Issuu on Google+

Konzertprogramm Fr端hjahr 2013

Sonja Huber Fr. 22.2.13 | club voltaire

www.jazz-frankfurt.de


Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V. Die Jazz-Initiative Frankfurt setzt sich seit 1990 für den modernen Jazz in Frankfurt ein. Sie engagiert sich für bessere Präsentationsmöglichkeiten des Jazz, fördert Frankfurter Jazzmusiker und lädt Musiker nach Frankfurt ein. Abonnieren Sie unseren Newsletter, und lassen Sie sich per E-Mail über unser aktuelles Konzertprogramm informieren.

www.jazz-frankfurt.de www.facebook.com/jazzinitiative.frankfurt.am.main www.twitter.com/jazzini_ffm

Die Konzerte der Jazz-Initiative Frankfurt werden ermöglicht durch die Beiträge der Mitglieder und die Unterstützung durch:

Anzeige

… und tausende anderer Jazz-CDs finden Sie bei


Foto: Anna Meuer

Samstag, 5. Januar

Heinz Sauer/Michael Wollny 46 Jahre liegen zwischen den beiden Musikern, die sich musikalisch sehr nahe stehen. Heinz Sauer ist eine der prägenden, ganz großen Figuren des deutschen Nachkriegsjazz und Jazz-Grandseigneur. Michael Wollny ist als international gefeierter und vielfach ausgezeichneter Pianist eine Ikone des jungen deutschen Jazz – und schon seit längerem ebenfalls Frankfurter. Sauer mit einem Saxophonton, der sich mit elementarer Kraft ergießt und dann in verblüffenden Farbnuancen verglimmt. Wollny mit überraschenden Eruptionen am Klavier, seinen geistvoll nach allen Seiten stiebenden Klang-Splittern aus einer harmonisch völlig freien Welt, die die Frage nach Tonalität und Atonalität längst hinter sich gelassen hat. Mit immer feinfühligem und wachem Ohr für den anderen lassen die Duopartner ihre individuellen Konturen schärfer heraustreten – deutlich wird die Intensität von Sauer und das überquellende Talent von Wollny. Bei diesem Konzert stellen Sauer/Wolly ihr neues Album „Don’t Explain“ vor, ein Live-Mitschnitt ihres Konzerts in der Stadtkirche Darmstadt vom September 2012. Eine Veranstaltung der Romanfabrik Heinz Sauer (sax), Michael Wollny (p) www.heinzsauer.de, www.michael-wollny.de

Romanfabrik | Sa., 5.1.13 | 20.30 Uhr | 20,–/15,– €


Foto: Jochen Quast

Freitag, 25. Januar

Lisbeth Quartett Die Stücke des Quartetts leben von den Grooves und Kompositionsprinzipien der Jazz-Gegenwart. In den Melodien und den Soli offenbart sich Souveränität und ruhige Neugier, bedächtiges, aufmerksames Suchen. Das Lisbeth Quartett ist ein Unikum in unserer hektischen mobilen Welt: „Constant Travellers“, mit Sinn, Herz und Verstand. Das Lisbeth Quartett ist ein Glücksfall für den deutschen Jazz. Die Saxophonistin und mehrfach preisgekrönte Bandleaderin Charlotte Greve, der Pianist Manuel Schmiedel, der Bassist Marc Muellbauer und der Schlagzeuger Moritz Baumgärtner sind Reisende alter Schule: hellwach und immer im Moment, abseits der breit getretenen Touristenpfade der improvisierten Musik. Das CD-Debüt „Grow“ brachte der Band viel Beachtung ein, mit „Constant Travellers“, dem neuen Album, ist das Quartett gewachsen, offener geworden. Die vier Musiker begeben sich auf eine Expedition zum Ursprung der Musik, zur Melodie. Mit still glühender Intensität und einer nie zum Selbstzweck eingesetzten Fingerfertigkeit und Konzentriertheit spielt sich die Band in einen veritablen Rausch. In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire und dem Frauen Musik Büro Frankfurt Charlotte Greve (sax), Manuel Schmiedel (p), Marc Muellbauer (b), Moritz Baumgärtner (dr) www.charlottegreve.de/lisbethquartett.html

