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Ausgabe Dezember 2011


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Inhaltsverzeichnis

Türkische Schülerinnen und Schüler besuchen die HAK/HAS Laa ..................... 3 Schülerinnen und Schüler der HAK Laa zu Besuch in der Türkei - Comenius Projekt „Happiness is the key to success“ .................................................... 4 Diskussion mit Staatssekretär Sebastian Kurz über Integration ....................... 6 HAK/HAS Laa: zukunftsorientiert – kompetent – international ........................ 7 Charity-Flohmarkt der BHAK Laa ................................................................ 8 Übungsfirmenmesse Korneuburg ................................................................ 9 Medien verbinden Generationen Spendenaktion ...........................................10 Exkursion – Gewinnmesse und Wirtschaftsuniversität Wien ...........................11 NATHAN DER WEISE Gotthold Ephraim Lessing Theaterkritik .......................12 HAK/HAS Laa – sozial engagiert ................................................................15 Bewerbungstraining mit Mag. Josef Waiß ....................................................16 Exkursion der 1AK und 1BK zu Madame Tussauds ........................................17 Weihnachtsgrüße ....................................................................................18


Türkische Schülerinnen und Schüler besuchen die HAK/HAS Laa

Vom 20. bis 30. Juni 2011 waren 20 türkische Schülerinnen und Schüler und 4 Lehrerinnen und Lehrer Gäste der HAK Laa. Sie führen gemeinsam mit der 2a und 2b HAK das Comenius Projekt „Happiness is the key to success“ durch, das sich über 2 Jahre erstreckt und von Mag. Renate Wachter geleitet wird. Die türkischen Schülerinnen und Schüler wohnten bei österreichischen Schülerinnen und Schüler und sind mit diesen gemeinsam zur Schule gefahren. Die ÖBB hat den türkischen Schülerinnen und Schülern dankenswerterweise auch die „Schulfreifahrt“ ermöglicht. Während ihres Aufenthaltes in Österreich haben sie in fachspezifischen Workshops an ihrem Projektthema gearbeitet, unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen kennengelernt und natürlich auch jede Menge Spaß gemeinsam gehabt. Auch ein Besuch bei Bürgermeister Ing. Manfred Faß stand am Programm. Im September 2011 bereisten dann die österreichischen Schülerinnen und Schüler die Türkei und setzten ihr Projekt dort fort.

Am Foto: Bgm. Ing. Manfred Faß, Dilan ERDOĞAN Büşra Su POTUR Andin Çakmak Sebahattin BOZKURT Müge SÖNMEZ Abdullah MERA, Dir. Dr. Brigitte Schuckert, MMag. Renate Wachter, Tamara Zuber, Anja Gattermayer

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Schülerinnen und Schüler der HAK Laa zu Besuch in der Türkei Comenius Projekt „Happiness is the key to success“

Schülerinnen und Schüler der 3a und 3b der HAK Laa hatten die große Chance bei einem EU-Comenius Projekt mit der Türkei mitzumachen. Bei solchen von der EU geförderten und finanzierten Projekten arbeiten die Schülerinnen und Schüler über einen Zeitrahmen von zwei Jahren mit einer ausländischen Partnerschule an einem gemeinsamen Projektthema. Ziel solcher Projekte ist ein Austausch im kulturellen, sprachlichen und fachlichen Bereich. Im Zuge des Projektes besuchten wir unsere Partnerschule in Erzincan, eine Stadt in Ostanatolien (Türkei). Die Schülerinnen und Schüler waren bei Gastfamilien untergebracht, wo sie die Lebensweise und Kultur hautnah miterleben konnten. Ein interessantes und völkerverbindendes Programm wurde von der Gastschule geboten und von den österreichischen Schülerinnen und Schülern mit Begeisterung mitgetragen. „Happiness“ war somit nicht nur theoretisch sondern auch praktisch unser zentrales Thema.


