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Vereinszeitung des SV Westfalen Dortmund – 01 /18

. e l a f t s We

WASSERBALL: LINKSHÄNDER AUS SYRIEN

JAHRESBERICHTE, SWIM RACE DAYS, BEACH WATER POLO TURNIER 1


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Editorial welche von der jeweiligen Abteilung selbst gewählt werden. Dadurch ist gewährleistet, dass die Interessen der einzelnen Abteilungen möglichst gut und sachkompetent im Gesamtverein vertreten werden. Besondere Bedeutung bekommt das Wort Vielfalt aber auch auf dem Hintergrund aktueller politischer Geschehnisse (Stichwort Integration). Zwar sind mir keine genauen Zahlen hinsichtlich der Mitglieder mit Migrationshintergrund bekannt, aber ein aufmerksamer Blick in unsere Vereinsstunden dürfte für sich sprechen. Bemerkenswert ist auch die Altersstruktur in unserem Verein. Natürlich gibt es in den meisten Vereinen jüngere und ältere Mitglieder. Auffallend ist bei unserer Altersstruktur im Gegensatz zu sehr vielen anderen (und nicht nur Schwimm-) Vereinen, dass es im Segment der älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen viele Mitglieder gibt. Auch dies ist sicherlich dem vielfältigen Angebot unseres Vereines geschuldet, kurz gesagt: Für jeden was dabei!

Liebe Westfalen, liebe Freunde des Vereins, nachdem die Bitte an mich herangetragen wurde, das Vorwort für die neue Ausgabe des „Westfalen“ zu schreiben, dachte ich: Eine anspruchsvolle Aufgabe, da ja schon einige vor mir ihre Gedanken zu unserem Verein an dieser Stelle zu Papier gebracht haben. Und um unseren Verein soll es hier ja schließlich auch gehen.

Nicht zu vergessen natürlich auch das breite Angebot an zusätzlichen Freizeitangeboten, die zur Vielfalt unseres Vereinslebens beitragen, exemplarisch seien hier nur das Drachenbootrennen und unser Weihnachtsmehrkampf mit den dazugehörigen geselligen Anteilen genannt.

So habe ich mal Überlegungen zu unserem Namen angestellt. Erst mal ganz einfach. SV steht ja bekanntermaßen für SchwimmVerein und Westfalen leitet sich von der Region her, in der wir beheimatet sind. Denkbar wäre aber auch, den Namen als Abkürzung für Schwimmverein Vielfalt Westfalen zu betrachten. Warum aber diese Wortspielerei? Schauen wir uns unseren Verein doch mal etwas genauer auf „Vielfalt“ hin an. Würde man die Passanten auf der Straße fragen, was denn ihrer Meinung nach zu einem Schwimmverein gehört, kämen als Antworten mit Sicherheit Begriffe wie Schwimmkurs, Wettkampfschwimmen, Freies Schwimmen. Bei einigen wenigen, besser informierten vielleicht noch Begriffe wie Aquafitness oder sogar Wasserball. Haben wir natürlich auch.

Zu guter Letzt darf nicht vergessen werden, dass all diese Vielfalt nur zustande kommen kann, indem vielfältiges Engagement von engagierten Helfern mit ebenso vielfältigen Ideen eingebracht wird und dies natürlich auch im Verein und nach außen kommuniziert wird. Auch hier sind wir gut aufgestellt. An dieser Stelle hätte ich selbstverständlich alle Abteilungen / Aktivitäten nennen können, viel besser kann man die beschriebene Vielfalt des SV Westfalen meines Erachtens jedoch erkennen, wenn man sich die Berichte der einzelnen Abteilungen anschaut, welche in dieser Ausgabe des „Westfalen“ abgedruckt sind. Diesmal nicht mit einem dreifachen, sondern einem vielfältigen GUT NASS

Allerdings ist der SV Westfalen viel breiter aufgestellt, was sich gut an unserer Vereinsstruktur ablesen lässt. So gibt es mehrere Abteilungen, die teilweise sogar noch Unterabteilungen haben. Die Vielfalt ist hier auch dadurch gegeben, dass es zu jeder Abteilung entsprechende Abteilungsvorsitzende gibt,

Michael Sendlinger Abteilungsleiter Wasserball 3


Inhalt 14 Schwimmen

6 Swim Race Days begeistern zwölf Nationen Unser Wettkampf hat sich im europäischen Schwimmsport etabliert. 10

JAHRESBERICHTE Die Abteilungsleiter schauen zurück auf das Jahr 2017. 11 1. Vorsitzender Jahresbericht von Uwe Weckelmann

Jahresbericht von Christina Krusenbaum

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Danke Familie Lemmer

Breitensport Jahresbericht von Annette Hesse

Eine Familie, die unsere Schwimmausbildung geprägt hat.

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Wasserball

Fußball, Bier und Fangeschichten

Jahresbericht von Michael Sendlinger

Wir wollen auf Bollerwagen-Tour gehen. Wer kommt mit?

18 Finswimming

Alte Fotos und Geschichten gesucht

Jahresbericht von Gerd Göldner

Für unser Jubiläum suchen wir noch alte Fotos. Wer kann helfen?

19 Unterwasserrugby

Drachenbootrennen

Jahresbericht von Jan Fuss

Wir sind angemeldet und suchen Team und Kapitän.

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Geschäftsführung

Lust auf Mitarbeit im Projekt?

Jahresbericht von Marianne Kleff

Wir suchen ehrenamtliche Helfer für verschiedene Aufgaben.

13 Sportliche Leitung

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Jahresbericht von Stefan Ryschawy

Ehrenamtspreis für Jan Weckelmann 20

NICHTS VERPASSEN! Folge uns! @svwestfalen

BEACH WATER POLO TURNIER Rückblick auf unser erstes internationales Wasserball-Turnier

Junge Engagierte aus unserem Verein werden gefördert. 34 Kochen im Südbad Die Gymnastik-Gruppe hat im Café Bistro Südbad gekocht.

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Impressum

Linkshänder aus Syrien

Der Pflichtteil des Westfalen.

„Mo“ Alhamma spielte in der syrischen Nationalmannschaft.

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SWIM RACE DAYS BEGEISTERN ZWÖLF NATIONEN U n s e r We t t k a m p f h a t s i c h m i t d e r d r i t t e n A u f l a g e i m e u r o p ä i s c h e n S chw immsp or t etablier t. S ogar die Jugend-Nationalmannschaft aus Katar ist für die Swim Race Days nach Dortmund gereist.

Te x t u n d F o t o s : J a n W e c k e l m a n n

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ie Swim Race Days Dortmund haben Schwimmer aus 12 Nationen in einen Pool gebracht. Am ersten März-Wochenende bot der ausrichtende Verein SV Westfalen Dortmund besonders dem Nachwuchs eine Bühne im städtischen Südbad. Alle Rennen wurden auf Facebook live übertragen. In abgedunkelter Halle sahen die Zuschauer am Samstagabend ein knappes Ausscheidungs-Rennen. Die Schwimmer gingen begleitet von Lichteffekten, Beifall, Musik und Moderation an den Start.

Michelle Pschuk und Gustav Persson gewinnen Ursula Happe Pokal

In vier 50 Meter Sprints bekamen die Zuschauer alle vier Schwimmarten zu sehen. Die Reihenfolge losten die Schwimmer über ein digitales Glücksrad, das sie über einen rot leuchtenden Knopf selbst starteten. Nach jedem Lauf schieden die zwei langsamsten Schwimmer aus. Die Frauen Eileen Schulze vom TV Jahn Wolfsburg und Sterre Mooiweer vom niederländischen Verein De Dinkel boten den Zuschauern im Finale ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Brustschwimmen. Eileen Schulze gewann. Die Herren losten Freistil als Final-Lage. Mit knapp einer Zehntelsekunde Vorsprung siegte Lasse Dumke von der SG Ruhr vor Stefan Varga vom schwedischen Verein Helsingborgs Simsällskap.

Damit auch die jüngsten Teilnehmer im Rampenlicht stehen konnten, veranstaltete der SV Westfalen vormittags Kinderfinals für die Sprint-Strecken. Die Jugend-Nationalmannschaft aus Katar setzte das sportliche Niveau sehr hoch. Den KinderMannschaftspokal durften am Sonntag jedoch die Aktiven des rumänischen Vereins Aqua Sport Bucharest entgegennehmen.

Dortmunds erfolgreichste Schwimmerin Ursula Happe besuchte am Sonntag die Swim Race Days; der SV Westfalen widmete der Olympiasiegerin von 1956 den Pokal für die beste Leistung im Brustschwimmen. Ursula Happe, selbst Vereinsmitglied, überreichte den Pokal an Michelle Pschuk von der SG Ruhr und an den Schweden Gustav Persson vom Helsingborgs Simsällskap.

Nach zwei Tagen Schwimmwettkampf ehrte der SV Westfalen Dortmund Katharina Stember von der SG Lünen und Thierry Bollin vom Schwimmklub Bern für die beste sportliche Leistung. Der Iberiasports-Mannschaftspokal ging an den schwedischen Verein Helsingborgs Simsällskap.

