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Freitag, 6. Mai 2011

WOCHENZEITUNG FÜR BIELEFELD UND OSTWESTFALEN-LIPPE

Nr. 23, 18. KW, 2011

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LOKALES

Sonderseiten in dieser Ausgabe:

Wildes Grillen verboten Mit der anhaltenden Trockenheit und den hohen Temperaturen steigt auch in Bielefeld die Gefahr von Waldbränden. Der Waldbrandgefahrendienst des Deutschen Wetterdienstes hat für den Bereich Ostwestfalen-Lippe die zweithöchste Gefährdungsstufe ausgerufen. Aus diesem Grund hat der Umweltbetrieb (UWB) jetzt den öffentlichen Grillplatz „Togdrang“, der sich in direkter Waldnähe befindet, bis auf Weiteres zur Nutzung gesperrt. » Seite 2

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Auto-Spezial ......................... Seite 10

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Ausflugsziele ........................ Seite 11

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Herford Spezial ................ Seite 12-13

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Berufliche Perspektiven .... Seite 14-15

Johanneswerk-Mitarbeiter Siegfried Wolff veröffentlicht Biographie Bielefeld. „Ich war schon immer eher einer der Wilden“, sagt Siegfried Wolff. Heute lacht der Leiter des Marienstifts über diesen Ausspruch. Vor über 30 Jahren saß er zwei Jahre als politischer Gefangener im Hochsicherheitsgefängnis der DDR. » Seite 3 Arbeitslos – was nun? Arbeitslosengeld, Hartz IV, Nebeneinkünfte und einiges mehr: Gesetzliche Regelungen und Grundsicherung sollen verhindern, dass der Verlust der Arbeitsstelle einem Betroffenen und seiner Familie eine extreme existenzielle Not beschert. » Seite 3 EvKB-Team operierte in Nairobi schwer kranke Menschen Für einen 13-jährigen Massai in Kenia hat mit dem Besuch eines Ärzteteams aus Bethel ein neues Leben begonnen. Der Jugendliche, der an einem angeborenen Herzfehler leidet, kam in das Kenyatta National Hospital in Nairobi. Dort implantierte ihm Dr. Carsten Israel, Chefarzt der Kardiologie im Ev. Krankenhaus Bielefeld (EvKB), einen Herzschrittmacher. » Seite 4

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Der nächste Fachvortrag über die strahlenfreie Rückenvermessung ist am 12. Mai um 19 Uhr

Automobilsalon „La Strada” in der Bielefelder Altstadt

Glänzender Chrom – leuchtende Augen n Mitte. Jedes Jahr Anfang Mai wird die Bielefelder City zur „La Strada“! Vom nostalgischen Oldtimer über die neusten Modelle Bielefelder Autohäuser ist alles zu

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Wie steht es um das Engagement von Jugendlichen in Deutschland?

Der Wille ist stark, doch… n Bielefeld. Während das freiwillige gesellschaftliche Engagement älterer Menschen zwischen 1999 und 2009 erheblich zugenommen hat, sank das von Jugendlichen im selben Zeitraum: Entgegen dem Trend von 37 auf 35 Prozent. Insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund sind mit nur 22 Prozent (2009) vergleichsweise selten engagiert. Dabei würden sich aber 49 Prozent der Jugendlichen gern stär-

ker einbringen, noch mehr sogar Jugendliche mit Migrationshintergrund, nämlich 54 Prozent. Vor allem Schüler und Studenten haben immer weniger Zeit für freiwillige Tätigkeiten. Ursachen dafür sind Ganztagsschulen, die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit von neun auf acht Jahre sowie die Umstellungen auf das Bachelor- bzw. Master-Studium.

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Freitag, 6. Mai 2011

Wie steht es um das Engagement von Jugendlichen in Deutschland?

Entwicklungskonzept Altenhagen: Anregungen „online“

Der Wille ist stark, doch…

Bielefeld. Nach der öffentlichen Veranstaltung zum städtebaulichen Entwicklungskonzept für den Stadtteil Altenhagen liegen dem Bauamt inzwischen vielfältige Anregungen zu unterschiedlichen Themenbereichen der Planung vor. Die Bürgerinnen und Bürger hatten auch schon während der Veranstaltung am 15. März in der Grundschule Altenhagen die Gelegenheit, sich zum dargelegten Entwicklungskonzept sowie zu den Auswirkungen und Alternativlösungen zu äußern. Neu eingerichtet wurde jetzt die Möglichkeit, Anregungen und Ideen zur zukünftigen Entwicklung Altenhagens „online“ direkt dem Bauamt zu übermitteln. Eine entsprechende Möglichkeit besteht auf der Internetseite der Stadt Bielefeld unter www.bielefeld.de . Darüber hinaus sollen die Bürgerinnen und Bürger bei einer weiteren Veranstaltung in der zweiten Maihälfte auf der Grundlage des bereits begonnenen Dialogs erneut Gelegenheit erhalten, ihre Anregungen zu formulieren. Veranstaltungsort und –Termin werden noch mitgeteilt.

Räder unter den Hammer Bielefeld. Am Samstag, 7. Mai, werden auf dem Gelände des Ordnungsamtes, Ravensberger Park 5, etwa 70 Fundräder versteigert. Die Versteigerung findet vor dem mittleren Eingang statt. Interessierte können ab 11.00 Uhr gegen Barbezahlung die Räder erwerben.

Sortierter Flohmarkt mit Kinderbetreuung Bielefeld. Am Samstag, 7. Mai, veranstaltet der Förderverein der städtischen Kita Windflöte, Nelkenweg 62, von 13.30 bis 16.30 Uhr einen Flohmarkt mit Kinderbetreuung. Wer Interesse hat, dort gut erhaltene Baby- oder Kinderbekleidung, Spielzeug, Kindersitze oder Ähnliches zu verkaufen, kann sich unter den Telefonnummern 05209 / 3633 oder 05209 / 916892 beim Förderverein anmelden. Über möglichst viele Besucherinnen und Besucher würden sich die Veranstalter freuen. Mit den Einnahmen soll die Musikwerkstatt der Kita unterstützt werden.

Kesselbrink: Erster Bauabschnitt begonnen Bielefeld. Im Rahmen der Neugestaltung des Kesselbrinks begannen in dieser Woche, Kanalbauarbeiten in der Kreuzung FriedrichVerleger-Straße / Turnerstraße / Kesselbrink. Während des ersten Bauabschnittes ist – vom Jahnplatz kommend - das Linksabbiegen von der Friedrich-Verleger-Straße in die Straße Kesselbrink nicht möglich. Aus der Gegenrichtung kann wiederum nur nach rechts in die Straße Kesselbrink eingefahren werden. Diese wird von der Friedrich-Verleger-Straße bis zur Wilhelmstraße zur Einbahnstraße. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich drei Wochen dauern. Um die Bauzeit möglichst gering zu halten, wird in zwei Schichten und auch samstags gearbeitet.

Informationsabend für werdende Eltern Schildesche. Die Frauenklinik des Ev. Krankenhauses Bielefeld im Johannesstift lädt am Dienstag, 10. Mai zur Storchenstunde ein. Das Team der Frauenklinik stellt an diesen beiden Informationsabenden werdenden Eltern die Geburtshilfe im Johannesstift vor. Auf dem Programm stehen neben persönlichen Gesprächen Führungen durch den Kreißsaal und über die Wochenstation. Treffpunkt ist der Hörsaal im 7. Stock, C-Trakt im Johannesstift, Schildescher Str. 99 in Bielefeld. Die Storchenstunde beginnt um 19 Uhr und findet regelmäßig an jedem 1. und 2. Dienstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fotograf: David Buffington Fortsetzung von der Seite 1

So engagieren sich 51 Prozent der Gymnasiasten, die in neun Jahren zum Abitur geführt werden, aber

nur 41 Prozent derjenigen, die diesen Schulabschluss in acht Jahren erreichen möchten. Die Engagementquote von Ganztagsschülern liegt mit 31 Prozent acht Punkte

unter der von Schülern, die mittags Schulschluss haben. Dabei ist die Bereitschaft, sich stärker freiwillig zu engagieren im Laufe von zehn Jahren um zehn Prozent ge-

stiegen und liegt bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund mit 54 Prozent insgesamt sogar deutlich über der Gesamtquote von 49 Prozent. Sie finden aber offensichtlich weniger Möglichkeiten, aktiv zu werden. Während 31 Prozent der „einheimischen“ Jugendlichen beispielsweise Mitglied in einem Verein sind, liegt die Zahl der Jugendlichen mit Migrationshintergrund nur bei 16 Prozent. „Wir müssen gerade Jugendlichen aus Migrantenfamilien, die mitmachen wollen, den Zugang zu unseren zivilgesellschaftlichen Strukturen erleichtern. Vereine und Organisationen tun gut daran, ihnen die Türen zu öffnen und dieses Potenzial zu nutzen“, sagt Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Mit dem Projekt „jungbewegt“ will sie dazu beitragen, dass junge Menschen früh erfahren, wie bereichernd es ist, Verantwortung zu übernehmen und das Gemeinwesen aktiv mit zu gestalten. Je jünger, desto eher machen junge Menschen im Sport, in der Kirche, in

einer Theater- oder Musikgruppe, in der Schülervertretung, beim Naturschutz oder in den Jugendverbänden mit. Vor allem die Kirche verzeichnet seit dem ersten Freiwilligensurvey Zuwächse bei der Aktivierung von Kindern und Jugendlichen. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind Jugendliche nach wie vor besonders beim Engagement in Politik und Parteien deutlich unterrepräsentiert. Einen erheblichen Rückgang gab es im Bereich „Freizeit und Gesellschaft“. Die Motive der Engagierten zielen stärker auf den individuellen und gesellschaftlichen Nutzen des Engagements - ein Trend weg von der Spaß-Orientierung. Zu den Ergebnissen kommt eine aktuelle Sonderauswertung des Dritten Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die von der Jugendforscherin Sibylle Picot in Kooperation mit TNS Infratest im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt wurde. «

hohen Temperaturen entzünden können. Flaschen oder andere Abfälle sollten ohnehin nicht im Wald entsorgt werden. Autos sollten nur auf ausgewiesenen Parkflächen abgestellt werden, denn der heiße Katalysator kann bei andauernd hohen Temperaturen den trockenen Untergrund in Brand setzen. Ein ausgebrochener Waldbrand sollte natürlich sofort bei der Feuerwehr gemeldet werden. Der Bereich Forsten im UWB trägt durch seine naturnahe Waldbewirtschaftung seit Jahren zur Prävention von Waldbränden bei. Die Schaffung, Erhaltung und Bewirtschaftung ökologisch

stabiler und leistungsstarker Wälder, die ihre vielfältigen Funktionen auf Dauer erfüllen können, ist Ziel dieses Bewirtschaftungskonzeptes. Hierzu gehört auch die Umwandlung der Nadelholzbestände in Laubmischwald. Dieser bietet nicht nur gegenüber Insekten- und Pilzbefall einen größeren Schutz, sondern auch gegen Waldbrände, denn lebende Laubbäume brennen nicht so gut wie Nadelholz. Ein vermehrter Bewuchs des Unterholzes durch frische Gräser, Sträucher und Farne hält den Waldboden länger kühl und feucht und schafft somit einen natürlichen Feuerschutz. «

Erhöhte Waldbrandgefahr mit steigenden Temperaturen:

Wildes Grillen verboten n Mitte. Mit der anhaltenden Trockenheit und den hohen Temperaturen steigt auch in Bielefeld die Gefahr von Waldbränden. Der Waldbrandgefahrendienst des Deutschen Wetterdienstes hat für den Bereich Ostwestfalen-Lippe die zweithöchste Gefährdungsstufe ausgerufen. Aus diesem Grund hat der Umweltbetrieb (UWB) jetzt den öffentlichen Grillplatz „Togdrang“, der sich in direkter Waldnähe befindet, bis auf Weiteres zur Nutzung gesperrt. Grundlage für die Sperrung des Grillplatzes und das Verbot zum Betreiben eines Grillgerätes beziehungsweise einer Feuerstelle ist das Landesforstgesetz. Danach ist es verboten, im Wald oder in einem Abstand von weniger als 100 Meter ein Feuer anzuzünden oder zu unterhalten. Für den Grillplatz besteht zwar grundsätzlich eine Ausnahmegenehmigung von diesem Verbot, diese kann jedoch – wie jetzt geschehen - in Zeiten akuter Waldbrandgefahr aufgehoben werden. Verstöße gegen das Verbot können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Aus Gründen der

Waldbrandverhütung können die Forstbehörden aber auch weiterreichende Verbote aussprechen, so zum Beispiel das Betreten des Waldes gänzlich untersagen. Noch nicht gesperrt sind im Bielefelder Stadtgebiet die übrigen genehmigten Grillplätze in den Parkanlagen. Eine Übersicht dieser Plätze ist im Internet zu finden unter www.umweltbetrieb-bielefeld.de (Grünflächen > Öffentliche Grillplätze). Auch wenn es in den vergangenen Jahren keine Waldbrände in nennenswerten Größenordnungen gegeben hat, möchte der Bereich Forsten im UWB die Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema sensibilisieren. „Die Ursachen für Waldbrände sind vielfältig. Die natürliche Branderzeugung, zum Beispiel durch Blitzschlag oder Selbstentzündung, macht nur einen geringen Prozentsatz bei den Ursachen für Waldbrände aus. In vierzig bis sechzig Prozent der Fälle werden Waldbrände durch das fahrlässige Verhalten von Waldbesuchern ausgelöst“, erläutert Herbert Linnemann, Abschnittsleiter des Bereiches Forsten im UWB. „Wir betreuen und

bewirtschaften über 2.250 Hektar Stadtwald, der sich in über 650 einzelne Waldflächen aufteilt. Besonders gefährdet sind mehrere hundert Hektar Waldgebiete in der Senne, denn hier herrschen die idealen Voraussetzungen für Waldbrände: magerer Sandboden mit trockener Krautschicht und Nadelholzbeständen und insbesondere die stark brandgefährdete Kiefer.“ Was also kann der einzelne Waldbesucher gegen Waldbrand tun? Der Fachmann bittet alle Bürgerinnen und Bürger zu besonderer Vorsicht und verantwortungsvollem Verhalten in und an Wäldern und empfiehlt: „Kein Feuer, kein Grillen im Wald und in unmittelbarer Nähe des Waldrandes!“ Das Rauchen im Wald ist vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten, denn schon ein kleiner Funke oder eine nicht ganz ausgetretene Zigarette kann verheerende Folgen haben. Weggeworfene Flaschen können ebenfalls einen Brand auslösen, da das Glas wie eine Linse wirkt und die Sonnenstrahlen bündelt, so dass sich trockenes Laub oder Tannennadeln durch die dadurch entstehenden