Schülerinnen und Schüler der HAK Laa zu Besuch in der Türkei Comenius Projekt „Happiness is the key to success“

Österreichische Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Dr. Katharina Harmer, Roman Schreiber, Tobias Kudler, Markus Kern, Patrick Wolfram, Matthias Thiem, Felix Schmid, Fabian Schlögielhofer, Anja Gattermayer, Christina Charvat, Vanessa Zott, Tamara Zuber, Jenny Schiessl, Julia Markon, Anita Zehetner, Kerstin Böck, Verena Schuhböck, Lisa Fichtinger, Marija Petrovic, Annalena Madner, Julia Lehner, Verena Strobl, Sophie Wraneschitz, MMag. Renate Wachter

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Diskussion mit Staatssekretär Sebastian Kurz über Integration

Am 3. November 2011 besuchte Sebastian Kurz, Staatssekretär für Integration im Innenministerium, die Schüler & Schülerinnen der 3., 4. und 5. Jahrgänge der BHAK/BHAS Laa/Thaya. Gemeinsam mit Bürgermeister Ing. Manfred Fass, LR Ing. Karl Wilfing, LAbg. Ing. Manfred Schulz, LAbg. Mag. Kurt Hackl, LSI Karl-Heinz Jirsa, Direktorin Dr. Brigitte Schuckert, Dr. Katharina Harmer und den Schülerinnen und Schülern wurde über die Themen Integration, Verkehr und Bildung diskutiert. Zu Beginn begrüßte unsere Frau Direktor die Ehrengäste und hieß sie herzlich willkommen an unserer Schule. Sie sprach noch ein paar einleitende Worte über Integration an unserer Schule und übergab dann das Wort an den Staatssekretär. Nach einer kurzen Vorstellung seinerseits über seine schulische und politische Laufbahn, präsentierte er uns noch seine Vorhaben für die Politik. Er informierte uns über die Tätigkeiten des Staatssekretariats, wie zum Beispiel Angebote verschiedenster Deutschkurse, Gesetzesänderungen bezüglich freiwillig tätiger Vereine (Rotes Kreuz, Feuerwehr, etc.) Dann waren die Schüler an der Reihe. Sie löcherten den Staatssekretär mit Fragen wie „Warum setzen Sie sich so sehr für die Integration ein?“; „Warum dürfen Asylanten während der Antragsstellung nicht arbeiten?“; oder „Was unternimmt Ihr Staatssekretariat um Integration in Österreich zu verbessern?“ und mit vielen anderen Fragen. Nach dieser Diskussionsrunde wurden alle zu einem MultiKulti-Buffet eingeladen, wo den Ehrengästen und den Schülern Köstlichkeiten aus verschiedensten Ländern geboten wurden, wie „Baklava“ aus dem Iran oder „Sheqer pare“ aus Albanien. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr begeistert über den Besuch von Staatssekretär Kurz.


HAK/HAS Laa: zukunftsorientiert – kompetent – international

Am 26. November präsentierte sich die Schulgemeinschaft am „Tag der offenen Tür“ für interessierte Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Hauptschulen und Gymnasien. Video-Projektionen, Informationsvorträge, diverse Projektpräsentationen, Fremdsprachen-Dialoge (in Englisch, Russisch, Französisch, Tschechisch), Vorstellungen der Übungsfirmen (Holiday Service, MÖBÜ, Schönheitsoase, MMSC), Einlagen der Musikgruppe, Angebote zu „Fair Trade“ und ein Flohmarkt zugunsten des St. Anna-Kinderspitals und vieles mehr wurde angeboten. Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen führten die Besucher in Kleingruppen durch das Haus und wiesen auf die Vorzüge unserer Schule hin. Bei einem anschließenden Quiz konnte man sein Wissen unter Beweis stellen und schöne Preise gewinnen. Besonders informiert wurde über die ab kommendem Schuljahr neu angebotene „PRAXIS-Handelsschule“ mit neuen Lehrplänen und Praxistagen zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt. Darüber hinaus bietet die „Handelsschule BUSINESS & CARE“ Berufsorientierung zur Ausbildung zum Pflegehelfer bzw. zur Pflegehelferin. Durch diese Neuerungen werden die Berufschancen der Absolventinnen und Absolventen wesentlich verbessert.

