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www.derivate.bnpparibas.de

WARRANTS UND ZERTIFIKATE DAS MONATSMAGAZIN rund um Optionsscheine und Zertifikate der BNP Paribas

Silberrausch

Timing-Problem ade: Europa Best Entry Express DAX daily Trading: Kräftig abgesahnt Bonitätsrating BNP Paribas Moody’s Aa1 S&P AA+


Herrlich. Durchstarten, ohne Kopf und Kragen zu riskieren.

BNP Paribas SAFE Zertifikate 100 % Kapitalgarantie

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Nie war es wichtiger, seine Anlage gegen Verluste zu schützen – und dennoch an Kursgewinnen zu partizipieren. Mit den neuen SAFE Zertifikaten ist das jetzt möglich. Wenn es nach oben geht, partizipieren Sie an den Kursgewinnen, und wenn es nach unten geht, bekommen Sie am Laufzeitende 100 % des Nennwertes zurück. Mehr Sicherheit bei so viel Renditechancen geht nicht. BNP Paribas-Rating: S&P AA+, Moody’s Aa1. Hotline (kostenfrei): 0800 0 267 267


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Editorial

DIE LABILE MARKTVERFASSUNG VERLANGT INNOVATIVE INVESTMENTLÖSUNGEN

Dass die Börsen ihre Tiefstkurse vom 23. Januar bislang nicht unterboten haben, darf durchaus als gutes Zeichen gewertet werden. Jede Nachricht, die mehr Licht ins Dunkel um die drohende US-Rezession und die Subprime-Krise bringt, wird akribisch analysiert. Erfreulich ist dabei, dass offenbar keine kopflose Depressivität herrscht, in der positive Meldungen wie in mancher vergangenen Schwächephase gar nicht erst Beachtung finden. Aber dennoch reichte die zwischenzeitlich aufkeimende Zuversicht bisher nicht aus, um eine nachhaltige Erholung der Standardwerte-Indizes in Gang zu setzen. Zu groß sind die allgemeine Unsicherheit und die Furcht vor plötzlichen Hiobsbotschaften. Wenn sich DAX und Co. oberhalb der Korrekturtiefs vom Januar langsam stabilisieren sollten, darf man bereits vollauf zufrieden sein. Anleger stehen jetzt vor der schwierigen Frage, welche Positionierungen in der aktuellen Börsenstimmung sinnvoll wären. In der letzten Ausgabe von WARRANTS UND ZERTIFIKATE haben wir ausführlich diskutiert, dass sich Reverse Bonus Zertifikate als attraktiv erweisen könnten. Schließlich sind einbrechende Basiswertkurse hier zwar erwünscht, aber auch eine Stabilisierung ohne zu starke Ausschläge nach oben kann bereits hohe

Reverse Bonusrenditen produzieren. Darüber hinaus hat BNP Paribas auf die labile Marktlage speziell in den vergangenen Wochen mit zahlreichen innovativen Investmentlösungen geantwortet. So stellen wir Ihnen neben dem Öl Garant Zertifikat (siehe Seite 14), das per Laufzeitende überhaupt keine Risiken für den Nennwert beinhaltet, auf den Seiten 15 und 16 das neue Best Entry Express Zertifikat auf den EURO STOXX 50 Kursindex vor. Sinkende Notierungen des europäischen Leitindex in nächster Zeit schaden hier keineswegs, ganz im Gegenteil. Denn der Startkurs für den ExpressMechanismus wird auf den niedrigsten Stand des Basiswertes zwischen 28.03.08 und 27.06.08 fixiert. Gegen eine vorerst negative Börsentendenz und eine erst ab dem dritten Quartal einsetzende Stabilisierung bzw. Erholung ist bei diesem Produkt also überhaupt nichts einzuwenden. Zudem genügt am Bewertungstag ein Basiswertkurs oberhalb der Barriere, um letztlich noch den maximalen Bonus einzustreichen, falls an den vergangenen Beobachtungstagen keine vorzeitige Fälligstellung gelang. Eine ähnliche Chance im Nachgang bieten auch die neuen Memory Express Zertifikate (nähere Infos: www.derivate. bnpparibas.de, Menüpunkt „Neue Produkte“). Wenn Barrierenverletzungen hier zunächst die Bonuszahlungen vereiteln sollten, können alle verpassten Erträge am nächsten Beobachtungstag rückwirkend vereinnahmt werden, sofern die Basiswerte ihre Barrieren zurückerobert haben. Sollte es an den Börsen also erst einmal kräftig bergab gehen, wäre dies folglich kein Beinbruch. Das im letzten Heft vorgestellte Best Trigger

Express Zertifikat konzentriert sich derweil überhaupt nur auf den stärksten Basiswert und missachtet eventuelle Rohrkrepierer unter den zugrunde liegenden Titeln bei der Jagd nach der Gewinnrealisierung sogar völlig. Oder wie wäre es mit einem Multi Bonus Plus Pro Zertifikat? Die niedrig angesetzte Barriere je Basiswert ist hier während der Laufzeit gar nicht erst aktiv. Lediglich am Bewertungstag muss jeder Basiswert über der Schwelle notieren. Mit einem solchen Papier lassen sich beispielsweise 18 Prozent Bonusrendite auf Sicht von nur 15 Monaten bei mindestens 40 Prozent Barrierenabstand erzielen (z.B. WKN BN1RW2, Zeichnungsfrist bis 20.03.08, siehe www.derivate. bnpparibas.de, Menüpunkt „Neue Produkte“). In der aktuell labilen Marktverfassung muss also kein Investor den Kopf in den Sand stecken. BNP Paribas bietet zahlreiche Lösungen, denen vorerst weiter schwächelnde Basiswertkurse mit Blick auf das Anlageziel nicht viel anhaben können oder die im Falle des Best Entry Express (siehe Seite 15 f.) sogar zu einer Verbesserung der Erfolgswahrscheinlichkeit führen können. Viel Erfolg beim Investieren.

Rupertus Rothenhäuser, BNP Paribas Deutschland

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Übersicht

AUF EINEN BLICK!

10 Aktuelles Gemeinsam mehr erreichen

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Expertenkommentar Bekommt Bernanke die US-Wirtschaft flott?

07

Rabatt-Papiere für alle Szenarien

08

Im Fokus Silberrausch

10

Privalto

4

Ölchancen mit Kapital- und Währungssicherung

14

Timing-Problem ade: Europa Best Entry Express

15


03

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Übersicht

15

20

18

30

Sicher anlegen Garantie-Investments selbst konstruieren

Aktien daily 17

Experteninterview Corinna Wohlfeil: „Alltag“ gibt es nicht!

33

Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik

34

Veranstaltungen 24

DAX daily DAX daily Trading: Kräftig abgesahnt

ÖL daily: Rechtzeitig auf Long gesetzt

Technische Analyse 20

Investment Ideen Discount, Bonus und weitere Investment-Highs

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ÖL daily 18

Rohstoffe Die Welt schwimmt in einem Meer aus Papiergeld

Aktien daily: Beiersdorf

Invest 2008 – Besuchen Sie uns!

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Zahlen/Buchtipp 30

Lesen und mehr wissen!

37

Presse Pressestimmen der vergangenen Wochen

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Infopaket/Impressum

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Aktuelles

GEMEINSAM MEHR ERREICHEN Die Derivatebranche mit ihren bislang zwei deutschen Interessenvertretungen setzt nun auf vereinte Kräfte mit dem Deutschen Derivate Verband (DDV). Dass der Markt für verbriefte Derivate hierzulande besonders groß und bedeutend ist, zeigte sich in den letzten Jahren auch an der parallelen Existenz von zwei Verbänden, dem Deutschen Derivate Institut e.V. und dem Derivate Forum e.V., deren Aufgabenbereiche sich weitgehend überschnitten. Mittlerweile hat sich jedoch die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine gemeinsame Interessenvertretung weitaus wirkungsvoller agieren kann. Dies gilt nicht nur für die Wahrung branchenspezifischer Belange gegenüber der Politik, sondern ganz besonders auch bei der Ausarbeitung und Durchsetzung beispielsweise von Vereinheitlichungen oder Qualitätsverbesserungen im Sinne des Anlegers sowie bei der wichtigen Aufklärungsarbeit zu Zertifikaten und Hebelprodukten in der Öffentlichkeit.

Der neu gegründete Deutsche Derivate Verband (DDV) vereint mit seinen 18 Vollmitgliedern die größten Emissionshäuser und mit weiteren acht Fördermitgliedern die maßgeblichen Börsen, Kursmakler und Informationsanbieter. Den Vorstand des DDV bilden Rupertus Rothenhäuser (BNP Paribas), Klaus Oppermann (Commerzbank), Stefan Armbruster (Deutsche Bank) und Martin Weithofer (HypoVereinsbank). Hartmut Knüppel bekleidet die Funktion des geschäftsführenden Vorstands.

Produkte bewertet werden. Das Zertifikate-Rating soll schon in Kürze vorgestellt werden. Ein weiteres erstes Ziel ist die Verbesserung der Schulung von Anlageberatern. Hierzu wurde ein Anforderungskatalog als Grundlage für Lehrgänge entwickelt, die bereits in diesem Jahr Berater für eine bestmögliche Kundenbetreuung fit machen sollen.

Als eines der ersten Projekte hat sich der DDV die Ausarbeitung eines ZertifikateRatings vorgenommen. Fünf Anlegertypen mit ihren unterschiedlichen Risikoneigungen bilden hierbei die Orientierungsgröße, in deren Zusammenhang die Equity Derivatives House of the Year 2008

Teamgeist ist angesagt Mit dem Sponsoring eines Fußballturniers für Kinder in Bad Homburg motivierte BNP Paribas den sportlichen Nachwuchs zu Höchstleistungen. Die aktuelle Diskussion um unbewegliche und übergewichtige Kinder macht deutlich, wie bedeutend Sportvereine sind, um die Sprösslinge von den Bildschirmen wegzulocken und stattdessen den Spaß

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Erneut ausgezeichnet an körperlicher Aktivität sowie die wichtigen sozialen Aspekte des Sports zu vermitteln. In Zeiten knapper Kassen ist das keine leichte Aufgabe. Durch das Sponsoring von BNP Paribas durften die Knirpse beim F-Jugend-Turnier der DJK Bad Homburg am 09. Februar jedoch hoch motiviert „wie die Großen“ um den BNP Paribas-Cup wetteifern.

Bei den diesjährigen Awards des „Risk Magazine“ erhielt BNP Paribas die Auszeichnung als Structured Products House of the Year 2008. Das Risk Magazine ist die weltweit führende Publikation im Bereich Derivate und Risikomanagement. Bei der bereits in den vergangenen Jahren regelmäßig ausgezeichneten BNP Paribas wurde erneut die hervorragende Qualität im Service, im Sekundärmarkt-Pricing und bei der Ausführungsgeschwindigkeit hervorgehoben. Mit einem breiten Angebot an Basiswerten bei weitläufiger geografischer Abdeckung hat BNP Paribas eine beeindruckende Palette an themenbasierten Produkten emittiert. Innovative Strukturen und die wachsende Auswahl an Basiswerten aus verschiedenen Assetklassen ermöglichen jedem Anleger ertragreiche Investments in allen Marktphasen.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Expertenkommentar

BEKOMMT BERNANKE DIE US-WIRTSCHAFT FLOTT? Die US-Wirtschaft steckt in einer handfesten Krise: Neben der SubprimeKrise im privaten Wohnungsbau, die weltweit ihre Kreise zieht, belasten die rasant steigenden Energie- und Lebensmittelpreise den Konsum. Viele Anleger rund um den Globus stehen deshalb vor der Frage: Gelingt es den USA, eine Rezession zu verhindern?

im Ausland in der Folge wesentlich günstiger sind. Um der Binnenwirtschaft unter die Arme zu greifen, hat die BushRegierung bereits ein Konjunkturprogramm in Höhe von 168 Milliarden Dollar durch den Kongress geboxt. Jedem Amerikaner wird demnächst die Steuerbehörde einen Scheck in Höhe von bis zu 600 Dollar zuschicken.

US-Notenbankchef Ben Bernanke tut zumindest alles in seiner Macht Stehende, um die Wirtschaft wieder flott zu machen. Seit Monaten lässt er frisches Geld drucken – die Leitzinsen wurden mittlerweile in fünf Schritten um 2,25 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent gesenkt. Dabei geht Bernanke ein sehr hohes Risiko ein, denn durch die niedrigen Zinsen wird die Inflation stark angefacht. Tiefe Zinsen kurbeln die Nachfrage an und können daher steigende Preise mit sich bringen. Offiziell liegt die Inflationsrate derzeit bei 4,3 Prozent. Etliche Experten gehen aber davon aus, dass die Zahlen geschönt sind und sich die Teuerungsrate in den USA bereits im zweistelligen Bereich bewegt.

Die massiven Zinssenkungen, die angekündigten Steuergeschenke und die derzeit solide Ausgangslage der Unternehmen – mit Ausnahme des Finanzsektors – lassen hoffen, dass die Konjunktur im zweiten Halbjahr wieder anzieht und japanische Verhältnisse vermieden werden können. Und da an der Börse die Zukunft gehandelt wird, könnte der jetzige Zeitpunkt günstig sein, erste Positionen in US-Aktien aufzubauen.

Thomas Bergmann, Der Aktionär

Allerdings sollte dies nicht ohne eingebauten Risikopuffer geschehen. Wie das geht? BNP Paribas beispielsweise bietet seit kurzem Discount Zertifikate auf amerikanische Blue Chips an, die einen vergünstigten Einstieg ermöglichen. Damit können Anleger auch in diesen stürmischen Zeiten besser schlafen.

VERLAUF US-LEITZINS SEIT 1990 9 8

Bernanke scheint es auch nichts auszumachen, die Rolle des US-Dollars als Weltleitwährung aufzugeben. Mit 1,52 Dollar markierte der Euro vor kurzem ein neues Rekordhoch. Sollte Bernanke die Zinsen weiter senken – und damit rechnet mittlerweile das Gros der Experten –, steht einer Fortsetzung der Euro-Rallye nichts im Wege. In einigen Ländern Asiens und des Nahen Ostens denken die Regierungen bereits darüber nach, sich vom Dollar abzukoppeln.

7 6 5 4 3 2 1 0

Januar 1992

Andererseits hilft ein schwacher Dollar der US-Exportwirtschaft, da die Produkte

Januar 1994

Januar 1996

Januar 1998

Januar 2000

Januar 2002

Januar 2004

Januar 2006

Januar 2008

US-Leitzins

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung des externen Redakteurs wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.

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03

Expertenkommentar

RABATT-PAPIERE FÜR ALLE SZENARIEN EADS sticht Boeing aus und erhält den Zuschlag für einen Milliardenauftrag. BNP Paribas hat Discounter im Angebot, die jedem Chance/Risiko-Profil gerecht werden. Es waren harte Zeiten für den europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS. Massive Gewinneinbrüche, milliardenschwere Entwicklungspannen beim Super-Jet A380 und Anschuldigungen über Insidergeschäfte – französische Landsmänner sprachen gar von einer Staatsaffäre. Der Konzern fiel in der Gunst der Anleger, keiner rechnete mit einer Wende. Doch nach rund fünf Jahren des nahezu dauerhaften Desasters kam endlich eine positive Nachricht: EADS liefert 179 Tankflugzeuge auf Basis des A330 im Gesamtwert von rund 23 Mrd. Euro an die US Air Force. Dank einer Vertragslaufzeit von 15 Jahren und möglichen Folgeaufträgen blicken die EADS-Manager mit Zuversicht in die Zukunft. Die Franzosen konnten sich überraschenderweise gegen den US-Konkurrenten und Militär-Platzhirsch Boeing durchsetzen und fassen somit Fuß auf dem wichtigsten Rüstungsmarkt der Welt. Dies führte zu massiven Protestaktionen in den USA – so will Boeing die Entscheidung rechtlich prüfen lassen, was den Auftrag um bis zu ein Jahr verzögern könnte. Von Outsourcing, wie viele Amerikaner klagen, kann jedoch keine Rede sein: Der Vertrag bedingt eine End-

produktion innerhalb der USA, weshalb EADS mit seinem US-Partner Northrop Grumman eine Endmontagelinie in Alabama errichtet. Mehr als 1.000 Arbeitsplätze werden entstehen. Die Aktie schoss nach Bekanntgabe des Milliarden-Deals rund 10 Prozent nach oben. Dadurch ist inzwischen reichlich Phantasie in den Basiswert eingepreist. Jedoch lehrt uns die Geschichte, dass eine überraschende Wendung in der Auftragsvergabe durchaus möglich ist – in den USA ist schließlich Wahlkampfzeit. Charttechnisch betrachtet hat die Aktie kürzlich die breite Seitwärts-Range zwischen 20,00 und 25,00 Euro nach unten verlassen. Trotz der jüngsten Kurserholung gelang es noch nicht, den Korridor wieder zu erreichen. Auch eine Chartanalyse ist demnach keine große Hilfe, die Situation richtig einschätzen zu können. Umso wichtiger ist es, dass Emittenten eine breite Palette an Discount Zertifikaten auf einen Basiswert im Angebot haben. Bei EADS wird die BNP Paribas diesem Anspruch gerecht. Das Emissionshaus deckt nahezu jeden Cap ab, auch bei einer steueroptimierten Restlaufzeit bis Juni 2009. Somit kann der Investor frei

nach seiner Aktien-Einschätzung wählen. Ist der Anleger pessimistisch und rechnet mit einer Absage des US-Auftrags, entscheidet er sich für ein defensives Investment und greift zu einem Rabatt-Papier mit Cap bei 12,00 Euro (WKN BN0G9A). Hier darf die Aktie vom aktuellen Kursniveau bei 18,41 Euro noch 34,8 Prozent fallen, ohne die Maximalrendite von 9,9 Prozent oder 7,6 Prozent p.a. in Gefahr zu bringen. Rechnet der Investor hingegen mit einer Seitwärtsbewegung, ist ein RabattPapier mit einem Cap bei 18,00 Euro (WKN BN0G9D) die bessere Wahl. Hier ist immerhin noch ein Kursverlust von 2,2 Prozent bis Juni 2009 zulässig. Dann winkt die maximale Rendite von 21,1 Prozent oder 16 Prozent p.a. Wer hingegen eine Rückkehr zu alten Kurshöhen erwartet, wählt einen Discounter mit einem offensiven Cap bei 22,00 Euro (WKN BN0G9F). Die Maximalrendite steigt auf sehr attraktive 33,3 Prozent oder 25 Prozent p.a. Allerdings muss der Basiswert dazu bis Juni 2009 noch knapp 13 Prozent gutmachen. Maximilian Uhl / Daniela Helemann, ZertifikateJournal

WKN

Typ

Cap

Ratio

Laufzeitende

Geld

Brief

Abstand Cap %

Discount %

Max. Rend. %

Rend. p.a. %

BN0G9A

Discount

12

1

19.06.2009

10,82

10,92

-34,82

42,28

9,89

7,58

BN0G9B

Discount

14

1

19.06.2009

12,33

12,43

-23,95

34,44

12,63

9,66

BN0G9C

Discount

16

1

19.06.2009

13,65

13,75

-13,09

27,48

16,36

12,46

BN0G9D

Discount

18

1

19.06.2009

14,77

14,87

-2,23

21,57

21,05

15,96

BN0G9E

Discount

20

1

19.06.2009

15,69

15,79

8,64

16,72

26,66

20,10

BN0G9F

Discount

22

1

19.06.2009

16,40

16,50

19,50

12,97

33,33

24,97

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Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung der externen Redakteure wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Im Fokus

SILBERRAUSCH BNP Paribas emittiert Open End Turbos auf Silber. Mit seiner starken Kursrallye und der aus Verwendungssicht unscharfen Grenze zu den Industriemetallen bietet Silber einen überaus spannenden Basiswert.

