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Programm

der

Sektion Hanau

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Hanau

DAV

Termine der Sektion: Juni - Dezember 2013 Touren- und Erlebnisberichte

im

un kt

Mitteilungen

blick

2. Halbjahr 2013 Heft Nr. 47

Deutschen Alpenverein


vorwort

Verehrte Mitglieder,

als ich vor 30 Jahren Mitglied im Alpenverein wurde, ahnte ich noch nicht, was auf mich zukommen würde. Viele werden mich sicherlich bereits von der Geschäftsstelle kennen, in der ich schon fast 14 Jahre tätig bin, oder von meiner Tätigkeit als zweite Vorsitzende der letzten 6 Jahre. Als Reinhard Strasser Ende letzten Jahres seinen Wunsch äußerte, nicht mehr als Vorsitzender zu kandidieren, wurde im Vorstand diskutiert, wer das Amt als Nachfolger übernehmen könnte. Verschiedene Gespräche wurden geführt, doch recht bald war sich das Gremium einig und trat an mich heran, ob ich mir vorstellen könne, den Vorsitz zu übernehmen. Es mag auch daran gelegen haben, dass ich durch den Kontakt zu den Mitgliedern und meiner Tätigkeit im Vorstand einen umfassenden Einblick in die Arbeiten der Sektion und die Struktur des DAV gewonnen habe. Nach einiger Bedenkzeit habe ich mich entschieden, für das Amt zur Verfügung zu stehen. Ich kann ihnen versichern, dass mir die Entscheidung nicht leicht gefallen ist, zumal für solch ein Amt auch die Familie eingebunden werden sollte. Um den Belangen innerhalb der Sektion gerecht zu werden und sie nach außen hin entsprechend zu vertreten, erfordert es ein hohes Maß an Zeit. Anlässlich der letzten Mitgliederversammlung wurde ich dann zur 1. Vorsitzende gewählt. Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich für ihr Vertrauen bedanken. Danken möchte ich aber auch meinem Vorgänger Reinhard Strasser für seine in den vielen Jahren unverzichtbar geleistete Arbeit im Vorstand. Als 2. Vorsitzenden konnten wir Andreas Zorbach gewinnen. Andreas hat im letzten Jahr seine Ausbildung zum Familiengruppenleiter abgeschlossen und betätigt sich seit einigen Jahren sehr engagiert in der Jugendarbeit. Einige Projekte, die noch umgesetzt werden sollen, stehen bereits auf dem Plan. Es ist mir aber wichtig, sich dabei nicht zu verzetteln, da auch eine evtl. notwendige Finanzierung gewährleistet sein muss. So werden wir uns vorerst auf das Projekt „Neubau der Materialseilbahn mit Winterraum“ konzentrieren und hoffen, ihnen im nächsten blick.punkt vielleicht schon von der Fertigstellung berichten zu können. Die Projekte Jugendarbeit (Reduzierung der Warteliste), Ausbildung von Jugend- und Fachübungsleitern, Kletteranlagen - um nur einige zu nennen - sind jedoch genauso wichtig und stehen immer in unserem Fokus. Ich freue mich auf mein neues Aufgabengebiet und eine gute Zusammenarbeit mit meinem neuen Kollegen Andreas Zorbach sowie dem bisherigen, bewährten Team. Ich weiß, dass alle über genügend Kompetenz verfügen und mich unterstützen werden. Packen wir es also gemeinsam an! Selbstverständlich stehe ich, verehrte Mitglieder, auch weiterhin für ihre Fragen, Wünsche und Anregungen, jederzeit zur Verfügung. Für den bevorstehenden Bergsommer wünsche ich ihnen eine gute Zeit, wunderschöne Touren und unvergessliche Erlebnisse. Bleiben sie gesund und kommen sie gesund wieder zurück.

Ihre Erika Labes 1. Vorsitzende

Titelbild: Gleitschirmflug mit Blick zum Dachstein-Massiv, September 2012 (weitere Bilder siehe blick.winkel) Foto: Sylvia Labes

Der nächste blick. erscheint im Dezember 2013. Redaktionsschluss ist der 1. Oktober 2013. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Bitte schicken Sie diese - möglichst mit Bildern - an die Redaktion.

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Inhalt blick. sektion 4 6 7 8 12

Unsere Mitglieder Mitgliedsbeitrage 2013/2014 Nachruf Eva Heinrich Protokoll der Jahresmitgliederversammlung (JMV) Datenschutzerklärung

blick. hütte 13

blick. kletteranlagen

inhalt

Hütteninformationen

Öffnungszeiten Wasserturm und DAV-Kletterzentrum Hessen-Homburg

blick. pünktchen

Das Referat Jugend und Familie; Gruppen Übersicht der Kinder- und Jugendklettergruppen in der Sektion J-DAV Weihnachtsfeier 2012 - oder Winterspaßolympiade

blick. bericht Stubaier Höhenweg Hochgebirgsdurchschreitung Stubaier Alpen Trotz Handicap „Klettern mit Spaß“ „Berge und Bärte“ errichten Gipfelkreuz auf dem Scharberg Die Alpingruppe im Schwarzwald Schnelles Laufen ist keine Garantie, dass Ziel zu erreichen. Sektionsfahrt ins Pitztal im Januar 2013 Klettern in Israel

blick. ausbildung „Orangene Seiten“ Kurse und Touren

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blick. termine

Vorträge Unser Programm von Juni bis Dezember 2013, Ansprechpartner Gruppentermine und -adressen

blick. service + info Verleih von Ausrüstungsgegenständen, Verkauf Neu in der Bücherei Aufruf: Berichte für den blick.

blick. kontakte Adressen, Telefonnummern und Impressum

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blick. winkel Bilder aus einer anderen Perspektive

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blick. sektion

Unsere Mitglieder Neueintritte vom 01.01. bis 15.04.2013 Mitgliederstand am 15.04.2013 3567 Personen

Wir gratulieren unseren Geburtstagskindern nachträglich herzlichst zum Geburtstag ... 93 Jahre Kurt Heinrich Sophie Van Calker 85 Jahre Gerhard Schneider 80 Jahre Gertrude Egold Irmgard Hoffmann Wolfgang Trapp Hermine Busch Heinrich Dettinger 75 Jahre Erna Herget Franz Schmidt Heinrich Körner Gertrud Schumacher-Anselm Peter Sommerkamp Brigitte Trapp Ursula Jäger

Karl-Heinz Protzmann Friedel Waidner Dieter Mayer Erika Stehlik Norbert Zwergel Rudolf Judas Hans-Jürgen Fritsche Werner Kuhn Georg Brodt Hans Rehberg Karl Ruth 70 Jahre Anneliese Geppert Lutz Wendland Gerhard Mudrak Frieder Brendlein Ingo Theiss Hans-Rainer Hömberg Rolf Steinmüller Elisabeth Heyn Karl-Heinz Schirmer

Wilfried Schneider Karl-Heinz Baumbach Heidemarie Schmück Ilse Fuld 65 Jahre Johannes Sperzel Joachim Mickler Horst Käsemann Hans-Jürgen Schickedanz Gottfried Stenger Barbara Schwarz Renate Seidel Josef Schneider Peter Riess Helmut John Otto Hahn

Armand Harst Herbert Alsleben Franz Prager Jürgen Jaschonek Andrew Helfert Georg Desch Norbert Kubala Horst Grauel Annemarie Hohmann Hajo Billen Reinhold Dost Dieter Szillat Otto Kilb Gabriele Siepmann Kurt Kunzmann Irma Pfeifer Jürgen Frohnapfel Edeltraud Föry

60 Jahre Ulrich Faust Peter Betz Martin Schneider

und begrüßen mit einem herzlichen Willkommen unsere neuen Mitglieder in der Sektion Ruth Ahlers Maximilian Appel Lilly Auerbach Bastian Auerbach Marcel Bender Manuela Berger Sarah Berger Lina Berger Florian Berkmann Simone Blumör Steffen Breideband Mateo Candia Henriette Dausend Annemarie Demuth Stefan Drees Jörg Edel Anke Egersdörfer Lenja Euler Carsten Fink Anette Fink

Jannis Fink Fabio Fink Thea Fleiner Lennart Janko Fox Benjamin Fucker Jonas Gedschold Andreas Gerber Frank Glowka Theresa Gömpel Hannah Gömpel Isabell Gömpel Oliver Gömpel Tim Greene Thomas Grossmann Lilly Gunkel Emily Gunkel Anja Gunkel Olaf Gunkel Stefan Günther Denise Gutermann

Rudolf Hagemann Markus Hahn Tim Hanke Tamara Hanke Daniel Harth Patrik Heinikel Christian Heinzinger Juliane Henze Manfred Heppner Bianca Iglodan Manfred Jack Heike Janouch Netonia Jewall Matti Johan Dave Kasper Diana Kaufhold Tobias Keim Gilbert Kinast Jana Klomfaß Brigitte Knelangen

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Ewald Knelangen Charlotte Kolb Jenny König Connor König Oliver König Jaron Kopatz Jochen Kreiling Alissa Küppers Caroline Küppers Achim Küppers Jonathan Küppers Daniel Langer Eileen Langer Lutz Leide Pia Leide Jan Litte Alexander Lomp Stefanie Mahncke-Wachter Toni Malek Michael Mann


Anmerkung der Redaktion Sollte der Fehlerteufel mal wieder sein Unwesen getrieben haben und Sie sind als neues Mitglied nicht namentlich er­wähnt, bitten wir Sie um Entschuldi­gung.

Ulrich Metzger Cornelia Meyer Margit Neiter Christian Nowak Monika Popp Maike Magdalena Raphael Thomas Raphael Tobias Raphael Johanna Raphael Eva-Maria Raphael Johann Reichenbach Lenhard Reichenbach Alois Reichenbach Hans Reichow Susanne Remmel Jasmin Reus Thomas Ricker Maximilian Ries Clara Rossberg Claudia Rossberg

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Franziska Markardt Dana Matolin Sven Matolin Moritz Matolin Lene Matolin Bernd Meier Kornelia Meier Robin Melzer Norbert Merle Heike Meschkat Marc Meszaros

Lena Rossberg Bettina Rothmann Finja Ava Rundensteiner Hans Rundensteiner Maike Rundensteiner Jonna Lia Rundensteiner Maria Sanchez Perez Tim Schiller Florian Schmitt Jonathan Schulz Stefan Seidlitz Tanja Seiler Stefan Seiler Paul Seiler Astrid Skrypzak Rico Spliethoff Thomas Stein Carina Stein André Taemmler Ingeborg Thalheimer

Die Sektion gedenkt der ver­­storbenen Mitglieder:

Eva Heinrich (73 Jahre) Mitglied seit 1969 Willi Threk (60 Jahre) Mitglied seit 1987

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Nicholas Amiri Thaus Susanne Trummel Joleen Vogel Alexander Völcker Betina Völcker Theresa Wachter Simon Wachter Katja Weber-Reichenbach Carolin Weidenbach Marion Weisbecker Torsten Wenzl Nina Wenzl Bertram Wolf Sven Wölk Ulli Zacharias Sabrina Michelle Zimmermann Cornelia Zischofsky Jens Zischofsky Nils Zitzelsberger


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Mitgliedsbeiträge 2013 Kategorie

Euro

A-Mitglied 60,00 Mitglieder ab vollendetem 25. Lebensjahr

B-Mitglied (auf Antrag) 30,00 Ehe-/Lebenspartnermitglied, wenn • das Partnermitglied gehört der selben DAV-Sektion wie das dazugehörige Mitglied mit Vollbeitrag an • es besteht eine identische Anschrift • der Mitgliedsbeitrag wird von einem gemeinsamen Konto eingezogen • aktives Mitglied der Bergwacht • Mitglieder, die das 70. Lebensjahr vollendet haben

Kategorie

Euro

C-Mitglied 30,00 Mitglieder, die als A- oder B-Mitglied oder als Junior oder Kind/Jugendlicher einer anderen Sektion des DAV, ÖAV oder Alpinverein Südtirols angehören. Bitte Kopie des Mitgliedsausweises beifügen. Kinder/Jugendliche 25,00 als Einzelmitglied, bis zum vollendeten 18. Lebensjahr Junior 30,00 ab vollendetem 18. bis 25. Lebensjahr

Aufnahmegebühr einmalig 25,00 (nur A, B, Junior und Familie)

Familienbeitrag 90,00 wird gewährt, wenn • alle Familienmitglieder der selben Sektion angehören • die gleiche Adresse aufweisen • der Mitgliedsbeitrag in einem Zahlungsvorgang erfolgt Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind im Familienverbund beitragsfrei

Bei einem Eintritt ab dem 01.09. eines Jahres reduziert sich der Mitgliedsbeitrag für das restliche Jahr um 50%. Die Aufnahmegebühr entfällt ebenfalls.

Für die Einordnung in die Beitragskategorien ist jeweils das Alter zu Beginn des Kalenderjahres (am 01. Januar) maßgebend. Die Umstufung in eine neue Kategorie erfolgt jeweils in dem seinem Geburtstag folgenden Jahr.

Beiträge ab 01.01.2014

Wie in blick.punkt 46 angekündigt und anläßlich der JMV am 21.03.2013 beschlossen, gelten ab 01.01.2014 folgende Mitgliedsbeiträge: A-Mitglied B-Mitglied Familienbeitrag C-Mitglied Kind/Jugendl. D-(Junior)Mitglied

66,00 33,00 99,00 33,00 25,00 33.00

Euro Euro Euro Euro Euro Euro

Zusätzlich wird ein Schwerbehindertenbeitrag eingeführt. Voraussetzung: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind gegen Vorlage eines gültigen Schwerbehindertenausweises und einem Grad der Behinderung von mindestens 50% beitragsfrei. Mitglieder ab 19 Jahre zahlen den ermäßigten Beitrag in Höhe von 33,00 Euro. Aufnahmegebühr für A-, B-, Junior- und Familienmitglied bleibt unverändert bei 25,00 Euro

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Nachruf Eva Heinrich Worte vermögen oft nicht das wiederzugeben, was man ausdrücken möchte, geschweige denn, das zu vermitteln, was man geben möchte ... Trost. Betroffen waren wir, als wir die Nachricht vom Tod unseres Ehrenmitglieds Eva Heinrich erfuhren. Eva kam über das Wandern und ihrer Zuneigung zu den Bergen zum Alpenverein und trat 1969 in unsere Sektion ein. Bereits 1974 war sie als Schriftführerin in die Vorstandsarbeit eingebunden. Sie übte dieses Amt über 20 Jahre aus und unterstützte damit ihren Mann Kurt, der ebenfalls während dieser Zeit im Vorstand tätig war. Mit ihrem Ausscheiden wurde Eva während der Mitgliederversammlung im März 1995 zum Ehrenmitglied ernannt. Eva fühlte sich auch nach ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten weiterhin stark mit dem Alpenverein verbunden. Die vielen Berg- und Skitouren, die sie später zusammen mit ihrem Ehemann unternahm, führten sie in fast alle Regionen der Welt. Mit Eva verlieren wir einen lieben Menschen, den wir als warmherzige, offene und bescheidene Kameradin und Freundin sehr geschätzt haben. Unvergessen bleiben die Erinnerungen an die vielen, schönen Stunden, die wir mit Eva erlebt haben.

Für den Vorstand Erika Labes

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blick. sektion

Protokoll der Jahresmitgliederversammlung (JMV) der Sektion Hanau im DAV vom 21.03.2013 im Vereinsheim „Sandelmühle“ Beginn: 20:05 Uhr / Ende: 22:45 Uhr Anwesend: 61 stimmberechtigte Mitglieder lt. Teilnehmerliste

Tagesordnung (wurde im „blick.“ 1/2013 Heft Nr. 46 veröffentlicht) 1. 2. 3. 4. 5.

