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www.derivate.bnpparibas.de

WARRANTS UND ZERTIFIKATE DAS MONATSMAGAZIN rund um Optionsscheine und Zertifikate der BNP Paribas

Express-Zertifikate: Im Eiltempo zum Renditeziel

Rosige Zukunft für Luxusgüter DAX daily: Filterwirkung für saubere Signale

Bonitätsrating BNP Paribas: Moody’s Aa2 S&P AA


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Editorial

BEREIT FÜR EIN NEUES ZERTIFIKATE-REKORDJAHR

Zwei Expertengremien – zwei Meinungen? Zumindest bei den harten Fakten gilt das nicht zwangsläufig. In ihrer Analyse des Marktes für verbriefte Derivate im Jahr 2006 sind sich die Branchenverbände Deutsches Derivate Institut e.V. und Derivate Forum e.V. weitgehend einig: Es war ein Rekordjahr auf ganzer Linie. Stolze 110 Mrd. Euro haben deutsche Anleger laut den Erhebungen des Derivate Forums mittlerweile in Anlagezertifikaten und Hebelpapieren investiert. Dabei stieg das Marktvolumen um etwa 30 Prozent. Viel wichtiger noch als die Betrachtung der nackten Zahlen ist jedoch die Erkenntnis, dass sich Zertifikate zu einem der wichtigsten Instrumente beim ernsthaften und langfristigen Vermögensaufbau entwickelt haben. Noch vor wenigen Jahren war die Branche vornehmlich durch das Angebot von Hebelprodukten geprägt, die zwar auch zum Aufbau von risiko-/ertragsoptimierten Kombinationspositionen eingesetzt werden können, aber grundsätzlich einen spekulativen Charakter besitzen. Seither ist das Angebot an Investmentchancen mit verbrieften Derivaten im Rekordtempo gewachsen. In keinem

anderen Universum von Anlageinstrumenten finden Investoren derart vielfältige Möglichkeiten zum Aufbau von sinnvoll diversifizierten Portfolios. Jeder Anleger kann sein Depot heute zur Erzielung von hohen Renditen in verschiedensten Marktphasen fit machen. Die Abhängigkeit der gesamten Branche von einer allgemein positiven Börsenstimmung wird somit zunehmend aufgeweicht. Deutschland ist der weltweit größte Markt für verbriefte Derivate mit entsprechend zahlreichen Anbietern. Auch hiervon profitieren die Käufer der innovativen Produkte. Denn eine gesunde Konkurrenz unter den Emittenten führt ihrerseits zu fairen Preisstellungen und liefert einen allgemeinen Ansporn, immer wieder neue Lösungen für ambitionierte Anleger zu entwickeln. Neuen Höchstständen auf der Beliebtheitsskala von Zertifikaten steht damit auch im Jahr 2007 nichts im Wege, selbst wenn die Aufwärtstrends an den Aktienmärkten langsam an Kraft verlieren sollten. BNP Paribas hat den Zertifikatemarkt von Beginn an mit innovativen Lösungen geprägt. Im vergangenen Jahr wurde nun nochmals ein Gang hochgeschaltet. Sinnvolle Produktgruppen mit einer besonders breiten und ständig aktualisierten Auswahl an Papieren abzudecken, steht mehr denn je im Mittelpunkt unserer Strategie. Verbunden mit fairen und transparenten Preisstellungen sowie einem hervorragenden Bonitätsrating, das zumindest bei Langfristanlagen nicht unberücksichtigt bleiben sollte, positioniert sich BNP Paribas als einer der qualitativ hochwertigsten Anbieter am Markt.

Im Zuge dessen war es nun auch an der Zeit, unsere monatliche Zeitschrift Warrants und Zertifikate einer gründlichen Überarbeitung zu unterziehen. Im Jahr 2000 haben wir hier als erster Anbieter einer redaktionell aufbereiteten Kundenpublikation einen vielfach aufgegriffenen Trend initiiert. Mit der kompletten Neugestaltung, einer größeren Themenvielfalt und mehr Übersichtlichkeit wollen wir Sie noch besser über wichtige Anlagetrends, Neuerungen im Angebot, den sinnvollen Umgang mit unseren Produkten und vieles mehr regelmäßig informieren. Die Trennung der Produktlisten vom Redaktionsheft war aufgrund unserer immens ausgeweiteten Produktpalette eine logische Konsequenz. Speziell in diesem Zusammenhang bitten wir Sie herzlich um Ihre Rückmeldung, da angesichts der ständigen Verfügbarkeit von Realtime-Kursen im Internet eine gedruckte Produktübersicht von vielen Lesern nicht mehr genutzt wird. Teilen Sie uns auf dem beiliegenden Fragebogen bitte mit, ob Sie das Produktlistenheft auch künftig erhalten möchten oder auf eine weitere Zusendung verzichten. Wir freuen uns darauf, Sie auch zukünftig mit besten Investmentchancen und sinnvollen Informationen rund um deren Nutzung tatkräftig bei Ihrem Vermögensaufbau zu unterstützen.

Rupertus Rothenhäuser, BNP Paribas Deutschland

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Übersicht

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Aktuelles

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Produkt Highlight

Zertifikate der BNP Paribas erobern die Welt der Fonds

05

Im Express-Tempo schneller zum Renditeziel

06

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Neuemission

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Im Fokus

14

Investment Ideen

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DAX daily

25

Zahlen / Buchtipp

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Presse

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Zertifikatepaket / Impressum

Mit Dividendenstrategie auf Renditejagd

Rosige Zukunft für Luxusgüter

Discount, Bonus und weitere Investment-Highs

Filterwirkung für saubere Signale

Lesen und mehr wissen!

Was sagt die Presse zum World Luxury Index-Zertifikat

Unser Zertifikatepaket für Ihren Wissensvorsprung


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Aktuelles

ZERTIFIKATE DER BNP PARIBAS EROBERN DIE WELT DER FONDS Eigene Internet-Seite www.fondszertifikate.bnpparibas.de bietet schnelle Orientierung und umfassende Informationen Verschiedene Fondsgesellschaften entdecken zunehmend die Vorzüge von Zertifikaten und setzen die intelligenten Papiere zur Portfolio-Optimierung ein. Ebenso nutzen vermehrt auch Zertifikate die Performance ausgezeichnet gemanagter Fonds, um Anlegern überproportionale Gewinne zu ermöglichen. Wir berichteten in der Januar-Ausgabe von Warrants und Zertifikate ausführlich über die neuen Open End Turbos Long aus dem Hause BNP Paribas, die die Stars der Fondsbranche als Basiswerte nutzen. Der Anleger kann mittlerweile aus 18 verschiedenen Fonds mit dem Fokus auf Regionen, Schwellenländer oder Branchen wählen. Ausschließlich namhafte Gesellschaften und deren seit Jahren erfolgreiche Fonds überleben den strengen Auswahlprozess unserer Experten und werden hier berücksichtigt. Auf jeden Fonds sind mehrere Open End Turbos Long mit verschiedenen Hebelwirkungen verfügbar. Anleger erhalten somit die Chance, ohne Laufzeitbegrenzung überproportional von der Performance ihres Fonds-Favoriten zu profitieren. Wie stark die Hebelwirkung ausfallen soll, lässt sich individuell mit dem selektierten Papier festlegen. Zur Wahl stehen Hebelwirkungen, die sich derzeit zwischen knapp 2 und gut 5 bewegen. Das Angebot ist mittlerweile zu einer eigenen Produktfamilie herangewachsen und umfasst aktuell 47 Open End Turbos Long.

Um Ihnen eine bessere Orientierung bei der Auswahl dieser aussichtsreichen Investments zu bieten, hat BNP Paribas eine eigene Internetseite unter der Adresse www.fondszertifikate.bnpparibas.de eingerichtet. Neben grundlegenden Informationen zu den gehebelten Zertifikaten auf Fonds und Ausführungen zu den Handelswegen dreht sich alles um die Produkte selbst. Natürlich kann jeder Open End Turbo Long auf einen Fonds nur erfolgreich sein, wenn der zugrunde liegende Fonds selbst eine positive Performance erzielt. Die Navigation leitet Sie demnach zunächst über die acht Fondsgesellschaften, deren Instrumente als Basiswerte genutzt werden, und führt von dort zu den einzelnen Fonds.

Hier wird jeweils ein kurzes Portrait präsentiert, mit dem Sie sich über die Ausrichtung und Anlagestrategie des Fonds informieren können. Ein automatisch angezeigter Kurschart und die angegebene Rendite p.a. verraten zudem auf einen Blick, wie sich das betreffende Instrument bislang im rauen Börsenalltag geschlagen hat. Wer sich nun für die angebotenen Open End Turbos Long auf einen selektierten Fonds mit Realtime-Kursen und Kennzahlen interessiert, ist von dieser Information nur einen Mausklick entfernt. Der entsprechende Button bietet den direkten Link zur entsprechenden Auswahl aus der Produktdatenbank von BNP Paribas.

www.fondszertifikate.bnpparibas.de 5


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Produkt Highlight

IM EXPRESS-TEMPO SCHNELLER ZUM RENDITEZIEL BNP Paribas konstruiert breite Palette an Express-Zertifikaten. Attraktive Funktionsvarianten bereichern das Angebot.

Express-Zertifikate bieten dem Anleger ein komfortables Investment mit möglichst geringem Koordinationsaufwand. Denn die Frage des günstigen Ausstiegszeitpunkts wird vollautomatisch beantwortet. Klare Renditeziele nach einer möglichst kurzen Anlagedauer stehen hier im Mittelpunkt. Das Konzept der Express-Zertifikate hat sich in den vergangenen Jahren fest am Markt etabliert. Speziell in 2006 gehörten die Papiere neben Bonus-Zertifikaten zu den Anlegerlieblingen. Das Volumen der investierten Gelder wuchs um stolze 81,20% (siehe Grafik auf Seite 9, Quelle: Derivate Forum).