Omas geerbtes Tafelsilber mal wieder auf Hochglanz zu polieren, macht ab sofort richtig Freude. Denn in der Schublade mit der Zuckerdose, den Kerzenhaltern und dem Essbesteck für besondere Anlässe schlummert ein Schätzchen, dessen Wert allein in den ersten Monaten dieses Jahres schon um über ein Drittel gestiegen ist. Und gegenüber November 2001 hat sich der Silberpreis sogar verfünffacht. Spätestens seit Sommer 2003 lässt sich ein klarer Aufwärtstrend der Notierungen ausmachen. Somit sollte die zuvor über 23 Jahre andauernde Schwächephase endlich der Vergangenheit angehören. Dass der Rohstoffboom offensichtlich weiterhin in vollem Gange ist, wurde nicht nur an den beeindruckenden Preisentwicklungen, sondern auch auf dem 10

viertägigen Kongress der „Prospectors & Developers Association of Canada“ in Toronto deutlich. Hier wurde bekannt gegeben, dass die Investitionen in die Rohstoffexploration neue Rekordhöhen erreichen, um die schwindenden Reserven zu ergänzen. In 2007 wurden aktuellen Schätzungen zufolge 11,4 Mrd. USDollar und damit mehr als doppelt so viel wie beim letzten Spitzenwert von 5,2 Mrd. US-Dollar im Jahr 1997 aufgewendet. Mittlerweile stecken dabei so genannte „Junior-Unternehmen“ insgesamt mehr Geld in die Aufspürung neuer Ressourcen als die großen und mittleren Firmen. Die Juniors finanzieren sich über die Börse und investieren hauptsächlich in die Exploration von Basismetallen wie Nickel, Kupfer und Zink (36 Prozent der Investitionen) sowie von Gold (40 Prozent der Investitionen). Das Ziel besteht letztlich in einer Übernahme durch einen

der Bergbau-Giganten oder einem Verkauf der Schürfrechte, wenn neue Lagerstätten der begehrten Bodenschätze gefunden wurden. Silber wird in der Regel nicht isoliert gesucht. Denn das meiste Silber wird aus Silbererzen gewonnen, die häufig zusammen mit Kupfer-, Zink- und vor allem Bleierzen vorkommen. Man schlägt hier quasi zwei Fliegen mit einer Klappe und gewinnt Silber als Nebenprodukt der genannten Basismetalle. Daraus folgt bereits, dass die Preisentwicklung von Silber nicht nur eine hohe Korrelation zum Edelmetall Gold aufweist, sondern oftmals auch beispielsweise zu Kupfer ein ähnliches Trendverhalten zeigt. Überhaupt ist Silber nicht nur angebotsseitig, sondern vor allem hinsichtlich der Verwendung heutzutage eng mit den Industriemetallen verzahnt.


03

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Im Fokus

SILBER: FÖRDERUNG, QUELLEN DES ANGEBOTS UND NACHFRAGER In den vergangenen knapp 40 Jahren hat sich die Welt-Minenförderung von Silber rund gerechnet verdoppelt. 1970 betrug sie nach Angaben des United States Geological Survey 9.678 Tonnen. Für das Jahr 2006 weist das Silverbook der VM-group einen Wert von 20.911 Tonnen aus. Die fünf größten Förderländer im Jahr 2006 (Quelle: The Silver Institute) waren Peru, Mexiko, China, Australien und Chile. Zwischen 2000 und 2006 ist die Förderung nur in Australien um fast ein Viertel gesunken. Die mit Abstand größten Steigerungsraten seit 1970 weisen dagegen China und Chile auf. Noch im Jahr 1990 förderte China lediglich 130 Tonnen. 2006 waren es fast 2.138 Tonnen. Der Abstand zu Mexiko (2.733 Tonnen) und Peru (3.164 Tonnen) ist damit stark zusammengeschrumpft und erscheint angesichts des Förderungswachstums in der Vergangenheit nicht uneinholbar. Nach den voraussichtlichen Zahlen des Silverbook der VM-group für das Jahr 2007 bestreitet die Minenförderung nahezu 60 Prozent des Silberangebots. Beinahe die gesamten restlichen 40 Prozent stammen aus verschiedenen Recycling-Quellen. Bei der Aufteilung der Nachfrage zeigt sich, dass das Edelmetall Silber gemäß seiner überwiegenden Verwendung fast schon den Industriemetallen zugerechnet werden könnte. Im Gegensatz zu Gold spielen die Schmuck- und Silberwaren mit rund 30 Prozent nur eine vergleichsweise geringe Rolle. Nahezu 60 Prozent entfallen auf die industrielle Nachfrage. Dabei hat die Fotoindustrie mit dem Siegeszug der Digitalkameras in den vergangenen Jahren natürlich stark an Bedeutung verloren, steht aber mit gut 18 Prozent immerhin noch an dritter Stelle. 22.000

1970 - 2006: Welt-Minenförderung von Silber in Tonnen und Fördermengen der aktuell fünf größten Förderländer

20.000 18.000

Quellen: United States Geological Survey, für Werte 2006: The Silver Institute und Silverbook der VM-group

16.000 14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0

1970 Peru

1980 Mexiko

1990 VR China

2000 Australien

2006 Weltförderung

Chile

Aufteilung des Goldangebots im Jahr 2007 vorauss.

Aufteilung der Silbernachfrage im Jahr 2007 vorauss.

Quelle: Silverbook der VM-group

Quelle: Silverbook der VM-group

1,43% 9,56%

4,27%

0,37% 5,11%

59,67%

0,87% 29,95%

6,81% 10,81%

13,68 18,16% 18,19 Minenförderung Recycling - Andere (Industrie) Recycling - Fotografie

Recycling - Schmuck Verkauf aus Regierungsbeständen Recycling - Münzen

Schmuck und Silberwaren Elektronik Fotografie Andere Anwendungen

21,13% Indexfonds (ETFs) Katalysator Silber Hartlot Münzprägung

Vielfältige Nachfrage nach einem vielseitigen Metall In der Geschichte steht die Funktion von Silber als Zahlungsmittel in Form von Silbermünzen im Mittelpunkt. So auch in Deutschland bis 1871, wobei der Wert der Währung durch den Silberstandard gedeckt wurde. Erst nach 1871 folgte hierzulande der Goldstandard. Heute spielt Silber im Bereich der Münzen und Medaillen vornehmlich als wertvolles Sammlerobjekt bzw. sportliche Auszeichnung eine Rolle und hat sich damit der Verwendung in Form von Schmuck und anderen Silberwaren wie dem eingangs erwähnten Tafelsilber angenähert. Auch bei der Herstellung hochwertiger Musikinstrumente ist Silber wegen des angenehmen Klangkörpers beliebt. Damit ist auch schon die verschwommene Grenze des Edelmetalls Silber zum „Industriemetall“ Silber erreicht. Tatsächlich macht der Bedarf an Schmuck- und Silberwaren nur vergleichsweise bescheidene 30 Prozent der Nachfrage aus (siehe auch Grafik im Infokasten). Die hohe Bedeutung in verschiedensten Anwendungen, vor allem in der Elektrik, Elektronik und Optik, erklärt sich aus den besonderen Eigenschaften von Silber. Es besitzt die höchste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle und eine hohe Wärmeleitfähigkeit. Die starke optische Reflexionsfähigkeit bildet die Schlüsselrolle beim Einsatz in der Fotografie. Dieser Bereich hat natürlich mit dem Siegeszug der Digitalkameras massiv an Bedeutung verloren. Aber auch heute noch saugt die Fotoindustrie als drittgrößter Nachfrager gut 18 Prozent des Silberangebots auf. Die hohe Reflexionsfähigkeit wird des Weiteren bei Glasspiegeln, Licht- und 11


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Im Fokus

Wärmereflektoren genutzt. In Form von Silberlegierungen beispielsweise mit Kupfer, Zink oder Zinn kommt Silber in der Elektro- und Löttechnik zum Einsatz. In Verbindung mit Quecksilber als Zahnfüllung aus Amalgam dürfte wohl fast jeder schon einmal den Stellenwert in der Dentalmedizin kennen gelernt haben. Ja sogar in der Lebensmittelindustrie kommt Silber als Lebensmittelfarbstoff E 174 zur Anwendung. Zudem besitzt Silber eine antibakterielle Wirkung. Man findet es daher zum Beispiel als Silberpulver in Salben oder in der Beschichtung von medizinischen Gerätschaften, aber auch von Kühlschränken oder Küchenmöbeln. Auch in der Wasseraufbereitung kann Silber wertvolle Dienste leisten. Die Einsatzbereiche sind somit äußerst vielfältig. Im Gegensatz zu Gold zeigt sich dabei auch ein echter Verbrauch. Aus dem Recycling wird bei weitem nicht wieder alles ehemals industriell eingesetzte Silber zurückgewonnen. Anbieterseitig stammen 60 Prozent des Silbers aus der Minenproduktion. In den vergangenen fast vier Dekaden seit 1970 hat sich die Produktion mehr als verdoppelt. Die langfristigen Spitzenreiter unter den Förderländern sind Peru, Mexiko und Australien, wobei Australien beim Wachstumstrend nur unterdurchschnittlich mitgehalten hat. Dagegen sind Chile und vor allem China von ehemals unbedeutenden Fördermengen in die Gruppe der größten Produzenten aufgestiegen. Im Jahr 2006 hat China bereits den dritten Rang erreicht. Die aktuelle Entwicklung Nach den spekulativen Verwerfungen in den 1970er Jahren (siehe Infokasten Seite 13) hat der Silberpreis seit 1980 eine lange Phase der Baisse mit nur wenigen, letztlich erfolglosen Ausbruchversuchen durchlaufen. Erst seit 2003 lässt sich ein tragfähiger Aufwärtstrend der Notierungen erkennen, der den Silberpreis zuletzt über die Marke von 20 US-Dollar je Feinunze und damit auf das höchste Niveau seit 1980 getrieben hat. 12

CHART-CHECK: SILBER Während der 1970er Jahre baute sich beim Silber eine gigantische Spekulationsblase auf, deren Entstehen maßgeblich durch die Gebrüder Hunt (siehe auch Seite 13) angeheizt wurde. Ihr Rekordhoch erreichten die Notierungen dann schließlich im Januar 1980 bei 48,70 US-Dollar (Tagesschlusskurs am 17.01.1980), um nachfolgend spektakulär einzubrechen. Zwar erlebte der Goldpreis zeitgleich eine ähnlich turbulente Phase. Die Intensität der Bewegungen beim Silber war jedoch beispiellos und zeigte damit ihren extrem spekulativen Charakter. Zwischen 1990 und 1993 fand der Silberpreis dann langsam seinen Boden. Abgesehen von zwischenzeitlichen Rallye-Versuchen sollte es jedoch weitere zehn Jahre bis 2003 dauern, ehe der bis heute relevante Aufwärtstrend eingeläutet wurde. Selbst die Hausse in 1997 und 1998, als auch die Investorenlegende Warren Buffet in den Silbermarkt einstieg, erwies sich als Strohfeuer. Ab der zweiten Hälfte des Jahres 2003 startete mit zunehmendem Nachdruck die fulminante Aufwärtsbewegung, die den Kurs aktuell (04.03.08) wieder über 20 US-Dollar getrieben hat. Dieses Niveau hat der Silberpreis seit Oktober 1980 nicht mehr gesehen. Dass offenbar die alten Daten der frühen 1980er Jahre auch heute noch eine charttechnische, stark psychologische Bedeutung entfalten, zeigt der Widerstand bei ca. 14,50 US-Dollar. In den Jahren 2006 und 2007 brauchte es mehrere Anläufe, um diese Marke endlich zu knacken. Erst zu Beginn dieses Jahres wurde das nächste Triebwerk für den Aufstieg gezündet. Im Chart wurde damit eine neue, sehr steile Aufwärtstrendlinie erzeugt. Der nächste Widerstand ist nun im Bereich von ca. 22,50 US-Dollar zu erwarten. Darüber würden sich bis in die Region von 33,50 US-Dollar zunächst keine charttechnischen Hürden auffinden lassen. Mögliche Unterstützungen für den Fall sinkender Notierungen finden sich bei 15,50 US-Dollar (ansteigend), bei 14,50 US-Dollar, bei 13,50 US-Dollar (ansteigend) und schließlich auf Höhe der langfristigen Aufwärtstrendlinie seit 2003 bei aktuell etwa 11,00 US-Dollar (ansteigend). Langfristige Entwicklung des Silberpreises (in USD) im logarithmisch skalierten Wochenchart seit 1970 (ab 2000 vs. Silberpreis in EUR, rote Zeitreihe) RSI 80 60 40

80 60 40 Silber USD/Unze, Close von Silber_Euro

44 38 32 28 24 20 16 14 12 10 8 6

44 38 32 28 24 20 16 14 12 10 8 6

höchster Wochenschlusskurs am 18.01.1980 bei 46 US-Dollar, höchster Tagesschlusskurs am 17.01.1980 bei 48,70 US-Dollar

4

4

Silberpreis (wöchentlich) in US-Dollar

Silberpreis (wöchentlich) in EUR

2

2

70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07

Zunehmend steiler Aufwärtstrend des Silberpreises seit 2003 80 70 60 50 40

RSI

80 70 60 50 40

Silber USD/Unze 21 19 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7

21 19 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7

Silberpreis (täglich) in US-Dollar

6

6

5

5

4

4 2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Im Fokus

Bei der Betrachtung dieser Entwicklung darf die starke Bedeutung von Silber als „Industriemetall“ natürlich nicht vernachlässigt werden. So gesehen ist der Aufwärtstrend stark von der Entwicklung der Weltkonjunktur abhängig. Wenn der Boom der Schwellenländer ungeachtet der Rezessionsängste in den USA weiter anhält und somit keine Störfeuer für die Rallye insbesondere der Basismetalle drohen, dürfte auch der Silberpreis weiteren Auftrieb erhalten. Eine allgemeine Abkühlung könnte hingegen zu Rückschlägen führen. Das Wirtschaftswachstum ist jedoch ebenso bedeutend für die Nachfrageentwicklung im Bereich Schmuck und Silberwaren. Hier ist der zunehmende Wohlstand gerade auch in den Schwellenländern ein wichtiger Faktor für den Ansturm auf das glänzende Luxusgut. Daneben spielt Silber als Anlageinstrument vermehrt eine bedeutende Rolle. So stößt der erste Silber-ETF (Exchange Traded Fund) seit seiner Auflage im Jahr 2006 auf großes Interesse. In der Statistik des Silverbook der VM-group machte die ETF-bedingte Nachfrage nach Silber im Jahr 2007 (Vorabschätzung) bereits knapp 7 Prozent aus. Klassischerweise kurstreibend sind Inflationsrisiken und ein schwacher Dollar. Diese beiden Faktoren dürften ebenso wie beim Goldpreis zur Hausse der vergangenen Monate entscheidend beigetragen haben. Hier könnte auch weiterhin ein entscheidender Treibsatz für die Notierungen zu finden sein. BNP Paribas startet mit Open End Turbos auf Silber BNP Paribas hat den Basiswert Silber nun in ihre umfangreiche Angebotspalette aufgenommen und zunächst die Auflage von Open End Turbos gestartet. Auch Anlagezertifikate auf Silber sind künftig zu erwarten. Da der maßgebliche Silberhandel im Kassamarkt mit einer zentralen Stellung des London Bullion Market (LBMA) stattfindet, ist auch für die Open End Turbos der Spot-Preis des physischen Silbers