Begrüßung Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung des Protokolls der Jahresmitgliederversammlung 2012 Jahresbericht des Vorstandes Kassenbericht des Schatzmeisters a) Bericht der Rechnungsprüfer b) Entlastung des Schatzmeisters 6. Entlastung des Vorstandes 7. Beitragsanpassung 8. Berichte a) aus den Referaten b) Berichte der Gruppenleiter 9. Wahlen • 1. Vorsitzende/r • 2. Vorsitzende/r • Schatzmeister • Hüttenreferent • Schriftführer/in • Referent/in Kletterzentrum Hessen-Homburg • Referent/in Presse • Referent/in Naturschutz 10. Zur Bestätigung • Leiter/in der Wandergruppe + Stellvertreter/in 11. Haushaltsvoranschlag 2013

Zu 1. Begrüßung Der Erste Vorsitzende Reinhard Strasser eröffnet die JMV um 20:05 Uhr und begrüßt die Anwesenden im Namen des Vorstandes der Sektion Hanau. Einen besonderen Gruß richtet er an den Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglied Kurt Heinrich, an den Ehrenvorsitzenden Nikolaus Adora und an das Ehrenmitglied und Träger des Ehrenbriefes des Landes Hessen Wolfgang Trapp sowie alle neu eingetretenen Mitglieder. Die Versammlungsteilnehmer erheben sich und gedenken der seit der letzten JMV verstorbenen Mitglieder: Eduard Höfler, Norbert Krieg, Matthias Rossmanith, Heike Rott, Anita Seyfried, Willi Turek sowie der Ehrenmitglieder Eva-Maria Heinrich und Hans-Jochen Schröter. Zu 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende stellt fest, dass die Versammlung gemäß § 20 der Sektionssatzung rechtzeitig mit Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte einberufen wurde. Gegen die im „blick.“ Nr. 46 1/2013 veröffentlichte Tagesordnung gibt es keine Einwände. TOP 9 (Wahlen) muss jedoch um eine Wahl ergänzt wer-

den, der/die Referent/in für Naturschutz soll gewählt werden. Reinhard Strasser fragt die Anwesenden, ob jemand gegen diese Ergänzung ist. Es gibt keine Gegenstimmen. Zu 3. Genehmigung des Protokolls Das Protokoll der JMV von 2012 wird ohne Gegenstimmen und Enthaltungen angenommen. Zu 4. Jahresbericht des Vorstandes Reinhard Strasser kann auch in diesem Jahr wieder von einer positiv wachsenden Mitgliederzahl berichten. So hatte die Sektion zum Zeitpunkt 31.12.2012 3608 Mitglieder. Der Trend zum Mitgliederzuwachs hält schon sehr lange an und zeigt, dass Klettern, Wandern und Bergsteigen immer noch sehr beliebt sind. Auch auf der Hanauer Hütte wirkte sich dieser Trend positiv aus. Die Nächtigungen der AV-Mitglieder stiegen gegenüber dem Vorjahr. Im vergangenen Jahr betreuten Mitglieder der Sektion wieder mehrmals einen mobilen Kletterturm; z.B. beim Mans Day vom Marketing der Stadt und dem Sommerfest der Sparkas-

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Zu 5. Kassenbericht des Schatzmeisters Schatzmeister Horst Käsemann erläutert anhand einer Präsentation ausführlich den Kassenbericht von 2012. Er verweist unter anderem auf eine erfreuliche Entwicklung bei den Mitgliedsbeiträgen. Hingegen sind die Einnahmen in der Kletterhalle im Vorjahresvergleich gesunken, da mehr Mitglieder als Nichtmitglieder die Halle zum Klettern besuchen. Ebenso verhält es sich mit den Erlösen aus den Hüttenübernachtungen. (*)

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se Hanau. Ein fester Bestandteil ist auch die Betreuung des mobilen Kletterturms beim Bürgerfest. Reinhard Strasser bedankte sich bei allen Betreuern für deren ehrenamtliches Engagement. Im November fand in Kooperation mit der Sparkasse Hanau die „Reel-Rock-Filmtour“ statt. Es kamen über 400 Besucher zu zwei Veranstaltungen ins Kinopolis in Hanau. Hervorgehoben wurde auch die 10-jährige Kooperation mit dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf. Der Trainingsgruppe Teenies war im letzten Jahr wieder eine Woche mit Jugendlichen des ASK auf der Hanauer Hütte. Die Projekte mit dem ASK fanden großen Anklang bei allen Verantwortlichen und vor allem bei den Jugendlichen. Erstmals wurden sie während der Woche von einem Reporter des Hessischen Rundfunks begleitet. Daraus entstand ein 30minütiger Film, der im August letzten Jahres im Hessischen Fernsehen gezeigt wurde. Dieser Film stellt sowohl eine Werbung für den Alpenverein, als auch für die Kooperation mit dem ASK dar. Allen Begleitern und Betreuern der Jugendlichen dankte Reinhard Strasser noch einmal für ihr Engagement. Den Absolventen der Ausbildung zum Familiengruppenleiter (Sabine Ackermann und Andreas Zorbach) wünscht der Erste Vorsitzende eine erfolgreiche Arbeit in der Sektion. Weiterhin berichtet er, dass in diesem Jahr der Neubau der Materialseilbahn an der Hanauer Hütte beginnt. (Näheres im Bericht des Hüttenreferenten) Die Außenanlage am Turm in Gelnhausen ist fertiggestellt. Das Kletterzentrum in der Hessen-Homburg-Schule wird nach wie vor gut besucht. Neben ständig neuen Routen wird auch am Raumklima und der gesamten Raumausstattung gearbeitet. Reinhard Strasser würdigt die ehrenamtliche Arbeit der Gruppenleiter, Referenten und der Vorstandskollegen und sagt im Namen des gesamten Vorstandes Dank an alle, die sich hier in ganz besonderer Weise engagierten. Um ein abwechslungsreiches Ausbildungs-/Tourenangebot anbieten zu können wächst ein ständiger Bedarf an Fachübungsleitern. Es ist wichtig, neue Fachübungsleiter auszubilden bzw. an Fortbildungen teilnehmen zu lassen. Reinhard Strasser verweist im Anschluss auf die Beitragsanpassung. Diese wurde notwendig, da auf einer außerordentlichen Hauptversammlung 2011 in Würzburg ein neuer Verbandsbeitrag beschlossen wurde. Um weiter den Bedürfnissen der Mitglieder sowie den Aufgaben ihnen gegenüber gerecht werden zu können, muss der Beitrag angepasst werden. Die letzte Anpassung der Beiträge in der Sektion ist über 10 Jahre her (Umstellung DM auf Euro). Die Beitragserhöhung soll zum 1.Januar 2014 wirksam werden. Der 1. Vorsitzende schließt seinen Bericht und bedankt sich bei den Mitgliedern für ihre Aufmerksamkeit.

Zu 5a. Bericht der Rechnungsprüfer Die Kassenprüferin, Ruth Venus-Koch, bestätigt eine ordnungsgemäße Buchführung. Eine gültige Bestätigung des Finanzamtes Hanau zur Gemeinnützigkeit liegt vor. Das 4-Augenprinzip ist durchgängig durch das Zusammenwirken von Vorstand, Schatzmeister und Buchhaltung gegeben. Die Buchhaltung wird ausgesprochen übersichtlich und sorgfältig geführt und zur Prüfung wurden alle erforderlichen Unterlagen vorgelegt und stichprobenweise geprüft. Es besteht kein Anlass zur Beanstandung. Zu 5b. Entlastung des Schatzmeisters Sie empfiehlt der Versammlung, den Schatzmeister für seine ordentliche und zuverlässige Arbeit zu entlasten. Die Entlastung wird einstimmig erteilt. Der ausführliche Prüfbericht kann in der Geschäftsstelle eingesehen werden. (*)

Zu 6. Entlastung des Vorstandes Der Erste Vorsitzende bittet Nikolaus Adora, die Entlastung des Vorstandes zu übernehmen. Der Ehrenvorsitzende, Nikolaus Adora, lobt den Vorstand für die gute Arbeit. Nikolaus Adora empfiehlt der Versammlung die Entlastung des Vorstandes. Diese wird einstimmig angenommen. Reinhard Strasser bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Zu 7. Beitragsanpassung Schatzmeister Horst Käsemann erläutert anhand einer Präsentation die Neugestaltung der Beiträge. Auf die Frage, wodurch der erhöhte Sektionsanteil begründet wird, nennt der Schatzmeister als Gründe den Bau der neuen Materialseilbahn; die Tatsache, dass seit 12 Jahren keine Beitragsanpassung erfolgte; die Inflation und die erhöhte Abführung an den Hauptverband. Damit die Sektion auch in Zukunft finanziell gut aufgestellt ist und im Hinblick auf die Baumaßnahmen, wird die Beitragserhöhung vom Vorstand empfohlen. Durch die erhöhte Abführung entsteht auf der anderen Seite auch der Vorteil von konstanten Zuschüssen seitens des Hauptverbandes und die Gewährleistung, dass alle Alpenvereinshütten von der Solidargemeinschaft profitieren können. Kurt Heinrich beantragt den Schluss der Debatte, um über die Beitragserhöhung abzustimmen. Dem wird stattgegeben. Mit 3 Enthaltungen stimmen die anwesenden Mitglieder ohne Gegenstimme für die Beitragserhöhung. (*) Zu 8. Berichte der Referenten

Referat Jugend und Familie Sabine Ackermann berichtet von der Entwicklung der Kinderund Jugendklettergruppen sowie von der Familiengruppe. Es herrscht eine ungebrochene Nachfrage. Unterstützung durch weitere Helfer ist ausdrücklich erwünscht. Es befinden sich zur Zeit drei weitere Jugendleiter in Ausbildung. Die Ausbildung ist erstmals in zwei Teile gegliedert worden, um die Vereinbarung mit Beruf und Familie für die Aspiranten besser zu ermöglichen. Andreas Zorbach legt sein Amt als stellvertretender Jugendreferent nieder, da er (TOP 9) für den Posten des 2. Vorsitzenden kandidiert. Sabine Ackermann wird nun von Anne Jablonsky und Isabell Hartmannshenn unterstützt. Eine Frage lautet, wie mit dem Überhang von Interessenten

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blick. sektion an der Gruppenteilnahme umgegangen wird, da ein Betreuer nur eine gewisse Anzahl von Kindern in einer Gruppe betreuen kann. Es wurde eine weitere Trainingszeit eröffnet und eine neue Gruppe in Gelnhausen geschaffen. Somit konnten 6 neue Plätze angeboten werden. Ein weiterer Höhepunkt war die Woche mit dem ASK auf der Hanauer Hütte sowie verschiedene andere Outdooraktivitäten. (*) Hüttenreferent Stephan Pfeifer berichtet vom Hüttenjahr 2012. Insgesamt übernachteten 4841 Personen auf der Hanauer Hütte, das waren 16 mehr als im Rekordjahr 2003. Kurz vor Beginn der Saison 2012 zeigte sich, dass die Brücke unterhalb des Schinders unter der Last einer Lawine zusammengebrochen war. Bis zur Hüttenöffnung am 15. Juni musste eine schnelle Lösung gefunden werden, die nur mit Fertigteilen möglich war. Ein Alusteg mit einer Länge von 10 m Länge wurde bestellt und schon 3 Tage später in Boden angeliefert. Mit dem Hubschrauber wurden der Steg, 500 kg Estrichbeton und mehrere Drahtkörbe als Auflage für den Steg hochgeflogen. Vom 16. bis 23. Juni fand der Arbeitseinsatz statt. Um den Höhenunterschied zur linken Uferseite zu überbrücken, wurde eine Holztreppe eingebaut. Mit den Steinkörben wurden zwei Auflagen für die Brücke hergestellt und schon bald konnte der Steg begangen werden. Da sich in den letzten Jahren der große Fels oberhalb der alten Brücke, bedingt durch die ständige Unterspülung, immer mehr zum Tal bewegte, wurde die neue Brücke etwa 40 m oberhalb der alten Brücke errichtet. Somit ist das Risiko, in den Gefahrenbereich zu geraten, nun nicht mehr gegeben. Zudem fand eine Überprüfung des Wasserkraftwerks statt. In den vergangenen Jahren gab es zum Saisonende immer wieder Probleme mit der Stromversorgung. Wenn das Wasser zum Herbst hin weniger wird, stand zu wenig Strom zur Verfügung. Bei der Prüfung wurde die Ursache gefunden und beseitigt. Durch einen festgesetzten Stein an der verstellbaren Düse kam es zu einer Ablenkung des Wasserstrahls. Des Weiteren wurde das Geländer der Terrasse repariert, Brennholz für den Winterraum hergerichtet und neue Lampen im Gastraum der Hütte aufgehängt. Stephan Pfeifer bedankt sich bei allen Helfern. Einen ganz besonderen Dank richtet er an die Teilnehmer des Wegebaueinsatzes des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs. Wie zuvor von Sabine Ackermann berichtet, fanden die Helfer große Unterstützung bei Wegebauarbeiten, Beschilderungen, dem Beseitigen der zerstörten Brücke und einer Pflanzaktion. Ausblick für 2013: Sobald der Schnee es zulässt, werden die Bauarbeiten an der Materialseilbahn beginnen. Die Bergstation wird umgebaut, dabei soll der Winterraum mit ins Gebäude integriert werden. Die Seilbahntechnik wird auf den neusten Stand gebracht und die obere Seilbahnstütze wird erneuert. Im alten Winterraum soll ein Sanitärraum mit drei Duschen entstehen. Ausbildungsreferat Sven Olaf Seidel kann wegen Krankheit nicht an der JMV teilnehmen, daher entfällt sein Bericht.

Hallenreferent Bernhard Hombach gibt einen Rückblick auf das Jahr 2012. Der Besuch der Kletterhalle hat sich in 2012 auf ähnlichem Niveau bewegt wie bereits in den letzten Jahren. Es waren weit über 5000 Eintritte zu verzeichnen. Somit erfreut sich die Halle weiter großer Beliebtheit, was sicher auch durch den relativ günstigen Eintritt zustande kam. Bernhard Hombach bedankt sich bei den vielen neuen ehrenamtlichen Helfern, die den Hallendienst unterstützen. Erstmals wurde die Hilfe professioneller Routenschrauber in Anspruch genommen. Die dabei geleistete Arbeit wurde bereits häufig mit positivem Feedback bewertet, so dass dies in Zukunft beibehalten werden soll. Bernhard Hombach verweist auf seinen neuen Stellvertreter Kai Hartmanshenn, der seit August 2012 im Einsatz ist, aber wegen Krankheit nicht an der JMV teilnehmen kann. Er ist unter anderem auf dem Weg zur Ausbildung zum Trainer C. Veränderungen im Bereich der Halle hat es in 2012 nicht gegeben, es wurde lediglich ein Industriestaubsauger angeschafft, mit dem die Wände und Griffe in unregelmäßigen Abständen zusätzlich gereinigt werden. Auch in Zukunft soll alles dafür getan werden, dass die Kletteranlage attraktiv bleibt und die Kletterer gerne in die Halle kommen. Für weitere Auskünfte stellt sich Bernhard Hombach gerne zur Verfügung. Es wird die Frage gestellt, ob die neuen Kletterzentren in Fulda oder Frankfurt sich negativ auf die Besucherzahlen in Hanau auswirken. Die Eintrittszahlen sprechen nicht dafür. In Hanau sind die Eintrittspreise wesentlich niedriger als anderswo, zudem wird ein anderes Publikum angesprochen. Leistungsorientierte Kletterer besuchen eher andere Hallen. Rein Freizeitsport orientierte Kletterer und Familien sind eher in Hanau zu finden. Turmreferent Auch Jan Ickes kann wegen Krankheit nicht an der JMV teilnehmen, daher entfällt sein Bericht. Vortragsreferentin Brigitte Boss gibt einen kurzen Bericht über die vergangenen Vorträge, die mit durchschnittlich 32 Besuchern leider nicht kostendeckend besucht waren. Die Termine werden im blick. punkt, mit vereinzelten Plakaten sowie in den regionalen Zeitungen veröffentlicht. Die Zusammenarbeit mit den Zeitungsredaktionen ist in dieser Hinsicht leider wenig zufriedenstellend. Frau Boss schlägt vor, den Eintritt auf € 5,- zu erhöhen. Für die neue Vortragssaison sind u.a. die Themen Norwegen, Atlantikinseln, Sahara und wieder ein Vortrag von Guus Reinharts geplant. Der Erste Vorsitzende ergänzt, dass andere Sektionen im Hinblick auf geringe Besucherzahlen die gleichen Erfahrungen machen. Wandergruppe Reinhard Zipperer gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Insgesamt kamen 350 Teilnehmern zu 13 Wanderungen sowie 5 Seniorenwanderungen. Hinzu kamen 6 Gruppenabende. Ziele waren unter anderem zwei Wanderwochen auf dem E1 von Velje nach Grenne und von Airolo zum Lago Maggiore sowie Wanderungen an der Hanauer Hütte. Rainhard Zipperer dankt allen Wanderführern für ihr Engagement. (*)

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Alpingruppe Carsten Käsemann berichtet von der Alpingruppe. Diese hat im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Im Programm fanden sich Ziele, wie die Fränkische Schweiz, Dolomiten, Hanauer Hütte und Wanderungen in den nahen Mittelgebirgen. Einmal im Monat findet ein Gruppenabend mit den verschiedensten Themen statt. Neu in diesem Jahr ist die Inforeihe „Fit in die Berge“, die für Neueinsteiger wertvolle Hinweise und Anregungen gibt. Carsten Käsemann dankt Reinhard Labes für seine Unterstützung. Ebenso bedankt er sich für den Einsatz aller Gruppenmitglieder, die an der Organisation des Jahresprogramms mitwirken.

der Runde noch bestätigt werden. Die Bestätigung erfolgt einstimmig. Stellvertreterin Wandergruppe – auch Wilma Strasser wurde von der Wandergruppe als Stellvertreterin von Rainer Zipperer gewählt. Die Bestätigung für Wilma Strasser erfolgt ebenfalls einstimmig

Ski alpin / Mountainbikegruppe Jörg Seiferth berichtet über die Aktivitäten der Skigruppe und der Ski alpin Woche. Mit einigen Bildern vermittelt er anschließend einen Eindruck von Aktivitäten der Mountainbikegruppe. Der MTB Treff findet am 1. und 3. Sonntag im Monat statt. Geplant sind wieder die Teilnahme an Wettkämpfen und das Angebot von Kursen für Einsteiger.

Zu 11. Haushaltsvoranschlag 2013 Der Haushaltsplan für das Kalenderjahr 2013 wird den Mitgliedern vom Schatzmeister Horst Käsemann ebenfalls anhand einer Präsentation ausführlich erläutert. Eine Frage lautet, warum Kosten für Kontoführung entstehen. Horst Käsemann erklärt, dass es sich dabei um in Österreich geführte Konten handelt. Eine weitere Frage lautet, warum die Ausgaben für die FÜL Vergütung niedriger ausgefallen sind als veranschlagt. Horst Käsemann führt dies auf nicht abgerechnete Kurse seitens der FÜLs zurück. Die Ausschreibung für den Hütten- und Seilbahnumbau ist erfolgt und nach Angebotsvergleichen wird der Auftrag an die Firma Steurer aus Vorarlberg vergeben.

Das Programm der einzelnen Gruppen kann aus dem aktuellen Blickpunkt entnommen werden. (*)

Der Etat wird mit zwei Enthaltungen und ohne Gegenstimmen verabschiedet.

Zu 9. Wahlen

Erika Labes dankt Reinhard Strasser für seine Amtszeit als 1. Vorsitzender und sein Engagement für den Verein. Anschließend dankt sie dem stellvertretenden Hüttenwart Wolfgang Trapp, der nun nicht mehr als Stellvertreter zur Verfügung steht. Wolfgang Trapp wird zum Ehrenhüttenwart ernannt und bedankt sich seinerseits bei allen Vorstandsmitgliedern.