FH-Professorin lehrt an Universität in Hongkong

„Chinesen sind sehr strebsam und engagiert“ n Bielefeld. Anfang des Jahres 2011 hielt Professorin Dr. Claudia Cottin vom Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Fachhochschule (FH) Bielefeld für zwei Monate an der City University of Hongkong (CUH) ein Intensivseminar zur Aktuarwissenschaft. In dem Kurs erhielten die chinesischen Studierenden Informationen zur Risikomodellierung in Versicherungsunternehmen und lernten Methoden zu Risikoabschätzungen und -berechnungen kennen. Die CUH genießt vor allem auf dem Gebiet der Mathematik weltweit ein hohes Ansehen. Den Kontakt zum heutigen Mathematik-Dekan der CUH, Professor Ding-Xuan Zhou, knüpfte Cottin in Deutschland. „Damals haben wir beide an der Universität Duisburg wissenschaftlich gearbeitet. Ich war für ein Projekt

tätig, in dem es um technische Anwendungen der Mathematik ging und Zhou hat nach mir das Projekt übernommen“, erinnert sich Cottin. Dank Zhou und dessen Kolleginnen und Kollegen fand sich Cottin in dem fremden Land schnell zurecht. Obwohl die CUH keine offizielle Partner-Hochschule der FH Bielefeld ist, möchte Cottin die gewonnen Kontakte für mögliche Forschungsprojekte in der Zukunft nutzen. „Es gäbe beispielsweise die Möglichkeit, dass Masterstudenten der FH Bielefeld nach Hongkong gehen, um dort in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mitzuwirken“, sagt Cottin. Sie selbst könne sich vorstellen, ein weiteres Mal nach Hongkong zu gehen, diesmal aber länger zu bleiben. Neben Mathematik-Kolleginnen und -Kollegen lernte Cottin in Hongkong auch eine ihr bisher unbekannte Kultur

Professorin Dr. Claudia Cottin lehrte im Studiengang Mathematics for Finance and Actuarial Science an der City University of Hongkong.

kennen. Höhepunkt ihres Aufenthaltes sei das Fest zum chinesischen Neujahr gewesen, das aufgrund des chinesischen Kalenders erst im Februar stattfand und das Jahr des Hasens einläutete. „Manche Frauen und Männer trugen Hasenohren und die Straßen waren geschmückt mit teilweise recht kitschigen Hasenfiguren“, erinnert sich Cottin. „Ich hatte aber auch Gelegenheit, traditionelle chinesische Neujahrsbräuche kennenzulernen, wie etwa die typischen Löwen- und Drachentänze, und einem wunderschönen Neujahrsfeuerwerk beizuwohnen.“ Auch der Alltag an der Hochschule unterschied sich stellenweise von dem in Deutschland. So seien die Chinesen sehr strebsam und engagiert. Zudem spürte Cottin die Hierarchien an der CUH stärker: „Die Studenten sind höflich und bedanken sich bei den Professoren für den Un-

terricht. Andererseits ist es schwerer, die Studenten aus der Reserve zu locken, sie dazu zu bringen, dass sie Fragen stellen und aktiv mitarbeiten. Durch die Globalisierung gleicht sich das Verhalten aber an und die Studenten werden fordernder.“ Anfängliche Probleme bereiteten der FH-Professorin die chinesischen Namen der Studierenden, die für Europäer oft kompliziert klingen und deshalb schwer zu merken sind. „Glücklicherweise geben sich die Chinesen häufig zusätzlich englische Vornamen, die ich dann in meinem Kurs verwenden durfte.“ Umgekehrt hat sich auch Cottin einen chinesischen Namen gegeben, der Ke-Di-Ya ausgesprochen wird. Auch die Sprache lernt sie seit einem Jahr, um sich der fernöstlichen Kultur zu nähern. „Die Sprache ist meines Erachtens ein wichtiger Schlüssel, um das Land zu verstehen.“ «

Impressum Verleger und Herausgeber: Verlagsgesellschaft Bielefelder Stadtzeitung UG (haftungsbeschränkt) AG Bielefeld, HRB 40221 Vertreten durch den Geschäftsführer: George Terzakis Jöllenbecker Straße 165 33613 Bielefeld Tel. 0521-8949004, Fax. 0521-8949006 E-Mail: redaktion@stadtzeitung-bielefeld.de anzeigen@stadtzeitung-bielefeld.de Chefredakteur: George Terzakis Verantwortlicher Redakteur gem. Pressegesetz NW Verantwortlicher Anzeigenleiter gem. Pressegesetz NW Jöllenbecker Str. 165, 33613 Bielefeld Weitere Redakteure: Janin Reineke, Aynur Terzakis, Thorsten Ermel, Friedel Stutzke Layout: Aleksandar Nanusevic, www.4dg.de Vertriebsleiter: Hans Joachim Gohla Herstellung / Druck: Presse-Druck und Verlags GmbH Curt-Frenzel Straße 2 86167 Augsburg Möchten Sie mit uns werben? Fragen Sie nach unseren aktuellen Mediadaten unter: 0521-8949004


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Freitag, 6. Mai 2011

ShOWL im Trotz-Alledem-Theater

Urgestein Heinz Flottmann n Bielefeld-Mitte. Jetzt ist es wieder so weit, denn dann wird jeden dritten Samstag im Monat, die Bühne des Trotz-Alledem-Theaters zur KleinkunstWundertüte. Mit galantem Wortwitz, handgemachter Musik und schrägem Humor präsentiert Heinz Flottmann am Samstag, 21. Mai um 20.30 Uhr

im Trotz-Alledem-Theater drei Überraschungskünstler: Newcomer, Comedy-Größen, Chansonetten, Akrobaten, alte Freunde, Rock-Legenden, Lieblingschöre, Lesungsfetischisten oder, oder, oder... Wer zu Gast sein wird, enthüllt erst der Abend selbst. Mit von der Party sind musikalische ShOWL-Urgesteine: Für

den richtigen Rums sorgt „Seine Eloquenz“ Vetter Horst am Schlagzeug, den elektrophonen Tastenkasten bedient Lothar Matthäus Klause eigenhändig. Vorbestellungen werden dringend empfohlen. Die Karten erhalten Sie für alle Termine auch bei der TouristInformation im Neuen Rathaus unter Telefon (0521) 516999. «

IHK-Demografie-Kongress zum Thema Fachkräftesicherung

Personal am richtigen Arbeitsplatz

Automobilsalon „La Strada” in der Bielefelder Altstadt

Glänzender Chrom – leuchtende Augen Fortsetzung von der Seite 1

Alles, was das Autolieberhaberherz begehrt, bietet der Automobilsalon „La Strada“. Vom 13. bis 15 Mai kommen Fahrzeug-Liebhaber und Nostalgie-Freunde wieder voll auf ihre Kosten. Glänzende Luxuskarosserien, nostalgische Oldtimer, motorisierte Träume: zum 13. Mal verwandelt sich die Fußgängerzone in Ostwestfalen-Lippes größte automobile Flaniermeile. Rund 19 Bielefelder Vertragshändler präsentieren ihre neuesten Mo-

delle. Mehr als 25 verschiedene Marken werden in der Altstadt und rund um den Jahnplatz gezeigt. Elegantes Aussehen, moderne Technik, Fahreigenschaften und Komfort – gerne informieren die Auto-Experten über Neuigkeiten und geben Tipps. Für Oldtimer-Fans gibt es eine ganz besondere Attraktion auf dem Klosterplatz: „La Strada Classic“. Ein Autokorso mit rund 40 historischen Karosserien erwartet die Oldtimer Interessengemeinschaft Bielefeld am

Samstag und Sonntag. Bei dem glänzenden Anblick können sich die Besucher in alte Zeiten versetzen lassen. Während der drei La-Strada-Tage sorgen abwechslungsreiche Gastronomie-Angebote und ein attraktives Rahmenprogramm für Unterhaltung für die ganze Familie. Musikgruppen ziehen durch die Straßen und versprühen pure Lebensfreude. Am Samstag spielen „The Rocketeers“ fetzigen Rock ‘n‘ Roll der 1950er Jahre. Groove und Swing gibt es am Sonntag von der Band

„Combo“ zu hören. Künstler des niederländischen „Abacus-Theaters“ faszinieren das Publikum mit originellen Kostümen und ihren bizarren „Ironwings“-Maschinen. Mit der Bimmelbahn „Lenz-Express“ können sich kleine und große Besucher durch die Stadt chauffieren lassen. Der große Bielefelder Open-Air-Automobilsalon „La Strada“ hat am Freitag und Samstag von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Informationen gibt es auch im Internet unter www.bielefeld.de. «

Johanneswerk-Mitarbeiter Siegfried Wolff veröffentlicht Biographie

Von der DDR ins Gütersloher Geibel-Haus n Bielefeld. „Ich war schon immer eher einer der Wilden“, sagt Siegfried Wolff. Heute lacht der Leiter des Marienstifts, eine Alteneinrichtung des Ev. Johanneswerks, über diesen Ausspruch. Vor über 30 Jahren hat ihn dieses rebellische Einstellung jedoch ins Gefängnis gebracht – als politischer Gefangener saß er zwei Jahre im Hochsicherheitsgefängnis der DDR. Ob er sein Verhalten je bereut hat? „Nein, denn hätte es keine Menschen gegeben, die rebelliert haben, wäre die Mauer nie gefallen.“ Jetzt hat er seine Erfahrungen aufgeschrieben: „Verraten und verkauft“ heißt seine autobiographische Geschichte. Am 15. Februar 1983 muss Siegfried Wolff zu einer Vorladung zum Rat des Kreises Bernau, Abteilung Inneres. Wolff ist 23 Jahre alt, verheiratet, Vater einer Tochter und eines Stiefsohnes und lebt in Lobetal. Seit einem Jahr versucht er bereits, einen Ausreiseantrag für sich und seine Familie durchzusetzen – bisher ohne Erfolg. Die Stasi hat ihre Hausaufgaben gemacht Die Vorladung war nicht seine erste, er macht sich keine Sorgen. Doch an diesem Tag ist es anders.„Warum wollen Sie denn die DDR verlassen?“, beginnt ein Stasi-Major den Verhör-Marathon. Die Stasi hat ihre Hausaufgaben gemacht. Sie wissen alle Details aus Wolffs Leben: mit wem er sich getroffen hat, wohin er gereist ist. Ab jetzt ist er nur noch der Beschuldigte.

US-Army-Parker tragen. Endlich wieder Mensch sein, nicht mehr nur eine Nummer, Dreck sein.“ „Die Ost-Nostalgie ist ein Schlag ins Gesicht“

Vom Verhörzimmer geht es direkt in die Untersuchungshaftanstalt Frankfurt/ Oder. Wolff wird der Paragraph 99 zur Last gelegt: Landesverräterische Nachrichtenübermittlung. Das bedeutet nach dem DDR-Gesetz zwei bis zwölf Jahre Gefängnis. Wolff wurde zum Verhängnis, dass er in der Ständigen Vertretung der BRD seinen Personalausweis vorgezeigt hatte und damit laut Stasi seine persönlichen Daten übermittelte: für die DDR ein Verbrechen. Endlich wieder Mensch sein Über einige Umwege kommt er in die Haftanstalt nach Brandenburg. 90 Prozent der Inhaftierten dort sitzen wegen Tötungsdelikten hinter Gittern. „Ich hatte wirklich Angst – das war ein Hochsicherheitsgefängnis. Gewalt und sexueller Missbrauch standen auf der Tagesordnung“, sagt Wolff. „Es ist ein Wunder, dass ich heile herausge-

kommen bin. Es war reine Schikane des Regimes, uns Ausreisewilligen dort reinzustecken.“ In seinem Buch nennt er sich „Häftling Unauffällig“. Der Ausspruch beschreibt seine Überlebensstrategie: möglichst nicht auffallen. „Ich habe nur jedes halbe Jahr Besuch bekommen. Meine damals zweijährige Tochter hat mich nach meiner Entlassung nicht wiedererkannt. Aber protestieren war zwecklos und schmerzhaft.“ Quälereien, Drohungen und stundenlange Verhöre muss Wolff im Gefängnis über sich ergehen lassen, bevor er 1984 von der BRD freigekauft wird. Nichts Ungewöhnliches: von 1964 bis zum Mauerfall hat die BRD 33.755 Gefangene wie Wolff freigekauft. Mit einem provisorischen Ausweis, dem Haftentlassungsschein und einem kleinen Proviant kommt er im Westen an. „Endlich konnte ich wieder Jeans und meinen

Wolff fährt nach Bielefeld, weil er durch DDR-Kontakte von der Hilfsbereitschaft der Bielefelder Einrichtung Bethel wusste. Durch Freunde bekommt dort er eine provisorische Wohnung gestellt und bewirbt sich bei der Hellweg-Klinik des Johanneswerks als Krankenpfleger. „Aber die BRD hat meine Berufsausbildung nicht anerkannt und ich konnte auf dieser Stelle nicht weiter beschäftigt werden.“ Der damalige Personalleiter des Johanneswerks wurde auf die Geschichte von Wolff aufmerksam und setzte sich mit ihm in Verbindung. „Er hat mir eine Stelle im Hermann-Geibel-Haus angeboten, wo ich sofort anfangen konnte – ganz unbürokratisch“, erinnert sich Wolff. Im April 1984 bezog er seine Dienstwohnung und im Mai wurde seine Familie in den Westen ausgewiesen. „Plötzlich ging alles so schnell – ich konnte es gar nicht glauben.“ Wolff hat die Zeit im Gefängnis mittlerweile verarbeitet und spricht offen über die schwere Zeit. „Aber die heutige Ost-Nostalgie ist für mich ein Schlag ins Gesicht. Man darf die Verbrechen, die in der DDR geschehen sind, nicht vergessen oder verniedlichen. «

n Mitte. Die für Weiterbildung zuständige Akademie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) veranstaltet am Freitag, 13. Mai, von 11 bis 16.45 Uhr in der IHK in Bielefeld einen Demografie-Kongress für Ostwestfalen mit dem Titel „Fachkräfte bilden, beschäftigen und integrieren“. Darin soll die demografische Veränderung der Bevölkerung beleuchtet werden sowie ihre Auswirkung auf die Beschäftigungssituation. Zudem werden Maßnahmen vorgestellt, die zur gezielten Fach- und Führungskräfteentwicklung beitragen. Darüber hinaus werden verschiedene Instrumente in Vorträgen und Praxisforen präsentiert, die Unternehmen helfen, Mitarbeiter zu finden, zu entwickeln und zu binden. „Der sich auch in Ostwestfalen abzeichnende demografische Wandel stellt die heimischen Unternehmen vor enorme Herausforderungen: Das richtige Personal mit der richtigen Qualifikation zu finden und am richtigen Platz einzusetzen ist schon heute für viele Unternehmen mit einem immensen Aufwand verbunden und scheitert vielfach,“

erläutert die Geschäftsführerin der IHK-Akademie Ostwestfalen, Ute Horstkötter-Starke, das Motiv für die Durchführung des Kongresses. „Bereits jetzt wächst die Wirtschaft daher langsamer als sie könnte, weil viele Stellen unbesetzt bleiben.“ Die Wirtschaftsstruktur in Ostwestfalen sei mittelstandsgeprägt, so Horstkötter-Starke weiter. Gerade kleinere und mittelgroße Unternehmen litten unter ihrer auf den ersten Blick auf junge Fachkräfte häufig geringer wirkenden Arbeitgeberattraktivität. Sie seien also durch

die demografische Entwicklung besonders gefordert. Nähere Informationen zum DemografieKongress erhalten Interessenten bei: IHK-Akademie Ostwestfalen, Tel. 0571 38538-20 (Corinna Müterthies), E-Mail: corinna.mueterthies@ihk-akademie. de oder im Internet unter www. ihk-akademie.de. Der Kongress ist Teil der IHK-Veranstaltungsreihe „Megatrends 2011 – Zukunft hat Konjunktur“ und wird unterstützt von der BKK GILDE-MEISTER SEIDENSTICKER. «

