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Regionales Marketing

Wirtschaftsförderung Koblenz

Für die, die Hochdeutsch können „Außer Hochdeutsch“ bewusst bescheiden, aber typisch schäbisch.

Das Land Baden-Württemberg hat mit der Kampagne „Wir können alles – außer Hochdeutsch“ bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Das Gute an dieser Kampagne: Sie beginnt im Inneren, indem sie eine Klammer setzt, mit der sich alle im Land identifizieren können: „Wir können alles.“ Nach außen ist man mit dem Nachsatz

Nichts ist unmöglich! Das gilt auch für Ihre Gemeinde, Stadt oder Region. Wie steht es um das Wissen und wer hat dort die Macht? Was macht die Kultur und wie geht’s der Wirtschaft? Das sind Kernfragen für regionales Marketing. Die Suche nach der gemeinsamen Identität, die Förderung von Clustern für die Wirtschaft und der Dialog nach innen und außen. Dazu braucht es einen Masterplan und eine „Big Idea“. Wir helfen Ihnen, Ihre regionale Klammer zu finden und eine Strategie für Ihre Region zu entwickeln.

Wie man Schule macht!

Fachbereich 4 – INFORMATIK

» FB 4 – Die Institute

» Institut für Informatik » Institut für Computervisualistik » Institut für Informatik Grundlagen und Anwendungen

Ausgewählte Projekte*

Das Institut für Informatik umfasst sechs Forschungsgruppen, die weite Teile der Informatik abdecken. Die Arbeit am Institut ist gleichgewichtig auf Grundlagen und Anwendungen gerichtet. Dieser Umstand drückt sich in einer Vielzahl von Publikationen, der regen Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen sowie hohen Drittmitteleinnahmen aus. Die hohe Qualität der Arbeit am Institut wird beispielhaft durch die hervorragende Positionierung der Forschungsgruppe Künstliche Intelligenz (KI) in einschlägigen Rankings verdeutlicht. So belegte die Gruppe beim Ranking „Künstliche Intelligenz in Deutschland“ durch die Zeitschrift Bild der Wissenschaft (2/99) den 5. Platz (basierend auf der Anzahl von Publikationen und Zitaten) vor namhaften großen Universitäten und Forschungsinstituten. Die Arbeit am Institut profitiert vom regen Austausch zwischen den Forschungsgruppen, der sich in gemeinsamer Projektarbeit und in regelmäßigen Kolloquien ausdrückt. Die Vertreter der Praktischen Informatik kooperieren auch mit dem Institut für Softwaretechnik. Das breite Kompetenzspektrum des Instituts macht es möglich, gemeinsam auch solche Projekte anzugehen, die eine Reihe unterschiedlicher Problemstellungen der Informatik beinhalten. Auch die Lehre profitiert von dieser Zusammenarbeit, da den Studierenden nicht nur die einzelnen Teilbereiche der Informatik präsentiert werden, sondern auch wichtige Querbeziehungen.

