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Unsere Aktivitäten Jaeger Ausbau aktuell 2017

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Unsere Referenzprojekte Die Höhepunkte aus 12 Monaten Arbeit

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Innovation Ausbau Die Zukunftsinitiative der Ausbaubranche

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Die Jaeger Gruppe feiert Jubiläum 1991 entstand ein erfolgreicher Firmenverbund

Jaeger Ausbau feiert Begegnungen, Jubiläen und Auszeichnungen

Unsere Generation Zukunft Wir setzen auf eigenen Nachwuchs

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Wir setzten stark auf eigenen Nachwuchs. So sichern wir die Qualität unserer Leistung und die Zukunft unseres Unternehmens. Momentan bilden wir 70 Jungs und Mädchen in sieben verschiedenen Berufen aus.

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Gemeinsam zum Erfolg Engagement und Partnerschaft

Die Zukunft im Blick Azubis finden – Azubis binden

Berlin ist anders Einblicke in den Standort

Karrieren bei Jaeger Ausbau Einstieg und Weiterbildung

Erfolgreich integriert Geflüchtete Menschen bekommen eine Perspektive

Der Weg zu uns Alle Standorte im Überblick

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A

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Das vergangene Jahr war ein sehr ereignisreiches. 2017 wird dem sicher nicht nachstehen. Der deutschen Wirtschaft geht es durchaus gut. Das färbt auch auf die Stimmung in der Baubranche ab, die als besonders gut gilt; Motor ist der Wohnungsbau. Als Spezialist für den industriell geprägten Innenausbau gehören wir jedoch nicht zu denen, die unmittelbar davon profitieren. Unser Fokus liegt nun einmal nicht auf dem Wohnungsbau. Dass die Preise in unserem Segment trotz hochwertiger Leistungen auf niedrigem Niveau stagnieren, mag man bedauern. Wir verstehen diese Lage als Ansporn zur Verbesserung unseres Angebots. Den Markt können wir als einzelnes Unternehmen nicht verändern. Deshalb schauen wir auf uns und stellen fest: 2016 war auch ein gutes Jahr für Jaeger Ausbau. Wir haben hunderte Projekte aller Couleur erfolgreich abgeschlossen und neue spannende Herausforderungen angenommen. Die Referenzen auf den folgenden Seiten zeigen das. Diese guten Zeiten nutzen wir um stärker zu werden. Als ein zentrales Thema treiben wir die Digitalisierung sowohl intern als auch branchenübergreifend weiter voran. Wir schaffen so effiziente Abläufe, mit denen die Arbeit mehr Freude macht. Eine Freude, die sich in verbesserten Leistungen zeigt und mit denen wir unsere Kunden begeistern möchten. All unseren Stammkunden, die uns seit Langem auf unseren Wegen begleiten, möchten wir an dieser Stelle für die Treue und die gute Zusammenarbeit über so viele Jahre danken. Unseren neuen Geschäftspartnern danken wir für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam Neues zu wagen und begeisternde Lösungen für Ihre Projekte zu entwickeln. Unseren Mitarbeitern schaffen wir auch zukünftig ein gutes Umfeld, welches beste Leistungen ermöglicht. Denn fähige und motivierte Mitarbeiter sind die Basis unseres Erfolgs. Wir sehen uns als attraktiven Arbeitgeber mit anspruchsvollen und abwechslungsreichen Aufgaben: Jaeger Ausbau ist modern, innovativ und den Mitbewerbern möglichst einen Schritt voraus. Diese Botschaft wollen wir noch stärker nach außen tragen, um unsere Zukunft auch durch die Gewinnung fähiger Mitarbeiter zu sichern. Damit geht nicht zuletzt ein Dank an all unsere Mitarbeiter. Was wir erreicht haben, haben wir nur durch Sie erreicht, denn wir sind Jaeger Ausbau. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft mit Ihnen in Richtung Erfolg zu gehen – auf eigenen Wegen.

Johann Jaeger & Thomas Weinrich, Januar 2017

Inhaltsverzeichnis & Editorial

uf eigenen Wegen


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   nsere Schritte zum Erfolg – Jaeger Ausbau 2017

1. Wir warten nicht auf andere. Wenn wir nur darauf warten, dass die Dinge sich von allein in eine bestimmte Richtung entwickeln, kommen wir nicht voran. Es liegt in unserer Verantwortung, unsere Ziele zu erreichen. Der Erfolg fällt uns nicht zu. Wir arbeiten hart dafür. 2. Wir glauben an uns. Wir wissen um unsere Stärke und glauben an den Erfolg. Selbstbewusst nehmen wir Herausforderungen an, um unsere Ziele in die Tat umzusetzen. Wir sind Macher und gehen unseren Weg. 3. Wir wollen gut, können aber nicht perfekt sein. Wir können nicht perfekt sein. Diese Einsicht hilft auf dem Weg zum langfristigen Erfolg. Wir sind ehrlich zu uns selbst und erkennen dabei unsere Schwächen. 4. Wir lernen aus unseren Fehlern. Wir machen Fehler und nutzen sie als Chance für unsere Weiterentwicklung. Unternehmerischer Erfolg kann eine kurvenreiche Strecke sein. Wir sind bereit, neue Wege zu gehen. 5. Wir setzen auf Partner. Wir wissen, Erfolg kommt durch notwendige Anstrengungen, Risiko und den richtigen Umgang mit Rückschlägen. Dabei sind wir nicht allein. Wenn notwendig vertrauen wir auf die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Partnern – intern wie extern. 6. Wir konzentrieren uns auf Chancen und Potenziale. Wir nutzen Zweifel als Signale für mögliche Risiken, aber nicht als Stoppschild. Wir blicken weiter und erkennen die Chancen, die sich dahinter verbergen können. 7. Wir sind unabhängig. Wir sind unternehmerisch und finanziell unabhängig. Mit diesem soliden Fundament nehmen wir die Dinge selbst in die Hand.

MITARBEITER

KONZEPT

IDEEN

DIGITALISIERUNG

AUSBAU CLOUD

AUSBILDUNG MITARBEITERBINDUNG

FAMILIENUNTERNEHMEN AUSBAUDIENSTLEISTUNG

GROSSPROJEKTE MACHEN STATT REDEN

INNOVATION AUSBAU

BVB PRODUKT PARTNER EIGENVERANTWORTUNG

SMARTER AUSBAU

VERNETZUNG

PARTNERSCHAFT GEMEINSAM ZUM ERFOLG


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 lle 26 Standorte

4 5

Hamburg

Hannover

Leipzig

Unsere Aktivitäten

Paderborn

Dortmund Krefeld Köln / Bonn Aachen

Berlin

Dresden

Schmallenberg Zwickau

Wölfersheim

Trockenbau Systemwände Bodensysteme Glas- und Metallbau Haustechnik Malerarbeiten Holzinnenausbau

Würzburg

München

Baden-Dättwil / Schweiz

Beschäftigte 590 Beschäftigte davon 70 Azubis

Ausbildungsquoten 13 %

8 %

5 %

Jaeger Ausbau Baubranche Deutschland Deutschland


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in „Palast“ für die Bildung


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»Wir alle sind stolz, dieses anspruchsvolle und schöne Projekt erfolgreich abgeschlossen zu haben. Das war echte Teamarbeit.« Projektleiter Thomas Fleischer

Referenz – RWTH Aachen

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Bauvorhaben: RWTH Aachen, Neubau Hörsaalzentrum Auftraggeber: BLB NRW Aachen Architekten: Schmidt Hammer Lassen Architects Bauüberwachung: H+P Planungsgesellschaft mbH & Co. KG Aachen Projektleiter: Thomas Fleischer, Jaeger Ausbau Leipzig Leistungen: Trockenbauarbeiten, Kühldecken und -wände, Glas- und Metallbau, Holzinnenausbau, Innentüren

Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung. Was John F. Kennedy in den 1960er-Jahren sagte, ist in unserer heutigen Wissensgesellschaft aktueller denn je. Entsprechend der großen Bedeutung ist es nur angemessen, Bildungsstätten als herausragende Orte zu gestalten, die Studierenden und Lehrenden optimale Bedingungen für ihre Arbeit bieten. C.A.R.L. ist ein solcher Ort geworden. C.A.R.L. (Central Auditorium for Research and Learning) heißt das neue Hörsaalzentrum der RWTH in Aachen, welches auf rund 14.000 m2 11 Hörsäle, 16 Seminarräume, eine Pausenhalle mit Café sowie Flächen für die Physiksammlung, Lager und Arbeitsbereiche zur Verfügung stellt. Einen großen Anteil am Gelingen haben unsere Kolleginnen und Kollegen vom Standort Jaeger Ausbau in Leipzig mit ihren umfangreichen Planungs- und Ausführungsleistungen im Ausbau. Doch zunächst war Geduld gefragt. Für erhebliche Verzögerungen sorgte die Insolvenz der verantwortlichen Haustechnikfirma. In ständiger Bereitschaft wurde das Signal zum Einsatz erwartet. Doch nicht nur die Leipziger waren vor Ort. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit weiteren Unternehmen der Jaeger-Ausbau-Gruppe erfolgreich vorangetrieben: Jaeger Möbel Plus aus Leipzig, Jaeger Glas- und Metallbau sowie unsere Ausbauunternehmen aus Aachen und Wölfersheim steuerten ihr spezielles Knowhow sowie reichlich Manpower bei. Besondere Herausforderungen zeigten sich an vielen Stellen. Bereits in der Planungsphase war detailliertes Fachwissen gefragt. Unsere Mitarbeiter übernahmen die aufwändige Werkplanung sowie die Leistungsberechnung der Kühldecken und Kühlwände. Die hochwertige Verkleidung der Treppenbrüstungen mit vorbewitterten, oberflächenfertigen Titanzinkblechen musste ohne die Möglichkeit eines Toleranzausgleiches ausgeführt werden. Die großformatigen Kühldeckensegel und Wandverkleidungen wurden in Höhen von bis zu 14 Metern montiert, oft mit vorhandenen und störenden Raumgerüsten. Am Ende wurde alles gut. Die Anstrengungen haben sich ausgezahlt. Wir sind sehr stolz auf dieses Projekt.


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Ausbau ganz groß: Der größte Hörsaal für 1.000 Studenten erstreckt sich über mehrere Geschosse. Die Unterkonstruktion der Funktionsdecke ist begehbar.

Referenz – RWTH Aachen

Das größte Hörsaalzentrum Europas bildet einen wichtigen Baustein der Erweiterung der Exzellenzuniversität Aachen.