1. Vorsitzende/r - Reinhard Strasser steht nicht mehr zur Wiederwahl als 1. Vorsitzender zur Verfügung. Als Nachfolgerin wird die bisherige 2. Vorsitzende Erika Labes vorgeschlagen. Erika Labes stellt sich der Mitgliederversammlung vor. Da es keinen weiteren Kandidaten gibt, wird gewählt. Es gibt keine Gegenstimmen. Erika Labes nimmt die Wahl an. 2. Vorsitzender - Andreas Zorbach wird vom Vorstand als Kandidat vorgeschlagen. Andreas Zorbach stellt sich der MV vor. Da es keinen weiteren Kandidaten gibt, wird gewählt. Es gibt keine Gegenstimmen. Andreas Zorbach nimmt die Wahl an. Schatzmeister - Horst Käsemann wird einstimmig im Amt bestätigt. Hüttenreferent - Stephan Pfeifer wird einstimmig im Amt bestätigt. Schriftführerin - Als Kandidatin wird Vera Bodenburg vorgeschlagen, die sich nachfolgend der MV vorstellt. Vera Bodenburg wird einstimmig gewählt und nimmt die Wahl an. Referent Kletterzentrum Hessen Homburg - Bernhard Hombach wird einstimmig im Amt bestätigt. Referentin Presse - Vera Bodenburg wird einstimmig im Amt bestätigt. Referentin Naturschutz - Vera Bodenburg erklärt sich bereit, das Referat zu übernehmen und wird ohne Gegenstimmen gewählt.

Reinhard Strasser dankt der Runde für das entgegengebrachte Vertrauen und allen Anwesenden für die gute Mitarbeit. Er schließt die Sitzung um 22.45 Uhr.

Hinweis: (*) die jeweiligen Präsentationen bzw. Berichte können auf Wunsch in der Geschäftsstelle eingesehen werden.

Erika Labes Vera Bodenburg Erste Vorsitzende Schriftführerin

Alle Neu- und Wiedergewählten nehmen die Wahl an. Zu 10. Bestätigung durch die Versammlung Leiter Wandergruppe – Rainer Zipperer wurde von der Wandergruppe bereits als Leiter wiedergewählt und muss in

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Datenschutzerklärung

Der Deutsche Alpenverein (DAV) möchte seine Mitglieder darüber informieren, dass die von den Sektionen erhobenen Mitgliederdaten über persönliche und sachliche Verhältnisse (sogenannte personenbezogene Daten wie Adressdaten, Geburtsdatum und Bankverbindungen) auf Datenverarbeitungs-Systemen der Sektionen wie auch der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Alpenvereines e.V. gespeichert werden. Eine Verarbeitung oder Nutzung dieser Daten erfolgt ausschließlich für die Zwecke der Mitglieder-Verwaltung der Sektionen beziehungsweise für sektionsübergreifende Verwaltungszwecke der Bundesgeschäftsstelle, wie beispielsweise das Erstellen der Mitgliederausweise, den Versand der Mitgliederzeitschrift DAV-Panorama oder das Überprüfen des Versicherungsschutzes. Eine über diese Verwaltungszwecke hinausgehende Verarbeitung der Mitgliederdaten findet nicht statt. Der DAV sichert zu, dass die Mitgliederdaten gemäß dem Stand der Technik der Datensicherheit von den Sektionen und der Bundesgeschäftsstelle des DAV verwaltet werden. Die Zugriffsrechte auf die Datenbestände sind auf das absolut erforderliche Maß eingeschränkt. Gegen unerlaubte Zugriffe von Außen haben die Sektionen bzw. die Bundesgeschäftsstelle des DAV die notwendigen Maßnahmen ergriffen. Eine Übermittlung von Mitgliederdaten an Dritte, außerhalb des DAV, findet nicht statt. Dies gilt sowohl für eine Nutzung der Adressdaten für Werbe- oder Marketing-Zwecke wie auch für eine Übermittlung an Sponsoren oder Partner des DAV oder der Sektionen.

Der DAV sichert zu, die personenbezogenen Daten seiner Mitglieder vertraulich zu behandeln und nur für erforderliche Verwaltungszwecke zu verarbeiten. Zugriff auf personenbezogene Daten haben ausschließlich die mit der Datenverwaltung beauftragten Funktionsträger der Sektionen bzw. die Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle, die Mitgliederdaten für die Erledigung der ihnen übertragenen Aufgaben benötigen. Diese Mitarbeiter sind im Datenschutz unterwiesen und auf das Datengeheimnis gemäß § 5 BDSG verpflichtet. Mitglieder des DAV können jederzeit schriftlich Auskunft über die bezüglich ihrer Person gespeicherten Daten erhalten und Korrektur verlangen, soweit die bei den Sektionen oder der Bundesgeschäftsstelle gespeicherten Daten unrichtig sind. Hierzu können Mitglieder sich schriftlich oder per E-Mail an den Datenschutzbeauftragten des DAV wenden: Prof. Dr. Rolf Lauser Dr.-Gerhard-Hanke-Weg 31 85221 Dachau E-Mail:

Sollten die gespeicherten Daten für die Abwicklung der Geschäftsprozesse der Sektionen oder der Bundesgeschäftsstelle nicht erforderlich sein, so können Mitglieder eine Sperrung, gegebenenfalls auch eine Löschung ihrer personenbezogenen Daten verlangen.

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blick. hütte

Hanauer Hütte (1920 m) in den Lechtaler Alpen Die Hanauer Hütte liegt wunderschön auf dem Parzinnboden in den Lechtaler Alpen. Sie wurde im Jahre 1897 von der Sektion Hanau im Deutschen Alpenverein erbaut.

Koordinaten: Geogr. Breite: 47° 14,989‘ Geogr. Länge: 10° 35,461‘

Nächtigung: 38 Betten, 100 Lager sowie ein offener Winterraum mit 12 Lagern

hütte

Kontakt: Werner Kirschner, Piösmes 208, A-6481 St. Leonhard / Pitztal Telefon Hütte: (+ 43) 664 / 266 91 49, Internet: www.hanauer-huette.de Reservierungen können nur telefonisch entgegengenommen werden.

Anreise: Bahnhof: Reutte, Imst; Bushaltestelle: Elmen; Ausgangspunkte: Boden 1357 m (Gehzeit 2 Std.); Elmen 978 m (Gehzeit 5,5 Std.); Gramais 1328 m (Gehzeit 4 Std.); Schönwies 771 m (Gehzeit 7 Std.)

Die Hüttenpächter Petra und Werner Kirschner freuen sich über Ihren Besuch.

Karteninfo: Alpenvereinskarte Lechtaler Alpen, Parseierspitze Nr. 3/3, 1:25000 und Lechtaler Alpen, Heiterwand + Muttekopfgebiet Nr. 3/4, 1:25000; Kompass Wanderkarte Lechtaler Alpen - Hornbachkette Nr. 24, 1:50000 Stützpunkt für Ausbildung und Kurse: • Klettergärten (auch für Kinder), alpine Routen • Klettersteige (leichte + schwere Variante) • Seminarraum (60 Personen, Beamer, Overheadprojektor, DVD, Video) Öffnungszeit der Hütte: Mitte Juni bis Ende September Nächtigungstarife für AV-Mitglieder:

Zimmerlager Lager Notlager

Erwachsener

Junior (19-25J.)

Jugend (7-18J.)

Kinder (bis 6 J.)

11,00 7,50 5,00

11,00 6,00 3,00

8,00 4,00 2,00

5,00 kostenlos kostenlos

Nichtmitglieder zahlen im Zimmerlager und Lager 10,00 Aufpreis, im Notlager den doppelten Nächtigungstarif. Frühstück 7,50 Halbpension 23,00

(Frühstück und 3-Gang-Menü, ohne Nächtigungsgebühr)

Bergsteigerverpflegung: Bergsteigeressen 7,00 Bergsteigergetränk 1 Liter Teewasser  2,50 (incl. Geschirrbereitstellung (2 Tassen))

2,00

Infrastrukturbeitrag für Selbstversorger:

2,50

Materialseilbahnfahrt für Rucksacktransport pro Rucksack: Fahrten erfolgen nach Absprache mit dem Hüttenpächter

2,50

Stand 01. Januar 2013. Alle Preisangaben in Euro. Änderungen vorbehalten.

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Wanderführer:

„Wandern und Bergsteigen rund um die Hanauer Hütte“

Der Wanderführer gibt einen hervorragenden Überblick über die schönsten Wanderungen und Bergtouren rund um die Hanauer Hütte. Ein Kartenausschnitt zeigt jeweils den Verlauf der Route. Zu jeder Tour wird der Verlauf des Weges, die Schwierigkeit und die benötigte Zeit detailliert beschrieben. Der 24-seitige farbige Wanderführer ist im praktischen Format 13 x 18 cm und passt in jeden Rucksack. Erhältlich ist er für 3 Euro in der Geschäftsstelle und beim Hüttenwirt.


klettern

blick. kletteranlagen

Öffnungszeiten Wasserturm Gelnhausen – Boulderraum Öffnungszeiten Mo, Di, Do So

Wasserturm Gelnhausen Hailerer Straße 36 (Nähe Bahnhof) 63571 Gelnhausen

19.00 bis 22.00 Uhr 15.00 bis 19.00 Uhr

Weitere unregelmäßige Termine finden Sie im Internet oder im Schaukasten am Turm.

Öffnungszeiten DAV-Kletterzentrum Hessen-Homburg Öffnungszeiten Di

19.00 bis 22.00 Uhr

Do

19.00 bis 22.00 Uhr

DAV Sektion Hanau Kletterhalle Hessen-Homburg Schulzentrum Hessen-Homburg Hessen-Homburg-Platz 2 63452 Hanau-Lamboy

Oktober - Juni 10.00 bis 18.00 Uhr So

Juli - September 10.00 bis 13.00 Uhr

Wichtig: An gesetzlichen Feiertagen und vom 14.07. - 11.08. (Sommerferien) bleiben unsere Kletteranlagen geschlossen.

Die Kletteranlagen:

Wasserturm Gelnhausen

Boulderraum im Wasserturm

DAV-Kletterzentrum Hessen-Homburg

Ansprechpartner DAV-Kletterzentrum Hessen-Homburg

Wasserturm Gelnhausen

Hallenreferent: Bernhard Hombach Tel.: 06181 / 6759825 Mobil: 0177 / 5752727 Mail:

Turmreferent: Jan Ickes Tel.: 06058/2330

Kontakt für Veranstaltungen: Marcel Bender Tel.: 06051/4747353 Mail:

Hinweis: Bitte beachten sie, dass in unseren Kletteranlagen keine Telefone installiert sind. Bei den angegebenen Kontaktdaten handelt es sich um die privaten Tel.-Nrn. unserer Referenten. Anfragen sollten grundsätzlich per eMail erfolgen. Vielen Dank für ihr Verständnis.

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blick. pünktchen

Das Referat Jugend und Familie Wir machen Jugend- und Familienarbeit in der Sektion Hanau... ... und suchen nach wie vor aktive Unterstützung im Jugend- & Familienbereich. Das sind wir:

in)

t referen

Jugend GL und F , L J ( Sabine

Uwe B. (FÜL)

Jörg (FÜL) Martina

Jannis (KB) Gunda

Anne

Andrea

s (FGL)

Isabell

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L)

(JL+FG


Unsere Gruppen Die Kletteräffchen...

… ist unsere Familiengruppe. Hier kommen die Familien voll auf ihre Kosten. Kinder klettern mit ihren Eltern und unternehmen vieles gemeinsam – egal, ob draußen in der Natur oder in der Kletterhalle. Klettererfahrung ist nicht erforderlich, so haben auch Anfänger die Chance, es mal zu probieren. Zum Klettern in der Hessen-Homburg-Halle trifft sich der Bigfoot-Clan 14-tägig dienstags von 17:00 bis 18:30 Uhr. Die Gruppe wird von Andreas, Sabine, Martina und Till und einigen aktiven Eltern betreut.

… sind eine feste Kinder- und Jugendgruppe zwischen 10 und 14 Jahren. Wie ihr Name schon aussagt, liegt der Schwerpunkt beim Klettern. Hier geht´s aber in erster Linie um Spaß bei der Sache und den verantwortungsbewussten Umgang beim selbständigen Klettern und Sichern. Aber nicht nur beim Klettern trifft man unsere Kletteräffchen. Hauptsache, sie haben gemeinsam Spaß. Zu Beginn des Jahres haben wir die Gruppe mit Kandidaten von der Warteliste aufgestockt. Die Kletteräffchen treffen sich 14-tägig mittwochs von 17:00 bis 18:30 Uhr in der Kletterhalle. Die Gruppe wird von Sabine und Christian betreut.

Die Gipfelbande... … ist eine neue Gruppe – na ja, so quasi. Die Kinder sind schon länger dabei, aber die Gruppe an sich ist neu. In der Gipfelbande haben sich die Kinder der ehemaligen Gruppen Gipfelstürmer und Kletterbande zusammengeschlossen. Erste gemeinsame Herausforderung – der Toprope-Schein, den alle bestanden haben. Na, dann können ja jetzt Felsen ausgehebelt werden….. Die Gipfelbande trifft sich 14-tägig dienstags von 17:00 bis 18:30 Uhr in der Kletterhalle und wird von Isabell, Andreas und Anne betreut.

Die Griffhänger ... …. haben sich Anfang des Jahres formiert. Die Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren haben lange auf der Warteliste gestanden und sind nun mit Feuereifer dabei, unsere Routen „platt zu klettern“. Würde es nach den Griffhängern gehen, wäre die Aufwärmroute das Dach….. Die Gruppe trifft sich 14-tägig mittwochs von 17:00 bis 18:30 Uhr in der Kletterhalle und wird von Sabine und Martina betreut.

Im Gewerbegebiet 14 - 63637 Jossgrund-Burgjoss Telefon: 06059 / 777 und 1796 Telefax: 06059 / 1409 Internet: www.zimmerei-christ.de e-mail:

jugend

Der Bigfoot-Clan...

Die Jugendsportklettergruppe ...

… hat als Hauptschwerpunkt das Wettkampfklettern in der Halle. Wir trainieren wöchentlich, abwechselnd im/am Turm in Gelnhausen, im Kletterzentrum Hessen-Homburg, anderen Kletterhallen und im Mittelgebirge. Wer kann bei uns mittrainieren? Jedes Kind/Jugendlicher ab 8 Jahre. Voraussetzung: Der Wille, regelmäßig Sportklettern trainieren zu wollen und an Wettkämpfen teilzunehmen. Der Einstieg in die Gruppe kann halbjährlich (nach den Weihnachtsferien) bzw. jährlich (nach den Sommerferien) möglich sein. Halbjährlich, wenn der Topropeschein erfolgreich bestanden ist; jährlich, wenn kein Kletterschein vorhanden ist. Im 1. Jahr ist das Training 14-tägig, ab dem 2. Jahr wöchentlich ein- bis zweimal. Ziele: 1. Jahr Topropeschein und Grundlagen Klettern, Vorstiegsschein und Klettern am Fels erlernen. Ab dem 2. Jahr geht es mit dem Aufbautraining in den Bereichen Kletter- und Sicherungstechnik, Trainingslehre und Wettkampfklettern weiter. Die Gruppe wird von Jörg und Jannis betreut.

Zimmerarbeiten aller Art

Holzrahmenbau

Fachwerkhäuser

Carports, Pergolen

Holzbalkone & Geländer

Innenausbau

Dachsanierung

Dachdeckerarbeiten an geneigten Dächern

Dachdämmung, Außenwandverkleidung

Vordächer

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blick. pünktchen

Übersicht der Kinder- und Jugendklettergruppen in der Sektion Gruppe

Wann & Wo

Termine 2013

Bigfoot-Clan (Familiengruppe)

14-tägig dienstags von 17:00 bis 18:30 Uhr Kletterzentrum Hessen-Homburg

11.06. 25.06. 20.08. 03.09. 17.09. 01.10. 29.10. 12.11. 26.11. 10.12.

Gipfelbande (Kinder 9-12 Jahre)

14-tägig dienstags von 17:00 bis 18:30 Uhr Kletterzentrum Hessen-Homburg

04.06. 18.06. 02.07. 27.08. 10.09. 24.09. 08.10. 05.11. 19.11. 03.12. 17.12.

Kletteräffchen (Kinder/Jugendliche 10-15 Jahre)

14-tägig mittwochs von 17:00 bis 18:30 Uhr Kletterzentrum Hessen-Homburg

05.06. 19.06. 03.07. 28.08. 11.09. 25.09. 09.10. 06.11. 20.11. 04.12. 18.12.

Griffhänger (Kinder 8-12 Jahre)

14-tägig mittwochs von 17:00 bis 18:30 Uhr Kletterzentrum Hessen-Homburg

12.06. 26.06. 21.08. 04.09. 18.09. 02.10. 30.10. 13.11. 27.11. 11.12.

JugendSport-KletterGruppe (Kinder/Jugendliche 8-18 Jahre)

wöchentlich mittwochs von 18:00 bis 20:00 Uhr jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat im Kletterzentrum Hessen-Homburg jeden 2., 4. & 5. Mittwoch im Monat im Wasserturm Gelnhausen

Kletterzentrum Hessen-Homburg: 05.06. 19.06. 03.07. 21.08. 04.09. 18.09. 02.10. 06.11. 20.11. 04.12. 18.12. Wasserturm Gelnhausen: 12.06. 26.06. 28.08. 11.09. 25.09. 09.10. 30.10. 13.11. 27.11. 11.12.

Die Nachfrage für die Plätze in den Gruppen ist nach wie vor sehr hoch. In allen Altersbereichen könnten wir die Gruppen erweitern bzw. neue Gruppen gründen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn wir ausreichend Betreuer zur Verfügung haben. Die Sektion sucht junge oder jung gebliebene Menschen, die gerne mit Kindern und Jugendlichen zusammen arbeiten und bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren.