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Vor allem als eher konservative Depotbeimischung werden Express-Zertifikate gerne eingesetzt. Anfang des Jahres 2003 bot BNP Paribas das Konzept als Innovation für Schweizer Kunden an. Kurz darauf folgte die Einführung in den deutschen Markt unter der Bezeichnung „Athene-Zertifikat“. Seither wurden bereits zahlreiche Express-Papiere aufgelegt, die ihren Besitzern hohe Erträge beschert haben. Künftig wird die Zertifikatestruktur verstärkt in den Fokus gerückt. BNP Paribas wird unter der marktüblichen Bezeichnung „Express“ eine breite Produktpalette anbieten. Eine Vielzahl von Basiswerten vor allem im Index- und Einzelwerte-Bereich lässt sich dann zur Erzielung hoher Renditen nutzen.

Eine Produktfamilie mit wichtigen Gemeinsamkeiten Express-Zertifikate besitzen einige allgemeingültige Eigenschaften, die für das Konzept charakteristisch sind. So ist zwar eine Laufzeit in der Regel über mehrere Jahre festgelegt. Doch das Ziel besteht darin, diese Laufzeit gar nicht erst auszuschöpfen. In regelmäßigen Abständen sind daher so genannte Beobachtungstage festgelegt, die meist im jährlichen Rhythmus auftreten. An den Beobachtungstagen wird nun abgefragt, ob der Basiswertkurs auf oder über einem Beobachtungslevel notiert. In der klassischen Express-Struktur ist


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Produkt Highlight

hier die Messlatte der Startkurs des Basiswertes (Schlusskurs am Festlegungstag unmittelbar vor der Emission). Ist diese Bedingung an einem Beobachtungstag erfüllt, erfolgt die vorzeitige Fälligstellung des Zertifikats. Zur Auszahlung kommt dann der Nennwert zuzüglich eines fest definierten Bonusbetrags. Der Investor blickt also auf ein klares Renditeziel und kann dieses bereits nach kurzer Anlagedauer bei einem lediglich seitwärts gerichteten Trend des Basiswertes erreichen.

So könnte Ihr Investment aussehen Mit der vorgesehenen Überprüfung an den Bebachtungstagen wird die Funktionsweise eines Express-Zertifikats am einfachsten in Form eines Ablaufdiagramms wie in der Grafik auf Seite 8 deutlich. Ein fiktives Produkt könnte nun beispielsweise wie folgt definiert sein:

FIKTIVES BEISPIEL Basiswert:

EURO STOXX 50 Index

Nennwert:

100,00 EUR

Bonusbetrag:

8,00 EUR

Laufzeit:

max. 4 Jahre

Beobachtungstage: vier Beobachtungstage im jährlichen Rhythmus (4. Beobachtungstag = Bewertungstag) Beobachtungslevel: Startkurs (Schlusskurs des Basiswertes am Festlegungstag, unmittelbar vor der Emission) Barriere:

70% des Startkurses

Nach dem Kauf zum Emissionszeitpunkt muss sich der Anleger zunächst nicht weiter um sein Express-Zertifikat kümmern. Richtig spannend wird es aber schon nach einem Jahr. Denn bereits der erste Beobachtungstag kann zur Fälligstellung des Papiers führen. Dazu muss der EURO STOXX 50 lediglich auf oder über dem Startkurs notieren. In diesem Fall erhält der Anleger den Nennwert zuzüglich des Bonusbetrags von 8,00 EUR, also insgesamt 108,00 EUR, ausgezahlt. Nach nur einem Jahr würde somit ein Gewinn von 8 Prozent bezogen auf den Nennwert sichergestellt und das Kapital könnte in neue Chancen investiert werden. Hat der Basiswert den Startkurs am ersten Beobachtungstag jedoch unterboten, geht die Renditejagd in die nächste Runde. Am zweiten Beobachtungstag wird nun erneut überprüft, ob der europäische Standardwerte-Index den Startkurs wenigstens behaupten konnte. In Aussicht stehen dabei die Auszahlung des Nennwertes zuzüglich des doppelten Bonusbetrags, also insgesamt 116,00 EUR. Bei einer abermaligen Verfehlung der Bedingung zur vorzeitigen Fälligstellung wiederholt sich diese Prozedur am dritten und im Extremfall auch am vierten Beobachtungstag, der als Bewertungstag das Laufzeitende markiert. Hier bestünde die letzte, aber nicht minder attraktive Chance zur Realisierung von Gewinnen. 32,00 EUR Bonus (= 4 x 8,00 EUR) neben der Rückzahlung des Nennwertes, also insgesamt 132,00 EUR, ließen sich hier pro Zertifikat einstreichen. Ist allerdings auch diese letzte Chance vertan, weil es dem EURO STOXX 50 partout nicht gelingt, den Startkurs zurückzuerobern,

sind Gewinne ausgeschlossen. Jetzt könnte ausschließlich der Risikopuffer bis zur Barriere vor Verlusten schützen. Der ursprünglich gezahlte Nennwert wird nämlich komplett zurückerstattet, wenn der Kurs des Basiswertes am letzten Beobachtungstag (= Bewertungstag) nicht unter die Barriere gerutscht ist. Andernfalls schmälert die negative Performance des Basiswertes gegenüber dem Startkurs vollständig die Rückzahlungshöhe des Nennwertes. An diesem Beispiel eines fiktiven Express-Zertifikats wurden folgende Aspekte deutlich: 1. Die Wertentwicklung des Basiswertes ist nur an den Beobachtungstagen relevant. Dazwischen bewegt sich zwar der fortlaufend festgestellte Kurs des ExpressZertifikats entsprechend den Marktgegebenheiten. Jederzeitige Käufe und Verkäufe zu fairen Preisen sind demnach problemlos möglich. Das Ereignis der vorzeitigen Fälligstellung mit Gewinn ist jedoch nur an den festen Stichtagen möglich, so dass eine ständige Beobachtung der Börsenschwankungen im Sinne des Produktkonzeptes nicht unbedingt nötig ist. 2. Die Fälligstellung an einem der Beobachtungstage beendet die Laufzeit des Zertifikats vorzeitig. Der Anleger erhält dann den Nennwert nebst Bonuszahlung und kann sich neuen Investmentchancen zuwenden. 3. Die Barriere bietet einen teilweisen Schutz vor Verlusten. Hat der Basiswert an keinem Beobachtungstag die Gewinnausschüttung ausgelöst, kann der Risikopuffer bis zur Barriere immerhin zur vollständigen Nennwertrückzahlung beitragen. 7


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Produkt Highlight

GRUNDSÄTZLICHE EIGENSCHAFTEN VON EXPRESS-ZERTIFIKATEN GEWINNE SO SCHNELL WIE MÖGLICH SICHERSTELLEN Nach Möglichkeit wird die Laufzeit des ExpressZertifikats nicht voll ausgeschöpft. Sobald der Basiswert an einem der Beobachtungstage auf oder über dem Startkurs (Beobachtungslevel) notiert, erfolgt die vorzeitige Fälligstellung mit Gewinn. WENIG KONTROLLAUFWAND Die Wertentwicklung des Basiswertes zwischen den Beobachtungstagen ist für ein ExpressZertifikat in der Regel unerheblich. Zwar bewegt sich der aktuelle Zertifikatspreis, aber für das angestrebte Ereignis der vorzeitigen Fälligstellung mit Gewinn ist nur die Situation am Beobachtungstag entscheidend. Die ständige Überwachung jeder Börsenschwankung steht für den Express-Anleger also nicht zwingend auf der Tagesordnung. GEWINNE BEREITS IM SEITWÄRTSMARKT In den meisten Fällen begnügen sich die ExpressZertifikate zur vorzeitigen Fälligstellung bereits mit einer Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Titels und stellen somit nur sehr moderate Bedingungen zur Gewinnerzielung. KLAR DEFINIERTE RENDITEZIELE IM BLICK Bei allen Express-Zertifkaten ist ein Bonusbetrag definiert, der als Gewinnausschüttung in Aussicht gestellt wird. Die potentiellen Anlageerfolge lassen sich somit eindeutig beziffern. RISIKOPUFFER BIS ZUR BARRIERE Lag der Basiswert an keinem Beobachtungstag auf oder über dem Startkurs (Beobachtungslevel) und wurde somit eine Fälligstellung mit Gewinn verfehlt, so kann die Barriere vor Nennwertverlusten schützen. Wenn der Basiswert am Bewertungstag (evtl. auch gültig an allen Beobachtungstagen) nicht unter der Barriere notiert, wird zumindest der Nennwert pro Zertifikat bei Endfälligkeit vollständig zurückgezahlt. RISIKEN Hat der Basiswertkurs stark nachgegeben und somit eine Barrierenverletzung hervorgerufen, so wirken sich die prozentualen Verluste des Basiswertkurses am Bewertungstag gegenüber dem Startkurs vollständig negativ auf die Nennwertrückzahlung aus.

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Varianten zur differenzierten Stichtagsbetrachtung Neben klassischen Express-Zertifikaten gelangen zunehmen auch Varianten an den Markt. Ein besonders attraktives Produkt stellen wir Ihnen mit dem Alpha Best Express III Zertifikat auf den Seiten 10 und 11 vor. Zum Standardrepertoire der künftig ausgeweiteten Produktpalette gehören hingegen Easy Express-Zertifikate und Flex Express-Zertifikate. Beide Varianten richten sich grundsätzlich nach dem beschriebenen Funktionsschema der klassischen Express-Papiere. Die Erwartung zur Kursentwicklung des Basiswertes setzt also auch hier auf stabile bzw. leicht steigende Notierungen. Statt der starren Betrachtung des Startkurses als Beobachtungslevel wird an den Beobachtungstagen jedoch eine differenziertere Überprüfung vorgenommen.