Bauvorhaben: Mieterausbau Delivery Hero, Berlin Auftraggeber: FORUM Museumsinsel GmbH + Co. KG Architekten: av-a Veauthier Architekten, Berlin Projektleiter: Thomas Peuker, Jaeger Ausbau Zwickau Leistungen: Trockenbauarbeiten, Systemtrennwände, Akustikelemente, Systemboden

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erlin ist „in“ und Jaeger Ausbau mittendrin Hohes Tempo ist einer der Vorzüge im Programm der Delivery Hero Holding, die in Deutschland für ihre Internetplattformen Lieferheld und pizza.de bekannt ist. Auch in der Bauausführung ist schnelles Arbeiten gefragt, ohne dass darunter die Qualität leidet. Vier Monate waren so zum Beispiel veranschlagt, um auf rund 10.000 m2 Grundfläche moderne Büros für die Firma Lieferheld entstehen zu lassen. Den Zuschlag für diesen Mieterausbau bekam unser Standort Jaeger Ausbau Zwickau. Im engen Zeitrahmen wurde zügig und effizient abgearbeitet, was vom Kunden ins Auftragsbuch geschrieben wurde: u. a. 5.700 m² Gipskartonwände mit Schall- und Brandschutz, 900 m² Brandschutzdecken, 7.000 m² Decke mit Akustikbaffeln oder schallschützende Glastrennwände, z. T. als Think Tanks konzipiert. Das kann nur funktionieren,

wenn die ganze Mannschaft vor Ort in eine Richtung marschiert, angeführt von einer Projektleitung mit intensivem Kundenkontakt und einem Talent für komplexe Logistik und umfangreiches Gewerkemanagement. Berlin zieht Menschen und Unternehmen an. Und viele wollen nach Mitte. Das ehemalige Fernsprechamt, in das Lieferheld eingezogen ist, gehört zum Areal FORUM Museumsinsel. Das 3,2 Hektar große Gelände ist eines der größten privaten Bauvorhaben in der Hauptstadt. Jaeger Ausbau war und ist nicht nur dort, sondern an verschiedenen Projekten in Berlin beteiligt. Ausgeführt wurden Mieterausbauten im Bestand oder im Neubau in unterschiedlichsten Größen, unter anderem für King Software, Groupon, die Hochschule Fresenius oder jetzt Lieferheld.

Geschafft! Die Mühen haben sich gelohnt. Obermonteur Lars Plötner schaut auf ein erfolgreiches Projekt.


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Die Systemwand SW 125 GR mit einem Schalldämmwert von 49 dB sorgt für ungestörtes Arbeiten.

Referenz – Lieferheld Berlin

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   usgezeichnete Leistung Das Aachener Einkaufszentrum Aquis Plaza schaffte es auf die Shortlist des „MIPIM Awards 2016“. Dieser wichtige Architekturpreis würdigt die weltweit besten Immobilienprojekte und ist damit ein großer Erfolg für alle am Projekt Beteiligten. Unsere Beschäftigten von Jaeger Ausbau Aachen können zu recht stolz auf ihre außergewöhnliche Leistung sein. Die Aachener Innenstadt erhält mit der Aquis Plaza nicht nur eine sehr moderne, sondern auch eine sehr schicke Shopping Mall mit dem typischen Mix aus Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistung und Erlebnis auf insgesamt 29.200 m² und drei Ebenen.

Unsere Aachener Kollegen überzeugten mit umfangreichen Ausbauleistungen in einer kurzen Bauzeit von nur zwölf Monaten. Es wurden über 50.000 m² GK-Platten für Wandkonstruktionen in Form von Trennwänden, Vorsatzschalen und Installationswänden für die Shops sowie für Sanitär- und Personalräume montiert, teilweise mit Sonderkonstruktion für diverse bauphysikalische Anforderungen. Neben dem klassischen Trockenbau wurden auch Stahlbauteile brandschutztechnisch bekleidet.

Zwölf Monate Vollgas. Nur so war der enge Zeitplan bis zum fixen Eröffnungstermin zu schaffen.


12 Bauvorhaben: Einkaufszentrum Aquis Plaza in Aachen

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Auftraggeber: ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG Architekten: ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG

Leistungen: Trockenbausysteme

Referenz – Aquis Plaza Aachen

Projektleiter: Udo Jansen


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   o bauen wir Möbel heute Die Arbeit beginnt, lange bevor der erste Span abgetragen wird. Als umsichtiger Problemlöser unterstützen unsere Spezialisten von Jaeger Möbel Plus die Planer und Architekten bereits ab der frühen Planungsphase des Möbelbaus. So wird auf Basis einer vagen Idee des Architekten ein digitaler Workflow angestoßen, der mit intelligenter 3D-Planung beginnt und schließlich Produktionsdaten an die CNC-Maschine übergibt. Überhaupt ist das ganze Unternehmen Jaeger Möbel Plus in Zwenkau zukunftsorientiert aufgestellt. Eine effiziente Projektleitung steht an der Spitze. Kompetente und engagierte Mitarbeiter arbeiten wenn nötig im Schichtbetrieb. Ein

 Arbeitsvorbereitung (Kalkulation, Stück- und Bestelllisten)

moderner und auf hohem technischen Niveau ausgestatteter Maschinenpark ermöglicht eine stark automatisierte und dennoch flexible Fertigung. Die Mannschaft um Betriebsleiter Peter Mill ist damit in der Jaeger-Ausbau-Gruppe der Spezialist für die Fertigung und Montage von Möbeln und Festeinbauten in großen Stückzahlen. Effizient, schnell und trotzdem flexibel in Menge und Schwierigkeit: Schön, dass es Software gibt, die diesen Ansatz unterstützt. Die Arbeit macht ein Vielfaches mehr Freude, wenn Abläufe konsequent durchdacht sind und Dinge einfach funktionieren.

Visualisierung (3D-Rendering)

Konstruktion

Planung

Der Möbelbau-Workflow

CNC-Fertigung

Logistik

Montage


Phasen der Umsetzung am Beispiel des Empfangtresens für die Rotkreuzklinik Wertheim

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Referenz – Möbelbau heute

1. Auch wenn der Architekt nur eine einfache Entwurfszeichnung des Möbelstücks liefert, kann die Arbeit beginnen. Damit übernehmen unsere Mitarbeiter von Jaeger Möbel Plus alle weiteren Arbeitsschritte bis zum fertig montierten Produkt. Wir denken an den Kunden und machen es einfach.

2. Die grobe Idee des Möbelstücks dient als Basis für die Planung mit der 3D-Software. Jaeger Möbel Plus verwendet dafür das leistungsstarke Vectorworks interiorcad. Das erstellte Daten-Modell enthält dabei alle relevanten Informationen der Konstruktion, für die weitere Arbeitsvorbereitung sowie die Maschinendaten für das CNC-Bearbeitungszentrum. Ganz „nebenbei“ entsteht mit der 3D-Planung eine fotorealistische Visualisierung, die dem geplanten Endprodukt sehr nahe kommt. Ein Präsentation, die den Kunden begeistert.

4. Hier steht der fertig montierte Empfangstresen in der Rotkreuzklinik Wertheim. Das Foto bestätigt, wie genau die 3D-Visualisierung dem fertigen Möbelstück entspricht – Pläne werden Wirklichkeit.

3. Zuschnitt- und Stücklisten werden direkt aus der Software erzeugt, genauso wie Daten für die Steuerungssoftware des Bearbeitungszentrums zum Bohren, Sägen und Fräsen. Und schon kann die Fertigung der Einzelteile beginnen. Die Arbeitsabläufe sind durch den intelligenten Softwareeinsatz enorm beschleunigt, Fehler in der Datenhandhabung gehören der Vergangenheit an. Der Empfangstresen wird in der Werkstatt vormontiert und versandfertig gemacht. Jetzt geht es weiter auf die Baustelle.


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  ine Klinik maßgeschneidert 500 Kilometer liegen zwischen Fertigungsstätte und Baustelle. Dennoch sind unsere Mitarbeiter von Jaeger Möbel Plus ganz nah am Kunden. Digitalisierung macht das möglich. Standardisierte Arbeitsprozesse sorgen für eine hohe Vorfertigungsrate, eine intelligente Logistik und damit ein hocheffizientes Arbeiten. Das Pforzheimer Klinikum wird noch bis 2020 durch Um- und Neubauten modernisiert. Seine historisch gewachsene Struktur ist für eine zeitgemäße medizinische Versorgung ungeeignet. Die neuen Räume erfüllen jetzt die aktuell hohen Ansprüche. Mit einem Volumen von bislang 1,1 Millionen Euro haben unsere Kollegen Festeinbauten und Möbel für das gesamte Klinikum passgenau gefertigt, geliefert und vor Ort montiert: Ausstattungen für Patienten- und Ärztezimmer, Funktionsräume und Schwesternstützpunkte sowie Teeküchen und Tresen. Im Besonderen wurde die komplette Komfortstation mit Einbaumöbeln ausgestattet. Sie ist damit die erste ihrer Art, die die neuesten Baustandards der HELIOS Gruppe erfüllt.

Hohe Automation und digitale Prozesse ermöglichen eine Möbelfertigung „wie am Fließband“.


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Referenz – Möbelbau Kliniken

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Bauvorhaben: HELIOS Klinikum Pforzheim Auftraggeber: HELIOS Klinikum Pforzheim GmbH Architekten: hammeskrause architekten, Stuttgart Projektleiter: Bernd Hille, Jaeger Möbel Plus Leipzig Leistungen: Möbelbau


Bauvorhaben: Volksbank in Schmallenberg Auftraggeber: Volksbank Bigge-Lenne eG Architekten: Kotthoff Architekten Projektleiter: Thorsten Zorn, Jaeger Ausbau Dortmund Leistungen: Trockenbauarbeiten

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      wischen Partnern Jaeger Ausbau schätzt in allen Bereichen eine Zusammenarbeit, die von Vertrauen und Respekt geprägt ist. Die Volksbank Bigge-Lenne ist so zum Beispiel seit vielen Jahren ein verlässlicher Finanzpartner. Beim Umbau ihrer Hauptgeschäftsstelle in Schmallenberg konnte nun Jaeger Ausbau den Ball zurückspielen und mit seinen Kompetenzen überzeugen – in Preis und Qualität. Das Sauerländer Büro unseres Dortmunder Standorts erhielt den Auftrag, gebogene Wände und viele Quadratmeter Decken zu liefern und zu montieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Entstanden ist eine einladende Einrichtung für Mitarbeiter und Besucher.


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  oden gut gemacht

Auftraggeber: Köster GmbH (GU), Herr Ingenhoven (Bauherr) Architekt: Ingenhoven architects GmbH Projektleiter: Max Kozlowski, Thomas Götze, Jaeger Bodensysteme West Leistungen: Systemböden, Oberboden

Ein erstaunliches Konzept meisterhaft umgesetzt! Das Team von Jaeger Bodensysteme Dortmund ist zu Recht stolz auf seine Arbeit für das renommierte Architekturbüro Ingenhoven: Wo früher Getreide gespeichert wurde, sind jetzt höchst attraktive Büro- und Geschäftsräume entstanden. Entsprechend hoch waren auch die Ansprüche an die Bauausführung. In denkmalgeschützter Bausubstanz waren 3.500 m²

Auf den halbrunden Treppenpodesten wurde das Parkett zentrisch verlegt.

massives Mosaikparkett Eiche geölt (8 mm stark) im Parallelverband zu verlegen. Als Basis diente ein Hohlboden mit Fließestrich. Dabei ließen die vielen liebevollen Details die Herzen der Bodenleger höherschlagen. Waren doch so traditionelles Handwerk und sorgfältige Arbeit gefragt. Die mangelfreie Abnahme war schließlich der i-Punkt für dieses einzigartige Projekt.