Leistungsansprüche nach dem Jobverlust

Arbeitslos – was nun? n Bielefeld. Arbeitslosengeld, Hartz IV, Nebeneinkünfte und einiges mehr: Gesetzliche Regelungen und Grundsicherung sollen verhindern, dass der Verlust der Arbeitsstelle einem Betroffenen und seiner Familie eine extreme existenzielle Not beschert. Doch die Vielzahl der Vorschriften macht es vielen Arbeitslosen schwer, seine Rechte zu durchschauen und wahrzunehmen. Der neue Ratgeber „Arbeitslos – was nun?“ der Verbraucherzentrale NRW lichtet den Dschungel der Vorgaben und hilft Betroffenen, die ihnen zustehenden Bezüge - auch gegenüber der Arbeitsagentur und den kommunalen Jobcentern - durchzusetzen. Auf 225 Seiten wird anschaulich und detailliert erklärt, ab wann und in welchem Umfang Arbeitslosengeld I und II sowie weitere Leistungen gezahlt werden. Informationen zur Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen sowie zur Absicherung bei Krankheit und Alter machen das Buch zu einem nützlichen Begleiter beim Jobverlust. Aber auch Gefahren, die vor, während und nach einem Leistungsbezug drohen, bleiben nicht ausgespart. Der Ratgeber kostet 9,90 Euro und ist in der Bielefelder Beratungsstelle der Verbraucherzen-

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Freitag, 6. Mai 2011

JAZZ IN GÜTERSLOH stärkt seine überregionale Position

Höhere Ausbildungsbereitschaft bei Betrieben

Moderne Architektur und Musik treffen Avantgarde

Kaufmännische Tätigkeiten beliebt

n Gütersloh. Mit zwei qualitativ besonderen Ereignissen hat die traditionsreiche Reihe „Jazz in Gütersloh“ in diesem Jahr bereits ihren Anspruch als über die engere Region hinaus wirkende starke Marke für Gütersloh bekräftigt. Der Auftakt der Deutschland-Tournee von Dianne Reeves und Raul Midón begeisterte die Gäste ebenso wie die WDR 3 Jazznacht mit einer sechsststündigen Liveübertragung aus dem neuen Theater Gütersloh in WDR 3 und Ö1.

Bei einer Pressekonferenz in Gütersloh kündigte Kulturdezernent Andreas Kimpel an, diese überregionale Wirkung noch verstärken zu wollen. „In diesem Theater trifft moderne Architektur moderne Musik, die wiederum die Avantgarde trifft“ betonte Kimpel die Zusammengehörigkeit des spektakulären Ortes mit anspruchsvoller Musik und den vielseitig interessierten Menschen. Der Hamburger Konzertveranstalter Karsten Jahnke hat das Theater in sei-

ne Veranstaltungsserie „JAZZnights“ einbezogen, welche „die besten Künstler in den schönsten Sälen Deutschlands“ präsentiert. Zusammen mit dem örtlichen Partner Hans Stratmann (Bielefeld) werde man hochkarätige Künstler präsentieren, die nicht nur als etablierte, sondern auch als vielversprechende und bereits erfolgreiche Nachwuchskünstler das Publikum ansprechen. Dieses sei insbesondere bei der Pianonacht am 29. Mai zu erwarten, wenn neben Altmeister Don Grusin die Jungen Clara Ponty und Christian Elsässer mit ihren Ensembles aufspielen. Im Herbst werden dann mit Nils Landgren, dem laut Jahnke vielseitigsten Jazzer Europas, und dem Duo Joshua Redman und Brad Mehldau zwei weitere hochkarätige Gastspiele aus dem Hause Jahnke in Gütersloh stattfinden. Außerdem konnte Kim-

pel die International Skoda Allstar Band mit der spanischen Sängerin Sónnica Yeppes als Begleitung verpflichten, die gemeinsam vielfältige musikalische Einflüsse auf hohem instrumentaltistischen Niveau präsentieren. Wie stark die positive Rückmeldung nach den Klangerfahrungen im neuen Theater Gütersloh ist, konnte Andreas Kimpel auch am Beispiel der WDR-Jazzredaktion belegen. Diese habe starkes Interesse an einer Zusammenarbeit in Form jährlicher Jazznächte geäußert. Auch dadurch werde sich „Jazz in Gütersloh“ positiv in Deutschland und Österreich bei Jazzhörern positionieren können. Das alles geschehe mit einem begrenzten Zuschuss der Stadt Gütersloh in Höhe von 20.000 Euro und mit Unterstützung starker Partner aus der Sponsorengemeinschaft Kultur PLUS+. Das Partnerschaftsmodell wird getragen von den sechs Gütersloher Unternehmen Miele, Bertelsmann, Nobilia, Sparkasse, Volksbank und den Stadtwerke Gütersloh. Dieser Dialog zwischen Kultur und Wirtschaft sei beispielhaft und ermögliche nicht zuletzt auch eine attraktive und lebendige Jazzszene in Gütersloh und der Region. Die Reihe sein ein Angebot, so Jahnke, das in vielen Städten nicht möglich sei. Gütersloh ist damit eine der wenigen Städte mit einem verbliebenen JazzEtat, betonte Jahnke, der seit 50 Jahren Jazz in Deutschland präsentiert und nun in der Zusammenarbeit mit seinem örtlichen Partner Hans Stratmann und den Kultur Räumen Gütersloh eine frische Hamburger Brise nach Ostwestfalen bringt. «

JIG - JAZZ IN GÜTERSLOH Saison 2011 - Das Programm CLARA PONTY/ CHRISTIAN ELSÄSSER/ DON GRUSIN PIANO NIGHT So., 29.05.2011, 20 Uhr, Gütersloh Stadthalle NILS LANDGREN QUARTET Nils Landgren / Lars Danielsson / Michael Wollny / Rasmus Kihlberg Mo., 03.10.2011, 20 Uhr, Gütersloh Theater INTERNATIONAL SKODA ALLSTAR BAND Gaststar: Sónnica Yeppes Mo., 10.10.2011, 20 Uhr, Gütersloh Theater JOSHUA REDMANN & BRAD MEHLDAU JAZZ NIGHT Sa., 19.11.2011, 20 Uhr, Gütersloh Theater

n Mitte. „Jetzt handeln - noch ist Zeit“, lautet der Appell von Thomas Richter, Leiter der Arbeitsagentur Bielefeld, an die Jugendlichen. Denn im April 2011 waren immerhin noch mehr als 1.500 Lehrstellen unbesetzt durchschnittlich 0,66 je Suchendem. Damit ist die Situation für die angehende Fachkräftegeneration deutlich positiver als in den Vorjahren. „Damals kamen zum jetzigen Zeitpunkt gerade einmal knapp 0,50 unbesetzte Ausbildungsplätze auf einen unversorgten Bewerber“, weiß der Agenturchef zu berichten. Für diese aus Bewerbersicht günstigere Relation gibt es mehr als einen Grund. Während die Zahl der Bewerber aufgrund der demographischen Entwicklung gesunken ist, steigt in Zeiten des Konjunkturaufschwungs die Menge an ausbildungswilligen Arbeitgebern. „Personalverantwortliche wissen zudem genau, dass vielfach Belegschaften altern und ausscheidendes Perso-

nal adäquat ersetzt werden muss. Das geht aber nur, wenn man jetzt in Ausbildung investiert“, weiß Richter. Er findet, dass bei Bewerbern daher ein guter Schuss Optimismus angebracht sei und sich diese vor allem ihrer eigenen Stärken bewusst werden sollten: „Motivierte junge Leute sind ein immer knapper werdendes Gut, deren Wert die Firmen erkannt haben. Und während der eine hervorragend mit Menschen umgehen kann und möglicherweise in der Pflege richtig untergebracht wäre, findet die andere mit Hang zum Gestalten vielleicht im Handwerk ihren Wunsch-Ausbildungsplatz.“ Neben Optimismus rät der Leiter der Bielefelder Arbeitsagentur allerdings auch zum Realismus. Denn nicht immer gibt es den Wunsch-Ausbildungsplatz direkt in der Nachbarschaft, die Mathe-Fünf kann den Weg zur kaufmännischen Lehrstelle steinig werden lassen und bisweilen tummeln sich im Bewerber-

pool für die Traum-Lehrstelle so viele Kandidaten, dass es sich lohnt, darüber hinaus andere Berufe in Betracht zu ziehen. Richter: „Wir beraten Jugendliche zu diesen wichtigen Fragen der Berufswahl. Das gilt natürlich auch für all jene, die gern noch in 2011 beruflich durchstarten möchten, bisher aber keinen Kontakt zu unserer Berufsberatung aufgenommen haben. Sie können sich noch kurzfristig bei uns melden.“ Auch Betriebe, die sich erst jetzt für die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen entscheiden, sollten den Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur einschalten. Auf diese Weise kann der Kontakt zu den mehr als 1.500 unversorgten Jugendlichen hergestellt werden, die zurzeit vor allem auf der Suche nach kaufmännischen Lehrstellen im Einzelhandel sowie im Büro (Bürokaufmann/-frau, Industriekaufmann/frau) sind. Fast alle haben dabei eines gemeinsam: Die Qualifikation für den Einstieg ins Berufsleben ist da. «

Tiere der Woche

Nele, das Angoramischlingskaninchen n Sennestadt. Die scheue Nele, ein schwarzes Angoramischlingskaninchen , stammt aus einer unkontrollierten Haltung, in der sich die Tiere massenhaft vermehrt haben.Wir wissen weder Neles Alter, noch wie oft sie schon Junge zur Welt gebracht hat. Als sie im Tierheim abgegeben wurde war sie schon wieder trächtig und bekam kurze Zeit später 3 Junge.Nele ist trotz ihrer Scheu und des grauen Stars im rechten Auge sehr aufgeweckt. In

einer ruhigen Umgebung, bei einem kastrierten Böckchen würde sie bestimmt allmählich ihre Angst verlieren. Bei Angoramischlingen ist es notwendig regelmäßig das Fell zu kürzen um einem Verfilzen der Haare vorzubeugen. Allerdings ist es nicht so aufwendig, da die langen Zotteln nur im unteren Bereich geschoren werden müssen. Das schwarze Kaninchen mit der weißen Blesse ist nur für die Wohnungshaltung geeignet. «

EvKB-Team operierte in Nairobi schwer kranke Menschen

32 Herzschrittmacher in Kenia implantiert n Nairobi/Bielefeld-Bethel. Für einen 13-jährigen Massai in Kenia hat mit dem Besuch eines Ärzteteams aus Bethel ein neues Leben begonnen. Der Jugendliche, der an einem angeborenen Herzfehler leidet, kam in das Kenyatta National Hospital in Nairobi. Dort implantierte ihm Dr. Carsten Israel, Chefarzt der Kardiologie im Ev. Krankenhaus Bielefeld (EvKB), einen Herzschrittmacher. „Der Massai war einer von insgesamt 32 Patienten mit einer Herzschwäche, die wir innerhalb von zehn Tagen in der einzigen Universitäts-Klinik in Kenia operiert haben“, berichtete jetzt Dr. Israel. Er wurde in Afrika von Intensivschwester Silke Fuhrmann und Christina Schäfer, medizinisch-technische Assistentin im Katheterlabor, beglei-

tet und unterstützt. „Der Massai ist mit einem Puls von 33 zu uns gekommen. Wir hatten es durch die Bank mit Menschen zu tun, die in Deutschland Notfallpatienten wären. Alle hatten einen dreißiger Puls. Wenn jemand in Deutschland die Diagnose ‚Bradykardie’, eine HerzschwächeForm, bekommt, wird das Problem meistens ein zwei Tage später mit einem Schrittmacher behoben“, sagt Dr. Carsten Israel. Der verantwortliche Arzt im Kenyatta National Hospital hatte einen ganzen Stapel Akten betroffener Patienten auf seinem Schreibtisch angesammelt. „In dem öffentlichen Krankenhaus – mit 2 500 Betten übrigens das größte in Ostafrika – gibt es zwar eine Herzchirurgie und es ist im Prinzip auch alles an Ausstattung vorhanden, allerdings auf ei-

nem sehr niedrigen Niveau. Daher wagen sich die Ärzte an bestimmte Eingriffe nicht heran“, berichtet Carsten Israel. Hinzu kämen die hohen Kosten für die Patienten. Etwa 5.000 Dollar kostet der Eingriff in Kenia – deutlich mehr als ein durchschnittliches Jahreseinkommen, „und das drei- bis vierfache, was die Implantation in Deutschland kosten würde“, weiß Carsten Israel. Die Menschen fahren teilweise 400 Kilometer nach Nairobi für ein EKG. „Zwei Patienten hatten wegen der Fahrtkosten die geplante Implantation abgesagt. Wir konnten sie telefonisch nicht erreichen, sonst hätten wir ihnen bestimmt die Anreise ermöglicht“, berichtet der Kardiologie-Chefarzt. Dr. Carsten Israel war bereits zum dritten Mal in Nairobi. Sei-

ne Frau Elizabeth ist Kenianerin, und so lernte er die Zustände dort

kennen. Bei seinem vergangenen Aufenthalt im Winter 2009 hat-

te er bereits 13 Herzschrittmacher implantiert, die er von der

Auslandseinsatz in Nairobi: Dr. Carsten Israel (2. v. l.), Christina Schäfer (5. v. l.) und Silke Fuhrmann (4. v. r.) schulten die Mitarbeitenden im Kenyatta National Hospital.

