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Worber Post 9 / 2013

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Eine Kindertagesstätte in Südafrika

Heidi von Niederhäusern in der Galerie Atelier Worb

Fünf Worberinnen und Worber für Bissy Bee

Dynamische Statements

In Orange Farm, einem Stadteil südlich von Johannesburg, wurde im Jahr 2012 die Kindertagesstätte «Bissy Bee» gegründet. Die Einrichtung, welche den Kindern eine gesunde Entwicklung und eine gute schulische Basis ermöglichen soll, besteht aus einem einfachen Container (11 x 3 m) und einer Küche und bietet den 51 Kindern zu wenig Platz für genügend Bewegung. Fünf Worberinnen und Worber, welche Teil eines 13-köpfigen Teams sind, reisen nach Johannesburg, um eine neue Kindertagesstätte mit grosszügigeren Räumlichkeiten, einem Spielplatz und einem Gemüsegarten zu bauen.

Vom 30. August bis 15. September stellt Heidi von Niederhäusern ihre neusten Werke in der Galerie Atelier Worb aus.

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Das Worber-Team: Hinten, von links: Katja Wüthrich, Niklas Wermuth, Corina Masciadri. Vorne: Tanja Masciadri und Lisa Gerber.  Foto: CORINA MASCIADRI deren Erlös ebenfalls dem Bau der Einrichtung gespendet wird. «Wir freuen uns über jede Spende», so Corina Masciadri, «sodass das Projekt realisiert werden kann». Anmeldungen für das Spaghetti-Essen sowie weitere Informationen zu JAM Schweiz und dem Projekt «Bissy Bee» unter www.jam-schweiz.org/ bissybee, auf Facebook unter «Hilfsprojekt Kindertagesstätte Bissy Bee» oder per Telefon: 044 500 36 36.  SARA AMATI [i] Für Spenden an das Hilfsprojekt Bissy Bee: Stiftung JAM Schweiz, 8052 Zürich, CH 02 0900 0000 8046 4304 6

s sind dies vor allem grossformatige, in Mischtechnik entstandene Bilder, allesamt Zeugnisse einer ungebremsten Experimentierfreudigkeit und eines geschulten Auges für Farben, Proportionen und Formen. Oft bilden Fragmente von Körpern, Formen oder Landschaften den Ausgangspunkt einer Komposition; in einem schrittweisen, intuitiven Prozess und unter Verwendung diverser Farb- und Materialschichten wird dieser in der Folge zur künstlerischen Aussage verdichtet.

«Momentan experimentiere ich mit Farbpigmenten aus Erden des Gürbetals, des Gantrischgebiets und der Provence.» sagt die in Riggisberg aufgewachsene Künstlerin über ihre aktuellen Arbeiten. Heidi von Niederhäusern verwendet jedoch auch andere Materialien wie Wachs, Bitumen und verschiedene Lacke, um ihre künstlerischen Intentionen zu verwirklichen. Entstanden sind Werke von starker Präsenz und grosser

Vielschichtigkeit. Immer jedoch ist es ihr auch ein Anliegen, Bewegung sichtbar zu machen, um ihren Bildern die gewünschte Spannung und unverkennbare Dynamik zu verleihen. Seit 1997 beschäftigt sich Heidi von Niederhäusern intensiv mit Zeichnen und Malen und hat sich bei diversen Lehrern in der Schweiz und in Deutschland weitergebildet. In regelmässigen Ausstellungen konnte sie seither ihr Schaffen einem breiteren Publikum vorstellen. Die Vernissage ist am Freitag 30. August, ab 19 Uhr. Die Ausstellung dauert bis zum 15. September 13 und ist jeweils freitags von 17 bis 19 Uhr, samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Die Künstlerin ist während der Öffnungszeiten (ohne 7. September) anwesend. WoPo

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issy Bee» wird von Annah Ratifane, der «Mama» der Kindertagesstätte, geleitet und von drei Mitarbeitern betreut. Mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln schaffen sie einen Ort, an dem Kinder in einer sicheren Umgebung spielen und lernen können. Die Einrichtung hat neues Gelände erhalten, auf welchem nun eine neue Kindertagesstätte gebaut wird. Katja Wüthrich aus Worb, Niklas Wermuth aus Vielbringen, Corina und Tanja Masciadri aus Rüfenacht sowie Lisa Gerber aus Worb reisen am 12. September ab und arbeiten eine Woche lang mit dem Team und Einsatzleiterin Fabienne Stöckli an der neuen Einrichtung. Auf dem Gelände errichten sie den Kindern in Orange Farm neuen Lern- und Lebensraum und ermöglichen ihnen somit Bildung, Geborgenheit und täglich eine warme Mahlzeit. Organisiert wird der Helfereinsatz von der Stiftung JAM Schweiz, einer Entwicklungsorganisation, welche Menschen in Afrika nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt. Für die Stiftung, welche das Ziel verfolgt, Afrika langfristig als eine wirtschaftlich gesunde und eigenständige Region zu aufzubauen, stehen Nahrung und Bildung für Kinder im Mittelpunkt. Das sammelt noch immer Spenden, um Infrastruktur, Einrichtung, Umgebung, Nahrung sowie Lohn für lokale Arbeiter finanzieren zu können. Die Teilnehmer bezahlen die Kosten für ihren Flug, Übernachtung, Essen sowie Transport selber. Am 23. August veranstaltet das Team im „Thoracherhus“ in Muri ab 19.00 ein Spaghetti-Essen mit Tombola, deren Erlös dem Bau der Kindertagesstätte Bissy Bee zugutekommt. Ausserdem organisiert das Team am Freitag, 30. August eine Party in der Silo Lounge Bern,

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Bio- Handwäsche Hanser, 2013 ISBN: 978-3-446-24165-7 Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen Jacqueline Kelly 899, in der Nähe von Austin, Texas. Die «elf-drei-viertel-sogut-wie-zwölf»-jährige Calpurnia ist wissbegierig, unabhängig und überhaupt nicht daran interessiert, Socken für ihre sechs Brüder zu stricken oder das Kochen zu lernen. Doch genau das wird von ihr verlangt, denn schliesslich soll sie eine richtige Lady werden. Sie selber verbringt die Zeit jedoch viel lieber mit ihrem Grossvater, der sie mit Charles Darwin bekannt macht und sie auf Streifzüge durch die Natur mitnimmt. > Jacqueline Kelly hat einen bezaubernden Entwicklungsroman über ein Mädchen geschrieben, das seiner Zeit weit voraus ist. Die Verwandlung der jungen Heldin in eine selbstständig denkende junge Frau erfolgt subtil und äusserst glaubhaft. Die Autorin schafft wunderbare Bildwelten und erzählt Calpurnias Geschichte mit einer wohltuenden Prise Humor. Ihr feines Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen und ihre sichere Sprachwahl machen diesen traditionellen historischen Roman zu einem echten Lesevergnügen.  Béatrice Wälti-Fivaz

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Zwei Worberinnen in der Galerie St. Martin

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arguerite Flückiger malt in feiner Aquarelltechnik Landschaften und Blumenbilder. Die gebürtige Worberin präsentiert ihre Werke nach Langem wieder einmal der Öffentlichkeit. Romy Peternier zeigt realistische und abstrakte Malerei in Acryl-Mischtechnik. Während ihres langjährigen Schaffens stellte sie in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland aus. Dauer der Ausstellung: 9. bis 21. August 2013 Vernissage: 9. August 18 bis 20 Uhr Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 11 bis 16 Uhr Mittwoch 14 bis 17 Uhr Galerie St. Martin Katholische Kirche Bernstrasse 16, 3076 Worb

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