Referenz – Volksbank & Plange Mühle

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Bauvorhaben: Holzsiloanlage Plange Mühle, Düsseldorf


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    atürlich nachhaltig

Bauvorhaben: Volksbank Mittelhessen, Gießen Auftraggeber: GU Weimer GmbH, Lahnau Akustik GmbH Architekten: aplus architektur, Gießen Projektleiter: Frank Lepper, Jaeger Ausbau Rhein-Main, Sylvia Färber, Jaeger Systemwand Plus Leistungen: Trockenbauarbeiten, Systemwände


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Anspruchsvolle Architektur: innen und außen perfekt umgesetzt. Der Erweiterungsbau der Volksbank Mittelhessen ist ein Hingucker – von außen wie von innen. Die neue Schaltzentrale besitzt zwei verdrehte Geschosse, in denen Konferenzräume und Vorstandsbereich untergebracht sind. Die Themenfelder Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Aspekte, Technik, Prozesse und Standort wurden durch die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) bewertet und mit dem Zertifikat „Gold“ ausgezeichnet. Mittendrin in der Bauausführung waren unsere Wölfersheimer Mitarbeiter vom Ausbau und der Systemwand. Beim Trockenbau ging es hauptsächlich um die Montage vielfältiger und anspruchsvoller Decken.

Der Bauherr legte großen Wert auf die Oberflächenqualität, insbesondere bei Streiflicht sowie bei einer Vielzahl von runden Randanschlüssen und geschwungenen Deckenversprüngen. Nicht ohne Stolz verweisen unsere Kollegen auch auf das einzigartige Beleuchtungssystem im Konferenzraum, welches von Jaeger Ausbau in seiner konischen und elliptischen Form konstruiert und gefertigt wurde. Viele der Räume im Gebäude wurden mit unserer Jaeger Systemwand geschaffen. Geplant, gefertigt und montiert wurden Vollwände (SW 100) und verschiedene Glastrennwände sowohl mit Doppelverglasung (SW 100 GR) als auch die rahmenlose Einscheibenwand (SW 70 GE). Mehr zu unseren Systemwänden auf der nächsten Seite.

Referenz – Volksbank Gießen

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Systemübersicht Glastrennwände von Jaeger Systemwand Plus (v. l.) ++Geklebte Verglasung (Structural Glazing) ++Rahmenverglasung, doppelt und einfach ++Mittelverglasung ++Nurglas, einfach und doppelt

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    mart Working mit System Auch die UniCredit setzt in ihren Büros auf Smart Working. Statt an festen Arbeitsplätzen verrichten die Mitarbeiter ihre Tätigkeiten aufgabenbezogen in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen. Während sich die „Focus Area“ für konzentriertes, konzeptionelles Arbeiten anbietet, treffen sich in der „Co-Working-Area“ mehrere Kollegen zur Projektarbeit. Für ungestörte Telefonate und Videokonferenzen gibt es Zellenbüros, während die „Business-Lounge“ zum informellen Austausch genutzt wird. Die Systemwände und Raum-im-Raum-Systeme sind perfekt zur

Umsetzung eines smarten Bürokonzepts geeignet. Je nach Projektanforderung werden die Systeme individuell geplant, gefertigt und montiert. Die umfangreiche Produktlinie macht vieles möglich – von funktional bis exklusiv. Die Raum-im-Raum-Systeme sind genauso vielfältig, basieren sie doch auf den Jaeger Systemwänden. Sie haben den Vorteil, frei platzierbar zu sein, und benötigen keine Verbindung zur Wand oder Decke des Raumes. Alle Systeme erfüllen die DGNB-Vorgaben – Nachhaltigkeit ist inklusive.


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Referenz – HVB VTO München

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Bauvorhaben: HypoVereinsbank smart working VTO-Nord, München Auftraggeber: Schmid GmbH Architekten: PECK.DAAM Architekten GmbH Projektleiter: Kerstin Gontrum, Jaeger Systemwand Plus

Fotos: Marcus Ebener

Leistungen: Systemwände SW 70, SW 125, SW 125 GR, Raum-im-Raum-Systeme


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  ersorgung auf hohem Niveau

Bauvorhaben: Wohnungsbau Humboldtstraße Leipzig Auftraggeber: Hölzel Wohnbau Projektleiter: Henri Geier, Jaeger Haustechnik Leistungen: Haustechnik, Bad- und Sanitärinstallation

Michael Hofmann ist durchaus zufrieden. Seit dem Start des Unternehmens Jaeger Haustechnik im Sommer 2015 kann der Betriebsleiter auf eine gelungene Integration in die Jaeger-Ausbau-Gruppe zurückschauen. Dazu zählen die erfolgreiche Übernahme der firmeninternen Infrastruktur wie Ausbau Cloud und digitale Bauakte, eine wachsende Vernetzung mit anderen Standorten sowie nicht zuletzt eine Reihe vorzüglicher Projekte. Der Wohnungsbau zählt nicht zu den Stärken von Jaeger Ausbau. Umso auffälliger sind die Bauvorhaben der Jaeger Haustechnik in diesem Segment. In Leipzig entstand ein energieeffizienter Neubau mit hohen Ansprüchen an Bauqualität und Wohnungsausstattung. Die TGA stammt von Jaeger, ebenso die hochwertigen Bäder in den Eigentumswohnungen. In einer Bauzeit von zehn Monaten wurde die Berliner Seniorenresidenz Villa Clay gebäudetechnisch ausgerüstet. Heizungstechnik und Warmwasserversorgung für 116 Apartments wurden montiert. Die Leistungen haben voll überzeugt. Jaeger Haustechnik konnte bereits die nächsten Aufträge des Kunden „an Land ziehen“. Zwei weitere Bauprojekte ähnlicher Dimension in Berlin werden bis zum Frühjahr 2017 abgeschlossen sein. So werden durch gute Arbeit aus Kunden Stammkunden.


24 Bauvorhaben: Seniorenresidenz Villa Clay, Berlin

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Auftraggeber: Anes Bau Projektleiter: Jan Geier, Jaeger Haustechnik

Moderne Versorgungstechnik für eine exklusive Seniorenresidenz

Referenz – Haustechnik

Leistungen: Haustechnik, Bad- und Sanitärinstallation


Bauvorhaben: DLR Stuttgart Auftraggeber: Deutsches Zentrum fĂźr Luft- und Raumfahrt e. V. in der Helmholtz-Gemeinschaft Baumanagement SĂźd, Stuttgart Architekten: Hammeskrause Architekten, Stuttgart Projektleiter: Frank Lepper, Jaeger Ausbau Rhein-Main Leistungen: Trockenbauarbeiten


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 oderner Ausbau für Forschung und Innovation Die nackten Zahlen sind gut, aber machen allein noch kein spektakuläres Projekt: Innerhalb von 15 Monaten wurden durch Jaeger Ausbau Rhein-Main rund 8.500 m² GK-Wände und GK-Vorsatzschalen, 2.700 m² GK-Decken (zum großen Teil schallabsorbierend) sowie 200 Türen mit und ohne Brandschutzanforderungen montiert. Wirklich spektakulär sind jedoch die Innenansichten des fertigen Gebäudes, die damit geschaffen wurden. Vor allem das Atrium ist ein besonderer Blickfang. In diesem staffelt sich eine Treppe nach oben und in jedem Geschoss befinden sich an den Galeriekanten Besprechungs- und Kontakträume. Damit ist ein Raum mit großen Aufenthaltsqualitäten und einer

eigenen Identität entstanden. Auch der Ausbau war dafür eine größere Herausforderung. Besonders anspruchsvoll war die Erstellung einiger Sonderkonstruktionen, wie zum Beispiel die Treppenbrüstung mit Brandschutzanforderung oder auch die Brandschutzverglasungen, die das Atrium zu etwas Besonderem machen. Aufgaben wie Konstruktionszeichnungen oder statische Berechnungen wurden selbstverständlich durch Jaeger übernommen. Diese Mühen haben sich gelohnt! Der Neubau glänzt nicht nur optisch, sondern bietet beste Bedingungen für die unterschiedlichen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten für zwei Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart.

Referenz – DLR Stuttgart

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     eine Angst vor Größe Es wird nicht viel gebaut in Zwickau und Umgebung. Projekte, die den Namen Großbaustelle verdienen, sind noch seltener. Diesen Standortnachteil gleichen unsere Beschäftigten vom Standort Jaeger Ausbau Zwickau mit Einsatzbereitschaft, Flexibilität und natürlich hohem „Reiseaufwand“ aus. Vergleichsweise nah liegt jetzt ein aktuell fertiggestelltes Großprojekt. Seit September 2014 bauten die Kollegen große Teile des neuen

Universitätsklinikums in Jena aus. Die Neubauten des zweiten Bauabschnitts bieten auf rund 49.000 m2 Nutzfläche Platz für 15 Kliniken und Institute, 710 Betten, 12 Operationssäle und Einrichtungen für Forschung und Lehre. Diese Baustelle ist wirklich beeindruckend, sowohl was die Ausmaße, die technische Komplexität als auch die logistischen Herausforderungen angeht.


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Mit einer Investitionssumme von über 300 Millionen Euro ist die neue Universitätsklinik Jena das derzeit größte Bauprojekt in Thüringen.

Die Decken-Unterkonstruktion im zentralen Aufenthalts- und Eingangsbereich trägt ein rund 1.800 m² großes Deckenfeld aus Lochplatten.

Bauvorhaben: Universitätsklinikum Jena Auftraggeber: Ed. Züblin AG, Jena Architekten: wörner traxler richter, Dresden Obermonteure: Udo Hellmann, Mario Geigner Jaeger Ausbau Zwickau Leistungen: Trockenbauarbeiten, Systemtrennwände

Foto: Rigips, 2016

Referenz – Uniklinik Jena

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Auch für Geschäftsführer Ingo Schlotter und sein Zwickauer Team ist das außergewöhnlich. Durchschnittlich 50 Leute, in Spitzenzeiten sogar bis zu 90, waren auf der Baustelle aktiv. Für einen Klinikbau typisch müssen hohe Anforderungen in puncto Schall- und Brandschutz umgesetzt werden. Prinzipiell ist die Technik- und Installationsdichte extrem hoch. Zum anderen arbeiten viele Gewerke parallel und die Zeitpläne sind gewohnt eng getaktet. Es darf zu keinerlei Engpässen bei den Materialflüssen oder zu Beanstandungen bei der Bauabnahme kommen. Das verlangt von der Projektleitung eine exakte Vorplanung

sowie eine sorgfältige Ausführung durch jeden Monteur vor Ort. Mehr als 320.000 m² Gipsplatten mit unterschiedlichsten Eigenschaften sind in die Neubauten geflossen. Diese Materialmenge muss erst einmal zur rechten Zeit an den rechten Ort geschafft werden. Mit Rigips stand Jaeger Ausbau ein verlässlicher Partner zur Seite, der während der gesamten Planungsund Bauphase für Entlastung sorgte. Alle größeren und kleineren Herausforderungen sowie die bei einer Großbaustelle üblichen Unwägbarkeiten konnten gemeinsam erfolgreich bewältigt werden.