Herstellerfirma gesponsert bekommt. In diesem Jahr will das EvKB-Team erneut nach Kenia, voraussichtlich Ende Juli. Christina Schäfer und Silke Fuhrmann hat der Aufenthalt so sehr beeindruckt, dass sie unbedingt wieder dabei sein wollen. „Das war eine wertvolle Erfahrung für mich, und es war schön, die Dankbarkeit dieser Menschen zu erleben“, sagt Christina Schäfer. So gut es ging, hat das Team aus Bielefeld-Bethel die Mitarbeitenden im kenianischen Krankenhaus geschult und in die Eingriffe eingebunden, um auch nachhaltig in der kurzen Zeit etwas zu bewegen. „Über Sponsoren versuchen wir außerdem, zumindest jedes Distriktkrankenhaus mit einem EKG auszustatten und Fortbildungen anzustoßen“, so Carsten Israel. «


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Freitag, 6. Mai 2011

Veranstaltungen vom Freitag, 6. Mai bis Donnerstag, 12. Mai n Freitag, 6. Mai Ausstellungen 20.00 „Sandra Munzel“ Kleine Heilige in der Vernissage Galerie 61 20.00 Sophie von Hayek: Zeichnungen, Lichtobjekte & Skulpturen

Theaterlabor Tor 6 20.00 „Mein Jahre mit Hamburg-Heiner“- - Sven Regener im Ringlokschuppen

Malerei und Videos von Gabriel Ruget in der Galerie Baal

16.00 Felix und der Eierdieb- im Zentrum Bielefelder Puppenspiele

Konzerte

Sonstiges

Honky Tonk Festival in der Bielefelder Innenstadt

14.00 Bielefelder Gartentage in der Stadthalle

Kommunale Galerie „Albanische Landschaften“ im Alten Rathaus

14.00 Silbertriennale International im Museum Huelsmann

„Rolf Kulhmann“ in der Samuelis Baumgarte Galerie „Samtpfoten, Fell & Fauchen“ im Bauernhaus-Museum „Silbertriennale International“ 16. Weltweiter Wettbewerb im Museum Huelsmann „Bildgewebe“ in der Projektartegalerie „Fester Strich und flüssige Farbe“ in der Raumstation Malerei und Videos von Gabriel Ruget in der Galerie Baal Konzerte 20.30 Monsters of Liedermaching im Forum 20.30 Niklas Kraft Quartett im Bielefelder Jazz Club

18.30 Heinz Flottmanns Stadtführung

Theater 11:00 Stadttheater-Führung im Stadttheater 18:00 „Der Kontrabaß“ in der Musik- und Kunstschule, Am Sparrenberg 2c

n Samstag, 7. Mai

19:30 „Anything Goes“ Musical Comedy im Stadttheater, Niederwall 27

Ausstellungen

19:30 „ Der Tag an dem der Papst gekidnappt wurde“ in der RaSpi

10.00 - 18.00 „The 80s Revisited“ Kunsthalle Bielefeld 10.00 - 17.00 „Unter heißer Sonne - Auf Safari durch Südafrika“ im namu Museum Impressionen aus Afrika – Fotografien im Haus der Stille Kommunale Galerie „Albanische Landschaften“ im Alten Rathaus „Automatenausstellungen im Spiegel der Zeit“ im Historischen Museum

19:30 „Männerbeschäftigungsmaßnahmen“ im TAM FOYER, Alter Markt 1 20.30 ShOWL Die schräge Show mit Heinz Flottmann im Theaterhaus Feilenstraße 21.00 Sascha Korf im Zweischlingen

„Samtpfoten, Fell & Fauchen“ im Bauernhaus-Museum

20.00 „Die schmutzigen Hände“ im TAM Foyer

„Silbertriennale International“ 16. Weltweiter Wettbewerb im Museum Huelsmann

den an der Sparrenburg Circus Roncalli im Ravensberger Park

n Sonntag, 8. Mai Ausstellungen Jüdische Kulturtage NRW in der Synagoge 10.00 - 17.00 „Unter heißer Sonne - Auf Safari durch Südafrika“ im namu Museum „Automatenausstellungen im Spiegel der Zeit“ im Historischen Museum 15.00 - 16.00 Etikettenkult -- vom gewebten Markenzeichen zum Label im Museum Wäschefabrik „Samtpfoten, Fell & Fauchen“ im Bauernhaus-Museum „Silbertriennale International“ 16. Weltweiter Wettbewerb im Museum Huelsmann „The 80s Revisited“ Kunsthalle Bielefeld 11.15 Kunstausstellung Hobbyküstler in Pavillon des Bezirksamtes Brackwede Konzerte

Kinder 16.00 „Der Grüffelo“ im Zentrum Bielefelder Puppenspiele

„Rolf Kulhmann“ in der Samuelis Baumgarte Galerie

Theater

20.00 „Hinter den Augen“ im

„Fester Strich und flüssige Farbe“ in der Raumstation

Kinder

Impressionen aus Afrika – Fotografien im Haus der Stille

„Automatenausstellungen im Spiegel der Zeit“ im Historischen Museum

„Bildgewebe“ in der Projektartegalerie

Sonstiges 17.00 Kulinarischer Spaziergang an der Ravensberger Spinnerei

15.00 Youngblood- RookieSession (Jazz)im Bunker Ulmenwall 18.00 Roger Whitaker in der Stadthalle Theater 20.00 „Unfun“ im Stadtheater

20.00 Bielefelder Sternstun-

Daniel Helfrich in Bielefeld GIORA FEIDMAN & Friends

Musik-Kabarett vom Feinsten

Word Klezmer - Tournee 2011 Vom ruhiger werden kann bei dem Jahrhundert-Klarinettisten Giora Feidman (* 25. März 1936 in Buenos Aires) auch mit Mitte 70 keine Rede sein, denn sein Tatendrang ist ebenso wenig zu bremsen wie seine Spielfreude. Von Mozart bis Gershwin, vom Nahen Osten bis Lateinamerika, von biblischen Gesängen bis zum modernen jüdischen Lied, vom Solo-Auftritt bis zum großen Orchester und für ein Publikum von jung bis alt hat sich Feidman in einem halben Jahrhundert allen möglichen Herausforderungen gestellt. Dabei brillierte er stets als einzigartige Persönlichkeit und begeisterte Publikum wie Kritiker gleichermaßen. Über allem stand stets der Klezmer, nicht nur als Bezeichnung für einen bestimmten musikalischen Stil, sondern vor allem als Begriff für eine Haltung gegenüber der Musik als Weltsprache und für eine Art des Musizierens, gleich zu welcher Melodie: „Ein Klezmer spielt nicht, er singt“, sagt Feidman und tut das nicht nur auf seinem Instrument, sondern mit jeder Faser seines Körpers und seiner Seele. Und dies ist das Geheimnis seines immer wieder als unbeschreiblich beschriebenen Tons. So., 15.05.2011, 20 Uhr, Bielefeld Rudolf-Oetker-Halle

JOJA WENDT im Ringlokschuppen Im Zeichen der Lyra - Eine musikalische Geschichte Sie gilt als die Urmutter aller Saiteninstrumente, sie ist die Namensgeberin eines Sternbilds, aus den zu ihren Klängen gesungenen Versen wurde später die „Lyrik“ - und auch das Pedalsystem eines Konzertflügels ist nach ihr benannt: Die Lyra ist ein Symbol für die Musik und ihre lange Geschichte, und damit für Joja Wendt ein perfektes Sinnbild seines neuen Projekts. Er wagt sich erstmals an die Vertonung einer Geschichte: Im Zeichen der Lyra - Eine musikalische Geschichte ist eine Parabel aus der Welt der Musik. Ein Kind verliert die Lust am Klavierspiel, noch bevor sie überhaupt richtig entfacht wurde: Das ständige Notenpauken, die immer gleichen Übungen! Als es dem Großvater sein Leid klagt, antwortet er dem gebannt lauschenden Kind mit einer Geschichte: Er erzählt von der Orgel, der Königin der Instrumente, die in ihrem alten, versteinerten Turm residiert und über die anderen Instrumente herrscht. Sie ist eine gestrenge Hüterin der Regeln, Rangordnungen und bibelgleichen Partituren, musikalische Freiheit gilt ihr als Blasphemie. Do., 19.05.2011, 20.00 Uhr, Bielefeld Ringlokschuppen

Brackwede. Endlich kommt Daniel Helfrich nach der fulminanten Premiere seines neuen Musik-Kabarettprogramms im Oktober 2010 am Samstag, 7. Mai um 20 Uhr auf die Lampenfieberbühne nach Bielefeld. Zuschauer dürfen sich auf erstklassiges Klavierkabarett mit brillanten Wortspielen und viel schwarzem Humor freuen. Ebenso wie der Trompetenfisch, zählt auch der im Sternzeichen der Fische geborene Klavierkabarettist Daniel Helfrich zu der besonderen Spezies der „MusiZierFische“. In seinem gleichnamigen neuen Programm musiziert er nicht nur wie gewohnt auf seinem Klavier, er ziert sich auch nicht, so manchen tollen Hecht zu entlarven. Doch auch die großen Fische aus dem Haibecken befinden sich in seinem Kescher, frei nach dem Motto: Hätte Hitler so geheißen, wie der Torwart von Bayern München, nämlich Butt, hätte man „Heil-Butt“ sagen müssen.Helfrichs Performance ist eine Mischung aus mitreißender Klaviermusik zu inbrünstig vorgetragenen, herrlich schrägen, mal mehr, mal weniger ernst zu nehmenden Texten. Da heißt es nicht nur im Aquarium „heut ist Tag der offenen Tür in der geschlossenen Anstalt“. Karten für diesen Abend gibt es im TOBAK-CENTER, Hauptstraße 83, Telefon (0521) 442081 oder in der Buchhandlung Klack, Hauptstraße 75, Telefon (0521) 444015. Foto: Alexander Grüber


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Freitag, 6. Mai 2011

Veranstaltungen vom Freitag, 6. Mai bis Donnerstag, 12. Mai Sonstiges

Sonstiges

20.00 Bielefelder Sternstunden an der Sparrenburg

20.00 Bielefelder Sternstunden an der Sparrenburg

n Montag, 9. Mai

n Dienstag, 10. April

20.00 Dr. med. Eckert von Hirschhausen in Stadthalle Bielefeld Sonstiges 20.00 Bielefelder Sternstunden an der Sparrenburg

Theater

Kinder

20.00 „Der Leopard“ im Stadttheater

Impressionen aus Afrika – Fotografien im Haus der Stille

Kommunale Galerie „Albanische Landschaften“ im Alten Rathaus

Kommunale Galerie „Albanische Landschaften“ im Alten Rathaus

Kommunale Galerie ( fotografische Dokumente 19732009) im Amerika - Haus

Kommunale Galerie ( fotografische Dokumente 19732009) im Amerika - Haus

Heinz Mack - Zum 80. Geburtstag in Samuelis Baumgarte

Heinz Mack - Zum 80. Geburtstag in Samuelis Baumgarte

Jüdische Kulturtage NRW in der Synagoge

Jüdische Kulturtage NRW in der Synagoge

16.00 - 19.00 Kunstausstellung - Hobbykünstler in Pavillon des Bezirksamtes Brackwede

„Samtpfoten, Fell & Fauchen“ im Bauernhaus-Museum

n Mittwoch, 11. Mai

„The 80s Revisited“ Kunsthalle Bielefeld

Ausstellungen

„Silbertriennale International“ 16. Weltweiter Wettbewerb im Museum Huelsmann

Impressionen aus Afrika – Fotografien im Haus der Stille

12.00 - 23.59 Spezialitätenwoche Bielefeld 19.00 McSex - Die Pornofizierung unserer Gesellschaft im Theaterlabor „Tor 6“ 21.00 Kneipenkult in der Gastronomie der Bielefelder Innenstadt

9.15 „kulturRucksack“ – Emil und die Detektive im Theaterhaus Feilenstraße 16.00 Hoppla Teddy im Zentrum Bielefelder Puppenspiele 16.00 Lesefrühling 2011 in Stadtbibliothek

„Fester Strich und flüssige Farbe“ in der Raumstation 16.00 - 19.00 Kunstausstellung - Hobbykünstler in Pavillon des Bezirksamtes Brackwede

„Automatenausstellungen im Spiegel der Zeit“ im Historischen Museum

20.00 „Anything goes“ im Stadttheater 20.00 „Death Fragments“ im TAM Foyer

21.00 Immanu El im Forum

elis Baumgarte Galerie „Samtpfoten, Fell & Fauchen“ im Bauernhaus-Museum „Silbertriennale International“ 16. Weltweiter Wettbewerb im Museum Huelsmann „Bildgewebe“ in der Projektartegalerie „Fester Strich und flüssige Farbe“ in der Raumstation Malerei und Videos von Gabriel Ruget in der Galerie Baal

Theater

Kinder

20.00 „12 Fäuste“ –Premier im TAM ZWEI

11.15 „kulturRucksack“ – Emil und die Detektive im Theaterhaus Feilenstraße

20.00 „Brassed off –Mit Pauken und Trompeten“ im Stadttheater 20.00 „Death Fragmnets“ im Tam Foyer

Kommunale Galerie „Albanische Landschaften“ im Alten Rathaus

Theater

Konzerte

21.00 Kneipenkult in der Gastronomie der Bielefelder Innenstadt

Impressionen aus Afrika – Fotografien im Haus der Stille

Sonstiges

Malerei und Videos von Gabriel Ruget in der Galerie Baal 20.30 Phrasenmäher im Bunker Ulmenwall

Ausstellungen

20.00 „Unfun“ im Stadtheater

„Fester Strich und flüssige Farbe“ in der Raumstation

20.30 „unscheinBar“ im Bunker Ulmenwall

Ausstellungen

Theater

„Bildgewebe“ in der Projektartegalerie

„Rolf Kulhmann“ in der Samuelis Baumgarte Galerie „Samtpfoten, Fell & Fauchen“ im Bauernhaus-Museum „Silbertriennale International“ 16. Weltweiter Wettbewerb im Museum Huelsmann

Sonstiges

21.00 „Ich fühl mich Disco“ im Zweischlingen

20.00 Bielefelder Sternstunden an der Sparrenburg Kinder

n Donnerstag, 12. Mai

Das Hühner ABC im namu

Ausstellungen

14.30 Grüße aus Hasenhausen – Ferienspiele im Bauernhaus-Museum

Impressionen aus Afrika – Fotografien im Haus der Stille Kommunale Galerie „Albanische Landschaften“ im Alten Rathaus „Automatenausstellungen im Spiegel der Zeit“ im Historischen Museum „Rolf Kulhmann“ in der Samu-

14.30 Dino-Forscher gesucht – im namu

Sonstiges 20.00 Bielefelder Sternstunden an der Sparrenburg 20.30 Poetry Slam im Bunker Ulmenwall

Letzte Vorstellungen von „The Scarlet Pimpernel“ Mantel und Degen Musical Mitte. Das Theater Bielefeld zeigt nur noch zwei Vorstellungen von The Scarlet Pimpernel. Am Freitag, 17. Juni und am Donnerstag, 21. Juli steht das „Mantel-und-Degen“-Musical mit Veit Schäfermeier, Karin Seyfried und Alexander Franzen in den Hauptrollen zum letzten Mal auf dem Spielplan im Stadttheater. Hinter dem Titel Scarlet Pimpernel verbirgt sich eine Blumenart, die zum Erkennungszeichen eines Untergrundkommandos im Paris der Französischen Revolution wird. Jedes Mal, wenn einige zum Tode Verurteilte auf rätselhafte Weise dem Fallbeil entkommen und verschwunden sind, findet sich ein „Bekennerbrief“ mit dem Blumensymbol. Bürger Chauvelin, dem Robespierre persönlich im Nacken sitzt, schäumt vor Wut, doch niemand weiß, wer der Scarlet Pimpernel und seine Helfer in Wirklichkeit sind.Nach Jekyll & Hyde schrieb Frank Wildhorn für dieses Musical eine opulente, pop-orientierte Musik. Mit sicherem Gespür für Witz, Kolorit und ohrwurmverdächtigen Melodien illustriert er die historische Szenerie und die großen Gefühle der Figuren. Karten sind an der Theaterkasse im Niederwall (Tel. 0521/51 54 54), allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.theaterbielefeld. de erhältlich.

