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Eltern) einbeziehen. «Früher ist es eher vorgekommen, dass eine Schule lange zu- oder eben weggeschaut hat mit der Begründung, solche Probleme seien Sache der Eltern. Heute kommt das zum Glück kaum mehr vor. Allmählich setzt sich auch bei den Eltern die Erkenntnis durch, dass Vorkommnisse wie Drohung und Erpressung sofort angezeigt werden müssen, und dann stellen sie erleichtert fest, dass die Angst vor Repression vonseiten des Täters und seiner Familie meistens unbegründet ist.» Thomas Basler begrüsst diese Entwicklung. Denn er ist überzeugt, dass am ehesten eine Chance auf Einsicht und damit die Änderung des Verhaltens des Täters besteht, wenn der Bruch des Gesetzes sofort und konsequent geahndet wird. Beim Alkohol sieht die Situation in Zürich ähnlich aus wie in Solothurn. Wenn die Jugenddienst-Beamten Minderjährige beim Konsum antreffen, suchen sie das Gespräch mit ihnen und informieren die Eltern. «Wenn ich allerdings morgens um zwei am Telefon zu hören bekomme, ‹Ach, da ist unser Sohn also, wir haben uns schon gefragt, wo er steckt›, muss ich mich nicht länger fragen, warum genau dieser 13-Jährige sturzbetrunken auf der Strasse liegt. Solche Eltern kümmern sich nicht um ihre Verantwortung», sagt Thomas Basler. Seiner Erfahrung nach hängen dysfunktionale Familien und Jugendkriminalität eng zusammen. ■

Bild: © Monkey Business/fotolia.de

… als heilen

Wussten Sie, dass … der Mensch den Mohnsaft (Opium) als Rauschmittel schon vor 5000 Jahren kannte? Im alten Ägypten gehö­rten Rauschzustände zum religiö­sen Leben und wurden gezielt herbeigeführt, um mit der unsichtbaren Welt in Kontakt zu treten. Quelle: http:/­/­my­rebound.de/­faq/­ alkohol­und­andere­drogen#t273n1233

Alles im Griff? Für ein Leben ohne Drogen.

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CPV - Für ein Leben ohne Drogen  

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