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von Anne Jablonsky

„Warum will die jetzt unsere Schuhgrößen wissen?“ „Wieso dürfen die Betreuer nicht mitmachen?“ „Und ist das echt die Kletterhalle, die da so schön beleuchtet ist?“ „Wer hat das ganze leckere Essen gemacht?“ Am 7. Dezember 2012 haben wir die Kinder- und Jugendschar der J-DAVler zusammengetrommelt, um gemeinsam eine Weihnachtsfeier und den Jahresabschluss zu feiern. Mit 30 Kindern und Jugendlichen aus 4 Gruppen waren das eine ganze Menge Leute. Diese sollten dann natürlich bunt gemischt und auf 4 Gruppen aufgeteilt werden, damit sie sich anschließend in 5 Disziplinen der Winterspaßolympiade messen konnten. Dafür ist es dann wichtig gewesen, seine Schuhgröße zu kennen und bis 4 zählen zu können. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, bei denen Teilnehmer aussortiert wurden, weil sie schon zu groß waren und Zählen geübt wurde, hatten wir 4 wettkampfhungrige bunte Gruppen.

jugend

J-DAV Weihnachtsfeier 2012 - oder Winterspaßolympiade

Bei Kinderpunsch und Schoki durfte nun auch bei buntem Licht und toller Stimmung in der Halle geklettert werden. Selbst noch anstehende Prüfungen wurden mit Erfolg bestanden und es hat sich sogar jemand getraut, ein bisschen Sturztraining zu machen. Spitze!!! Bei so viel guter Laune und Stimmung ist es natürlich schwer zur Ruhe zu kommen. Aber als dann alle Zelte aufgebaut, Isomatten ausgerollt und Schlafsäcke gefunden wurden, konnte das Licht ausgemacht werden. Hier und da kicherte noch jemand, aber dann schliefen alle bis in den Morgen hinein, bis wir von der Sonne geweckt wurden. Jetzt hieß es aus dem Schlafsack schälen und Zelte abbauen. Dabei half Jeder Jedem und wo er konnte, damit wir schnell zu einem gemütlichen Frühstück mit frischen Brötchen und Kuchen kamen.

Dann hieß es, in Bewegung und fair bleiben! Jede Gruppe musste ihr Spielfeld über die Dauer eines Liedes „schneefrei“ halten. Aber wohin mit dem „Schnee“? Natürlich zu den anderen ins Feld! Nach vier Runden Aktion gab es heiße Bratwürste und leckere Salate. An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an alle Eltern für die Unterstützung durch Salate, Kuchen und Frühstücksspenden. Es hat allen sehr gut geschmeckt und satt geworden sind sie auch.

Nach und nach leerte sich die Halle und wir behalten eine schöne Fete mit vielen netten Leuten aus der Hanauer DAVJugend in der am schönsten geschmücktesten Kletterhalle in Erinnerung.

Frisch gestärkt durften die Kinder in verschiedenen Spielen das Haus vom Nikolaus bauen, sich warm anziehen, einen Gletscher durchqueren und Geschenke stapeln. Mit viel Spaß und großem Ehrgeiz erreichte jede Gruppe viele Punkte und es blieb nur ein Fazit aus dem Wettbewerb zu ziehen: unsere J-DAVler haben alle gewonnen und zwar große, bunte Eier mit Spannung, Spiel und Schokolade.

Das Betreuerteam der J-DAV Hanau.

Hoffentlich sehen wir uns alle gesund und munter wieder, um weiter viel Action und Spaß miteinander zu haben. Wir freuen uns jetzt schon drauf!

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blick. bericht

Stubaier Höhenweg von Helga Höfert

Um 5.30 Uhr fuhren Petra und ich über Seligenstadt, wo Gerhard zustieg, ab. Flott ging es über München und Innsbruck nach Neustift. Hier kam uns Vera fröhlich winkend entgegen. Sie war nach ihrer Verwalltour gleich nach Fulpmes weitergefahren und erwartete uns. Das Wetter ließ sich gut an. Mit dem Elfer-Lift ließen wir uns von 981 auf 1.790 m schaukeln und begannen mit leichtem Aufstieg zur Pinnisalm. Nach einer Pause ging es weiter zur Karalm. Von da ab begann ein ziemlich steiler Anstieg zur Scharte und wir kamen schon ziemlich ins Schwitzen. Direkt hinter der Scharte liegt unser Ziel, die „Innsbrucker Hütte“. Wie wir feststellten, waren wir nicht die Einzigen, mit anderen Worten, es war viel los. Außerdem pfiff der Wind hier auf 2.369 m ungewohnt heftig, allerdings bei strahlend blau-

em Himmel. Vera ist Frühaufsteherin. Um 5.45 Uhr weckte sie uns schon. Um 6.00 Uhr wurde gefrühstückt und um 7.15 Uhr begannen wir die anspruchsvolle Etappe zur Bremer Hütte. Der Weg führt leicht ansteigend an einem See am Fuße des „Habichts“ vorbei. Weiter geht es bis zum Sendesgrat und nach einigen Serpentinen über die Pfannenalm abwärts zur Glättegrube. Das Wetter spielte mit und uns boten sich grandiose Ausblicke. Der zweite Anstieg führt auf die Pramarspitze (2.511 m), wo wir den höchsten Punkt des Tages erreichten und erst die Hälfte des Weges hinter uns hatten. Ein gut gesicherter Abstieg über die Wasenwand führt hinunter zur Draulgrube und weiter geht es teils steil hinauf zum Drauljöchl. Hier war wieder eine kurze Pause fällig, bevor der letzte Abschnitt der herrlichen Tour begann. Gegen 15.30 Uhr erreichten wir die „Bremer Hütte“(2.411m) und konnten bei schönstem Sonnenschein noch vor der Hütte sitzen, bis die Sonne hinter den Gipfeln verschwand. Das Essen hatten wir uns verdient. Allerdings hätte es eine kleinere Portion auch getan. . Der nächste Morgen begrüßte uns mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Dazu gab es ein gutes Frühstück. Beste Voraussetzungen für die nächste Etappe. Heute sind 400 Höhen-

meter zu bewältigen. Am Simmingjöchl (2.754m) mit dem alten Zollhaus mussten wir erst einmal den herrlichen Rundblick über die Stubaier genießen. Der lange, serpentinenreiche Abstieg durch Blockgestein und teils gesicherte Passagen mündet in einen großen Kessel, der nicht zu Unrecht den Namen „Paradies“ trägt. Leider war unsere Tour noch nicht beendet. Über gewaltige „Schliffplatten“ führte der Weg abwärts, bevor es zum heftigen Gegenaufstieg kam. Von dort aus hatten wir die „Nürnberger Hütte“ (2.278m) schon im Blick, doch bis zum Erreichen unseres Zieles zog sich der Weg mächtig in die Länge. Als Belohnung gab es in der Hütte einen Apfelstrudel, der erstmal für Zufriedenheit sorgte. Weniger zufrieden konnten wir mit dem Wetter sein. Nachmittags regnete und hagel-

te es. Die Sicht war gleich null. Nach gutem Essen und einer guten Nacht begann die Wanderung wegen des schlechten Wetters mit Verzögerung. Es ging stetig aufwärts und auf der Mairspitze (2.743 m) packten wir uns warm ein. Die Sicht war schlecht und wir tappten durch den Nebel. Am Gipfelkreuz rissen die Wolken plötzlich auf und wir ahnten, was wir bei Sonnenschein hätten sehen können! Unten im Tal lag der Grünausee wie ein riesiger Smaragd. Doch schoben sich die Wolken davor, als hüteten sie ein Geheimnis. Plötzlich jubelte Petra. Sie hatte gerade eine SMS von ihrer Tochter erhalten, die ihr mitteilte, den ersehnten Studienplatz erhalten zu haben. Während des weiteren Weges durch unangenehmes Blockgelände lugte ab und zu der „Wilde Freiger“ hervor. Bei akzeptablem Wetter saßen wir gegen 15.00 Uhr windgeschützt vor der „Sulzenau Hütte“ und verspeisten den von Petra spendierten Kaiserschmarrn. Es

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Wir entdeckten ein ungewöhnliches Gespann. Zwei Frauen führten bzw. zogen eine Ziege am Seil mit sich. Wie sich herausstellte, hatte sich die Ziege von der Sulzenau Hütte allein auf den Weg zur „Dresdner“ gemacht und die beiden Frauen mit Ziel „Sulzenau Hütte“ brachten sie mit zurück. Zumindest hatten sie hier bei der Ankunft die Lacher auf ihrer Seite. Mit dem Essen wurden wir heute verwöhnt und das Frühstücksbuffet am Morgen war auch nicht zu verachten. Gut gerüstet be-

gannen wir den Übergang zur „Dresdner Hütte“. Gleich zu Beginn beeindruckte uns der „Sulzenau Ferner“. Weiter ging es teils seilversichert zum Peiljöchl (2.676 m). Hier oben scheint man alles was nach Steinen aussieht zu Männchen aufgetürmt zu haben. Unsere Mühen bis hierher wurden mit einem Blick auf das Zuckerhütl belohnt. Das Wetter war allerdings nicht einladend genug, um hier oben länger zu verweilen. Schon nach kurzem Abstieg hatten wir einen Blick auf die Zivilisation in Form von Seilbahnen und Liften. Umkehren war nicht möglich, also mutig weiter auf seilversichertem Weg zur „Dresdner Hütte“, wohl eher ein Hotel. Nach kurzer Rast in der „Dresdner“ ging es weiter Richtung Tal. Mit dem Bus gelangten wir wieder an die Elfer Station. Unsere sehr kundige und fürsorgliche Bergführerin Vera hatten wir schon im Bus verabschiedet. Sie fuhr weiter durch bis Fulpmes zu ihrer Pension. Wir drei genossen noch einmal den Rundblick, beluden das Auto und starteten Richtung Heimat. Ich stieg allerdings an der „Pension am Rain“ wieder aus. Hier hatte ich ein Zimmer für zwei Nächte gebucht, da ich in zwei Tagen zur Durchquerung starten wollte. Einen ersten schönen Eindruck hatte ich jetzt schon von den Stubaiern.

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blieb noch Zeit für den Hüttensee, die „Blaue Lacke“. Ebenso ein Smaragd wie der Grünausee. Dazu noch von Steinmännchen umgeben, was mich sehr an den Gokyo See in Nepal erinnerte.

Hochgebirgsdurchschreitung Stubaier Alpen von Helga Höfert

Am Montag fanden sich sechs Gleichgesinnte zusammen und begannen mit dem Bergführer „Hans“, welch ein seltener Name, den Aufstieg zur „Franz-Senn-Hütte“. Der Nebel wurde dichter und schließlich schüttete es nur noch. Urplötzlich tauchte nach 1,5 Stunden Gehzeit die Hütte vor uns auf. Jetzt saßen wir wenigstens im Trocknen. Der Plan für morgen sah den Schrankogel (3.473m ) vor. Zwischen Hoffen und Bangen schliefen wir auch. Der Morgen brachte die Überraschung. Es hatte geschneit und grau bis dunkelgraue Wolken bedeckten den Himmel. Hans disponierte um und wir stapften tapfer durch den Nebel. Über Gletscher, Fels und Schneefeld erreichten wir das „Wildes Hinterbergl“ (3.288 m). Heranziehender Donner hinderte uns an einer längeren Pause. Nach Geröll und Steinplatten waren nur noch Kuhfladen zu umgehen, bevor wir gegen 17.00 Uhr die Hütte erreichten. Für den nächsten Tag nahmen wir uns die Ruderhofspitze vor. Es ging Richtung Aperer Ferner und nach zwei Stunden erreichten wir unser gestern angelegtes Depot von Steigeisen und Gurten. Es verlief auch weiterhin alles planmäßig einschließlich der Gletscherquerung. An der oberen Hölltalscharte

(3.370 m) erkannten wir uns nur noch, wenn wir nahe genug beieinander standen. Es blieb nur der Rückweg und die Hoffnung auf besseres Wetter. Von Graupelschauern begleitet erreichten wir um 15.30 Uhr die Hütte. Eine gute Zeit für einen Apfelstrudel.

Am dritten Tag stand der Hüttenwechsel an. Wir stiegen ab, um nach Ranalt zu fahren. Hier erfolgte der Aufstieg zur „Nürnberger Hütte“ (2.278m). Wer denkt sich nur diese hohen Stufen aus? Doch auch ein Aufstieg ist mal zu Ende und die Sonne erlaubte es, den Cappuccino gemütlich vor der Hütte sitzend zu schlürfen. Am nächsten Morgen wurde es ernst. Mit Sack und Pack stiegen wir gletscherfrei zum „Gamsspitzl“ (3.050m), über den „Wilden Freiger Ferner“ und Südostgrat zum „Wilden Freiger“ (3.419m), dem Grenzgipfel zwischen Österreich und Italien. Das Wetter war wunderbar und ohne Gletscherbrille ging gar nichts. Doch haben wir mächtig geschwitzt und gekeucht. Die Ausblicke waren gigantisch und die sichtbaren Gipfel zum Greifen nah. Ein Genuss! Ohne Umweg über das Becherhaus stiegen wir zur „Müllerhütte“ (3.143m) ab, mussten aber mit irgend etwas den Durst löschen. Es gab kein Bier! Der Heli wurde aber erwartet und war so schnell wieder davongeflogen wie er gekommen war. Zeit ist Geld. Alle Männer halfen beim Transport der angekommenen Güter und hielten um so schneller ihr Bier in der Hand. Auf der Hütte inmitten der Gletscher war es urgemütlich. Außerdem hatten wir einen phantastischen Blick auf die Bergwelt. In der Gruppe stieg die Spannung. Der Gipfelaufstieg auf den

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blick. bericht höchsten Punkt unserer Tour, dem „Zuckerhütl“ (3.505m), stand bevor. Zunächst musste ein guter Ausstieg von der Müllerhütte gefunden werden. Der südseitige Übertalferner gibt den Weg zum „Wilden Pfaff“ (3.458m) vor. Teilweise war es sogar möglich, ohne Steigeisen zu gehen. Jetzt machte sich der schwere Rucksack bemerkbar. Scheinbar hat auch noch jemand heimlich Steine hineingepackt, soooviel kann ich doch nicht mitgenommen haben. Vom Pfaff erfolgt der Abstieg durch Gerümpel bis zum Schneefeld. Zum Glück deponierten wir hier die Rucksäcke. Über den steilen Ostgrat gelangten wir ächzend und schnaufend über seilversicherte Blöcke zum Gipfel. Hier erwartete uns wieder ein gigantischer Rundblick und es war ein schönes Gefühl, in der Ferne Gipfel und Gebirge, auf denen man schon gewesen ist, selbst zu erkennen. Der Höhepunkt war erreicht und der Abstieg begann. Mit einem beseelten Gefühl ging es abwärts, auch wenn sich der Abstieg über den Sulzenau Ferner endlos zog und hin und wieder jemand mit einem Bein im Schneeloch festsaß. Müde und hochzufrieden erreichten wir die „Sulzenau Hütte“. Am nächsten Morgen gab es noch ein tolles Frühstück, bevor der Abstieg nach Ranalt zu den Autos begann. Manche packte die Hektik und sie wollten schnell nach Hause. Willkommen im Alltag! Ich erreichte meinen Zug rechtzeitig und hatte während der Fahrt Zeit, alles noch einmal Revue passieren zu lassen. Es waren anstrengende Tage mit großen Erlebnissen und ich glaube, für meine Nepaltour im Oktober gut gerüstet zu sein. Dort ist der Island-Peak (6.189m) mein Ziel.

Trotz Handicap „ Klettern mit Spaß“ von Claudia Stock

Im Herbst 2011 nahm ich an einem Schnupperkurs zum Klettern beim DAV Hanau teil. Da ich eine Gehbehinderung durch die Krankheit Multiple Sklerose habe, fragte ich vor der Anmeldung nach, ob es ein Problem sei, an diesem Kurs teilzunehmen. Frau Labes sah kein Problem darin und so machte ich mich auf den Weg. Der Kurs wurde von Ralf geleitet, der mich gut in den Kurs integrierte und ich richtig Spaß am Klettern gefunden habe. Da ich nach dem Kurs nicht weiter wusste und gerne noch einmal geklettert wäre, rief ich wieder Frau Labes an, welche Möglichkeiten es für mich gibt, nochmal zu klettern. Sie bot mir an, ich könnte noch einmal in der Halle vorbei kommen und sie würde mich sichern. Gesagt, getan.

könnte gerne zu Zeiten, wo er, sein Bruder und Annabelle in der Halle sind, vorbei kommen. Sie würden mich sichern. Seit dieser Zeit klettere ich in unregelmäßigen Abständen und bin unendlich dankbar für dieses Angebot. Zwischenzeitlich bin ich in den Alpenverein eingetreten und würde mir wünschen, dass sich eine therapeutische Klettergruppe in Hanau etabliert und sich noch mehr Menschen mit Handicap zum Klettern finden würden. Denn klettern fördert u.a. die Motorik, die Muskelstabilisierung, die Körperbeherrschung, die Bewegungsabläufe und ein ganz wichtiger Punkt es ist eine Therapie, die unendlich viel Spaß macht.