BEWEGTE HISTORIE: GROSSE SPEKULATIONEN AM SILBERMARKT 1970er Jahre: Gebrüder Hunt Wer die historische Entwicklung des Silberpreises betrachtet, muss auch die Geschichte der Gebrüder Hunt kennen. Sie trugen maßgeblich dazu bei, dass sich die Notierungen vom Tief im November 1971 bei 1,29 US-Dollar je Feinunze bis auf 48,70 US-Dollar am 17.01.1980 fast um den Faktor 38 verteuerten. Die Familie war mit Erdöl reich geworden. Vater H. L. Hunt hatte seit den 1920er Jahren erfolgreich nach dem schwarzen Gold gebohrt und wurde ein führender, unabhängiger Produzent auf dem riesigen „East Texas Oilfield“. Zu Anfang der 1970er Jahre galt die Familie Hunt als reichste oder zumindest eine der reichsten Familien der USA. Doch das sollten Bunker, Herbert und Lamar, drei der 15 Kinder von H. L. Hunt, bald ändern. Zunächst getrieben von der US-Inflation und einem Verbot des privaten Goldbesitzes kaufte Bunker, bald darauf Herbert und sehr viel später auch Lamar ab 1970 wachsende Mengen an Silber und horteten die physischen Bestände. Die Preisspirale drehte sich mit den Jahren immer schneller und die Börsen COMEX und CBOT gerieten zunehmend in Bedrängnis, da ihre Lagerbestände zur Bedienung der gehandelten Kontrakte nicht auszureichen drohten. Am 17.01.1980 erreichte der Silberpreis schließlich im Verlauf sein Rekordhoch von 52,50 US-Dollar je Unze und schloss bei 48,70 US-Dollar. Die Silberposition der Hunts hatte zu diesem Zeitpunkt einen Wert von rund 4,5 Mrd. US-Dollar. Von da an ging es nur noch bergab. Am 25.03.1980 konnten die Gebrüder Hunt nicht mehr ihre Nachschusspflichten erfüllen. Und am so genannten „Silver Thursday“, dem 27.03.1980, brach der Preis innerhalb einer Handelssitzung von 15,80 US-Dollar auf 10,80 US-Dollar ein. Die Schulden der Hunts summierten sich schließlich auf 1,5 Mrd. US-Dollar. Für die Rettungsaktion durch eine Bankengruppe mit Hilfe einer Anleihe von 1,1 Mrd. US-Dollar musste die Familie quasi ihr gesamtes Produktivvermögen als Sicherheit hinterlegen. Letztlich gingen die Gebrüder Hunt im Jahr 1988 in Privatkonkurs und wurden im August 1988 wegen „Verschwörung zur Manipulation des Marktes“ verurteilt. 1997/98: Warren Buffet Deutlich weniger spektakulär verlief dagegen die Silberspekulation von Warren Buffet. Mit seiner Gesellschaft Berkshire Hathaway stieg der berühmte Investor und nach der neuesten Forbes-Liste übrigens reichste Mann der Welt 1997/98 in den Silbermarkt ein, da er das Edelmetall für stark unterbewertet hielt. In dieser Zeit erlebten die Notierungen eine kräftige Hausse. Buffet kaufte Berichten zufolge zu Kursen um 5 bis 7 US-Dollar. Bis November 2001 rutschten die Kurse dann wieder komplett bis zum Niveau vom Juli 1997 ab. Erst ab Sommer 2003 gewann der Silberpreis erneut an Fahrt. Im Jahr 2006 gab Buffet schließlich bekannt, dass er keine Positionen im Silber mehr hält und auch vom starken Anstieg in 2006 nur unterdurchschnittlich profitiert habe. Der Ausflug ins Edelmetall dürfte für das „Orakel von Omaha“ damit weitgehend eine Nullnummer gewesen sein. Buffet scherzte selbst: „I bought it very early, I sold it very early. Other than that it was perfect.” Nachdem der Silberpreis in diesem Jahr bereits die Marke von 20 US-Dollar geknackt hat, hat sich Buffets sehr frühzeitige Einschätzung einer Unterbewertung schlussendlich doch bewahrheitet. Aber auch der klügste Investor der Welt kann eben im Timing manchmal ein wenig daneben liegen.

entscheidend. Anleger müssen hierbei bedenken, dass die Feinunze in US-Dollar gehandelt wird. Wer also längerfristige Positionen in Open End Turbos plant, darf die Wechselkursentwicklung zwischen Euro und US-Dollar nicht aus den Augen verlieren. Angesichts der moderaten Hebelwirkungen der beiden aktuell angebotenen Open End Turbos Long (WKN BN1RW3) und Short (WKN BN1RW4) können solche längerfristigen Positionen durchaus sinnvoll umgesetzt werden, wobei eine wachsame Beobachtung aufgrund der Stop Loss-Gefahr selbst bei großen Schwellenabständen unbedingt notwenig ist.

Neben der Notierung des Basiswertes in US-Dollar sind bei den Open End Turbos auf Silber keine Besonderheiten bei der Preisbildung zu berücksichtigen. Der aktuelle Kurs ergibt sich wie gewohnt aus der Differenz zwischen dem Preis des Basiswertes und dem Basiskurs, wobei dieser innere Wert von US-Dollar in Euro umgerechnet wird, um den Produktpreis zu erhalten. Der Basiskurs und die Stop Loss-Schwelle werden täglich im Umfang des entstehenden Zinsaufwands angepasst, so dass der Anleger die Kosten seiner Halteposition mit einer Hebelwirkung auf die prozentuale Entwicklung des Silberpreises nachvollziehen kann. 13


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Privalto

ÖLCHANCEN MIT KAPITALUND WÄHRUNGSSICHERUNG Das Öl Garant Zertifikat bietet auf Fünfjahressicht ohne Verlustgefahren und ohne Währungsrisiken die volle Teilnahme an einem steigenden Rohölpreis. Nach zwei gescheiterten Versuchen zur Überwindung der 100 US-Dollar im November des letzten Jahres und an den ersten Handelstagen dieses Jahres hat sich der Rohölpreis seit Mitte Februar erneut in Angriffsstellung begeben. Gut möglich, dass der viel beachtete Widerstand diesmal nachhaltig überwunden werden kann. Diese kurzfristig relevanten Bewegungen werden täglich im Öl daily Newsletter charttechnisch analysiert (siehe hierzu Seite 33). Mittel- bis langfristig spielen hingegen die grundlegenden fundamentalen Faktoren die entscheidende Rolle. Riskant ist hier vornehmlich ein Aspekt: Falls die US-Wirtschaft tatsächlich in eine Rezession schlittern und den weltweiten Wachstumstrend – gerade auch in den Schwellenländern – in Mitleidenschaft ziehen sollte, müsste mit einem Dämpfer für den Ölpreis gerechnet werden. Offenbar hegen die Marktteilnehmer momentan diese Erwartung jedoch nicht und treiben die Notierungen des schwarzen Goldes sogar auf Höchstwerte. Vor allem aber erscheint eine lange Schwächephase unwahrscheinlich, da alles auf eine weiter steigende Nachfrage nach dem wichtigsten fossilen Energieträger bei einem naturgemäß begrenzten Angebot hindeutet. Rohöl gehört damit nach wie vor zu den aussichtsreichsten Depotbeimischungen aus der Assetklasse der Rohstoffe. Permanent steigende Notierungen sind indes niemals gewährleistet. So würde eine schmerzliche Wachstumsabschwächung in China wohl kaum ohne Auswirkungen bleiben und einen wesentlichen Treibsatz der haussierenden Kurse zumindest vorübergehend abschalten. Zusätzlich bildet 14

die Wechselkursentwicklung zwischen Euro und US-Dollar einen Risikofaktor für den europäischen Anleger, da Rohöl in US-Dollar gehandelt wird. Zwar ergeben sich daraus auch Chancen, wenn der Greenback gegenüber der europäischen Einheitswährung zulegt. Seit Jahren ist jedoch der umgekehrte Trend zu beobachten und erst kürzlich erreichte der Euro ein neues Rekordhoch zum US-Dollar. Die bessere Alternative für langfristige Rohöl-Investments Das Öl Garant Zertifikat löst exakt die beiden beschriebenen Schwachstellen einer langfristigen Anlage in Rohöl. Noch bis zum 28.03.08 (10:00 Uhr) in der Zeichnung befindlich, ist das Produkt auf einen Anlagehorizont von fünf Jahren ausgelegt und besitzt zum Laufzeitende eine vollständige Kapitalgarantie sowie eine vollständige Währungssicherung. Sollte der Ölpreis also in eine Schwächephase geraten, so hat der Anleger ebenso wenig negative Auswirkungen wie bei einem labilen US-Dollar zu erwarten.

Als Basiswert dient hier der West Texas Intermediate Light Crude Oil Future (WTI Crude Oil Future, Bloomberg: CL1 CMDTY). Der Kurs dieses an der amerikanischen NYMEX gehandelten Terminkontrakts wird in den Medien gerne als „der Ölpreis“ präsentiert. Ausgangspunkt ist der Schlusskurs am Festlegungstag, dem 28.03.08, der als Startkurs fixiert wird. Bis zum Bewertungstag am 28.03.13 unterliegt das Zertifikat nun verschiedenen preisrelevanten Einflussfaktoren und kann auch unter den Nennwert von 100 EUR sinken. Am Ende ist aber die 100-prozentige Rückzahlung des Nennwertes gewährleistet, wenn der WTI Crude Oil Future am Bewertungstag unter dem Startkurs notieren sollte. Die anvisierte positive prozentuale Wertentwicklung des Basiswertes am Bewertungstag gegenüber dem Startkurs wirkt sich hingegen vollständig positiv auf den Nennwert in Euro aus. Ohne Währungsrisiken und ohne Verlustgefahren für den Nennwert am Laufzeitende können Investoren somit die Chancen der Preisentwicklung beim Rohöl uneingeschränkt nutzen.

Öl Garant Zertifikat WKN / ISIN: Zeichnungsfrist: Ausgabepreis: Nennwert: Laufzeit: Fälligkeitstag: Basiswert: Festlegungstag: Startkurs: Kapitalgarantie: Währungssicherung: Partizipation:

BN1SK3 / DE000BN1SK35 bis 28.03.2008 (10:00 Uhr) 102,00 EUR (inkl. 2,00 EUR Ausgabeaufschlag) 100,00 EUR bis 28.03.2013 (Bewertungstag) 03.04.2013 WTI Light Crude Oil Future (Bloomberg: CL1 CMDTY) 28.03.2008 Schlusskurs des Basiswertes am Festlegungstag 100% des Nennwertes am Fälligkeitstag vollständig (Quanto) am Bewertungstag 100% Partizipation an prozentualer Wertentwicklung – sofern positiv - des Basiswertes gegenüber dem Startkurs


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Privalto

TIMING-PROBLEM ADE: EUROPA BEST ENTRY EXPRESS Express Zertifikate bieten die stichtagsbedingte Gewinnrealisierung schon im Seitwärtsmarkt. Den Startpunkt optimiert jetzt der Best Entry-Mechanismus.

Unsichere Börsenphasen fordern innovative Konzepte. Im Bereich der Express Zertifikate verhilft der Best Entry-Mechanismus dem Anleger zur automatischen Ausnutzung von Marktschwächen in den ersten drei Monaten. Der zusätzliche Clou: Sollte die vorzeitige Fälligstellung an einem der Beobachtungstage nicht gelingen, so führt am Bewertungstag ein Basiswertkurs oberhalb der Barriere nicht nur zur vollen Nennwertrückzahlung, sondern auch zur Realisierung der maximalen Bonuschance.

Weltweit herrscht an den Börsen nach den Januar-Einbrüchen weiterhin große Unsicherheit. Zwar wurden die Tiefstände bisher nicht unterboten, aber Versuche zum Ausbau der Erholungstendenzen bekamen im Februar durch Stimmungsdämpfer immer wieder einen Schlag versetzt. Die Sensibilität gegenüber Negativmeldungen vor allem hinsichtlich der drohenden Rezession in den USA und der Subprime-Krise ist nach wie vor stark ausgeprägt. Sogar einen neuerlichen Kursrutsch bei plötzlichen Hiobsbotschaften kann niemand ausschließen. Zumindest aber ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Märkte in den nächs-

ten Monaten weiterhin unter starken Schwankungen leiden werden. In dieser Ausgangslage stehen Anleger auf der Suche nach einem günstigen Einstiegspunkt für Neuengagements vor einem nahezu unlösbaren Problem. Und auch herkömmliche Express Zertifikate, denen zur Gewinnrealisierung an einem Beobachtungsstichtag bereits ein behaupteter Startkurs des Basiswertes genügt, können im momentan labilen Markttrend bestenfalls zufällig bei der Emission ein passables Ausgangsniveau fixieren. Der Best Entry-Mechanismus schafft hier jedoch Abhilfe. 15


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Privalto

Automatisch den besten Startkurs erhalten Das Best Entry Express Zertifikat auf den EURO STOXX 50 Kursindex verwandelt die aktuell vorherrschende Unsicherheit des europäischen Aktienmarktes in eine deutliche Verbesserung der Erfolgswahrscheinlichkeit. Der maßgebliche Startkurs des Basiswertes wird nämlich nicht wie üblich bereits am Ende der Zeichnungsfrist festgelegt. Nachdem der Anleger das Papier im Wege der Zeichnung (Fristende 28.03.2008, 14:00 Uhr) erworben hat, schließt sich stattdessen ein dreimonatiger Zeitraum an, in dem der EURO STOXX 50 täglich auf dem Prüfstand steht. Bis zum 27.06.2008 (einschließlich) wird der niedrigste Schlusskurs gesucht, der fortan den Startkurs definiert. Sinkende Notierungen des europäischen Standardwertebarometers im zweiten Quartal 2008 sind also herzlich willkommen, denn umso niedriger fällt der Startkurs und damit der an den Beobachtungstagen relevante Level zur Gewinnrealisierung aus. Ebenso wird die Barriere erst zwischen dem 28.03.2008 und dem 27.06.2008 fixiert. Das Niveau von 70 bis 75* Prozent des Startkurses bietet einen komfortablen Risikopuffer, dessen Einhaltung sogar zur Gewinnrealisierung führen kann. Relevant ist die Barriere aber erst am Bewertungstag (04.06.2012), falls die Laufzeit bis dahin ausgereizt werden sollte. Zunächst sind die Beobachtungstage entscheidend, die zu einer vorzeitigen Fälligstellung mit Gewinn führen können. Nach gut 14 Monaten, am 05.06.2009 und damit noch vor dem abgeltungsteuerlich relevanten 30.06.2009, wartet der erste Stichtag. Wenn der EURO STOXX 50 Kursindex hier auf oder über dem anfänglich optimierten Startkurs notiert, wird das Zertifikat wie bei einer klassischen Express-Struktur sofort fällig gestellt. Zur Auszahlung kommt in diesem Fall je Zertifikat der Nennwert von 100,00 EUR zuzüglich eines Bonus von 10,00 EUR. Verfehlt der Basiswert hingegen den Startkurs, so dauert die Laufzeit mindestens ein weiteres Jahr. Am 04.06.2010 stehen dann 118,00 EUR Gesamtauszahlung je Zertifikat auf der Agenda, wenn der Startkurs behauptet ist. Ansonsten 16

DIE FUNKTIONSWEISE IM ÜBERBLICK 4.700

4.200

3.700

BE

3.200

2.700

Best Entry

2.200

1 oder 2 oder 3 oder 4 Chance: 10,00 EUR Bonus bei Startkursbehauptung

Chance: 18,00 EUR Bonus bei Startkursbehauptung

Chance: 26,00 EUR Bonus bei Startkursbehauptung

Chance: 34,00 EUR Bonus, wenn Basiswertkurs > Barriere

DJ EURO STOXX 50 Kursindex 1.700 Jun 2002

BE

Jun 2003

Jun 2004

Jun 2005

Jun 2006

Jun 2007

Jun 2008

Jun 2009

Jun 2010

Jun 2011

Jun 2012

28.03.08 - 27.06.08 Best Entry: Startkurs = niedrigster Tagesschlusskurs des Basiswertes

1

05.06.09: Basiswertkurs >= Startkurs? Ja -> Fälligstellung mit Auszahlung von 110,00 EUR je Zertifikat Nein -> weiter zu 2

3

03.06.11: Basiswertkurs >= Startkurs? Ja -> Fälligstellung mit Auszahlung von 126,00 EUR je Zertifikat Nein -> weiter zu 4

2

04.06.10: Basiswertkurs >= Startkurs? Ja -> Fälligstellung mit Auszahlung von 118,00 EUR je Zertifikat Nein -> weiter zu 3

4

04.06.12 (Bewertungstag): Basiswertkurs > Barriere (70% - 75%* des Startkurses)? Ja -> Auszahlung von 134,00 EUR je Zertifikat Nein -> Auszahlung des Nennwertes vermindert um die negative prozentuale Wertentwicklung des Basiswertes zwischen Startkurs und Schlusskurs am Bewertungstag

Europa Best Entry Express Zertifikat WKN / ISIN: Zeichnungsfrist: Ausgabepreis: Nennwert: Laufzeit: Beobachtungstage: Bonus:

BN1LSC / DE000BN1LSC4 bis 28.03.2008 (14:00 Uhr) 101,00 EUR (inkl. 1,00 EUR Ausgabeaufschlag) 100,00 EUR maximal bis 04.06.2012 (Bewertungstag) 05.06.09, 04.06.10, 03.06.11, 04.06.12 10,00% (10,00 EUR je Zertifikat) nach dem ersten Beobachtungstag oder 18,00% (18,00 EUR je Zertifikat) nach dem zweiten Beobachtungstag oder 26,00% (26,00 EUR je Zertifikat) nach dem dritten Beobachtungstag oder 34,00% (34,00 EUR je Zertifikat) nach dem vierten Beobachtungstag Basiswert: DJ EURO STOXX 50 Kursindex Startkurs / Beobachtungslevel: gemäß Best Entry-Mechanismus niedrigster Tagesschlusskurs des Basiswertes im Zeitraum 28.03.08 bis 27.06.08 (einschließlich) Barriere: 70% – 75% (Prozentsatz wird bei Emission festgelegt) des Startkurses

wiederholt sich die Überprüfung nochmals am 03.06.2011, diesmal mit der Chance auf 26,00 EUR Bonus neben der Nennwertrückzahlung. Sollte jedoch an keinem der drei beschriebenen Beobachtungstage eine vorzeitige Fälligstellung gelungen sein, so wartet das Best Entry Express Zertifikat am Bewertungstag, dem 04.06.2012, noch mit einer zusätzlichen Sonderchance auf: Sofern der EURO STOXX 50 Kursindex am 04.06.2012 wenigstens oberhalb der Barriere liegt, fließt der maximal erzielbare Bonus von 34,00 EUR zusammen mit dem Nennwert von 100,00 EUR je Zertifikat an den Anleger. Die Wahr-

scheinlichkeit der Gewinnerzielung ist dank dem innovativen Mechanismus also doppelt erhöht, zum einen durch die Optimierung des Startkurses in den ersten drei Monaten und zum anderen durch die Chance, am Ende noch selbst bei einer moderat schwächelnden Basiswerttendenz den vollen Anlageerfolg einzustreichen. Risiken drohen per Laufzeitende nur, wenn der EURO STOXX 50 am 04.06.2012 auf oder unter der Barriere notiert. Die prozentualen Verluste gegenüber dem Startkurs wirken sich dann vollständig in einer Verminderung der Nennwertrückzahlung aus. *Prozentsatz wird bei Emission festgelegt.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Sicher anlegen

GARANTIE-INVESTMENTS SELBST KONSTRUIEREN Mit Discountern und Puts zu hohen Renditechancen und Kapitalgarantie bei kurzen Laufzeiten – unsere aktuellen Beispielinvestments

Neben dem Einsatz attraktiver Kapitalgarantie-Zertifikate „von der Stange“ können Sie sich auch ganz einfach selbst zu jedem beliebigen Zeitpunkt Positionen ohne Verlustrisiko am Laufzeitende mit aktuellsten Konditionen und einem beliebigen Anlagehorizont zusammenstellen. Dazu ist lediglich die strategische Kombination von Discount Zertifikaten und Put-Optionsscheinen nötig, die sich vor allem für den Basiswert DAX anbietet. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen regelmäßig drei Beispiele für solche Produktkombinationen. Die folgenden Daten basieren auf dem DAX-Stand am 27.02.08 bei 6.967 Punkten.