Easy Express-Zertifikate stellen im Zeitablauf immer geringere Anforderungen an den Basiswert. Wenn am ersten Beobachtungstag noch der Startkurs vom Basiswertkurs behauptet werden müsste, so wird für den Fall des Scheiterns die Hürde zur sofortigen Fälligstellung an den folgenden Beobachtungstagen herabgesetzt. Beispielsweise könnte der Beobachtungslevel am zweiten Stichtag nur noch bei 95 Prozent des Startkurses liegen. Flex Express-Zertifikate nutzen dagegen von Beginn an mehrere, dafür aber über die gesamte Laufzeit fixierte Beobachtungslevels. So könnten etwa eine Hürde auf dem Niveau des Startkurses und zwei weitere Levels jeweils 5 Prozent darüber und darunter angeordnet sein. Jedem Beobachtungslevel ist nun ein bestimmter Bonusbetrag zugeordnet.

FUNKTIONSWEISE EINES KLASSISCHEN EXPRESS-ZERTIFIKATS Emission 1. Beobachtungstag Basiswertkurs >= Startkurs (Beobachtungslevel)

JA

vorzeitige Fälligstellung Rückzahlung Nennwert + Bonusbetrag

JA

vorzeitige Fälligstellung Rückzahlung Nennwert + 2 x Bonusbetrag

JA

Rückzahlung Nennwert + Anzahl der Beobachtungstage x Bonusbetrag

NEIN 2. Beobachtungstag Basiswertkurs >= Startkurs (Beobachtungslevel)

NEIN ...und so fort Letzter Beobachtungstag (= Bewertungstag) Basiswertkurs >= Startkurs (Beobachtungslevel)

NEIN Ist die Barriere verletzt (Basiswertkurs < Barriere)?

JA Prozentualer Verlust des Basiswertkurses gegenüber dem Startkurs mindert in vollem Umfang die Nennwertrückzahlung

NEIN Rückzahlung vollständiger Nennwert


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Produkt Highlight

WACHSTUM DES OPEN INTEREST (ANGELEGTES KAPITAL) NACH KATEGORIEN VON ANLAGEZERTIFIKATEN IM JAHR 2006 Bonus-/Teilschutz-Zertifikate Express-Zertifikate Garantie-Zertifkate Discount-Zertifikate Index-Zertifikate Basket-/Themen-/Strategie-Zertifikate Sonstige Aktienanleihen Hedgefonds-Zertifikate Outperformance-/Sprint-Zertifikate

-40 %

-20 %

0%

20 %

40 %

60 %

80 %

100 %

(Quelle: Derivate Forum)

Die Fälligstellung erfolgt, sobald an einem Beobachtungstag einer der Beobachtungslevels vom Basiswertkurs erreicht oder überschritten ist. Dann erhält der Anleger pro Zertifikat den Nennwert und den zugehörigen Bonusbetrag ausgezahlt.

Hier erfahren Sie mehr Express-Zertifikate bilden eine spannende und vielfältige Produktfamilie. BNP Paribas hat hierzu eine ausführliche Broschüre aufgelegt, die Ihnen alle wissenswerten Einzelheiten leicht verständlich erklärt. Ein druckfrisches Exemplar liegt kostenlos zum Abruf für Sie bereit. Bitte bestellen

Sie einfach unter unserer gebührenfreien Hotline 0800 0 267 267 oder per E-Mail an derivate@bnpparibas.com. Die aktuell angebotenen Produkte finden Sie mit allen relevanten Daten auf unserer Website www.derivate.bnpparibas.de und künftig im gesonderten WARRANTS UND ZERTIFIKATE-Produktlistenheft.

DIE VARIANTEN IM ÜBERBLICK DER KLASSIKER:



DIE VARIANTEN:

Express-Zertifikat

Easy Express-Zertifikat

Flex Express-Zertifikat

Erwartung an den Basiswert Der Anleger setzt auf einen seitwärts/moderat aufwärts gerichteten Trend des Basiswertes.

Abweichende Erwartung an den Basiswert Im Zeitablauf möchte der Anleger von gelockerten Bedingungen zur Fälligstellung mit Gewinn profitieren, wenn sich der Basiswert am ersten Beobachtungstag nicht auf oder über dem Startkurs behauptet hat.

Abweichende Erwartung an den Basiswert Der Anleger bevorzugt an jedem Beobachtungstag verschiedene Bedingungen zur Fälligstellung mit Gewinn, um die Chancen zur vorzeitigen Fälligstellung zu erhöhen und von differenzierten Bonusbeträgen zu profitieren.

Beobachtungslevel Der Beobachtungslevel entspricht dem Startkurs des Basiswertes.

Beobachtungslevel Der Beobachtungslevel sinkt mit der Anzahl der Beobachtungstage.

Beobachtungslevel An jedem Beobachtungstag existieren mehrere Beobachtungslevels (über, unter und auf Höhe des Startkurses), denen jeweils ein bestimmter Bonusbetrag zugeordnet ist.

Investmenterfolg Sobald der Basiswertkurs an einem Beobachtungstag auf oder über dem Startkurs notiert, erfolgt die Fälligstellung. Nennwert und Bonusbetrag werden ausgezahlt.

Investmenterfolg Sobald der Basiswertkurs an einem Beobachtungstag auf oder über dem für diesen Beobachtungstag relevanten Bebachtungslevel notiert, erfolgt die Fälligstellung. Nennwert und Bonusbetrag werden ausgezahlt.

Investmenterfolg Sobald der Basiswertkurs an einem Beobachtungstag auf oder über einem der Bebachtungslevels notiert, erfolgt die Fälligstellung. Nennwert und Bonusbetrag für den betreffenden Beobachtungslevel werden ausgezahlt.

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Neuemission

MIT DIVIDENDENSTRATEGIE AUF RENDITEJAGD Aktien mit hoher Dividendenrendite schlagen die Gesamtmarkt-Performance – beste Voraussetzungen für das neue Best Alpha Express III Zertifikat der 30 Titel des Select Dividend Barometers aufgenommen zu werden, müssen die Aktien die höchsten Dividendenrenditen innerhalb des EURO STOXX Index und zudem gleich bleibende Ausschüttungen in den vergangenen fünf Jahren sowie eine Ausschüttungsquote von maximal 60 Prozent vorzuweisen haben. Die Vergangenheitsbetrachtung dieses Indexkonzepts spricht für sich. Seit dem Beginn der Rückrechnung am 31.12.1998 bis zum aktuellen Stand am 28.02.2007 hat der Dow Jones EURO STOXX Select Dividend 30 Kursindex eine Performance von 239 Prozent erzielt. Gegenüber der prozentualen Wertentwicklung des deutschen Standardwerte-Index DAX baute sich dabei fast kontinuierlich eine Differenz von stolzen 205 Prozent auf. Und die Chancen stehen gut, dass dividendenstarke Aktien auch künftig besonders in der Anlegergunst stehen.

Wer sich aus einem Universum von Aktien regelmäßig die Titel mit der höchsten Dividendenrendite herauspickt, hat gute Chancen auf eine bessere Wertentwicklung als im Marktdurchschnitt. Dieses Phänomen ist seit vielen Jahren bekannt und bewahrheitet sich mit schöner Regelmäßigkeit. Seit dem Jahr 2005 nutzen die großen Indexanbieter solche Dividendenstrategien zur Konstruktion fortlaufend berechneter Indizes. 10

Die Firma STOXX Limited, Herrin über die gleichnamige STOXX-Indexfamilie mit dem allseits bekannten Flaggschiff EURO STOXX 50, verwendet eine besonders schlüssige Dividendenstrategie. Ihrem Dow Jones EURO STOXX Select Dividend 30 Index stellen die Marktstrukturierer den breit aufgestellten EURO STOXX Index mit über 300 Einzeltiteln der ersten und zweiten Reihe als Universum zur Verfügung. Um nun bei der jährlichen Neuzusammenstellung in den erlauchten Kreis

Hervorragende Voraussetzungen für das neue Alpha Best Express III Zertifikat (WKN BN4SV3) sind damit gegeben. Bis zum 03.04.2007 steht das Papier noch zur Zeichnung bereit. An diesem Tag werden die Schlusskurse des EURO STOXX Select Dividend 30 Index und des DAX als Startkurse festgestellt. Die Funktionsweise folgt nun im Prinzip dem allgemeinen Ablaufschema eines Express-Zertifikats. Entscheidend ist hier aber die Wertentwicklungsdifferenz des Dividendenstrategie-Index zum DAX an den jährlichen Beobachtungstagen (20.05.08, 19.05.09, 18.05.10) bzw. am Bewertungstag (17.05.11). Die erwünschte Outperformance des Select Dividend Index kann sich grundsätzlich in jeder Marktphase aufbauen.