An diesem Abend in der Halle wurde ich von Thomas angesprochen „Na, machste schon Pause“? Ich erklärte ihm, dass das Klettern für mich sehr anstrengend sei und ich öfter eine Pause brauche, bedingt durch die Krankheit. Er bot mir an, ich

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von Florian Neun

Trotz Schneegestöber und Wind fanden sich am ersten Aprilsamstag knapp 100 Gäste auf dem ehemaligen Brandplatz nahe der großen Eiche auf dem Scharberg in der Gemarkung Usenborn ein. Im Namen seiner Mitstreiter hieß Florian Neun am Samstag trotz widriger Witterungsbedingungen mit Regenschauern und frostigen Temperaturen zahlreiche Usenborner und Gäste aus der Nachbarschaft zur Gipfelkreuz-Weihe auf der 353 Meter hohen Erhebung willkommen. Im Herbst 2011 wurde der sogenannte „Brandplatz“ von der Vogelschutzgruppe und dem Ortsbeirat Usenborn aufgeräumt und hergerichtet. Im vergangenen Jahr wurden dann noch zwei Sitzbänke auf dem Areal installiert. Beim Anblick des neu

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„Berge und Bärte“ errichten Gipfelkreuz auf dem Scharberg

geschaffenen Platzes, entstand die Idee, dort ein Gipfelkreuz anzubringen. Und so haben die sieben Männer ein 2,50 Meter hohes Metall-Kreuz gefertigt und das 80 Kilogramm schwere Gebilde in einem gegossenen Fundament fest im Erdreich verankert. Entsprechend dem Vorbild der Kreuze auf den Gipfeln der Alpen hat selbstverständlich auch dieses Kreuz ein Gipfelbuch, in das Wanderer ihr Passieren dieses „Gipfels“ notieren können. Das von der Bergsteigergruppe „Berge und Bärte“ gestiftete Wahrzeichen, das die zweithöchste Erhebung der Usenborner Gemarkung, den 353m hohen Scharberg, markiert, wurde anschließend in einer Andacht geweiht.   Weitere Infos gibt es unter www.bergeundbaerte.de

Mit freundlicher Unterstützung der

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blick. bericht

Die Alpingruppe im Schwarzwald von Bernhard Hombach

Der Schwarzwald. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2013. Wir waren mit einer 13 köpfigen Mannschaft unterwegs, um mit Schneeschuhen und Langlaufskiern neue Landschaften zu erkunden, alte Zivilisationen zu erleben und ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Doch nun der Reihe nach. Reinhard Labes hat im Vorfeld mal wieder tolle Arbeit geleistet. In Besenfeld nahe Baiersbronn hatte er für uns die Unterkunft organisiert und rechtzeitig zum geplanten Wochenende Neuschnee bestellt, der auch pünktlich eintraf. So stand 3 schönen Tagen nichts im Wege. Wir trafen uns am Freitag um 11 Uhr vor Ort, bezogen unsere Zimmer und machten uns um die Mittagszeit auf zur ersten Schneeschuhtour. Die 4 Stunden vergingen wie im Flug, hatte es das Wetter doch gut mit uns gemeint. Zwar hatten wir Schneefall, aber auch immer wieder sonnige Abschnitte, machten die erste Tour über Felder und Wälder zu einem unvergesslichen Erlebnis. Gerade die Teilnehmer, die zum Ersten mal mit Schneeschuhen unterwegs waren, hatten es doch relativ einfach, sich an die neue Art der Fortbewegung zu gewöhnen. Dabei gab es zwar den einen oder anderen Umfall, der jedoch im weichen Schnee ohne Folgen blieb.

wieder durch die Bäume fiel, tauchte den Schwarzwald in ein Licht, der dem Namen Schwarzwald in keiner Weise gerecht wurde. Weiß und grün waren die Farben, nur unterbrochen von der bunten Bekleidung der Teilnehmer. So war es kein Wunder, dass sich die Gruppe nach einer kurzen Mittagspause nochmal zu einer weiteren Runde auf den Weg machte. Auch hier ging es durch teils unberührte Natur. Dabei spielte es auch keine große Rolle, dass der Erste der Gruppe das Spuren übernehmen musste, was sicherlich erheblich anstrengender ist, wie auf fester Spur hinterher zu laufen. Man wechselt sich einfach ab, da geht das schon. Trotzdem Vielen Dank für die „ Leithammel“. Abends dann wieder wie am Freitag : Kuchen, Sauna, Abendessen, Ziebärtle ……. Am Sonntag wurde die Location dann in den Raum Baiersbronn verlegt, wo noch eine nette Wanderung folgte, diesmal allerdings ohne Skier oder Schneeschuhe. Nach Einkehr in einer Gaststätte, wo zuvor extra ein Tisch reserviert wurde, stand dann nur noch die Heimreise auf dem Programm. Wir alle waren uns einig, dass dies ein ganz tolles Wochenende war und dass es Reinhard schwer haben wird, dies in der Zukunft noch zu überbieten. Wir freuen uns aufs nächste Jahr. Vielen Dank an alle die mitgeholfen haben.

Im Hotel ging es nach Kaffee und Kuchen erst in die Sauna, danach dann zum Abendessen. Hier wurden wir richtig verwöhnt. Ein tolles Salatbuffet und lecker zubereitete Steaks haben uns vortrefflich geschmeckt. Und bei ein paar Bier und dem einen oder anderen Ziebärtle ( das ist das klare, leicht alkoholische Getränk in den geschwungenen Gläsern ) verbrachten wir einen netten Abend. Am Samstag nach dem Frühstück machten sich 2 Gruppen wieder auf den Weg, die eine mit Schneeschuhen und die andere auf Langlaufskiern. Auf ungespurten Wegen und durch teilweise kniehohen Tiefschnee waren die Wege durch den Wald ein Erlebnis der besonderen Art. Die Sonne, die immer

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Schnelles Laufen ist keine Garantie das Ziel zu erreichen. - Sprichwort der Shona von Jens Fischer

Als 2006 die Idee in mir und meinem Freund keimte, den 5.895 m hohen Kilimanjaro in Afrika zu besteigen, wollte keiner so recht glauben, dass wir diesen Traum auch wirklich in die Tat umsetzen würden. Doch am 15. September 2010 war es tatsächlich soweit. Wir traten nicht nur die Reise nach Tansania zum Fuß des Kilimanjaro, sondern vor allem auch die Reise ins unbekannte Abenteuer und den Kampf gegen den eigenen Schweinehund an. Uns war nach 4 Jahren Vorbereitungszeit und viel Fachlektüre klar, dass der Weg nach oben auf den Gipfel des Kilimanjaro alles andere als ein Spaziergang werden würde. Doch keine Fachlektüre, keine Filmdokumentation und kein Erfahrungsbericht konnte uns auf die tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten und Grenzerfahrungen mit dem eigenen Körper vorbereiten. Unser angeschafftes Equipment war top. Wir hatten alles, was man zum Überleben auf dem Berg brauchte. Zu unserer Ausrüstung gehörten Rucksack, Iso-Matte, Schlafsack, Funktionskleidung und Powerriegel genauso wie das Erste-HilfeSet und die Zigarre für den Fall, dass wir es wirklich bis nach oben schaffen sollten. Die Wahl unseres Reiseveranstalters „Afromaxx“ stellte sich als die beste heraus, die wir treffen konnten. Das deutsche Paar, welches die Besteigungen mit einheimischen Bergführern und Trägern organisiert, hatte für uns alles vorbereitet. Mit 10 Lastenträgern, einem Koch und einem Guide machten wir uns am 17.09.2010 auf zur Kilimanjaro-Besteigung. Während wir unsere ca. 10 kg schweren Rucksäcke mit dem Tagesproviant, unserem Wasser, Ersatzkleidung und dem Nötigsten trugen, schleppten unsere Träger unsere gesamte Ausrüstung wie Zelte, Notfallsauerstoff, Hocker, Gasflasche, Essen, Schlafsäcke und weiteres Gepäck. Vor uns lagen 70 km Laufstrecke und ca 4.700 Höhenmeter. Schon vom ersten Tag an mussten wir uns von sämtlichen europäischen Hygienestandards verabschieden. Unser Trinkwasser wurde aus Flüssen geholt und musste entsprechend aufbereitet werden. Die benötigten Essensvorräte mussten vor Antritt der Tour eingekauft werden – auch das Fleisch. Obwohl wir beim Einkauf einige Zweifel an der Frische der Ware (bei uns würde man Gammelfleisch dazu sagen) hatten, waren die fertigen Essen am Berg doch sehr schmackhaft und bekömmlich. Keiner von uns bekam Magenprobleme.

zu gewöhnen. Ab 5.000 m beginnt die kritische Zone und der Sauerstoffgehalt der Luft ist nur noch halb so hoch wie auf Meereshöhe. Alles geht nur noch ganz langsam – und da bekam das Sprichwort der Shona

„Schnelles Laufen ist keine Garantie das Ziel zu erreichen“ eine ganz neue Bedeutung für uns. Gerade am Aufstiegstag, welcher um 00:00 Uhr morgens für uns begann, mussten wir gut mit unseren Kräften und unserem Atem haushalten. Wir gingen in Zeitlupe den Geröllhang hinauf und blieben nach jedem 2. Schritt stehen, um erstmal tief durchzuatmen. Zu der dünnen Luft kam dann noch die Kälte hinzu. Wir hatten ab einer Höhe von 5.500 Meter minus 24 Grad. Wir spürten weder unsere Füße noch unsere in 2 Paar Handschuhe verpackten Hände. Nach sechs Stunden und 1.100 Höhenmetern erreichten wir den Kraterrand (Stella Point). Erst nach einer weiteren Stun-

Das Gefährlichste an der Kilimanjaro-Besteigung ist die Höhenanpassung und die ggf. auftretende Höhenkrankheit – welche bis zum Tod führen kann. Deshalb stiegen wir bei der siebentägigen Tour auch tagsüber immer höher als wir dann schliefen, um uns an die Höhenluft

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de standen wir dann endlich auf dem höchsten Gipfel Afrikas – dem Uhuru Peak auf 5.895 m. Die Grenzen des eigenen Körpers zu reizen ist eine Erfahrung, die wir doch nicht so schnell vergessen werden. Klar kam uns während des Aufstiegs der Gedanke: Warum mache ich das eigentlich? Zweimal wollte ich mit meinem Leben abschließen und mich aufgeben. Doch letztendlich hat der Wille gesiegt und ich habe es geschafft. Jetzt würde ich gerne sagen, dass das Gefühl auf dem Gipfel unbeschreiblich war und für alle Strapazen entschädigt hat. Aber leider muss ich das Gefühl auf dem Gipfel eher als taub und etwas benommen beschreiben. Nach dem Abstieg auf 2.800 m am gleichen Tag kam allerdings nach der Erschöpfung auch endlich das wirklich gute Gefühl auf, es geschafft zu haben. Letztendlich war es doch eine Erfahrung, die das einfache Leben näher bringt und beweist, dass auch das Sprichwort der Gikuyu sich bewahrheitet: „Die Arbeit, die man sich selbst vorgenommen hat, ist nie unmöglich.“ Am letzten Abend unseres Abenteuers und nach Überreichung der Urkunde gönnten wir uns dann unsere KilimanjaroZigarre.

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Sektionsfahrt ins Pitztal im Januar 2013 von Katharina und Dieter Horst

Irgendwann ist für jeden das erste Mal: zum ersten Mal Alpenverein, zum ersten Mal Pitztal, zum ersten Mal Jörg. Für uns kam alles drei zusammen: Wir nahmen an der Sektionsfahrt 2013 in das verschneite Tal im Alpenhauptkamm vom 5.1. bis 12.1.2013 teil, die Jörg Seiferth für die Sektion Hanau organisierte. Um 5 Uhr morgens waren wir in Hanau gestartet, hatten ehrfürchtig den Monsterstau in Gegenrichtung auf dem Fernpass bestaunt, froh über die späten Schulferien im Bundesland Hessen und waren am Ende bei starkem Schneefall im Hotel Gundolf in Tieflehn angekommen. Um 18 Uhr startete die offizielle Begrüßung, mit Ansprache, Informationsaustausch und Kennenlernen. Aber bei weitem nicht alle Fahrtteilnehmer konnten dabei sein; noch bis spät nachts kamen Kameraden an, die viele Stunden im Stau gestanden hatten. Der nächste Morgen entschädigte alle für die Strapazen der Anreise. Strahlend blauer Himmel und perfekter Neuschnee luden auf die Pisten ein. Am ersten Tag konnte sich jeder das Skigebiet selbst erobern und nur die Anfänger standen unter Jörgs sachkundiger Leitung zum ersten Mal auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Das Wetter blieb – die Laune stieg. Ab dem zweiten Skitag wurde dann Ernst gemacht: 8.30 Uhr startete der 1. Skikurs, Kinder zwischen 6 und 11 nahmen am Kurs Nr. 1 teil. 12.30 Uhr, im mittäglichen Sonnenschein, übergaben Jörg und Petra die Kids den Eltern und Jörg startete mit dem Kurs Nr. 2 um 13 Uhr. Die vielfältigen Fahrmöglichkeiten, die sich im Pitztal durch die Riffelseebahn und durch das Gletscherskigebiet ergaben, ließen keine Langeweile aufkommen, schon gar nicht, weil Jörg ein abwechslungsreiches Lernprogramm anbot. Auch alle, die nicht an Skikursen teilnahmen, waren voll des Lobes für die vielen Möglichkeiten, die das Skigebiet mit seinen 100 Pistenkilometern ausmacht. Da wir mit einem Skipass für die Region ausgestattet waren, konnten wir einen weiteren Tag im Skigebiet Hochzeiger verbringen, was landschaftlich und auch pistentechnisch andere Perspektiven bot.

Ein Highlight der Skitage war ohne Zweifel das professionell vorbereitete und durchgeführte Skirennen. Bei zwei Läufen konnte jeder zeigen, wie gut und schnell er den markierten Kurs bewältigen konnte. Jörg war Streckengestalter, Starter und Kameramann in einer Person. Und bis zur Siegerehrung am letzten Abend war er noch als Cutter und Tonmeister in Aktion getreten, um uns allen einen perfekten und lehrreichen Skifilm zu präsentieren. Mit Medaillen und Pokalen ausgezeichnet und bei mittlerweile wieder wolkenverhangenem Himmel hieß es Abschied nehmen. Es war für uns eine aktiv erholsame und auch lehrreiche Zeit gewesen. Nicht nur was das Skifahren und die Schönheiten des Pitztales anging, sondern auch welchen hohen Stellenwert Kameradschaft und ehrenamtliches Engagement im DAV hat.

Zwischen 15 und 16 Uhr kehrten alle zurück ins Hotel und man traf sich bei der Jause im Wintergarten und anschließend im Vitalbereich des Hotels wieder. Dort wurden die müden Muskeln entspannt bei Massage, Dampf- oder Saunabad. Besonderer Hit bei den Jüngeren war der Whirlpool, der lautstark bevölkert wurde. 18.30 Uhr hieß es Platz nehmen für das 5-Gang-Menü, das abwechslungsreich und delikat die Kräfte für den nächsten Tag wieder herstellte. Der Abschluss des Abends fand dann im Skikeller statt, wo Jörg Materialkunde vermittelte oder Hand anlegte an verbesserungswürdigem Gerät.

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Mitglieder der DAV Sektion Hanau erhalten unter Vorlage ihres g端ltigen Mitgliedsausweises 10% Rabatt.

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Klettern in Israel Klettern in Israel, Tel Aviv, Outdooranlage, abends um 22 Uhr bei 30 Grad. Bilder von Bernhard Hombach

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DAV Hanau

und

Touren

der

blick Kurse

un

im

ausbildung

Deutschen Alpenverein

kt

Sektion Hanau

p


inhalt Fachübungsleiter der Sektion Hanau, Allgemeine Kursinhalte, Allgemeine Infos Schnupperkurs Klettern, Grundkurs Klettern Halle, Aufbaukurs Klettern Halle Vorstiegskurs, Sportkletten in Mehrseillängen-Routen Prüfungen Alpinklettern, Aufbaukurs Bergsteigen Klettersteige Touren, Hochtouren Eisfallklettern, Skitour, Skihochtour, Familien- & Sektionsfahrt Anmeldeformular

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liebe bergfreunde, wir, die Fachübungsleiter, haben versucht, wieder ein abwechslungsreiches Ausbildungsprogramm zusammenzustellen. Auch ganz neue Themen sind da zu entdecken. Im Rahmen unserer Urlaubsbudgets bemühen wir uns jedes Mal, Euch vielfältige Kurse und Touren anzubieten. Um unser Angebot noch besser zu machen, wüssten wir gerne, wo Eure Interessen und Bedürfnisse liegen bzw. wo vielleicht noch Lücken sind. Bestimmt kommen Euch beim Durchsehen des Programms Ideen. Lasst sie uns wissen. Schreibt einfach eine Mail oder ruft an. (Tel. 06051/91083 oder soseidel@online.de) Euer Ausbildungsreferent Sven-Olaf Seidel

wichtige hinweise Die Kursgebühr beinhaltet, soweit nicht anders ausgeschrieben, nur die Kosten für die Ausbilder / -innen und die Organisationsarbeit der Sektion. Die Kosten für Fahrt, Bergbahnen, Übernachtung und Verpflegung sind von den Teilnehmern / -innen selbst zu tragen. Bei Kletterkursen im Kletterzentrum Hessen-Homburg ist der Eintrittspreis in der Kursgebühr enthalten. Der Betrag in Klammern ist die Kursgebühr für Nichtmitglieder des DAV. Wird ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin im Laufe des Jahres Mitglied in der Sektion Hanau, wird der Differenzbetrag zur regulären Kursgebühr auf die Aufnahmegebühr angerechnet. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die Mitglieder der Sektion Hanau sind, zahlen nur die Hälfte der Kursgebühr. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren, die nicht Mitglied in der Sektion sind, zahlen die Kursgebühr, die erwachsene Mitglieder zu entrichten haben. Die Kurse und Touren können nur stattfinden, wenn die angegebene Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, da sonst eine Kostendeckung seitens der Sektion nicht erreicht werden kann. Aufgrund der Bayrischen Bergschulverordnung können an Ausbildungskursen in Bayern lediglich Mitglieder des DAV teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das Anmeldeformular. Die Sektion behält sich kurzfristige Orts- oder Terminverschiebungen sowie die Absage des Kurses vor. Dies kann insbesondere bei Schneemangel, schlechten Wetter- und Eisbedingungen sowie der Erkrankung der Kursleiterin / des Kursleiters vorkommen. Die Entscheidung trifft die Kursleiterin / der Kursleiter, da sie / er für die Sicherheit der Gruppe verantwortlich ist.

impressum Herausgeber: Layout: Titelbild:

Sektion Hanau im Deutschen Alpenverein e.V. Sylvia Labes Via Ferrata dell‘Amicizia (Cima SAT) am Gardasee

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fachübungsleiter der sektion Ein Team qualifizierter Fachübungsleiter ist für unsere Sektion auf den verschiedenen Tätigkeitsfeldern aktiv. Für eine Ausweitung des Ausbildungs- und Tourenprogramms der Sektion suchen wir noch kompetente und motivierte Übungsleiter. Bei Interesse an einer Ausbildung zum Fachübungsleiter oder Wanderleiter, wenden Sie sich bitte an das Ausbildungsreferat. Sabine Ackermann (Familiengruppenleiterin) Ulrich Berger (Hochtouren) Vera Bodenburg (Wanderleiterin) Uwe Brüggmann (Bergsteigen) Michael Christ (Alpinklettern*) Jannis Dickmann (Kletterbetreuer) Isabell und Kai Hartmanshenn (Kletterbetreuer) Bernhard Hombach (Kletterbetreuer, Bergsteigen*) Christian Junker (Wanderleiter) Carsten Käsemann (Kletterbetreuer) Oliver Kehrein (Trainer C Klettersport) Jochen Laferte (Trainer C Klettersport) Jörg Mook (Kletterbetreuer)