DIE CHANCE/RISIKO-PROFILE DER DREI BEISPIEL-INVESTMENTS AM LAUFZEITENDE IM VERGLEICH 25% 20% 15% 10%

Performance

Jedes sinnvoll diversifizierte Depot besitzt entsprechend der Risikoneigung des jeweiligen Investors einen mehr oder weniger großen Prozentsatz von sicheren Anlagen, die eine Sockelrendite für den langfristigen Vermögensaufbau liefern.

5% 0% 5.300

5.700

6.100

6.500

6.900

7.300

7.700

8.100

-5%

DAX-Stand am 19.06.2009 -10% -15% -20% -25% DAX

Kombination 1

Kombination 2

Kombination 3

1. Fest definierte Rendite

2. Kapitalgarantie + Chance auf hohe Rendite im moderat steigenden Markt

3. Kapitalgarantie + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Laufzeit: 19.06.2009 Rendite (wird sicher erzielt): 5,15% bzw. 3,91% p.a. Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 4.000 Punkte (WKN BN0K7X) und Put-Optionsschein mit Basispreis 4.000 Punkte (WKN BN7ZMS) in gleicher Anzahl Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 27.02.08): 38,04 EUR Sicherer Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 40,00 EUR

Laufzeit: 19.06.2009 Minimale Rendite: -0,46% bzw. -0,35% p.a. Maximale Rendite: 9,50% bzw. 7,18% p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder über 7.700 Punkten notiert) Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 7.700 Punkte (WKN BN0K9J) und Put-Optionsschein mit Basispreis 7.000 Punkte (WKN BN2DME) in gleicher Anzahl Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 27.02.08): 70,32 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 70,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX >= 7.700 Punkte): 77,00 EUR

Laufzeit: 19.06.2009 Minimale Rendite: -0,68% bzw. -0,52% p.a. Maximale Rendite: 20,23% bzw. 15,11% p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder unter 5.700 Punkten notiert) Hierfür zu kombinierende Produkte: DiscountZertifikat mit Cap 5.700 Punkte (WKN BN0K8E) und Put-Optionsschein mit Basispreis 6.900 Punkte (WKN BN2DMD) in gleicher Anzahl Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 27.02.08): 57,39 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 57,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX <= 5.700 Punkte): 69,00 EUR

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Experteninterview

Corinna Wohlfeil: „Alltag“ gibt es nicht!

Corinna Wohlfeil, n-tv Börsenexpertin

Frau Wohlfeil, war es schon immer Ihr Wunsch, im Finanzbereich zu arbeiten, oder hatten Sie ursprünglich andere Pläne? Eigentlich wollte ich reich heiraten … Spaß beiseite, Lehrerin wollte ich werden, aber meine Eltern waren dafür, dass ich erst etwas Vernünftiges mache und empfahlen mir eine Banklehre! Das war nicht verkehrt, in der Bank habe ich die Börse für mich entdeckt. Das war sofort mein Ding und ich fing früh an, Kunden zu beraten, die keine Lust hatten, sich selbst um ihre Finanzen zu kümmern. Davon haben wir extrem viele in Deutschland – viele investieren mehr Zeit in die Auswahl einer neuen Küche oder eines neuen Autos als in ihre Finanzen … 18

Wie kommt das Ihrer Meinung nach? Ich glaube, viele empfinden das Thema als zu kompliziert, das Angebot als unüberschaubar und womöglich noch riskant. Das schreckt viele ab … Deshalb versuche ich immer, das Thema möglichst einfach und „unterhaltsam“ zu präsentieren. Finanzen sollen Spaß machen!

Sie sind schon sehr früh am Morgen für Ihre Zuschauer da. Wie schaffen Sie es, sich trotzdem noch auf das Marktgeschehen vorzubereiten? Indem ich früh aufstehe … Na ja, und ohne zu wissen, was die Wallstreet am Abend macht, kann ich gar nicht einschlafen ...

Beschreiben Sie doch bitte kurz Ihren Arbeitsalltag bei n-tv. Gibt es da schon so etwas wie Routine oder ist jeder Tag eine neue Herausforderung für Sie? „Alltag“ gibt es nicht! Jeder Tag ist anders, die Themen sind neu, die Gäste, die Kurse. Die Herausforderung ist, jeden Tag das Beste aus diesen Neuigkeiten zu machen und am Ende des Tages wieder ein Stück schlauer zu sein. Routine gehört sicher dazu, um an einem Tag rund 15 Live-Schalten in relativ kurzen Abständen zu gestalten und jedes Mal alles aktuell, richtig, informativ und in schönen Geschichten zu erzählen. Die Arbeit ist schon oft hektisch, Zeit ist beim Fernsehen ein knappes Gut, aber sicher nicht nur da. Das Fernsehen hat mir aber auch gezeigt, wie lang eine Minute sein kann. Am Morgen bleibt oft nicht mehr Zeit, eine Meldung, die über die Agenturen reinkommt, zu lesen und dann sofort auf Sendung richtig wiederzugeben – und es geht! Ich darf nur nie daran zweifeln, es zu schaffen! Wie konzentriert wir arbeiten, spüre ich dann oft, wenn ich die Börse verlasse …

Erhalten Sie bestimmte Informationen früher als der Durchschnittsanleger oder sind im Zeitalter des Internets alle Finanzmarkt-Interessierten gleichgestellt? Nein, ich denke, da sind wir schon im Vorteil. Zum einen erwerben wir Informationen ja direkt von den Kollegen der Nachrichtenagenturen, an die der Anleger meist gar nicht herankommt, und zum anderen haben wir natürlich auch den Kontakt zu Unternehmen, Händlern, Analysten oder Sales-Leuten und hören so ziemlich viel. Wir unterliegen deshalb auch strengen Compliance-Regeln, also Regeln, die sicherstellen, dass wir diesen Informationsvorsprung nie in irgendeiner Form ausnutzen. Wie bereiten Sie sich auf Ihre Interviewpartner vor? Ich schaue wer ist das, was macht er, warum ist er eingeladen und was ist unser Thema. Dann besorge ich mir Infos über Gast und Thema, überlege, was unsere Zuschauer interessieren könnte und formuliere entsprechende Fragen. Dazu gehört viel Recherche, die ist heute ohne das Internet kaum mehr vorstellbar.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Experteninterview

Gibt es Interviewpartner, die Ihnen lieber sind als andere, beziehungsweise gibt es Interviewpartner, die einer besonderen Vorbereitung bedürfen? Die Vorbereitung hängt meist nicht vom Interviewpartner, sondern vom Thema ab. Um gut fragen und vor allem nachfragen zu können, muss ich fit im Thema sein. Ich schätze Interviewpartner, die in kurzen, prägnanten Sätzen antworten, die verständlich reden, Bilder gebrauchen und mit mir ein Gespräch führen, als gäbe es keine Kamera – aber das ist sehr, sehr schwer. Ich kann jedem, der vor die Kamera tritt, nur raten, dies vorher zu trainieren.

Hatten Sie schon einmal ein Interview, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist? Wenn ja, aus welchem Grund? Ein Interview mit Helmut Schmidt über die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ist mir noch immer gut in Erinnerung. Ich war begeistert, wie klar Helmut Schmidt strukturiert und wie viel Wissen und Erfahrung in diesem Mann stecken. Das Gespräch fand allerdings im Nebel statt – damals gab es noch kein Rauchverbot, auch das ist mir noch in Erinnerung. Wie muss ein Arbeitstag für Sie abgelaufen sein, damit Sie völlig zufrieden Ihren Feierabend genießen können? Ich muss gelacht und andere glücklich

gemacht haben. Besonders gut geht es mir, wenn ich dieses Feedback auch bekomme. n-tv berichtet sehr viel über die Geschehnisse am Zertifikatemarkt. Haben Sie persönlich Zertifikate in Ihrem Depot? Und wenn ja, auch von der BNP Paribas? Ich würde auch Sie gern glücklich machen, aber in diesem Fall erlaubt mir meine journalistische Tätigkeit keine Empfehlungen und vor allem keine Werbung!

Frau Wohlfeil, vielen Dank für Ihre Zeit und das angenehme Gespräch. 19


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Rohstoffe

DIE WELT SCHWIMMT IN EINEM MEER AUS PAPIERGELD

Die 1990er Jahre waren eine Zeit, in der das Wirtschaftswachstum der USA überdurchschnittlich hoch war. Unter Alan Greenspan hielt die USNotenbank den Leitzins in dieser Zeit auf einem niedrigen Niveau – zu niedrig, glaubt man den Kritikern. Resultat der Niedrigzinsen war eine deutliche Steigerung der Geldmenge. Durch die erhöhte Liquidität war es sogar möglich, die Asienkrise im Jahr 1997 in einem Jahr auszugleichen, und auch die Krise durch den Zahlungsausfall bei Auslandsschulden Russlands im Jahr 1998 war binnen eines Jahres quasi vom Tisch. Unter Alan Greenspan erhöhte sich M3 – die aggregierte Geldmenge – in den USA von 3,6 Billionen Dollar auf über 10 Billionen Dollar. 20

Kritiker gehen davon aus, dass Greenspan durch die deutliche Senkung der Leitzinsen Ende der 1990er Jahre eine der größten Aktienmarktblasen der Geschichte auslöste. Unternehmen, die keinen Cent verdienten und gerade mal ein schnell zusammengeschriebenes Geschäftsmodell vorweisen konnten, waren in der Lage, an der Börse Millionenbeträge aufzunehmen. Als die Dotcom-Blase platzte, senkte Greenspan erneut die Zinsen, und zwar deutlich. Durch die zusätzliche Liquidität entstand eine neue Blase – dieses Mal im Immobiliensektor. Da Anfang des neuen Jahrtausends Geld im Übermaß günstig vorhanden war, kannten die Immobilienpreise lange Jahre keine andere Richtung als nach oben. Das nahm so

bizarre Züge an, dass US-Bürger Hypotheken auf Häuser erwerben konnten, ohne dass sie irgendeine Sicherheit hinterlegen mussten. Für die Hypothekengeber war dies ein gutes Geschäft: Sie verdienten an den Hypothekenraten und profitierten im Falle eines Zahlungsausfalles an dem mittlerweile deutlich gestiegenen Immobilienwert. Subprime goes AAA So entstand der Subprime-Markt: Praktisch jeder US-Bürger, ob vermögend oder nicht, konnte sich ein Haus im Wert von einer halben oder einer ganzen Million Dollar leisten. Die Subprime-Hypotheken, die eigentlich nichts wert waren, wurden über die Hypothekenfinanzierer dann an die Wallstreet gebracht und dort in SIVs, so genannte strukturierte


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Rohstoffe

Investmentvehikel, transformiert. Diese SIVs erhielten dann von den Ratingagenturen, also von oberster Stelle, Ratings im AAA-Bereich – sprich Bestnoten. Da SIVs aber nicht mehr irgendwo an einer Börse bewertet werden konnten, waren die großen Finanzhäuser und Banken, die mit ihnen handelten, gezwungen, ihren Wert in Modellrechnungen zu überschlagen – Mark-to-Model. Unter dem Strich realisierten die Banken mit SIVs jahrelang überdurchschnittlich hohe Renditen, die über dem Marktzins lagen. Auch in Deutschland, wie wir wissen, spekulierten Banken mit Steuergeldern in diesen vermeintlich sicheren Geschäften. Lawine Hauspreisrückgang Und dann geschah es und die Preise der Immobilien fielen. Erst langsam, dann sprunghaft. Die Modellrechnungen der Banken erwiesen sich als unzutreffend, die SIV-Portfolios der Banken, die teilweise auf nicht mehr vertretbare Summen herangewachsen waren, drohten, wertlos zu verfallen. Und taten es schließlich auch. Einigen großen Bankhäusern in den USA drohte die Insolvenz. Nur großzügige Kapitalspritzen von wohlhabenden Investoren aus Asien und dem Nahen Osten sowie ein schnelles und beherztes Eingreifen der US-Notenbank verhinderten das Schlimmste. Was also passiert, ist, dass seitens der Notenbanken noch mehr Liquidität zur Verfügung gestellt wird. Seither zeichnen sich in den USA nicht nur am Immobilienmarkt, sondern auch am Kreditmarkt deflationäre Tendenzen ab. Die Kreditvergabe ist rückläufig. In Zeiten eines Wirtschaftsaufschwungs werden aus

jedem Dollar, der in einem Unternehmen oder einer Bank als Gewinn anfällt, über weitere Kreditvergaben zehn Dollar (exemplarische Zahl), in schlechten Zeiten gehen pro Dollar Verlust zehn Dollar an Liquidität verloren. Geldschöpfung vs. Geldvernichtung. Auch die Immobilienpreise fallen – die Preisrückgänge belaufen sich in einigen Regionen auf bis zu 30%. US-Notenbankchef Ben Bernanke hat mittlerweile festgestellt, Zitat: „Es ist wichtig zu wissen, dass das Abwärtsrisiko für das Wachstum weiter besteht, und dazu zählt auch die Möglichkeit, dass sich der Immobiliensektor weit stärker abkühlt als bisher erwartet oder dass sich das Umfeld im Kreditsektor noch viel mehr eintrübt als bisher.“ So düster und explizit hat sich ein US-Notenbankchef noch nie zuvor über den Zustand und den Ausblick der US-Wirtschaft geäußert. Das Produkt des Booms Was ist das Produkt der Notenbankpolitik der letzten beiden Jahrzehnte? Amerikaner, die keine Ersparnisse mehr haben, weil sie jahrelang über ihren Verhältnissen lebten. Die private Verschuldung beträgt heute 330% des US-Bruttoinlandsprodukts, nach 130% vor dem Amtsantritt Alan Greenspans. Der zusätzliche Kredit finanziert den Konsum, der zwei Drittel der US-amerikanischen Wirtschaftsleistung ausmacht. US-Bürger machen zahlenmäßig nur 5% der Weltbevölkerung aus, haben aber einen Anteil am weltweiten Konsum von 20%. Die Hypotheken, die größtenteils in den letzten Jahrzehnten abgeschlossen wurden, waren so genannte ARMs – Kredite mit variablem Zins, und im Grunde nichts anderes als Optionen auf den Kauf von Häusern. So wurde die Baby Boomer

Generation in den USA – rund 78 Millionen Menschen – nicht zu Hausbesitzern, sondern zu Hausspekulanten. Durch den Zusammenbruch der Hauspreise und die Krise im Hypothekensektor droht aktuell Millionen US-Bürgern der Verlust ihrer Eigenheime. Was bleibt, sind Konsumprodukte aus Asien und immense Mengen von Erdöl, die in der Konsumlaune der letzten Jahrzehnte in den USA verbraucht wurden. Den letzten Anstieg der Reallöhne in den USA gab es im Jahr 1971 – seither ging es bergab. Der Vergleich mit Japan Die Ähnlichkeiten der damaligen JapanKrise mit der heutigen US-Krise sind frappierend. Faule Bankenkredite und überbewertete Immobilien ließen Anfang der 1990er Jahre die Bubble Economy in Japan platzen, und das Land am Nippon rutschte in eine Phase von Deflation und hoher Staatsverschuldung, die wirtschaftliche Stagnation auf hohem Niveau bedeutete. Unternehmen und Banken werden seitdem behutsam saniert, und allmählich kommt es erst heute, also fast zwei Jahrzehnte später, wieder zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Die USNotenbank ist dementsprechend daran interessiert, und sie ist es nicht alleine, die Inflation möglichst auf einem hohen Niveau zu halten, um einer Deflationsspirale zu entgehen, die schon in Japan zu einer jahrzehntelangen Wirtschaftsflaute führte. Ben Bernanke, der sich bestens mit den Auslösern und dem Verlauf der japanischen Wirtschaftsbaisse auskennt, wurde durch den Ausspruch berühmt, er werde notfalls Geld aus einem Helikopter abwerfen, nur um eine ähnliche Entwicklung wie in Japan in den USA zu vermeiden. 21


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Rohstoffe

dert wurde, in der einen oder anderen Form weiter verwendet wird. Die Kosten für die Goldförderung steigen, da immer tiefer gegraben werden muss, um auf neue Goldvorkommen zu stoßen. Die Förderkosten sind die Basis für den Goldpreis. Geht der Goldpreis zurück, müssen ältere Minen, die besonders hohe Kosten aufweisen, geschlossen werden. Dadurch verringerten sich noch vor wenigen Jahren wiederum die Fördermengen. Das ist angesichts der besonders hohen Goldpreise mittlerweile nicht mehr der Fall.