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„We were so happy about competition. Thank you for everything, because it was amazing, and I hope to meet you again next year” (CSS Suceava) “Thank you so much for the excellent competition and hospitality! The time spent by our team in Dortmund has been unforgettable” (RTU Kipsalas) „Echt geiles Wochenende“ (Facebook-Kommentar)

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ie d , r e f l e H alle n fs a p e m k a n k a t t D e des W g l o f r E zum n! e b a h n e beigetrag


JAHRES-

BERICHTE DER ABTEILUNGSLEITER

Wie auch in den letzten Jahren, ist die F r ü h j a h r s - A u s g a b e d e s We s t f a l e n s e h r textlastig. Lasst euch davon nicht abschrecken, denn die Berichte der Abteilungsleiter geben einen wunderbaren Überblick, was unsere Mitglieder mit viel Herzblut im vergangenen Jahr geschafft haben. Viel Spaß beim L esen!

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1. VORSITZENDER J a h r e s b e r i c h t v o n U w e We c k e l m a n n

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fest und der Weihnachtsmehrkampf sind inzwischen Höhepunkte, die sich kaum noch ein Mitglied entgehen lassen möchte. Das Drachenbootrennen entwickelt sich zu einem ähnlichen Highlight unserer Aktivitäten. All diese „feierlichen“ Zusammenkünfte fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl. In der Öffentlichkeit und der Politik werden wir immer besser wahrgenommen. Durch unsere Präsenz in den örtlichen und sozialen Medien sowie in der Öffentlichkeit (z.B. Dortbunt) haben wir uns einen Ruf als kompetenter Ansprechpartner erarbeitet. Unsere jüngsten Vorstandsmitglieder Christina Krusenbaum und Jan Weckelmann wurden für den Ehrenamtspreis des Stadtsportbundes Dortmund nominiert. Jan hat es in die Endausscheidung geschafft und den Preis letztendlich auch gewonnen. Besonders hervorgehoben wurde die hervorragend gestaltete Mitgliederzeitschrift, die unter seiner Federführung entstanden ist. Für 2018 haben wir uns die Neugestaltung unserer Homepage vorgenommen. Durch Rückmeldungen und Anregungen unserer Besucher werden wir versuchen, den Informationsbedarf zielgruppengerechter zu präsentieren. Ein weiteres Betätigungsfeld wird das Sponsoring sein. Hier müssen wir uns noch professioneller aufstellen, um das Niveau der Swim Race Days halten oder sogar verbessern zu können. Unsere Mannschaften im Wasserball und Unterwasserrugby sollen von diesen Maßnahmen auch profitieren.

in bewegtes Jahr mit vielen Höhen und Tiefen liegt hinter uns, aber auch ein spannendes Jahr mit vielen Perspektiven liegt vor uns. Doch der Reihe nach. Ein Tiefpunkt war der Rückzug von Familie Lemmer aus der Schwimmausbildung. Zum Hintergrund gibt es weiter hinten in dieser Zeitschrift einen eigenen Bericht. Des Weiteren haben einige unserer ehrenamtlich Aktiven mit zum Teil schweren Krankheiten zu kämpfen gehabt bzw. plagen sich immer noch damit herum, was natürlich das Tagesgeschäft für alle nicht einfacher macht. Es soll aber nicht gejammert werden. Wir haben ja auch wieder viel Gutes im vergangenen Jahr geschafft. Das neue Wettkampfformat, unsere Swim Race Days, sind nicht nur deutschlandweit, sondern auch international zu einem Begriff für spannende Rennen und eine perfekte Organisation geworden. Unsere Jugendmannschaft der Wasserballer entwickelt sich weiter und hat noch einiges an Potential für die Zukunft. Die „Großen“ sind aufgestiegen und haben durchaus Ambitionen, sich weiter zu entwickeln. Die Ausrichtung des 1. Dortmunder Beach-Water-Polo-Turniers war für die Wasserballer ein großer Erfolg, der alle motiviert hat, dieses Turnier zu einer festen Institution werden zu lassen. Im Unterwasserrugby hat die erste Mannschaft sich in der ersten Bundesliga fest auf dem vierten Platz behauptet. Die zweite Mannschaft schaffte leider den Aufstieg nicht, gibt sich aber für die nächste Saison hochmotiviert. Die Finswimmer hatten im vergangenen Jahr mit einigen Abgängen und ausgefallenen Meisterschaften zu kämpfen. Was mich besonders freut, ist, dass wir durch Anmietung von Wasserzeiten im Hallenbad Hagen Trainingseinheiten kompensieren konnten. Gerd Göldner hat angekündigt, sein Amt aus Altersgründen abgeben zu wollen. Die Breitensportkurse erfreuen sich weiterhin größter Beliebtheit. Durch eine geringe Fluktuationsrate festigen sich freundschaftliche Beziehungen in den Gruppen. In der Schwimmausbildung hat es durch eine Justierung des Ausbildungssystems bei den Schwimmanfängern für viele die gravierendsten Änderungen gegeben. Wir sind, dank Christina Krusenbaum, nun auf dem richtigen Weg. Unsere Feste, der Saisonabschluss im Sommer, unser Herbst-

Feiern - Catering - Events www.cafe-suedbad.de 11


GESCHÄFTSFÜHRUNG Jahresbericht von Marianne Kleff

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as Jahr 2017 hat für den Verein einiges an Aufs und Abs gebracht.

solches Ehrenamt. Zwar sind inzwischen aus den Wettkampfmannschaften einige als Helfer dazu gestoßen, jedoch fehlen die qualifizierten Übungsleiter, die im Besitz einer C-Lizenz sind. Hier ist immer Bedarf und der Verein unterstützt jeden, der sich hier qualifizieren möchte.

Zu den bedauerlichsten Tiefpunkten gehört in diesem Jahr leider ein Mitgliederverlust von knapp 80 Mitgliedern. 31 davon sind alleine im Jahr 2017 ein- und auch wieder ausgetreten. Die meisten hiervon aus dem Bereich Mengede, da sich die Situation hier sehr verändert hat und lange nicht feststand, ob wir das Angebot in Mengede aufrechterhalten können.Hoffen wir nunmehr für das Jahr 2018, diesen Trend zu stoppen und die 700-er Marke wieder zu knacken.

Der kalkulierte Überschuss in Höhe von 5.000,00 EUR konnte dank guter Unterstützung von allen Seiten, guten Einnahmen im Ideellen- und im Zweckbereich, verfünffacht werden. Erstmals wurden in diesem Jahr Rückstellungen in Höhe von 10.000 EUR für das Vereins Jubiläum 2021 gebildet. Auch im Jahr 2018 sind diese geplant, da außergewöhnlich hohe Aufwendungen nicht zu erwarten sind.

Durch die Umstrukturierung innerhalb des Vereins, Neubesetzung verschiedener Position, zeigt sich aktuell ein äußerst positiver Trend in der Schwimmausbildung. Mit viel Engagement von Christina und Marvin haben sich die Schwimmkurse sowohl im Kinder- als auch im Erwachsenenbereich zu Selbstläufern entwickelt – lange Wartelisten sprechen hier für sich.

Wir müssen dranbleiben, uns immer neu zu erfinden, den Verein mit Leben zu füllen und Neugierde zu wecken.

Der „neu erfundene“ Wettkampf der Westfalen, die „SWIM Race Days“ stoßen inzwischen international auf Beachtung mit entsprechend großem Medieninteresse. Im Jahr 2017 hat die Veranstaltung dementsprechend kein Defizit erwirtschaftet, sondern eine positive „Null“ erreicht. Es ist zu erwarten, dass dieser Trend anhält und sich in ein positives Ergebnis ändert. Alle sind hier aufgerufen, die Veranstaltung zu unterstützen – sei es durch Hilfe vor und während des Wettkampfes, Akquirierung von Produktspenden für die Welcome-Tüten und sonstigen Einsatz. Alles in allem ist der Verein gut unterwegs, was aber keineswegs Stillstand bedeutet. Wie viele andere, müssen auch wir immer dranbleiben, uns neu erfinden und so den Verein mit Leben füllen und bei Außenstehenden ein wirkliches Interesse und die Neugierde zu wecken, sich vom Westfalen-Motto einfangen zu lassen. Wir sind auf einem guten Weg – lasst uns diesen Weg noch besser machen.

Allerdings gestaltet sich die Suche nach qualifizierten Helfern und Übungsleitern immer noch recht schwierig. Einige haben den Verein aus beruflichen Gründen verlassen müssen, viele andere finden einfach neben Studium, Beruf und Schule keine Zeit für ein

Gut Nass! Marianne Kleff

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SPORTLICHE LEITUNG Jahresbericht von Stefan Ryschawy

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as Jahr 2017 liegt hinter uns. Und wieder haben wir, der Vorstand, die Abteilungen mit allen Trainern, Übungsleitern und Helfern viel Energie in unseren SV Westfalen gesteckt. Aber woher kommt eigentlich diese Energie? Was treibt uns alle dazu an, wöchentlich im Bad zu stehen? Oder auch an den Wochenenden als Sportler, Trainer oder Kampfrichter? Ganz zu schweigen von den Aufgaben, die zu Hause am Schreibtisch erledigt werden müssen… Ich denke, es ist unser aller Motivation. Die Motivation für eine Gemeinschaft zu sorgen, in der wir uns alle wohl fühlen… oder eine Gemeinschaft zu schaffen, in der sich andere, unsere Mitglieder, wohl fühlen. Die Motivation andere zu sportlichen Erfolgen zu führen, oder sportliche Events zu einem besonderen Highlight werden zu lassen.