Pit Müller (Wanderleiter, Ski Alpin) Gunda Müller-Lucya (Familiengruppenleiterin) Manfred Schwarzmeier (Bergsteigen) Ralf Seibert (Bergsteigen) Sven-Olaf Seidel (Bergsteigen) Jörg Seiferth (Kletterbetreuer, Ski Alpin, MTB*) Reinhard Strasser (Wanderleiter) Michael Walz (Hochtouren, Skibergsteigen) Christoph Weckbecker (MTB*) Tobias Wolf (Trainer C Klettersport) Andreas Zorbach (Trainer B+C Breiten-/Präventionssport, FGL) * in Ausbildung

allgemeine kursinhalte Schnupperkurse Klettern Halle In diesen 3-stündigen Kursen kann unter fachkundiger Anleitung und Sicherung die Sportart „Klettern“ kennengelernt und ausprobiert werden. Hierbei stellt sich schnell heraus, ob es den erhofften Spaß macht und ob bei einem darauf aufbauenden Grundkurs das Klettern sowie das Sichern erlernt werden soll. Geeignet für Kinder ab 6 Jahre. Grundkurse Klettern Halle Ziel des Grundkurses ist im Wesentlichen, die sicherheitstechnische Handhabung der Ausrüstung zu erlernen. Hier werden Knoten, Anseilen und Sichern ebenso vermittelt wie elementare Klettertechniken. In diesem 9-stündigen Kurs werden sportartspezifische Bewegungsprinzipien und -grundlagen erarbeitet und einstudiert. Als Abschluß des Kurses erfolgt die Prüfung zum DAV - Kletterschein Toprope. Aufbaukurse Klettern Halle Ziele der 9stündigen Aufbaukurse sind, das in den Grundkursen Erlernte zu festigen und zu verbessern, die Erweiterung der Kenntnisse und das Verfeinern sportartspezifischer Bewegungsprinzipien. Voraussetzung für den Aufbaukurs ist das Beherrschen der Lehrinhalte eines Grundkurses sowie das sichere Klettern im 4. Grad im Toprope Vorstiegskurse Klettern Halle Ziel ist das Erlernen des Vorstiegs sowie der damit verbundenen Sicherungstechnik. Im 9stündigen Kurs lernen die Teilnehmer das Klippen, die Seilhandhabung und -führung sowie Spotten und das Vorstiegssichern. Vorausetzungen für diese Kurse sind der Lerninhalt eines Grundkurses sowie das sichere Klettern im 5. Grad im Toprope. Als Abschluß erfolgt die Prüfung zum DAV - Kletterschein Vorstieg. Kurse im Mittelgebirge und im alpinen Bereich Hier wird individuell auf verschiedene Klettertechniken sowie auf bergspezifische und alpine Gefahren eingegangen. Ebenfalls spielt die Ökologie sowie der Natur- und Umweltschutz bei diesen Kursen eine große Rolle. Genaueres erfahren Sie bei den entsprechenden Kursausschreibungen. Vorausetzungen für diese Kurse sind in den Auschreibungstexten ersichtlich.

allgemeine infos Sollten Sie im Ausbildungsprogramm nicht den richtigen Kurs gefunden haben oder sind die ausgeschriebenen Termine für Sie nicht möglich, dann fragen Sie in der Geschäftsstelle nach Alternativen. Falls möglich, werden wir Ihnen dann weitere Kursangebote machen, damit die Wartezeit auf Ihren Wunschkurs möglichst kurz bleibt. Abhängig von der Verfügbarkeit unserer Ausbilder können wir evtl. zusätzliche Kurse im Laufe des Jahres anbieten. Bitte informieren Sie sich dazu entweder in der Geschäftsstelle oder im Internet. Tipp: Je früher Sie sich zu einem Kurs anmelden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie an Ihrem Wunschtermin auch teilnehmen können.

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schnupperkurs klettern Schnupperkurs Klettern Ziele: Die Sportart Klettern kennen lernen Inhalte: Der Kurs vermittelt erste Einblicke in Kletter- und Sicherungstechniken Voraussetzungen: keine

Ort: Kletterzentrum Hessen-Homburg

Uhrzeit: 14 - 17 Uhr

Teilnehmerzahl: 8

Kursgebühr: 20 Euro (25 Euro)

Kurs:

Schnupperkurs Klettern für Kinder

.... für Erwachsene

Termine:

21.09.2013

19.10.2013

16.11.2013

18.01.2014

26.10.2013

Kursleiter:

Bernhard Hombach

Carsten Käsemann

Manfred Schwarzmeier

Bernhard Hombach

Jörg Mook

Anmeldeschluss:

20.08.20.13

15.09.2013

10.10.2013

02.01.2014

20.09.2013

grundkurs klettern halle Grundkurs Klettern Halle Ziele: Dieser Kurs vermittelt die elementaren Grundlagen der Kletter- und Sicherheitstechnik für das Klettern in der Halle. Inhalte: Knotenkunde; Sicherungstechnik; Seilhandhabung; Bewegungsschulung; Ausrüstungs- und Materialkunde. Der Kurs beinhaltet die Abnahme des DAV-Kletterscheins Toprope.

Teilnehmerzahl: 8

Kursgebühr: 50 Euro (60 Euro)

Ort: Kletterzentrum Hessen-Homburg

Uhrzeit: Fr: 18 - 21 Uhr Sa: 10 - 16 Uhr

Termine:

Kursleiter:

Anmeldeschluss:

13. + 14.09.2013

Bernhard Hombach

10.08.2013

11. + 12.10.2013

Uwe Brüggmann

10.09.2013

29. + 30.11.2013

Ralf Seibert

20.10.2013

24. + 25.01.2014

Bernhard Hombach

23.12.2013

aufbaukurs klettern halle Ziele: Leistungssteigerung der Kletter- und Sicherungstechnik, Körpertechnik, Ausrüstung und Materialkunde, neue Sicherungsgeräte Inhalte: eindrehen, dynamisches klettern, Piaztechnik, individuelles Verbessern der eigenen Klettertechnik Voraussetzungen: Kenntnisse der Sicherungstechnik und sicheres Klettern im IV. Grad im Toprope

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Kurs:

Aufbaukurs Klettern Halle

Termin:

27. + 28.09.2013

Ort:

Kletterzentrum Hessen-Homburg

Uhrzeit:

Fr: 18 - 21 Uhr Sa: 10 - 16 Uhr

Kursleiter:

Bernhard Hombach

Teilnehmerzahl:

8

Kursgebühr:

50 Euro (60 Euro)

Anmeldeschluss:

02.04.2013


vorstiegskurs Vorstiegskurs mit Vorstiegsschein Ziele: Vorstieg erlernen Inhalte: klippen, Klippposition, Sturztraining, Prüfung zum Vorstiegsschein Voraussetzungen: Kenntnisse der Sicherungstechnik und sicheres Klettern im V. Grad im Toprope Der Kurs beinhaltet die Abnahme des DAV-Kletterscheins Vorstieg.

Teilnehmerzahl: 8

Kursgebühr: 50 Euro (60 Euro)

Ort: Kletterzentrum Hessen-Homburg

Uhrzeit: Fr: 18 - 21 Uhr Sa: 10 - 16 Uhr

Termine:

Kursleiter:

Anmeldeschluss:

04. + 05.10.2013

Oliver Kehrein

01.09.2013

22. + 23.11.2013

Bernhard Hombach

20.10.2013

sportklettern in mehrseillängen-routen Sportklettern in Mehrseillängen-Routen - Alpennordseite

Ziele: Der Kurs richtet sich an alle, die bereits Vorstiegskenntnisse im Klettergarten gesammelt haben und nun den Schritt zur Mehrseillängenroute machen möchten. Inhalte: Klettern als Zweier- und/oder Dreierseilschaft in Mehrseillängenrouten Voraussetzungen: Beherrschen des 6. Grad UIAA (Vorstieg) und der Sicherungsmethode HMS, Trittsicherheit auch in unwegsamen Geländen, Schwindelfreiheit, Völljährig oder Einverständnis der/des Erziehungsberechtigten, Mindestalter 16 Jahre Hinweise: Über das benötigte Material wird rechtzeitig informiert. Die Kursgebühr beinhaltet keine Verpflegungs-, Transport- oder Übernachtungskosten. Hierfür ist der Kursteilnehmer selbst verantwortlich. Die Kursörtlichkeit wird in Abhängigkeit der Unterkunftsmöglichkeiten noch bekannt gegeben. Für die Kursteilnehmer wird ein Zimmerkontingent reserviert. Für die verbindliche Buchung ist der/die Kursteilnehmer/in selbst verantwortlich. Die Kontaktdaten der Unterkunft werden rechtzeitig mitgeteilt. Vorbereitungskurs: Der Vorbereitungskurs ist verbindlicher Bestandteil des Kurses. Es wird das Klettern in Zweier-/Dreierseilschaften besprochen und geübt.

Kurs:

Sportklettern Mehrseillängen

Termine:

30.08. - 01.09.2013 Berghütte Alpennordseite 24.08.2013 10 - 16 Uhr Vorbereitung am Wasserturm Gelnhausen

Kursleiter:

Jochen Laferte

Teilnehmerzahl:

4-6

Kursgebühr:

190 Euro (220 Euro)

Anmeldeschluss:

02.04.2013

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prüfungen Prüfung zum Topropeschein Der Topropeschein dient als Nachweis für Kletterer über aktuelles Wissen zur Sicherungs – und Klettertechnik. Er hat keinerlei rechtliche Konsequenzen oder Lizenzcharakter und ist vergleichbar mit Sport - Leistungsabzeichen. Prüfungsinhalte: Partnercheck Gurtverschlüsse korrekt verschlossen; Anseilknoten und Anseilpunkt richtig gewählt; Karabiner und Sicherungsgerät richtig eingehängt; Seilende abgeknotet Toprope sichern Sicherungsgerät richtig bedient; Gewichtsunterschied Toprope beachtet; In Bodennähe ohne Schlappseil gesichert Toprope klettern Mindestens 2 Karabiner an der Umlenkung geclippt; Nie 2 Seile in einem Umlenkkarabiner; Pendelgefahr beachtet; Umlenkung nicht überklettert

Kommandos und Ablassen Kommandos Zu und Ab verwendet; Erst ablassen, wenn das Kommando erfolgt ist; Langsam und gleichmäßig ablassen; Das Sicherungsgerät korrekt gehandhabt; Auf andere Personen achten; Den Partner sanft auf Boden aufsetzen Voraussetzungen: Kletter – und Sicherungserfahrung; Kenntnis der Prüfungsinhalte Anmerkung: Die Prüfung ist kein Kletterkurs.

Kurs:

Prüfung zum Topropeschein

Termin:

auf Anfrage

Uhrzeit:

(meist Freitag 16 Uhr, 1 Std.)

Ort:

Kletterzentrum Hessen-Homburg

Kursleiter:

Bernhard Hombach

Teilnehmerzahl:

ab 3

Kursgebühr:

15 Euro (20 Euro) incl. Halleneintritt

Mindestalter:

10 Jahre

Prüfung zum Vorstiegsschein Der Vorstiegsschein dient als Nachweis für Kletterer über aktuelles Wissen zur Sicherungstechnik Vorstieg sowie vom Vorstiegsklettern. Er hat keinerlei rechtliche Konsequenzen oder Lizenzcharakter und ist vergleichbar mit Sport - Leistungsabzeichen. Prüfungsinhalte: Partnercheck Gurtverschlüsse korrekt verschlossen Anseilknoten und Anseilpunkt (direkt eingebunden); Karabiner und Sicherungsgerät richtig eingehängt; Seilende abgeknotet Vorstieg sichern Sicherungsgerät richtig bedient; Gewichtsunterschied beachtet; Gespottet bis zum ersten Haken; Position nach Clippen des ersten Hakens beachtet; Den Partner beobachtet; In Bodennähe kein Schlappseil gegeben; Jenseits der Bodensturzgefahr 20 – 50 cm Schlappseil gegeben; Das zum Clippen benötigte Seil schnell ausgegeben

Vorstieg klettern Zwischensicherungen aus stabiler Position eingehängt; Zwischensicherungen unverdreht eingehängt; Alle Zwischensicherungen eingehängt; Nicht hinter dem Seil gestanden Voraussetzungen: Kletter – und Sicherungserfahrung im Vorstieg; Kenntnis der Prüfungsinhalte Anmerkung: Die Prüfung ist kein Kletterkurs.

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Kurs:

Prüfung zum Vorstiegsschein

Termin:

auf Anfrage

Uhrzeit:

(meist Freitag 16 Uhr, 1 Std.)

Ort:

Kletterzentrum Hessen-Homburg

Kursleiter:

Bernhard Hombach

Teilnehmerzahl:

ab 3

Kursgebühr:

15 Euro (20 Euro) incl. Halleneintritt

Mindestalter:

12 Jahre


alpinklettern Schnupperkurs Alpinklettern - „Draußen ist anders“ Kurs:

Schnupperkurs Alpinklettern

Termin:

22.06.2013

Ort:

Kirn / Kirner Dolomiten

Kursleiter:

Ralf Seibert

Teilnehmerzahl:

4

Kursgebühr:

27 Euro (32 Euro)

Anmeldeschluss:

02.06.2013

Grundkurs Alpines Klettern

Kurs:

Grundkurs Alpines Klettern

Ziele: Einführung in das alpine Klettern, selbstständige Durchführung von alpinen Klettertouren bis zum 3. Schwierigkeitsgrad, Begehen von leichten Klettersteigen Inhalte: Tourenplanung und Vorbereitung, Gehen in weglosem Gelände, Sicherungstechniken, Standplatzbau, Klettern im 3. Schwierigkeitsgrad, Orientierung, Material- und Wetterkunde, alpine Gefahren, Naturschutz Voraussetzungen: Grundkurs Klettern, Kondition für tägliche Touren bis zu 6 Stunden

Termin:

28.08. - 01.09.2013

Ort:

Hanauer Hütte (Lechtaler Alpen)

Kursleiter:

Uwe Brüggmann

Teilnehmerzahl:

4-6

Kursgebühr:

115 Euro (140 Euro)

Du hast schon Erfahrungen beim Hallenklettern und vielleicht auch an Kletterfelsen sammeln können und möchtest nun auch einmal in den Bereich von Mehrseillängenrouten hineinschnuppern? Dann ist dieser Schnuppertag in den Kirner Dolomiten genau das Richtige. Hier wurden vom DAV einige gut gesicherte Trainingsrouten mit entsprechenden Standplätzen eingerichtet. Kirn ist von Hanau aus in einer noch vertretbaren Zeit erreichbar. Ziele: Der Schnuppertag soll einen grundlegenden Überblick über die speziellen Anforderungen an das Klettern von Mehrseillängenrouten geben. Inhalte: Spezielle Technik und Taktik für Mehrseillängentouren im Felsgelände (Schwierigkeit UIAA 3-4), Seilschaft in Aktion, Routenfindung, Grundsätze Standplatzbau, Rückzug, alpine Gefahren Voraussetzungen: gute körperliche Verfassung, durchschnittliche Kondition, sicheres Beherrschen des Schwierigkeitsgrades 4 (UIAA) im Nachstieg Klettergarten (Mindestanforderung)

21.09.2013

01.09.2013

Kosten für Ü/HP: ca. 150 Euro

aufbaukurs bergsteigen

Gepäcktransport:

15 Euro (vor Ort)

Anmeldeschluss:

31.07.2013

Kurs:

Aufbaukurs Bergsteigen

Termin:

24. - 27.08.2013

Ort:

Franz-Senn-Hütte (Stubai) oder Saarbrücker Hütte (Silvretta)

Kursleiter:

Ralf Seibert

Teilnehmerzahl:

4-6

Kursgebühr:

100 Euro (120 Euro)

Anmeldeschluss:

29.07.2013

Aufbaukurs Bergsteigen Bergsteigen in seiner ursprünglichen Form. Gipfel jenseits der 3000 m-Marke, Felsgrate und Gletscher haben nach wie vor einen unglaublichen Reiz, fordern aber auch den kompletten Alpinisten. Ziel: Aufbauend auf die bisherigen Erfahrungen im Gebirge werden die Kenntnisse im Bereich des Bergsteigens vertieft und gefestigt. Inhalte: Gehen in weglosem Gelände, auf Gletschern und im kombinierten Gelände (max. UIAA 3-4), Update Standplatzbau in Fels und Eis, Rettungs-/Rückzugstechniken, Ausrüstungskunde, selbstständige Tourenplanung, Erste Hilfe im Gebirge, Umwelt- und Naturschutz in den Bergen Voraussetzungen: Gute körperliche Verfassung, Kondition und Trittsicherheit für Tagestouren mit einem Höhenunterschied von 800-1000 m im Auf- und Abstieg. Grundwissen analog einer Basisausbildung Klettern und/oder Bergsteigen.

Kosten für Ü/HP: ca. 175 Euro

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klettersteige Schwere Klettersteige in den Berchtesgadener Alpen oder Dachstein Sowohl die Gegend in den Berchtesgadener als auch der Dachstein bieten eine Menge schwerer Klettersteige, die auch vom Tal aus begehbar sind. Schwer bedeutet KS 5-6 mit alpiner Einstufung D-E, natürlich mit einer leichteren Eingehtour zum Kennenlernen. Im Dachstein kommt hinzu, dass die Rückwege bei einigen Klettersteingen über einen Gletscher führen. Die Ortsauswahl findet mit Absprache der Teilnehmer statt! Inhalte: Planung und Vorbereitung der Tour, Buchung der Unterkünfte, Auffrischung der alpin technischen Sicherungskenntnisse, Führung auf die Gipfel/Touren – und natürlich zurück. Voraussetzungen: Beherrschung der Anseil- und Sicherungstechnik im weglosen Gelände sowie in Klettersteigen, erste Erfahrung mit Steigeisen und ausreichend Kondition für Tagestouren bis zu 10 Std. Zusätzliche Kosten: Individuelle An- und Abreise (nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften bilden), Lager (Zimmer) auf AV-Hütten oder im Tal, Halbpension plus Getränke. Evtl. Seilbahnkosten.