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Charity-Flohmarkt der BHAK Laa

Im Rahmen des Tags der offenen Tür veranstaltete die 3AK gemeinsam mit der 3BK der Bundeshandelsakademie Laa/Thaya einen Charity-Flohmarkt zugunsten des St. Anna Kinderspitals. Im Vorfeld wurden Sachspenden von Schülern, Freunden und Bekannten gesammelt, sortiert und anschließend am Flohmarkt verkauft. Das Sortiment reichte von Teddybären und Kleidung über Bücher bis hin zu Original Gmundner Porzellan. Die Vielzahl an Büchern konnte nicht allein am Tag der offenen Tür verkauft werden und wurde deshalb nochmals am Elternsprechtag ausgestellt. Die übriggebliebenen Sachspenden wurden soweit wie möglich an andere Flohmärkte geliefert, die den Erlös ebenfalls wohltätigen Zwecken zu Verfügung stellen.

Am 13. Dezember 2011 beiden Klassen durften nach Wien fahren und St. Anna Kinderkrebswurde unsere Spende in beide Klassen bekamen schwein „Rosi“. Nun haKlassenmaskottchen.

war es dann so weit. 20 Schüler aus den in Begleitung von Frau Professor Kaudela an einer sehr interessanten Führung im Forschungszentrum teilnehmen. Dort der Höhe von € 1.040,00 überreicht und als kleines Dankeschön das Kuschelstoffben beide Klassen ein St. Anna-


Übungsfirmenmesse Korneuburg

Am Dienstag, dem Dezember 2011, fand in Korneuburg eine Messe zugunsten der zahlreichen Übungsfirmen des Landes statt. Darüber hinaus wurden auch Übungsfirmen aus dem benachbarten Ausland herzlichst dazu eingeladen. Viele Bewerber folgten der Einladung und präsentierten ihre Stände, unterbreiteten den Besuchern ihre Angebote und mehrten ihren Umsatz. Einige Firmen versuchten außerdem mit sehr cleveren „Showeinlagen“ wie zum Beispiel einigen Tanzszenen mehr Kunden anzulocken bzw. eine innovative Werbung für die Übungsfirma zu gestalten. Des Weiteren wurden die ÜFa-Stände im Zuge dieser Übungsfirmenmesse genauestens unter die Lupe genommen und nach zwei Kategorien bewertet. Beim ersten Faktor wurden die Stände nach ihrer kreativen Gestaltungsweise bewertet, der zweite Faktor bestimmte, wie einfallsreich die Angehörigen der Übungsfirmen bei der Abwicklung ihrer Verkäufe waren bzw. wie gut die Verkaufsstrategie der Firmen war. Am Ende dieser Messe wurden dann die Gewinner aus den beiden Kategorien bekanntgegeben. Danach wurden die Stände abgebaut und erschöpft machten sich die Verkäufer Richtung heimwärts auf.

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Medien verbinden Generationen Spendenaktion

Am Montag, den 17. Oktober 2011, fand im Rahmen des Maturaprojektes „Medien verbinden Generationen“ die Spendenübergabe von 400,00 € an den Verein „BBA Laa – Behindert Besonders Anders“ statt. Die Spende setzt sich aus Einnahmen der Buffets im Rahmen der Computerkurse in der BHAK/BHAS Laa zusammen. Dem Projektteam war es ein besonderes Anliegen, die Erlöse an einen caritativen Verein zu spenden, da ihnen soziales Engagement ein großes Bedürfnis ist. Frau Christl Scheithauer, Helga Thüringer und Veronika Makawey nahmen die Spenden dankbar entgegen und erzählten anschließend über die weiteren Vorhaben des Vereins. Die Projektgruppe bedankt sich bei Frau Mag. Michaela Flatzbauer, Frau MMag. Barbara Lunzer, Herrn Dr. Wolfgang Rudolf, der Raiffeisenbezirksbank Laa, MSC Computer Smolak, sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Computerkurses und den Mitwirkenden des Projektes für die großartige Unterstützung.

von l. n. r. 1. Reihe: Helga Thüringer, Christl Scheithauer, Stefanie Röhrich, Anna Roth von l. n. r. 2. Reihe: Laurenz Feldmann, Veronika Makawey, Eva Riedl, Michael Eisner