Begrenzung auf 3500 Einzelstarts war übertroffen. Vereine aus Liechtenstein, Luxemburg, Rumänien, Russland, den Niederlanden und der Schweiz waren zu Gast und lobten unsere Veranstaltung. Ein Lob, dass sich herumgesprochen hat, denn für 2018 haben sich schon Vereine aus Rumänien, den Niederlanden, Norwegen und Lettland angesagt. Besonders gefreut habe ich mich über eine neue Veranstaltung – Beach-Wasserball! Das von Enrico Michelini organisierte Turnier war eine Bereicherung für den Dortmunder Sport. Kurzweilig, schnell und spannend waren die einzelnen Spiele. Enrico – vielen Dank! Ich hoffe auf eine Fortsetzung in 2018. Den geraden genannten Wunsch werden wir auch sicherlich in einem weiteren Treffen unseres Sportausschusses bereden. Leider konnten wir uns 2017 nur einmal treffen, dennoch waren wir konstruktiv und haben z.B. unsere Präsentation beim Stadtfest „Dortbunt“ grob vorbereitet.

Diese Motivation führte im sportlichen Bereich zu unzähligen Erfolgen. Die hier aufzuführen ist nicht meine Aufgabe, das erledigen unsere Abteilungsleiter mit ihren Berichten. Aber den Lesern Appetit machen, auf das, was auf den nächsten Seiten kommt, möchte ich schon gerne. Zum Beispiel mit den Ergebnissen unserer Schwimmer. Auf allen Titelkämpfen waren unsere Athleten vertreten und mit Sharon Dohms haben wir eine Brustschwimmerin, die in die Top Ten der Deutschen Jahresbestenliste vordringen konnte. Nicht zu vergessen ist, dass Sharon mit ihrer bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften erzielten 1:09,50 Minuten erst die vierte Dortmunder Schwimmerin ist, die jemals unter 1:10 Minuten geschwommen ist. Frenetisch gefeiert wurde der erste Sieg unserer Jugend-Wasserballmannschaft, unsere erste Mannschaft startete hingegen leider mit einer Niederlage in die neue Saison. Ein Ausrutscher… Unsere Fin-Swimmer kämpften sich über 8,2 Kilometer durch die Nordsee und errangen dabei vier Altersklassensiege. Alles wieder viele Erfolge, die uns Stolz machen und für frische Energie und Motivation sorgen.

Auch die Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen und Verbänden ging 2017 weiter. Innerhalb der SG Dortmund gab es wieder ein Treffen der Trainer und sportlichen Leiter, in dem konstruktiv über die sportliche Zusammenarbeit diskutiert wurde. Die Arbeit im Kreisverband Schwimmen stand weiterhin unter dem Thema „Hallenbad Dorstfeld“. Leider haben wir diesen Kampf verloren, das Bad wird abgerissen, eine neue Möglichkeit soll in Wischlingen entstehen. Hier ist es nun unsere Aufgabe, diese neue Halle nach den Bedürfnissen der Schwimmausbildung und dem Breiten- sowie Leistungssport von der Stadt errichten zu lassen. 2017 hat viel Energie gekostet – ich hoffe, alle sind in 2018 neu motiviert, neue Aufgaben zu meistern. Mit einem sportlichen „Gut Nass“ Stefan Ryschawy

Viel Energie hat wieder die Organisation der Race Days gekostet. Aber die Arbeit hat sich gelohnt! Bereits drei Tage vor dem offiziellen Meldeschluss hieß es „nichts geht mehr!“ Die 13


SCHWIMMEN Jahresbericht von Christina Krusenbaum

„Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.“

Dieses Zitat von Konfuzius beschreibt für mich in einem Satz das Jahr 2017. Denn wie ich Ende 2016 ankündigte, war mein Ziel für dieses Jahr vieles in der Abteilung Schwimmen neu zu strukturieren und einiges zu bewegen. Im Verlauf des Jahres musste ich allerdings feststellen, dass Veränderungen Konfuzius nicht immer einfach herbeizuführen sind. Abschließend kann ich aber resümieren, dass sich viel Positives getan hat und wir einen großen Schritt nach vorne gemacht haben.

dem Team ausgeschieden, dafür sind aber genauso motivierte, neue Übungsleiter dazu gekommen. Durch regelmäßige Treffen mit allen Übungsleitern der Schwimmausbildung konnten viele Probleme angepackt werden. Besonders erfreulich ist für mich, dass durch das tolle Engagement die Jugendgruppe donnerstags um 19:45 Uhr, geleitet von David Jäger und Charlotte Husemann, immer beliebter wird. Im Jahr 2018 sind für jeden SwimStar Experten-Teams geplant, die sich ausschließlich damit beschäftigen sollen, den Kindern, die für ihren SwimStar erforderlichen Aufgaben, beizubringen. Dies soll auch zur Folge haben, dass die Kinder die einzelnen Stationen je nach Leistungsstand anlaufen können, die auch im Schwimmerbecken etabliert werden sollen. Erwachsenenschwimmen Auch im Jahr 2017 erfreuten sich die Erwachsenenschwimmkurse großer Beliebtheit. Leider fehlen uns in diesem Bereich noch qualifizierte Übungsleiter, um das Programm ausbauen zu können. Mittwochs von 20:00 - 21:00 Uhr fanden die Nichtschwimmerkurse mit maximal vier Teilnehmern pro Übungsleiter statt, um eine gute Betreuung gewährleisten zu können. In diesem Jahr konnte auch der Studenten Schwimmkurs zur Vorbereitung auf die Schwimmprüfungen im Sport Studium durchgeführt werden. Am Donnerstag fanden von 20:30 - 21:00 Uhr parallel ein Ausdauerkurs und ein Technikkurs statt. Wenn möglich wollen wir das Angebot im Jahr 2018 noch erweitern und hoffen, hierfür noch weitere Ehrenamtliche zu finden. Die Ausbildung im Wasser könnte zum Beispiel durch ein gezieltes und qualifiziertes Training an Land ergänzt werden.

Schwimmausbildung Das Kursangebot aus dem Jahr 2016 wurde auch im Jahr 2017 weiter durchgeführt. Die Nichtschwimmerkurse fanden mittwochs zwischen 16:00 - 20:00 Uhr und donnerstags zwischen 18:00 - 20:00 Uhr im Südbad statt. Zusätzlich konnten wir in den Oster-, Sommer-, und Herbstferien wieder Kurse in Kooperation mit dem Schwimmverband NRW anbieten. Mit der Aktion unter dem Namen „NRW kann schwimmen“ sollen Schüler der Klassen 3 bis 6 an das Schwimmen herangeführt werden. Auch im tiefen Wasser konnten wir unser Kursprogramm beibehalten. An fünf Tagen die Woche sind wir in unterschiedlichen Schwimmbädern vertreten, dazu gehört nicht nur das Südbad, sondern auch Hombruch und Mengede. Personell sind dieses Jahr leider einige Übungsleiter aus

Leistungsschwimmen Schon die jüngsten Leistungssportler des SV Westfalen zeigten dieses Jahr tolle Leistungen. Insgesamt 12 junge Talente des SV Westfalen wechselten aus der Talentsichtungsgruppe in den D-Kader der SG Dortmund. Damit sind im Jahrgang 2008-2011 insgesamt16 Westfalen im D-Kader vertreten. Dies 14


ist der guten Nachwuchsarbeit der Schwimmausbildung zu verdanken, die junge Talente fördert und im richtigen Moment animiert in die passende Gruppe zu wechseln. Ein tolles Beispiel ist hierfür Lukas von Mulert, der erst im Sommer wechselte und auf seinem ersten Wettkampf in Mühlheim schon eine Silbermedaille auf 25m Freistil und eine Bronzemedaille auf 25m Rücken gewinnen konnte. Hier zeigt sich auch der Erfolg des SwimStars Konzeptes, das den Schwerpunkt in der Ausbildung auf das Kraul und Rückenschwimmen legt.

Nach dem Sieg der Masters bei den DMS 2016 auf Bundesebene, konnte dieser Erfolg in 2017 leider nicht wiederholt werden und die Masters mussten sich mit einem guten 4. Rang bei sehr starker Konkurrenz zufrieden geben. Auf den deutschen Meisterschaften der Masters in Magdeburg erzielte Sebastian Link für Westfalen die Plätze 8 (50m u. 100m Freistil) und 12 (200m Freistil) in der AK 30. In der AK 55 verteidigte Markus Reinhardt seine drei Titel aus dem Vorjahr erfolgreich: 3x Gold (50m, 100m, 200m Freistil). Bei den diesjährigen Deutschen Freiwassermeisterschaften in Magdeburg errang Freiwasserexperte Michael Prüfert (AK 50) einen ungefährdeten Doppelsieg über 2,5 und 5 Kilometer. Diese Ergebnisse zeigen, dass sich ein hartes Training auch im Masters Sport lohnt.