Kurs:

Schwere Klettersteige in den Berchtesgadener Alpen oder Dachstein

Termin:

24. - 29.08.2013

Ort:

Übernachtung im Tal und auf AV-Hütten

Kursleiter:

Ulrich Berger

Teilnehmerzahl:

3-4

Kursgebühr:

220 Euro (260 Euro)

Kosten für Ü/HP: ca. 400 Euro Anmeldeschluss:

30.06.2013

Kurs:

Bochette-Wege der Brenta

Termin:

06. - 14.09.2013

Ort:

Madonna di Campiglio, versch. Hütten

Kursleiter:

Sven-Olaf Seidel

Teilnehmerzahl:

4-6

Kursgebühr:

220 Euro (260 Euro)

Anreise am Samstag, 24. August 2013 Abschluss der Tour ist Donnerstagabend, 29. August 2013

Eine Woche auf den Bochette-Wegen der Brenta Die Bocchette-Wege sind berühmt: Die schönsten Klettersteige der Alpen, hintereinander, von Hütte zu Hütte, zwischen 2000 und 3000 Metern Höhe. Diese Wegführung und diese Felsformationen gibt es nirgendwo sonst. Die Panoramen und Tiefblicke sind atemberaubend. Die Anforderungen an Kondition und Technik sind nur im unteren mittleren Bereich, mit Vorbereitung schaffen das auch trittsichere Bergwanderer (man vergleiche die Ausschreibung beim Summit Club). Der September ist die ideale Zeit für die Brenta: Im Juli kann der Schnee die Wege noch zu einer schwierigen Hochtour ohne Drahtseile machen und im August ist die Brenta völlig überlaufen. Ich möchte, je nach Können und Interesse der Teilnehmer, auch Varianten anbieten: Als Tagestour mit leichtem Gepäck die Besteigung der Cima Tosa (ca. 3173 m, je nach Schneelage), mit einer Kletterpartie im 2. Schwierigkeitsgrad, die wir mit Seil sichern. Und eine Zweitagestour in die Nordbrenta mit Übernachtung in einer Biwakhütte. Die Schleife in den Norden ist ein tiefschwarzer Wanderweg mit Partien im 1. Grad und bei Nässe nicht begehbar. Leider auch nicht mehr so einsam, wie es in den Klettersteigführern steht. Aber wunderschön! Alle Interessenten, auch die, die nicht so genau wissen, ob die Brenta das Richtige für sie ist, werde ich gerne sehr frühzeitig zu einer Besprechung der Möglichkeiten, der Vorbereitung und aller Einzelheiten einladen.

Kosten für Ü/HP: ca. 60 Euro pro Tag Anmeldeschluss:

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31.05.2013


touren Alpstein-Durchquerung Tourencharakter: Die Tour führt auf teils anspruchsvollen, mit Stahlseil, Krampen und Stiften versicherten Höhenwegen. Vor allem der Aufstieg zum Altmann und der Abstieg durch die Flieswand zum Rotsteinpass sind an manchen Stellen exponiert und erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Bei schlechtem Wetter und Nässe ist die Route nur für erfahrene Bergwanderer geeignet. Bei schlechtem Wetter wird die Route aus diesem Grund geändert. 1. Tag: Anreise nach Wasserauen und Nächtigung. 2. Tag: Brülisau - Hoher Kasten, 1795 m - Höhenweg über Stauberenchanzlen zur Saxer Lücke - Berggasthaus Bollenwees oder Hundsteinhütte. Hier lassen wir den Tag auf der Terrasse mit Blick auf den Fälensee ausklingen. Gehzeit ca. 5,5 Std. 3. Tag: Unser Weg zum Zwinglipass führt zuerst wieder zur Saxer Lücke. Entlang der Kreuzberge gehen wir zum Mutschen und erhaschen manchen Tiefblick ins Rheintal. Von hier geht es weiter, am Altmann-Gipfel vorbei, zum Rotsteinpass und gleichnamigen Gasthaus wo wir übernachten. Gehzeit ca. 6 Std. 4. Tag: Heute steigen wir über den Liesengrat auf den Säntisgipfel, 2503m. Nach einer Pause geht es über den „Blauen Schnee“, den Hochniederisattel und den Lötzlisalpsattel zum Gasthaus Schäfler. Hier genießen wir bei grandioser Aussicht den Abend und am Morgen den Sonnenaufgang. Gehzeit ca. 6 - 7 Std. 5. Tag: Unseren letzten Tag können wir nach Lust und Wetter flexibel gestalten. Mein Vorschlag: Aufstieg zur Ebenalp, hier haben wir nochmal einen gewaltigen Blick über das Appenzeller Land.

Kurs:

Alpstein-Durchquerung

Termin:

14. - 18.06.2013

Ort:

gem. Ausschreibung

Kursleiter:

Manfred Schwarzmeier

Teilnehmerzahl:

4-6

Kursgebühr:

110 Euro (130 Euro)

Kosten für Ü/HP: ca. 55 Euro pro Tag Anmeldeschluss:

28.04.2013

Kurs:

Grundkurs Hochtouren

Termin:

29.06. - 02.07.2013

Ort:

Wiesbadener Hütte/Silvretta

Kursleiter:

Michael Walz

Teilnehmerzahl:

3-4

Kursgebühr:

75 Euro (90 Euro)

hochtouren Grundkurs Hochtouren Inhalte: Gehen in Firn und Schnee, Gehen mit Steigeisen, Pickeltechnik, Sturzübungen im Firn, Spaltenbergung, Orientierung, Tourenplanung, Risikomanagement, Materialkunde, Naturschutz Anforderungen: Kentnisse eines Grundkurses Bergsteigen, Klettern oder vergleichbare Sicherungskenntnisse, gute Kondition Ausrüstung: Ausrüstungsliste über Tourenleiter Vorbesprechung incl. Theorieunterricht/Materialkunde: Nach Rücksprache mit dem Tourenleiter Bei Interesse: bitte e-mail senden an m-walz@gmx.de

Kosten für Ü/HP: ca. 40 Euro pro Tag Anmeldeschluss:

39

01.06.2013


eisfallklettern Eisklettercamp 2014 Ziele: Begehen von Eisfällen leichter und mittlerer Schwierigkeit im Nachstieg und im Vorstieg Inhalte: Eisklettertechnik, Setzen von Eisschrauben und Standplatzbau in verschiedenen Situationen, Rückzugsmöglichkeiten, Gehen in Seilschaften, Risikomanagement, Materialkunde, Gefahren beim Eiskletterern, Naturschutz Sonstiges: Die Kursgebühr beinhaltet nur den Kurs. Weitere Kosten entstehen durch Übernachtung, An- und Heimreise, Materialbeschaffung (Steileisgeräte, Steigeisen usw.) Auf Anfrage kann Material über den Kursleiter ausgeliehen werden. Übernachtung im DZ. Vorbesprechung: Anfang Januar, Termin wird bei der Versendung der Ausrüstungsliste mitgeteilt Voraussetzungen: Grundkurs Eisklettern ist Empfehlung, aber kein Muss, Klettern am Fels: Beherrschung V. - VI. Grad im Vorstieg Bei Interesse: bitte e-mail senden an m-walz@gmx.de

Kurs:

Eisklettercamp 2014

Termin:

25. - 26.01.2014

Ort:

Pitztal oder Ausweichziel

Kursleiter:

Michael Walz

Teilnehmerzahl:

4

Kursgebühr:

85 Euro (100 Euro)

Kosten für Ü/HP: ca. 80 Euro pro Tag Anmeldeschluss:

20.12.2013

Kurs:

Skitourenwochenende auf einer Berghütte

Termin:

21. - 24.02.2014

Ort:

Tirol, Vorarlberg oder Ausweichziel

Kursleiter:

Michael Walz

Teilnehmerzahl:

3-4

Kursgebühr:

75 Euro (90 Euro)

Unterkunft:

Berghütte

Anmeldeschluss:

08.01.2014

skitouren Erweitertes Skitourenwochenende auf einer Berghütte Touren: je nach Schneesituation sind 3 Skitouren am Samstag, Sonntag und Montag in den österr. Alpen geplant Skitouren S1 bis S2, leichte bis mittelschwere Skitouren im alpinen Gelände. Die genaue Örtlichkeit wird kurzfristig nach den Schneeverhältnissen festgelegt. Annreise ist Freitagmorgen mit ca. 2 - 3 Std. Hüttenzustieg Voraussetzungen: Sicheres Skifahren in jedem Gelände und im Tiefschnee. Kondition für Aufstiegszeiten ca. 4 - 5 Stunden /1000 - 1400 Hm und Abfahrt. Skitourenausrüstung mit LVS-Gerät, Schaufel und Sonde Sonstiges: Separate Kosten für Übernachtung, An- und Abreise, Material wird nicht gestellt Ausrüstung: Ausrüstungsliste über Kursleiter Vorbesprechung: Mitte Januar, Termin wird bei Versendung der Ausrüstungsliste mitgeteilt

skihochtouren Voranküdigung ! Für März/April 2014 sind weitere Skihochtouren geplant. Genaue Daten erscheinen im blick.punkt Nr. 48 1. HJ 2014 Bei Interesse bitte schon vorab beim Kursleiter melden ! mail: m-walz@gmx.de

familien- & sektionsfahrt Sektionsfahrt zur Rudolfshütte Infos und Termine lagen bei Redaktionsschluss nicht vor. Bei Interesse bitte bei Jörg Seiferth melden. (Tel. 06053-7976, Mail: joerg-seiferth@t-online.de)

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anmeldeformular Für Ausbildungskurse, Führungstouren und Sektionsfahrten Bitte kopieren und einsenden an: DAV Sektion Hanau Postfach 1321 63403 Hanau Anmeldung für Veranstaltungen der Sektion Hanau Hiermit melde ich mich verbindlich für folgende Veranstaltung an:

Geschäftsstelle: DAV Sektion Hanau Krämerstraße 8 63450 Hanau Tel.: 06181/257071 - Fax: 06181/5080017 eMail: Bankverbindung: Sparkasse Hanau Kontonr.: 20784 BLZ: 50650023

Kursbezeichnung:

Termin:

Name:

Geburtsdatum:

Ehegatte:

Geburtsdatum:

Kinder:

Geburtsdatum:

Kinder:

Geburtsdatum:

Straße:

PLZ, Ort:

Tel.:

eMail:

Einverständniserklärung Die Teilnahmebedingungen habe ich zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden. Datum:

Unterschrift: (bei Minderjährigen Unterschrift des/der Erziehungsberechtigten)

Einzugsermächtigung Ich ermächtige hiermit den DAV Sektion Hanau, die Kursgebühr/Anzahlung für die oben genannte Veranstaltung zu Lasten meines Kontos mittels Lastschrift einzuziehen. Kontoinhaber/-in:

Kontonr.:

Name des Kreditinstituts:

BLZ:

Datum:

Unterschrift des Kontoinhabers/-in:

Teilnahmebedingungen 1. Anmeldung: Teilnahmeberechtigt sind Mitglieder und Nichtmitglieder, die die in den Ausschreibungen genannten Voraussetzungen erfüllen. Wir empfehlen allerdings eine Mitgliedschaft, da nur für AV-Mitglieder Versicherungsschutz besteht und erhebliche Ermäßigungen auf Hütten gelten. Die Anmeldung ist ausschließlich an die Geschäftsstelle zu senden. Bei begrenzter Teilnehmerzahl zählt die Reihenfolge des schriftlichen Eingangs der Anmeldung. Mit der schriftlichen Bestätigung Ihrer Anmeldung wird eine Anzahlung in Höhe von 50% der Kursgebühr, mit Erhalt der schriftlichen Zusage über die Durchführung des Kurses wird der Restbetrag fällig. Die Sektion behält sich vor, bei nicht rechtzeitig erfolgtem Eingang der An- oder der Restzahlung den reservierten Platz anderweitig zu vergeben. Die Kursgebühr beinhaltet, soweit nicht ausdrücklich anders ausgeschrieben, die Kosten der Sektion für die Aufwendungen der Kursleiter und der Organisation. Fahrt-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst zu tragen. Bei Sektionsfahrten, für die keine Kursgebühr angegeben ist, gilt stattdessen der in der Ausschreibung angegebene Anzahlungsbetrag. Bei Gruppenfahrten empfiehlt sich eine gruppeninterne Anmeldung an die Gruppenleitung bzw. der genannten Ansprechperson. 2. Rücktritt: Bei einem Rücktritt bis zu dem in der Ausschreibung genannten Anmeldeschluss werden die gezahlten Kursgebühren in voller Höhe erstattet. Bei einem Rücktritt nach Anmeldeschluss werden 75% der Kursgebühr einbehalten. Für reservierte Unterkünfte und Fahrtplätze sind die entstandenen Kosten zu tragen. 3. Haftung: Als Teilnehmer-/in einer Sektionsveranstaltung bzw. Gemeinschaftstour bin ich mir der Tatsche bewusst, dass jede bergsportliche Unternehmung mit Risiken verbunden ist, die sich nicht vollständig ausschließen lassen. Ich erkenne an, dass die Sektion Hanau und ihre verantwortlichen ehrenamtlichen Tourenleiter-/innen – soweit gesetzlich zulässig – von jeglicher Haftung sowohl dem Grunde als auch der Höhe nach freigestellt werden, die über den im Rahmen der Mitgliedschaft im DAV sowie für die ehrenamtliche Tätigkeit bestehenden Versicherungsschutz hinausgeht. Dies gilt nicht für die Verursachung von Unfällen durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit.

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blick. termine

Vorträge Veranstaltungsort: Sandelmühle Hanau, Philipp-August-Schleißner-Weg 2a Einlass 19:15 Uhr, Beginn 20.00 Uhr, Eintritt 5,00* Euro * ermäßigt auf 4,00 Euro für Sektionsmitglieder und Inhaber der Grimmcard

Ansprechpartnerin: Brigitte Boss Tel.: 06109-249172 eMail: Wünsche und Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne entgegen.

Norwegen - Unser Weg nach Norden - live Multimediashow Termin: 08. Oktober 2013, Referent: Frank Zagel (Lohr am Mai) Der Lohrer Weltenbummler Frank Zagel bereist seit vielen Jahren die Kontinente dieser Erde. Begleitet wird er dabei stets von seiner Frau und seinen beiden Kindern. Über 16000 Kilometer fährt die Familie 2010 mit ihrem Wohnmobil in sechs Monaten von Lohr am Main zum Nordkap und wieder zurück. Gerade das Reisen mit Kindern zeigt ein Land aus einem ganz anderen Blickwinkel. Viele Abenteuer liegen auf dem Weg. Diese fangen beim fast täglichen Fischfang an und enden mit der Suche nach einem Übernachtungsplatz inmitten der fantastischen Natur Norwegens. Neben den touristischen Höhepunkten dieses Landes, wie dem Nationalpark Jotunheimen, den geschichtsträchtigen Städten, den atemberaubenden Fjorden, allen voran natürlich der Geirangen, den Lofoten und Vesteralen, besuchen die Zagels auch viele fantaschtische Landschaften außerhalb der Touristenströme, wie beispielsweise den Lyngenfjord, nörddlich des Polorkreises. Und dabei heißt es für die ganze Familie immer wieder: Wanderschuhe anziehen und Rucksack packen, hinein in die Natur dieses vielleicht schönsten Landes in Europa. So klettert die Familie unter anderem über den Besseggen Grat in Hotunheimen und besteigt den höchsten norwegischen Gipfel den Galdhöppigen.

Die Familie reist nach den Ideen der Weltfriedensorganisation Servas, die versuchen will, durch persönliche Kontaktte unter den Völkern der Erde ein besseres Verständnis zu schaffen. Somit gelingen ihnen immer wieder Einblicke in das Alltagssleben der Norweger. Frank Zagel würzt seinen Live gesprochenen und humorvollen Vortrag mit vielen persönlichen Erlebnissen. Die Weltenbummlerfamilie lädt ihre Besucher zu einer außergewöhnlichen Reise in das Land der Wikingen ein, festgehalten in atemberaubenden Bildern und Filmen. Eine Reise mit den Zagels bedeutet vor allem eines: Abenteuer und Natur pur! Weiter Infos unter www.weltenbummlerfamilie.de

Vom südlichsten Punk, dem Kap Lindesnes, bis hinauf in das 2518 km Luftlinie entfernte Nordkap folgen sie stets Norge, dem Weg nach Norden.

Trauminseln im Atlantik - Wandern auf Madeira, den Azoren, Kanaren und Capverdischen Inseln Termin: 12. November 2013, Referent: Dr. Rudi Knirsch Vulkanausbrüche schufen im Atlantik zahlreiche Inseln, ihre höchsten Spitzen ragen tausende Meter vom Grund des Meeres empor, mit oft senkrecht aufsteigenden Wänden und gewaltigen Kratern. manche mit Seen gefüllt. Auf vielen Inseln ist der Feuergott Vulcano noch immer aktiv. An manchen Stellen steigt die Temperatur nur wenige Meter unter der Erdoberfläche auf einige hundert Grad C an. Die Tourismusindustrie nutzt die vulkanische Hitze zum Kochen und Garen. Ein fotogenes Schauspiel.

Besonders auf den Azoren und den Capo Verden – abseits vom Massentourismus – ist noch viel von ihrer natürlichen und kulturellen Ursprünglichkeit erhalten. Wandern wird auf diesen Inseln zu einem besonderen Erleben.

42


Termin: 10. Dezember 2013, Referent: Lothar Theissmann Lothar Theissmanns Sahara/Afrikadiashow ist „Kult“ - und Kunst: Gängige Klischees vermeidend, wir eine Einheit von Bildern, Musik und Worten geschaffen, die sich ganz selbstverständlich von den handelsüblichen Reiseberichten abgrenzt -

termine

The Sahara Sounds: Sahara – Ghana – Marokko

Eine Einheit aus beseelten Fotos von großer Tiefe und einem facettenreichen Soundtrack aus wunderbarer Musik und seltenen Originalaufnahmen, der mit den Bildern verwoben wird, die Show rhytmisch strukturiert und musikalisch immer wieder überrascht.

