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Glossar

➜ Blog ➜ Cyberstalking

Pornografie im Internet

Blog CyberMobbing Pornografie im Internet:

Unter Cybermobbing versteht man das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Blossstellen oder Belästigen anderer mithilfe moderner Kommunikationsmittel – meist über einen längeren Zeitraum. Auch hier geschieht dies häufig über Social Networks. Das Schweizerische Weisse Kreuz ist die Fachstelle für Lebensschutz, Wird oftmals als Tagebuch im Internet bezeichnet. Ein festgelegter Autorenkreis verfasst Einträge, die der Leser mit Kommentaren versehen kann. Jugendliche berichten hier häufig aus ihrem Privatleben.

➜ Über das Making-of reden Chat

Sexualethik und Beziehungsfragen. Die Sexualpädagogen Simone Spätig und Das Michael Recher behandeln mit Jugendlichen Themen rund um die Wort Chat ist englisch (to chat) und bedeutet so viel wie Sexualität. plaudern. Im Internet werden damit Websites oder Programme bezeichnet, die die Möglichkeit bieten, Botschaften (Text, Ton, Bild oder Video) zwischen zwei oder mehreren Personen in Echtzeit auszutauschen.

Chatiquette/ Netiquette

Cybergrooming

Gezielte sexuelle Belästigung von Kindern und Jugendlichen im Internet. Dabei wird zunächst das Vertrauen mit dem Ziel ausgenutzt, später Straftaten an Minderjährigen, wie etwa die Anfertigung kinderpornografischer Aufnahmen oder sexueller Missbrauch, zu verüben.

Cybersex

Benimmregeln, die beim Chatten eingehalten werden sollten. Simone Spätig keine Beleidigungen. Zum Beispiel:

Steht für den Austausch von sexuellen Fantasien im Internet. Michael Recher

Frau Spätig, Sex ist ein wichtiges Thema. Wie beschäftigen sich JuVirtuelle damit? Gemeinschaften von gendliche

Herr Recher, der Schritt zum ComStalking, engl.heute für «Pirschjagd», puter scheint nicht weit. muss nicht unbedingt dem Konsumieren viele mit Jugendliche Internet in Verbindung stehen. Pornografie im Internet? Leider

Communitys

Internetnutzern, die ähnliche ImInteressen Sexualkundeunterricht erleben wir, dass haben und sich austausich die wollen. FragenDamit in vier Hauptbereiche schen ist oft eine auffächern lassen: Beziehung, «das Gruppe von Chattern gemeint, dieerste Mal», Verhütung und Sexstellungen. Neben einen bestimmten Chat besuchen. der Auseinandersetzung mit der eigenen Zukunft, der Ablösung von zu Hause und der schrittweisen Zuwendung zu einem Gegenüber Darunter – das erfahren wir etwa versteht man im dasgeschlechBlosstergetrennten Gruppenaustausch – stehen stellen von Personen im Internet mitaber primär persönliche Fragen zur eigenen hilfe von entwürdigenden Bildern sexuellen zur Diskussion. Einige (z. B. aufIdentität Social Networks wie Facedavon book lauten: und Co.)«Wie attraktiv bin ich?», «Werde ich als heranwachsende Frau von Mädchen (Konkurrenzkampf) und Jungs (potenzielle Liebhaber) wahrgenommen?» oder «Bekomme ich als Junge eine ebenso hübsche Freundin wie mein Kollege?» Je nach Alter, Biografie und persönlichen Erfahrungen erhalten aber auch die praktischen Fragen rund um die Sexualität (Anmache, Freundschaft, Anleitungen zu sexuellen Praktiken, Verhütung einer Schwangerschaft, Schutz vor Geschlechtskrankheiten) Bedeutung.

Cyberbullying

Cyberstalking

werden aber die Neuen Medien immehr für diese Esmer stimmt: Praktisch alleGewaltform Jugendlichen in der missbraucht. Beim Stalking handelt Schweiz halten sich regelmässig im Internet esLaut sichder umaktuellen «das willentliche, wiederhatauf. «Bravo-Studie» tenholte schon 42 Prozent der Belästigen Elf- bis 13-Jährigen Verfolgen oder Kontakt Pornografie. Bei den 14­und bis 17­ einer mit Person, deren physische Jährigen sind es bereits 79 Prozent. psychische Unversehrtheit und Wenn «man» weiss, dass es im Internetwird». gratis, anSicherheit dadurch bedroht onym unverbindlich Informationen zum Diesund kann in Form von falschen Thema Sex gibt, ist es naheliegend, dass Einträgen in Foren oder Gästebüchern diese Quelle wird. Die Studien saoder auchgecheckt durch E-Mail-Terror gen aber nichts über die Häufigkeit, die Mogeschehen. tivation und den persönlichen Umgang mit den Inhalten aus. Es ist gut möglich, dass bei den 79 Prozent auch Jugendliche aufgeführt sind, die nur ein einziges Mal auf eine Seite mit pornografischen Darstellungen gegangen sind, aus Versehen oder Neugierde. Auf der anderen Seite kann ich mir gut vorstellen, dass sich unter den übrigen 21 Prozent Jugendliche befinden, die sich im Netz regelmässig Pornos reinziehen, sich aber für ihr Verhalten schämen und darum keine Angaben machen wollten. Insofern sind die

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CPV - Gefahren im Internet - Sicher Surfen  

Das Internet hat in vielen Lebensbelangen Erleichterung gebracht. Es birgt aber auch Probleme und Risiken, so zum Beispiel durch Grenzverlet...

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