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drogenmissbrauch wird gesteigert. Hunger- und Durstgefühl sowie Müdigkeit werden reduziert, die Aufmerksamkeit wird erhöht. Auch die Körpertemperatur und der Blutdruck steigen an.

Die Neugierde der Kinder ist oft stärker als die Angst vor dem Unbekannten

Bei der Analyse von Zürich (Mobil) im November 2016 wurden Pillen mit 130 – 160 mg Wirkstoff analysiert. Für Männer liegt die Schwelle der Überdosierung bei 1,5 mg/Kilo Körpergewicht, für Frauen bei 1,3 mg. ● XTC (1-(1-3-bBenzodioxol-5-yl)-2-Proponamin oder 3,4-Methylenedioxyamphetamin, abgekürzt MDA). Der allgemeine Effekt ist vergleichbar mit dem oben genannten MDMA, doch

MDA wirkt stärker und länger (8 – 12 Stunden). Das Glücksgefühl ist weniger ausgeprägt, hingegen wirkt MDA stärker halluzinogen. Die Schwelle der Überdosierung ist für beide Geschlechter ähnlich wie bei MDMA. Wie verheerend die Einnahme solch toxischer «Smarties» für Kindergarten- und Schulkinder ist, liegt auf der Hand. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Polizei minimiert das Risiko, dass Kinder auf dem Pausenplatz oder Schulweg Drogen angeboten bekommen. Wenn Dealer (oft sind das keine Erwachsenen, sondern ältere Schüler oder Schulabgänger) die interessant aussehenden Pillen erst einmal in Umlauf bringen, ist die Neugierde der Kinder oft stärker als die Angst vor dem Unbekannten. ■ Quellen: Psychedelische Chemie; Daniel Trachsel; Nachtschatten-Verlag, Rave it Safe

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