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MEDIUM:

MORGENLAND

ML 7006 CD 4 250317

PREISCODE: INTERPRET: TlTEL:

VÖ / KW 35 / 2011

LABEL: BEST NR.:

457066

E ROMEO SCACCIA MEETS KOČANI ORKESTAR ROMEO SCACCIA MEETS KOČANI ORKESTAR

WORLD MUSIC / BALKANS

Romeo Scaccia – piano Kočani Orkestar: Demir Shakirov (vocals) – Djeladin Demirov (clarinet) – Turan Gaberov & Nebi Kanturski (trumpet) – Redzai Durmisev, Nijazi Alimov & Shukri Zejnelov (baritone tuba) – Suad Asanov (bass tuba) – Vinko Stefanov (accordion) – Enis Alimanovski (tapan, percussion) – Durak Demirov (saxophones) Hommage to Kočani – Sahara Dreams – Contrasts – Mesecina – Tango – Not Yet – Il Bombarolo – No Photo Reposare – Papigo – Siki Siki Baba – Bumblebee in Transition recorded at Teatro Massimo, Cagliari, May 19, 2010 during "Forme e Poesia nel Jazz"

Die Begegnung zwischen dem Pianisten Romeo Scaccia und dem Kočani Orkestar gehört zu den aufregendsten und ungewöhnlichsten Momenten der gegenwärtigen Musikszene. Das ist auf die bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit von Scaccia und dem Orkestar zurückzuführen, die musikalisch aufeinandertreffen und verschmelzen können, ohne dabei die eigenen für das gemeinsame Endergebnis so wesentlichen Wurzeln zu verfälschen. Die berühmte Brassband verkörpert die wahre Seele des Balkans, denn Geburtsort und Namensgeber des Orchesters ist Kočani, eine kleine Stadt in Mazedonien nahe der bulgarischen Grenze. Diese Wurzeln ermöglichen den elf Musikern mit den fantastischen und virtuosen Kavalkaden der Blechinstrumente ein lautstarkes Zusammentreffen zwischen Bass, Trompete, Tuba, Posaune und den kristallklaren klassischen Harmonien Romeo Scaccias. Obwohl dieser mit seiner Ausbildung am Konservatorium einen gänzlich anderen Werdegang hatte als die Mazedonier, gelingt es ihm nicht nur, in seine Musik Elemente des Jazz, Tangos und hochwertiger Popmusik aufzunehmen, sondern auch, mit überraschender Natürlichkeit auf die folkloristische Tradition des Kočani Orkestars einzugehen. Das Orkestar und Scaccia scheinen sich in völlig neuen, bisher nie gehörten Klangwelten zu bewegen, fast als würde das Komponieren von Musik darin bestehen, den Blasinstrumenten mit der Luft und den Fingern Töne zu entlocken und ihnen Form und Licht von etwas zu verleihen, das es bisher nicht gab. Ein Vorhaben, das sich hier in all seiner Pracht und in vollem Glanz verwirklicht und uns mit Klängen, Farben und Liedern beschenkt, wie man sie nur selten zuvor gehört hat. Antonio Gaudino


Romeo Scaccia meets Kocani Orkestar