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Referenz – Uniklinik Jena

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»Diese Baustelle ist wirklich beeindruckend, sowohl was die Ausmaße, die technische Komplexität als auch die logistischen Herausforderungen angeht.« Geschäftsführer Ingo Schlotter


Bauvorhaben: Neubau Kulturzentrum Ahaus Auftraggeber: Stadt Ahaus Architekten: Steggemann Architekten, Ahaus Projektleiter: Eduard Kremer, Jaeger Ausbau Niederrhein Leistungen: Lieferung und Montage der Heiz- / Kühldecken

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  rima Klima aus der Decke


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Die Montage ist anspruchsvoll. Heiz-/Kühldecken (oder kurz Klimadecken) strahlen im Sommer Kühle und im Winter Wärme in den Raum, ganz ohne Luftbewegung und Geräusche. Dafür sind sie mit ihrem Wasserkreislauf an die Haustechnik angeschlossen. Jaeger Ausbau Niederrhein bekam den Auftrag zur Lieferung und Montage der Decken im neu geschaffenen Kulturzentrum der Stadt Ahaus in Nordrhein-Westfalen. Die Klimadecken bestehen aus Metallkassetten, die in abgehängte

Parallelbandraster eingehängt werden. Für den Anschluss an die bauseitig vorhandenen Hauptverrohrungen mussten zusätzliche Verteilerrohre montiert werden. Auch die Verrohrung der einzelnen Deckenplatten zählte zu den Aufgaben. Besonderes Augenmerk galt schließlich den Anschlüssen an die senkrechten Bauteile. Hierfür mussten die Deckenfelder mittels GK-Friesen in verschiedenen Abmessungen angepasst werden. Moderner Ausbau macht’s möglich.

Referenz – Kulturzentrum Ahaus

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J

apanischer Stil aus deutscher Eiche Mit Innovation und Kundenorientierung überzeugt der japanische Automatisierungskonzern FANUC seine Kunden. Das neue Schulungs- und Trainingscenter spiegelt diesen Anspruch mit einer hochwertigen Ausstattung wider. Jaeger baute unter der Regie des Standortes RheinMain große Teile des Gebäudes aus. Zum Paket gehörte neben dem Trockenbau der Glas- und

Metallbau, die Montage von Systemtrennwänden, Malerarbeiten sowie der Holzinnenausbau. Jaeger Möbel Plus Schmallenberg fertigte dafür verschiedenste Möbel und Einrichtungen wie zum Beispiel Wandverkleidungen und Raumtrenner im japanischen Stil aus deutscher Eiche. Aber auch Glas, Corian oder HPL spielten ihre Stärken im Möbelbau aus.

Die lamellenartigen Wandelemente und -verkleidungen im Restaurantbereich wurden aus hochwertiger Eiche gefertigt.

Bauvorhaben: FANUC Akademie, Neuhausen Auftraggeber: FANUC Akademie Architekten: GKK+Architekten, Berlin Projektleiter: Jens Kuhlmann, Jaeger Möbel Plus Schmallenberg Leistungen: Holzinnenausbau


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     ur die Pause blieb 34

Bis zum 14. August musste alles fertig sein. Denn dann hatte Borussia Dortmund sein erstes Heimspiel der neuen Saison 2016/17. Und es wurde alles fertig. Die Sommerpause gab den straffen Terminplan zum Umbau des neuen Medienzentrums mit Presseraum im Stadion des BVB vor. Nur diese wenigen Wochen blieben, um geschwungene Trockenbauwände, gelochte

Akustikdecken, runde Akustiksegel, Holztüren und das Kamerapodest zu montieren sowie die gesamten Oberböden zu verlegen. Mit Kompetenz, Einsatz und „viel Herz“ meisterten unsere Dortmunder Mitarbeiter diese Aufgabe. Für die meisten ging es schließlich auch um „ihren“ Verein. Der BVB und Jaeger Ausbau – das passt einfach (siehe auch Seite 51).

Bauvorhaben: Medienzentrum im Signal-Iduna-Park, Dortmund Auftraggeber: Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA Architekten: Planungsgruppe Drahtler Projektleiter: Bernd Dörre, Jaeger Ausbau Dortmund Leistungen: Trockenbauarbeiten, Innentüren, Bodensysteme, Oberböden

Referenz – FANUC Akademie & BVB

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A

       usbau unter Tage

Die Montage von 1.300 m² Brandschutzdecken klingt nicht nach einem spektakulären Auftrag. Zwei Aspekte machen das Bauvorhaben dennoch zu etwas Besonderem. Zum einen wurden die Decken in einem Bergwerk montiert. Zum anderen ist die Knauf Gips KG als langjähriger Industriepartner der Auftraggeber. Im unterfränkischen Hüttenheim baut Knauf in einem Bergwerk Anhydrit ab, ein Gestein, das für die Produktion von Estrich benötigt wird. Im Laufe der Jahre, abgebaut wird seit 1957, ist ein riesiges unterirdisches System aus Kammern und natürlichen Stützpfeilern entstanden. Die gleichbleibenden Temperaturen sowie die sichere Lage

machen diesen Ort zu einem idealen Platz für ein Rechenzentrum. Unser Standort Jaeger Ausbau Würzburg ist für viele Baumaßnahmen der Firma Knauf erster Ansprechpartner beim Ausbau. Ob Knauf Museum oder Knauf Akademie, über viele Jahre waren die Würzburger Kollegen an unterschiedlichsten Projekten beteiligt. So auch jetzt beim Bau des Rechenzentrums unter Tage. Neben dem außergewöhnlichen Ort gab es mit den runden Deckenanschlüssen auch eine kleine fachliche Herausforderung.

Bauvorhaben: Knauf Rechenzentrum Bergwerk Hüttenheim Auftraggeber: Knauf Gips KG, Iphofen Projektleiter: Thomas Krämer, Jaeger Ausbau Würzburg Leistungen: Trockenbauarbeiten

Im Laufe der Jahre ist im Bergwerk ein Labyrinth mit Wegen von insgesamt 180 km Länge entstanden.


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Referenz – Knauf unter Tage

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Sorgfältige Arbeit war gefragt: Die Fireboard-Platten mussten mühselig an die natürlichen und unebenen Stützpfeiler angearbeitet werden.

»Unter Tage gibt’s nicht alle Tage. Der Trockenbau macht vieles möglich.« Projektleiter Thomas Krämer


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  rbeit im Verborgenen

Bauvorhaben: Hochschule Heilbronn Campus lll Auftraggeber: Schwarz Immobilienmanagement GmbH & Co. KG Architekten: Stadtsiedlung Heilbronn Projektleiter: Thomas Krämer, Jaeger Ausbau Würzburg Leistungen: Trockenbauarbeiten

Obwohl ein Finishgewerk, liegen die Qualitäten des Trockenbaus manchmal im Verborgenen. 7.000 m² Gipskartonwände und Vorsatzschalen sowie 1.100 m² Gipskartondecken montierten unsere Kollegen aus Würzburg im dritten Bauabschnitt des Bildungscampus Heilbronn. Diese

Arbeit bildet unter anderem die Basis für die hochwertigen Holzverkleidungen in den Treppenhäusern des Gebäudes. Projektleitung und Montageteam lieferten saubere Arbeit ab: zuverlässig, sorgfältig, effizient. Auch diese Werte dürfen gerne einmal für sich glänzen.


W

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Referenz – Campus & Wohnheim

    ohnungen auf Zeit

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Bauvorhaben: Studentenwohnheim Würzburg Auftraggeber: Studentenwerk Würzburg Architekten: Hetterich Architekten Projektleiter: Carmen Perea, Jaeger Ausbau Würzburg Leistungen: Trockenbauarbeiten

In der Region Würzburg hat sich Jaeger Ausbau einen besonderen Ruf erarbeitet. Bei vielen Ausbauprojekten führt nur selten ein Weg an Jaeger vorbei. Die Mannschaft von Geschäftsführer Roman Füller überzeugt seit Jahren mit einer Mischung aus Fachkompetenz, Termintreue und intensiver Kundenkommunikation. Das neu errichtete Studentenwohnheim in Würzburg lindert mit seinen 154 schicken Apartments die studentische Wohnungsnot. Jaeger Ausbau Würzburg sorgte gewohnt zuverlässig für die raumbildenden Maßnahmen mit der Montage von Gipskartonwänden und Vorsatzschalen, Gipskartondecken und Akustiklochdecken, Türzargen sowie ergänzend für die Dämmung der Tiefgarage. Das nächste Wohnheim ist schon in Planung. Wieder mit Jaeger Ausbau?


Bauvorhaben: ABUS KranHaus, Gummersbach Auftraggeber: ABUS Kransysteme GmbH Architekten: Raumcontor, Düsseldorf / Lindschulte Ingenieurgesellschaft Projektleiter: Bernd Dörre, Jaeger Ausbau Dortmund Leistungen: Trockenbau, Metalldecken, Holzinnenausbau, Innentüren

Der Blick eines Monteurs von der Hallendecke.


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ine Decke in 22 m Höhe

Der moderne Ausbau kennt (fast) keine Grenzen. Das dachten auch unsere Dortmunder Kollegen, als sie den Auftrag des Kranherstellers ABUS erhielten. Denn „Herzstück“ des Projektes war eine Lamellendecke aus Metall in gewellter Form, dem Dach und der Fassade angepasst – zu montieren in einer Höhe von rund 22 Metern. Begeistert und angespornt von der besonderen Herausforderung machte sich das Dortmunder Team um Projektleiter Bernd Dörre ans Werk. Mit im Boot saßen auch Mitarbeiter vom Standort Jaeger Möbel Plus aus Schmallenberg, die verschiedene Möbel und schallabsorbierende Wandverkleidungen aus Holz gefertigt und geliefert haben. Schlicht „KranHaus“ hat der Hallenkranhersteller ABUS sein spektakuläres Vertriebszentrum getauft, in dem seit Oktober 2016 Kunden empfangen, Produkte präsentiert und Schulungen durchgeführt werden. Auf 1.650 m2

Hallenfläche werden Krananlagen vorgestellt, die voll funktionsfähig sind. Kernstück des 4-geschossigen Gebäudes ist ein gewaltiger Showroom, der sich in der Höhe über alle Etagen erstreckt. Darin ist als größtes Produkt ein begehbarer Zweiträgerlaufkran montiert. Besucher können auf diesem mitfahren, um das Verhalten des Krans selbst zu erleben. Es liegt auf der Hand, dass in einem Präsentationsraum dieser Größe die Raumakustik eine große Rolle spielt. Entsprechend akribisch wurde an der Umsetzung der Schallschutzvorgaben gearbeitet. Neben der großartigen Hallendecke wurden auch die übrigen Räume auf hohem technischen und architektonischen Niveau ausgebaut: Empfangsbereich, Schulungszentrum, Werkstätten, Cafeteria, Besprechungsräume, Sanitärbereiche. Bis zu 30 Monteure waren in den unterschiedlichen Bauphasen vor Ort, um dem engen Zeitplan gerecht zu werden.