Im C-Kader setzt sich dieser Erfolg fort. Besonders erkennbar war dies bei den diesjährigen DMSJ. Die 2. Mannschaft der D-Jugend, besetzt mit vier Westfalen aus der eigenen Schwimmausbildung (Martha Luisa Kretschmer, Miriam Wolf, Alice Ungefug und Juliane Wegge), konnte auf Südwestfalenebene den 2. Platz in der Gesamtwertung direkt hinter den Mannschaftskollegen der 1. Mannschaft belegen und qualifizierte sich obendrein für das NRW-Finale.

Zum Abschluss möchte ich allen Ehrenamtlichen in unserem Team für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre vielen geleisteten Stunden danken. Ohne euch wären so tolle Ergebnisse im Jahr 2017 nicht möglich gewesen!

In unseren Mannschaften B2 und A2 Kader wurde in diesem Jahr durch die Trainer ein neues Konzept aufgestellt. Statt der sonst 22 Wettkämpfen im Jahr wurden dieses Jahr nur 15 besucht. Die Erfolge sprechen mit 83 Gold-, 66 Silber- und 75 Bronzemedaillen und 304 neuen Bestzeiten für sich. Am erfolgreichsten zeigte sich Sharon Dohms mit 6 Starts auf deutschen Meisterschaften und 3 Finalteilnahmen im B-Finale der Deutschenkurzbahnmeisterschaften über 50m und 200m Brust konnte sie hier den 13. Platz und über 100m Brust in einer tollen persönlichen Bestzeit von 1:09,50 den 12. Platz belegen. Die weiteren sportlichen Erfolge der Westfalen gestalten sich wie folgt:

Sportliche Erfolge Auf Meisterschaften: Südwestfälische Meister: Sharon Dohms (50 m Brust) Südwestfälische Jahrgangsmeister: Jan-Niklas Hamm (100m Brust), Weitere Teilnehmer: Marius Syberg (3. Über 100 Schmetterling), Justin Draeger, Kristin Behr, Marie Kleff, Henry Kleff, Matea Josic, Nisrine Ouali NRW-Meister: Jens Mydlach (4x100m Freistil) NRW-Jahrgangsmeister: Louisa Roßbach (200m Rücken) Weitere Teilnehmer: Sharon Dohms (7. Über 50 Brust, 6. Über 100 Brust), Jens Mydlach, Henry Kleff, Jan-Niklas Hamm, Jana Paul, Marius Syberg, Sebastian Greiffer, Mika Max Bovensmann, Teresa Helas, Franziska Demant Teilnehmer Deutsche Meisterschaften: Sharon Dohms, Mika Max Bovensmann

info@getraenke-weidlich.de Dortmund · Düsseldorf · Osnabrück

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BREITENSPORT Jahresbericht von Annette Hesse

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a, stimmt! Es ist schon etwas außergewöhnlich, dass in einem alt eingesessenen Schwimmverein, wie der SV Westfalen Dortmund von 1896 einer ist, so etwas wie „Nordic Walking“ angeboten wird.

Auch im Wasser lassen sich viele Bewegungen schonender durchführen und Aqua Jogging, Aqua Power und Wassergymnastik bieten dort ungeahnte Möglichkeiten. Schwimmer wie Nichtschwimmer jeden Alters können mit Aquafitness ihr Wohlbefinden steigern. Wasser macht Spaß. Es macht stark. Und Wasser hält fit. Aquafitness ist trendy! Bereits in den 1990er Jahren schaffte Aquafitness den Sprung aus Amerika nach Deutschland und hat sich sehr schnell etabliert. Der steigende Wunsch und Bedarf nach einem sanft heilenden und gleichzeitig einem Muskulatur und Kraft aufbauenden Training, führt auch bei uns im Verein zu wachsendem Zulauf in den Aquafitnesskursen. Hochleistungssportler aus verschiedensten Sportrichtungen, nutzen diese Bewegungen im Wasser ganz selbstverständlich als Ausgleichstraining oder nach Verletzungen zur Rehabilitation. Übergewichtige können in keinem anderen Medium so effektiv und gelenkschonend ihre Pfunde abtrainieren und für Schwangere stellt die sanfte Bewegung im Wasser oftmals die einzige Möglichkeit dar, um ihre Kondition zu erhalten. Außerdem hebt die Bewegung im Wasser mit guter Musik die Laune, führt später zu Entspannung und schafft damit innere Zufriedenheit. Die gute Stimmung erfahren wir Übungsleiter auch immer wieder in unseren Kursen, welche „leider“ seit langer Zeit konstant ausgebucht und die Wartelisten lang sind. Dann gibt es da noch die wunderbare Gymnastikgruppe, die sich jeden Donnerstagabend in der Sporthalle in Hacheney trifft und für neue Teilnehmer immer offen ist. Vor kurzem haben sie sich sogar zu einem gemeinsamen Kochabend getroffen!

„Aber wir müssen doch die Menschen bewegen, ob im Wasser oder an Land, egal in welchem Alter und damit auch das Breitensportangebot erweitern und verbessern!“ Beim Nordic Walking wird der gesamte Körper aktiviert und gibt so viel positive Effekte für die Gesundheit: Es stärkt das Herz-Kreislauf-System, die Sauerstoffversorgung verbessert sich, es stärkt den Rücken und löst Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich, speziell bei Menschen die viel am Schreibtisch sitzen. Zusätzlich ist diese Bewegung wunderbar für Sporteinsteiger, Übergewichtige und Ältere. Das Training wirkt wie eine natürliche, sanfte Mobilisation - die Hüfte wird gestreckt, der Rumpf stabilisiert. Nordic Walking hält jung, verbessert das Wohlbefinden und stärkt das Immunsystem! Diese Sportart, übrigens von den Finnen als Sommer-Langlauftraining erfunden, ist sehr leicht zu erlernen weil die Bewegungsform ganz natürlich ist. Dennoch ist es wichtig, die Grundtechnik und das Basiswissen bei einem „echten“ Nordic-Walking-Trainer oder Profi zu lernen.

Wasser macht Spaß. Es macht stark. Und Wasser hält fit. Aqufitness ist trendy!

Nicht nur die Lauftechnik mit ihrem aufrechten Gang, dem richtigen Armeinsatz, welcher quasi der Motor der Bewegung ist, dem flach gehaltenen Stock und ein angepasster, aktiver Schritt ist wichtig, sondern auch die Ausrüstung. Nordic Walking Stöcke sind dabei das wesentliche Handwerkszeug, da sollte man nicht sparen. Die Länge muss stimmen und sie sollten möglichst leicht, stabil und über optimale Schwingungseigenschaften verfügen. Schließlich werden sie auch für Aufwärmübungen, für´s Dehnen und Kräftigen eingesetzt, denn all das gehört zu einer perfekten Nordic Walking Stunde, sollte aber immer individuell mit dem Sportler abgestimmt werden. Also, diese Sportart ist ein ideales Ganzkörpertraining- wenn man es richtig macht! Kurzum, als Nordic Walker ist man kein Spaziergänger mit Stöcken, sondern ein Langläufer ohne Ski!

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WASSERBALL Jahresbericht von Michael Sendlinger

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ie sich bereits im letzten Jahr angedeutet hat, geht es momentan sportlich mit unserer Abteilung weiter bergauf. Bedingt durch das erfolgreiche Abschneiden unserer beiden Teams im Ligabetrieb konnten beide Mannschaften aufsteigen. Die erste Mannschaft erreichte in der Bezirksliga erwartungsgemäß den 2. Platz hinter dem SV Kamen 2, die zweite Mannschaft wurde unangefochten Erster in der Kreisklasse. Somit treten wir in der neuen Saison in der Südwestfalenliga (1. Mannschaft) und Bezirksliga (2. Mannschaft) an. Das alljährliche Saisonauftakt-Turnier des SV Aegir Arnsberg konnten wir auch dieses Jahr wieder als Sieger beenden, nunmehr zum vierten Mal in Folge.

Besonders erfreulich war die Teilnahme eines Teiles der (ehemaligen) syrischen Nationalmannschaft um unseren Spieler Moayad.Besonderer Dank gilt hier dem Orga-Team um Hauptorganisator Dr. Enrico Michelini sowie den tatkräftigen Helfern des SV Derne, ohne deren Kooperation dieses Event sicherlich nicht so rund gelaufen wäre. Erfreulich auch, dass sich unser Jugendteam mittlerweile etabliert hat und die ersten Liga-Spiele gewonnen werden konnten. Zwar ist es noch ein weiter Weg bis zur Leistungsstärke der seit etlichen Jahren in der Jugendarbeit tätigen Vereine, wichtig aber ist es, den Grundstein dafür gelegt zu haben.