Honky Tonk Festival am 7. Mai Von Funk bis Rock Mitte. Hier spielt die Musik! So lautet das Motto des Honky Tonk Festivals in Bielefeld am 7. Mai. Viele Bands & DJs werden an diesem Abend zeigen, wo der musikalische Hammer hängt. Und die Bands sitzen bereits schon in den Startlöchern und freuen sich auf das kommende Festival, um tausenden von Besuchern den perfekten Abend zu bescheren. Der reguläre Vorverkauf hat bereits begonnen. Hier kosten die Bändchen zwölf Euro und sind in allen beteiligten Lokalen, über KONTicket (Jahnplatz - Passage 11), im moBiel Haus (Niederwall 9 und ServiceCenter im Jahnplatztunnel) und per Mailorder bis zum 29.04. über info@ honky-tonk.de erhältlich.Einen Top-Programmtipp gleich zu Beginn. Ein ganz besonderes Highlight sind 7 Faces im Nichtschwimmer ab 0 Uhr. Bereits letztes Jahr platzte das Lokal aufgrund des großen Andranges fast aus allen Nähten - und die Fans haben sich die Band wieder gewünscht. Frontmann Faiz Mangat, Ex Bro’Sis Sänger, weiß wie man Frauenherzen zum schmelzen bringt. Angehimmelt von seinen weiblichen Fans verbindet er romantische Balladen mit funkigen Grooves. Doch 7 Faces wäre nicht 7 Faces ohne Thomas Klein, Steffen Lenkeit und der Liebe zur Musik. Als Support darf man ab 22 Uhr die Band Six Batts begrüßen, die mit Rock, Pop und Funk schon ein wenig die Stimmung anheizen wollen.Im Bernstein begeistert ab 21 Uhr die Band Black Coffee. Sie verwandeln Jeden mit den heißesten Funk- und Soulsongs in einen groovenden Partylöwen. Die jungen Musiker lassen die Soul-Klassiker von James Brown, den Temptations, Sade, Stevie Wonder und deren Kollegen aufleben. Eine kraftvolle Sängercrew, ein tighter Bläsersatz und eine pulsierende Rhythmusgruppe sorgen für maximalen musikalischen Spaß beim tanzlustigen Publikum. Auch in diesem Jahr kann man in den Discotheken die Nacht zum Tage werden lassen: Denn mit dem Honky Tonk-Bändchen ist freier Eintritt in folgenden Party-Locations: Cafe Europa, Elephant Club, Stadtpalais, Stereo und Far Out.

Jupiter Jones 2011 erneut auf Tour Finish-Line Tour 2011 Mitte. „Zwölfmal ausverkauft, bitte!“, soweit die Parole der „The Finnisch Line-Tour“ im März/April diesen Jahres. Also auf ein Neues, in groß und lang und noch mal toller: der Konvoi rollt! Die feine Balance zwischen ernst sein und zum Horst machen. Fallt euch in die Arme, in Ohnmacht und Andacht: Jupiter Jones haben wieder die Unterbuxen gepackt, den Truck geladen und die Klampfen gestimmt. Auf geht das, der Herbst wird zum Sommer gemacht! Am Sonntag, 16. Oktober treten die vier Jungs um 20 Uhr im Kamp auf.Wer in Deutschland über Musik spricht, zieht ständig Grenzen. Hier Punk, da Pop. Hier Indie, da Mainstream. Jupiter Jones haben diese Grenzen nie gekannt. Auf dem Unterarm ihres Sängers Nicholas Müller steht die wichtigste Zeile der Band „Hot Water Music“ geschrieben: „Live your heart and never follow.“ Genau das tun Jupiter Jones seit sieben Jahren. Sie brüllen „Hallo Angst, du Arschloch!“ und sie singen „Oh, hätt‘ ich Dich verloren“. Sie beschallen Moshpits voller Schweiß und Tränen, aber auch das Kapuzinerkloster Cochem mit einem Unplugged-Konzert. Sie fusionieren die Energie des Gainesville-Rock mit Melodien und Textzeilen, die jeden bewegen, der das Glück hat, ihnen zu begegnen. Sie verlangen keinen Mitgliedsausweis. Sie ziehen keine Grenzen.Die neuen Songs handeln von Liebe, Verlust, Sinnsuche und Selbstzweifel, aber manchmal auch ganz konkret vom alten, verbitterten Mann in der Kneipe („Komm bloß nicht nach Bad Bentheim“) oder von einem „Berlin“ als Sinnbild der Zwangshipness. Die finalen Zeilen der ersten Single „Still“ lauten: „Und wenn ich noch 1000 Lieder vom Vermissen schreib/ Heißt das noch nicht, dass ich versteh/ Warum dieses Gefühl für immer bleibt.“ Karten für das Konzert gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet auf www.konticket.de, sowie telefonisch unter (0521) 66100.

Di., 8.11. BielefelD Ringlokschuppen Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen & unter: www.karten-online.de. Ticket-Hotline: 01805 560 550 (14ct./min., max. 42ct./min. dt. Mobilfunknetze)


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Freitag, 6. Mai 2011

Sämtliche Beiträge dieser Seite gehören nicht zum redaktionellen Teil unserer Zeitung, sondern stellen Wirtschaftswerbung der betreffenden Unternehmen dar und sind daher als „Anzeigen“ gekennzeichnet.

Genießen für den guten Zweck

Spendenaktion von Friseurbetrieb Werning zu Gunsten des Christophorus-Kindergartens

„Probieren und Spendieren“ „Neuer Haarschnitt unterstützt Kinderhospiz Bethel lässt Kinderaugen strahlen“

Einen Spenden-Scheck über 556,58 Euro konnte Birgit Kirchner von Andreas Peschke entgegennehmen.

n Bethel. Showkochen für einen guten Zweck: Spargelcappuccino und Wirsingroulade mit Kartoffelstampf servierte Küchenmeister Bernd Tönsing am 9. und 10. April den Besuchern der Messe „Rund um die Frau“. In der Bielefelder Stadthalle wurden die kleinen Probier-Portionen aus den Händen des Meisterkochs von freiwilligen Helfern gegen eine Spende angeboten. Der Erlös der Aktion kommt dem Kinderhospiz Bethel zu Gute. Ein Scheck in Höhe von 556,58 Euro wurde Bethel-Spendenreferentin Birgit Kirchner am Dienstag, 19. April, von Andreas Peschke, Geschäftsgruppenleiter Lebensmittel im Marktkauf an der Artur-Ladebeck-Straße, überreicht. Der Bielefelder Marktkauf hatte die gesamten Lebensmittel für die Spendenaktion „Probieren & Spendieren“ kostenfrei zu Verfügung gestellt, die von Meisterkoch Bernd Tönsing und seinem Team zu einem schmackhaften „Zweigang-Menü“ verarbeitet wurden. Ein Einkaufsgutschein über 250 Euro rundete die Spende auf. «

n Sieker. Ein Zeichen für soziales Engagement setzen am Samstag, 21. Mai Alexander Urban, Inhaber des Friseurbetriebs Werning, und sein Team: Sie spenden einen Nachmittag ihrer Arbeitszeit zu Gunsten des Christophorus-Kindergartens in Hillegossen. Von 13:30 Uhr bis 19:00 Uhr laden sie Interessenten in die Alte Detmolder Str. 6 in 33699 Bielefeld ein, einen neuen Haarschnitt auszuprobieren - und nebenbei Gutes zu tun. „Die Einnahmen aus der Aktion werden zu 100 Prozent dem ChristophorusKindergarten gespendet“, freut sich Urban. Er weist ausdrücklich darauf hin, dass an diesem Nachmittag ausschließlich Haarschnit-

te (waschen, schneiden, föhnen – keine Farbe, keine Strähnen, keine Dauerwelle) zu den normalen Preisen angeboten werden. Damit soll möglichst vielen engagierten Bielefelder Bürgern die Möglichkeit zur Teilnahme gegeben werden. Ein buntes Rahmenprogramm mit Hupfburg und Kinderschminken runden die Kampagne ab, erläutert Urban. Mit Waffeln und Getränken wird für das leibliche Wohl der Kinder und Erwachsenen gesorgt. Die erzielten Einnahmen will der Kindergarten für die dringend benötigte Neugestaltung der Außenanlage und für neue Spielgeräte einsetzen. „Uns ist es wichtig, die Entwicklung und die Zu-

kunft unseres Stadtteils und speziell des Christophorus-Kindergartens zu gestalten. Was könnte es dabei Schöneres geben, als den Kindern ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich zu kompetenten, ideenreichen und erfolgreichen Menschen entwickeln können“, merkt Urban an. Bewegung und Sport, die mit der Außenanlage und den Spielgeräten möglich ist, fördere nicht nur die Gesundheit und Kreativität, sondern auch die Teamfähigkeit der Kinder. „Unser gesamtes Team möchte gerne als gutes Beispiel vorangehen. Es wäre großartig, wenn viele alte und neue Kunden uns und die Kinder bei unserem Vorhaben unterstützen“, hofft Urban. «

Vortrag über Schmerzproblematik bei Med in Form

Med in Form stellt strahlenfreie Wirbelsäulenvermessung vor n Mitte. Das Thema „Schmerzen“ steht am Donnerstag, den 12. Mai im Mittelpunkt eines um 19 Uhr beginnenden kostenlosen Vortrags bei Med in Form in der Jöllenbecker Str. 163. Manfred Weinberg, Diplom Bewegungstherapeut, wird über die Entstehung von Schmerzen und neue Möglichkeiten der Schmerzbekämpfung mit dem MediTrimKonzept informieren. Besucher können an dem Abend darüber hinaus eine völlig neuartige medizinisch entwickelte und strahlenfreie Wirbelsäulenmessung zur Diagnostizierung von Schmerzursachen kennen lernen. Da für den Vortrag nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen, wird um eine telefonische Voranmeldung unter 0521/78 460 460 gebeten. «

Am Informationsabend können sich Interessierte über das MediTrim-Konzept informieren.

Piening Personal bringt Menschen in Bewegung

30 Jahre Erfahrung in der Zeitarbeit n „Wir bewegen Menschen – Menschen bewegen uns!“ – dieses Unternehmensmotto unterstreicht eindrucksvoll, worum es bei Piening Personal geht. Der Bielefelder Personaldienstleister bringt Menschen in Arbeit und bietet ihnen berufliche Herausforderungen und Perspektiven. Dabei kann das Familienunternehmen in zweiter Generation auf über 30 Jahre Erfahrung in der Personalvermittlung und Zeitarbeit verweisen – mit Auszeichnung. Mit der Auszeichnung TOP-Arbeitgeber ist Piening bereits zum zweiten Mal einer der besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand. Piening und Bielefeld, das gehört seit langem zusammen. Denn die Wurzeln des in Deutschland mit über 40 Niederlassungen überregional vertretenen Unternehmens liegen im Bielefelder Stadtteil Sennestadt. 1979 gegründet von Agnes und Jürgen Piening, hat 1995 Sohn Holger Piening als geschäftsführender Gesellschafter in zweiter Generation die Verantwortung übernommen. Mit rund 130 Millionen Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2010 und über 5.500 Mitarbeiter gehört Piening hierzulande zu den 20 größten Personaldienstleistern. Beratung und Betreuung steht im Vordergrund

„Für uns ist jeder Mitarbeiter zugleich auch ein Kunde, der von uns

die bestmögliche Beratung und Betreuung erwarten kann“, erläutert Holger Piening die Philosophie seines Unternehmens. Dabei spielen die Niederlassungen vor Ort eine wichtige Rolle. Denn sie gewährleisten, dass Bewerber und die in den Kundenunternehmen der Region tätigen Mitarbeiter stets einen kompetenten Ansprechpartner für die Beratung und Betreuung vor Ort vorfinden. Auch das Bewerbercoaching gehört zum regelmäßigen Angebot der Niederlassungen. Stellenangebote bietet Piening aus nahezu allen Branchen und für jede berufliche Qualifikation an. Dazu zählen unter anderem die Bereiche Engineering, Handwerk, Informatik, Medical und Montage. Hier finden Fachkräfte eine neue berufliche Herausforderung, Hilfskräfte eine Perspektive am Arbeitsmarkt und Studenten attraktive Verdienstmöglichkeiten neben dem Studium. Wertschätzung für zufriedene Mitarbeiter

Zufriedene Mitarbeiter, das hat einen hohen Stellenwert bei Piening. „Wir sichern unseren Mitarbeitern nicht nur eine tarifliche Bezahlung zu, sondern investieren auch kontinuierlich in Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung des Mitarbeiters, um jeden Einzelnen in seiner beruflichen Entwicklung voranzubringen“, erklärt Holger Piening. Dass die-

se bei den Mitarbeitern ankommt, belegen nicht nur die positiven Ergebnisse der regelmäßig durchgeführten Mitarbeiterbefragungen. Bereits zum wiederholten Mal wurde Piening 2010 mit der Auszeichnung TOP JOB zu einem der besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand gekürt. Einsatz für einen fairen Arbeitsmarkt

Piening Personal engagiert sich auch außerhalb des eigenen Unternehmens für einen fairen Arbeitsmarkt. Als Mitglied im Interessenverband Deutscher Zeitarbeits-unternehmen e.V. (iGZ) wendet Piening bereits seit 2003 den mit den DGB-Gewerkschaften vereinbarten Tarifvertrag an und setzt damit ein klares Zeichen gegen Lohndumping. In der Funktion des stellvertretenden Bundesvorsitzenden und als Sprecher der Tarifkommission vertritt dabei Holger Piening selbst die arbeitsmarkt-politische Position des Verbandes. Daneben arbeitet Piening an Projekten zur Integration benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt. „Wir wollen zusammen mit öffentlichen Institutionen und Partnern aus der Privatwirtschaft innovative Konzepte weiterentwickeln, die insbesondere auch benachteiligten Jugendlichen die Chance auf eine Ausbildung und eine berufliche Perspektive bieten“, so Piening.«


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Aktion Gesunder Rücken e.V.

Gute Nacht, besserer Morgen Rückengerechtes Liegen verbessert die Schlafqualität

AGR Rückengerechtes Liegen verbessert die Schlafqualität

Ob Frühaufsteher oder Nachteule - rund ein Drittel unseres Lebens verschlafen wir. Einige Menschen brauchen neun Stunden Schlaf, um sich fit zu fühlen, anderen genügen fünf Stunden. Doch wichtiger als Dauer und Zeitpunkt der Nachtruhe ist deren Qualität. Wer sich morgens wie gerädert fühlt, obwohl er eigentlich lang genug geschlummert hat, sollte seine Schlafstätte einmal genauer unter die Lupe nehmen. Ein schmerzendes Kreuz und ein verspannter

Nacken am Morgen sind Hinweise darauf, dass das alte, meist hygienisch und mechanisch völlig verbrauchte Bett, den Anforderungen keinesfalls mehr genügt. Sowohl eine zu harte als auch eine zu weiche Matratze sowie ein durchhängender, schlecht stützender Lattenrost sind Gift für die Wirbelsäule.

Optimal liegen entspannt aufwachen Rückenschmerzen etwa 80 Prozent der Menschen in Deutschland haben schon einmal in ihrem Leben diese leidige Erfahrung gemacht.