03

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Neuemission

VERLAUF DES ZERTIFIKATS INDEX-PERFORMANCE

RÜCKZAHLUNG

1. Beobachtungstag: 20. Mai 2008

DJ EURO STOXX Select Dividend 30 > _ DAX

JA

100% Nennwert + Max (EUR 15,00 Bonuszahlung; Wertentwicklungsdifferenz zwischen den Indizes)

PERFORMANCE DJ EURO STOXX SELECT DIVIDEND 30 INDEX VS. DAX NEIN 250 %

2. Beobachtungstag: 19. Mai 2009

225 % 200 % 175 %

DJ EURO STOXX Select Dividend 30 > _ DAX

150 % 125%

JA

100 %

100% Nennwert + Max (EUR 30,00 Bonuszahlung; Wertentwicklungsdifferenz zwischen den Indizes)

75 % 50 %

NEIN

25 % 0%

3. Beobachtungstag: 18. Mai 2010

-25 % -50 % -75 % DEZ 98

DEZ 99

DEZ 00

DEZ 01

Performance DJ EURO STOXX Select Dividend 30 Index

DEZ 02

Performance DAX

DEZ 03

DEZ 04

DEZ 05

DEZ 06

Performance-Differenz DJES Sel. Div. 30 vs. DAX

DJ EURO STOXX Select Dividend 30 > _ DAX

JA

100% Nennwert + Max (EUR 45,00 Bonuszahlung; Wertentwicklungsdifferenz zwischen den Indizes)

NEIN

Selbst wenn der DAX beispielsweise einen Crash mit 44 Prozent Verlust erleiden würde, aber der DividendenstrategieIndex nur um 16 Prozent nachgäbe – diese Konstellation war tatsächlich im Jahr 2002 gegeben -, so läge die Outperformance trotzt einer Weltuntergangsstimmung an den Börsen bei hoch attraktiven 28 Prozent. Eine Wertentwicklungsdifferenz an einem der Beobachtungstage bzw. am Bewertungstag von größer oder gleich null, führt zur sofortigen Fälligstellung des Zertifikats. Je nachdem, ob dieser Fall am ersten, zweiten oder dritten Beobachtungstag oder am Bewertungstag erreicht wird, winkt mindestens eine Auszahlung pro Zertifikat von 115 EUR, 130 EUR, 145 EUR oder 160 EUR (siehe Ablaufdiagramm). Die Rückzahlung kann aber sogar noch höher ausfallen, wenn die

ermittelte Wertentwicklungsdifferenz der Indizes am betreffenden Stichtag angewendet auf den Nennwert einen höheren Betrag ergibt.. Und wie steht es um die Risiken? Nur wenn der EURO STOX Select Dividend 30 Index an keinem Beobachtungstag und ebenso wenig am Bewertungstag eine gleich gute oder bessere Performance im Vergleich zum DAX erreichen konnte, kommt die Barriere ins Spiel. Hat die Wertentwicklungsdifferenz der Indizes am Bewertungstag das Niveau von -25 Prozent unterschritten, so wirkt sich dieser Prozentbetrag vollständig negativ auf die Nennwertrückzahlung aus. Bei unverletzter Barriere wirkt hingegen der Teilschutzmechanismus des Zertifikats, so dass immerhin der Nennwert vollständig ausgezahlt wird.

Bewertungstag: 17. Mai 2011

DJ EURO STOXX Select Dividend 30 > _ DAX

JA

100% Nennwert + Max (EUR 60,00 Bonuszahlung; Wertentwicklungsdifferenz zwischen den Indizes)

JA

100% Nennwert

NEIN Underperformance DJ EURO STOXX Select Dividend 30 gegenüber DAX < _ 25%

NEIN Underperformance DJ EURO STOXX Select Dividend 30 gegenüber DAX > 25%

JA

100% Nennwert abzüglich Underperformance (maximal 100%)

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Im Fokus

ROSIGE ZUKUNFT FÜR LUXUSGÜTER Neues Zertifikat ermöglicht die Investition in die Luxusbranche

Die Luxusgüterbranche überzeugt mit hohen Wachstumsraten. Mit dem World Luxury Index Zertifikat der BNP Paribas können Anleger von diesen positiven Aussichten profitieren. Menschenschlangen vor Louis VuittonLäden in Paris, ausgebuchte Luxusreisen oder Wartelisten für den neuen Porsche – Luxusgüter sind sehr begehrt. Die noblen und wertvollen Dinge des Lebens haben von jeher Mann und Frau angezogen, so 12

dass man sogar bereit ist, hierfür Hindernisse in Kauf zu nehmen. Dabei können sich nicht nur sehr Wohlhabende Luxusartikel leisten, sondern auch Normal- und Besserverdienende. So erschließen sich Luxusartikel auch breitere Käuferschichten. Als Hauptzielgruppe für weite Teile der Luxusgüterbranche gelten aber die High Net Worth Individuals (HNWI). Um dazu zu gehören, muss man ein Nettovermögen von über einer Million US-Dollar

sein Eigen nennen. Die Anzahl der HNWI hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Weltweit gibt es aktuell ca. 8,7 Mio. US-Dollar-Millionäre. Somit hat sich die potentielle Kundschaft der Luxusgüterindustrie immens ausgeweitet. Dabei stieg die Zahl der HNWI im Jahre 2005 am stärksten in Ländern wie Südkorea (21%), Indien (19%) und Russland (17%). Ihr geschätztes verwaltetes Vermögen liegt mittlerweile bei 40,7 Billionen Dollar*.


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Im Fokus

HNWI-WACHSTUM 2005 25 %

Heiko Geiger, Deutsche Börse

20 %

Die Schwergewichte im Welt-Luxus-Index sind aktuell breit aufgestellte Luxuskonzerne wie Christian Dior, Richemont und LVMH. Sie alle haben ein Portfolio von starken Marken. Der World Luxury Index ist als Kursindex konzipiert, die anstehenden Dividenden fließen also nicht mit in die Berechnung ein.

15 %

10 %

5%

0%

Südkorea

Indien

Russland

Performancedaten überzeugen Für die Luxusgüterindustrie, die ihre Wurzeln in Europa und den USA hat, ist Asien zu einem der wichtigsten Absatzmärkte avanciert. Dagegen sind in den Heimatmärkten der Hersteller keine großen Wachstumsraten der HNWI mehr zu verzeichnen. Doch dies spielt für die Branche keine bedeutende Rolle. Denn ihre starken Marken sind weltweit bekannt und geschätzt. Aus diesem Grund ist es für Luxusgüterfirmen nicht erheblich, wo die Zahl der HNWI wächst. Hier macht sich das jahrzehntelange Marketing bezahlt, das die Firmen in den Aufbau ihres Image investiert haben. Dadurch haben sie hohe Markteintrittsbarrieren für potentielle Konkurrenten aufgebaut. Die Faszination, die von solch einer Marke ausgeht, ist schwer anzugreifen. Für Anleger, die sich etwas gönnen und in die langfristig weniger konjunkturabhängige Branche investieren wollen, gibt es seit dem 1. März 2007 das World Luxury Indexzertifikat der BNP Paribas.

Der Index, mit dem Anleger von der Luxusbranche profitieren Als Basiswert für das Zertifikat dient der World Luxury Index. Er wurde auf Initiative von BNP Paribas von der Deutschen Börse kreiert und besteht aus den 20 größten Aktien der Luxusgüterindustrie. Wie der DAX ist dieser Index auch nach der Marktkapitalisierung gewichtet. Der World Luxury Index wird einmal jährlich im September überprüft und gegebenenfalls neu zusammengesetzt. Aus mehreren Sektoren werden die Aktien ausgewählt: vom Luxusautohersteller (z.B. Porsche) über Schmuck (z.B. Tiffany) bis zu Bekleidung (z.B. Christian Dior). Um zu vermeiden, dass der Index zu abhängig von einzelnen Aktien oder Branchen wird, setzt die Deutsche Börse einen Cap von zehn Prozent pro Aktie und fünf Aktien pro Sektor. Alle drei Monate wird die Gewichtung bei Bedarf adjustiert.

„Investitionen in Luxusgüterproduzenten haben sich in der jüngeren Vergangenheit bewährt“, sagt Heiko Geiger von der Deutschen Börse, einer der Väter des Welt Luxus-Index. „Konnten sie doch seit 2002 eine Performance in Höhe von insgesamt 102,5 Prozent erzielen“. Das ist eine Outperformance von 36,6 Prozent gegenüber dem MSCI-World Index. Dieser ist für weltweit anlegende Aktienindizes der adäquate Vergleichsmaßstab. Allerdings wurden für diese Outperformance höhere Kursschwankungen und ein damit größeres Risiko in Kauf genommen. Dennoch ist die Performance im Vergleich zum Risiko, wie sie von der Sharpe Ratio gemessen wird, beim World Luxury Index wesentlich besser als beim MSCI-Weltaktienindex (0,93 gegenüber 0,42). Daher eignet sich das World Luxury Indexzertifikat für den chancenorientierten Anleger. * Quelle: Merrill Lynch/Capgemini, World Wealth Report 1997-2006

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Investment Ideen

DISCOUNT, BONUS UND WEITERE INVESTMENT-HIGHS Markteinbruch lässt Volatilitäten hochschnellen

Gerade erst hatte der deutsche Standardwerte-Index DAX am 26.02.07 die psychologisch wichtige Hürde von 7.000 Punkten überwunden. Doch schon einen Tag später waren die Kursgewinne des gesamten Februars wieder verloren. Und bereits am 01.03.07 machte der Tagesverlauf den kompletten Anstieg seit Jahresanfang hinfällig. Über 6 Prozent Rückschlag der Bluechips in nur drei Tagen, das lässt auch den hartgesottensten Börsianer nicht kalt. Bei den Werten der zweiten Reihe sah es sogar noch düsterer aus. Der zuvor unaufhaltsam steigende MDAX und der TecDAX verloren jeweils im zweistelligen Prozentbereich. 14

Auch in den USA ging es ähnlich heftig bergab. Allerdings deutete sich beim Dow Jones immerhin schon seit dem 21.02.07 eine leicht schwächelnde Tendenz an. Die Aufwärtstrendlinie seit Anfang November 2006 war dort schon vor dem 27. Februar akut in Gefahr. Doch für deutsche Anleger kam der Einbruch völlig überraschend im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht. Kräftig sinkende Kurse am 27.02.07 in China vor der hiesigen Handelssitzung gaben den Anstoß für den plötzlichen Stimmungsumschwung. Dass angesichts dieser unvorhergesehenen Situation und der Stärke des Rückschlags in den Börsenmedien vielfach das Wort „Crash“ fällt, ist durchaus nachvollziehbar.