GOLDPREIS NÄHERT SICH 1000-DOLLAR-MARKE 1000 980 960 940 920 900 880 860 840 820 800 780 760 740 720 700 680 660 640 620 April 07

Mai 07

Juni 07

Juli 07

Aug 07

Ein See aus Papiergeld Zentralbanken rund um den Globus folgen dem Beispiel der US-Notenbank und drucken kräftig Geld. Die Geldmenge M3 vermehrt sich in Indien derzeit mit einem Tempo von +19,5% pro Jahr, China +18%, UK +14% und Brasilien +18,2%. Die Deflation scheint sich langsam, aber sicher von den Bemühungen der Notenbanken abzukoppeln und ihr Eigenleben zu entwickeln. Gegenpol Gold Gold gilt als Absicherung gegen einen fallenden US-Dollar. Außerdem stellt es eine Absicherung gegen eine steigende Inflation dar, da es, ungleich zu den Papierwährungen, nicht beliebig vermehrt werden kann, sondern nur in begrenzten Mengen auf der Erde vorhanden ist. Eine Inflationierung der Goldmenge ist daher von vornherein ausgeschlossen. Der Goldpreis erreichte Anfang März ein neues Rekordhoch bei 989,45 Dollar je Feinunze und profitiert damit deutlich von der steigenden Inflation weltweit. Gold ist die älteste Geldanlage der Welt. Archäologen haben erforscht, dass Gold bereits 2000 v. Chr. in Ägypten gefördert 22

Sep 07 Okt 07

Nov 07

Dez 07 Jan 08

Jan 08

März 08

wurde. Die ersten Goldmünzen ließ König Croesus im 6. Jahrhundert v. Chr. herstellen. Das gelbe Metall verfügt über eine hohe Dichte und wird von Luft, Feuchtigkeit, Hitze und den meisten Lösungsmitteln nicht angegriffen. Gold lässt sich gut verarbeiten und verfügt über eine hervorragende Leitfähigkeit für Elektrizität und Wärme, Eigenschaften, die das gelbe Edelmetall zu einem wichtigen Rohstoff für die Industrie machen. Der wichtigste Einsatzbereich ist die Elektroindustrie. Ein anderer wichtiger Bereich, in dem Gold schon seit 3000 Jahren verwendet wird, ist die Zahntechnik. Die mit großem Abstand wichtigste Branche, in der Gold verarbeitet wird (75%), ist jedoch die Schmuckindustrie. Gold wird auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis (hier ist Bergbau verboten) gefördert, wobei Südafrika mit 16% Marktanteil der Hauptproduzent ist. Weitere Vorkommen gibt es z.B. in den USA (v.a. in Nevada) mit 12%, in Australien mit 11%, Russland mit 6,2% und Kanada mit 5,8% Marktanteil. Allerdings ist anzumerken, dass aufgrund der Tatsache, dass Gold praktisch unverwüstlich ist, das Gold, das im Laufe der Zeit geför-

Charttechnischer Ausblick positiv Gold hat nunmehr aus charttechnischer Sicht weiteres Aufwärtspotenzial. „Die Marke von 1150 Dollar lässt sich für den Goldpreis ableiten, sobald die Hürde bei 1000 Dollar genommen ist“, so Harald Weygand, Head of Trading bei GodmodeTrader.de. „Ein Rückfall per Tagesschluss unter 936 Dollar könnte hingegen eine Zwischenkorrektur bis 917 und darunter gegebenenfalls bis 896 Dollar einleiten.“ Erdöl aktiviert Kursziel von 120 Dollar Der Ölpreis könnte laut Weygand bis auf 120 Dollar steigen. „Nachdem der Ölpreis auf Wochenschlusskursbasis über die Marke von 100 Dollar ansteigen konnte, gilt nun ein neues Kursziel von 120 Dollar“, so Weygand. „Unter Intermarketgesichtspunkten passen diese Entwicklungen gut zusammen. Euro wertet auf, US-Dollar wertet ab, Öl steigt, Gold steigt.“ Die charttechnischen Signale unterscheiden sich dabei von jenen, welche die Fundamentalanalyse zeigt. Der Ölmarkt befindet sich aktuell in einer Übergangsphase vom Winter zum Sommer. In den dazwischen liegenden Monaten ist die Nachfrage besonders schwach, da mildere Temperaturen die Heizölnachfrage dämpfen und auch die Reisezeit noch nicht begonnen hat, zu der mehr Benzin benötigt wird.


03

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Rohstoffe

Es ist daher zu erwarten, dass sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer nun immer mehr auf den Mittwoch verlagern wird, wenn das US-Energieministerium und das American Petroleum Institute (API) ihre Ölmarktdaten veröffentlichen. Sie werden genauen Aufschluss darüber geben, wie spürbar das saisonale „Nachfrageloch“ einen Wiederaufbau der Lagerbestände ermöglicht. „Die Entwicklung der Lagerbestände wird nach dem stark psychologisch getriebenen Run auf die 100 Dollar-Marke nun wieder mehr Bedeutung gewinnen“, so Jochen Stanzl, Chefredakteur des Rohstoff-Report.de. „Der mittelfristige Trend bleibt jedoch nach oben gerichtet, da die Produktion kaum mehr erhöht werden kann.“ China: Nachfrageboom durch Wirtschaftsschwäche zu Ende? Ein weiteres Puzzleteil, welches die künftige Ölpreisentwicklung maßgeblich beeinflussen wird, ist die chinesische Nachfrage. Zahlreiche Kommentatoren rechnen damit, dass sich im Zuge der USKonjunkturschwäche auch die chinesische Wirtschaftsleistung abschwächen wird. Bislang davon unbeeindruckt, wächst die Volksrepublik China aber weiterhin mit zweistelligen Zuwachsraten. Im vierten Quartal 2007 legte die chinesische Wirtschaft auf Jahresbasis um 11,2% zu. Das BIP ist auch im Gesamtjahr 2007 erneut über 11% gewachsen. Eine wichtige Stütze des chinesischen Aufschwungs sind ausländische Direktinvestitionen. Sie stiegen auch während der SubprimeKrise weiter kräftig an und betrugen im Januar 2008 13,3 Milliarden Dollar nach 5,2 Milliarden Dollar im Dezember 2007. Die hohe inländische Ersparnis ermöglicht es China inzwischen, einen Großteil der rapide ansteigenden Investitionen zunehmend aus eigenen Quellen zu finanzieren. Die Abhängigkeit von ausländischem Kapital hat sich damit etwas verringert. Das Ausland spielt in der Entwicklung des chinesischen Aufschwungs aber weiterhin eine wichtige Rolle.

BRENT-ÖL VERLÄSST SEITWÄRTSSPANNE NACH OBEN 105 100 95 90 85 80 75 70 65 60 55 April 07

Mai 07

Juni 07

Juli 07

Aug 07

Sep 07 Okt 07

Nov 07

Dez 07 Jan 08

Jan 08

März 08

EINWOHNERZAHL IN CHINA (IN MILLIARDEN) 1950 0,56

1985 1,05

2005 1,3

2020 (erwartet) 1,43

2050 (erwartet) 1,42

BIP-WACHSTUM CHINAS IN % Jahr BIP

1997 9,3

1998 7,8

1999 7,6

2000 8,4

2001 8,3

Eine Wachstumsabkühlung in den USA könnte das chinesische Wirtschaftswachstum unter die Marke von 10% drücken. Analysten sehen eine darüber hinausgehende Abkühlung nur dann, wenn sich die Weltwirtschaft markant abschwächen würde. Der wichtigste Wachstumsfaktor Chinas sind dessen Exporte. Sie konzentrieren sich zunehmend auf Asien. Die Exporte in die EU übersteigen mittlerweile bereits die Ausfuhren in die USA. Die Investitionstätigkeit ist, getrennt davon betrachtet, aber weiterhin die wichtigste Komponente für den Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft. Im Zuge der Metropolisierung in den Ballungsgebieten an der Küste Chinas müssen noch

2002 9,1

2003 10

2004 10,1

2005 10,4

2006 11,1

2007 11,4

massive Investitionen gestemmt werden, um Brücken, Gebäude und das Transportwesen auszubauen. Im Zuge dessen wird auch die Nachfrage nach Erdöl und Rohstoffen allgemein weiter wachsen. Die hohe inländische Ersparnis und die massiven Devisenreserven von über 1400 Milliarden Dollar ermöglichen China, diese Investitionen bei Bedarf zunehmend aus eigener Kraft zu stemmen. Ein wichtiger Faktor dabei im ersten Halbjahr 2008 sind die Vorbereitungen zu den Olympischen Sommerspielen. Diese werden vom 8. bis zum 24. August 2008 in Peking abgehalten werden. Jochen Stanzl

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Investment Ideen

DISCOUNT, BONUS UND WEITERE INVESTMENT-HIGHS Kräftesammeln vor weiterer Erholung? Die Bewegung des DAX in den vergangenen vier Wochen ist zwar keineswegs als besonders spannend zu bezeichnen. Aber eine Beruhigung der im Januar aufgeschreckten Gemüter und eine seitwärtsgerichtete Stabilisierung ist aktuell durchaus eines der wünschenswertesten Szenarien. Angesichts der nach wie vor schwelenden Probleme im fundamentalen Börsenumfeld hätte sich eine übertrieben schnelle Erholung wahrscheinlich nur als Strohfeuer herausgestellt. In der momentanen Stabilisierungstendenz hingegen loten die Börsianer erst einmal die Marktkräfte aus. Das geschieht unmittelbar unterhalb des Widerstands bei ca. 7.000 bis 7.030 Punkten. Die seit Ende Januar ständig geringer werdenden Indexschwankungen lassen mittlerweile die Formation eines aufsteigenden Dreiecks erkennen. Die Schenkel sind hier bereits relativ eng zusammengelaufen. Aus rein charttechnischer Sicht dürfte es daher schon in Kürze zu einer deutlicheren Impulsbewegung kommen.

8200 8100 8000 7900 7800 7700 7600 7500 7400 7300 7200 7100 7000 6900 6800 6700 6600

8200 8100 8000 7900 7800 7700 7600 7500 7400 7300 7200 7100 7000 6900 6800 6700 6600

6500 6400

6500 6400

6300

6300

6200

6200

6100

6100

6000

6000

5900

5900

Close von VDAX-New 35

35

30

30

25

25

VDAX-New 26,33 am 26.02.08

20 15

20 15

27 8 15 22 29 5 12 19 26 5 12 19 26 2 10 16 23 30 7 14 21 29 4 11 18 25 2 9 16 23 30 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 27 7 14 21 28 4 11 18 Januar 2007 Februar '07 März '07 April '07 Mai '07 Juni '07 Juli '07 August '07 September '07 Oktober '07 November '07 Dezember '07Januar 2008 Februar '08

AKTUELLE VOLATILITÄTS-SPITZENREITER UNTER DEN VON BNP PARIBAS ABGEDECKTEN BASISWERTEN (STAND 06.03.08) Aixtron Solarworld Arcandor Salzgitter Infineon Hypo Real Estate Epcos MLP Porsche VZ

Wer zuversichtlich ist, kann den derzeitigen DAX-Verlauf durchaus positiv als Kräftesammeln interpretieren. Da die Rückschläge nach den Angriffen auf 7.000/7.030 Punkte in den letzten Wochen immer mehr abgenommen haben, scheint bei kleinen Schwächeanzeichen sofort Kaufinteresse aufzukommen. Dass der Widerstand schon bald geknackt werden könnte, ist somit keineswegs unwahrscheinlich. Die nächsten Hürden müsste man daraufhin bei 7.200 und vor allem bei 7.350 Zählern erwarten. Kurz darüber (aktuell 7.450, ansteigend) verläuft dann die gebrochene langfristige Aufwärtstrendlinie seit 2003. Spätestens hier dürfte eine kräftige Erholungsbewegung wohl vorerst ins Stocken geraten. Das erhebliche Risiko durch eine potenzielle Eintrübung der Nachrichtenlage darf allerdings 24

Hochtief UBS Commerzbank TUI Deutsche Börse MAN Qiagen Nokia ABB Continental Lanxess 0%

10 %

20 %

30 %

nicht aus den Augen verloren werden. Beispielsweise könnten neue Hiobsbotschaften im Zusammenhang mit der SubprimeKrise sofort einen negativen Ausbruch des deutschen Standardwerte-Index aus der besagten Dreiecksformation hervorrufen. Dann müsste zumindest mit einem Rückfall bis in den Bereich der im Januar weitgehend bestätigten Unterstützungszone

40 %

50 %

60 %

70 %

um 6.450 bis 6.500 Punkte gerechnet werden. Auch stärkere Einbrüche wären nach einem verlorenen Kampf um die Überwindung von 7.000/7.030 Zählern nicht unwahrscheinlich. Unterhalb von 6.450/6.500 würde die wichtige Unterstützungszone zwischen 6.160 und 6.200 Zählern in den Fokus rücken, die sich aus dem Jahr 2006 herleiten lässt.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen

Deutsche Bank – erfolgreich trotz Finanzmarktkrise Das größte deutsche Kreditinstitut öffnete am 07.02.2008 für die Marktteilnehmer seine Bücher. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 betrug der Gewinn vor Steuern 8,7 Mrd. EUR. Das entspricht einem Zuwachs von 5 Prozent gegenüber 2006. Der Jahresüberschuss zog um 7 Prozent auf 6,5 Mrd. EUR an. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern betrug 29 Prozent und ging damit leicht zurück (Vorjahr 33 Prozent). Der Vorstand schlug eine Dividendenerhöhung um 0,50 EUR auf 4,50 EUR je Aktie vor. Im vierten Quartal 2007 musste das Finanzhaus jedoch beim Ergebnis vor Steuern einen Einbruch hinnehmen. Zum Vorjahresquartal büßte der Wert um 25 Prozent auf 1,4 Mrd. EUR ein. Der Gewinn nach Steuern sank sogar um 47 Prozent von 1,8 Mrd. EUR auf 1,0 Mrd. EUR. Damit konnten die Erwartungen der Analysten dennoch knapp übertroffen werden. Verantwortlich für die rückläufige Gewinnentwicklung waren die Einbußen im Kapitalmarktgeschäft. Der ursprüngliche Wachstumstreiber des Unternehmens, das Investmentbanking, musste einen Sturz des Vorsteuergewinns um beinahe 60 Prozent auf 447 Mio. EUR hinnehmen. Gegenüber dem dritten Quartal 2007 mit roten Zahlen war dies aber sogar eine deutliche Verbesserung.

BONUS ZERTIFIKAT WKN BNP9D9

ISIN DE000BNP9D92

Bonuskurs EUR 92,00

Barriere-Level EUR 46,00

Bezugsverhältnis 1

Geld 78,17

Brief 78,27

Bonusrendite 17,54 %

Bonusrendite p.a. 9,35 %

Bewertungstag 18.12.2009

CAPPED BONUS ZERTIFIKAT WKN ISIN BN0KHS DE000BN0KHS7

Bonuskurs EUR 115,00

Barriere-Level EUR 48,00

Höchstkurs EUR 115,00

Geld 92,02

Bonusrendite 25,04 %

Bonusrendite p.a. 18,61 %

Bewertungstag 19.06.2009

Brief 92,12

Konzern im Geschäftsjahr 2007 die im Konkurrenzvergleich recht überschaubare Summe von 2,3 Mrd. EUR ab. Viele USBanken, aber auch die Schweizer UBS mussten hingegen Abschreibungen in zweistelliger Milliardenhöhe vornehmen. Vorstandschef Josef Ackermann zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Geschäftsentwicklung. Die Deutsche Bank habe sich in einem Jahr großer Herausforderungen gut geschlagen und ihre Wettbewerbsposition deutlich gestärkt. Auch für das aktuelle Geschäftsjahr bleibt der Konzernchef zuversichtlich und bestätigte die Zielvorgabe, in 2008 ein Ergebnis von 8,4 Mrd. EUR vor Steuern erreichen zu wollen.  Die charttechnische Situation

Die Deutsche Bank bezifferte ihren Wertberichtigungsbedarf im Schlussquartal auf weniger als 50 Mio. EUR netto. Damit blieben die befürchteten hohen Abschreibungen aus. Im Subprime-Geschäft gab es unter dem Strich keine weiteren Überraschungen. Insgesamt schrieb der

Für die Tendenz der Deutschen Bank Aktie in nächster Zeit dürfte die Frage entscheidend sein, ob sich die Notierungen aus ihrer aktuellen Seitwärtsstabilisierung nach oben befreien können und dabei auch den Widerstand bei ca.

Bezugsverhältnis 1

81,50 EUR überwinden. Dann stünde als nächstes die Überwindung des Abwärtstrends seit Mai 2007 an, der momentan bei 83,50 EUR (sinkend) verläuft. Darüber lauern die nächsten Hürden bei etwa 92,00 EUR und bei knapp 96,00 EUR. Ein neuerlicher Schwächeanfall mit einem Bruch der Unterstützung bei rund 72,00 EUR würde hingegen ein unmittelbares Rückschlagpotenzial bis zum JanuarTief bei 67,00 EUR eröffnen. Und sogar nachgebende Kurse bis in den Bereich von 60,00 EUR wären dann nicht auszuschließen.  Anregungen für Ihre Watchlist Auf den Bilanzpressekonferenzen der Bankkonzerne steht das Thema Subprime derzeit ganz oben auf der Tagesordnung. Abschreibungen in Milliardenhöhe ließen die Kurse der Finanztitel purzeln. Dagegen stemmt sich nun die Deutsche Bank. Mit einem Rekordgewinn trotzte Deutschlands größtes Geldhaus dem negativen Branchentrend. Auch künftig 25


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Investment Ideen

stehen die Zeichen auf Expansion. Eine Übernahme des Konkurrenten Postbank scheint für das Institut zumindest nicht völlig ausgeschlossen.