Club Voltaire | Fr., 25.1.2013 | 20.30 Uhr | 10,–/7,– €


Donnerstag, 31. Januar

Scott DuBois Quartet Mit seinem seit Jahren bestehenden Quartett spielt der Jazzgitarrist Scott DuBois Eigenkompositionen, die nach der Zukunft des Jazz tasten und ihre Intensität in der Gruppenimprovisation und -interaktion, in der Dynamik und dem Unvorhersehbaren gewinnen. Sound und Stil des Gitarristen umfassen das gesamte Spektrum von lyrischen bis hin zu rockigen Passagen. Die New York Times bezeichnete Scott DuBois als einen Gitarristen, der langsam aber sicher für Aufruhr in der internationalen Jazzszene sorgt. Ihm eilt zu Recht der Ruf eines melodisch sensiblen und zugleich experimentierfreudigen Gitarristen voraus – in seinem Spiel vereint er das Melodiöse eines Django Reinhardt, das Tempo eines John McLaughlin und die Innovation eines Egberto Gismonti. Gemeinsam mit Gebhard Ullmann am Saxofon, Thomas Morgan am Bass sowie dem Dänen Kresten Osgood am Schlagzeug vereint sich eine musikalische Kreativität in diesem Projekt, das spannender nicht sein kann und immer noch als Geheimtipp gilt. In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik Scott DuBois (git), Gebhard Ullmann (sax, bcl), Thomas Morgan (b), Kresten Osgood (dr) www.scottdubois.com

Romanfabrik | Do., 31.1.13 | 20.30 Uhr | 15,–/12,– €


Freitag, 22. Februar

Sonja Huber Quartett Vibraphon und E-Gitarre: Dieser Sound hat einen ganz besonderen Reiz. Sonja Huber hat mit Matthias Siegrist einen Gitarristen gefunden, der optimal mit ihrem Vibraphon-Spiel harmoniert: Beide verfügen über eine beeindruckende melodische Erfindungsgabe und überzeugen durch flüssige, nuancenreiche Artikulation. Das Sonja Huber Quartett spielt vielschichtige und doch eingängige Eigenkompositionen; sanfter Wechsel von Entspannung und Erregung zeichnet die Musik aus, so umranken und umschmeicheln sich Gitarren- und Vibraphon-Linien, getrieben von einem groovenden Bass-/Schlagzeug-Paar. In den Liner Notes findet sich eine schöne Charakterisierung dafür: „Relaxte Euphorie“. Die Schweizerin Sonja Huber erhielt früh Klavierunterricht, ergänzte später Schlagzeug und Vibraphon. Im Studium ab 2003 wurde das Vibraphon zum Hauptinstrument; sie besuchte Masterclasses, nicht nur bei Vibraphonisten (Gary Burton), sondern auch bei anderen Instrumentalisten (wie Joe Lovano, Chris Potter, Jim Black).

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire Sonja Huber (vib), Matthias Siegrist (git), Luca Sisera (b), Valeria Zangger (dr) www.www.myspace.com/sonjahuberquartett

Club Voltaire | Fr., 22.2.13 | 20.30 Uhr | 10,–/7,– €


Foto: Marco Zanoni

Christoph Stiefel – Inner Language Trio „Hochgradig eigenständige Kammermusik, die sich als große Kunst entpuppt“, „...gehört zum Spannendsten, was der PianoJazz zur Zeit zu bieten hat“, „Grandios – Weltklasse Klangerlebnis!“ – solche und ähnliche Lobeshymnen kursieren durch die (Fach)Presse, wenn von Christoph Stiefel und seinem „Inner Language Trio“ die Rede ist.

Donnerstag, 7. März

Die Musik bewegt sich zwischen Präzision und Entfesselung in einem modernen Triosound, der unwiderstehliche rhythmische Energie produziert und zugleich komplex und einfach, intellektuell und emotional, abstrakt und sinnlich ist. Christoph Stiefel befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit der Verschiebung und Überlagerung rhythmischer Muster, inspiriert von einer Kompositionstechnik aus dem Mittelalter, der Isorhythmik, die er seit 1990 in seinem eigenen Trio manifestiert. Seit Frühling 2012 sind zwei hochbegabte Musiker der jüngeren Generation neu mit dabei im Trio: Arne Huber am Kontrabass und Kevin Chesham am Schlagzeug.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik Christoph Stiefel (p), Arne Huber (b), Kevin Chesham (dr) www.christophstiefel.ch

Romanfabrik | Do., 7.3.2013 | 20.30 Uhr | 15,–/12,– €


Freitag, 22. März

The Ropesh „The ROPEsH“ sind Lorenzo Colocci (Flöte und elektronische Sounds), Apollonio Maiello (Klavier), Markus Wach (Bass) und Mathis Grossmann (Drums). In dieser Besetzung haben sie über verschiedene Zusammenarbeiten in Mainz und Mannheim zusammengefunden. Ausgebildet in Italien, ist Bandleader Lorenzo Colocci der klassischen wie der Jazz- und Popularmusik-Tradition verhaftet. Er hat langjährige Erfahrung mit verschiedenen kreativen Projekten und Ensembles wie auch als Musiklehrer. Die Musiker betrachten den modernen Jazz schräg von der Seite, durchsetzen ihn fantasievoll mit elektronischen Sounds, die sich geschmackvoll mit treibenden Melodien und markant groovigen Rhythmen verbinden. Hier stehen farbenreiches Zusammenspiel und Eigensinn nicht im Widerspruch zueinander.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire Lorenzo Colocci (fll), Apollonio Maiello (p), Markus Wach (b), Mathis Grossmann (dr) www.theropesh.com

