eines soliden Standardwerkzeugs hinaus.

Bibliographie:

Die Besten Trading Strategien

273 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN: 978-3-89879-209-7

Pierre M. Daeubner

So schlagen sie konstant den Markt

34,90 EUR (D); 35,90 EUR (A); 60,40 SFR (CH)

FinanzBuch Verlag, München 2007

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Presse

 finanztreff.de Best Discount-Studie 2007: BNP Paribas bietet höchste Renditechancen bei konservativen Discount-Zertifikaten Discount-Zertifikate gelten als überaus beliebte Anlageinstrumente. Vor allem in seitwärts tendierenden bzw. leicht steigenden Märkten werden ihre Vorzüge deutlich. Und in der konservativen Ausstattung mit niedrig angesetzten Cap-Preisen unterhalb des aktuellen Basiswertkurses können die cleveren Rabattpapiere ihre maximalen Renditechancen sogar bei leicht schwächelnden Kursen des zugrunde liegenden Titels realisieren. Die Auswahl fällt jedoch bei der Vielzahl von Anbietern und Produkten nicht leicht. Wie gerufen erscheint hier eine aktuelle Studie des Internetportals „Finanztreff.de“, welche die besten Discount-Zertifikate am Markt ermittelt hat. Unter dem Titel „Best Discount 2007“ veröffentlichte der Onlineanbieter die Ergebnisse seiner Auswertung, bei der die Produkte von 18 Emittenten über einen Zeitraum von einem Jahr detailliert untersucht wurden. Zweimal täglich wurde für 20 Basiswerte und drei Risikoklassen das Produkt mit der höchsten maximal möglichen Rendite p.a. ermittelt. Als konservativ galten in der Studie Zertifikate mit einem Cap-Preis, der 20 Prozent unterhalb des aktuellen Basiswertkurses liegt. Die Vereinnahmung der maximalen Rendite p.a. gerät bei diesen Papieren bis zu einem entsprechenden Kursrückgang des Basiswerts um 20 Prozent am Laufzeitende nicht in Gefahr. Als neutrale und offensive Produkte wurden hingegen Zertifikate eingestuft, bei denen die maximale Rendite nur erzielt wird, wenn der Basiswert stabil bleibt bzw. ansteigt. Insgesamt wertete Finanztreff.de auf diesem Wege über 30.000 „Best Discount“ Produkte aus und erstellte anhand derer eine Rangfolge der Emissionshäuser. Die Discounter von BNP Paribas erwiesen sich hierbei als besonders renditeträchtig. So wurde BNP Paribas als bester Emittent im Bereich für konservative Discount-Zertifikate ausgezeichnet.

 Laufend aktuell Auch in den letzten Wochen wurde die mittlerweile über 13.700 Anlagezertifikate und Hebelprodukte umfassende Produktpalette von BNP Paribas mit fortlaufenden Emissionen ständig auf den aktuellsten Stand gebracht. Neben der fast täglichen Neuauflage von Turbos und Open End Turbos kamen im Februar folgende Produktserien an den Markt:

NEUEMISSIONEN VON BNP PARIBAS Datum

Emission

Basiswerte

Laufzeiten

02.03.2007

20 Bonus-Zertifikate

EURO STOXX 50

Apr 08, Mai 08, Jun 08, Sep 08

05.03.2007

30 Express-Zertifikate

Aktien des DAX

Beobachtungstage mit Chance zur Fälligstellung jährlich, letzter am 30. Juni 2011

07.03.2007

162 Step Up Bonus-Zertifikate Aktien des EURO STOXX 50

21.03.2007

5 Bonus-Zertifikate

Deutsche Bank und Volkswagen Dez 08, Jun 09, Dez 09

26.03.2007

60 Open End Turbos

Aktien des österreichischen ATX Index

Open End

Total

Jun 08

28.03.2007

26

1 Bonus-Zertifikat

Jun 08, Dez 08, Jun 09


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Zertifikatepaket / Impressum