1. Mit Risikopuffer gegen den Strom Trotz des schlechten Umfelds stehen die Zeichen für eine positive Entwicklung der Deutschen Bank Aktie nicht schlecht. Um das volle Risiko einer Direktanlage abzumildern, finden sich im Segment der Teilschutz-Zertifikate lukrative Alternativen. Klassische Bonus Zertifikate bieten die Chance auf unbegrenzte Kursgewinne und können ihre Besitzer auch bei schwächelnden Basiswertnotierungen gut dastehen lassen. Bei der WKN BNP9D9 ist es vor allem der üppige Risikopuffer von aktuell 40,41 Prozent, der einen näheren Blick auf das Zertifikat empfiehlt. Wer nämlich davon ausgeht, dass die Aktie der Deutschen Bank bis zum Bewertungstag, dem 18.12.2009, nie auf oder unter die Barriere von 46,00 EUR fällt, muss mit diesem Zertifikat am Ende keine Verlustszenarien fürchten. Unerwünscht ist indes ein starker Kursrutsch unter das Barriere-Niveau. Der weitere Anlageerfolg wäre dann eins zu eins an das Erholungspotenzial der Aktie geknüpft. Bleibt die Sicherheitsschwelle wie erhofft unberührt, kommt hingegen die Bonusrendite ins Spiel. Spendable 17,54 Prozent (9,35 Prozent p.a.) lassen sich dem Produkt in diesem Fall per Laufzeitende mindestens entlocken. 2. Cap als Renditebringer Bei 118,51 EUR markierten die Anteilsscheine des Deutsche Bank Konzerns im Mai des letzten Jahres ihr Allzeithoch. 26

AroonUp, AroonDown 100 80 60 40 20 0

70 60 50 40 30 20

100 80 60 40 20 0

RSI

70 60 50 40 30 20

Dt. Bank NA XETRA, Komp, Komp-2, Komp-3 120

120

115

115

110

110

105

105

100

100

95

95

90

90

85

85

80

80

75

75

70

70

2 8 15 22 29 5 12 19 26 5 12 19 26 2 10 16 23 30 7 14 21 29 4 11 18 25 2 9 16 23 30 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 27 7 14 21 28 4 11 18 Jan 2007 Februar '07 März '07 April '07 Mai '07 Juni '07 Juli '07 August '07 September '07 Oktober '07 November '07 Dezember '07 Jan 2008 Februar '08

Aus technischer Sicht könnte auf diesem Niveau für einen eventuell neuen Aufwärtstrend vorerst Schluss sein. Mit Capped Bonus Zertifikaten lässt sich gezielt auf eine solche Erwartung setzen. Durch den Partizipationsverzicht oberhalb des Höchstkurses lassen sich attraktivere Kombinationen aus Bonusrendite und Risikopuffer als bei klassischen Bonus-Papieren darstellen. Im Falle der WKN BN0KHS stellt ein Aktienkurs von 115,00 EUR das Ende der Fahnenstange zur Renditeproduktion dar. Ein möglicher Basiswertanstieg über diese Marke fällt nicht mehr ins Gewicht. Vergütet wird diese Begrenzung aktuell mit einer Maximalrendite in Höhe von reizvollen 25,04 Prozent (18,61 Prozent p.a.). Einziger Wermutstropfen: Auch bei Capped Bonus

Zertifikaten gilt es, die Sicherheitsbarriere unbedingt im Auge zu behalten. Sollte die Barriere bis zum Bewertungstag, dem 19.06.2009, berührt oder unterschritten werden, wäre der Bonusmechanismus hinfällig und es würde ein Verlust drohen. Mit 48,00 EUR liegt die Schwelle allerdings in akzeptabler Entfernung von 37,79 Prozent zum derzeitigen Aktienkurs.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen Fresenius Medical Care überzeugt mit Rekordwerten Im vierten Quartal 2007 steigerte Fresenius Medical Care seinen Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9 Prozent (6 Prozent währungsbereinigt) auf 2,569 Mrd. US-Dollar. Der durchschnittliche Umsatz je Behandlung in den USA, eine der wichtigsten Kennzahlen des DAX-Unternehmens, ging derweil leicht von 328 auf 325 US-Dollar zurück. Allerdings sanken dort auch dank der vorgenommenen Maßnahmen die Kosten je Behandlung um 2 Prozent von 271 auf 266 US-Dollar. Insgesamt kletterte der Umsatz von FMC in Nordamerika im Vergleich zum vierten Quartal 2006 um 3 Prozent auf 1,706 Mrd. US-Dollar und außerhalb Nordamerikas sogar um 24 Prozent (12 Prozent währungsbereinigt) auf 863 Mio. US-Dollar. Das operative Ergebnis (Ebit) des Unternehmens wuchs gegenüber dem Vorjahresquartal von 354 Mio. US-Dollar um 21 Prozent auf 428 Mio. US-Dollar. Unter Herausrechnung von Einmaleffekten stieg das operative Ergebnis im vierten Quartal 2007 um 13 Prozent. Auf Sicht des gesamten Geschäftsjahres 2007 wuchs der Umsatz gegenüber 2006 um 14 Prozent (währungsbereinigt um 12 Prozent) auf 9,720 Mrd. US-Dollar. Das operative Ergebnis (Ebit) erhöhte sich um ordentliche 20 Prozent auf 1,580 Mrd. US-Dollar. Damit übertraf das Unternehmen knapp die Erwartungen der Analysten (1,57 Mrd. US-Dollar). Laut Ankündigung dürfen sich die Aktionäre bereits im elften Jahr in Folge auf eine Anhebung der Dividende freuen. Diese soll pro Stammaktie von 0,47 EUR für 2006 auf nun 0,54 EUR erhöht werden. Vorstandschef Dr. Ben Lipps zeigte sich mit den erneuten Rekordwerten bei Umsatz und Ergebnis zufrieden. Dabei haben alle Regionen mit ihrem Umsatz- und Ertragsanstieg zur positiven Entwicklung beigetragen. Das Unternehmen sei weltweit stärker als der Markt gewachsen und mittlerweile der führende Anbieter für

DISCOUNT ZERTIFIKAT WKN BN1D91

ISIN DE000BN1D914

Cap EUR 38,00

Bezugsverhältnis 1

Geld 31,59

Brief 31,69

Maximalrendite 19,91 %

Maximalrendite p.a. 18,68 %

Bewertungstag 20.03.2009

BONUS ZERTIFIKAT WKN BN0NL2

ISIN DE000BN0NL22

Bonuskurs EUR 42,00

Barriere-Level EUR 25,00

Bezugsverhältnis 1

Geld 37,63

Brief 37,73

Bonusrendite 11,32 %

Bonusrendite p.a. 8,04 %

Bewertungstag 17.07.2009

Dialysedienstleistungen in den vier wichtigsten Regionen der Welt. Daher habe man die Ziele für 2007 erneut klar übertroffen. Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von mehr als 10,4 Mrd. US-Dollar. Dies würde einen Anstieg von mehr als 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2007 bedeuten. Der Jahresüberschuss soll sich 2008 zwischen 805 und 825 Mio. US-Dollar einpendeln. Dies würde einem Anstieg von 12 bis 15 Prozent gegenüber 2007 entsprechen. Ein jährliches Ergebniswachstum in dieser Größenordnung spiegelt auch die Planung über 2008 hinaus wider.  Die charttechnische Situation Die FMC Aktie befindet sich seit ihrem Tiefststand im Herbst 2002 in einem langfristigen, noch intakten Aufwärtstrend, der jedoch fortlaufend an Dynamik eingebüßt hat. Seit Sommer 2006 liegt ein hartnäckiger Seitwärtstrend vor. Dessen untere Begrenzung findet sich bei ca. 33,00 EUR und bildet die aktuell maßgebliche Unterstützungsmarke. Die obere Begrenzung von etwa 38,40 EUR wurde zwar im Dezember 2007 und gerade erst zuletzt Anfang Januar kurz überboten, konnte aber nicht nachhaltig geknackt werden. Vorerst dürfte eine Fortsetzung der Kursschwankungen innerhalb der Schiebezone recht wahrscheinlich sein.

 Anregungen für Ihre Watchlist Mit Rekordzahlen beendete Fresenius Medical Care das abgelaufene Geschäftsjahr. Eher durchwachsen fällt hingegen die Bilanz für die Aktionäre aus. Denn trotz der guten Geschäftslage mussten sich die Anteilseigner mehr oder weniger mit einer Nullrunde im Depot zufrieden geben. Durch Übernahmen und eine Stärkung des Kerngeschäfts will das Unternehmen künftig weiter wachsen. Ob dann auch der Börsenwert an Schwung gewinnt, bleibt abzuwarten.

1. Szenario Seitwärtstrend Wer kaum noch Raum für einen dynamischen Anstieg der Aktie sieht, könnte sich mit einem Discount Zertifikat clever positionieren. Das 52-Wochen-Hoch bei 39,30 EUR bzw. die obere Begrenzung der aktuellen Seitwärtsbewegung bei ca. 38,40 EUR könnten dabei als strategische Marken für die Festsetzung des Caps dienen. Geht man nämlich ohnehin nicht davon aus, dass die FMC Aktie diese Hürden nimmt, fällt der Verzicht auf eine unbegrenzte Partizipation nicht sonderlich schwer. Das Zertifikat mit der WKN BN1D91 ist mit einem Höchstbetrag bei 38,00 EUR bestückt und kommt der gewünschten Ausstattung damit recht nah. Im Gegensatz zur Aktie kostet es nur 31,59 EUR und ist somit um 10,48 Prozent günstiger zu erwerben. Aus diesem Preisnachlass ergibt sich auch der 27


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Investment Ideen

entscheidende Vorteil des Produkts. Da das Papier zum Laufzeitende stets zum Aktienschlusskurs des Bewertungstages, höchstens jedoch mit 38,00 EUR getilgt wird, lassen sich selbst dann positive Renditen erzielen, wenn der zugrunde liegende Titel auf der Stelle tritt. In diesem Fall wären es erfreuliche 11,71 Prozent (11,01 Prozent p.a.) Seitwärtsrendite, die der Zertifikate-Besitzer einstreicht. Im Idealfall sind sogar 19,91 Prozent (18,68 Prozent p.a.) möglich. Diese Maximalrendite springt heraus, wenn der Basiswert am Bewertungstag, dem 20.03.2009, auf oder oberhalb des Höchstbetrags von 38,00 EUR notiert. 2. Bonusrendite und Chance auf mehr Ebenfalls positive Renditen lassen sich im Falle einer Seitwärtsbewegung mit klassischen Bonus Zertifikaten erzielen. Im Gegensatz zu den Discount-Papieren müssen Anleger hierfür jedoch nicht auf einen Teil ihrer Aufwärtschancen verzichten. Allerdings kann sich für den Anspruch auf die Bonusrendite am Laufzeitende die integrierte Sicherheitsbarriere als Zünglein an der Waage erweisen. Bei dem Papier mit WKN BN0NL2 sollten

Investoren die 25-EUR-Marke deshalb genau unter die Lupe nehmen. Bezogen auf den aktuellen Basiswertkurs ist die Barriere immerhin 29,38 Prozent entfernt. Wer guter Dinge ist, dass Rücksetzer dieser Größenordnung bis zum Bewertungstag (17.07.2009) ausbleiben, kann

sich auf den Erhalt mindestens der Bonuszahlung und damit auf 11,32 Prozent (8,04 Prozent p.a.) Bonusrendite freuen. Zudem partizipiert das Zertifikat an Aktienkursen oberhalb des Bonuskurses von 42,00 EUR per Laufzeitende eins zu eins und unbegrenzt.

AroonUp, AroonDown 100 80 60 40 20 0

100 80 60 40 20 0

RSI 60

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FMC ST XETRA, Komp, Komp-2, Komp-3 39

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2 8 15 22 29 5 12 19 26 5 12 19 26 2 10 16 23 30 7 14 21 29 4 11 18 25 2 9 16 23 30 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 27 7 14 21 28 4 11 18 25 Januar 2007 Februar '07 März '07 April '07 Mai '07 Juni '07 Juli '07 August '07 September '07 Oktober '07 November '07 Dezember '07 Januar 2008 Februar '08 (c) Investox

Mit Tradingbird traden wie im wahren Leben Die neue Börsen-Community von OnVista bietet ein realistisches Abbild des Börsengeschehens. Tradingbird hat sich einiges einfallen lassen, um das Börsengeschehen so real wie möglich nachzubilden. Anders als bei anderen Börsen-Communities und -Spielen sind bei Tradingbird neben Aktien auch Fonds, ETFs, Optionsscheine und zahlreiche Zertifikatetypen handelbar. Wird eine Order aufgegeben, so erfolgt ein automatischer Volumen- und Kurs-Check: Jeder Wert kann nur in dem Volumen und zu dem Kurs gehandelt werden, für den er zum jeweiligen Zeitpunkt an den realen Märkten verfügbar ist. Das Pushing von PennyStocks wird dadurch verhindert, denn eine Beschränkung auf Nebenwerte wäre unrentabel. Für jede Order kann der Nutzer auswählen, an welchem deutschen Handelsplatz er sie ausführen möchte – hierbei gelten die jeweiligen Handelszeiten. Nicht zuletzt werden für jede Order realistische Transaktionskosten fällig. Die Qualitätssicherung beschränkt sich nicht nur auf die virtuellen Depots der Community-Mitglieder, auch die Qualität der Nutzer-Beiträge wird gesichert. Nur die besten News und Analysen können in Rankings an der Spitze erscheinen. Wie erfolgreich ein Tradingbird in der Vergangenheit investiert hat, ist an dessen Status ablesbar: Für viele Aktionen gibt es Statuspunkte, die zu einem neuen Status innerhalb der Community führen. So gewährleistet die Börsen-Community, dass Wertpapiere auf Tradingbird nur zu Konditionen gehandelt werden können, die den realen Marktbedingungen entsprechen – und sich in den Rankings langfristig die wahren Börsen-Experten zeigen werden. Robert Kaiser, Leiter Tradingbird

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DAX daily

DAX DAILY TRADING: KRÄFTIG ABGESAHNT Die DAX daily Analysten scheinen Herausforderungen zu lieben. In der aktuell äußerst schwierigen Marktlage trafen fast alle Marktprognosen ins Schwarze.

Beeindruckend! So euphorisch darf man die Entwicklung des DAX daily Tradings in den vergangenen Wochen bezeichnen. Geduld und Disziplin zahlten sich einmal mehr aus. Allein die Beobachtung des schwindelerregenden Anstiegs der fiktiven Kapitalkurve unseres Testsystems seit Mitte Januar entschädigt schon für alle Mühen und zwischenzeitlich zermürbenden Korrekturphasen bei unserer unermüdlichen Diskussion über die Qualität der im DAX daily Newsletter täglich veröffentlichten DAX-Prognosen. Seit Jahresanfang bis zum aktuellen Beobachtungsstichtag, dem 20.02.08, hat sich das hypothetische Kapital dank der systematischen Befolgung aller Tendenz30

aussagen der DAX daily Analysten um satte 160 Prozent vermehrt (siehe Seite 31, Abb. 1.a) und 1.b)). Und auch die abgewandelte Strategie mit Trendfilterung der Signale glänzt mit einem Kapitalkurvenanstieg von 94 Prozent im noch jungen Jahr 2008. Zwischen der letzten Betrachtung am 29.01.08 und dem aktuellen 20.02.08 wurden beim Grundsystem sieben Handelsaktionen durchgeführt. Davon endeten fünf im Plus, eine mit einem nur kleinen Verlust und der zuletzt eingeleitete Trade steht noch offen. Vier der fünf Treffer erreichten sogar ihr Gewinnziel. Dass angesichts dieser hervorragenden Erfolgsquote die Erträge nur so sprudelten, versteht sich fast von selbst.

Der Grundstein für den ersten Performance-Kick wurde mit der Short Prognose am 30.01.08 gelegt. Bereits einen Tag später erreichte die Position in fiktiven Turbos mit Hebel 50 ihr mit Hilfe des VDAX-New dimensioniertes Gewinnziel. Auf den standardmäßigen Einsatz von 10 Prozent des momentanen Kapitalkurvenstands wurde in diesem konkreten Fall eine Performance von fast 122 Prozent nach unterstellten Transaktionskosten und Slippage (insgesamt 4,6 Prozent) erzielt. In absoluten Zahlen vermehrten sich 3.653 EUR bis auf 8.103 EUR. Eine Menge Glück war hier allerdings im Spiel, denn der DAX erreichte am 31.01.08 nur knapp das Gewinnziel, bis er sich im Tagesverlauf wieder deutlich erholte. Schon am Folgetag


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

DAX daily

MONATLICHE TESTBEOBACHTUNG: TRADING-ERGEBNISSE AUF BASIS VON EINSTIEGSSIGNALEN AUS DEN ANALYSEN IM DAX DAILY NEWSLETTER 1.a) Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004

1.b) Ausschnitt seit September 2007

2) Strategie wie in 1.a) bzw. 1.b), aber Long- und Short-Trades gefiltert durch mittelfristigen DAX-Trend anhand der Adaptiven Stochastic (10/500); Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004

wechselten die DAX daily Analysten ihre Prognose auf Long und läuteten damit den nächsten Treffer, diesmal allerdings „nur“ mit 66 Prozent Profit, ein. Die Position wurde am 05.02.08 durch ein ShortSignal gedreht. 10 Prozent des Kapitalkurvenstands, das waren mittlerweile 4.370 EUR, standen jetzt auf dem Spiel. Dieser Betrag vermehrte sich bis zur Positionsschließung in der tiefen Markteröffnung am 06.02.08 auf 12.285 EUR. Die Performance erreichte damit einen

Spitzenwert von 181 Prozent. Doch damit nicht genug. Bereits am 08.02.08 starteten die DAX daily Analysten mit ihrer Long-Prognose erneut die Geldvermehrungsmaschine. Unser Testsystem machte aus 5.162 EUR bis zum 12.02.08 durch abermalige Erreichung des Gewinnziels 11.487 EUR, mithin ein Plus von 122 Prozent. Weitere 116 Prozent Profit auf eingesetzte 5.794 EUR kamen mit dem Short-Trade vom 14.02. bis 15.02.08 hinzu.