Club Voltaire | Fr., 22.3.2012 | 20.30 Uhr | 10,–/7,– €


Donerstag, 11. April

Triosence Der Stern nennt sie „die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz“ und in der Tat sorgt Triosence seit einigen Jahren für Furore in der Fachpresse: „Der neue Meilenstein in Sachen Jazztrio“, „Klangtipp und Exempel für musikalische Dreieinigkeit“, „Ein unter die Haut gehendes Highlight“ , „Die neuen Helden“ oder „Bei der Musik geht auch bei uns im Westen die Sonne auf “ – so lauten nur einige Reaktionen namhafter Magazine zu Triosence. Was die Musik des Trios neben der Gleichberechtigung der Instrumente vor allem auszeichnet sind die Stärke und Klarheit ihrer Melodien. Das begeistert nicht nur Kenner, sondern auch jene, die mit Jazz bislang wenig anfangen konnten. Triosence verarbeitet Einflüsse von Jazz, Fusion, Folk, World „ … und entfaltet diese im Kollektiv zu einem opulenten Klanggemälde“. Bei diesem Konzert stellt die Band ihr neues Album „Turning Points“ vor.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik Bernhard Schüler (p), Matthias Akeo Nowak (b), Stephan Emig (dr) www.triosence.de

Romanfabrik | Do., 11.4.2013 | 20.30 Uhr | 15,–/12,– €


Freitag, 19. April

Hubert Nuss Trio Auf Analogien von Tönen und Farben, wie sie der französische Komponist Olivier Messiaen einst empfand, bezieht sich Hubert Nuss mit seinem herausragenden Triowerk „The Book Of Colours“. Messiaens „Modi“ mit ihren Skalen und Harmonien bilden die Grundlage für eine von dem Kölner Pianisten neu erarbeitete eigene Klangwelt, die von großer Schönheit und Eindringlichkeit geprägt ist. Im Zusammenklang von ebenso ökonomisch wie treffsicher gesetzten Harmonien und rhythmischem Puls liegt der Reiz dieser Farbenspiele, dem man sich kaum entziehen kann. Hubert Nuss und seinen Triopartnern gelingt das seltene Kunststück, mit scheinbar sparsamen Mitteln größtmögliche Klangästhetik und Emotionalität im Kontext des bekannten Jazzpiano-Sounds zu erreichen. Dabei hat Hubert Nuss nicht etwa, wie man vermuten könnte, ein mathematisch exaktes Gerüst von Kompositionen entworfen, die keine individuellen Spielräume mehr zuließen. Stattdessen sind die Stücke des „Book Of Colours“ nicht festgeschrieben, sondern sie entstehen frei innerhalb der zugrunde gelegten Modi, in spontaner Improvisation. In Zusammenarbeit mit Dr. Hoch’s Konservatorium Hubert Nuss (p), John Goldsby (b), Hans Dekker (dr)