Exkursion – Gewinnmesse und Wirtschaftsuniversität Wien

Die IV. Jahrgänge der Handelsakademie Laa unternahmen am 22. November 2011 eine Exkursion nach Wien. Wir besuchten den Gewinn InfoDay im Messezentrum Wien-Prater und die Wirtschaftsuniversität Wien. Um 8:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus zur Gewinn-Messe. Im Rahmen der Messe fanden viele Vorträge statt, außerdem waren viele Unternehmen, wie Banken, Handybetreiber als auch die Wirtschaftskammer und Fachhochschulen vertreten. Dort angekommen nahmen wir an einem Vortrag über Anlagenfinanzierung teil. Der Vortrag wurde von einem Mitarbeiter der Raiffeisenbank interessant gestaltet. Nach diesem Vortrag durften wir wahlweise die Messestände besuchen oder an einem weiteren Vortrag zum Thema „Bewerbungen“ teilnehmen. An den Messeständen der Fachhochschulen konnte man sich über die Studiengänge informieren, weiters konnte man an zahlreichen Gewinnspielen bei anderen Messeständen teilnehmen. Als die Vorträge zu Ende waren fuhren wir mit dem Bus zur Wirtschaftsuniversität Wien. Dort angekommen, bekamen wir eine Führung durch die Universität von zwei Studenten, die gerade an der Wirtschaftsuniversität studieren. Sie gaben uns zahlreiche Einblicke in die Studienrichtungen, die angeboten werden. Wir besichtigten unter anderen einen Hörsaal, die Mensa, die Bibliothek und das Sprachlabor. Am Ende der Führung hörten wir einen Vortrag von den Studenten über die Studiendauer, welche Aufnahmekriterien wichtig sind, welche Fächer man für die Aufnahmeprüfungen braucht, welche Studienrichtungen es auf der Uni gibt und welche akademischen Grade man erreichen kann. Insgesamt war es ein schöner Tag, der sehr lehrreich und sehr informativ war.

Fritz Cornelia, Milicevic Irena 4BK

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/NATHAN DER WEISE Gotthold Ephraim Lessing Theaterkritik

Aufführung:

10. November. 2011

Wo:

Stadtsaal Mistelbach

Regie: Bühnenbild:

Ricky May-Wolsdorff Eduard Neversal

Es spielten:

Ensemble des european grouptheater und Mitglieder der jugendtheater company

Eine Fülle von Fragen drängt sich uns auf: Warum denn ausgerechnet „Nathan der Weise"? Dieses idealistische Ideendrama? Dieses Hohe Lied der Toleranz und der Aufklärung, das das gebildete Bürgertum Generationen lang gesungen hat, während Sklavenhandel und Kolonialismus blühten und grausamste Kriege geführt wurden? Lässt sich von dieser Geschichte, die im Mittelalter spielt, wirklich ein Bogen zu unseren heutigen Problemen mit Rassismus und Ausländerhass schlagen? Sollen wir die Hände in den Schoß legen und warten, bis sich die Probleme von selber lösen? Nein! Das Erkennen gemeinsamer Werte, das Wissen um kulturelle Vielfalt und der interreligiöse Dialog sind ein Muss. Nach einem fulminanten Einstieg konnte man sich eine sehr moderne Inszenierung erwarten. Diese Erwartung wurde jedoch nicht erfüllt. Es folgte eine sehr konservative Aufführung, die sich fast wortwörtlich an den Text von Lessing hielt. Der erste Teil des Stückes (1. - 3. Akt) war nicht allzu spannend, um nicht zu sagen langweilig, aber im zweiten Teil (4. – 5. Akt) - zum Schluss hin - wurde es besser. Der Beginn war sehr verwirrend, da die Schauspieler sehr modern gekleidet waren, obwohl dieses Stück zur Zeit des 3. Kreuzzuges spielt. Man erkannte aber relativ schnell die Personen, was natürlich wichtig ist. Teilweise gab es langweilige Szenen, in denen der Tempelherr sich zum Beispiel sehr kindlich verhält und somit alles in die Länge zieht. Interessant war aber die Szene mit dem Patriarchen, in der man viel über die Ansichten der Kirche erfuhr, deren Darstellung aber teilweise fragwürdig und sehr klischeehaft war. Die Schlussszene war aber unserer Meinung nach gut aufgebaut, weswegen man sich auch gut ausgekannt hat. Und wir finden es gut, dass sich am Ende alles in Wohlgefallen aufgelöst hat und alle vereint waren.