Seit unserer letzten Diskussion am 29.01.08 war die fiktive Kapitalkurve nun von 36.529 EUR um sagenhafte 28.128 EUR auf 64.657 EUR nach oben geschnellt. Der kleine Verlust von rund 1.000 EUR durch die fehlerhafte Long-Aktion vom 19.02. bis 20.02.08 interessiert angesichts dessen nur wenig. Und der zuletzt am 20.02.08 eingeleitete Short-Trade ist zum Zeitpunkt der Beobachtung noch offen. Sehr erfreut dürfen wir uns diesmal auch über die modifizierte Test-Strategie mit Trendfilterung der Marktprognosen der DAX daily Analysten mit Hilfe des Indikators Adaptive Stochastic (10/500) zeigen. Die vorgegebene, mittelfristige Markttendenz stand nach dem JanuarEinbruch im gesamten Betrachtungszeitraum selbstredend noch auf „abwärts“. Somit wurden nur die im Newsletter ausgesprochenen Short-Prognosen befolgt. Das tat dem Erfolg aber keinen allzu großen Abbruch, denn die drei hervorragenden Aktionen mit fiktiven Turbos Short wurden unbeirrt umgesetzt. Mit einem absoluten Stand von 69.423 EUR steht die fiktive Kapitalkurve der Trendfilterstrategie aktuell sogar etwas höher als die des Grundsystems. Im Zusammenhang mit den deutlich geringeren Schwankungen der Zeitreihe hat sich die Selektion der DAX daily-Prognosen bisher also trotz aller Zweifel in den letzten Monaten durchaus bezahlt gemacht. Nun ruhen natürlich alle Hoffnungen auf weiterhin treffsicheren Markteinschätzungen der DAX daily Analysten, damit die Kapitalkurven nachhaltig zu neuen Rekordständen vorstoßen und die schönen Profite nicht wie in so mancher vorangegangenen Gewinnphase wieder zum großen Teil abgegeben werden. Auch die nächste Zeit dürfte für das DAX daily Trading also besonders spannend bleiben. 31


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Aktien daily

AKTIEN DAILY: BEIERSDORF Für Beiersdorf sahen die Aktien daily Analysten bereits am 19.02.08 solide Chancen. Diese charttechnische Prognose wurde kurz darauf fundamental gestützt. Dass auch Männer immer eitler werden und zunehmend häufig zu kosmetischen Produkten greifen, freut Beiersdorf ganz besonders. Der unter der Ägide von Tchibo stehende Konzern mit seiner Top-Marke Nivea bestreitet bereits 20 Prozent seines Umsatzes mit Männern, die für ein gepflegtes Äußeres gerne in die Cremedose greifen. Im Männersegment wuchsen die Hamburger mit 18 Prozent im vergangenen Jahr doppelt so schnell wie der Markt und feiern speziell in Osteuropa, Asien, aber auch in Afrika und Australien Erfolge. China allein legte von einer niedrigen Ausgangsbasis um 50 Prozent beim Umsatz zu. Um im Reich der Mitte weiter zu wachsen, kaufte Beiersdorf kürzlich den chinesischen Haarpflege-Konzern C-Bons. Weltweit erlöste der Inhaber der Marken Nivea, Tesa und Hansaplast im Jahr 2007 rund 5,5 Mrd. EUR, was einem Anstieg um 9,1 Prozent entspricht. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn kletterte auf 486 Mio. Euro. Die Dividende soll nach dem laut Vorstand besten Jahr in der 125-jährigen Firmengeschichte um 10 Cent auf 70 Cent je Aktie erhöht werden. Und auch der Ausblick ins Jahr 2008 fiel zuversichtlich aus. Vor allem im Ausland sieht man weiterhin starkes Wachstumspotenzial. Beim Umsatz will Beiersdorf um mindestens 8 Prozent zulegen und die operative Gewinnmarge steigern. Bereits neun Tage vor Bekanntgabe der erfreulichen Fundamentaldaten stellten die Analysten des Aktien daily Newsletters die Beiersdorf Aktie in den Fokus. Zwar wurde hier auf den gebrochenen 32

Aufwärtstrend seit Oktober 2004 hingewiesen. Da sich der Titel aber in einem scheinbar recht stabilen Seitwärtstrend bewegt, darf man bisher von einer harmlosen Konsolidierung sprechen. Um weiteres Aufwärtspotenzial zu entfalten, müsste Beiersdorf zunächst den gebrochenen Aufwärtstrend und die kurzfristige Abwärtstrendlinie seit Oktober 2007 überwinden. Dann wäre die Luft zunächst frei bis zum letzten Rekordhoch

im Juli 2007 bei 56,89 EUR. Hier wäre ein Rücksetzer wahrscheinlich. Auch für den Fall einer stärkeren Hausse nannten die Aktien daily Analysten ein Kursziel und taxierten das mittelfristig denkbare Aktienkursniveau auf ca. 68,90 EUR. Sollte allerdings die Zone um 47,00 EUR unterschritten und Tiefs unterhalb des Januar-Einbruchs markiert werden, wäre das positive Szenario bis auf weiteres hinfällig.

BEIERSDORF: KONSOLIDIERUNG SEIT SOMMER 2007 AroonUp, AroonDown 100 80 60 40 20 0

100 80 60 40 20 0

RSI 80 70 60 50 40 30

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Beiersdorf XETRA, GD, GD-2, GD-3

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41 11 18 27 8 15 22 29 5 12 19 26 5 12 19 26 2 10 16 23 30 7 14 21 29 4 11 18 25 2 9 16 23 30 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 27 7 14 21 28 4 11 18 25 Januar 2007 Februar '07 März '07 April '07 Mai '07 Juni '07 Juli '07 August '07 September '07 Oktober '07 November '07 Dezember '07 Januar 2008 Februar '08

Der Aktien daily Newsletter liefert Ihnen jeden Morgen vor Markteröffnung eine charttechnische Analyse zu einem spannenden Einzelwert. Die detaillierten Angaben zu Trendlinien, Widerständen und Unterstützungen helfen Ihnen bei der Umsetzung Ihrer persönlichen Tradingentscheidungen. Geeignete Hebelprodukte zum besprochenen Basiswert werden von BNP Paribas im Newsletter aufgeführt. Abonnieren Sie jetzt den kostenfreien Service im Internet unter www.derivate.bnpparibas.de oder per gebührenfreier Hotline 0800 0 267 267.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

ÖL daily

ÖL DAILY: RECHTZEITIG AUF LONG GESETZT Die Unterstützung bei 87 US-Dollar hat gehalten. Im ÖL daily Newsletter wurde der erneute Aufwärtsschub des Ölpreises korrekt prognostiziert. Wer im aktiven Trading bestehen will, muss mitunter blitzschnell umdenken, wenn es die Situation erfordert. Und vor allem darf der aktive Anleger niemals nach dem Prinzip Hoffnung an einer einmal entwickelten Prognose festhalten, die sich bei kritischer Betrachtung längst als falsch erwiesen hat. Der Markt hat immer Recht und sich dauerhaft gegen den Markt zu stemmen, muss zwangsläufig im Desaster enden. Das klingt zwar trivial, ist aber in der Realität oftmals nur schwer umzusetzen. Ausgewiesene Profis indes haben mit der emotionslosen Analyse der Marktbewegungen keine Probleme. Tendenzprognosen, die sich als nicht treffsicher erweisen, werden somit ohne Zaudern über Bord geworfen, wenn die Kursentwicklungen der untersuchten Titel ein sofortiges Umdenken erfordern. So hatten auch die Analysten des ÖL daily Newsletters kein Problem damit, im Februar rechtzeitig auf steigende Notierungen des Brent Crude Oil Futures zu setzen. Zu Anfang Februar sah die Preistendenz noch recht labil aus und es war unsicher, ob die wichtige Unterstützung bei ca. 87,00 US-Dollar halten würde. Wir berichteten an dieser Stelle in der letzten Ausgabe von WARRANTS UND ZERTIFIKATE. Die ÖL daily Analysten waren zu diesem Zeitpunkt noch auf der Short-Seite engagiert. Als sich jedoch am 07.02.08 zeigte, dass an der Unterstützung kein stärkerer Verkaufsdruck entstand und das Niveau zum Schlusskurs sogar nachhaltig bestätigt war, lieferte der Newsletter bereits am 08.02.08 die entscheidende Long-

Prognose. Die Ölpreis-Hausse im Februar konnten Abonnenten also hinreichend auskosten. Mittlerweile hat der Brent Crude Oil Future eine neue Rekordmarke erreicht. Allerdings sind die magischen 100,00 US-Dollar hier am 26.02.08 noch nicht geknackt. Beim WTI Crude Oil Future liegen die Notierungen hingegen schon über 100,00 US-Dollar. Dafür sind jedoch nur die geringen Preisdifferenzen zwischen den beiden Ölsorten verantwortlich. Übergreifend betrachtet ist der

Kampf um die Überwindung der runden Zahl noch nicht endgültig entschieden. Wenn die Kurse weiteren Antrieb erhalten, ist ein schneller Sprung weit über 100,00 US-Dollar denkbar. Die ÖL daily Analysten sind zum aktuellen Betrachtungszeitpunkt entsprechend positioniert. Sollte der Kaufdruck aber nachlassen und eine erneute Konsolidierung einsetzen, darf man wohl wieder recht guter Dinge sein, dass die Rohstoffstrategen schnell die Zeichen erkennen und ihre Marktprognosen anpassen.

BRENT CRUDE OIL FUTURE TAGESCHART SEIT JANUAR 2007 102 100 98 96 94 92 90 88 86 84 82 80 78

Brent Crude Oil

ab 08.11.07 Long/Short-Signale entsprechend den Tendenzprognosen im Öl daily Newsletter

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50 L S Long L S L Long 1 8 15 22 29 5 12 19 26 5 12 19 26 2 9 16 23 30 7 14 21 28 4 11 18 25 2 9 16 23 30 6 13 20 27 3 10 17 24 1 8 15 22 29 5 12 19 26 3 10 17 24 31 7 14 21 28 4 11 18 25 Januar 2007 Februar '07 März '07 April '07 Mai '07 Juni '07 Juli '07 August '07 September '07 Oktober '07 November '07 Dezember '07 Januar 2008 Februar '08

Der ÖL daily Newsletter liefert Ihnen jeden Morgen vor Markteröffnung eine charttechnische Analyse zum Brent Crude Oil Future. Neben den detaillierten Angaben zu Trendlinien, Widerständen und Unterstützungen äußern die Analysten von Godmode Trader eine Tendenzprognose für den Handelstag. Sie erhalten damit ein klares Fazit zur Einschätzung der aktuellen Marktkräfte. BNP Paribas listet passend zum Kursniveau des Brent Crude Oil Future attraktive Open End Turbos auf, um Ihnen die eigenständige Produktsuche zu erleichtern. Abonnieren Sie jetzt den kostenfreien Service im Internet unter www.derivate.bnpparibas.de oder per gebührenfreier Hotline 0800 0 267 267.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Technische Analyse

BASISWERTE IM BLICKWINKEL DER CHARTTECHNIK THYSSENKRUPP – NEUES KAUFSIGNAL FOLGT ÜBER 39,70 EUR

ThyssenKrupp Kursverlauf seit 02.01.2006

Kursstand: 39,17 Euro Rückblick: ThyssenKrupp gehörte im starken Marktumfeld der vergangenen Jahre zu den Gewinnern. Die Aktie konnte bis Sommer 2007 auf ein Hoch bei 46,53 Euro ansteigen. Nach einer Zwischenkonsolidierung bis auf 36,05 Euro wurden die Höchststände dann zum Jahresende wieder erreicht. Weitere Käufer fanden sich aber nicht mehr, der Anstieg bis zum Allzeithoch wurde von den Marktteilnehmern dann zu umfassenden Gewinnmitnahmen genutzt. Die Aktie fiel im schwachen Gesamtmarktumfeld zum Beginn des neuen Jahres anschließend nochmals deutlicher zurück. Der Rückfall unter 36,05 Euro löste ein Verkaufssignal aus, erst auf der bei 29,98 Euro liegenden Unterstützung fanden sich wieder Käufer. Zuletzt nahm das Kaufinteresse wieder zu und ThyssenKrupp konnte über die 36,05 Euro ansteigen und dabei auch aus dem mittelfristigen Abwärtstrend nach oben ausbrechen. Eine

LINDE AG – ERHOLUNGSPOTENZIAL IST NOCH NICHT ERSCHÖPFT Kursstand: 87,97 Euro Rückblick: Die Aktien von Linde bewegten sich im stabilen Marktumfeld der vergangenen Jahre konsequent mit nach oben. Der Kaufdruck ließ dann aber im Jahresverlauf 2007 nach. Es kam zur Ausbildung einer Handelsspanne zwischen 34

weitere wichtige Hürde wird bei 39,70 Euro erreicht. Charttechnischer Ausblick: Der Anstieg, ausgehend von der bei 29,98 Euro liegenden Unterstützung sowie vom dort ebenfalls verlaufenden langfristig maßgebenden Aufwärtstrend, ist bei ThyssenKrupp positiv zu werten. Es bietet sich die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Rallye, nachdem die Verkaufsmarke von 36,05

Euro bereits klar nach oben überwunden wurde. Um ein Folgekaufsignal auszulösen, muss ThyssenKrupp jetzt wieder über die 39,70 Euro auf Basis des Wochenschlusskurses ansteigen. In diesem Fall ist der Weg bis auf 46,53 Euro frei. Ein Rückfall unter 36,05 Euro muss mittlerweile allerdings schon vermieden werden. Dann würde ein nochmaliges Abrutschen bis in den Bereich des bei 31,00 Euro liegenden Aufwärtstrends drohen.

der bei 80,00 Euro liegenden Unterstützung sowie dem bei 92,20 Euro gebildeten Zwischenhoch. Ende 2007 gab es den Versuch, über die 92,20 Euro nach oben auszubrechen. Nach dem Erreichen eines Hochs bei 97,83 Euro fanden sich dann aber keine Käufer mehr für die Aktie. Der schwache Gesamtmarkt drückte Linde schnell wieder unter die 92,20 Euro zurück, so dass sich der Kursausbruch als Falle für die Bullen dargestellt hat. Die ehemalige Begrenzung der Handelsspanne bei 80,00 Euro nutzten die Marktteilnehmer aber in den vergangenen Wochen wieder zum Einstieg in das Papier.

Charttechnischer Ausblick: Nachdem die 80,00 Euro erneut als wichtige Kaufmarke bestätigt werden konnten, bietet sich jetzt die Chance eines abermaligen Angriffs auf die 92,20 Euro. Hier dürften dann aber nochmals Gewinnmitnahmen einsetzen, die den Kursverlauf bis auf 86,74 Euro drücken. Gelingt anschließend der Kursanstieg über die 92,20 Euro auf Basis des Wochenschlusskurses, dann wird der Weg auch auf neue Höchststände bis 103,00 Euro frei. Ein Abrutschen unter 80,00 Euro muss vermieden werden, in diesem Fall würden weitere Kursverluste bis auf 73,72 Euro drohen.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Technische Analyse

IVG IMMOBILIEN AG – NACHHALTIGE KURSERHOLUNG WIRD MÖGLICH, WENN… Kursstand: 23,83 Euro Rückblick: Die Aktien des Immobiliensektors befanden sich bis Ende 2006 noch in einer starken Aufwärtsbewegung. Auch IVG Immobilien konnte dementsprechend stark ansteigen. Es wurde ein Hoch bei 37,07 Euro erreicht, welches nach einem scharfen Rückfall im vorvergangenen

PORSCHE – MITTELFRISTIGE SCHLÜSSELSTELLE WIRD ERREICHT Kursstand: 119,47 Euro Rückblick: Seit 2003 konnten die Aktien von Porsche sehr stark ansteigen. Zuletzt kam es im Jahresverlauf 2007 zu einer Verschärfung dieser Aufwärtsbewegung. Die Bullen waren bereit, den Kurs bis auf ein Hoch bei 186,85 Euro zu heben. Dies war dann aber wohl zu viel des Guten, im Porsche Kursverlauf seit 02.01.2006

Januar bis in den Bereich 28,00 Euro noch einmal erreicht wurde. Die 37,07 Euro konnten aber nicht mehr überwunden werden, Käufer fanden sich auf diesem Niveau dann nicht mehr. Was folgte, war seit Beginn 2007 eine ausgedehnte Korrektur des Anstieges, welche die Aktie zuletzt auch unter die 24,10 Euro sowie den dort liegenden langfristigen Aufwärtstrend gedrückt hat. Mit dem Erreichen der bei 20,02 Euro liegenden Unterstützungsmarke fanden sich dann auch wieder Käufer für die Aktie. Es gelang in den vergangenen Wochen entsprechend eine Stabilisierung und ein Anstieg zurück bis an die 24,10 Euro.

Charttechnischer Ausblick: Unterhalb von 24,10 Euro zeigte sich zuletzt ein gewisser Druckaufbau. Wenn IVG darüber auf Basis des Wochenschlusskurses ansteigen kann, dürfte dies Anschlusskäufe nach sich ziehen. Der Bereich 28,00 Euro wird dann auf mittelfristige Sicht wieder erreichbar. Langfristig hellt sich das Chartbild jedoch erst oberhalb der 28,00 Euro wieder nachhaltig auf. Noch muss ein Scheitern im Bereich der 24,10 Euro aber einkalkuliert werden, wobei der Titel zwischen 20,02 und 24,10 Euro neutral bewertet werden kann. Geht es allerdings unter 20,02 Euro jetzt noch einmal zurück, könnte die Korrektur bis in den Bereich 15,58 Euro ausgedehnt werden.