Dr. Hoch’s | Fr., 19.4.2013 | 19.30 Uhr | 15,–/10,– €


Samstag, 20. April

Hubert Nuss (p) John Goldsby (b) Hans Dekker (dr) 1. Teil – Dauer rd. 2 Std. Masterclass für Pianisten (Thema: Standards, Funktionale Reharmonisation, Messiaen-Farben; parallel dazu: Masterclass für Bassisten („Technique & Tradition“) / Masterclass für Schlagzeuger („Technique through Listening: a Musical Approach to the Drum Set“) Die Masterclasses auch offen für andere Instrumentalisten und passive Teilnehmer (Zuhörer). Pause (30 min) 2. Teil – Dauer rd. 2 Std. Bandworkshop mit allen Teilnehmern Hubert Nuss studierte Jazzklavier in Köln. Er spielte u. a. mit Mel Lewis, Clark Terry, Shirley Bassey, Benny Bailey, Don Menza, Johnny Griffin, Art Farmer, Slide Hampton, Toots Thielemans, Ack van Rooyen, Bob Brookmeyer und Peter Herbolzheimer. Hubert Nuss ist Hauptfachdozent für Jazzklavier an der Universität der Künste Berlin und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. John Goldsby ist seit 1994 der Bassist der WDR Big Band (Köln). Zuvor lebte und arbeite er in New York und spielte mit Musikern wie George Benson, Benny Goodman, Lionel Hampton und Wynton Marsalis. John Goldsby unterrichtete an den Musikhochschulen in Köln und Essen und ist Autor für Fachzeitschriften und mehrerer Bücher über den Kontrabass im Jazz. Er unterrichtet außerdem regelmäßig beim Jamey Aebersold Summer Camp. Hans Dekker studierte Schlagzeug in Amsterdam und arbeitete danach mit Musikern wie Frits Landesbergen, Ack van Rooyen, Greetje Kauffeld, Rob Pronk, Jasper van’t Hof und Jerry van Rooyen. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Concertgebouw Jazz Orchestra, unterrichtete am Konservatorium von Enschede und ist seit 2005 Mitglied der WDR Big Band Köln. In Zusammenarbeit mit Dr. Hoch’s Konservatorium Informationen: Frau Dr. Prassel, Tel. (069) 212-70176 Ort: Sonnemannstraße 16, Kammermusiksaal www.dr-hochs.de Anmeldung unter www.Jazz-frankfurt.de

Dr. Hoch’s | Sa., 20.4.2013 | 10–15 Uhr | 45,– €


Freitag, 26. April

Bastian Stein Group Das Projekt des Trompeters Bastian Stein vereint vier Musiker, für die Spontanität, Tiefgang und ein hohes Maß an Kommunikation einen wichtigen Teil in der Musik einnehmen. Die Kompositionen, allesamt aus der Feder des Trompeters, sind geprägt von einem tiefen Verständnis für harmonische und melodische Verläufe. Reife Werke – unerwartet angesichts der Jugend des Leaders und seiner Band. Pablo Held hat gerade den WDR Jazz-Preis gewonnen und ist eine Ausnahmeerscheinung der jungen deutschen Jazzszene. Matthias Pichler hat den ersten Preis bei einem internationalen Kontrabass Wettbewerb in Berlin erhalten. Der aus Darmstadt stammende und seit längerem in Berlin lebende Tobias Backhaus ist ein begehrter Schlagzeuger in mehreren Bands und mit eigenen Projekten.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire Bastian Stein (tp), Pablo Held (p), Mathias Pichler (b), Tobias Backhaus (dr) www.bastianstein.com

Club Voltaire | Fr., 26.4.2013 | 20.30 Uhr | 10,–/7,– €


Foto: Konstatin Kern

Samstag, 27. April

Marc Copland/ John Abercrombie John Abercrombie ist einer der ganz Großen des Jazz. Mit seinen eigenen, immer wieder neu gebildeten Quartettformationen oder an der Seite von Billy Cobham, der Brüder Brecker, Jack DeJohnette oder mit Marc Johnson und Peter Erskine, um nur einige wenige zu nennen, prägt er mit seinem unverwechselbarem Stil den Jazz. Marc Copland, seinen elegant-poetischen Duopartner, traf er schon in den 1970er Jahren in der „loft scene“ in New York City, und es bildete sich schnell eine Partner- und Freundschaft, aus der einige der unvergänglichen Kompositionen und Aufnahmen entstanden. Die Musik ist ein Musterbeispiel leiser, unaufgeregter Kommunikations-Kunst auf höchstem Niveau. Wunderbar organisch klingt das Zusammentreffen dieser beiden Großmeister des zeitgenössischen Jazz. Es ist Musik, die an kammermusikalischer Feinheit kaum zu überbieten ist. Die Stücke schillern vielfarbig und vieldeutig, sie sind kleine Klangskulpturen von kunstvoller Flüchtigkeit – Musik zweier großer Einfühlsamer des Jazz. Eine Veranstaltung der Romanfabrik Marc Copland (p), John Abercrombie (git) www.marccopland.com www.johnabercrombie.com