Was sagt nun die Charttechnik zur Situation des DAX? Die Aufwärtstrendlinie seit Juli 2006 ist eindeutig gebrochen und hat keine Bedeutung mehr. Die nächste markante Unterstützung findet sich bei 6.500 Punkten. Sollte die Abwärtsbewegung aber auch vor dieser Marke nicht halt machen, ist im Bereich von 6.160 bis 6.200 DAX-Zählern die Chance auf eine Stabilisierung gegeben. Diese Unterstützungszone korrespondiert auch in etwa mit der langfristigen Aufwärtstrendlinie seit 2003, so dass spätestens hier ein Ende des Einbruchs nicht unwahrscheinlich ist. Ein weitergehender Fall und damit ein Bruch des langfristigen Aufwärtstrends würden hingegen die gesamte Marktsituation nachhaltig eintrüben und unter Umständen eine lange Korrekturphase einleiten. Solange dies jedoch nicht geschieht, könnte sich die Börsenstimmung bald wieder aufhellen. Vom aktuellen Einbruch bliebe dann zwar der Schrecken, aber dafür die erfreuliche Erkenntnis, dass die Überhitzung der Kurstrends vorerst abgebaut wäre. Sollten die Notierungen hingegen schon kurzfristig wieder nach oben tendieren, sind für den DAX Widerstände bei 6.850 und 7.040 Zählern zu erwarten. Die impliziten Volatilitäten sind im Einklang mit dem heftigen Rückschlag der Kurse in die Höhe geschnellt. Dies zeigt unter anderem der VDAX New, der um über 5 Prozentpunkte nach oben schoss. Dass dieser Gradmesser für die Nervosität der Börsianer noch am 26.02.07 im Bereich historisch niedriger Niveaus dahindümpelte, verdeutlicht abermals, wie überraschend der „Crash“ der Aktienkurse einsetzte.


03

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen

Sollte der Markt weiter gegen Süden tendieren, dürfte der VDAX New in die Regionen eindringen, die er bereits während der letzten DAX-Korrektur im Frühsommer 2006 erreicht hatte. Bei den Einzelwerten waren zum Teil ebenso kräftige Anstiege der impliziten Volatilitäten gegenüber unserer letzten Betrachtung am 26.01.07 zu verzeichnen. Vor allem bei DaimlerChrysler, TUI und E.ON kletterten die Vola-Niveaus steil nach oben. Kein Wunder, schließlich hatten gerade diese Titel noch zu Anfang bis Mitte Februar ihre Aufwärtsbewegung mit gestiegener Dynamik fortgesetzt und brachen nun ebenso stark wieder ein. Ähnlich stellt sich die Situation beim TecDAX-Wert Aixtron dar, bei dem die implizite Einjahres-Volatilität um sagenhafte 21,76 Prozentpunkte auf über 60 Prozent „explodierte“. In der Liste der Volatilitäts-Spitzenreiter unter den von BNP Paribas abgedeckten Basiswerten hat der schwankungsfreudige Titel seine Führungsposition damit fast uneinholbar ausgebaut und bietet nun entsprechend reizvolle Konditionen bei DiscountZertifikaten.

DAX 7000

7000

VDAX New

6900

6900

6800

6800

6700

6700

6600

6600

6500

6500

6400

6400

6300

6300

6200

6200

6100

6100

6000

6000

VDAX New = 18,81

5900

5900

5800

5800

5700

5700

5600

5600

5500

5500

5400

5400

VDAX New = 13,48

5300

5300

8 15 22 Mai 2006

29

5 12 Juni '06

19

26

3 10 Juli '06

17

24

31 7 14 August '06

21

28

4 11 18 September '06

25

2 9 16 Oktober '06

23

30 6 13 20 November '06

27

4 11 18 Dezember '06

27

8 15 Jan 2007

22

29

5 12 19 Februar '07

26

(c) Investox

VOLATILITÄTS-SPITZENREITER UNTER ALLEN VON BNP PARIBAS ABGEDECKTEN BASISWERTEN Aixtron MLP Mobilcom Karstadt Quelle TUI Qiagen DaimlerChrysler Epcos

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen zwei Basiswerte vor, auf die ein genauerer Blick lohnen könnte. Als passende Investment-Ideen stehen diesmal vor allem Bonus- und Step Up BonusZertifikate im Mittelpunkt. Mit ihrem Teilschutzmechanismus offenbaren gerade diese Produkte ihre Vorteile, wenn die Marktlage unmissverständlich aufzeigt, dass Aktienkurse eben nicht nur den Weg nach oben kennen.

Dt. Börse Thyssen Krupp AXA Merck KGaA MAN Infineon E.ON Continental Ahold Volkswagen Porsche Vz Commerzbank Stand: 01.03.2007

0%

8%

16 %

24 %

32 %

40 %

48 %

56 %

64 %

15


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Investment Ideen

Deutsche Bank glänzt mit hervorragenden Geschäftszahlen Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der deutsche Branchenprimus einen Rekordgewinn von sechs Mrd. EUR erzielt und damit das Konzernergebnis unter dem Strich nahezu verdoppelt. Das Vorsteuerergebnis wurde mit 8,1 Mrd. EUR um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gesteigert. Damit hat das Finanzinstitut nicht nur die eigenen Prognosen, sondern auch die der Analysten deutlich übertroffen. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) verbesserte sich in 2006 um 66 % auf 11,55 EUR nach 6,95 EUR in 2005. Ebenso konnte das von Konzernchef Josef Ackermann ausgegebene Ziel einer Eigenkapitalrendite von 25 Prozent erfüllt werden. Das Unternehmen hat bei der zentralen Steuerungsgröße der Bank einen Wert von 31 Prozent erreicht. Zu den sehr guten Ergebnissen trug insbesondere das 4. Quartal des Geschäftsjahres bei. Von Oktober bis Dezember hat die Deutsche Bank 1,8 Mrd. EUR verdient und damit das Nachsteuerergebnis um stolze 272 Prozent steigern können. Darin enthalten sind Erstattungsansprüche aus Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von 355 Mio. EUR, die auf Grund einer Änderung der deutschen Steuergesetzgebung im Berichtsquartal zu berücksichtigen waren. Vor Steuern stieg der Gewinn im Berichtszeitraum um 81 Prozent auf 1,9 Mrd. EUR. Das Ergebnis je Aktie zog auf 3,55 EUR an. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern erreichte im 4. Quartal einen Wert von 28 Prozent. 16

REVERSE BONUS-ZERTIFIKAT WKN ISIN Reverse Kurs BN60TF DE000BN60TF9 EUR 198,60

Barriere-Level EUR 131,70

Bonuskurs EUR 80,10

Geld 106,38

Bonusrendite p.a 6,04%

Bewertungstag 19.12.08

Brief 106,58

Bonusrendite 11,18%

Erneut hat sich der Konzernbereich Investmentbanking als Gewinnbringer erwiesen. Die Sparte Corporate and Investment Bank (CIB) konnte ihre Erträge im Gesamtjahr 2006 um 18 Prozent auf 18,7 Mrd. EUR verbessern. Der Vorsteuergewinn kletterte sogar um fast ein Viertel auf 5,88 Mrd. EUR, im Vorjahr hatte das Ergebnis vor Steuern bei 4,75 Mrd. EUR gelegen. Was die Ergebnisprognosen der Deutschen Bank betrifft, zeigte sich der Konzernchef einmal mehr verhalten. Die Ergebnisziele für 2008 bestätigte Ackermann jedoch. Demnach soll der Vorsteuergewinn weiter bei 8,4 Mrd. EUR liegen. Zudem sei 2008 mit positiven Effekten durch die im vergangenen Jahr getätigten Zukäufe Berliner Bank, norisbank sowie Tilney und MortgageIT zu rechnen.  Die charttechnische Situation Die Aktie der Deutschen Bank verläuft seit März 2003 in einem mustergültigen Aufwärtstrend. Seit Ende Januar wurden neue Allzeithochs über der Rekordmarke des Jahres 2001 bei 106 EUR erzielt. Zuletzt kamen die Anteilsscheine des deutschen Branchenprimus aber ins Stocken, nachdem der Versuch zur Überwindung der 110-EUR-Marke erfolglos verlaufen war.

Bezugsverhältnis 1

Im Einklang mit dem schwächelnden Gesamtmarkt wurde daraufhin die Aufwärtstrendlinie seit August 2006 unterschritten und ein Level von aktuell rund 100 EUR erreicht. Die hier bestehende technische Unterstützung und die knapp darunter verlaufende Aufwärtstrendlinie seit März 2003 könnten nun weitere Kursverluste verhindern.  Anregungen für Ihre Watchlist 1. Reverse Bonus für Skeptiker Wer angesichts des kurzfristigen technischen Rückschlags der Deutsche Bank Aktie davon ausgeht, dass die Zurückeroberung neuer Allzeithochs zunächst vom Tisch ist oder dass zumindest keine starken Kurssteigerungen zu erwarten sind, könnte sich in einem Reverse BonusZertifikat gut aufgehoben fühlen. Das Papier mit WKN BN60TF ist mit einer Barriere von 131,70 EUR ausgestattet. Wird diese während der gesamten Laufzeit bis zum Bewertungstag am 19.12.2008 vom Aktienkurs nie erreicht oder überschritten, so winkt pro Zertifikat mindestens die Bonusauszahlung 118,50 EUR und damit eine Performance von 11,18% (6,04% p.a.). Stärkere Aktienkursverluste per Laufzeitende bis unter den Bonuskurs von 80,10 EUR würden zu noch höheren Gewinnen führen.


03

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen

2. Chancen für einen positiven Ausblick Der Rückschlag zu Ende Februar stimmt nachdenklich. Dennoch spricht angesichts der positiven Fundamentaldaten einiges dafür, dass die Aktie der Deutschen Bank den langfristigen Aufwärtstrend seit 2003 (Trendlinie aktuell knapp unter 100 EUR) behaupten kann und mittelfristig neue Hochs erreicht. Die vollen Gewinnchancen können sich Anleger mit einem klassischen Bonus-Zertifikat sichern. Das Papier mit WKN BN2D7G besitzt einen Bonuskurs von 113 EUR und stellt damit eine

Bonusrendite von 10,11% (7,63% p.a.) in Aussicht. Um zumindest diese Performance zu erzielen, darf die Aktie bis zum Bewertungstag am 20.06.08 niemals auf oder unter die Barriere von 70 EUR fallen. Für die Unversehrtheit dieses Niveaus bestehenden gute Chancen. Denn bei ca. 78 bis 80 EUR lässt sich im Kurschart ein deutliches Unterstützungsniveau ausmachen. An Kursgewinnen des Basiswertes oberhalb von 113 EUR nimmt das BonusZertifikat derweil per Laufzeitende unbegrenzt eins zu eins teil.