Im BMBF-geförderten Projekt In2Math ist die Forschungsgruppe KI Koordinator eines Konsortiums aus fünf Universitäten, mit dem Ziel, interaktive Materialien für den Hochschulunterricht im Grundstudium Mathematik und Informatik zu entwickeln. Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „Kooperierende Teams mobiler Roboter in dynamischen Umgebungen“ untersucht die Forschungsgruppe KI Techniken der automatischen Deduktion zur Kontrolle autonomer Agenten. Als Testfeld für diese Entwicklungen dient dabei die Simulationsliga des RoboCup. Im DFG-Projekt MoDeDok — Model Based Deduction in Predicate Logic with a Document Management Application — wird modellbasierte automatische Deduktion weiterentwickelt. Dabei werden Anwendungen aus dem Bereich Dokumentenmanagement untersucht. Verschiedene andere Anwendungen der Deduktion werden auch in einer von der Volkswagenstiftung finanzierten Kooperation mit der Universität in Birzeit erforscht. Im DFG-Projekt Key arbeitet die Forschungsgruppe KI zusammen mit den Universitäten in Karlsruhe und Göteburg, mit dem Ziel, formale Methoden zur Spezifikation und Verifikation in den industriellen SoftwareEntwicklungs-Prozess einzubringen. Eine ähnliche Fragestellung wird auch im BMBF-geförderten VeriSoftProjekt innerhalb eines größeren Konsortiums untersucht. In einem EU-geförderten Projekt TRIAL-SOLUTION war die KI-Gruppe Leiter eines Konsortiums bestehend aus zwölf europäischen Partnern. Es wurden dabei Techniken entwickelt, welche die Vorteile von Büchern mit denen von Datenbanken kombinieren. Das Ergebnis dieser Arbeiten wird europaweit in verschiedenen Hochschulen eingesetzt. Im BMWi-geförderten Projekt Lexikon wurden neuartige Lernverfahren aus der KI-Forschung eingesetzt, um automatische Extraktion von Information effizient durchzuführen. Dadurch wird es ermöglicht, intelligente, benutzergerechte Suchmaschinen für das Internet zu entwickeln.

» Institut für Management » Institut für Softwaretechnik » I n s t i t u t f ü r W i r t s c h a f t s - u . Ve r w a l t u n g s i n f o r m a t i k

Offen für Kooperation Die Komplexität vieler Informatikprojekte macht häufig die Zusammenarbeit verschiedener Informatik-Fachrichtungen erforderlich. Mitunter ist auch eine Zusammenarbeit mit Disziplinen angeraten, die für einzelne Anwendungsdomänen zuständig sind, wie etwa mit der Betriebswirtschaftslehre, dem Maschinenbau oder der Medizin. Die Forschungsgruppen des Instituts pflegen auch Kooperationen mit anderen Instituten des Fachbereichs sowie mit einer Reihe weiterer nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen. Um ein hohes Maß an Anwendungsbezug sicherzustellen, werden zudem regelmäßig Projekte mit Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen durchgeführt, in denen innovative Konzepte der Informatik erprobt und weiterentwickelt werden.

Im Projekt CoCMoS der Forschungsgruppe Rechnernetze wird ein System entwickelt, das das Monitoring verteilter Client-Server-Anwendungen erlaubt, um Leistungsdaten zu erheben und auszuwerten, die zur Verbesserung der Effizienz von Softwaresystemen verwendet werden können. Forschungsgruppen Künstliche Intelligenz Prof. Dr. Bernhard Beckert (Juniorprofessur) Tel.: 0261 287-2775 · mail: beckert@uni-koblenz.de Prof. Dr. Ulrich Furbach Tel.: 0261 287-2728 · mail: furbach@uni-koblenz.de Softwaretechnik Prof. Dr. Jürgen Ebert Tel.: 0261 287-2722 · mail: ebert@uni-koblenz.de Datenbanken und Informationssysteme N.N., Prof. Dr. Kurt Lautenbach (pens.) Tel.: 0261 287-2723 · mail: laut@uni-koblenz.de

Neue Standortbroschüre Mit der Neuauflage der Broschüre für Wirtschaftsförderung zeigt die Stadt Koblenz ihr wirtschaftliches Profil und die Potenziale, auf die Wirtschaftsunternehmen hier zurückgreifen können. Themenschwerpunkte und Fakten wurden in Zusammenarbeit zwischen der IWECO und dem Amt für Wirtschaftsförderung erarbeitet. Die Agentur setzt damit die Anfang der 90er-Jahre begonnene Arbeit fort, die sich in Form und Inhalt über die Jahre bewährt und bestätigt hat.