Romanfabrik | Sa., 27.4.13 | 20.30 Uhr | 20,–/15,– €


Arbeitsstipendium Jazz Die Stadt Frankfurt am Main vergibt jährlich das Arbeitsstipendium Jazz. Es ist mit 7.500 Euro dotiert und wird jährlich neu ausgeschrieben. Bewerben können sich Musikerinnen und Musiker aus Frankfurt am Main und näherer Umgebung, die sich erkennbar den verschiedenen stilistischen Formen des Jazz, einschließlich experimenteller Richtungen, zuordnen lassen. Das Arbeitsstipendium Jazz kann für jegliche künstlerische Weiterentwicklung auf diesem Gebiet beantragt werden, wie beispielsweise die Teilnahme an einem Workshop oder Meisterkurs. Es gibt keine Altersbegrenzung. Es können sich sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen bewerben. Bewerberinnen und Bewerber sollen in der Lage sein, ein Programm von mindestens 30 Minuten live vor Publikum präsentieren zu können. Voraussetzung für eine Bewerbung sind eine musikalische Ausbildung oder Qualifikationen mit Schwerpunkt Jazz und der Nachweis einer entsprechenden Praxis. Dazu muss ein ausgefüllter Bewerbungsbogen und ein Tonträger (CD ) mit maximal drei Musikstücken vorgelegt werden. Eine unabhängige Jury entscheidet aus den eingesandten Beiträgen über die Vergabe des Arbeitsstipendiums Jazz. Jury und Veranstalter können unentgeltliches Vorspielen verlangen. Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nicht bewerben können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturdezernates der Stadt Frankfurt, JuryMitglieder und nahe Verwandte beider Gruppen. Die Verleihung des Stipendiums findet am 8. Mai 2013 im Rahmen eines Doppelkonzertes statt. Bewerbungsunterlagen können ab Mitte Januar 2013 im Kulturamt angefordert werden. Die vollständige Bewerbung muss bis Anfang März 2013 wieder dort eingegangen sein. Das Ende der Bewerbungsfrist (Stichtag) sowie mehr Informationen gibt es bei Irmgard Tennagels, im Kulturportal www.kultur-frankfurt.de unter „Musik“ oder auf der Website der Jazz-Initiative Frankfurt.

Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main Irmgard Tennagels Brückenstraße 3–7, 60594 Frankfurt am Main Tel. (069) 2123-8424 arbeitsstipendium.jazz @ stadt-frankfurt.de


Mittwoch, 8. Mai

Verleihung des Arbeitsstipendiums Jazz 2013 Ulli Jünemann Quartet + Jazz-Stipendiat Die Verleihung des Arbeitsstipendiums Jazz der Stadt Frankfurt begehen wir auch dieses Mal wieder mit einem Doppelkonzert. Das Ulli Jünemann Quartet wird den Abend eröffnen, bevor der noch unbekannte Stipendiat (die Bewerbungsfrist läuft bis März 2013, siehe gegenüberliegende Seite) vom Laudator, dem Kulturdezernenten Prof. Semmelroth, vorgestellt werden wird. „Boo Hoo“ heißt das neue Album des Mainzer Saxophonisten Ulli Jünemann, das ausschließlich Eigenkompositionen von ihm und von Jeanfrancois Prins präsentiert. Ulli Jünemann erhielt nach seinem Klavier- und Saxophonstudium, u.a. in Amsterdam und Den Haag, mehrere Stipendien, die ihn vor allem nach Kanada und Italien führten. Er ist u.a. Preisträger des Frankfurter Arbeitsstipendiums (2001). Der belgische Jazzgitarrist Jeanfrançois Prins lebt in Berlin und New York. Er arbeitete u.a. mit Jazzgiganten wie Toots Thielemans, Lee Konitz, Randy Brecker und Quincy Jones zusammen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt und der Romanfabrik Ulli Jünemann (sax), Jeanfrançois Prins (git), Paul Kleber (b), Bruno Castellucci (dr) www.jazzulli.de

+ der/die Stipendiat/in mit Band

Romanfabrik | Mi., 8.5.13 | 19.30 Uhr | 15,–/12,– €


Donnerstag, 16. Mai

Evgeny Ring Quartet Das „Evgeny Ring Quartet“ ist eine der interessantesten Entdeckungen der letzten Jahre in der deutschen Jazzszene. Evgeny Ring, gerade einmal 23 Jahre alt, zählt zu den bedeutendsten Nachwuchstalenten in Russland. In Leipzig gründete er das „Evgeny Ring Quartet“ mit Sascha Stiehler, Philipp Rohmer und Dominique Ehlert. Mit diesen Musikern fiel die Wahl auf drei der auffälligsten Nachwuchstalente in Deutschland. In über 60 Konzerten und einer Russlandtournee erspielte sich das „Evgeny Ring Quartet“ in der deutschen und russischen Jazzszene einen Namen. Sie gewannen Preise bei dem „Internationalen Jazzpreis Burghausen“ und dem „Jazzwettbewerb Hoeilaart Belgien“. 2011 präsentieren sie ihr Debutalbum „Ya Tashus“. Die Band spielt überwiegend Eigenkompositionen, welche zwischen moderner Improvisation und Jazztradition angesiedelt und von Spielfreude, Interaktion und Humor geprägt sind. Dabei versteht sich die Band eher als organische Einheit denn als Sammlung solistischer Einzelleistungen. In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik Evgeny Ring (sax), Sascha Stiehler (p), Philipp Rohmer (b), Dominique Ehlert (dr) www.evgenyringquartet.com