/NATHAN DER WEISE Gotthold Ephraim Lessing Theaterkritik Die Bühne war einfach gestaltet mit 3 Stoffbahnen, auf denen jeweils in Hebräisch, Deutsch und Arabisch „Gott“ geschrieben war. Das Bühnenbild war für manche von uns etwas fad und sehr einfach. Sie finden, dass es aufwendiger und abwechslungsreicher hätte sein können. Das einzige Möbelstück, das es gab, war ein Stuhl. Die Schauspieler wirkten für ihr Alter sehr professionell, engagiert sowie äußerst motiviert und haben teilweise sehr gut gespielt. Es waren einerseits Profis und andererseits Anfänger, was man, wie wir finden, vor allem bei dem Klosterbruder gesehen hat (Anfänger?!), der seine Kutte sehr unnatürlich gerafft und sich auch sehr unnatürlich bewegt hat. Am besten fanden wir den Tempelherrn, weil er laut geredet und schön gespielt hat. Die Darstellerin der Recha war zwar sehr jung, hat aber sehr gut gespielt. Und auch der Sultan Saladin war gut besetzt. Nathan selbst hat zwar sehr gut gespielt, aber auf Grund seiner Jugend und seiner zarten Gestalt war er vor allem im ersten Teil der Aufführung nicht so überzeugend. Es gab auch unnötige Personen wie zum Beispiel die beiden Soldatinnen, deren Aufgabe es nur war einen Stuhl auf die Bühne zu tragen und mit lautem Stampfen aufzutreten und abzugehen. Die Schauspieler haben immer sehr laut und deutlich gesprochen. Teilweise haben sie aber auch, da sie keine Mikrophone hatten, zu laut geschrien, sie sind dadurch unecht „herüber“ gekommen und manche Wörter waren für uns nicht verständlich. Manche Darsteller sind des Öfteren mit dem Rücken zum Publikum gestanden, das war auch nicht sehr förderlich für das Stück. Manche Schüler und Schülerinnen verstanden nicht, wieso die Schauspieler moderne Kleidung von heute trugen und fanden daher, dass die Kleidung nicht zur restlichen Inszenierung passte. Andere fanden es wiederum sehr interessant, dass die Schauspieler eher modernere Kleidung trugen, und meinten, dass man dadurch auch sieht, dass sich die Probleme mit den Religionen bis heute nicht verändert haben. Musik kam nicht wirklich vor, bis auf den Anfang und den Schluss. Es war eine Mischung aus gesprochenem Chor und Kriegs-/Kampfgeräuschen. Wir glauben, dass dadurch ein Kampf der Religionen dargestellt wurde. Einige von uns finden, dass diese „Musik“ zwar okay, aber am Anfang des Stückes zu laut war und am Schluss nicht mehr so gut gepasst hat. Ein großer Kritikpunkt ist, dass die Sprache aus dem Original übernommen wurde und für Jugendliche zum Teil unverständlich beziehungsweise verwirrend war. Es war dadurch schwer, sprachlich und inhaltlich dem Geschehen zu folgen. Und man kannte sich nicht wirklich aus, wenn man das Theaterstück nicht vorher gelesen hatte.

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/NATHAN DER WEISE Gotthold Ephraim Lessing Theaterkritik Die Meinungen über den Theaterbesuch gehen auseinander. Die einen meinten, dass „Nathan der Weise“ dennoch recht interessant war, die anderen stellten fest, dass sie im Allgemeinen nicht überzeugt von dem Stück waren. Außerdem empfand ein Großteil der Schüler und Schülerinnen die Kosten für Bus und Theaterkarte als zu teuer.

Und wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, dann einfach auf folgende Seite www.gutenberg.spiegel.de gehen, den Text downloaden und darauflos lesen. Vielleicht gefällt ja gerade euch die Geschichte mit den drei Ringen!