Viele Aufnahmen sind auf langen Wanderungen in Wüsten und Gebirgen entstanden und schon deshalb einzigartig. Zwischen der Sahara und den Bergwelten Marokkos gibt es ein schönes Intermezzo vom Leben in Ghana, welches die Folge der Naturaufnahmen sehr charmant auflockert. Eine Diashow, die ein eigenes Genre schafft und in ihrer künstlerischen Qualität Maßstäbe setzt.

Vorankündigung Vorträge 2014

• 14. Januar: Dolomiten - Valentin Pardeller • 11. Februar: Korsika - 3D - Stefan Schulz • 18. März: (Thema noch offen) - Dieter Freygang

Termine der Sektion

Ansprechpartner/in

Anmeldung bis

Juni

Marlis Kaufmann Rainer Zipperer

So.

02.06.

Wanderung auf dem Lahnweg Vellmar - Runkel - Limburg ca. 16 km, GZ 4 Std.

Mo.

17.06.

Gruppenabend der Alpingruppe Wanderung durch den frühsommerlichen Abend

So.

23.06.

Wanderung im Rheingau

Carsten Käsemann

Horst Schneider

Juli

Arnold Kaiser

So.

07.07.

Wanderung rund um Steinau Steinau - Seidenroth - Steinau ca. 15 km, GZ 4 Std.

Fr.Di.

12.-16.07.

Reinhard Labes Fahrt zur Hanauer Hütte Wie in jedem Jahr steht ein Besuch auf unserer Hanauer Hütte auf dem Programm. Je nach Interesse wird auch eine kleine Hüttentour von zwei bis drei Tagen zu den umliegenden Hütten unternommen.

Mi.

17.07.

Seniorenwanderung Hutten-Heiligenborn - Burg Brandenstein - Heiligenborn ca. 12 km, GZ 3 Std.

43

Helmut Dillmann Günter Zapke

13.05.


blick. termine Ansprechpartner/in Anmeldung bis

August Sa.So.

03.-04.08.

Thomas Karte Kanutour Am Samstag tauschen wir die Wanderstöcke gegen Paddel und stechen auf einer der kleinen Flüsse in See. Am Sonntag wird gewandert, ehe wir uns wieder auf den Heimweg machen.

Mi.

14.08.

Seniorenwanderung „Rund um Hof Trages“ ca. 12 km, 4 Std.

K.H. Schirmer Brigitte Biwwer

Mo.

19.08.

Gruppenabend der Alpingruppe Thema: Klettern und Sturzversuche

Carsten Käsemann

Sa.

24.08.

Kaffee- und Grillnachmittag der Wandergruppe

Rainer Zipperer Wilma Strasser

Sa.So.

31.08.08.09.

Wochenfahrt der Alpingruppe in die Dolomiten

Carsten Käsemann

13.05.

25.02.

September So.

01.09.

Wanderung im Pfälzer Wald „Eisenbarone und Balzgeflüster“ von Trippstadt durch das Karlstal ca. 15 km, GZ 4 Std.

Marliese und Rainer Zipperer

Mi.

11.09.

Seniorenwanderung „Wanderung im Land der Grimmschen Kinderträume“ mit Führung Teufelshöhle ca. 12 km, GZ 3 Std.

Hanne Seegard

Sa.Mi.

14.-25.09.

Wanderwoche der Wandergruppe „Auf dem Donausteig von Passau nach Linz“

Wilma und Reinhard Strasser

Mo.

16.09.

Gruppenabend der Alpingruppe Thema: Unfallanalyse

Carsten Käsemann

Fr.So.

27.-29.09.

Fahrt zur Hanauer Hütte Unsere traditionelle Fahrt zum Hüttenschluss

Reinhard Labes

Oktober Mi.

02.10.

Seniorenwanderung Henni Knief Führung durch die Grube Messel, anschl. Wanderung ca. 2 Std.

So.

06.10.

Wanderung im Odenwald Panoramaweg Fischbachtal ca. 14 km, GZ 5 Std.

Di.

08.10.

Vortrag: Norwegen - Unser Weg nach Norden - live Multimedi- Brigitte Boss ashow (siehe Seite 42)

Mo.

21.10.

Gruppenabend der Alpingruppe Thema: 55 Jahre Bergsteigen mit Kurt Heinrich

Hanne Seegard

44

Carsten Käsemann

19.08.


termine

Ansprechpartner/in

Anmeldung bis

November

Wilma Strasser

So.

03.11.

Wanderung „Haubentour“ Steiger - Großer Seifig - Große Haube - Sparhöfe - Steiger ca. 15 km, GZ 5 Std.

Di.

12.11.

Vortrag: Trauminseln im Atlantik - Wandern auf Madeira, den Brigitte Boss Azoren, Kanaren und Capverdischen Inseln (siehe Seite 42)

So.

17.11.

Wanderung durch die Weinberge von Hammelburg mit anschlie- Karl Ruth Helmut Dillmann ßender Weinprobe ca. 18 km, GZ 5 Std.

So.

17.11.

Wanderung mit Gänseessen Die genaue Tour und die Gaststätte stehen noch nicht fest.

Uwe Brüggmann

Mo.

18.11.

Gruppenabend der Alpingruppe Thema: Alpinquiz

Carsten Käsemann

Dezember

Henni Knief

So.

01.12.

Adventwanderung Wanderung zur Weihnachtstanne ca. 12 km, GZ 4 Std.

Mo.

09.12.

Carsten Käsemann Gruppenabend der Alpingruppe Thema: Weihnachtsessen Um 19 Uhr treffen wir uns zum alljährlichen Weihnachtsessen in der Sandelmühle

Di.

10.12.

Vortrag: The Sahara Sounds: Sahara - Ghana - Marokko (siehe Seite 43)

So.

29.12.

Carsten Käsemann Weihnachtswanderung Bei einer kleinen Wanderung wollen wir ein paar der Kalorien verbrennen, die wir an den zurückliegenden Festtagen zu uns genommen haben.

Termine der Jugend- und Familiengruppe siehe blick. pünktchen Erläuterungen Treffpunkt für alle Veranstaltungen Da Änderungen im Terminplan nicht auszuschließen sind, informieren Sie sich bitte rechtzeitig bei den genannten

Ansprechpartnern über Treffpunkt, Uhrzeit etc. Gruppenabende Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik „Gruppen in der Sektion“.

45

Brigitte Boss

Ausbildungskurse und Tourenangebote des Ausbildungsreferates finden Sie in dem gesonderten „Ausbildungsprogramm“.


termine

blick. termine

Ansprechpartner für die angebotenen Veranstaltungen Sektionsveranstaltungen

Wanderungen

Erika Labes, Geschäftsstelle

Carsten Käsemann 06023/947787

06181/257071 verwaltung@dav-hanau.de

Arnold Kaiser

06109/65324

Thomas Karte

06181/3645418

Henni Knief

06184/51641

Reinhard Labes

06185/2466

Gerlinde u. Karl Ruth

06664/7242

Wanderungen

Hanne Seegard

06184/51641

Brigitte Biwer 06184/52252

Wilma u. Reinhard Strasser

06181/85250

Uwe Brüggmann

Marliese u. Rainer Zipperer

06184/64263

Aktionen der Jugend- und Familiengruppe Leiterin: Sabine Ackermann 0160/99711577 jugend@dav-hanau.de Stellv.: Isabell Hartmanshenn 06181/650300 isabell.hartmanshenn@gmx.de Anne Jablonsky 0174/6147704 anne.jablonsky@gmx.de

0179/1343699

Gruppen in der Sektion Alpingruppe Leiter: Carsten Käsemann Stellv.: Reinhard Labes

Wandergruppe 06023/947787 carsten@kaesemann.de 06185/2466 rlabes@t-online.de

Gruppenabende: montags 19.30 Uhr Treffpunkt: Sandelmühle, Hanau Philipp-August-Schleißner-Weg 2a Mo 17.06 Abendwanderung Mo 19.08. Klettern und Sturzversuche * Mo 16.09. Unfallanalyse Mo 21.10. 55 Jahre Bergsteigen Mo 18.11. Alpinquiz Mo 09.12. Weihnachtsfeier * Treffpunkt Kletterzentrum Hessen-Homburg

Jugend- und Familiengruppe Leiterin: Sabine Ackermann 0160/99711577 jugend@dav-hanau.de Stellv.: Isabell Hartmanshenn 06181/650300 isabell.hartmanshenn@gmx.de Anne Jablonsky 0174/6147704 anne.jablonsky@gmx.de Treffpunkt: siehe blick. pünktchen Termine: siehe blick. pünktchen

Leiter: Stellv.:

Rainer Zipperer

Wilma Strasser

06184/64263  Rainer.Zipperer@web.de 06181/85250

Gruppenabende: jeden 2. Freitag im Monat 20.00 Uhr Treffpunkt: „Zum Goldenen Löwen“, Hanau, Nussallee Termine: 14.06. 12.07. 13.09. 11.10. 08.11. 13.12.

IG Ski alpin

Leiter: Jörg Seiferth 06053/7976 joerg-seiferth@t-online.de Gruppen-/ Veranstaltungstermine: Skikurse laut Ausbildungsprogramm Bei Interesse bitte bei Jörg Seiferth melden.

Mountainbikegruppe MTB-Treff Kontakt: Jörg Seiferth

06053/7976

joerg.seiferth@hu-biker.de

Christoph Weckbecker christoph.weckbecker@hu-biker.de Treffpunkt: „Wasserturm Gelnhausen“  Hailerer Str. 36 Termine: 1. und 3. Sonntag geführte MTB-Tour

Wichtig: Es besteht Helmpflicht! Benötigt wird ein „technisch einwandfreies“ Mountainbike!

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blick. service + info

Verleih von Ausrüstungsgegenständen  Klettergurt  Kletterhelm  Klettersteig-Set  Steigeisen  Eispickel  VS-Gerät mit Sonde und Schaufel Gebühren erfragen Sie bitte in der Geschäftsstelle. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir bei der Vergabe der Ausrüstung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer angebotenen Kurse Vorrang gewähren.

Verkauf von ...

Ausrüstung • Planzeiger für AV-Karten 4,00 • Hüttenschlafsack, 100% Baumwolle uni 12,80 bunt 15,80 uni / Übergröße* 17,80 • Hüttenschlafsack aus Seide* weiß 39,80 uni / Übergröße 44,80

Euro Euro Euro Euro Euro Euro

Alle Artikel sind erhältlich in der

Geschäftsstelle in Hanau, Krämerstraße 8

 Dienstag 10.00 bis 13.00 Uhr, Donnerstag 15.00 bis 18.00 Uhr

Sollte ein Artikel vergriffen sein, bemühen wir uns, diesen in kürzester Zeit zu besorgen. Um Ihnen unnötige Wege zu ersparen, erkundigen Sie sich am besten telefonisch, ob das Gewünschte vorrätig ist. Die mit *gekennzeichnten Artikel – wie auch Karten von anderen Gebieten – führen wir nicht am Lager. Sie können kurzfristig beschafft werden oder direkt von Ihnen bestellt werden (www.dav-shop.de).

info

Alpenvereinskarten Maßstab 1:25.000 je 6,00 Euro • 3/3 „Lechtaler Alpen - Parseierspitze“, 2008, UTM-Gitter • 3/4 „Lechtaler Alpen - Heiterwand und Muttekopfgebiet, neu 2011, UTM-Gitter, Wegmarkierungen und Skirouten

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blick. service + info

Neu in der Bücherei Im Himalaya ist vieles anders Rother Bildband, Autor: Pit Schubert 1. Auflage 2013 224 Seiten mit über 500 Farbabbildungen Format 22 x 28 cm, gebunden mit Schutzumschlag ISBN 978-3-7633-7032-0 Ende der 1960er Jahre hat der bekannte Extrembergsteiger und –kletterer Pit Schubert zum ersten Mal das Himalaya-Gebiet bereist. Zunächst der Berge wegen, wurde er mehr und mehr auch ein Reisender zwischen den Kulturen. In diesem Buch berichtet er von den Menschen des Himalayas, deren Lebensweise, Kultur und Religion, er sammelte Kuriositäten und Anekdoten. Natürlich kommen in seinen Essays auch die verschiedenen Aspekte des Bergsteigens im Himalaya nicht zu kurz. Mit der enormen Themenvielfalt ist Pit Schubert ein unterhaltsames und informatives Lese- und Bilderbuch gelungen, das einen umfangreichen Blick auf die Besonderheiten am Himalaya bietet.

Island – Das Südliche Hochland Die schönsten Wanderungen zwischen Landmannalaugar und Skógar

Autor: Uwe Grunewald ISBN: 978-3-9815254-0-3 Auflage 2012 Das südliche Hochland ist das meistbesuchte Wandergebiet Islands, welches durch eine grandiose und abwechslungsreiche Landschaft geprägt ist. Besonders für Naturfreunde bietet diese Region viele Möglichkeiten. Es ist eine einzigartige Vulkanlandschaft mit farbigen Rhyolithbergen und heißen Quellen, mit großartigen Gletschern und spektakulären Wasserfällen, mit wüstenartigen Sandern und idyllischen Birkenwäldchen. Dieser Wanderführer enthält detaillierte Beschreibungen. Wer das südliche Hochland auf mehrtägigen Trekkingtouren erkunden möchte, kann zwischen mehreren 2 bis 4-tägigen Wanderungen wählen oder bis zu einer 11-tägigen Fernwanderung ausdehnen.

Aufruf: Berichte für den blick. Um unser Mitteilungsheft abwechslungsreich gestalten zu können sind wir auf ihre Berichte angewiesen. Sie haben einen interessanten Reisebericht oder haben an einem Kurs oder einer Tour aus unserem Ausbildungsprogramm teilgenommen und waren so begeistert, dass sie dies gerne auch den anderen Mitgliedern mitteilen möchten? Dann schreiben sie einen kurzen Artikel dazu und schicken ihn an das Redaktionsteam. (eMail: ) Ihr Bericht sollte bei einer Schriftgöße 10 max. 800 Wörter beinhalten (das entspricht ca. einer DIN A4-Seite) sowie 2 bis 3 Bilder mit einer Auflösung von mind. 300 dpi (bitte separat). Wir freuen uns auf ihre Berichte.

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Kontakte

Stimmen Ihre Adresse und die Bankverbindung noch?

DAV Sektion Hanau Postanschrift: Postfach 1321, 63403 Hanau www.dav-hanau.de Geschäftsstelle und Mitgliederverwaltung • Erika Labes, Krämerstraße 8, 63450 Hanau, Tel.: 06181/257071, Fax: 06181/5080017, eMail: Öffnungszeiten: Dienstag 10.00 bis 13.00 Uhr und Donnerstag 15.00 bis 18.00 Uhr

Bitte denken Sie daran, der Geschäfts­ stelle Änderungen der Anschrift oder der Bankdaten rechtzeitig mitzuteilen. Natürlich können wir Mitgliedern, von denen wir keine gültige Anschrift haben, weder Mitgliedsausweis noch Mitteilungshefte zusenden.

Vorstand • 1. Vorsitzende Erika Labes, Tel.: 06185/2466, eMail: • 2. Vorsitzender Andreas Zorbach Tel.: 06181/75208, eMail: • Schatzmeister Horst Käsemann, Tel.: 06181/39078, eMail: • Hüttenreferent Stephan Pfeifer, Tel.: 06181/690615, eMail: • Jugendreferentin / Referat Jugend und Familie Sabine Ackermann, Tel.: 0160/9971577, eMail: • Ausbildungsreferent Sven-Olaf Seidel, Tel.: 06051/91083, eMail: • Schriftführerin Vera Bodenburg, Tel.: 0177/2593181, eMail: vera.bodenburg@freenet.de

Bankverbindung

info

DAV Sektion Hanau Kontonummer 20784 Sparkasse Hanau Bankleitzahl 506 500 23

Referate • Wege Klaus Friedl • DAV-Kletterzentrum Hessen-Homburg Bernhard Hombach, Tel.: 06181/6759825, eMail: • Wasserturm Gelnhausen Jan Ickes, eMail: • Klettersteige Uwe Brüggmann, Tel.: 06182/23098, eMail: • Archiv der Sektion Wolfgang Trapp, Tel.: 06187/1766 • Öffentlichkeitsarbeit Sylvia Labes, Tel.: 06185/2466, eMail: • Pressearbeit, Umwelt und Naturschutz Vera Bodenburg, Tel.: 0177/2593181, eMail: • Vorträge Brigitte Boss, Tel.: 06109/249172, eMail:

Bankeinzug: Bitte informieren Sie die Mitgliederverwaltung, falls sich Ihre Bankverbindung ändert.

Impressum

Druckfehler sind bewusst in dieses Heft integriert worden. So können wir das Bedürfnis auch derjenigen Leser stillen, die immer auf der Suche nach Druckfehlern sind. Wir wünschen viel Spaß bei der Lösung des Rätsels: „Ei, wo sind sie denn?“ - Gefundene Fehler dürfen behalten werden ;-)

Nachdruck nur nach Rücksprache mit der Redaktion gestattet. Die mit Namen der Verfasserin bzw. des Verfassers gezeichneten Beiträge stellen de­ren bzw. dessen persönliche Meinung dar. Die Redaktion behält sich vor Beiträge zu kürzen, zu bearbeiten oder zu­rück­zustellen.

49

• Herausgeber: Sektion Hanau im Deutschen Alpenverein e.V., Hanau • Layout: Sylvia Labes • Redaktion: Erika und Sylvia Labes • Anschrift Redaktion: DAV Sektion Hanau, Postfach 1321, 63403 Hanau, Mail: • Anzeigen: Erika Labes, Gerda Ernst, Mail: • Druck: NK Druck + Medien Am Schulzehnten 27 63546 Hammersbach • Auflage: 2.700 Stück, halbjährlich • Bezugspreis: Im Mitgliedsbeitrag enthalten


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Bilder aus einer anderen Perspektive - Gleitschirmfliegen Fotos: Sylvia Labes

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Blickpunkt Ausgabe 47  

Mitgliederzeitschrift der DAV Sektion Hanau.

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