Romanfabrik | Do., 16.5.13 | 20.30 Uhr | 15,–/12,– €


Mittwoch, 22. Mai

Jochen Rückert (dr) Mark Turner (sax) Lage Lund (git) Orlando le Fleming (b) Mit dem Quartett um den Schlagzeuger Jochen Rückert konnten wir einige der profiliertesten Musiker der New Yorker Jazzszene für einen Workshop gewinnen. Der Workshop richtet sich in erster Linie an fortgeschrittene Amateure und Musikstudenten/Profis. Drummer Jochen Rückert stammt aus Köln. 1996 gewann er den Blue Note Jazzsearch und die European Jazz Competition. Er zog 1998 nach New York und veröffentlichte dort sein Debutalbum (u. a. mit Kurt Rosenwinkel und Chris Potter). Neben seiner Tätigkeit als Jazzmusiker arbeitet Rückert mit Rockbands (Bonnie Lundy und Seems So Bright) und unter dem Alias Wolff Parkinson White auch auf dem Gebiet der elektronischen Musik. Der Saxophonist Mark Turner stammt aus Kalifornien. Nach seinem Studium am Berklee College of Music ging er Anfang der 1990er Jahre nach New York, wo er seitdem mit Kurt Rosenwinkel, James Moody, Brian Blade, Brad Mehldau und Joshua Redman arbeitete. 2009 erschien das Album „Sky & Country“, das er mit seinem Trio Fly – Larry Grenadier (b) und Jeff Ballard (dr) – eingespielt hat. www.flytrio.com Gitarrist Lage Lund stammt aus Norwegen. Das Studium führte ihn zum Berklee College of Music und ab 2002 nach New York zur Juillard School of Music. 2005 gewann er ersten Preis der Thelonious Monk International Jazz Competition. Er spielte mit David Sanchez, Maria Schneider Orchestra, Seamus Blake, Ron Carter, Wynton Marsalis und Mulgrew Miller. www.lage-lund.com Orlando le Fleming kam in England als Kind einer Musikerfamilie zur Welt. Er schlug zunächst eine Laufbahn als professioneller Cricketspieler ein, um sich dann doch für die Musik zu entscheiden. Er tourte u.a. mit Bill Charlap, Art Farmer, George Coleman, Dave Liebman und Branford Marsalis. Seit 2003 lebt und arbeitet auch er in New York. www.orlandolefleming.com In Zusammenarbeit mit Dr. Hoch’s Konservatorium Informationen: Frau Dr. Prassel, Tel. (069) 212-70176 Ort: Sonnemannstraße 16, Kammermusiksaal www.dr-hochs.de Anmeldung unter www.Jazz-frankfurt.de

Dr. Hoch’s | Mi., 22.5.2013 | 10:30–14:30 Uhr | 45,– €


Freitag, 31. Mai

Anne Czichowsky Quintett Das „Anne Czichowsky Quintett“ schlägt neue Brücken zwischen Instrumental- und Vokaljazz. In ihrem aktuellen Album „Play On Words“ hat sie sich dem Vocalese gewidmet: für Kompositionen und Instrumentalsoli, z.B. von Kenny Garrett oder Michel Camilo, schrieb und arrangierte sie eigene Texte. Aber auch Eigenkompositionen und modern arrangierte Jazzstandards finden einen Platz im Repertoire ihres Quintetts. Anne Czichowsky integriert sich als fünftes Instrument in die Band, sie sucht stets die Kommunikation und Interaktion mit ihren Mitmusikern, und diese wiederum finden viel Raum für solistische Highlights. Mit Thilo Wagner am Klavier, Lorenzo Petrocca an der Gitarre, Axel Kühn am Bass und Matthias Daneck am Schlagzeug begegnen sich hier vier Musikerpersönlichkeiten, die sowohl als dialogfähige Einheit agieren als auch als virtuose Solisten in den Vordergrund treten. Zusammen mit Anne Czichowsky geben sie eine spannende musikalische Darbietung in einem Programm, das Vokaljazzfans und Freunde des instrumentalen Jazz anspricht.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire Anne Czichowsky (voc), Thilo Wagner (p), Lorenzo Petrocca (git), Axel Kühn (b), Matthias Daneck (dr) www.myspace.com/anneczichowsky