Die erste Mannschaft erreichte in der Bezirksliga den zweiten Platz.

Die grundsätzliche Personalsituation ist in etwa gleich geblieben, Zu- und Abgänge halten sich ungefähr die Waage. Allerdings gibt es einen kleinen Wermutstropfen, besonders hinsichtlich der gegenüber der letztjährigen Saison schwierigeren Aufgaben: Zwei unserer Spieler fallen längere Zeit wegen Schulter-Operationen aus, darunter unser erster Torwart (wahrscheinlich für die komplette Saison).

Ein Highlight diesen Jahres war das erstmalig durchgeführte Beachwaterpolo-Turnier im Südbad. Beim Beachwaterpolo handelt es sich um eine modifizierte Variante des Wasserballs. Durch die hier abgeänderten Regeln gegenüber dem Original ist es möglich, in einem 50-m-Becken auf zwei Spielfeldern parallel zu spielen. Dies, so konnten die zahlreichen Zuschauer feststellen, bringt erheblich mehr Stimmung in die Halle. Viele der Spiele gingen sehr knapp aus, sodass es bis zum Ende spannend war.

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Mit sportlichen Grüßen Michael Sendlinger


FINSWIMMING Jahresbericht von Gerd Göldner

B

edauerlich für Finswimming ist wie immer, dass aufgrund mangelnder Trainingszeiten keine Jugendlichen sich für Kinder- und Jugendmeisterschaften qualifizieren können. Die Limitzeiten werden mit einem Mal wöchentlichem Training nicht erreicht. Das kann auch mit einer zusätzlichen Trainingseinheit, am Mittwoch, im Kraftraum nicht kompensiert werden. Die Eltern bringen ihre Kinder auch unregelmäßig zum Training. Hier gehen dann mühsam erarbeitete Trainingspotenziale der vorherigen Trainingsstunden verloren. Ausgefallene Trainingszeiten durch Wasserballspiele am Mittwoch wurden durch zusätzliche Trainingseinheiten an verschiedenen Sonntagen im Westfalenbad in Hagen ausgeglichen. Des Weiteren wurden Trainingseinheiten in der Ruhr gefunden. Bei widrigen Witterungsbedingungen gestaltete sich dieses Unterfangen als teilweise recht schwierig.

Höhepunkt war wieder einmal das Inselschwimmen in Norderney. Widrige Witterungsverhältnisse verlangten doch einiges von unseren Teilnehmern. Nicht nur die längere Schwimmzeit sondern schlechte Sicht und der starke Wellengang setzten den Schwimmern zu. Trotzdem gab es hier Erfolge zu verzeichnen:

Erfreulicherweise wurde weiteres Flossenmaterial angeschafft und zum Transport dieser Gerätschaften entsprechende Transportkoffer. Probleme bereitet zurzeit noch immer die Unterbringung dieser Koffer auf der Schwimmbadebene.

Sebastian Link verließ als leistungsstarker Schwimmer zum 1. Januar 2017 unsere Abteilung und schloß sich aus privaten und beruflichen Gründen dem Club in Mülheim- Saarn an.

• • • • •

Michael Köster schnellster deutscher Teilnehmer, Imke Rode schnellste Frau mit Monoflosse, Siegfried Lange Altersklassensieger, Martin Vorschulze Altersklassensieger und Martin Dal-Pos schnellster Teilnehmer mit Stereoflossen.

Imke Rode beteiligte sich noch in Hasselt (Belgien) am Kanalschwimmen über vier Kilometer und wurde Siegerin in ihrer Altersklasse.

Weiterhin verließen Matthias Dal-Pos aus privaten Gründen und Kyrill Tkadchenko, der durch die Belastungen in der Oberstufe und durch sein Musikstudium Probleme mit seinem Zeitbudget hatte, unsere Abteilung.

Der Verband Deutscher Sporttaucher e.V. richtete 2017 aufgrund fehlender Ausrichter keine Deutschen Meisterschaften im Freigewässer aus. Es konnten daher keine Titel verteidigt bzw. errungen werden. Die angestrebten Ziele von allen für 2018 sind, Titel auf den DM und das Erreichen guter Platzierungen. Es wurden daher andere Wettkämpfe mit großen Erfolgen durch unsere Abteilungsmitglieder besucht.

Abchließend kann ich sagen, dass mir die Zusammenarbeit mit dieser Gruppe sehr viel bedeutet und mich motiviert weiterhin zur Verfügung zu stehen.

Am 1. Mai 2017 Saisoneröffnung mit der Teilnahme am Möhneseeschwimmen. Hier hatte Chris Daniel seinen ersten Freigewässerwettkampf. Teilnahme am 4. Juni durch Imke Rode am Swim & Run über 6 km im Fühlinger See in Köln. Teilnehmer am 24 h Schwimmen am 1. und 2. Juli im Kanal in Münster, waren Michael Köster und Siegfried Lange. Beide nutzten diese Gelegenheit zur Formüberprüfung.

Gerd Göldner 18

Der VDST richtete dieses Jahr keine DM im Freigewässer aus, so konnten wir keine Titel verteidigen.


UNTERWASSERRUGBY Jahresbericht von Jan Fuss

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Nach einem starken Saisonstart schmolz der Vorsprung, der Aufstieg wurde verpasst.

nd erneut ist es nur der vierte Platz in der ersten Bundesliga West geworden und unser Rivale aus Duisburg schnappte uns den Qualifikationsplatz zur Deutschen Meisterschaft 2017 ein weiteres Mal weg. Dennoch haben wir damit unser Saisonziel wieder erreicht und konnten unsere Leistung aus dem Vorjahr bestätigen. Ein weiterer kleiner Schritt auf dem langen Weg in die Top 3. Die zweite Mannschaft erlebte ein Jahr mit Höhen und Tiefen, nach einem starken Saisonstart und vielen Siegen, schmolz der hart erkämpfte Vorsprung in der zweiten Saisonhälfte merklich und der Aufstieg wurde leider knapp verpasst. Im Vergleich zum Vorjahr also das selbe enttäuschende Ergebnis, dieses Mal jedoch mit umgekehrten Verlauf. Für die nächste Saison sollte damit alles klar sein. Denn wie es so schön heißt, “aller guten Dinge sind drei”.

Vorfreude auf London groß. Leider wurde aufgrund fehlender Teilnehmer dann aber aus einem Turnier nur das erste Länderspiel auf englischem Boden. Die Begegnung England - Frankreich spricht zwar noch nicht für sportliche Bestleistung, zeigt aber, dass es mit der Verbreitung unseres Sports weiter bergauf geht. Vielleicht klappt es dann ja im nächsten Jahr mit einem echten Turnier und einem weiteren Besuch in “good old England”.

Den Sommer verbrachten wir als Mannschaft hauptsächlich hier in Dortmund. Der Frage, ob es an dem heimischen Wetter oder dem erfrischenden Wasser im Volksbad gelegen hat, muss sich jeder Spieler wohl selbst stellen. Einigen scheint es aber dennoch zu langweilig geworden zu sein, denn es wurden wieder viele Turniere in ganz Europa bereist. Und gäbe es das Nordseeschwimmen nicht, müsste es für einige von uns wohl neu erfunden werden. Wo sonst hat man die Möglichkeit, bei Kälte, Wind und Wellen stundenlang in der schönen Nordsee zu schwimmen. Dieser Grenzerfahrung, in diesem Jahr aufgrund des stürmischen Wetters nicht nur der Rede nach, stellen sich unsere SeaLions immer wieder aufs Neue.

Auch wenn es sicherlich noch etwas dauert, bis wir samstags Abend in der Sportschau zu sehen sein werden, war 2017 ein besonderes Jahr für unsere Öffentlichkeitsarbeit. Fernsehen, Radio und Zeitung berichteten über uns, die Zugriffe auf Inhalte in den Sozialen Netzwerken nehmen zu und auch den persönlichen Kontakt wie z.B beim DORTBUNT- Festival in der Dortmunder Innenstadt scheuen wir nicht. Für alle Interessierten bedeutet dies, immer mal wieder die Augen offen zu halten. Unterwasserrugby wird immer bekannter.

50 Jahre goldener Ball des TSC Mülheim. Ja so lange gibt es Unterwasserrugby schon! Seit 1966 organisieren die Mülheimer ihr Traditionsturnier und wir waren endlich mal wieder am Start. Im Teilnehmerfeld tummelt sich fast das gesamte Teilnehmerfeld der deutschen Meisterschaft und einige Gäste aus Europa. In vielen knappen und spannenden Spielen konnten wir uns mit einem starken sechsten Platz belohnen. 2018 sind wir wieder am Start, mal sehen ob hier noch mehr geht. Und wenn wir schon von besonderen Turnieren sprechen, sollte auch das erste Unterwasserrugby Turnier in England erwähnt werden. Unsere Koffer waren bereits gepackt und die

Damit dies auch in den nächsten Jahren so weiter geht, trainieren unsere Jugendlichen weiterhin jeden Freitag fleißig im Nordbad. Über weitere Unterstützung würden sie sich dennoch freuen. Also einfach mal vorbeikommen und mitmachen und die Begeisterung für unseren Sport erleben. Ihr werdet es nicht bereuen! Dies gilt natürlich auch für alle anderen Interessierten. Wir freuen uns auf euch! 19


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UNSER ERSTES INTERNATIONALES BEACH WATER POLO TURNIER N i c h t n u r d i e S w i m R a c e D a y s b r a c h t e n a u s l ä n d i s c h e Ve r e i n e i n s S ü d b a d , a u c h d i e Wa s s e r b a l l - A b t e i l u n g o r g a n i s i e r t e e r s t m a l s e i n i n t e r n a t i o n a l e s Tu r n i e r. D i e R e s o n a n z w a r v i e l v e r s p r e c h e n d .