BONUS-ZERTIFIKAT WKN ISIN Bonus Kurs BN2D7G DE000BN2D7G2 EUR 113,00

Barriere-Level EUR 70,00

Bezugsverhältnis 1

Geld 102,52

Bonusrendite p.a 7,63%

Bewertungstag 20.06.08

Brief 102,62

Bonusrendite 10,11%

AroonUp, AroonDown 100

100

50

50

0

0

RSI 100

70 60

50

50 40

0

Dt.Bank NA XETRA, Komp, Komp-2, Komp-3 110

110

108

108

106

106

104

104

102

102

100

100

98

98

96

96

94

94

92

92

90

90

88

88

86

86

84

84

82

82

19 12 Juni '06

26

3 10 Juli '06

17

24

31 7 14 August '06

21

28

4 11 18 September '06

25

2 9 16 Oktober '06

23

30 6 13 November '06

20

27

4 11 27 2 8 Dezember '06 Jan 2007

15

22

29

5 12 Februar '07

19

26

5

(c) Investox

17


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

Investment Ideen

MAN verbucht ein Rekordergebnis! Beim LKW-Bauer MAN liefen die Geschäfte aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage im Jahr 2006 so gut, dass beim operativen Ergebnis die Schwelle von einer Mrd. EUR geknackt werden konnte. Der Gewinn stieg von 674 Mio. EUR auf 1,105 Mrd. EUR. Auch der Umsatz legte deutlich zu und lag mit 13 Mrd. EUR rund 15 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Den größten Teil des Gesamtkonzernumsatzes konnte einmal mehr die Nutzfahrzeugsparte bei einem Umsatzplus von 18 Prozent auf fast 8,7 Mrd. EUR erwirtschaften. Der deutlich kleinere Geschäftsbereich Turbomaschinen glänzte dagegen mit einem besonders hohen Wachstum. Die Erlöse kletterten hier um 31 Prozent auf 908 Mio. EUR. Unter dem Strich konnte damit der Konzernüberschuss von 472 auf 925 Mio. EUR nahezu verdoppelt werden. Zu der positiven Geschäftsentwicklung haben Angaben des Unternehmens zufolge die weltweit hohe Nachfrage nach Transportdienstleistungen und der gestiegene Energiebedarf beigetragen. Doch auch interne Maßnahmen zur Kostensenkung steigerten die Ertragskraft. So hatte sich der LKW-Konzern 2006 unter anderem von der Drucksystemsparte MAN Roland getrennt. Ebenso wurde das renditeschwache Stahlhandelsgeschäft der Tochter Ferrostaal ausgegliedert. Für das laufende Geschäftsjahr bleibt der Nutzfahrzeughersteller optimistisch. Der Umsatz soll um mehr als fünf Prozent steigen und beim Ergebnis will sich MAN nach dem Rekordwert von über einer Mrd. EUR weiter verbessern. Zudem soll die Umsatzrendite bei neun Prozent liegen. 18

DEEP BONUS-ZERTIFIKAT WKN BN60V4

ISIN DE000BN60V46

Bonuskurs EUR 82,50

Barriere EUR 52,00

Bezugsverhältnis 1

Geld 80,66

Brief 80,76

Bonusrendite 2,15%

Bonusrendite p.a. 0,93%

Bewertungstag 19.06.2009

 Die charttechnische Situation

 Anregungen für Ihre Watchlist

Die MAN Aktie präsentiert sich als einer der absoluten Highflyer im deutschen Standardwerte-Barometer DAX. Nachdem im Oktober 2002 im Zuge der damaligen Börsenbaisse ein Tiefstkurs bei rund 10 EUR markiert wurde, hat sich der Kurs mittlerweile verneunfacht! Das ehemalige Rekordhoch vom Jahr 2000 bei 40 EUR wurde bereits im Herbst 2005 überboten.

Der Trend der MAN Aktie ist bereits weit fortgeschritten. Das muss nicht unbedingt für ein Ende der positiven Bewegung sprechen. Doch irgendwann findet auch die schönste Rallye ihr Ende. Bei der Auswahl eines passenden Investments sollten Anleger daher auf einen besonders großen Risikopuffer achten. Denn nach 800% Kursgewinn in viereinhalb Jahren ist auch das Korrekturpotential des Titels nicht zu verkennen. Dies zeigte sich bereits im Frühsommer 2006, als die MAN Aktie im Zuge der Gesamtmarktschwäche innerhalb von nur sechs Wochen rund 30% an Wert verlor.

Die stürmische Entwicklung vollzog sich derweil mustergültig entlang einer langfristigen Aufwärtstrendlinie, die bis heute völlig intakt ist. Zwischen Oktober 2006 und Januar dieses Jahres verlief der Titel innerhalb einer Schiebezone zwischen 68 und 75 EUR und baute damit einen Teil der Überhitzung im Kursverlauf ab. Doch bereits ab Ende Januar ging die Rallye in die nächste Runde und rückte bis in den Bereich von fast 90 EUR vor. Die Marke von 75 EUR dient nun als kurzfristige Unterstützung. Angesichts der zuletzt eingetretenen Schwäche des Gesamtmarktes, die auch MAN merklich nach unten zog, könnte eine Behauptung dieses Kurslevels bald auf der Agenda stehen. Darunter bietet die langfristige Aufwärtstrendlinie bei aktuell knapp 70 EUR Halt. Weitere markante Unterstützungen finden sich bei 50 EUR und bei 40 EUR am ehemaligen Allzeithoch vom Jahr 2000.

Um die Gewinnchancen bei einer weiteren Fortführung des Aufwärtstrends vollständig zu nutzen und dennoch in einem weiten Bereich gegen Kursverluste geschützt zu sein, könnte sich ein Deep Bonus-Zertifikat besonders eignen. Das Papier mit WKN BN60V4 besitzt einen Bonuskurs von 82,50 EUR. Angesichts eines Kaufpreises von aktuell 80,76 EUR spielt die erzielbare Bonusrendite von lediglich 2,15% hier keine entscheidende Rolle. Mit der Aussicht auf eine Auszahlung des Bonuskurses am Laufzeitende verbindet der Anleger bei diesem Produkt eher die Chance zur Vermeidung von Verlusten, wenn der Basiswert korrigiert. Die Barriere darf in einem solchen


03

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Investment Ideen

Szenario bis zum Bewertungstag am 19.06.2009 natürlich niemals verletzt werden, sonst wäre die Auszahlung des Bonuskurses hinfällig. Mit 52,00 EUR ist die entscheidende Schwelle aber sehr tief angesetzt und bietet ausgehend vom aktuellen Aktienkurs (81,23 EUR) einen Risikopuffer von fast 36%. Abgesehen von seinem komfortablen Teilschutzmechanismus ist dieses Bonus-Zertifikat wegen der minimalen Bonusrendite aber vollständig auf die Gewinnerzielung in einem weiterhin starken Aufwärtstrend der MAN Aktie ausgerichtet. Wer doch eher eine Anlagealternative bevorzugt, die auch hohe Renditen abwirft, wenn die Anteilsscheine von MAN kaum vom Fleck kommen, könnte sich beispielsweise bei Step Up Bonus-Zertifikaten umschauen. Bei dem Papier mit WKN BN602R ergibt sich gerade gegenüber dem oben vorgestellten Deep Bonus-Zertifikat ein interessanter Vergleich. Die Laufzeit beider Produkte reicht bis 19.06.2009 und das Step Up Bonus-Zertifikat besitzt eine Barriere von 50,00 EUR sogar leicht unterhalb der 52er Schwelle des ersten Produkts. Der Risikopuffer ausgehend vom aktuellen Aktienkurs (81,23 EUR) beträgt hier also knapp 38,50%. Dennoch ist das Papier mit einem attraktiven Bonuskurs von 92,00 EUR ausgestattet und bietet mit dem derzeitigen Kaufpreis von 76,18 EUR eine Bonusrendite von satten 20,77%. Per annum wäre das eine Rendite von 8,54%, zu deren Realisierung die MAN Aktie bis zum 19.06.2009 lediglich niemals auf oder unter die Barriere von 50 EUR rutschen darf.

angesetzter Barriere ergibt sich bei der Step Up Variante durch den zusätzlich vorhandenen Höchstkurs. Das Zertifikat kann nur bis 96,00 EUR eins zu eins von Aktienkursgewinnen am Bewertungstag profitieren. Die per Laufzeitende maximal erzielbare Performance liegt folglich bei rund 26%. Nochmal zum Vergleich: Um eine identische Rendite am 19.06.2009 einzufahren, müsste die Notierung von MAN beim zuerst besprochenen Deep Bonus-Zertifikat auf mindestens 101,80 EUR steigen.

Das Fazit fällt also eindeutig aus: Wer einen weiterhin starken Aufwärtstrend bei MAN bis über 101,80 EUR per Laufzeitende erwartet und sich mit einer Barriere von 52,00 EUR gut abgesichert fühlt, könnte Gefallen an dem zuerst vorgestellten Deep Bonus-Zertifikat finden. Sofern aber Zweifel bestehen, dass der MAN-Kurs auch künftig stark steigt, ist das Step Up Bonus-Zertifikat die bessere Alternative, da es eine beinahe zehnmal so hohe Bonusrendite in Aussicht stellt und mit 50,00 EUR sogar eine noch etwas niedrigere Barriere besitzt.