Club Voltaire | Fr., 31.5.2013 | 20.30 Uhr | 10,–/7,– €


Foto: ACT / Joerg Grosse Geldermann

Samstag, 1. Juni

Julian & Roman Wasserfuhr Quartett Nach drei erfolgreichen Alben zählen die Wasserfuhr-Brüder zu den renommiertesten Jazzmusikern in Deutschland. In ihrer jungen Karriere können sie auf erfolgreiche Konzerte, Zusammenarbeiten mit Nils Landgren, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner zurück blicken. Erstmals produzieren sie ihr eigenes Album mit ihrer eigenen Band, mit der sie seit vielen Jahren unterwegs sind. Julian und Roman Wasserfuhr haben „den Mut zur Einfachheit“ und verzichten „auf falsche Schnörkel. Das muss man sich trauen,“ so der Schauspieler Matthias Brandt in den Linernotes zum Album „Gravity“ (2011). Mit dem neuen, im Frühjahr 2013 erschienenen Album knüpfen sie genau dort an, woran sie in den letzten Jahren gearbeitet haben. Das verbindende Element heißt „Reichtum durch Reduktion“. Wie ein roter Faden durchziehen schlichte Melodien ihre Musik – manchmal auch populäre von Grönemeyer bis Sting – und entfalten dabei überwältigende Wirkungen.

Eine Veranstaltung der Romanfabrik Julian Wasserfuhr (tp, flh), Roman Wasserfuhr (p), Benjamin Garcia (b), Oliver Rehmann (dr) www.wasserfuhr-jazz.com

Romanfabrik | Sa., 1.6.2013 | 20.30 Uhr | 15,–/12,– €


Weitere Termine

Regelmäßige Jam Sessions in Frankfurt In Frankfurt am Main finden, neben unserem Angebot Jazz in der Freitagsküche (siehe rechte Seite), zahlreiche weitere JamSessions statt: Dreikönigskeller, www.dreikoenigskeller.com Montags, 21 Uhr: „Blue Monday“/Jazz Jam Session Orange Peel, www.orange-peel.de Dienstags, 20 Uhr: Blues Session Summa Summarum, www.facebook.com/summasummarum erster Mittwoch im Monat, 21 Uhr: Traditional/Swing Jazz dritter Mittwoch im Monat, 21 Uhr: Soul/Funk Jazz Session vierter Donnerstag im Monat, 21 Uhr: Gypsy/Swing Session Jazzkeller Frankfurt, www.jazzkeller.com Mittwochs, 21 Uhr: Jazz Jam Session Old Fashioned Bar, www.oldfashioned-bar.de dritter Donnerstag im Monat, 21 Uhr: Stummfilm-Jam Waggong (im Germaniabunker), www.waggong.de letzter Freitag im Monat (außer in Schulferien): Jazz Session

Semesterabschlusskonzert an der FMW Die FMW – Frankfurter Musikwerkstatt ist eine staatlich anerkannte Musikakademie für Jazz und Popularmusik. Ein achtsemestriges Studium führt zum Abschluss Staatlich anerkannter Berufsmusiker und Instrumentalpädagoge für Jazz und Popularmusik. Jährlich präsentieren sich die Studierenden mit ihren Ensembles beim Semesterabschlusskonzert.

Eine Veranstaltung der FMW Ort: FMW, Edisonstr. 8, 60388 Frankfurt am Main www.fmw.de

Do., 7.3.2013 | 20.00 Uhr | Eintritt frei


Foto: Juliane Schaper

Jam-Session am Freitag

Jazz in der Freitagsküche Seit Sommer 2012 hat das Künstlerhaus Freitagsküche nach mehreren Umzügen seinen Platz in einem Hinterhaus auf der Mainzer Landstraße gefunden. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes haben die Macher, der Künstler Michael Riedel und der Theatermann Thomas Friemel, einen belebten und beliebten Szenetreff geschaffen. Jeden Freitagabend kochen dort wechselnde „Gastköche“ aus der Kunstszene, oft begleitet von Kunst- oder Theateraktionen. Im Gewölbekeller der Freitagsküche finden in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt seit Herbst 2012 auch Jazzkonzerte und Jamsessions statt. Das Publikum kann in neuem Rahmen junge wie etablierte Musiker und Bands aus Frankfurt und Rhein-Main erleben; die Musiker erhalten die willkommene Gelegenheit, eine neue, andere Jazz-Session zu gestalten.

In Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Freitagsküche Wechselnde Bands aus Frankfurt/Rhein-Main; anschließend Jam-Session www.freitagskueche.de

Freitagsküche | Fr., 21.12.2012/4.1./1.2./1.3./12.4./ 3.5./7.6.2013 | 21.00 Uhr | Eintritt frei


Veranstaltungsorte und Infos Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186

Karte: OpenStreetMap

Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5

Freitagsküche Mainzer Landstr. 105 HH

Dr. Hoch’s Konservatorium Sonnemannstr. 16

Club Voltaire e.V. Kleine Hochstr. 5, 60313 Frankfurt am Main Tel. (069) 292408, Fax (069) 284579 www.club-voltaire.de, clubvoltaire@t-online.de Dr. Hoch’s Konservatorium - Musikakademie Frankfurt am Main Sonnemannstr. 16, 60314 Frankfurt am Main Tel. (069) 212-44822, Fax (069) 212-44833 www.dr-hochs.de, info@dr-hochs.de Für Konzerte kein Vorverkauf; Reservierung über unsere Website. Zu Workshops siehe Hinweis im Veranstaltungstext Künstlerhaus Freitagsküche Mainzer Landstraße 105 (Hinterhaus), 60329 Frankfurt am Main www.freitagskueche.de, info@freitagskueche.de Für Konzerte und Gaststätte keine Reservierungen, kein Vorverkauf Romanfabrik e.V. Hanauer Landstraße 186, 60314 Frankfurt am Main www.romanfabrik.de Reservierung: Tel. (0) 02, reservierung@romanfabrik.de Vvk: Frankfurt Ticket Tel. (0) 130-00, www.frankfurt-ticket.de

Die Jazz-Initiative bei Radio X Die Jazz-Initiative empfiehlt wärmstens ihre Live-Sendungen mit Robert Lochmann an jedem ersten und dritten Mittwoch des Monats ab 21 Uhr, Wiederholung Donnerstag um 12 Uhr. UKW 91.8 / Kabel 99.85 MHz, Internet www.radioX.de/live


Mitglied werden! Mitglied werden: den Jazz in Frankfurt fördern, und ermäßigt und kostenfrei Konzerte genießen Ich möchte Mitglied der Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V. (JIF) werden. Ich erteile eine Einzugsermächtigung (das hält den Verwaltungsaufwand niedrig) oder überweise den Mitgliedsbeitrag von zur Zeit mindestens 45,–  auf das Konto 303 020 bei der Frankfurter Sparkasse (BLZ 500 502 01). Nach der Aufnahme in den Verein erhalte ich den Mitgliedsausweis der JIF, der mich zu einer Eintrittsermäßigung bei allen Veranstaltungen der JIF berechtigt. Die Veranstaltungsreihe „Jazz im Palmengarten“ ist für JIF-Mitglieder im Eintritt frei. Über den Mitgliedsantrag entscheidet der Vorstand. Ich bestätige mit meiner Unterschrift, dass ich volljährig bin (alternativ: zusätzliche Unterschrift des gesetzlichen Vertreters). Ein Mitgliedsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Mitgliedschaft verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht bis spätestens zum 30. November eines Jahres gekündigt wird. Für den Rest des Jahres 2012 gilt eine Beitragsbefreiung, d. h. der erste Beitrag wird im Jahr 2013 fällig. Die Kündigung der Mitgliedschaft ist deshalb erstmals zum Ende des Jahres 2013 möglich.

Vorname, Name (Alter, sofern minderjährig) Straße, PLZ, Ort Telefon, E-Mail Ort, Datum, Unterschrift Einzugsermächtigung Hiermit ermächtige ich die Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V. widerruflich, den zu entrichtenden Jahresbeitrag bei Fälligkeit zu Lasten meines Kontos mittels Lastschrift einzuziehen. Weist mein Konto die erforderliche Deckung nicht auf, besteht seitens des Konto führenden Instituts keine Verpflichtung zur Einlösung. Mit dem Vereinsaustritt erlischt diese Ermächtigung.

Bank BLZ, Konto, Betrag Kontoinhaber (Vorname, Name) Ort, Datum, Unterschrift Bitte ausgefüllt einschicken oder beim nächsten Konzertbesuch an der Kasse abgeben.

Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V. Rendeler Straße 11a, 60385 Frankfurt a. M. Fax (069) 956348-45


Andreas und Christian Kaminski ACK2 – GRAFFITI & MORE | Kunden seit 2011

Unser Leben, unsere Meisterwerke, unsere Frankfurter Sparkasse „Das Hobby zum Beruf machen – uns ist das gelungen. Mit Erfolg! Nicht zuletzt dank unserer Frankfurter Sparkasse, die auch für unorthodoxe Geschäftskonzepte offen ist.“ Unsere Spezialisten in den GewerbekundenCentern unterstützen Sie bei der Realisierung.

www.facebook.com/FrankfurterSparkasse


Konzertprogramm Frühjahr 2013