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Am 11. September 2001 besucht der Präsident George W. Bush eine Grundschule ins Sarasota Florida, als ihm um 9:05 ein Mitarbeiter des WeiĂ&#x;en Hauses mitteilt, dass Amerika angegriffen wird.


Bushs Regierung wurde im ersten Amtsjahr vom „September-Terror“ überschattet. Als am 11. September 2001 islamistische Terroristen der AL-Qaida-Organisation mit entführten Passagierflugzeugen das World Trade Center in New York City und das Pentagon in Washington (D.C.) attackierten und mehr als 3000 Menschen starben, sah sich Bush mit einer neuen Allianz des Terrors konfrontiert. Die Sprache in den Reden der Präsidenten ist für Außenstehende manchmal schwer zu verstehen, da sich die Rhetorik und Bildsprache immer an den Grundwerten der amerikanischen Nation orientiert. Dies wird auch in Bushs Rede sehr deutlich, indem er sich auf die Freiheit und Unabhängigkeit von Amerika beruft. Er betont, dass der Regierungsapparat normal weiter funktioniert und das Amerika nicht mit solchen Attacken erschüttert werden kann. Er schließt seine Rede mit einem Bibelzitat aus Psalm 23. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Vor dem Hintergrund der fehlenden Beweise für angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak drängt sich der Eindruck auf, dass der Präsident den »Krieg« gegen den Terrorismus für eine geopolitische Umgestaltung des Nahen Ostens, vor allem aber für eine Sicherung des amerikanischen Einflusses auf irakische Ölfelder nutzen wollte.

DESTRUCTION


Kings „I have a Dream“ Rede wird oft als rhetorisches Meisterwerk bezeichnet. Dies begründet sich in der Verwendung von vielen Allusionen aus Bibelversen und aus Reden Abraham Lincolns. Seine Vortragsweise mit vielen Wortwiederholungen (Anaphern) und Betonungen lässt die Rede wie eine Predigt klingen.


>> Let us not seek to satisfy our thirst for freedom by drinking from the cup of bitterness and hatred . <<


>> America has given the Negro people a bad check, a check which has come back marked â&#x20AC;&#x17E;insufficient funds.â&#x20AC;&#x153; But we refuse to believe that the bank of justice is bankrupt. <<


Neben der Invasion in der Schweinebucht und der dann folgenden Kubakrise näherten sich die Sowjets an Kuba an. Auch taktisch war die Sowjetunion in einer günstigen Position, da durch den Abzug der US-Atomraketen aus der Türkei und Italien ein großer Vorteil entstand. Später verschärften die USA ihr Embargo gegenüber Kuba noch einmal, was die Nähe zur Sowjetunion nur weiter verstärkte.


Neben Richard Nixon gab es einen Stab an Beratern und engen Vertrauten, die ihm in allen Belangen zur Seite standen. Sie vertraten politisch die gleiche konservative Sicht auf die Welt wie Nixon und schirmten ihn im Laufe der 1970 Jahre immer mehr von der politischen Realit채t ab. Wie sich sp채ter herausstellte, war dieser Personenkreis tief in der Watergate Aff채re verstrickt.


Ronald Reagan gilt als einer der besten Redner unter den US Präsidenten. Gerade durch seinen Hintergrund als Schauspieler war ein Meister der Selbstinszenierung. Reagan betonte in unzähligen Reden seine Einstellung zum Kommunismus und bezeichnete ihn als „Form von Geisteskrankheit“ (form of insanity). Auch die Filme aus den 1980 spiegelten diesen Geist wieder. Der erbitterte Kampf der Systeme und welches letzendes gewinnen würde.


Als Sylvester Stallone seine beiden Filmreihen Rocky und Rambo drehte, wurden immer wieder Motive des kalten Krieges mit aufgenommen. Insbesondere die Darstellung in Rocky 4 ist propagandistisch und antikommunistisch. Der gedopte Überathlet Drago, gespielt von Dolph Lundgren, gegen den naturverbundenen Amerikaner, der mit Herz und Seele kämpft. Fazit: Selbst die obersten Parteifunktionäre der Sowjets applaudieren am Ende Rocky Balboa zu.

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Leseprobe POWER OF SPEECH  

von Lennart Foppe Reden gehören geschichtlich gesehen zu den bedeutendsten Machtzeugnissen. Im positiven wie im negativen. Man kann durchaus...

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