STEP UP BONUS-ZERTIFIKAT WKN BN602R

ISIN Bonuskurs DE000BN602R0 EUR 92,00

Barriere EUR 50,00

Höchstkurs EUR 96,00

Geld 76,08

Brief 76,18

Bonusrendite p.a. 8,54%

Bewertungstag 19.06.2009

Bonusrendite 20,77%

Bezugsverhältnis 1

AroonUp, AroonDown 100

100

50

50

0

0

RSI 80 70 60 50 40

80 70 60 50 40

MAN ST XETRA, Komp, Komp-2, Komp-3 90

90

85

85

80

80

75

75

70

70

65

65

60

60

55

55

50

Die ungleich höheren Chancen gegenüber dem klassischen Bonus-Zertifikat mit identischer Laufzeit und ähnlich tief

50

19 12 Juni '06

26

3 10 Juli '06

17

24

31 7 14 August '06

21

28

4 11 18 September '06

25

2 9 16 Oktober '06

23

30 6 13 November '06

20

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4 11 27 2 8 Dezember '06 Jan 2007

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5 12 Februar '07

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26

5

(c) Investox

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

DAX daily

FILTERWIRKUNG FÜR SAUBERE SIGNALE Die Ergebnisse des DAX daily Tradingsystem-Tests lassen sich mit Hilfe eines mittelfristigen Trendfilters deutlich verbessern In den vergangenen vier Wochen seit unserem letzten Kassensturz am 26.01.07 beim systematischen Test der täglichen DAX-Prognosen im DAX daily Newsletter zeigten sich wieder einmal die bekannten Probleme der Short-Trades. Wir hatten das Thema bereits in WARRANTS UND ZERTIFIKATE 12-2006 angerissen. Während wir monatlich die Entwicklung der Gesamtkapitalkurve aus dem fiktiven Handel von Long- und Short-Signalen betrachten, stand dort die getrennte Analyse beider Handelsrichtungen im Mittelpunkt. Dabei zeigte sich, dass es – zumindest bei unserer speziellen Teststrategie - bisher per Saldo nicht profitabel war, aufgrund der Tendenzprognosen im DAX daily Newsletter auf sinkende DAX-Stände zu setzen. Und daran hat sich seit der Diskussion im Dezember auch nichts geändert. Lediglich als der DAX im Frühling bzw. Frühsommer 2006 kurzzeitig stark korrigierte, brachten die Short-Trades wirklich nachhaltige Gewinne.

Rückblick: Die DAX daily Teststrategie im Februar Zwischen 26.01.07 und der aktuellen Betrachtung am 23.02.07 haben die Aktionen mit Turbos Short das Ergebnis verhagelt (siehe Abb. 1). Zunächst wurde eine bereits am 24.01.07 gestartete Spekulation auf einen sinkenden DAX am 01.02.07 ausgestoppt. Zur Erinnerung: Bei jeder Aktion wird der Einsatz von fiktiven Turbo-Optionsscheinen mit einer Hebelwirkung von 50 unterstellt, wobei jeweils 10% des aktuell erreichten Kapi-

tals eingesetzt werden. Bewegt sich der DAX als Basiswert nun um 2% in die unerwünschte Richtung, so bedeutet das angesichts eines Hebels von 50 beim Turbo einen unwiederbringlichen Totalverlust. Die aufgewendeten 10% des Kapitals sind dann verloren. Genau dieser

Fall trat am 01.02.07 ein, als unser fiktiver Turbo Short im Zuge von DAX-Gewinnen die Wertlosigkeit erreichte. 2.260 EUR des Testkapitals hatten sich damit in Luft aufgelöst und das zuvor erreichte Rekordhoch der Kapitalkurve wieder in die Ferne gerückt. 21


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

DAX daily

Der nachfolgende Long-Trade am 02.02.07 wurde nur bis zum Morgen des 05.02.07 aufrechterhalten und brachte auf den Kapitaleinsatz von 2.028 EUR auch nur 3,7% Gewinn nach Transaktionskosten und Slippage. Am 05.02.07 wurden 2.035 EUR erneut auf der Short-Seite riskiert,

diesmal sogar mit einem kleinen Erfolg. Beim Ausstieg am 12.02.07 waren 9,4% Performance aufgelaufen. Attraktive Gewinne gab es aber erst wieder beim anschließenden Long-Trade ab 12.02.07 zu feiern. Mit einem Plus von knapp 62% nach Kosten bezogen auf 2.054 EUR

ABB. 1: MONATLICHE TESTBEOBACHTUNG: TRADING-ERGEBNISSE AUF BASIS VON EINSTIEGSSIGNALEN AUS DEN ANALYSEN IM DAX DAILY NEWSLETTER 1.a) Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004

1.b) Ausschnitt seit September 2006

22

Einsatz wurde hier am 14.02.07 der mit Hilfe des VDAX New ermittelte Gewinnstopp erreicht. Ein weiterer Long-Trade zwischen 16.02.07 und 19.02.07 brachte noch einmal knapp 14% Gewinn auf das verwendete Kapital. Der daraufhin erfolgte Wechsel auf Short war bislang nicht erfolgreich. Die Position ist noch offen, liegt zum aktuellen Betrachtungszeitpunkt aber knapp 17% im Minus. Die Bilanz der letzten vier Wochen fällt zwar unter dem Strich mit 661 EUR Verlust nicht dramatisch negativ aus. Dennoch zeigt sich, dass die Short-Trades für den Kapitalrückgang verantwortlich waren. Und dies ist wie eingangs erwähnt nicht zum ersten Mal der Fall gewesen. Kehren wir also nochmals zur getrennten Betrachtung der Long- und Short-Trades zurück. Ein Kapitalkurvenvergleich fördert hier sehr unmissverständlich zutage, dass die Short-Trades die Kapitalentwicklung seit Beginn des Systemtests bislang weitgehend nur unter Druck gesetzt haben (siehe Abb. 3). Dagegen wäre per Saldo seit dem Start des DAX daily Newsletters am 26.11.04 bereits deutlich mehr Gewinn erwirtschaftet worden, wenn wir uns ausschließlich auf die Prognosen von steigenden DAX-Notierungen verlassen hätten (siehe Abb. 2). Gerade auch in den letzten vier Wochen hätte der Kassensturz beim reinen Long-System ein schönes Plus von 2.350 EUR ergeben. Lautet die logische Konsequenz also, dass DAX daily lediglich für Aktionen auf der LongSeite genutzt werden sollte? Nun, dieses Vorgehen wäre wohl bei genauerer Überlegung zu riskant.


03

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

DAX daily

ABB. 2: STRATEGIE WIE IN ABB. 1, ABER AUSSCHLIEßLICHE BETRACHTUNG DER LONG-TRADES

Bei der getrennten Betrachtung der Longund Short-Trades ist nämlich zu berücksichtigen, dass der Markt in einer langfristigen Hausse steckt. Die schlechte Trefferquote der Short-Signale ist somit nicht weiter verwunderlich. Und umgekehrt hat die Prognose von steigenden Kursen des DAX recht gute Aussichten auf Erfolg. Wenn aber eine länger anhaltende Korrektur einsetzt, könnte sich diese Tatsache genau umkehren. Bisher mussten sich die Long-Signale des DAX daily Newsletters nicht in einem Abwärtstrend des Marktes behaupten. Nur im Frühsommer 2006 gab es eine nennenswerte Marktkorrektur, die von den verantwortlichen Analysten jedoch gut gemeistert wurde. Ob das aber immer so gelingen kann, ist ungewiss.

Trendfilter für treffsichere Signale ABB. 3: STRATEGIE WIE IN ABB. 1, ABER AUSSCHLIEßLICHE BETRACHTUNG DER SHORT-TRADES

Folglich könnte man doch überlegen, ob die Prognosen im DAX daily Newsletter nicht besser mit einem längerfristigen Trendindikator abgeglichen werden sollten. Zugelassen werden dann nur noch Einstiegssignale, die in Trendrichtung zeigen.

23


WARRANTS UND ZERTIFIKATE

03

DAX daily

Um mit einem Indikator die DAX dailySignale sinnvoll zu filtern, muss dieser Trendrichtungsmesser einerseits schnell reagieren, damit die grundsätzliche Handelsrichtung nicht erst gewechselt wird, wenn die Umkehr der mittelfristigen Markttendenz schon zu weit fortgeschritten ist. Andererseits sollte der

Indikator die kurzfristigen Schwankungen ausreichend glätten, um tatsächlich den mittel- bis langfristigen DAX-Trend anzuzeigen. Diese Anforderungen kann zum Beispiel eine Adaptive Stochastic mit den Einstellungen 10 für die StochasticPerioden und 500 für die KAMA-Perioden erfüllen. Negative Marktphasen werden

ABB. 4: STRATEGIE WIE IN ABB. 1, ABER LONG- UND SHORTTRADES GEFILTERT DURCH MITTELFRISTIGEN DAX-TREND ANHAND DER ADAPTIVEN STOCHASTIC (10/500) 4.a) Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004

4.b) Ausschnitt seit Mai 2006

hier sehr klar mit einem Indikator-Wert von 0 angezeigt und ein Aufwärtstrend zeigt sich mit Werten von 100. (siehe rote Linie, Abb. 4 unten) Für die Teststrategie der DAX dailySignale bedeutet eine Filterung nun, dass Short-Trades nur ausgeführt werden, wenn die Adaptive Stochastic einen Wert von 0 aufweist. Dagegen wird in LongRichtung bei einer entsprechend positiven Tendenz-Prognose gehandelt, wenn die Adaptive Stochastic größer als 0 ist. Das Ergebnis dieser Modifizierung spricht für sich. Wie in Abbildung 4 ersichtlich ist, hat die Gesamtkapitalkurve aus gefilterten Long- und Short-Trades bis jetzt einen um fast 3.000 EUR höheren Stand als bei alleiniger und ungefilterter Berücksichtigung der Long-Trades (Abb. 2) erreicht. Die gefilterten Short-Trades liefern also einen positiven Ergebnisbeitrag. Zudem ergibt sich gegenüberder Überlegung zum ausschließlichen Handel aller Long-Signale die beruhigende Gewissheit, dass man im Falle einer mittelfristigen DAX-Korrektur nicht ständig gegen den Trend handelt, sondern die dann eher Erfolg versprechenden ShortSignale in den Fokus rückt. Insgesamt zeigt sich hier wieder einmal, dass der DAX daily Newsletter durchaus einen wertvollen Beitrag zum täglichen Trading liefern kann, wenn die Signale mit einer geeigneten Strategie verknüpft werden.