November rutschten auch die Papiere von Porsche deutlich zurück. Eine erste Welle der Gewinnmitnahmen führte den Kursverlauf bis auf 127,70 Euro, nach einer Stabilisierung ging es dann im schwachen Marktumfeld zum Jahresbeginn nochmals deutlich abwärts. Porsche konnte die langfristig gebildete Aufwärtstrendlinie dabei nicht behaupten, was zu einem schnellen Kursrutsch bis über die bei 93,50 Euro liegende Unterstützung führte. Hier fanden sich in den vergangenen Wochen wieder Käufer, was zu einer Stabilisierung des Kurses geführt hat.

Charttechnischer Ausblick: Nach einem Aktiensplit, welcher die Papiere optisch günstiger erscheinen lässt, kommt es jetzt erneut zu einem Anstieg an die gebrochene Aufwärtstrendlinie der Vorjahre bei 120,00 Euro. Wenn es gelingt, darüber deutlicher anzusteigen, dann würde dies das Chartbild wieder merklich aufhellen. Zu einem neuen Kaufsignal kommt es, wenn Porsche sich über 127,70 Euro auf Basis des Wochenschlusskurses etablieren kann. Dies sollte die Aktie wieder beflügeln und würde Anschlusskäufe erwarten lassen. Kurspotenzial eröffnet sich dann zunächst bis auf 142,50 Euro, darüber mittelfristig in Richtung des Allzeithochs. Abgaben unter 110,00 Euro zum Wochenschluss würden das Chartbild allerdings nochmals deutlich eintrüben und einen Test der bei 93,50 Euro liegenden Unterstützungszone wahrscheinlich werden lassen.

Analyse von Ein Service der BörseGo AG

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung des externen Redakteurs wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Veranstaltungen

INVEST 2008 – BESUCHEN SIE UNS! DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK

WANN: 11.04.-13.04.2008 WO: Neue Messe Stuttgart (Flughafen) Halle 1, Stand I 32 ÖFFNUNGSZEITEN: Freitag/Samstag 10:00 – 18:00 Uhr, Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr Am 11. April 2008 ist es wieder so weit – Deutschlands Anlegermesse Nummer 1 öffnet ihre Tore. Drei Tage lang haben Sie in der Neuen Messe Stuttgart auf über 20.000 m2 die Gelegenheit, umfassende Informationen aus der Finanzbranche zu sammeln. Rund 200 Austeller – Banken, OnlineBroker, Wertpapierhändler und -emittenten, Fondsgesellschaften und börsennotierte AGs aus dem In- und Ausland – liefern Ihnen einen guten Überblick über eine breite Palette von Anlagemöglichkeiten. Produktinnovationen sowie zahlreiche Fachvorträge zu den unterschiedlichsten Finanzthemen u.a. aus den Bereichen Anlagezertifikate, Hebelprodukte und Analysetechnik bietet Ihnen BNP Paribas in Halle 1, Stand I 32. Nutzen Sie diese Chance und seien Sie unser Gast – Ihre persönliche Eintrittskarte haben wir in dieser Ausgabe beigelegt. Wir freuen uns, Sie bald in Stuttgart begrüßen zu dürfen. 36

STUTTGART


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Zahlen / Buchtipp

LESEN UND MEHR WISSEN!  Zahlen des Monats INFLATION:

+2,9% Deutschland harmonisierter Verbraucherpreisindex im Januar 2008 ggü. Januar 2007 Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

EZB LEITZINS:

FED (USA) LEITZINS:

+4,00 % 3,00% Quelle: EZB

Quelle: FED

ARBEITSLOSENZAHL:

3,617 Mio. Registrierte Arbeitslose in Deutschland im Februar 2008 (-14,8% ggü. Vorjahresmonat) Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

IFO GESCHÄFTSKLIMAINDEX:

104,10 im Februar 2008 (nach 103,40 im Januar 2008; letzter Höchstwert 108,70 im Dezember 2006) Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

GESAMTUMSATZ ANLAGEZERTIFIKATE UND HEBELPRODUKTE ÜBER EUWAX UND SCOACH:

18,172 Mrd. Euro im Januar 2008 (nach 12,314 Mrd. Euro im Vormonat) Quellen: EUWAX, Scoach

20.911 Tonnen Weltweite Silberförderung 2006

2.428 Tonnen 240 Tonnen Weltweite Platinförderung 2005

Weltweite Goldförderung 2005

15% 30% 18% 12$ 20$ Anteil Perus an der weltweiten Silberförderung

Anteil der Silbernachfrage seitens Fotografie

Anteil der Silbernachfrage seitens Schmuck und Silberwaren

Preis für eine Unze Silber im September 2007

Preis für eine Unze Silber im März 2008

Quelle: Fischer Weltalmanach 2008, www.onvista.de, www.wikipedia.org, Silverbook der VM-group, The Silver Institute

HARRY M. MARKOWITZ

 Portfolio Selection Wer sich ernsthaft mit dem Thema Geldanlage und Vermögensaufbau beschäftigt, für den sollte Harry M. Markowitz kein Unbekannter sein. Für seine Forschungen auf dem Gebiet der Investmenttheorie und für den wissenschaftlichen Nachweis der positiven Auswirkung der Streuung der angelegten Gelder über mehrere Anlageobjekte (Diversifikation) auf das Risiko des Gesamtportfolios erhielt Harry M. Markowitz neben Merton H. Miller und William F. Sharpe 1990 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Schon in den 1950er Jahren erkannte Markowitz, dass das bloße „Zusammenkaufen“ von ein paar aussichtsreichen Aktien lediglich ein Portfolio mit einer zufälligen Struktur hervorbringt, das somit auch ein zufälliges Risiko besitzt. Daraus schlussfolgerte er, dass dieses Problem nur gelöst werden kann, wenn die qualitative Analyse einzelner Aktien um die quantitative Analyse der Struktur des ganzen Portfolios erweitert wird. Mit gezielter Diversifikation im Sinne der modernen Portfoliotheorie lassen sich das Gesamtrisiko systematisch senken und die Ertragschancen erhöhen. Dieses Standardwerk ist sicherlich keine Lektüre zum flüchtigen Überfliegen, aber für jeden engagierten Investor zweifellos empfehlenswert.

Autor:

Portfolio Selection

480 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-89879-118-2

Harry M. Markowitz

Die Grundlagen der optimalen Portfolio-Auswahl

69,90 EUR (D) / 71,90 EUR (A) / 118,00 SFR (CH)

FinanzBuch Verlag, München 2008 www.finanzbuchverlag.de

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Presse

ZertifikateJournal, Nr. 08/2008

 Pressestimmen der vergangenen Wochen Investmentecke weekly, Nr. 07/2008, 15.02.2008 „Entweder ist Daimler bei den Anlegern ganz einfach beliebter und wird seine Outperformance deshalb weiter fortsetzen. Oder aber Renault wird nach der langen Phase der Underperformance nun seine Aufholjagd starten. […] Wer lieber auf das „Baguette“ setzt, der bekommt bei einem nur leicht geringeren Puffer von 39 Prozent im Sommer 2009 sogar eine Bonusrendite von über 20 Prozent pro Jahr. Angeboten wird das Zertifikat ebenfalls von Franzosen, nämlich der BNP Paribas (WKN: BN1MN4). Dieser Punkt geht damit wieder an unsere Nachbarn.“

ZertifikateWoche, Nr. 07/2008, 21.02.2008 „Zahlreiche Express-Produkte sind dabei auch Multi-Asset-Zertifikate, die auf zwei oder mehr Basiswerte setzen. Nachteil gegenüber One Asset-Express-Strukturen: Nicht nur ein, sondern alle im Basket befindlichen Werte müssen den Startkurs bzw. eine bestimmte Schwelle überschreiten. […] Ganz anders das neue von BNP Paribas konzipierte Best Trigger Express-Zertifikat BN1LLJ). […] Denn laut Anlageszenario reicht es, wenn allein einer der drei DAX-Titel – sprich der Beste der drei – an einem der Bewertungstage den Startkurs überschreitet, um in den Genuss des durchaus lukrativen Kupons von je 11 EUR pro Laufzeitjahr bei vorzeitiger Rückzahlung zu gelangen – am 1. Bewertungstag, dem 16.6.2009 sogar noch abgeltungsteuerfrei.“

Börsenspiegel Zertifikate-Spezial, 26.02.2008 „Die Experten der französischen BNP Paribas haben jetzt aber einen sehr interessanten Entertainment-Basket geschnürt, der zudem auf Sicht der nächsten 10 Monate attraktive Renditechancen verspricht. Im Basket enthalten sind Sony, Nintendo und Electronic Arts. Fällt keiner dieser Titel bis zum Laufzeitende unter den festgelegten Sicherheitslevel von 55 Prozent des Startkurses, erhalten Sie eine Auszahlung von 130 Euro je Zertifikat. Bei einem aktuellen Kurs des Entertainment-Multi-Capped-Bonus-Zertifikats (DE000BN05M78) von 81 Euro entspricht dies einer Bonusrendite von über 60 Prozent.“

 Laufend aktuell Auch in den letzten Wochen wurde die momentan knapp 38.000 Anlagezertifikate und Hebelprodukte umfassende Produktpalette von BNP Paribas mit fortlaufenden Emissionen ständig auf den aktuellsten Stand gebracht. Neben der fast täglichen Neuauflage von Turbos und Open End Turbos kamen zwischen 13. Februar 2008 und 29. Februar 2008 folgende Produktserien an den Markt:

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„Nach der kurzen Ruhephase kommt wieder Schwung in den Freenet-Übernahme-Poker. Wieder ist es United Internet, die den Stein ins Rollen bringt. […] Dem Übernahme-Kampf und der möglichen Zerschlagung von Freenet hatten wir uns erst im ZJ 04.2008 gewidmet. Wer unserem Tipp gefolgt ist und das Discount-Zertifikat der BNP Paribas (ISIN: DE000BN0PAZ6) gekauft hat, liegt schon rund zehn Prozent vorne, sollte das Rabattpapier aber weiter halten.“

Financial Times Deutschland, 13.02.2008 „Dank der erhöhten Volatilität emittieren die Banken nun verstärkt Multipapiere, bei denen der Titel mit der besten Wertentwicklung über die Höhe der Rückzahlung entscheidet. So offeriert BNP Paribas ein Best-Trigger-Expresszertifikat auf die Aktien der Commerzbank, von Daimler und der Deutschen Lufthansa. Die erste Betrachtung erfolgt am 16. Juni 2009. Notiert der Titel mit der besten Performance dann höher als am 22. Februar 2008, beträgt die Rückzahlung 111 EUR. Falls nicht, erfolgen im kommenden und gegebenenfalls auch im darauffolgenden Jahr weitere Betrachtungen. Die Rückzahlungswerte klettern dann auf 122 beziehungsweise 133 EUR.“

NEUEMISSIONEN VON BNP PARIBAS Datum

Emission

Basiswerte

Laufzeiten

29.02.2008

254 Bonus Zertifikate

deutsche und europäische Standard- und Nebenwerte

Sep 08, Dez 08, Jun 09, Jul 09, Sep 09, Dez 09, Jun 10

28.02.2008

72 Bonus Zertifikate

EURO STOXX 50 Index und DAX

Sep 08, Okt 08, Dez 08, Mrz 09, Apr 09, Mai 09, Jun 09, Jul 09, Sep 09, Dez 09, Jun 10, Jun 11

28.02.2008

482 Optionsscheine

deutsche, europäische und US-amerikanische Standardund Nebenwerte

Jun 08, Sep 08, Dez 08, Jun 09, Dez 09

22.02.2008

330 Discount Zertifikate

deutsche, europäische und US-amerikanische Standardund Nebenwerte

Sep 08, Dez 08, Mrz 09, Jun 09, Dez 09

21.02.2008

149 Optionsscheine

EURO STOXX 50 Index und DAX

Mrz 08, Apr 08, Mai 08, Jun 08, Dez 08, Mrz 09, Jun 09, Dez 09, Dez 10

20.02.2008

237 (Quanto) Bonus Zertifikate

deutsche und europäische Standard- und Nebenwerte

Sep 08, Dez 08, Jun 09, Jul 09, Dez 09

19.02.2008

379 Capped Bonus Zertifikate

deutsche und europäische Standard- und Nebenwerte

Jun 08, Sep 08, Nov 08, Dez 08, Mrz 09, Jun 09, Dez 09

14.02.2008

111 Quanto Capped Bonus Zertifikate

schweizerische Standardwerte Jun 08, Sep 08, Dez 08, Mrz 09, Jun 09, Jul 09, Dez 09

14.02.2008

36 Safe und Safe Cap Zertifikate

EURO STOXX 50 Index und DAX

Jun 09, Dez 09

13.02.2008

172 Discount Zertifikate

EURO STOXX 50 Index und DAX

Mrz 08, Jun 08, Sep 08, Okt 08, Nov 08, Feb 09, Mrz 09, Apr 09, Mai 09, Jun 09, Jul 09, Sep 09, Dez 09, Dez 10


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Zertifikatepaket / Impressum

UNSER ZERTIFIKATEPAKET FÜR IHREN WISSENSVORSPRUNG! Wer erfolgreich in Zertifikate und Hebelprodukte anlegen möchte, muss über die Funktionsweise und die speziellen Eigenschaften der Papiere genau informiert sein. BNP Paribas möchte

Sie dabei unterstützen und hält ein komplettes Zertifikatepaket für Sie bereit. Sichern Sie sich Ihre Mappe mit den Broschüren zu jeder Produktgruppe und profitieren Sie von umfangreichem

Fachwissen. Zusätzlich zu jedem Heft erhalten Sie auch die beliebten Kurzbeschreibungen für ein schnelles Verständnis der Produkte und zur jederzeitigen Auffrischung Ihres Wissens.

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Bestell-Hotline:

IMPRESSUM Monatsmagazin WARRANTS UND ZERTIFIKATE Herausgeber: BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Fon: 069/71 93 2310 · Fax: 069/71 93 34 99 Redaktion: Sebastian Schmidt, eveniat GmbH Gesamtbearbeitung und Gestaltung: Michi Gehrmann, Jana Gehrmann, Maria Trippler, LINKING ADVERTISING Art Director: Ivone Delazzer-Böhmer Druck: Druckhaus Berlin-Mitte GmbH Verlag: SC Marketing GmbH Kontakt BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Hotline: 0800 0 267 267 (oder 069 / 71 93 23 10) Fax: 069 / 71 93 34 99 e-mail: derivate@bnpparibas.com Internet: www.derivate.bnpparibas.de Reuters: BNPWTS

0800 0 267 267

(gebührenfrei)

Wichtiger Hinweis Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen weder ein Angebot zur Zeichnung, zum Kauf oder zum Verkauf der betreffenden Wertpapiere dar, noch sie sind als Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zu verstehen. Sie stellen zudem keine Anlageberatung und keine Finanzanalyse gemäß § 34b WpHG dar, sondern dienen ausschließlich der Information und Produktwerbung und genügen daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegen keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Diese Publikation stellt keinen Prospekt dar und dient allein Werbezwecken. Hinsichtlich der genannten Wertpapiere sind allein die veröffentlichten Endgültigen Angebotsbedingungen, die in den Basisprospekten gegebenenfalls aktualisiert durch Nachträge einbezogen sind (zusammen der „Prospekt"), rechtlich verbindlich. Der Prospekt ist bei der BNP Paribas, Grüneburgweg 14, 60322 Frankfurt am Main, erhältlich. Vor Erwerb eines Wertpapieres sollten Anleger den Prospekt eingehend studieren und insbesondere die Abschnitte zu den Risikofaktoren und etwaigen Interessenkonflikten lesen sowie ein Investment vorab mit ihrem Finanz-, Rechts und Steuerberater besprechen. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stammen aus Quellen, die wir für zuverlässig halten, und wurden von uns nach bestem Wissen zusammengestellt, ohne sie diese jedoch selbst verifiziert zu haben. Sie sind auf dem Stand des Erstellungszeitpunkts dieses Dokuments und werden nicht mehr (zum Beispiel vor einem späteren Versand) aktualisiert, auch wenn sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern sollten. BNP Paribas übernimmt (i) keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der in diesem Dokument betroffenen Aussagen und Einschätzungen sowie das Eintreten von Prognosen und (ii) keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben; dies gilt auch für andere Unternehmen oder Einzelpersonen (Fremdautoren) in Bezug auf deren Beiträge in diesem Dokument. Beispielhafte Szenarien, frühere Wertentwicklungen, Simulationen und Prognosen sind keine Indikatoren für tatsächliche künftige Wertentwicklungen. Anleger sollten beachten, dass sie bei einem Verkauf der Wertpapiere eine Gebühr und einen Händlerabschlag bezahlen müssen. Bei Wertpapieren, die seit dem 1.11.2007 begeben wurden, erhalten Anleger nähere Angaben zu etwaigen Provisionszahlungen, die im Verkaufspreis enthalten sein können, von unseren Vertriebspartnern, über die sie Wertpapiere zeichnen. Die Angaben in diesem Dokument richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die in diesem Dokument genannten Wertpapiere dürfen nur angeboten und verkauft werden, soweit dies nach den jeweiligen Rechtsvorschriften zulässig ist. Wertpapiere dürfen nicht in den U.S.A. oder an oder zugunsten von U.S. Personen im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 angeboten oder verkauft werden. Dieses Dokument darf nicht in den U.S.A. verbreitet werden. Lizenzerklärung: Die Marke „DAX® 30” (DAX®) ist eingetragene Marke der Deutsche Börse AG. Die Bezeichnung „Dow Jones EURO STOXX® 50 Kursindex” (EURO STOXX® 50) ist eingetragenes Warenzeichen der STOXX LIMITED, Zürich (Schweiz).

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Die stärksten Basiswerte der USA.

BNP Paribas Optionsscheine und Discount Zertifikate auf US-Basiswerte

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