Computer Aided Design und Compilerbau Prof. Dr. Manfred Rosendahl Tel.: 0261 287-2725 · mail: ros@uni-koblenz.de Rechnernetze und -architekturen Prof. Dr. Christoph Steigner Tel.: 0261 287-2726 · mail: steigner@uni-koblenz.de Echtzeitsysteme und Betriebssysteme Prof. Dr. Dieter Zöbel Tel.: 0261 287-2724 · mail: zoebel@uni-koblenz.de

*(s. a. Institut für Softwaretechnik, S. 10 f)

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Institut für Informatik

Institut für Informatik

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Partnerstädte in und außerhalb Europas: Nevers/Burgund (Frankreich), seit 1963 Haringey/London (Großbritannien), seit 1969 Norwich/Grafschaft Norfolk (Großbritannien), seit 1978

In der Schule heißen die Kunden Studenten. Gute Studenten machen eine starke Schule, schlechte machen sie schwach. Wie findet man gute Kunden? Wenn man einen Ruf hat wie Oxford oder Stanford, dann kommen die Studenten von ganz allein gelaufen oder werden von ihren Eltern gebracht. Wenn man allerdings nicht auf zwei Jahrhunderte Tradition zurückblik-

© 2005, IWECO, Koblenz

ken kann und dennoch glaubt, etwas bieten zu können, dann gibt es nur ein Mittel: Marketing Die IWECO durfte für einen Fachbereich der Universität Koblenz das Corporate Design entwickeln und für Broschüre und das Internet umsetzen – und zeigt hier, wie man Schule macht!

Maastricht (Niederlande), seit 1981 Novara (Italien), seit 1991 Austin, Texas (USA), seit 1992 Petah Tikva (Israel), seit 2000

Im Mittelpunkt Europas

Moselbrücke, Rhein und Innenstadt

Man kennt uns in Europa Fragen Sie einen Franzosen oder Engländer, einen Holländer oder Belgier, einen Italiener oder Luxemburger nach Koblenz, und die Antwort wird lauten: „Yes”, „Oui”, „Si”, „Ja”. – Die Stadt Koblenz ist in Europa bekannt. 2000 Jahre Geschichte haben Koblenz mal römisch, mal fränkisch, mal französisch und mal preußisch geprägt. Heute ist Koblenz eine Stadt mit internationalem Flair, die sich besonders für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerüstet hat. Am Puls europäischer Geschichte In Europa bekannt ist Koblenz teilweise aus

vom geographischen Zentrum der EU entfernt liegt, Drehscheibe der Handels- und

gemeinsamer Geschichte, die bei den Römern beginnt und über Franken und

Kommunikationswege. Koblenz, ausgezeichnet mit der Europa-

Franzosen bis zu den Preußen reicht. Ganz sicher aber durch den Rhein-Mosel-Tou-

medaille und verbunden mit mehreren Partnerstädten, verfügt über eine gewach-

rismus, den vor 200 Jahren die Engländer entdeckten und der auch heute jedes Jahr

sene Infrastruktur, die traditionell in Europa eingebunden ist.

zahlreiche Übernachtungs- und Tagesgäste nach Koblenz führt.

Die Region Koblenz-Mittelrhein umfasst räumlich das Gebiet von zehn Landkreisen

Drehscheibe der Handels- und

mit mehr als 1,5 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 8.100 Quadratkilometern.

Kommunikationswege Die historischen Handelswege von West nach Ost (Paris – Königsberg) und von Nord nach Süd entlang des Rheins führten über

Reykjavik Lo

Oslo

Helsinki

Stockholm

Tallinn

Riga Kopenhagen

Dublin

Wilna Minsk

Amsterdam London

Berlin Brüssel

Warschau

KOBLENZ

Kiew

Prag

Paris Luxemburg

Wien Bern

Pressburg Budapest

Kischinjow

Ljubljana Zagreb

Mailand

Bukarest Belgrad

Sarajevo

Madrid

Lissabon

Rom

Koblenz. Auch im heutigen Europa der offenen Märkte ist Koblenz, das nur 30 Kilometer

Sofia

Skopje Tirana

Athen

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250

Deutsches Eck

500 km

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Neue Wirtschaftsförderungsbroschüre

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