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A

Das vor allem in dem Herrenturnier homogene und hohe Niveau der Mannschaften sorgte für einige extrem spannende und hart umkämpfte Spiele. Lautstarker Höhepunkte des Tages waren die Spiele Westfalen gegen Syrien (10:8) und Recklinghausen/Vest gegen Syrien (9:8)

m Samstag, den 4.11.2017 fand im Südbad das 1. Internationale Dortmunder BeachWasserball-Turnier statt. Wenngleich sich vor der Veranstaltung auch einige Schweißperlen auf der Stirn des Organisationsteams verirrten, so kann abschließend ein voller Erfolg vermeldet werden! Die Besonderheit des Turniers spiegelt sich insbesondere in drei Punkten wider: Die Organisation erfolgte in Kooperation mit dem Lokalrivalen SV Derne 1949 e.V. Durch den Beach-Wasserball-Modus wurde den ganzen Tag auf zwei Feldern parallel gespielt. Eine Mannschaft bestand aus geflüchteten syrischen TopWasserballern, die aus verschiedenen Ländern Europas anreisten.

In der Veranstaltung stand der Sport im Vordergrund. Humanitäre und kulturelle Gedanken waren jedoch auch für das Event prägend. Schließlich wurde nach dem Turnier für das leibliche Wohl vom Team des BistroCafés im Südbad und für gute Musik von DJ-Horror gesorgt.

Der dichte Spielplan sah ein Herrenturnier mit 6 Herrenmannschaften und 4 Jugendmannschaften (U14) vor, die im Modus „jeder gegen jeder“ 10.30 bis 16.30 Uhr spielten. Der dichte Spielplan sorgte bereits für eine spannende Atmosphäre. Ergänzt durch den Sonnenschein und die Dekoration mit Palmen und Flamingos entstand in der Halle eine sommerlich anmutende Atmosphäre. Zudem waren, sehr zur Freude aller Beteiligten, viele Zuschauer angereist und beobachteten das Geschehen von den Rängen. Nach jeweils fünf Spielen setzte sich das Team aus Recklinghausen/Vest mit 8:2-Punkten durch, gefolgt vom SV Westfalen und den Teams aus Syrien, Kamen, Bochum und Derne. Für die U14 gewann das stark besetzte Team aus Derne, gefolgt von Lünen, Kamen und Dortmund.

Aufregende Spielszenen und eine entspannte Strand-Atmosphäre haben die Wasserballer den Gast-Mannschaften und Zuschauern geboten. Auch die Jugendmannschaft konnte internationale Turnier-Luft schnuppern. 22


Beach Wasserball: kleinere Spielfelder, kĂźrzere Spielzeit, mehr Spannung.

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LINKSHÄNDER AUS SYRIEN F o t o s u n d I n t e r v i e w : J a n We c k e l m a n n

M

oayad „Mo“ Alhamma hat in der syrischen Nationalmannschaft Wasserball gespielt. Heute verstärkt der 23-jährige den SV Westfalen. Wir haben mit ihm über Wasserball in beiden Ländern und über seinen Weg nach Dortmund geredet.

2011. Dadurch wurden wir sogar zur Weltmeisterschaft in den Iran eingeladen. Leider durften wir durch die politische Situation später doch nicht teilnehmen.

Jan Weckelmann: Ist der Wasserball-Sport in Syrien anders als in Deutschland?

Ich wollte unbedingt Zahnmedizin studieren, aber es ist sehr schwierig, in Syrien einen Studienplatz dafür zu bekommen. Ich wollte es daher in den USA versuchen. Dafür bin ich erst nach Malaysia gereist und habe Englisch studiert.

Du wurdest dann 16 Jahre alt und hast Syrien verlassen. Was waren die Gründe?

Moayad Alhamma: Ja, in Syrien ist Wasserball viel populärer. Unsere Spiele wurden im Fernsehen übertragen. Und wir haben als Spieler Geld damit verdient.

Und dann bist du in die USA geflogen?

So wie im Fußball? Konntest du davon leben?

Nein, ich habe dort auch keinen Studienplatz bekommen. Ich erzähle dir die ganze Geschichte: Ich bin erstmal nach Vietnam, dort habe ich gearbeitet. Von dort aus nach Usbekistan, da habe ich gearbeitet und gerungen.

Fußball ist auch in Syrien bekannter, so viel haben wir nicht verdient. Wasserball ist dort ein guter Nebenjob, ich habe um die 360 Dollar im Monat bekommen und konnte die Vorteile des Vereins nutzen.

Gerungen? Also die Sportart Ringen?

Welche Vorteile hat der Verein?

Genau, damit habe ich in Syrien schon angefangen. Ringen gehört da auch zu den populären Sportarten. Ich war der drittbeste Ringer in der Gewichtsklasse 64 Kilogramm.

Der Verein in Damaskus hatte ein eigenes Sportgebäude, in dem alle Sportarten vereint waren. Wir hatten auch eigene Physiotherapeuten. Außerdem bin ich oft in andere Länder zu Spielen gefolgen. Die Flüge hat der Verein bezahlt.

Wow, aber du bist nicht in Usbekistan geblieben. Was kam danach?

Dann wart ihr sicherlich auch sehr erfolgreich?

Ich reiste dann nach Russland, denn dort konnte ich endlich Zahnmedizin studieren. Ich habe einen Sprachkurs gemacht, habe gerungen und konnte auch wieder Wasserball spielen. Ich konnte aber nicht zu Ende studieren. Mein Vater hat mich finanziell unterstützt, doch durch den Krieg in Syrien ging

Ja, wir sind alle drei Monate zu Länderspielen geflogen. Ich war in Ägypten, Iran, Türkei, Indonesien, Russland. Unser letzter großer Erfolg war der Sieg der Asian Games im Jahr 25


Wo leben die Spieler deines alten Teams denn jetzt?

meinen Eltern das Geld aus. Ich entschied mich, zu meinem Bruder nach Deutschland zu kommen. Dafür musste ich aber zu Fuß gehen.

Sie sind in ganz Europa verteilt, aber alle spielen noch Wasserball.

Von Russland zu Fuß nach Deutschland? Wie lange hast du gebraucht?

Was habt ihr euch beim Wiedersehen erzählt? Hauptsächlich, was jeder einzelne in Europa schon geschafft hat. Manche studieren, manche arbeiten.

Ich war um die zwei Monate unterwegs. Ich bin über die Türkei und Griechenland nach Albanien. In Albanien wurde ich 15 Tage lang festgenommen. Ich weiß bis heute nicht, warum. Ich wurde danach auf einen Berg an der griechischen Grenze gebracht und konnte weitergehen. Über Mazedonien, Serbien und Österreich kam ich dann nach München. Von München wurde ich nach Flensburg gebracht, konnte aber bald in die Nähe von meinem Bruder. Er hat in Bochum Wasserball in der Bundesliga gespielt. Wie bist du zum SV Westfalen gekommen? Ich habe in Dortmund meine Freundin kennengelernt und sie hatte von der Mannschaft in Hamm gehört. Dort war ich ein paar mal beim Training bis ich mitbekommen habe, dass in Dortmund auch Wasserball gespielt wird. Hat dir der Sport geholfen, dich in Deutschland zurecht zu finden?

Was wurde aus deinem Traum, Zahnmediziner zu werden?

Ich wollte unbedingt Zahnmediziner werden, jetzt habe ich meine eigene Transport-Firma

Mein Studium in Russland wird hier leider nicht anerkannt, ich kann es nicht zu Ende studieren. Vielleicht studiere ich es noch einmal neu. Ich habe hier erstmal eine Firma gegründet, um Geld zu verdienen. Und sie läuft im Moment gut. Was macht deine Firma? Ich biete Schnell-Transporte für einzelne große Sachen an. Wenn jemand mal einen Schrank transportieren muss, komme ich mit einem Transporter und packe mit an. Ich stelle mir das schwierig vor, so früh eine Firma zu gründen.

Es ist nicht einfach, aber ich bekomme viel Hilfe, besonders von meinem Bruder. Er ist schon länger in Deutschland und spricht besser Deutsch. Hier im Verein bekomme ich auch ständig Hilfe, wenn ich Fragen habe. Ab März darf ich auch Mitarbeiter einstellen und das möchte ich auch nutzen.