UNSER ZERTIFIKATEPAKET FÜR IHREN WISSENSVORSPRUNG! Wer erfolgreich in Zertifikaten und Hebelprodukten anlegen möchte, muss über die Funktionsweise und die speziellen Eigenschaften der Papiere genau informiert sein. BNP Paribas möchte

Sie dabei unterstützen und hält ein komplettes Zertifikatepaket für Sie bereit. Sichern Sie sich Ihre Mappe mit den Broschüren zu jeder Produktgruppe und profitieren Sie vom umfangreichem

Fachwissen. Zusätzlich zu jedem Heft erhalten Sie auch die beliebten Kurzbeschreibungen für ein schnelles Verständnis der Produkte und zur jederzeitigen Auffrischung Ihres Wissens.

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Bestell-Hotline:

IMPRESSUM Monatsmagazin WARRANTS UND ZERTIFIKATE Herausgeber: BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Fon: 069/71 93 2310 · Fax: 069/71 93 34 99 Redaktion: Sebastian Schmidt, eveniat GmbH Gesamtbearbeitung und Gestaltung: Michi Gehrmann, Jana Gehrmann, LINKING ADVERTISING Art Director: Ivone Delazzer-Böhmer Druck: Druckhaus Berlin-Mitte GmbH Verlag: SC Marketing GmbH Kontakt BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Hotline: 0800 0 267 267 (oder 069 / 71 93 23 10) Fax: 069 / 71 93 34 99 e-mail: derivate@bnpparibas.com Internet: www.derivate.bnpparibas.de Reuters: BNPWTS

0800 0 267 267

(gebührenfrei)

Haftungshinweis Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die wir für zuverlässig halten, wurden von uns nach bestem Wissen zusammengestellt und richtet sich ausschließlich an Personen, die Ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen stellen keine Aufforderung zur Zeichnung, zum Kauf oder zum Verkauf der betreffenden Wertpapiere dar, sie sind weder als Angebot noch als Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zu verstehen, sondern dienen ausschließlich Informationszwecken, sie stellen keine konkreten Kaufs- oder Verkaufsempfehlungen dar, werden außerhalb einer etwaigen Vertragsbeziehung mitgeteilt und begründen kein vertragliches Beratungs- oder Auskunftsverhältnis. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Angaben und keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben. Sollte aufgrund besonderer Umstände eine vertragliche oder gesetzliche Haftung entstehen, haften wir ausschließlich nach Maßgabe der Regelungen in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sofern Aktienbesprechungen, Chartanalysen und andere Inhalte von anderen Unternehmen oder Einzelpersonen (im folgenden allgemein der “Autor”) veröffentlicht werden, so wird auch hier nochmals deutlich darauf hingewiesen, dass diese Informationen keine konkreten Kaufs- oder Verkaufsempfehlungen darstellen. Alle Informationen werden außerhalb einer etwaigen Vertragsbeziehung mitgeteilt und begrü den kein vertragliches Beratungs- oder Auskunftsverhältnis. Die vom jeweiligen Autor veröffentlichten Informationen stammen aus Quellen, die er für zuverlässig hält, und wurden vom Autor nach bestem Wissen zusammengestellt. Der Autor übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Angaben und keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben. Jegliche Haftung des Autors wird ausgeschlossen.

Lizenzerklärung Die Marke ”DAX® 30” (DAX®) ist eingetragene Marke der Deutsche Börse AG. Die Bezeichnung “Dow Jones EURO STOXX® 50 Kursindex” (EURO STOXX® 50) ist eingetragenes Warenzeichen der STOXX LIMITED, Zürich (Schweiz).

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Bonus Step-Up Zertifikate

Reverse Bonus Zertifikate

Express Zertifikate

Discount Zertifikate

Optionsscheine

Discount Calls / Discount Puts

Open End Turbos



Bonus Zertifikate





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WARRANTS UND ZERTIFIKATE | 0407  

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