Referenz – ABUS Kranhaus

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        achen statt reden.

Die Zukunftsinitiative der Ausbaubranche nimmt Fahrt auf. Hat der Ausbau eine Zukunft? Mit Sicherheit ja. Doch wir wollen eine Ausbaubranche, in der auch Jaeger Ausbau eine gute Zukunft hat. Denn unsere Vorstellung von Zukunft und Erfolg ist mit notwendigen Veränderungen verbunden. Dazu zählt die Digitalisierung von Abläufen und Prozessen als ein Erfolgsfaktor im Ausbauprojekt, eine Imageverbesserung der ganzen Branche einhergehend mit erhöhten Chancen in der Nachwuchsgewinnung, Ideen für eine zwingend notwendige logistische Innovation im Ausbau sowie der ständige Antrieb technischer Innovationen. Die Zeit ist reif für Veränderungen. Wir brauchen im Ausbau eine neue Aufbruchsstimmung. Die Rahmenbedingungen ändern sich, zum Beispiel durch die digitale Wende. Diese Chancen müssen wir ergreifen.

Die gute Nachricht: Wir sind mit dieser Einstellung nicht allein. Gemeinsam mit gleichgesinnten und ebenso industriell geprägten Partnern wurde die Initiative Innovation Ausbau gestartet. Der offizielle Titel lautet Verein zur Förderung innovativer Bauweisen im Innenausbau e.V. Mit führenden Unternehmen aus Industrie, Planung, Bauausführung und Handel engagieren sich die wichtigsten Player der Ausbaubranche, bereichert durch Wissenschaftler bedeutender Institute und namhafte Technologie- und Softwarehersteller. Mit Suitbert Nöchel und Helmut Bramann stehen zwei anerkannte Köpfe der Ausbaubranche als Vorsitzender bzw. Geschäftsführer an der Spitze der Initiative. Für die konkrete Arbeit wurden Expertenkreise gebildet, die in Workshops erste gemeinsame Projekte gestartet haben.

Innovation Ausbau versammelt Big Player der Branche und externe Experten.


BIM-Cluster Ausbau FM

Unternehmer

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Behörde

BIM

TGA

Bauherr

Architekt Projektsteuerer

Ziel ist es, eine Methode zu entwickeln, die an das Datenmodell der Architekten und Planer anknüpft. Moderner Ausbau ist leistungsfähig, flexibel, wirtschaftlich, schnell, nachhaltig, innovationsgetrieben, ästhetisch und als ein Kerngewerk am Bau wichtig und zukunftsfähig. Was fehlt ist die Sichtbarkeit dieser Werte nach außen. Innovation Ausbau ist angetreten, um den notwendigen Wandel in der Branche als treibende Kraft voranzubringen. Innovation im Ausbau wird von Brancheninsidern identifiziert, gesteuert und vorangetrieben.

BIM-Cluster Ausbau

Wie sieht der „Smarte Ausbau“ in Zukunft aus? Innovation Ausbau ist dran am Thema Digitalisierung. BIM schwebt über allen Köpfen. Im Ausbau ist dieses Modell jedoch noch nicht konkret angekommen. Die Frage lautet daher: Was müssen die Unternehmen der Ausbaubranche tun, um zukünftig fit für eine Teilnahme am BIM-Prozess zu sein? Was bedeutet für die einzelnen Branchenbereiche Industrie, Handel und Fachunternehmen? Wie und wo kann man Kräfte bündeln? Stichwort „Open BIM“ für den Ausbaubereich: Wie wird die Standardisierung von Bauteildaten /

Typenbenennungen im BIM bezogen auf Trockenbaukonstruktionen wohl aussehen? Wie sieht er also aus, der BIM-Cluster Ausbau? Mit konkreten Umsetzungsfragen befasst sich der BIM Expertenkreis, dessen erster Workshop von Jaeger Ausbau in Leipzig organisiert wurde. Das Ziel der Experten seht fest: Im Herbst 2017 wird eine Methode präsentiert, welche an das Datenmodell der Architekten und Planer anknüpft – mit dem Anspruch, einen künftigen Standard zu etablieren.

Engagement – Innovation Ausbau

Industrie

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Tragwerksplaner

Handel + Lieferanten


25

Jahre Jaeger Gruppe

Wie können Familienunternehmen über Generationen bestehen? Vor dieser Frage standen die Brüder Fritz und Hans Jaeger als Inhaber der familiengeführten Willich Gruppe. Sie entschieden sich im August 1991 für eine Realteilung ihres Firmenverbundes. Entstanden sind zwei Unternehmensgruppen, verbunden mit dem Wunsch, dass diese auch in der nächsten Generation erfolgreich als Familienunternehmen geführt werden können. Dies war die Geburtsstunde der Jaeger Gruppe, zu der auch Jaeger Ausbau gehört. Seit diesem Beginn vor 25 Jahren ist die Jaeger Gruppe erfolgreich am Markt präsent. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis von Beharrlichkeit und harter Arbeit. Hans Jaeger hat seine unternehmerischen Ziele mit dem richtigen „Riecher“ für Chancen, einer konsequenten Umsetzung getroffener Entscheidungen und absolutem Vertrauen in Mitarbeiter und ihre Fähigkeiten verwirklicht. Mit dem erfolgreichen Übergang der Firmenleitung auf seinen Sohn Johann Jaeger steht

jetzt die nächste Generation an der Spitze des Familienunternehmens. Auf Einladung von Elisabeth und Hans Jaeger versammelten sich am 19. August 2016 rund 120 Gäste in deren Dortmunder Haus und Garten, um gemeinsam auf das erste Vierteljahrhundert Jaeger Gruppe zurückzublicken. Geladen waren ehemalige und aktuelle Geschäftsführer und Betriebsleiter aus den Firmengruppen Jaeger Ausbau, Kramer, Jaeger Bernburg, Haakshorst, Glaskeil und der JJ-Beteiligung. Genauso gerne kamen ehemalige und noch aktive Mitarbeiter, die zum Zeitpunkt der Teilung im Dienst der Jaeger bzw. der Willich Gruppe standen. Hans Jaeger freute sich besonders, dass auch sein Bruder Fritz Jaeger der Einladung folgte. Er wurde von seinen Söhnen Friederich und Franz begleitet, die inzwischen ebenfalls in die unternehmerischen Fußstapfen des Vaters getreten sind. In beiden Familienzweigen hat die nächste Generation das Ruder erfolgreich übernommen.


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Feiern – 25 Jahre Jaeger Gruppe

Oliver Häse, Ullrich Pöhler, Ingo Schlotter und Udo Hellmann

Hans Jaeger zieht während der Feierstunde eine positive Bilanz der Unternehmensgeschichte.

Karsten Adams, Steven Stenzel und Carsten Walters


Sektempfang zur Begrüßung

Die persönliche Ehrung unserer Jubilare durch Herrn Johann Jaeger gehört zur Tradition, natürlich auch in diesem Jahr.

Familie Jaeger begrüßt ihre Gäste – Johann, Daniela, Elisabeth und Hans Jaeger.

Spaß mit der Fotobox: Celina Walther und Michael Ustarbowski aus Paderborn

Auch die Kollegen aus Köln sind mit dabei – Stefan Stellmach, Damir Krizic, Milan Stefanac.

Unsere Jubilare aus Zwickau mit ihren Partnerinnen: Stefanie und Ingo Schlotter, Ines und Udo Hellmann, Claudia und Mario Geigner

Ein Blick über die gesamte Gesellschaft. 370 Gäste durften wir begrüßen.

Bianca Steinröx, Karsten Adams und Ahmet Dutkun vom Standort Aachen

Michelle Ulbricht (l.) und Felicitas Arias Jaramillo nehmen Carsten Hillebrandt in ihre Mitte.


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        eihnachts feier 2016

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Stimmung bis spät in die Nacht

Peter Mill, Uwe Schmidtchen, Peter Hille und Marco Schünzel

Die beiden Hauptgewinne der Tombola: von den Spielern des BVB und Schalke 04 signierte Trikots

Auch die Berliner Kollegen hatten ihren Spaß – Paulina Michaelis, Marina Trebbin, Ulrich Pöhler, Driton Cekaj, Morris Helm und Marnie Jil Gärtner

Unsere Liveband „Sarah & the Beatboyz“ rockte den Saal.

Feiern – Weihnachtsfeier 2016

Familie Jaeger lud natürlich auch 2016 zur traditionellen Weihnachtsfeier ein. Zahlreiche Mitarbeiter aus den Unternehmen der Jaeger Gruppe kamen am 25. November im festlich geschmückten Goldsaal der Dortmunder Westfalenhallen zusammen. Nach Buffet, Ehrungen und der Tombola zugunsten des Jaeger Hilfsfonds wurde bei Livemusik bis in die späte Nacht gefeiert.

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  gon-Jaeger-Medaille 2016

Unser diesjähriger Jubilar ist ein „Mann des ersten Jahres“ bei Jaeger Ausbau in Zwickau. 1991 als Trockenbaumonteur gestartet, hat sich Udo Hellmann im Laufe der Jahre zu einem wertvollen Obermonteur weiterentwickelt. Er ist der Mann vor Ort bei Projekten jeder Größe und damit eine stabile Stütze in der Bauausführung, vor allem bei Großbaustellen. Udo Hellmann kümmert sich immer intensiv und lösungsorientiert um „seine“ Projekte. Ob Bauherr oder Monteurteams, ob Nachunternehmer oder Lieferanten, für alle Baubeteiligten ist er wichtiger Ansprechpartner und (meist) für alles eine Lösung. Über seine fachlichen Qualitäten hinaus ist er mit seiner unaufgeregten Art und seiner Hilfsbereitschaft zu einem allseits respektierten und beliebten Kollegen geworden. Wir gratulieren ganz herzlich dem Träger der Egon-Jaeger-Medaille 2016: Udo Hellmann vom Standort Jaeger Ausbau in Zwickau.

Elisabeth Jaeger dankt Udo Hellmann für seine herausragende Arbeit in den letzten 25 Jahren im Unternehmen.

