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Die HFH bietet Ihnen an über 40 Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Möglichkeit eines wohnortnahen und berufsbegleitenden Studiums mit anerkannten Bachelor- und MasterAbschlüssen in den Bereichen Gesundheit und Pflege, Technik sowie Wirtschaft und Recht. MANTEL UND ROCK VON PRADA / prada.com ANKLEBOOTS VON ACNE / acnestudios.com STRUMPFHOSE UND SÖCKCHEN VON FALKE / falke.de

Einmal stieg er mit gefrorenen Fleischresten am Schuh übermüdet in das Auto seiner Eltern. Es war ein heißer Tag, und bald entstand im Auto ein bestimmter Geruch. Eine andere Kommilitonin besorgte sich ihr Geld auf Erotikmessen. Als Hostess. Das hielt die fettwanstigen Soziopathen dort trotzdem nicht davon ab, sie anzugrabschen. Die Nächste verteilte Flyer, im tiefen Winter und im tollsten Sommer. Bei allen wurden die privaten Aktivitäten gegen Ende des Monats immer weniger. Weil das Geld aus, aber noch so viele Tage übrig waren. Viele Abiturienten überlegen, ob sie überhaupt studieren sollen. Denn eine Hochschulausbildung ist mit massiven persönlichen Entbehrungen verbunden. Vielen Studenten widerstrebt es, dafür einen Kredit oder BAföG zu beantragen. Ich kann das völlig verstehen. Ich habe selbst zwei Semester BAföG bezogen. Der administrative Aufwand erinnerte an Asterix auf der Suche nach dem Passierschein A 39 in Asterix erobert Rom. Für die 116 Euro, die ich dann pro Monat bekam, lohnte weder die Regenwaldabholzung für das Papier noch das Termintheater. Also wieder zwei Kellnerschichten mehr. Das Geld wurde da cash ausgezahlt. Ich verwahrte es in einer Schachtel neben meinem Bett, bis mich eine Mitbewohnerin in meiner runtergekommenen Fünfer-WG beklaute. Eine Zeit lang aß ich wieder Ketchupnudeln und lag vor allem während der Prüfungsphase nächtelang wach. Nicht wegen der Tests, sondern weil ich wusste, dass ich während der Lernzeit nicht zum Arbeiten kam. Ich habe Germanistik studiert und viele Nächte mit Rechnen verbracht. Tagsüber musste ich mich dann zwischen Mittagessen oder Kopierkarte entscheiden. Klar gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Geldprobleme in den Griff zu bekommen. Ein Haushaltsbuch oder ein Monatsplan sind ein Anfang. Ich habe mir eine Zeit lang für jede Woche sechzig Euro in den Geldbeutel gesteckt. Das musste reichen. Natürlich formt Sparzwang den Charakter. Man schätzt Geld und Wohlstand viel mehr, wenn man Entbehrungen ertragen musste. Aber man will doch nur eine gute Ausbildung absolvieren. Muss das mit so viel Belastung verbunden sein? Zwischendurch stellt man dieses Lebensmodell schwer infrage und beneidet dann doch die früheren Mitschüler, die lieber gleich eine Lehre gemacht haben. Hier aber jetzt die gute Nachricht: Irgendwann wird es anders. Verdientermaßen.

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Infoline: 040 / 350 94 360 (mo.-do. 8-18 Uhr, fr. 8-17 Uhr)

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