21 Tubes im Gesamtformat 40x80cm bieten eine Sinnvolle Ergänzung zum Bettsystem. Bild: Metzeler / AGR

Bild: Metzeler / AGR

Da wir einen großen Teil unseres Lebens im Liegen verbringen, spielt das richtige Bett eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung und Linderung der Beschwerden. Im Schlaf können wir unsere Körperhaltung nicht so kontrollieren wie am Tag. Für eine rückengerechte Lagerung ist es aber wichtig, dass die Wirbelsäule auch in der Waagerechten ihre natürliche Form weitgehend beibehält. Eine gute Schlafunterlage passt sich an, indem sie die unterschiedlichen Rückenpartien entsprechend unterstützt bzw. entlastet. Zudem muss eine Unterlage auch subjektive Schlafbedürfnisse befriedigen, der Schläfer muss sich wohlfühlen in seinem Bett. Anforderungen , denen z.B. die innovativen Tubes-Schlafsysteme aus dem Hause Metzeler in jeder Hin-

sicht gerecht werden. Das Besondere: Im Inneren der Matratze bilden so genannte Tubes ein vertikales Röhrensystem. Je nach Körperbau werden unterschiedlich feste Röhren vollflächig in den Matratzenkern eingebaut, welche die natürliche Lagerung der Wirbelsäule ermöglichen. Während die Schulter- und Gesäßpartien besonders schonend auf weicheren Tubes gebettet werden, stützen festere Rückengerechte Unterstützung und optische Belüftung sind wichtige Faktoren für einen gesunden Schlaf Bild: Metzeler / AGR

den Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule. Das fördert die Entspannung der Muskulatur und verbessert somit die Schlafqualität. Die Rückenschonende Wirkung des Metzeler Tubes 126 Schlafsystems wurde von der Aktion Gesunder Rücken e.V. mit dem unabhängigen AGR-Gütesiegel ausgezeichnet - ein besonderes Qualitätsmerkmal für rückengerechte Alltagsgegenstände. Weiteres Plus: Die Röhren sorgen für optimale Durchlüftung und Atmungsaktivität der Schlafunterlage. Sie leiten die durch die Haut verdunstete Feuchtigkeit nach unten ab und sorgen für eine hygienische Luftzirkulation und ein trockenes gesundes Bettklima.

Weitere Tipps rund ums Thema Bett und Schlaf gibt es auf der AGR-Internetseite unter www.agr-ev.de/bettsystem. Darüber hinaus bietet die AGR weitere Informationen zum Thame Rückengesundheit und zum AGR-Gütesiegel, wie die umfangreiche Broschüre „Einkaufsleitfaden für rückengerechte Produkte“ und die Zeitschrift „rücken-Signale“ zum Preis von 9,95 Euro (kann über 04284/926 99 90 oder www. agr-ev.de/betroffene/medien bestellt werden) an.

Als tragende Basis für diese Matratzen kann eine gute flexible, ergonomische Unterfederung dienen oder die original Tubes Unterfederung „Synchro“, die perfekt auf die Matratze abgestimmt ist. Hier finden sich in gleicher Anordnung die unterschiedlich festen Tubes, die sich wohltuend der Doppel-SForm der Wirbelsäule anpassen. So entsteht ein harmonisierendes Schlafsystem - für eine rundum erholsame Nacht.

Die größte Auswahl an Tubes-Matratzen und -Schlafsystemen finden Sie nur bei uns. Ihr autorisierter Tubes-PremiumHändler in der Region heißt Sie herzlich Willkommen und findet gemeinsam mit Ihnen Ihr neues Schlafgefühl!

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Freitag, 6. Mai 2011

Auto-Spezial Ein Bremsencheck ist vor dem Start in den Urlaub empfehlenswert

Sicher zum Stehen kommen n Wenn es mit der ganzen Familie in den Urlaub geht, ist oft das Auto als wahrer „Packesel“ gefragt. Das Mehrgewicht stellt zugleich eine Mehrbelastung dar, insbesondere für Reifen und Bremsanlage. Experten empfehlen daher vor längeren Strecken einen gründlichen Check, wie ihn viele Fachbetriebe sogar kostenfrei anbieten. Spätestens nach zwei Jahren wird bei den

meisten Fahrzeugen zudem ein kompletter Tausch der Bremsflüssigkeit fällig. Details dazu finden die Autofahrer in der Betriebsanleitung ihres jeweiligen Modells. Kontrolle ist besser

Gerade bei längeren Strecken und voller Beladung ist Vertrauen gut, Kontrolle aber deutlich besser, so Kfz-Experte Peter Groß von der

Werkstattkette Vergölst. „Der Tausch der Bremsflüssigkeit nach zwei Jahren stellt die Empfehlung der Hersteller dar - doch ein Check zwischendurch ist mehr als empfehlenswert.“ Der Grund: Im Betrieb zieht die Bremsflüssigkeit permanent Wasser an. Wenn sich mit der Zeit der Wasseranteil erhöht, sinkt zugleich die Siedetemperatur. Dies kann dazu führen,

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dass die Bremsflüssigkeit bei starker Beanspruchung der Bremse zu kochen beginnt, im Extremfall das Bremspedal durchfällt und keine Bremswirkung mehr erzielt wird. Mit einer Messung lässt sich im Fachbetrieb (Adressen unter www.vergoelst.de) in wenigen Minuten ermitteln, ob die Flüssigkeit noch für eine sichere Fahrt in den Urlaub ausreicht. Dabei ist allerdings Messung nicht gleich Messung, so Peter Groß: „Exakte Ergebnisse liefern moderne Methoden, bei denen die Flüssigkeit in der Werkstatt gezielt ‚zum Kochen‘ gebracht wird, um den Siedepunkt zu ermitteln. Autofahrer sollten darauf achten, ob ihre Werkstatt entsprechend ausgestattet ist.“ Dasselbe gilt für eine regelmäßige Überprüfung der Bremsanlage: Sind die Beläge oder die Bremsscheiben verschlissen ist keine optimale Funktion mehr gewährleistet - das ist nicht nur unter Umständen gefährlich, sondern kann auch teuer werden. „Die Überprüfung in der Werkstatt dient nicht nur der Sicherheit, sondern hilft auch dabei, teure Folgeschäden zu vermeiden“, so Kfz-Experte Peter Groß. «

Service aus Meisterhand: Die Fachwerkstatt verfügt über das Know-how und die technische Ausstattung, um Autos fachgerecht zu warten. Foto: djd/Vergölst

Check mit modernster Technik: So wird die Siedetemperatur und damit die Qualität der Bremsflüssigkeit gemessen. Foto: djd/Vergölst

Unser Jubiläum – Ihr Vorteil.

Mit dem Cabrio in die Sonne

„Oben ohne“ immer beliebter

Kommen Sie zum großen Aktionstag. · einmalig 1,25 %1 Jubiläumszins · E 200 CGI OWL Edition für 39.900,- e 3 · kostenlose Fahrzeugbewertung mit Service-Check · große Auswahl an Vorführwagen und Jahreswagen zu Jubiläumspreisen · Riesenhüpfburg, Kinderschminken, ADAC-Fahrrad-Parcours und vieles mehr

n Steigende Temperaturen und Sonnenschein lassen die Herzen der Cabriofahrer wieder höherschlagen. Ohnehin wird das Fahren mit offenem Verdeck bei den Deutschen immer beliebter. Mit mehr als 93.000 Neuzulassungen im vergangenen Jahr erlebten Cabrios eine wahre Hochsaison. Um die Frei-

Großer Aktionstag

7. Mai von 09:00 bis 18:00 Uhr im Center Bielefeld, Stadtholz 35

heit und Unabhängigkeit auf der Straße genießen zu können, sollten Käufer sich auch finanziell Luft verschaffen. Die Stiftung Warentest („Finanztest“ 4/2011) empfiehlt die Drei-Wege-Finanzierung als günstigsten und flexiblen Weg zum neuen Auto, beispielsweise bei der Volkswagen Bank.

Freiheit als oberste Maxime

Auch wenn der offene Fahrspaß im Sommer am größten ist, die aktuellen Neuzulassungen zeigen, dass Cabrios längst Autos für das ganze Jahr sind. Wie jeder andere Neuwagen müssen aber auch die beliebten „Obenohne-Modelle“ erst einmal be-

Niederlassung OstWestfalenLippe der Daimler AG, Center Bielefeld, Am Stadtholz 35, Tel. 0521 302-460, www.owl.mercedes-benz.de ¹ Angebot gültig vom 1.1.–30.6.2011 für Neu- und Bestandsfahrzeug der Modelle A,B,C, E-Klasse und Viano. Effektiver Jahreszins**. 2 C 180 BE T-Modell*, Kaufpreis ab Werk 34.361,25 Euro; Anzahlung 7.248,69 Euro; Gesamtkreditbetrag 27.112,56 Euro; Gesamtbetrag 27.944,63 Euro; Laufzeit 36 Monate; Gesamtlaufleistung 45.000 km; Sollzins gebunden p. a. 1,24 %; effektiver Jahreszins 1,25 %; Schlussrate 17.180,63 Euro; mtl. Plus3-Finanzierungsrate 299,00 Euro. **Ein zeitlich begrenztes Plus3-Finanzierungsbeispiel der Mercedes-Benz Bank AG. Gültig für alle ausgewiesenen Aktionsfahrzeuge. *Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 9,3– 9,9/5,4–6,1/6,8–7,5 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 160–176 g/km. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.

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8.999 € Fiat Grande Punto 1.3 JTD EZ: 03/2009, 24.350 km, 55 KW, elFH, Servo, ZV+Funk, Klima, 6xAirbags, Color, R/CD, get. Rücksitzbank, KS-hinten, elSP, BC u.v.m

3.333 € Fiat Seicento 1.1 Sporting EZ: 06/2002, 84.400 km, 40 KW, elFH, Servo, Alu, ZV, 2 x Airbags, R/CD, Color, NSW u.v.m

6.999 € Renault Modus Dynamic 1.6 EZ: 02/2006, 70.000 km, 65 KW, 4x elFH, Servo, Klima, 6xAirbags, elSP, R/CD Lederlenkrad, Regensensor, NSW, ZV+Funk u.v.m

zahlt werden. Die Drei-Wege-Finanzierung der Herstellerbanken ist laut der Verbraucherschützer von Finanztest derzeit der beste Weg zum Neuwagen. Der Vorteil gegenüber dem Leasing oder einem klassischen Ratenkredit ist die Flexibilität. Es gibt drei Möglichkeiten, wie der Kunde mit der Schlussrate am Ende der Kreditlaufzeit verfahren kann: Er bringt die Schlussrate aus Eigenmitteln auf, er finanziert sie mit einem Anschlusskredit oder er gibt das Fahrzeug einfach an den Händler zurück. Dabei ist die monatliche Belastung in der Ratenphase nur etwa halb so hoch wie bei der klassischen Kreditfinanzierung.

Der Großteil der Cabriofahrer liebt vor allem das Freiheitsgefühl, wenn ihm der Wind um die Nase weht. Foto: djd/Volkswagen

Als beste Autobank wurde von den Lesern der Zeitschrift „auto motor und sport“ auch 2011 zum wiederholten Mal die Volkswagen Bank gewählt. Beim Kauf eines neuen Golf Cabriolets (1,2 TSI, 77 kW, 105 PS, Neuwagenpreis 22.207 Euro) zahlt der Kunde bei 36 Monaten Laufzeit eine Anzahlung von 20 Prozent sowie eine monatliche Rate von 198 Euro. Der effektive Jahreszins beträgt dabei 3,9 Prozent. Unter www.volkswagenbank.de gibt es weitere Informationen. «

KORNFELD KG 6.999 € Toyota Aygo Cool EZ: 03/2007, 55.150 km, 50 KW, elFH, Servo, Alu, ZV+Funk, 6xAirbags, Color, R/CD, Klima, 5-türig, u.v.m

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Freitag, 6. Mai 2011

Ausflugsziele Alpenregion Nationalpark Gesäuse vereint Natur und Kultur mit Bewegung

Tosende Flüsse, glühende Berge widmen: Die Abkürzung „SUP“ steht für „Stand up paddling“, einer Art „Nordic Walking“ auf einem alpinen Fluss. Auch Canyoning ist für viele eine ganz neue Erfahrung. In den Hochseilgärten oder im Bogensport-Parcours kann man ebenfalls den Urlaub aktiv gestalten und Neues kennenlernen. Für Familien mit Kindern ist der Wasserspielpark Eisenwurzen ein schönes Ausflugsziel, in dem die Kinder auf spielerische Art die Naturkraft des nassen Elements erleben. Hier können sie Wasser aufstauen und wieder fließen lassen oder eine Floßfahrt über den großen Teich machen. Für jeden das passende Domizil

Im Wasserspielpark Eisenwurzen erkunden Kinder auf spielerische Art die Naturkraft des Wassers. Foto: djd/Wasserspielpark Eisenwurzen/ St. Gallen/ Alpenregion Nationalpark Gesäuse eindruckende Kulisse für Sport und Bewegung in der freien Natur. Zum Beispiel für alle, die gern mit dem Rad oder dem Mountainbike die Natur erkunden. Über die ganze Region zieht sich das Netz eines One-wayRadverleihs, bei dem es sogar bequeme Elektroräder gibt. Diese verwöhnen ungeübte und nicht bergerprobte Radfahrer. Auf be-

n Wer beim Wandern, Klettern, Rafting, Baden oder Reiten die Natur mit allen Sinnen erforschen, erleben und begreifen möchte, der findet zum Beispiel in der Alpenregion Nationalpark Gesäuse eine Urlaubsregion, die alle Wünsche erfüllt. Das tosende Rauschen der Wassermassen der Flüsse Enns und Salza sowie das rotgoldene Alpenglühen der Hochtorwände bilden eine be-

kannten Routen wie der Alpentour-Buchsteinrunde oder - entlang des längsten Binnenflusses Österreichs - auf dem EnnstalRadwanderweg R7 lässt sich die Natur der waldreichen Landschaft intensiv erkunden. Neue Erfahrungen für Sportbegeisterte

Aktive können sich einer ganz neuen, trendigen Wassersportart

Weitere Informationen gibt es beim Regions-Tourismusverband Alpenregion Nationalpark Gesäuse, Hauptstraße 35, 8911 Admont, Österreich, unter Telefon 0043-3613-2116010 und unter www.gesaeuse.at im Internet. Online gibt es auch eine Unterkunftssuche, mit deren Hilfe jeder sein Feriendomizil findet. Vom gutbürgerlichen Drei-Sterne-Hotel über komfortable Privatzimmer bis hin zum Urlaub auf dem Schloss wird eine große Vielfalt geboten. So wurde zum Beispiel das 1886 errichtete Jagdschloss Kassegg aufwendig restauriert. Ab 15. Juni 2011 beherbergt es Gäste, die der Natur besonders nahe sein möchten. «