Ja, sehr, besonders hier im Verein. Die Leute sind sehr nett und hilfsbereit und haben mir Deutsch beigebracht. In Hamm haben die Spieler hauptsächlich Englisch mit mir gesprochen. Ich habe durch den Sport auch viele weitere Kontakte außerhalb des Vereins bekommen.

Welche Stärken hast du für das Team im SV Westfalen?

Und durch den Sport konntest du dein altes Team wiedersehen. Wie ist es dazu gekommen?

Ich bin zwar nicht mehr so sehr im Training wie früher in Syrien, aber ich bin der einzige Linkshänder im Team. Das ist ein großer Vorteil, denn eigentlich müssten in jeder Mannschaft mindestens zwei Linkshänder sein, um beide Seiten gleich stark besetzen zu können.

Ja, richtig, wir haben uns vorletztes Jahr in Schweden wiedergesehen. Der Vater eines Spielers ist in dem schwedischen Verein Trainer und internationaler Schiedsrichter geworden. Er hat gute Kontakte und konnte dadurch ein Turnier in Schweden organisieren, zu dem wir eingeladen wurden. Enrico aus unserem Verein hat durch seinen Job an der Uni dabei unterstützt und ist mitgeflogen. Im November hatten wir dann ja hier im Südbad das Turnier, wo wir nochmal alle zusammen gespielt haben.

Vielen Dank für das nette Gespräch und viel Erfolg für die laufende Saison und deinen weiteren Lebensweg. Ich danke auch. 26


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DANKE FAMILIE LEMMER

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ie schon im Bericht des 1. Vorsitzenden angekündigt, hat Familie Lemmer ihre Aktivitäten im Verein entweder ganz eingestellt oder stark reduziert. Michelle und Florian sind durch schulische und berufliche Veränderungen stark eingespannt, dass es ihnen nicht mehr möglich ist, weiter im Verein zu helfen. Allen Beiden wünschen wir für ihre Zukunft alles erdenklich Gute, auf dass sie ihre beruflichen Ziele erreichen und vielleicht auch einmal wieder Zeit für den Verein finden. Beide haben in der Kleinkinder-Schwimmausbildung tatkräftig und mit hohem Einsatz ihren Vater Heinz unterstützt. Bei Wettkämpfen oder anderen Aktivitäten, wie dem 24-Stunden-Schwimmen, waren beide eine verlässliche Bank. Das gleiche gilt für Martina. Sie ist aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Martina hat sich nicht nur in der Schwimmausbildung verdient gemacht, sondern hat auch die Jubiläen und Geburtstage unserer Mitglieder immer im Auge behalten. Das Muttertagsbasteln für die Jüngsten oder das Advendskaffeetrinken wären ohne Martinas Einsatz nicht zu dem geworden, was sie heute sind. Wir wünschen ihr eine nachhaltige Genesung und hoffen, sie bald wieder als aktives Mitglied im Verein begrüßen zu können.

falen Dortmund finanziell so gut dasteht. Durch das rasante Wachstum sind allerdings auch Probleme aufgetreten, die Heinz alleine nicht mehr bewältigen konnte. Mit der Strukturänderung im letzten Jahr wurde Christina Krusenbaum Heinz zur Seite gestellt, damit entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um die Qualität der Schwimmausbildung zu gewährleisten. Diese Maßnahmen entsprachen zum Teil nicht Heinz Naturell, sodass es leider zu Spannungen kam, die sich bis Ende 2017 nicht auflösen ließen. Der gesamte Vorstand bedauert außerordentlich die eingetretene Situation und hofft, dass sich nach einer RuhePhase eine gute Lösung für alle findet. Heinz ist bei vielen seiner Schützlingen sehr beliebt, was ihm die Kraft gibt, dieses Ehrenamt mit einer solchen Hingabe auszufüllen. Sein Einsatz, nicht nur im Becken, sondern auch darüber hinaus (z.B. die Teilnahme am 24-StundenSchwimmen) machen ihn zu einem wertvollen ehrenamtlichen Helfer. Von dieser Sorte Mensch brauchen wir mehr. Er steckt gefühlt mindestens die gleiche Anzahl an Stunden in das Ehrenamt, wie in seinen Beruf. Durch seine Initiative konnte sich auch in Mengede der SV Westfalen als Schwimmverein einen Namen machen. Das war zu einem wesentlichen Teil auch der Mithilfe seiner Familie zu verdanken.

Heinz Lemmer, seit Jahren das Sinnbild für die Schwimmausbildung im SV Westfalen, steht nicht mehr in der ersten Reihe. Heinz hat die Schwimmausbildung ausgebaut und damit zu einem beträchtlichen Teil dazu beigetragen, dass der SV West-

Der Gesamtvorstand bedankt sich deshalb für den erbrachten Einsatz der ganzen Familie Lemmer mit einem dreifach kräftigen GUT NASS, GUT NASS, GU’T NASS.

Durch den Einsatz der Familie Lemmer konnte sich der SV Westfalen einen Namen in Mengede machen

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FUSSBALL, BIER UND FANGESCHICHTEN

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ust auf auf eine Bollerwagen-Tour? Wir möchten gerne ein Event von „Kulturvergnügen“ für Mitglieder aller Abteilungen buchen. Dafür benötigen wir aber mindestens 16 Teilnehmer. Die Tour heißt „Fußball, Bier und Fangeschichten“ und das schreibt Kulturvergnügen darüber: Hoch über den Köpfen der Fans, glänzt zu jeder Meisterfeier die goldene Kugel, auf der Friedenssäule des Friedensplatzes. Von hier aus startet die Fangemeinde mit dem Bollerwagen voller Bier und weiteren Fanartikeln durch die Dortmunder City. Viel Spielraum für einen runden Spielverlauf. Eine Strecke mit Gerstensaft und Geschichten rund ums Leder. Es erwartet Sie Historisches & Aktuelles zum Fußball im All-

gemeinen sowie zum örtlichen Fußballverein im Besonderen. Wer grätscht und die Spielregeln verletzt bekommt ´ne Arschkarte und gerät ins Abseits. Ein Programm nicht nur für Fans! Mit dabei: Vier lokale Biere (0,33l), Schmalzstullen, Schnäpschen, zwei Betreuer für angewandtes Fußball- und Bier-Vergnügen. Die Tour kostet pro Person 32,00 Euro und dauert zwei Stunden. Start ist auf dem Friedensplatz. Den Termin würden wir gerne gemeinsam mit allen Interessenten ausmachen. Wenn du Interesse an der Tour hast, schreibe ganz unverbindlich eine E-Mail an soziales@svwestfalen.de

ALTE FOTOS UND WER MÖCHTE MIT INS GESCHICHTEN GESUCHT! DRACHENBOOT? Für unseren 125. Geburtstag im Jahr 2021 möchten wir auch einen Rückblick auf die Geschichte des Vereins werfen. Dafür benötigen wir möglichst viele Fotos und Geschichten aus allen Abteilungen. Wenn ihr Fotos habt oder euch an etwas noch bis heute erinnert, nehmt mit dem Jubiläums-Team Kontakt auf: presse@svwestfalen.de

Wir sind wieder für das Drachenboot-Rennen am 2. September 2019 auf dem Phoenixsee angemeldet. Sicher dir frühzeitig einen Platz im Boot. Damit wir starten können, benötigen wir aber auch noch einen Kapitän/eine Kapitänin, die das Team koordiniert. Wenn du Interesse hast, mitzumachen, dann schreibe eine E-Mail an soziales@svwestfalen.de

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EHRENAMTSPREIS FÜR JAN WECKELMANN

I

kompletten Neuentwicklung unseres Vereinsmagazins „Westfale“. Durch seinen Einsatz bei der medialen Ausgestaltung unseres Schwimmwettkampfes „Swim Race Days“ konnte die Veranstaltung innerhalb von zwei Jahren zu einer der angesehensten Deutschlands werden. Im Vorstand wird Jan durch seine ruhige und zielgerichtete Arbeit sehr geschätzt. Als Teamplayer versucht er, alle von seinen Ideen zu überzeugen und mitzunehmen. Experimentierfreude gepaart mit einem Blick für das Machbare sind Garanten für das Gelingen von Aufgaben, die er übernimmt. Jan wurde durch die Sportjugend des Landes NordrheinWestfalen mit einem Stipendium für junges Ehrenamt gefördert. Vorher wurde er auch zum Vereinsmanager ausgebildet.