HAK/HAS Laa – sozial engagiert

Da in der Weihnachtszeit viele gerne Bedürftigen helfen, hat sich die 3BK der Handelsakademie Laa zwei Projekte ausgesucht, für die fleißig gesammelt wurde. Anfang November 2011 schlug der Schulsprecher Patrick Wolfram vor, bei dem Projekt „Ö3 Wundertüte macht Schule“ mitzumachen. Der Klassenvorstand, Frau Mag. Haslauer, war begeistert und unterstützte diese Idee. Nach einigen Wochen waren bereits viele Handys gesammelt. Am Ende der Ö3-Challenge, am Freitag, dem 16. Dezember 2011, waren es dann ganze 60 Stück, wobei für jedes einzelne € 1,50 an notleidende Kinder und Jugendliche geht. Außerdem nahm die 3BK an der Aktion von „youngcaritas“ teil, bei der Lebensmittel für Hilfsbedürftige in Österreich gesammelt wurden. Die 3BK hat es geschafft die ganze Schule zu motivieren und es wurden vom 12. bis zum 16. Dezember 2011 rund 100 kg Lebensmittel gesammelt. Vor allem Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Mehl, Zucker, Salz, aber auch Konserven sowie Kaffee, Tee und Süßigkeiten.

Patrick Wolfram und Andreas Kienzl

Die 3BK hat diese zwei Projekte mit sehr viel Freude und Begeisterung durchgeführt. Sie wird sich auch weiterhin für Hilfsbedürftige einsetzen und freut sich bereits jetzt darauf, sich bald wieder sozial engagieren zu können.

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Bewerbungstraining mit Mag. Josef Waiß

Am Montag, dem 19., und am Mittwoch, dem 21. Dezember 2011, führte Mag. Josef Waiß mit den fünften Klassen der HAK Laa an der Thaya ein Bewerbungstraining mit dem Titel „Einzigartig bewerben“ durch. Mag. Josef Waiß ist selbst Absolvent der HAK/HAS Laa/Thaya und heute selbstständiger Unternehmer einer Consulting Firma. Für die Abschlussklassen war ein Training wie dieses sehr sinnvoll, da es für den Einstieg in das Berufsleben eine große Hilfe ist und für alle, die nach der Reife- und Diplomprüfung studieren möchten, ebenfalls eine gute Grundlage bildet. Die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen wurden in Gruppen geteilt, nun hatte jede Gruppe drei Stunden die Möglichkeit, das Bewerbungsschreiben und gespräch zu trainieren. Jede Schülerin bzw. jeder Schüler hatte die Aufgabe, die selbstgestalteten Bewerbungsunterlagen mit einer Stellenbeschreibung nach Wahl mitzubringen, damit konnten praxisorientierte Bewerbungsgespräche geführt werden. Mag. Waiß gab den Schülerinnen und Schülern auch zahlreiche Tipps für eine gelungene Bewerbungsmappe, er teilte ihnen zum Beispiel mit, dass es wichtig sei, die Mitarbeit in der Übungsfirma oder die zusätzliche Ausbildung mit dem Programm SAP in den Lebenslauf hineinzuschreiben. Ein positives „Abheben“ von den anderen Bewerberinnen bzw. Bewerbern sei auch schon bei den Bewerbungsunterlagen ein wichtiger Aspekt, – denn der erste Eindruck zählt. Wir Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der HAK Laa/Thaya genossen einen abwechslungsreichen und interessanten Vormittag mit Mag. Josef Waiß. Eva Riedl, Schülerin der 5AK


/Exkursion der 1AK und 1BK zu Madame Tussauds

Am 20. Dezember 2011 fuhren die 1BK und die 1AK mit ihren Klassenvorständen StR FOL Dipl.-Päd. Elfriede Arthold und Dipl.-Päd. Petra Kraft-Stacher zu Madame Tussauds nach Wien. Nach dem Meet & Greet mit vielen Persönlichkeiten aus Politik, unserem

Habsburger Kaiserhaus, Sportlerinnen und Sportlern entdeckten wir – wie eine Schülerin es „richtig“ bemerkte –endlich die ECHTEN Stars. Leider war der Christkindlmarkt im Prater auch mittags noch geschlossen, so dass uns nur ein Besuch bei McDonalds blieb.

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Weihnachtsgrüße

Wir wünschen gesegnete, erholsame Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2012! Mag. Dr. Brigitte Schuckert und ihr Lehrerinnen- und Lehrerteam

Newsletter Dezember 2011  

Neuigkeiten aus der HAK und HASCH Laa an der Thaya

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