Wir gratulieren zum 25-jährigen Firmenjubiläum Uwe Schmidtchen, Jaeger Ausbau Dresden Dirk Wetzel, Jaeger Ausbau Leipzig Thomas Fleischer, Jaeger Ausbau Leipzig Stefan Kral, Jaeger Ausbau Dortmund

Johannes Wedeking, Jaeger Ausbau Paderborn Mario Geigner, Jaeger Ausbau Zwickau Udo Hellmann, Jaeger Ausbau Zwickau Ingo Schlotter, Jaeger Ausbau Zwickau (v. l.)


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Feiern – Jubilare & Youngsters

  nsere Generation Zukunft

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Wir setzen stark auf eigenen Nachwuchs. So sichern wir die Qualität unserer Leistung und die Zukunft unseres Unternehmens. Momentan bilden wir über 70 Jungs und Mädchen in sieben verschiedenen Berufen aus.


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        itarbeiter finden ... Rund 130 Transporter der Jaeger-Ausbau-Gruppe sind tagtäglich auf Deutschlands Straßen unterwegs. Da ist es eine simple Idee, diese „kostenlosen“ Werbeträger für eine Kampagne in eigener Sache zu nutzen. Seit dem Frühjahr 2016 sind nun viele Transporter mit einer besonderen Botschaft unterwegs: „Jaeger sucht dich! Jobs für

Prachtexemplare!“ steht auf dem Heck der Fahrzeuge geschrieben. Das Motiv findet sich auf unserer Website wieder und leitet direkt auf die Stellenangebote mit der Möglichkeit zur schnellen Onlinebewerbung. Das allgemeine Urteil: auffallend sympathisch.

... Mitarbeiter begeistern Wir nehmen uns den Fußball zum Vorbild. So wie er viele Menschen begeistert, möchte auch Jaeger Ausbau Kunden und Mitarbeiter mitreißen. 2016 feierte unser Kick-off-Event für neue Projektleiter seine Premiere. Unter dem Motto „Willkommen im Team!“ trafen sich am 14. Oktober 2016 unsere Ein- und Aufsteiger zu einem Event rund um ein Bundesligaspiel des BVB. Im Beisein der Geschäftsführer Thomas Weinrich und Johann Jaeger erlebten die neuen

Mitarbeiter einen Abend voller Information und Emotion – zum Kennenlernen, Kontakte knüpfen und Live-Fußball im Stadion. Obwohl das Spiel zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC nur 1:1 endete, war die Stimmung unter den neuen „Jaegern“ ausgelassen gut. Alles spricht für eine zweite Auflage der Veranstaltung. Engagierte und kompetente Projektleiter werden an vielen Standorten der Jaeger-AusbauGruppe gesucht.


G     emeinsam zum Erfolg Deutschlands – emotional, echt und erfolgreich. Wir sind stolz, mit dieser Partnerschaft Teil einer einzigartigen und ambitionierten Gemeinschaft zu sein. Im Dortmunder Signal-Iduna-Park, dem größten Fußballstadion Deutschlands mit Platz für über 80.000 Zuschauer, sind wir an vielen Stellen sichtbar – für Jaeger Ausbau die ideale Präsentationsfläche.

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Arbeitgeber – Werde Jaeger & BVB

Zwei starke Marken mit Tradition gehen gemeinsam in die Zukunft. Mit der Bundesligasaison 2016/2017 ist Jaeger Ausbau offizieller Produktpartner von Borussia Dortmund. Natürlich sind wir als Jaeger Ausbau deutschlandweit aktiv. Als Unternehmen mit tiefen Dortmunder Wurzeln sind wir dem BVB jedoch auch lokal stark verbunden. Der BVB ist eine der attraktivsten Fußballmarken

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BVB-Marketing-Direktor Carsten Cramer (2. v. r.) sowie Carsten Hillebrandt, Johann Jaeger und Thomas Weinrich von Jaeger Ausbau (v. l.) freuen sich auf gemeinsame Erfolge.

Rackern statt

gackern

WirWir packen richtig an.an Rund Menschen arbeiten Jaeger Ausbau an packen richtig – mit600 Einsatz, Erfahrung undbei Kompetenz. unterschiedlichsten Bauprojekten. Mit deutschlandweit 25 Standorten schaffen Fast 600 Menschen arbeiten bei Jaeger Ausbau für den Erfolg unterschiedwir zeitgemäße Räume zum Leben und Arbeiten in allen Größen und von funktional lichster Bauprojekte. Mit deutschlandweit 25 Standorten schaffen wir zeitgemäße bis exklusiv. Räume zum Leben und Arbeiten in allen Größen und von funktional bis exklusiv. Erfahren Sie mehr über modernen Innenausbau unter: Erfahren Sie mehr über modernen Innenausbau unter:

www.jaeger-ausbau.de www.jaeger-ausbau.de

Spitzenreiter statt goldener

Ananas

Wir geben alles für den maximalen Erfolg – mit Einsatz, Erfahrung und Kompetenz. Fast 600 Menschen arbeiten bei Jaeger Ausbau für den Erfolg unterschiedlichster Bauprojekte. Mit deutschlandweit 25 Standorten schaffen wir zeitgemäße Räume zum Leben und Arbeiten in allen Größen und von funktional bis exklusiv. Erfahren Sie mehr über modernen Innenausbau unter:

www.jaeger-ausbau.de

Auffallend anders: unsere Anzeigen im BVB-Stadionmagazin „Echt“, das zu jedem Heimspiel der Bundesliga erscheint.

Malochen statt

Posen

Wir packen richtig an – mit Einsatz, Erfahrung und Kompetenz.

Fast 600 Menschen arbeiten bei Jaeger Ausbau für den Erfolg unterschiedlichster Bauprojekte. Mit deutschlandweit 25 Standorten schaffen wir zeitgemäße Räume zum Leben und Arbeiten in allen Größen und von funktional bis exklusiv. Erfahren Sie mehr über modernen Innenausbau unter:

www.jaeger-ausbau.de


Gemeinsam zum Erfolg: Azubis, Ausbilder und Geschäftsführer beim Azubitag 2016 von Jaeger Ausbau

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       er Power auf der Spur „Volle Kraft voraus!“ hieß es auch beim 2016er Jaeger Azubitag. Aber woher kommt eigentlich die Power? Dieser Frage sind unsere Azubis gemeinsam mit ihren Chefs nachgegangen. Jaeger Ausbau Aachen hatte als Gastgeber ein energiereiches Programm organisiert, bei dem der Jaeger-Nachwuchs mit der Geschäftsführung auf Tuchfühlung gehen konnte. Zunächst einmal haben beide Seiten ihre Kräfte beim Kartfahren auf Europas größter Indoor-Kartbahn im belgischen Städtchen Eupen gemessen. Um der totalen Auspowerung vorzubeugen, gab es nebenbei ein leckeres Abendessen – was gleichzeitig eine hervorragende Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen war. Am zweiten Tag kamen die Azubis dann tatsächlich der Power

auf die Spur: Es ging zum Braunkohletagebau Inden bei Eschweiler samt dem RWE Power Kraftwerk Weisweiler, wo aus der abgebauten Kohle Strom erzeugt wird. Bei einer hochinteressanten Führung lernten die Gäste nicht nur den Tagebau und die Funktionsweise des Kraftwerkes kennen, sondern auch die Rekultivierungsgebiete und einen umgesiedelten Ort. Nach der Rundfahrt stand noch ein Besuch der Firma WeGo Systembaustoffe in Eschweiler an. Dort lernten unsere angehenden Fachkräfte die breite Produktpalette und damit ihr zukünftiges Arbeitsmaterial kennen, bevor sie mit vielen neuen Eindrücken nach Hause fuhren. Bereits jetzt beginnen Planungen für den Azubitag 2017, zu dem Jaeger Ausbau Hannover einladen wird.

Fahrspaß auf Europas größter Gokart-Indoorbahn


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  ilm ab für den Trockenbaumonteur ... ... bei Jaeger Ausbau. Was macht eigentlich heute ein Trockenbaumonteur? Was bietet die Ausbildung? Welche Entwicklungschancen hält der Beruf bereit? Und was ist das Besondere bei Jaeger Ausbau? Die Antworten auf diese Fragen gibt ein neuer Clip. Azubis und Mitarbeiter von Jaeger Ausbau stellen sich und ihre Geschichten

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vor: hautnah, authentisch, direkt. Wir zeigen einen anspruchsvollen Beruf, der Zukunft hat und eine berufliche Perspektive bietet – ganz abseits der gängigen Vorurteile. Das ist beste Werbung für den Beruf und für unser Unternehmen.

Arbeitgeber – Nachwuchs

Unsere neue Website gibt Jungs und Mädchen Orientierung bei ihrer Berufswahl.

www.Ja-zu-Jaeger.de

Vier Azubis stellen die Arbeit bei Jaeger Ausbau vor 30 ist eine gute Zahl. Damit sind wir zufrieden. Mit dem Ausbildungsjahr 2016/2017 haben 30 Jungen und Mädchen eine Ausbildung bei Jaeger Ausbau begonnen. Wir freuen uns, dass wir so viele junge Leute von uns als Arbeitgeber überzeugen konnten. Dennoch, wir brauchen zukünftig noch mehr qualifizierten Nachwuchs. Vladislav, Lisa, Patrik und Kevin sind dafür ab sofort unsere Ausbildungsbotschafter. Auf unserer neuen Website „Ja zu Jaeger“ stellen sie kurz und knackig ihre Ausbildung bei Jaeger vor. Auf

kurzen Fotostrecken geben sie dem Betrachter einen Einblick in ihren beruflichen Alltag bei Jaeger. Mit dem Start werden zunächst die Berufe Trockenbaumonteur/in, Maler/in und Lackierer/ in, Tischler/in und Metallbauer/in vorgestellt. Zur Bekanntmachung der Website gibt es berufsspezifische Postkarten, die mittels QR-Code schnell auf die Seite führen. Diese werden als Werbemittel auf Messen, bei der Agentur für Arbeit und in Schulen verteilt.


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ür die Kollegen? Nur das Beste!

Wir sind stolz auf unsere Leistungen. Unzählige hochkarätige Referenzobjekte sind entstanden, bei denen unsere mittlerweile rund 600 Mitarbeiter ihr Können und ihre Einsatzbereitschaft immer wieder aufs Neue unter Beweis gestellt haben. Von diesen außergewöhnlichen Fähigkeiten soll unsere Belegschaft auch selbst profitieren. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren alle Firmenstandorte grundlegend modernisiert. Den fulminanten Abschluss bildete unser Hauptstadtstandort in Berlin. Der besondere Reiz dieses Projektes liegt im Kontrast: Außen traditioneller Industriebau aus rotem Backstein, innen – seit Neuestem – hochmoderner Ausbau nach allen Regeln der Jaeger-Kunst. Wie die anderen Standorte haben wir auch die Büros in Berlin-Tempelhof von A bis Z in Eigenleistung ausgebaut. Aus einem muffigen, engen und dunklen „Verwaltungstrakt“ wurde ein lichtdurchflutetes offenes Büro mit Loftcharakter. Schon beim Betreten werden unsere Kollegen von einer hellen, freundlichen Atmosphäre begrüßt.