mmer wieder werden junge Engagierte aus unserem Verein besonders ausgezeichnet. Sei es durch Stipendien, Reisen in ferne Länder oder besondere Qualifizierungen. Jan Weckelmann hat im Dezember sogar den Ehrenamtspreis des StadtSportBundes verliehen bekommen. Zusätzlich stellt ihm das Autohaus Pflanz ein Jahr lang einen Peugeot zur Verfügung. Auch Christina Krusenbaum wurde für diesen Preis vorgeschlagen. Jan hat in seiner sportlichen Laufbahn als Schwimmer angefangen. Dabei hat er mehrmals an den deutschen Jahrgangsmeisterschaften teilgenommen. Mit der Mannschaft wurde er Deutscher Vizemeister in der Jugend. Nach seiner aktiven Zeit als Schwimmer ist er zum Unterwasserrugby gewechselt und engagiert sich dort als Studententrainer und Schiedsrichter. Schon früh hat er sich beim Stadtsportbund Dortmund eingebracht und dort in verschiedenen Positionen ehrenamtlich gewirkt. Inzwischen ist er Vorsitzender der Sportjugend Eneppe-Ruhr. Im SV Westfalen hat er mit 18 Jahren die Öffentlichkeitsarbeit übernommen und damit seit sechs Jahren einen Platz im Gesamtvorstand. In dieser Funktion hat er neben dem Aufbau eines guten Kontaktes zur Presse die mediale Landschaft des SV Westfalen nachhaltig beeinflusst. Von der Gestaltung der Homepage, textuell und visuell, über die Pflege der sozialen Medien, wie Facebook, Instagram und Twitter, bis hin zur

Christina kommt aus der Wettkampfmannschaft. Schon als junge aktive Schwimmerin des Wettkampfkaders hat sie begonnen, sich im Verein für die Schwimmausbildung zu interessieren und die ersten Ausbildungen absolviert. Sie bekam die Verantwortung für die Talentgruppe. Diese Gruppe hat sie auch regelmäßig auf Wettkämpfen begleitet und zu Erfolgen geführt. Es folgte die Mitverantwortung für den D-Kader der SG Dortmund. Parallel hat die Ausbildung zum Übungsleiter C stattgefunden. Sie hat sich in dieser Position für die Verbesserung der Organisation der Schwimmausbildung eingesetzt. Mit der Umstrukturierung des SV Westfalen im Oktober 2016 wurde Christina die Verantwortung als Abteilungsleiterin Schwimmen gegeben. Mit 23 Jahren war sie damit ein weiteres junges Mitglied des Gesamtvorstandes. Christina studiert inzwischen Maschinenbau und ist dort als wissenschaftliche Hilfskraft beschäftigt. Sie trainiert weiterhin regelmäßig bei den Masters und nimmt an Wettkämpfen teil. Parallel bildet sie sich in Yoga weiter und wird demnächst die B-Lizenz Prävention erwerben. Auch sie bekam von der Sportjugend des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen ein Stipendium, was ihr ein Engagement im Verein vereinfacht hat. Die Förderung hat ihr den finanziellen Spielraum und das Selbstbewusstsein verschafft, sich im Verein weiterhin einzubringen. Christina zeichnet sich durch eine hohe Zuverlässigkeit und ihr strukturiertes Vorgehen aus. Durch sie wurde auch eine Kooperation mit einem Dortmunder Kindergarten in die Wege geleitet. 32


M LOS E D E J 8 % VON IN! E R E V EN FÃœR IHR ALINA REH LEICHTATHLETIK 19 Jahre

Bisherige Erfolge: 2015: 2 x 1. Platz Junioren EM in Eskilstuna 2016: 9. Platz U20 WM in Bydgosz

: E L L A N E N N I W HIER GE

, R E L T R O P S DEUTSCHE

! E I S D N U N I E R E V R IH SV Westfalen Dortmund von 1896 e.V.

Vereins-Code: 000476

deutsche-sportlotterie.de MACHT AUS SPORTLERN GEWINNER.

Hessen

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KOCHEN IM SÜDBAD

D

ie Gymnastikgruppe, immer Donnerstag in Hachenay, lässt das Jahr traditionell mit einem gemeinsamen Essen ausklingen. Wie ihr alle wisst, ist das mit den Terminen im Dezember immer etwas schwierig. Also haben wir direkt den ersten Samstag im neuen Jahr für dieses Treffen ausgewählt. Aufgrund der guten Erfahrung mit dem Team vom Cafe-Bistro Südbad, unserem Club100-Mitglied, hat Uwe Weckelmann, angefragt, ob sich alle auch ein Kochevent vorstellen könnten. Anfangs etwas skeptisch hat Uwe erklärt wie so etwas abläuft: Im Vorfeld habe ich mit Ümit Acar ein Menü zusammengestellt. Dabei haben wir uns auf einen Fixpreis pro Person festgelegt. Acars haben die entsprechenden Rezepte und Zutaten besorgt. Jeder Teilnehmer darf sich dann aussuchen, welcher „Koch-Gruppe“ (Vor-, Haupt- oder Nachspeise) er sich anschließen möchte. Jeder Teilnehmer hilft nun in der Gruppe bei der Zubereitung und dem Kochen mit. Die Familienmitglieder von Acar stehen hilfreich bei Seite und geben kleine hilfreiche Tipps. Der größte Teil der Gymnastikgruppe hat sich daraufhin entschlossen mitzumachen. Samstagnachmittag 17:00 Uhr war es dann soweit. Alle Teilnehmer wurden zum aufwärmen mit einem Glas Sekt begrüßt. Anschließend wurde das Menü mit den entsprechenden Rezepten vorgestellt - Kürbiscremesuppe, Putenschnitzel „Försterinnen Art“, Rote Grütze. Nach erfolgter Gruppenzuordnung ging es los. Durch die Nutzung des gesamten Bistro- und Küchenbereiches hatte jeder auch schnell einen Arbeitsplatz gefunden und putze und schnibbelte fleißig an den Zutaten. Acars lugten immer wieder über die Schulter und gaben kleine Schnitt- oder Zubereitungstipps. Nach zwei Stunden waren dann alle Zutaten verarbeitet und die Speisen soweit vor-,

bzw. zubereitet, dass mit dem Essen begonnen werden konnte. Vorher wurde von Michael Groß der Tisch noch liebevoll dekoriert und eingedeckt. Nach weiteren zwei Stunden des genießens der selbstgekochten Speisen und ausgiebigen klönens waren alle zufrieden und satt. Für den Heimweg konnte sich jeder noch Reste einpacken lassen. Auf dem Heimweg hat man nur glückliche und zufriedene Gesichter gesehen. Alle Teilnehmer waren von dem Ambiente, der hervorragenden Unterstützung durch Familie Acar und der gemeinschaftlichen Leistung absolut begeistert. Das ist der SV Westfalen Dortmund!

Möchtest du auch ein solches Erlebnis? Sprich deinen Abteilungsleiter an und organisiert mit Familie Acar ebenfalls einen solch unvergesslichen Abend. Oder beachtet die Hinweise, wir planen Themenabende (wie z.B. Pasta selber machen) anzubieten, zu denen du dich dann anmelden kannst. Die Informationen werden rechtzeitig über die bekannten Kanäle veröffentlicht.

IMPRESSUM Westfale – Vereinszeitung des SV Westfalen Dortmund Ausgabe 6, März 2018 Herausgegeben vom Schwimmverein „Westfalen“ Dortmund von 1896 e.V. Schönhauser Str. 7, 44135 Dortmund post@svwestfalen.de Redaktion: Jan Weckelmann

Mitarbeit: Uwe Weckelmann, Annette Hesse, Marianne Kleff, Stefan Ryschawy, Christina Krusenbaum, Jan Fuss, Michael Sendlinger, Gerd Göldner

Druck: Koffler DruckManagement GmbH Emil-Figge-Straße 76, 44227 Dortmund Tel. 0231.9742.7440, www.koffler-druck.de

Titelfoto: Jan Weckelmann

Layout: Jan Weckelmann

Auflage: 1.000, Versand an Mitgliedshaushalte und Auslagen in Dortmund

Feedback an: presse@svwestfalen.de

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Was macht unser Catering und Ihre Feier so erfolgreich? Gut schmecken!

Lecker aussehen!

Beim Einkauf, der Verarbeitung und der Zubereitung legen wir größten Wert auf frische und einwandfreie Waren. Aus diesen hochwertigen Lebensmitteln zaubert unser Team den Genuss für Ihren Gaumen.

Ihre Gäste haben eine geschmackvolle Präsentation der Speisen verdient. Mit allen Sinnen genießen bedeutet, dass auch das Auge mitessen kann. So wird Ihr Event in glanzvoller Erinnerung bleiben.

Perfekter Service!

Unvergesslich feiern!

Vom ersten Planungsgespräch über die Begleitung während Ihres Events, bis hin zur Abholung nach der Feier - alles läuft elegant und problemlos. Das einzig Auffällige an uns wird sein, dass Ihre Gäste Sie für das Catering loben.

Gerne laden wir Sie in unsere einmalige Location für Ihre Feier oder Ihr Event ein. Im Herzen von Dortmund bieten wir Ihnen den Rahmen, den Ihre Gäste in bleibender Erinnerung behalten werden. Großzügige Innen- und Außenbereiche bieten Spielraum für besondere Augenblicke

Bistro Café Südbad - Familie Acar -

Ruhrallee 30 - 44139 Dortmund Telefon: 0176 -21 97 98 58 www.cafe-suedbad.de


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0800 222 12 11

VIACTIV Krankenkasse • viactiv.de Brüderweg 2, 44135 Dortmund Phoenix-See, Hafenpromenade 1-2, 44263 Dortmund

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Westfale März 2018  

Vereinszeitung des SV Westfalen Dortmund www.svwestfalen.de

Westfale März 2018  

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