Zeitreise ins Mittelalter

Mauterndorf bei Salzburg n Gaukler und Minnesänger kann man auch heute noch erleben - zumindest einmal im Jahr in Mauterndorf, einer idyllischen Marktgemeinde im Bundesland Salzburg. Sie ist für ihre besondere Bergwelt, die höchstgelegene Dampfbahn Österreichs und ihre beeindruckende Burg bekannt. Diese stammt aus dem Mittelalter, einer Epoche, die regelmäßig auf eindrucksvolle Weise lebendig wird. Beim Mauterndorfer Mittelalterfest, das am 2. und 3. Juli 2011 stattfindet, wird der ganze Ort zur Bühne. Die alten, geschichtsträchtigen Häuser, die engen Gassen und vor allem die dominierende Burg Mauterndorf bilden ein besonderes Ensemble. Die vielen Mitwirkenden spielen mittelal-

terliche Musik oder zeigen altes Handwerk und machen auf diese Weise Geschichte im wahrsten Sinn des Wortes lebendig und erlebbar. Den schönsten Überblick über das Geschehen hat, wer den 44 Meter hohen Wehrturm der imposanten Burg erklettert. Hier ist auf sechs Etagen originalgetreu die Nutzung des Turms mit Schatzkammer, Verlies, Notquartier und Türmerstube nachgestellt. Nach dem Aufstieg überrascht ein toller Ausblick über den Lungau, so der Name der ursprünglichen Salzburger Region, zu der auch Mauterndorf gehört. Unter www.mauterndorf.at gibt es alle Informationen. Der Ort selbst liegt auf rund 1.100 Meter Seehöhe und ist als besonders vielfältiges Wandergebiet

bekannt. Für den schnellen Aufstieg sorgt eine Seilbahn auf die „Aussichtskanzel“ des Lungaus, den Erlebnisberg Grosseck-Speiereck. Von hier aus lassen sich romantische Bergseen und urige Almhütten erwandern. Abwechslungsreiche Radtouren in allen Höhen- und Schwierigkeitsgraden runden das Angebot ab. Auch das kulinarische Angebot der Region ist eine Reise Wert. Eine Spezialität ist etwa der Lungauer Eachtling - eine alte, besonders schmackhafte Kartoffelsorte, aus der die regionale Küche eine Vielfalt von Gerichten zaubert. Gastronomisch hat der Gast die Qual der Wahl vom gemütlichen Wirtshaus mit traditioneller Küche bis hin zum Gourmetrestaurant. «

Herzlich Willkommen in der Spargel-Diele

Spargelhof Winkelmann Nuttelner Straße 50, 32369 Rahden-Tonnenheide Tel.: (05771) 97 060 Täglich geöffnet: Hofladen: 8-20 Uhr, Spargel-Diele: 11-22 Uhr

Das ländliche Restaurant "Spargel-Diele" heißt Sie täglich willkommen zu saisonaler Küche. In unserem liebevoll restaurierten Gasthaus oder im gemütlichen Innenhof servieren wir verschiedenste Spargelgerichte natürlich mit unserem besten frischen Tonnenheider Spargel aus eigenem Anbau. Aber auch nach der Spargelsaison im Juli und August bieten wir täglich von 10-18 Uhr wechselnde leckere Mittagsgerichte, Reibekuchen zum Sattessen und natürlich frisch gebackenen Kuchen zum Kaffee an.

Reservierungen unter Tel.: (05771) 97 06 - 54

Veranstaltungen 2011 8. Mai Willkommen zum Muttertag Country Music von "Sonny B" mit den "Sonny Line Dancers" und Kinderbetreuung von 11 - 15 Uhr mit Antje Reinking "Rappelkiste" 15. Mai Hoffest, der Shanty Chor "Die Binnenschiffer" spielt 22. Mai Tonnenheider Frühschoppen für beste Stimmung sorgt "Brisant" 28. Mai "Oln`zels Plezéér Orkest" aus Holland spielen live auf der Hofbühne

29. Mai Tonnenheider Frühschoppen Country Music von "Sonny B" mit den "Sonny Line Dancers" und Kinderbetreuung von 11 - 15 Uhr mit Antje Reinking "Rappelkiste" 2. Juni Himmelfahrt Musik von der "FS Combo" Viel Spaß für Kinder: Thomy der Weltenbummler kommt 5. Juni Erdbeerfest Musik von der "FS Combo" Viel Spaß für Kinder: Thomy der Weltenbummler kommt

12. Juni / 13. Juni Pfingsten mit Live-Musik von "Brisant" und Kinderbetreuung von 11 - 15 Uhr mit Antje Reinking "Rappelkiste" 19. Juni Hoffest Country Music von "Sonny B" mit den "Sonny Line Dancers" 23. Juni Hoffest 26. Juni Spargel-Sylvester Musik von der "FS Combo"

Immer was los ... Kinder finden auf unserem Hof alles was auf dem Land richtig Spaß macht. Unser gestreiftes Riesenhüpfkissen auf dem großen Spielplatz, die lange Wellenrutsche und ein weitläufiges Gelände laden zum Spielen und Toben ein. Außerdem erwarten unsere zahmen Ziegen, Esel und andere Tiere Besuch zum Kuscheln und Streicheln. Im Restaurant gibts natürlich auch leckere Gerichte für kleine Genießer, außerdem Eis und süße Beeren. Kleine Landwirte aufgepasst: Unsere Betriebsführungen sind auch für Kinder richtig spannend ­und ein Spaziergang an unseren Felder zeigt Euch wie Spargel wächst. Tipp für Eure Eltern: Zu vielen Hoffesten bieten wir jetzt auch eine super Kinderbetreuung an, damit Eure Eltern sich auf dem Hof auch mal ein Plätzchen zum Entspannen suchen können.

Also - los geht´s! Unsere ständigen Highlights auch ohne Veranstaltung: • Frischer Spargel aus eigenem Anbau • Restaurant „Spargel-Diele“ • Erdbeer-Selbstpflücke • Heidelbeer-Selbstpflücke ab Mitte Juli • Betriebsführungen • Kinderspielplatz mit Riesen-Hüpfburg • Streicheltiere • Café „Altes Torfwerk“ u. Moorbahn • Wanderwege • Fahrradverleih u. Parkplätze am Hof • kostenlose Kinderbetreuung an Festtagen

Verkaufsstände in Bielefeld: Uni Schildesche Oldentrup Theesen Heepen Bracksiek Milser Krug Radrennbahn Real Gütersloher Straße Real Schweriner Straße Real Teutoburger Straße Marktkauf Bi-Oldentrup Marktkauf Gadderbaum

Werther Str. Westerfeldstr. 48c Bechterdisserstr. Jöllenbecker Str./Ecke Salzmannstr. Altenhagener Str. 43 Engersche Str. 80 Herforder Str.534 Heeperstr. Gütersloher Strasse 122 Schweriner Str. 4 Teutoburger Str. Oldentruper Straße 236 Artur-Ladebeck Str. ( Fr.-List-Str.)

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Freitag, 6. Mai 2011

Herford: Historische Stadt voller Leben Mittelalter trifft Moderne

Herford bietet Kunst, Geschichte und Erholung

n Wo Wittekind dem Frankenkaiser Karl trotzte und die älteste Fürstabtei Westfalens zu Hause war, steht heute gotische Sakralarchitektur neben einem einmaligen Museum. Frank Gehry schuf MARTa Herford, in dessen organisch-geformten Mauern der Künstlerische Leiter Roland Nachtigäller aktuelle Kunst und Design zeigt. In Herford leben zirka 65.000 Menschen auf knapp 79 Quadratkilometern.

1256 vereinbaren Abtei und Stadt eine gemeinsame Regierung (Kondominat) und regeln wie eine Reichsstadt alle Angelegenheiten selbst. 1375 entsteht das Herforder Rechtsbuch, eine der bedeutendsten mittelalterlichen Rechtshandschriften. Flachs und Leinen machen die Stadt reich. Heute prägen die Textil- und Möbelbranche das Zentrum des Wittekindslandes. Herford, das sind über 1200 Jah-

re besondere Geschichte. Die Stadt entstand um 800 aus der ältesten Frauenklostergründung

in Westfalen. Sie war im Mittelalter ein bedeutendes geistliches und geistiges Zentrum, Ort der

Wallfahrt zur ersten Marienvision nördlich der Alpen und Bildungsstätte für den Adel. All dies

ist bis heute im Stadtbild ablesbar. Es entstanden im 13. und 14. Jahrhundert vier großartige Hallenkirchen im Übergang von der Romanik zur Gotik. Es gibt Spuren zahlreicher anderer Klöster und geistlicher Gemeinschaften. Vier mittelalterliche Teilstädte sind noch heute im Stadtbild zu erkennen: Die abteiliche Freiheit, die Radewig, die Alt- und die Neustadt. Meh-

rere Denkmale illustrieren diese bedeutende Stadtgeschichte. Das bedeutendste Denkmal ist der Stadtwall, der mit 3,5 Kilometern Länge den Ring der früheren Stadtbefestigung umfasst. Außerhalb der Stadt liegen der Wallfahrtsort Stiftberg, denkmalgeschützte Friedhöfe, Parkanlagen und Villenviertel. Sämtliche Baustile von der Romanik bis zur Moderne sind in Herford zu entdecken. «

STOLPERSTEINE für Herford

Renomiertes Gastspielhaus mit vielseitem Programm

In Gedenken an NS-Opfer

Stadttheater Herford

n Der Rat der Stadt Herford hat in seiner Sitzung am 12. Dezember 2008 die Verlegung von „STOLPERSTEINEN“ in Herford beschlossen. Mit diesem vom Kölner Künstler Gunter Demnig initiierten Vorhaben soll an die Menschen aus Herford und Umgebung erinnert werden,

die während der Diktatur des Nationalsozialismus in Deutschland verfolgt und ermordet wurden. Das Projekt hat in der Herforder Bevölkerung große Resonanz gefunden. Mittlerweile bestehen für die Steine aller 107 ermordeten Herforder Jüdinnen und Juden Patenschaften. Seit dem Be-

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ginn der Verlegung am 4. Juni 2009 wurden insgesamt 78 Stolpersteine platziert. Die restlichen Steine werden im Mai 2011 gesetzt. Seit November 2010 ist auf dieser Seite eine zweite Liste ins Netz gestellt worden (siehe unten), die 16 Namen aus anderen Opfergruppen nennt. Dazu zählen politisch und religiös Verfolgte, Kriegsdienstverweigerer und „Deserteure“ sowie Euthanasieopfer. Auch hier bestehen bereits 5 Patenschaften. Zu den in der Liste genannten Namen sind ausführliche Recherchen erfolgt und – wenn notwendig – die noch ermittelbaren Verwandten um Erlaubnis gefragt worden. Hier können Spender auswählen, für welche Person sie eine Patenschaft für den Stein stiften möchten. Auch für einige Opfer aus der Gruppe der Sinti und Roma könnten Stolpersteine verlegt werden. Aus einer Familie wurden zwei Männer in Dachau und Neuengamme ermordet, sowie die Mutter und vier Kinder einer weiteren Familie in Auschwitz. Die Schicksale sind erforscht, aber anlässlich einer ersten Veröffentlichung dazu äußerten Familienmitglieder Vorbehalte gegen eine öffentliche Namensnennung, weil sie für sich eine Stigmatisierung fürch-

ten. Das Kuratorium „Erinnern Forschen Gedenken“, das gemeinsam mit der Stadt Herford das Vorhaben organisiert, wird noch ein Mal das Gespräch mit den Angehörigen suchen. Opfer aus der Gruppe der Schwulen und Lesben sind für Herford bislang nicht bekannt.Die Kosten für einen Stein inklusive Verlegung belaufen sich auf 95,€. Mit dem Einsetzen vor Ort gehen die Steine als Schenkung an die Stadt Herford über. Pate kann jede private Person werden, aber auch Vereine, Parteien, Stiftungen, Firmen und sonstige Gruppen. Auch Teilspenden sind möglich. Falls Sie einen STOLPERSTEIN spenden wollen, nehmen Sie bitte mit dem Büro des Bürgermeisters der Stadt Herford Kontakt auf: Rathausplatz 1, 32052 Herford, Tel.:05221-189201, E-Mail: bruno.wollbrink@herford.de. Sie erhalten von dort eine Bestätigung und den Hinweis, wohin die Zahlung zu richten ist. Das Kuratorium wird Ihnen auf Wunsch eine Spendenquittung ausstellen. Es sind auch direkte Einzahlungen auf das Sonderkonto des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken, Sparkasse Herford, Nummer 69930, Bankleitzahl 49450120, möglich. «

n Das Stadttheater Herford ist seit 1961 ein renommiertes Gastspielhaus, das sich durch die Vielfältigkeit seines Programms auszeichnet. Es liegt verkehrsgünstig nahe der grünen Wallanlagen und doch in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt mit einem umfangreichen Parkplatzangebot. Ausgestattet mit fast 700 Sitzplätzen und professioneller Bühnentechnik bietet es die idealen

Voraussetzungen für regionale wie internationale Ensembles. Als Mehr-Sparten-Haus präsentiert das Theater Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Tanz und Ballett sowie Kinder- und Jugendtheater. Von selten gespielten Stücken bis hin zu berühmten Schauspielern ist jede Saison vielerlei zu sehen. Zudem werden außergewöhnliche Theaterformen wie Clownerie, Revue,

Variéte, Show, Maskentheater, gespielte Lesungen und eine Kabarett-Reihe gezeigt. „Mittwochs im Foyer“ heißt, im kleineren Rahmen gemütliche Stunden mit Kleinkunst und Musik zu verbringen. Während „Klangkosmos – Weltmusik“ die traditionellen, fast vergessenen Musikstile, Gesänge und Instrumente ferner Kulturen in Konzerten entfaltet. «

Aus Kurven, Stahl und Beton:

Das MARTa Herford Museum n 2005 eröffnete eines der innovativsten Museumsbauten weltweit: Frank Gehrys Marta in Herford. Diese dekonstruktivistische, Gehry-typische Raumskulptur, mit ihrer Choreographie der Volumen, den stürzenden und aufragenden, wirbelnden Formen beherbergt ein ganzes „Kreativ-System“ aus Ausstellungsräumen, Veranstaltungsforum, Gastronomie, Shop, Seminarräumen und Büros: Marta Herford, ein lebendiger Ort der Begegnung zum interkulturellen Dialog. Gehrys Aufsehen erregendes,

ikonenhaftes Gebäude ist an sich bereits ein Kunstwerk – im Inneren ist das Ausstellungskonzept der Wechselschauen auf einen spannenden Diskurs der traditionell getrennten Bereiche Kunst, Design und Architektur ausgerichtet. Jenes inhaltliche Programm spiegelt sich im Namen „MARTa“ wieder: Die Kunst – „ART“ - wird von „M“ für Möbel (als Synonym für Design) und „a“ wie Architektur flankiert – thematische Schwerpunkte, die nicht zuletzt auf die in der Region traditionell stark vertretene Möbelindustrie zurückgehen. «