Ein weitläufiger Empfangstresen bietet allen Mitarbeitern und Besuchern das Gefühl, hier jederzeit willkommen zu sein. Oftmals unsichtbare Akustikmaßnahmen ermöglichen in jedem Raum ein ruhiges und konzentriertes Arbeiten. Mit dem Abschluss der Modernisierungsarbeiten im Berliner Funkwerk endet ein großer Projektzyklus der Jaeger-Ausbau-Gruppe. Ulrich Pöhler, Betriebsleiter in Berlin, zeigt sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Unser Standort ist zu einem Arbeitsplatz geworden, an dem sich die Mitarbeiter sichtlich wohl und wertgeschätzt fühlen.“ Denn eine ganz wichtige Basis für den Erfolg sind motivierte und qualifizierte Mitarbeiter. Abgesehen davon, dass nun auch die Berliner Kollegen unter den allerbesten Bedingungen arbeiten, beweisen wir auf eindrucksvolle Weise, wie ein innovativer und qualitativ hochwertiger Innenausbau alten Gebäuden neues Leben einhauchen kann. Wohin geht die Reise als Nächstes? Nun, wir werden sehen. Die Segel sind auf jeden Fall schon gesetzt – und zwar in Richtung Zukunft. Tino Ullmann, Ulrich Pöhler und Morris Helm genießen die Arbeit im bestens ausgestatteten Besprechungsraum.


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Moderne Arbeitswelt

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Nach dem radikalen Rückbau der kleinteiligen und engen Büros zeigt sich der Raum offen für einen modernen Ausbau von und für Jaeger.

Die Stimmung passt. Marnie Gärtner (l.) und Marina Trebbin (r.) fühlen sich bei Jaeger Ausbau „pudelwohl“.


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 on der Theorie zur Praxis: Ein junger Akademiker bei Jaeger Wenn er die Unternehmenskultur von Jaeger Ausbau in drei Worten umschreiben soll, dann wählt Felix Schlotter diese: Effizienz. Zukunft. Vielseitigkeit. Und genau diese drei Seiten von Jaeger sind es auch, die den Hochschulabsolventen zu seinem ersten Arbeitgeber geführt haben. Felix Schlotter ist 28 Jahre alt und seit Mai 2016 als Projektleiter bei Jaeger Ausbau in Zwickau tätig. Vorher hat er an der HTWK Leipzig Bauingenieurwesen studiert, erst im Bachelor- und dann im Masterstudiengang. Dass der junge Akademiker direkt von der Hochschule zu Jaeger gekommen ist, hat einen ganz besonders gefreut: seinen Vater Ingo Schlotter, der den Standort Zwickau als Geschäftsführer seit 1991 aufgebaut hat. „Ich bin praktisch bei Jaeger aufgewachsen“, erzählt Felix Schlotter, „und jeder zweite Urlaub begann damit, dass wir Baustellen besucht haben.“ Schon als Kind war er oft mit in der Firma. Aber dass er sich dann tatsächlich entschieden hat, ebenfalls dort zu arbeiten, lag vor allem an den Praktika, die er während seines Studiums im Unternehmen absolvierte. „Dabei habe ich festgestellt, wie leistungsstark und effizient bei Jaeger gearbeitet wird – und wie groß das Aufgabenspektrum dort ist. Das hat mich wirklich überzeugt.“ Die Frage, ob er sich denn auch ohne die familiäre Bindung für seinen Arbeitgeber entschieden hätte, beantwortet er deshalb mit einem klaren Ja. Was seine beruflichen Ziele betrifft, so schaut Felix Schlotter vorrangig auf konkrete Ergebnisse: „Mir ist es vor allem wichtig, meine aktuellen Bauvorhaben erfolgreich abzuschließen. Dabei möchte ich mich persönlich und beruflich weiterentwickeln – immer im Flow mit der Firma.“ Schließlich, so sagt er, ist Jaeger ja sehr zukunftsorientiert. Und irgendwann möchte er dann gern auch noch mehr Verantwortung übernehmen. Die Herausforderungen sind groß. Allzu viel Freizeit bleibt dem jungen Projektleiter nicht, aber wenn er sie hat, dann zieht es ihn ins kühle Nass: Felix Schlotter ist leidenschaftlicher Wasserballer und spielt mit seinem Verein, dem SV Zwickau 04, in der 2. Wasserball-Liga Ost.


3 Fragen an Felix Schlotter, Projektleiter in Zwickau Welche Themen bereiten Ihnen manchmal Kopfzerbrechen?

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Mich beschäftigen meine eigenen beruflichen Angelegenheiten oft auch über den Feierabend hinaus – Bestellungen zum Beispiel oder bestimmte komplexe Bauabläufe. Teilweise haben meine Entscheidungen ja enorme finanzielle Auswirkungen. Mit dieser Verantwortung habe ich schon manchmal unruhige Nächte.

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Was macht Jaeger Ausbau als Arbeitgeber für junge Akademiker interessant? Wer so wie ich frisch von der Uni zu Jaeger kommt, wird vor allem eines feststellen: In der Praxis läuft vieles ganz anders als in der Theorie. Dieser Vergleich zwischen Theorie und Praxis ist aber unheimlich spannend. Außerdem bekommt man hier die Möglichkeit, sein erworbenes Wissen endlich anzuwenden. 2010 – 2016: Studium Bauingenieurwesen an der HTWK Leipzig April 2016: Abschluss mit dem Master seit 1. Mai 2016: Projektleiter bei Jaeger Ausbau in Zwickau

Warum würden Sie Jaeger Ausbau als Arbeitgeber weiterempfehlen? Die Mitarbeiter haben bei Jaeger Ausbau sehr viel Eigenverantwortung. Selbstständiges Arbeiten ist hier nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Dazu kommt das beachtliche Leistungsspektrum des Unternehmens: Wir sind mit Holz-, Glas-, Metallbau sowie den verschiedensten Boden- und Wandsystemen sehr breit aufgestellt. Wer hier arbeitet, hat einen wirklich abwechslungsreichen und zukunftsträchtigen Job.

Menschen – Felix Schlotter

Beruflicher Werdegang


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     icht nur eine Nummer: Eine Karriere bei Jaeger

Wenn es auf einer der Baustellen von Jaeger Ausbau am Niederrhein Fragen der praktischen Art gibt, dann zögert Geschäftsführer Marco Schünzel nicht lange: Er greift einfach selbst zum Werkzeug und zeigt den Kollegen oder Nachunternehmern bestimmte Kniffe. Das kann der Chef nicht von ungefähr: Er hat sein Handwerk von der Pieke auf gelernt. Der heute 48-Jährige kam 1990 als Trockenbaumonteur zu Jaeger und damit in ein Unternehmen, das er gut kannte: Marco Schünzels Vater war hier Obermonteur, er selbst hatte bereits als Schüler im Rahmen von Ferienjobs ausgeholfen. Nach der Schule folgten eine Tischlerlehre und eine erste Anstellung. Sein Arbeitsverhältnis bei Jaeger trat der junge Monteur mit einem guten Gefühl an. „Ich wusste, was mich dort erwartet. Mein Vater war sehr angetan von der Art der Unternehmensführung. Jaeger ist ein fairer Arbeitgeber, eben ein richtiges Familienunternehmen. Das ist selten und hat ihm immer gut gefallen.“ Drei Jahre später besuchte Marco Schünzel die Meisterschule. „Das war mein Traum, aber ohne die Unterstützung des Unternehmens wäre das nicht möglich gewesen“, erzählt er. Der Arbeitgeber stellte ihn für ein halbes Jahr frei, damit er seinen Abschluss als Industriemeister für Akustik und Trockenbau erwerben konnte. Als er zurückkam, war in Dortmund gerade eine Stelle als Bauleiter frei geworden – für den zielstrebigen jungen Mann eine hervorragende Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln. „Es war mein berufliches Ziel, irgendwann Bauleiter zu werden“, sagt Schünzel heute. „Dafür habe ich immer gearbeitet, alles Weitere hat sich dann einfach gefügt.“ Dieses „Weitere“ begann 2010, als Marco Schünzel die frei werdende Stelle als

Betriebsleiter in Krefeld übernahm. Seitdem leitet er die Geschicke von Jaeger Ausbau am Niederrhein, eine Aufgabe, die mit viel Verantwortung einhergeht. „Bei Jaeger ist jeder Standort wie ein eigenes Unternehmen“, erzählt er, und er schätzt diese Möglichkeit, sich beruflich immer wieder neu zu entfalten. Dass er vom Fach ist, empfindet der seit März 2016 als Geschäftsführer angestellte Schünzel als einen großen Vorteil. „Ich habe dadurch einen viel besseren Draht zu den Mitarbeitern. Einige kenne ich selbst noch von der Arbeit auf den Baustellen. Wenn jemand ein Problem beim Spachteln hat, kann ich ihm schnell zeigen, wie es am besten geht – das schafft nochmal eine ganz andere Art von Respekt.“ Heute verbringt Marco Schünzel viel Zeit im Büro. Mit der firmeneigenen Ausbau Cloud sind viele Aufgaben digitalisiert und damit beschleunigt und vereinfacht worden: tagesaktuelle Baustellenauswertungen, Rechnungsverwaltung oder auch, im Fall der Fälle, ein souveränes Krisenmanagement. Aber trotz umfangreicher Büroarbeit ist Marco Schünzel etwa ein bis zwei Stunden pro Arbeitstag draußen auf „seinen“ Baustellen. Der Kontakt zu den Projektleitern ist ihm enorm wichtig: Denn, so sagt er, „auch die besten Leute sind mitunter vor lauter Arbeit schon betriebsblind und haben Randthemen gar nicht mehr richtig im Blick“. Wenn Marco Schünzel nicht im Unternehmen oder auf einer der Baustellen anzutreffen ist, dann verbringt er Zeit mit seiner Familie – oder er ist mit seinem Motorrad unterwegs: einer BMW K1200S. Ein Geschäftsführer in Helm und Lederkluft – Marco Schünzel passt eben in kein Chef-Klischee.

Beruflicher Werdegang 1985 – 1988: Tischlerausbildung 1988 – 1990: Anstellung als Tischler 1990: als Trockenbaumonteur ins Unternehmen gekommen 1993 / 94: Industriemeister Akustikund Trockenbau 1994 – Ende 2009: Bauleiter / Projektleiter bei Jaeger Ausbau Dortmund 2010 – Februar 2016: Betriebsleiter bei Jaeger Ausbau Niederrhein Seit März 2016: Geschäftsführer am Standort Niederrhein


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3 Fragen an Marco Schünzel, Geschäftsführer am Niederrhein Welche Themen bereiten Ihnen manchmal Kopfzerbrechen? Gutes Personal zu finden – das ist ein Thema, das mich durchaus beschäftigt. Wir brauchen immer gute Trockenbaumonteure. Denn der Monteur ist der Vorarbeiter für die Montagekolonnen. Er führt die Nachunternehmer. Es ist wichtig, dass wir Azubis finden, sie zu qualifizierten Monteuren ausbilden und dann langfristig ans Unternehmen binden.