24


03

WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Zahlen / Buchtipp

LESEN UND MEHR WISSEN!  Zahlen des Monats

56.230 USD

INFLATION:

+1,6 % Deutschland Verbraucherpreisindex Januar 2007 ggü. Januar 2006 Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

Bruttonationaleinkommen je Einwohner in der Schweiz

90 USD

234.000.000 Liter Damit ist China der zweitgrösste Bierproduzent weltweit.

EZB LEITZINS:

+3,5 %

Bruttonationaleinkommen je Einwohner in Burundi

156,30 Euro

Quelle: EZB

ARBEITSLOSENZAHL:

4,222 Mio.

78 Jahre

Registrierte Arbeitslose Deutschland Februar 2007

Lebenserwartung in Deutschland

Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

72,86

Euro

Kultursausgabe pro Einwohner in Hessen

5,91 Ärzte

DERIVATE-MARKT DEUTSCHLAND:

Kultursausgabe pro Einwohner in Sachsen

pro tausend Einwohner in Cuba

Lebenserwartung in Botsuana

35 Jahre 3,37 Ärzte

110 Mrd. Euro Ausstehendes Volumen

pro tausend Einwohner in Deutschland

Quelle: Derivate Forum e.V.

(Quelle: Der Fischer Weltalmanach, 2007)

DR. BERNHARD JÜNEMAN / HEINZ IMBACHER

 Money Management Einzelpositionen richtig dimensionieren, durch die Risiken eines Investments niemals das Gesamtkapital übermäßig in Gefahr bringen, Verluste begrenzen und Gewinne laufen lassen. Nur mit Hilfe eines guten Money Managements lassen sich diese überaus wichtigen Grundregeln im harten Börsenalltag erfolgreich umsetzen. Das Autorenduo Jünemann / Imbacher legt nun ein kompaktes Werk vor, das tief in diese Thematik eindringt. Wie Dr. Bernhard Jünemann treffend bemerkt: „Börse ist nicht kinderleicht, aber durchaus erlernbar“. Das Money Management ist hierbei eine der wichtigsten Disziplinen, wird aber gerade von vielen Neulingen sträflich vernachlässigt. Mit ihren Ausführungen, die sowohl den einzelnen Anleger wie auch die Psychologie der Märkte in den Fokus stellen, können Jünemann / Imbacher mit diesem Missstand vielleicht ein wenig aufräumen.

Bibliographie:

Money-Management

240 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN: 978-3-89879-252-3

Dr. Bernhard Jüneman / Heinz Imbacher

Die Formel für Ihren Börsenerfolg

49,90 EUR

FinanzBuch Verlag, München 2007

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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

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Presse

 Das sagt die Presse zum World Luxury Index-Zertifikat Der Aktionär, Ausgabe 07/07 „Die Deutsche Börse hat nun im Auftrag der BNP Paribas den World Luxury Index (WLI) kreiert, der die 20 größten Aktiengesellschaften der Luxusgüterbranche umfasst. [...] Im Backtesting schnitten die Luxusaktien deutlich besser ab als beispielsweise der MSCI World. [...] Die Luxusbranche erfüllt alle Vorraussetzungen für ein langfristig erfolgreiches Investment. Das BNP-Zertifikat ermöglicht nicht nur den superreichen diesen Trend zu spielen. “

Zertifikatewoche, 15.02.07

Der Vermögensverwalter, 26.02.07

„Diese Performance dürfte sich sogar noch beschleunigen. Die Grundlagen hierfür sind bereits gelegt: Die künftigen Gewinner des Wirtschaftsaufschwungs in Asien inklusive Indien und Russland werden ihren erworbenen Wohlstand durch Statussymbole demonstrieren und auf etablierte Marken zurückgreifen. […] Die Deutsche Börse AG konzipierte in Zusammenarbeit mit BNP Paribas […] den World Luxury Index. […] In der ersten Zusammensetzung sind bekannte Namen […] vertreten. Mit anderen Worten: Die Weisheit der Börsenlegende Kostolany wird befolgt – nur kaufen, was man selber kennt. Und dass dabei noch Titel aus verschiedenen Branchen anzutreffen sind, vermindert das Risiko durch Diversifikation.“

„[…] Investoren, die das neue World-LuxuryIndex-Zertifikat von der BNP Paribas kaufen, wollen vor allem überdurchschnittliche Renditechancen. […] der eigens konzipierte Index auf die Luxusbranche setzt neben Verbrauchsgütern auch auf Privatbanken, Hotelketten und Automobilkonzerne.“

Geldanlage-Brief, 16.02.07

Kurier, 08.02.07

Euro am Sonntag, 04.02.07

„[…] Als Anleger können Sie vom Wachstum der Reichen profitieren, indem Sie etwa zu BNP Paribas’ neuem World Luxury Index-Zertifikat greifen […]. Das Endlospapier enthält die 20 weltgrößten Luxusgüter-Produzenten […]“

„[…] Der Luxus-Index dagegen hat sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt. […] Seit Beginn dieser Woche bietet BNP Paribas ein Open-End-Zertifikat auf diesen Index an.“

„[…] lag es für die französische Großbank BNP Paribas nahe, mit dem World-Luxury-Indexzertifikat ein Produkt auf den Markt zu bringen, mit dem Anleger von der Nachfrage nach Statussymbolen profitieren können. Neben europäischen Nobelkonzernen LVMH, Richemont, Porsche und Christian Dior enthält der Index auch US-Unternehmen wie den Hotelbetreiber Starwood oder die Schmuckkette Tiffany, aber auch den japanischen Kosmetikkonzern Shiseido.“

Börsen-Zeitung, 07.02.07 „Aufgrund der hohen Gewinnspannung bei den teuren Markenwaren entwickelt sich das Geschäft der Luxusgüterhersteller hervorragend. [...] Die Rückrechnungen der Deutschen Börse zeigen erstaunlich gute Leistungsdaten. [...] Die von BNP genannte Dividenrendite von 1,2% behält der Emittent ein. Im Gegenzug erhebt die Bank allerdings keine Managementgebühr oder einen Ausgabeaufschlag.“

 Laufend aktuell Auch in den letzten Wochen wurde die mittlerweile über 13.000 Anlagezertifikate und Hebelprodukte umfassende Produktpalette von BNP Paribas mit fortlaufenden Emissionen ständig auf den aktuellsten Stand gebracht. Neben der fast täglichen Neuauflage von Turbos und Open End Turbos kamen im Februar folgende Produktserien an den Markt:

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NEUEMISSIONEN VON BNP PARIBAS Datum 01.02.2007 02.02.2007

Emission 10 Step Up Bonus-Zertifikate 73 Optionsscheine

Basiswerte deutsche Aktien und Nokia DAX

07.02.2007

520 Optionsscheine

09.02.2007 09.02.2007

11 Step Up Bonus-Zertifikate 270 Bonus-Zertifikate

14.02.2007

507 Optionsscheine

16.02.2007

505 Discount-Zertifikate

19.02.2007 20.06.2007

8 Bonus- und Step Up Bonus-Zertifikate 6 Quanto Bonus-Zertifikate

deutsche Standard- und Nebenwerte, europäische Aktien Indizes und Aktien deutsche Standard- und Nebenwerte, europäische Aktien deutsche Standard- und Nebenwerte, europäische Aktien deutsche Standard- und Nebenwerte, europäische Aktien deutsche Aktien und Dassault Systems Nikkei 225 Index

26.02.2007

20 Bonus-Zertifikate

deutsche Standardwerte und Nokia

Laufzeiten Jun 08 Sep 07, Dez 07, Jun 08, Dez 08, Jun 09 Jun 07, Dez 07, Jun 08, Dez 08 Dez 08 Jun 08, Dez 08, Jun 09, Dez 09 Jun 07, Dez 07, Jun 08, Jun 09 Mrz 08, Jun 08 Jul 08, Dez 08 Dez 08, Dez 09, Dez 10, Dez 11 Dez 08, Mrz 09


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WARRANTS UND ZERTIFIKATE

Zertifikatepaket / Impressum

UNSER ZERTIFIKATEPAKET FÜR IHREN WISSENSVORSPRUNG! Wer erfolgreich in Zertifikaten und Hebelprodukten anlegen möchte, muss über die Funktionsweise und die speziellen Eigenschaften der Papiere genau informiert sein. BNP Paribas möchte

Sie dabei unterstützen und hält ein komplettes Zertifikatepaket für Sie bereit. Sichern Sie sich Ihre Mappe mit den Broschüren zu jeder Produktgruppe und profitieren Sie vom umfangreichem

Fachwissen. Zusätzlich zu jedem Heft erhalten Sie auch die beliebten Kurzbeschreibungen für ein schnelles Verständnis der Produkte und zur jederzeitigen Auffrischung Ihres Wissens.

Ordern Sie Ihr kostenfreies Zertifikatepaket einfach telefonisch!

Bestell-Hotline:

IMPRESSUM Monatsmagazin WARRANTS UND ZERTIFIKATE Herausgeber: BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Fon: 069/71 93 2310 · Fax: 069/71 93 34 99 Redaktion: Sebastian Schmidt, eveniat GmbH Gesamtbearbeitung und Gestaltung: Michi Gehrmann, Jana Gehrmann, LINKING ADVERTISING Art Director: Ivone Delazzer-Böhmer Druck: Druckhaus Berlin-Mitte GmbH Verlag: SC Marketing GmbH Kontakt BNP Paribas Grüneburgweg 14 · 60322 Frankfurt Hotline: 0800 0 267 267 (oder 069 / 71 93 23 10) Fax: 069 / 71 93 34 99 e-mail: derivate@bnpparibas.com Internet: www.derivate.bnpparibas.de Reuters: BNPWTS

0800 0 267 267

(gebührenfrei)

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