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Freitag, 6. Mai 2011

Herford: Historische Stadt voller Leben Bühne frei im Künstler- und Szenetreff

Grüne Oase für Familien

live-ART mit sieben Bühnen-Acts

Tierpark Herford mit neuen Attraktionen

n Herford. Die Besucherzahlen steigen rasant, über 300 waren es das letzte Mal. Das ist für einen Dienstag schon etwas Außergewöhnliches für Herforder Verhältnisse. Auch am 10. Mai erwartet der Künstlertreff wieder einen regen Besucherandrang, denn das Programm ist vielversprechend und dazu noch völlig kostenlos. Auftreten werden: Schelpmeier, For Lucy Hill, Angelo´s Drum Experience, Heike Radler, Treibgut, Stefanie Mohnfeld und Raymond Gunkel. Wie üblich steht nach dem festen Programmpunkten die Bühne wieder für Spontanauftritte und einer Session zur Verfügung. Die liveART ist der neue Szenetreffpunkt für Künstler und Publikum. Jeden zweiten Dienstag im Monat wird eine Bühne mit Licht und Verstärkeranlage im Café Schiller aufgebaut. Zwischen den Auftritten sorgt DJ Turbator für dezente Hintergrundmusik. «

n Der Tierpark HERFORD ist ein grünes Naherholungsgebiet für die gesamte Familie am Fuße des Stuckenberges, dem Waldgebiet zwischen Herford und Bad Salzuflen. Dort gibt es einen großen Streichelzoo mit Ziegen die gefüttert werden dürfen, heimische und exotische Tiere, einen natürlichen Bachlauf mit Ententeich und einen spannenden Kinderspielplatz direkt am Café Waldfrieden mit großer Sonnenterasse. Im letzten Jahr ist eine Erdmännchengruppe in ein naturnah gestaltetes Gehege eingezogen und seitdem wegen ihrer quirligen Art der Publikumsmagnet. Bei vielen Tierarten sind in den letzten Wochen wieder Junge geboren worden, allein die Ziegen haben 22 Babys bekommen, die schon bald von den Kindern gestreichelt werden dürfen. Jeden Monat finden wechselnde Aktionstage statt, die aus einem Tierparkbesuch ein ganz besonderes Erlebnis werden lassen. Dabei stehen für die kleinen Besucher und ihre großen Begleiter spannende Unterhaltung und

Zu Gast im Café Schiller: Schelpmeier

Nafi Cemal Tosyali besucht Bürgermeister Bruno Wollbrink

Max Mutzke Türkischer Konsul und Band im in Herford MARTa Herford

n Herford. Wenn in Düsseldorf am gleichen Tag die große Eurovision-Song-ContestParty steigt haben die Besucher dieses Konzertes das wohl größte Gesangs-Talent aus dem Kader der deutschen Teilnehmer bereits live erlebt. Leidenschaft kann man nicht wirklich erlernen - entweder man besitzt das nötige Entertainment-Handwerkszeug, oder eben nicht. Dass Max Mutzke im Überfluss über die Gabe verfügt, das Publikum in seinen Bann zu ziehen, das hat das deutsche Ausnahmetalent in der Vergangenheit schon zur Genüge unter Beweis gestellt. Max Mutzke ist aus der heimischen Medienlandschaft schon seit geraumer Zeit nicht mehr wegzudenken, wie der Schwarzwälder Soulman auch diskussionslos mit seiner ersten Singleauskopplung ›Let It Happen‹ aus seinem vierten Album ›Home Work Soul‹ unterstreicht. Zeitlosigkeit und Aktualität, Tradition und Moderne, Vielfalt und Einfachheit

- das sind bei weitem keine widersprüchlichen Begriffe im grenzenlosen Mutzke-Kosmos. Sondern viel eher der Ausdruck eines tiefen inneren Drangs, immer neue, aufregende Musik zu kreieren, ohne sich traditionellen Einflüssen alter Meister zu verschließen. Das beste aus beiden Welten; Max Mutzke verquickt auf ›Home Work Soul‹ alles zu seinem ganz eigenen, hochprozentigen funky swinging SoulPop-Cocktail im Zeichen des doppelten M! Ein Künstler mit Leib und Seele und ein LiveAct erster Güte! Das Konzert im Rahmen der Rottoene-Reihe im Forum des Museum MARTa Herford wird präsentiert von der Pro Herford Stadtmarketing und der Sparkasse Herford. Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr, Einlass ist ab 19.00 Uhr. Tickets sind zum Preis von Euro 24 zzgl. Gebühren ab sofort bei allen Vorverkaufsstellen und unter eventim.de erhältlich. Es sind nur Stehplätze verfügbar. «

n Herford. Der türkische Konsul Nafi Cemal Tosyali hat Station in Herford gemacht und Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink besucht. Nafi Cemal Tosyali, der das Generalkonsulat in Münster vertritt, ist Herford nicht unbekannt. Zuletzt besuchte er die Ausstellung „Spagat! Design Istanbul Tasarimi“ im Museum Marta. Thema des Gesprächs mit dem Stadtoberhaupt war unter anderem das Zusammenleben von Türken und Deutschen in Herford. Bürgermeister Bruno Wollbrink betonte das gute Miteinander in der Werrestadt. Der Integrationsrat mit seinem Vorsitzenden Halil Annac trage dazu wesentlich bei. Zu danken sei aber auch dem Sport, der eine Integrationsagentur ersten Ranges sei. So ging die Initiative für die Städtefreundschaft zwischen der Stadt Herford und der türkischen Stadt Manavgat auf eine Initiative des Stadtsportverband zurück. «

fen und anmelden! Der Tierpark HERFORD organisiert eine unvergessliche Geburtstagsfeier in einer ungewöhnlichen Umgebung. Weitere Infos unter www. tierpark-herford.de. «

lungen rund um Tiere sind ab 12 Uhr zu sehen. Das ganze Jahr über können Mädchen und Jungen ihren Geburtstag im Tierpark HERFORD feiern. Einfach anru-

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Heimischer und exotischer Tierbestand

Behindertengerecht Wechselnde Aktionstage

Ric

„Home work soul“ - Tour 2011

Wissenwertes über Tiere im Mittelpunkt. Der nächste Aktionstag ist am Sonntag den 15. Mai. Dann lässt Kunigerd der Puppenspieler für Kinder ab drei Jahren seine Puppen tanzen. Lustige Vorstel-

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Freitag, 6. Mai 2011

Berufliche Perspektiven Umfrage: Das sind die attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands

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Prima Arbeitsklima n Welches deutsche Unternehmen gilt als attraktivster Arbeitgeber? Dieser Frage ging bereits zum zweiten Mal der Randstad Award nach. Im Rahmen der Erhebung befragte das Marktforschungsunternehmen ICMA International landesweit 10.000 Arbeitnehmer und Studenten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren zu ihrer Meinung über die 150 wichtigsten Arbeitgeber hierzulande. Die Attraktivität der Unternehmen wurde anhand zehn verschiedener Faktoren gemessen, zum Beispiel Arbeitsplatzsicherheit und Betriebsklima. Airbus hat die Nase vorn

Ein besonders attraktiver Arbeitgeber ist in der Wahrnehmung einer größeren Öffentlichkeit Airbus. Der Flugzeugbauer schaffte es beim Randstad Award auf Platz eins. Dicht dahinter folgten die Fraunhofer-Gesellschaft und der Sportwagenbauer Porsche. „Die Gewinner der Awards machen ihre Einzigartigkeit als Arbeitgeber greifbar für Arbeitnehmer und gestalten damit bereits heute erfolgreich die Zukunft“, erklärt Sabine Zipser von Randstad. Platz vier im Ranking belegte der Autozulieferer ZF Friedrichshafen, gefolgt von EADS, Audi, Lufthansa und BMW. „Employer Branding“ wird immer wichtiger

„Als führender Personaldienst-

Für den Randstad Award wurde die Attraktivität der Unternehmen anhand zehn verschiedener Faktoren gemessen. Dazu gehörten beispielsweise die Arbeitsplatzsicherheit und das Betriebsklima. Foto: djd/Randstad Deutschland leister in Deutschland ist Arbeitgeberattraktivität für uns besonders wichtig“, betont Sabine Zipser. „Aber auch bei unseren Kunden - ob Mittelständler oder großer Konzern - stellen wir ein gesteigertes Interesse am ,Employer Branding‘ fest.“ Dabei geht es darum, sich als attraktiver Arbeitgeber für seine indivi-

duelle Zielgruppe zu positionieren. Professor Dr. Armin Trost von der Hochschule Furtwangen: „Die meisten Firmen sind von außen betrachtet eher eine Blackbox als ein offenes Buch. Doch wenn Firmen sich nicht selbst darstellen, tun es andere.“ Eine strategische Markenbildung sei daher für Arbeitge-

ber gerade in Zeiten wachsender digitaler Kommunikation entscheidend. Ziel dürfe, so Professor Trost, jedoch nicht sein, für alles und jeden attraktiv zu erscheinen. Vielmehr müssten die Schlüssel- und Engpasspositionen identifiziert und das eigene Profil dementsprechend gestaltet und dargestellt werden. «

Das Motto zum Tag der Familie: „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“

Wir haben uns in diesem Jahr viel vorgenommen und suchen für unsere Kunden im Raum Bielefeld und Bad Salzuflen im Umkreis von 30 km zuverlässige, motivierte und flexible Mitarbeiter/innen für folgende Bereiche:

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Mama macht wieder was n Der Aktionstag 2011 zum Tag der Familie am 15. Mai steht unter dem Motto „Mitgedacht, mitgemacht - für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Aus gutem Grund: Für 85 Prozent der Eltern mit Kindern zwischen 6 und 14 Jahren ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Top-Thema der Familienpolitik. Denn sobald der Nachwuchs in die Schule kommt, stehen viele berufstätige Eltern vor der Herausforderung, die Balance von Familie und Beruf neu zu organisieren. Die Bemühungen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wie beispiels-

Wir bilden Qualität! LKW-Fahrer/in und Berufskraftfahrer/in Teilqualifikation TQ 1 mit FS-Erwerb C/CE * inkl. beschleunigte Grundqualifikation ADR-Schein, Ladungssicherung und Gabelstaplerfahrer/in-Ausbildung Service- und Auslieferungsfahrer/in mit FS-Erwerb B/C1E* in Gütersloh inkl. Beschleunigte Grundqualifikation, Ladungssicherung

weise der Aktionstag am 15. Mai oder die Initiative „Familienbewusste Arbeitszeiten“ als Teil des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ vom Oktober 2010 in allen Ehren: Doch bevor sich auf Arbeitgeberseite in punkto Festanstellung neues Denken wirklich durchsetzt, wird es noch eine geraume Zeit dauern. Zeit, die Frauen, die jetzt vor der Entscheidung „400 EuroJob oder Selbstständigkeit“ stehen, schlicht nicht haben. Denn es ist nicht ganz einfach, eine Tätigkeit zu finden, die einen Nebenverdienst ohne weitreichende Ausbildung mit anfangs weni-

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Freitag, 6. Mai 2011

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Überfliegen - bevor man beim zweiten Lesen die Markierungen und Notizen anbringt. Allerdings sollte nur sparsam markiert werden. Im nächsten Schritt kann anhand der Markierungen überprüft werden, ob die Hauptinformation erfasst wurde. Im Weiteren können dann kurz und knapp die Handlungen und Gedankengänge zusammengefasst und falls nötig mit eigenen Ideen ergänzt werden. Am Computer ist es ja ohnehin längst üblich, wichtige Schlagworte in aufgerufenen Texten zu markieren und wie mit einem Textmarker - farblich hervorzuheben.

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Vor 40 Jahren wurde der erste Leuchtmarkierer erfunden

Auch in der Schule sind intelligente Arbeitstechniken gefragt. Foto: djd/STABILO n Die Anforderungen im Berufsleben sind hoch: Neben fachlicher Qualifikation und sozialer Kompetenz ist vor allem effektives Arbeiten unerlässlich, um erfolgreich zu sein. Wer Präsentationen vorbereiten, Referate halten oder Protokolle anfertigen muss, sollte wissen, wo er Informationen findet und wie er schnell die wichtigsten Inhalte einem Text entnimmt und wiedergibt. Dabei den meist knapp bemessenen Zeitrahmen einzuhalten, ist nicht immer einfach. Eine gute Planung und die richtige Arbeitstechnik helfen dabei, mit der Informationsflut umzugehen und Chaos auf dem Schreibtisch zu vermeiden.

gefiltert werden, ohne, dass der ganze Text noch einmal gelesen werden muss. Bei Kopien können im und neben dem Text zusätzlich Notizen angebracht werden. Hilfreich sind Symbole wie etwa ein Fragezeichen für unverstandene Stellen oder ein Ausrufungszeichen für besonders relevante Aussagen. Um einschätzen zu können, was wichtig ist, sollte man zunächst einen Abschnitt ganz lesen - bei geübten Lesern genügt auch das

Der weltweit erste Textmarkierer geht auf eine Idee von Günther Schwanhäußer, Geschäftsführer des Nürnberger Schreibwarenherstellers Schwan-Stabilo zurück. Möglich wurde der Leuchtstift, der 1971 erstmals unter dem Namen „Stabilo Boss“ auf den Markt kam, dank der neu entwickelten fluoreszierenden Tinte. Die auffallende Form des Stiftes entstand eher durch Zufall: Zahlreiche Produktdesigner experimentierten mit Rohlingen aus Knetmasse und formten zunächst einen konischen Zylinder, bevor sie die ideale Form für den „Stabilo Boss“ fanden. Ein Designer hatte entnervt mit der flachen Hand auf den Zylinder geschlagen und schuf damit die endgültige Form: Dick und flach. Alle Infos: www.stabilo.com «

Wichtiges farblich markieren

Empfehlenswert ist es, zunächst die einzelnen Informationen zu sortieren und das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Bewährt hat sich dabei das farbliche Markieren der wesentlichen Textstellen mit einem Leuchtstift. So können später schnell die nötigen Informationen heraus

Empfehlenswert ist es, zunächst die einzelnen Informationen zu sortieren und das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Foto: djd/STABILO

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Wer sein Wunschstudium nicht mit Nebenjobs in die Länge ziehen möchte, findet mit dem Studienkredit der KfW eine interessante Alternative. Foto: djd/KfW Bankengruppe n Viele Studierende haben genaue Vorstellungen davon, welche akademischen Ziele sie erreichen wollen, wie ihre Studienzeit aussehen soll und welche zusätzlichen Qualifikationen sie sich wünschen. Doch nicht alle haben von Haus aus die Mittel, um ihre Vorstellungen kompromisslos umzusetzen. Gerade bei Auslandssemestern und besonderen Projekten kann es finanziell knapp werden. Konzentriert studieren statt jobben

Mit einem Studienkredit der KfW beispielsweise können Studenten die finanzielle Ausstattung während ihres Studiums verbessern und auftretende Finanzierungslücken schließen. Der Kredit bietet den Studenten die Möglichkeit, sich auf ihren Studienerfolg zu konzentrieren. Nebentätigkeiten zur Finanzierung der Universität können zurückgefahren werden oder sind ganz verzichtbar, so dass die Studienzeit effizienter und intensiver genutzt werden kann. Besonders Schulabgänger aus Nicht-Akademikerhaushalten, die im Durchschnitt weniger Unterstützung von ihren Eltern bekommen, können von diesem Angebot profitieren. Für bis zu 14 Semester können Studierende, die volljährig, aber

höchstens 30 Jahre alt sind, einen monatlichen Betrag zwischen 100 und 650 Euro erhalten. Mit einem Effektivzins ab 4,05 Prozent bietet die Studienfinanzierung besonders günstige Konditionen. Die Kreditvergabe erfolgt einkommens- und elternunabhängig, es werden keine Sicherheiten gefordert. Die Rückzahlung beginnt erst sechs bis 23 Monate nach der letzten Auszahlung in moderaten Beträgen, außerplanmäßige Tilgungen sind jederzeit möglich. Der KfW-Studienkredit kann auch mit BAföG und einem Ausbildungskredit kombiniert werden. Den Antrag zur Kreditvergabe stellen die Studierenden beim Studentenwerk, bei ihrer Bank oder Sparkasse. Weitere Informationen gibt es auf www. kfw.de/studienkredit oder unter Telefon 01801-242425 über das Infocenter der KfW-Bankengruppe. «

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