Warum würden Sie Jaeger Ausbau als Arbeitgeber weiterempfehlen? Bei Jaeger geht es sehr familiär zu. Man ist nicht nur eine Nummer, sondern hat eine persönliche Beziehung zur Projekt- und Betriebsleitung. Außerdem bietet Jaeger sehr gute Weiterbildungschancen – wovon ja auch ich profitieren konnte. Und unsere Arbeitsplätze sind immer auf Langfristigkeit angelegt, was heutzutage auch nicht selbstverständlich ist.

Welchen Rat geben Sie jungen Berufsanfängern mit, die gerade ins Unternehmen eingetreten sind? Seid mit den Augen und Ohren immer bei den erfahrenen Projektleitern. Saugt alles auf und sucht euch dann das Beste für euch selbst heraus.

Menschen – Marco Schünzel

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    leißig wie die Bienen: Erfolgreiche Integration von Ramazan und Belhaj Sie sind aus ihrer Heimat geflüchtet. Sie haben eine bewegte Vergangenheit und hoffen auf eine bessere Zukunft. Über ein Praktikum, vermittelt vom TÜV Rheinland, kamen Ramazan Sherifi und Belhaj Montasar zu Jaeger Glas- und Metallbau. Betriebsleiter Andreas Klauck ist immer auf der Suche nach guten Leuten. Und die sind immer schwerer zu finden. So war er von der Idee angetan, auch Flüchtlingen eine Chance zu geben. Ramazan Sherifi und Belhaj Montasar übertrafen alle Erwartungen. Bereits in ihrer Heimat hatten sie als Schweißer gearbeitet. Technik und Fachwissen erreichen das deutsche Niveau jedoch nicht annähernd. Aber was sie (noch) nicht können, machen sie mit ihrem Eifer wett. Beide Seiten, sowohl Ramazan Sherifi und Belhaj Montasar als auch die Mitarbeiter von Jaeger Glas- und Metallbau, geben viel. Die neuen Kollegen sind unglaublich wissbegierig, sie geben sich alle Mühe und lernen jeden Tag hinzu. Die Belegschaft von Jaeger Glas- und Metallbau unterstützt die beiden, in ihrer neuen Heimat

beruflich Fuß zu fassen. Dazu zählt viel Geduld und Ausdauer, Rücksicht auf die besonderen Rahmenbedingungen, zum Beispiel durch ihre eingeschränkte Mobilität oder auch notwendige Freistellungen für ihre unzähligen Behördengänge. In der Organisation laufen alle Fäden bei Sandra Reichel zusammen. Die Assistentin der Betriebsleitung kümmert sich um alle formellen Angelegenheiten. In der Werkstatt ist HansJoachim Kostack die wichtigste Kontaktperson für die beiden. Nach dem Erfolg des mehrwöchigen Praktikums fiel die Entscheidung, die beiden fest als Schweißerhelfer anzustellen. Doch damit nicht genug. Es ist geplant, dass Ramazan Sherifi und Belhaj Montasar ab dem 01.08.2017 eine Ausbildung zum Metallbauer beginnen. Um diese erfolgreich angehen zu können, werden sie einen halbjährigen Deutschkurs belegen, der auch den notwendigen berufsspezifischen Wortschatz vermittelt. Damit die Sprachbarriere als größtes Problem endlich aufgelöst werden kann.

Ramazan Sherifi

44 Jahre alt, verheiratet, 4 Kinder kam mit seiner Familie aus Afghanistan nach Leipzig Einstellung als Schweißerhelfer ab dem 02.01.2017

Ohne großes Engagement wäre kein Erfolg möglich. Sandra Reichel von Jaeger Glas- und Metallbau kümmert sich intensiv um die organisatorische Betreuung von Belhaj Montasar.


Belhaj Montasar 27 Jahre alt, ledig

flüchtete aus Libyen über das Mittelmeer nach Europa Einstellung als Schweißerhelfer ab dem 08.11.2016

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Erfolgreich integriert

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»Gern haben wir Ramazan Sherifi und Belhaj Montasar bei uns aufgenommen und helfen bei der beruflichen und sozialen Integration. Es ist eine Freude zu beobachten, wie emsig und engagiert sie jeden Tag in der Werkstatt arbeiten. Und es zeigt uns, wie wichtig die Maßnahmen für die geflüchteten Menschen sind. Ich freue mich auch, dass unsere Belegschaft nach verständlicher Skepsis zu Beginn den neuen Kollegen jetzt sehr offen gegenübersteht. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass sich das Engagement außerordentlich bereichernd auf unser Unternehmen auswirkt. Ein Gewinn für alle.« Andreas Klauck, Betriebsleiter Jaeger Glas- und Metallbau


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     er Weg zu uns Holding Jaeger Ausbau Beteiligung GmbH + Co KG Bünnerhelfstraße 6–8· 44379 Dortmund Telefon: (0231) 96 32 75-50 Telefax: (0231) 96 32 75-55 beteiligung@jaeger-ausbau.de

Finanzbuchhaltung / Rechnungswesen Jaeger Ausbau Zentral GmbH + Co KG Alter Hellweg 128· 44379 Dortmund Telefon: (0231) 96 32 75-50 Telefax: (0231) 96 32 75-55 zentral@jaeger-ausbau.de

Standorte Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Region Aachen Am alten Kaninsberg 16· 52146 Würselen Telefon: (02405) 47 92 53-0 Telefax: (02405) 47 92 53-9 aachen@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Nord Billbrookdeich 27· 22113 Hamburg Telefon: (040) 81 97 321-0 Telefax: (040) 81 97 321-299 nord@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Berlin Colditzstraße 34–36, Haus 13· 12099 Berlin Telefon: (030) 78 77 84-0 Telefax: (030) 78 77 84-24 berlin@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Hannover Eupener Straße 12 B· 30519 Hannover Telefon: (0511) 98 59 41-6 Telefax: (0511) 98 59 41-88 hannover@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Dortmund Alter Hellweg 128· 44379 Dortmund Telefon: (0231) 96 32 75-0 Telefax: (0231) 96 32 75-10 dortmund@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Köln / Bonn Max-Planck-Straße 20· 50858 Köln-Marsdorf Telefon: (02234) 6 88 97-10 Telefax: (02234) 6 88 97-30 koeln@jaeger-ausbau.de

Jaeger Bodensysteme West GmbH + Co KG Alter Hellweg 128· 44379 Dortmund Telefon: (0231) 96 32 75-11 Telefax: (0231) 96 32 75-22 bodensysteme@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Niederrhein Hochfelder Straße 49· 47809 Krefeld Telefon: (02151) 41230-50 Telefax: (02151) 41230-70 niederrhein@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Dresden Potthoffstraße 3· 01159 Dresden Telefon: (0351) 8 49 16-20 Telefax: (0351) 8 49 16-38 dresden@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Leipzig Baumeisterallee 32–36· 04442 Zwenkau Telefon: (034203) 5 84-0 Telefax: (034203) 5 84-20 leipzig@jaeger-ausbau.de

Jaeger Tischlerei GmbH + Co KG Dresden Potthoffstraße 3· 01159 Dresden Telefon: (0351) 8 03 11-51 Telefax: (0351) 8 03 90-83 tischlerei-dresden@jaeger-ausbau.de

Jaeger Möbel Plus GmbH + Co KG Leipzig Baumeisterallee 32–36· 04442 Zwenkau Telefon: (034203) 5 84-30 Telefax: (034203) 5 84-40 mp-leipzig@jaeger-ausbau.de


Impressum:

Immer aktuell informieren: www.jaeger-ausbau.de

62 63

Herausgeber: Jaeger Ausbau Beteiligung GmbH + Co KG Bünnerhelfstraße 6–8, 44379 Dortmund

Jaeger Haustechnik GmbH + Co KG Baumeisterallee 32–36 · 04442 Zwenkau Telefon: (034203) 5 84-410 Telefax: (034203) 5 84-415 haustechnik@jaeger-ausbau.de

Jaeger Möbel Plus GmbH + Co KG Schmallenberg Im Brauke 11· 57392 Schmallenberg Telefon: (02972) 9 77 50-0 Telefax: (02972) 9 77 50-60 mp-schmallenberg@jaeger-ausbau.de

Jaeger Glas- und Metallbau GmbH + Co KG Baumeisterallee 32–36· 04442 Zwenkau Telefon: (034203) 5 84-60 Telefax: (034203) 5 84-70 metallbau@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Rhein-Main Auf der Kaulbahn 5–9· 61200 Wölfersheim Telefon: (06036) 98 96-1800 Telefax: (06036) 98 96-1880 rhein-main@jaeger-ausbau.de

Jaeger Maler Plus GmbH + Co KG Baumeisterallee 32–36· 04442 Zwenkau Telefon: (034203) 5 84-80 Telefax: (034203) 5 84-85 maler@jaeger-ausbau.de

Jaeger Systemwand Plus GmbH + Co KG Auf der Kaulbahn 5–9· 61200 Wölfersheim Telefon: (06036) 98 96-0 Telefax: (06036) 98 96-111 woelfersheim@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG München Joseph-Dollinger-Bogen 24· 80807 München Telefon: (089) 32 47 53-0 Telefax: (089) 32 47 53-40 muenchen@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Würzburg Mainfrankenpark 61· 97337 Dettelbach Telefon: (09302) 93 17-60 Telefax: (09302) 93 17-61 wuerzburg@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Paderborn Eggertstraße 16· 33100 Paderborn Telefon: (05251) 52 60-0 Telefax: (05251) 52 60-99 paderborn@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Zwickau Stenner Straße 43 · 08064 Zwickau Telefon: (0375) 7 70 00-0 Telefax: (0375) 7 70 00-17 zwickau@jaeger-ausbau.de

Jaeger Tischlerei GmbH + Co KG Paderborn Eggertstraße 16· 33100 Paderborn Telefon: (05251) 52 60-0 Telefax: (05251) 52 60-99 paderborn@jaeger-ausbau.de

Jaeger Ausbau AG Schweiz Pilgerstraße 1· 5405 Baden-Dättwil / Aargau Telefon: +41 (56) 49360-60 Telefax: +41 (56) 49360-61 schweiz@jaeger-ausbau.ch

Adressen Jaeger Ausbau Gruppe

Redaktion, Text und Layout: Lossin  + Winkelmann Werbeagentur GmbH www.lw-werbeagentur.de


Jaeger Ausbau – Einblicke 2017  

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